Archiv für März 2015

ForestFinance Sonderaktion März 2015

Mittwoch, 25. März 2015

 

 

ForestFinance hat eine Sonderaktion mit Vergünstigungen bis Ostern 2015, an der die Grünes Geld Mandanten teilnehmen können. Hier die Sonderkonditionen.

 

Achtung: Durch Klick auf das Angebot kommen sie auf die Erklärungsseite mit Bestellmöglichkeit für das Produkt. Wir werden Ihre Bestellung automatisch für die vergünstigten Alt-Konditionen verwenden (bei Bestell-Eingang bis Ostern 2015).

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: "Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten." Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wie Eva Ihr Depot vor Einbrüchen am Aktienmarkt schützt

Mittwoch, 25. März 2015

 

Auch nachhaltige Aktien und Aktienfonds unterliegen den allgemeinen Regeln für Aktienmärkte. Langfristig steigen die Aktienkurse an und die ausgeschütteten Dividenden sorgen für einen jährlichen Zins-Ersatz. Insgesamt kommen rund 8 Prozent Rendite heraus. Aber zwischenzeitlich gibt es Auf- und Ab’s. Unser Serivcepaket Eva schützt Ihr Depot vor großen Verlusten bei einem Börseneinbruch. Bei der Vergangenheitsbetrachtung kommt so ein erstaunlicher Gewinn-Vorsprung bei 100.000 Euro Anlagesumme von 33.892 Euro über 10 Jahre heraus.

 

 

Das Auf und Ab der Börsen: Wie der DAX schwankt

Lassen Sie uns zunächst einen Blick auf den in Deutschland bekanntesten Aktien-Index, den DAX, werfen. Er setzt sich aus den 30 wichtigsten und größten deutschen Aktien-Gesellschaften zusammen. Er ist nicht nachhaltig, kann aber zur prinzipiellen Erklärung des Verhaltens von Aktien gut heran gezogen werden. Hier die letzten 10 Jahre des DAX:

 

 

 

DAX-Kursverlauf_10_Jahre

 

Was ist zu erkennen?

 

1.) In den letzten 10 Jahren stieg der DAX von 4.608 Punkten auf 12.005 Punkte. Das entspricht einem

 

Gewinn des DAX von 10,34 Prozent pro Jahr.

 

Zum Vergleich: der Bankzins der letzten Jahre lag bei 2 bis 3 Prozent im Durchschnitt; aktuell ist er bei knapp über Null Prozent.

 

2.) Der Aufstieg verläuft relativ konstant, starke Korrekturen sind in den letzten 10 Jahren zwei vorgekommen. Im Rahmen der Immobilienkrise 2008 und im Jahr 2011. Im Jahr 2008 war der Kursverlust rund 52 Prozent (!), im Jahr 2011 war der maximale Kursverlust 33 Prozent.

 

Was wäre mit Eva passiert?

Wir möchten nun untersuchen, was bei Anwendung unseres Service-Konzeptes Eva geschehen wäre. Eva als Gesamtkonzept enthält viele Service-Tätigkeiten wie automatisches Re-Balancing, 100%-Nachlass bei Fondstausch, etc. Wichtig in unserer Untersuchung ist die Verlustbegrenzung durch Reduzierung des Aktienanteils. Nur diese wenden wir im Folgenden an.

 

Am 16.01.2008 wäre die erste Alarm-Schwelle erreicht gewesen. Bei 6.800 Punkten wäre Eva ausgestiegen und hätte auf Renten gesetzt. Zur Vereinfachung der Rechnung gehen wir in unserem Beispiel einfach von einer jährlichen Rendite der Renten von 2% p.a. aus, in den vergangenen 10 Jahren ein absolut vorsichtiger Wert. Am 5.11.2008 wäre der Wiedereinstieg mit Eva erfolgt, bei einem Indexstand von 5162 Punkten. Man hätte sich also mehr als 1.600 Punkte Verlust erspart.

 

Schon am 19.11.2008 wäre wieder ein Ausstieg fällig gewesen, bei 4383 Punkten. Nicht schön, aber dieser Verlust lässt sich verkraften. Der nächste Einstieg wäre am 4.11.2009 erfolgt, bei einem Indexstand von 5451 Punkten. Nach knapp 2 Jahren hätte der nächste Ausstieg am 3. August 2011 stattgefunden, Indexstand 6300 Punkte. Ein guter Zwischengewinn von knapp 2000 Punkten.

