Archiv für April 2017

Ende des Atomzeitalters – Toshiba manövriert sich ins Aus

Freitag, 28. April 2017
Zusammenfassung: Im Jahr sechs nach der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima befinden sich Atomunternehmen zunehmend in Schwierigkeiten. Gerade meldete Westinghouse, einer der führenden Hersteller von Atomkraftwerken, Konkurs an. Aber auch der japanische Mutter-Konzern Toshiba strauchelt. Höchste Zeit für Unternehmen, die Zeichen der Zeit zu erkennen und auf umwelt- und klimafreundliche Energiegewinnung zu setzten.

 

 

Lange Zeit war Toshiba in erster Linie als Elektrokonzern bekannt.

Der japanische Technologiekonzern Toshiba steht aktuell vor einer ungewissen wirtschaftlichen Zukunft. Nachdem Toshiba im vergangenen Monat seine Unternehmensgesellschaft Westinghouse in den Konkurs schicken musste, ist ein Ende der Krise nicht in Sicht: Bereits seit mehreren Jahren belastet eine Affäre um manipulierte Bilanzen den japanischen Konzern. Darüber hinaus leidet das Unternehmen finanziell unter Milliardenverlusten durch seine Atomgeschäfte. Generell hat allerdings auch das uneingeschränkte Bekenntnis von Toshiba zur Kernkraft dem Unternehmen stark zugesetzt.

 

 

Ein Unternehmen mit Geschichte

Die Toshiba Corporation ist im japanischen Aktienindex Nikkei gelistet und zählte in der Vergangenheit zu den weltweit führenden Herstellern von elektrischen und elektronischen Geräten. Dabei blickt der Konzern auf eine lange Firmengeschichte zurück. Das Unternehmen entstand bereits 1939 durch den Zusammenschluss zweier Firmen aus dem Elektrotechnik- und Konsumgüterbereich und wuchs in den darauf folgenden Jahrzenten vor allem durch Firmenübernahmen im Bereich der Schwerindustrie. Seit 1978 firmiert der Technologie-Riese „Tokyo Shibaura Denki“ unter dem Kurznamen Toshiba. Seit den siebziger Jahren engagierte sich das Unternehmen auch im Bau von Kernkraftwerken. Der breiten Öffentlichkeit ist Toshiba allerdings in erster Linie durch seine Aktivitäten im Bereich der Unterhaltungselektronik und Chip-Technologie bekannt.

 

 

Führender Atomkraftkonzern

Risiken der Atomenergie sind spätestens seit Fukushima bekannt.

Im März 2011 erschütterte die Reaktorkatastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi die Welt. Wenig beeindruckt zeigte sich damals allerdings die Unternehmensleitung von Toshiba. Diese bekannte sich weiter uneingeschränkt zur Kernkraft als Energieerzeugung der Wahl. Schließlich werde dabei kaum CO2 erzeugt und zudem preisgünstig Strom produziert. Mögliche Unfälle müsse man dabei eben in Kauf nehmen.

 

Nachdem das US-amerikanische Unternehmen General Electric (GE) Ende der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts die ersten beiden Reaktorblöcke in Fukushima gebaut hatte, ging der Ausbau in den folgenden Jahren unter japanischer Führung weiter. Block 3 von Fukushima-Daiichi wurde Ende 1970 von Toshiba errichtet, ebenso wie die meisten japanischen Atommeiler an anderen Standorten. Das Geschäft lief, Toshiba setzte auch in den folgenden Jahren auf Atom, baute das Geschäftsfeld weiter aus und kaufte in diesem Bereich Unternehmen zu. Anfang des Jahres 2006 übernahm Toshiba für 5,4 Milliarden Dollar den US-Kraftwerksanbieter Westinghouse Electric.

 

Westinghouse befand sich seit 1998 im Besitz des britischen Staatskonzerns British Nucelar Fuels plc. (BNFL), unter anderem Betreiber des Atomkraftwerks Sellafield, das durch die Brandkatastrophe 1957 und zahlreiche folgende nukleare Störfälle unrühmlich Bekanntheit erlangt hatte.

 

Toshiba gelang es, sich in einem monatelangen Bieterstreit um Westinghouse gegen die seine Mitbewerber GE und das japanische Unternehmen Mitsbubishi Heavy Industries durchzusetzen. Westinghouse verzeichnet zum Zeitpunkt der Übernahme einen Jahresumsatz von 1,9 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen verfügte über 34 Betriebe mit rund 8.000 Mitarbeitern in 14 Ländern. Wie Toshiba blickte Westinghouse bereits auf eine lange Firmengeschichte zurück, die Ende des 19. Jahrhunderts in den USA ihren Anfang nahm. Als aufstrebendes Elektronikunternehmen hielt Westinghouse das Patent für Wechselstromübertragung, engagierte sich im Bau von Elektrofahrzeugen und zählte prominente Forscher wie Nikola Tesla zu ihren frühen Mitarbeitern. In den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts lieferte Westinghouse das Konzept für Kernkraftwerke mit Druckwasserreaktoren und stieg zu einem führenden Nuklear-Unternehmen auf. Bis zur Übernahme durch Toshiba hatte Westinghouse fast 100 Atommeiler geliefert.

 

Mit der erfolgreichen Akquise von Westinghouse avancierte Toshiba zum weltweit führenden Atomkraft-Konzern.

 

 

Die Zeichen der Zeit erkennen: Ende des Atomzeitalters einläuten

Dass 2006 ein vergleichsweise hoher Preis für Westinghouse erzielt werden konnte, hängt Branchenkennern zufolge mit der Spekulation auf eine wachsende Nachfrage nach Atomkraftwerken zu diesem Zeitpunkt zusammen. Toshiba habe zum einen mit Aufträgen aus den USA und dem europäischen Markt gerechnet, zum anderen kalkulierte das Unternehmen auch mit Aufträgen aus China und weiteren Staaten Asiens.

 

Erneuerbare Energien lösen Atromkraftwerke ab.

Der Reaktorunfall am 11. März in Fukushima fünf Jahre später läutete den Anfang des Endes des weltweiten Atomzeitalters ein: Aufgrund eines Erdbebens und eines folgenden Tsunamis kam es zu einer Explosion im japanischen Atomkraftwerk Fukushima I. Die Ereignisse führten zu mehreren Kernschmelzen. Die Reaktorblöcke 1 bis 4 wurden zerstört. Dabei wurden erhebliche Mengen an Radioaktivität freigesetzt und Luft, Boden und Meer kontaminiert. Das Ausmaß der Strahlenbelastung wird auf das Doppelte der atomaren Verseuchung nach dem Super-Gau von Tschernobyl im April 1986 geschätzt. Rund 170.000 Einwohner rund um Fukushima mussten umgesiedelt werden. Das gesamte Ausmaß des – nach der internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse – „katastrophalen Unfalls“ lässt sich nicht exakt bemessen.

 

International ließ jedoch die einstmalige Begeisterung für Atomenergie merklich nach. In Japan wurden die laufenden Planungen für den Bau von Kernkraftwerken erneut geprüft, mehrere Kernkraftbetreiber legten ihre Projekte auf Eis. Darüber wurde die nationale Atomaufsichtsbehörde vom Wirtschaftsministerium getrennt. Dieses hatte die Atomenergie im Land stark gefördert. Seit 2012 ist die Aufsicht im Umweltministerium angesiedelt. Darüber hinaus wandelte sich die gesellschaftliche Einstellung in Japan. Erstmals kam es zu nennenswerten Protesten gegen die Kernenergie. Umfragen zufolge stieg die Ablehnung von Atomenergie in der Bevölkerung rasant auf fast 50 Prozent. Eine stärkere Nutzung Erneuerbarer Energien rückte zunehmend in den Mittelpunkt der politischen Diskussion.

 

Innerhalb der Europäischen Union wurden unter dem Einfluss von Fukushima freiwillige Stresstests im allen Atomkraftwerksbetreibern vereinbart. Im Abschlussbericht wurde nahezu allen europäischen Atomkraftwerken Sicherheitsmängel und Defekte bescheinigt.

 

In Deutschland entstand eine Debatte über die weitere Nutzung der Atomenergie und die Laufzeiten der laufenden Kernkraftwerke. Bereits im Juni 2011 wurde der völlige Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022 verabschiedet. Im weiteren Verlauf wurde die Energiewende in Deutschland beschlossen. Entsprechend sollen Erneuerbare Energien als bezahlbare Alternative zur Atomenergie gefördert werden. Bis zum Jahr 2025 sollen dann Sonne, Wind und andere regenerative Quellen mindestens 40 Prozent der Stromversorgung ausmachen. Außerdem soll Energie effizienter genutzt werden. Im Zuge dieser Zielsetzungen wird beispielsweise die energetische Sanierung von Gebäuden sowie die Mobilität mit Elektrofahrzeugen mit speziellen Programmen gefördert. Die Energiewende stößt innerhalb der Bevölkerung auf breite Akzeptanz, der Anteil der Kernkraftgegner beträgt immerhin rund 70 Prozent.

 

 

Zwischenschritt: Die Sowohl-als-auch-Politik

Weltweit fielen die Reaktionen unterschiedlich aus. Die Volksrepublik China fror 2011 die Genehmigungsverfahren für seine geplanten Kernkraftwerke vorübergehend ein. Mittlerweile investiert das Land jedoch wieder massiv in die Kernenergie

 

Allerdings ist der Energiebedarf der aufstrebenden Wirtschaftsmacht enorm. Das Land schickt sich gleichzeitig an, weltweit eine führende Rolle im Ausbau der Erneuerbaren Energien zu spielen.

 

Dieses Verhalten ist durchaus beispielhaft. Auch viele weitere Staaten haben sich noch nicht von der Kernkraft verabschiedet. Erneuerbare Energien haben sich jedoch zeitgleich zu einer ernstzunehmenden Alternative entwickelt.

 

 

Toshiba auf Talfahrt

Toshiba hat es den Stecker gezogen.

Toshibas Talfahrt macht sich bereits seit einigen Jahren bemerkbar. Vor zwei Jahren wurde bekannt, dass das Unternehmen regelmäßig zu hohe Gewinne ausgewiesen. In der Folge vermeldete das Unternehmen Milliardenverluste und musste bereits rund 7.000 Stellen streichen. Nun stehen mehr als 100.000 Arbeitsplätze allein in Japan auf dem Spiel. Der aktuelle Quartalsbericht wies Verluste in Höhe von rund 4,7 Milliarden Euro für die vergangenen neuen Monate aus, für das Gesamtjahr werden Verluste von bis zu 8,4 Milliarden Euro erwartet.

 

2016 trennte sich Toshiba vom Bereich Medical Systems sowie von seinen Hausgeräten. Aktuell hat darüber hinaus eine außerordentliche Hauptversammlung die Abspaltung des Geschäfts mit Speicher-Chips beschlossen. Für diesen Unternehmensbereich interessieren sich bereits mehrere Mitbewerber. Das höchste Gebot soll derzeit vom taiwanesischen Elektronikhersteller Foxconn vorliegen. Die japanische Regierung fürchtet nun auch um die strategisch bedeutsame Technologie-Expertise des Landes und versucht heimische Investoren zum Bieten zu bringen.

 

Abzuwarten bleibt, ob Toshiba mit seinem Ausverkauf die drohende Insolvenz abwenden kann. Toshiba selbst äußerte bereits Zweifel an der Rettung des Unternehmens, Finanzanalysten dagegen halten das angeschlagene Unternehmen zu groß und bedeutend zum Scheitern und gehen davon aus, dass gegebenenfalls der japanische Staat eingreifen wird.

