News

Autor: Carmen Junker 19. September 2017

Vermögenswirksame Leistungen – Kleine Geschenke, die sich lohnen

Kommentare deaktiviert für Vermögenswirksame Leistungen – Kleine Geschenke, die sich lohnen

Zusammenfassung: Fast alle Angestellten haben ein Recht auf Vermögenswirksame Leistungen. Viele nehmen dieses Angebot des Arbeitgebers nicht wahr und verschenken so Geld, das mit einem cleveren Sparplan zu einem kleinen Vermögen wachsen kann.

 

 

Immer willkommen – kleine Geldgeschenke.

Mehr Gehalt und mehr Geld auf der hohen Kante. Das wünschen sich die meisten Menschen. Gleichgültig, in welcher Position und mit welcher Vorbildung. Aber nicht jeder Gehaltverhandlung läuft wie gewünscht. Umso verwunderlicher, dass viele Beschäftigte bei einem Geldgeschenk ihres Arbeitgebers nicht zugreifen – den Vermögenswirksamen Leistungen (VL).

 

Die Stiftung Warentest geht davon aus, dass aktuell mehr als 20 Millionen Beschäftigte einen Anspruch auf Vermögenswirksame Leistung besitzen. Dieser Zahl stehen lediglich 13 Millionen abgeschlossene Verträge gegenüber.

 

Vermögenswirksame Leistungen werden vom Arbeitgeber entweder freiwillig oder aufgrund der geltenden Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen monatlich gezahlt. Das Geldgeschenk kommt allen Mitarbeitern zu Gute – also auch schon Auszubildenden. Allerdings steht das Geld nicht als Zusatz-Bonbon zur freien Verfügung. – Jedenfalls vorerst noch nicht, denn die Sparbeträge werden frühestens nach sieben Jahren ausbezahlt. Die Vermögenswirksamen Leistungen sollen vielmehr die Mitarbeiter dazu motivieren, frühzeitig finanzielle Rücklagen – eben ein kleines Vermögen – aufzubauen. 

 

Je nach Branche und Region bewegen sich die monatlichen VL-Zahlungen des Arbeitgebers zwischen 6,65 Euro und immerhin 40 Euro. Beschäftigte in Teilzeit erhalten die Vermögenswirksamen Leistungen anteilig.

 

Darauf zu verzichten ist sicher nicht sinnvoll, vor allem nicht bei niedrigem Einkommen. Denn der Staat fördert die in Inanspruchnahme von Vermögenswirksamen Leistungen mit einer Arbeitnehmersparzulage. Auch wer nicht die vollen 40 Euro von Seiten des Arbeitgebers erhält, kann den Sparbetrag aus eigener Tasche aufstocken und so staatliche Förderungen und steuerliche Entlastung voll ausschöpfen.

 

 

„Das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile“

Ein kleines Detail zur Vermögensbildung!

Woher rührt also die Gleichgültigkeit gegenüber den Vermögenswirksamen Leistungen? Zugegeben, der Begriff Vermögen lässt auf mehr hoffen. Jedoch schon der griechische Philosoph Aristoteles wusste: „Das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile“ und auch der Volksmund besagt, dass wenig mehr ist, als nichts. – Langer Rede kurzer Sinn: Vermögenswirksame Leistungen lohnen sich für jeden.

 

Wie hoch das kleine Zusatzvermögen am Ende des Erwerbsleben ausfällt, hängt davon ab, wie lange Vermögenswirksame Leistungen bezogen wurden und natürlich auch, wie diese angelegt wurden.

 

Die Qual der Wahl?

Vielleicht ist die hohe Zurückhaltung in Sachen Vermögenswirkamen Leistungen auch darin begründet, dass erst einmal wieder eine Entscheidung getroffen werden muss, denn auch bei Vermögenswirksamen Leistungen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Geld anzulegen.

 

Aber auch wenn zuerst einige Informationen notwendig sind, ist die Arbeitsteilung bei den VL für den Arbeitnehmer durchweg positiv: Denn der Arbeitnehmer entscheidet sich für einen VL-Vertrag, der Arbeitgeber zahlt dann die vertraglich zugesicherten Vermögenswirksamen Leistungen ein.

 

Bei der Wahl der passenden Anlageform für Vermögenswirksame Leistungen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Bausparverträge zählen noch immer zu den beliebten Anlageformen. Wer beispielsweise bereits eine private Baufinanzierung laufen hat, kann mit den Vermögenswirksamen Leistungen einen Teil der Schulden tilgen. An Bedeutung gewonnen haben in den letzten Jahren Bank- und Fondssparpläne. Diese müssen jedoch auf für VL-Sparen geeignet sein.

 

Wer sich für die eine oder andere Möglichkeit entscheidet sollte wissen, dass diese Entscheidung alle sechs Jahre neu getroffen werden kann. Denn die Verträge laufen in der Regel über sieben Jahre. Dabei werden sechs Jahre lang Beiträge einbezahlt, ein Jahr lang ruht der Vertrag beitragsfrei. In diesem siebten Jahr kann dann bereits mit einem neuen Vertrag gestartet werden. Einzige Ausnahme sind Bausparverträge. In diese muss sieben Jahre durchgehend eingezahlt werden.

 

Nach der Vertragslaufzeit kann jeder nach eigenen Vorstellungen über das angesparte Vermögen frei verfügen. Je nach Lebenssituation und den persönlichen Bedürfnissen. Dabei ist es durchaus sinnvoll, das Geld auch weiter zur Vermögensbildung einzusetzen oder sich aktiv mit der Planung des Ruhestandes zu befassen.

 

 

Vier Anlageformen für Vermögenswirksame Leistungen

 

1. Die solide Lösung: Baukredite tilgen

Wer gebaut hat, erfreut sich zwar seiner eigenen vier Wände, steht aber auch erst einmal einer erheblichen finanziellen Belastung gegenüber. Hier können die Vermögenswirksamen Leistungen von Arbeitgeberseite helfen, Bauspar- und Bankdarlehen zu tilgen. Da bei Bauspardarlehen meist Sondertilgungen möglich sind, ist diese Verwendung der Vermögenswirksamen Leistungen eine gute Option.

 

Die VL-Zahlungen des Arbeitgebers können dabei direkt auf das Darlehenskonto überwiesen werden. Alternativ kann die zuständige Bank aber auch bestätigen, dass VL-Zahlungen zur Tilgung der Schulden eingesetzt werden.

 

Wer seine Immobilie selbst nutzt, kann darüber hinaus eine Arbeitnehmersparzulage beantragen. Von diesem Geld vom Staat profitieren Beschäftigte mit niedrigem Einkommen. Bei einem zu versteuerndem Einkommen bis 17.900 Euro für Singles beziehungsweise 35.800 Euro für Verheiratete, zahlt der Staat 43 Euro im Jahr dazu.

 

 

Der Klassiker: Bausparen

Bausparen ist seit Jahrzehnten eine der beliebtesten Anlageformen der Deutschen. Schließlich verheißt die Kombination aus Sparplan und Kredit zur Immobilienfinanzierung ein eigenes Heim. Um die Vermögenswirksamen Leistungen sinnvoll anzulegen, ist ein Bausparvertrag vor allem dann interessant, wenn in näherer Zukunft eine Immobilie gekauft oder gebaut werden soll. Ebenso bietet sich diese Anlageform auch an, wenn bereits ein Haus oder eine Eigentumswohnung vorhanden sind und Geld für etwaige Renovierungen, Modernisierungen oder Umbauten gespart werden soll. Wer sich für einen VL-Bausparvertrag entscheidet, erhält bis zu einer festgelegten Einkommensgrenze eine Wohnungsbauprämie als zusätzliche staatliche Förderung, allerdings nur dann, wenn nicht bereits die Arbeitnehmersparzulage genutzt wurde.

 

Am besten schon in der Ausbildung Nägel mit Köpfen machen.

Bausparen mit Vermögenswirksamen Leistungen ist für Berufsanfänger interessant, die jünger sind als 25 Jahre. Sie erhalten einmalig eine staatliche Wohnungsbauprämie bei einer Vertragslaufzeit von sieben Jahren, auch wenn kein Eigenheim gebaut oder gekauft wird.

 

Auch wer keine Pläne für ein Eigenheim hegt, kann einen Bausparvertrag abschließen und mit den Vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers bezuschussen lassen. Teilweise erhalten Sparer bei Verzicht auf ein Darlehen auch eine bessere Verzinsung ihres Guthabens. Generell sind Bausparverträge jedoch wenig renditestark. Wer also älter als 25 Jahre ist und keine Bauvorhaben oder Kaufabsichten hegt, sollte unbedingt das Potenzial eines Bausparvertrags mit den Möglichkeiten eines Sparplans für Vermögenswirksame Leistungen vergleichen.

 

 

3. Sicherheit vor Rendite: Banksparplan

Sparen hat zwar in Zeiten der Null- und Niedrigzinsen sehr an Glanz eingebüßt, wer jedoch einen seine Vermögenswirksamen Leistungen nutzen will, weitere Aktivitäten und vermeintliche Risiken scheut, sollte sich mindestens für einen Banksparplan entscheiden. Dabei schließt der Arbeitnehmer einen für Vermögenswirksame Leistungen geeigneten Banksparplan ab und lässt die Leistungen des Arbeitgebers einzahlen.

 

Wer keinen Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage hat, muss sich dabei nicht einmal an die übliche Laufzeit von sechs Jahren Einzahlung und ein Jahr Vertragsruhe halten. Klingt einfach und sicher und ist es auch. Doch auch hier lohnt der Vergleich, denn eine Verzinsung unter der ein-Prozent-Marke muss nicht sein.

 

Viele Banken bieten für ihren Kunden allerdings Verträge mit einer siebenjährigen Laufzeit an. Dann erhalten VL-Sparer zwar auch nur eine geringe Grundverzinsung, nach Ablauf des Vertrags kommt allerdings noch ein Bonus dazu. Durch diese „Durchhalteprämie“ ist ein entsprechender Banksparplan um einiges attraktiver als beispielswiese ein Festgeldkonto.

 

 

4. Modern und renditestark: Fondssparplan

Gut informiert – gut entschieden!

Wem die Rendite von Bausparvertrag und Banksparplan zu gering ist und die Schwankungen der Aktienmärkte akzeptiert, kann mit einem Fondssparplan für Vermögenswirksame Leistungen gute Ergebnisse erzielen. Wie hoch die Rendite genau ausfällt, steht zwar nicht von Anfang an fest. Durch den Anlagehorizont von sieben Jahren können jedoch Schwankungen optimal ausgeglichen werden.

 

Da nicht jeder Aktienfonds in Deutschland für die Anlage Vermögenswirksamer Leistungen zugelassen ist, sollten sich Arbeitnehmer von einem erfahrenen Finanzexperten beraten lassen. Die unabhängigen Berater, wie beispielsweise Grünes Geld, informieren nicht nur über die finanziellen Aussichten des Fondssparplans, sondern geben auch Einblick darüber, wie das Geld in den kommenden Jahren angelegt wird.

 

Denn auch Vermögenswirksame Leistungen können nachhaltig angelegt werden. Das Musterdepot Vermögenswirksame Leistungen von Grünes Geld etwa, investiert in rund einhundert Unternehmen, die nach ethischen und ökologischen Kriterien ausgewählt werden. Dabei geht es zum einen um soziale Gerechtigkeit sowie Umwelt- und Klimaschutz. Zum anderen profitiert aber auch der jeweilige Anleger direkt durch gute Erträge. So hat sich der VL-Fonds von Grünes Geld in den vergangenen Jahren seit 2009 mit einer Rendite von 12,5 Prozent pro Jahr im Durchschnitt rentabel entwickelt.

 

Um dieses Ergebnis zu erzielen, ist es jedoch wichtig, den Anlagehorizont von sieben Jahren – also sechs Jahre einzahlen, ein Jahr ruhen – nicht zu unterschreiten. Nach Ablauf dieser Zeit kann das Geld ausgezahlt oder die Anlage weiter verlängert werden. Die Mindestanlagesumme beim Musterdepot Vermögenswirksame Leistungen beträgt 34 Euro monatlich.

 

Bis zu einer Einkommensgrenze von 20.000 Euro bei Alleinstehenden und 40.000 Euro für Verheiratete, werden Anleger außerdem staatlich gefördert. Die Arbeitnehmersparzulage wird über die jährliche Steuererklärung beantragt und beträgt 20 Prozent der Vermögenswirksamen Leistungen, maximal jedoch 80 Euro im Jahr. Wer Vermögenswirksame Leistungen unterhalb der Höchstgrenze von 40 Euro erhält, kann den monatlichen Arbeitgeberzuschuss aus eigener Tasche aufstocken und so sein Sparvermögen erhöhen.

 

 

Fondssparen lohnt sich

Dass sich die Anlage der vermeintlich geringen Summen Monat für Monat durchaus rentiert, zeigt sich an folgender Prognose: Bei einer Anlagedauer von zehn Jahren und einer monatlich Einzahlung von 40 Euro Vermögenswirksamer Leistungen, kann sich der Anleger über 9.352 Euro (BVI-Methode) freuen. Immerhin fast das Doppelte der Einzahlungssumme.

 

 

Nachhaltig denken – frühzeitig anlegen

Auch wenn der Betrag, den Arbeitgeber als Vermögenswirksame Leistungen auszahlen, auf den ersten Blick gering erscheinen mag – auf Dauer kommt doch einiges zusammen. Daher sollten gerade junge Menschen das VL-Sparen nicht auf die lange Bank schieben, sondern möglichst früh – am besten direkt mit Berufseintritt – mit dem Vermögensaufbau starten. Denn wer hat schon Geld zu verschenken?