 

Er Einstieg wäre zum 2.11.2011 erfolgt, Index-Stand 5937. Richtige Entscheidung, 350 Punkte Verlust eingespart! Von jetzt an wäre eine lange Phase ohne Handel erfolgt. Am Ende der Untersuchung, am 24. März 2015, stand der Index bei 12005 Punkten.

 

Das Ganze grafisch aufbereitet (auf die Grafik klicken für große Darstellung):

 

EVA-bei-DAX-Klein

Bei den roten Pfeilen empfiehlt Eva den Ausstieg, bei den grünen den Einstieg. Bitte auf das Bild klicken für große Darstellung.

 

Das Ergebnis ist überaus erstaunlich, alleine diese eine Funktion von Eva hätte isoliert betrachtet dieses Ergebnis gebracht:

 

Gewinn DAX mit Eva: 11,67%, also rund 1,33 Prozentpunkte mehr als ohne Eva.

 

Bedenkt man, dass durch Eva keine Transaktionskosten (z.B. Ausgabeaufschlag) anfallen und damit die 1,33 Plus-Punkte auch wirklich im Depot des Anlegers bleiben, eine erstaunliche Bilanz.

 

Der Eva-Vorteil in Euro ausgedrückt

 

Natürlich interessiert Sie als Anleger, was denn in Euro und Cent durch die Verlust-Begrenzung von Eva der Vorteil gewesen wäre. Wir haben deshalb hypothetisch angenommen, ein Anleger hätte 100.000 Euro vor 10 Jahren investiert. Einmal hätte er einfach den DAX abgebildet, im zweiten Versuch hätte er den DAX mit unserer Verlustbegrenzung durch Eva gewählt. Steuern und Depotkosten haben wir vernachlässigt. Folgende Ergebnisse wären zu berichten:

 

 

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Der Renditevorteil durch die Verlustbegrenzung mit Eva auf 10 Jahre: 33.892,37 Euro (Berechnungen ohne Gewähr)

Weitere Vorteile mit Eva

Nicht zu vergessen: Dank der Verlust-Begrenzungs-Alarme durch Eva vermeiden Sie auch die extremen Ausschläge nach unten. Selbst wenn die erzielte Rendite gleich bliebe, würde alleine diese Verlustbegrenzung ein starkes Argument darstellen. Denn sollten Sie in den Schwächephasen verkaufen müssen, sind die begrenzten Verluste durch Eva Gold wert.

Hinzu kommen die hier nicht näher beleuchteten Vorteile von Eva:

 

– niedrigere Kosten (z.B. keine Tauschgebühren)

– Risiko-Profil bleibt gleich durch Re-Balancing

– 0,5% Rendite-Vorteil durch Re-Balancing

– automatische Reports frei wählbar monatlich, vierteljährlich, jährlich

– persönliches Gespräch und umfangreiche Auswertung einmal pro Jahr

 

Wie können Sie Eva nutzen?

Alle neuen Depots bei Grünes Geld werden automatisch mit Servicekonzept Eva (Erträge maximieren, Verluste minimieren, Automatisch informiert bleiben) angelegt. Wenn Sie bereits ein Depot bei uns haben, das noch ohne Eva ausgestattet ist, dann melden Sie sich einfach bei uns. Wir stellen Ihr Depot unkompliziert um, so dass Sie schon nach wenigen Tagen die vielen Vorteile von Eva nutzen können.

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Neue Ethikbank in Deutschland: Kuveyt Türk Bank hat Lizenz erhalten

Dienstag, 24. März 2015

 

 

 

Die Landschaft für ethisch ausgerichtete Banken in Deutschland ist bisher klar aufgeteilt: neben den etablierten GLS Bank, Umweltbank, Ethikbank und Triodos gibt es noch eine handvoll christlich orientierter Banken wie die Steyler Ethik Bank oder die Evangelische Bank eG. Jetzt wurde der ersten islamische orientierten Ethikbank die Lizenz für Bankgeschäfte in Deutschland erteilt.

 

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Neue Ethikbank in Deutschland: Kuveyt Türk (Bild:Unternehmen)

Es handelt sich um die aus Istanbul stammende Kuveyt Türk Bank, nach eigenen Angaben eine der größten Banken in der Türkei. Wie das Handelsblatt berichtet gehört sie zur kuwaitischen Kuwai Finance House Gruppe, einem großen Finanzkonzern. Sie zielt auf die knapp 5 Millionen in Deutschland lebenden Moslems, von denen offensichtlich mehr als 20 Prozent bereit seien, eine islamische Ethikbank zu Ihrer Hausbank zu machen.

