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Autor: Jasmin-Messina 17. Mai 2013

CreActing.net – Indienprojekt 2013

Seit 2008 fährt Wolfgang Schramm, Yogalehrer und Theatertrainer, jedes Jahr für mehrere Wochen nach Indien, um dort Theaterprojekte mit Waisenkindern durchzuführen. Gestartet und getragen aus einer privaten Initiative, entstand daraus zwei Jahre später der gemeinnützige Verein “CreActing – Verein zur Förderung der Kreativität e. V.” in Schöllkrippen. Neben dem Indienprojekt macht CreActing.net vermehrt auch Theaterprojekte mit Kindern und Jugendlichen in seiner Heimatregion. Berichte über die einzelnen Projekte finden sich unter http://www.creacting.net/deutsch/archiv/. Wir als Grünes Geld unterstützen den Verein CreActing mit unserer Green-Hearts-Aktion.

 

Frisch zurückgekehrt vom diesjährigen Indienprojekt erzählt CreActing.net vom diesjährigen Aufenthalt:

 

In diesem Jahr gestaltet sich die Theaterarbeit in Bodhgaya zunächst schwierig. Im Gespräch mit dem Direktor der Schule, mit der wir seit Beginn zusammenarbeiten schwingt immer wieder mit, dass er Geld braucht – und hofft, wir können es ihm geben. Das neue Schulgebäude ist noch nicht fertig, so dass die Schule noch nicht umziehen kann. Also muss ein weiterer Monat Miete gezahlt werden. Die Lehrer warten oft monatelang auf ihr Gehalt, da andere Ausgaben vorgehen. Wie lange werden sie das noch mitmachen? Der Baustoffhändler wartet auf die Bezahlung einer größeren Rechnung und schießt nichts mehr vor. Wir erleben einen Moment der Verzweiflung über den Sinn unserer Arbeit: wir kommen, um mit den Kindern Theater zu machen, und hier ist eigentlich etwas ganz anderes Thema. Sollen wir überhaupt weitermachen? Oder sollen wir unser ganzes Geld für die Tilgung der Bauschulden spenden und abreisen? In unsere Überlegungen fließt auch der Hinweis ein, den wir von einem langjährigen Entwicklungshelfer bekommen haben: “Wenn Du willst, dass dein Geld in Indien etwas erreicht, dann musst Du selbst hinfahren und es hinbringen, es einsetzen und bei allem dabei sein! Von fünf Säcken Zement werden zwei  für den Bau verwendet, an den anderen dreien bereichert sich irgendjemand. Es gibt sogar viele halb fertig gebaute Schulen, die als Bauruine stehen bleiben. Die Baufirma und die Kontrolleure teilen sich das Geld und die Kinder gehen leer aus.”. Dies scheint eine häufige Situation in Indien zu sein.

So schlimm ist es an der AO Zora Schule nicht. Hier wird tatsächliche gebaut, hier findet Unterricht statt und hier werden Waisenkinder versorgt. Obwohl überall Geld fehlt. Wir entscheiden uns, zu bleiben. Im Moment besteht unser Kapital weniger aus großen Geldbeträgen, als vielmehr aus unseren Fähigkeiten und Ideen. Diese können wir in Form der Theaterprojekte am wirkungsvollsten einsetzen. Wir arbeiten mit den Kindern um die es geht, und wir sehen die Erfolge. Sie ziehen einen Nutzen daraus für die Gegenwart und für die Zukunft. Keiner kann etwas abzwacken und keiner kann es ihnen wieder wegnehmen. Und selbstverständlich kümmern wir uns auch darüber hinaus um grundlegende Bedürfnisse während wir dort sind. Wir kaufen massenweise Obst ein und lassen vom Dorfschneider neue Kleidung für die Kinder machen. Wir besorgen auch Baustoffe. Allerdings setzen wir diese dann selbst dort ein, wie in diesem Jahr für den Saraswati-Raum, den wir gemeinsam mit Lehm und Kalkfarbe gestaltet haben. Wolfangs Hintergrund als Handwerksmeister ist dabei sehr wertvoll. Darüber hinaus erfreut sich das ganze Dorf an den bunten Theater- und Filmaktionen – Zuschauer sind stets garantiert. Und in den erwachsenen Dorfbewohnern schlummern ebenfalls allerhand Talente und große Lust, ebenfalls mitzumachen wie wir überrascht feststellen. Auf für die Armen bedeutet Leben mehr als blankes Überleben! Indem wir Raum für Kreativität schaffen im Leben der Kinder, ihrer Betreuer und dem ganzen Dorf, schaffen wir Raum für Lebensfreude und Lebensqualität. Das sind Momente des Glückes!

 

Gegen Ende unseres Aufenthaltes kontaktiert uns der Direktor einer Schule im Nachbardorf und wünscht sich eine Zusammenarbeit. Nach einem Schnupperworkshop für die Lehrer sind die Türen geöffnet für die Ausweitung unserer Theaterprojekte in Bodhgaya. Wir freuen uns auf die nächste Runde!

 

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Blick in die Schule.

Autor: Gerd 7. Mai 2013

PT Grünzins nun auch als Sparplan

Das Angebot PT Grünzins ist beliebt. Das angelegte Geld wird direkt in Erneuerbare Energien Projekte investiert und der Anbieter hat, nicht zuletzt durch seine Projekte bei BMW, eine erfolgreiche Historie. Im Gegensatz zu Direktbeteiligungen sind die Zinsen aber im voraus festgelegt und für den Anleger gut kalkulierbar. Das Angebot wurde nochmals verfeinert – es bietet nun höhere Zinsen in der Anfangsphase, mehr Kündigungsmöglichkeiten und erstmals auch einen Sparplan.

 

 

 

 

Die Einmalanlage

 

Die Mindestzeichnungssumme beträgt nur 2.500 Euro zzgl. 5% Agio. In 500 Euro Schritten kann sie erhöht werden. Die Gesamtlaufzeit beträgt formell 20 Jahre bis 31.12.2032 – aber erstmals zum 31.12.2016 gibt es alle zwei Jahre Kündigungsmöglichkeiten.

 

Der Ratensparvertrag

 

Wer monatlich etwas zur Seite legen will kann nun erstmals beim PT Grünzins einen Ratensparvertrag abschließen. Die Mindestzeichnungssumme beträgt auch hier 2.500 Euro zzgl. Agio und ist in 500 Euro Schritten möglich. Bei Vertragsabschluss wird das Agio sowie 10% der Zeichnungssumme fällig. Die restliche Zeichnungssumme kann in maximal 15 Jahren / 180 Monaten eingezahlt werden, wobei mindestens 50 Euro monatlich eingezahlt werden müssen. Die Gesamtlaufzeit beträgt auch hier formell 20 Jahre bis 31.12.2032. Die Kündigungsmöglichkeiten sind auch hier 2jährig zum 31.12.; erstmals zum 31.12.2016.

 

Die Verzinsung

 

Der Sparer im PT Grünzins erhält ab 2013 6,5% Zinsen pro Jahr. Ab 2017 steigt der Satz auf 7,0%, ab 2021 auf 7,5%, ab 2025 auf 8,0% und ab 2029 auf 8,5% pro Jahr. Für ein Zinsversprechen eines etablierten Anbieters sehr gute Werte!

 

 

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Autor: carmenju 6. Mai 2013

Wie wird die Nachhaltigkeit von Staaten ermittelt?

 

 

Die Veröffentlichung vor einiger Zeit einer Studie der ZKB (Züricher Kantonalbank) hat uns angeregt, das Thema Staatsanleihen auch einmal hier in unserem Blog zu beleuchten. Davon abgesehen, dass es für Anleger nahezu uninteressant ist, aufgrund der derzeitigen Zinssituation in deutsche Staatsanleihen zu investieren, sind viele Menschen Kreditgeber für verschiedene Staaten. Meist über Umwege, ohne dies zu wissen oder zu bemerken, über ihre Lebensversicherungen.

 

Gerade Anleger, denen das Thema Nachhaltigkeit sehr wichtig ist, fragen immer wieder, wie es möglich ist in ethisch-ökologisch korrekte Anleihen oder Staaten zu investieren.

