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Autor: carmenju 29. September 2016

Neitzel & Cie. – Spezialist für Erneuerbare Energien legt geprüfte positive Leistungsbilanz 2015 vor

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Zusammenfassung: Das Hamburger Emissionshaus Neitzel & Cie. hat seine geprüfte positive Leistungsbilanz für 2015 vorgelegt. Als Spezialist für nachhaltige Geldanlagen konnte Neitzel in allen Projekten aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien überzeugen.

 

 

panel-158630_640Neitzel & Cie., Spezialist für Beteiligungen an Projekten für Erneuerbare Energien hat jetzt seine geprüfte positive Leistungsbilanz 2015 vorgelegt. Die aktuelle Leistungsbilanz gibt detailliert Auskunft über die Entwicklung aller bisheriger Vermögensanlagen. Erfreulich war hier besonderes die Entwicklung der Anlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien, die wir im Kurzüberblick vorstellen möchten.

 

Mehr als 1.400 Anleger haben bisher rund 40 Mio. Eigenkapital in die drei platzierten Energie-Sachwertbeteiliungen investiert und damit 21 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 62 Megawatt Strom für rund 160 Millionen Euro ermöglicht. Die Ausschüttungen an die Anleger verliefen alle wie prognostiziert, teilweise lagen die Zahlungen über der Prognose.

 

Für 2015 wird Neitzel & Cie. aufgrund des guten Sonnenjahres etwa 1 bis 1,5 Prozent mehr als geplant auszahlen. Das aktuelle Projekt Zukunftsenergie Deutschland 4 wird künftig fortgesetzt, derzeit liegt der Prospekt zur Genehmigung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die Beteiligung Zukunftsenergie Deutschland 4 konnte für das vergangene Jahr bereits sechs Prozent Ausschüttung leisten und ist nach der kurzen Vertriebspause auch weiterhin eine vielversprechende Anlage.

 

 

Solarenergie Nord profitiert vom Rekordsonnenjahr 2015

Solarenergie Nord, das erste Solarinvestmentprodukt von Neitzel & Cie. aus dem Jahr 2010, hat 12,05 Millionen Euro in fünf Photovoltaik-Anlagen investiert. Die Anlagen waren bereits fertiggestellte und ans Netz angeschlossene. Insgesamt produzierten sie im vergangenen Jahr 18,7 Millionen Kilowattstunden Strom. Mit dieser Strommenge können mehr als 5.300 Vierpersonenhaushalte ein Jahr lang versorgt werden. Das Investment sieht eine Laufzeit bis 2030 vor. Bisher lagen die Ertragswerte über alle Anlagen hinweg in den Jahren 2011 mit 9,9 Prozent, 2012 mit 4,8 Prozent, 2013 mit 5,5 Prozent und 2014 mit 6,7 Prozent über den Planwerten.

 

Das Rekordsonnenjahr 2015 bescherte den Solaranlagen ein Ertragsplus von 8,6 Prozent. Spitzenreiter unter den Anlagen war – wie im bereits im Vorjahr 2014 – die Anlage Meldorf (Schleswig-Holstein) mit einem Plus von 10,13 Prozent sowie die Anlage in Roßla (Sachsen-Anhalt) mit 14,68 Prozent über der Prognose. Erfreulich für die Anleger, die in allen Jahren Ausschüttungen oberhalb der Ertragsprognosen erreichen konnten und bislang rund 45 Prozent Ausschüttungen erhalten haben. Für 2015 erhielten die Anleger bereits im Mai 2016 eine Teilauszahlung in Höhe von 4,5 Prozent. Mit der zweiten Teilauszahlung, die bei 3,5 Prozent liegen soll, können die Anleger voraussichtlich im Oktober 2016 rechnen.

 

Auszahlung und Ertragswerte Solarenergie Nord Quelle: Neitzel & Cie.

Auszahlung und Ertragswerte Solarenergie Nord
Quelle: Neitzel & Cie.

 

 

Solarenergie 2 Deutschland versorgt 6.160 Vierpersonenhaushalte mit Strom

Nach dem Vertriebsstart im Frühjahr 2011 wurde die Platzierung des Investments Solarenergie 2 bereits im September desselben Jahres abgeschlossen. Mit einem Eigenkapital von 15,01 Millionen Euro wurden fünf fertiggestellte und ans Netz angeschlossene Photovoltaik-Freiflächenanlagen sowie ein Dachflächen Portfolio in verschiedenen Regionen Deutschlands erworben. Diese Anlagen versorgen mehr als 6.000 Vierpersonenhaushalte pro Jahr mit Solarstrom. Die prognostizierte Laufzeit endet voraussichtlich 2020. In allen Jahren lagen die Ertragswerte bislang über Plan, die Auszahlungen an die Anleger erfolgten entsprechend prospektgemäß.

 

Im Geschäftsjahr 2014 gab es eine Eigenkapitalrückführung von 6,66 Prozent. Diese stammte aus dem Verkauf der Anteile an der Mando Solarkraftwerke Nr. 11 Kommanditgesellschaft mit einem Brutto-Gesamtrückfluss von 150 Prozent bezogen auf das Eigenkapital. Darüber hinaus wurden sieben Prozent Auszahlung aus Erträgen an die Anleger geleistet und somit ein Prozent über Plan ausgeschüttet.

 

Die Ausschüttungen für das Jahr 2015 erfolgt in zwei Teilzahlungen mit 4 Prozent im Juni 2016 und voraussichtlich 3,5 Prozent Anfang des vierten Quartals. Insgesamt wurden seit 2011 Zahlungen von knapp 37,66 Prozent geleistet.

 

Auszahlungen und Ertragswerte Solarenergie 2 Deutschland  Quelle: Neitzel & Cie.

Auszahlungen und Ertragswerte Solarenergie 2 Deutschland
Quelle: Neitzel & Cie.

 

 

Solarenergie 3 Deutschland – Acht Prozent Ausschüttung für 2015

Mit Solarenergie 3 Deutschland hat Neitzel & Cie. 2012 die dritte Sachwertinvestition aufgelegt und im März 2014 mit einem Eigenkapital von 12,273 Millionen Euro geschlossen. Anleger investierten hier in fünf Freiflächen- sowie drei Dachflächenanlagen. Das Dachflächenportfolio Rain wurde zum 30. Juni 2015 erworben. Die ursprüngliche Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlagen auf vier Dächern eines Garten- und Logistikzentrums fand bereits 2009 statt. Somit konnte sich Solarenergie 3 die hohen Einspeisevergütungen von 36,3 Cent pro Kilowattstunde Strom bis zum Jahr 2029 sichern.

 

Die Übernahme erfolgte mit den angesparten Kapitaldienstreserven und den laufenden Einnahmen des Geschäftsjahres. Die übertragene Finanzierung konnte von 4 Prozent p.a. Darlehenszins auf 2,15 Prozent p.a. optimiert werden. Die Sonneneinstrahlung lag 2015 deutlich über dem langjährigen Mittel und erwirkte ein Ertragsplus von 5,2 Prozent gegenüber den Planwerten. Die Teilauszahlungen für das Geschäftsjahr 2014 erfolgten im Oktober 2015 mit 3,5 Prozent und im Dezember 2015 mit 3,25 Prozent.

 

Für 2015 wurde für die Gesamtausschüttung von acht Prozent die erste Teilauszahlung in Höhe von vier Prozent bereits im Juni 2016 an die Anleger gezahlt, die Restzahlung von weiteren vier Prozent ist für das vierte Quartal 2016 vorgesehen. Damit liegt die Ausschüttung 1,25 Prozentpunkte höher als prognostiziert. Positiv, denn von der aktuellen Nullzinsphase im Finanzmarkt merken die Anleger des Investments Solarenergie 3 Deutschland nichts. Nebenbei versorgen sie rund 6.500 Vierpersonenhaushalte mit Strom aus erneuerbaren Energien.

 

 

Solarenergie 3 Deutschland Auszahlung und Ertragswerte Quelle: Neitzel & Cie

Solarenergie 3 Deutschland Auszahlung und Ertragswerte
Quelle: Neitzel & Cie

 

 

Das aktuelle Projekt: Zukunftsenergie Deutschland 4

Zukunftsenergie Deutschland 4 ist die vierte Emission aus dem Hause Neitzel & Cie. im Bereich der Erneuerbaren Energien und ging 2015 an den Start.

 

Investitionsgegenstände sind Photovoltaik-Anlagen und Blockheizkraftwerke an verschiedenen Standorten in Deutschland. Es werden ausschließlich fertiggestellte, abgenommene und an das Netz angeschlossene Anlagen erworben. Das Jahr 2015 war hauptsächlich durch die Prüfung diverser Investitionsmöglichkeiten geprägt. Im Februar 2016 (wirtschaftlich rückwirkend zum 30. Juni 2015) wurde das erste Objekt für 2,17 Millionen Euro erworben. Dabei handelt es sich um eine 919 Kilowatt peak große Dachanlage mit polykristallinen PV-Modulen  auf dem Fiege Logistik Zentrum in Dortmund. Die Inbetriebnahme der Anlage erfolgte bereits zum 30. Juni 2011 und weist eine Einspeisevergütung von 26,07 Cent pro Kilowattstunde Strom auf. Der Kaufpreis wurde am 4. April 2016 gezahlt.

 

Fiege Logistik Zentrum

Standort Fiege Logistik Zenrum Dortmund PV Dachflächenanlage des Zukunftsenergie Deutschland 4; Bildquelle: Neitzel & Cie.

 

Darüber hinaus wurden weitere Investitionsobjekte geprüft. Die Auszahlung für 2015 in Höhe von sechs Prozent erfolgte im Juli 2016. Als steuerliche Einkunftsart sind die Ausschüttungen Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Derzeit liegt das Prospekt für das  Beteiligungsangebot Zukunftsenergie Deutschland 4 bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) zur Genehmigung vor. Sobald diese interesseante Vermögensanlage wieder verfügbar ist, wir Sie hier.

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.
Autor: Carmen Junker 27. September 2016

FFB FondsdepotJunior – Zeitgemäßes Sparen für Kinder und Enkel

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Zusammenfassung: Regelmäßige Geldgeschenke für Kinder sind ein beliebtes und wertiges Geschenk. Um eine gute Rendite zu erzielen, sind Fondsparpläne sinnvoll, Fondsthemen sollten ökologisch und nachhaltig sein. Mit dem kostenlosen FondsdepotJunior der FFB wird dafür ein guter Rahmen geschaffen.

