Archiv für September 2013

Green Acacia – Holzinvestment mit sofortigen Auszahlungen

Freitag, 27. September 2013

Wer sich für Holzinvestments interessiert schätzt die unstrittigen Vorteile dieser jahrhundertealten Anlageform: Holz ist ein wertvoller und extrem vielseitiger Wertstoff, der schon in der gesamten Menschheitsgeschichte genutzt wurde, und der auch in Zukunft eine große Rolle spielen wird. Man schätzt, dass der Weltholzverbrauch bis 2030 gegenüber heute doppelt so hoch sein wird. Außerdem ist Wald ökologisch sehr wirkungsvoll: es ist die einzige Möglichkeit, der Atmosphäre das schädliche Treibhausgas CO2 langfristig zu entziehen. Aber – die meisten Geldanlagen in Holz laufen sehr lange und erzielen die Auszahlungen meist erst gegen Ende. Oftmals erst nach 20 oder 25 Jahren.

 

Hier gefällt mir das Projekt Green Acacia sehr gut. Denn es übernimmt bestehende Akazien-Wälder und wandelt sie allmählich zu Mischwäldern um. Dadurch wird jährlich eine so große Menge an Akazienholz entnommen, dass durch den Verkauf der Anleger rund 6% Rendite pro Jahr erzielt. Das Projekt hat in den letzten Jahren diese 6% reell und tatsächlich erzielt, was eine weitere Bestätigung des Konzeptes bedeutet.

 

 

Konkret pachtet der Anleger eine Fläche (Parzellen-Größe 1/4 Hektar) in Vietnam oder Kolumbien. Bei der Ernte wird jedoch eine Erntegemeinschaft gegründet, die das Schicksal teilt – das heißt, auch für den Fall, dass der “eigene” Hektar Wald vielleicht eine schlechtere Ernte liefern würde, man alle Erlöse des gesamten Kauf-Jahrgangs teilt. Ein weiterer Sicherheitsaspekt.

 

Und der Anbieter selbst ist eine der erfahrensten Größen, nach eigenen Angaben sogar der größte Anbieter von Walddirektinvestments in der Europäischen Union, im Bereich der nachhaltigen Geldanlagen in Holz und Wäldern.

 

 

 
green-acacia-details
 
 
 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: "Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten." Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Buchtipp: „Occupy World Street“

Mittwoch, 18. September 2013
buch

Das neue Buch von Ross Jackson

 

Zur Wochenmitte möchten wir unseren Lesern gerne einen Blog, oder viel mehr ein Buch vorstellen. Am 1. Oktober erscheint die deutschsprachige Ausgabe von „Occupy World Street“.

 

Der Autor Ross Jackson stellt im Buch seine Vision für umfassende Reformen der Weltwirtschaft und der politischen Strukturen vor. Erscheinen wird das Buch im Hirzel Verlag. Wir möchten außerdem auf den dazugehörigen Webblog hinweisen.

Der Blog enthält zahlreiche Inhalte zum Thema Occupy und zum Buch und bietet außerdem die Möglichkeit sich zu vernetzen.

 

Die Message ist deutlich: „Lösen wir uns von der alten Weltordnung und schaffen wir eine Welt selbstbestimmter, unabhängiger Staaten, in denen ökologische Nachhaltigkeit und Menschenrechte ernst genommen werden!“

 

 

 

 

Portät

Verfasser des Beitrages

Tobias Engel unterstützt die Grünes Geld GmbH als Werksstudent. Tobias Engel: ”Ich studiere an der Hochschule Aschaffenburg Erneuerbare Energien und Energiemanagement und habe mich davor in einer großen deutschen Bank mit grünen und nachhaltigen Investments beschäftigt. Social Banking und ethische Investments sind für mich keine Fremdworte sondern gelebte Nachhaltigkeit im Finanzsektor. Es freut mich, dass ich meine Interessen und Kenntnisse aus der Ausbildung und aus dem Studium mit ins Team der Grünes Geld GmbH einbringen kann.”

