Archiv für Januar 2012

PKV Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft

Dienstag, 31. Januar 2012

Ab sofort bietet Dir Grünes Geld auch die kostenlose Überprüfung Deines privaten Krankentarifes an:

 

  • –> Einsparungen bis 40%
  • –> Keine Kündigung notwendig
  • –> Gleiches Leistungsniveau
  • –> Vorerkrankungen spielen keine Rolle

 

Bei alten Versicherungstarifen ist die monatliche Prämie durch häufige Beitragsanpassungen oft so hoch, dass sich durch den Wechsel in einen jüngeren Tarif Einsparungen von bis zu 40% ergeben.

 

 

 

 

 

Wechselbeispiele
Tarif      alter Beitrag pro Jahr           neuer Beitrag pro Jahr           Ersparnis jedes Jahr    
10 Jahre alte private Krankenversicherung 5831,04 Euro 3354,36 Euro 2476,68 Euro (42%)
15 Jahre alte private Krankenversicherung 7513,68 Euro 4906,68 Euro 2607,00 Euro (34%)
20 Jahre alte private Krankenversicherung 9176,76 Euro 5101,32 Euro 3955,44 Euro (43%)

 

 

Auch bei Vorerkrankungen

 

Da Du innerhalb Deiner eigenen Gesellschaft wechselst spielen Vorerkrankungen keine Rolle – wechsele einfach in einen günstigeren Tarif ohne ein geringeres Leistungsniveau befürchten zu müssen.

 

 

Alle Vorteile im Überblick

 

– kein Wechsel der Gesellschaft, keine Kündigung

– gleiches Leistungsniveau – auch bei Krankheit

– keine Gesundheitsprüfung

– kein Risikoauschluss aufgrund bestehender Erkrankungen

– enorme Kostensenkungen, besonder bei teuren Altverträgen

– Dein Alter spielt keine Rolle


 

Unser Service

 

Wir ermitteln den für Dich günstigsten Tarif mit gleichem Leistungsniveau. Diesen Tarif stellen wir Dir vor. Nur wenn das für Dich alles klar und gut ist, gibst Du uns den Auftrag zum Tarifwechsel. Wir setzen die Rechte für Dich bei Deiner Gesellschaft durch. Nur im Erfolgsfall und mit Deiner Zustimmung zahlst Du eine Honorarrechnung.

 

Trete in Kontakt mit uns – wir erklären Dir gerne die Details:

 

 

 

Kontaktformuler, Telefonnummern, eMail-Adressen

Sichere Geldanlage 2012 – Teil 5 Sachwerte wie Gold, Holz oder Solar

Dienstag, 31. Januar 2012

Wie wird 2012 und wie kann ich mein Geld in 2011 sicher anlegen? Natürlich nachhaltig … denn nachhaltige Unternehmen denken langfristig und entwickeln sich stetiger.

 

Aber wie sieht es in den einzelnen Assetklassen nachhaltigen Investments aus? Ich möchte einen Blick in die Glaskugel wagen und Ihnen meinen persönlichen Ausblick geben. In jedem Teil eine andere Anlageklasse:

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Solar

 

 

 

Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Solar

 

 

Was sind eigentlich Sach- und was sind Geldwerte? Geldwerte sind alle in Währungen gehaltenen Anlagen wie Bargeld, Giro- oder Tagesgeldkonten, Sparbücher, Bausparverträge, Lebensversicherungen oder Anleihen. Ihr Problem: wenn das Geld weniger wert ist, verlieren auch die Geldwerte an Wert. Am Beispiel eines vor 106 Jahren eingerichteten Sparbuchs habe ich das im Beitrag „Wie Ihr Sparbuch sicher Geld vernichtet“ beleuchtet. Geldwerte schaffen es in vielen Fällen nicht, die Inflationsraten auszugleichen.

 

Sachwerte sind hingegen Investitionen in Dinge, die ihren eigenen Wert unabhängig vom Geld behalten. Wer z.B. eine Unze Gold in Rom besaß, konnte dafür einen hochwertigen Umhang als Kleidungsstück erwerben. Für die Unze Gold gab es dann vor 100 Jahren einen guten Anzug und auch heute noch gilt, eine Unze Gold im Wert von zur Zeit ca. 1.000 € reicht für einen guten Herrenanzug. Gold hat also in etwa seinen Wert gehalten.

 

Und ähnlich wie Gold gibt es auch andere Konstanten in der menschlichen Geschichte, die in etwa ihren Wert halten. Das sind z.B. Holz oder Immobilien.

 

Oder in jüngere Zeit auch Investitionen in Solarparks, die im weitesten Sinne Immobilien sind. Statt Mieteinnahmen stehen dort die fest kalkulierbaren Einnahmen aus den Stromverkäufen auf der Habenseite. Prinzipiell sind damit die Einnahmen sogar besser kalkulierbar als bei Immobilien.

