Autor: Carmen Junker 16. Dezember 2016

3 gute und nachhaltige Vorsätze für das neue Jahr

Zusammenfassung: Gute Vorsätze für 2017. Viele Menschen fassen ihre persönlichen Ziele zusammen und starten mit einer mehr oder minder langen Liste in das neue Jahr. Erfolgversprechend ist es, realistisch zu bleiben und möglichst sofort mit der Umsetzung zu beginnen. Wer keine guten Vorsätze fasst, kann sich dennoch von den 3 nachhaltigen Vorschlägen inspirieren lassen.

 

Locker durchstarten und nicht entmutigen lassen, wenn es mal nicht so läuft!

Locker durchstarten und nicht entmutigen lassen, wenn es mal nicht so läuft!

Silvester rückt näher. Und kaum ist die lange Liste der Erledigungen für das Weihnachtsfest abgehakt, werden schon wieder Listen erstellt. Diesmal mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr. Schließlich ist der Kalenderwechsel auch immer eine Einladung, sich neu zu besinnen und alte Gewohnheiten abzulegen.

 

Stress zu vermeiden und abzubauen sowie mehr Zeit mit der Familie zu verbringen steht mit gut 60 Prozent bereits seit mehreren Jahren auf Platz eins der guten Vorsätze. Rund 50 Prozent der Bevölkerung wollen auch für sich selbst mehr Zeit einräumen. Gute Vorsätze, die allerdings gar nicht so leicht zu realisieren sind.

 

Ebenfalls hoch im Kurs stehen die guten Vorsätze zum Thema Gesundheit. Fast 60 Prozent der Befragten haben sich vorgenommen, künftig mehr Sport zu treiben. Auf eine gesündere Ernährung wollte rund die Hälfte achten. Fast ein Drittel der Befragten wollte außerdem im kommenden Jahr sparsamer sein.

 

 

Gute Vorsätze – Erfolge motivieren

Blick nach vorne - jetzt auf das neue Jahr vorbereiten!

Blick nach vorne – jetzt auf das neue Jahr vorbereiten!

Ein ambitioniertes Programm, das sicher nicht komplett mit dem Neujahrsgeläut um Mitternacht direkt umgesetzt wird. Umfragen zu Folge hält nur jeder zweite seine guten Vorsätze dauerhaft durch. Gute Chancen für eine langfristige Umsetzung haben alle, die sich konkrete und vor allem realistische Ziele gesetzt haben.

 

Wer also einen guten Vorsatz fasst und erfolgreich umsetzt, kann motiviert und zufrieden durch das neue Jahr gehen. Nur sollte der Nummer-eins-Vorsatz nicht vergessen werden: Stress vermeiden. Wer mit einem Vorsatz scheitert, sollte nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern lieber die Ziele überprüfen und neu formulieren.

 

Wer noch konkrete Vorsätze für das neue Jahr sucht, findet in unserer kleinen Liste der nachhaltigen Vorsätze sicher einige Anregungen mit hoher Erfolgsquote.

 

 

1. Vorsatz: Umstieg auf Ökostrom

„Wozu Atomkraft? – Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose!“ – Der alte Sponti-Spruch aus den achtziger Jahren bringt es auf den Punkt. Woher unser Strom kommt, spielt für viele Menschen im Alltag keine Rolle. Gleichzeitig wird die Energiewende von großen Teilen der Bevölkerung unterstützt und die Abkehr von den klimaschädlichen fossilen Energieträgern und der unsicheren Atomenergie begrüßt.

 

2017 die private Energiewende einläuten

Der Jahreswechsel ist eine gute Gelegenheit, eine eventuell vorhandene Schere im Kopf zu schließen und zu einem Ökostrom-Anbieter zu wechseln, der unabhängig von den großen Atomkonzernen ist. Ökostrom kommt aus erneuerbaren und klimafreundlichen Quellen, wie Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse. Je nach Kündigungsfrist des bisherigen Stromanbieters, sollte der Wechsel zu sauberem Strom dann spätestens im Frühling vollzogen sein.

 

Der Wechsel zu einem neuen Stromanbieter ist nicht enorm aufwändig – und wenn Kündigung des alten und Abschließen des Neuvertrags erledigt sind, läuft alles in geregelten Bahnen. Ein guter Vorsatz also, der leicht umzusetzen ist, denn einmal aktiv geworden, wirkt die sinnvolle Entscheidung in den kommenden Jahren nahezu von alleine weiter.