Paribus im Interview: 3 Fragen zum Rail Portfolio III

Mittwoch, 18. September 2013

Die Paribus Capital GmbH aus Hamburg hat das dritte Lokomotiven-Projekt Paribus Rail Portfolio III auf den Markt gebracht und gilt als erfahrenster Anbieter in diesem Segment. Da bis zum Jahr 2030 nach Plänen der EU-Kommission 30% des Straßengüterverkehrs mit einer Transportdistanz von über 300 km auf Schiene oder Schiff verlagert werden sollen, bietet sich für Anleger hier eine interessante Alternative für eine ökologisch sinnvolle und gleichzeitig finanziell interessante Investition.

 

Grünes Geld führte hierzu ein Interview mit Herrn Christian Drake, Vertriebsleiter der Paribus Capital GmbH:

 

 

Herr Drake von Paribus und Herr Junker von Grünes Geld beim Interview in unseren Geschäftsräumen.

Herr Drake von Paribus und Herr Junker von Grünes Geld beim Interview im Grünes Geld Büro.

 

Grünes Geld: Paribus hat gerade mit dem Vertrieb des 3. Eisenbahn-Projektes begonnen. Was wird mit dem Geld der Anleger gemacht und weshalb haben Sie sich ein doch recht außergewöhnliches Thema heraus gesucht?

 

Christian Drake: Der Fonds erwirbt mit dem Eigenkapital der Anleger ein Portfolio von Lokomotiven für den Güter- uns Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Die Lokomotiven werden an unterschiedliche Mieter (private Eisenbahnverkehrsunternehmen, Industrieunternehmen und staatliche Mieter) mit unterschiedlichen Mietvertragslaufzeiten vermietet, so dass eine möglichst breite Streuung gewährleistet wird. Am Ende der Fondslaufzeit von 11 Jahren ab Vollinvestition ist eine Veräußerung der Loks vorgesehen. Lokomotiven sind sehr wertstabile Fahrzeuge, deren wirtschaftlich sinnvolle Nutzungsdauer bis zu 60 Jahren betragen kann. Die Entscheidung für die Assetklasse Lokomotiven, die tatsächlich auf den ersten Blick exotisch anmuten mag, haben wir bewusst getroffen. Es handelt sich hier um einen 178 Jahre alten Markt, der für private Investoren aber erst seit 1999 geöffnet wurde. Vor dem Hintergrund der gewachsenen Anforderungen an Klima- und Umweltschutz macht die Investition heute mehr denn je Sinn. Dem Ansatz von Paribus folgend, das Asset-Management immer selbst betreiben zu wollen, haben wir 2008 gemeinsam mit dem staatlichem Unternehmen „Seehafen Kiel“ die Gesellschaft „northrail“ gegründet. Die northrail beschäftigt inzwischen fast 40 Mitarbeiter und verantwortet die Vermietung von über 80 Loks aus den Rail Portfolios I & II.

 

Grünes Geld: Im Gegensatz zu Immobilien, Photovoltaik- oder Windkraft-Projekten müssen Sie immer dafür Sorge tragen, dass Ihr „Gut“, nämlich Lokomotiven, auch wirklich einen Abnehmer findet. Wie ist die Markt-Situation bei der Vermietung von Lokomotiven und was würde passieren, wenn z.B. ein Konjunktureinbruch käme?

 

Christian Drake: Wir haben in Nordeuropa einen Lokomotivmarkt von über 45.000 Maschinen von denen sich die Mehrheit auch im aktiven Betrieb befindet, der Neubauoutput der Hersteller ist überschaubar. Es lässt sich ein Nachfrageüberhang attestieren, wobei die Mietraten sich wie überall im Wettbewerb befinden trotzdem unter wettbewerbsbedingten Druck befinden. Sollten wir einen erneuten Konjunktureinbruch erleiden, so können wir auf die Erfahrungen aus dem Rail Portfolio I zurückgreifen. In der Krise war zwar ein leichter Rückgang der erzielbaren Mietraten zu verzeichnen, aber die Nachfrage nach Lokomotiven stieg sogar leicht an, da die Unternehmen in der Krise lieber mieten als zu kaufen. Das Rail Portfolio I konnte in den Krisenjahren 2009 und 2010 die prospektierten Auszahlungen leisten.

