Archiv für September 2011

Bevölkerungsbefragung zur Eurokrise und nachhaltigem Investment

Freitag, 30. September 2011

Die Verunsicherung der Deutschen über die Sicherheit Ihre Währung, aber auch über den Umgang der Finanzindustrie ist weiterhin auf sehr hohem Niveau. Grund genug für uns, auf die Straße zu gehen und die Bevölkerung direkt zu den heißen Themen zu befragen.

 

 

Auffällig bei der Befragung: Nur selten (65%) halten die Deutschen die Politik für kompetent und zielgerichtet im Umgang mit der Finanz- und Schuldenkrise.

 

 

Die logische Konsequenz: Sachanlagen werden als die sicherste Geldanlage gesehen (94%). Umweltfonds wie Holzinvestments oder Solarfonds sind also gefragt. Die Umfrage wurde im September 2011 durch die Grünes Geld GmbH in Aschaffenburg durchgeführt.

 

 

Hier die alle Ergebnisse:

 

1. Frage: Wie beurteilen Sie den Umgang der Politik mit der Finanz- und Schuldenkrise Höchst kompetent 0%
Meist kompetent und zielgerichtet 0%
Überwiegend kompetent und zielgerichtet 12%
Selten kompetent und zielgerichtet 65%
Überhaupt nicht kompetent und zielgerichtet 24%
2. Frage: Wie beurteilen Sie die Fairness und Ethik im Bankwesen gegenüber Kunden und Gesellschaft Immer ethisch und fair 0%
Meist ethisch und fair 0%
Überwiegend ethisch und fair 18%
Selten ethisch und fair 59%
Überhaupt nicht ethisch und fair 24%
3. Frage: Wie werden die Interessen der Natur und Umwelt im Bankenwesen berücksichtigt? Sehr gut berücksichtigt 0%
Meist 0%
Mittelmäßig 24%
Kaum 41%
Überhaupt nicht 35%
4. Frage: Wie wichtig sind Ihnen folgende Eigenschaften bei der Geldanlage? (Schulnotensystem)
Vermeidung von Umweltverschmutzung, Rüstung, Atomkraft, Kinderarbeit 1 59%
2 24%
3 12%
4 0%
5 0%
6 6%
Bewusste Förderung erneuerbare Energien, Natur und soziale Gerechtigkeit 1 71%
2 24%
3 6%
4 0%
5 0%
6 0%
Hohe Sicherheit 1 71%
2 12%
3 12%
4 0%
5 6%
6 0%
Schnelle Verfügbarkeit 1 12%
2 41%
3 47%
4 0%
5 0%
6 0%
0%
Steuergünstige Geldanlage 1 18%
2 24%
3 35%
4 12%
5 6%
6 6%
5. Frage: Für wie sicher halten Sie folgende Geldanlagen? (Schulnotensystem, 1=sehr sicher)
Bankeinlagen (Sparbücher, Tagesgeld, Sparbriefe) 1 35%
2 35%
3 12%
4 18%
5 0%
6 0%
Bargeld 1 24%
2 24%
3 18%
4 24%
5 12%
6 0%
Anleihen Staaten/große Unternehmen 1 0%
2 12%
3 24%
4 53%
5 6%
6 6%
Gold & Silber 1 12%
2 41%
3 29%
4 12%
5 6%
6 0%
Sachinvestitionen wie Holz, Immobilien, Solaranlagen 1 47%
2 47%
3 6%
4 0%
5 0%
6 0%
0%
Aktien 1 0%
2 18%
3 12%
4 24%
5 29%
6 18%
6. Frage: Wann haben Sie das erste Mal von der Möglichkeit der grünen Geldanlage gehört? >10 Jahre 6%
>5 Jahre 35%
>3 Jahre 6%
<3 Jahre 18%
überhaupt noch nicht 35%
7. Frage: Für wie ethisch-ökologisch halten Sie folgende Branchen (Schulnotensystem, 1=sehr ethisch-ökologisch)
1 18%
Rohstoffe 2 0%
3 24%
4 29%
5 18%
6 12%
1 0%
Rüstung 2 0%
3 12%
4 12%
5 24%
6 53%
1 0%
IT 2 0%
3 65%
4 24%
5 6%
6 6%
1 0%
Öl 2 0%
3 29%
4 18%
5 18%
6 35%
1 0%
Chemie 2 12%
3 35%
4 12%
5 12%
6 29%
1 0%
Bau-/Immo 2 29%
3 47%
4 12%
5 12%
6 0%
1 0%
Versicherungen 2 6%
3 6%
4 41%
5 29%
6 18%
1 0%
Banken 2 0%
3 18%
4 29%
5 18%
6 35%
1 0%
Stromversorger 2 6%
3 53%
4 35%
5 6%
6 0%
0%
1 12%
Automobil 2 12%
3 35%
4 12%
5 24%
6 6%
1 0%
Tabak/Alkohol 2 0%
3 6%
4 18%
5 24%
6 53%
1 47%
Erneuerbare Energien 2 47%
3 0%
4 0%
5 0%
6 6%
8. Frage: Wie lange wird Ihrer Meinung nach der Euro bestehen bleiben? max. 1 Jahr 0
2-5 6
6-15 6
>15 5