 

Wie ist der zu erwartende Trend für 2012 für Sachwerte? Ich glaube, dass die Flucht in Sachwerte weiterhin anhält. Denn das Vertrauen in Papierwerte schwindet weiter. Und wenn weiterhin Gelder in Sachwerte fließen, werden die Preise ansteigen. Für 2012 sehen wir entsprechend einen positiven Trend für alle Sachwerte.

 

Trotzdem muss unterschieden werden. Geldanlagen wie Gold, Silber oder auch Diamanten gewinnen nur, wenn ihre Preise steigen. Es gibt keinen automatischen Zuwachs und Rückfluss, wie das bei Immobilien über die Miete oder bei Holz über das natürliche Wachstum der Fall ist. Gold und Silber sind also nur als Spekulation oder als Wertaufbewahrung für Krisenzeiten geeignet – nicht als kalkulierbare Geldanlage. Diese Spekulation ging in den letzten 9 Jahren in Folge jedes Jahr auf – doch wer 1980 Gold kaufte, musste 30 Jahre warten, um wieder den Einstandskurs zu erreichen. Ob 2012 ein gutes Jahr für Gold und andere Metalle wird, ist ungewiss. Zudem gilt Gold, so wie andere klassische Rohstoffe, unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten nicht nur strittig, sondern, aufgrund der extremen Umweltschäden, wie die Schwermetallbelastung, da insbesondere Gold mit diesen Chemikalien ausgewaschen wird, als nicht investierbar. Auch die Bedingungen unter denen Menschen in den Rohstoffminen arbeiten müssen, sind ethisch äußerst bedenklich. Doch es gibt unbedenkliche Alternativen. Holz gilt hier als Sachwert und nachwachsender Rohstoff als besonderer Favorit.

 

 

Wald bei Sonnenaufgang

Wald-Investment: Gut für die Natur, aber auch Ihr Geldbeutel freut sich über das jährliche Wachstum Ihres Holzes

 

Sehr interessant sind mittel- und langfristige Anlagen in nachhaltige Holzinvestments. Der Holzverbrauch der Erde steigt jedes Jahr im Gleichschritt zum Bevölkerungswachstum, während die globalen Waldflächen leider seit Jahrzehnten sinken. Außerdem werden 2/3 des Gewinns von Holzinvestments durch natürliches Wachstum erzielt – der Baum wächst jedes Jahr, auch wenn die Börsenmärkte abrutschen. Darauf können Sie also auf jeden Fall setzen. Die besten nachhaltigen und naturschonende Holzinvestments finden Sie hier: http://www.gruenesgeld24.de/projekt/alle-holzprojekte.htm

 

Den Sachwert Immobilien haben wir in einem gesonderten Beitrag „Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds“ betrachtet.

 

 

Ein nachhaltiges Investment der besonders bemerkenswerten Art ist eine Investition in einen professionellen Solarpark. Dort werden in großem Stil Solarelemente genutzt um aus Sonnenenergie Strom zu erzeugen. Über staatlich garantierte Einspeisevergütungen sind die Rückflüsse sehr sicher kalkulierbar und liegen meist im Bereich 7 – 9 % pro Jahr. Mittlerweile steigen selbst die sicherheitsbewussten Lebensversicherungen verstärkt in den Solarsektor ein! Die ökologisch und ökonomisch sinnvollsten Solarprojekte können Sie hier finden:

 

http://www.gruenesgeld24.de/solarprojekte

 

 

Ich hoffe der kleine Ausblick auf sichere Geldanlagen in 2012 hat Ihnen neue Erkenntnisse gebracht. Vielleicht gibt es in Ihrem Kollegen- oder Bekanntenkreis Personen, die von diesem Ausblick noch nichts gehört haben – und noch nicht einmal ahnen, dass es ihn gibt. Wenn es jetzt darum geht, anderen Personen diese Information weiterzugeben, ihnen damit einen Gefallen zu tun – an wen denken Sie dann spontan? Eher an Arbeitskollegen oder eher an Freunde? Leiten Sie Ihnen doch einfach diesen Link weiter – Ihre Bekannten werden Ihnen dankbar sein. Hier der Link: http://www.blog.gruenesgeld.net/2012/01/sichere-geldanlage-2012/

 

 

Hier nochmals zum Nachlesen:

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Solar

 

 

 

Möchten Sie über die nachhaltige Geldanlage informiert bleiben – tragen Sie sich zu unserem montalichen Newsletter ein. Kostenlos und jederzeit kündbar. Bei Anmeldung schenken wir Ihnen ein eBook über die nachhaltige Geldanlage.

 

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Sichere Geldanlage 2012 – Teil 4: Immobilien- und Immobilienfonds

Sichere Geldanlage 2012 – Teil 4: Immobilien- und Immobilienfonds

Montag, 30. Januar 2012

Wie wird 2012 und wie kann ich mein Geld 2012 sicher anlegen? Natürlich nachhaltig … denn nachhaltige Unternehmen denken langfristig und entwickeln sich stetiger.