 

Abschreibungen in Höhe von mehreren Milliarden US-Dollar haben das Eigenkapital des Unternehmens stark angegriffen. Die Abschreibungen mussten für die von Westinghouse übernommene CB&I-Tochter Stone & Webster vollzogen werden, die als Konsortialpartner beim Bau und Rückbau von Kernkraftwerken fungierte. Die Beteiligungen am Bau von Atomkraftwerken im Südosten der USA hatte zu massiven finanziellen Schwierigkeiten geführt, so dass am 29. März das offizielle Insolvenzverfahren gegen Westinghouse eingeleitet wurde. Ursachen liegen möglicherweise auch in einer mangelnden Routine im Bau von Atomraftwerken. Ohne eingespielte Lieferketten kommt es rasch zu Verzögerungen und entsprechend zu Verteuerungen. Bereits vor dem endgültigen Aus der Toshiba-Tochter hatte das Unternehmen beschlossen, aus wirtschaftlichen Gründen den Bau neuer Atomkraftwerke einzustellen.

 

US-Energieexperte Richard Nephew vom Center on Global Energy Policy der Columbia Universität sieht – laut New York Times – in Westinghouse einen Präzedenzfall für Unternehmen aus dem Bereich der Atomenergie, die durch das steigende Angebot an kostengünstigen Erneuerbaren Energien hohe Verluste in Kauf nehmen müssen.

 

Für diese Annahme spricht, dass auch der französische Bauer von Atomkraftwerken, Areva, in ähnlichen Schwierigkeiten steckt. Der Staatskonzern musste ebenfalls in den letzten Jahren hohe finanzielle Verluste verkraften und hinkt beim Bau eines Reaktors Flamanville im Westen Frankreichs in der Fertigstellung bereits mehrere Jahre hinterher. Auch die einstmals veranschlagten Kosten haben sich mittlerweile verdreifacht. Seit 2016 gehört Areva zum ebenfalls staatlichen Energiekonzern EDF, der auch für den Bau des umstrittenen neuen Atomkraftwerks Hinkley Point C in Großbritannien verantwortlich zeichnet.

 

 

Erneuerbare Energien – eine echte Alternative

Energieexperte  Fell sieht das Ende der Atom-Ära gekommen.

Energieexperte Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group (EWG) sieht im Beispiel der Areva-Rettung nicht nur ein Festhalten des Staates an einer überkommenen Atompolitik, sondern auch eine ruinöse staatliche Haushaltspolitik. Schließlich lassen sich Erneuerbare Energien sauber, sicher und kostengünstig produzieren.

 

Kritiker haben bereits seit den fünfziger Jahren immer wieder auf die Risiken und unumkehrbaren Folgen der Atomenergie hingewiesen. Dennoch bedurfte es mit Fukushima einer mächtigen Katastrophe in einer hochentwickelten Industrienation, um endlich gezielt klima- und umweltfreundliche Energiegewinnung voranzubringen.

 

Der Fall von Toshiba zeigt, dass Unternehmen mehr denn je gefordert sind, die Zeichen der Zeit frühzeitig und richtig zu deuten. Investitionen in Anlagen die Unternehmen aus dem Bereich der Atomenergieerzeugung beinhalten, wie dies bei konventionellen Aktienfonds häufig der Fall ist, bergen damit in diesem Bereich höhere Risiken. Alternativen im ethisch-ökologischen Bereich stehen umfassend zur Verfügung. Grünes Geld, Experte für nachhaltige Geldanlagen, bietet seinen Kunden eine breite Auswahl an lukrativen Investments in Erneuerbare Energien.

 

 

 

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Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

 

51% der Deutschen bezweifelen die private Altersvorsorge

Donnerstag, 27. April 2017
Zusammenfassung: Obwohl sich die meisten Deutschen Sorgen um Ihre finanzielle Lebenssituation im Alter machen, zweifeln 51 Prozent daran, dass mit privater Vorsorge daran etwas geändert werden könnte. Hinderlich sind die vielfältigen und komplizierten Förderregelungen. Eine individuelle Analyse ist notwenige. Beispielrechnungen zeigen sonst Verluste von mehr als 50.000 Euro bei der Altersvorsorge auf.

 

Das Handelsblatt zitiert heute (27. April 2017) eine repräsentative Umfrage unter 3381 deutschen Erwerbstätigen. Die Ergebnisse sind kaum zu glauben: 61 Prozent der befragten Berufstätigen befürchten „im Alter finanziell nicht zurecht zu kommen“.  Dieser Wert nimmt zu, im Jahr 2016 glaubten das nur 44 Prozent. Trotzdem wollen die Menschen nichts privat vorsorgen, da über die Hälfte (51 Prozent) an dem Sinn der privaten Vorsorge zweifelt.

 

Unrealistische Forderungen an den Staat

 

Offensichtlich stellen sich die Erwerbstätigen den Staat jedoch als Goldesel vor, der einfach nur ein bisschen mehr Gold produzieren sollte. Denn die allermeisten der befragten Erwerbstätigen und Rentner fordern eine höhere gesetzliche Rente – aber ohne dass die Staatsverschuldung ansteigen solle, so das Handelsblatt. Wie der Staats das leisten können soll, bleibt offen.

 

 

 

Der Staat: ein riesiger Apparat zur Umverteilung der steuerlichen Einnahmen. Jedoch keine unendliche Geldquelle, auch wenn das manche Deutsche so sehen.

 

 

 

Klar ist, dass der demografische Wandel, die Hauptursache für niedrigere Renten im Alter, von den Deutschen weiterhin nicht verstanden wird. Verkürzt gesagt führen fallende Geburtenraten seit 1965 dazu, dass immer weniger junge Leute ins Erwerbsleben eintreten und damit Beiträge in die Rentensysteme einzahlen. Aber genau aus diesen Einzahlungen werden die Renten bestritten, so dass immer weniger Einzahler immer mehr Geldempfänger (=Rentner), tragen müssen.

 

Selbst 15 Jahre nachdem der Umstieg zur teilweise privat finanzierten Altersabsicherung eingeleitet worden ist, zitiert das Handelsblatt den Ökonomen Christian Traxler von der Hertie Schoof of Governance: „Es hat sich noch keine Kultur zusätzlicher Vorsorge in Deutschland entwickelt“. Jugendforscher Klus Hurrelmann von der Universität Bielfeld stellt fest, dass die Jungen zwar um die Versorgungslücke wüssten, aber unsicher seien, was dagegen zu tun sei.

 

Förderdschungel in Deutschland verhindert einfache Entscheidungen

 

Wer sich mit dem Altersvorsorge in Deutschland auseinander setzt wird von der schieren Vielfalt erschlagen.

 

Zunächst gibt es natürlich die Gesetzliche Rentenversicherung die für Arbeitnehmer und deren Angehörige sowohl für eine Grund-Rente im Alter, aber auch für Rentenzahlungen bei Erwerbsunfähigkeit, sorgt. Beamte haben es übrigens deutlich besser: statt der eher kleinen gesetzlichen Rente freuen Sie sich über üppige Pensionen, die direkt aus den Steuergeldern gezahlt werden. Demografie spielt für Beamten also kaum eine Rolle.

 

Förderdschungel bei der Altersvorsorge in Deutschland: 8 Förderwege (mindestens)

 

Dann gibt es die betriebliche Altersvorsorge, auf die jeder Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch hat. Häufig hat sich der Arbeitgeber für einen sogenannten Durchführungsweg bereits entschieden; von diesen Wegen gibt es übrigens 5 (!).

 

Und schließlich gibt es die private Altersvorsorge. Hierunter fallen dann die sogenannten Riesterverträge, Rürupverträge oder die privaten Rentenversicherungen. Die Förderungen dieser Verträge sind höchst kompliziert und in typisch deutscher Manier recht kompliziert gestaltet, um eine maximale Gerechtigkeit zu erreichen. Sie reichen von direkten Geld-Einzahlungen des Staates in Verträge, über Anerkennung der Beiträge zur steuerlichen Absetzbarkeit bis zum Verzicht auf die auf Gewinne von Geldanlagen erhobenen Kapitalertragssteuern. Die Besteuerung der Rentenauszahlungen erfolgt dann übrigens auch unterschiedlich, je nachdem, aus welchem Vertrag die Renten kommen.

 

An individueller Lösungen führt kein Weg vorbei

 

Bei der Altersvorsorge geht es um Entscheidungen, die sich meist über Jahrzehnte hinweg auswirken. Wer hier eine falsche Entscheidung trifft, verschlechtert leicht seinen Lebensabend erheblich.

 

 

Beispiel:

 

 

300 Euro Ansparung vom 25. bis zum 67. Lebensjahr

 

 

Ergebnis mit 5 Prozent jährlicher Rendite: 500.019,40 Euro

Ergebnis mit 4,5 Prozent jährlicher Rendite: 438.564,89 Euro

 

Differenz: 61.454,51 Euro

 

 

Darüber hinaus möchte der moderne Vorsorgesparer auch sichergehen, dass sein Geld keine unsauberen Dinge unterstützt. Schließlich wurden schon Streubombenhersteller in Riester-Verträgen gefunden. Auch das ethisch-ökologische Themenfeld will entsprechend professionell abgedeckt werden.

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Grünes Geld Jahresgespräch: Jetzt Termin sichern

Mittwoch, 26. April 2017

 

Wir von Grünes Geld glauben, dass man mit seinem Geld viel Gutes tun kann. Für den Menschen, für die Natur, und für den eigenen Geldbeutel. Immer mehr Menschen legen Ihr Geld deshalb nach ethisch-ökologischen Kriterien an, immer mehr Menschen werden zu Mandanten und Kunden von Grünes Geld Aschaffenburg. Ihr Plus: Jeder Mandant von Grünes Geld Aschaffenburg hat Anspruch auf ein Jahresgespräch.

 

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Das ist aber interessant … das Grünes Geld Jahresgespräch (Rainer Sturm / pixelio.de)

Was ist das Grünes Geld Jahresgespräch?

 

 

 

So wie das Auto regelmäßig zur Inspektion muss, so empfiehlt es sich auch, regelmäßig die eigenen Finanzen auf den Prüfstand zu stellen. Selbstverständlich sollte jedes Schreiben der Gesellschaft, bei der das Geld angelegt wurde, genau gelesen und verstanden werden. Das ist das Tagesgeschäft. Doch darüber hinaus muss auch die langfristige Abstimmung regelmäßig erfolgen. Dazu dient das Grünes Geld Jahresgespräch.

 

 

 

Was sind die Inhalte des Grünes Geld Jahresgespräches?

 

 

 

Die Inhalte des Jahresgesprächs variieren, abhängig von der Situation von Ihnen als Mandanten, den gewählten Anlageformen und aktuellen Themen (z.B. rechtliche Änderungen). Die folgenden Punkte sind deshalb als Richtschnur zu verstehen:

 

a.) Allgemeine Fragen: Hat sich an der familiären oder beruflichen Situation etwas geändert, hat sich die Einkommenssituation oder die steuerliche Situation maßgeblich verändert?

 

b.) Überprüfung bestehender Kapitalanlagen / Information über den Verlauf: Welche Anlagen wurden bei Grünes Geld getätigt, wie haben diese sich entwickelt; welche Neuigkeiten gibt es zu berichten? Entsprechen die Kapitalanlagen noch dem aktuellen Bedarf, oder sollte eine Umschichtung durchgeführt werden? Gibt es aus ethisch-ökologischer Sicht Dinge, über die gesprochen werden sollte?

 

c.) Schriftverkehr Mandant – Gesellschaften: Sind bei den von der Anlagegesellschaft oder der Depotbank gesendeten Briefen oder eMails Fragen aufgekommen? Können wir von Grünes Geld helfen, unklare Punkte zwischen Mandant und Gesellschaft zu klären?