 

 

Wer der neue Träger des alternativen Nobelpreises ist

Freitag, 30. September 2011
Huang Ming

Huang Ming ist der diesjährige Träger des alternativen Nobelpreises.

Der alternative Nobelpreis mit der offiziellen Bezeichnung „Right Livelihood Award“ ist eine seit 1980 vergebene Auszeichnung an Menschen, die eine praktische Lösung zu ernsten Problemen der heutigen Zeit finden und diese auch mit Erfolg umsetzen.

 

Dieses Jahr ging diese ehrwürdige Auszeichnung an den Ökovisionisten Huang Ming. Laut Jury hat er den Preis „für seinen herausragenden Erfolg in der Entwicklung und Massenverbreitung von Spitzentechnologien für die Nutzbarmachung von Solarenergie“ erhalten.

 

Huang Ming war Ingenieur am Erdölforschungsinstitut in Dezhou (Ost-China). Als er eine Tochter bekam macht er sich viele Gedanken um die Umweltverschmutzung und deren Auswirkungen auf spätere Generationen. Aus diesem Grund fing er an neben seiner eigentlichen Arbeit sich zusätzlich mit Solarforschung zu beschäftigen. 1995 kündigte er schließlich seinen Job und gründete „Himim Solar“, eine kleine Werkstatt, welche zehn Menschen beschäftigte.

 

Heute ist Himim nach eigenen Angaben der weltweit größte Produzent solarbetriebener Warmwasserbereiter und beschäftigt über 9.000 Menschen. Viele Solar Fonds, die von nachhaltigen Banken angeboten werden, investieren in den Betrieb. Hunderttausende chinesische Dächer sind mit Sonnenkollektoren von Huang Mings Unternehmen geziert. Jährlich werden etwa 300 Mio. Quadratmeter verkauft, das ist nach Aussage des Gründers so viel wie die gesamte EU zusammen verkauft. Das aktuelle Vermögen von Ming wird auf etwa 300 Mio. Dollar geschätzt. Aufgrund seines immensen Erfolges trägt er in China bereits den Spitznamen „Sonnenkönig“.

 


 

Unser Tipp: Lohnt sich nicht nur für Nobelpreisträger, sondern auch für Sie: Solarinvestment CleanTech Solar 5

 


Anlage Solarinvestment CleanTech Solar 5
Laufzeit 8 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rendite 2012 – 2013: 7,25%
2014: 7,50%

2018: 9,00%
2019: 146,65%
Besonderheit – Sehr hohe Rückflüsse durch attraktive italienische Einspeisevergütung
– Sehr kurze Laufzeit von nur 8 Jahren
– Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energieträger

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de

 


 

Huang Ming macht klar, dass auch Schwellenländer wie China zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen. Zwar wird in China die größte Menge an CO2 täglich freigesetzt, doch gleichzeitig ist das Land ein Vorreiter bei alternativen Energien.

 

2002 ist Ming auch der Politik beigetreten und gehört seitdem dem Nationalen Volkskongress an. Er war daran beteiligt, dass 2005 das Gesetz für erneuerbare Energien eingeführt wurde.

 

Die Stadt Dezhou, in der Ming an einem Erdölforschungsinstitut früher arbeitete, ist mittlerweile eine wahre Solar-Stadt. Auf so gut wie jedem Dach befinden sich Sonnenstrom- oder Solarwarmwasseranlagen, ein gesamtes Hotel, sowie viele weitere Gebäude, werden dort lediglich durch Solarenergie betrieben. Die Stadt wird deshalb auch „das Tal der Sonne“ genannt. Huang Ming wünscht sich für die Zukunft, dass irgendwann jede Stadt in China bloß durch Solarenergie ihre Heizungen und Klimaanlagen betreibt.

