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Autor: Carmen Junker 2. Dezember 2016

O du fröhliche – Fünf nachhaltige Geschenkideen für Weihnachten

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Zusammenfassung: Weihnachten ist ein klassisches Familienfest. Geschenke gehören für die meisten Menschen dazu. Nachhaltige und sinnvolle Geschenke bringen nicht nur dem Beschenkten Freude, sondern nutzen auch Umwelt und Klima.

 

Weihnachten rückt näher – und wie in jedem Jahr stehen viele von uns jetzt vor der Frage: Mit was kann ich meinen Lieben eine Freude bereiten? Wer während des Jahres bewusst konsumiert, ökologisch sinnvolle Produkte bevorzugt und auch die Arbeitsbedingungen nicht außer acht lässt, unter denen viele Dinge hergestellt werden, wird auch in der Weihnachtszeit sinnvolle und nachhaltige Geschenke bevorzugen. Denn so sind die Geschenke nicht nur zur Freude der Beschenkten, sondern nutzen auch Klima, Umwelt und Menschen in aller Welt.

 

1. „O Tannenbaum“ – Das Geschenk für die ganze Familie

Öko-Weihnachtsbäume nadeln pestizidfrei.

Öko-Weihnachtsbäume nadeln pestizidfrei.

25 Millionen Weihnachtsbäume wurden im vergangenen Jahr in Deutschland verkauft. Der immergrüne Nadelbaum – Zeichen des Lebens und der Hoffnung – ist damit eines der wichtigsten Weihnachtssymbole und gehört in vielen Haushalten zu einem richtigen Weihnachtsfest einfach dazu. Mit dem Weihnachtsbaum kommt allerdings nicht unbedingt ein Stück Natur ins Haus, sondern oftmals eine kleine Giftmülldeponie aus einer Baumplantage. Weihnachtsbäume werden noch immer zu großen Teilen als Monokulturen in Plantagen gezüchtet und dort entsprechend mit Pestiziden und künstlichen Düngern behandelt. Vielfach wurde auch das umstrittene Glyphosat in Weihnachtsbäumen nachgewiesen.

 

Wer also beim Baumkauf auf Umweltverträglichkeit achtet – und das tun bereits zehn Prozent der Kunden – bevorzugt Bäume aus ökologischer Forstwirtschaft. Mittlerweile bieten viele Gärtnereien und Gartenzentren Bäume mit dem niedrigschwelligen BIO-Siegel, aber auch mit den strengeren Naturland- und Bioland-Siegeln an. Hier können Verbraucher sicher gehen, dass ihr Weihnachtsbaum nicht mit Giften belastet ist und in der Natur keinen Schaden durch Intensiv-Plantagen angerichtet hat. Wer seinen Baum beim kommunalen Forstamt kauft oder im Wald aussucht, kann sie auch vor Ort darüber informieren, welche ökologischen Kriterien angewendet werden und ob Pflanzengifte zum Einsatz kommen.

 

 

2. „Der Christbaum ist der schönste Baum“ – Bäume gegen die Klimakrise

Ein geschmückter Weihnachtsbaum ist festlich und stimmungsvoll. Ein Baum in der Natur speichert das klimaschädliche CO2 und sorgt dafür, die drohende Klimaerwärmung unseres Planeten abzuwenden. Natürlich schafft das ein Baum nicht alleine. Um die Klimakrise effektiv aufzuhalten, benötigt die Erde 1.000 Milliarden neuer Bäume, das sind rund 150 Bäume pro Mensch. Auf diese Rechnung kam 2007 der damals neunjährige Felix Finkbeiner und fing sofort an zu pflanzen. Mittlerweile hat die von ihm gegründete Organisation Plant-for-the-Planet bereits 14 Milliarden Bäume gepflanzt, viele davon in der Provinz Cancun in Mexiko, wo die Stiftung mittlerweile eigene Aufforstungsflächen unterhält.

 

Bäume für Plant-for-the-Planet sind auch ein ausgezeichnetes Weihnachtsgeschenk und bereits ab einem Euro zu haben. Der Beschenkte bekommt einen Gutschein mit Code und kann dann zusätzlich auf der Website im virtuellen Wald seinen Lieblingsbaum verewigen. Wem diese Geschenkidee zu ideell ist, kann auch mit dem Kauf der Guten Schokolade die Aktion wirkungsvoll unterstützen und Fairgehandeltes naschen: mit fünf verkauften Tafeln Schokolade wird ebenfalls ein Baum gepflanzt.

 

 

3. „Alle Jahre wieder“ – Abos bringen regelmäßig Freude

Für manche Menschen ist es durchaus sehr schwierig, das passende Geschenk zu finden, denn viele Bedürfnisse sind befriedigt und ein reduzierter Lebensstil liegt mittlerweile durchaus im Trend. Hier kann ein Zeitschriften-Abonnement über das gesamte Jahr regelmäßig Freude bringen. Besonders angenehm für Menschen, die sich über das Jahr nicht so häufig treffen: Die monatlichen Lieferung der Zeitschrift ruft auch immer wieder den Schenker ins Gedächtnis.

 

Ein Klassiker für den bewussten Konsumenten: Die Zeitschrift Öko-Test bietet monatlich bis zu zehn Produkttests und informiert umfassend zu den jeweiligen Schwerpunktthemen. Darüber hinaus schreibt das Magazin über Trends, Politik und Umwelt, Bauen und Wohnen sowie Finanzen und Versicherungen.

 

Wer sich für gutes Essen und nachhaltige Lebensmittelproduktion interessiert und sich für Rezepte und Restaurant-Tipps interessiert, freut sich gewiss über das Slow Food Magazin, das zweimonatlich erscheint.

 

Umfassender konzipiert ist zeozwei, das Magazin für Klimapolitik und –kultur. Vier mal im Jahr liefert das Heft Berichte zu den Themen ökologisch Leben, erneuerbare Energien, Klimawandel und Nachhaltigkeit.

 

 

4. „Eine Muh, eine Mäh, eine täterätätä“ – Nutztiere mieten

Wenn schon Fleisch, dann bitte aus artgerechter Haltung.

Wenn schon Fleisch, dann bitte aus artgerechter Haltung.

Lebensmittelskandale in der Fleischindustrie, katastrophale Zustände in den Mastbetrieben, ökologisch fatale Folgen durch Massentierhaltung. Vielen Menschen ist die Lust auf Fleisch vollkommen vergangen. Wen allerdings doch ab und an Gelüste nach Braten, Schinken oder Wurst und Co. überkommen, möchte doch gerne wissen, woher das Fleisch stammt und wie das Tier gehalten wurde. Eine pfiffige Idee dazu hatte ein Bio-Bauer aus Niederbayern. Er vermietet Ferkel und Kälber. Seine Kunden zahlen einen Grundbetrag und monatliches Futtergeld, nach etwa einem Jahr bringt der Landwirt das Tier zum Metzger, der den unangenehmen Teil übernimmt. Der Kunde erhält dann das Fleisch seines Miet-Tiers nach Wunsch verarbeitet. Das Geschäftsmodell ist an sich nicht neu und nannte sich früher „Lohnmast“. Der Vorteil für den Bauern: Der Kunde steht gleich zu Beginn fest und sichert die Existenz des Hofs. Der Vorteil für den Kunden: Er erhält Bio-Fleisch und kann sich jederzeit vor Ort über die Haltung und Fütterung seines Ferkels oder seines Kalbs informieren.

 

Wer dem Fleisch abgeschworen hat, kann auch eine Patenschaft für Nutztiere übernehmen. So bietet beispielsweise der Demeter-Hof Andechser eine Kuhpatenschaft an. Paten erhalten regelmäßig Grüße aus dem Stall und zweimal im Jahr ein Genusspaket. Ganz uneigennützig sind die Patenschaften für alte Nutztiere. Diese landen nicht beim Abdecker, sondern beispielsweise im Altersheim für Kühe.

 

 

5. „Kling, Glöckchen, klingelingeling“ – Geldgeschenke für Kinder und Jugendliche

Gerade für Kinder und Jugendliche sind Geldgeschenke besonders attraktiv. Schließlich ermöglichen sie, für die Zukunft vorzusorgen und den Weg ins weitere Leben zu ebnen. Auch ein unschlagbarer Vorteil für regelmäßige Schenker: Wenn das Konzept für eine sinnvolle Geldanlage erst einmal steht, sind die kommenden Geschenke nicht schwer in der Vorbereitung und helfen so mit bei einer stressfreien Vorweihnachtszeit.

 

Ein gutes Angebot bietet die FIL Fondsbank GmbH (FFB) mit dem FondsdepotJunior an. Die Depotführung ist bei Vertragsabschluss bis zum 31. Dezember 2017 kostenfrei. Eingezahlt werden müssen monatlich mindestens 25 Euro, einmalige Einzahlungen sind ab 50 Euro möglich. So kommt über die Jahre ein kleines Vermögen zusammen, dass später für Ausbildung, Reisen oder größere Anschaffungen genutzt werden kann.

 

Grünes Geld berät zum kostenfreien FondsdepotJunior der FFB. Außerdem verfügt Grünes Geld noch über viele weitere Angebote aus den Bereichen der ökologischen und ethischen Geldanlagen. So können Geldgeschenke optimal im Einklang mit Klima, Umwelt und Mensch gestaltet werden. Wir wünschen eine angenehme Vorweihnachtszeit!

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

 

Autor: Gerd Junker 29. November 2016

Energiesparen – Zehn heiße Tipps für die kalte Jahreszeit

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Zusammenfassung: Im Winter steigen die Kosten für Strom und Heizung in den Haushalten an. Ein bewusster Umgang und einige Tipps helfen, die Energiekosten nicht explodieren zu lassen.

 

 

In der kalten Jahreszeit lässt sich viel Energie durch sinnvolles Heizen sparen.

In der kalten Jahreszeit lässt sich viel Energie durch sinnvolles Heizen sparen.

Jetzt ist es amtlich – der Winter kommt auch in diesem Jahr. Nach einem teilweise seht milden Herbst werden die ersten Schneefälle prognostiziert, Nachtfrost und Glatteisgefahr rücken näher. Der Winter ist hierzulande nicht nur die kalte und dunkle Jahreszeit, sondern auch die Zeit mit dem höchsten Energieverbrauch. Kein Wunder – Beleuchtung, Heizung, ausgiebige warme Duschen, aufwändiges Kochen und Backen für die Feste und Feiertage. Alle diese Aktivitäten verbrauchen Strom oder eben Energie zum Heizen.