 

 

 

Wer kann ein Grünes Geld Jahresgespräch erhalten?

 

 

 

Jeder Mandant von Grünes Geld kann sein Grünes Geld Jahresgespräch einmal pro Jahr anfragen. Zusätzliche Kosten fallen dafür keine an. Das Gespräch selbst wird je nach Wunsch des Mandanten entweder online (mit Hilfe einer Bildschirmübertragung und des Telefons), nur per Telefon oder persönlich im Büro Aschaffenburg geführt.

 

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Serie Emissionshäuser: Ökorenta AG

Dienstag, 25. April 2017
Zusammenfassung: Ökologische und rentable Geldanlagen -  dieser Aufgabe stellt sich seit 1999 das Emissionshaus Ökorenta AG aus dem niedersächsischen Aurich. Das Unternehmen verfügt über eine breite Expertise im Bereich Erneuerbarer Energien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Windkraftanlagen. Aktuell platziert das Unternehmen mit dem Fonds „Erneuerbare Energien IX“ eine neue Windkraftbeteiligung.

 

 

Energiewende – ohne Windenergie undenkbar.

Ökologisch und klimafreundlich Geld anlegen und gleichzeitig interessante Erträge erwirtschaften. Das wollen immer mehr Anleger. Um die passende Anlage zu finden, ist aber auch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem einen kompetenten Partner notwendig. Grünes Geld, erfahrender Anbieter ethischer und ökologischer Anlageprodukte steht seinen Kunden seit vielen Jahren mit Rat und Tat zur Seite. Dabei prüft Grünes Geld Fonds, Beteiligungen sowie deren Anbieter regelmäßig und sorgfältig. Denn gerade beim sensiblen Thema Finanzen ist ein solides fachliches und wirtschaftliches Know-how unerlässlich.

 

Im vierten Teil unserer Serie stellen wir ein Emissionshaus aus Norddeutschland vor, das bereits seit vielen Jahren mit erfolgreichen Finanzprodukten aus dem Bereich der Erneuerbarer Energien überzeugt: die Ökorenta AG aus Aurich. Der Unternehmensname ist dabei Programm und Selbstverpflichtung zugleich, denn Ökorenta steht für ökologische und rentable Investments.

 

 

Ökorenta AG – auf einen Blick

Die Ökorenta AG zählt zu den im Markt fest etablierten Anbietern von Investments im Bereich Erneuerbarer Energien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Windenergie, das Unternehmen initiiert und managt aber auch Anlagen aus den Bereichen Solar- und Bioenergie.

 

Gegründet wurde Ökorenta 1999 als Emissionshaus, Vertriebsgesellschaft und Beratung im Bereich der Erneuerbaren Energien. Heute arbeiten rund 30 Mitarbeiter am Unternehmensstandort im ostfriesischen Aurich. Dort hat das Unternehmen vor zwei Jahren ein neues Firmengebäude bezogen, das – im Einklang mit den Nachhaltigkeitsansprüchen der Ökorenta – nach neuesten ökologischen Standards konzipiert wurde.

 

Durch die frühe Spezialisierung auf regenerative Energien, hatte Ökorenta direkten Anteil an der Entwicklung, dem Wachstum und dem Erfolg dieser wichtigen Zukunftsbranche.

 

Ökorenta bewies früh eine gute Nase für Energie-Projekte mit hohem Potenzial und entwickelte so lukrative Kapitalanlagen sowohl für private als auch für institutionelle Investoren. Insgesamt hat die Ökorenta AG ein Vermögen von mehr als 240 Millionen Euro erfolgreich platzieren können.

 

 

Gewachsene Netzwerke

Effizienz und Leistugsfähigkeit durch Vernetzung mit unterschiedlichen Akteuren.

Als einer der Pioniere im Markt ist Ökorenta Teil eines gewachsenen und stabilen Netzwerks innerhalb der Energie-Branche und arbeitet mit unterschiedlichen Betreibergesellschaften und Projektentwicklern effizient zusammen.

 

Auch innerhalb des eigenen Unternehmens setzt Ökorenta auf vernetzte Kompetenzen. Das Unternehmen verbindet ausgewiesene Expertisen im technischen und im kaufmännischen Bereich und spiegelt diese in der Aufstellung seiner Teams wider. Durch diese Verbindung ist Ökorenta in der Lage, ein breit aufgestelltes Portfolio von Energieanlagen erfolgreich aufzubauen und wirtschaftlich zu führen.

 

 

Gemeinsam Verantwortung tragen

Unterschiedliche Expertisen miteinander optimal zu vereinen und so erfolgreich die Geschicke eines Unternehmens zu bestimmen, ist keine leichte Aufgabe. Einfacher wird es, wenn die verschiedenen Kompetenzen im Vorstand repräsentiert werden und das gemeinsame Ziel die Leitlinie des unternehmerischen Handelns bildet.

 

Bei der Ökorenta AG teilen sich derzeit vier Vorstände die gemeinsame Verantwortung, das Unternehmen und die Kapitalanlagen erfolgreich zu führen.

 

Von Anfang an dabei ist Vorstandssprecher Tjark Goldenstein. Seine Aufgabe ist die strategische Führung des Unternehmens. Goldenstein verfügt über 35 Jahre Berufserfahrung in der Finanzwelt und hat sich in dieser Zeit als anerkannter Experte für nachhaltige Finanzen einen Namen im Markt gemacht. Als Gründungsvorstand der Ökorenta AG hat er das Unternehmen maßgeblich weiterentwickelt und von der Vertriebsgesellschaft in eine komplexe Unternehmensgruppe führen können. Als Unternehmerpersönlichkeit vereinigt er Idealismus mit Verlässlichkeit und Solidität. So verfolgt er zum einen die Vision, innovative Lösungen in Sachen Energie für die globalisierte Welt zu realisieren, zum anderen ist ihm bewusst, dass zur Umsetzung Kapital notwendig ist.

 

Für die soliden Finanzen zeichnet seit 2015 Christian Averbeck verantwortlich. Der Finanzvorstand verfügt über Erfahrung aus den Bereichen Wirtschaftsprüfung und Investmentmanagement. Bei Ökorenta führt er seit 2012 die Geschäfte verschiedener Beteiligungsgesellschaften.

 

Vorstandsmitglied Ingo Löchte verantwortet seit 2013 bei Ökorenta das Ressort Fondsmanagement für Beteiligungsprodukte. Der Diplom-Ingenieur ist Experte für Erneuerbare Energien, bereits seit 2003 im Unternehmen tätig und leitete zuletzt den Bereich Beteiligungen.

 

 

Das technologisch und qualitativ beste Produkt-Portfolio nutzt nichts, wenn es im Markt nicht ankommt. Diesem Umstand trägt Ökorenta Rechnung. Jörg Busboom verantwortet seit 2015 als Vorstandsmitglied die Bereiche Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit.

 

 

Durch die ausgewogene Mixtur von spezifischem Fach-Know how mit soliden Finanz- und Marktkenntnissen hat sich die Ökorenta AG aufgestellt und bietet so ein umfassendes Leistungsspektrum im Bereich der Erneuerbaren Energien verbunden mit einer guten Wertentwicklung.

 

 

Solide Daten als Entscheidungsgrundlage

Fundierte Analysen unterstützen die Auswahl der Investitionen.

Um das technologische und wirtschaftliche Potenzial von Anlagen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien sicher zu bewerten, sind belastbare Daten eine unerlässliche Basis.

 

Daher hat Ökorenta eine umfangreiche Datenbank aufgebaut, die in der Branche einzigartig ist und es ermöglicht, fundierte Investitionsentscheidungen zu treffen. Die Datensammlung umfasst mittlerweile umfangreiche Informationen und Leistungsdaten zu mehr als 440 Energieparks. Damit ist Ökorenta unabhängig von fremden Datenquellen und hat so ausgezeichnete Grundlagen geschaffen, um Projekte zu analysieren, zu bewerten und ertragreiche Projekte mit hervorragenden Leistungen für das Anlage-Portfolio auszuwählen.

 

Seine besondere Kompetenz in diesem Bereich hat Ökorenta in der Vergangenheit immer wieder unter Beweis stellen können: Die Fonds-Serie „Erneuerbare Energien“ geht derzeit in die siebte Runde. Durch die sichere und fundierte Projektauswahl sowie das aktive Portfoliomanagement konnten diese Kapitalanlagen allesamt erfolgreich platziert werden und gute Rendite erzielen.

 

 

Der Bedarf an Erneuerbaren Energien steigt

Weltweit sind die Staaten aufgefordert, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um den Ausstoß des klimaschädlichen CO2 drastisch zu reduzieren und eine nachhaltige Energieversorgung weiterzuentwickeln.

 

Deutschland hat als politische Maßnahmen die Energiewende beschlossen. Das bedeutet, dass die Energieversorgung komplett umgestaltet werden soll. Erneuerbare Energien sollen dabei eine kostengünstige und saubere Alternative zur Atomenergie und zur Verbrennung fossiler Rohstoffe werden. Die Stromerzeugung aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse soll bis zum Jahr 2025 auf mindestens 40 Prozent und bis zum Jahr 2035 auf mindestens 55 Prozent ausgebaut werden. Aktuell nehmen Erneuerbare Energien bereits Platz zwei in der Stromversorgung ein. Das bedeutet, dass bereits rund ein Drittel der Energie klima- und umweltfreundlich erzeugt wird. Um auch die nächsten Teilschritte zu erreichen, ist der Ausbau von Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energien notwendig.

 

Der Bereich Erneuerbarer Energien hat sich damit zu einer zentralen Wachstumsbranche entwickelt, die in der Bevölkerung eine hohe Akzeptanz und Zustimmung erfährt. Darüber hinaus werden in diesem Feld neue und qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Mehr als 137.000 Menschen arbeiten aktuell allein im Bereich Windenergie.

 

 

Ökorenta Erfolgsserie „Erneuerbare Energien“

Vor diesem politischen Hintergrund stellt Ökorenta breit angelegte Energieportfolios zusammen, die aktiv verwaltete werden. Um eine möglichst hohe Sicherheit für die Anleger zu garantieren, investiert Ökorenta in unterschiedliche Energieparks über den Zweitmarkt gleichzeitig und achtet dabei auch darauf, dass die Technologie unterschiedlicher Anbieter zum Einsatz kommt. So werden Ausfälle vermieden und möglich Schwankungen ausgeglichen.

 

Mit seinen seit 2005 aufgelegten Portfoliofonds konnte Ökorenta stets eine solide Wertsteigerung der Anlagen erreichen. Bis heute allein mit den Fonds aus der Serie Erneuerbare Energien rund 200 Millionen Euro platziert. Das Geld floss in 200 verschiedene Energieparks an etwa 250 Standorten in Deutschland. Investitionen, die sich bisher ausgezahlt haben. Immerhin werden dort bereits jährlich mehr als 300 Gigawattstunden an grünem Strom erzeugt. Dieses Engagement zeigt, dass Ökorenta nicht nur eine gute Hand in der Platzierung der Anlegergelder beweist, sondern auch die Rolle des Klimabotschafter ausfüllt. Schließlich werden durch die bestehenden Energie-Investments 228.000 Tonnen CO2 pro Jahr weniger in die Atmosphäre emittiert und so die drohende Erderwärmung gebremst.

 

 

Wind weht weiter auf Erfolgskurs

Erneuerbare Energien IX – Frischer Wind für den Finanzmarkt.

Die Ökorenta AG hat durch ihre Spezialisierung im Windenergie-Markt ein Stück der modernen Erfolgsgeschichte dieser typisch nordischen Art der Energiegewinnung mitgeschrieben.