3 wichtige Fragen über Solaranlagen an die Wattner Connect GmbH

Donnerstag, 29. September 2011
Herr Uhlenhut

Stand Rede und Antwort für uns: Ulrich Uhlenhut von Wattner

Herr Uhlenhut von der Wattner Connect GmbH, dem aktivsten Investor im Bereich Solarenergie in Deutschland, war für ein Gespräch mit Grünes Geld nach Aschaffenburg gekommen.

Grünes Geld hat sich insbesondere auf nachhaltige Investments wie etwa Solar Fonds, Windfonds oder generell Erneuerbare Energien Fonds spezialisiert, daher war es umso erfreulicher Herrn Uhlenhut als einen Experten zum Thema Solaranlagen befragen zu können.

 

 

Grünes Geld: Was sind 3 typische Schwachpunkte, die Sie bei geschlossenen Solarfonds immer wieder finden?

 

Es gibt eine Tendenz, Erträge über die durch das EEG gesetzlich garantierten 20 Jahre hinaus mit in die Prognose aufzunehmen. Der Ansatz ist extrem spekulativ und runiniert die „100%-EEG-Basis“ des Fondsproduktes (mit der dann trotzdem geworben wird). Niemand weiß, welche Einnahmen für Strom in 21 Jahren wirklich erzielt werden können und wie gut die Anlagen dann noch laufen. Die Nutzung dieses Mittels weist in der Regel auf einen zu teuren Einkauf des Initiators hin; die Prgognose wird von hinten gutgerechnet.

 

Grünes Geld: Auf welche 3 Punkte würden Sie als Anleger vor der Investition in einen geschlossenen Solarfonds unbedingt achten?

 

a) Wird in schlüsselfertige Anlagen investiert (keine Projektentwicklung)?
b) Kann der Initiator die Investitionsobjekte wirklich beschaffen und deren Qualität kontrollieren (Leistungsnachweis im Bereich Solar)?
c) Was sagt der Markt über den Inititator und seine vorherigen Angebote – wurden Versprechen eingehalten?

 

Grünes Geld: Welche Entwicklung im Bereich der geschlossenen Solarfonds sehen Sie in den nächsten 6-18 Monaten kommen?

 

In Ermangelung von Alternativen mit ähnlich gutem/geringen Risikoprofil sehe ich eine Vielzahl Solarfonds verschiedener Gestaltungsvarianten auf den Markt kommen, von etablierten Solar-Initiatoren, als Quereinsteigerangebote von anderen etablierten Initiatoren sowie von eher unerfahrenen/neuen Initiatoren. Die noch vorhandene gesetzliche Grundlage des EEG wird ausgenutzt (das gilt für Deutschland, Italien, etc.), solange es geht. Der Markt wird sich mit dem unzweifelhaft nahenden Wegfall gesetzlich gesicherter Vergütungen von selbst konsolidieren. Die Herausforderungen des freien Strommarktes werden dann nur die wirklich erfahrenen Anbieter meistern können.

 

Vielen Dank für das Gespräch

 


 

Unser Tipp für Sie: Aktivster Solarinvestor Deutschlands stellt sich vor!

 

In einer exklusiven Online Präsentation erklärt Ihnen der Vorstand des aktivsten deutschen Solarinvestors, Ulrich Uhlenhut, wie der hohe Sicherheitsgrad und die attraktiven Renditen von Solarparks realisiert werden können.

 

 

 


 

Stiftung Warentest: Renditen von Solaranlagen auf dem eigenen Dach

Mittwoch, 28. September 2011
solaranlage zuhause

Solaranlagen sind gut - für viele sind Solarfonds aber besser geeignet.

Eine gute Alternative anstatt bloß in Solar Fonds, wie sie etwa in einer nachhaltigen Bank angeboten werden, zu investieren, ist es Solaranlagen auf seinem eigenen Dach als Geldanlage zu verwenden.

 

Innerhalb des Zeitraumes Juli 2010 bis Januar 2011 gab es jedoch insgesamt drei Kürzungen für die Förderung für Solarstrom. Anleger erhalten dadurch 27% weniger Geld als noch letztes Jahr für ihren erzeugten Strom. Als Reaktion darauf war die Anzahl an neuinstallierten Solarstromanlagen in den ersten vier Monaten diesen Jahres über 50% im Gegensatz zum Vorjahr gesunken.

