Archiv für November 2011

Fukushima: Erstmals Journalisten vor Ort

Montag, 14. November 2011

Wie die FDT in Ihrer heutigen Ausgabe berichtet, hat die japanische Regierung erstmals Journalisten zu dem am 11. März 2011 verunglückten Atommailer in Fukushima gelassen. 36 Journalisten durften am Samstagabend per Bus zu dem Unglücksreaktor, 35 davon Japaner. Der einzige Platz für einen ausländischen Journalisten wurde verlost. Ein Mitarbeiter der Martin Fackler von der New York Times war der glückliche. Er teilte seine Eindrücke mit den anderen.

 

Bild vom Reaktor am 18. März 2011

Fukushima: Die Explosionsschäden sind nichts im Vergleich zu den Strahlenschäden

Und diese Eindrücke zeigen im Zeitraffer, was Atomkraft bedeutet: auf der Fahrt zum Meiler säumen Geisterstädte die Straße, das Strahlenmessgerät zeigt kontinuierlich höhere Werte an. Beim Ausgangspunkt, dem J-Village, Japans größter Sportanlage und gleichzeitig Hauptquartier der Krisenmanager, zeigt es 0,45 Mikrosievert an. An der Grenze zum Sperrgebiet sind es schon 0,7 Mikrosievert. 1,5 Mikrosievert sind es dann in Tomioka, dem ehemaligen Besucherzentrum für die Fukushima AKW’s. Fünf Kilometer südlich der Unglücksreaktoren ist der Wert dann so hoch, dass das Messgerät nur noch piepst. Die Atemschutzmasken werden den Journalisten ausgegeben, als der Wert auf 6,7 Mikrosievert gestiegen ist. Am Tor zum AKW-Gelände sind dann 20 Mikrosievert erreicht – aufs Jahr gesehen 175 Millisievert, das 8-fache der Evakuierungsgrenze. Je nach Punkt auf dem Gelände werden sogar extreme 300 Mikrosievert erreicht.

 

Auf dem Gelände bietet sich weiterhin ein Bild des Schreckens. Tsunami und Reaktorexplosionen haben zertrümmerten Stahlbeton, zerknautsche Lastwagen, zerfetzte Rohre und aufgebrochene Straßen hinterlassen. Die Aufräumarbeiten gehen sehr schleppend voran, denn die täglich 3.200 Helfer müssen sich vor der Strahlung so gut wie möglich schützen.

 

Konkret ist bisher nur der Reaktor 1 von einem provisorischen Gebäude umschlossen. In den Reaktor 3 kann man sogar noch hineinschauen. Wasserstoffexplosionen hatten nach der Katastrophe Reaktor 1 und Reaktor 3 zerstört sowie ein Loch in Reaktor 4 gerissen.

 

Ebenfalls am Samstag war der Minister für die Atomkrise und Umweltschutz, Goshi Hosono, auf dem Gelände. In einer Ansprache für die Mitarbeiter zeigte er sich mit dem Fortschritt sehr zufrieden: “Die Daten zeigen, dass die Reaktoren zweifellos stabilisiert worden sind.” Den Xenon Fund von Anfang November (wir berichteten im Blog über den Fukushima-Fund) hält er für harmlos. Das Gas sei nicht bei einer Kernspaltung, die der Beweis für die weitergehende Kernschmelze wäre, entstanden, sondern stamme von Curium, einem Metall, das in Atomreaktoren entsteht und sich leicht spaltet. Er muss allerdings zugeben: ganz sei die Gefahr noch nicht gebannt.

 

Wenn der Kraftwerksbetreiber Tepco garantiert, dass die Temperatur in den Meilern unter 100 Grad Celcius bleibt, kann die Regierung die 2. Stufe der Rettungsarbeiten abschließen zu können. Das soll bis Ende des Jahres geschafft sein. Auch die schwer erreichbaren Reaktoren 1 und 3 werden offensichtlich bereits gekühlt. Diese sind in die äußere Reaktorschutzkammer hineingeschmolzen. Der genaue Zustand ist aber nach Auskunf von Hosono nicht bekannt.

 

Trotz aller positiver Zwischenmeldungen: der Gau zeigt die nicht tragbaren Gefahren der Atomkraftwerke. Und auch die immer noch positiv eingestellten japanischen Politiker müssen zugeben, dass erst in 30 Jahren die Fukushima-Reaktoren endgültig abgebaut werden können.