 

Eine große Schwierigkeit bei der Bewertung ist, die Teilbereiche Ökologie, Soziales und Ökonomie ausgewogen darzustellen, um zu vermeiden, dass die Nachhaltigkeit eines Staates durch ein besonders positives Ergebnis in einem einzigen Teilbereich zu einer Überschätzung der Nachhaltigkeit im Gesamten führt. Dazu ist es notwendig eine gute Ausgewogenheit zwischen Detailanalyse und dem Gesamtüberblick zu wahren, um so ein realistisches Bild zu ermitteln.

Nachhaltige Staaten

Viele Staaten doch nur wenige erreichen gute Nachhaltigkeitswerte

 

Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Anbietern, die sich der Bewertung der Staaten angenommen haben. Je nach angewandter Methodik ergeben sich unterschiedliche Spitzenreiter bezüglich Nachhaltigkeit. Doch welche Punkte werden bei der Bewertung abgefragt? Wir nennen hier beispielhaft einige Punkte, damit Sie sich einen Überblick verschaffen können worauf die Analysten ihr Augenmerk legen.

Teilbereich Ökologie

 

Im Teilbereich Ökologie wird beispielsweise bewertet, wie der Energiemix eines Landes aussieht. Je mehr hier aus erneuerbaren Quellen stammt, umso positiver die Bewertung. Auch wird die Größe des „ökologischen Fußabdruckes“ beleuchtet. Dieser wird in globalen Hektaren angegeben und gibt an, wie viel Land und Wasser die Bevölkerung des jeweiligen Landes braucht, um alle verbrauchten Ressourcen bereitzustellen und den erzeugten Abfall und Abgase zu absorbieren.

 

Es fließt auch die Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt des Landes mit hinein, der Einsatz von genmanipulierten Nutzpflanzen, umweltbedingte Gesundheitsbelastungen und weiterhin CO2 Emissionen und die Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels. Im Bereich Artenvielfalt sichern sich hier die Schwellen- und Entwicklungsländer oftmals viele positive Bewertungspunkte im Vergleich zu den Industrienationen. Malus-Punkte hingegen gibt es dort oftmals für die umweltbedingten Gesundheitsbelastungen, da die Entwicklung der Wirtschaft häufig unter mangelhaften Umweltstandards erfolgt.

 Teilbereich Soziales

 

Im Bereich Soziales wird es besonders spannend. Hier können sehr umfangreiche Daten bewertet werden, um sich einen Überblick über die ethisch-soziale Nachhaltigkeit eines Landes zu verschaffen. Eine wichtige Kennziffer ist die Armutsquote, diese gibt an, wie hoch der Bevölkerungsanteil ist, der unterhalb der Armutsgrenze lebt. In den USA beispielsweise liegt dieser inzwischen bei etwa 20%, in Deutschland bei etwa 15-16%. In Schwellenländern wie Indien liegt dieser deutlich höher, beispielsweise bei 44%. Damit wird bereits ein weiterer Indikator deutlich. Wie stark ist die Ungleichheit der Einkommensverteilung und auch die Ungleichheit der von Frauen und Männern. Der Anteil von Kinderarbeit im analysierten Land und die Zahl der Arbeitslosen als Unterpunkt die Jugendarbeitslosigkeit. Auch Aspekte zur Bildung, wie Alphabetisierungsrate und Dauer des Schulbesuches sowie die Lebenszufriedenheit und die Lebenserwartung. Doch eine steigende Lebenserwartung gibt nicht automatisch eine positive Bewertung. Wichtig ist ob die höhere Lebenserwartung auch mit mehr gesunden Lebensjahren einhergeht, denn die gestiegene Lebenserwartung kann auch mit einer verlängerten Krankheitsphase vor dem Tod erkauft sein.

 

Weiterhin im Bereich Soziales wird das Politische System bewertet. Eine Wahrung der bürgerlichen Rechte wie Meinungsfreiheit und Rechtstaatlichkeit wirkt positiv. Auch die Art und ob überhaupt politische Rechte gewährt werden fließt in die Analyse mit ein. Der Punkt Pressefreiheit ist ein weiteres Kriterium in diesem Bereich. Gerade im Bereich Soziales heben sich die meisten Industrienationen von den Schwellenländern ab.

 Teilbereich Ökonomie

 

Im Bereich der Ökonomie wird oftmals auf die klassischen Kennziffern zurückgegriffen, das heisst Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner, Wirtschaftswachstumsrate, Staatsverschuldung und Sparquote. Weitere Bereiche speziell aus Nachhaltigkeitssicht erstrecken sich auf zukunftsorientiere Indikatoren, also Ausgaben in die Bereiche Forschung und Entwicklung oder Patentanmeldungen im Verhältnis zur Einwohnerzahl. Korruption und Wirtschaftsfreundlichkeit sind weitere Bereiche. Gibt es klare Governance Regelungen, sind die Bürokratischen Hürden für Unternehmen oder Unternehmensgründer transparent und überwindbar. Wie sieht es mit der Arbeitsmarktflexibilität aus. Wie steht es um Rechtssicherheit und Eigentumssicherheit.

 

Durch die Gleichgewichtung der drei Bereiche entsteht ein ausgewogenes Bild bezüglich der Nachhaltigkeit eines Staates und ob die Investion in dessen Anleihen unter Berücksichtigung sozial-ökologischer Kriterien getätigt werden kann. Für alle Investoren, die noch am zweifeln sind, ob sie ethische bzw. ökologische Präferenzen berücksichtigen sollen oder nicht, ist inzwischen belegt, dass nachhalitge Investitionen nicht zu einem Pönale führen. Infolgedessen gibt es den sozialen und ökologischen Nutzen gratis dazu.

 

Wertentwicklung von Staatsanleihen Quelle: Datastream, Sarasin

Wertentwicklung von Staatsanleihen
Quelle: Datastream, Sarasin

Quelle: Datastream, Sarasin Interessant ist, dass sich die gute Nachhaltigkeitsergebnisse sogar positiv auf die Performance der Geldanlagen in diesem Bereich auswirken. Das Nachhaltigkeitsresearch von Sarasin hat hierzu Anfang des Jahres 2013 Zahlen veröffentlicht. Dabei stellten sie fest, dass die ursprünglich gleich laufende Wertentwicklung von nachhaltigen und nicht-nachhaltigen Ländern inzwischen deutlich auseinanderläuft. Dies lässt sich ebenso bei Schwellenländern beobachten. So entwickelten sich die Anleihen von Brasilien und Peru besser als Anleihen aus im Nachhaltigkeitsbereich schlechter bewerteten Ländern wie China oder Südafrika.

 

Wertentwicklung der Staatsanleihen Nach dem neuen ZKB Rating sind die Plätze 1 und 2 von der Schweiz und Schweden belegt. Darauf folgen Norwegen und Dänemark. Deutschland ist auf Platz 5 zu finden während Amerika nur 2 Plätze vor dem Schlusslicht Kasachstan (Platz 52) liegt. Wer in einen Mix aus Nachhaltigen Staatsanleihen investieren möchte findet unter www.grunenesgeld24.de im Bereich Vermögensaufbau Sicherheit das Richtige.

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:

Carmen Junker ist Mit-Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:” Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte”.

Autor: Jasmin-Messina 3. Mai 2013

Ökoworld veröffentlicht Jahresbericht 2012

Die Kapitalanlagegesellschaft Ökoworld legt seit 1996 nachhaltige Investmentfonds auf und bezeichnet sich selbst als die Fondsgesellschaft mit den strengsten Nachhaltigkeitskriterien. Dass mit dieser Strategie trotzdem, oder gerade erst recht Gewinne für die Anleger zu erwirtschaften sind, lässt sich im aktuellen Jahresbericht für 2012 herauslesen. Doch welche Firmen verbergen sich hinter den einzelnen Fonds? Wir haben uns den Bericht genauer angesehen und möchten Ihnen hier einige ausgewählte Unternehmen vorstellen:

 

Hain Celestial (USA)

 

Unter der Hain Celestial Gruppe finden sich führende Hersteller aus den USA von Natur- und Vollwertnahrungsmitteln aus zertifizierter ökologischer Erzeugung. Weiterhin produziert Hain Celestial Naturkosmetik. Unter dem Dach der Gruppe sind bis heute rund 40 Marken vertreten.