 

Bald jedoch könnte die Anzahl an Installationen wieder steigen: Die Hersteller der Solaranlagen werden in Kürze ihre Preise senken, da sie ihre Kapazitäten deutlich vergrößert haben. Bereits von Ende 2010 bis jetzt zum dritten Quartal von 2011 sind die Preise schon um knappe 20% herabgefallen.

 

Ebenso erfreulich ist die Nachricht, dass den Besitzern einer Solaranlage hohe Renditen erwarten, selbst wenn der Anlage-Preis etwa 2.400 bis 2.600 Euro pro kW Leistung beträgt, sind Renditen von 5-7% möglich. In dem Fall, dass der Besitzer einen Teil des produzierten Stroms selbst verwendet, sind nochmals höhere Renditen zu erwarten. In unten stehender Tabelle finden sie noch genauere Werte dazu.

 

Grund für die recht hohen Renditen ist die staatlich garantierte Einspeisevergütung. Für genau 28,74 Cent pro kWh ist es dem Eigentümer einer Solaranlage möglich, seinen Strom an einen örtlichen Netzbetreiber zu verkaufen. Dieser ist dazu verpflichtet, den angebotenen Strom zu exakt diesem Preis anzunehmen, jedoch nicht nur im Jahr der Inbetriebnahme, sondern für die folgenden 20 Jahren ebenfalls. Ein weiterer großer Vorteil für den Solaranlagenbesitzer: Fall er selbst den produzierten Strom nutzen sollte, muss der Netzbetreiber auch diesen Strom noch zahlen. Abhängig davon, wie hoch der Eigenverbrauchsanteil ist, erhält der Besitzer zwischen 12,36 Cent und 16,74 Cent pro kWh für den Strom.

 

 

Anlagepreis (Euro) pro Kilowatt Leistung Rendite (%) für die Dauer der staatlichen Vergütung von gut 20 Jahren bei einem jährlichen Stromertrag von … pro Kilowatt Leistung

 

 

Modell Volleinspeisung ins Netz 800 kWh 850 kWh 900 kWh 950 kWh 1000 kWh
2000 7,36 8,33 9,27 10,19 11,09
2200 5,90 6,62 7,72 8,59 9,44
2400 4,61 5,50 6,36 7,20 8,01
2600 3,47 4,33 5,17 5,97 6,75
2800 2,44 3,28 4,09 4,87 5,63
3000 1,50 2,33 3,12 3,88 4,61

 

 

Modell 30% Eigenverbrauch
und 3% Strompreiserhöhung
800 kWh 850 kWh 900 kWh 950 kWh 1000 kWh
2000 9,08 10,07 11,03 11,98 12,90
2200 7,60 8,53 9,45 10,34 11,21
2400 6,30 7,20 8,07 9,92 9,75
2600 5,15 6,02 6,86 7,67 8,46
2800 4,12 4,96 5,77 6,56 7,32
3000 3,18 4,00 4,79 5,56 6,30

 

 

Für viele besser geeignet: Das Geld in einen Solarfonds investieren

 

Wie der Artikel zeigt, sind die Renditen der eigenen Solaranlage stark schwankend und hängen von vielen Parametern ab. Wer weiß schon im voraus genau, wieviel Sonneneinstrahlung exakt auf seinem Dach ankommt? Wer wartet seine Anlage über 20 Jahre kontinuierlich? Für viele Anleger ist deshalb die Investition in einen Solarfonds die bessere Alternative. Es entsteht kein persönlicher Aufwand – die ganze Arbeit wird einem abgenommen. Die Anbieter sind sehr erfahren und können aufgrund sehr großer Einkaufsmengen bessere Preise für Module und Wechselrichter erzielen.

 

Wir haben deshalb einmal die tatsächlichen Renditen (IRR) von verschiedenen, aktuellen Solar Fonds dargestellt (die tatsächliche Rendite ist nicht garantiert, es gelten nur die offiziellen Angaben aus den Verkaufsprospekten!):

 

 

 

Chorus Clean Tech Solar 5, Laufzeit 8 Jahre, Italien-Fonds 10,17 %
Wattner SunAsset 3, Laufzeit 8 Jahre, Deutschland-Fonds 7,5 %
WOC Nachhaltigkeitsfonds 4, Laufzeit 20 Jahre, Italien-Fonds 8,12 %

 

 

Mehr zu den aktuellen Solarfonds finden Sie in unserer Kategorie Solarprojekte.


 

27.09.2011 : Overshoot Day

Dienstag, 27. September 2011
Regenwald

Der Bedarf an natürlichen Ressourcen übersteigt die Verfügbarkeit an natürlichen Ressourcen. Ein nachhaltigeres Wirtschaften ist daher dringend erforderlich.