 

Gleichzeitig steigen die Energiepreise wieder an. Im kommenden Jahr erhöhen sich die Tarife vieler Stromanbieter im Schnitt um 3,5 Prozent. Das entspricht in etwa einer um 50 Euro höheren Stromrechnung pro Haushalt. Für die steigenden Stromkosten ist allerdings nicht der Beschaffungspreis des Stroms verantwortlich. Mehr als die Hälfte der Kosten entfallen auf die steigende Ökostrom-Umlage und die Kosten für das Stromnetz. Gerade letzteres ist vieles Ökostromanbietern ein Dorn im Auge, denn die Netzbetreiber, mitunter große Stromkonzerne, erwirtschaften mit der privatisierten Netzinfrastruktur hohe Renditen.

 

Um Energie und Geld zu sparen, soll jedoch niemand im Dunkeln und in der Kälte sitzen. Wir haben zehn heiße Tipps zum Energiesparen für die kalte Jahreszeit zusammengestellt. So kommen Sie gut durch den Winter, ohne auf Behaglichkeit verzichten zu müssen.

 

 

1. Nicht den Überblick verlieren

Es gibt viele Tipps und Ratschläge um Strom- und Heizkosten zu senken. Hier ist jedoch auch eine persönlich Erfolgskontrolle hilfreich. Also unbedingt die Rechnungen der Energieversorger sammeln und Zählerstände notieren. So kann sich jeder einen guten Überblick über den individuellen Verbrauch verschaffen und sehen, welchen Effekt das Energiesparen auf die Energiekosten hat. Einen guten Anhaltspunkt darüber, wie der eigene Haushalt im Vergleich liegt, bietet beispielsweise der bundesweite Heizspiegel.

 

 

2. Bahn frei für den Heizkörper

Jede Heizung kann die Luft am besten erwärmen, wenn sie frei in den Raum steht. Auch wenn der Platz häufig knapp ist, ein Sofa vor der Heizung macht zwar einen warmen Rücken, um den Raum komplett zu heizen wird jedoch viel Energie benötigt. Auch lange Gardinen fangen unnötig Wärme auf und sollten im Winter nicht die Heizkörper verhängen.

 

Die meisten Heizkörper stehen an Außenwänden. Hier kann durch mangelnde Isolierung viel Wärme verloren gehen. Eine gute Dämmmatte zwischen Heizkörper und Wand bringt hier bereits eine deutliche Energieersparnis.

 

 

3. Schon wenig bewirkt viel

Wie warm ein Raum sein sollte, wird teilweise sehr unterschiedlich beurteilt. Optimal wird in viel genutzten Räumen eine Temperatur um 20 Grad Celsius bewertet. Klar sollte sein, dass kaum oder wenig genutzte Räume entsprechend weniger geheizt werden müssen, das gleiche gilt für die Nacht. Hier bewirkt ein Absenken der Temperatur von einem Grad bereits eine Heizkostenersparnis von bis zu sechs Prozent.

 

 

4. Nicht übertreiben

Energiesparen in Ehren, wer jedoch die Wohnräume zu stark auskühlen lässt, benötigt viel Energie zum Aufheizen. Das kann dann schnell teurer werden, als die erhoffte Ersparnis durch die heruntergedrehte Heizung. Als Faustregel gilt, nicht unter 15 Grad Celsius als Innenraumtemperatur gehen.

 

 

5. Digitalisierung nutzen

Nach Hause kommen in eine kalte Wohnung ist nicht unbedingt angenehm. Schön wäre es, wenn jetzt bereits die Wohlfühltemperatur erreicht worden ist. Mit programmierbaren Heizthermostaten lässt sich das durchaus regeln. Wer also weiß, wann ein Raum welche Temperatur haben sollte, nutzt die Vorzüge der Digitalisierung und lässt sich funkgesteuerte Raumregler und Thermostate einbauen.

 

 

6. Jetzt nicht kippen

Die Kipp-Stellung an Fenstern kann in der warmen Jahreszeit für eine gemäßigte Frischluftzufuhr sorgen. Während der Heizperiode ist sie allerdings auf keinen Fall empfehlenswert, denn obwohl nur wenig frische Luft in den Raum kommt, kühlen Wände und Einrichtung rasch aus und müssen dann mit Energieaufwand wieder aufgeheizt werden. Besser ist es, jetzt durch ein kurzes und kräftige Lüften frische Luft ins Haus zu bringen. Während der Stoßlüftung kühlt das Zimmer nicht übermäßig aus und es ist bald wieder behaglich warm. Hier sollte übrigens auch nicht untertrieben werden, denn schlecht gelüftete Räume können gesundheitsschädliche Schimmelpilze an den Wänden verursachen. Nicht vergessen: Während der Lüftung kurz die Heizung zurückdrehen.

 

 

7. Fenster und Türen gut verschlossen

Viele Häuser sind heute bereits gut isoliert. Wer Rollläden hat, kann dennoch Energie sparen. Denn die heruntergelassenen Rollläden isolieren die Fensterfronten zusätzlich. Der Fensterbereich ist generell ein kritischer Punkt, an dem schnell Energie verloren gehen kann. Fensterdichtungen und Rahmen sollten regelmäßig nach undichten und porösen Stellen durchgesehen und im gegebenenfalls repariert werden. Bereits ein einfaches Dichtungsband kann hier schon eine spürbare Energieersparnis bringen.

 

 

8. Chic und warm

Die meisten Menschen lieben extra bequeme Kleidung für zu Hause. Gut, wenn die Kleidung den Temperaturen der Jahreszeiten angepasst ist. In einen kuscheligen Pullover eingepackt auf dem Sofa wird weniger Heizenergie benötigt, als in Shorts und T-Shirt. Auch eine Decke bringt hier einen guten Wohlfühleffekt.

 

 

9. In der Weihnachtsbäckerei

Gerade in der Vorweihnachtszeit und an den Feiertagen ist der Backofen ungleich häufiger in Betrieb als sonst üblich. Hier gilt es, sich an die Ganzjahresregel zu erinnern: Vorheizen ist so gut wie immer unnötig. Ein effektives Ausnutzen der Restwärme spart Strom.

 

 

10. Nicht nur Kerzenglanz

Stimmungsvoll, aber manchmal einfach zu wenig Licht.

Stimmungsvoll, aber manchmal einfach doch zu wenig Licht.

Winterzeit – Weihnachtszeit – Kerzenzeit. Sicher verbreiten Kerzen ein sanftes und gemütliches Licht, zum Lesen, Arbeiten, Essen und Spielen ist es doch oft nicht ausreichend. Wer in der dunklen Jahreszeit auf LED und Energiesparlampen setzt, benötigt weniger Strom, als mit der herkömmlichen Glühbirne. Vielleicht auch ein interessantes Weihnachtsgeschenk für Umsteiger.

 

Viel Strom verbrauchte auch früher die vielfältige Dekorationsbeleuchtung an Fenstern und Fassaden. Auch hier gibt es attraktive LED-Beleuchtung. Besonders empfehlenswert sind Lichterketten, die mit einem Solarmodul. Sie verbrauchen nur den Strom, den sie tagsüber selbst produziert haben.

 

 

Bewusster Umgang mit Energien zahlt sich aus

Wer bewusst mit Energie umgeht, achtet auf Effizienz und schont damit die Umwelt. Dass sich das nicht nur ökologisch auszahlt, sondern auch finanziell, zeigt sich auf der Strom- und Heizkostenrechnung. Und auch wer bereits auf erneuerbare Energien und Ökostrom setzt, kann hier noch etwas bewusst für Klima und Umwelt tun.

 

Schließlich lässt sich das eingesparte Geld für die schönen Dinge des Lebens einsetzen oder durch sinnvolle und ökologische Geldanlagen weiter mehren. Grünes Geld, erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen, hat zu diesem Thema weit mehr als zehn Tipps auf Lager. Mit rund 300 ethisch-ökologischen Investments findet jeder Anleger das richtige Finanzprodukt zu dem Thema, das ihm wichtig ist und erwirtschaftet zugleich interessante Erträge.

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Autor: Carmen Junker 25. November 2016

Mustergültige Nachhaltigkeit – Musterdepot Balance

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Zusammenfassung: Wie kann Geld in Zeiten des Niedrigzinses sinnvoll und ertragreich angelegt werden? Nachhaltige Musterdepots bieten dafür eine gute Möglichkeit. Die Depots enthalten Anlagevorschläge die genauso übernommen oder individuell verändert werden können. Das Musterdepot Balance setzt seinen Schwerpunkt auf eine Ausgewogenheit zwischen sicherer Geldanlage und soliden Erträgen.

 

 

Musterdepots – auf die Mischung kommt es an

Wie ein gutes Musterdepot: Harmonsich zusammengestellt und gut ausbalanciert.

Wie ein gutes Musterdepot: Harmonsich zusammengestellt und gut ausbalanciert.

Fondsparen wird immer beliebter. Kein Wunder, denn angesichts der Null- und Niedrigzinsen auf Sparguthaben, müssen auch sicherheitsorientierte Anleger neue Wege beschreiten, um ihr Vermögen zu erhalten und zu vermehren. Wer also bislang auf Sparbuch oder Bundesanleihen gesetzt hat, sucht und findet hier Alternativen mit durchaus interessanten Erträgen.

 

Wer allerdings bislang noch keine besonderen Erfahrungen in diesem Bereich der Geldanlagen gesammelt hat, sollte sich umfassend beraten lassen und nicht alles auf eine Karte setzen. Wie in nahezu allen Lebensbereichen, ist die Auswahl an riesig und nicht auf Anhieb leicht zu überblicken.

 

Für viele Anleger sind Musterdepots daher eine gute Anlagestrategie. Dabei werden verschiedene sorgfältig ausgewählte Wertpapiere vorgeschlagen. Darüber hinaus können Anleger aber auch die Vorschläge variieren, unterschiedlich gewichten und nach ihren eigenen Vorstellungen optimieren.

 

In einem guten Musterdepot muss die Mischung stimmen. Dafür entscheidend ist die Prognose der zukünftigen Entwicklung der Papiere, deren Stabilität und Rentabilität. Anbieter nachhaltiger Geldanlagen achten außerdem darauf, dass das Geld der Anleger in klima- und umweltfreundliche oder soziale und ethische Projekte investiert wird.

 

 

Balance ist kein Drahtseilakt

Das Musterdepot Balance von Grünes Geld zeigt den gut ausbalancierten goldenen Mittelweg zwischen Sicherheit und hoher Wertentwicklung.