 

 

Sinnvolle Geschenke. Jetzt: Zuwendung und Zeit. Für die Zukunft: Geld.

Sinnvolle Geschenke. Jetzt: Zuwendung und Zeit. Für die Zukunft: Geld.

Geldgeschenke zur Geburt sind bei Freunden und Verwandten beliebt, denn die Eltern wissen meist am besten, was noch dringend benötigt wird. Und das sind nicht unbedingt Wickelkommode und Kuscheltier, sondern – in die Zukunft geblickt – eine gute Ausbildung und ein solider Start ins Leben. Großartig also, wenn Großeltern oder Paten regelmäßig eine Summe für den neuen Erdenbürger anlegen können.

 

Aber auch ohne solvente Verwandte ist Sparen für zukünftige Ereignisse sinnvoll und möglich. So entscheiden sich vielfach auch Eltern dafür, monatlich etwas für den Nachwuchs zurückzulegen, beispielsweise das Kindergeld.

 

Wer für seine eigenen Kinder, Enkel oder Patenkinder regelmäßig Geld sparen möchte, sieht sich allerdings in Zeiten des Niedrigzinses vor neue Fragen gestellt. Denn das ehemals sichere Sparbuch bringt nicht einmal mehr die Zinsen, um die Inflation auszugleichen und die beliebten Bundesschatzbriefe wurden Ende 2012 bereits komplett eingestellt.

 

 

Kostenfrei Geld anlegen – FondsdepotJunior

Wer also für die Zukunft der Kinder finanziell vorsorgen möchte, musst neue Wege beschreiten. Eine zeitgemäße und attraktive Anlageform bietet jetzt das kostenfreie FondsdepotJunior der FIL Fondsbank GmbH, kurz FFB. Die FFB mit Sitz in Frankfurt, hat sich auf Depot- und Kontolösungen für Anleger spezialisiert und betreut aktuell mehr als 575.000 Kundendepots mit 15,4 Milliarden Euro Vermögen.

 

Fondsanlagen bieten gegenüber den klassischen Sparangeboten höhere Renditechancen. Durch langfristiges Anlegen können mögliche Schwankungen ausgeglichen und ein Wertzuwachs durch Wiederanlegen der Erträge erzielt werden. Darüber hinaus ist der Aufwand der Pflege eines Fondsdepots vergleichsweise gering.

 

Wer bis zum 31. Dezember 2017 ein Onlinedepot abschließt, zahlt bis zur Volljährigkeit des Kindes keine Depotführungsgebühren. Das Angebot gilt ab einer Einlage von 25 Euro monatlich. Wenn zu den regelmäßigen Beträgen ab und an Extra-Einzahlungen kommen, sind diese jederzeit ab 50 Euro möglich. So können Geldgeschenke zu besonderen Anlässen ebenfalls sinnvoll angelegt werden. Es fallen als Nebenkosten ausschließlich die üblichen Ausgabenaufschläge beim Fondskauf sowie Transaktionskosten bei börsengehandelten Fonds (ETF) an.

 

Komplett kostenfrei sind neben der Depotführung auch sämtliche Transaktionen in Fonds, die ansonsten bei jedem An- und Verkauf mit zwei Euro zu Buche schlagen, sowie die Spar- und Auszahlungspläne. Sämtliche Abrechnungen werden kostenlos im Online-Postfach abgelegt. So sparen Anleger mindestens 25 Euro jährlich für die Depotführung, je nach Menge der Transaktionen auch um einiges mehr.

 

Wer Erträge wieder anlegt, profitiert beim FondsdepotJunior vom Zinseszinseffekt und kann so einen stärkeren Wertzuwachs verbuchen. Darüber hinaus bietet das FondsdepotJunior eine hohe Flexibilität, denn das Kapital ist frei verfügbar. Darüber hinaus können Sparraten jederzeit ausgesetzt werden.

 

Eine cleverer Einstieg in den eigenen Vermögensaufbau ist das FondsdepotJunior für Berufseinsteiger, die noch nicht das 18. Lebensjahr erreicht haben: Sparverträge zu vermögenswirksamen Leistungen werden gleichfalls gebührenfrei geführt.

 

 

Sicherer Start ins Erwachsenenleben

Kostenfreie Depots motivieren zur sinnvollen Geldanlage.

Kostenfreie Depots motivieren zur sinnvollen Geldanlage.

Die Wünsche der Kinder ändern sich im Laufe der Jahre. Gleich bleibt, dass alles finanziert werden muss. Wer das FondsdepotJunior für ein Kind von Geburt an führt und monatlich 100 Euro in einen Fonds mit drei Prozent Ausgabeaufschlag und drei Prozent Rendite jährlich investiert, kann mit einem Geburtstagsgeschenk über 27.000 Euro zur Volljährigkeit aufwarten.

 

Das Geld kann dann vielfältig für die ganz persönlichen Lebensentwürfe des Kindes genutzt werden. Gleichgültig, ob ein Auslandsjahr oder ein Zuschuss zur Ausbildung auf dem Programm steht, eine große Reise oder die erste eigenen Wohnung finanziert werden muss oder – ein Klassiker – der Führerschein und das erste Auto ansteht. In jedem Fall ist eine extra Finanzspritze mehr als willkommen.

 

Wer an seinem 18. Geburtstag wunschlos glücklich ist oder sich bereits einige Herzenswünsche selbst erfüllt hat, kann auch darüber hinaus sein Fondsdepot behalten und den Vermögensaufbau in den kommenden Jahren fortführen. Denn auch junge Menschen interessieren sich für die Mechanismen der Finanzwelt. Laut einer Studie des Bundesverband deutscher Banken e.V. ist das Interesse an Wirtschaftsthemen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen deutlich gestiegen: Aktuell geben 34 Prozent an, ein starkes oder sehr starkes Interesse an ökonomischen Themen zu haben, 2012 hatten nur rund 20 Prozent ein überdurchschnittliches Interesse bekundet. Dies mag durchaus mit der hohen Komplexität der Finanzkrise zusammenhängen. Fakt ist jedoch auch, dass sich Kinder, die früh Informationen zu Finanzen, Sparplänen und Geldanlagen erhalten, auch als Erwachsene das Thema in ihrem Leben weiterführen.

 

 

Interessante Fonds für das Depot

Wer sich für das FFB FondsdepotJunior entscheidet, hat Zugang zu mehr als 8.000 Fonds und börsennotierten Fonds (ETFs), die von mehr als 200 Fondsgesellschaften angeboten werden. Da fällt die Entscheidung nicht leicht. Gut, wenn dann ein erfahrener Berater zur Seite steht.

 

Grünes Geld berät Sie gerne detailliert und individuell zum kostenfreien FondsdepotJunior der FFB, hilft Ihnen bei der Auswahl der verfügbaren Fonds und erstellt Ihren persönlichen Fondssparplan.

 

Als Spezialist für nachhaltige Geldanlagen verfügen wir über ein breites Angebot an ökologischen und sozialen Fonds. So legen Sie das Geld für ihre Lieben nicht nur finanziell optimal an, sondern fördern auch sinnvolle Projekte, die Umwelt, Klima und Menschen nutzen.

 

Wir bieten Geldanlagen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien, wie beispielsweise Wasser-, Windkraft und Photovoltaik, oder auch Holzinvestments, die Aufforstungen in Süd- und Mittelamerika unterstützen. Gemeinsam finden wir die passenden Produkte.

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.
Autor: Gerd Junker 23. September 2016

Deutsche Bank: Müssen Anleger wegen der jüngsten 14 Milliarden-Forderung um Ihre Sparkonten fürchten?

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Das größte deutsche Bankhaus kommt immer mehr ins Trudeln – nach Jahren der moralischen Verfehlungen werden die finanziellen Konsequenzen immer besorgniserregender. Aktuell sorgt eine US-Forderung über Strafzahlungen in Höhe von 14 Milliarden US-Dollar dafür, dass die Diskussion um die Finanzkraft des Schmuddel-Instituts wieder aufflammt. Müssen Anleger um Ihre Einlagen auf Bankkonten und Girokonten bei der Deutschen Bank fürchten?

 

 

 

Was ist der Auslöser für die gewaltigen Probleme?

 

Aktuell wird in den Vereinigten Staaten gegen die Deutsche Bank wegen unrechtmäßigen Immobilien-Geschäften in den Jahren vor 2008, also vor Platzen der Immobilien-Blase, ermittelt. Die Geschäfte der Bank sollen mitgeholfen haben, dass faule Kredite gebündelt und dann, als sicher etikettiert, weiter gehandelt wurden. In der Folge wurden immer mehr Kredite vergeben, immer mehr Häuser gebaut und die Preise der Häuser stiegen immer weiter. Letztlich wurde mehr gebaut als benötigt, eine Blase baute sich auf und führte zum Beinahe-Crash des Weltfinanzsystems 2008.

 

Das US-Justizministerium fordert nach durchgesickerten Informationen die unerwartet hohe Summe von 14 Milliarden US Dollar, umgerechnet rund 12,5 Milliarden Euro, um den Rechtsstreit beizulegen.

 

Das prekäre dabei: die Deutsche Bank hat für ihre zigtausende Rechtsrisiken nur ca. 5,5 Milliarden Euro in der Bilanz zurückgestellt.

 

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Ständig vor Gericht: die gewaltigen Rückstellungen für Rechtsrisiken reichen der Deutschen Bank wohl nicht aus (Grafik: Grünes Geld GmbH)

 

Wie könnte die Lösung aussehen?

 

Zunächst geht die Deutsche Bank selbst nicht davon aus, dass Forderungen in dieser Höhe wirklich gezahlt werden müssen. Vergleiche mit anderen Banken zeigen, dass teilweise deutlich niedrigere Strafen gezahlt wurden. Doch meist handelte es sich um US-amerikanische Institute, die nachweislich von der US-Justiz besser als ausländische Institute behandelt werden.

 

Das zeigte laut Angaben des Handelsblattes der Hongkonger Finanzforscher Utpal Bhattacharya in einer Untersuchung von 2006 auf, die belegte, dass Ausländer in den USA häufiger vor Gericht verlieren und höhere Strafen zahlen müssen. Und dass es eine Lücke gab und die Forderungen frühzeitig durchgesickert sind, ist ebenfalls kein gutes Zeichen für die Deutsche Bank. Es zeigt eine aggressive Gangart der Amerikaner an und verschlechtert die Verhandlungsposition, denn nun können sich die Behörden nur schwierig auf eine niedrigere Forderung einlassen.