 

Auch beim neuesten Portfoliofonds Erneuerbare Energien IX setzt Ökorenta wieder voll auf Windenergie. Investitionen in Photovoltaik und Bioenergie werden voraussichtlich weniger als zwei Prozent des Investitionsvolumens ausmachen. Damit ist Erneuerbare Energien IX eine echte Windkraftbeteiligung, die als Zweitmarktfonds ausschließlich in bestehende Energieanlagen investiert.

 

Die Vorteile für Ökorenta und damit auch für die Anleger liegen auf der Hand. Durch den Kauf, Betrieb und die Erneuerung von Bestandsanlagen entfallen sämtliche Risiken und Verzögerungen, dies sich durch aufwändige Genehmigungsverfahren ergeben können. Darüber hinaus kann Ökorenta mit den gesetzlich garantierten Einspeisevergütungen kalkulieren und muss sich beim Stromverkauf nicht an den neuen Bieterverfahren der Bundesnetzagentur beteiligen.

 

Um hohe Stromerträge der Bestandsanlagen zu erwirtschaften, setzte Ökorenta bei verschiedenen Anlagen auf das sogenannte „Repowering“. Das bedeutet, dass ältere Windräder durch leistungsfähigere Technologie ersetzt werden. Diese Art der Modernisierung gefährdet ebenfalls nicht die Einspeisetarife für laufende Anlagen.

 

Für Erneuerbare Energien IX hat Ökorenta ein Fondsvolumen von insgesamt 15 Millionen Euro geplant. Wird diese Summe rasch erreicht, kann von einer Erhöhungsoption auf bis zu 25 Millionen Euro Gebrauch gemacht werden. Investoren können sich ab einer Anlagesumme von 10.000 Euro beteiligen. Erneuerbare Energien IX wird eine durchschnittliche Rendite von 4,13 Prozent pro Jahr nach der IRR-Methode prognostiziert.

 

 

Frischer Wind für Ihre Finanzen

Das Prinzip der Windkraft ist bereits viele Jahrhunderte alt und hat sich zur Energiegewinnung bewährt. Neu ist die Leistungsfähigkeit moderner Windparkanlagen, die sauberen Strom produzieren und einen unentbehrlichen Beitrag zur Energieversorgung der Zukunft leisten.

 

Ökorenta ist in diesem Bereich seit fast zwanzig Jahren erfolgreich aktiv und konnte stets durch sorgfältig durchdachte Konzepte überzeugen. Ein wichtiger Trumpf des norddeutschen Unternehmens ist dabei die professionelle Verbindung von technologischer und wirtschaftlicher Kompetenz und das persönliche Bekenntnis zur Bedeutung Erneuerbarer Energien.

 

Dieses Engagement hat auch uns überzeugt. Ökorenta ist ein verlässlicher Partner für solide und ertragreiche Geldanlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien, der durch persönlichen Kontakt, transparente Produkte und gute wirtschaftliche Erfolge eine Basis des Vertrauens erarbeitet hat.

 

Dennoch bleibt anzumerken, dass jede Anlagemöglichkeit spezifische Risiken beinhaltet. Über diese sollte man sich ausreichend informieren. Im Gespräch mit einem erfahrenen und langjährigen Partner im Bereich der ökologisch orientierten Geldanlagen bietet sich die Möglichkeit dafür.

 

Grünes Geld, erfahrener Anbieter ökologischer und ethischer Geldanlagen, berät Sie gerne zum Investment Erneuerbare Energien IX und zu vielen weiteren nachhaltigen Geldanlagen.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Essen statt Wegwerfen – aktiv gegen die Lebensmittelverschwendung vorgehen

Freitag, 21. April 2017
Zusammenfassung: Weltweit haben 795 Millionen Menschen Hunger. Gleichzeitig landen jährlich rund 220 Tonnen essbarer Lebensmittel in den Abfalltonnen der Industrienationen. Dabei besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Lebensmittelverschwendung auf der einen Seite und der Armut auf der anderen Seite der Welt. Ein ethisch verantwortungsvoller Umgang mit Nahrung muss ins Bewusstsein rücken. Vielfältige Initiativen machen sich für das Thema stark.

 

 

Lebensmittel gehören auf den Teller.

Die beiden ersten Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sind die Bekämpfung von Armut und Hunger bis zum Jahr 2030. Diese Ziel weltweit zu erreichen, wird nicht einfach sein. Denn Kriege, Naturkatastrophen und die Folgen der Klimaerwärmung stellen enorme Hemmnisse dar. Hinzu kommen vielfältige globale wirtschaftliche Verflechtungen, die zu tiefen Gräben zwischen Arm und Reich geführt haben und schwer zu überwinden sind.

 

Aktuell leben fast 7,5 Milliarden Menschen auf der Erde. Davon haben 795 Millionen Menschen in den sogenannten Entwicklungsländern nicht genug zu essen. Die Mehrheit der Hungernden lebt im Wirtschaftsraum Asien/Pazifik. Gemessen am Anteil der Bevölkerung ist jedoch Afrika am stärksten vom Hunger betroffen. Dort werden 20 Prozent der Bevölkerung nicht satt. Hunger ist damit die größte Geisel der Menschheit und jährlich für mehr Tote verantwortlich als AIDS, Malaria und TBC zusammen.

 

 

Hunger versus Überfluss

Manch einer erinnert sich noch an die Belehrungen seiner Eltern oder Großeltern. Diese forderten mit Nachdruck dazu auf, den Teller leer zu essen, weil in Afrika Kinder hungern müssen. Daran war zwar nicht der kindliche Esser schuld, jedoch war und ist der Hunger in den armen Ländern eng verknüpft mit dem Überfluss und der Lebensmittelverschwendung in den Industrienationen.

 

Im Zuge der Globalisierung verstärkt sich diese Abhängigkeit noch weiter. Die Weltbevölkerung wächst weiter an. Bevölkerungsreiche Staaten wie beispielsweise China – das derzeit noch zu den Schwellländern zählt – verbessern ihre wirtschaftliche Situation. Das bringt veränderte Lebensgewohnheiten mit sich. In der Folge nimmt die Nachfrage nach Lebensmitteln rasant zu, in erster Linie nach Fleisch und anderen tierische Erzeugnissen.

 

Eine kritische Entwicklung für Umwelt und Klima auf der einen Seite, denn gerade tierische Lebensmittel benötigen viel Fläche und Wasser. Darüber hinaus trägt die industrielle Tierhaltung auch zum vermehrten Ausstoß vom klimaschädlichen Treibhausgas Methan bei.

 

Getreideanbau kann viele Menschen satt machen.

Auf der anderen Seite ist der steigende Fleischkonsum auch ein Problem, da in der Viehzucht Getreide als Futtermittel genutzt wird. Um ein Kilo Schweinfleisch zu erzeugen, müssen drei Kilo Getreide verfüttert werden, bei Rindfleisch liegt die Bilanz noch ungünstiger. Hier werden sieben Kilo Getreide benötigt. Bei einer Weltbevölkerung, die sich gerade anschickt, die 10 Milliarden-Grenze zu überschreiten, wird die Frage nach der Ernährungssicherheit überlebenswichtig, denn der steigende Fleischkonsum in den reichen Teilen der Welt trägt entscheidend zu einer Verknappung von Getreide und zu steigenden Preisen auf dem Weltmarkt bei. Damit werden Grundnahrungsmittel in den armen Ländern teuer – teilweise unerschwinglich.

 

Um diese enormen Mengen Getreide anzubauen werden große Ackerflächen benötigt. Um diesen Landbedarf zu decken kaufen reiche Staaten zunehmend Land in den Entwicklungsländern auf. Dafür werden traditionell arbeitende Kleinbauern häufig von ihrem Land vertrieben und zwangsenteignet. Sie stehen nach dem Verlust ihres Landes vor dem wirtschaftlichen Aus.

 

Ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmittel in den Industrienationen und Schwellenländern kann diese Faktoren entschärfen. Denn hier schließt sich wieder der Kreis: Weggeworfene Lebensmittel in den Industrienationen fehlen in den Hunger-Regionen. Für das eingangs zitierte Bild vom „Teller leer essen“ sollte die Konsequenz allerdings lauten: Lieber nicht mehr als benötigt auftischen und einkaufen. So landen Nahrungsmittel nicht im Abfall.

 

 

Nicht einfach „ab in die Tonne“

Experten gehen davon aus, dass rund ein Drittel aller Lebensmittel weltweit nicht nicht gegessen wird, sondern auf dem Müll landet.

 

Ein nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln endet nicht damit, ökologische erzeugte Produkte aus der Region in der richtigen Saison einzukaufen. Es geht auch darum, Mengen richtig zu kalkulieren, keine Vorräte verderblicher Produkte zu horten – „es könnte ja überraschend Besuch kommen“ – und sich nicht sklavisch an das Mindesthaltbarkeitsdatum zu halten. Denn viele Lebensmittel sind auch noch weit darüber hinaus genießbar. Um das zuverlässig zu beurteilen, sollten Konsumenten mehr auf ihre eigene Wahrnehmung achten, denn auf das Kalenderdatum.

 

 

Keine krummen Geschäft: Gemüse jenseits der Norm

Knackiges Gemüse in Bestform bleibt selten liegen.

Das gleiche gilt für Obst und Gemüse. Hier setzt die Verschwendung bereits ein, bevor sich die ersten braunen Stellen zeigen könnten: Enorme Mengen der Ernte werden bereits als Ausschuss aussortiert, bevor sie in den Handel erreichen. Schätzungen zu Folge werden in Europa zwischen 20 und 40 Prozent der Ernte nicht gegessen. Krummes Gemüse landet im Müll, wird geschreddert und untergepflügt oder verfüttert.

 

Entsprechend liegen Kartoffeln, Karotten, Gurken & Co. gleichförmig und wohlgewachsen in den Lebensmittelgeschäften. Obwohl die sogenannte Gurkenkrümmungsverordnung der Europäischen Union, wie einige andere Normierungen von Obst und Gemüse bereits 2009 außer Kraft trat, setzt der Handel auch weiterhin auf optisch einwandfreie Ware. Das bedeutet in der Praxis, dass natürlich gewachsene Früchte nur geringe Chancen haben, verkauft zu werden. Genormtes Aussehen ist wichtiger als Qualität und Geschmack. Vielfach geben Handelskonzerne den Landwirten Vorgaben, welche Farbe und Größe die Obst- und Gemüsesorten haben müssen. Dabei spielt nicht einmal unbedingt die Käuferpräferenz eine Rolle, vielmehr sind hier auch logistische Faktoren, wie die Größe von Packkisten entscheidend.

 

Angesichts des Aufwands an Wasser und Energie in der Landwirtschaft sowie dem Bodenbedarf sicher keine nachhaltige Lösung. Ob Kunden auch Früchte jenseits der Norm akzeptieren, versuchen verschiedene Initiativen unter dem Motto „Esst die ganz Ernte“ herauszufinden. Das Berliner Catering-Unternehmen „Culinary Misfits“ greift bei seinen vielfältigen Gemüsegerichten bewusst zur Ware jenseits der üblichen Norm und bietet zudem Workshops an, um die kulinarischen Außenseiter zurück auf die Teller zu bringen. Ihre Empfehlungen an die Kunden ist es, auf Märkten und in Hofläden auch bewusst krummes Gemüse zu kaufen, denn die Nachfrage bestimmt das Angebot entscheidend mit.

