Adlige und Vermögende tun es schon immer, Bauern und Waldbesitzer sowieso, aber auch Elite-Universitäten mit hohen zu verwaltenden Vermögen machen es seit mehr als 20 Jahren: in Holz investieren.
Holz ist neben Öl und Gas der wichtigste Rohstoff der Erde, die Anwendungsfälle von Papier über Möbel oder einfach als CO2-neutraler Brennstoff sind unzählbar. Und: je mehr Bevölkerung es auf unserem Planeten gibt, umso mehr Holz wird verbraucht. Täglich verbraucht jeder Mensch 1,3 Kilogramm Holz und Holzprodukte und bis 2030 gibt es rund 2 Milliarden Menschen mehr auf der Erde. Das ist ein schöner Wachstumsmarkt.
Um einfach uns professionell an diesem Wachstumsmarkt teilnehmen zu können, werden seit einigen Jahren Holz-Fonds aufgelegt. In der Regel sind das geschlossene Fonds. Wer statt nur auf die Rendite zu schauen auf einen hohen ökologischen Wert erzeugen will, wird Holz-Fonds auswählen, die Aufforsten statt nur bestehende Wälder zu ernten.
Die Laufzeiten hängen stark von der Wachstumsgeschwindigkeit der angepflanzten Hölzer ab. Nach frühestens 8 Jahren kann dann die Ernte beginnen, was natürlich nur bei gleichzeitigem Pflanzen frischer Bäume Sinn macht.
Ein “natürlicher Wertzuwachs” entsteht, denn das Baum-Volumen vergrößert sich jährlich. Gekoppelt mit einer niedrigen Inflation kann man dann mit einer Rendite des eingesetzten Kapitals von ca. 7-8% rechnen. Höhere Inflation treibt auch den Rohstoff und damit den Holzpreis, so dass ggf. auch höhere Renditen zu erzielen sind.
Die Anlageklasse Holz ist also zur Beimischung ins Depot absolut zu empfehlen, zumal auch gegen eine Hyper-Inflation mit extremer Geldentwertung ein guter Schutz besteht.
Allerdings gibt es viele Anbieter auf dem Markt. Viele setzen auf südamerikansiche Regionen, da wegen Hitze und Nässe sehr gute Wachstumsbedingungen herrschen. Oftmals ist dort aber ein Währungs-Schwankungs-Risiko mit einzukalkulieren, was die Holz-Renditen schnell schmälern kann. Andere Anbieter bleiben in der Euro-Zone, um das zu umgehen. Dann wird allerdings mit einem kleineren Wachstum zu rechnen sein.