 

Die tatsächliche Höhe der verhandelten Forderung dürfte also in der Tat niedriger als bei 12,5 Mrd. Euro liegen, doch möglicherweise reichen die Rückstellungen der Deutschen Bank von 5,5 Mrd. für Rechtsrisiken nicht aus. Schließlich müssen die 5,5 Mrd. Euro noch für viele andere Prozesse reichen.

 

Clemens Fuest, Präsident des renommierten Ifo-Instituts, wird deshalb im Handelsblatt mit “Die Deutsche Bank wird diese Strafe nicht ohne Kapitalerhöhung bezahlen können” zitiert. Woher das zusätzlich Kapital kommen soll, ist heute noch völlig offen.

 

 

 

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Ständig Quartalsverluste, ausfallende Dividende: auch die wirtschaftlichen Kennzahlen der Deutschen Bank sind niederschmetternd (Grafik: Grünes Geld GmbH, Angaben in Mio. Euro)

 

 

 

Eine klassische Kapitalerhöhung würde über die Ausgabe neuer Aktien an der Börse erfolgen. Doch aufgrund der massiven Probleme könnten neue Aktien nur zum Ramsch-Preis ausgegeben werden. Keine attraktive Option.

 

Eine andere Option sind Notverkäufe – Teile der Bank könnten abgespalten werden. Doch schon der beschlossene, und im Juli 2016 wieder in Frage gestellte Verkauf der Postbank  (Bericht im Manager-Magazin), zeigt, dass unattraktive Angebote kaum Interessenten finden. Schlechte Verkaufspreise müssen ohnehin einkalkuliert werden.

 

Bliebe schließlich die Politik, die notfalls einspringen könnte. Doch auf den Fluren in Berlin zeigt sich, dass niemand Freude an einer Rettungsaktion der stark kritisierten Deutschen Bank hätte. “Staatshilfen für die Deutsche Bank wären dem Bürger nur schwer zu vermitteln” wird ein Kabinettsmitglied im Handelsblatt zitiert. Besonders vor dem Hintergrund der aufziehenden Bundestagswahl 2017 also auch keine wirkliche Option.

 

Wie kritisch ist die Lage für Spareinlagen bei der Deutschen Bank?

 

Die Deutsche Bank hat sich in den letzten 10 bis 15 Jahren von einem Vorzeige-Institut mit hohen Werten und über die Landesgrenzen hinaus anerkannten Persönlichkeiten an der Spitze wie Alfred Herrhausen oder Hermann Josef Abs, zu einem Institut entwickelt, in dem hohe finanzielle Renditen der einzige Maßstab sind. Trauriger Höhepunkt bleibt die Forderung von Josef Ackermann nach 25 Prozent Rendite auf das eingesetzte Kapital.

 

Moralisch-ethische Ansprüche wurden praktisch komplett über Bord geworfen. Kredite an Atomkraftwerksbetreiber, Wetten auf Lebensmittel oder Streumunition in Riester-Verträgen blieben und bleiben auf der Tagesordnung. Gerade im Zuge der zunehmenden Orientierung der Menschheit in Richtung Nachhaltigkeit eine fatale Strategie, die in den letzten 2- bis 3 Jahren auch die wirtschaftliche Stabilität der Bank stark in Mitleidenschaft gezogen hat.

 

Die Wirtschaftswoche zeigt eine “Chronik des Versagens der Deutschen Bank” auf.

 

Doch wie kritisch müssen das Anleger sehen, die Geld auf Sparkonten, Sparbriefen, Tagesgeldkonten oder Girokonten der Deutschen Bank haben? Diese Gelder wären im Falle einer Insolvenz der Bank gefährdet. Und Banken sind für Insolvenzen besonders anfällig, denn nur ein Teil Ihrer Kredite muss durch Einlagen gedeckt sein. Kommt also eine negative Stimmung gegenüber einer Bank auf und die Anleger heben in Scharen ihr Geld ab, sinken die Einlagen sehr rasch und können zu einer überraschenden Schieflage führen. Das kündigt sich leider kaum vorher an, wie der Bank-Run bei Northern Rock oder die berühmte Pleite von Lehman Brothers zeigen.

 

Eine ganz konkrete Gefahr für die Spareinlagen lässt sich aktuell nicht erkennen. Da bei Banken die Abwärtsspiralen aber manchmal sehr plötzlich beginnen, sollten Anleger maximal 100.000 Euro in Spareinlagen dort halten. Das ist zumindest die europaweit geltende Einlagensicherung, die wohl auch im Krisenfall eingehalten werden dürfte.

 

Wer ethisch-ökologisch orientiert ist, sollte ohnehin ein Engagement bei der Deutschen Bank kritisch prüfen. Alternativen wie GLS Bank, Ethikbank oder Triodos Bank stellen in den meisten Fällen die deutlich besseren Lösungen dar.

 

Wer statt Spareinlagen lieber auf Wertpapiere setzen möchte findet bei unseren Musterdepots für Vermögensaufbau schwankungsarme, ausbalancierte und wachstumsorientierte Vorschläge:

 

 Mein-nachhaltiger-Vermögensaufbau

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
Autor: Gerd Junker 23. September 2016

reconcept – Windenergie für jeden Anlegertypus

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Zusammenfassung: Investitionen in Windenergie sind sinnvoll und ökologisch nachhaltig. Das erfahrene Emissionshaus reconcept bietet aktuell unterschiedliche Projekte für jeden Anlegertypus. Beim Projekt RE09 profitieren Anleger noch weiterhin von der „alten“ Einspeisevergütung. RE10 hingegen bietet eine extra kurze Laufzeit.

 

 

Wachstumsbranche Windenergie

Windenergie verändert den Blickwinkel - erneuerbare Energien sind im Kommen.

Windenergie verändert den Blickwinkel – erneuerbare Energien sind im Kommen.

Nachhaltige Geldanlagen gewinnen zunehmend an Bedeutung, denn vielen Anlegern wird bewusst, dass ein großer Teil ihrer Investitionen noch immer im Zusammenhang mit fossilen Energieträgern stehen – und diese sind begrenzt. Eine gute Gelegenheit also, die Geldanlagen zu überprüfen und sich über Zukunftstechnologien zu informieren und für Investitionen in erneuerbare Energien zu entscheiden.

 

Im Mix der erneuerbaren Energien spielen Windkraftanlagen eine wichtige Rolle. Die Technologie ist ausgereift, sauber, sicher und darüber hinaus auch kostengünstig. Der Erfolg gibt der Windenergie Recht: Im Jahr 2015 wurden bereits 14,5 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland durch Windkraft abgedeckt. Tendenz steigend.

 

Die Hamburger reconcept GmbH ist bereits seit 18 Jahren im Bereich Windenergie erfolgreich tätig. Das Unternehmen entwickelt Sachwert-Kapitalanlagen mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien und hat seit seiner Gründung bereits 35 Investments erfolgreich im Markt platzieren können. Mehr als 200 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 360 Millionen Megawatt wurden mit einem Investitionsvolumen von 480 Millionen Euro realisiert. An diesen umwelt- und klimafreundlichen Investitionen waren private Anleger mit insgesamt 152 Millionen Euro beteiligt.

 

 

Keine windigen Geschäfte – Projekte für jedes Anlegerprofil

Anleger, die ihr Geld in nachhaltige Projekte investieren haben eines gemeinsam: sie wollen ihre Werte auch im Finanzbereich umsetzen, sozialverträglich und klimafreundlich. Davon abgesehen, sind die Anleger im Bereich der erneuerbaren Energien jedoch genauso unterschiedlich wie im konventionellen Anlagegeschäft. Auch hier unterscheiden sich der allgemeine finanzielle Hintergrund, die Risikoprofile und die Anlageziele gewaltig. Entsprechend bietet reconcept auch unterschiedliche Investments an.

 

Für sicherheitsbewusste Anleger bietet sich RE09 Windenergie Deutschland an. Wer einen Teil seiner Investitionen auch mit mehr Risiko angehen möchte, sollte das Angebot RE10 Genussrecht der Zukunftsenergien näher unter die Lupe nehmen – er wird mit höhere Rendite und kurze Laufzeit entlohnt.

 

 

RE09 – Sichere Sachwertinvestition mit vergleichsweise kurzer Laufzeit

Eine gute Entscheidung: Investitionen in bestehende und künftige Windkraftanlagen.

Eine gute Entscheidung: Investitionen in bestehende und künftige Windkraftanlagen.

Im Rahmen des Projektes RE09 Windenergie Deutschland werden neue Windkraftanlagen in Deutschland gebaut oder gekauft, mehrere Jahre betrieben und anschließend wieder verkauft. Die Anlagen sind allesamt onshore-Anlagen, liegen also im Binnenland. Bereits fest stehen drei Anlagen des Herstellers Vestas, die schon seit 2014 am Netz sind. Durch die Einbindung des Bestandswindpark Prignitz erhält das Projekt außerdem den zwanzig Jahre gültigen, alten und höheren Abnahmetarif für erzeugten Strom, der ansonsten durch die neuen Einspeisetarife durch die Novelle des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG) ab 2017 auslaufen würde. Der alte Tarif liegt acht Prozent über den aktuellen Einspeisetarifen. Das geplante Emissionskapital beläuft sich auf 14 Millionen Euro, das geplante Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf 50,9 Millionen Euro. Eine Beteiligung ist ab 10.000 Euro möglich. Die Laufzeit des Projekts beträgt sieben Jahre ab Inbetriebnahme des Windparks, voraussichtlich also bis Ende 2023. reconcept prognostiziert eine ansteigende Auszahlung von sechs Prozent pro Jahr bis auf acht Prozent pro Jahr.

 

 

RE10 – Kreditgeber zur Erschließung künftiger Windenergie-Projekte

Mit dem Projekt RE10 Genussrecht der Zukunftsenergien investieren Anleger in zukünftig entstehende Windparkanlagen. Im Gegensatz zu den direkten Sachwertbeteiligungen wie dem RE09 werden die Anleger jedoch nicht Miteigentümer sondern erwerben Genussrechte. Praktisch bedeutet das, dass Anleger die Rolle des Kreditgebers für reconcept-Projekte übernehmen und dafür über eine Gesamtlaufzeit von viereinhalb Jahren bis Ende 2020 vierteljährlich Festzinsen in Höhe von 6,5 Prozent p.a. erhalten. Voraussetzung dafür sind ein ausreichender Jahresüberschuss und ausreichende Liquidität. Um ihren Anlegern Sicherheiten zu bieten, arbeitet reconcept bei RE10 mit einem privaten Investor zusammen, der bei verspäteter Zinszahlung einspringen würde.