Hain Celestial setzt sich verstärkt für Aufklärung im Bereich der Ernährung ein. Laut Überzeugung der Unternehmensgruppe sind Naturkost und eine vollwertige Ernährung der Schlüssel zu einer effizienteren und weniger umweltbelastenden Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen. Darüber hinaus wird auf die Verwendung von umwelt- und gesundheitsschädlichen Pestiziden verzichtet, Wasser und Düngemittel sparsam und effizient eingesetzt und genmanipuliertes Saatgut selbstverständlich nicht verwendet. Das Unternehmen ist der Meinung, dass ein bewusster Konsum von Lebensmitteln, die nach den Regeln des ökologischen Landbaus angebaut werden, sowie eine Reduzierung des Fleischkonsums unbedingt notwendig sind, um viele Probleme des Klimawandels und der Ernährungsprobleme in vielen Teilen der Welt mächtig zu werden.

 

Mediclinic International (Südafrika)

 

Mediclinic International ist ein privater Klinikbetreiber mit Kliniken insbesondere in Südafrika, Namibia und der Schweiz. Neben der Notfallversorgung in den Krankenhäusern umfassen die medizinischen Dienstleistungen auch umfangreiche Behandlungs- und Operationsmöglichkeiten mit sehr hohen Standards aus allen Bereichen der medizinischen Versorgung. Die Gesundheitsförderung von sozial benachteiligten Menschen steht bei Mediclinic auch im Fokus. In Südafrika zum Beispiel werden im Rahmen von Kampagnen und Seminaren kostenlose Untersuchungen und Beratungen angeboten sowie Informations- und Aufklärungsmaterial zu unterschiedlichen Gesundheitsthemen verteilt.

Umfangreiche lokale Aus- und Weiterbildungsprogramme sollen dem Mangel an qualifizierten Pflegepersonal und Ärzten vorbeugen. Mediclinic arbeitet hier eng mit privaten und staatlichen Bildungseinrichtungen zusammen. In allem fördert das Unternehmen gezielt die Gleichstellung der Nicht-Weißen Bevölkerung. Das Umweltmanagement des Klinikbetreibers ist besonders darauf konzentriert, alle vorhandenen Potentiale zur Energieeinsparung auszuschöpfen.

 

Eine ausreichende medizinische Versorgung, Wasser und Lebensmittel - Grundbedürfnisse der Menschheit.

Wasser, eine ausreichende medizinische Versorgung und Lebensmittel – Grundbedürfnisse der Menschheit.

 

SABESP (Brasilien)

 

Die Firma SABESP ist zuständig für die Wasserversorgung und Abwasserklärung im brasilianischen Bundesstaat Sao Paolo. Betrachtet man die Kundenzahlen, ist das Unternehmen weltweit der viertgrößte Wasserversorger. Rund 26 Millionen Einwohner werden mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser versorgt und das Abwasser entsorgt.

Den ärmeren Bevölkerungsschichten wird der Zugang zur Trinkwasserversorgung durch eine gestaffelte Preisgestaltung ermöglicht. Einwohner von Slums zahlen besonders niedrige Gebühren.

SABESP verfügt über vorbildliche Umwelt- und Sozialstandards. Umfassende Investitionen werden dafür eingesetzt, die Wasserverlustrate zu senken und aufbereitetes Abwasser anstatt von Trinkwasser in industriellen Prozessen zu verwenden. Zudem setzt sich das Unternehmen ein, eine Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung zum Wassersparen zu schaffen. Auch der Naturschutz in den Wassereinzugsgebieten wird bei SABESP groß geschrieben.

 

Dialight (Großbritannien)

 

Dialight ist Weltmarktführer bei der Herstellung von LED-Beleuchtungen für Verkehr, Industrie (Anlagen und Gebäude), Hindernisse (Verkehrssicherung) sowie von Betriebsanzeigen. Durch den Einsatz von LED-Beleuchtungssystemen lassen sich nicht nur die Kosten für selbige reduzieren, sondern auch immense Energieeinsparungen realisieren. Dadurch entsteht ein deutlich verringerter Verbrauch fossiler Energieträger und Biomasse für die Stromerzeugung, was vor allem die Reduktion von CO2-Emissionen zur Folge hat. Die Firma Dialight trägt somit mit ihren Produkten wesentlich zum Klimaschutz bei.

Dialight achtet dabei auch in der Produktion darauf, die Umwelt zu schonen und zu schützen. Die Verringerung des Materialeinsatzes und die Vermeidung von Gefahrenstoffen stehen dabei im Vordergrund. Zudem hat das Unternehmen ein Recyclingprogramm eingeführt, welches die Kunden an der Rückgewinnung von Rohstoffen wirtschaftlich beteiligt.

 

INIT (Deutschland)

 

INIT stellt Computersysteme zur Steuerung und Planung von Fahrzeugparks im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) her. Das Unternehmen bietet auch die dazugehörigen Dienstleistungen an.

Weiterhin entwickelt INIT mobile Telematik- und Zahlungssysteme. Hierzu gehören Hard- und Software für die Erfassung, die Übertragung und die Anzeige von Betriebsdaten sowie Bordcomputer und elektronische Zahlungssysteme in Straßenbahnen und Bussen.

INIT strebt über die Produkte und Dienstleistungen eine deutliche Effizienzsteigerung des Öffentlichen Personennahverkehrs, was die Nutzerfreundlichkeit steigert. Und mit einer erhöhten Nutzerfreundlichkeit steigert sich automatisch die Attraktivität und Akzeptanz des ÖPNV gegenüber dem privaten Straßenverkehr.

Der Ausbau des ÖPNV ist ein zentrales Anliegen der Umweltpolitik um das Klima und Ressourcen zu schonen. Zudem ist ein gut ausgebautes und bezahlbares Netz im ÖPNV essentiell für Bevölkerungsgruppen mit niedrigem Einkommen, um auch hier die Mobilität zu gewährleisten.

 

In Fonds von Ökoworld können Sie unter anderem mit folgenden Musterdepots investieren:

 

Wasser Monatssparen 100+ Ethik

Klima Monatssparen 300+ Ethik

Wasser Einmalsparen 2000+ Ethik

Klima Einmalsparen 5000+ Ethik

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

Autor: Jasmin-Messina 26. April 2013

Das schmutzige Geschäft mit Gold

Seit mehreren tausend Jahren übt Gold eine starke Anziehungskraft auf den Menschen aus. Der bislang älteste Fund von Goldschmuck in Warna (Bulgarien) lässt sich auf die Zeit zwischen 4600 und 4200 v. Chr. datieren und seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. wurden Goldmünzen als Zahlungsmittel benutzt. Gold ist zusammen mit Kupfer eines der wenigen farbigen Edelmetalle und ist darüber hinaus besonders wertbeständig. Seit der Bankenkrise 2008, der anschließenden Wirtschaftskrise in Europa und dem damit verbundenen Vertrauensverlust vieler Anleger in Devisen, erleben Kapitalanlagen in Gold einen regelrechten Boom. In den letzten 5 Jahren schnellte der Goldpreis nach oben. Doch woher kommt das ganze Gold überhaupt und wie wird es abgebaut?

 

Gold weckt schon seit mehreren Jahrtausenden die Begehrlichkeiten der Menschen.

Gold weckt schon seit mehreren Jahrtausenden die Begehrlichkeiten der Menschen.

 

Die Top-Förderländer von Gold sind China, Australien, die USA, und Rußland – aber auch Länder wie Südafrika und Ghana in Afrika oder Peru in Südamerika. Das Edelmetall stammt zum größten Teil aus Tagebau-Minen. Diese Minen sind meist sehr groß, oft mehrere tausend Hektar. In Ghana zum Beispiel hat eine einzige Mine 10.000 Menschen für immer von ihrem Land vertrieben. Nicht selten wird die Zustimmung der umzusiedelnden Anwohner mit der Zusage von Arbeitsplätzen erkauft. Unter meist schlechten Bedingungen: eine gerechte Entlohnung erhalten die wenigsten und in kleinen Minen kommen viele ungeschützt in Kontakt mit Giftstoffen. Auch Kinderarbeit ist häufig anzutreffen. Und der steigende Goldpreis stachelt die Nachfrage immer weiter an.