 

Aber wie sieht es in den einzelnen Assetklassen nachhaltigen Investments aus? Ich möchte einen Blick in die Glaskugel wagen und Ihnen meinen persönlichen Ausblick für 2012 geben. In jedem Teil eine andere Anlageklasse:

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Solarparks

 
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds

 
Auch 2011 sind die Papiergeld-Währungen immer weicher geworden; Investitionen in Beton waren wieder gefragt. Die Preise für Eigentumswohnungen, Wohnhäuser und auch Büroobjekte erlebten 2011 deutliche Steigerungen. Regionale Unterschiede sind dabei weiterhin vorhanden.

 
Doch nur in seltenen Fällen ist das direkte Investment in Wohnungen oder Häuser zu empfehlen. Denn die wichtigste Regel der Geldanlage ist es, zu streuen. Und wer in eine Immobilie investiert, bindet damit oftmals mehr als die empfehlenswerten maximal 10 % seines Kapitals. Wenn sich dann die Immobilie nicht wie geplant entwickelt, weil z.B. eine neue Straße vor der Wohnung oder geänderte Flugrouten den Lärm erhöhen und damit den Wert und Preis der Immobilie senken, war die Investition schnell ein kapitaler Fehler.

 
Bleiben also offene oder geschlossene Immobilienfonds. Um offene Immobilienfonds sollten sicherheitsorientierte Anleger allerdings auch in 2011 einen großen Bogen machen. Der Grund: die Branche steht weiterhin vor tiefgreifenden Änderungen. Mehrere offene Immobilienfonds und sogar Dach-Immobilienfonds mussten geschlossen werden und werden abgewickelt, d.h. alle Immobilien veräußert und die eingenommenen Mittel ausgezahlt. Zwar kann das in Zeiten steigender Preise – das Verfahren ist zeitlich nicht begrenzt – sogar zu positiven Entwicklungen führen. Trotzdem gilt: die Branche muss sich 2012 neu erfinden, denn ihr Anspruch aus iliquiden Immobilien liquide Fonds zu machen, ist nach Jahrzehnten des Erfolgs gescheitert.

 
Für Anleger sollten deshalb nur Immobilien-Projekte in Frage kommen. Investiert wird dabei meist nur in 1 oder 2 größere Immobilien, die in der Regel langfristig vermietet und dann verkauft werden. Wenn die Mieter stabil sind, meist eine gelungene Sache. Eine in unserem Blog-Beitrag über Immobilienfonds am 11. August 2011 vorgestellt Untersuchung kam zu dem überzeugenden Ergebnis, dass 93% dieser Projekte erfolgreich verliefen.

 
Die Renditen sind dabei besonders nach Steuern interessant, denn meist können die geschlossenen Immobilienfonds ihre Ausschüttungen komplett steuerfrei gestalten.

 
Die Anlage in das sogenannte Betongold gilt in den nächsten Jahren als sicher. Gerade für den Fall, dass die Inflationsraten ansteigen, behalten Gebäude ihren Wert. Auch bei der Extremsituation der Hyperinflation mit Währungsschnitt ist der Anleger in der Regel mit Immobilien gut beraten.

 

Tricon-Gebäude: Nachhaltig und effizient

Immobilien verursachen 2/3 des Treibhauseffektes: Nachhaltigen Immobilien sind deshalb entscheidend. Hier Tricon Green Building aus Deutschland 05

 

 

Die besten nachhaltige Investments im Bereich geschlossener Immobilien und Green Buildings bietet derzeit der Deutschland 05. Es handelt sich um ein zertifiziertes Green Building mit hoher Wärmeeffizienz, sehr gutem Raumklima für die Mitarbeiter und einem komplett aus recyceltem Stahl bestehenden Aufbau. Ausschüttungen von jährlich 5,5 % und der stabile Mieter lassen das Projekt sehr gut glänzen. Der Einstieg ist ab 10.500 € möglich. Mehr dazu finden Sie bei Grünes Geld im Bereich Projekt – Immobilien: gruenesgeld24.de/deutschland-05.htm.

 

 Nächster Teil: Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Solarparks

Mikrofinanz bleibt soziales Investment – auch wenn es für viele Anleger aus finanziellen Gründen interessant ist

Montag, 30. Januar 2012

 

 

Video:  Was ist eigentlich Mikrofinanz? Was hat es mit dem Friedensnobelpreis-Träger Mohammed Yunus zu tun? Ist es wirklich eine soziale Geldanlage und wie wird das alles Überprüft?

 

Gerade nach Übertreibungen in Indien und der konstant positiven Wertentwicklung von Mikrofinanz-Geldanlagen, die deutlich oberhalb der Zinsen der Banken liegt, stellt sich die Frage, wie sozial Mikrofinanz ist. Edda Schröder, eine der Top-Expertinnen auf diesem Gebiet in Deutschland, erklärt warum Mikrofinanz weiterhin so wichtig für die Menschen in den wirtschaftlich ärmeren Länder ist.