 

Hintergrund dieses Projekt ist, dass der Aufbau von Kraftwerken im Bereich der erneuerbaren Energien mit hohen Investitionen verbinden ist. Gerade in der Phase der Projektentwicklung, also der Planung, Prüfung von geeigneten Standorten oder Einholung behördlicher Genehmigungen ist es schwer, Vorfinanzierungen von Banken zu erhalten. Anleger, die den Ausbau der Zukunftsenergien in Deutschland aktiv mit voranbringen wollen, übernehmen durch ihre Investition in RE10 diese Rolle.

 

Da Genussrechte generell als risikoreicher gegenüber Sachwerten beurteilt werden, ist es wichtig, nur in einen zuverlässigen und vertrauenswürdigen Anbieter zu investieren. reconcept hat in diesem Bereich durchaus das Vertrauen der Anleger verdient. Zum einen durch seine langjährige Erfahrung im Markt zum anderen aber auch durch sein zuletzt aufgelegtes Genussrecht der Zukunftsenergien, das mit einer Verzinsung von acht Prozent pro Jahr vollständig zurückgezahlt werden konnte. RE10 Genussrecht der Zukunftsenergien hat ein Genussrechtskapital von insgesamt fünf Millionen Euro. Geplant sind Investitionen in erneuerbare Energieprojekte Deutschland, Finnland und Kanada, eventuell auch in andere wirtschaftlich stabile Länder, abhängig von der jeweiligen Einspeisevergütung. Die Projekte sollen sich in einem frühen Stadium befinden und gewinnbringend weiterentwickelt und verkauft werden. Eine Beteiligung ist ab einem Mindestzeichnungsbetrag von 10.000 Euro möglich.

 

 

Windenergie – Nachhaltigkeit für Anleger und Klima

Investitionen in Windenergieprojekte zahlen sich aus. Zum einen durch eine interessante Rendite, denn gerade in Zeiten der Niedrigzinsen ist es wichtig, die vielfältigen Anlagemöglichkeiten zu kennen und für sich optimal zu nutzen. Zum anderen ist Windenergie ökologisch nachhaltig und als Zukunftsenergie ein sinnvolles Investment. Um das richtige Projekt für die persönliche Anlagestrategie zu finden, steht Ihnen Grünes Geld als erfahrener Anbieter und Berater in Sachen nachhaltiger Geldanlagen zur Seite.

 

–> MEHR ZUM RE09 WINDENERGIE DEUTSCHLAND <–

 

–> MEHR ZUM RE10 GENUSSRECHT DER ZUKUNFTSENERGIEN <–

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
Autor: Gerd Junker 23. September 2016

Grünes Geld vor Ort – Veranstaltungshinweise für Herbst 2016

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In den letzten Monaten des laufenden Jahres besteht die Möglichkeit uns an verschiedenen Standorten im Bundesgebiet persönlich und unverbindlich zu treffen. Messen rund um das Thema Nachhaltigkeit, gesunde und sozial-verträgliche Lebensweise sind darüber hinaus auch ohnehin einen Besuch wert. Oft gibt es leckeres Essen und interessante Informationen.

Starten Sie gut informiert in das letzte Drittel des Jahres. Möglichkeiten dazu gibt es auf folgenden Veranstaltungen:

Ökomarkt

 
  • Aschaffenburger Ökomarkt am 25.09.2016, 11.00 bis 18.00 Uhr

Bereits zum 13. Mal findet unter Ausrichtung durch die Kreisgruppe Aschaffenburg des Bund Naturschutz der Ökomarkt auf dem Aschaffenburger Schlossplatz statt.

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An über 70 Mitmach- und Infoständen bietet der Ökomarkt jedes Jahr ein weites und interessantes Angebot sowie eine angenehme Atmosphäre für die ganze Familie. Der gut besuchte Markt bietet dem Publikum ein reiches Spektrum der Information sei es nun, dass ökologische Nahrungsmittel, Natur-Kleidung, Bio-Möbel, Öko-Spielzeug usw. für Mensch und Umwelt einfach die besseren Alternativen sind, oder dass an Mitmachständen die Kreativität gefördert wird.

An vielen Stellen informieren Sie sich über Gentechnik, zu naturnahem Gärtnern, zu vegetarischem Essen, zu Naturreisen, über Greenpeace,  den Regenwald, oder über Baubiologie und über ökologischen Geldanlagen.  Töpferei, Kerzenziehen und Aktionen des Wald- und Waldorffkindergarten begeistern Ihre Kinder.

Kulinarische Köstlichkeiten für jeden Geschmack runden das Angebot ab und sorgen für gute Laune.

 

 

Heldenmarkt

  • Berliner Heldenmarkt am 26./27. November 2016

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Veranstaltungszeiten Heldenmarkt Berlin:

Sa. 26. November 2016, 10:00-20:00 Uhr

So. 27. November 2015, 10:00-18:00 Uhr

Für mehr Informationen hier klicken.

 

Zwei Tage können Sie sich hier verwöhnen lassen mit kulinarische Köstlichkeiten, letztes Jahr z.B. gab es eine Vegane Kochshow, Äpfel wurden gekeltert und es gab eine Traumreise mit Elsa der Schokoladenfee für die Kleinen. Darüber hinaus, gibt es allerlei schöne Dinge zu sehen aus dem Bereich der ökologischen Produktecke. Aber auch kritische Themen werden angesprochen, z.B. wie bringen wir mehr Nachhaltigkeit in die Stadt, wie setzt Frankfurt das Thema erneuerbare Energien um für die Zukunft. Viele regionale Partner unterstützen dieses Jahr den Heldenmarkt und möchten ihn mit Ihnen gemeinsam zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

 

 

  • Stuttgarter Heldenmarkt am 5. / 6. November 2016

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Veranstaltungszeiten Heldenmarkt Stuttgart:

Sa. 5. November 2016, 10:00-19:00 Uhr

So. 6. November 2016, 11:00-18:00 Uhr

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Menschen aus dem Raum Stuttgart können sich auf dem Heldenmarkt rund um das Thema Nachhaltige Lebensweise und Konsum informieren. In der Alten Kelter in Fellbach laden viele Aussteller zum Bummeln, Verweilen und Informieren ein.  Hier gibt es die Gelegenheit sich über seinen individuellen ökologischen Fußabdruck oder das Papierdirektrecycling zu informieren. Vorträge und Tombola-Verlosungen runden die beiden Tage ab. Lassen Sie sich dies nicht entgehen und genießen sie ein heldenhaftes Wochenende

Alle drei Veranstaltungen unterstützen wir mit unserem Grünes Geld Messestand.  Kommen Sie doch einfach vorbei, lernen Sie uns kennen,  wir freuen uns auf Sie.

Ihr Grünes Geld Team

Autor: Carmen Junker 20. September 2016

Rail Portfolio III – Allerhöchste Eisenbahn für das Klima

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Zusammenfassung: Güterverkehr von der Straße auf die Schiene bringen, die Bahn für Pendler und Reisende attraktiv machen – davon profitieren Umwelt und Klima. Investitionen in umweltfreundliche Lokomotiven und Wagenmaterialien treiben die Entwicklung voran.

 

 

Straßenausbau erzeugt immer mehr Verkehr - vielfach auch Güterverkehr.

Straßenausbau erzeugt immer mehr Verkehr – vielfach auch Güterverkehr.

Wer ab und zu auf der Autobahn unterwegs ist kennt die unendlich langen Lastwagen-Kolonnen auf der rechten Spur. Und viele stellen sich die Frage, ob es nur Einbildung ist oder ob es wirklich immer mehr werden. Aber das Gefühl trügt hier wirklich nicht: Der Güterverkehr in Deutschland ist seit der Wiedervereinigung um mehr als 55 Prozent gestiegen, der Anteil der Lkw an den gesamten Transportleistungen liegt mittlerweile bei mehr als 80 Prozent.

 

Kein Wunder eigentlich, denn der Straßenausbau in Deutschland wird seit Jahrzehnten gegenüber anderen Verkehrswegen systematisch bevorzugt und findet sich so auch im aktuellen Verkehrswegeplan der Bundesregierung wieder, der im August vorgesellt wurde und die Weichen für die Verkehrsinfrastruktur des Landes bis 2030 stellen soll.

 

Dabei ist die Weichenstellung hier im wahrsten Sinne des Wortes eine gute Alternative, denn die einseitige Bevorzugung des Straßennetzes und das – damit verbunden – steigende Verkehrsaufkommen bringen enorme Schäden für die Umwelt mit sich und haben einen gravierenden Anteil am Klimawandel. Verglichen mit dem Gütertransport durch Bahn und Binnenschifferei, erzeugt der Lkw-Verkehr deutlich mehr klimaschädliches CO2 und zeichnet auch für Feinstaubbelastung, einen hohen Lärmpegel sowie Flächenversiegelung und Naturzerstörung verantwortlich.

 

Befürworter von sogenannten „Gigalinern“ und „Monstertrucks“ führen dabei gerne ins Feld, dass diese mehr Güter aufnehmen können und so durch weniger Fahrten die Straßen entlasten würden. Es ist jedoch realistischer anzunehmen, dass die überdimensionierten Fahrzeuge noch mehr Gütertransporte aus dem Schienenverkehr abziehen werden.

 

 

Von der Straße auf die Schiene

Eine gute Lösung: Güterverkehr von der Straße auf die Schiene bringen.

Eine gute Lösung: Güterverkehr von der Straße auf die Schiene bringen.

Visionäre Mobilitäts- und Logistikplaner sehen die Zukunft des Güterverkehrs durchaus nicht auf den Straßen. Doch die Entwicklung verläuft auf diesem Gebiet schleppend. Seit das innovative Unternehmen Cargolifter Anfang des Jahrtausends mit seiner Idee, Lastenluftschiffe zu bauen finanziell scheiterte, haben es kaum noch Unternehmen gewagt neue Logistikkonzepte in dieser Größenordnung überhaupt nur anzudenken.

 

Doch die umweltfreundliche Alternative zu Straßenausbau, Gigalinern & Co. ist bekannt und hat sich bereits seit dem 19. Jahrhundert bewährt: Die Eisenbahn!