 

Nachhaltige Geldanlagen bieten dabei einen optimalen Einstieg, denn hier stimmen Inhalt und Ergebnis. Aber auch erfahrene Anleger interessieren sich zunehmend für ethische und ökologische Geldanlagen, deren Wert Wertentwicklung den Vergleich mit konventionellen Anlageformen längst nicht mehr scheuen muss. So schnitten, laut einer Studie der Berliner Steinbeis-Hochschule, im Vergleich nachhaltige Fonds in der Gesamtbetrachtung besser ab, als Fonds ohne Nachhaltigkeitsaspekte.

 

 

 

 

 

Carmen Junker   Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Autor: Gerd Junker 15. September 2017

Monatssparen – Die einfache Art der Geldanlage

Kommentare deaktiviert für Monatssparen – Die einfache Art der Geldanlage

Zusammenfassung: Sparen gilt als Tugend. Aber lohnt sich Sparen noch zu Zeiten des Niedrigzinses? Die Antwort lautet „jein“, denn Sparbuch & Co. haben in der Tat ausgedient. Dafür gibt es mittlerweile vielfältige Angebote, die monatliches Sparen attraktiv machen und gleichzeitig nachhaltig wirken.

 

 

Sparen hat teilweise an Glanz verloren.

Sparen oder nicht sparen – eine schwierige Frage in Zeiten des anhaltenden Niedrigzinses. Selten war es schwieriger, zwischen Vernunft und Spaß abzuwägen. Denn die alte Weisheit „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“, verliert sehr an Reiz, wenn das Ersparte am Ende weniger Wert ist als vorher. Schließlich ist die Motivation zur Sparsamkeit, für unvorhersehbare Situationen und das Alter vorzusorgen. Wenn Sparen allerdings bedeutet, heute zu verzichten und morgen dennoch wenig zu haben, dann muss Sparen neu gedacht werden.

 

Banken und Fondsgesellschaften bewerben seit je her regelmäßig ihre Sparangebote. Dennoch haben auch Ökonomen die vermeintliche Tugend Sparen durchaus kritisch gesehen. So erklärte der britische Ökonom John Maynard Keynes, dass Sparen zu einer Rezession führen kann, denn ohne Konsum werden weite Teile der Wirtschaft lahm gelegt. Dagegen steht die Ansicht, dass gespartes Geld bei den Banken im Wirtschaftskreislauf erhalten bleibt und so beispielsweise Kredite ermöglicht.

 

 

Sparen – schwierig aber erstrebenswert

Der deutsche Philosoph Immanuel Kant konstatierte, dass Sparsamkeit keine Tugend sei, denn zum Sparen gehöre weder Geschicklichkeit noch Talent. Kant würde sich jedoch wundern, wenn er heute eine Sparentscheidung zu treffen hätte, denn von Einfachheit ist seit einigen Jahren kaum noch etwas zu bemerken. Wer heute Geld sparen will, muss sich genau überlegen, wie das zurückgelegte Geld in einigen Jahren an Wert gewinnt und nicht verliert.

 

Allen Widrigkeiten zum Trotz, Sparen ist und bleibt ein Thema, dass die Deutschen bewegt und auch weiterhin als erstrebenswert gilt. Nicht umsonst ist Deutschland wahrscheinlich das einzige Land auf der Welt, in dem es mit rund 90 Millionen Lebensversicherungen mehr Policen gibt, als Einwohner. Denn Sparen vermittelt Sicherheit und Unabhängigkeit.

 

Dass Sparen so extrem unattraktiv geworden ist, kratzt entsprechend am Selbstbewusstsein einer gesamten Gesellschaft. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel ging gar soweit, deutschen Sparern zu unterstellen, dass sie ihr Geld schlichtweg ohne Zins und Verstand horten. Ein harsches Urteil. – Angesichts der mehr als zehn Millionen staatlich geförderter Riester-Verträge, die kaum Gewinn abwerfen – jedoch nicht ganz von der Hand zu weisen.

 

Was ist also zu tun? Der „Spiegel“ sieht  ein gesellschaftliches Problem, wenn immer mehr Menschen mit ihren Sparplänen scheitern und von der Altersarmut  bedroht sind. Entsprechend stehe die Politik in der Verantwortung.

 

 

Ein erfolgreicher Sparer – geht das überhaupt?

Erfolgreiches Sparen bedeutet, dass das zurückgelegte Geld nicht nur werterhaltend sondern auch wertsteigernd angelegt wird. Bedingt durch die anhaltende Niedrig- bis Nullzinsphase stehen Sparwillige jedoch vor einer neuen Herausforderung, denn mit dem einfachen Sparbuch ist es längst nicht mehr getan.

 

Sparplan statt planlos!

Auch der Vogelstrauß steckt nicht (immer) den Kopf in den Sand.

Dennoch sollten sich Sparer durch die komplexen Veränderungen im Finanzbereich nicht verunsichern lassen und den Kopf in den Sand stecken. Denn ein solider Sparplan ist auch ohne Wirtschaftsstudium möglich. Mit einem passenden und solide ausgearbeiteten Sparplan können die Einzahlungen individuell gestaltet werden, eben so, wie es das persönliche Budget und die aktuelle Lebenssituation zulässt.

 

Auch die Dauer des Sparens kann flexibel auf die individuellen Ziele angepasst werden. Soll das Sparvermögen beispielsweise für eine spätere Altersvorsorge dienen, ist eine langfristige Planung sinnvoll.

 

A und O eines soliden Sparplans ist die regelmäßige Einzahlung. Mit dem Sparguthaben werden unterschiedliche Fondsanteile erworben. Bei niedrigen Preisen im Markt werden mehr Anteile erworben, bei höheren Preisen wenige. Damit wir ein günstigerer durchschnittlicher Preis erzielt, als bei einem „Großeinkauf“.

 

 

Die goldenen Regeln des Sparens

Mit einem soliden Sparplan kann die Bildung von langfristigen Rücklagen losgehen. Dabei ist es jedoch auch wichtig darauf zu achten, dass der Plan den persönlichen Bedürfnissen und Möglichkeiten entspricht. Daher bei einem Sparvorhaben folgende Fragen vorab geklärt werden:

 

  • Erst Rücklagen bilden, dann Sparvermögen Aufbauen
    Wer gerade erst mit dem Sparen beginnt, sollte seine Pläne nicht unterbrechen, weil unvorhergesehene Anschaffungen gemacht werden müssen. Daher bietet sich die alte Faustregel an, drei Monats-Nettoeinkommen als Rücklage schnell verfügbar zu halten. Wenn diese Basis stimmt, kann mit dem langfristigen Sparen begonnen werden.

 

  • Wie viel Geld kann und will ich monatlich sparen?
    Sicher fällt das spätere Sparvermögen höher aus, wenn höhere Summen regelmäßig gespart wurden. Es ist jedoch auch nicht sinnvoll, sich im hier und jetzt in eine finanzielle Schieflage zu bringen.

 

  • Welche Summe soll erreicht werden?
    Ziele setzen und realistisch bleiben, lautet hier die Devise. Wie hoch das Sparvermögen in einigen Jahren ausfallen soll, ist allerdings von vielen individuellen Faktoren abhängig. Hier sollten sich Sparer ausführlich informieren, um beispielsweise Versorgungslücken zu ermitteln.

 

  • Wie lange wird gespart?
    Zeit ist ein wichtiger Faktor beim Sparen. Generell gilt hier die Faustregel, je früher mit dem Sparen begonnen wird, desto niedriger können die monatlichen Beiträge ausfallen um eine bestimmte Summe zu erreichen. Hier wirkt sich der Zinseszinseffekt positiv aus.

 

 

Keine Pauschallösung in Sicht

Wer diese Fragen für sich geklärt hat, steht noch vor einer weiteren Entscheidung: Welche Faktoren sind mir beim Sparen wichtig? Steht die Sicherheit im Vordergrund der Handlung oder das solide Wachstum des Sparvermögens. Oder eine Mischung aus Beidem. Wie auch immer ein one-size-fits-all-Lösung gibt es auch hier nicht.

 

Ein Produkte, das allen passt, gibt es selten.

 

Schade? – Eigentlich nicht, denn es gibt zwar keine Einheitslösung, wohl aber eine breite Palette an individuellen Möglichkeiten.

 

 

Sicherheit in unsicheren Zeiten

Die Welt befindet sich in Bewegung, sichere Prognosen für die Zukunft werden immer schwieriger. Unter diesem Eindruck wünschen sich viele Sparer eine sichere Art der Geldanlage.

 

Hier bietet das Sicherheit Monatssparen von Grünes Geld eine gute Lösung. Das Konzept ist einfach und überzeugend. Monatlich werden mindestens 100 Euro im Musterdepot angespart. Die empfohlene Mindestlaufzeit beträgt drei Jahre.

 

Das Musterdepot Sicherheit Monatssparen basiert rund 500 nachhaltigen Anlagen unterschiedlicher Anbieter. Durch die breite Streuung über mehrere Nachhaltigkeitsfonds ist das Depot besonders sicher aufgestellt. Das macht sich bei der jährlichen Rendite bemerkbar. In den vergangenen fünf Jahren hat sich dieses Depot mit durchschnittlichen 4,7 Prozent Rendite rentabel entwickelt.

 

Konkret bedeutet das, dass ein Sparer aus monatlichen 300 Euro über zehn Jahre hinweg mit einem Sparvermögen von mehr als 45.000 Euro (gemäß BVI-Methode) rechnen kann. Ein Ergebnis, das sich positiv von den Zinsergebnissen aus Sparbüchern und Tagesgeldkonten abhebt. Gleichzeitig verfügt das Monatssparen Sicherheit über eine hohe soziale und ökologische Wirkung.

 

 

Im Gleichgewicht bleiben

Ausgewogenheit – fair und beruhigend.

Wer spart, setzt generell auf Sicherheit. Wie stark jedoch das Sicherheitsbedürfnis ist, hängt vom Anlegertyp ab. Für viele Sparer ist daher der Mittelweg in der Tat der Weg, der zum einen ausreichende Sicherheit und zugleich auch eine profitable Rendite verspricht.

 

Hier bietet sich das Balance Monatssparen von Grünes Geld an. Auch hier beginnt die monatliche Sparanlage bei 100 Euro. Um die avisierte Rendite zu erreichen, empfiehlt sich eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren, um den Zinseszins-Effekt optimal ausnutzen zu können. Es gibt jedoch keine vorgeschriebene Vertragslaufzeit, Sparer können jederzeit auf ihr Geld zugreifen oder über die empfohlene Laufzeit hinaus weiter sparen.

 

In den vergangenen fünf Jahren belief sich die Rendite im Musterdepot Balance Monatssparen auf durchschnittlich 7,8 Prozent. Wer also über zehn Jahre hinweg monatlich 300 Euro anlegt, kann mit einem Sparvermögen von rund 54.000 Euro rechnen.

 

Auch das Musterdepot Balance Monatssparen baut auf Nachhaltigkeit und kann eine hohe soziale und ökologische Wirkung für sich verbuchen. Das Geld wird dabei in einem Portfolio von mehr als 500 nachhaltigen Staaten und Unternehmen weltweit gestreut.

 

 

Wenn es etwas mehr sein darf …

Monatssparen ist einfach und bequem!

Monatssparen ist einfach und bequem. Wenn einmal der passende Sparplan gefunden wurde, läuft alles eigentlich wie von selbst. Dafür bleiben die Erträge aber auch hinter den Ergebnissen anderer Geldanlagen zurück? – Nicht unbedingt! Denn auch mit Monatssparen kann eine durchschnittliche Rendite von 8,9 Prozent erreicht werden.

 

Das Musterdepot Wachstum Monatssparen von Grünes Geld beispielsweise, setzt auf voll auf den Cost-Average-Effekt und nutzt diesen optimal aus, um mit einer längeren Laufzeit – empfohlen sind mindestens sieben Jahre – mögliche Schwankungen optimal auszugleichen.

 

Entsprechend verfügt das Musterdepot Wachstum Monatssparen über einen höheren Aktienanteil. Hier wirken Geduld und Erfahrung. Bei niedrigen Kursen werden viele Anteile gekauft, bei hohen wenige. Selbstverständlich kommen auch hier nur nachhaltige Staaten und Unternehmen zum Zug. Für eine gleichmäßige Wertentwicklung sorgt außerdem noch eine Beimischung festverzinslicher Wertpapiere.

 

Wer sich über zehn Jahre hinweg für einen monatlichen Sparbetrag von 300 Euro entscheidet, kann mit einem Sparvermögen von rund 57.000 Euro rechnen. Eine sehr gute finanzielle Rendite und zugleich ein positiver Beitrag zur ethischen und ökologischen Entwicklung der Welt.

 

 

Sparen – der bewusste Umgang mit Ressourcen

Wer spart, geht bewusst mit seinem Geld um und versucht, auch morgen noch über ausreichende finanzielle Mittel zu verfügen. Wer so an seine Zukunft denkt, sollte auch einen Schritt weiter denken und die globale Entwicklung mit in seinen individuellen Sparplan einbeziehen. Denn Monatssparen kann nachhaltig wirken. Auch nachhaltige Fonds mehren das Sparvermögen und setzen das Geld darüber hinaus da ein, wo es eine positive soziale, ökologische oder klimaschonende Wirkung zeigt.

 

Wer also mit gutem Gewissen und guten Ergebnissen sparen will, sollte auf die Angebote von Finanzdienstleistern zurückgreifen, die Erfahrung und Expertise aufweisen können, wie beispielsweise Grünes Geld. Das Unternehmen gehört zu den Pionieren der ethischen und ökologischen Geldanlagen.