 

Bei der Gewinnung von Gold werden giftige Chemikalien eingesetzt. Im industriellen Abbau wird noch immer hochgiftiges Zyanid eingesetzt, um die feinen Goldpartikel aus dem Gestein zu waschen. Um ein Kilo Gold zu fördern, werden ca. 140 kg Zyanid benötigt. Diese Laugen werden meist in relativ unsicheren Rückhaltebecken gelagert. Nicht selten kommt es zu Unfällen, wie zum Beispiel im Januar 2000 in Rumänien. Aufgrund einer Schlechtwetterperiode entstand ein Dammbruch in einem Schlackebecken und das stark Zyanid-haltige Wasser verseuchte mehrere Flüsse bis hin zur Donau. Ein weiteres, fast größeres Problem, ist das zyanidbehandelte Gestein. An der Luft gelagert, sondert es Schwefelsäuren, wie zum Beispiel in Autobatterien ab. Dieser Prozess läuft unkontrolliert über hunderte von Jahren ab und verseucht oft das Grundwasser. Gold für nur einen Ehering produziert so ca. 20 Tonnen Abfall in Form von Zyanid-haltigem Gestein.

 

Eine Goldmine mit Tagebau.

Eine Goldmine im Tagebau.

 

Auch der Kleinbergbau ist problematisch. Die Schürfer verwenden meist Quecksilber um die Goldpartikel aus dem abgebauten Gestein zu lösen. Dieses geht mit dem Gold eine flüssige Verbindung ein und wird später wieder verdampft. Sowohl der direkte Kontakt mit Quecksilber als auch das Einatmen der Dämpfe führt zu schweren gesundheitlichen Schäden der Schürfer und die Überreste des Quecksilbers verschmutzen umliegende Seen oder Flüsse. Schutzkleidung für die Schürfer ist selten vorhanden. Einige NGO´s betreiben vor Ort Aufklärungsarbeit und zeigen den Arbeitern Möglichkeiten auf, den Einsatz von Quecksilber zu reduzieren.

 

Noch 2013 gibt es auch in Deutschland ein Label für fair produziertes und gehandeltes Gold.

Noch 2013 gibt es auch in Deutschland ein Label für fair produziertes und gehandeltes Gold.

Jährlich werden ca. 2.500 Tonnen Gold gefördert. Etwa 12 % davon verarbeitet die Industrie und ca. 85 % werden zu Schmuck verarbeitet. Inzwischen kann man in Großbritannien, Kanada und den Niederlanden Gold kaufen, das sozialverträglich und ohne Einsatz von Gift geschürft wurde. Deutschland soll noch 2013 dazukommen. Das grün-blau-schwarze Logo, welches dieses fair produzierte und gehandelte Gold kennzeichnet kennt man bisher eher von Kaffeepackungen oder Bananen. Es garantiert, dass die Goldgräber zu fairen und sicheren Bedingungen arbeiten, dass keine Kinderarbeit zum Einsatz kommt und dass die Produktions- und Handelskette vom Abbau bis zum Kunden nachvollziehbar ist. Die Käufer zahlen dafür einen Aufschlag in Höhe von 10 % zum Weltmarktpreis. Kommt eine Mine zudem noch ohne Einsatz von Giftstoffen aus, wird sie zusätzlich mit dem Prädikat “ecological” ausgezeichnet. Der Aufschlag beträg dann 15 %. Das ist zwar relativ teuer, allerdings kann man sich seinen Ring dann mit gutem Gewissen überstreifen. Bislang werden nur ca. 360 Kilogramm Gold pro Jahr fair produziert. Das ist nur ein winziger Anteil des jährlich weltweit geförderten Goldes. Allerdings plant die britische Fairtrade Foundation, bis 2016 in den Ländern, in denen sie aktiv ist, einen Anteil von 5 % am Goldschmuckmarkt zu erzielen.

 

 

Interessante Zahlen zum Thema Gold

(Quelle: Wikipedia)

 

In der gesamten Geschichte der Menschheit wurden bisher ca. 170.000 Tonnen Gold geschürft (Stand 2011). Dies entspricht einem Würfel mit ca. 21 Metern Kantenlänge.

Verwendung dieser Goldmenge:

- 28.600 t (18 %) Gold gehören den Zentralbanken und anderen Währungsinstitutionen. Die größten Goldbesitzer sind die USA (ca. 8.000 t), Deutschland (ca. 3.500 t), der internationale Währungsfonds (ca. 3.200 t) und Frankreich (ca. 2.800 t)

- 79.000 t (51 %) Gold sind in Schmuck verarbeitet

- 18.000 t (12 %) Gold sind in Kunstgegenständen verarbeitet

- 25.000 t (16 %) Gold sind in Privatbesitz in Form von Barren und Anlagemünzen

 

Linktipp:

Schlimme Zustände beim Goldabbau – Ausbeutung Globalisierung

 

 

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

Autor: Gerd 25. April 2013

Die 5 größten Fehler beim Geldanlegen

Wir haben jeden Tag mit Anlagekonzepten und Anlagestrategien zu tun – und leider, bei den meisten Menschen ist die Geldanlage lustlos gestaltet und falsch strukturiert. Viele haben frustriert aufgegeben und legen das Geld einfach auf ein Konto bei der Bank – im Schnitt rund 17.000 Euro pro Person (Angabe von n-tv). Bei Inflationsraten oberhalb der Zinsen bedeutet das eine Geldvernichtung – Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr. Dabei ist es so einfach – wer ein paar typische Fehler vermeidet, schafft auch in den heutigen Zeiten Renditen oberhalb der 5-Prozent-Marke.

 

 

 

 

 

 

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Die Geldanlage gleicht für manchen einer Schlangengrube. Dabei braucht man nur unsere 5 Tipps zu beachten.
(Foto: Arno Nym  / pixelio.de)

 

 

 

Hier unsere Liste der 5 größten Fehler beim Geld anlegen. Vermeiden Sie sie und Sie werden von den Ergebnissen überrascht sein.

 

1.) Alles auf eine Karte setzen

 

Der größte Fehler bei der Geldanlage wird immer noch von vielen, vielen Menschen betrieben. Sie finden eine Form der Geldanlage interessant, und investieren dort einen viel zu großen Teil Ihres Vermögens. Das kann die Immobilie sein (z.B. die vermietete Eigentumswohnung), das kann das Sparbuch sein, die Lebensversicherung oder auch das einseitige Aktien-Investment.

 

Wenn es dann zu Problemen kommt – und die gibt es immer wieder – ist ein großer Teil des Vermögens gefährdet. Das gilt im übrigen auch für jede andere Anlageform, auch für das von vielen für sicher gehaltene Bankguthaben. Wer sein Geld auf dem Konto lässt, hat es in den vergangenen 100 Jahren in Deutschland bereits 2x verloren (1922 und 1947). Wer glaubt, das wäre früher gewesen und könnte heute nicht mehr passieren, liegt ebenfalls daneben: unser Einlagensicherungsfonds zum Beispiel verkraftet nach Ansicht vieler Experten nur den Ausfall von nur 1 größeren Bank. In den USA waren das zum Beispiel im Jahre 2008 Lehman Brothers oder Bear Sterns – seit 2008 gab es dort schon 469 Banken (die komplette Liste finden Sie bei start-trading.de/blog).

 

Und Bankanleger in Zypern mussten im März 2013 ebenfalls über einen großen Teil Ihres Bankguthabens fürchten. Erwischt hat es dann zwar nur die Menschen mit mehr als 100.000€ Bankguthaben, aber der Fall zeigt dass die Politik keine Hemmungen hat Sparer zu belangen.

 

Also: egal für wie interessant Sie eine einzelne Geldanlage halten, streuen Sie! Denn auch in der Geldanlage gilt: wer streut rutscht nicht aus.

 

2.) Nur auf die Farbe des Autos achten, aber den Motor vergessen

 

Wer im Schaufenster eines Autohauses ein wunderschönes, blaues Auto sieht, daraufhin in den Laden geht und gleich den Kaufvertrag abschließt, braucht sich nicht wundern, wenn das Auto zu viel Benzin verbraucht, zu langsam fährt und außerdem zu viel Versicherung kostet.