 

 

Spannend wie ein Krimi: „Taste the Waste“

Nicht nur krummes Gemüse landet im Müll, Lebensmittel werden an nahezu allen Stationen eines Produktes entsorgt, sei es beim Transport, in der weiterverarbeitenden Industrie, im Handel, in Restaurants und Kantinen und schließlich auch beim Endkunden selbst. In Deutschland werden geschätzt zwischen 10 und 20 Tonnen essbarer Lebensmittel im Jahr weggeworfen, wieviele es genau sind, lässt sich kaum noch ermitteln. Das Worldwatch Institut geht davon aus, dass in den Industriestaaten jährlich rund 220 Millionen Tonnen an Nahrung nicht verwertet werden. Diese Menge entspricht in etwa der gesamten Lebensmittelproduktion Afrikas südlich der Sahara.

 

2011 brachte ein Dokumentarfilm die enorme Lebensmittelverschwendung in den Industrienationen in die öffentliche Diskussion. Der Regisseur Valentin Thurn zeigte mit „Taste the Waste“ den Umgang mit Lebensmitteln in den reichen Ländern. Dabei beleuchtete er die Einflüsse der Lebensmittelkonzerne, des Handels und der Werbung und sprach mit Initiativen, die sich kreativ gegen die Verschwendung einsetzen.

 

Backwaren – jederzeit in beliebiger Menge verfügbar.

In einem der eindrucksvollsten Beiträge des Films geht es um Brot, dem in Deutschland beliebtesten Grundnahrungsmittel. Da Bäckereien in großen Verbrauchermärkten vertraglich zusichern müssen, dass auch kurz vor Ladenschluss eine breite Palette an Brotsorten vorgehalten wird, ist die Anzahl der nichtverkauften Ware am Ende des Tages enorm. Ein Bäcker zeigt, wie er mit den alten Broten seine Backöfen betreibt. Damit spart er Heizöl ein, produziert jedoch direkt wieder Überschuss. Brot, das verbrannt und nicht gegessen wird.

 

Eine globale Perspektive wird am Beispiel von Bananen eingenommen: In einem französischen Großmarkt sortiert eine Mitarbeiterin aus Kamerun eingeflogene Bananen aus ihrem Heimatland aus. Denn diese können aufgrund von Flecken nicht verkauft werden. Gleichzeitig können sich in Kamerun viele Menschen keine Bananen leisten. Wegen der hohen europäischen Nachfrage sind die Preise stark angestiegen.

 

 

Foodsharing – Essensretter

In „Taste the Waste“ werden zwei sogenannte „Mülltaucher“ gezeigt, die durch das Durchsuchen von Abfalltonnen nahezu ihren gesamten Lebemsmittelbedarf decken. Ein sehr radikaler Ansatz als Zeichen gegen die Lebensmittelverschwendung. Es haben sich in den letzten Jahren jedoch auch bundesweit foodsharing-Initiativen zu einem Verein zusammengeschlossen, der möglichst vielen Menschen ermöglicht, Lebensmittel vor der Mülltonne zu retten.

 

Guten Ideen gegen Lebensmittelverschwendung setzen sich durch.

In gemeinnützigen Projekten arbeiten Privatpersonen mit lokalen Supermärkten, Händlern und Herstellern zusammen. Überschüssige Produkte werden abgeholt und verteilt, teilweise wird gemeinsam gekocht oder ganze Veranstaltungen versorgt. Auch übrige Lebensmittel und zubereitete Speisen aus Haushalten können über diese Initiativen geteilt werden. Das ist nicht nur sinnvoll, sondern schont auch die Haushaltskasse. Laut foodsharing e.V. werfen Privatpersonen in Deutschland Jahr für Jahr Lebensmittel im Wert von 22 Milliarden Euro weg, fast 300 Euro pro Person.

 

Die Gründe für die massenhafte Entsorgung von Essen sind vielfältig. 84 Prozent der Verbraucher geben an, dass die Ware verdorben oder das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen sei. Ob die Lebensmittel dennoch genießbar gewesen wären, lässt sich dann kaum noch ermitteln. Vermeidbar wäre aber die Lebensmittelverschwendung durch eine bessere Planung. Immerhin ein Viertel der Kunden gibt an, Lebensmittel wegzuwerfen, weil zu viel eingekauft wurde. Dabei machen Obst und Gemüse die Hälfte der Lebensmittel im Abfall aus. Verbraucherinitiativen gehen davon aus, dass gut 50 Prozent der in Deutschland weggeworfenen Lebensmittel durch eine vorausschauende Planung und richtigere Lagerung hätten gerettet werden können. Daher organisieren viele foodsharing-Initiativen auch Vorträge, Seminare und Kochkurse, um Wissen über eine sinnvolle Planung, Zubereitung und Aufbewahrung von Essen zu vermitteln.

 

 

 

 

Klima-Killer durch Lebensmittel-Müll und Massentierhaltung

Massentierhaltung ist für die Klimakrise mitverantwortlich.

Wenn Lebensmittel, also organische Stoffe, auf Mülldeponien landen, entsteht Methan, ein klimaschädliches Treibhausgas, das für die Erwärmung der Erdatmosphäre mit verantwortlich zeichnet. Rund 15 Prozent der globalen Methan-Emissionen basieren auf Lebensmittel-Müll, weitere 65 Prozent entstehen in der Nutztierhaltung. Damit stehen mindestens 80 Prozent der Methan-Emissionen im Zusammenhang mit den Ernährungsgewohnheiten der Industrienationen.

 

Reduziert werden kann die Entstehung von Methan durch die Kompostierung organischer Abfälle oder durch Verwertung in Biogasanlagen. Noch effektiver wirkt die Reduzierung von Lebensmitteln im Müll und von Lebensmitteln tierischer Herkunft.

 

 

Respektvoller Umgang mit Lebensmitteln

Das Problem der Lebensmittelverschwendung ist in vielen Köpfen angekommen. Immerhin geben fast 70 Prozent der Haushalte, die regelmäßig Lebensmittel wegwerfen an, dies mit einem schlechten Gefühl zu tun. Das Gefühl trügt nicht, denn weggeworfene Lebensmittel in den reichen Staaten sorgen indirekt für den Hunger in armen Ländern. Ein ethischer und respektvoller Umgang mit Nahrung ist daher eine wichtige Voraussetzung um den Hunger in der Welt zu beenden.

 

Viele wichtige Entscheidungen hängen mit den Flüssen des Geldes zusammen. „Die Geldanlage grün zu gestalten ist eine Abstimmung der Bevölkerung mit den Füßen. Das sollten wir alle nutzen. Denn es ist wirklich einfach umzusetzen“, so Gerd Junker, Geschäftsführer von Grünes Geld. Wer daher auch bei seinen Geldanlagen auf ethische und ökologische Kriterien achtet, leistet nicht nur einen wertvollen Beitrag für das globale Miteinander, sondern kann auch mit interessanten Erträgen rechnen. Grünes Geld, erfahrener Anbieter von ethischen und ökologischen Geldanlagen, berät Sie umfassend und kompetent.

 

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

Private Rentenversicherung Test

Freitag, 21. April 2017

 

ZUSAMMENFASSUNG: Während Riester-Renten oder Rürup-Renten in der öffentlichen Wahrnehmung sehr präsent sind, wissen viele kaum etwas über die private Rentenversicherung. Besonders die fondsgebundene Privatrente ist flexibel und erbringt nach Steuern häufig die besten Ergebnisse. Wir stellen Ihnen die Möglichkeiten der privaten Rentenversicherung vor.

 

 

Wofür braucht man eigentlich eine private Rentenversicherung?

Kennen Sie Menschen, die in den 90er Jahren in den Ruhestand gegangen sind? Fragen Sie diese doch einfach einmal, was eine private Rentenversicherung ist. Oder wie sie privat für den Lebensabend vorgesorgt hätten. In den meisten Fällen werden Sie die Antwort erhalten, dass man das doch nicht machen brauchte – der Staat hätte die Vorsorge fürs Alter schon übernommen.

 

Für die Beamten gilt das sogar direkt; der Staat zahlt die Beamtenpensionen einfach aus dem laufenden Staatshaushalt. Bis heute werden dafür keine Rückstellungen gebildet, so wie das zum Beispiel ein privates Unternehmen tun müsste, wenn es Betriebsrenten zusagt.

 

Für Arbeiter und Angestellte galt damals, dass die gesetzliche Rentenversicherung für die Altersabsicherung sorgte. Und zwar in einer Höhe, die ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.

 

Dabei ist die gesetzliche Rente ein sogenanntes Umlageverfahren. Das bedeutet, dass die Einzahlungen in die Rentenkasse – geleistet durch Arbeitnehmer und Angestellte – direkt auf die Rentenbezieher umgelegt, also ausgezahlt werden. Es werden nur kleine Reserven gebildet, die für die Überbrückung von 1 oder 2 Monaten vorhalten. Grundsätzlich werden die Einnahmen aber gleich wieder ausgezahlt.

 

Das System funktioniert auch sehr gut, wenn ausreichend Einzahler im Verhältnis zu Rentenbezieher vorhanden sind. Noch 1962 wurde ein Rentner von 6 Beitragszahlern finanziert. Heute sind es nur noch 2,1 Beitragszahler, die einen Rentner finanzieren.

 

Die Folge: das Geld aus den staatlichen Systemen für die Rente reicht nicht.

 

Hier kommt die private Rentenversicherung zum Zuge. Bei ihr kann Geld eingezahlt werden, aus dem später eine monatliche Rente oder eine Kapitalabfindung gezahlt wird.

 

Zwei Vorteile ergeben sich grundsätzlich für eine private Rentenversicherung:

 

1.) Die Rentenzahlung geht bis ans Lebensende: auch wer sehr alt wird, braucht sich keine Sorgen machen.

2.) Der Staat fördert die privaten Rentenversicherungen durch den kompletten Verzicht auf eine Besteuerung in der Ansparphase und durch eine sehr niedrige Besteuerung in der Rentenphase.

 

Man kann mit einer privaten Rentenversicherung also Kapital aufbauen, welches Renditen erzielt und dann für eine lebenslange Rente (oder eine Kapitalauszahlung) genutzt wird. Meist ist es empfehlenswert innerhalb der privaten Rentenversicherung auf die fondsgebundenen Lösungen zu setzen, so dass man langfristig interessante Renditen erzielen kann.

 

Übrigens: Bei der hier vorgestellten privaten Rentenversicherung handelt es sich nicht um eine Riester-Rente oder eine Rürup-Rente. Während die private Rentenversicherung für praktisch jeden in Frage kommt, lohnen sich Riester-Rente oder Rürup-Rente nur in einigen Spezialfällen. Sprechen Sie uns gerne dazu an (—> Kontaktformular).

 

Welche weiteren Einsatzzwecke gibt es noch für private Rentenversicherungen?

Neben der wichtigsten Eigenschaft der privaten Rentenversicherung als Absicherungslösung für den Lebensstandard im Alter kann ein privater Rentenversicherungsvertrag auch für eine Reihe anderer Absichten genutzt werden.

 

1.) Nutzung als Kapitalanlage

 

Man kann die private Rentenversicherung auch nutzen, um einmalig Kapital anzulegen und dieses nach einer (meist längeren) Zeit wieder auszuzahlen. Die Kosten dafür sind im normalen Rahmen; Vorteile sind die meist höhere Rendite als bei Bankeinlagen wie Sparbrief, Festgeld oder Tagesgeldkonto. Die Flexibilität ist ebenfalls hoch; in aller Regel kann man binnen eines Monats über sein Geld verfügen. In der Ansparphase ist die steuerliche Situation interessant (keine Steuern), in der Auszahlphase sind die Kapitalauszahlung  (Halbeinkünfteverfahren) bzw. die monatliche Rentenzahlung (Ertragsanteilsbesteuerung) bei Beachtung der 12/62 Regel recht günstig. Die 12/62 Regel besagt, dass der Vertrag mindestens 12 Jahre Laufzeit hatte und man bei Auszahlung mindestens 62 ist. Ansonsten gilt die Abgeltungssteuer.