 

Dabei greifen die Experten von Grünes Geld zum einen auf ihre umfangreiche Kenntnisse des Marktes für nachhaltige Geldanlagen zurück, zum anderen nutzen die Berater die umfangreichen Methoden wie beispielsweise Ausschlusskriterien („Blacklist“), Positivauswahl („Whitelist“) oder den Best-in-Class-Ansatz, bei dem in die nachhaltigsten Unternehmen einer Branche investiert wird.

 

Damit kann sichergestellt werden, dass Sparvermögen nicht durch Umweltzerstörung, Ausbeutung und Krieg erwirtschaftet wird. Genauso wichtig wie die Marktkenntnis ist aber auch die Menschenkenntnis. Daher ist eine Analyse der Kundenbedürfnisse eine essentielle Voraussetzung für die passende Lösung. Finden Sie mit uns Ihre passende Lösung und machen sie den Grünes Geld Test.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
Autor: Gerd Junker 14. September 2017

So erkennen Sie einen nachhaltigen Kreditanbieter

Kommentare deaktiviert für So erkennen Sie einen nachhaltigen Kreditanbieter

Wer sich in diesen Tagen auf der Suche nach einem Kredit befindet, wird schnell auf zahlreiche Angebote aufmerksam. Hinzu kommen die niedrigen Leitzinsen, die eine Fremdfinanzierung besonders günstig möglich machen. Doch woran ist ein seriöser und nachhaltiger Kreditanbieter zu erkennen, dessen Angebot mit gutem Gewissen genutzt werden kann?

Im Kontrast zur oft rücksichtslosen Welt der Großfinanz gründeten sich inzwischen kleine Banken, welche die Nachhaltigkeit zu einem Kern ihres Geschäftsmodells machen. Auch Privatpersonen, die sich auf der Suche nach einem Kredit befinden, können so auf eine verträgliche Basis zurückgreifen. Doch auch in der Branche nachhaltiger Kredite, die aktuell noch als Nische bezeichnet werden kann, gibt es inzwischen zahlreiche konkurrierende Unternehmen. Um sich also noch einen Überblick über den Markt verschaffen zu können, sind vor allem Vergleichsseiten das Mittel der Wahl. Hier gelangen Sie zur Webseite von www.guenstigekredite.info, wo es möglich ist, einen Kredit auf diesen Bedingungen zu suchen.

 

 

 

 

 

 

Ein Blick auf die Konditionen

Natürlich ist die Maxime bereits klar gesetzt, wenn die Nachhaltigkeit bei der Wahl des Kredits im Fokus stehen soll. Dennoch ist es wichtig, auch die Wirtschaftlichkeit des Angebots genau in den Blick zu nehmen, um zu einem detaillierten und objektiven Urteil zu kommen. Zunächst ist dabei zu betonen, dass selbst der aktuelle Kurs der EZB die preislichen Schwankungen zwischen einzelnen Kreditanbietern nicht aus der Welt schaffen konnte. Aus diesem Grund ist es weiterhin von großer Bedeutung, diese Entscheidung gut zu überdenken und sie auch von der finanziellen Grundlage der Angebote abhängig zu machen. Je höher die Kreditsumme ist, die dabei in den eigenen Blickpunkt rückt, desto größer ist auch die Bedeutung der passenden Auswahl. Ansonsten entsteht schnell die Gefahr, dass die Wahl auf einen Anbieter fällt, der dieses wichtige Kriterium nicht zu erfüllen weiß.

Geheuchelte Nachhaltigkeit

Leider gibt es inzwischen einige Kreditinstitute auf dem Markt, die sich mit dem Prädikat der Nachhaltigkeit schmücken, jedoch nichts weiter unternehmen, um diesem Status auch gerecht zu werden. Das sogenannte „Green washing“, wie es in der Welt der Wirtschaft bezeichnet wird, dient dabei vor allem als Lockmittel für potenzielle Kunden. Ein nachhaltiger Kreditanbieter, der seinen Worten auch Taten folgen lässt, wird dagegen genauere Informationen zu seinem Geschäftsmodell preisgeben. Daraus gehen dann zum Beispiel einige Projekte hervor, die mit dem der Bank zur Verfügung stehenden Geld finanziert werden konnten. So erhalten auch die Kunden einen direkten Einblick in die logistischen Möglichkeiten, über die das Unternehmen verfügt.

Der Sinn des Projekts

Häufig sind nachhaltige Banken nicht dazu in der Lage, ihren Kunden so attraktive Angebote zur Finanzierung zu unterbreiten, wie dies bei klassischen Instituten der Fall ist. Dies lässt sich auf die Tatsache zurückführen, dass sich das Geschäftsfeld in dieser Hinsicht etwas verengt und nicht mehr alle Tätigkeiten gezielt in den Blick genommen werden können. Wer als Kunde jedoch dazu bereit ist, einen etwas höheren Zinssatz in Anspruch zu nehmen, der meist noch immer günstig ist, setzt damit ein kleines aber bedeutendes Zeichen. Der enorme Zulauf, den nachhaltige Banken bereits in den letzten Jahren verzeichnen konnten, macht diese Qualität besonders deutlich. So könnte sich aus der anfänglichen Idee noch ein ausschlaggebender Faktor entwickeln, der sich langfristig positiv auf die Welt auswirkt.

Autor: Gerd Junker 13. September 2017

Impressionen: MillerForest aus Paraguay

Kommentare deaktiviert für Impressionen: MillerForest aus Paraguay

Seit vielen Jahren vermitteln wir das Aufforstungsprojekt von MillerForest aus Schlier in Oberschwaben. Heute Impressionen von den Aufforstungsanlagen in Paraguay. Sie können Bilder von Baum-Erntern, Hackschnitzel-Verladung, Bodenvorbereitung und anderem sehen. Alle Bilder stammen frisch aus Paraguay.

 

 

 

 

Mehr zum aktuellen Angebot? Klicken Sie auf den Button:

 

 

 

MillerForest Energieholz

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
Autor: Carmen Junker 12. September 2017

5 nachhaltige Städte weltweit – ein Kennenlernen wert

Kommentare deaktiviert für 5 nachhaltige Städte weltweit – ein Kennenlernen wert

Zusammenfassung: Nachhaltige Entwicklung ist ein globales gesellschaftliches Ziel. Jedoch ist Nachhaltigkeit auch ein komplexer Ansatz, so dass kaum alle Ansprüche auf einmal umgesetzt werden können. Vorbildfunktion haben daher besondere und nachahmenswerte Projekte einzelner Städte. Ein Blick auf fünf Städte von fünf Kontinenten.

 

 

Der Weg zur nachhaltigen Entwicklung ist durchaus steinig.

Das Zeitalter der nachhaltigen Entwicklung ist angebrochen! – Sicher, es liegen noch lange und steinige Wege auf den vielfältigen und verschlungenen Pfaden der praktischen Umsetzung. Aber die dringende Notwendigkeit, weltweit umzudenken, um den Fortbestand des Planeten und der Menschheit zu sichern, ist durchaus in den Köpfen angekommen.

 

Und es ist auch höchste Zeit. Der ehemalige US-Präsident John F. Kennedy hatte zwar bereits vor gut einem halben Jahrhundert konstatiert, dass die Menschheit die Macht besitzt, sowohl alle Arten menschlicher Armut, als auch alle Arten des menschlichen Lebens zu zerstören. Sich auf einen Plan einer nachhaltigen Entwicklung für die gesamte Menschheit zu einigen, dauerte es allerdings noch Jahrzehnte.

 

2015 haben die Vereinten Nationen 17 globale Nachhaltigkeitsziele für alle Staaten der Erde definiert. Mit dieser Zielvorgabe sollen bis zum Jahr 2030 die Länder der Welt die Grundlagen für eine zukunftsfähige wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung schaffen.

 

Kernpunkte des Programms sind, die Spaltung der Gesellschaft zwischen Arm und Reich aufzuhalten und Chancen- und Bildungsgleichheit voran zu bringen. Außerdem sind die Staaten gefordert, für saubere und bezahlbare Energie zu sorgen und die Ernährung sowie den Zugang zu Wasser- und Sanitärversorgung zu sichern.

 

Eine Utopie? – Vielleicht, dennoch gehen viele Länder beherzt daran, ihren Anteil an einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten – auch wenn nicht alle Punkte sofort umsetzbar sind.

 

 

Die Welt verstehen – die Welt erhalten

Nachhaltige Entwicklung, so erläutert der US-Ökonom Jeffrey D. Sachs, ist eine Methode, um die Welt mit ihren vielfältigen Zusammenhängen und Wechselwirkungen zu verstehen. Zugleich ist Nachhaltigkeit aber auch die Methode, um die Welt zu retten. Denn Nachhaltigkeit steht für einen ganzheitlichen Ansatz, der die wirtschaftliche Entwicklung, Bildungssysteme, Gleichberechtigung, Ernährungssicherheit, Gesundheitsfürsorge, Klimakrise, Erneuerbare Energien, Biodiversität und Urbanisierung gleichermaßen berücksichtigt.

 

 

Vorbilder schaffen – nachhaltige Städte

Nachhaltigkeit ist ein komplexes Thema!

Pläne zur nachhaltigen Entwicklung sind extrem komplexe Aufgaben. Daher sind Leuchtturmprojekte wie eine vorbildliche Nachhaltigkeitspolitik einzelner Staaten genauso motivierend, wie gelungene nachhaltige Stadtentwicklungen.

 

Ein weltweites Ranking nachhaltiger Städte ist jedoch schwierig. Denn die Ausgangssituationen sind sehr unterschiedlich. Indigene Völker beispielsweise, die im Einklang mit der Natur leben und durch ihre Art des Wirtschaftens einen kaum sichtbaren ökologischen Fußabdruck produzieren, würden in einem strengen Ranking für Nachhaltigkeit zwar hervorragend abschneiden, entziehen sich jedoch komplett den Bewertungen von Faktoren, wie beispielsweise ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum.

 

Während europäische Städte häufig Konversionsprojekte nachhaltig umsetzen und umweltfreundliche Verkehrskonzepte integrieren, verstehen rasant wachsende Mega-Cities in Asien unter Nachhaltigkeit Maßnahmen, die für ausreichenden Wohnraum ihrer Bevölkerung sorgen. Beiden Konzepten gemein ist der Anspruch, möglichst wenig Ressourcen zu verbrauchen und nur minimal in die Umwelt einzugreifen. Nachhaltigkeit in den Industrienationen ist auch immer der Spagat zwischen einem ökologischen Lebensumfeld und einer soliden wirtschaftlichen Basis der Stadt. Daher liegt es auf der Hand, dass die Metropole Ökotopia vorerst nur ein Modell bleiben wird, von dem Teilstücke realisiert werden.

 

In Deutschland gibt es bislang nur eine Bewertung der Nachhaltigkeit von Städten durch die Allianz Umweltstiftung. Diese vergibt in jedem Jahr drei Preise für die nachhaltige Entwicklung einer Großstadt, einer mittleren Stadt und einer Gemeinde.

 

Die Bewertung der nachhaltigen Entwicklung weltweit ist dagegen um einiges diffiziler. Denn global existieren unterschiedliche Rankings und Bewertungen. So zeichnet die Europäische Union seit 2010 jährlich eine europäische Metropole mit dem European Green Capital Award aus – in diesem Jahr übrigens die Ruhrmetropole Essen.

 

Darüber hinaus hat das Londoner Wirtschaftsforschungsinstitut Centre for Economics and Business Research in einer Untersuchung 50 Städte aus 31 Ländern untersucht und hinsichtlich ihrer geographischen Lage, wirtschaftlichen Entwicklung und ausgewählter Nachhaltigkeitsanforderungen untersucht. Top drei des Sustainable Cities Index waren dabei im letzten Jahr Zürich, Singapur und Stockholm.

 

Auch zahlreiche nationale Projekte wie das dänische Projekt Sustainable Cities und zahllose Blogs beschäftigen sich mit aktuellen Städtebau- und Entwicklungsprojekte.

 

Auswahl und Objektivität fallen daher schwer – aber Vorbilder sind überall zu finden, daher stellen wir fünf beispielhafte Großstädte aus fünf Kontinenten vor.

 

 

Europa: Zürich / Schweiz

Sauber und nachhaltig – Zürich.

Schon beim Ranking der aktuell nachhaltigsten Staaten konnte die Schweiz mit Rang 5 punkten. In dem wohlhabenden Land stimmen die Rahmenbedingungen, was die soziale Grundversorgung der Bevölkerung angeht. Darüber hinaus die Alpenrepublik durch ihre gewachsene Nähe zur Natur auch traditionell stark im Umweltbereich.

 

Aber wie wird die Finanzmetropole Zürich mit ihren enorm hohen Lebenshaltungskosten den Ansprüchen an eine nachhaltige Großstadt gerecht? Da ist zum einen das richtungsweisende und klimafreundliche Verkehrskonzept der Stadt, das in bester Schweizer Tradition steht, schließlich verfügt die Eidgenossenschaft über das dichteste Eisenbahnnetz der Welt. Vom gut vernetzten und vertakteten öffentlichen Nahverkehr profitieren Einwohner und Pendler gleichermaßen. Die Stadt versinkt nicht im täglichen Verkehrskollaps und kann so CO2-Emissionen reduzieren.

 

Den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase möglichst gering zu halten, ist auch das Ziel weiterer Bemühungen der Stadt. Per Volksabstimmung – auch typisch für die demokratischen Schweizer – hat Zürich bereits 2008 beschlossen, den CO2-Ausstoß pro Kopf bis 2050 auf eine Tonne zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich Zürich auf den Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft gemacht. Das bedeutet, dass der Energieverbrauch pro Einwohner ebenfalls bis 2050 auf 2.000 Watt sinken soll. Ermöglich werden sollen diese Ziele durch eine verbesserte Energieeffizienz sowie durch die konsequente Förderung erneuerbarer Energien. Atomstrom soll zukünftig nicht mehr genutzt werden.