 

Ethikbank mit islamischen Grundsätzen: ein großer Unterschied besteht

In vielen Punkten gleicht die neue Ethikbank den bisher am Markt befindlichen Wettbewerbern. So verbietet der Koran die Herstellung und den Vertrieb von Alkohol, Spekulationsgeschäfte auf Lebensmittel oder Prostitution und Pornographie. Auch die klassischen Ausschlusspunkte wie Waffen- und Rüstungsgeschäfte sind tabu. Neu dagegen sind das Verbot von Schweinefleisch und vor allem das Zinsverbot des Korans.

 

 

Wie kann eine Ethikbank mit dem Zinsverbot umgehen?

Das Zinsverbot wurde sowohl im Koran als auch im alten Testament festgeschrieben. So galt das Zinsverbot auch lange Zeit im Christentum, wurde jedoch über die Jahrhunderte abgeschwächt und im Mittelalter ganz fallen gelassen. Zinsen sind letztlich der Ausgleich dafür, dass der Geldgeber auf sofortigen Konsum verzichtet. Ohne Zinsen macht das Vergeben eines Kredites wirtschaftlich keinen Sinn. Ohne Kredite sind viele Vorhaben nicht möglich, man denke an den privaten Hausbau oder auch an die Errichtung neuer Fabriken, die sich erst im Laufe der Jahre durch den Verkauf der produzierten Produkte finanzieren.

 

Der Koran wird aktuell so interpretiert, dass er direkte, festgeschriebene Zinsen verbietet. Bezug genommen wird lt. Wikipedia auf den Koran, Sure 3, Vers 130: “Ihr Gläubigen! Nehmt nicht Zins, indem ihr in mehrfachen Beträgen wiedernehmt, was ihr ausgeliehen habt!”. Das schließt nach heutigem Verständnis festverzinsliche Wertpapiere wie Anleihen ebenso aus wie Zinsen aus Girokonten, Sparbriefen oder Sparbüchern.

 

Erträge, die auf einem Handel, oder eine Investition beruhen, sind jedoch erlaubt. Das ermöglicht Einnahmen aus Vermietung, Rohstoffhandel oder Leasing. Am gebräuchlichsten sind Investitionen in Aktien. Die dabei zu erzielenden Dividenden sind nicht fest vereinbart und ändern sich, damit islam-konform.

 

Nachdem die Zinsen auf Girkokonten oder Tagesgeldkonten ohnehin faktisch abgeschafft sind, hat die neue Ethikbank damit einen guten Einstiegszeitpunkt gewählt. Denn auch deutsche Anleger, die Zinsen einnehmen dürfen, schichten Ihr Anlegen von Bankkonten in Aktien um. Genau der Weg, den auch die neue Kuveyt Türk Bank geht.

 

Wie sieht der Start der neuen Ethikbank aus?

Drei Jahre nach der erstmaligen Antragsstellung hat die neue Ethikbank nun von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) nun die Zulassung als Vollbank erteilt. Die Pläne sehen die Eröffnung von drei Filialen noch in diesem Jahr vor: Berlin, Frankfurt und Mannheim. Danach steht ein Standort in Köln auf der Wunschliste.

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Mission für Manager: Stellung beziehen

Freitag, 20. März 2015

Im Management großer Konzerne gibt seit einigen Jahren das ungeschriebene Gesetz sich aus gesellschaftlichen Debatten oder Problemen herauszuhalten. Selten wagt es ein Konzernführer zu Problematiken Stellung zu nehmen. Ein positiver Ausnahmefall ist Howard Schulz, der CEO von Starbucks. Nicht ungewöhnlich, dass dies aus dem Hause Starbucks kommt, denn schließlich ist das Unternehmen bereits seit vielen Jahren in Nachhaltigkeitsfonds gelistet. Nach einer von Ihm gestarteten Initiative in der Produktion des Kaffees auf mehr Umweltschutz und faire Löhne zu achten, startet er jetzt eine besonders in den USA brisante gesellschaftliche Debatte. Howard Schultz ist einer der wenigen Chefs, die soziale und ökologische Belange mit dem Geschäft vermischen.

 

 

Nach den Angriffen auf Farbige in Ferguson und New York ist der Konzernlenker nachdenklich geworden. Seine neue Kampagne heisst “Race together”. Viele seiner Berater und Freude rieten ihm davon ab das Thema Rassismus anzufassen. Doch Schultz ist der Meinung, dass wer ein Unternehmen führt kein unbeteiligter Zuschauer sein darf. In einem Interview mit dem Time Magazine äußert er “Die Diskussion wird ignoriert, weil die Leute Angst haben, sich damit auseinander zu setzen. Aber wenn ich nichts tue und einfach die Kasse weiter klingeln lasse, dann werde ich Teil des Problems. Also müssen wir reden”. Er fordert die Baristas der Kette auf, offen über Benachteiligung und Diskrimminierung mit Kunden zu sprechen.