 

Weiterhin sind wir alle gefragt, um die tödlichen Atomkraftwerke weltweit zu minimieren und zur endgültien Ruhe zu bringen. Deutschland geht den Weg und schaltet ab. Aber damit ist nur der 1. Schritt getan. Solange irgendwo auf der Welt noch AKW’s laufen, ist die Gefahr nicht gebannt. Von den über Tausenden von Jahren strahelnden Abfällen ganz zu schweigen. Wir müssen also weiter machen. Ein wichtiger Schritt: geben Sie ihr Geld nicht an die Atom-Konzerne. Denn wer auf der normalen Bank anlegt, tut das. Das Geld fließt an die Konzerne wie Tepco, natürlich ohne dass dies der Anleger direkt erfährt.

 

Es ist deshalb die wichtigste Aufgabe jeden Geldanlegers, sich um die Verwendung seiner Mittel zu kümmern. Erneuerbare Enerige statt Atomkraft, Mikrofinanz-Hilfen statt Kinderarbeit, Wasser-Gewinnung statt Umweltverschmutzung. Gute Umweltfonds und Ökofonds leisten genau das. Und wer noch gezielter investieren möchte, solle Windfonds und Solarfonds betrachten. Die lohnen für die Umwelt und für den Geldbeutel gleichermaßen.

 

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Unser Tipp für eine garantiert atomkraftfreie GeldanlageSunAsset 3

 

Projekt SunAsset 3
Laufzeit 8 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rendite 2012 – 2016: 7,00%
2017 – 2018: 8,00%
2019: 119,30%
Besonderheit - Attraktive Ausschüttungen durch staatliche Einspeisevergütung
– Sehr kurze Laufzeit von nur 8 Jahren- Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energieträger

 

 

 


 

Bald haben wir’s geschafft: bereits jedes 4. Säugetier vom Aussterben bedroht

Freitag, 11. November 2011
Gorillas

Jedes vierte Säugetier gilt als gefährdet. Beispielsweise Gorillas.

Obwohl die Schutzmaßnahmen für aussterbende Tiere und Pflanzen stets umfangreicher werden, steigt die Zahl der vom Aussterben bedrohten Arten weiter an. Dies verkündete die Weltnaturschutzunion (IUCN), welche am gestrigen Tage die neu überarbeitete Rote Liste der Öffentlichkeit preisgab.

 

Insgesamt sind 61.900 Tiere und Planzen erfasst. Laut der Roten Liste geltern insgesamt 3.879 Arten davon als vom Aussterben bedroht. Das ist im Gegensatz zum letzten Jahr ein Anstieg von etwa 300 Arten.  5.689 Arten werden als “stark gefährdet” gehandelt und 10.002 Arten gelten als “gefährdet”. Jedes vierte Säugetier ist somit entweder gefährdet, stark gefährdet oder gar vom Aussterben bedroht. Und der Trend geht leider in die Richtung, dass immer mehr Arten um ihre Existenz bangen müssen.

 

Trotz all den negativen Feststellungen gibt es jedoch auch Erfolgsgeschichten zu verschreiben. Beispielsweise war der Bestand der südlichen Breitmaulnashörner Ende des 19. Jahrhunderts bei etwa 100 Exemplaren. Mittlerweise ist der Bestand dieser Art wieder auf 20.000 gestiegen. Das Przewalski-Pferd galt als so gut wie ausgestorben. Nun seien wieder über 300 dieser Säugetiere in freier Umlaufbahn. Es zeigt sich also, dass es durchaus möglich ist, gefährdete Arten zu schützen und deren Bestand gar wieder zu erhöhen.

 


 

Unser Tipp für die Natur: Holzinvestment: Holz Einmalsparen

 

Projekt Holz Einmalsparen
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 500 Euro
Rendite
2009: 55,12%
2010: 20,73%
Besonderheit - Sehr gute Chancen auf langfristig überdurchschnittliche Wertzuwächse bei guter Stabilität
- Täglich kündbar.
- Sie helfen die weitere Verbreitung des natürlichen Rohstoffs Holz zu fördern

 

Alle Informationen zum Ökorenta Neue Energien VII

 


 

Ebenfalls dramatisch ist die Situation der Reptilien, so die IUCN. Rund 40% der an Land lebenden Reptilien-Arten auf Madagaskar seien gefährdet. Insgesamt 22 Arten gelten sogar vom Aussterben bedroht. Dazu zählen Reptilien wie etwa Chamäleons, Geckos und Schlangen.