 

 

Afrika: Abuja/Nigeria

Die afrikanischen Staaten haben es aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation ungleich schwerer, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Dennoch gibt es auch hier Städte, die als Vorbild für Städte in der Region dienen können, wie beispielsweise die nigerianische Hauptstadt Abuja.

 

Die 1,5 Millionen Metropole Nigerias ist eines der ersten Projekte für eine nachhaltige Stadt in Afrika. Allerdings unterscheidet sich die Abuja auch von anderen afrikanischen Städten der Region dahingehend, dass Abuja in den siebziger Jahren als Planstadt nach westlichem Vorbild auf dem Reißbrett entstanden ist und die alte Hauptstadt Lagos ablösen sollte. Finanziert wurde der Neubau durch Erdölexporte.

 

Obgleich Abuja bestrebt ist, sichere und preiswerte Wohnviertel weiter auszubauen, wachsen die Vorstädte mit Armutsvierteln ebenfalls rasant an. Schätzungen zufolge könnte sich so die Einwohnerzahl in den kommenden zehn Jahren auf bis zu 20 Millionen Menschen erhöhen. Zahlreicher Problem zum Trotz, ist Abuja auf dem Weg zur Green City und entsprechend bestrebt, die Stadt zu begrünen und nachhaltig auszubauen. Da die Versorgung mit Elektrizität schwierig ist, gibt es einen großangelegten Versuch, Straßenlaternen in der Stadt mit Solarenergie zu betreiben.

 

 

Asien: Singapur

Singapur: Von der Glitzerstadt zur grünen Oase.

Wer an den Stadtstaat Singapur denkt, hat nicht unbedingt als erstes Bilder einer nachhaltigen Entwicklung im Kopf. Aber der Dschungel kehrt in die Metropole mit rund 5,6 Millionen Einwohner zurück.

 

Zunehmend überwuchert wieder Grün die Glas- und Betonbauten der Stadt. Das Projekt Singapur zur grünen Mega-City zu verwandeln, wird derzeit von einem Architekten-Team umgesetzt, das sich auf vertikale Begrünung spezialisiert hat.

 

Denn Platz ist durchaus ein Problem der wachsenden Stadt. Daher findet sich die Bepflanzung vor allem an den Hauswänden – auch an den Wolkenkratzern – wider. Ziel der Regierung Singapurs ist dabei die Verbesserung des Klimas. Um das zu erreichen, unterstützt der Staat nicht nur die Bauherren bei der Begrünung und übernimmt die Hälfte der Kosten, sondern geht noch einen Schritt weiter: Ohne das staatliche Zertifikat wird keine Baugenehmigung mehr erteilt. Dabei endet die Nachhaltigkeitsbestrebung nicht bei der Fassadenbegrünung, sondern schließt auch die Nutzung von Sonnenlicht und Regenwasser mit ein. Der Energieverbrauch soll so – auch durch den Verzicht der ansonsten üblichen Klimaanlagen – zurückgefahren werden.

 

 

Australien: Moreland Solar City/Melbourne

Moreland, der nördliche Teil der australischen Metropole Melbourne hat ein besonderes Projekt zur nachhaltigen Entwicklung ins Leben gerufen: Moreland Solar City. Im Rahmen des Programms, das von der australischen Regierung entwickelt wurde, soll die flächendeckende Nutzung der Solarenergie weiter ausgebaut werden. Dabei arbeiten Industrie und Handel eng mit der Kommune zusammen. Ziel ist es, Treibhausemissionen drastisch zu reduziert.

 

Neben diesem Leuchtturmprojekt, bezeichnet sich Melbourne selbst als Stadt, die sich neu erfindet und bietet regelmäßig Veranstaltungen und Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit an.

 

 

USA: Portland/Oregon

Portland/Oregon – mehr als nur Leutturmprojekte.

Die USA und Nachhaltigkeit – ein Thema, dass in den letzten Monaten immer mehr an Spannung gewonnen hat. Aber die USA sind groß und gerade Städte und Gemeinden im legendären Cascadia leben eine völlig andere Realität – abseits der Regierung Trump.

 

Immer wieder als eine der nachhaltigsten Städte apostrophiert wird Portland im Bundesstaat Oregon. Die Stadt gilt weit über die Grenzen der USA hinaus als Vorbild einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Dabei ist Portland nicht nur im Bereich der erneuerbaren Energien aktiv, sondern verfügt auch über einen soliden öffentlichen Nahverkehr, eine wachsende Radfahrkultur und ein vorbildliches Recyclingsystem.

 

Darüber hinaus fördert die Stadt nachhaltiges Bauen. Dabei geht Portland über die ökologische Bauweise hinaus und betreibt eine nachhaltige Stadtentwicklung, die zur Planung von Vierteln und dem Ausbau der Infrastruktur auch die Bevölkerung in Nachbarschaftssitzungen in die Entscheidungsprozesse aktiv einbezieht. Ganz gemäß dem Slogan der Stadt: Innovation, Zusammenarbeit, praktische Lösungen.

 

 

Blick über den Tellerrand

Blick über den Tellerrand lohnt sich …

Der globale Blick über den Tellerrand zeigt: Der Weg zu mehr Nachhaltigkeit kennt größere und kleinere Schritte. Aber jeder Schritt in die richtige Richtung ist lohnenswert.

 

Auch in Sachen Finanzen lohnt es sich, nachhaltig zu denken und zu handeln, denn Investitionen in zukunftsfähige Projekte verbessern das Leben vieler Menschen weltweit. Grünes Geld, erfahrener Experte für nachhaltige Geldanlagen, hat viele interessante Angebote im Programm, mit denen Sie einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung leisten und gleichzeitig interessante Rendite erwirtschaften. Machen Sie den Grünes Geld Test.

 

 

 

 

 

Carmen Junker   Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Autor: Gerd Junker 8. September 2017

Nachhaltiges Investment: RE09 Windenergie Deutschland 2017

Kommentare deaktiviert für Nachhaltiges Investment: RE09 Windenergie Deutschland 2017

Zusammenfassung: Windenergie ist nicht nur eine ökologische und klimafreundliche Art der Stromgewinnung, sondern auch eine interessante Möglichkeit für eine nachhaltige Geldanlage. Mit dem Projekt „RE09 Windenergie Deutschland“ bietet das Hamburger Emissionshaus reconcept Anlegern eine solide Sachwertinvestition mit guter Rendite

 

 

Investments in Windenergie – eine lohnende Sache.

Auch wenn es schneller gehen könnte – Erneuerbare Energien sind weltweit auf dem Vormarsch und das ist auch gut so. Schließlich leistet diese saubere Art der Energiegewinnung einen beträchtlichen Anteil am Kampf gegen die globale Klimaerwärmung. Doch die Nutzung der Windenergie trägt nicht nur zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei und belässt die begrenzten fossilen Energieträger im Boden – sie hilft auch beim Ausstieg aus der unsicheren und teuren Atomenergie.

 

In Deutschland hat sich im Mix der Erneuerbaren Energien besonders die Windkraft durchsetzen können. Mit rund 28.000 Windkraftanlagen – nicht nur an den Küsten des Landes – zählt die Windenergie zu den etabliertesten alternativen Energieträgern. Mittlerweile werden nationale bereits 14,5 Prozent des Strombedarfs aus Windenergie gedeckt.

 

 

Jahrhunderte lange Erfahrung

Eigentlich kein Wunder, schließlich basiert auch die moderne Windenergie auf dem Jahrhunderte alten Know-how, Wind für den Menschen wirtschaftlich nutzbar zu machen. Entsprechend hoch ist auch die Akzeptanz der Windenergie innerhalb der Bevölkerung, denn das Prinzip der Windenergie-Anlagen ist transparent und nachvollziehbar: Direkt am Standort wird der Wind von den Rotorenblättern eingefangen und die Kraft des Windes in Elektrizität umgewandelt.

 

Zu dem ist es in den vergangenen Jahren gelungen, auch Skeptiker umzustimmen, denn auch das Umweltbundesamt bestätigt ein einem aktuellen Positionspapier, die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Windkraftanlagen.

 

 

Volle Windkraft voraus

Eine bewähre Technik entwickelt sich weiter.

Windenergie hat sich zu einer der wichtigsten Wachstumsbranchen in Deutschland entwickelt. Bereits Ende 2014 waren rund 150.000 Menschen in Deutschland im Bereich Windenergie beschäftigt, Tendenz steigend.

 

Moderne Windkraftanlagen setzen auf eine bewährte und ständig optimierte Technologie, die zunehmend leistungsfähiger wird. So produzieren die Anlagen immer mehr klimafreundlichen und preisgünstigen Strom. Der Erfolg der Windenergie basiert zum einen darauf, dass der „Rohstoff“ Wind kostenlos zur Verfügung steht und ohne besonderen Aufwand direkt eingesetzt werden kann. Zum anderen wird der Ausbau der Windenergie in Deutschland nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Das macht Windenergie zu einer hocheffizienten Assetklasse.

 

 

RE09 Windenergie Deutschland – Anlage mit guter Rendite

Der Ausbau der Windenergie in Deutschland macht viele zu Gewinnern: Zum einen profitieren Umwelt und Klima von einer sauberen Art der Energieerzeugung. Außerdem erhalten Verbraucher „grünen“ und preiswerten Strom. Aber auch für Anleger, die ihr Geld nachhaltig und dennoch profitablen investieren wollen, ist Windenergie ein gutes Geschäft.

 

Das Hamburger Emissionshaus reconcept GmbH bietet mit seinem neuen Projekt RE09 Windenergie Deutschland ein interessantes Investment, das gute Rendite bei vergleichsweise kurzer Laufzeit verspricht.

 

Wind ist eine saubere Sache.

Im Rahmen des Projektes RE09 Windenergie Deutschland, investieren Anleger in Windkraftanlagen auf dem deutschen Festland. Diese werden gebaut oder zugekauft. Der Bau oder Kauf von Offshore-Anlagen ist nicht vorgesehen.

 

Geplant ist ein Betrieb der Windkraftanlagen während einer Laufzeit von sechs Jahren. Anschließend werden die Anlagen verkauft. Das Ende des Projektes ist zum 31. Dezember 2023 geplant. Eine Verlängerung bis 2025 ist möglich, falls dies notwendig würde. Das Emissionskapital ist in Höhe von 14 Millionen Euro geplant. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 51,8 Millionen Euro.

 

Anleger können sich ab einer Mindestanlagesumme von 10.000 Euro zuzüglich drei Prozent Agio an diesem Projekt beteiligen. Eine höhere Beteiligung ist möglich und vollzieht sich jeweils in 1.000 Euro-Schritten. Wer sich aktuell für das Sachwertinvestment entscheidet, erhält einen zeitanteiligen Frühzeichnerbonus von drei Prozent p.a. bis zum Ende der Platzierungsphase.

 

Während der Vertragslaufzeit können Anleger nicht, beziehungsweise nur mit finanziellen Einbußen, auf das Kapital zugreifen, durchhalten lohnt sich hier allerdings: Die Renditeprognose von RE09 Windenergie Deutschland beläuft sich auf 142 Prozent im Gesamtrückfluss. Die jährlich prognostizierte Auszahlung beläuft sich auf 6,5 Prozent pro Jahr gemäß IRR. Angesichts der aktuellen Niedrig- bis Nullzinsen eine attraktive Rendite, die sich sehen lassen kann.

 

Versteuert werden die Erträge als Einkünfte aus Gewerbebetrieben in der persönlichen Steuererklärung.

 

 

RE09 Windenergie Deutschland auf einen Blick

– Mindestanlage: 10.000 Euro

– Anlagedauer: 6 Jahre (bis Ende 2023)

– Prognostizierte konstante Auszahlung von 6 Prozent pro Jahr

– Frühzeichnerbonus: 3 Prozent p.a.

 

 

 

5 Gründe für solide Sachwertinvestitionen

Sichere Geldanlagen und renditestarke Sachwerte müssen kein Wiederspruch sein. Sachwertinvestitionen versprechen attraktive Erträge, sind jedoch auch generell mit Risiken behaftet. Daher ist es stets sinnvoll, die Geldanlage auf Herz und Nieren zu überprüfen.

 

Für das Projekt RE09 Windenergie Deutschland sprechen dabei einige überzeugende Argumente.

 

 

1. Sicheres Investitionsland

Wer sich am Projekt RE09 Windenergie Deutschland beteiligt, investiert sein Geld in Deutschland und genießt somit die entsprechende Rechtssicherheit an einem sicheren Standort.

 

Aber nicht nur die räumliche Nähe zum Wirtschaftsstandort Deutschland spricht für das Projekt. Denn Deutschland ist nicht nur ein sicherer, sondern auch ein wachsender Markt für Windenergie. Im europäischen Vergleich schneidet die Bundesrepublik als größter Windmarkt ab und verfügt darüber hinaus auch über die längste Erfahrung in diesem Feld.

 

Nicht zuletzt genießt der regenerative Strom auch den Rückenwind der Politik. Als unentbehrlicher Faktor im Mix der Erneuerbaren Energien, nimmt Wind eine zentrale Rolle ein. Dabei ist das Potenzial dieser zukunftsfähigen und klimafreundlichen Technologie noch lange nicht ausgereizt. Während im Norden des Landes Windräder längst zum etablierten Landschaftsbild zählen, werden in den kommenden Jahren noch zahlreiche Standorte im übrigen Land erschlossen werden. Denn wie schon das alte Volkslied besagt, auch „Auf dem Berge da gehet der Wind“.