 

 

Kaffeehaus mit Mission

Kaffeehaus mit Mission

 

 

40 Prozent der Beschäftigten von Starbucks gehören Minderheiten an. In der Vergangenheit hat der Unternehmenslenker bereits mehrfach Kampagnen gestartet, die politischen Sprengstoff bargen. Auf die politische und gesellschaftliche Spaltung in den USA hat er 2011 mit einer Aktion mit Bändchen mit der Aufschrift “Unzerteilbar” hingewiesen. Die Aktionen kommen nicht überall gut an. Shitstorms entladen sich über die Twitter Accounts des Unternehmens und auch vor persönlichen Beleidigungen und Angriffen wird nicht halt gemacht.

 

 

Ganz alleine steht der streitbare Konzernlenker jedoch nicht. In Deutschland ist Götz Werner, Gründer der Drogeriemarktkette DM ebenfalls einer der wenigen, die sich für ein Umdenken einsetzen. Seit einigen Jahren wirbt er für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Der Anthroposoph hat sein Unternehmen nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit aufgebaut. Soziale Belange spielen für ihn eine große Rolle. Dies ist unter anderem ein Grund, weshalb sich DM deutlich besser als Konkurrenten im Drogeriemarkt entwickeln konnte.

 

 

Zwar hat inzwischen fast jedes größere Unternehmen Abteilungen für CSR – Corporate-Social-Responsablility, d.h. sozial verantwortliche Unternehmensführung,  doch das Ziel der Abteilungen wir leider allzu oft verfehlt. Die meisten Aktivitäten sind passiv und nicht meinungsbildend. Manager halten sich aus gesellschaftspolitischen Themen raus. Die Trennung zwischen Marke und Mensch wurde bis zur Perfektion vollzogen.

 

 

Unternehmen die für Nachhaltigkeitsfonds in Frage kommen, können bezüglich Stellungnahme und Einfluss auf gesellschaftspolitische Brisanz Themen wie Armut, Rassismus und Diskriminierung nehmen. In Anlagefonds nach dem Engagement Ansatz, forcieren Fondsmanager den Dialog mit Unternehmenslenkern um diese mehr in Richtung Nachhaltigem Denken und Handeln zu bewegen.

 

 

Starbucks ist mit seiner jüngsten Aktion einen weiteren Schritt gegangen, positiven Einfluss zu nehmen. Ändern sollte sich jetzt auch die Steuerpolitik des Hauses ändern. Diese lässt bislang die Unternehmensgewinne weitgehend steuerfrei. Möglich wird das durch zwar legale aber verwegene Konstrukte. Somit wird zwar einerseits Kaufkraft aus den Ländern der Kaffeekonsumenten abgezogen und im Gegenzug allerdings keinen Beitrag in Form von Steuerleistungen  für die Gesellschaft geleistet, wie es sich für ehrbares Unternehmertum gehört. CEO Howard Schultz darf nicht beim Reden und Kampagnen starten aufhören, dann wäre Starbucks schon fast perfekt. 

 

 

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

Site Map auf gruenesgeld24.de eingeführt

Donnerstag, 19. März 2015

 

 

gruenesgeld24.de ist eines der umfassendsten Portale für die Umsetzung ethisch-ökologischer Geldanlagen. Unser Motto: Nicht jeder ist zum Aktivist geboren, aber jeder kann Geld wechseln. Mittlerweile gibt es hunderte von Seiten und bald 1000 News auf unserem Portal zum Lesen.

 

 

 

Site Map Grünes Geld: einfacher zurecht finden

Die Freude der Nutzer ist groß: neue Site Map

Damit Sie als Nutzer unseres Internetangebotes noch besser navigieren und besonders schnell Inhalte finden können, haben wir nun die Grünes Geld Site Map eingeführt. Ohne viel Grafik oder ablenkende Elemente bringt Sie die Site Map, ganz ähnlich einer guten Landkarte, schnell ans Ziel.

 

 

 

Für Anleger im Themenbereich gibt es die Kategorien Wasser, Holz, Soziale-Verantwortung, Sonne oder Klima. Anleger, die breit gestreut einfach nachhaltig anlegen möchten werden unter Vermögensaufbau viele gute Angebote mit hoher Sicherheit, hoher Rendite und hohen ethischen Ansprüchen finden.