Selbst Pflanzen haben mit ihrer Existenz immer mehr zu kämpfen. Früher war beispielsweise die chinesische Wasserfichte eine weit verbreitete Pflanze in China und Vietnam. Mittlerweile gilt sie als vom Aussterben bedroht. Grund dafür sei, dass immer mehr Wald in Ackerflächen umgewandelt wird.

Laut des WWF werden viele Arten bereits ausgestorben sein, bevor sie überhaupt erst entdeckt werden. Die Rote Liste umfasst schließlich nur einen Bruchteil aller existierenden Arten. Es wird vermutet, dass insgesamt über 10 Millionen Arten weltweit vorhanden sind.

 

Eine maßgebliche Ursache für das Aussterben vieler Arten ist das Abholzen von Wäldern. Wenn Sie also einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt beitragen möchten, dann investieren Sie in Umweltfonds, wie etwa einem Holzinvestment. Angebote dazu finden sie bei Umweltbanken oder unter “Grünes Geld”.

Facebook – grüner Engel oder Datengau?

Donnerstag, 10. November 2011
Lulea

Hier in dem nordschwedischen Lulea wird Facebook sein erstes europäisches Rechenzentrum errichten lassen.

Immer wieder ist Facebook in den vergangenen Tagen in den Schlagzeilen. Die neueste Nachricht: Facebook lässt in dem schwedischen Ort Lulea ein neues Rechenzentrum errichten. Damit ist es das erste Rechenzentrum in Europa. Lulea befindet sich im Norden Schwedens und ist nur 11o Kilometer vom Nordpolarkreis entfernt. Die Durchschnittstemperatur beträgt dort 1,3 Grad, Höchstwerte liegen bei 15 Grad.

 

Das Rechenzentrum soll aus drei Serverhallen bestehen. Der dafür benötigte Raum beträgt etwa 30.000 Quadratmeter Fläche. Nach Errichtung soll das Rechenzentrum für 184 Mio. Facebook-Nutzer zuständig sein. Aus Sicht von Umweltschützern ist Lulea der perfekte Ort für solch eine Anlage. Schließlich müssen eine solche Vielzahl an Rechnern normalerweise mit einem enormen Aufwand gekühlt werden, da in Nordschweden allerdings solch kalte Temperaturen herrschen und zusätzlich 14 Wasserkraftwerke ihren Standort dort besitzen, kann die Kühlung auf umweltfreundliche Art und Weise praktiziert werden. Umweltbanken und nachhaltige Banken könnten daher auf Facebook aufmerksam werden.

 

Doch dies dürfte für Facebook nicht der einzigste Grund gewesen sein, weshalb Lulea als europäischer Standort gewählt wurde. Denn Schweden ist gleichzeitig auch ein Land, dass auf Datenschutz keinerlei Wert legt. 2009 wurde ein Gesetz verabschiedet, das es dem schwedischen Geheimdienst erlaubt, jeglichen Datenverkehr, der die Landesgrenze überschreitet, zu überwachen – und das ohne richterlichen Beschluss. Folglich ist es erlaubt alle Telefonate abzuhören, SMS und E-Mails mitzuverfolgen und sogar Facebook-Nachrichten zu lesen. Es herrscht eine totale Überwachung.

 

Dem Bürgermeister von Lulea, Karl Petersen, stört diese Verachtung gegen den Datenschutz nicht. Er hofft, dass auch andere IT-Konzerne aufgrund des geeigneten Klimas in seine Region ziehen. Bisher sieht es allerdings nicht danach aus, dass weitere Unternehmen dies tun. Für Google steht es seit der Einführung des Gesetzes außer Frage nach Schweden zu expandieren. Der skandinavische Telekommarktführer TeliaSonera ging mit seinen Mailservern deshalb sogar nach Finnland.

 


 

Garantiert ohne Datenklau: Holz-Investments in Edelbäume (bis 31.12.2011 4% sparen):  Lignum

 

Projekt Lignum
Laufzeit mind. 12 und max. 23 Jahre
Mindestanlagesumme 3.700 Euro
Rendite
2019:  3,00%
2020:  4,00%
2021:  4,00%
2022:  4,00%
2023:  25,00%
2024:  28,00%
2025:  12,00%
2026:  13,00%
2027:  20,00%
2028:  23,00%
2029:  40,00%
2030:  45,00%
2031:  62,00%
2032:  69,00%
2033:  71,00%
2034:  79,00%
Besonderheit - Attraktive Rendit und Auswahl an 4 verschiedenen Holzsorten: Robinie, Schwarznuss, Kirsche und Maulbeere
- Steuerfreie Ausschütung und Investment ohne Wechselkursrisiken
- Sie fördern mit Holz einen schönen und natürlichen Rohstoff, der erheblich und langfristig CO2 bindet.

