Wo Licht ist, ist auch Schatten, sagt der Volksmund. Ähnlich könnte man die Nouvellierung im EEG 2012 für den Biogasbereich sehen. So ist der Gesetzgeber mit der Einschränkung der Maisquote auf max. 60% sicher davon ausgegangen, dass alternative Substrate problemlos zu beschaffen sind. Dies muss die Praxis aber auch erst zeigen. Genauso verhält es sich mit den Anlagenbetreibern, die diesen neuen Substratmix zu einer vernünftigen ,,Gasernte” bringen müssen.
Positiv ist das Kleinst Biogas Förderungsmodell zu bewerten, welches kleine (max. 75 kW) Anlagen, die mit Gülle gefahren werden, künftig fördern wird. Dies ist ein Anreiz in Zukunft verstärkt über kleine Hoflösungen bzw. auch Mobillösungen nachzudenken.
Insgesamt wird die Absenkung der Stromvergütungen bei Biogas im Schnitt etwa 15% betragen.Wobei man hier wohl davon ausgehen kann, parallel zur Preisentwicklung bei Photovoltaik, dass es Preisanpassungen sowohl bei Anlagen aber auch bei Substraten geben wird.
Somit würde ein Biogas Investment auch künftig eine attraktive Beteiligungsmöglichkeit am Markt für Erneuerbare Energien bleiben.
Archiv für Juni 2011
Änderungen für Biogas durch EEG 2012
Montag, 13. Juni 2011Kritisierter Indexfonds für kirchliche Anleger
Freitag, 10. Juni 2011Seit nun elf Jahren gibt es in Deutschland börsengehandelte Indexfonds (Exchange Traded Funds = “ETFs”) und noch nie gab es eine so große Nachfrage danach wie aktuell. 65 neue Indexfonds wurden nach dem Stand vom 27. Mai allein seit Jahresbeginn an der Börse Frankfurt gelistet, 36 davon sind Aktien-ETFs und 14 Stück sind Renten-ETFS. Insgesamt beläuft sich die Zahl von Indexfonds zur Zeit auf 800.

Themen wie Umweltbewusstein, Förderung der natürlichen Ressourcen u.ä. werden von dem christlichen Indexfonds nicht berücksichtigt.
Seit letzten Herbst zählt dazu auch ein christlich geprägter Indexfonds der Deutschen Bank Tochter DB X-Trackers. Basisindex ist dabei der Stoxx Europe Christian Index, welcher mit 150 verschiedenen Unternehmen bestückt ist und in zehn Branchen investiert. Die am stärksten vertretene Branche ist mit 26% der Bank- und Finanzdienstleistungssektor, gefolgt von der Verbrauchsgüterbranche mit 14%. Hauptzielgruppe dieses Indexfonds sind kirchliche Investoren.
Kritiker sind der Meinung, dass der christliche Indexfonds weniger zu bieten hat, als er vom Namen her verspricht. Denn es reicht nicht bloß aus, nur wenige Branchen auszuschließen. Es müssten noch viele weitere Kriterien eingeführt werden. So ist Arnd Brechman, Leiter des Bereichs Wertpapiere, Vermögensmanagement und Private Banking der Sparkasse Essen, der Auffassung, dass Chrisstein mehr ist als es der Index abbildet. Er entfernt lediglich wenige Sektoren (Pornographie, Waffen, Tabak, Alkohol, Geburtenkontrolle und Glücksspiel) aus seinem Anlagehorizont, die nicht in das Wertebild hineinpassen. Kriterien wie verantwortungsbewusster Umgang mit der Schöpfung, mit der Umwelt und natürlichen Ressourcen sowie weiteren Bereichen werden dabei jedoch nicht berücksichtigt.
Auch Thomas Kohrs von der Frankfurt School, der Studiengänge zur Nachhaltigkeit konzipiert, ist der Meinung, dass die Ausschlusskriterien nicht ausreichend genug sind. Dies betrifft insbesondere die Atomkraft. Anstatt, dass sie ausgeschlossen ist, spielt sie sogar eine besondere Rolle: zum Ersten über die Energieversorger und zum Zweiten über den hohen, insbesondere auf Atomstrom ausgerichteten Anteil Frankreichs, der mit 15% nach Großbritannien auf dem zweiten Platz liegt. Ein ebenfalls nennenswertes und auch nicht vorhandenes Ausschlusskriterien ist ein Tabu für embryonale Stammzellenforschung.
Unser Tipp für eine ehtische und nachhaltige Geldanlage: Einmalsparen Standard 2000+ Ethik
| Projekt | Einmalsparen Standard 2000+ Ethik |
|---|---|
| Laufzeit | täglich kündbar |
| Mindestanlagesumme | 2.000Euro |
| Rendite | 2009: 20,75% 2010: 13,77% 2011: – 1,78% |
| Besonderheiten | a.) Sehr gute Chancen auf langfristig überdurchschnittliche Wertzuwächse b.) Täglich kündbar c.) Sie investieren nachhaltig d.) Alle ausgewählten Nachhaltigkeitsfonds berücksichtigen strenge Ethik-Filter |
Gesichtserkennung bei Facebook ausschalten
Donnerstag, 09. Juni 2011Nachhaltiges Investment geht der Frage nach, wie das Geld der Anleger angelegt wird. Da das Geld in Unternehmen fließt, geht es letztlich um die Nachhaltigkeit von Unternehmen.