 

Derzeit liegt der Marktanteil des Güterschienenverkehrs bei rund 17 Prozent. Das ist vorerst, verglichen mit dem Lkw-Anteil nicht viel, jedoch konnte die Bahn in den letzten Jahren Marktanteile zurückgewinnen und hat sich von zwölf Prozent im Jahr 2005 positiv entwickelt. Ein erfreulicher Trend für die Umwelt, denn der Schienenverkehr produziert nur einen Bruchteil der CO2-Emissionen gegenüber dem Lkw-Verkehr. Auch beim Energieverbrauch kann die Bahn gegenüber dem Lkw punkten und verbraucht, gerechnet je Tonne, die transportiert wird, nur ein Viertel der Energie.

 

 

Endlich Zeit

Ähnlich sieht es im Bereich des Personenverkehrs aus. Wer mit der Bahn zur Arbeit pendelt oder in den Urlaub fährt, trifft eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Entscheidung. Während ein Auto durchschnittlich mit 1,5 Personen unterwegs ist, beträgt die Auslastung der Bahn durchschnittlich 42 Prozent – wer zu Verkehrsspitzenzeiten in Ballungsgebieten unterwegs ist, geht von gefühlten 150 Prozent aus. Je höher der Auslastungsgrad, desto besser die CO2-Bilanz. Auch hinsichtlich der Kosten ist die Bahn eine interessante Alternative zum mobilisierten Individualverkehr und bei weitem günstiger als ihr Image, denn viele Autofahrer bedenken bei der Berechnung des Kilometerpreises beim Auto nur die Benzinkosten und lassen Wertverlust, Wartung und Reparatur außen vor. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) geht bei der Berechnung sämtlicher Kosten von 60 Cent pro Autokilometer aus.

 

Nicht zu vergessen: Angesichts der eingangs erwähnten Lkw-Kolonnen auf den Autobahnen ist eine Fahrt mit der Bahn oft um ein vielfaches erholsamer als eine lange Autofahrt. So profitierten Reisende und Umwelt gleichermaßen.

 

 

Das Geld liegt nicht auf der Straße

Entgegen dem landläufigen Sprichwort, liegt das Geld nicht auf der Straße. Es liegt auch nicht auf der Schiene, jedoch lässt sich hier durchaus Geld für eine gute Sache anlegen. So bietet das Emissionshaus Paribus mit „Rail Portfolio III“ das dritte Bahn-Projekt in Folge an. Investiert wird hier in einen ganzen Pool aus Schienenfahrzeugen. Dazu zählen umweltfreundliche Elektrolokomotiven und Diesellokomotiven mit Rußfiltern für den Güterverkehr. Außerdem Triebwagen und Zugeinheiten mit Waggons für den Personennahverkehr. Sämtliche Schienenfahrzeuge entsprechen den gültigen Abgas- und Emissionsvorschriften.

 

Die Fahrzeuge werden gekauft und über den Bahndienstleister northrail GmbH an die Deutsche Bahn sowie Betreiber von Privatbahnen vermietet, teilweise auch weiterverkauft. Dabei verfügt die northrail GmbH, eine gemeinsame Gesellschaft des Seehafens Kiel und der Paribus-Capital-Gruppe über eine langjährige Erfahrung im Bereich der anlegerfinanzierten Mietlokomotiven.

 

Durch einen Anteil von mindestens 75 Prozent umweltfreundlichen Fahrzeugen und dem generellen ökologischen Vorteil des Schienen- gegenüber dem Straßenverkehr, stellt „Rail Portfolio III“ eine ökologisch nachhaltige Geldanlage dar.

 

Der Anbieter, die Paribus Capital GmbH, aus Hamburg ist ein ausgewiesener Bahnspezialist, der bereits zwei Vorgängerprojekte erfolgreich im Markt platzieren konnte. Das Unternehmen ist inhabergeführt und bietet bankenunabhängige Sachwertinvestments für Privatanleger und institutionelle Kunden an.

 

Durch Wettbewerbsvorteile wie einem geringen Energieverbrauch und dem expandierenden Markt von Privatbahnen, die ihr Wagenmaterial eher Mieten als kaufen, verspricht „Rail Portfolio III“ eine weitgehend sichere Anlage. „Rail Portfolio III“ ist langfristig mit einer Laufzeit von zwölf Jahren angelegt. Die Mindesteinlage beträgt 10.000 Euro. Die Rendite wird mit 4,4 Prozent pro Jahr prognostiziert.

 

Wenn Sie Ihr Geld auch gerne auf das richtige Gleis bringen wollen, beraten wir Sie gerne zu „Rail Portfolio III“.

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.
Autor: Gerd Junker 16. September 2016

Großbritannien genehmigt Atomkraftwerk Hinkley Point

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Zusammenfassung: Mit der Genehmigung des neuen Kernkraftwerks Hinkley Point bekennt sich Großbritannien zur Atomkraft. Finanziell wie ökologisch ist die neue Anlage nicht erfolgsversprechend.

 

 

 Trauriges Comeback der britischen Atomkraft

In Großbritannien gehen die Uhren anders.

In Großbritannien ticken die Uhren anders.

Während in Deutschland der schrittweise Ausstieg aus der Kernkraft bis 2022 beschlossene Sache ist, tickt die Atomuhr in Großbritannien anders. Und der Unterschied beträgt nicht nur eine Stunde zwischen Greenwich Mean Time und Mitteleuropäischer Zeit: Nach einer Debatte über mehrere Jahre hinweg hat die neue britische Regierung von Premierministerin Theresa May jetzt den Bau des Atomkraftwerks Hinkley Point C im Südwesten des Landes genehmigt. Der Neubau ist der erste seit zwanzig Jahren. Damit erfährt die Atomkraft in Großbritannien ein trauriges Comeback. Mit einer Entscheidung für oder wider das Projekt war bereits im Juli dieses Jahres gerechnet worden. Nun erhielt Hinkley Point nach erneuten Überprüfungen von Kosten und Technologie die Zusage.

 

Hinkley Point soll einmal, ausgestattet mit zwei europäischen Druckwasserreaktoren, sieben Prozent der britischen Stromversorgung übernehmen. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 21,5 Milliarden Euro, wobei die Angaben dazu schwanken. Hauptinvestor und Bauherr des damit größten europäischen Energieprojektes ist der börsennotierte Energiekonzern Électricité de France SA (EDF). EDF gehört zu 85 Prozent dem französischen Staat und ist der zweitgrößte Stromerzeuger weltweit.

 

EDF soll dabei zwei Drittel der Projektkosten tragen, das verbleibende Drittel wird vom chinesischen Staatskonzern China Nuclear Power Corporation (CGN) finanziert. Beide Investoren haben bereits weitere Projekte in Großbritannien in Planung. so sollen die Reaktorblöcke Sizewell in Suffolk und der geplante Block Bradwell in Essex zusammengespannt werden. Bradwell wird dabei von der CGN komplett realisiert. Die britische Regierung hat Hinkley Point zum Anlass genommen, neue Regelungen um Umgang mit ausländischen Investoren bei großen Infrastrukturprojekten zu verfassen. So darf die EDF ohne die Zustimmung Großbritanniens seinen Mehrheitsanteil am Projekt nicht verkaufen.

 

 

Rückkehr zur Atomkraft – unökologisch und unwirtschaftlich

Atomkraftanlagen - sollten eigentlich Bilder aus vergangenen Zeiten sein.

Atomkraftanlagen – sollten eigentlich Bilder aus vergangenen Zeiten sein.

Auf Unverständnis stößt das Projekt Hinkley Point bei den Befürwortern erneuerbarer Energien in Deutschland. Greenpeace kritisiert die Entscheidung, bei der sich keine energiewirtschaftlichen Überlegungen, sondern nur die Interessen der Atomlobbyisten und Investoren im Vordergrund standen.

 

Auch Energieexperte Hans-Josef Fell, der das Gesetz zum Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland (EEG) mit auf den Weg gebracht hat, kritisiert die Genehmigung des neuen Atomkraftwerks aufs schärfste. Fell, Präsident der Energy Watch Group (EWG) sieht dabei nicht nur generell einen enormen Rückschritt für eine saubere und sichere Energieversorgung, sondern weist auch auf die Unwirtschaftlichkeit des geplanten Kraftwerks hin. Obgleich die Preise für erneuerbare Energien aus Wind und Sonne nachweislich fallen und auch schon jetzt günstiger kommen würden, schaufelt Großbritannien mit Hinkley Point ein Milliardengrab: Der Subventionsvertrag beinhaltet eine mit der Inflation steigende Strompreisgarantie von 92,50 Pfund für eine Megawattstunde Strom für 35 Jahre. Damit beträgt der Absatzpreis rund das Doppelte des aktuellen Marktpreis.

 

Großbritanniens Regierung sieht Hinkley Point dagegen als wichtigen Punkt in der Energieversorgung, da zunehmend ältere Kernkraftwerke und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, um den CO2-Ausstoss bis 2020 um 80 Prozent zu verringern. Experten zu Folge, wären daher allerdings gezielte Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien, Stromnetze und eine verbesserte Energieeffizienz sinnvoller als die Wiederbelebung der Atomenergie, zumal die Strommengen zukünftig wahrscheinlich nicht mehr in diesem Umfang benötigt werden.

 

Darüber hinaus sieht Fell auch die Möglichkeit, dass Großbritannien mit einem neuen Atomkraftwerk Synergien bilden und so Atomwaffenmaterial beziehen möchte.

Im Juli 2016 hatte sich die britische Regierung für eine nukleare Abschreckungsstrategie ausgesprochen und die mehrere Milliarden Pfund teure Modernisierung von vier Atom-U-Booten beschlossen. Premierministerin May hatte dabei auch den Einsatz von Atomwaffen im Verteidigungsfall durchaus eingeräumt und hatte damit die Gegenposition zum Vorsitzenden der Labour-Partei, Jeremy Corbyn, bezogen, der dich für die nukleare Abrüstung ausgesprochen hatte. Corbyn hatte allerdings in dieser Frage nicht die Mehrheit der Abgeordneten seiner Partei hinter sich.

 

 

Blick über den Ozean

In den USA wird das kalifornische Atomkraftwerk Diablo Canyon zwischen Los Angeles und San Francisco abgeschaltet werden. Kalifornien baut künftig auf flexible Erzeugungsleistung. Ersetzt wird die Anlage durch ein CO2-freies Portfolio aus erneuerbaren Energien, ergänzt durch Energiespeicher und Energieeffizienz.