Wir schreiben heute den 29. Septempber 2011. Ein ganz besonderer Tag, schließlich ist ab heute das Jahresbudget der Natur aufgebraucht. Heute ist der sogenannten Overshoot Day.

 

Wir haben jetzt bereits alle Ressourcen der Erde beansprucht, die für ein ganzes Jahr ausgereicht hätten, wenn unsere Wirtschaft nachhaltig betrieben worden wäre. Die gesamte Menschheit hat Schulden, und zwar Schulden bei der Natur. Die Umweltorganisationen WWF, GLOBAL 2000 und Greenpeace geben zu bedenken, dass wir uns zu viel von der Natur nehmen, obwohl wir nicht zurückzahlen können.

 

Experten des Global Footprint Networks haben den Overshoot Day errechnet, indem sie die Biokapazität der Erde mit dem ökologischen Fußabdruck verglichen haben. Die Biokapazität ist die Summe aller natürlichen auf dem Planeten befindlichen Ressourcen, die sich jährlich immer wieder erneuern. Der ökologische Fußabdruck (auch: Footprint) stellt den Bedarf an natürlichen Ressourcen da.

 

Obwohl es mittlerweile möglich wäre den Footprint zu reduzieren ist er weiterhin am wachsen. Eine Kehrtwende ist noch nicht in Sicht. Dabei ist es enorm wichig unseren Bedarf an natürlichen Ressourcen zu verringern. Schließlich haben wir bereits im September diesen Jahres unser jährliches Budget, welches für die Erde verträglich ist, überschritten.

 


 

Unser Tipp für eine nachhaltige und ökologische Geldanlage:  Einmalsparen Standard 2000+ Ethik

 

Projekt Einmalsparen Standard 2000+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 2.000 Euro
Rendite 2009: 20,75%
2010: 13,77%
Besonderheit – Sehr gute Chancen auf langfristig überdurchschnittliche Wertzuwächse
– Täglich kündbar
– Sie investieren nachhaltig
– Alle ausgewählten Nachhaltigkeitsfonds berücksichtigen strenge Ethik-Filter

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de

 


 

Unseren Bedarf zu reduzieren wird sicherlich keine leichte Aufgabe, zumal die Menschheit stets weiter am wachsen ist und somit noch mehr Energie benötigt. Ziel muss es daher sein, die vorhandenen Ressourcen auf dem gesamten Planeten gerecht zu verteilen. Die aktuelle Lage ist nämlich so, dass lediglich ein Viertel der Weltbevölkerung ganze drei Viertel der Ressourcen aussnutzt.

 

Seit den 70er Jahren übersteigt der Footprint jedes Jahr aufs Neue die Biokapazität der Erde. Dieses Jahr beträgt das ökologische Defizit etwa 40%. Es muss damit aufhören, dass die Menschheit weiterhin so viele Schulden bei der Natur aufnimmt, denn anderst wie bei einer Firma, wäre ein Bankrott der Erde der Untergang für uns alle.

Wenn auch Sie zu einer besseren Zukunft beitragen möchten, dann legen Sie ihr Geld in nachhaltige Fonds und ökologische Fonds an, welche in Unternehmen investieren, die auch wirklich nachhaltig wirtschaften.

Ökorenta Neue Energien VII ist endlich da

Montag, 26. September 2011
Solar und Wind Energie

Der ÖKORENTA VII investiert in Erneuerbare Energien wie etwa Solar- und Windenergie.

Nachdem der Nachfolger des ÖKORENTA Neue Energien VI von der BaFin genehmigt wurde, steht er nun in den Startlöchern und wird vom Großteil der nachhaltigen Banken angeboten.

 

Eine Beteiligung in diesen Erneuerbare Energien Fonds ist ab 10.500 Euro möglich, die Laufzeit wird etwa 12 Jahre betragen und die voraussichtliche Auszahlung beläuft sich auf insgesamt 201% (das sind im Durchschnitt ca. 9% p.a. vor Steuern bezogen auf das Kommanditkapital). Bei dem ÖKORENTA Neue Energien VII handelt es sich um einen reinen Eigenkapitalfonds, in den man mit bis zu 20 Mio. Euro Eigenkapital (zuzüglich 5% Agio) investieren kann.