 

Man muss einfach auf die wirklich wichtigen Eigenschaften achten, bevor man sich für etwas entscheidet.

Wirklich wichtig sind die Renditen nach Steuern & Kosten sowie die Sicherheit.

 

Lassen Sie sich nicht von den vielen, vielen Details abschrecken, die Ihnen heute zur Verfügung stehen. Die Kostenquote, die Gebühren, die Wertentwicklung in einem bestimmten Zeitraum, etc. sind für Sie uninteressant. Wichtig ist, was wirklich in dem Produkt steckt und wie es sich entwickelt. Achten Sie auf die Renditen nach Kosten – dann ist die Höhe der Kosten für Sie egal. Natürlich kostet ein guter Schuh mehr Geld als ein Schuh-Schnäppchen von Aldi. Aber dafür hält der Schuh auch länger und ist letztlich der bessere Kauf.

 

Auch das Einzelargument “spart steuern” sollte Sie ebenfalls nicht blenden. Die tollste Steuerersparnis nutzt Ihnen nichts, wenn keine Gewinne erzielt werden.

 

Also: Beachten Sie bei der Geldanlage vor allem die Rendite nach Steuern & Kosten und die Sicherheit. Alle weiteren Details sind für Buchhalten und Zahlenliebhaber.

 

3.) Gehirn ausschalten

 

Eine Geldanlage ist immer einen Entscheidung mit Herz und Verstand. Gerade wir von Grünes Geld wissen, wie wichtig die Beachtung von den Dingen außerhalb der puren Zahlen sind – Geldanlage bei uns schützt schließlich die Natur und den Menschen. Ausschließlich Logik und kühles Kalkül führen zu passivem, ängstlichem Investment ohne Leidenschaft und ohne Erfolg.

 

Allerdings ist es so, dass sich viele Anleger immer wieder zu sehr von wenigen, emotionalen Punkten beeinflussen lassen. Viele packt die Gier und sie wollen einfach nur zu gerne dem Scharlatan glauben, der 15% Prozent jährlich ohne Risiko verspricht. Selbst wenn man sich von solchen Angeboten locken lässt – zumindest sollte man die Streuung beachten, dann kann nicht viel passieren.

 

Also: Jede noch so gute Geldanlage mit Herz und Verstand prüfen. Was unplausibel klingt, ist es in den meisten Fällen auch. Aber prüfen Sie objektiv, es gibt keine Obergrenze für seriöse Zinssätze!

 

4.) Beim ersten Hinfallen das Fahrradfahren aufgeben

 

Erinnern Sie sich noch daran, wie Sie Fahrradfahren gelernt haben? Man ist als Kind von der Idee begeistert, Fahrrad fahren zu können. Das geht so schnell und man muss nicht mehr laufen. Also steigt man auf und will los fahren. Aber bereits nach 30 Zentimetern ist Schluss, man fällt und muss absteigen. Und die nächsten Wochen zeigen, dass man noch viel öfter scheitert, bevor man letztlich das Fahrradfahren kann. Und man liebt es und fährt und fährt und fährt. Alles Hinfallen, alles Probieren und Scheitern ist vergessen.

 

Die meisten Menschen können Fahrradfahren. Sie haben es gelernt – und es hat sich gelohnt.

 

Leider ist das bei der Geldanlage oftmals anders. Statt die Geldanlage zu lernen, das nötige Lehrgeld zu bezahlen und abzuhaken, lassen es viele nach den ersten Misserfolgen wieder sein. “Zu kompliziert” oder “Das ist nichts für mich” sind übliche Ausreden.

 

Viele Menschen in Deutschland sind zum Beispiel mit Telekom-Aktien baden gegangen oder haben am “Neuen Markt” Geld verloren. In aller Regel, weil sie wichtige Börsenregeln nicht kannten oder nicht einhalten wollten.

 

Und für viele ist deshalb das Thema Anleihen und Aktien ein Buch mit Sieben Siegeln geblieben – sie gaben auf, sie haben das Fahrrad zur Seite gestellt statt es nutzen zu lernen.

 

Dabei werden weltweit über die Hälfte allen Vermögens in Anleihen und Aktien investiert und es stellt das mit Abstand größte und wichtigste Anlage-Segment dar.

 

Also: Beweisen Sie bei der Geldanlage Durchhaltevermögen. Lernen Sie dazu. Lernen Sie von Fehlern. Es lohnt sich – wie beim Fahrradfahren auch.

 

5.) Stammtisch Gerede (und Zeitungen) ernst nehmen

 

Ich glaube bei Kostolany gelesen zu haben, dass es viele Menschen gibt, die unheimlich schlau reden, und unheimlich dumm handeln. Besonders beim Geld anlegen gilt, dass man wirklich aufpassen muss, wer etwas sagt und wie viel Erfolg er in diesem Thema schon hatte.

 

Es ist einfach etwas anderes, wenn der verarmte Stammtisch-Bruder über Geld redet als wenn ein erfahrener Kapitalanleger über Geld redet. Leider macht der Mensch üblicherweise genau diese Unterscheidung nicht – er hört jedem ungefiltert zu und hält alle Meinungen für gleich wichtig.

 

Das gleiche gilt für die Medien. Medien sind nicht im geringsten daran interessiert, die Menschen zu informieren. Die modernen Medien sind daran interessiert, möglichst viele Exemplare zu verkaufen oder möglichst große Reichweiten zu haben. Damit verdienen sie ihr Geld – über Verkaufspreise und über Werbung.

 

Entsprechend müssen Medien unterhaltsam sein. Denn nicht wegen der guten Information wird gekauft, sondern wegen der Unterhaltung (siehe die große Deutsche Zeitung mit den 4 Buchstaben). Und in Folge ist klar, weshalb Medien auf den Titelseiten zum Beispiel immer über einen großen Börsen-Crash berichten, aber nie darüber, wenn die Märkte über Jahre hinweg in kleinen Schritten steigen: das ist einfach keine große Meldung. Leicht entsteht dann das Bild, dass die Börsen immer nur Geld vernichten würden.

 

Also: Vergessen Sie alles was Sie am Stammtisch oder auf den Titelseiten der Medien lesen. Die Wahrheit über Geldanlagen erfahren Sie dort garantiert nicht.

 

 

Natürlich gibt es noch viel mehr zur Geldanlagen zu sagen: aber wer diese 5 Grundregeln einhält, wird guten Zeiten mit seinem Geld entgegen gehen. Und wenn Sie dann noch ethisch-ökologische Kriterien berücksichtigen und nur dort investieren, wo Mensch & Natur etwas von Ihrem Geld haben, macht Sie Ihr Geld bestimmt glücklich.

 

Ein ganz bequemes Investment, das die oben genannten Punkte alle erfüllt, sind zum Beispiel unsere Musterdepots für Vermögensaufbau. Klicken Sie doch mal rein!.

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Autor: Jasmin-Messina 24. April 2013

Neue Windkraft-Projekte von Leonidas in Frankreich

Leonidas bringt mit dem Leonidas XII und dem Kurzläufer Leonidas XIII zwei neue Projekte in Frankreich auf den Markt. Anlässlich des Vertriebsstartes der beiden Projekte war vor kurzem Herr Georg Schneider von Leonidas bei uns zu Besuch, um sich einigen Fragen zu stellen:

 

Herr Schneider, erneut setzt Leonidas ein Frankreich-Windkraft Projekt um. Weshalb ausgerechnet Frankreich? Ein Land, das doch bekanntermaßen ganz stark auf Atomkraft setzt.