 

Obgleich Diabolo Canyon sich im Betrieb befindet und längst abgeschrieben ist, kann das Kraftwerk nicht mehr mit den Preisen der erneuerbaren Energien konkurrieren. Zu hoch ist die gelieferte Grundlast, für die kein Bedarf mehr besteht. Darüber hinaus sieht sich der Betreiber zukünftig nicht mehr in der Lage, den gestiegenen gesetzlichen Vorgaben ins Sachen Umweltschutz zu genügen.

 

Die Schließung von Diabolo Canyon stellt damit ein gutes Beispiel für eine vernunftgeleitete Entscheidung gegen Atomenergie dar, das angesichts der Kosten von Hinkley Point für Mensch und Umwelt besondere Beachtung verdient.

 

 

Strahlungsfreie Zukunft – Erneuerbare Energien fördern

Wer jetzt in erneuerbare Energien investiert, unterstützt eine saubere und sicher Sache, denn der Anteil der erneuerbaren Energien bei der Energieversorgung in Deutschland wächst: Im vergangenen Jahr lag der Anteil bereits bei 30 Prozent der Stromerzeugung, bis zum 2035 sollen es bis zu 60 Prozent sein. Nutzen wir also das Potenzial von Solar- und Windenergie.

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
Autor: Gerd Junker 13. September 2016

Fair Fashion – Menschen machen Kleider

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Zusammenfassung: „Fair Fashion“, fair hergestellte Kleidung, erfährt zunehmend Beachtung. Berichte über die katastrophalen Arbeitsbedingungen in Textilfabriken haben viele Menschen erschüttert. Es ist jedoch noch nicht einfach, fair produzierte und gehandelte Textilien im Markt zu finden. Verlässliche Siegel helfen.

 

 

Kleider machen Leute - aber wie geht es den Menschen, die unsere Kleider machen?

Kleider machen Leute – aber wie geht es den Menschen, die unsere Kleider machen?

Kleider machen Leute„, so lautet das alte Sprichwort, das mehr oder weniger besagt, dass eine bestimmte Kleidung auf den sozialen Status und die Bildung schließen lässt. Das ist heute nicht mehr ganz so leicht zuzuordnen. Genauso wenig verrät die Kleidung darüber, von wem sie unter welchen Bedingungen hergestellt wurde.

 

Spätestens seit dem großen Brand in einer Textilfabriken in Bangladesch 2012, bei dem mehr als 100 Menschen in den Flammen starben, ist klar: Unsere Kleidung wird vielfach unter katastrophalen Bedingungen hergestellt. In Fabriken ohne besondere Sicherheitsvorkehrungen, von Arbeitern und Arbeiterinnen ohne Mindestlohn und Gesundheitsvorsorge. Die Brandkatastrophe in Bangladesch zeigte zudem auch noch, dass sehr viele Menschen auf engstem Raum arbeiten mussten und die Notausgänge nicht zu öffnen waren. Der Brand 2012 war kein Einzelfall, seit 2006 hat die Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign) bereits fast 500 Tote und unzählige Verletzte bei Bränden in Textilfabriken gezählt.

 

Viele Verbraucher beschleicht bei diesen Nachrichten ein mulmiges Gefühl, denn es ist teilweise sehr schwer nachzuvollziehen, woher die eigene Bekleidung kommt und unter welchen Umständen sie hergestellt wurde. Der Preis, den wir in Deutschland für die Kleidungsstücke bezahlen, bietet kaum einen verlässlichen Hinweise, denn sowohl Bekleidung aus dem Discounter als auch hochpreisige Marken werden vielfach in den gleichen Fabriken gefertigt, in denen Menschen ausgebeutet und in ihren Rechten verletzt werden. Der Verband „Kampagne für Saubere Kleidung“, der als Netzwerk von mehr als 200 Gewerkschaften, Frauen- und Verbraucherorganisationen, Kirchengruppen, Weltläden und Forschungsinstituten getragen wird, will daher vor allem die westlichen Unternehmen in die Pflicht nehmen, mehr Verantwortung zu übernehmen. Die Kampagne hat dazu Richtlinien entwickelt, nach denen Unternehmen die Arbeitsstandards in den Produktionsstätten bewertet, die Arbeitssituation verbessert und die Lieferketten überprüft werden können. Generell fordert der Verband die Einführung und Einhaltung eines Verhaltenskodex für die Unternehmen gegenüber ihren Mitarbeitern. Der Kodex beinhaltet grundsätzliche Arbeitnehmerrechte wie etwa dem Recht auf gewerkschaftliche Organisation. Darüber hinaus die Zahlung eines existenzsichernden Lohns, keine Diskriminierungen, Arbeitssicherheit und Gesundheitsversorgung und den Verzicht auf exzessive Überstunden. Außerdem – hierzulande eine Selbstverständlichkeit – keine Kinderarbeit.

 

 

Macht der Käufer

Unter welchen Umständen eine Jeans gefertigt wurde, ist nicht am Preis zu erkennen.

Unter welchen Umständen eine Jeans gefertigt wurde, ist nicht am Preis zu erkennen.

Die beschämenden Berichte aus fernöstlichen Textilfabriken haben auch die Einstellung der Verbraucher in den vergangenen Jahren verändert. Einer repräsentativen Umfrage von YouGov zufolge sind für 40 Prozent der Bevölkerung faire Produktionsbedingungen in der Textilbranche „sehr wichtig“ und für 46 Prozent „eher wichtig“. Lediglich 14 Prozent stehen dem Thema mehr oder weniger gleichgültig gegenüber. Allerdings spielt der Preis der Kleidung eine enorme Rolle: 86 Prozent der Befragten ist der Preis „sehr wichtig“ und „eher wichtig“.

 

Positiv dabei: Trotz der enormen Erfolge der quasi „Wegwerfkleidung“ von Primark & Co. bewerten junge Menschen die Produktionsbedingungen der Kleidung wichtiger als ältere Befragte.

 

 

Der Preis ist heiß

Kunden haben recht klare Vorstellungen darüber, was Kleidung kosten sollte. Ein einfaches T-Shirt sollte, so befindet rund die Hälfte aller Konsumenten, sollte bei einem Preis von rund zehn Euro liegen.

 

Dass dieser Preis auch bei fairer Entlohnung der Textilarbeiter zu realisieren ist, zeigen auch Berechnungen des Bundesverbandes des Deutschen Textileinzelhandels (BTE). Demnach beläuft sich der Lohnkostenanteil am Ladenpreis nur auf ein bis drei Prozent. In der Praxis bedeutet das, dass der Preis eines T-Shirts in Deutschland um maximal 50 Cent steigt, wenn in Bangladesch die Durchschnittslöhne in der Textilfabrik verdoppelt würden. Der Aufpreis für faire Herstellungslöhne spielt bei den enormen Gewinnmargen der Markentextilien keine Rolle.

 

Laut Berechnungen der internationalen Fairwear Foundation beträgt bei einem Marken-T-Shirt der Lohnanteil gerade einmal 0,6 Prozent des Ladenpreises. 59 Prozent entfallen auf die Handelsspanne, jeweils zwölf Prozent auf den Bruttogewinn der Marke und die Materialkosten. Der Rest sind die Kosten für Transport und Zwischenhandel. Die „Fairwear Foundation“ zählt insgesamt 90 Mitgliedsunternehmen in sieben europäischen Ländern und repräsentiert 120 Marken, darunter Outdoor-Ausrüster Deuter und Vaude, Öko-Pionier hessnatur, aber auch die Textilkette Takko und junge Designer wie Armedangels oder King Louie.

 

So teilt sich der Ladenpreis eines T-Shirts auf. Die Lohnkosten spielen keine Rolle (Quelle: FairWorld, Grafik: Grünes Geld)

So teilt sich der Ladenpreis eines T-Shirts auf. Die Lohnkosten spielen keine Rolle (Quelle: Fairwear Foundation, Grafik: Grünes Geld, ohne Gewähr)

 

Wie die „Kampagne für Saubere Kleidung“ tritt auch die „Fairwear Foundation“ für einen verbindlichen Arbeitsverhaltenskodex ein und fordert die westlichen Textilhändler dazu auf, ihre enorme Marktmacht zu nutzen, um Anforderungen an ihre Zulieferer zu stellen und so die Arbeitsbedingungen in den Textilfabriken nachhaltig zu verbessern.

 

 

Faire Bedingungen mit Brief und Siegel

Kunden, die sich bewusst für fair produzierte Kleidung entscheiden wollen, haben es beim Einkauf nicht gerade leicht. Denn im Markt existieren Zertifikate und Gütesiegel für faire Mode. Die Kriterien zur Vergabe dieser Siegel sind dabei breit gefächert. Darüber hinaus produzieren einige Unternehmer, wie beispielsweise Trigema, ganz ohne Siegel. Dennoch entsprechen die Arbeitsbedingungen beim schwäbischen Traditionsunternehmen durchaus den Ansprüchen an gerechte Löhne und Sozialleistungen. Trigema fertigt seine gesamte Kollektion inklusive der Stoffherstellung in Deutschland.

 

Einen hohen Standard verspricht das Fairtrade-Siegel. Es kennzeichnet vor allem Baumwolle-Produkte, die zu fairen Preisen gehandelt werden und deren Produzenten menschenwürdige Arbeitsbedingungen unterstützen. Darüber hinaus hat Fairtrade International in diesem Jahr einen Textilstandard veröffentlicht, mit dem die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter in den Textilfabriken gestärkt und die Löhne verbessert werden sollen. Ziel ist es hier, die komplette Lieferkette nach dem entwickelten Standard zu zertifizieren. Für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Textilproduktion steht auch das Siegel, das die „Fairwear Foundation“ an ihre Mitgliedsunternehmen vergibt.

 

Kein Textil-Siegel im eigentlichen Sinne, jedoch sicher fair gehandelt sind Kleidungsstücke aus Weltläden. Die dort vertretenen Marken Gepa, dwp oder El Puente stehen für ein hohes ethisches und soziales Engagement.

 

Für einen sozial- und umweltverträglichen Baumwollanbau in Afrika setzt sich die nachhaltige Baumwollinitiative Cotton Made in Africa (CmiA)  ein. Kleinbauern in Afrika erhalten hier Dünger und Saatgut vorfinanziert und können so ihre Existenz selbst sichern. Darüber hinaus werden Schulen, Trinkwasserversorgung und Frauenkooperativen unterstützt. Getragen wird die Initiative unter anderem von der Bill and Melinda Gates Foundation, der Welthungerhilfe, dem Naturschutzbund Deutschland, Otto Group und dem WWF. Partnerunternehmen können das Nachhaltigkeitslabel von CmiA erwerben.