 

Berechungsbeispiel:

 

Anlage von 20.000 Euro, Anlage in Fonds mit 6% p.a. Wertentwicklung, Anlagedauer 20 Jahre  
Ergebnis private Rentenversicherung
[unter Berücksichtigung aller Versicherungskosten; keine Steuern berücksichtigt; Tarif Helvetia Select]

57.168 Euro Guthaben

Ergebnis Wertpapierdepot
[unter Berücksichtigung Ausgabeaufschlag i.H.v. fünf Prozent einmalig; Depotgebühren lt. FFB Stand 22.2.17; Servicegebühr von 0,65 Prozent des Depotvolumens jährlich; keine Steuern berücksichtigt]

52.305 Euro Guthaben

(Alle Angaben ohne Gewähr und nur exemplarisch zu verstehen.)

 

 

Nicht berücksichtigt sind dabei die Steuern, die eine Anlage in einem Wertpapierdepot benachteiligen. Denn im Wertpapierdepot gilt die kontinuierliche Besteuerung mit Abgeltungssteuer, während bei der privaten Rentenversicherung 20 Jahre lang keine Steuern entrichtet werden müssen. Bei Kapitalauszahlung gilt beim Wertpapierdepot  erneut die Abgeltungssteuer (25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) und bei der privaten Rentenversicherung, falls der Vertrag 12 Jahre Laufzeit hatte und die Auszahlung nach dem 62. Lebensjahr beginnt, das in jedem Fall günstigere Halbeinkünfteverfahren.

 

2.) Nutzung zur Vererbung mit warmer Hand

 

Wer über ein größeres Vermögen verfügt und dieses Vererben möchte, kommt schnell mit der Erbschaftssteuer in Berührung. Je nach Verwandtschaftsgrad gilt dort nur ein Freibetrag von 20.000 Euro. Was darüber ist, unterliegt der Erbschaftssteuer (alles Wichtige zum Thema Erben hier).

 

Gerne wird deshalb schon zu Lebzeiten eine Schenkung angestrebt, d.h. man verschenkt sein Vermögen statt es zu vererben. Dabei gelten grundsätzlich die gleichen Bedingungen wie bei der Erbschaft. Allerdings: 10 Jahre nach einer Schenkung kann eine neue Schenkung erfolgen, bei der die alte Schenkung nicht mehr angerechnet wird. Man kann also alle 10 Jahre seinen Erbschaftssteuer-Freibetrag ausnutzen.

 

Einziger Nachteil: das vererbte Geld ist tatsächlich vererbt und man kann es nicht mehr nutzen bzw. darüber bestimmen. Hier bieten manche Tarife einer privaten Rentenversicherung eine sehr elegante Lösung.

 

Als Vertragspartner (Expertenbegriff: Versicherungsnehmer) werden sowohl die Vererbende (z.B. Tante), als auch der Erbe (z.B. Neffe) eingetragen. Das Gute dabei: man kann das Verhältnis frei wählen, also zum Beispiel 99% des Vertrages gehören dem Erben, 1% bleibt aber bei der Vererbenden.

 

In der Konsequenz sind 99% des Kapitals verschenkt und zählen für den Schenkungsfreibetrag. Trotzdem kann der Beschenkte nicht frei über das Geld verfügen, da für jede Auszahlung aus dem Vertrag die Unterschriften aller Versicherungsnehmer benötigt werden.

 

Welche Formen von privaten Rentenversicherungen gibt es?

Man kann grundsätzlich die klassischen privaten Rentenversicherungen und die fondsgebundenen privaten Rentenversicherungen unterscheiden. Darüber hinaus wurden in den letzten Jahren Abwandlungen davon entwickelt wie Indexpolicen oder klassische Varianten mit niedrigeren Garantien.

 

Klassische private Rentenversicherung

 

Sie ähnelt sehr der seit vielen Jahrzehnten in Deutschland gebräuchlichen Kapitallebensversicherung, bietet aber neben der Variante “Kapitalauszahlung” auch die Möglichkeit, eine lebenslange Rente zu beziehen (Leibrente).

 

Das Geld wird dabei dem Versicherungsunternehmen übergeben (Einmaleinzahlung oder monatliche Ansparung). Dieses legt das Geld nach bestimmten, sehr konservativen Regeln an. Damit konnten früher Anlageergebnisse von rund 4 bis 5 Prozent jährlich erzielt werden.

 

In der heutigen Niedrigzinswelt sind die Renditen viel niedriger geworden; häufig erreichen die Gesellschaften aktuell eine Gesamtverzinsung von 2 bis 3 Prozent.

 

Die Besonderheit: Bei Vertragsabschluss garantiert die Versicherung eine Mindestverzinsung in jedem einzelnen Jahr während der Laufzeit des Vertrages. Diese Mindestverzinsung gilt, und das ist über solche Zeiträume einmalig, häufig über mehrere Jahrzehnte. Bei einer dreißigjährigen Frau mit Rentendauer zum Beispiel bis 85 Jahre, wäre das ein Zeitraum von immerhin 55 Jahren.

 

Aktuell ist der Garantiezins bei 0,9 Prozent auf den sogenannten Sparanteil, also auf die Einzahlung minus der Kosten.  Da die Versicherer regelmäßig höhere Renditen bei der Kapitalanlage erzielen, erreicht der Anleger meist derzeit um die 3 Prozent Verzinsung.

 

Fondsgebundene private Rentenversicherung

 

Im Gegensatz zur klassischen privaten Rentenversicherung wird das Geld des Sparers bei der fondsgebundenen Rentenversicherung nicht vom Versicherungsunternehmen selbst verwaltet, sondern in Investmentfonds angelegt.

 

Der Sparer kann diese Fonds aus einer vom Versicherungsunternehmen vorgegebenen Auswahl selbst auswählen. In früheren Tarifen konnte er oft nur einen Fonds auswählen und nur einmal pro Jahr kostenlos tauschen. Bei modernen Tarifen können eine Vielzahl von Fonds gleichzeitig gewählt werden und auch der Tausch der Fonds ist mehrmals pro Jahr kostenlos möglich.

 

Besonderes High-Light: Der Tausch der Fonds ist nicht nur kostenlos, sondern auch steuerlich unrelevant. Während also beim Fondstausch im normalen Wertpapierdepot neben Wechselgebühren auch Steuern anfallen, kann der Anleger in einer privaten Rentenversicherung bedenkenlos tauschen und seine Anlagestrategie umsetzen.

 

Insgesamt gilt also, dass der Anleger bei der fondsgebundenen privaten Rentenversicherung die erzielte Rendite durch die Auswahl von Fonds positiv beeinflussen kann. Über längere Zeiträume kann er zum Beispiel eine Zusammenstellung mit hohem Aktienanteil wählen und damit langfristig 5 bis 7 Prozent Rendite erzielen. Klicken Sie hier um die historischen Renditen des deutschen Leitindex DAX der letzten 50 Jahre anzusehen.

 

 

Welche anderen Möglichkeiten der Absicherung gegen Altersarmut gibt es?

Die private Rentenversicherung ist aufgrund Ihrer Einfachheit, Flexibilität und der steuerlichen Vorteile für die meisten Anleger eine gute Wahl. Trotzdem gibt es noch weitere sinnvolle Möglichkeiten, die sich von der privaten Rentenversicherung unterscheiden:

 

a.) Riester-Rente: meist nur bei vielen Kindern oder sehr hohen Einkommen interessant.

b.) Rürup-Rente: meist nur für Selbstständige ohne große sonstige steuerlichen ansetzbaren Vorsorgemaßnahmen interessant.

c.) 4%-Regel: Mehr Risiko und Eigenverantwortung, dafür höhere monatliche Zahlungen

 

Weiterhin gibt es unzählige Sachinvestments wie Immobilien, Wälder, Rohstoffe / Edelmetalle oder Bankeinlagen und vieles Weitere. Sie alle erfordern jedoch meist viel Wissen beim Anleger oder bieten zu wenig Rendite. Sie  sind nur bedingt für die zuverlässige, rentierliche Altersabsicherung geeignet.

 

 

 

 

 

Welche Optionen gibt es bei privaten Rentenversicherungen?

Private Rentenversicherungen haben sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte mächtig weiterentwickelt. Es gab einen Bedingungswettbewerb der zu kostenlosen Fondswechseln genauso geführt hat wie zu flexiblen Rentenbeginnzeiten, (Teil-) Auszahlungen oder ähnlichem. Hier die wichtigsten und gängigsten Optionen bei privaten Rentenversicherungen:

 

a.) Flexibler Rentenbeginn: man braucht entweder gleich gar keinen fixen Rentenbeginn angeben oder der Rentenbeginn kann nachträglich verschoben werden.

b.) Rentengarantiezeit: Beginnt die Rente und man verstirbt schon nach kurzer Zeit, wäre das ärgerlich. Man kann jedoch Rentengarantiezeiten vereinbaren, z.B. von 10 Jahren. In dem Fall würde der Versicherer, auch wenn man vorher verstirbt, mindestens 10 Jahre die Rente auszahlen (an die Hinterbliebenen / Erben).

c.) Pflegeoption: Wenn man pflegebedürftig wird, entstehen häufig höhere Kosten. Mit der Pflegeoption würde sich die Rente im Pflegefall erhöhen.

d.) Cost-Average-Option: Bei Einmaleinzahlungen wird das Geld zunächst schwankungsarm angelegt und dann Schritt-für-Schritt, z.B. monatlich, in die eigentlich geplanten Fonds getauscht (bei fondsgebundenen privaten Rentenversicherungen)

e.) Auszahlplan: In der Rentenphase kann man sich eine Leibrente auszahlen lassen (lebenslang, eher niedrig). Manche Anbieter bieten jedoch auch einen Auszahlplan an, d.h. dass monatlich ein konstanter Betrag ausgezahlt und damit das Vertragskapital aufgezehrt wird. Wenn jedoch die Geldanlage mehr Rendite bringt als per Auszahlplan entnommen wird, erhält man eine lebenslange monatliche Auszahlung, die meist höher als bei der Leibrente ist.

f.) Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung: Wer berufsunfähig wird hat möglicherweise geringere Einkommen bzw. höhere Ausgaben. Um zu vermeiden, dass dann keine Beiträge in die Altersabsicherung fließen, kann man diese Beiträge vom Versicherer einzahlen lassen, sollte man berufsunfähig werden.

g.) Zuwachsprogramm: Wissen Sie noch, wie viel ein Bällchen Eis in Ihrer Kindheit kostete? Wissen Sie, was es heute kostet? Das ist die ganz normale Geldentwertung. Deshalb sollte man bei monatlichen Einzahlungen auch einen jährlichen Inflationsausgleich wählen und zum Beispiel die Beiträge um 3% jährlich steigen lassen. Das heißt im Fachjargon Zuwachsprogramm oder Dynamische Beitragserhöhung.

h.) Anlagen-Wechsel: Besonders bei fondsgebundenen Tarifen ist es wichtig, dass man zwischen den einzelnen Fonds tauschen kann. Möglichst häufig gratis pro Jahr wäre hier gut. Einige Gesellschaften bieten auch den einmaligen oder den mehrmaligen Wechsel zwischen selbst ausgewählten Fonds und dem klassischen Deckungskapital der Gesellschaft an.

 

Private Rentenversicherungen im Test

Aus unserem Beratungsalltag wissen wir, dass man als Anleger am liebsten “die beste Versicherung” zu den “niedrigsten Beiträgen” haben möchte.