Dass dieser Weg wirklich golden ist, zeigt die Zehn-Jahres-Prognose: Gemäß der offiziellen Berechnungsmethode des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) entwickelte sich eine Einlage von 10.000 Euro im Musterdepot Balance über zehn Jahre auf die stolze Summe von rund 20.000 Euro. Damit hat sich das Anlagevermögen verdoppelt.

Als jährliche Rendite entspricht das einer Wertsteigerung von 5,39 Prozent pro Jahr im Durchschnitt. Basis für diese Berechnung ist die durchschnittliche Rendite der vergangenen fünf Jahre. Im direkten Vergleich dazu: aktuell liegt die Verzinsung von Sparbüchern ausnahmslos unter der ein-Prozent-Marke.

 

 

Strenge Nachhaltigkeitskriterien und Transparenz

Sicherheit und Stabilität sind nicht nur in der Finanzwelt lebenswichtig.

Sicherheit und Stabilität sind nicht nur in der Finanzwelt lebenswichtig.

Um das Musterdepot Balance sicher, ertragreich und nachhaltig zu gestalten, wird das Geld der Anleger in fünf Nachhaltigkeitsfonds investiert. Diese investieren zur Hälfte in festverzinsliche Wertpapiere von Unternehmen und Staaten, zur anderen Hälfte in Aktienunternehmen. Konkret wird das Geld auf rund 500 verschiedene Wertpapiere verteilt. Eine Streuung, die viel Sicherheit bietet. Denn durch die breite Aufstellung des Depots werden mögliche Schwankungen in einem Bereich schnell wieder durch die überdurchschnittliche Entwicklung in einem anderen Feld ausgeglichen.

 

Eine beachtliche Menge unterschiedlicher Papiere in den Fonds, dennoch muss jede einzelne Investition die Nachhaltigkeitskriterien des Fondsmanagements passieren und wird nach ethischen und ökologischen Kriterien bewertet. Unter die Lupe genommen wird dabei unter anderem auch die Expertise der Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit. Gerade  e in den vergangenen Jahren hat – erfreulicherweise – das Kriterium der Nachhaltigkeit für viele Anleger an Bedeutung gewonnen, so dass viele Unternehmen und anschließend Fondsanbieter gerne von diesem Trend profitieren wollen. Die kritische Prüfung sämtlicher Wertpapiere stellt sicher, dass Anleger ihr Geld mit gutem Gewissen anlegen und sich auf eine gewissenhafte Auswahl verlassen können. Anleger, die einen detaillierten Überblick wünschen, können durch ihren Online-Zugang ihr Depot genau einsehen. Das Musterdepot Balance bietet die solide Grundlage für ein nachhaltiges Investment. Vielfach entscheiden sich Anleger auf dieser Basis, weitere Themenfonds – wie beispielsweise Anlagen in Holz oder Erneuerbare Energien – in ihre Anlagestrategie mit einzubeziehen.

 

 

Einer kleiner Blick hinter den Vorhang …

Bei rund 500 unterschiedlichen Wertpapieren in einem Depot den Überblick zu behalten, das ist eine Aufgabe für Finanzprofis. Aber auch gerade private Anleger, die sich für nachhaltige Geldanalgen entscheiden, haben gerne etwas mehr als eine Idee davon, wo ihr Geld konkret eingesetzt wird und unter welchen Umständen Erträge erwirtschaftet werden.

 

Das Musterdepot Balance setzt zu einem großen Teil über Rentenfonds auf Anleihen nachhaltiger Unternehmen und Staaten. Konkret werden diese Staaten nach einem umfassenden Katalog von rund einhundert Einzelkriterien bewertet. Schwerpunkte der Beurteilung bilden dabei das Engagement in Sachen Klimawandel und Energiepolitik, die Einhaltung von Menschenrechten und Grundrechten im Lande sowie das demokratische System. Positiv bewertet wurden dabei in den vergangenen Jahren skandinavische Staaten, aber auch Neuseeland.

 

Bei den Investitionen in ökologisch nachhaltige Projekte kommen beispielsweise Unternehmen in Frage, die gezielt Produkte mit einer hohen Energieeffizienz entwickeln, wie etwa der Leuchtmittelhersteller Osram, der mit LED- und Energiesparlampen zu einem weltweit reduzierten Stromverbrauch beiträgt.

 

 

Drum prüfe, wer sich länger bindet …

Begriffe wie langfristig und kurzfristig verschwimmen immer mehr in ihrer Bedeutung. Viele Anleger haben zwar durchaus einen Anlagehorizont von zehn Jahren und länger im Blick, wollen sich aber nicht von vornherein auf diese lange Zeit festlegen. Schließlich können sich im Leben jederzeit unvorhersehbare Situationen ergeben, in denen das angelegte Geld kurzfristig verfügbar sein sollte.

 

Auch hier kann das Musterdepot Balance punkten, denn das angelegte Geld ist prinzipiell jederzeit verfügbar, kann aber auch beliebig lange geführt werden. Da die Marktentwicklung nicht vorhersehbar ist, kann unter ungünstigen Bedingungen die kurzfristige Verfügung über das Geld allerding zu Renditeeinbußen oder schlimmstenfalls Verlusten führen. Wichtig zu wissen ist allerdings, dass bei einer längeren Anlagedauer von etwa fünf Jahren mögliche Wertschwankungen ausgeglichen werden können.

 

 

Gute Vorsätze gleich umsetzen

Zugegeben, die Vorweihnachtszeit ist die Zeit, in der die meisten Menschen eher an „Geld ausgeben“ als an „Geld anlegen“ denken. Aber warum gute Vorsätze ins neue Jahr schieben?

 

Geldanlagen werden vielfach noch mit einem gewissen Respekt vor der komplizierten Welt der Hochfinanz betrachtet. Vollkommen zu Unrecht: Gerade Angebote wie ein Musterdepot bieten sich für jeden an, denn die monatliche Mindesteinlage beträgt lediglich 50 Euro. So lässt sich auch mit kleinen Beträgen ein kleines Vermögen aufbauen.

 

Das Musterdepot Balance bringt Ausgewogenheit in ihre Finanzen – mit guten Erträgen bei hoher Sicherheit und einer hohen ökologischen und sozialen Wirkung. Informieren Sie sich bei Grünes Geld zu Ihrem optimalen Sparplan.

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

Autor: Gerd Junker 22. November 2016

UN-Klimakonferenz COP 22 in Marrakesch – es geht voran

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Zusammenfassung: Nach dem letzten Klimagipfel in Paris und dem gemeinsamen Abkommen zum Klimaschutz wurden jetzt bei der UN-Klimakonferenz in Marrakesch die konkreten Schritte zur Umsetzung verhandelt. Das gemeinsame Ziel ist unstrittig, Begrenzung der Erderwärmung. Gastgeberland Marokko zeigt sich vorbildlich in Sachen Klimaschutz. Europa muss seine Klimaziele weiter voran bringen, vor allem durch den Ausbau von erneuerbaren Energien.

 

Tee trinken, ja! - Abwarten: nein!

Tee trinken, ja! – Abwarten: nein!

In der vergangenen Woche ging die 22. UN-Weltklimakonferenz im südmarokkanischen Marrakesch zu Ende. Mehr als zehn Tage lang verhandelten und diskutierten die Vertreter der teilnehmenden Staaten, wie der Klimawandel und die damit verbundene Erderwärmung wirkungsvoll zu stoppen seien.

 

Gleich zu Beginn der Konferenz ging ein Ruck durch die Reihen: Die Nachricht, dass Donald Trump die Präsidentschaftswahlen in den USA für sich entscheiden konnte, lässt nichts Gutes für den Klimaschutz aus dieser Richtung hoffen. Zählt Trump doch zu den Leugnern des anthropogenen, also durch das menschliche Verhalten verursachten, Klimawandels. Eine seiner ersten Ankündigungen war dementsprechend die Zusage, Kohleabbau und Ölförderung kräftig zu unterstützen.

 

 

Gastgeber Marokko – mit gutem Beispiel voran

Letztlich war diese Nachricht nicht richtungsweisend für die Stimmung in Marrakesch. Schließlich hatte das Klimasekretariat der Vereinten Nationen zu einer Konferenz des Handelns aufgerufen. Entsprechend äußerte sich Salaheddine Mezouar, Konferenzpräsident und Außenminister des gastgebenden Landes, in seiner Eröffnungsrede. Er forderte die Staatengemeinschaft auf, Entscheidungen zum Klimaschutz zu treffen und dementsprechend zu handeln. Schließlich leiden bereits viele Länder – vornehmlich südlich der Sahara – unter dem fortschreitenden Klimawandel.

 

Gastgeberland Marokko geht dabei mit gutem Beispiel voran. Das relativ kleine Land hat sich ehrgeizige Klimaziele in einem nationalen Klimaplan gesetzt und bereits einiges zur Umsetzung getan. Bis 2030 will Marokko mehr als die Hälfte seiner Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne beziehen. Experten bewerten dies als realistisch, schließlich hat Marokko in kürzester Zeit eines der größten Solarkraftwerke weltweit aufgebaut und plant bereits weitere Anlagen. Mit dem Ausbau von erneuerbaren Energien macht sich Marokko auch unabhängig von teuren Importen, denn das Land verfügt selbst über keine ÖL- und Gasvorkommen. Darüber hinaus trägt Marokko durch enorme Emissionseinsparungen, wie etwa durch Elektrobusse, kaum eine Verantwortung für den globalen Klimawandel.

 

Der CO2-Ausstoß pro Kopf beträgt dort 1,6 Tonnen, im Vergleich dazu werden in Europa durchschnittlich zehn Tonnen CO2 pro Person emittiert, in den USA sind es doppelt so viel, rund 20 Tonnen CO2 pro Person. Der Durchschnittsverbrauch an CO2 auf dem afrikanischen Kontinent beträgt lediglich 0,5 Tonnen pro Person. Doch gerade dort machen sich die Auswirkungen der globalen Klimaveränderung besonders bemerkbar: In den letzten Jahren war Afrika vielfach von Wetterextremen betroffen, in erste Linie von Überschwemmungen.

 

Auch hier zeigt sich Marokko vorbildlich und hat Partnerschaftsabkommen mit verschiedenen afrikanischen Staaten verabschiedet, um sie beim Ausbau erneuerbarer Energien tatkräftig zu unterstützen und eine entsprechende Infrastruktur aufzubauen. Aktiv ist Marokko hier bereits in Mauretanien, Niger, im Tschad sowie an der Elfenbeinküste.