 

 

Soziale Verantwortung übernehmen – auch bei der Geldanlage

Ein kritischer Blick lohnt sich auf nahezu alle Dinge, die wir tagtäglich konsumieren, denn informierte Verbraucher stellen durchaus eine Marktmacht dar. Schließlich haben die Verbraucher die Möglichkeit, über ihre Kaufkraft nachhaltige und sinnvolle Projekte zu unterstützen.

Eine gute Möglichkeit für eine ethische und soziale Geldanlage ist beispielsweise die Unterstützung von Mikrofinanzprojekten, die Menschen in Schwellenländern helfen, mit Kleinstkrediten eine Existenz aufzubauen. Das kann etwa eine Nähmaschine sein, mit deren Hilfe Säcke für den Handel genäht werden. Für viele Frauen aus den Textilindustrie eine selbstbestimmte Alternative zum Fabrikjob. Grünes Geld berät Sie gerne zu unserer nachhaltigen Geldanlage Soziale Verantwortung.

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
Autor: Carmen Junker 9. September 2016

KakaoWald – Süßes und sinnvolles Natur-Investment

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Zusammenfassung: Schokolade macht glücklich. Zum Glück beitragen können Anleger mit dem langfristigen Projekt KakaoWald. Hier wird Edel-Kakao in Peru angebaut und der Schutz von Regenwäldern in Panama unterstützt.

 

 

Kakao – Eine bitter-süße Erfolgsgeschichte

Die Frucht des Kakao-Baums birgt ein süßes Geheimnis.

Die Frucht des Kakao-Baums birgt ein süßes Geheimnis.

Kakao, das „braune Gold“ ist in weiten Teilen Mittel- und Südamerikas bereits seit mehr als 3.500 Jahren bekannt. Kakao galt bei den Azteken als ein Geschenk der Götter und auch den Indios war die Kakaopflanze heilig, die Kakaobohnen dienten sogar als offizielles Zahlungsmittel. Als Christoph Kolumbus bei seiner ersten Begegnung mit den Azteken an der Küste vom heutigen Honduras jedoch als Willkommensgabe unter anderem einen Sack mit Kakaobohnen bekam und das traditionell scharf-bittere Getränk angeboten bekam, war der Seefahrer wenig überzeugt. Den Wert des Kakaos entdeckte nur wenig später der spanische Eroberer Hernando Cortes. Dieser stellte fest, dass das Getränk Kraft spendet und Müdigkeit verschwinden lässt. Nach der Zerstörung des Aztekenreichs legten die Kolonialherren große Kakaoplantagen in Mittelamerika, Teilen Südamerikas und den karibischen Inseln an.

 

Der Kakao trat als begehrte Kolonialware vom spanischen Hof aus seinen Siegeszug in ganz Europa an. Allerdings verschwanden die ursprünglichen Rezepturen und so wurde aus den Kakaobohnen fortan ein süßes Getränk mit Honig, Rohrzucker, Vanille und weiteren Gewürzen zubereitet.

 

 

Kakao im Wandel

Der Weg vom Kakao-Getränk zur Schokolade in Tafeln dauerte noch fast dreihundert Jahre: Erst Mitte des 19. Jahrhunderts experimentierten britische, deutsche und holländische Unternehmen an den ersten „Essschokoladen“. Der Durchbruch gelang aber den Schweizern, die bis heute zu den führenden Schokoladenproduzenten und -konsumenten gehören. Dabei hat sich in erste Linie die Milchschokolade durchsetzen können.

 

Seit Ende des 20. Jahrhunderts wurde die Schokolade neu entdeckt und wanderte – vielfach wieder befreit von Milch, Zucker und Nüssen – von der Süßigkeiten- in die Gourmetabteilung. Hier stand wieder die Kakaobohne im Mittelpunkt, die unterschiedlichen Aromen sowie die Spezifika des Kakaos unterschiedlicher Anbaugebiete. Von Trendforschern als „Sensual Food“ identifiziert, ist Schokolade eines der Lebensmittel, das mit Genuss und Qualität besondere geschmackliche Kriterien erfüllt. Darüber hinaus gelten die enthaltenen Flavonoide und Antioxidantien in den Kakaobohnen als gesundheitsfördernd. Insofern findet der rohe zerstoßene Kakao in Form von „Cacao Nibs“ auch positive Beachtung bei Raw-Food-Anhängern.

 

Wer sich mit den hochprozentigen Schokoladensorten nicht hundertprozentig anfreunden konnte, wurde im Zuge des generellen Schoko-Trends dennoch rehabilitiert: Denn Schokolade macht glücklich. Grund hierfür soll das sogenannte Glückshormon Serotonin sein, das im menschlichen Körper entsteht wenn das in der Schokolade enthaltene Tryptophan abgebaut wird. Experten halten jedoch die Tryptophan Menge in Schokolade für zu gering und erklären die mit Schokolade verbundenen Glücksgefühlte eher psychologisch. Mit dem Schokoladengenuss werden angenehme Erinnerungen verbunden und damit ein Wohlbefinden ausgelöst. In Deutschland werden aktuell rund neun Kilogramm Schokolade pro Kopf und Jahr vernascht.

 

 

Nachhaltiger Kakao-Anbau – Fair für Natur und Mensch

Nachhaltig produziert auch mit hohem Kakao-Anteil ohne bitteren Nachgeschmack.

Nachhaltig produziert auch mit hohem Kakao-Anteil ohne bitteren Nachgeschmack.

Bis heute sind weite Teile Süd- und Mittelamerikas trotz der Kakaovorkommen nicht wirklich glücklich geworden. Die Eroberung der Länder, die Zerstörung der alten Hochkulturen und die Versklavung und Unterdrückung der indigenen Bevölkerung wirken immer noch nach.

 

Gleichzeitig findet ein enormer Raubbau an der Natur statt. Weite Teile der Regenwälder sind bedroht und gefährden damit auch den Fortbestand seltener Tier- und Pflanzenarten sowie des weltweiten Klimas insgesamt.

 

Positiv in diesem Zusammenhang: Das Interesse der Verbraucher an ökologischen und fair gehandelten Produkten wächst. Veränderungen sind also durchaus möglich und vollziehen sich bereits in vielfältigen Projekten.

 

Der KakaoWald

Ein interessantes Projekt ist der KakaoWald von ForestFinance.  Anleger investieren hier in den nachhaltigen Anbau von Kakao-Pflanzen in Peru. Ein Teil der Investitionen wird zugleich zum Schutz des Primärwaldes in Panama eingesetzt.

 

Dabei verfügt die Bonner ForestFinance-Gruppe über einige Erfahrung auf diesem Gebiet. Seit mehr als 20 Jahren ist das Unternehmen in Aufforstungsprojekten in Panama, speziell in der Provinz Bocas del Toro, aktiv. Die Regenwälder Panamas gelten als besonders artenreich. Hier sind uralte Bäume mit zusammenhängenden Baumkronen sowie seltene Pflanzen zu finden. Schätzungsweise 30 Millionen, teils stark bedrohte Tierarten sind hier beheimatet. Begünstigt wird die biologische Vielfalt durch die geographische Lage zwischen Atlantik und Pazifik, die viel salzhaltige Luft und mineralreichen Regen mit sich bringt. Durch den Abbau von Bodenschätzen ist der Waldbestand jedoch auch stark gefährdet. Die Waldprojekte von ForestFinance werden regelmäßig durchforstet, ein Viertel der Waldfläche dient ausschließlich dem Naturschutz.

 

Der KakaoWald in Peru wird mit vielen unterschiedlichen Pflanzen aufgeforstet. Die Besonderheit: Kakao wird hier wirklich im Wald und nicht auf einer Plantage angebaut. Diese Agroforstsysteme stehen für Biodiversität und Artenvielfalt.

 

Nach jahrhundertelanger Ausbeutung ist es nun auch wichtig, dass die Menschen vor Ort von ihren Schätzen profitieren. Die Mitarbeiter vor Ort erhalten von ForestFinance faire Löhne, Sozialleistungen und sind unfallversichert. Die geschaffenen Arbeitsplätze sind langfristig angelegt. Die Kakaobauern bringen ihr traditionelles Wissen mit ein und werden in Entscheidungsprozesse mit einbezogen.

 

 

Eine Investition ohne bitteren Nachgeschmack

Investitionen in den KakaoWald von ForestFinance unterstützen die Aufforstung nachhaltiger Kakaowälder in Peru und schützen den Regenwald in Panama. Wer sich mit dem Thema Wald beschäftigt, plant in langen Zeiträumen. Entsprechend ist beträgt die Laufzeit von KakaoWald 25 Jahre. Der Gedanke beim Kakaowald entspricht eher den Gedanken beim Kauf einer Eigentumswohnung: lange Zeit halten, immer wieder von regelmäßig wiederkehrenden Einnahmen profitieren.

 

Anleger, die in KakaoWald investieren wollen, pachten eine Fläche von mindestens 1.000 Quadratmetern Agro-Mischforst zum Preis von einmalig 3.250 Euro (pro 1.000 Quadratmeter). Die Investition wird dabei aufgeteilt in 20 Prozent zum Schutz der Regenwälder in Panama, die weiteren 80 Prozent gehen in den Anbau von Kakao-Bäumen in peruanischen Mischwäldern. Hier wird hochwertiger Edel-Kakao hergestellt, der den Kriterien des biologischen Landbaus und des fairen Handels entspricht.

 

Damit ist die Investition über Ländergrenzen gestreut. Erste Erträge durch die Kakao-Ernten sind bereits nach einigen Jahren möglich, ab dem sechsten Jahr ist eine jährliche Ausschüttung geplant. Diese soll mit 3.510 Euro pro Hektar KakaoWald starten und auf 4.240 Euro ansteigen.

 

Als langfristiges Natur-Investment ist KakaoWald von verschiedenen Faktoren, wie etwas klimatischen Veränderungen, schwankenden Ernteerträgen oder veränderlichen Weltmarktpreisen, abhängig. Bei einem erwartungsgemäßen Verlauf liegt die Renditeprognose jedoch bereits bei fünf bis sieben Prozent jährlich. Versteuert werden die Erträge übrigens als Einkünfte aus dem Betrieb einer Forst- und Landwirtschaft.