 

Edda Schröder ist Geschäftsführerin von Invest in Visions. Invest in Visions hat im Sommer letzten Jahres den ersten frei zugänglichen Mikrofinanz Fonds in Deutschland auf den Markt gebracht und ermöglicht es damit jedem Anleger, sein Geld in Mikrofinanz anzulegen. Solche Nachhaltigkeitsfonds und der Gedanke der Mikrofinanzen gelten als Schlüsselinstrument zur Bekämpfung der Armut, denn im Gegensatz zu Spenden oder herkömmlicher Entwicklungshilfe sind Mikrofinanzen keine Almosen, sondern beteiligen die Kreditnehmer als gleichberechtigte Partner am Wirtschaftskreislauf.

 

Das grüne Investment von Invest in Visions finden Sie in unserem „Musterdepot Soziale Verantwortung„.

 

Alle Informationen zum Musterdepot für Mikrofinanzen

 

 

 

 

 

 

 

 

Sichere Geldanlage 2012 Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen

Samstag, 28. Januar 2012

Wie wird 2012 und wie kann ich mein Geld in 2012 sicher anlegen? Natürlich nachhaltig … denn nachhaltige Unternehmen denken langfristig und entwickeln sich stetiger.

 

 

Aber wie sieht es in den einzelnen Assetklassen nachhaltigen Investments aus? Ich möchte einen Blick in die Glaskugel wagen und Ihnen meinen persönlichen Ausblick für 2012 geben. In jedem Teil eine andere Anlageklasse:

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Solarparks

 

 

Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen

 

Die Lebensversicherung war lange Zeit des Deutschen liebstes Kind. Nach wie vor werden bei 80 Millionen Bundesbürgern 92 Millionen Lebensversicherungen gehalten – statistisch hat jeder Deutsche also mehr als eine Lebensversicherung. Babys und Greise mit eingerechnet!

 

 

Bis 2004 war dies durch Steuerfreiheit in vielen Fällen auch zu rechtfertigen. Ab dem 1.1.2005 wurde die Lebensversicherung bei Laufzeiten über 12 Jahren und Alter über 60 Jahren bei Auszahlung nur mit dem Halbeinkünfte-Verfahren besteuert. Seit 1.1.2012 gilt statt 60 nun 62 Jahre als Mindestalter für die vergünstigte Auszahlung.

 

 

Interessanter ist aber mittlerweile die Rentenversicherung geworden. Sie arbeitet ähnlich wie die Lebensversicherung, nur wird das Kapital als monatliche Rente ausgezahlt. Da hier der Ertragsanteil bei Auszahlung der Versicherung pauschal als Prozentsatz der Auszahlung angenommen wird und dieser Ertragsanteil sehr niedrig angesetzt wird, ist die Rentenversicherung steuerlich die attraktivste Art der Altersvorsorge.

 

 

Bei Lebens- und Rentenversicherungen, die in Aktien- und Aktienfonds investieren, verhalten sich prinzipiell wie in Teil 1 – Aktien und Aktienfonds besprochen. Allerdings sollte die Geldanlage in Lebens- und Rentenversicherung die in Aktien- und Aktienfonds investieren nicht auf einen Zeitraum von einem Jahr betrachtet werden – solche Verträge kommen mit Laufzeiten ab 12 Jahren in Betracht. Dort bieten Sie aufgrund der genannten, möglichen Steuervergünstigungen und teilweise eingebauter Sicherungs-Konzepten für die Altersvorsorge Vorteile gegenüber der Direktanlage.

Zwei junge Senioren mit Hund auf Bank

Wie sicher sind Lebens- und Rentenversicherung 2012: ohne Bank- und Staatspleiten sehr sicher

 

 

Für klassische Lebens- und Rentenversicherungen gilt, dass ihr Schicksal an das der Staaten und Banken eng gebunden ist. Denn mehr als 80 Prozent ihrer Kundengelder stecken in Anleihen und Pfandbriefe an Staaten und Banken. Können diese nicht mehr zahlen, träfe das auch die Lebensversicherer und Rentenversicherer. Im aktuellen Umfeld ist Griechenland kurz vor einem Schuldenschnitt zwischen 50% und 70% der Anleihen. Das trifft die Lebensversicherungen zwar, bleibt es aber bei  Griechenland sollten sich die Schäden nicht bemerkbar machen. Im Nachhaltigen Bereich gilt, dass die Griechenland nicht als nachhaltig eingestuft wurde und entsprechend auch nicht in der Kapitalanlage der ökologischen Lebensversicherer ist.

 

 

Das niedrige Zinsniveau ist ebenfalls schwer verdaulich. Denn die Versicherungen müssen den „Garantiezins“ einhalten, das heißt eine bei Vertragsabschluss festgeschriebene Mindestverzinsung des Anlagegeldes (rund 80% des eingezahlten Kapitals). Das sind seit Beginn des Jahres (1.1.2012) 1,75 Prozent und damit für vorsichtige Menschen ein wichtiges Argument – denn außer der Renten- und Lebensversicherung bietet keine andere Anlageform eine garantierte Verzinsung über Zeiträume von mehreren Jahrzehnten, in Extremfällen von bis zu 65 Jahren. Die Amerikanische Notenbank FED hat dieser Tage die Fortführung der Niedrigzins-Politik bis mindestens 2014 angekündigt.