Ein extremes Beispiel für nicht-nachhaltiges Verhalten hat am 8. Juni 2011 Facebook ans Tageslicht gelegt. Automatisch und ohne Zustimmung der Nutzer wurde die Gesichtserkennung freigeschaltet. Wer also auf Bildern, die in Facebook veröffentlicht wurden, zu sehen ist, kann identifiziert werden. Man kann sich ausmalen, welche Auswirkungen das haben kann.
Dem einen mag das egal sein, der andere will so etwas überhaupt nicht. Klar ist auf jeden Fall, dass das aktivieren einer solchen Funktion ohne Zustimmung der Nutzer alles andere als fair und nachhaltig ist.
Wer die Gesichtserkennung bei Facebook ausschalten möchte:
Konto > Privatsphäre-Einstellungen > Inhalte auf Facebook teilen > Benutzerdefinierte Einstellungen > Dinge, die andere Personen teilen > Freunden Fotos von mir vorschlagen > Einstellungen bearbeiten
Dort den Button “Aktiv” auf “Gesperrt” umschalten.

Facebook outet sich erneut als nicht nachhaltig: über Nacht wurde ohne Nachfrage die Gesichtserkennung bei allen Usern auf "aktiv" gestellt.
Die Experten von Grünes Geld sagen Ihnen gern, wie Sie mit Hilfe Ihrer Geldanlagen tatsächlich nachhaltige Unternehmen unterstützen können. Zum Beispiel so:
| Projekt | Monatssparen Standard 100+ Ethik |
|---|---|
| Laufzeit | täglich kündbar |
| Mindestanlagesumme | ab 100 Euro / Monat |
| Wertentwicklung | 2009: 20,75 %
2010: 13,77 % Angestrebte Rendite: Tagesgeldzins plus 3-5 % Um Schwankungen auszugleichen, sollte die Anlagedauer mind. 5 Jahre betragen |
| Besonderheiten | a.) hinsichtlich Nachhaltigkeit, Volatilität, Sicherheit und Wertentwicklung optimiert b.) Investiert und nur in Unternehmen und Staaten, die sich tatsächlich nachhaltig verhalten c.) Gute Chancen auf langfristig überdurchschnittliche Wertzuwächse |
Anlegen und Zukunft schenken
Mittwoch, 08. Juni 2011Mit Mikrofinanz eine bessere Zukunft schenken
Der Begriff Mikrofinanz umfasst ein weiteres Feld als der nur auf die Kredit-Seite beschränkte Mikrokredit-Begriff, unter anderem eben auch Spar-, Versicherungs- und Geldtransferleistungen, die den viel zitierten „Ärmsten der Armen“ sonst verschlossen wären.
Oft haben diese Menschen lediglich ihre Arbeitskraft und viele Ideen, jedoch zu wenig Geld und unternehmerisches Know-how, um diese Ideen umzusetzen. Weil diese Menschen meist keinerlei Vermögenssicherheiten bieten können, erhalten sie von herkömmlichen Banken keine Kredite.
Mikrofinanzinstitute versuchen nun diese Lücke zu füllen, indem sie Kredite vergeben, welche sie auf andere Weise absichern. Ein häufiger Ansatz ist die Bildung von Genossenschaften.
Die Kreditnehmerinnen (es sind oft Frauen) bilden eine Genossenschaft, in welcher sich die Frauen gegenseitig bei der Produktion, sowie der Kreditrückzahlung unterstützen.
Das starke soziale Gefüge in vielen Entwicklungsländern führt dazu, dass jede der Frauen den Kredit zurückzahlen will, weil sie sonst im Dorf „das Gesicht verlieren würde“. Daneben werden die Kreditnehmer von den Mikrokreditinstituten beraten und unterstützt. Quelle: Wikipedia
Mit Grünes Geld können Sie eine im höchsten Maße soziale Anlageform wählen und gleichzeitig anderen eine Zukunft schenken. Wie beraten Sie gerne.
Aufforsten ist besser als Gebäudesanierungen
Freitag, 03. Juni 2011Der Umweltschutz muss so organisiert werden, dass die soziale Balance bei den Menschen wenigstens das aktuelle Niveau hält oder gar besser wird – dies ist die Forderung von Franz Josef Radermacher, Mitglied des Club of Rome und Leiter des Forschungsinstituts für angewandte Wissensverarbeitung (FAW).
Eine Umlegung der Gebäudesanierungskosten auf die Miete wäre nicht mehr bezahlbar für einkommensschwache Haushalte. Folglich würde die Nachfrage nach unsaniertem Wohnraum rapide steigen und die Gefahr auf eine zunehmende Segretation würde wachsen.