 

 

2. Erfahrenes und erfolgreiches Emissionshaus

Ein sicherer Investitionsstandort vermittelt Vertrauen in ein Projekt. Ebenso wichtig sind jedoch auch die Erfahrung des Anbieters und seine bisherigen Erfolge. In diesem Punkt überzeugt die reconcept Gruppe  mit rund zwanzig Jahren Erfahrung im Windenergiemarkt.

 

Nicht die Katze im Sack kaufen.

reconcept handelt als unabhängiger Asset Manager und verfügt über ein vertieftes Expertenwissen im Bereich der nachhaltigen Sachwertanlagen, insbesondere der Windenergie. Das Unternehmen hält dabei souverän alle Stränge von Projektbeginn bis –ende in seinen Händen. reconcept entwickelt die Strategie für neue Investments, plant den Ankauf oder Bau der Windenergieanlagen und steuert die laufende Entwicklung. Auch der Verkauf der Anlagen am Ende der Laufzeit geschieht unter der Regie des Hamburger Emissionshauses.

 

Die Verbindung des technischen und kaufmännischen Managements bewirkt hohe Synergieeffekte, von denen letztlich die Anleger profitieren. Mit ein Grund, weshalb sich reconcept als Full-Service-Anbieter einen guten Namen im Markt machen konnte. An den Standorten Deutschland und Finnland engagiert sich reconcept ebenfalls im Bereich Windkraftanlagen. Darüber hinaus ist das Unternehmen im deutschen und im spanischen Markt mit Photovoltaik-Anlagen aktiv.

 

In den vergangenen zwei Jahrzenten konnte reconcept rund 200 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 360 Megawatt erfolgreich im Markt platzieren und nachhaltig managen. Dabei betrug das Investitionsvolumen rund 480 Millionen Euro.

 

Das Stammkapital der reconcept GmbH beträgt 2,4 Millionen Euro. 2009 hat sich das Unternehmen strategisch neu aufgestellt und konnte seit dem rund 2.300 Investoren für seine umwelt- und klimafreundlichen Projekte gewinnen. Und die wurden bislang nicht enttäuscht: sämtliche Festzins-Angebote von reconcept wurden bisher vollständig ausgezahlt.

 

 

3. Sicherer Absatzmarkt für Windenergie

Für eine Fortsetzung der Erfolgsserie spricht, dass der Absatzmarkt für Windenergie in Deutschland klaren Regeln unterliegt. Schließlich soll die Stromproduktion aus regenerativen Energien bis zum Jahr 2030 einen Anteil von rund 50 Prozent ausmachen. Dabei wird Windenergie – nicht zuletzt aufgrund seiner günstigen Stromentstehungskosten – einen hohen Anteil ausmachen.

 

Die EEG-Förderung des Stroms aus Erneuerbaren Energien ist für zwanzig Jahre garantiert. Die Einspeisetarife werden von der Bundesnetzagentur festgelegt. Es gibt allerdings auch einen Wermutstropfen: Der EEG-Fördertarif wurde 2017 massiv zurückgefahren. Mit der Ausschreibungspflicht seit 2017 beläuft sich der Einspeisetarif aktuell auf durchschnittlich 4,28 Cent pro Kilowattstunde Strom. Ein Nachteil für Anlagen, die erst ab diesem Jahr genehmigt werden und ans Netz gehen.

 

Um diesen Nachteil zu umgehen, setzt reconcept bei seinem Projekt RE09 Windenergie Deutschland auf den Kauf von bestehenden Anlagen. Denn in diesem Bereich herrscht ein Bestandsschutz. Anlagen, die vor der Ausschreibungspflicht genehmigt und ans Netz gegangen sind, erhalten auch weiterhin den alten gesetzlich garantierten Einspeisetarifen. Ein Unterschied, der sich auszahlt, denn mit einer Einspeisevergütung von rund 8,9 Cent pro Kilowattstunde Strom liegen die alten Tarife mehr als doppelt so hoch.

 

Damit beteiligen sich Anleger bei RE09 Windenergie Deutschland am Erfolg und den hohen Einspeisetarifen rentabler Windenergieanlagen.

 

 

4. Transparente Geldanlage – nachvollziehbare Nachhaltigkeit

Wer sein Geld nachhaltig anlegt, will nicht nur eine gute Rendite erzielen, sondern verfolgt auch ideelle Ziele. Wer auf Windkraft setzt, trägt aktiv zur Energiewende bei und unterstützt eine klimafreundliche Entwicklung.

 

Gerade die komplexen Spielregeln der Finanzwelt machen es ökologisch orientierten Anlegern nicht leicht. Unzählige Verflechtungen und Beteiligungen verschleiern diverse unethische Praktiken. Um hier den Durchblick zu behalten, haben nachhaltigkeitsorientierte Anleger zwei Möglichkeiten, die optimal miteinander verknüpft werden können. Zum einen ist es sinnvoll, sich bezüglich der Anlagestrategie mit einem erfahrenen und unabhängigen Experten, wie beispielsweise Grünes Geld, zu beraten. Zum anderen empfehlen sich transparente Projekte, wie etwa Sachwertbeteiligungen.

 

Denn Anleger üben eine unternehmerische Tätigkeit aus, erhalten detaillierte Einblicke in die jeweiligen Projekte und können „ihre“ Investition auch direkt vor Ort in Augenschein nehmen. Damit bietet RE09 Windenergie eine sehr direkte Art der Geldanlage.

 

 

5. Erste Investitionsobjekte bereits eingebunden

Zukunftstechnologie mit Potenzial.

Nichts ist so überzeugend wie der Erfolg. Das Projekt RE09 Windenergie ist zwar als Blind-Pool konzipiert, allerdings kaufen Anleger hier nicht mehr die sprichwörtliche Katze im Sack, denn die ersten Investitionsobjekte sind bereits angebunden. So hat reconcept im September zwei Windenergieanlagen im Windpark Jeggeleben in Sachsen-Anhalt erworben. Der dort produzierte Strom wird gemäß EEG 2014 für zwanzig Jahre mit dem hohen Einspeisetarif von 8,9 Cent/kWh vergütet.

 

Reconcept hat für Jeggeleben bereits im Dezember des vergangenen Jahres zwei leistungsstarke Enercon-Anlagen mit einer Leistung von jeweils 2,35 Megawatt erworben. Beide Anlagen wurden noch 2016 abgenommen und profitieren ebenfalls von dem höheren Einspeisetarif. Die Anlagen der E-92-Serie kommen in Jeggeleben zum Einsatz.

 

 

Überzeugende Investition mit ausgezeichneter Rendite

Nachhaltige Geldanlagen werden für viele Anleger immer interessanter. Denn zum einen sind die Gefahren der Klimakrise in vielen Köpfen angekommen, zum anderen müssen sich die Erträge nachhaltige Investitionen längst nicht mehr hinter den Renditen konventioneller Investments verstecken.

 

Bei RE09 Windenergie Deutschland investieren Anleger zudem in eine Zukunftstechnologie, deren Wachstum längst nicht abgeschlossen ist. Grünes Geld, erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen, berät Sie ausführlich zu diesem ökologisch nachhaltigen Projekt.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

Autor: Carmen Junker 5. September 2017

KiriFarm Spanien – Nachhaltiges Holzinvestment

Kommentare deaktiviert für KiriFarm Spanien – Nachhaltiges Holzinvestment

Zusammenfassung: Bäume sind hervorragende Helfer beim Kampf gegen die Klimakrise. Daher trägt auch nachhaltige Holzwirtschaft dazu bei, CO2-Emissionen zu binden. Besonders attraktiv ist die wirtschaftliche Nutzung von Holz, das von schnell wachsenden Baum-Arten stammt. Das junge Unternehmen „We Grow“ hat sich auf den Anbau und die Vermarktung von Kiri-Holz spezialisiert. Gerade wurde der Verkaufsprospekt für das vierte Holz-Investment des Unternehmens genehmigt: KiriFarm Spanien.

 

 

Kiri-Setzling: klein, aber oho! (Foto: We Grow)

Unser Klima ist in Gefahr. Wenn die Erderwärmung  weiter ansteigt, werden die natürlichen Lebensgrundlagen brutal zerstört. Eine unbequeme Wahrheit, auf die der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore bereits in seinem gleichnamigen Buch und Film hinwies und weltweite Beachtung fand.

 

Allerdings hat sich faktisch seitdem nicht viel getan. Dem wegweisenden Klima-Abkommen von Paris und den klimafreundlichen Technologien, die in vielen Staaten entwickelt und eingesetzt werden, stehen weiter steigende CO2-Emissionen entgegen, sowie ein US-Präsident, der den Klimawandel leugnet. Kein Wunder also, dass Al Gore mit seinem neuen Film „Immer noch eine unbequeme Wahrheit“ nochmals als Mahner das Wort ergreift und versucht, auf Entscheider auf der ganzen Welt einzuwirken.

 

 

Bäume sind effiziente Klimaschützer

Bäume speichern den Klimakiller CO2.

Politik und Wirtschaft stehen weltweit in der Verantwortung, die Klimakrise abzuwenden. Aber was lässt sich gegen die Klimaerwärmung konkret unternehmen?

 

– CO2-Emissionen reduzieren

– Erneuerbare Energien fördern

– Nachhaltig konsumieren

– Bäume pflanzen

 

Ganz klar, CO2-Emissionen müssen drastisch reduziert werden. Um das zu erreichen, müssen erneuerbare Energien stärker gefördert werden. Und natürlich müssen vor allem die Industrienationen ihren Lebensstil kritisch hinterfragen und ihren Konsum nachhaltiger gestalten.

 

Aber es gibt auch noch einen anderen wichtigen Punkt: Bäume speichern das klimaschädliche Kohlendioxid, bereits ein Baum bindet allein zehn Kilogramm CO2. Erhalt von Waldflächen, Aufforstung und Verwendung von Holz als natürlichem Rohstoff ist als das Gebot der Stunde. Denn Bäume sind die unentbehrlichen Helfer, um den Wettlauf mit der Zeit in Sachen Erderwärmung noch zu gewinnen. Nach wie vor ist die Aufforstung von Bäumen die einzige Möglichkeit, der Atmosphäre wieder CO2 zu entziehen – alle anderen Maßnahmen zielen nur darauf ab, weniger CO2 zu emittieren.

 

 

Nachhaltige Holzwirtschaft sorgt für gutes Klima

Eine nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Holzwirtschaft kann zur Verbesserung des globalen Klimas beitragen. In diesem Bereich gibt es innovative Projekte, die vielfältige Interessen unter einen Hut bringen:

 

– positive Entwicklung von Umwelt und Natur nachhaltigen Klimaschutz

wirtschaftlich attraktive Vermarktung der angebauten Hölzer

interessante Projekte für Anleger, denn der Aufbau und Betrieb einer Holzfarm bedarf auch des finanziellen Engagements von Investoren.

 

 

Kiribäume – schnelles Wachstum gesichert

Ein Unternehmen, das die Zeichen der Zeit erkannt hat und mit hohem Engagement und Sachverstand nachhaltige Holzwirtschaft betreibt, ist die We Grow GmbH mit Sitz in Tönisvorst im Kreis Viersen, nahe der nordrhein-westfälischen Metropole Düsseldorf. Das Unternehmen entwickelt Kiri-Anbauprojekte zur nachhaltigen Holzproduktion und hat sich in kürzester Zeit zu einem der führenden europäischen Spezialisten in diesem Bereich entwickelt. We Grow wählt passende Standorte für Plantagen aus, pflanzt, pflegt, erntet und vermarktet die angebauten Edelhölzer.

 

Kiribäume sind schön und nützlich. (Foto: We Grow)

Der Kiribaum kommt ursprünglich aus Japan und anderen Teilen Südost-Asiens. Der Laubbaum, der teilweise auch als Blauglockenbaum bekannt ist, wächst – vor allem in den ersten Jahren – sehr rasant. Pro Jahr sind bis zu sechs Meter möglich. Damit ist der Kiri im Wachstum rund zehn Mal schneller als die Eiche. Ausgewachsen ist der Kiribaum etwa bei 15 Metern Höhe. Da der Kiribaum bezüglich des Bodens sehr anspruchslos ist, wird er zunehmend in Nordamerika und Europa kultiviert. Geerntet wird der Baum nach sieben bis 14 Jahren.

 

Wer mehr über den Kiribaum erfahren will, kann sich auch gerne unseren Selbst-Versuch mit 2 Kiribäumen ansehen.

 

Im Gegensatz zur ebenfalls schnellwachsenden Pappel, die auch ein Wachstum von zwei Metern pro Jahr erreicht, liefert der Kiribaum jedoch hochwertiges Holz. Während Pappelholz oft im Paletten-Bau verwendet wird, kommt Kiri-Holz hauptsächlich in der Möbelindustrie zum Einsatz. So sind beispielsweise die japanischen Kimonoschränke aus Kiri gefertigt, denn traditionell wird bei der Geburt eines Mädchens in Japan ein Kiri-Sämling gepflanzt. Wenn das Mädchen erwachsen ist, ist der Baum längst so hoch gewachsen, dass ein Möbelstück für den eigenen Haushalt gefertigt werden kann.

 

Aber auch außerhalb dieser traditionellen Pfade findet Kiri-Holz immer mehr Freunde. Das Material ist leicht, feuersicher, stabil und verfügt über eine ansprechende Maserung. Entsprechend wird das Holz bei der Fertigung von Skiern und Surfboards verwendet. Ebenso kommt Kiri beim Musikinstrumentebau, etwa für den Korpus von E-Gitarren, zum Einsatz oder auch als Material für Dekorationsartikel.