 

 

 

Anleger mit dem Wunsch nach direkten Sachinvestments werden unter Projekte fündig werden.

 

 

 

 

sitemap-gruenesgeld24.de

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Kakao: Kennen, lernen, lieben am 23. April 2015

Donnerstag, 19. März 2015

 

Die Veranstaltung Kakao – kennen, lernen, lieben informiert Sie über Geschichte und Zukunft, Produktion und Genuss sowie Ökologie und Ökonomie der edlen Bohne.

 

 

Kakao zum Anfassen

Kakao zum Anfassen

 

Ein Abend mit ganz viel Transparenz, persönlichem Dialog & viel Schokolade!

 

Das Kakaoseminar bietet neben viel Schokolade auch einen Blick über die Schultern von Waldanbieter ForestFinance. Es werden häufige Fragen beantwortet. Was passiert mit dem investierten Geld? Welcher Aufwand steckt hinter dem nachhaltigen Anbau von Edel-Kakao? Was bedeutet eigentlich „Wir machen Wald?“

 

Eine gute Gelegenheit die Arbeit und Menschen hinter ForestFinance kennenzulernen.

 

Im stimmungsvollen Rahmen des Veranstaltungsorts Völker Event-Küche verbringen wir einen interessanten, abwechslungsreichen und informativen Abend.

 

Stimmungsvolles Ambiente für das Kakao-Seminar

Stimmungsvolles Ambiente für das Kakao-Seminar

 

 

Veranstaltungsort: Völker Event Küche, Hauptstr. 187, 63768 Hösbach (Karte)
(Achtung: nicht das Verkaufsgeschäft in der Orts-Mitte!)

Termin: Donnerstag, 23. April 2015

Beginn: 19:00 Uhr

Anmeldeschluss: 20. April 2015

 

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Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

Sonnenfinsternis 20. März 2015: Für die Stromnetze beherrschbar?

Dienstag, 17. März 2015

Am Freitag den 20. März 2015 werden wir in Deutschland eine eher seltenes Naturschauspiel erleben: eine Sonnenfinsternis. Die Verdunkelung der Sonne stellt die Stromnetze möglicherweise vor eine Herausforderung.

 

Wie entsteht eine Sonnenfinsternis?

Bei einer Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond zwischen Sonne und Erde. Der Schatten des Mondes verdunkelt damit die Sonne. Übrigens ist die Sonne 400mal größer als der Mond, aber zufällig auch 400mal weiter entfernt. Deshalb erscheinen beide Himmelskörper ungefähr gleich groß am Himmel.

 

Wie häufig tritt eine Sonnenfinsternis auf?

Bei einer Sonnenfinsternis handelt es sich in der Tat um ein eher seltenes Ereignis. Zuletzt trat eine Sonnenfinsternis mit ähnlich großem Verdunkelungseffekt 2003 auf. Die dem 20. März 2015 als nächstes folgende Sonnenfinsternis ist übrigens im August 2026. Die Auswirkung auf die Stromnetze ist übrigens heute  viel größer als 2003, weil damals kaum Photovoltaik-Kraftwerke Strom in die Netze einspeisten. Heute sind alleine in Deutschland rund 38 Gigawatt Photovoltaikleistung vorhanden, ein plötzlicher Ausfall ist also viel stärker zu spüren.

 

Was ist das Thema?

Die ins Stromnetz eingespeiste Photovoltaik-Energie ist immer schwankend, da sie von der Sonneneinstrahlung abhängig ist. Allerdings lässt sich das Wetter einigermaßen gut vorhersagen und in Folge ist auch die Ausgleichsmöglichkeit für die Stromnetzbetreiber relativ einfach. Findet die Sonnenfinsternis am 20. März 2015 bei voller Sonneneinstrahlung statt, würde die eingespeiste Sonnenenergie sehr schnell abbrechen, die Stromnetze hätten plötzlich viel weniger Energie. Am Ende der Sonnenfinsternis gäbe es den umgekehrten Fall: innerhalb kurzer Zeit stünde sehr viel Solarenergie  zur Verfügung und müsste verbraucht werden.

 

Stromlücke bei der Sonnenfinsternis 20.03.2015 (Quelle: Tennet)

 

Kann den Problemen entgegengewirkt werden?