 

 

Viele Versicherer leiden zunehmend unter Altverträgen. Bei diesen haben sie im Schnitt rund 3,4 Prozent garantiert. Das ist beim aktuellen Zinsniveau nur noch dank langlaufender, alter Geldanlagen machbar. Sollte nämlich der Zins für Neuanlagen in den nächsten 3 Jahren bei nur 3 % liegen, würden in neun Jahren die Garantien nicht mehr erfüllt, so die Rating-Agentur Assekurata.

 

 

Fazit: Lebens- und Rentenversicherungen sind für sicherheitsbewusste Anleger, die Wert auf kalkulierbare Zinsen und gleichmäßige Entwicklung legen, weiterhin eine Möglichkeit. Wer allerdings von Euro-Crash, weiteren Banken- und Staats-Pleiten und langfristig niedrigen Zinsen bei steigender Inflation (finanzielle Repression) ausgeht, sollte lieber auf Sachwerte setzen.
Nachhaltige Investments im Sachbereich können Projekte im Bereich Holz, Solar, nachhaltige Immobilien oder zum Beispiel Wasserkraftprojekte sein.

 

Nächster Teil:    Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds

Sichere Geldanlage 2012 – Teil 2 Anleihen und Anleihefonds

Mittwoch, 25. Januar 2012

Wie wird 2012 und wie kann ich mein Geld in 2012 sicher anlegen? Natürlich nachhaltig … denn nachhaltige Unternehmen denken langfristig und entwickeln sich stetiger.

 

 

Aber wie sieht es in den einzelnen Asset-Klassen nachhaltigen Investments aus? Ich möchte einen Blick in die Glaskugel wagen und Ihnen meinen persönlichen Ausblick für 2012 geben. In jedem Teil eine andere Anlageklasse:

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Solarparks

Baum mit Euroscheinen

Im Jahr 2012 versprechen nachhaltige Anleihe-Fonds solide Renditen

 

 

Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds

 

 

Bei Anleihen galt in 2011 ein Kurswechsel – während über Jahrzehnte hinweg die Anleihen von Staaten als sicher galten, hat man nun gemerkt, dass auch Staatsanleihen europäischer Länder nicht unbedingt zurück gezahlt werden. Für griechische Staatsanleihen wurde ein Schnitt vereinbart, über dessen Höhe aktuell noch verhandelt wird. Es wird wohl auf einen „freiwilligen“ Verzicht auf 50-75% der Einlage hinaus laufen.

 

Dagegen zeigten sich die Unternehmensanleihen in blendender Form. Den meisten Unternehmen ging es in 2011 prächtig, sie verdienten viel Geld und ihr Anleihen galten als stabil. Viele Fonds wechselten deshalb von Staats- auf Unternehmensanleihen und konnten ein erfolgreiches Jahr 2011 feiern.
Für die Kursentwicklung von Anleihen sind die Zinsen wichtig. Steigen die allgemeinen Zinsen, ist eine bestimmte Anleihe mit einem festgeschriebenen Zinssatz weniger interessant – Folge: ihr Kurs sinkt. Aktuell ist bei den historisch tiefen Zinsen jedoch keine Trendwende erkennbar. Trotz reichlich von den Zentralbanken zur Verfügung gestellter Liquidität bleiben die Inflationsraten auf niedrigem Niveau bei knapp unter 3% in Deutschland. Da sich die Wirtschaft 2012, zumindest in Euro-Land, eher abkühlen wird, sollten die Inflationsraten voraussichtlich auch 2012 noch niedrig bleiben. Die Folge: auch die Zentralbanken bleiben bei der Niedrigzinspolitik.
Wenn also die Zinswende ausbleibt, wird der Anleihemarkt ein ruhiges Jahr 2012 vor sich haben. Natürlich sollte man nur in gute Schuldner investiert sein, d.h. in finanziell starke Staaten wie Deutschland, Finnland oder Norwegen oder in große und nachhaltige Unternehmen. Wer das berücksichtigt, darf sich über regelmäßige Zinszahlungen aus seinen Anleihen freuen. Diese sind zwar nach wie vor eher gering, aber kommen regelmäßig.

 

 

Also – grünes Licht für Anleihen und besonders für Anleihe-Fonds. Besonders grün ist das Licht natürlich für Nachhaltige Investments, denn der langfristig Aufwärtstrend dieser Anlagen ist weiterhin in Takt. Umweltschutz ist das bestimmende Thema der nächsten Jahrzehnte und lohnt sich deshalb auch für Ihre grünen Investments. Fertig zusammen gestellte grüne Investments mit hohem Anleihe-Anteil finden Sie in unseren Musterdepots unter „Vermögensaufbau – Sicherheit„, zum Beispiel beim Musterdepot Sicherheit 2000+ Ethik.