 

Sie haben ganz recht – rund 80 % der französischen Energieversorgung erfolgt bis dato über Atomkraft. Doch glücklicherweise findet auch in Frankreich ein Umdenken statt. Seit Unterschrift der sogenannten Agenda 2020, in der sich die europäischen Staaten dazu verfplichtet haben, spätestens im Jahr 2020, 20 % der Energieversorgung aus regenerativen Energien zu speisen, wird der Ausbau alternativer Energien auch in Frankreich stark vorangetrieben. Anders als in Deutschland, wo man sowohl auf Windkraft als auch Solar setzt, liegt der Fokus ausschließlich auf dem Ausbau von Windenergie. Dies spiegelt sich einerseits im Vergütungssystem über das französische EEG mit teilweisem Inflationsausgleich und andererseits über ein erleichtertes Genehmigungsverfahren für Windparks im Allgemeinen wieder. Ferner ist Frankreich aufgrund großer landwirtschaftlich genutzter und wenig besiedelter Gebiete und dem zweithöchsten Windaufkommen in Europa überhaupt für Windenergie prädestiniert. Frankreich hat im Vergleich zu Deutschland ein überaus großes Nachholpotential im Segment Windkraft, was den schönen Nebeneffekt beinhaltet, dass es noch eine Menge exzellenter Standorte gibt.

 

Wo sehen Sie die ökologischen Vorteile von Windkraft? Oftmals hört man, dass die einzusetzende Energie zum Bau von Erneuerbare Energien Anlagen niemals wieder herein geholt werden könnte.

 

Windkraft hat eine sehr schnelle energetische Amortisation. In ca. 6-8 Monaten wird durch eine Windkraftanlage so viel Energie erzeugt, dass sämtlicher energetischer Aufwand hinsichtlich Erstellung und Bau der Windmühle bereits wieder kompensiert ist. Bei herkömmlichen Kraftwerken dauert das Jahrzehnte bzw. wird durch den ständigen Verbrauch fossiler Brennstoffe niemals erreicht.

Daneben ist Wind ein Energieträger, der nichts kostet und Tag und Nacht Strom produzieren kann. Bei weiterhin steigenden Energiekosten prognostiziert das Fraunhofer Institut, dass bereits im Jahr 2017 Wind zu den günstigsten Formen der Stromerzeugung zählt und in den nächsten Jahren auch ohne Subventionenn auskommen wird.

 

Von links nach rechts: Georg Schneider (Leonidas), Carmen und Gerd Junker (Grünes Geld)

Von links nach rechts: Georg Schneider (Leonidas), Carmen und Gerd Junker (Grünes Geld)

 

Sie bieten mit dem Leonidas XII ein auf 15 Jahre ausgelegtes Projekt und mit dem Leonidas XIII einen Kurzläufer an, der sogar nur 3 Jahre Laufzeit hat. Wie kann das gehen? Wie kann ein dreijähriges Modell überhaupt funktionieren?

 

Wir bieten unseren Anlegern das erste Mal zwei Beteiligungsvarianten an. Zum einen als klassisches Betreibermodell über rund 15 Jahre und zum anderen als “Kurzläufer” mit nur etwas mehr als 3 Jahren Laufzeit konzipiert. In den letzten 9 Monaten hatten wir zahlreiche Gespräche mit institutionellen Investoren, wie Pensionskassen, Versicherungen und Stadtwerken, die sehr interessiert an Investments in regenerative Energien – speziell Windkraftanlagen – sind. Der einheitliche Tenor war: “Windkraftanlagen sind für uns am interessantesten (also wertvollsten), wenn es kein Erstellungsrisiko mehr gibt, d. h. die Anlagen gebaut sind und der Netzanschluß erfolgt ist und man die ersten 1 – 2 Jahre auf die wiklich erwirtschafteten Winderträge blicken kann. Dann sind institutionelle Investoren auch bereit, einen höheren Preis zu zahlen. Trotzdem kalkulieren wir beim Leonidas XII (Kurzläufer) konservativ nur mit 90 % Verkaufserlös der ursprünglichen Anschaffungskosten, was für den Käufer eine sofortige Rendite von 8,1 % nach Steuern bedeuten würde. Der Gesamtrückfluß errechnet sich dann über das günstige Doppelbesteuerungsabkommen mit Frankreich auf knapp 124 % nach Steuern in ca. 3,5 Jahren.

 

Windkraftanlagen zu betreiben ist mittlerweile eine Sache, die viele Anbieter den Anlegern unterbreiten. Was ist das besondere an Leonidas? Wo heben Sie sich von den anderen Anbieter ab?

 

Die Leonidas Associates ist ausschließlich Spezialist für regenerative Energien, d. h. wir sind nicht nur “Kapitalsammelstelle” wie viele klassische Emissionshäuser mit Bauchladenmentalität, sondern haben die Kompetenz im eigenen Haus. Leonidas verfügt über eine eigene Technikabteilung mit kompetenten Mitarbeiten, die nicht nur eine dezidierte Due Dilligence bei der Anbindung neuer Projekte durchführt, sondern ein zusätzliches Controlling während der gesamten Laufzeit unserer Fonds. Um einen optimalen Wirkungsgrad und einen zumindest planmäßigen Verlauf der Anlagen zu gewährleisten, reicht es nicht aus, sich auf Generalunternehmer und Wartungsverträge zu verlassen. An unserem Firmensitz in Kalchreuth bei Nürnberg bekommen wir ein zeitgleiches Update aller unserer Anlagen und können bei Abweichungen und Fehlern sofort reagieren. Wiederkehrende Besuche unserer Anlagen und Kontrollen sind obligatorisch. Dies bietet uns in Summe einen klaren Vorteil zu den meisten Mitbewerbern.

 

“Leonidas XII” bei Grünes Geld

“Leonidas XIII Kurzläufer” bei Grünes Geld

 

Kurzvita Georg Schneider, Vorstand Leonidas Consulting AG:

 

Der gelernte Bankkaufmann und Diplomkaufmann startete seine Karriere als Vermögensberater bei einer Tochtergesellschaft der Dresdner Bank. Dort stieg er nach 2 Jahren zm Teamleiter auf. Nach insgesamt 5 Jahren erfolgte der Wechsel zum renommiereten Emissionshaus BVT in München als Vertriebsmanager. Zwei Jahre später erhielt er Prokura, weitere zwei Jahre später wurde er zum Generalbevollmächtigten berufen. Die letzten vier Jahre seiner 10-jährigen BVT-Zeit fungierte Georg Schneider als Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing. Seit Anfang 2013 verantwortet er mit dem Geschäftsführenden Gesellschafter Max Hug den Vertrieb der Leonidas.

Autor: carmenju 23. April 2013

Grünes Gold – gibt es das wirklich?

In der klassischen Anlageberatung spielt spätestens seit 2008, dem Jahr der Finanzkrise, das Thema Gold eine tragende Rolle. Immer mehr Anleger in Deutschland bauten sich physische oder virtuelle Goldpositionen auf. Der Preisrückgang letzte Woche von über 10 % innerhalb zweier Tage führte sicherlich zu Verunsicherung.

 

Immer wieder wird das Thema Gold seitens unserer Mandanten als Wunsch an uns herangetragen. In der nachhaltigen Anlageberatung wird Gold häufig erstklassig durch den Rohstoff Holz ersetzt. Doch das edel glänzende Metall fasziniert weiter. Der Goldabbau jedoch verursacht imense Umweltschäden und ist für zahlreiche konflikte in den fördernden Ländern verantwortlich. Das Wort Blut-Gold macht die Runde. Dazu kommt am kommenen Freitag ein weiterer Artikel im Grünes Geld Blog.

 

Eine Alternative dazu gibt es jedoch schon seit einiger Zeit. Die Organisation Oro Verde baut in Kolumbien das erste zertifizierte Fair Trade Gold der Welt ab. Die Kooperative fördert inzwischen 14 Kilogramm Gold pro Jahr. Ohne Einsatz von Quecksilber oder Blausäure waschen die etwa 1300 Schürfer aus 194 “Minero Familien”auf traditionelle Weise Gold ab. Die Mineros, die selbstverwaltet und selbstbestimmt arbeiten bekommen faire Preise für Ihre Ausbeute. Mit den Einnahmen aus dem Goldverkauf wird das örtliche Gesellschaftsleben unterstützt. Der Preis des auf ökologisch und ethisch wertvolle Weise geförderten Rohgoldes liegt 15% höher als auf dem Weltmarkt. Durch das Ausschalten von Zwischenhändlern im Rahmen von mine to market, entfällt eine weitere Stufe, in der zu Lasten der Förderer Gewinne gemacht würden. Videobeitrag Oro Verde

 

Eine ähnliche Initiative gibt es mit Ecoandina in Argentinien. In den argentinischen Anden nutzen die Goldwäscher statt Quecksilber die Schwerkraft im Einsatz mit der Goldwäscherpfanne.

traditionelle Goldförderung

Goldwäscher von Ecoandina

Im Vergleich zum chemischen Abbau führt dies zwar zu Verlusten von 20 bis 30 % doch dafür leben die Menschen weiterhin in einer intakten Umwelt, ohne Vergiftungen und verseuchtes Wasser.