 

Der Ökofonds wird in zwei verschiedene Arten von Beteiligungen investieren. Zum einen in Minderheitsbeteiligungen, also in einen Zweitmarktanteil an bestehenden Publikumsfonds, und zum anderen in Mehrheitsbeteiligungen. Bei der zweiten Variante wird bis hin zu 100% an Beteiligungsgesellschaften, welche bereits aktive Energieanlagestandorte betreiben, investiert. Dazu zählen auch Geldanlagen in Repowering-Projekte.

 

Alle Anlageobjekte sind Gesellschaften deutschen Rechts, was jedoch nicht bedeuten muss, dass sich die Standorte der Energieanlagen innerhalb Deutschlands befinden müssen. Die Vergütung für den erzeugten Strom muss lediglich analog zum deutschen Erneuerbaren Energien Gesetz geregelt sein.

 

Der Fonds bietet eine hohe Sicherheit, da nur in Standorte mit vorliegenden Ist-Daten investiert wird und eine breite Streuung vorhanden ist, schließlich wird in zahlreiche Solar Fonds und Wind Fonds investiert.

 


 

Unser TippNeue Energien VII

 

Projekt Neue Energien VII
Laufzeit 12 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rendite 2014: 4,00%
2015: 8,00%
2016: 10,00%
2017: 14.,00%
2018: 16,00%
2019: 22,00%
2020: 25,00%
2021: 30,00%
2022: 36,00%
2023: 36,00%
Besonderheit – Fördert „Erneuerbare Energien“
– Nutzt staatlich garantierte Einspeisevergütung für kalkulierbare Einnahmen
– Hohe Sicherheit da die eingekauften Projekte bereits längere Zeit im Betrieb sind

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de

 


 

Nachhaltigkeit nimmt eine immer größer werdende Rolle ein

Freitag, 23. September 2011
Allee

Nachhaltige Investments erleben einen Boom.

 

Wie die Financial Times Deutschland berichtet, reagieren immer mehr Großfirmen auf die Forderungen der nachhaltig orientierten Anleger.

 

Herausgefunden wurde dies anhand einer Umfrage. Die Mitglieder der wichtigsten deutschen Aktienindizes nahmen an jener Umfrage teil. Dabei kam heraus, dass 56% aller Beteiligten der Meinung sind, dass der Kontakt mit nachhaltig orientierten Investoren einen Einfluss auf die Geschäftspolitk haben könnte. Vor acht Jahren bei einer ähnlichen Umfrage waren lediglich 38% dieser Auffassung.

 

 


 

Unser Tipp für ein nachhaltiges Investment:  Monatssparen Sicherheit 300+ Ethik

 

Projekt Monatssparen Sicherheit 300+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 300 Euro
Rendite 2009: 8,88%
2010: 5,80%
Besonderheit – Langfristige stabile Wertzuwächse
– Täglich kündbar
– Sie investieren nachhaltig
– Alle ausgewählten Nachhaltigkeitsfonds berücksichtigen strenge Ethik-Filter

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de

 


 

Nur noch 17% der Befragten gaben an, dass ihr Öko- und Sozialmanagement unabhängig von Anfragen, wie etwa durch eine Ratingagentur, sei. 2003 waren es noch 34% der Unternehmen, die dies behaupteten. Die Anzahl der Verweigerer ist somit deutlich geschrumpft.

 

Laut dem Oberhaupt des Deutschen Aktieninstituts, Rüdiger von Rosen, ist die Ursache von allem der Boom bei nachhaltigen Geldanlagen. Zur heutigen Zeit wird im deutschsprachigen Raum etwa das siebenfache an Geld in nachhaltige Branchenfonds (wie z.B. in Solarfonds oder Windfonds) investiert als im Jahre 2003 (Quelle: Sustainable Business Institute). Umwelt Banken und nachhaltige Banken sind daher sehr gefragt aktuell.

Teersandabbau: Das dreckige Geschäft von Kanada

Mittwoch, 21. September 2011
Teersand

Teersand in Kanada: Der Abbau ist teuer, aufwendig und extrem umweltschädlich.

Der britischen Tageszeitung „Guardian“ zufolge, soll Kanada in den letzten Jahren enorme Lobbyarbeit in Europa betrieben haben. Damit keine Auswirkungen auf den demnächst kommenden kanadischen Handel mit Öl aus Teersand entstehen, soll die dortige Regierung versucht haben, Einfluss auf die europäische Verkehrspolitik zu nehmen.