 

 

Jahr eins nach Paris – Konferenz des Handelns

Im vergangenen Jahr konnte die 21. Klimakonferenz bereits positive Signale in die Welt senden. Die 196 teilnehmenden Staaten der COP 21 haben mit dem Pariser Abkommen zum Klimaschutz erstmals einen gemeinsamer Rahmenvertrag erarbeitet, den es jetzt konsequent und zügig umzusetzen gilt, um die Erderwärmung deutlich unterhalb der zwei-Grad-Celsius-Grenze zu halten, optimalerweise unter dem 1,5-Grad-Celsius-Limit. Immerhin hatten im Oktober diesen Jahres mehr als 55 Staaten, die zusammen mehr als die Hälfte aller CO2-Emissionen verantworten, das Abkommen von Paris unterzeichnet.

 

Das Abkommen gibt mit der Begrenzung der Erderwärmung die Zielrichtung der internationalen Klimapolitik vor. Der Klimagipfel in Marrakesch stand damit unter dem durchaus anspruchsvollen Thema, die konkreten Verhandlungsschritte zu vereinbaren, Details zu klären und Anreize zur Umsetzung zu schaffen.

 

Bislang existieren noch große Unterschiede zwischen der Zielsetzung von Paris und den nationalen Klimaschutzplänen, die jetzt nachgebessert werden müssen. Denn die Ziele von Paris können nur erreicht werden, wenn sich die konsequente Abkehr von fossilen Energieträgern wie Kohle, Gas und Öl endlich durchsetzt. Gleichzeitig müssen die Waldbestände weltweit geschützt werden, um den bestehenden CO2-Ausstoß zu binden. Damit diese Ziele von allen Staaten aktiv umgesetzt werden können, ist außerdem eine finanzielle Unterstützung der Klimaschutzmaßnahmen in den ärmeren Ländern notwendig.

 

Hier sind jetzt besonders die Industriestaaten, Hauptverursacher des Klimawandels, gefordert. Ab 2020 sollen sie jährlich insgesamt 100 Milliarden Dollar für Klimaschutzmaßnahmen und -anpassungen in den Entwicklungsländern aufbringen. Ohne diese Finanzierungszusagen sind die lebenswichtigen Veränderungen in diesen Ländern kaum möglich.

 

Verhandelt wurde auch, wie jetzt das Abkommen von Paris in den einzelnen Staaten umgesetzt wird, also welchen konkreten Beitrag jedes Land zur Erreichung der vereinbarten Klimaziele leistet. Hier sind besonders die Staaten gefordert, die besonders viel CO2 emittieren. Ein wichtiges Ergebnis: Das sogenannte „Regelbuch für das Paris-Abkommen“ soll bis 2018 fertiggestellt werden. Ebenfalls 2018 wird die erste Überprüfung der gesteckten Klimaziele stattfinden.

 

 

Klimaschutz geht in die richtige Richtung

Klimaschutz - ein heller Streifen am Horizont.

Klimaschutz – ein heller Streifen am Horizont.

Experten bewerten die Konferenz in Marrakesch als ermutigenden Schub in die richtige Richtung. Generell wird von einer starken Solidarität innerhalb der Staatengemeinschaft gesprochen sowie dem spürbaren Willen, den in Paris eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen.

 

Gefordert sind jetzt auch die Mitgliedstaaten der Europäischen Union, ihre Klimaschutzziele zeitnah umzusetzen. Mit Blick auf Deutschland wird der Bundesregierung eine positive Klimaschutzpolitik bescheinigt, von der sich allerdings viele mehr Impulse versprochen haben. Kritiker monieren vor allem, dass noch immer die klare Absage an den fossilen Energieträger Kohle fehlt, ohne den Kohleausstieg jedoch die nationalen Klimaziele nicht zu schaffen seien.

 

Positiv aufgenommen wurde die langfristige Klimaschutzstrategie Deutschlands, denn bislang haben erst drei weitere Staaten langfristige Pläne eingereicht. Ebenso gut aufgenommen wurde das Engagement in Sachen Klimaschutz-Partnerschaft mit Entwicklungsländern und einer entsprechenden finanziellen Unterstützung des UN-Anpassungsfonds.

 

 

Der Druck nimmt zu

Eine Besonderheit an diesem Klimagipfel ist dabei durchaus die neue Verteilung der Führungsrollen in Sachen Klimaschutz. Zum einen zeigte sich die Industrienation China sehr engagiert im Ausbau der erneuerbaren Energien. Zum anderen zeigt das Beispiel Marokko, dass rasche Veränderungen durchaus möglich sind. Darüber hinaus haben 48 Entwicklungsländer erklärt, ihren Beitrag zum 1,5-Grad-Limit zu leisten und hundertprozentig auf erneuerbare Energien umzusteigen. Der Druck auf einen entsprechenden Beitrag zum Klimaschutz von Seiten der Industrienationen nimmt also deutlich zu. Schließlich drängt die Zeit, aktuell beträgt die Erderwärmung bereits 1,2 Grad Celsius.

 

 

Konsequent in erneuerbare Energien investieren

Fossile Energieträger im Boden lassen, den CO2-Ausstoß drastisch reduzieren, konsequent erneuerbare Energien fördern. Diese Maßnahmen klingen einfach. Um die Energieversorgung durch erneuerbare Energien zu gewährleisten, müssen jedoch die entsprechenden Unternehmen und Projekte gefördert werden. Werden Sie auch aktiv und schützen Sie mit Ihren Investitionen das Klima. Wir von Grünes Geld sind Experten für nachhaltige Geldanlagen. Gleichgültig, ob Sie in Windkraft oder Solaranlagen investieren wollen, wir achten darauf, dass Ihr Geld zum klimafreundlich angelegt wird und das mit attraktiven Erträgen.

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

   
Autor: Carmen Junker 18. November 2016

Trinkflaschen für unterwegs und zu Hause – Comeback des guten Geschmacks

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Zusammenfassung: Eigene Trinkflaschen für unterwegs liegen im Trend. Dabei erleben auch Glasflaschen ein kleines Comeback. Im Handel wird der Markt noch immer von den energieaufwändig produzierten PET-Flaschen dominiert. Umweltbewusste Verbraucher erteilen jedoch dem gekauften Wasser zunehmend eine Absage und nutzen Leitungswasser gegen den Durst, unterwegs und zu Hause.

 

 

Durst ist schlimmer als Heimweh - gut wenn die Trinkflasche immer dabei ist.

Durst ist schlimmer als Heimweh – gut wenn die Trinkflasche immer dabei ist.

Trinken ist wichtig. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt gesunden Erwachsenen mindesten 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag. Dass dieser Ratschlag nicht verhallt, zeigt sich spätestens seit den neunziger Jahren: Die Wasserflasche ist seit dem ein unverzichtbaren Accessoire auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, bei Sport und Freizeit. Dabei zeigt sich die Trinkflaschen-Mode vielseitig: Angefangen bei der dünnwandigen PET-Flasche, über Fahrradflaschen aus dickerem Kunststoff oder trendigem Alu bis hin zu Glasflaschen, mit und ohne Hülle.

 

Doch bei den Getränkeflaschen geht es nicht allein ums Design. Spätestens seit der Diskussion um Bisphenol-A, kurz: BPA, hat die Plastikflasche – bis dahin besonders beliebt aufgrund ihres geringen Gewichts und ihrer Stabilität – einen Knacks bekommen. Zunehmend rücken auch andere Materialien ins Interesse der durstigen Kunden.

 

 

Bei Plastikflaschen auf BPA-freie Produkte achten

BPA ist ein Bestandteil von Hart- und Weichmachern in Kunststoffen. Zu finden ist BPA in Flaschen aus Polycarbonat (PC), in vielen weiteren durchsichtigen Kunststoffprodukten und auch in der inneren Beschichtung von Konserven- und Getränkedosen. Gefährlich wird BPA, wenn es sich aus den Produkten löst und auf die Lebensmittel übergeht. Das kann beispielsweise durch Wärme entstehen, etwa, wenn die Trinkflasche in der Sonne liegt.

 

BPA zählt zu den am häufigsten verwendeten synthetischen Chemikalien weltweit, die – Studien zufolge – in der Luft, in den Meeren und auch vielfach bereits im menschlichen Körper nachgewiesen werden können. Die Substanz hat eine östrogen-ähnliche Wirkung, greift also in den Hormonhaushalt des Menschen ein und wird in Zusammenhang mit Entwicklungs- und Verhaltensstörungen, Unfruchtbarkeit und Krebserkrankungen gebracht. Seit 2011 ist BPA in Babyflaschen europaweit verboten.

 

BPA-freie Trinkflaschen sind durchaus eine gute Wahl für unterwegs, denn sie sind leicht, lassen sich einfach reinigen und beliebig häufig wieder füllen. Gute Produkte tragen die Kennzeichnung BPA-frei. Allerdings sind nicht alle Trinkflaschen aus Kunststoff unbedingt geschmacksneutral. Wer also auch ab und zu Tee oder Säfte transportiert, wird sich möglicherweise über einen Nachgeschmack oder Verfärbungen ärgern.

 

Gute Kritiken bekommen in den letzten Jahren Trinkflaschen aus Tritan, einem Copolyester-Kunststoff. Die Flaschen sind generell frei von BPA und zudem geschmacksneutral, stabil, wärmebeständig und damit verbunden – spülmaschinenfest. Der Nachteil an diesem Produkte: wie alle Kunststoffe ist die Wiederverwertung ökologisch schwierig.

 

 

BPA-freier Energiefresser: PET-Flaschen

PET-Flaschen sind Pfandflaschen, nicht Mehrwegflaschen!

PET-Flaschen sind Pfandflaschen, nicht Mehrwegflaschen!

Neben den persönlichen Trinkflaschen, die beliebig oft wieder gefüllt werden können, sind die PET-Flaschen noch immer sehr beliebt und verbreitet. Sie sind, was BPA anbelangt, gesundheitlich unbedenklich und werden im Rahmen eines Pfandsystems verkauft. Allerdings handelt es sich hier keineswegs um Mehrwegflaschen.