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de

 


 

Lignum Edelholz bis Ende des Jahres 4% günstiger

Mittwoch, 09. November 2011
Edelhölzer

Auch zu finanziellen Krisenzeiten eine sichere Anlage: Investition in Holz

Anleger sind stets auf der Suche nach recht risikoarmen Investitionen. Zu Krisenzeiten der Finanzmärkte ist es aber gar nicht so leicht eine sichere Anlage ausfindig zu machen. Allerdings ist ein klarer Trend zu Sachwerten wie Erneuerbaren Energien Fonds oder Waldfonds sichtbar geworden. Die Menschen erwarten hierbei ein niedrigeres Risiko als bei anderen Investitionen. Und damit haben sie auch Recht.

 

Heute wollen wir Sie insbesondere auf Holzinvestments aufmerksam machen, daher stellen wir Ihnen die Vermögensanlage “LIGNUM nobilis” vor.

 

Hiebei handelt es sich um ein grünes Investment, das auf einen Sachwert setzt, welcher vom Wertverfall auf den Finanzmärkten keine Auswirkungen spürt. Sie erwerben nämlich kein Finanzprodukt, sondern Edelhölzer, welche auf den LIGNUM Plantagen angepflanzt werden. Sie erhalten somit quasi keine Kapitrückflüssse, sondern Ernteerträge. Sie können zusehen wie Ihr Vermögen “wächst”. Das Projekt ist unabhängig von den Entwicklungen an den Finanzmärkten. Waldbauliche Risiken, wie etwa Schädlinge oder Feuer, spielen bei LIGNUM nobilis ebenfalls keine Rolle.

 

Seit dem diesjährigen Jahreswechsel werden die Kosten für Aufforstung, Pflege, Bewachung und Energie höher kalkuliert, foglich steht ein Preisanstieg bevor. Dieser wird am 1. Januar 2012 stattfinden und beläuft sich auf 4 Prozent. Aktuell werden aber noch die bisherigen Preise angeboten. Daher ist es besonders lohnenswert noch bis spätestens zum 20. Dezember 2011 in dieses risikoarme grüne Investment anzulegen. Folgende Angebote werden beispielsweise ab dem neuen Jahr teurer:

 

- die Einmal-Investition in das Edelholz Schwarznuss 23 in Höhe von 38.510 EUR um 1.425 EUR (plus 3,7%),

- der Einmal-Betrag beim kleinsten Sparvertrag um 139 EUR (plus 6,8%),

- der Einstiegspreis zum Erwerb einer Einheit Robinie 21 um 150 EUR (plus 3,7%).

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de

7 Punkte um Ihr Geld über die Krise zu retten

Dienstag, 08. November 2011
4 junge Leute schauen nach oben

Wie soll man sein Geld anlegen? Mit unseren 7 Tipps sind Sie gut aufgestellt.

Ein Euro-Krisengipfel jagt den nächsten. Die Politik ändert im Tagesrythmus ihre Meinung. Da schnürt die EU ein Hilfspaket für Griechenland, stellt es dem Ministerpräsidenten vor, er lächelt und nickt, geht nach Hause, und dort fällt ihm ein: lassen wir doch das Volk nochmal darüber abstimmen. Keine 48 Stunden später hat er es sich wieder anders überlegt. Wiederrum nur wenige Tage später hat es ihn seinen Posten gekostet.

 

Sieht so eine wohlüberlegte, vertrauensbildende Politik aus? Sieht so ein Europa aus, in das die Welt noch beruhigt investieren kann?

 

Aber über dem Atlantik sieht es nicht besser aus – die Staatsverschuldung der USA ist so hoch, dass sie im Sommer ganz kurz vor der Zahlungsunfähigkeit standen, hätten sie nicht kurzfristig die selbst gesteckte Schuldenobergrenze zum wiederholten Male nach oben verschoben.

 

Doch wie sollte man jetzt investieren – wie kann man sein Geld sicher über die Krise retten? Denn in einem Punkt sind sich viele Experten sicher: in den nächsten Jahren werden wir über die Sicherung des Vermögens sprechen, nicht über große Renditen. Wer mehr dazu wissen will: hier unser Beitrag über die finanzielle Repression.