 

Bereits zu Ende der 80-er Jahre wurde in Nordargentinien ein System (Plan Aurifero) entwickelt, in dem auf es auf eine nachhaltige Nutzung der Ressource Wasser ankam, das Gold lediglich gewaschen und nicht chemisch extrahiert wurde. Der Verkauf des gewonnenen Goldes war damals bereits so organisiert , dass eine hohe Rentabilität erreicht werden konnte. Zu Anfang der 90er Jahre wurde es dann auch in der Region Puna umgesetzt. Es zeigt, dass eine Form der Goldgewinnung, die kaum ökologisch schädliche Auswirkungen aufweist und gleichzeitig den Goldwäschern eine gute Existenz erlaubt, prinzipiell möglich ist. Leider zogen sich in den weiteren Jahren die staatlichen Stellen nach und nach aus der Organisation des Vertriebes zurück und überließen den An- und Verkauf des Goldes den lokalen Banken. Dies brachte aus unterschiedlichen Gründen einen Rückgang der Produktion mit sich.

 

Durch die wachsende Nachfrage nach ethisch und ökologisch unbedenklich gewonnenem Gold in Europa entsteht eine für die Zielsetzung des ehemaligen “Plan Aurífero” gute Situation. Beigetragen hat hierzu sicherlich auch der hohe Goldpreis und die wirtschafliche Krise in Argentinien.

 

Nun wird auf privatwirtschaftlicher Basis das Projekt neu organisiert. Dabei wird das Gold direkt von den “mineros” angekauft, von einer nationalen und autorisierten Stelle, analysiert und zertifiziert und anschließend vorwiegend in Deutschland an Goldschmiede und Designer weitergegeben, die sich dem „Fair Trade” verpflichtet fühlen.

 

Die insgesamt geförderten Mengen sind jedoch im Vergleich zum konventionell geförderten Gold sehr gering. Eine schöne Goldschmiedearbeit ist diesem grünen Gold sicherlich besser angemessen als als reines Finanzinvest zu landen. Es wäre zu schade, dieses Gold in Tresoren als Wertaufbewahrungsmittel verschwinden zu lassen. Somit bleibt ethisch-ökologisch orientieren Investoren auf der Suche nach Rohstoffanlagen weiterhin hauptsächlich das Anlagegut Holz.

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:

Carmen Junker ist Mit-Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:” Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte”.

 

Autor: Jasmin-Messina 19. April 2013

Die 20 größten Konsumsünden – Teil 2

Auf welche Konsumgüter können die Deutschen nicht verzichten? 3sat hat im Rahmen seiner Themenwoche “Hauptsache Konsum?” seine Zuschauer gefragt und eine Rangliste erstellt. Wir haben uns auch mit dieser Liste beschäftigt und vor kurzem bereits unsere Kommentare zu Platz 20 bis 11 veröffentlicht. Jetzt geht es ans Eingemachte! Hier die Top 10:

 

Platz 10: Mode

 

Muss der Schrank wirklich alle paar Monate neu gefüllt werden?

Muss der Schrank wirklich alle paar Monate neu gefüllt werden?

C. J.: Ich wähle eher klassische und zeitlose Bekleidung. Fummel für eine Saison sind nichts für mich. Zu viel Aufwand ständig einkaufen zu gehen. Ansonsten meide ich Anbieter bei denen bekannt ist, dass sie Menschen in den Herstellungsländern ausbeuten.

 

G. J.: Nachhaltigkeit heisst ja auch, die Kleidung länger als eine Saison zu tragen. Das widerspricht dem Gedanken der heutigen Modewelt – also hier könnte man sich bestimmt einschränken.

 

J. M.: Mode muss funktionell und schick sein, aber ich laufe keinen kurzlebigen Trends hinterher. Lieber ein paar Klamotten weniger im Schrank, die fair und bio produziert wurden, als jede Saison ein Schrank voll mit neuen Kleidern von einer der unzähligen Modeketten. Second Hand ist auch eine tolle Alternative.

 

T. E.: Zu undurchsichtig, um wirklich zu wissen woher etwas kommt und wie die Arbeitsbedingungen sind. Nur grüne Mode zu kaufen, ist auch nicht die Lösung. Wenn möglich die “üblichen Verdächtigen” meiden (Textildiscounter).

 

Platz 9: Flugreisen

 

Viele zieht es mit dem Flieger in die Ferne.

Viele zieht es mit dem Flieger in die Ferne.

C. J.: Ich fliege gerne und würde das auch gerne noch öfter als ich es tue. Das plagende Gewissen stelle ich mit grünen Geldanlagen ruhig. Warscheinlich würden Flugreisen auf meiner persönlichen Rangliste nicht auf Platz 9, sondern weiter oben landen.

 

G.J.: Da sind sowohl Nutzen als auch Umweltverschmutzung schon sehr hoch. Andere Kulturen kennen lernen und verstehen trägt sicher zum Weltfrieden bei. Aber die Umweltschäden durch Flugverkehr sind auch extrem. Einschränken – aber nicht verbieten.

 

J. M.: Ich fliege nicht gerne und bin die letzten Jahre auch sehr gut ohne ausgekommen. Weitere Strecken lege ich lieber mit dem Zug zurück, was ich deutlich komfortabler und entspannter finde. Fernreisen fallen daher für mich flach, aber damit kann ich ganz gut leben. Wir leben hier knapp 50 km entfernt vom Frankfurter Flughafen und an manchen Tagen ist die Lärmbelästigung schon immens. Flüge sollten wieder deutlich teurer werden! Es kann nicht sein, dass ein Flug von München nach Hamburg günstiger ist als die Zugfahrt.

 

T. E.: Kommt auf die Entfernung an. Es lässt sich über Online-Rechner ganz gut ausrechnen, was ökologisch sinnvoller ist (Bus, Bahn, Auto, Flugzeug). Lässt sich grundsätzlich nicht vermeiden. Gegebenenfalls sollte man CO2 an anderer Stelle einsparen.

 

Platz 8: Alkohol

 

136 Liter Alkohl konsumierten die Deutschen im letzten Jahr pro Person.

136 Liter Alkohl konsumierten die Deutschen im letzten Jahr pro Person.

C. J.: Frankenwein – übrigens nicht in Maßen ;-)

 

G. J.: In Maßen ;-)

 

J. M.: Hin und wieder ein Glas Wein oder ein Bier mit Freunden.

 

T. E.: In Maßen ;-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Platz 7: Smartphone

 

Smartphones sind Bestandteil unseres Alltages.

Smartphones sind Bestandteil unseres Alltages.

C. J.: Lange nutzen, auch wenn es schon unmodern ist und dann recyceln. Das ist doch dann sicher okay, oder?

 

G. J.: Ein Smartphone ist so nützlich, dass es die Menschheit einfach braucht! Umweltfreundlich produzieren und recyceln ist hier die Lösung.

 

J. M.: Die Smartphones haben sich so in unser Leben geschlichen, dass man inzwischen den Eindruck hat sie wären unverzichtbar. Leider wird einem auch hier vorgespielt, ständig das neueste Modell haben zu müssen und ausrangierte Geräte werden kaum recycelt. Wenn mann mal mit Freunden unterwegs ist und die Hälfte der Leute schaut ständig auf ihr Smartphone, um die neuesten E-Mails, Facebookk-Updates oder WhatsApp-Nachrichten zu lesen, dann nervt das schon sehr! Und hin und wieder ertappe ich mich leider selbst dabei. Praktisch sind sie schon – wie ein Schweizer Taschenmesser. Man hat Telefon, Kamera, Navi , Minicomputer in einem Gerät. Ich empfinde es allerdings inzwischen als “Zeitfresser”. Wenn meines den Geist aufgibt, geht es zurück zum Handy, mit dem man “nur” telefonieren oder SMS schreiben kann – wenn es die bis dahin noch zu kaufen gibt ;-)

 

T. E.: Neumodische Erscheinung und zu 99 % unnötige Benutzung. In der Herstellung wahrscheinlich ebenso ungut, wie das “normale” Handy.