 

Das 2003 gesetzlich eingeführte Pfand ist lediglich eine Verpflichtung zur Rücknahme der leeren Flaschen durch den Handel. Die meisten PET-Flaschen sind heute Einwegflaschen und werden nach ihrem kurzen Leben dem Recycling zugeführt. Einen besonderen Namen im Bereich der Flaschenrückgabesysteme hat sich Tomra aus Norwegen gemacht. Das Unternehmen, das unter anderem als Investitionswert in den Grünes Geld Musterdepots Balance zu finden ist, bündelt die Geschäftsbereiche Sammelsysteme und Sortierlösungen. Weltweit hat Tomra bereits über 65.000 Pfandautomaten in Betrieb genommen. Sie sorgen damit für die kontrollierte Flaschenrücknahme der PET-Flaschen. Dabei besteht eine PET-Flasche im Allgemeinen zu einem Viertel aus recycelten Flaschen. Das übrige Material wird geschreddert und eingeschmolzen zu Folien und Textilfasern verarbeitet. Dabei geht fast die Hälfte des Materials bei der Aufbereitung verloren, es handelt sich also mehr um ein Downcycling als um eine nachhaltige Wiederverwertung. Da diese Prozesse einen enormen Energie- und Rohstoffverbrauch erfordern und zudem PET-Flaschen häufig einen weiten Transportweg von zentralen Abfüllanlagen im Ausland bis zum Verbraucher zurücklegen, sind PET-Flaschen in ihrer CO2-Bilanz mangelhaft.

 

 

Edelstahl und Aluminium – glänzende Alternativen?

Eine gute Alternative zu Kunststoffen kann eine Trinkflasche aus Edelstahl sein. Robust, rostfrei und nicht allzu schwer. Dabei noch geschmacksneutral und einfach zu reinigen. Generell sind auch keine gesundheitsschädigenden Stoffe in Edelstahlflaschen enthalten. Ein Risiko ergibt sich allerdings für alle, die unter der weit verbreiteten Nickelallergie leiden, je nach Legierung sind die angebotenen Flaschen nicht garantiert nickelfrei. Gute Anbieter geben dazu Auskunft.

 

Leicht, formschön und farbenfroh – Aluminiumflaschen waren lang Zeit der Trendsetter unter den Trinkflaschen. Allerdings ist Aluminium in seiner Gewinnung energieaufwändig und nicht gerade umweltschonend. Ein weiteres Problem: Viele Modelle sind innen beschichtet. An sich eine gute Idee, denn vielfach ist die ungünstige Verbindung von säurehaltigen Getränken und Aluminium nicht hinlänglich bekannt. Allerdings enthält die Beschichtung möglicherweise BPA und dies kann bei einer beschädigten Beschichtung leicht ins Getränk übergehen.  Darüber hinaus wird Aluminium mit Demenz- und Krebserkrankungen in Verbindung gebracht.Damit ist sind Alu-Flaschen keine optimale Wahl.

 

 

Glasklar eine gute Entscheidung – Trinkflaschen aus Glas

Eine Glasflasche ist optimal für die Aufbewahrung von Getränken geeignete. Sie sind hygienisch, können in der Spülmaschine gesäubert werden und völlig geschmacksneutral. Allerdings sollte beim Kauf einer Glasflasche für unterwegs auch darauf geachtet werden, dass der Verschluss BPA-frei ist. „Glück und Glas, wie leicht bricht das!“ – Der große Nachteil einer Glasflasche ist die Bruchgefahr. Viele Flaschen werden daher mittlerweile mit einem Schutzmantel aus gepolstertem Stoff, Kork oder Silikon angeboten. Ein weiteres Manko der Glasflasche ist das Gewicht. Wer also unterwegs die Möglichkeit hat, seine Flasche frisch zu füllen, kann getrost auf ein kleines Modell zurückgreifen, das entsprechend leichter ist. Darüber hinaus sind einige besonders bruchsichere Modelle im Angebot, diese sind allerdings auch schwerer als die ansonsten üblichen Glasflaschen.

 

 

Und zu Hause? Mineralwasser versus Leitungswasser

Das Leitungswasser in Deutschland zählt zu den am besten kontrollierten und hochwertigsten Lebensmitteln überhaupt. Die Trinkwasserverordnung legt dabei fest, dass dieses Wasser ohne gesundheitliche Bedenken und Krankheitserreger, keimarm, farb-, geruchs- und geschmacklos aus der heimischen Leitung kommen muss. Dagegen unterliegt gekauftes Wasser der weniger strengen Mineralwasserverordnung.

 

Warum also Getränkekisten schleppen – gleichgültig aus welchem Material. Getränkekaraffen, wie sie in vielen Lokalen auf den Tisch kommen zieren auch die Tafel zu Hause. Wer auf das prickelnde Gefühl der Kohlensäure nicht verzichten möchte, ist mit einem Wassersprudler gut beraten. Diese sind seit mehreren Jahren auch mit Glasflaschen verfügbar.

 

 

Klimaschutz in allen Bereichen des Alltags

Glücklicherweise gibt es viele sinnvolle Möglichkeiten, seinen Durst unterwegs und zu Hause zu stillen. Wer im Kleinen an Umwelt und Klima denkt, sollte dieses Thema auch nicht bei den wichtigen Dingen des Alltags vernachlässigen, beispielsweise bei den Finanzen. Schließlich ist es von großer Bedeutung, die Macht des Geldes nicht nur als mündiger und anspruchsvoller Konsument zu nutzen. Vielmehr noch können die persönlichen Anlagestrategien bewirken. Investieren Sie Ihr Geld in nachhaltige Geldanlagen mit transparenten ethischen, sozialen und ökologischen Standards.

 

Grünes Geld berät sie als erfahrener und kompetenter Berater zu mehr als 300 ethisch-ökologischen Geldanlagen. So bringen Sie positive Entwicklungen ins Rollen, unterstützen Unternehmen, die unseren und Ihren hohen Ansprüchen genügen und erwirtschafteten darüber hinaus eine attraktive Rendite. Gemeinsam finden wir das passende Finanzprodukt für Sie.

 

 

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Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

Autor: Gerd Junker 17. November 2016

Für Christen geeignet: „Globale Aktien – Katholische Werte“

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Zusammenfassung: Wer seine Werte und Vorstellungen in der Geldanlage umsetzen möchte und gläubiger Christ ist, hat mit dem Fonds Globale Aktien - Katholische Werte eine neue und interessante Alternative gefunden. Es ist nach Kenntnissen des Fondsmanagements der einzige Fonds, der streng nach der Orientierungshilfe für Finanzverantwortliche katholischer Einrichtungen in Deutschland die Gelder verwaltet.

Kurz-Umfrage – ist dieses Thema interessant für Sie?

Was sind katholische Werte in der Geldanlage?

 

Die Werte der katholischen Kirche decken sich in weiten Teilen mit den Werten des generellen, nachhaltigen Investitions-Gedankens. In vielen Punkten ist die katholische Kirche sogar kompromissbereiter, z.B. bei der Akzeptanz von Umsatzanteilen unerwünschter Sparten in Konzernen. Gilt zum Beispiel für Atomenergie bei strengen Nachhaltigkeitsfonds die Nullprozentgrenze beim Umsatz eines Unternehmens, lässt die katholische Kirche hier auch 15 Prozent Anteil der Atomenergie am Umsatz einer Aktiengesellschaft noch zu.

 

Besonderen Wert legt sie aber auch Punkte wie der Vermeidung von Stammzellenforschung, Schwangerschaftsabruch oder bei Verhütungsmitteln, die so in anderen Nachhaltigkeitsansätzen kaum zu finden sind.

 

Die evangelische Kirche ist dabei näher am allgemeinen Nachhaltigkeitsgedanken für Investments. Sie setzt eher Schwerpunkt auf Themen wie Treibhausgasminderung, gilt aber bei zum Beispiel bei Verhütungsmitteln als liberaler (Leitfaden der EKD).

 

Konkret schließen die katholischen Nachhaltigkeitskriterien folgenden Themengebiete aus:

 

  1. Alkohol
  2. Glücksspiel
  3. Tabak
  4. Rüstung
  5. Atomenergie
  6. Genforschung
  7. Schwangerschaftsabbruch
  8. Stammzellenforschung
  9. Verhütungsmittel und
  10. Erwachsenenunterhaltung

 

 

Wie werden die katholischen Werte in Deutschland definiert?

Broschüre von ZdK und Deutscher Bischofskonferenz

Broschüre von ZdK und Deutscher Bischofskonferenz (Auf Bild klicken zum Download)

 

 

Es gibt keine verbindliche Maßgabe, wie zum Beispiel katholische Einrichtungen oder einzelne Gläubige ihr Geld anlegen sollten oder dürfen. Es wurde jedoch im Jahr 2015 eine sogenannte „Orientierungshilfe für Finanzverantwortliche katholischer Einrichtungen in Deutschland“ mit dem Titel „Ethisch-nachhaltig investieren“ veröffentlicht. Herausgeber sind das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Das Vorwort wurde unterzeichnet von Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und von Alois Glück, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

 

Dieses Heft mit 44 Seiten ist die verlässliche Basis für katholische Werte in der Geldanlage.

 

Der oben erwähnte Investmentfonds „Globale Aktien – katholische Werte“ der Commerzbank investiert nur in Unternehmen, die diesen Maßstäben genügen. Dazu wird der weltweite Aktienindex MSCI World mit ca. 1.600 Einzeltiteln aus 23 Ländern verwendet. Ein ESG-Team von MSCI wählt dann streng nach den vorgegebenen, katholischen Maßstäben daraus die möglichen Zielaktien aus. Aktuell sind das ca. 750 Einzeltitel, aus denen dann das aktive Fondsmanagement die rund 200 Titel des Fonds auswählt.

 

Das Angebot: Der Globale Aktien – katholische Werte Fonds

 

Entsprechend des oben genannten Prozesses ergibt sich damit ein weltweit investierende Aktienfonds, der bei den finanziellen Kriterien einen Schwerpunkt auf risikoarme Einzeltitel mit hoher Dividendenrendite setzt.

 

Ziel ist eine Wertentwicklung, die ähnlich der des weltweiten Indizes MSCI World ist. Seit der Auflage im September 2015 ist das gut gelungen. Auch ein Vergleich mit anderen weltweiten Nachhaltigkeits-Aktienfonds wie dem LIGA-Pax-Cattolico, dem Steyler Fair und Nachhaltig Aktien R oder dem ÖkoWorld Ökovision Classic C zeigt eine gute Leistung. Aber Vorsicht: die Aussagekraft kurzfristiger Wertentwicklungen von nur gut 1 Jahr lässt bei Aktienfonds keine Rückschlüsse zu. Dazu ist der Anlagehorizont wesentlich zu kurz.