 

 

 

Hier nun die 7 wichtigsten Punkte zur Sicherung Ihres Vermögens:

 

  1. Auch bei der Geldanlage gilt: Nur wer streut rutscht nicht aus!
    Weder in normalen Zeiten, noch in Krisenzeiten kann jemand vorher sagen, wie sich welche Anlageklasse entwickelt. Deshalb gilt heute noch mehr als je zuvor: das angelegte Geld muss gestreut werden. Setzen Sie niemals alles auf eine Karte.
  2. Angst sollte nicht Hirn fressen: Bankprodukte sind weiterhin Geldvernichter
    Unsere im September 2011 durchgeführte Bevölkerungsbefragung (Ergebnisse hier) zeigt, dass 70% der Bevölkerung Bankeinlagen wie Sparbücher und Girokonten bei der Sicherheit für “Sehr gut” oder “Gut” halten. Dabei gab es bei uns in Deutschland in den letzten 100 Jahren bereits 2 Währungsreformen (1923 und 1948) die das Geld auf Banken für die Sparer vernichteten. Außerdem gilt weiterhin: Bankzinsen sind historisch (und auch aktuell) niedriger als die Inflationsraten –> effektiv vernichten Sie damit Geldwert. Bankeinlagen sollten also nur für kurzfristig benötigtes Geld genutzt werden (Girokonton und Tagesgeldkonten). Wenn Sie 3 Jahre oder mehr Anlagedauer haben: suchen Sie Alternativen.
  3. Teufelszeug oder sicherer Sachwert: Aktien und Aktienfonds
    Bei vielen Menschen sind Aktien und Aktienfonds Teufelszeug. Oftmals wurden erste, bittere Erfahrungen gemacht und danach diese Anlageklasse nie mehr angerührt. Aber: Aktien sind Sachwerte. Wer 1930 sein Geld in ein Sparbuch steckte, hatte 20 Jahre und einen Weltkrieg später fast alles verloren. Wer aber sein Geld in Aktien von Mercedes-Benz steckte, konnte sich 1950 freuen: sie hatten bereits wieder den Wert von 1930 erreicht. 10 Jahre später waren Sie um ein vielfaches gestiegen. Also: wer Grundregeln befolgt, wird weiterhin mit Aktien gut fahren. Die Streuung können Sie als Privatanleger nur über Aktienfonds erreichen. Gute nachhaltige Aktienfonds finden Sie z.B. in unseren Musterdepots für Vermögensbildung. Die überzeugende Entwicklung der Grünes Geld Musterdepots im Jahr 2011 haben wir berichtet.
  4. Anleihen
    Neben Aktien sind die Anleihen (also Kredite die man Unternehmen oder Staaten gibt) die zweite, wichtig Investment-Klasse. Viele haben Angst, dass die Anleihen aus Griechenland, Italien oder Irland nicht mehr bedient werden würden. Auch hier gilt: Angst sollte nicht Hirn fressen. Breit gestreut, also für Privatanleger über einen (nachhaltigen) Anleihe-Fonds, gehören auch weiterhin Anleihen in jedes Depot. Denn erst die Mischung zwischen Aktien und Anleihen ergibt das optimale Depot. Die Stiftung Warentest hat dazu Musterdepots zusammen gestellt, die entweder die Minimale Schwankung oder die maximale Rendite ergeben. Auch unsere nachhaltigen Musterdepots für Vermögensaufbau sind nach diesem Schema aufgestellt. Mein Tipp: Wer nicht nur schwankungsarm, sondern auch sozial sinnvoll anlegen möchte, findet in Mikrofinanzen eine gute Möglichkeit.
  5. Weitere Sachinvestments
    Sachinvestments sind weiterhin Trumpf: Immobilien, Rohstoffe, Technologiebeteiligungen. Denn egel ob die Währung hält, ob es in den nächsten Jahren höhere oder niedrigere Inflationsraten gibt – Sachinvestments behalten einen tatsächlichen Wert und versprechen eine angemessene Rendite. Auch hier weiß niemand, auf welches Pferd man am besten sezten sollte. Zu streuen ist wichtig. Nachhaltig orieniterte Anleger finden gute Möglichkeiten zum Beispiel in attraktiven Waldfonds, Solarfonds, Windfonds oder auch in Beteiligungen an Wasserkraftwerken.
  6. Des Deutschen liebstes Kind: die Lebensversicherung
    Die klassischen Lebens- oder Rentenversicherungen in Deutschland sind weiterhin sehr beliebt. Bei ca. 82 Millionen Einwohnern existiern ca. 91 Millionen Verträge. Der Grund: die Gesellschaften geben auf das angelegte Geld eine Garantieverzinsung (1,75%) an. In Wirklichkeit erreichen Sie normalerweise allerdings höhere Werte. Wie? In der Regel legen die Gesellschaftn das Geld in Staats- und Unternehmensanleihen sowie Immobilien an. Solange diese Märkte also funktionieren, sollten auch Renten-/Lebensversicherungen ihre Versprechen einhalten. Sollten z.B. deutsche Staatsanleihen wertlos werden, haben wir wahrscheinlich in Deutschland noch größere Sorgen als unsere Lebensversicherungen.
  7. Investieren Sie nachhaltig
    Wer sein Geld so anlegt, dass es etwas Gutes tut, kann noch einen positiven Nebeneffekt erwarten: die nachhaltige Geldanlage kennte keine Zockerprodukte der Wall-Street und die Empfänger der Anlegergelder handeln langfristig orientiert. Das kann durchaus ein Plus in den nächsten Jahren sein. Und ohne viel Aufwand tut man etwas Gutes.