 

Grünes Geld: Herr Drake, erzählen Sie doch bitte unseren Lesern noch etwas über die Paribus Capital GmbH.

 

Christian Drake: Die Paribus Capital GmbH ist Inhabergeführt und bankenunabhängig. Gegründet im Jahr 2003 platzieren wir seit nunmehr zehn Jahren konservativ strukturierte Sachwertinvestments für Privatanleger und institutionelle Kunden. Wir konzentrieren uns auf unsere Kernkompetenzen, die im Bereich Immobilien und Schienenverkehr liegen. Das insgesamt emittierte Fondsvolumen der Publikumsfonds liegt bei rund 380 Mio. EUR, hinzu kommen noch 202 Mio. EUR aus institutionellen Portfolios. Der Wert der gesamten Assets under Management liegt somit über einer halbe Milliarde EUR. Hiervon stammen rund 95 Mio. EUR aus der Fondsreihe der Rail Portfolios.

 

 

Button Mehr Info Rail Portfolio III

 

 

 

 

Kurzvita zu Christian Drake:

Christian Drake (geb. 1977) Vertriebsdirektor der Paribus Capital GmbH. Christian Drake ist Bankkaufmann und Diplom Betriebswirt. Er ist seit 2003 in der Beteiligungsbranche tätig hiervon zwei Jahre als produktverantwortlicher Manager bei einem bundesweit tätigem Finanzvertrieb einer Großbank. Seit 2010 ist Christian Drake Mitglied des Vertriebsteams von Paribus, seit Januar 2013 verantwortet er hier als Vertriebsdirektor den Bereich Süddeutschland.

Vorankündigung: Leonidas III Solar-Festzins Frankreich

Dienstag, 17. September 2013

Noch im September bietet Leonidas ein Solar-Festzins Investment an. Ab einer Anlagesumme von 5.000,- € können Investoren über einen Zeitraum von etwas mehr als 8 Jahren mit einem festen Zinssatz von 6,5% p.a. rechnen. Generiert wird diese Rendite aus dem Betrieb von drei bereits installieren Dach-Anlangen, welche noch von einem Einspeisetarif von 50 Cent/kwh zzgl. jährlichem Inflationsausgleich profitieren. Das Volumen des Investments ist auf 5,9 Mio. € streng limitiert.

 

Nähere Vorabinformationen finden Sie auf unserer Homepage.

 

 

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

Wie sicher sind die 6% Rendite beim Windpark Töpen?

Mittwoch, 11. September 2013

Nach Bankenkrise, Eurokrise und Staatsschuldenkrise versuchen sich die Staaten der Welt durch eine sogenannte Financial Repression zu entschulden. Wenn die Inflationsrate nämlich höher als die für die Staaten zu zahlenden Schuldzinsen sind, entschuldet sich der Staat automatisch jährlich um genau diese Differenz. Dafür müssen natürlich die Zinsen niedrig sein, was im Moment sicherlich der Fall ist.

Im Gegenzug kann man mit Projekten im Bereich Windkraft, zum Beispiel mit dem Windpark Töpen von Lacuna, rund 6% Rendite pro Jahr erzielen. Da stellt sich die Frage, wie sicher ist ein solches nachhaltiges Investment?

Wir haben dazu einmal die wesentlichen Risiken (eine vollständige Auflistung finden Sie im Verkaufsprospekt) hergenommen analysiert.