 

Eine Nachfrage, die sich die We Grow GmbH zu Nutze machen konnte. Mit ihrer eigenen geschützten Zucht „Nordmax 21“ wurde eine Kiri-Art entwickelt, die auch mit der kühlen Witterung in Deutschland zu Recht kommt und für den kommerziellen Anbau in Europa und damit für eine zukunftsfähige und nachhaltige Holzproduktion hervorragend geeignet ist. Für die Entwicklung von „NordMax 21“ wurde das geballte Fachwissen der Unternehmensgründer genutzt, Gentechnologie wurde nicht angewendet. Dass „NordMax 21“ eine eigenständige Art ist, zeigt auch, dass der Baum bereits Eingang in den Botanischen Garten in Bonn gefunden hat.

 

 

Von der Studentenfirma zum aufstrebenden Unternehmen

Qualitätsholz mit schnellem Wachstum. (Foto: We Grow)

Bei We Grow ist der Name quasi Programm, denn das junge Unternehmen züchtet nicht nur Kiribäume, sondern wächst auch selbst stetig.

 

Angefangen hatte alles mit einer ambitionierten Idee von Peter Diessenbacher, der an der Universität in Bonn Agrarwissenschaften studierte. Durch sein besonders Interesse am Thema nachwachsende Rohstoffe, wurde er auf den Kiribaum aufmerksam. 2005 begann er die ersten Stecklinge zu Hause zu pflanzen. Fasziniert vom raschen Wachstum, mietete er ein Gewächshaus an und begann die Kiribäume über das Internet zu verkaufen. Aus der einstmaligen Studentenfirma entwickelte sich die Idee, Kiribäume auf großen Freilandflächen anzubauen und professionell zu vermarkten.

 

Eine wichtige Voraussetzung dafür wurde 2009 von Seiten der Europäischen Union  geschaffen. Seit diesem Jahr ist es erlaubt, Bäume auch außerhalb eines Waldes für die Holzwirtschaft zu pflanzen. Damit waren die rechtlichen Grundlagen für das Unternehmen We Grow geschaffen.

 

Los ging es dann auf einer fünf Hektar großen Pflanzfläche im Bonner Ortsteil Hoholz. Im Januar 2016 zog die Plantage nach Tönisvorst im Kreis Viersen um. Mittlerweile werden 350 Hektar auf 35 Plantagen bewirtschaftete. Damit wurden bereits mehr als 200.000 Kiribäume gepflanzt.

 

Geschäftspartnerin von der ersten Stunde an, war Dissenbachers Frau Allin Gasparian. Als diplomierte Volkswirtin zeichnet Gasparian für die strategische Unternehmensentwicklung verantwortlich, während Dissenbacher als Agraringenieur die technische Geschäftsführung von We Grow obliegt. Das Unternehmen verfügt heute über ein eingespieltes Team aus zwölf Mitarbeitern, die besonderes Wissen aus den Bereichen Agrarwirtschaft, Finanzen, Geographie und Umwelt mitbringen. Darüber hinaus beschäftigt We Grow rund 30 Mitarbeiter zur Jungpflanzenproduktion und zur Plantagen-Pflege.

 

 

Bereits drei erfolgreiche Platzierungen von Kiribaum-Investments

Die Idee, Holz als Geldanlage zu vermarkten ist nicht neu. Holz gilt als relativ risikoarmes Investment und verspricht eine gute Rendite. Das macht den nachwachsenden Rohstoff für institutionelle Anleger besonders interessant, aber auch private Investoren können sich an Holzprojekten beteiligen. Durch die rechtliche Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft (KG), erhalten Anleger viele Mitspracherechte. Darüber hinaus können die Plantagen auch persönlich besucht und in Augenschein genommen werden.

 

Eine grüne Oase schon nach wenigen Jahren. (Foto: We Grow)

Bislang hat We Grow bereits drei Beteiligungsfonds (KiriFonds I-III) mit einem Kapitalvolumen von 18,2 Millionen Euro voll platzieren können. Mit diesen Beteiligungsangeboten ist es We Grow gelungen, ökonomische Interessen und ökologische Vorteile optimal miteinander zu verbinden. Ein wichtiger Faktor auf dem Weg zum Erfolg ist dabei ganz sicher auch die Kompetenz und das fachliche Know how, mit dem das Unternehmen seine Projekte betreibt.

 

In diesem Jahr geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter. Mit dem neuesten Projekt KiriFarm Spanien plant We Grow den Kauf von landwirtschaftlichen Flächen in Nord- und Zentralspanien um dort eine unternehmenseigene nachhaltige Kiri-Holzproduktion aufzubauen. Ziel ist es dabei, in den kommenden Jahren die KiriFarm zu bewirtschaften und zu pflegen. Nach frühestens zehn Jahren ist dann die Ernte und der Verkauf des Kiri-Holzes geplant.

 

Ein gutes Geschäft für We Grow, die Investoren und nicht zuletzt für das globale Klima. Durch das schnelle Wachstum des Kiribaums wird eine große Menge des Klimakillers CO2 gebunden. Experten gehen von 20 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr auf einem Hektar aus. Das entspricht ungefähr dem CO2-Ausstoß einer vierköpfigen Familie.

 

 

KiriFarm Spanien – ein nachhaltiges europäisches Holzprojekt

Der Verkaufsprospekt für das vierte Kiribaum-Investment von We Grow wurde im August von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)  genehmigt. Damit läuft jetzt die Kapitaleinwerbung für das Direktinvestment KiriFarm Spanien GmbH & Co. KG.

 

Das Emissionsvolumen beläuft sich auf 2,5 Millionen Euro und kann noch auf 10 Millionen Euro erhöht werden.

 

Die geplanten Kiri-Plantagen werden in Spanien angesiedelt sein und sollen über eine Gesamtgröße von etwa 180 Hektar verfügen. Die Anbauflächen werden durch die KiriFarm Spanien GmbH & Co. KG entweder gepachtet oder direkt erworben.

 

Die Witterungsverhältnisse in Spanien versprechen ein schnelles Wachstum der Pflanzen. Daher beträgt die Anlagedauer auch lediglich zehn Jahre. Im Vergleich dazu waren die drei Vorgänger-Projekte in Deutschland auf zwölf Jahre angelegt.

 

Die Beteiligung fällt in die Assetklasse Wald- und Rohstoffe. Die Erträge der Vermögensanlage sollen durch den Verkauf des geernteten Holzes erwirtschaftet werden. Die ersten Ausschüttungen aus Zwischenernten sind nach Ablauf von acht Jahren geplant.

 

Die Mindestanlagesumme beträgt 5.000 Euro. Die Rendite wird mit 7,2 Prozent pro Jahr gemäß IIR prognostiziert.

 

Anleger, die sich bis zum 30. September 2017 für eine Beteiligung an der KiriFarm Spanien entscheiden, profitieren von einem einmaligen Frühzeichnerbonus von 5,5 Prozent. Diese gewinnunabhängige Zahlung wird noch bis Januar 2018 gewährt, verringert sich aber nach dem 30. September 2017 in jedem Folgemonat um 0,5 Prozent.

 

 

Getestet und für gut befunden

Grünes Geld, erfahrener Finanzexperte für nachhaltige Geldanlagen, befasst sich bereits seit mehreren Jahren intensiv mit dem Kiribaum und hat das Angebot intensiv geprüft.

 

„Als Finanzdienstleister haben wir täglich mit Zahlen zu tun. Bei der KiriFarm Spanien haben wir allerdings nicht nur die wirtschaftliche und finanzielle Seite genau betrachtet, sondern auch das Produkt einer eingehenden Untersuchung unterzogen“, erklärt Gerd Junker.

 

Bereits 2014 haben die beiden Geschäftsführer von Grünes Geld den Praxistest  gestartet und zwei Kiri-Setzling wurden im heimischen Garten gepflanzt. Natürlich ist dieser Selbstversuch in keiner Weise wissenschaftlich abgesichert. Jedoch verlief das Wachstum der beiden ehemals 17 Zentimeter hohen Kiribäume durchaus rasant. Mittlerweile – gut drei Jahre später – messen die beiden Bäume bereits stattliche vier Meter. Dabei haben die Kiris nicht nur generell erfolgreich den deutschen Temperaturen getrotzt, sondern auch nach spätem Frost neue Triebe entwickeln können.

 

Aber nicht nur das gute Wachstum der Pflanzen überzeugte die Spezialisten von Grünes Geld, auch die bisherigen Erfolge der drei vollplatzierten Kiri-Investments des Unternehmens konnten sich sehen lassen.

 

 

Carmen Junker Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Autor: Gerd Junker 4. September 2017

Qualifikation zum Ruhestandsplaner (HLA) abgeschlossen

Kommentare deaktiviert für Qualifikation zum Ruhestandsplaner (HLA) abgeschlossen

 

Die Ruhestandsplanung war früher eine einfache Sache. Wer wie üblich gearbeitet hatte konnte sich mit gesetzlicher Rente und einer eventuellen Betriebsrente ganz entspannt zurück lehnen. Die Situation hat sich mittlerweile drastisch geändert.

 

Bereits vor ca. 20 Jahren hat der Staat bekannt gegeben, dass die gesetzlichen Systeme nur noch eine Grundsicherung abdecken können. Bildlich ausgedrückt reicht die Rente nur noch für Wasser und Brot. Wer weiterhin leckeres Gemüse, Nudeln und gute Soßen genießen wolle, müsse selbst vorsorgen. Die private Altersvorsorge wurde damit zur Pflicht für alle.

 

Doch heute stehen wir vor neuen Herausforderungen. Die Menschen leben glücklicherweise immer länger, die jungen Generationen werden schwächer und vor allem, die Null-Zinsphase drückt die Renditen.

 

Die Folge: die Ruhestandsplanung der meisten Bundesbürger wird durcheinander gewürfelt.

 

Prüfung erfolgreich bestanden: Zertifikatsübergabe an Gerd Junker (re.) am 1. September 2017 in Frankfurt durch Dozent Jens Patze (HLA).

Viele weitere Punkte neben der rein finanziellen Absicherung kommen jedoch hinzu. Wie sieht es zum Beispiel bei Ihnen mit Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht aus? Kennen Sie sich im Erbschaftsrecht aus? Ist die Liquiditätsplanung aktuell?

 

Um über all diese Punkte noch besser informieren und beraten zu können hat sich Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker weitergebildet zum zertifizierten Ruhestandsplaner (HLA). In der  mehrtägigen Weiterbildung mit Abschlussprüfung wurden folgende Punkte behandelt:

 

  • Erben & Schenken
  • Vorsorgevollmacht
  • Liquiditätsplanung
  • Patientenverfügung
  • Krankenversicherung der Rentner
  • Pflegefallabsicherung
  • Todesfall
  • Steuern
  • Inflation

 

Haben Sie Fragen zu den oben genannten Themen – nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
Autor: Gerd Junker 1. September 2017

Die nachhaltigsten Städte in Deutschland

Kommentare deaktiviert für Die nachhaltigsten Städte in Deutschland

Zusammenfassung: Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde. Während die Vereinten Nationen 17 Nachhaltigkeitsziele verabschiedet haben, geht es national um die Umsetzung dieser wichtigen Ziele. Städten und Gemeinden fällt bei der Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung eine besonders wichtige Rolle zu – ganz im Sinne des Slogans „think globally – act locally“.

 

Nachhaltige Entwicklung kennt nur Gewinner!

Nachhaltigkeit ist Trumpf! – Das Kriterium der Nachhaltigkeit hat sich zu einer starken Antriebsfeder entwickelt, die neue Standards für Unternehmen, Produkte, Prozesse und nicht zuletzt auch für den Lebensstil der Menschen setzt.

 

Die durchaus anspruchsvollen Ziele haben ihre Berechtigung, schließlich geht es bei Nachhaltigkeit um weit mehr als um ökologische Lebensmittel und Toilettenpapier mit dem Blauen Engel.

 

Nachhaltigkeit bringt Umwelt-, Natur- und Klimaschutz unter einen Hut und hat zum Ziel, die Erde auch für zukünftige Generationen lebenswert zu erhalten. Damit bildet der Begriff der Nachhaltigkeit das Dach für die unzähligen Aktivitäten, die zur Bewahrung der Lebensgrundlagen dienen und einen Beitrag dazu leisten, bereits entstandene Schäden auszugleichen.

 

Unternehmen haben durchaus bereits die Vorteile von sinnvollen Nachhaltigkeitskonzepten entdeckt. Dabei spielen nicht nur Marketing-Strategien eine tragende Rolle, sondern durchaus auch die handfesten wirtschaftlichen Vorteile einer nachhaltigen Unternehmensführung.

 

 

Think globally – act locally

Komplexität nimmt zu.

Die Probleme der Welt werden zunehmend komplexer. Die unzähligen Abhängigkeiten und Verbindungen, die nahezu jedem Produkt und jedem Prozess anhängig sind, erfordern globales Denken.

 

Daher haben auch die Vereinten Nationen insgesamt 17 Ziele für eine nachhaltige weltweite Entwicklung definiert, die eine sichtbare positive Veränderung bis zum Jahr 2030 bringen soll.

 

Dabei geht es um forcierte Maßnahmen in den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Ökologie. Die unterzeichnenden Staaten sind konkret dazu aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten, um einer weiteren Spaltung zwischen Arm und Reich entgegenzuwirken. Entsprechend sollen auch tragfähige Konzepte zur Sicherung von Ernährung, dem Zugang zu sauberem Wasser, klimafreundlicher Energie sowie zu Bildungseinrichtungen erarbeitet werden. Wirtschaftliches Wachstum und ökologische Standards sollen in Einklang gebracht werden. Die 2015 definierten Nachhaltigkeitsziele wurden bislang von den Staaten unterschiedlich erfolgreich umgesetzt. Das ist wenig verwunderlich, denn die Ausgangssituationen sind enorm unterschiedlich. Während die Industriestaaten besonders gefordert sind, ihren CO2-Ausstoß zu verringern, steht bei den Ländern des Südens die Beseitigung von Hunger und Armut ganz oben auf der To-Do-Liste.