 

Teersandabbau ist sehr kostspielig und mit hohem Aufwand verbunden, viel schlimmer ist jedoch, dass er große Schäden an der Umwelt und dem Klima anrichtet. Es wird davon ausgegangen, dass beim Abbau von Teersand die fünffache Dosis an Treibhausgasen freigesetzt wird wie bei der Gewinnung von konventionellem Öl. Rund 80 Kilogramm Treibhausgase werden pro produziertem Barrel (= 159 Liter Öl) in die Atmosphäre freigesetzt. Kanada hat neben Venezuela das größte Teersand-Vorkommen. Rund zwei Drittel des weltweiten Bestandes befinden sich in den beiden Ländern.

 

Bis 2020 soll es eine Senkung der Treibhausgase im Verkehrsbereich um 6% geben, dieses Ziel hat die Europäische Kommission gesetzt. Erreicht werden soll es anhand eines Treibstoffqualitätgesetzes. Und eben dieses Gesetzt sei der kanadischen Regierung sauer aufgestoßen, weshalb sie dann vehement europäische Politiker beeinflusst haben soll um die Regelungen zu lockern, so die Anschuldigung der Umweltschützergruppe „Friends of the Earth“ gegenüber Kanada. Insbesondere die umweltschädlichen Wirkungungen von Teersand sollen verharmlost dargestellt worden sein. Zusätzlich ist Kandada mit allen Mitteln am versuchen das Inkrafttreten des Gesetztes nach weiter hinten zu verschieben, indem sie weitere Forschungsergebnisse und Studien fordern.

 

Der „Guardian“ berichtet zudem, dass die Teersandindustrie von Kanada zusammen mit der Politik eine spezielle Lobbygruppe in London gegründet haben soll. Außerdem sollen die großen Ölkonzerne Shell und BP unter einer Decke mit der Teersandindustrie stecken, sie dienen als eine Art „politische Reinwaschung“. Bisher hat die kanadische Regierung noch keinerlei Reaktion auf die Anschuldigungen der britischen Tageszeitung gezeigt.

 


 

Unser Tipp für eine nachhaltige Geldanlage, die in „saubere Energie“ investiert: SunAsset 3

 

Projekt SunAsset 3
Laufzeit 8 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rendite 2012 – 2016: 7.00%
2017 – 2018: 8,00%
2019: 119,30%
Besonderheit – Attraktive Ausschüttungen durch staatliche Einspeisevergütung
– Sehr kurze Laufzeit von nur 8 Jahren
– Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energien

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de

 


 

Anstatt in Öl zu investieren, was eventuell aus Teersand gewonnen wurde, sollte viel mehr Wert auf Erneuerbare Energien Fonds gelegt werden, insbesondere auf Solarfonds. Sie fördern damit individuell die „saubere Energie“, eine Energie, die nicht durch umweltschädliche Prozesse gewonnen wird.

Blue Petroleum – Der Treibstoff der Zukunft?

Montag, 19. September 2011
Algen

Bis 2040 soll jeder zweite Flug mit Blue Petroleum angetrieben werden.

Algen, bisher wurden diese Pflanzen hauptsächlich in den Bereichen Nahrungsergänzung, Kosmetik und Aquakultur verwendet. Nun soll dieses nach Spinat aussehende Gewächs als Grundstein für einen neuen Treibstoff dienen, mit dem in naher Zukunft sogar Flugzeuge fliegen können sollen.

 

Dies klingt erst einmal nicht sehr glaubhaft, doch weiß die spanische Firma Bio Fuel Systems (BFS) mit ihrem „Blue Petroleum“ zu überzeugen. Nahe Alicante erstreckt sich ein elf Hektar großes Gelände von BFS. Dort zu sehen sind unzählige aus Glas bestehende Röhren, die gefüllt mit Algen sind. Nach jahrelanger Forschung ist es den Spaniern gelungen anhand von Algen einen Treibstoff herzustellen. Dafür mussten viele Hürden genommen werden, angefangen von der Suche nach einer geeigeneten Algenart, die genügend Öl in ihren Zellen produdiert, über das Herausfinden eines beschleunigten Wachstumsprozesses der Einzeller, bis hin zu einer ausreichenden CO2-Versorgung bei der Produktion.

 

Das elf Hektar große Gelände besitzt insgesamt 48 Reaktoren, welche pro Jahr einen Ertrag von  ca. 20.000 Fass Algensprit hervorbringen. Ein Fass enthält 159 Liter, also einem Barrel.