 

Nächster Teil:    Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen

Sichere Geldanlage 2012 – Teil 1 Aktien und Aktienfonds

Montag, 23. Januar 2012

Wie wird 2012 und wie kann ich mein Geld 2012 sicher anlegen? Natürlich nachhaltig … denn nachhaltige Investments in entsprechende Unternehmen belohnen langfristiges Denken und entwickeln sich entsprechend stetiger und stabiler.

 

 

Aber wie sieht es in den einzelnen Asset-Klassen nachhaltigen Investments aus? Ich möchte einen Blick in die Glaskugel wagen und Ihnen meinen persönlichen Ausblick für 2012 geben. In jedem Teil eine andere Anlageklasse:

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Solarparks

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds (inkl. Ökofonds)

Das erste Halbjahr 2011 lief für die Aktien weltweit gut und sie erreichten ein Plus von rund 5%. Im August folgte eine überraschende Kurskorrektur und machte die Aktien für den Schlussspurt des Jahres recht günstig, so dass wichtige Leitindizes letztlich wieder in etwa dort ankamen, wo sie zu Jahresbeginn starteten. Der deutsche DAX schaffte die Erholung bis zum Jahresende nicht, ist mittlerweile seit dem Tief allerdings auch bereits um ca. 25% gestiegen.

 

Kursentwicklung Deutsche Aktien

Trotz des Rückgangs Mitte des Jahres ein lohnendes Investment. Oder wer hat mit seinem Tagesgeld in den letzten 3 Jahren sein Kapital um über 50% gemehrt?

Das freut natürlich alle regelmäßigen Sparer von Fondssparplänen. Sie konnten seit August zu wunderbar tiefen Preisen kaufen und die Idee des Cost-Average-Effekts bestätigte sich erneut.
Nach heftigen Aktienzusammenbrüchen wie 2008 gibt es historisch gesehen 4 Jahre keine weiteren Crashs gleichen Ausmaßes. Außerdem  ist in den USA Präsidentschaftswahlkampf, was ebenfalls regelmäßig zu guten Börsenjahren führt. Schließlich wollen die Präsidenten mit „Geschenken“ an das Wahlvolk Stimmen erkaufen. So sollte also 2012 zu einem ordentlichen Börsenjahr werden. Risiken wie die Euro-Krise können natürlich jederzeit für Überraschungen und kurzfristige Einbrüche sorgen.

 

Besonders grün ist das Licht weiterhin für Nachhaltige Investments, denn weiterhin sind nachhaltig agierende Unternehmen und Staaten im Vorteil. Umweltschutz ist das bestimmende Thema der nächsten Jahrzehnte und lohnt sich deshalb auch für Ihre grünen Investments. Natürlich gilt auch hier, dass der langfristige Gedanke beim Anleger wichtig ist. Enttäuschungen wie die Börsenentwicklung der Solarindustrie der letzten Jahre können Signale für mutige Anleger sein, genau jetzt in nachhaltige Solarfonds zu investieren – vielleicht der günstigste Zeitpunkt, der je erreicht wurde um sich langfristig mit Werten dieser Zukunftsbranche einzudecken. Unsere Musterdepots für Erneuerbare Energien Fonds bieten gut Chancen.
Ansonsten sind unsere breit aufgestellten Musterdepots für den nachhaltigen Vermögensaufbau für Anleger aller Chance/Sicherheits-Bedürfnisse gut Möglichkeiten. Sie sind nach der Methode von Stiftung-Warentest (Finanztest) aufgebaut und haben über einen 30 Jahres-Zeitraum folgende Werte erreicht:

 

     Historische Durchschnittsrendite pro Jahr    Historische Mindestrendite pro Jahr
Sicherheit   7,40% 4,90%
Standard 8,25% 4,00%
Wachstum 9,00% 2,00%

 

 

 

Nächster Teil:    Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds

 

 

Apple gibt Kinder- und Jugendarbeit in mindestens 19 Fällen zu

Montag, 16. Januar 2012

Apple hat mit seinen Macs, iPhones und iPods die Computer-, die Telefon- und die Musik-Welt umgekrempelt. Gutes Design, attraktives Image und leichte Bedienbarkeit haben die Apple Produkte in unsere Herzen gebracht. Überwältigend ist auch der kommerzielle Erfolg, denn Apple ist mit 264 Milliarden Dollar das teuerste Unternehmen der Welt (RP-Online), noch vor den Ölmultis ExxonMobile und PetroChina.

 

Asiatisches Kinder mit Geldstück

Hoffentlich muss er nicht bei den Apple-Zulieferern arbeiten: Apple gibt Kinder- und Jugendarbeit zu

Leider fußt dieser finanzielle Erfolg auch auf der Ausbeutung von denen, die sich nicht wehren können: Umwelt, Kinder und Jugendliche. Wie wir am 1. September 2011 an dieser Stelle unter dem Titel Appel und die Umwelt bereits berichteten, geht Apple alles andere als zimperlich mit der Umwelt um. Nun hat der Konzern aus Cupertino in einem mehr als 500 seitigen Bericht zugegeben, dass er in 6 Fällen Kinderarbeit und in weiteren 13 Fällen Jugendarbeit bei seinen asiatischen Zulieferern aufdeckte.