 

Die Verabschiedung der 17 Nachhaltigkeitsziele durch die UN sind eine große Leistung, denn sie unterstreichen die Wichtigkeit des nachhaltigen Handelns weltweit. Doch die Probleme der Menschheit können kaum durch die Definition von Staatszielen allein gelöst werden. Daher ist das lokale Handeln eine wichtige Aufforderung an jeden Menschen.

 

 

Nachhaltige Städte und Gemeinden – Gemeinsam lokal handeln

Gemeinsam aktiv!

Sicher ist ein individuelles ethisches Handeln eine gute Sache, doch noch wirkungsvoller wird es, wenn größere gesellschaftliche Gruppen sich gemeinsam das Ziel Nachhaltigkeit auf die Fahnen schreiben. Wie etwa Städte und Gemeinden.

 

Viele Kommunen haben in den vergangenen 25 Jahren sehr engagiert das Aktionsprogramm Agenda 21 umgesetzt, das aus den Empfehlungen der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen 1992 in Rio de Janeiro entstanden ist. Kurzgefasst lautet das Ziel der Agenda 21: Eine nachhaltige Entwicklung soll kommunal umgesetzt werden.

 

Seit 2012 wird in Deutschland ein Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden vergeben. Dabei werden seit dem jährlich – aufgeteilt in drei Kategorien – eine Großstadt, eine Stadt mittlerer Größe sowie eine Kleinstadt beziehungsweise Gemeinde für ihre nachhaltige Stadtentwicklung ausgezeichnet.

 

Entscheidend für die Preisverleihung ist das besondere Nachhaltigkeitskonzept der Kommune. Berücksichtigt wird dabei auch die Wirtschafts- und Finanzkraft der Bewerber. Gute Chancen haben also Städte, die mit limitierten Möglichkeiten eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben.

 

Das Preisgeld beträgt jeweils 35.000 Euro und wird zweckgebunden für ein Nachhaltigkeitsprojekt in der jeweiligen Stadt vergeben. Vergeben wird der Preis für Städte und Gemeinden von der gemeinnützigen Allianz Umweltstiftung, die Projekte aus den Bereichen Umwelt, Soziales, Kultur und Bildung fördert.

 

Die Auszeichnungen der nachhaltigsten Städte und Gemeinden sind Teil des Deutschen Nachhaltigkeitspreises, der außerdem auch Preise für nachhaltiges Bauen sowie nachhaltige Unternehmen vergibt.

 

 

And the Winner is … – bisherige Preisträger in der Kategorie Großstadt

Bislang wurden jeweils fünf Großstädte, mittlere Städte und Kleinstädte beziehungsweise Gemeinden mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

 

2012: Freiburg – Die heimliche Öko-Hauptstadt

Nicht alle Freiburger fahren mit dem Rad – aber viele.

Erster Preisträger im Jahr 2012 in der Kategorie Großstadt war Freiburg im Breisgau. Eigentlich keine besondere Überraschung, denn die badische Metropole gilt bereits seit langem als heimliche Öko-Hauptstadt und machte mit dem autofreien Wohnviertel Vauban, einem grünen Oberbürgermeister und der ersten Photovoltaik-Anlage auf einem Stadiondach vielfach von sich reden gemacht.

 

Aber Freiburg hat noch mehr zu bieten und nimmt die nachhaltige Stadtentwicklung als gemeinschaftliches Projekt mit seinen Bürgern und den unterschiedlichen Interessensgruppen ernst. Darüber hinaus setzt die Stadt auch intern auf eine verknüpfte Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung als Teil seiner strategischen Nachhaltigkeitssteuerung.

 

Um das Engagement jedoch auch für alle Bürger sichtbar zu machen, setzt Freiburg auf eine Vielzahl praktischer Projekte, die Nachhaltigkeit erfahrbar machen. So setzte die Stadt auch das Preisgeld für ein sehr klassisches Nachhaltigkeitsthema ein: Mit dem Projekt „Schulverwaldung“ lernen Schulklassen direkt im Freiburger Schulwald die vielfältigen Prozesse der Natur hautnah kennen.

 

 

2013: Augsburg – Stadt mit Zukunftsleitlinien

Reiche Fugger-Stadt mit Häusern wie aus der Puppenkiste.

Zukunftskompetenz haben in den letzten Jahren auch vier weitere Großstädte unter Beweis gestellt. 2013 wurde die Fugger-Stadt Augsburg als nachhaltigste Stadt ausgezeichnet. Bereits im Vorjahr kam die Stadt unter die ersten drei in der Auswahl der nachhaltigsten Städte. Augsburg hat ein ambitioniertes Handlungsprogramm zum Thema Nachhaltigkeit entwickelt. Entstanden ist das Programm an Runden Tischen von Bürgern, Stadtverwaltung, Politik, Institutionen, Vereinen und Verbänden. Obgleich dieses Vorgehen durch die Vielzahl der Akteure sehr aufwändig ist, scheut Augsburg den Aufwand nicht.

 

Das Handlungsprogramm, das aktuell durch Zukunftsleitlinien für Augsburg ersetzt wurde, wird kontinuierlich weiterentwickelt und wurde zunehmend breiter aufgestellt. Neben den vielfältigen Belangen des Umwelt- und Klimaschutz, wirkt Augsburg verstärkt darauf hin, durch unterschiedliche Maßnahmen die Stadt lebenswert und naturnah zu gestalten. So wird aktuell ein Coffee-to-go-Mehrwegkonzept erarbeitet, um die Abfallflut durch den mobilen Kaffeegenuss einzudämmen.

 

Auch Baumschutz wird groß geschrieben. Um das Stadtklima zu verbessern und einen gesunden Lebensraum auch für vielfältige Vogel- und Insektenarten zu erhalten, bietet das Umweltreferat Informationen und Beratung zum Thema Baumschutz bei Bauvorhaben. Dabei bezieht sich der Service nicht nur auf Bauvorhaben mit städtischer Beteiligung, sondern richtet sich auch ganz klar an Bürger und Baufirmen.

 

Nachhaltigkeit ist aber nicht nur im Umweltbereich von Bedeutung. Augsburg hat ebenso Programme für günstigen Wohnraum aufgesetzt und bietet seinen Bürgern ein weitreichendes Beratungs- und Hilfsangebot in besonderen Lebenslagen. Ebenso stehen bedarfsgerechte Bildungs- und Betreuungseinrichtungen auf der Agenda. Durch den Nachhaltigkeitspreis sieht sich die Stadt in ihrem langjährigen Engagement bestärkt und nicht zuletzt auch gestärkt.

 

 

2014: Dortmund – Aktive Ruhr-Metropole

Gelungenes Konversionsprojekt am Phönix-See.

Großstädte in Nordrhein-Westfalen haben es schon allein vom Image her schwerer, mit Nachhaltigkeitszielen in Verbindung gebracht zu werden, als ihre süddeutschen Kollegen. Dortmund, die bevölkerungsreichste Stadt des Ruhrgebiets hat jedoch diese Herausforderung beherzt angenommen – und das mit einigem Erfolg. Aufgrund ihres integrierten politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Engagements, wurde Dortmund als nachhaltigste Großstadt 2014 ausgezeichnet.

 

Seit Ende der neunziger Jahre beschäftigt sich Dortmund tiefergehend mit dem Erhalt der natürlichen Ressourcen für kommende Generationen – ganz im Sinne der Lokalen Agenda 21. Nachhaltige Entwicklung hat Dortmund jedoch zur Chefsache erklärt. Obgleich viele Bereiche direkt beim Oberbürgermeister angesiedelt sind, setzt die Stadt auf Vernetzung und Kooperation, verfügt über weitreichende Beteiligungsinstrumente und holt Bürger, Unternehmen und lokale Einrichtungen mit ins Boot. Die Stadt hat eine Vielzahl überzeugender Projekte initiiert und betreibt ein umfangreiches Nachhaltigkeitsmanagement.

 

Besondere Schwerpunkte liegen in den Bereichen Klimaschutz, Energie- und Wärmeversorgung, Elektromobilität sowie Bildung und Integration. Darüber hinaus ist Dortmund mit dem großangelegten Konversionsprojekt Phönix eine nachhaltige Umgestaltung eines ehemaligen Areals der Montanindustrie in einen modernen Standort für Zukunftstechnologien sowie ein Naherholungsgebiet gelungen. Hier ergeben sich auch positive Auswirkungen für das Stadtklima und die Biodiversität der Region.

 

 

2015: Karlsruhe – Wachstum mit Weitblick

Tradition und Moderne.

Wie auch im Vorjahr Dortmund, gelang es Karlsruhe erst im zweiten Bewerbungsanlauf vollständig zu überzeugen. 2015 wurde die badische Stadt zur nachhaltigsten in Deutschland gekürt.

 

Überzeugen konnte Karlsruhe mit einem umfassenden Nachhaltigkeitsprofil. Dabei konnte die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs mit vielen erfolgreichen Projekten aufwarten und begegnet den Herausforderungen einer wachsenden Stadt mit ökologischem und sozialem Weitblick.

 

Besonders gelungen ist dabei das integrierte Stadtentwicklungskonzept, das ressortübergreifend und die kommunale Nachhaltigkeitsstrategie festlegt. Entstanden ist die Strategie unter starker Beteiligung der Bürger. Dabei wurde auch Wert auf eine besondere Partizipation von Kindern und Jugendlichen gelegt. Zu einer breiten Akzeptanz trägt auch die Einbeziehung relevanter Gruppen wie dem NABU  oder dem BUND bei.

 

Karlsruhe hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu sein und unterhält dazu auch eine kommunale Klimaschutzagentur. Auch die Synergien, die sich am Wissenschaftsstandort Karlsruhe ergeben, werden sinnvoll genutzt: Die Initiative “SmarterCity“ vernetzt Forschung und Wirtschaft bei der Entwicklung nachhaltiger Innovationen.

 

 

2016: Nürnberg – Schluss mit dem Frankensmog

Beschauliche Wirkung – erstaunliche Projekte.

Bei seiner dritten Bewerbung hatte Nürnberg 2016 endlich die Nase als nachhaltigste Großstadt vorn. Die zweitgrößte Stadt Bayerns überzeugte unter anderem als treibende Kraft der nachhaltigen Entwicklung in der Metropolregion sowie durch eine Vielzahl von Projekten und Initiativen, die eine soziale und ökologische Nachhaltigkeit voranbringen.

 

Auch in der Franken-Metropole ist Klimaschutz ein wichtiges Thema. Schließlich wurde der Franken-Smog über dem Gewerbegebiet Nürnberg-Süd durch den Sänger Heinz-Rudolf Kunze über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Bis zum Jahr 2050, so das Ziel von Nürnberg, soll die CO2-Emissionen um 80 Prozent reduziert werden.

 

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt Nürnbergs liegt in der nachhaltigen Entwicklung der Bereiche Bildung und Integration. Ein Thema, das Nürnberg schon lange am Herzen liegt. Schließlich verleiht die Stadt seit 1995 alle zwei Jahre den Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis.

 

 

Kleines Nord-Süd-Gefälle

Ob es kleineren, mittleren oder großen Städten leichter oder schwerer fällt, ein sinnvolles Nachhaltigkeitskonzept zu entwickeln und konsequent zu verfolgen, ist schwierig zu beantworten. Während größere Kommunen von einer agilen Vereins- und Verbandslandschaft profitieren, die Entwicklungen positiv mit beeinflussen kann, haben es kleinere Gemeinden oft leichter, Projekte zeitnah umzusetzen. Natürlich ist auch die finanzielle Ausstattung der Kommune von Bedeutung, ebenso politische Traditionen der Mitbestimmung.

 

In den vergangenen fünf Jahren wurden im Bereich der mittleren Städte Neumarkt in der Oberpfalz, Primasens, Ludwigsburg, Kempten und Delitzsch ausgezeichnet. Bei den kleineren Städten und Gemeinden konnten bisher das hessische Alheim, die Nordseeinsel Juist, die bayerischen Kommune Furth sowie die ebenfalls bayerischen Kleinstädte Pfaffenhofen und Wunsiedel überzeugen.

 

 

Nachhaltigkeit am Standort Internet

Grünes Geld, Experte für nachhaltige Geldanlagen, hat sein Beratungsbüro seit mehr als zehn Jahren in einer mittleren Stadt.

 

„Wir fühlen uns hier sehr wohl, denn eine Stadt dieser Größe bietet eine vielfältige Infrastruktur. Gleichzeitig schätzen wir die Nähe zur Natur und den ausgedehnten Waldgebieten, die quasi vor unserer Haustür liegen“, erklärt Carmen Junker.

 

Als Finanzberater, die Nachhaltigkeit auch leben, versuchen die Berater von Grünes Geld auf unnötige Fahrten zu verzichten. Viele Beratungsgespräche lassen sich hervorragend über Telefon und Internet führen. „So müssen wir nicht auf den persönlichen Kontakt verzichten und sparen dennoch CO2-Emissionen ein,“ so Carmen Junker weiter.

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
Autor: Carmen Junker 25. August 2017

Lebensversicherung kündigen? – 5 Alternativen!

Kommentare deaktiviert für Lebensversicherung kündigen? – 5 Alternativen!

Zusammenfassung: Durch hohe Stornokosten ist die Kündigung einer laufenden Lebensversicherungspolice kaum rentabel. Alternativen zu diesem letzten Schritt können unter anderem Verkauf, Beitragsfreistellung oder Beleihung sein. Die beste Lösung generell bleibt jedoch, sich bereits vor Vertragsabschuss – und gegebenenfalls vor einer Kündigung – umfassend beraten zu lassen, um teure Fehler zu vermeiden.

 

 

Finanzielle Sorgen sind belastend.