 

Darüber hinaus wurde das „Europäische Transparenzlogo für nachhaltige Publikumsfonds“ verliehen. Das Europäische Transparenzlogo für Nachhaltigkeitsfonds kennzeichnet, dass das Fondsmanagement sich verpflichtet, korrekt, angemessen und rechtzeitig Informationen zur Verfügung zu stellen, um Interessierten, insbesondere Kunden, die Möglichkeit zu geben, die Ansätze und Methoden der nachhaltigen Geldanlage des jeweiligen Fonds nachzuvollziehen. Ausführliche Informationen über den Europäischen Transparenz Kodex finden Sie unter www.eurosif.org.  Informationen über die Nachhaltige Anlagepolitik und ihre Umsetzung durch des Management des Fonds Commerzbank Globale Aktien – Katholische Werte finden Sie unter: http://www.am.commerzbank.com. Der Transparenz Kodex wird gemanagt von Eurosif, einer unabhängigen Organisation.

 

Beim FNG-Siegel wurde dem Fonds 1 Stern verliehen. Das FNG-Siegel bietet Verbrauchern, institutionellen Anlegern und Vertriebsorganisationen erstmals einen nachvollziehbaren Standard für Fonds, die eine konsequente und stringente Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen.

 

Wie wird daraus eine katholische Geldanlage?

 

Für die wenigsten Anleger wird eine reine Aktienstrategie empfehlenswert sein. Zu groß sind die Kursschwankungen; zu lange die dann empfohlenen Anlagedauern von 10 und mehr Jahren. Wir nehmen in unseren speziellen katholischen Musterdepots mit dem Terrassisi Rentenfonds einen von der Missionszentrale der Franziskaner initiierten Fonds mit auf. Abhängig von der Verteilung zwischen dem Terrassisi Rentenfonds und dem Globale Aktien – Katholische Werte kann man damit 3 katholische Musterdepots erhalten.

 

 

Musterdepot katholisch Sicherheit (30% Aktienanteil, 70% Rentenanteil):

Entwicklung Musterdepot katholisch Sicherheit seit Auflage des Globale Aktien - Katholische Werte Fonds (Grafik: Grünes Geld GmbH, keine Gewähr, BVI-Methode): 3,50%

Entwicklung Musterdepot katholisch Sicherheit seit Auflage des Globale Aktien – Katholische Werte Fonds (Grafik: Grünes Geld GmbH, keine Gewähr, BVI-Methode): 3,50%

 

Musterdepot katholisch Balance (50% Aktienanteil, 50% Rentenanteil):

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Entwicklung Musterdepot katholisch Balance seit Auflage des Globale Aktien – Katholische Werte Fonds (Grafik: Grünes Geld GmbH, keine Gewähr, BVI-Methode): 5,44%

 

 

Musterdepot katholisch Wachstum (70% Aktienanteil, 30% Rentenanteil):

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Entwicklung Musterdepot katholisch Wachstum seit Auflage des Globale Aktien – Katholische Werte Fonds (Grafik: Grünes Geld GmbH, keine Gewähr, BVI-Methode). 7,38%

 

 

 

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Kurz-Umfrage – ist dieses Thema interessant für Sie?

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
Autor: Gerd Junker 15. November 2016

Betriebliche Altersvorsorge – Interessant für Arbeitnehmer und -geber

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Zusammenfassung: Jeder Arbeitnehmer hat das Recht darauf, einen Teil seines Gehaltes als betriebliche Altersvorsorge (bAV) steuerfrei umzuwandeln. Von der bAV profitieren auch Arbeitgeber, denn die Lohnnebenkosten werden reduziert. Direktversicherungen haben sich als bAV stark durchgesetzt. Hier gibt es gute nachhaltige Angebote von denen Mensch und Umwelt gleichermaßen profitieren.

 

 

Eine gute betriebliche Altersvorsorge kann für Arbeitgeber ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.

Eine gute betriebliche Altersvorsorge kann für Arbeitgeber ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.

Wer im Ruhestand sein Leben genießen und sich nicht unnötig einschränken will, ist heute mehr denn je gefordert, frühzeitig vorzusorgen. Neben den vielfältigen Möglichkeiten einer privaten Altersvorsorge bieten Arbeitgeber auch eine betriebliche Altersvorsorge an. Dabei werden bis zu vier Prozent 4% der Bei­trags­be­mes­sungs­gren­zen der GRV West jährlich für die Altersvorsorge angelegt werden. Dieser Sparbetrag ist steuerfrei, darüber hinaus müssen für die Summe keine Sozialabgaben geleistet werden. So spart der Arbeitnehmer für seine Rentenzeit vor und profitiert zugleich direkt von der Steuerersparnis.

 

Vorteile für Arbeitgeber

Auch für Arbeitgeber rechnet sich das Angebot der betrieblichen Altersvorsorge. Zum einen entfällt auch der Arbeitgeberanteil der Sozialabgaben. Zum anderen kann das Angebot einer betrieblichen Altersvorsorge auch ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein, wenn es darum geht, qualifizierte Fachkräfte ins Unternehmen zu holen und langfristig zu binden. Dafür greifen manche Unternehmer auch gerne freiwillig etwas tiefer in die Tasche und legen rund zwanzig Prozent auf das angelegte Geld oben auf, das entspricht in etwa den eingesparten Sozialversicherungsbeiträgen. Damit ist die Erhöhung von Arbeitgeberseite für diesen ohne Mehrkosten. Darüber hinaus profitiert das Unternehmen von einer gesteigerten Bindung motivierter und qualifizierter Mitarbeiter ans Unternehmen und damit verbunden von einem Imagegewinn. Einen zusätzlichen Nutzen bieten Unternehmen, die besonders attraktive Verträge zur betrieblichen Altersvorsorge anbieten. So können Unternehmer mittlerweile auch besonders mit Verträgen punkten, die den Standards nachhaltiger Finanzprodukte entsprechen. Eingezahlt wird dann in „grüne“ Rentenversicherungen oder in geeignete ökologische und ethische Fonds innerhalb fondsgebundener Verträge.

 

 

Betriebliche Altersvorsorge für alle

Grundsätzlich gilt, dass seit 2002 jeder Arbeitnehmer einen rechtlich verbrieften Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge hat. Allerdings bedeutet das nicht, dass jedes Unternehmen eine Betriebsrente zahlt. Dies war früher vor allem bei großen Unternehmen üblich und zählt heute eher zu den Ausnahmen.

 

Die betriebliche Altersvorsorge bedeutet viel mehr, dass Arbeitnehmer einen Teil ihres Gehaltes in einen Rentenanspruch umwandeln können. Dazu vermitteln Arbeitgeber ihren Mitarbeitern einen entsprechenden Anbieter von Altersvorsorgeprodukten. Eingezahlt wird dann in Pensionskassen und Pensionsfonds oder Versicherungen für Altersvorsorge. Das Geld muss konkurssicher angelegt werden, so dass die Auszahlungssumme garantiert ist. Hinzu kommt im Allgemeinen noch eine Zusatzrendite. Alle Anlagen in die betriebliche Altersversorgung, die durch Entgeltumwandlungen, also durch die direkte Einzahlung aus dem Bruttogehalt, geleistet werden, sind sicher. Sie werden bei längerer Arbeitslosigkeit nicht mit dem Hartz IV-Satz verrechnet. Auch bei einem Wechsel des Arbeitgebers bleibt die betriebliche Altersvorsorge erhalten und kann in das in das Altersvorsorgesystem des neuen Unternehmens übertragen werden.

 

 

Der Tag des Renteneintritts

Auch wenn das Rentenalter sich in den vergangenen Jahren mehrfach nach hinten verschoben hat, irgendwann ist der letzte Arbeitstag gekommen. Die bis dahin erworbene betriebliche Altersvorsorge wird dann komplett oder als monatlicher Betrag ausgezahlt. Es gibt jedoch auch einen Wermutstropfen: die angesparte betriebliche Altersvorsorge wird nachträglich versteuert und nun fallen auch Sozialabgaben an. Die Grundidee der späteren Besteuerung: durch das geringere Einkommen und Freibeträge fallen die Steuern häufig geringer aus oder fallen völlig weg. Und während der Ansparphase steht mehr Kapital für den Zinseszins zur Verfügung: bei langlaufenden Verträgen entscheidend.

 

Arbeitnehmer sollten prüfen, ob sich eine betriebliche Altersvorsorge für sie rechnet.

Arbeitnehmer sollten prüfen, ob sich eine betriebliche Altersvorsorge für sie rechnet.

Daher sollten Arbeitnehmer frühzeitig prüfen, ob es sich für sie lohnt, die betriebliche Altersvorsoge in Anspruch zu nehmen. Denn vor allem für die Arbeitnehmer, deren Arbeitgeber keine zusätzlichen Beiträge in die betriebliche Rentenkasse einzahlen, kann diese Rente ungünstiger sein, als eine individuelle Vorsorgelösung. Durchschnittsverdiener stehen also im Alter besser da, wenn sie eine ähnliche Summe in eine flexible private Altersvorsorge investieren. Die vom Betrieb unabhängige Vorsorge ermöglicht es außerdem auch schon vor dem Renteneintritt auf das angesparte Geld zuzugreifen.

 

Wenn der Arbeitgeber einen extra Beitrag oder gar die gesamten Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge übernimmt, ist diese Vorsorgemöglichkeit auch für geringe und mittlere Einkommen interessant, ebenso für ältere Arbeitnehmer. Dies gilt besonders in Hinblick darauf, dass die Betriebsrente oftmals die einzige wesentliche zusätzliche Altersvorsorge zur gesetzlichen Rente darstellt.

 

Grundlegend positiv sieht das Modell für Besserverdiener aus. Denn die Sozialabgaben für die Krankenversicherung werden nur dann fällig, wenn das jährliche Bruttoeinkommen aktuell unter 50.850 Euro, der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherungen, liegt. Ähnlich sieht es bei den Beiträgen zur Rentenversicherung aus. Für Arbeitnehmer, die ein Einkommen oberhalb dieser Bemessungsgrenzen erzielen, gibt es keine weitere Steigerung der Abgaben, für sie lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge besonders, auch wenn die Besteuerung höher ausfällt als bei Gering- und Durchschnittsverdienern.

 

 

Die richtige betriebliche Altersvorsorge finden

In vielen größeren Unternehmen werden Standardverträge zur betrieblichen Altersvorsorge großer Banken und Versicherungen angeboten, die einfach direkt im Betrieb abgeschlossen werden können. Kleiner Unternehmen lassen sich von häufig in Sachen betrieblicher Altersvorsorge von ihrer Hausbank beraten.

 

Gleichgültig, ob das Unternehmen etwas extra zur betrieblichen Altersvorsorge zahlt oder nicht. Entscheidend für einen sinnvollen Vertrag ist eine unabhängige und umfassende Beratung durch einen Finanzexperten.