 

Risiko

Beschreibung des Anbieters

Persönliche Einschätzung durch uns

Geschäftsrisiko

Die Beteiligung an der Lacuna Wind park Töpen GmbH
& Co KG ist als eine unternehmerische Beteiligung speziellen
Risiken unterworfen. Sowohl die prognostizierten
Rückflüsse als auch die prognostizierten Ergebnisse der
Gesellschaft stehen daher nicht bindend fest.

Ich denke das ist klar. Man ist direkt an den Windrädern beteiligt, quasi so als ob sie im eigenen Garten stehen würden. Wenn z.B. die Fundamente schlecht wären und die Windräder würden umkippen, hätte man dieses Risiko zu tragen. Dafür gibt’s eben auch Mehrerträge, wenn sie länger als die staatlich geförderten 20 Jahre laufen würden.
Standortrisiko

Es besteht das Risiko, dass Standorte ausgewählt wurden, die sich für die wirtschaftliche Windenergie-Erzeugung nicht eignen. Dies könnte zu einer Beeinträchtigung der Ertragslage der Emittentin führen und sowohl die Höhe der Ausschüttungen/Entnahmen an die Anleger reduzieren als auch die Fähigkeit der Emittentin, die Zahlung eines Abfindungsguthabens an die Anleger vorzunehmen, negativ beeinflussen.

Das war bei den ersten Windparks vor 20 Jahren in der Tat ein Risiko. Dort wurden aufgrund mangelnder Erfahrung oder schlechter Messmethoden (am Boden statt in 140 m Höhe zum Beispiel) auch falsche Standorte ausgewählt. In den letzten Jahren habe ich das allerdings nicht mehr gehört, zumal 2 Gutachten angefertigt wurden und bereits 2 der insgesamt 4 “Schwesterparks” bereits Strom- und damit Ist-Ergebnisse liefern.
Investitionskosten

Alle Investitionskosten für die Errichtung des Windparks sind durch einen Generalübernehmervertrag fixiert. Dennoch besteht das Risiko, dass die Kosten überschritten werden, die durch das Fondsvolumen getragen werden müssen, und so eine Verschlechterung der Anlagenwirtschaftlichkeit eintritt. Entsprechend steigende Investitionskosten können einen negativen Einfluss auf die Höhe der Ausschüttungen/Entnahmen an die Anleger und die Fähigkeit der Emittentin, die Zahlung eines Abfindungsguthabens an die Anleger vorzunehmen, haben.

Durch den Generalübernehmervertrag und den mittlerweile bereits weit fortgeschrittenen Baufortschritt fällt es einem schwer, wirklich an ausufernde Kosten bei der Errichtung zu denken. Aber klar, würde der Generalübernehmer in den noch verbleibenden 3 Monaten vielleicht insolvent werden, könnten Risiken lauern. Die Chancen, dass das passiert, sind jedoch sicher kleiner 1 Prozent.

 

Fazit:
 
Klar, wer denkt dass die 6% Rendite komplett ohne Risiko zu erhalten wären, liegt sicher falsch. Allerdings ist der Bau und der Betrieb von Windrädern mittlerweile Standard, schließlich stehen alleine in Deutschland bereits mehr als 23.000 Anlagen! Und der produzierte Strom muss nach Gesetz für 20 Jahre abgenommen und zu einem bereits jetzt (!) feststehenden Satz vergütet werden. Das ist vergleichbar mit einer Immobilie, bei der der Mieter niemals ausfallen könnte.
 