Die Vorbereitungszeit für Sonnenfinsternis war auf Seiten der Stromnetzbetreiber in Deutschland und Europa viele Monate lang. So wurden die Mitarbeiter besonders geschult, die Leitwarten der Stromnetzbetreiber werden verstärkt besetzt werden und nicht zuletzt wird mehr Regelleistung beschafft. In Deutschland stehen normalerweise 4.000 Megawatt positive und negative Regelenergie zur Verfügung (Regelleistung). Das heißt, bei Bedarf kann aus der Reserve sowohl zusätzlich Strom erzeugt werden (z.B. Zuschaltung von Gaskraftwerken oder Pumpspeicherkraftwerken), als auch weniger Strom produziert werden (Abschaltung von Kraftwerkskapazitäten).

 

Produktion und Verbrauch müssen im Einklang sein. Ansonsten kann mit der Regelenergie ausgeholfen werden (Quelle: Tennet)

 

Fazit: Auch mit Photovoltaik-Kapazität ist die Sonnenfinsternis gut beherrschbar

Droht uns also am Freitag, dem 20. März 2015, wegen der Sonnenfinsternis ein Stromausfall? Wohl kaum, denn die Energienetzbetreiber haben ausreichend Vorsorge getroffen, um mit der verfügbaren Regelenergie die Sonnenfinsternis ausgleichen zu können. Außerdem deutet der Wettbericht auf eine Schlechtwetterlage hin, und bei bewölktem Himmel ist die Auswirkung ohnehin wesentlich geringer.

 

 

 

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Die 5 größten Irrtümer über die Riester Rente

Montag, 16. März 2015

 

Die Riester Rente hat es schwer. Sehr bürokratisch, mit vielen Geburtsfehlern gestartet, und mit dem Vorwurf hoher Kosten belastet, hat sie einen schlechten Ruf. Trotzdem wurden schon rund 16 Millionen Riester Renten abgeschlossen (Quelle: Statista). Zu Recht, denn in vielen Fällen lohnen sich Riester Renten alleine schon wegen der Zulagen. Selbst wenn die Verträge selbst keine Rendite erzielen würden, kommen durch die Zulagen teilweise 8 Prozent garantierte Rendite zu Stande. Denn die Höhe aller Einzahlungen ist bei Riester Renten zum Rentenbeginn garantiert, ein Verlust damit ausgeschlossen.

 

Wir haben deshalb die 5 größten Irrtümer über Riester Renten zusammen gefasst und klären auf.

 

Riester Rente: Irrtum 1 – Viel zu kompliziert

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Schöner Lebensabend dank Riester? (Katharina Wieland Müller / pixelio.de)

In den ersten Jahren nach Einführung der Riester Rente mag der Vorwurf gestimmt haben, aber mittlerweile ist das anders. Durch die Einführung des Dauerzulagenantrags muss die Förderung nur noch ein mal beantrag werden. Ansonsten sollten Riester Renten Sparer darauf achten, dass ihr vorgeschriebener Mindesteigenanteil jährlich eingezahlt wird und dass die Zulagen wie gewünscht auf dem Riester-Vertrag gutgeschrieben werden. Das ist schon alles was getan werden muss, um die lukrative Riester-Förderung in volle Höhe zu erhalten.

 

Riester Rente: Irrtum 2 – Zu starr

In der Tat hat der Gesetzgeber gewisse Regeln für die Zertifizierung eines Riester Renten Vertrages festgeschrieben. Diese sind jedoch in der Praxis recht einfach gehalten, die wichtigsten sind:

 

– nur Rentenversicherungspflichtige, Beamte und Soldaten samt Ehegatten dürfen “riestern”

– die Auszahlungen dürfen frühestens mit 62 beginnen

– prinzipiell sind lebenslange Rentenzahlungen vorzusehen

– nur 30 Prozent der angesparten Summe dürfen zu Rentenbeginn einmalig entnommen werden

– alle eingezahlten Beiträge müssen zu Rentenbeginn garantiert sein

 

Riester Rente: Irrtum 3 – Nur für Geringverdiener geeignet

Nichts ist falscher als das. Zwar profitieren Geringverdiener in Prozenten gerechnet oftmals stärker von den direkten, fixen Zulagen für Sparer und deren Kinder (bei 3 Kindern zum Beispiel 1.054 Euro im Jahr). Aber Riester Renten Beiträge können auch steuerlich angesetzt werden, was gerade bei Gutverdienern zu sehr hohen Förderungen führt. Richtig ist aber, dass man das Riestern individuell betrachten sollte, denn für manche lohnt es sich mehr als für andere. Verluste sind aufgrund der Beitragsgarantie bei Riester Renten aber ausgeschlossen.