 

 

 

Platz 6: Fleisch

 

Im Schnitt isst jeder Deutsche 60 kg Fleisch pro Jahr.

Im Schnitt isst jeder Deutsche 60 kg Fleisch pro Jahr.

C. J.: Auf dem Weg zum Vegetarier bzw. Ei und Honig essenden Veganer (wie heißt der dann eigentlich???). Bisher ist Klasse statt Masse das Credo.

 

G. J.: Da sag ich jetzt nichts dazu.

 

J. M.: Ich lebe vegan!

 

T. E.: In Maßen und wenn, dann ordentliches Fleisch. Auf Herkunft und Qualität achten. Wenn möglich bio oder vom benachbarten Bauern.

 

 

 

 

 

 

 

 

Platz 5: Fernsehen

 

Kulturgut oder Zeiträuber?

Kulturgut oder Zeiträuber?

C. J.: Ich zahle gerne GEZ für Dokus auf z. B. Arte oder Phoenix. Die restlichen Programme sehe ich als Energieverschwender. In meiner Rangliste landet Fernsehen nicht soweit vorne als Konsumsünde.

 

G. J.: Das Fernsehen von heute könnte man eigentlich komplett abschalten!

 

J. M.: Ich persönlich habe für mich vor über einem Jahr entschieden, die Kiste abzuschalten und höre lieber Radio (Bayern 2 – kann ich nur empfehlen). Unser Fernseher hat dann vor einem halben Jahr den Geist aufgegeben. Seitdem gestaltet sich das Familienleben deutlich kommunikativer und keiner vermisst wirklich etwas. Wenn man mal gezielt etwas sehen möchte, geht das auch über die Mediatheken im Internet.

 

T. E.: Der Klassiker – Volksverdummungsaparat erster Güte. Auch hier zu 99 % unnötig, da leider die Inhalte sehr fragwürdig bzw. auf Zeitvertrieb ausgerichtet sind. Gute Reportagen über kritische Themen kommen noch immer zu wenig.

 

Platz 4: Süßigkeiten

 

Süße Versuchung

Süße Versuchung

C. J.: Bin inzwischen keine Schoko-Süchtige mehr. Wenn Schoko, dann doch bitte fair trade und bio. Schmeckt ausßerdem viel leckerer!

 

G. J.: Wie bei Alkohol – alles in Maßen.

 

J. M.: Einem leckeren Stück Schokolade kann ich mich hin und wieder nicht entziehen. Aber auch hier immer bio und aus fairem Handel. Ansonsten gibt es bei mir kaum Süßigkeiten.

 

T. E.: Nichts, was der Mensch wirklich braucht, dennoch ein großes Laster der Gesellschaft. Jeder weiß, dass die meisten ungesund sind und dick machen. Naja, die Glückshormone von Schokolade reissen es wieder raus, nicht wahr ;-)

 

 

 

Platz 3: Auto

 

Des Deutschen liebstes Spielzeug.

Des Deutschen liebstes Spielzeug.

C. J.: Langlebigkeit und zeitlose Eleganz prägen meine Wahl. Wenn die Menschen mit Ihren Kapitalanlagen solche Verluste einfahren würden wie mit neuen Autos, würden sie sicherlich die Vermittler verklagen :-)

 

G. J.: Da trifft uns natürlich voll die menschliche Eitelkeit. Gerade in Deutschland. Hier wird Umweltraubbau ohne Ende getrieben. Man denke nur an die ach so grüne “Abwrackprämie” – anstatt dass man Autos so lange fährt wie, sie halten.

 

J. M.: Ich habe ein Auto. Das ist für mich ein reiner Gebrauchsgegenstand und kein Statussymbol, aber trotzdem eine Art Luxus. Allerdings teile ich mein Auto mit Freunden. Hier in der Stadt lege ich fast alle Wege mit dem Rad oder zu Fuß zurück. Und weite Strecken fahre ich lieber mit der Bahn. Grundsätzlich hält man sich mit einem eigenen Auto flexibel. Ich ärgere mich aber jeden Tag, wenn ich mir die Autos im Berufsverkehr ansehe und in über 90 % der Fälle nur eine Person im Auto sitzt. Dann frage ich mich, ob das Benzin vielleicht nicht doch noch zu günstig ist.

 

T. E.: Luxus. Unterm Strich hat das Auto in unserer Gesellschaft einen viel zu hohen Stellenwert. Eigentlich braucht man es, um von einem Ort zum anderen zu kommen. Heute ist es mehr ein Statussymbol als Fortbewegungsmittel und verbraucht zu viele Ressourcen. Mal ganz abgesehen von den Preisen, die heute aufgerufen werden. Mein Traumauto: Marktfähiges E-Mobil mit adäquater Reichweite und einem sportlichen Aussehen. Das ganze zum realistischen Preis und betankt mit Grünstrom.

 

Platz 2: Kaffee

 

Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen.

Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen.

C. J.: Okay ertappt – ich gebe es zu! Doch auch hier achte ich auf fairtrade und bio.

 

G. J.: Also das könnte man sich abgewöhnen. Das ist reines Suchtverhalten. Aber wer will schon komplett rational sein?

 

J. M.: Ich bin gelegentlich morgens von sogenannten Morgenmuffel-Dämonen besessen und die lassen sich auch nur mit Kaffee vertreiben. Leider fast unverzichtbar. Für Kaffee gilt (was die Herkunft angeht) für mich das gleiche wie bei Schokolade. Zu Hause habe ich mich gegen eine Kapselmaschine entschieden und trinke inzwischen handgebrühten Kaffee.

 

T. E.: Luxus. Schmeckt, macht nicht dick, kostet wenig. Unterm Strich: braucht kein Mensch.

 

 

 

 

Platz 1: Elektrogeräte

 

Wer möchte schon waschen wie anno dazumal?

Wer möchte schon waschen wie anno dazumal?

C. J.: Ist es eine Konsumsünde, nicht mehr am Fluss waschen zu wollen? Ich bin dankbar für die Helfer und bei den neuen Geräten habe ich hier auch kein schlechtes Gewissen. Wassersparend und energieeffizient. Da freue ich mich über meine Staubsaugroboter, Spülmaschine, Waschmaschine usw.

 

G. J.: Ich denke, dass Elektrogeräte in ökologischer Hinsicht in so manchem Fall sogar besser sind, als wenn man alles manuell machen würde.

 

J. M.: Viele Haushaltsgeräte erleichtern uns den Alltag immens. Und eine neue, energieeffiziente Spülmaschine ist zum Beispiel ökologischer, als mit der Hand zu spülen. Allerdings gibt es auch wirklich viele Geräte, die eigentlich kein Mensch braucht.

 

T. E.: Wenn mit Grünstrom betrieben und hohe Effizienzklasse, ist nichts dagegen zu sagen.

 

 

Die 20 größten Konsumsünden – Teil 1

 

 

Autor: Gerd 18. April 2013

Bundesbank räumt ein, dass auch Einlagen unter 100.000 Euro nicht sicher sind

 

Während die Politik weiterhin ständig bemüht ist, die Einlagen der Sparer auf Banken und Sparkassen als absolut sicher darzustellen, erinnert und Bundesbankpräsident Jens Weidmann daran, dass Geld nur Papier ist und auch die Einlagen unterhalb von 100.000 Euro nicht gänzlich sicher auf Banken aufgehoben sind.

 

Hier der Beitrag aus den Deutschen Wirtschaftsnachrichten.

 

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Bundesbankpräsident Weidmann: spricht aus, was sich die Kanzlerin nicht getraut: auch Einlagen und 100.000 € sind nicht wirklich sicher. (Bild: Bundesbank)

 

 

 

Wer dem entgehen möchte, setzt auf Sachwerte wie Holz, SolarkraftwerkeWindkraftwerke oder auf breit gestreute Aktienportfolios.

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.