Autor: admin 13. April 2011

Atomenergie in Italien am Ende?

Es gibt international immer mehr Reaktionen auf die mittlerweile auf einer Stufe mit Tschernobyl eingestufte Atomkatastrophe von Fukushima. Auch die italienische Regierung horcht auf.

 
Als einzige der G8 Industrienationen hat Italien bereits in Folge der Tschernobyl Katastrophe reagiert und die drei damals in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke abgeschaltet. Ein viertes, im Bau befindliches Projekte, wurde nie beendet. In einem Volksentscheid hatten sich 80% der italienischen Bevölkerung gege Atomkraft ausgesprochen.

 
Doch Regierungen vergessen schnell und so wurde 2008 per Decret der zügige Bau von mindestens vier neuen Atommeilern beschlossen. Diese Pläne wurden nach Fukushima jetzt für 1 Jahr ausgesetzt. Statt in 3 Monaten – wie durch das Moratorium in Deutschland geschehen – soll in einem Jahr die Energie-Politik überdacht und neu geordnet werden.

 



 
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2029: 23 % pro Jahr

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An einen weiteren Ausbau der Atomkraftwerke in Italien denkt jedoch niemand ernsthaft. Allerdings besitzt Italien kaum Öl- oder Gasvorkommen und hat damit eine große Abhängigkeit von anderen Ländern. Wie könnte die Zukunft der Energiepolitik in Italien aussehen?

 
Wahrscheinlich wird der bisher konsequent gegangene Weg zu Erneuerbaren Energien, ganz besonders der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen, weiter forciert. Statt – wie in Spanien vor Fukushima – über eine nachträgliche Kürzung von Solar-Förderungen zu diskutieren darf man von Italien mutige Schritte in Richtung weitere Ausbau von Solarparks erwarten.

 

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Ein Kommentar zu “Atomenergie in Italien am Ende?”

  1. [...] Deutschland die Förderungen weiter kürzt und den Ausbau von Solarparks drosseln möchte, setzt Italien weiter auf den Ausbau von Solarkraftwerken im Land.  Vor dem Hintergrund höherer [...]

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