 
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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: "Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten." Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Altersarmut vermeiden: Die 3 Geheimnisse

Dienstag, 10. September 2013

Kennen Sie das Verhalten eines Frosches im Wasserglas, bei dem das Wasser allmählich erwärmt wird? Der Frosch bleibt einfach im immer wärmer werdenden Wasser bis er verkocht und stirbt. Würde der selbe Frosch in ein Glas bereits heißen Wassers springen, würde er sofort aus dem Glas fliehen und seinen sicheren Tod vermeiden. Er stirbt, weil ihm der Schock des heißen Wassers fehlt! Was hat das mit der Altersarmut in Deutschland zu tun? Nun, auch der demografische Wandel geht nur langsam, aber stetig voran, und auch das Abschmelzen der Renten ist ein langsamer, von der Rürup-Kommission 2003 eingeleiteter, schleichender Prozess (Nachhaltigkeitsfaktor der Renten). Keiner merkt es so richtig, weil es so langsam von statten geht.

 

altersarmut

Dabei sind die Renten mittlerweile schon spürbar abgeschmolzen – den finanziell gut gepolsterten Ruhestand früherer Generationen erreichen auch heutige Rentner kaum noch. So beträgt die durchschnittliche gesetzliche Rente für Männer in den alten Bundesländern nur noch 987 Euro, für Frauen gar nur 495 Euro (http://www.tagesschau.de/inland/faqrente102.html). Allerdings profitieren von der aktuellen Rentnergeneration noch viele von alten, üppigen Betriebsrenten. Auch das wird in Zukunft viel weniger der Fall sein, denn Betriebsrenten in der Ausgestaltung der 70er und 80er Jahre sind meist passé.

 

Fest  steht deshalb, dass die Altersarmut in Deutschland noch viel weiter um sich greifen wird. Laut einer Emnid-Umfrage für den Focus glauben gar nur noch 17% der 40 bis 49jährigen an die gesetzliche Rente.

 

Der Königsweg aus dieser unerfreulichen Situation ist die eigene Vorsorge, der Aufbau eines eigenen Vermögens.

 

Zum Aufbau dieses Vermögens gibt es 3 Geheimnisse – diese zuntersuchen wir hier. Wer sich dieser Geheimnisse bedient, kann mit einfachen Mitteln und ohne sich das Leben zu vermiesen eine passende Altersvorsorge aufbauen.

 

1.) Wie viel kann ich monatlich Ansparen?

2.) Wie lange habe ich noch Zeit bis zur Rente?

3.) Was macht die Verzinsung meines Kapitals aus?

 

Wie viel kann ich monatlich Ansparen?

 

Ich habe mal mit einer 30jährigen Ansparzeit und einem erzielten Zinssatz von 5% gerechnet (im Moment erscheint das hoch, aber wer auf 30 Jahre schaut, sollte bedenken, dass die Zinsen auch wieder steigen werden):

 

Monatliche Sparrate

25 Euro

100 Euro

500 Euro

1.000 Euro

1.500 Euro

Endsumme nach 30 Jahren

20.893 Euro

83.572 Euro

417.864 Euro

835.726 Euro

1.253.589 Euro

Endsumme nach 30 Jahren mit 3% jährlich steigender Sparrate (Dynamik)

 

29.722 Euro

 

118.889 Euro

 

594.445 Euro

 

1.188.890 Euro

 

1.783.335 Euro

(Rendite 5% p.a. nach Kosten und Steuern, Laufzeit 30 Jahre)

 

Einfluss der Sparrate auf das Ergebnis: linearer Zusammenhang, also: doppelte Anstrengung bedeutet doppeltes Ergebnis.

 

Wichtigkeit der Ansparrate: WICHTIG

 

 

Wie lange habe ich noch Zeit bis zur Rente?

 

Ich habe mit einer monatlichen Sparrate von 500 Euro und einem erzielten Zinssatz von 5% gerechnet (auch hier gilt: das erscheint im Moment zwar hoch, aber wer auf 30 Jahre schaut, sollte bedenken, dass die Zinsen auch wieder steigen werden):

 

Zeit bis zum Rentenbeginn

10 Jahre

20 Jahre

30 Jahre

40 Jahre

50 Jahre

Endsumme bei 500 Euro Sparrate

77.964 Euro

206.373 Euro

417.864 Euro

766.189 Euro

1.339.885 Euro

Endsumme bei 500 Euro Sparrate und 3% jährlicher Steigerung der Sparrate (Dynamik)

 

88.298 Euro

 

264.095 Euro

 

594.445 Euro

 

1.193.381 Euro

 

2.253.544 Euro

(5% p.a. nach Kosten und Steuern, 500 Euro Sparrate)

 

Einfluss der Ansparzeit auf das Ergebnis: exponentieller Zusammenhang, z.B. : 5fache Zeit bringt 17faches Ergebnis!