 

Des weiteren fallen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen durch lange Arbeitszeiten auf – nur 38 Prozent halten sich an die von Apple vorgegebene maximale Arbeitszeit von 60 Stunden pro Woche. Man fragt sich: wie lange wird dort denn gearbeitet? Die Arbeitszeit in Deutschland beträgt üblicherweise nur zwischen 35 und 40 Stunden.

 

Dabei gab Apple in seinem Bericht die Namen von 156 Zulieferern preis – das erfasst 97% aller Zulieferer von Apple. Die Bedingungen bei den verbleibenden 3% sind unbekannt. Zu Erhebung der Zustände wurden 229 Betriebsprüfungen durchgeführt.

 

Damit bleibt Apple für die Manger von Nachhaltigkeitsfonds und Umweltfonds weiterhin ein rotes Tuch. Allerdings fällt der Kurswechsel durch den Nachfolger des legendären Apple-Gründers und langjährigen Chef Steve Jobs positiv auf. Der neue, Tim Cook, leitet offensichtlich eine Transparenz-Offensive ein. Möglicherweise ist dies auch eine Reaktion auf den Kurswechsel beim größten sozialen Netzwerk Facebook, über das wir am 19. Dezember 2011 im Bericht Facebook will nachhaltig werden berichteten.

 

Es bleibt zu hoffen, dass sich die US-Konzerne wirklich nachhaltig wandeln. Würden Sie nur auf einen modernen Modetrend aufspringen wollen, würde eine große Chance vergeben werden. Denn Unternehmen von der Größe und Bedeutung wie Facebook und Appel können bei den asiatischen Zulieferern Verbesserungen durchsetzen und gelten als Vorbilder für die gesamte Branche. Der Wandel zu besseren Arbeitsbedingungen auf der gesamten Welt würde einen gewaltigen Schritt voran kommen.

 

Die Beispiele zeigen, wie nachhaltiges Investment langsam aber sicher die Welt ändert. Denn in beiden Fällen kommt Druck auch durch die Investoren und Geldgeber – also durch jeden Einzelnen, der sein Geld bei nachhaltigen Banken oder sozialen Fonds anlegt. Während Apple bereits seit langem an der Börse ist, darf das Handeln bei Facebook dem bald zu erwartenden Börsengang zugeschrieben werden. In saubere Unternehmen investieren eben mehr als in Schmuddelkinder. Und die Macht der Umwelt Banken nimmt mit jedem von Ihnen verwalteten Euro zu.

 

 


 

Garantiert ohne Kinderarbeit: Energiewald

 


Anlage Energiewald
Laufzeit 10 Jahre
Mindestanlagesumme 3.400EUR
Ausschüttungen Jahr 5: 78%
Jahr 10: 133%
Besonderheit – investiert in nachwachsende Rohstoffe (CO2 neutral)
– Sachwerte
– Sie helfen dem Ausbau der erneuerbaren Energien

 

Alle Informationen zum Energiewald bei gruenesgeld24.de

 


 

Der Weg aus der Schuldenkrise ist klar: Repression

Freitag, 13. Januar 2012

Zu Beginn des Jahre stellen sich viele Anleger die Frage: was kommt, wie soll ich meine Vermögensanlagen aufstellen? Insbesondere das Jahr 2012 steht  unter dem Damoklesschwert europäische Schuldenkrise. Sie persönlich schadlos zu überstehen gilt derzeit vielen Bürgern als Grundlage für Ihre Anlage- und Vorsorgeentscheidungen.

 

Die erste Frage ist natürlich, wird die Währung überleben, schaffen es die europäischen Regierungen von Griechenland über Irland, Spanien und Italien aus der Schuldenspirale heraus zu kommen? Denn falls die Währung zusammenbricht, sind Sachwerte wie in unseren nachhaltigen Musterdepots für Wachstum oder wie in unseren Projekten (Solarfonds, Wind Fonds, grüne Immobilien, etc.) die einzig sinnvolle Alternative.

 

Um die mit diesem Zusammenbruch verbundenen gesellschaftlichen und politischen Turbulenzen zu vermeiden, muss es ein anderes Lösungs-Szenario der Schuldenkrise, ohne Zusammenbruch der Währung, geben. Denn dass die Verschuldung zurückgeführt werden muss, ist inzwischen allen klar.  Nach dem Standardwerk zur Schuldenkrise „Dieses Mal ist alles anders. 800 Jahre Finanzkrisen“ von Kenneth Rogoff (Ex-IWF-Chefsvolkswirth) ist klar: mehr als 90 Prozent Schulden bezogen auf die jährliche Wirschaftsleistung eines Staates sind langfristig nicht zu tragen. Ein Wert, den die meisten europäischen Länder und die USA überschritten haben oder drohen zu überschreiten.