Knapp bei Kasse? – Eine unangenehme Situation, in der niemand gerne ständig stecken möchte. Also gilt es zu überlegen, wie mehr Geld in die Kasse kommen oder weniger ausgegeben werden könnte. Eine Lösung: Regelmäßige Ausgaben auf den Prüfstand stellen und neu entscheiden, welches Abonnement, welche Mitgliedschaft oder auch welche Versicherung vielleicht nicht mehr in die aktuelle Lebenssituation passt.

 

Doch während beispielsweise die Kündigung eines Zeitschriftenabonnements lediglich die Einstellung der regelmäßigen Lieferung zur Folge hat und sicher nur Vereine und Mitgliedschaften aufgekündigt werden, die ohnehin kaum oder selten genutzt werden, sieht das mit der Kündigung einer Versicherung schon ganz anders aus. Konsequenz Nummer eins: der Versicherungsschutz erlischt.

 

Bei einer Risikolebensversicherung bedeutet das, dass die Hinterbliebenen im Ernstfall finanziell nicht abgesichert sind. Bei einer Kapitallebensversicherung oder einer fondsgebundenen Lebensversicherung kommen zusätzlich als zweite Konsequenz hohe Stornokosten hinzu. Keine Angst – diese Kosten bilden keine zusätzliche Belastung – sie werden stattdessen vom aktuellen Rückkaufswert der Versicherung abgezogen. In der Praxis bedeutet das: Wer eine Lebensversicherung aufkündigt, verschenkt Geld, denn die Versicherungspolice verliert durch die vorzeitige Beendigung des Vertrags erheblich an Wert. Nach Abzug der Stornokosten bleibt da nicht viel übrig.

 

 

Vielfältige Gründe für und gegen eine Lebensversicherung

Lebensversicherungen gehören in Deutschland nach wie vor zu den beliebtesten Policen. Schließlich zählt Sicherheit bei vielen Sparern weiterhin zu den wichtigsten Ansprüchen und entscheidendsten Faktoren für eine Lebensversicherung, die auch zur privaten Altersvorsorge dient.

 

Wenn der Milchschaum abgeschöpft ist, bleibt nicht viel …

Aktuell laufen rund 94 Millionen Verträge. Die Kehrseite dieser Popularität: Oft werden noch immer Verträge abgeschlossen, die mittel- oder langfristig nicht zur persönlichen und finanziellen Situation des Versicherungsnehmers passen. Fehlentscheidungen mit teuren Folgen. Fast jede zweite Versicherungspolice wird vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit gekündigt. Das bedeutet, dass das eigentliche Ziel – der Aufbau einer soliden finanziellen Vorsorge für das Alter – nicht erreicht wurde.

 

Die Gründe für diesen Schritt sind vielfältig. Teilweise macht sich während der Laufzeit eine Frustration über die geringe Rendite der Versicherungspolice breit, denn in den vergangenen Jahren sind die Überschussbeteiligungen bei vielen Versicherungsgesellschaften gesunken. Während ehemals Versicherte mit Erträgen von teilweise über sechs Prozent rechnen konnten, ist aktuell Bescheidenheit angesagt. Das anhaltende Niedrigzinsniveau macht auch vor den Lebensversicherern nicht Halt. Kunden können derzeit nur noch mit einer Rendite zwischen drei und vier Prozent rechnen. Ein Ende des Trends ist nicht abzusehen.

 

Auch der weiter abgesenkte Garantiezins hat sich zu einem Argument gegen die Lebensversicherungspolice entwickelt. Denn die hohe Beliebtheit der kapitalbindenden Lebensversicherungen basierte zu einem großen Teil auf der gebotenen Sicherheit und auf der garantierten Verzinsung, die bis zur Jahrtausendwende bei satten vier Prozent lag. Die rasante Talfahrt des Garantiezinses hat allerdings dazu geführt, dass mit aktuell 0,9 Prozent eigentlich nicht mal mehr die Inflation ausgeglichen werden kann. Zwar sind bei laufenden Verträgen die jeweils im Abschlussjahr gültigen Zinsen auch weiterhin garantiert. Die ehemals beliebte klassische Lebensversicherung zur Altersvorsorge entwickelt sich allerdings immer mehr zum Auslaufmodell.

 

 

Kündigung ist keine Seltenheit – aber nicht alternativlos

Wer frühzeitig kündigt, verschenkt Geld.

Die unzähligen Gründe, die zur Kündigung der Lebensversicherung führen, bewegen sich also auf dem weiten Feld zwischen persönlichen Lebensumständen und strukturellen Entwicklungen.

 

Kündigung bedeutet in diesem Fall, dass die vereinbarte Mindestlaufzeit der Police vorzeitig beendet wird. Denn im Allgemeinen kann nach Ablauf der Mindestlaufzeit der Vertrag vier Wochen zum Ende des Versicherungsjahres gekündigt werden. Das bedeutet, dass die Vertragslaufzeit reduziert wird. Reduziert werden kann auch die Versicherungssumme der Police. Dadurch sinken die monatlichen Beiträge. Nachteil dieser Variante: Im Todesfall verringert sich auch die Auszahlung an die Hinterbliebenen. Wer dieses Risiko nicht eingehen möchte, kann auch den Vertrag in Richtung einer Risikolebensversicherung ändern. Damit reduzieren sich allerdings auch die Ablaufleistungen zur Altersvorsorge.

 

Die Versicherung vorzeitig zu beenden ist meist keine gute Lösung. Aber es gibt Alternativen, die vielen Versicherten unbekannt sind und den Geldbeutel schonen.

 

 

Alternative 1: Verkaufen

Abgesehen von der klassischen Risikolebensversicherung, die immer noch das eigene Leben versichert und die jeweils im Vertrag begünstigten Hinterbliebenen absichert, verfolgen Lebensversicherungen heute vor allem den Zweck, eine finanzielle Vorsorge für das Leben in den kommenden Jahren zu treffen.

 

Entsprechend investieren Versicherungsgesellschaften die Prämien, um später eine entsprechende Rendite gewährleisten zu können. Das bedeutet, dass die Lebensversicherungspolice einen Wert an sich besitzt. Allerdings ist dieser Wert erst nach Ablauf der Laufzeit auch wirklich attraktiv.

 

Auch wenn der Versicherte nicht warten kann und lieber jetzt als gleich das Geld benötigt, andere haben einen längeren Atem und können abwarten: spezielle Ankaufunternehmen und andere Investoren.

 

Verkauf bringt Geld in die Kasse.

Daher bietet es sich an, die Versicherungspolice an diese Interessenten zu verkaufen. Das Ankaufunternehmen führt dann den Vertrag bis zur Fälligkeit weiter. Das bedeutet, dass die fälligen Beiträge gezahlt werden und für den Verkäufer weiterhin ein Versicherungsschutz besteht. Wird dann die Versicherung nach Ablauf der Laufzeit fällig, erhält das Ankaufunternehmen sämtliche Auszahlungen und Beteiligungen.

 

Die Vorteile für den Verkäufer liegen auf der Hand. Da bei einem Verkauf die hohen Stornokosten der Versicherung entfallen, hält sich der Verlust in Grenzen. Im Allgemeinen erhält der Verkaufswillige dann einen Preis, der etwa ein bis fünf Prozent über dem aktuellen Rückkaufswert der Police liegt und kann sofort über den Betrag verfügen.

 

Auch Ankaufangebote sorgfältig prüfen

Die renommierte Stiftung Warentest warnt jedoch davor, allzu blauäugig den Verkauf anzugehen und die Angebote zum Ankauf der Lebensversicherungspolice sorgfältig zu prüfen. Denn Vergleich lohnt sich auch hier.

 

Außerdem sollte der Versicherungsnehmer auch darauf achten, ob Steuern beim Verkauf der Police anfallen. Entscheidend dafür ist das Jahr des Vertragsabschlusses. Wer eine Police mit einer Mindestlaufzeit von zwölf Jahren vor dem Jahr 2005 abgeschlossen hat und diesen Vertrag mindestens fünf Jahre bedient hat, zahlt beim Verkauf keine Steuern. Wurden weniger als fünf Jahre Beiträge bezahlt, muss die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und den eingezahlten Beiträgen versteuert werden.

 

Für Verträge die ab 2005 abgeschlossen wurden, wird die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent fällig. Außerdem muss der Solidarzuschlag gezahlt werden. Versteuert wird auch hier der Gewinn, also der Betrag, der nach Abzug der Beiträge vom Kaufpreis übrig bleibt.

 

 

Alternative 2: Policedarlehen

Wer kurzfristig Geld benötigt, sich aber nicht von der Versicherungspolice trennen will, kann den Wert der Lebensversicherung nutzen und den Vertrag beleihen. Auf diese Weise kann eine vorzeitige Auflösung des Vertrags, die in der Regel mit hohen finanziellen Verlusten verbunden ist, elegant umgangen werden.

 

Versicherungspolicen können eine sichere Bank sein.

Dabei haben sich verschiedene Finanzdienstleister auf dieses lukrative Feld spezialisiert. Schließlich stellt die Kapitallebensversicherung eine sehr solide Sicherheit für die Kreditgeber dar. Entsprechend liegen die Zinsen für diese Policedarlehen im Allgemeinen unter den Angeboten der Banken und werden mit meist flexiblen Rückzahlungsmodalitäten angeboten. Besonders interessant ist dabei, dass die ansonsten obligatorische Schufa-Anfrage und – Eintrag entfällt.

 

Ein weiterer Vorteil des Policedarlehens ist, dass der vertragliche Versicherungsschutz weiterhin ununterbrochen bestehen bleibt und sich nichts an den geplanten Ablaufleistungen ändert. Damit ist die Beleihung der Lebensversicherung eine interessante Alternative für alle, die zwar dringend Geld benötigen, jedoch weiter an ihrer privaten Altersvorsorge weiter arbeiten wollen.

 

 

Alternative 3: Beitragsfreistellung

Wenn die regelmäßigen Beiträge zur Lebensversicherung eine Belastung darstellen jedoch der Verkauf oder die Beleihung der Police nicht drängt, ist die Beitragsfreistellung des Vertrags eine solide und simple Lösung. Der Versicherte stellt dafür einen Antrag auf Beitragsfreistellung bei der Versicherungsgesellschaft und muss dann keine Versicherungsbeiträge mehr leisten. Gleichzeitig werden jedoch die bereits eingezahlten Sparanteile weiter verzinst. Nach Vertragsablauf fallen die Auszahlungen dann zwar entsprechend geringer aus als bei einer regelmäßig bedienten Police, die Verluste sind jedoch überschaubarer als bei einem Verkauf des Vertrags. Ein weiterer Vorteil dieser Alternative: Wenn sich die persönliche finanzielle Situation verbessert, kann der Vertrag wieder aufgenommen werden.

 

Nachteilig kann es sein, wenn an der Lebensversicherung weitere Zusatzversicherungen hängen, wie beispielsweise eine Berufsunfähigkeitsversicherung, denn der Versicherungsschutz entfällt während der Beitragsfreistellung.

 

 

Alternative 4: Stundung der Beiträge

Freiberufler und Selbstständige können ein Lied davon singen, um die Zahlungsmoral steht es nicht immer zum Besten. Wer also theoretisch die Beiträge seiner Versicherung bezahlen kann, praktisch aber noch nicht über das Geld verfügt, kann die Beiträge bei der Versicherung auch vorübergehende stunden lassen. Die versäumten Beiträge müssen dann komplett nachgezahlt werden. Diese Variante bietet den Vorteil, dass sich die Versicherungssumme nicht verändert, die Sparanteile voll verzinst werden und der kurzzeitige finanzielle Engpass überbrückt werden kann.

Alternative 5: Beiträge aus Überschüssen bezahlen

Wer bereits eine ganze Weile die Lebensversicherung bedient hat, kann als Alternative zur Kündigung auch die laufenden Beiträge aus dem bereits angesparten Vertragskapital begleichen. Der Versicherte leiht sich quasi das Geld für die Beiträge von sich selbst. Die Nachteile sind gering, die Ablaufleistungen der Police verringern sich entsprechend.

 

 

Beratung – vor Vertragsabschluss und vor einer Kündigung

Beratung wirkt besser als Sorgenfresser.

Es gibt einen Weg, einen unpassenden Vertrag von Anfang an zu vermeiden und – wenn das Kind dann doch in den Brunnen gefallen ist – eine verlustreiche Kündigung der Police zu umgehen. Dieser Weg ist die vertrauensvolle Beratung mit einem unabhängigen Finanzdienstleister.

 

Wir von Grünes Geld, ermitteln gemeinsam mit unseren Kunden nicht nur die aktuelle finanzielle und persönliche Situation, sondern arbeiten auch heraus, welche Werte Ihnen wichtig sind und welche Finanzprodukte zu Ihnen passen. Dann wer eine kurzfristige Geldanlage sucht, wird kaum mit einer kapitalbindenden Lebensversicherung glücklich werden, gleichgültig, wie attraktiv die Erträge einmal sein werden.

 

Neben der vertrauensvollen Zusammenarbeit verbindet uns jedoch noch ein weiterer wichtiger Punkt mit unseren Klienten: Seit mehr als zehn Jahren stellen wir mit unserem Unternehmen unter Beweis, dass nachhaltige Geldanlagen gute Erträge erzielen.

 

Durch Geldanlagen in ökologisch und soziale sinnvolle Projekte machen wir Stück für Stück die Welt etwas besser und erwirtschaften dennoch gute Erträge für unsere Kunden. Mit mehr als 300 interessanten Anlageprodukten, finden wir für jeden Anlegertyp die passende Lösung – vom unkomplizierten monatlichen Sparen bis hin zur grünen Lebensversicherung.

 

 

 

 

Carmen Junker Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.