 

Grünes Geld bietet KakaoWald von ForestFinance als grüne Geldanlage an. Besonders interessant ist das Projekt für Anleger, die eine langfristige Geldanlage suchen, die hohen Ansprüchen an soziale und ökologische Kriterien entspricht. Darüber hinaus ist die bietet die Investition in ein konkretes Projekt eine hohe Identifikation mit dessen Zielen. Im Falle des KakaoWaldes kommt noch das positive Gefühl hinzu, welches Schokolade vermittelt.

 

 

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Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.
Autor: Gerd Junker 6. September 2016

Slow Food – Entschleunigung auf den Teller

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Zusammenfassung: Slow Food – Seit 30 Jahren tritt der Verein für den Erhalt traditioneller, saisonaler und regionaler Lebensmittel ein und propagiert Genuss und Achtsamkeit beim Essen gleichermaßen.

 

 

Die neue Entdeckung der Langsamkeit - die Slow Food-Schnecke.

Die neue Entdeckung der Langsamkeit – die Slow Food-Schnecke.

Was ist Slow Food? – Ein Anglizismus für die alte Erziehungsmaxime „Iss langsam?“ oder sind die Kellner in einem Restaurant, das Mitglied der Slow Food-Vereinigung ist, besonders bedächtig bei der Arbeit? Beides falsch – die Slow Food-Bewegung kommt – wenn wundert es – aus dem Land des guten Essens, aus Italien.

 

Natürlich geht es auch um Langsamkeit – aber während im hektische Alltag Langsamkeit unerwünscht ist und vielfach als Bremse angesehen wird, ist sie hier beim Essen erwünscht. Denn die Lebensmittel sollen sich alle Zeit der Welt nehmen, um zu wachsen und zubereitet zu werden. Dass entsprechend eine Mahlzeit auch nicht in Eile aber mit viel Genuss und Achtsamkeit eingenommen wird, liegt dabei quasi auf der Hand. Entschleunigung auf dem Teller!

 

 

„Verein zur Erhaltung der Esskultur“

Gegründet wurde Slow Food 1986 vom italienischen Journalisten und Soziologen Carlo Petrini als „Verein zur Erhaltung der Esskultur“. Seit 1989 ist Slow Food, international aktiv, in Deutschland trat Slow Food als eingetragener Verein 1992 auf den Plan.

 

Gründer Petrini trat in den Anfängen in erster Linie für gutes Essen mit kulinarischen Genuss und ein moderates Lebenstempo ein. Je mehr er sich jedoch mit dem Thema beschäftigte, desto wichtiger wurde für ihn auch Umweltschutz und fairer Handel, denn diese sind unerlässliche Grundlagen für eine bäuerliche Landwirtschaft und ein Lebensmittelhandwerk im ursprünglichen Sinne.

 

Slow Food fördert daher eine verantwortliche Landwirtschaft und Fischerei mit artgerechte Viehhaltung. Außerdem setzt sich Slow Food für das traditionelle Handwerk ein und will die Geschmacksvielfalt der Regionen bewahren. Die Vereinigung versteht sich dazu als Netzwerk, dass Produzenten, Händler und Verbraucher zusammen bringt und weitreichend über Herkunft und Qualität der Lebensmittel informiert.

 

Entsprechend hat Petrini für die Slow Food-Bewegung drei essentielle Merkmale definiert: „Buono, pulito e giusto“ – für eine gute, saubere und faire Esskultur. Diese drei Merkmale müssen bei Slow Food immer zusammen auftreten. Unter einem „guten“ Lebensmittel wird dabei verstanden, dass das Produkt wohlschmeckend, nahrhaft, frisch und gesundheitlich einwandfrei ist. Darüber hinaus soll es sämtliche Sinne anregen und befriedigen. Ein „sauberes“ Lebensmittel muss so hergestellt worden sein, dass es das ökologische System nicht belastet und Schaden an der Umwelt nimmt. Ein „faires“ Lebensmittel steht für eine ausgeglichene soziale Gerechtigkeit, eine angemessene Bezahlung und faire Arbeitsbedingungen von der Herstellung bis zum Handel.

 

Entsprechend dieser Ansprüche geht es bei Slow Food um die Erhaltung der regionalen Küche genauso wie um den Erhalt der Vielfalt regionaler Produkte und um die Ernährungssouveränität“, dem Recht jeder Gemeinschaft auf die selbstständige Entscheidung darüber, was angebaut, erzeugt und gegessen wird.

 

Slow Food grenzt sich damit ganz klar vom globalisierten Fast Food, der industriellen Landwirtschaft und den weltweit agierenden Lebensmittelkonzernen ab, die Nahrung jederzeit in beliebiger Menge produzieren und verfügbar machen, dabei jedoch natürliche Prozesse und Makel komplett ausschalten.

 

 

Eine Idee breitet sich aus

Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx hat Slow Food als einen der wichtigsten Trends identifiziert, die zukünftig unsere Ernährung beeinflussen werden.

 

Erhaltenswerte Vielfalt, hier ist das Auge mit.

Erhaltenswerte Vielfalt, hier ist das Auge mit.

Slow Food-Produkte sind authentisch. Lebensmittel werden auf traditionelle Weise hergestellt, sind regional verankert und werden saisonal genossen. Durch Anbau und Verarbeitung in den Regionen wird die lokale Wirtschaft gestärkt. Darüber hinaus entstehen keine aufwändigen Logistikketten und Transportwege. Auch das saisonale Angebot schont die Umwelt, denn Lebensmittel werden nicht über das gesamte Jahr angeboten, sondern dann, wenn sie wirklich verfügbar sind. Entsprechend entfallen energieintensive Kühlanlagen um bestimmte Obst- und Gemüsesorten ganzjährig anzubieten.

 

In Deutschland fand die Slow Food-Bewegung recht rasch viele Anhänger – fast verwunderlich, nimmt die Deutschland in Sachen Esskultur im europäischen Vergleich keinen der Spitzenplätze ein. Zugute kam der Slow Food-Bewegung in Deutschland jedoch das ausgeprägte Umweltbewusstsein.

 

Seit der Formierung der ersten deutschen Slow Food-Gruppe 1992 konnte der Verein bis heute mehr als 13.500 Mitglieder für sich gewinnen. Seit 1996 organisiert sich der Verein in lokalen Gruppen, die durch regionale Genussmärkte und die Slow Food-Messen „Markt des Guten Geschmacks“ in Stuttgart und der „SlowFisch“ in Bremen weiter an Bekanntheit gewinnen konnten. Hinzu kamen vielfältige Projekte, um gutes Essen vielfältig Zugänglich zu machen. So schaffte es der „Ostheimer Leberkäse“ aus der Rhön 2006 in sämtliche Speisewagen der Deutschen Bahn und bewies, dass auch unterwegs einfache und authentische kulinarische Genüsse möglich sind.

 

Internationale Anerkennung erfuhr darüber hinaus das Projekt „Von der Erde bis zum Teller“ wurde als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. 2012 wurde das Slow Food-Projekt zur Sinn- und Geschmacksschulung für Kinder in das UNESCO-Programm für nachhaltige Bildung aufgenommen.

 

 

„Gut Ding will Weile haben“

„Gut Ding will Weile haben und vortreffliche Sachen werden ohne große Mühe und Arbeit nicht erworben“, so heißt es in Grimmelhausens Schelmenroman „Simplicius Simplicissimus“ und so könnte auch ein Leitspruch von Slow Food lauten. Denn bei jeder Mahlzeit wird täglich neu darüber entschieden, wieviel uns unsere Nahrung wirklich wert ist. Uns so ist was wir Essen ein politischer Akt in einer Überflussgesellschaft mit einer breiten Palette von Lebensmittelanbietern, die vom Bio-Hofladen bis zum Discounter reicht.

 

Jede Entscheidung, was gegessen wird, ist eng verknüpft mit Politik, Wirtschaft,  Kultur, Bildung, Landwirtschaft, Gesundheit und Umwelt. Daher ist Slow Food auch nicht einfach als Vereinigung der Genießer sondern vielmehr des verantwortungsvollen Konsumenten zu sehen. Ziel ist es, traditionelle, hochwertige und nachhaltige Lebensmittel zu erhalten. Dabei spielt die Biodiversität eine große Rolle, den vielfältige Reglements aber auch die einseitige Vermarktung spezieller Sorten bringen die Vielfalt von Kultur- und Wildpflanzen genauso in Gefahr, wie den Bestand seltener regionaler Tierrassen.

 

Slow Food widmet sich als Non-Profit-Organisation vielfältigen Themen, die für den Fortbestand, teilweise auch für die Wiederentdeckung der kulinarischen Vielfalt stehen. Mit der „Arche des Geschmacks“ hat Slow Food ein Projekt zur Rettung fast vergessener traditioneller Lebensmittel initiiert. Dabei werden Produkte gezielt bekannt gemacht, denn ohne eine gewisse Bekanntheit ergibt sich keine Nachfrage im markt. Hauptsächlich sind vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen und Nutzpflanzensorten „Passagiere“ der Arche. Aber auch fertig hergestellte Spezialitäten werden katalogisiert, um das traditionelle und kulturelle Erbe zu bewahren.

 

Das aktuelle und breite Themenspektrum von Slow Food zeigt, dass Lebensmittel auch Mittelpunkt des Lebens sind und eine bedeutende Rolle in nahezu allen Bereichen spielen. So stehen neben den quasi klassischen Slow Food-Themen wie nachhaltiger Fischzucht, Kritik an der Massentierhaltung, Lebensmittelqualität und Transparenz der Inhaltsstoffe auch weltpolitische Themen auf der Agenda. Diese reicht von der Kritik am geplanten Transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP über internationale Kampagnen gegen „Land Grabbing“, dem Verkauf von Bauernland an Spekulanten und Großinvestoren bis zum Erhalt von gentechnikfreiem Saatgut.

 

Gute Lebensmittel sind eine gute und nachhaltige Geldausgabe. Genauso wie wir durch unseren Konsum die Zukunft der Umwelt steuern, ist es auch durch nachhaltige Geldanlagen möglich, Einfluss darauf nehmen, wie unser Geld sozial- und umweltverträglich eingesetzt wird. Dabei gleichen qualitativ hochwertige Investments hochwertigen Lebensmitteln. Beide sind nachhaltig, sind meist langfristig angelegt und versprechen ein positives Ergebnis.

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.