 

Wir befinden uns in schwierigen Zeiten – aber in schwierigen Zeiten haben wir uns schon immer befunden! Das Kursziel des DAX ist nicht Null – Anleger, die die oben genannten 5 Punkte befolgen werden auch in Zukunft Freude an Ihrer Geldanlage haben.

 

Möchten Sie über die nachhaltige Geldanlage informiert bleiben – tragen Sie sich zu unserem montalichen Newsletter ein. Kostenlos und jederzeit kündbar, bei Anmeldung mit gratis eBook.

 

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Aquila HydroPOWERINVEST II

Montag, 07. November 2011

Die ursprünglichst Form der erneuerbaren Energien ist nach wie vor die wohl attraktivste Form. Sie funktioniert technisch sehr einfach, es gibt Anlagen die seit mehr als 100 Jahren in Betrieb sind. Sie funktioniert ohne irgendwelche Abfälle. Und: sie ist grundlastfähig, das heißt der erzeugte Strom ist nicht von Wind oder Sonne abhängig. Die Produktion funktioniert rund um die Uhr – 24 Stunden lang sehr gleichmäßig.

 

fischtreppe eines Projektes des Teams vom HydroPOWERINVEST

Auch an die Fische wird gedacht: "Fischtreppe" in einem Vorgänger-Projekt des Teams des HydroPOWERINVEST II

Sie ahnen schon um was es geht: die Wasserkraft. Bewährte Trubinen erzeugen aufgrund der kinetischen Enrgie des Wassers von Flüssen kontinuierlich Strom Die Intergration in die Natur erfolgt sanft, Fische können mit sogenannten Fischtreppen die Kraftwerke umgehen.

 

Bei all den Vorteilen fragt man sich, weshalb nicht viel mehr auf Wasserkraft gesetzt wird. Die Antwort ist einfach: zumindest in Deutschland ist das Potenzial für Wasserkraftwerke nahezu ausgereizt. Trotzdem gibt auch Möglichkeiten in die beste Erneuerbare Energie zu investieren: nämlich in Südosteuropa, primär in der Türkei. Denn dort gibt es weiterhin Möglichkeiten, Wasserkraftwerke mittlere Größe zu errichten.

 

Das kommt übrigens auch Deutschland zu Gute. Denn die europäischen Stromnetze sind vernetzt. Der saubere Strom der Wasserkraftwerke in der Türkei trägt somit zur generellen Einspeisung in Europa bei – und je mehr nachhaltig erzeugter Strom in das europäische Verbundnetz fließt, umso weniger Atom- oder Kohlestrom muss erzeugt werden. Aber auch in der Türkei selbst ist der Bedarf enorm. Schließlich wächst das Land mit der Geschwindigkeit Chinas. Damit wächst auch der Strombedarf.

 

Der neue Erneuerbare Energien Fonds Aquila HydroPOWERINVEST II sammelt nun Geld für den gezielten Aufbau von Wasserkraft-Kapazitäten in Südosteuropa ein. Ein erstes Investitionsobjekt in der Türkei steht bereits fest, bis zu 16 weitere Wasserkraftwerke hat sich der Umweltfonds bereits reservieren lassen. Es liegt in der Natur der Sache, dass eine nachhaltiges Investment in Wasserkraft keine kurzfristige Spekulation ist – die Laufzeit des Ökofonds ist auf 20 Jahre ausgelegt. Allerdings können die Anleger nach 10 Jahren gemeinsam entscheiden, ob sie die Wasserkraftwerke veräußern und den HydroPOWERINVEST II auflösen möchten.