Damit sozial schwächer gestelle Haushalte die Möglichkeit auf eine sanierte Wohnung hätten, wäre ein komplett neues Konzept notwendig. Die höheren Kosten müssten beispielsweise vom Staat erstattet werden oder wenigstens ein Zuschuss für die zusätzlichen Kosten wäre notwendig. Die Stadt Bielefeld gibt dabei ein Beispiel mit ihrem Klimabonus. Je geringer der Energieverbrauch einer Wohnung ist, desto mehr wird dem Mieter von seinen zusätzlichen Kosten erstattet. Allerdings wird dieses Projekt oder ähnliches nach aktuellem Stand der Politik bundesweit nicht eingeführt werden.
Radermacher ist der Überzeugung, dass die Energieeffizienz global keine Lösung zur Klimafrage darstellen kann. Zum einen ist es finanziell kaum durchsetzbar und zum anderen ist der Beitrag zur CO2-Vermeidung sehr gering. Viel mehr sollte Wert auf Kompensation und Wiederaufforstung gelegt werden. Denn dadurch wäre eine CO2-Reduktion pro Tonne für nur 10Euro möglich, zusätzlich ist dabei der Effekt der CO2-Verminderung höher.
Daher unser Tipp zum Aufforsten: Das Waldsparbuch
| Projekt | Das Waldsparbuch |
|---|---|
| Laufzeit | 25 Jahren |
| Mindestanlagesumme | 3.250 Euro |
| Rücklaufwert | ab Jahr 2025: 100% Jahr ab 2034: 200%
Jahr 2036: 570% |
| Besonderheiten | a.) Attraktive Ausschüttungen und garantierte Rücklaufwerte
b.) Stabile Wertzuwächse zum hohen Anteil durch natürliches Volumenwachstum des Holzes c.) Sie fördern mit Holz einen schönen und natürlichen Rohstoff der erheblich und langfristig Co2 bindet |
Aktien für die Altersvorsorge
Mittwoch, 01. Juni 2011
Aktien schlagen langfristig alle anderen Anlageformen.
Haben Sie selbst schon einmal Aktien gekauft, womöglich zu Zeiten
des Neuen Marktes, in der die Dot.Com. – Aktien, ähnlich der unsinkbaren Titanic,
als „unfallbar“ galten.
Aktien schlagen langfristig alle anderen Anlageformen, – meistens.
Die Börse ist keine Einbahnstraße.
Waren Sie schon einmal im Frankfurter Westend mit dem Auto unterwegs?
Da reiht sich Einbahnstraße an Einbahnstraße und die meisten möglichen Abzweigungen
will man nicht nehmen.
Die Börse ist eine Aneinanderreihung von Einbahnstraßen.
An der Börse geht es aber manchmal auch so zu:
Und manche selbsternannte Experten handeln so:
Für beides gibt es plausible und durchaus logische Erklärungen.
Für ersteres ist eindeutig der Herdentrieb zu nennen. Wir fühlen uns einfach wohler,
wenn wir das tun, was andere auch tun. Das gibt uns das Gefühl mit unserer Meinung
nicht alleine zu sein. Und wenn`s schief geht hat man Leidensgenossen.
Der zweite Fall hat eher mit unseren negativeren Eigenschaften zu tun,
ist aber durchaus nachvollziehbar.
Den Beginn des Kursanstiegs hat man gänzlich verpasst.
Der weitere Anstieg weckt unsere Gier und die Angst etwas zu verpassen.
Zu Beginn der Kursschwäche finden wir unsere ursprüngliche Meinung, auf
eine Konsolidierung zu warten, bestätigt und kaufen nach.
Im weiteren fallenden Verlauf denkt man; „ So billig wird`s nie wieder-
die Chance“, jetzt erst recht.
Nun setzt im Sinne des Wortes ein Denkpause ein.
Panik und Angst sind die Folge, Geld zum erneuten Nachkauf hat man nicht,
oder man will schlechtem Geld kein Gutes hinterherwerfen.
Die Panik steigert sich,- alles verkaufen bevor die Aktie wertlos wird.
Hmm, wie es weitergeht ist so wie`s auf dem Bildlein steht.
Und trotzdem, Aktien schlagen langfristig andere Anlageformen!
Es bedarf nur eines Navigationsystems für die vielen Einbahnstraßen,
der Entledigung der eigenen Emotionen und sehr sehr viel Disziplin.
Aktien als zusätzliche Altersvorsorge?
Ja! aber:
Sinnvoll und ratsam ist das langfristige monatliche Ansparen , da man hier auch
von niedrigen Kursphasen profitiert.
Es bewahrt auch zusätzlich davor, zuviel auf einmal auf`s falsche Pferd gesetzt zu haben.
Man behält einen kühlen Kopf und ist somit auch in der Lage in allgemeinen
schwachen Börsenphasen durch einmalige Investitionen seine langfristige Performance ganz erheblich zu steigern.
Durch die strengen Ausschlusskriterien fördern Sie zusätzlich sozial und ökologisch
denkendes Unternehmertum.
Zu guter Letzt: Sie schlafen ruhiger.
Wir beraten Sie gerne.