 

An dieser Stelle, speziell unter Beachtung der zahlreichen Optionen, ist klar, dass es nicht “die beste Lösung” gibt. Die Lösungen müssen individuell passend sein und erfordern eine individuelle Analyse der Anforderungen.

 

Neben den oben genannten Optionen, von denen jede Gesellschaft andere bietet, sind noch weitere Punkte bei der Entscheidung mit einzubeziehen, wie zum Beispiel:

 

1.) Solvabilität der Gesellschaft, also wie finanzstark ist sie und kann sie Krisen gut überstehen?

2.) Welche Fonds stehen zur Auswahl, also sind z.B. gute ethisch-ökologische Fonds verfügbar?

3.) Können intelligente Auszahlungslösungen höhere Renten erzielen?

 

Ein gutes Beispiel zu Punkt 3.) liefert das Angebot von Helvetia. Der Anbieter Helvetia Deutschland ist die Tochter des seit über 150 Jahren tätigen schweizerischen Versicherungskonzerns Helvetia. Die formelle Finanzkraft der Helvetia Deutschland ist dabei unterdurchschnittlich – im Falle des Falles würde aber die Mutter aus der Schweiz zur Seite treten und in Krisen die Gesellschaft stabilisieren. Auch die garantierten Rentenleistungen bei Helvetia sind nur Durchschnitt; wer aber die Lösung Payplan kennt, weiß, dass mit einer Kombination aus Auszahlplan und Leibrente ab 85 eine intelligente Lösung zur Verfügung steht, die sowohl für Erben im Todesfall als auch für den Rentenbezieher höhere Zahlungen verspricht.

 

Wenn Sie sich also für eine private Rente interessieren, melden Sie sich und lassen Sie uns darüber reden. Dann kann das individuell für Sie passende Angebot erstellt werden.

 

 

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

„Es grünt so grün“ – Urban Gardening entwickelt sich zum Trend

Mittwoch, 19. April 2017
Zusammenfassung: Großstadtleben, Selbstversorgung und Kommunikation. Unter diesen drei Schlagworten lässt sich der Trend zum Urban Gardening zusammenfassen. Immer mehr Stadtbewohnter engagieren sich in vielfältigen Projekten, produzieren nachhaltig Lebensmittel und verbessern Klima und Lebensqualität.

 

 

Selbst angebaut und geerntet schmeckt es nochmal so gut.

Es ist noch nicht so lange her, da hing Kleingärtnern noch der Ruf eines verschrobenen Spießers an, der – als Ausgleich für das Alltagsleben in der Stadt – am Wochenende in seiner Parzelle kleine Mengen an Obst, Gemüse und Blumen züchtet und im Vereinsheim ein Feierabend-Bier trinkt.

 

Ob diese Idylle in Reinkultur jemals so existiert hat, sei dahin gestellt. Fakt ist, dass immer mehr „Stadtmenschen“ Gartenarbeit für sich neu entdeckt haben. Dabei sind in den vergangenen Jahren viele interessante Projekte entstanden, die unter dem Begriff Urban Gardening, also Gärtnern in der Stadt, zusammengefasst werden.

 

 

Ursprünge des Urban Gardening

Eigentlich ist Urban Gardening keine neue Entwicklung. Mit der Entstehung der Städte war es von je her von Bedeutung, die Bevölkerung mit Lebensmitteln zu versorgen. Da die Transportwege vom Land in die Stadt teilweise beschwerlich und lang waren, wurde auch in den Stadtvierteln Landwirtschaft und Viehzucht – wenn auch in einem bescheideneren Ausmaß – betrieben. Mit diesen Stadtgärten konnten Versorgungsmängel in Kriegs- und Krisenzeiten überbrückt werden.

 

Damit dient Urban Gardening nicht nur Projekten à la „Unser Stadt soll schöner werden“ sondern kann auch heutzutage noch ein relevanter Faktor in der Versorgung der städtischen Bevölkerung darstellen. Nach den verheerenden Folgen des Hurrikans Katrina im Süden der USA zeigte sich, dass es in den betroffenen Regionen bereits nach drei Tagen zu Versorgungsengpässen kam.

 

 

Licht und Luft für die Stadtbevölkerung

Stadtnahes Gärtnern – klassische Schrebergärten.

Der Leipziger Arzt Moritz Schreber erforschte im 19. Jahrhundert die negativen Auswirkungen des Stadtlebens zu Beginn der Industrialisierung. Um Kindern ein gesünderes Umfeld zu bieten, empfahl er „Armen- und Specialgärten“ als Ausgleich für das naturferne Leben in den städtischen Mietskasernen. Die daraufhin entstehenden Schrebergartenkolonien gehen zwar nicht direkt auf die Initiative Schrebers zurück, folgen aber seiner Empfehlungen, Licht, Luft, Sonne und Bewegung als wichtigen Teil der Gesundheitsvorsorge für Stadtkinder zu ermöglichen. Noch heute ist die Schrebergartenkultur rund um die industriellen Ballungszentren weit verbreitet. Im Ruhrgebiet ist die Kleingarten-Kultur noch immer fest im Selbstverständnis der Region verankert.

 

Neue Impulse erhielt das städtische und stadtnahe Gärtnern in den 1970er Jahren. So fanden sich Menschen in den New Yorker Community Gardens zusammen und bewirtschafteten gemeinsam städtisches Brachland. Neben der Selbstversorgung mit gesunden Lebensmitteln steht dabei auch die Kommunikation im Mittelpunkt der Projekte in Manhatten, Brooklyn und vielen anderen Teilen des „Big Apple“. Bekanntheit erlangten die Urban Gardening Projekte auch 1990 durch den US-Film „Green Card“ von Peter Weir. Hauptdarstellerin Andy MacDowell engagierte sich darin beruflich und privat für die Begrünung der Innenstadt.

 

 

Boom regionaler Produkte

Immer mehr Urban Gardening-Projekte engagieren sich für mehr Grün in den Städten, nachhaltige Bewirtschaftung der zur Verfügung sehenden landwirtschaftlichen Flächen und die umweltschonende Produktion von regionalen Lebensmitteln.

 

Damit schaffen Urban Gardening-Projekte nicht nur einen angenehmen Ausgleich für Städter zum Arbeitsleben fernab der klassischen Landwirtschaft, sondern fördern auch relevante politische und gesellschaftliche Entwicklungen.

 

Offene Gartenprojekte stärken Verantwortung und Gemeinsinn.

Wer seine Lebensmittel – mindestens teilweise – selbst herstellt, konsumiert quasi automatisch bewusster. Denn wer selbst gepflanzt, gejätet, geerntet und zubereitet hat, weiß die geleistete Arbeit zu schätzen und sieht viele Nahrungsmittel mit anderen Augen. Das selbst angebaute Obst und Gemüse ist damit mehr als nur ein Nahrungsmittel. Die Produkte stehen für selbstbestimmten und verantwortlichen Konsum. Auch wenn der Erntesegen nicht generell üppig ausfällt, liefert Urban Gardening den ökonomischen Gegenentwurf zur Macht der multinationalen Lebensmittelkonzerne. Die Wertschätzung und das steigende Interesse an Produkten aus heimischem Anbau entsprechen damit den Prinzipien der Slow Food-Bewegung, die sich für gute, saubere und faire Nahrungsmittel stark macht.

 

Diese Identifikation mit den regionalen und saisonalen Lebensmitteln stärkt auch die Identität der Gemeinschaft. Und auch wenn diese Formen der Subsistenzwirtschaft in unseren Großstädten teilweise noch eher symbolischer Natur sind, gelten sie als Wegweiser für eine nachhaltigere Entwicklung. Schließlich werden ähnliche Projekte in ärmeren Ländern als Hilfe zur Selbsthilfe auch von internationalen Organisationen unterstützt, denn hier ist die Subsistenzwirtschaft überlebenswichtig. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür sind auch die Aktivitäten von Vandana Shiva. Die Trägerin des alternativen Nobelpreises propagiert die Nutzung traditioneller Anbaumethoden und des eigenen Saatgutes, um die Bevölkerung ausreichend zu versorgen und von Saatgut, Düngemitteln und Pestiziden internationaler Anbieter unabhängig zu machen.

 

 

Umwelt- und klimafreundliche Stadtentwicklung

Selbstversorgung ist ein wichtiger Leitgedanke in der Philosophie des Urban Gardening. Aber auch die Verantwortung für Umwelt und Klima sind wichtige Treiber der Entwicklung. Dabei profitiert nicht nur das urbane Klima von den wachsenden grünen Oasen der Städte. Da die regionale Versorgung mit Lebensmitteln Transportwege auf ein Minimum reduzieren, wird auch der CO2-Ausstoß vermindert. Weitere Einsparungspotenziale ergeben sich durch effizient genutzte Anbauflächen.

 

Vielfach leisten Urban Gardening-Projekte auch einen relevanten Beitrag zum lokalen Recycling, den organische Abfälle werden kompostiert und im Anbau wieder integriert. Da urbaner Gartenbau im Allgemeinen den Prinzipien des ökologischen Gärtnerns folgt, entfällt auch eine Belastung des Trinkwassers durch Pestizide.

 

Schließlich leistet Urban Gardening auch einen Beitrag zur Biodiversität. Durch blühende Felder werden Bienen und weitere Nützlinge in die Städte gelockt und finden neue Lebensräume.

 

 

Neue Großstadtkultur – gemeinsam statt einsam

Gemeinschaftliche Leben auf dem Lande – Vereinsamung in den Großstädten. So einfach lässt sich das soziale Leben längst nicht mehr zusammenfassen. Gerade die sozialen Bewegungen innerhalb der Metropolen verändern dieses Bild. Durch Urban Gardening-Projekte entstehen innerhalb der Zentren neue Begegnungsstätten mit hoher Aufenthaltsqualität. Gemeinsames Arbeiten an einem Projekt verbindet und wirkt sich so auch positiv auf das gesellschaftliche Klima aus. Dabei erweist sich die Gardening-Bewegung als hochintegrativ und überwindet Alters- und Nationalitätsgrenzen. Beispielhaft dafür stehen die interkulturellen Bio-Gärten in den Berliner Bezirken Kreuzberg und Neukölln.

 

 

Stadtluft wird grün

Dachgärten – ein Platz an der Sonne.

Auch ansonsten zeigt sich die Hauptstadt als einer der Vorreiter im urbanen Grün. Hier ist in den vergangen Jahren eine sehr rege Urban Gardening-Szene entstanden. Dabei werden Neugärtner von erfahrenen Hobbygärtnern unterstützt. Das Angebot erstreckt sich vom Bauerngarten zum selber Ernten über das Pflanzen neuer Obstbäume bis zur gemeinsamen Nutzung und Ernte von Wildblumen und Kräutern.

 

Auch Nordrhein-Westfalen hat zahlreiche kommunale Grabeland-Projekte initiiert. Im Gegensatz zur festen Gartenangeboten in der Stadt, wird das Grabeland nur für eine bestimmte Zeit bewirtschaftet, das die Gebiete mittelfristig anderweitig genutzt werden sollen. Meist werden daher nur einjährige Pflanzen angebaut, Gartenlauben und Baumbestände sucht man hier vergebens. Der Vorteil allerdings liegt in der sehr geringen Pacht der Grabeland-Parzellen. Außerdem wird aktuell ungenutztes Brachland sinnvoll nutzbar gemacht.

 

Auch ambitionierte Unternehmen haben den Urban Gardening-Trend für sich entdeckt und bieten – auch außerhalb der Trend-setzenden Metropolen stadtnahes Ackerland an. Das Bonner Start-up „meine ernte“ beispielsweise, vermietet an derzeit 26 Standorten Gemüsegärten in unterschiedlichen Größen. Gartengeräte werden gestellt, außerdem steht den Freizeitgärtnern eine landwirtschaftliche Fachkraft zur Seite. Der Arbeitseinsatz der Mieter beträgt so lediglich 2 bis 3 Stunden pro Woche. Mit einem sogenannten „Gemüsepatronat“ können soziale Einrichtungen mit einem gesponserten Garten unterstützt werden.