 

Bedeutung der Ansparzeit: EXTREM WICHTIG

 

 

Was macht die Verzinsung meines Kapitals aus?

 

Ich habe hier mit einer monatlichen Sparrate von 500 Euro und einer 30jährigen Anspardauer gerechnet :

 

Verzinsung (nach Steuern und Kosten) 1% 3% 5% 8% 12%
Endsumme bei 500 Euro Sparrate / 30 Jahre

209.988,95 Euro

292.096 Euro

417.864 Euro

750.147 Euro

1.764.956 Euro

Endsumme bei 500 Euro Sparrate / 30 Jahren und 3% jährlicher Steigerung der Sparrate (Dynamik)

 

325.776 Euro

 

433.672 Euro

 

594.445 Euro

 

1.006.009 Euro

 

2.217.397 Euro

(30 Jahre Anspardauer, 500 Euro Sparrate)

 

Einfluss der Verzinsung auf das Ergebnis: Eine Vervierfachung der Rendite von 3% auf 12% bedeutet eine Versechsfachung des Endergebnisses.

 

Bedeutung der Verzinsung: EXTREM WICHTIG

 

 

Fazit: Die Untersuchung der 3 wichtigsten Faktoren im Kampf gegen die Altersarmut jedes einzelnen zeigt sich die unterschiedliche Bedeutung. Der wichtigste Faktor dabei ist die Anspardauer.

 

Sie müssen so früh als möglich anfangen, jeden Monat etwas für’s Alter zur Seite zu legen. Wir persönlich haben das für unsere Kinder bereits getan – dank Anspardauern von rund 60 Jahren werden sie sogar mit kleinen Ansparsummen eine gute Ausgangslage haben.

 

Der 2. wichtige Punkt ist die erreichte Verzinsung des Kapitals. Werden langfristig 6% nach Steuern und Kosten erzielt es einfach eine ganz andere Sache als wenn nur 3% erzielt werden. Das Ergebnis ist nicht nur eine Verdoppelung, sondern viel mehr.

 

Nicht unbedeutend, aber eben auch kein “Turbo” für die Altersvorsorge, ist die Höhe des monatlich gezahlten Beitrags. Doppelter Beitrag bedeutet doppelte Rente – aber auch nicht mehr. Deshalb ist die Höhe auf dem 3. Platz der wichtigsten Faktoren zur Vermeidung der Altersarmut gelandet.

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: "Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten." Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Trinkwasser aus dem Ozean?

Montag, 09. September 2013

Trinkwasser ist ein kostbares Gut und seit 2010 ist der Zugang dazu laut UN ein Menschenrecht – wenn auch ein nicht einklagbares. 70% der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt, wovon allerdings nur 3 % trinkbar sind. Meerwasserentsalzungsanlagen sind ein großer Hoffnungsschimmer, um mehr Menschen die Versorgung mit sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.

 

Salz und Trinkwasser - beides lebensnotwendig für den Menschen.