 

Während früher die betriebliche Altersvorsorge über Pensionskassen steuerlich besonders vorteilhaft war, hat sich mittlerweile der Unterschied zu Direktversicherungen nivelliert. Diese stellen besonders für kleinere Unternehmen eine leicht zu organisierende betriebliche Vorsorge dar. Hier bieten Versicherer nachhaltige Angebote zur betrieblichen Altersvorsorge, wie beispielsweise die Stuttgarter Grüne Rente. Von diesen Produkten profitieren Arbeitgeber, durch ein solides, finanziell attraktives und zeitgemäßes Angebot zur Altersvorsorge; Arbeitnehmer erhalten ein sinnvolles Produkt mit guten Erträgen. Zudem profitiert die Umwelt durch die nachhaltigen Investments, die diesen Angeboten zugrunde liegen.

 

Grünes Geld berät Arbeitgeber und Arbeitnehmer kompetent zu ökologisch und sozialen Geldanlagen, die gute Erträge bringen. Mit diesen nachhaltigen Investments wird optimal für das Alter vorgesorgt, zugleich werden im hier und heute Projekte unterstützt, die für eine gesunde Umwelt, soziale Gerechtigkeit und den Schutz des Klimas eintreten. Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten Ihrer betrieblichen Altersvorsorge.

 

 

 

 

mehr-zur-betrieblichen-altersvorsorge

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
Autor: Carmen Junker 11. November 2016

Mikrofinanz – Anständige Rendite durch ethische Geldanlagen

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Zusammenfassung: Mikrofinanz-Fonds ermöglichen Klein- und Kleinstkredite in Entwicklungs- und Schwellenländern. Für Anleger sind diese Fonds eine gute Möglichkeit soziales Engagement und attraktive Rendite miteinander zu verbinden.

 

 

Mikrofinanz-Kredite ermöglichen eine selbstständige Arbeit.

Mikrofinanz-Kredite ermöglichen eine selbstständige Arbeit.

Manche Entwicklungen laufen auf den ersten Blick gesehen parallel und zeigen keine direkten Berührungspunkte: Da wäre zum einen der Trend zu mehr Nachhaltigkeit. Innerhalb unserer Gesellschaft wächst das Interesse an ökologischen und sozialen Themen, Konsumenten achten zunehmend auf Produkte aus fairem Handel und biologischem Anbau. Zum anderen ist es aktuell schwierig, gut verzinste und sichere Geldanlagen zu finden.

 

Und gerade hier ist eine positive Verbindung möglich, denn Mikrofinanz-Fonds bieten Anlegern beides: eine sinnvolle ethische Geldanlage und einen attraktiven Wertezuwachs.

 

 

Mit kleinen Krediten große Entwicklungen anstoßen

Die Idee ist nicht neu: Klein- oder Kleinstkrediten ermöglichen eine Anschubfinanzierung für Menschen in den Entwicklungs- und Schwellenländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas sowie Osteuropas. Ziel ist es, mit dem geliehenen Geld eine selbstständige Arbeit und damit verbunden eine langfristige Existenzsicherung zu ermöglichen.

 

Stark belebt wurde die Mikrofinanz-Idee in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts durch Muhammad Yunus, Wirtschaftsprofessor aus Bangladesch. Da sich die Mikrokredite vielfach als wirkungsvoller Weg aus der Armut erwiesen, wurde Yunus als Vordenker des Mikrofinanz-Systems, im Jahr 2006 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

 

Gerade in den armen Ländern haben viele Menschen keine Möglichkeit, bei Banken einen Kredit zu bekommen. Dabei fehlen oft nur geringe Summen, um ein kleines Geschäft aufzubauen, einen Handwerksbetrieb zu gründen oder ein Feld neu zu bewirtschaften. Mikrofinanz-Projekte ermöglichen diesen Menschen einen Kleinstkredit ohne eine Sicherheit zu verlangen und erheben dafür Zinsen vergleichsweise niedrige Zinsen. Diese sind für westliche Verhältnisse zwar hoch, jedoch im Vergleich zu den Wucherzinsen von lokaler Geldverleiher ein faires Geschäft für alle. Zumal die Mikrofinanz-Geber mit relativ hohen Fixkosten wirtschaften und oft weite und unwegsame Strecken bis zu ihren Kunden zurücklegen müssen.

 

Der wirtschaftliche Erfolg stärkt die Rolle der Frauen in der Gesellschaft.

Der wirtschaftliche Erfolg stärkt die Rolle der Frauen in der Gesellschaft.

Kreditnehmer sind übrigens in erster Linie Frauen. Hier ist eine Mikrofinanzierung besonders wichtig, denn Frauen ist selbst sogar der Zugang zu Geld mit Wucherzinsen verwehrt. Ausgestattet mit einem Kleinkredit finanzieren sie jedoch Saatgut, Marktstände, Nähmaschinen und andere Werkzeuge und Waren, um eine existenzsichernde Arbeit in den Bereichen Handel, Handwerk oder in der Landwirtschaft aufzubauen. Durch ihre wirtschaftlichen Erfolge entkommen Frauen zunehmend aus Abhängigkeitsverhältnissen und verbessern ihre gesellschaftliche Stellung.

 

Und das mit nachhaltigem Erfolg: So liegt die Rückzahlungsquote in den Mikrofinanz-Ländern zwischen 95 und 98 Prozent und damit um einiges höher als in den Industrienationen. Grund für die geringen Zahlungsausfälle ist eine andere Einstellung gegenüber dem Kreditgeber: Während in der ersten Welt Banken selten als Partner auftreten dem Kunden besondere Loyalität verpflichtet wären, ist die Rückzahlung eines Kredits in Entwicklungs- und Schwellenländern auch eine Frage der Ehre – verbunden mit dem Stolz, es geschafft zu haben.

 

Mittlerweile gibt es weltweit unzählige Anbieter von Mikrokrediten. Die einhundert größten Player weltweit verwalten ein Finanzvolumen von rund 52 Milliarden US-Dollar. Der Bedarf an Mikrokrediten wird auf rund 300 Milliarden US-Dollar geschätzt.

 

 

„Wegen Überfüllung geschlossen“

Fondsanbieter werben im Allgemeinen um ihre Kunden. Dass Fonds wegen zu hoher Beteiligung quasi „wegen Überfüllung geschlossen“ sind, kommt selten vor, so jedoch geschehen beim Mikrofinanz-Fonds Invest in Visions (IIV) im letzten Vierteljahr. Daher steht der Fall IIV exemplarisch für das enorm gewachsene Interesse der Anleger an Mikrofinanz-Investments. Sie profitieren von guten Renditen, einer hohen Sicherheit und sie legen ihr Geld mit guten Gewissen an. Denn waren bis vor kurzem Mikrofinanz-Fonds nur für institutionelle Anleger geöffnet, kommen jetzt auch vermehrt private Anleger und Stiftungen zum Zuge.

 

 

Risikoarm – Renditestark

Mikrofinanz-Fonds streuen ihre Investitionen geografisch meist über mehre Regionen und achten auf Investments in unterschiedlichen Bereichen wir Landwirtschaft, Handel, Handwerk oder Dienstleistungen. So können beispielsweise Einbußen durch Ernteausfälle in einem Landstrich mit den Erträgen aus einem anderen Bereich optimal ausgeglichen werden. Darüber hinaus überwachen die Fondsgesellschaften sämtliche allgemeinen und besonderen Risiken zuverlässig.

 

Die Mikrofinanz-Fonds vergeben Kredite an Mikrofinanz-Institute in den jeweiligen Ländern. Vor dort werden die Mikrokredite zur Existenzgründung an künftige Kleinunternehmer vor Ort vergeben.

 

Damit nicht nur das angelegte Geld sondern auch die ursprüngliche Mikrofinanz-Idee gesichert ist, überwachen die Fondsmanager auch die Mikrofinanz-Institute in den jeweiligen Ländern und prüfen deren Geschäftspraktiken. So können Investoren sicher sein, dass ihr Geld sozial und ethisch angelegt ist.

 

Mikrofinanz-Fonds sind von den Entwicklungen der weltweiten Aktienmärkte unabhängig und unterliegen nur geringen Schwankungen. So bieten diese Fonds solide Renditen ab zwei Prozent. Ein Wertzuwachs, der sich beim aktuellen Zinsniveau und den Sicherheiten eines Mikrofinanz-Fonds, durchaus sehen lassen kann.

 

 

Mikrofinanz-Fonds für private Anleger

Mikrofinanz-Fonds sind erst seit knapp zehn Jahren in Deutschland überhaupt als Fonds-Kategorie zugelassen. 2011 wurde dann der erste Mikrofinanz-Fonds für private Investoren geöffnet: Invest in Visions (IIV). Dieser Fonds hat in den vergangenen fünf Jahren keinen Wertverlust erfahren. Investoren konnten während dieses Zeitraums eine Rendite von rund 2,5 Prozent jährlich verzeichnen.

 

Das Fonds-Management des IIV stellt strenge Nachhaltigkeits-Anforderungen an die Mikrofinanz-Institute in Asien, Südamerika und Osteuropa. Neben der Kreditvergabe sind die Institute besonders aufgefordert, ihren Kunden Schulungen zu umweltfreundlicher Landwirtschaft und nachhaltigem Einsatz sonstiger Ressourcen anzubieten. Insgesamt hat IIV bereits 64.000 Mikro-Kredite ermöglicht.

 

Bereits seit zehn Jahren ist der Mikrofinanz-Fonds Dual Return Fund – Vision Microfinance im Markt aktiv. Seit 2016 können sich nun auch private Anleger in Deutschland an diesem Fonds beteiligen. In den vergangenen Jahren erwirtschaftete dieser Fonds eine durchschnittliche Rendite von 2,9 Prozent. Wie IIV zählt der Dual Return Fund zu den Anbietern mit einem hohen Nachhaltigkeitsanspruch und hat bislang 234.000 Mikro-Kredite in 50 verschiedenen Staaten ermöglicht. Auch hier legen die Fonds-Manager viel Wert auf dir Förderung ökologischer Projekte, beispielsweise zum Schutz des Trinkwassers in den verschiedenen Ländern.

 

 

Mikrofinanz-Fonds – soziales Investment zahlt sich aus

Ethische Geldanlagen wie Mikrofinanz-Fonds ermöglichen es, mit Anstand durchaus anständige Erträge zu erwirtschaften. Und das bei einem geringen Risiko und einer soliden Wertentwicklung.