 

Hinterlässt ungläubige Menschen: financial repression

Das Geld ist weg, und man weiß nicht warum: finanzielle Repression

Der Weg könnte der gleiche sein wie nach dem 2. Weltkrieg. Auch damals war der Schuldenstand der Sieger astronomisch (160% des BIP in den USA, 240% des BIP in Großbritannien). Damals wollte die Politik das Geld vom Volk nicht auf offene Art und Weise einholen – also durch Sparen und Steuern erhöhen. Man wählte den erfolgreichen Weg einer finanziellen Repression (Financial Repression) und erreichte dabei auch langanhaltendes Wirtschaftswachstum.

 

Die Grundidee ist einfach. Der Staat muss seine Schulden über Staatsanleihen finanzieren und zahlt dafür Zinsen. Damit Anleger diese Staatsanleihen ihm abnehmen, muss er ihnen Zinsen oberhalb der Inflationsrate zahlen. Schafft er es, die Anleihen zu einem Zinssatz unterhalb der Inflationsrate zu platzieren, passiert etwas Wunderbares: da die Inflation höher ist als die zu zahlenden Zinsen, verringern sich die realen Staatsschulden! Und zwar ohne dass die Bürger es auf Anhieb merken würden. Natürlich zahlen sie es über die zu niedrigen Zinsen auf Staatsanleihen trotzdem – aber wie gesagt, sie merken es nicht.

 

Der Staat muss dafür ein paar Tricks anwenden, wie z.B. Kapitalverkehrskontrollen. Sonst würde womöglich das Kapital statt Staatsanleihen zu kaufen, ins Ausland flüchten. Vielleicht werden auch – wie nach dem 2. Weltkrieg geschehen – staatlich verordnete Zinsobergrenzen eingeführt. Oder die Notenbanken senken die Leitzinsen und kaufen direkt Staatsanleihen – so wie bereits in den USA, Großbritannien und Eurozone schon geschehen. Wichtig bei allen Maßnahmen: Die Zinsen für Staatsanleihen müssen niedriger sein als die Inflationsrate. Damit schafft man die Entschuldung.

 

Großbritannien erinnerte sich wohl als erster an die eigene Strategie von vor 65 Jahren. Bei einer Inflationsrate von rund 5 % und einem 3-Monatszinssatz von rund 1 % fehlen dem Sparer bereits 4 % jährlich. Nach 10 Jahren hat er damit rund 1/3 weniger Kaufkraft.
 

Deutschland besinnt sich darauf und hat sogar ein noch besseres Händchen. So hat die zuletzt ausgegebene Geldmarktanleihe mit sechsmonatiger Laufzeit eine Rendite von -0,0122%.  Deutschland hat somit nicht nur einen Gewinn nach Berücksichtigung der Inflation sondern auch schon ohne. Allein für die Anleihe am 09. Januar kann sich  Bundesfinanzminister Schäuble nicht nur die Zinsen sparen, Vater Staat erhält zusätzlich noch eine Prämie von knapp 250.000€ und hierbei ist noch nicht die Inflation von 2,4% p.a. berücksichtigt, der eigentlich große Vorteil. Tatsächlich in realer Kaufkraft gemessen beträgt die Rendite der jüngsten Anleihe -2,4122%.

 

Es wird also immer schwieriger für Bank-Sparer oder Lebensversicherungs- oder Staatsanleihen-Fans, einen realen Kaufkraftverlust zu vermeiden. Intelligente Anlagen in höher verzinste Wertpapiere sind in Zukunft wieder gefragter. Sachwertinvestitionen über Beteiligungen, festverzinsliche Wertpapiere nachhaltiger Unternehmen aber auch Aktien helfen die reale Kaufkraft zu erhalten.  Aber natürlich gilt hier ganz besonders – nicht nur im Winter – der wichtigste Leitspruch der Geldanlage: Streuen, sonst rutscht man aus!

 

 

 

 

 


 

Unser Tipp für Sachwertinvestitionen mit höhere Rendite:  Besser-Welt-Investments

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de

 


 

WissensWerte: Klimawandel

Dienstag, 10. Januar 2012

 

Manchmal gibt es Dinge, die werden so häufig diskutiert und in den Medien angerissen, dass man die ursprünglichen Fakten, Tatsachen und Auswirkungen leicht vergessen kann.

 

Um diese Manko im Bereich „Klimawandel“ auszugleichen reicht dieser kurze Film – und in wenigen Minuten hat man wieder alle Daten parat. Man weiß, wie gefährlich Methan ist, weshalb sich arme und reiche Länder nicht zu gemeinsamen Klimaschutz-Beschlüssen aufraffen können und weshalb die 140 Millionen Einwohner von Bangladesh heute schon stark unter dem Klimawandel leiden.

Wir finden, auch für die Jüngeren unter uns, respektive für Schüler der unteren Jahrgangsstufen ist der Kurzfilm geeignet, um Grundwissen bezüglich Klima und Klimawandel ins Gedächtniss zu rufen.

 

Unser Kurz-Film-Tipp des Monats.

 

PS: Wer mit grüner Geldanlage etwas gegen den Klimawandel tun möchte, sollte sich die Grünes Geld Musterdepots „Klima“ mal näher ansehen.