 

 

2. Vorsatz: Fair geht vor

Keine krummen Geschäfte: Fairtrade Bananen.

Keine krummen Geschäfte: Fairtrade Bananen.

Unsere Gesellschaft ist informiert wie noch nie zuvor, dennoch ist es schwierig aus der Wissensmenge die Konsequenz zu ziehen und unser Handeln entsprechend zu verändern. Vielen ist bekannt, dass beispielsweise unsere Lebensmittel unter umweltzerstörerischen Umständen produziert werden. Auch klassische Genussmittel, wie etwa Kaffee, Tee und Kakao sind für uns günstig zu kaufen, weil Menschen in den Anbauländern dafür ausgebeutet werden und ihren Lebensunterhalt kaum durch ihre schwere Arbeit bestreiten können.

 

Es ist nicht einfach mit gutem Gewissen einzukaufen, aber es ist auch nicht unmöglich. Leicht umzusetzen ist der folgende Vorsatz: Man wählt ein Produkt aus, das regelmäßig konsumiert wird und kauft ab sofort die entsprechende Fairtrade-Variante. Bei der Vielzahl der mittlerweile ausgezeichneten Artikel, findet jeder eine angenehme Möglichkeit, die Welt etwas gerechter zu machen. Orientierungshilfe beim Einkauf bietet das Fairtrade-Siegel, außerdem stammen sämtliche Artikel der Firma Gepa aus fairem Handel.

 

 

3. Vorsatz: Umstieg auf ethische Geldanlagen

Ökologisch einkaufen, auf fair-gehandelte Ware achten, das Auto einmal stehen lassen und ein umweltfreundliches Verkehrsmittel wählen. Es gibt unzählige Möglichkeiten im Alltag ethische und soziale Werte zu leben. Einige fallen leichter, andere schwerer. Kritiker monieren dabei, dass diese kleinen Schritte nicht die Welt aus den Angeln hebt und nur dem eigenen guten Gewissen dient. Darüber kann man geteilter Meinung sein, denn Konsumenten stellen durchaus eine große Marktmacht.

 

 

 

Sicher ist allerdings, dass Geld ein mächtiger Faktor ist und die Welt durchaus bewegt. Wer also seine Macht als Anleger für eine gute Sache nutzen will, sollte kritisch prüfen, bei welcher Bank er sein Geld gut aufgehoben weiß und welcher Finanzdienstleister die gleichen hohen ethischen, sozialen und ökologischen Werte teilt.

 

Der Wechsel zu einer nachhaltigen Bank ist ähnlich einfach wie der Wechsel des Stromanbieters. Nachdem die neue Bank ausgewählt und ein Konto eingerichtet worden ist, läuft alles seinen gewohnten Weg. Die neue Bankverbindung muss den relevanten Stellen einmal mitgeteilt werden, Daueraufträge ziehen automatisch mit um. Neu ist dann allerdings das Wissen, dass mit dem Bankguthaben keine Atomkraftwerke, fossilen Energien, Rüstungskonzerne und viele andere unethischen Unternehmen unterstützt werden. Vielmehr wird das Geld für ethische, soziale und klimafreundliche Projekte eingesetzt. Wer allerdings auf ein flächendeckendes Filialnetz und persönliche Beratung großen Wert legt, wird sich in diesem Bereich umstellen müssen.

 

Neben den täglichen Bankgeschäften, wie beispielsweise Überweisungen und Geldein- und auszahlungen, sind auch sämtliche anderen Geldgeschäfte nachhaltig und fair möglich. So bietet Grünes Geld zahlreiche, geprüfte ethisch-ökologische Geldanlagen an. Als unabhängiger Experte in Sachen nachhaltiger Geldanlagen berät das Unternehmen kompetent und sorgt dafür, dass die angelegten Gelder dort landen, wo sie sozial- und umweltverträglich eingesetzt werden. Gleichzeitig achten die erfahrenen Berater darauf, dass attraktive Erträge für die Anleger erwirtschaftet werden.

 

 

Unser guter Vorsatz für das kommende Jahr bleibt wie bisher: Grünes Geld will auch weiterhin gemeinsam mit seinen Kunden Gelder so anlegen, dass diese nicht nur den Anlegen nutzen, sondern auch sinnvollen ethische, soziale und ökologische Projekte auf der ganzen Erde voranbringen.

 

 

meine-geldanlage-fuer-2017-finden

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

Facebook Like

Comments are closed.