Salz und Trinkwasser – beides lebensnotwendig für den Menschen.
Bildquelle: Katharina Wieland Müller/pixelio, Petra Wiedenbrück/pixelio

 

Entsalzungsanlagen für Meerwasser gibt es schon seit der Antike. Allerdings damals mit dem Hintergrund, Salz und nicht Wasser zu gewinnen. Damals eine Kostbarkeit. Heute werden Entsalzungsanlagen hauptsächlich gebaut, um Meerwasser in Trinkwasser zu verwandeln. Allerdings meistens mit einem großen Einsatz von Energie. Anlagen in Ländern wie Saudi-Arabien zum Beispiel werden meist mit Öl oder Gas betrieben. Die Lösung dieses Problems hat sich das australische Unternehmen Carnegie Wave Energy zum Ziel gesetzt. In Kooperation mit dem örtlichen Wasserversorger entsteht an der Küste von Perth derzeit eine Anlage, die mit Wellenkraft betrieben wird. Unterwasser-Bojen mit je elf Metern Durchmesser werden am Meeresgrund in ca. 30 Metern Tiefe verankert und bewegen sich mit den Wellen. Die Auf- und Abdrift betreibt eine Pumpe mit der ohne elektrische Energie das Meereswasser an Land gepresst wird. Die sogenannte CETO-Technologie ermöglicht es dann, elektrische Energie zu erzeugen und durch umgekehrte Osmose Meerwasser zu Süßwasser zu filtern. Durch diese Technologie wird der sonst so hohe Energiebedarf solcher Anlagen gedeckt.

 

 

 

 

 

Einige Kritiker bemängeln, dass die hochkonzentrierte Salzlösung, die beim Entsalzungsprozess entsteht, oft einfach direkt wieder ins Meer zurückgeführt wird und zu einer Versalzung der Küstengebiete und der dortigen Ökosysteme führen könnten. Wirklich aussagekräftige Studien darüber gibt es allerdings noch nicht. Die Anlage in Australien wird unter reger und durchaus auch kontroverser Beteiligung der Öffentlichkeit geplant und betrieben und die Salzlake wird mehrere hundert Meter vor der Küste wieder ins Meer ausgebracht und verteilt, um eine zu hohe Konzentration von Salz zu vermeiden.

 

Der Ausbau der Meerwasserentsalzungsanlagen hat in den vergangenen 5 Jahren um 60 Prozent zugenommen und für die kommenden 10 Jahre werden Investitionen in Höhe von 50 Milliarden Euro erwartet. Für Betrieb und Wartung bestehender Anlagen dürfte ein Betrag in gleicher Höhe fällig werden. Und mit der CETO-Technik steigt auch deutlich die Energieeffizienz der Anlagen.

 

Auch bei uns haben Sie die Möglichkeit, in Unternehmen zu investieren, die Innovationen im Wassersektor voranbringen oder besonders vorbildlich im Hinblick auf Schonung der Wasserressourcen arbeiten:

 

 

  button Wasserinvestments

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

Bundestagswahl 2013 – Wie stehen die einzelnen Parteien zur Nachhaltigen Geldanlage?

Dienstag, 03. September 2013

Am 22.09.13 sind alle wahlberechtigten  Bundesbürger aufgefordert Ihre Stimmen abzugeben, um Einfluss darauf zu nehmen, wie künftig Deutschland regiert werden soll.

 

Nach TV-Kanzlerduell und Wahlkampfveranstaltungen ist es vielen Menschen im Land jedoch immer noch nicht klar, welcher Partei sie Ihre Stimme geben möchten.

 

Das Thema Nachhaltige Geldanlage spielt in den Diskussionen, Talkshows und Vor-Ort Veranstaltungen meist keine große Rolle. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die einzelnen Parteien dazu jedoch keine Position vertreten würden. Befragt wurden die politischen Spieler nach Transparenz und Berichterstattung im Finanzsektor, Nachhaltigkeit und Bewusstseinsbildung für Nachhaltigkeit im Finanzsektor.

 

Als Ergebnis dieser Befragung hat das Forum Nachhaltige Geldanlage (FNG) eine schöne Übersicht erstellt.  Im pdf Download rufen Sie das Dokument ab. Wir wünschen Ihnen viele neue Erkenntnisse und Klarsicht im Dschungel der Parteien.

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:

Carmen Junker ist Mit-Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.