 

Riester Rente: Irrtum 4 – Nur für Großfamilien

Auch hier gilt das unter Irrtum 3 genannte: nicht nur die direkte Riester Renten Förderung betrachten, sondern auch die steuerliche Seite beachten. Für die Zulagen gilt: 154 Euro pro Jahr für den Sparer, 185 Euro für jedes Kind – für ab 2008 geborene Kinder sogar 300 Euro jährlich. Für Singles ist die Riester Rente wegen den Steuervorteilen interessant. Bis zu 2.100 Euro pro Jahr können als Sonderausgaben steuerlich abgesetzt werden. Das kann eine Ersparnis von 1.000 Euro und mehr erbringen.

 

Riester Rente: Irrtum 5 – Das lohnt sich nicht

In vielen Fällen werden die Riester Renten Verträge isoliert als eigener Vertrag betrachtet. Hier schneiden sie wirklich nicht besonders attraktiv ab. Werden jedoch die staatlichen Zulagen mit in die Rechnung einbezogen, dreht sich das Bild gewaltig. Denn wie ein renommiertes Institut vor kurzem errechnet hat, erzielen Riester-Sparer nach Abzug aller Kosten und Steuern meist eine Rendite zwischen drei und fünf Prozent. Welche andere Sparform kann nach Abzug von Abgeltungssteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag solche Renditen aufweisen?

 

 

 

 

 

 

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Sparkasse: Niedrigzins ist Angriff aufs Kerngeschäft

Freitag, 13. März 2015

 

Wie das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom 13. März 2015 berichtet, ist der anhaltende Niedrigzins ein Angriff auf das Kerngeschäft der Sparkassen. Sparkassen Präsident Georg Fahrenschon sagte, es könne nicht ohne Auswirkung bleiben, wenn der Zins praktisch abgeschafft wäre. Die Eurpäische Zentralbank hat in mehreren Schritten die Leitzinsen auf nur noch 0,05% p.a. reduziert.

 

 

 

Die wichtigste Einnahmequelle der Sparkasse verringert sich um 15 Prozent

 

Die wichtigste Einnahmequelle der Sparkassen ist der Zinsüberschuss, also die Mehreinnahmen durch Zinsen gegenüber den an die Kunden ausgezahlten Zinsen. Dieser Zinsüberschuss werden laut Fahrenschon in den nächsten 5 Jahren um 15 Prozent sinken. Der Zinsüberschuss betrugt im vergangenen Jahr 23,1 Milliarden Euro. Vor Steuern verdienten die insgesamt 416 Sparkassen 4,9 Milliarden Euro.

 

Das Problem: durch die Politik der Europäischen Zentralbank EZB sinkt der Unterschied zwischen dem Einlagen- und dem Kreditzins, die Margen der Sparkassen sinken.

 

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Wie wird das Geld der Sparkassen verwendet? (Grafik: Grünes Geld GmbH, Daten DSGV)

 

 

Die Sparkasse hat zu viel Einlagen gegenüber der vergebenen Kredite

Ein weiteres Problem für eine Sparkasse: die Kundeneinlagen, also die Gelder die Kunden auf Sparbüchern, Sparbriefen, Tagesgeldkonten oder ähnlichem besitzen, sind im Vergleich zu den vergebenen Krediten zu hoch. Denk 720,7 Mrd. Euro Kundenkrediten stehen 836,7 Mrd. an Kundeneinlagen gegenüber.

 

Damit entsteht den Sparkassen ein Einlagenüberhang von 116 Mrd. Euro. Dieses Geld muss von den Sparkassen angelegt werden. Da es nur in sehr sichere Einlagen wie Pfandbriefe und Unternehmensanleihen investiert wird, sind Erträge niedrig.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Unter der Lupe: Ausschlusskriterium Agrochemie

Donnerstag, 12. März 2015

Viele nachhaltig denkende Menschen stehen Agrochemikalien sehr kritisch gegenüber. Manche von ihnen möchten die Hersteller von Agrochemie aus ihren Geldanlagen ausgeschlossen sehen, andere wiederum kennen nicht den Grund, weshalb es überhaupt als mögliches Ausschlusskriterium angeboten wird.

 

Die Belastung für die Menschen, Tiere und Natur durch Agrochemikalien ist in vielen Fällen nicht offensichtlich. Rückstände reichern sich in Boden und Gewässern an und führen oftmals schleichend zu Schäden. Auch kennt die Mehrzahl der Menschen nicht die Belastung. Gibt es überhaupt eine Konzentration von Chemikalien bei uns oder auch in anderen Ländern, die hauptsächlich als Urlaubsländer bekannt sind?

