Archiv für Juni 2013

Nichts gelernt? Energieverbrauch nimmt weiter zu.

Freitag, 21. Juni 2013

Die Polkappen schmelzen, die Unwetter nehmen zu, aber die Menschheit macht munter weiter wie bisher: nach der am Mittwoch veröffentlichten Energiestatistik von BP haben wir auch in 2012 zugelegt und 1,8 Prozent mehr Energie verbraucht als im Jahr zuvor.

 

Allerdings muss man das Bild differenziert betrachten. Der Zuwachs im Jahr zuvor war mit 2,4 Prozent deutlich höher. Die Industrieländer konnten den Energiekonsum gar um 1,2 Prozent auf das Niveau von 2002 senken. Die Schwellenländer, allen voran Indien und China, steigerten Ihren Energieverbrauch um 4,2 Prozent. Doch nicht zu früh freuen: Der Rückgang in den Industrienationen hat auch mit der anhaltenden Wirtschaftskrise in Europa zu tun, die den Energieverbrauch automatisch senkt.

 

Fingerzeigen macht ohnehin keinen Sinn, immerhin haben ja gerade die CO2 Emissionen der Industrieländer in den letzten 100 Jahren den Klimawandel verursacht. Dass die Schwellenländern nun zu unserem Lebensstandard aufholen möchten, kann ihnen niemand verdenken.

 

Am stärksten unter allen fossilen Energieträgern stieg der Verbrauch von Kohle an (plus 2,5%). Wichtigster Energieträger mit einem Anteil von 33 Prozent am weltweiten Energieverbrauch bleibt Öl, auch wenn es im 13. Jahr in Folge Marktanteile verliert.

 

Bewegung kommt in den Energiesektor nicht nur durch die Erneuerbaren Energien, sondern auch durch neue Abbaumethoden (Fracking, siehe auch unsere Beiträge vom 7.3.2013 und vom 11.4.2013) in den USA. Die USA hatten den weltweit größten Anstieg der Energieproduktion und betreiben immer mehr Kraftwerke mit Gas. Dadurch überschüssig gewordene Kohle wurde nach Europa exportiert.

 

Wer etwas für die Erneuerbaren Energien tun möchte, kann dort sein Geld anlegen. Unter http://www.gruenesgeld24.de/projekte-bessere-welt haben wir ein Auswahl aktueller, sinnvoller Projekte zusammengestellt.

 

Weitere Informationen: Statistical Review of World Energy 2013

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: "Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten." Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Chancen bis 15. Juli 2013 nutzen bevor das neue Gesetz kommt

Dienstag, 18. Juni 2013

 

Im Rahmen der kontinuierlich fortschreitenden Regulierung der Finanzbranche hat der Bundestag zum 22. Juli 2013 die Umsetzung der europäischen AIFM-Richtlinie durchgeführt. Konkret nennt sich das nun Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Die Neuerungen führen dazu, dass Projekte wie Investitionen in Erneuerbare Energien für den Anleger weniger attraktiv sein werden.

 

 

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Auf der Hut sein lohnt sich: neue Gesetze können Anleger 30% der Einnahmen kosten

 

 

Die Liste der Neuerungen für Projekte ist lang, und umfasst u.a.:

 

*  Rechtsform ist vorgeschrieben

* die Geschäftsführung muss mind. aus 2 natürlichen Personen bestehen

* eine Investmentkommanditgesellschaft muss einen Beirat haben

* die möglichen Investitionsobjekte sind vorgeschrieben (allerdings nicht abschließend!)

* es muss dem Grundsatz der Risikomischung entsprochen werden

* Ein-Objekt-Fonds müssen eine Mindestanlagesumme von 20.000 Euro haben

* Fremdkapital nur noch bis 60% des Wertes des Projektes

* die Vermögensgegenstände sind mind. 1x jährlich zu bewerten (Gutachter)

* die BaFin muss zukünftig eine Vertriebsgenehmigung erteilen (statt bisher “Billigung des VP”)

* …

 

Wie betrifft das Sie als Privatanleger?

 

Die meisten Vorschriften sind gut und dienen der Sicherheit der Investition in Projekte. Der Anleger kann darüber glücklich sein, wird doch einigen schwarzen Schaafen durch das neue Gesetz der Gar ausgemacht.

 

Aber natürlich bedeuten mehr Prüfung und mehr Regulierung auch höhere Kosten, die letztlich vom Anleger getragen werden. So hat der Windkraft-Anbieter Leonidas aus Kachelreuth (Raum Nürnberg/Fürth) eine Prognose abgegeben, wenn für sein Windkraft-Angebot Leonidas XII (15 Jahre, Frankreich) die neuen Regeln gelten würden:

 

 

Leonidas XII

(Windkraft Frankreich)

Aktuelle Regelung

Neue Regelung

(ab 22. Juli 2013)

 

Rückflüsse über die gesamte Laufzeit von 16 Jahren

 

221%

 

170%

 

Rückflüsse bei einer

Investition von 20.000 Euro

44.200 Euro

34.000 Euro

Verlust durch Warten

 

30,0 Prozent

(Angaben laut Prognoserechnung des Anbieters)

 

Die meisten Projekte mit den guten Konditionen sind deshalb nur noch bis

 

15. Juli 2013

 

verfügbar. Wer sich nochmals zu den bisher gültigen Bedingungen beteiligen möchte, reagiert deshalb schnell. Rufen Sie uns doch einfach an und lassen Sie uns gemeinsam heraus finden, was für Sie in Frage kommt –> Telefon 06021-36929-19.