 

Auch die kalkulierten Renditen sind attraktiv. Bei planmäßigem Verkauf der Kraftwerke nach 20 Jahren stellt der Umweltfonds eine jährlich Rendite nach IRR von ca. 11% in Aussicht. Das ist der höchste Wert aller Erneuerbaren Energien Fonds aktuell. Dabei sind noch keine überproportionalen Strompreissteigerung über die nächsten 20 Jahre berücksichtigt, von denen so mancher Experte ausgeht. Natürlich gilt auch hier: höhere Renditen werden mit höherem Risiko erkauft. Im Gegensatz zu vielen undurchsichtigen Finanzwetten ist diese nachhaltige Investment jedoch gut greifbar und transparent.

 

 

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de

Wie nachhaltig handelt Aldi?

Freitag, 04. November 2011
Aldi

Stets unter Stress: Eine Kassiererin bei Aldi

Aldi, die Nummer 1 unter den deutschen Discountern. Etwa 80% aller deutschen Haushalte kaufen dort zumindenst gelegentlich ein. Die Anzahl der Filialen beläuft sich auf 9.000 weltweit, innerhalb Deutschland sind es 4.000 Filialen. Große Skandale wie beispielsweise die Mitarbeiterüberwachung bei ihrem Konkurrenten Lidl gab es nicht. Doch hat Aldi wirklich so eine weiße Weste?  Die WDR-Sendung “Markt” nahm das Unternehmen mal genauer unter die Lupe und entdeckte mehrere Tatbestände, die eines nachhaltigen Betriebes nicht würdig sind.

 

Bewertet wurde der Discounter anhand von drei Kriterien. Diese sind Produktqualität, Preisvorteil und Fairness. Zu ersterem kann gesagt werden, dass nichts zu beanstanden ist, die Produkte besitzen in den meisten Fällen die Qualität, die man sich auch erhofft hat.

 

Beim zweiten Punkt ergab sich eine kleine Überraschung. Produkte der Eigenmarke von Aldi besitzen keinen wirklichen Preisvorteil gegenüber anderen Supermärkten wie beispielsweise Rewe. Die meisten Menschen gingen davon jedoch immer aus. Bei Markenprodukten hingegen ist ein deutlicher Preisvorteil von 15 bis sogar 33 Prozent vorhanden. Als Beispiele wurden Produkte wie Haribo Goldbären oder Raffaello genannt.

 

Nun der letzte und eigentlich wichtigste Bestandteil (bezogen auf Nachhaltigkeit) der Prüfung: Fairness:

Hier ist Aldi in allen Belangen unzureichend. Angefangen bei der Behandlung der Zulieferer. So wird beispielsweise berichtet, dass Aldi massiven Druck auf die Bauern bezüglich des Milchpreises ausübt. Es werden so niedrige Preise gefordert, dass die Landwirte in Existenznot geraten.

 

Des Weiteren erfährt man, dass Aldi seine Kleidungsartikel in China produzieren lässt. Dort arbeiten Näherinnen unter nicht vertretbaren Bedingungen. Sie müssen monatlich bis zu 130 Überstunden leisten und können sich dennoch ihren Lebensunterhalt kaum finanzieren. Aldi äußerte sich dazu, dass „wir nicht für die vollumfängliche Einhaltung“ der „nach unserer Auffassung einzuhaltenden Regeln und Werte (…) entlang der Lieferkette verantwortlich gemacht werden können.“ Klingt so die Stellungsnahme eines nachhaltigen Unternehmens, welches in nachhaltige Investments und soziale Fonds aufgenommen werden möchte?

 

Unzureichende Fairness ist jedoch nicht bloß bei Zulieferern, sondern auch bei den Mitarbeitern von Aldi vorhanden. Die Dokumentation von WDR lässt bekannt werden, dass die Kassierinnen dort dauerhaft unter Druck stehen. Es herrscht eine dauerhafte Unterbesetzung, unzählige unbezahlte Überstunden müssen gemacht werden und eine dauerhafte Kontrolle ihrer Arbeit ist vorhanden. Anhand von elektronischen Protokollen wird exakt festgehalten, wie lange eine Kassiererin für ihre Arbeit pro Kunde benötigt. Dadurch steht nicht nur die Arbeitskraft unter permanenten Stress, auch auf den Kunden wird dadurch Druck ausgeübt. Aufgrund der schnellen Abwicklung der Kassiererin muss auch er stets schnell an der Kasse handeln.