 

Dem Thema der Nichtsichtbarkeit haben sich nun Forscher angenommen. Es ist ihnen gelungen eine Weltkarte des Risikos der Insektizid Belastung für Gewässer zu entwickeln.

 

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, die Universität Koblenz-Landau haben zusammen mit den Universitäten Mailand, Aachen und Aarhus die erste Weltkarte über die Darstellung des Risikos der Belastung der Gewässer durch Insektizide veröffentlicht. Das Fachjournal Environmental Pollution veröffentlichte diese Karte in seiner neuesten Ausgabe.

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Bild: © Environmental Pollution/ Elsevier | ufz.de | Globale Risikokarte durch den Eintrag von Insektiziden in Fließgewässern.

 

 

 

Die Karte zeigt, dass insbesondere die Gewässer in den USA, Mittelamerika und Südostasien gefährdet sind. In Europa sind insbesondere  die Gewässer im Mittelmeerraum sind betroffen. Grundsätzlich zeigt sich ein Nord-Süd Gefälle. “Das Risiko des Eintrags von Insektenvernichtungsmittel in Gewässern nimmt in Europa, Nordamerika und Asien nach Süden hin deutlich zu, weil dort mit höheren Durchschnittstemperaturen auch mehr Insektizide eingesetzt werden”, sagt Dr. Mira Kattwinkel.

 

Künftig ist davon auszugehen, dass insbesondere in vielen Ländern der Südhemisphäre die Belastung der Gewässer deutlich steigen wird. Gründe hierfür sind der Bevölkerungszuwachs. Mehr Lebensmittel müssen daher produziert werden und damit ist ein Wandel der Landwirtschaft von extensiver hin zu intensiver Agrarwirtschaft verbunden. In der extensiven Landwirtschaft herrscht überwiegend starker Einsatz von Insektiziden.

 

Eine starke Gewässerbelastung stellt eine Bedrohung für die Artenvielfalt in den Flüssen und Bächen dar. Ziel der Forscher ist es mit der neue entstandenen Weltkarte auf die Problematik hinzuweisen und Maßnahmen voranzubringen Risiken und die Belastung zu reduzieren. Schutz- oder Pufferzonen können die  Belastung deutlich absenken. Die ersten Schritte für eine Bewusstwerdung der Problematik sind getan.

 

Eine Möglichkeit den Gewässerschutz voranzubringen ist nicht in Unternehmen zu investieren, die im Bereich der Agrochemie tätig sind. Das Ausschlusskriterium wird nicht von allen Nachhaltigkeitsfonds angewandt. Investmenthäuser die für eine strenge Nachhaltigkeitspolitik stehen wie Ökoworld, Safra-Sarasin oder Swisscanto gelingt es jedoch gut Unternehmen der Chlor- oder Agrochemie aus dem Anlageuniversum auszuschließen. Anleger können somit indirekt einen kleinen Teil dazu beitragen die Insektizid und Biozid Belastung der Natur zu reduzieren.

 

Gleichwohl wissen wir als Grünes Geld, dass es hierzu noch einen deutlich größeren Anteil nachhaltiger Geldanlagen am Gesamtvolumen der Geldanlagen bedarf. Mit 1-2% des Vermögens, welches bereits verantwortungsvoll investiert wird, ist die Welt nicht zu bewegen. Eine tatsächliche Auswirkung auf die Geschäftspolitik und ein Umdenken in den Unternehmen des Bereichs Agrochemie würde durch starken Druck seitens Investoren möglich, doch dazu ist der Anteil ethisch-ökologischer Geldanlagen insbesondere in Deutschland noch zu klein. Ein Ansporn für alle bereits anders denkende Anleger andere zu motivieren ebenfalls mehr Verantwortung für die Wirkung ihrer Gelder zu übernehmen. 

 
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Quellen:
Alessio Ippolito, Mira Kattwinkel, Jes J. Rasmussen, Ralf B. Schäfer, Riccardo Fornaroli, Matthias Liess (2015):

 

Modeling global distribution of agricultural insecticides in surface waters. Environmental Pollution, Volume 198, March 2015, Pages 54-60, ISSN 0269-7491,
http://dx.doi.org/10.1016/j.envpol.2014.12.016 

 

J.H. Spangenberg, J.-M. Douguet, J. Settele, K.L. Heong (2015):

 

Escaping the lock-in of continuous insecticide spraying in rice. Developing an integrated ecological and socio-political DPSIR analysis. Ecological Modelling, Volume 295, 10 January 2015, Pages 188-195, ISSN 0304-3800,
http://dx.doi.org/10.1016/j.ecolmodel.2014.05.010 

 

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) 2015

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.