 

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Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Was ist Kiri Holz?

Montag, 17. Juni 2013

 

Die Unternehmensgruppe “We Grow” hat sich dem Kiri Baum verschrieben. Während Eiche, Buche oder auch Teak als Holz- und Baumsorten gut bekannt sind, ist Kiri bisher nur Experten ein Begriff. Was ist also Kiri Holz?

 

 

 

 

 

 

 

 

Kiri ist ein ursprünglich aus Japan und Südost-Asien stammender Baum. Sein latainischer Name ist Paulownia. Er wird in Asien als Kulturbaum mit wertvollem und hoch geschätztem Edelholz seit rund 3.000 Jahren großflächig angebaut.

 

Vor rund 100 Jahren fand er wegen seinem extrem starken Wachstum und den wunderschönen Blüten seinen Weg nach Mitteleuropa. Dort wurde er als Ziergehölz hauptsächlich in Parkanlagen und Botanischen Gärten angepflanzt und ist heute vor allem entlang des Rheins, in Teilen Österreichs und der Schweiz sowie in südeuropäischen Städten anzutreffen. Er war der Lieblingsbaum des Kaisers Franz Josef.

 

Seine Besonderheit: die Blätter sind außergewöhnlich groß und erreichen Durchmesser von über 60 Zentimetern. Damit fangen Sie extrem viel Sonnenenergie ein. Die Folge sind überdurchschnittliche Wachstumsraten. Das Wachstum ist entsprechend rund 8 bis 10 mal so groß wie z.B. bei der Eiche und selbst in unseren Breiten sind Zuwächse von 2 Meter jährlich keine Seltenheit.

 

Insgesamt unterscheidet man weltweit sieben Kiribaum-Arten, zu denen jeweils eigenen Kreuzungen kommen. In Deutschland handelt es sich bis dato um die Wildform Paulownia tomentosa mit tieblauen, glockenförmigen Blüten. Diese sind jedoch aufgrund inhomogenen Stammwuchses für die kommerzielle Wertholzproduktion nicht geeignet.

 

In Deutschland wurde nun von We Grow eine gradstämmige, auch bei deutschem Klima wachstumsstarke, Linie erzeugt. Damit lässt sich auch in Deutschland wirtschaftlich sinnvoll Kiriholz anbauen.

 

Das Holz des Kiri lässt sich bei Ernte in den Jahren 7 bis 9 als Holzwerkstoff verwenden. Typische Anwendungen sind im Möbel- oder Baubereich, als Splan-, Furnier-, OSB- oder Tischlerplatten. Bei Ernten in den Jahren 10 bis 12 findet Kiri als Edelholz oder Furnier Verwendung im Möbelbau, bei Musikinstrumenten, Yachten und vielen anderen Einsatzgebieten.

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker

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Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Unser Reisetipp: Bio-Bauernhof Bannmühle

Donnerstag, 13. Juni 2013

 

Wer für Ökologie und naturverträgliche Landwirtschaft einen Sinn hat, dem kann ich den Besuch der “Bannmühle” empfehlen. Beim Demonstrationsbetrieb für ökologische Landwirtschaft zeigt der Eigentümer Hans Pfeffer mit voller Leidenschaft, wie wirklicher ökologischer Anbau von Obst geht und wie Obstanbau, Viehhaltung, Erzeugung regenerativer Energie und ein Bio-Laden Hand in Hand gehen können. Schön, dass auch noch Platz für ein Seminar-Zentrum und einige Ferienwohnungen ist – so kann jeder die dortige Natur genießen.

 

„Mir liegen Naturschutz und Landschaftspflege am Herzen. Aus diesem Grund bauen wir Obstsorten auf Streuobstwiesen an und halten Glanrinder, eine regionale, bedrohte Nutztierrasse. Selbstverständlich naturverträglich, ohne Agrarchemikalien und ohne Gentechnik.“

so Inhaber Hans Pfeffer.

 

Wir waren Ende Mai zum wiederholten Male Gäste der Bannmühle und können die Aussagen von Hans Pfeffer nur unterstreichen. Leidenschaftliche Menschen wie er werden gebraucht, damit Natur und Artenvielfalt erhalten bleiben. Natürlich macht er keinen großen Gewinn mit der Freiland-Haltung einer kleinen Herde von Glanrindern – aber dafür bleibt diese Rasse erhalten und dafür haben diese Rinder ein lebenswertes Leben auf saftigen, natürlichen Wiesen in der Pfalz.