Aufgrund des bisherigen Erfolges plant BFS eine industrielle Anlage bei Almeria. Sie soll 600 Hektar groß sein und etwa 1 Millionen Fass als Jahresertrag haben. Mit dieser Menge könnte fast gesamt Spanien mit Treibstoff versorgt werden. Die Herstellungskosten bei einer industriellen Produktion sollen sich zwischen 45-59$ belaufen, also ähnlich wie aktuell bei dem Rohöl.

 

Im Gegensatz zu herkömmlichen Energieplanzen steht der Algensprit in keinem Konflikt mit der Nahrungsmittelerzeugung. Algen können nämlich in Anlagen gezüchtet werden, die kein fruchtbares Land verbrauchen. Eine solche Anlage könnte somit auch in wüstenähnlichen Landschaften errichtet werden.

 

Besonders für die Luftfahrindustrie ist das Blue Petroleum interessant, schließlich könnte dieser Treibstoff das extrem umweltschädliche und fossile Kerosin ersetzen. Von Experten wird vermutet, dass bis 2040 etwa die Hälfte aller Flüge mit dem Algentreibstoff betrieben werden können.

 

Dem Blue Petroleum steht eine große Zukunft bevor. Dadurch ist davon auszugehen, dass nachhaltige Banken in geraumer Zukunft vermehrt grüne Investments anbieten werden, die in Blue Petroleum investieren.

Wasserkrise verschärft sich immer mehr, Handlungen sind dringend nötig!

Montag, 19. September 2011
Wassertropfen

Bis 2030 könnte der weltweite Wasserbedarf um bis zu 40% steigen.

Vom 21. bis 27. August fand die Weltwasserwoche in Stockholm statt. Rund 3.000 Experten sprachen sich dort über das Thema Verbesserung der Wasserversorgung und Wasserqualität aus.

 

Dabei erklärten die Teilnehmer dieser Konferenz, dass bis 2030 der globale Wasserbedarf um bis zu 40% ansteigen könnte. Grund dafür ist, dass Wasser immer verstärkter bei Nahrung und Energie benötigt wird, die Versorgungssicherheit mit Wasser spielt ebenfalls eine Rolle. Wenn sich die globale Wasserkrise weiterhin vergrößert, steigen auch die öffentlichten Gesundsheitkosten, die Wirtschaft wird eine negative Entwicklung erleiden, ökologische Probleme werden vermehrt auftreten und eine geopolitische Spannung kann entstehen.

 

Daher muss dringend etwas gegen die illegale Ausbeutung und den Schwarzmarkt für Wasser getan werden. Der WWF fordert sofortige Handlungen von der internationalen Staatengemeinschaft. Wenn nichts unternommen wird, werden große Probleme in einigen Jahren auf uns zukommen. Im März 2012 findet das UN-Weltwasserforum und im Juni 2012 die UN-Konferenz für Nachhaltige Entwicklungen Rio+20 statt. Diese beiden Veranstaltungen sind perfekt dafür geeignet, um dort einen Grundstein für eine nachhaltigere Weltwirtschaft zu legen. In erster Linie muss dabei das Menschenrecht auf Wasser durchgesetzt werden. Allein mit technischen Mittel ist dies jedoch nicht möglich, es muss viel mehr etwas für die Erhaltung der Ökosysteme getan werden.

 

Daher muss auf der Rio+ 20 eine feste Zielsetzung entstehen, welche bis 2020 als umzusetzen gilt. Wissentschaftler und Experten fordern als Ziele u.a. eine 20%ige Reduzierung von Nachertneverlusten bei Lebensmittel sowie eine Effizienzsteigerung der Bewässerung im Agrarsektor um 20%. Ebenfalls muss aus Sicht der Experten eine Steigerung der weltweiten Menge an aufbereitetem Wasser um 20% und eine Verringerung der Wasserverschmutzung um 20% stattfinden.

 

Sie selbst können gezielt auch dazu beitragen, dass die genannten Ziele erreicht werden, beispielsweise durch ein speziell auf Wasser spezialisiertes grünes Investments. Viele nachhaltige Banken bieten solche Ökofonds an. Unser Tipp dazu wäre das „Wasser Einmalsparen 2000+ Ethik“.

 


 

Unser Tipp für ein Wasserinvestment:  Wasser Einmalsparen 2000+ Ethik

 

Projekt Wasser Einmalsparen 2000+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 2.000 Euro
Rendite 2009: 31,37%
2010: 23,91%
Besonderheit – Sehr gute Chancen bei guter Stabilität
– Täglich kündbar
– Sie helfen das globale Wasserproblem zu bekämpfen
– Ethik-Kriterien werden berücksichtigt

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de