 

Grünes Geld bietet Mikrofinanz-Fonds im Rahmen eines monatlichen Sparplans an, aber auch als einmaliges Investment. Das Monatssparen ist ab 100 Euro monatlich möglich, einmalige Anlagen ab 5.000 Euro. In beiden Fällen ist Ihr Geld nicht langfristig festgelegt, sondern quartalsweise verfügbar.

 

Informieren Sie sich über Mikrofinanz-Fonds – So übernehmen Sie Verantwortung für soziale Belange und Ihr Vermögen.

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

Autor: Gerd Junker 9. November 2016

Filmtipp: „Before the Flood“

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Quellen: "obs/National Geographic Channel/RatPac Documentary Films"

Quelle: „obs/National Geographic Channel/RatPac Documentary Films“

Wem der Schauspieler Leonardo DiCaprio bislang nur aus dem Kinohit „Titanic“ ein Begriff war, erlebt im Dokumentarfilm „Before the Flood“ eine ganz andere Seite des Hollywoodstars.

 

DiCaprio, seit zwei Jahren UN-Friedensbotschafter, sieht im fortschreitenden Klimawandel die größte Bedrohung der Menschheit und begibt sich auf eine Reise rund um die Welt. Gezeigt werden die vielfältigen Auswirkungen der globalen Klimakrise auf die Umwelt und die Menschen vor Ort.

 

Zu Wort kommen Ureinwohner, die um ihr Überleben kämpfen, Umweltaktivisten aus unterschiedlichen Staaten und Wissenschaftler. Darüber hinaus spricht Leonardo DiCaprio mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, US-Präsident Barack Obama und mit Papst Franziskus über mögliche Lösungen, den Planeten vor der fortschreitenden Erderwärmung zu bewahren. Dabei wird auch die Bedeutung Erneuerbarer Energien für den globalen Klimaschutz betont.

 

Mit seinen eindringlichen Bildern und einer klaren Botschaft ist „Before the Flood“ eine legitime Fortsetzung des Al Gore-Films „Eine unbequeme Wahrheit“.

 

Um den Film möglichst vielen Menschen weltweit zugänglich zu machen, wird „Before the Flood“ in 171 Ländern und in 45 Sprachen kostenfrei über National Geographic Channel und soziale Medien ausgestrahlt.

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

 

 

Autor: Carmen Junker 8. November 2016

Lieber jetzt als später – Berufsunfähigkeitsversicherung

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Zusammenfassung: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zählt zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Wer sich bereits in jungen Jahren für einen BU-Schutz entscheidet, zahlt meist günstige Beiträge. Wichtig für alle, die noch keine BU haben: Im kommenden Jahr werden Neuverträge durch den sinkenden Garantiezins teurer werden.

 

 

Die Zeit drängt - jetzt noch eine BU-Versicherung abzuschließen lohnt sich.

Jetzt noch eine BU-Versicherung abzuschließen lohnt sich.

Sie ist eine der teuren Versicherungen und zugleich eine der wichtigsten: die Berufsunfähigkeitsversicherung, kurz BU. Wer die hohen Beiträge scheut, den kann es teuer zu stehen kommen. Seit sich der Staat faktisch aus der Absicherung im BU-Fall im Jahre 2001 herausgezogen hat, ist etwa im Falle einer frühen Verrentung – etwa aufgrund körperlicher oder psychischer Beschwerden – nur mit einer geringen Rentenzahlungen zu rechnen. Ohne einen entsprechenden Versicherungsschutz, eigenes Vermögen oder einen finanzstarken Ehepartner ist es dann nur ein kleiner Schritt in die staatliche Grundsicherung.

 

 

Der kleine Unterschied

Die Berufsunfähigkeitsversicherung soll die finanzielle Lücke zwischen den Einkünften und dem tatsächlichen monatlichen Bedarf schließen, die sich nach einem unerwartet frühen Ende der Erwerbstätigkeit nahezu zwangsläufig ergibt. Dabei sollten Beiträge zur Altersvorsorge beim monatlichen Bedarf nicht vergessen werden, denn die Laufzeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung endet meist mit dem Rentenbeginn. Die BU-Versicherung kann als Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ) zu einer Lebensversicherung oder als selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden.

 

Fällig wird die Versicherung, wenn der Versicherungsnehmer voraussichtlich dauerhaft nicht mehr in seinem bislang ausgeübten Beruf arbeiten kann. Neben der BU wird auch teilweise noch die Erwerbsunfähigkeitsversicherung angeboten. Diese tritt erst dann ein, wenn der Versicherte auch keiner anderen Erwerbsarbeit mehr nachgehen kann. Diese Versicherung wird günstiger angeboten als die umfassendere BU-Versicherung.

 

 

Auch Versicherungen sind wählerisch

Verbraucherschützer raten regelmäßig, bei der Wahl einer Versicherungsgesellschaft wählerisch zu sein. Das ist sicher richtig, denn die Konditionen unterscheiden sich stark voneinander, teilweise kommt es bei vergleichbaren Leistungen zu Preisunterschieden von 100 Prozent!

 

Im Falle der Berufsunfähigkeitsversicherung ist allerdings auch die Versicherungsgesellschaft wählerisch. Gute Chancen auf einen Vertrag mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis haben junge und gesunde Menschen, die einen Beruf ausüben, der nur geringe Risiken für die körperliche und geistige Gesundheit birgt.

 

Teilweise belastend - auch Ausbildung und Studium fordern schon Höchstleistungen.

Teilweise belastend – auch Ausbildung und Studium fordern schon Höchstleistungen.

Entsprechend prüfen die Berufsunfähigkeitsanbieter sehr genau ihre Antragsteller. Hier ist eine ausführliche Gesundheitsprüfung Pflicht. Dabei geht es nicht nur um körperliche Einschränkungen. Auch die psychische Vorgeschichte wird beleuchtet. Ein wichtiger Punkt, denn das Burn-out-Syndrom hat sich zur Volkskrankheit entwickelt, die auch vor Auszubildenden und Studierenden nicht Halt macht. Im Gegenteil, die psychosozialen Beratungsstellen der Hochschulen verzeichnen einen rasanten Anstieg an Ratsuchenden mit typischen Symptomen eines Burn-outs.

 

Wer sich dann – sinnvollerweise – in Behandlung begibt, hat bei einem späteren Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung schlechte Karten. Das gleiche gilt auch für den verbreiteten Hörsturz. Denn während körperliche Gebrechen im Rahmen der Gesundheitsprüfung im Allgemeinen nur für die vergangenen fünf Jahre abgefragt werden, müssen psychische Vorerkrankungen meist für die letzten zehn Jahre angegeben werden. Je nach Versicherung müssen die Versicherungsbewerber mit hohen Beiträgen rechnen, schlimmstenfalls wird der Antrag komplett abgelehnt. Dabei ergibt sich der besondere Nachteil, dass ein bereits abgelehnter BU-Antrag auch den Abschluss bei einer anderen Gesellschaft erschwert und meist auch verteuert.

 

Um erst gar nicht in diese Schwierigkeit zu geraten, ist es gerade bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung geboten, sich im Vorfeld von unabhängigen Experten beraten zu lassen und auf keinen Fall die Versicherung selbst oder einen entsprechenden Versicherungsvertreter direkt zu kontaktieren.

 

Unabhängige Berater können bei den in Frage kommenden Versicherungsgesellschaften eine sogenannte Risikovoranfrage stellen und so zuverlässig ermitteln, wer zu welchen Konditionen eine Police anbietet. Teilweise bieten Versicherungsgesellschaften auch vereinfachte Gesundheitsprüfungen an, beispielsweise bei erfolgreichem Hochschulabschluss oder dem Berufseinstieg nach einer abgeschlossenen Ausbildung. So haben auch Kunden mit möglichen Vorerkrankungen gute Chancen, einen fairen und bezahlbaren BU-Schutz zu erhalten.

 

 

Was du heute kannst besorgen …

Viele Sprichwörter sind überholte Binsenweisheiten und sollten besser ignoriert werden. Im Falle der Berufsunfähigkeitsversicherung stimmt jedoch der alte Spruch „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“. Zwei gewichtige Argumente: Je jünger der Versicherungsnehmer, desto geringer sind im Allgemeinen die Beiträge zur BU-Versicherung. Darüber hinaus sind – statistisch gesehen – weniger Vorerkrankungen zu erwarten, die den Abschluss einer BU-Versicherung erschweren könnten.

 

Das zweite wichtige Argument für den raschen Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist der fallende Garantiezins: Ab dem kommenden Jahr sinkt der gesetzlich vorgeschriebene Garantiezins von aktuell 1,25 Prozent auf ein neues Rekordtief von 0,9 Prozent. Der Garantiezins bezeichnet den Zinssatz, mit dem die Sparanteile der Versicherungsbeiträge mindestens verzinst werden müssen. Daher werden im kommenden Jahr die Beiträge vieler Versicherungen teurer werden, auch der Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung.

 

Je nach Alter und Laufzeit werden die Beiträge der Neuverträge um rund fünf Prozent höher ausfallen als jetzt. Besonders ungünstig für junge Versicherungsnehmer: Je länger die Laufzeit des BU-Vertrages, desto stärker steigen auch die Beiträge, denn die Versicherungsgesellschaften müssen entsprechende finanzielle Reserven aufbauen und diese entsprechend verzinsen. Sinkt der Garantiezins, wie es nun seit einigen Jahren kontinuierlich der Fall ist, müssen die Versicherer ihre Reserven aufstocken. Dies geschieht durch steigende Beiträge. Wer sich noch in diesem Jahr für eine Berufsunfähigkeitsversicherung entscheidet, kann sich den bisherigen höheren Garantiezins weiterhin sichern. Wichtig: Durch die Gesundheitsprüfung nimmt der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung Zeit in Anspruch – daher sollte jetzt, nur noch acht Wochen vor Jahresende, nicht gezögert werden.

 

 

Gut gesichert für die Zukunft

Ist die eigene Arbeitskraft finanziell gut abgesichert, lässt es sich positiv in die Zukunft schauen. Doch es gibt auch Einflüsse auf unsere Zukunft, gegen die es keine Versicherung gibt: Zerstörung der Umwelt, Klimawandel, soziale Missstände. Daher ist es sinnvoll, auch bei der Wahl der Versicherung auf ökologische und soziale Kriterien zu achten. So dienen Versicherungsbeiträge nicht nur der persönlichen Absicherung, sondern leisten auch einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Umwelt.

 

Für wichtige finanzielle Entscheidungen sind zuverlässige Berater unerlässlich. Bei Grünes Geld profitieren Kunden von der langjährigen Erfahrung und Kompetenz der Experten für nachhaltige Geldanlagen.

 

 

 

 

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Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.