 

Und auch die folgende Szene ist typisch: Während bei landwirtschaftlichen “Industriebetrieben” das Betreten von allen Flächen, die Kindern Spaß machen, verboten ist, dürfen die Kinder auf der Bannmühle auch mal auf den großen Heuballen spielen. Und natürlich passierte unserem Nachwuchs dann auch das, was nie hätte passieren dürfen: ein kleines aber wichtiges Spielzeug ist zwischen den riesigen Heu-Rollen heruntergefallen und war verschwunden. Auch das ganze Suchen der vielen Kinder auf dem Hof konnte es nicht mehr zum Vorschein bringen. Und nun kommt’s: statt zu sagen “Pech – das Spielzeug ist halt jetzt” weg, setzt sich auf der Bannmühle der Inhaber auf seinen Traktor und setzt so lange die Heu-Rollen um, bis nach knapp einer Stunde das Spielzeug wieder da war. Wirtschaftlich eine Katastrophe – menschlich aber das Bedeutendste, was unserem Sohn in dieser Woche wiederfahren ist. Er hat gelernt, dass seine Interessen auch in der Welt der Erwachsenen wahr genommen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer sich noch mehr von der Bannmühle in Rheinland-Pfalz ansehen möchte, kann das auf der Internetseite der

 

Bannmühle (Link)

 

jederzeit tun.

 

Portraitfoto Gerd Junker

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Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

HydropowerINVEST IV: Alle Kraftwerke übernommen

Mittwoch, 12. Juni 2013

 

Gute Neuigkeiten von Aquila aus Hamburg: Die Direktbeteiligung HydropowerINVEST IV hat den Kauf des geplanten Wasserkraftwerksportfolios zu 100% abgeschlossen. Wie der Initiator in einer Ad hoc Mitteilung vor wenigen Minuten mitteilte, hat die Gesellschaft zusammen mit einem institutionellen Co-Investor bereits am 6. Juni 2013 sämtliche Geschäftsanteile an der türkischen Kapitalgesellschaft ?deal Enerji Üretim Sanayi ve Tivaret A.?. („IDEAL“) erworben.

 

Wasserkraft: 24 Stunden Energie

Wasserkraftwerk am Plansee: 24 Stunden Energie // Helmut J. Salzer  / pixelio.de

 

In den nächsten Tagen wird das Wasserkraft-Spezialisten-Team von Aquila die Anlagen auch operativ übernehmen und die noch ausstehenden Maßnahmen ergreifen, um eine hundertprozentige Leistungsfähigkeit der 5 Kraftwerke zu erreichen. Der Platzierungsstand der Direktbeteiligung beträgt aktuell 83%.

 

 

Nutzen Sie die Möglichkeit, sich jetzt noch an einem der seltenen Wasserkraftprojekte zu beteiligen. Wasserkraft ist grundlastfähig und liefert 24 Stunden pro Tag Strom. Die Technik ist seit mehr als 100 Jahren erprobt.

 

 

Hier die Highlights:

 

  • * staatlich abgesicherte Einnahmen
  • * hoher Platzierungsstand
  • * seit 100 Jahren bekannte Technik
  • * 100% Investitionsquote
  • * Deutsche Staatsgarantie
  • * Ausschüttungsprognose: nach 10 Jahren Laufzeit 201%

 

 

 

 

Alle Informationen HydropowerINVEST IV

 

 

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

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Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Endspurt: Wer bis 30. Juni zeichnet kann mit 9,27% p.a. rechnen

Mittwoch, 12. Juni 2013

 

Das ist nochmal eine gute Chance: die außergewöhnliche Windkraft-Beteiligung Neue Energien VII ist eine der letzten noch möglichen mit hoher Ausschüttungsquote oberhalb der 9%-Marke. Nach unseren eigenen Berechnungen kommt ein Anleger mit Zeichnung+Zahlung heute auf eine IRR-Rendite von 9,27% pro Jahr (Rückzahlungen jeweils zum 31.12. des Kalenderjahres gerechnet). Aber Achtung: der letzte Zeichnungsschein der noch angenommen wird muss bis

 

 

Freitag, 30. Juni 2013

 

bei uns sein (Fax / Scan bis Freitag reicht aus).

 

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Aufgrund der anstehenden Gesetzesänderungen im Juli ist nicht damit zu rechnen, dass Nachfolge-Fonds auf ähnliche Rendite-Zahlen kommen.

 

Hier die Highlights:

 

  • * Erste prognostizierte Auszahlung bereits 2014
  • * Schon 8,5 Mio. Euro investiert
  • * Alle Windparks am Netz mit fester EEG-Vergütung
  • * Sachwert mit solider Substanz
  • * Erfolgreiche Vorgänger mit erstklassigen Portfolien

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker

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Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.