Abschließend sei zu erwähnen, dass Aldi keinen Betriebsrat besitzt. Ein 30.000 Mitarbeiter starkes Unternehmen ohne Betriebsrat …

 

Für weitere Informationen zu diesem Thema klicken Sie auf folgenden Link.

Ökorenta: Wir haben die beste Datenbank im Segment

Freitag, 04. November 2011

 

Das Interview von Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker mit dem Vorstandsvorsitzenden der Branchengröße Ökorenta zeigt, wie sich die nachhaltige Geldanlage und grünes Geld in den letzten 12 Jahren entwickelt haben und wie sie gewachsen sind.

 

Außerdem: Was die beste Datenbank im Segment der Erneuerbaren Energien bedeutet, wie sie dem Anleger nutzt nachhaltige gute Rückflüsse zu erzielen und gleichzeitig Mensch und Natur zu schützen.

 

 


 

Nutzt die beste Datenbank für UmweltinvestmentsNeue Energien VII von Ökorenta

 

Projekt Neue Energien VII
Laufzeit 12 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rendite 2014: 4,00 %
2015: 8,00%
2016: 10,00%
2017: 14,00%
2018: 16,00%
2019: 22,00%
2020: 25,00%
2022: 36,00%
2023: 36,00%
Besonderheit - Fördert “Erneuerbare Energien”
- Nutzt staatlich garantierte Einspeisevergütung für kalkulierbare Einnahmen
- Hohe Sicherheit da die eingekauften Projekte bereits längere Zeit im Betrieb sind

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de

 


 

Fukushima ruht nicht – unkontrollierte Kernspaltung droht

Donnerstag, 03. November 2011
Kernspaltung

Es wird vermutet, dass vergangen Dienstag hier eine Kernspaltung stattgefunden hat.

Knappe acht Monate ist es nun her, dass in Fukushima das schlimmste Atomunglück seit Tschernobyl geschah. Nun gibt es erneut eine Schocknachricht. Experten vermuten, dass es zu einer unkontrollierten Kernspaltung in einem der Reaktoren kam. Indiz dafür sind die ausgetretenen Gase Xenon 133 und Xenon 135, welche bei einer atomaren Reaktion enstehen können.

Tepco gab nun an, dass sie von Dienstag auf Mittwoch Nacht etwa zehn Tonnen Borsäure in den vermeintlichen Reaktor befördert haben.  Borsäure besitzt die Eigenschaft Neutronen zu binden, dadurch kann eine womögliche Kettenreaktion gestoppt werden. Tepco versichert jedoch, dass dieses Vorgehen eine reine Vorsichtsmaßnahme sei.

 

Hintergrund: unkontrollierte Kernspaltung

 

Bei einer Kernspaltung sorgt ein Neutron (ein neutrales Kernteilchen) dafür, dass ein Atomkern, meist von Uran, in zwei Teile gespalten wird. Es entstehen somit zwei neue leichtere Kerne. Als Nebeneffekt werden zusätzlich zwei oder drei weitere Neutronen freigesetzt. Diese können dafür sorgen, dass es zu weiteren Kernspaltungen kommt. Eine Art Kettenreaktion kann entstehen.

Kernspaltungen finden in Atomkraftwerken statt. Bei diesem Prozess wird nämlich Wärmeenergie freigesesetzt, diese wiederum kann dann in elektrische Energie umgewandelt werden. Der kritische Punkt an diesem Vorgehen ist, dass dabei radioaktive, ionisierende Strahlung und radioaktive Spaltprodukte entstehen. Aufgrund der beschädigten Reaktoren in Fukushima ist es daher dringend erforderlich Kernspaltungen zu unterbinden, damit nicht noch mehr radioaktive Strahlung in die Umwelt gelangt.

 

Wenn  Sie auch dafür sind, dass Atomenergie abgeschafft werden sollte, dann investieren Sie in Erneuerbare Energienfonds wie beispielsweise einem Solarfonds. Nur wenn in Erneuerbare Energien investiert wird, können diese eines Tages die Atomenergie verdrängen. Mehr Informationen zu grünen Investments finden Sie unter “Grünes Geld”.