 

 

Neue Landlust

Im Zuge von Urban Gardening hat sich auch ein stärkeres Interesses an Subsistenzwirtschaft im größeren Stil entwickelt. So haben sich in den letzten Jahren Projekte entwickelt, die abseits der eingeschränkten räumlichen Möglichkeiten der Städte als Gemeinschaftsprojekte aktiv sind. Ein Beispiel dafür ist das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft (SoLawi). Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Landwirten und Gärtnereien. Zusammen mit privaten Haushalten bilden sie eine Wirtschaftsgemeinschaft. Während die landwirtschaftlichen Betriebe zuverlässig ihre Ernte sowie selbst hergestellte Produkte liefern, verpflichten sich die beteiligten Haushalte zur Abnahme der Erzeugnisse und leisten im Voraus einen festgesetzten Beitrag. Die bäuerlichen Betriebe profitieren von der festen Kundenstruktur und können bedarfsorientiert produzieren. Die Haushalte erhalten frische und gesunde Lebensmittel von einem regionalen Anbieter ihres Vertrauens.

 

 

Trautes Heim

Wer sich nicht langfristig an ein Projekt binden will oder abseits von kommunalen und gewerblichen Angeboten lebt, hat derzeit viele Möglichkeiten, auf individuelle Art und Weise am urbanen Gärtnern teilzuhaben: Die Begrünung von Terrassen, Balkonen und Dächer in den Innenstädten ist absolut im Kommen. Dabei zeichnet sich – gerade bei einem begrenztem Raumangebot – der Trend zum vertikalen Gärtnern ab. Die Idee ist nicht ganz neu, denn die ehemals beliebten Spalierobstbäume basierten auf dem Prinzip bei geringer Breite verstärkt die Höhe zum Wachsen zu nutzen. Mittlerweile haben die städtischen Freizeitgärtner jedoch vielfältige Vertikalbeete entwickelt, auch platzsparend ein relativ ertragreiches Gärtnern ermöglichen. Neben der umgebauten Euro-Palette bis hin zu hängenden Pflanzgefäßen und –säulen, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Diese urbanen Gartenprojekte reichen zwar selten zur Selbstversorgung, stellen jedoch sicher eine Bereicherung des Speisezettels dar.

 

 

Fassadenbegrünung – die Mutter des vertikalen Gartens

Fassadengrün belebt das Gesicht der Städte.

Das urbane Gärtnern hat die klassische Gartenkunst der Städte zu ihrem ursprünglichen Zweck zurückgeführt. Anstelle von gepflegten Stadtparks und Anlagen zur Entspannung, treten vermehrt Nutzgärten zur ökologischen und gemeinsamen Versorgung. Es bleibt jedoch unbestritten, dass auch das schmückende städtische Grün nicht vollkommen zweckfrei ist, denn auch städtischen Baumbestände und Bepflanzungen leisten einen Beitrag zu einem besseren Klima.  

 

Daher ist auch eine umfangreiche Fassadenbegrünung eine interessante Möglichkeit, mehr Grünpflanzen in die Zentren zu bringen, Häuserfronten optisch aufzuwerten und die Stadtluft erheblich zu verbessern. Gleichzeitig nutzt die Fassadenbegrünung auch als natürliche Dämmung gegen Wärme, Kälte und Lärm. Darüber hinaus stellt sie einen – in den Städten seltenen – Lebensraum für Vögel und Insekten dar.

 

Eindrucksvoll umgesetzt ist die moderne Fassadenbegrünung am neuen Völkerkundemuseum in Paris. Das 2006 eröffnete Museum liegt in einem großen Stadtgarten in der Nähe des Eiffelturms. Eine Fassade des Museums besteht aus einer riesigen begrünten Mauer. Auf rund 800 Quadratmetern versammeln sich rund 15.000 Pflanzen aus 150 Arten aus der ganzen Welt zu einem gigantischen Bild.

 

 

Grün ist das neue Gold

Einst waren goldene Dächer und prächtige Stadthäuser kennzeichnend für Wohlstand und wirtschaftlichen Erfolg einer Metropole. In Zeiten der Klimakrise und sozialer Ungerechtigkeiten zeichnen grüne Städte ein hoffnungsvolleres und menschengrechtes Bild.

 

Und nicht nur Städte lassen sich begrünen, auch Ihre Geldanlagen können zu einer ökologischen und sozialen Entwicklung beitragen. Mit Grünes Geld, erfahrener Experte für nachhaltige Geldanlagen, finden Sie die passende Strategie.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sonderausschüttung für „Zukunftsenergie Deutschland 4“

Dienstag, 18. April 2017
Zusammenfassung: Neitzel & Cie. hat bereits im Mai 2017 eine Sonderausschüttung von 5 Prozent für die Vermögensanlage „Zukunftsenergie Deutschland 4“ angekündigt. Das Geld stammt aus einer Schadensersatzzahlung. Diese konnte außergerichtlich für ein nicht abgenommenes Blockheizkraftwerk ausgehandelt werden. Die Investitionsphase von „Zukunftsenergie Deutschland 4“ läuft jedoch planmäßig weiter. Ein Beitritt ist für Anleger nur noch bis 28. Dezember 2017 möglich.

 

 

Sonderausschüttung: Warmer Geldregen statt kaltem Aprilschauer.

Der launische Monat April ist wegen seiner plötzlichen Regenfälle nicht besonders beliebt. Mit einem angenehmen Schauer überraschte dagegen jetzt der Hamburger Asset-Manager und Sachwertspezialist Neitzel & Cie.

 

Anleger, die bereits 2016 in die von Neitzel angebotene Vermögensanlage „Zukunftsenergie Deutschland 4“ investiert haben, können sich über eine Sonderausschüttung freuen. Die Sonderausschüttung belief sich auf 5 Prozent und wurde zusätzlich zur regulären Auszahlung in Höhe von 6 Prozent im August 2017 geleistet.

 

 

Erfolgreiche außergerichtliche Einigung

Hintergrund der Sonderausschüttung ist eine erfolgreiche außergerichtliche Einigung, bei der Neitzel jetzt eine Schadensersatzzahlung von 450.000 Euro für das vergangene Jahr erwirken konnte. Die Entschädigung wurde für ein nicht abgenommenes Blockheizkraftwerk (BHKW) in Thüringen geleistet. Dieses Blockheizkraftwerk wollte Neitzel Ende 2015 für die Vermögensanlage „Zukunftsenergie Deutschland 4“ erwerben. Der Preis für die wärmegeführte BHKW-Anlage belief sich auf 5,8 Millionen Euro.

 

Aufgrund interner Umstrukturierungen und einer strategischen Neuausrichtung musste der Verkäufer vom Vertrag zurücktreten. Um die Vermögensanlage vorausschauend und sicher zu gestalten, hatte Neitzel bereits in den Verträgen einen Schadensersatz bei Nichterfüllung vereinbart. Von dieser Voraussicht profitieren jetzt die Anleger, denn Neitzel & Cie. gibt die ausgehandelte Entschädigung an seine Investoren in Form einer Sonderausschüttung weiter.

 

 

Investitionsphase läuft planmäßig weiter

Zukunftsenergie Deutschland 4 – Investitionsphase geht planmäßig weiter.

Die geplanten Investitionen im Rahmen von „Zukunftsenergie Deutschland 4“ laufen – trotz des nicht abgenommenen Blockheizkraftwerks – planmäßig weiter. In diesem Jahr hat Neitzel bereits drei neue Photovoltaik-Anlagen in Mecklenburg-Vorpommern gekauft. Bei dieser Investition handelt es sich um Dachanlagen an sonnreichen Standorten mit einer Gesamtleistung von rund zwei Megawatt. Die Einspeisevergütung für den dort erzeugten Strom beläuft sich – gemäß dem Gesetz für den Ausbau Erneuerbarer Energien (EEG) – in den kommenden 21 Sommern auf 0,11 Euro pro Kilowattstunde.

 

Mit bislang 22 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 62 Megawatt Strom zählt Neitzel & Cie. zu den ausgewiesenen Spezialisten für Investitionen in Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme aus Erneuerbaren Energien.

 

Da Neitzel zukünftig sein Portfolio um leistungsfähige Blockheizkraftwerke erweitern will, prüft das Unternehmen aktuell mehrere Blockheizkraftwerke mit einer Nennleistung von 300 bis 500 Kilowatt.

 

Der besondere Vorteil einer Ergänzung des Portfolios um Blockheizkraftwerke liegt zum einen in den zusätzlichen Einnahmen durch die konstante und jahreszeitlich unabhängige Energieproduktion der BHKW, zum anderen in der generellen Risikostreuung der Anlagen.

 

 

Jetzt in Erneuerbaren Energien investieren

Anleger die zukünftig von den Erträgen  der erfolgreichen Finanzanlage „Zukunftsenergie Deutschland 4“ profitieren wollen, haben seit Anfang des Jahres wieder die Möglichkeit dazu. Der Sachwert aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien verfügt über eine aktuelle Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin).

 

Grünes Geld, erfahrener Experte für Geldanlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien, berät Sie kompetent und umfassend zu diesem – mit einer Renditeprognose von 5,6 Prozent (IRR) – interessanten Sachwert.

 

Achtung: Die Schließung für neue Anleger steht bevor. Ab 28. Dezember 2017 ist keine Beteiligung mehr durch neue Anleger möglich.

 

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Nachhaltige Branchen 3 – Automobilindustrie

Donnerstag, 13. April 2017
Zusammenfassung: Die Automobilbranche ist mehr denn je gefordert, einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Nach den Abgas-Skandalen ist die Skepsis gegenüber den Herstellern gestiegen. Gleichzeitig fordern Kunden das nahezu Unmögliche: Große und sichere Fahrzeuge mit niedrigem Verbrauch. Einige Automobilhersteller stellen sich bereits erfolgreich den neuen Herausforderungen. Das Thema Nachhaltigkeit wird jedoch auch in den kommenden Jahren für die Automobilkonzerne wichtig bleiben. Gelöst werden müssen die Fragen nach reduzierten Schadstoffemissionen, niedrigem Energieverbrauch und er Zukunft der E-Mobilität generell.

 

Ökologisch nachhaltig, jedoch sehr langsam.

Mobilität bedeutet Beweglichkeit – und genau das macht den Reiz von Automobilen seit mehr als einhundert Jahren aus: Menschen können mit Hilfe von motorisierten Fahrzeugen den Radius ihrer Aktivitäten komfortabel vergrößern.

 

1886 entwickelt Carl Benz das erste Automobil mit Verbrennungsmotor und meldete es zum Patent an. Seit dieser bahnbrechenden Erfindung standen die Räder kaum noch still. Im 20. Jahrhundert lösten motorisierte Fahrzeuge zunehmend die bis dato üblichen Wagen mit Zugtieren ab. Technische Neuerungen trieben die Verbreitung des Automobils weiter voran. Wurden in den USA um 1900 noch rund 40 Prozent der Autos mit Dampf betrieben, 38 Prozent elektrisch und lediglich 22 Prozent mit Benzinmotor, fuhren ab der Mitte des vergangenen Jahrhunderts nahezu alle Autos mit einem Verbrennungsmotor. Erst mit Beginn des neuen Jahrtausends spielt der Elektromotor wieder eine Rolle.

 

Der Siegeszug des Automobils zum Massenfortbewegungsmittel war anfänglich von einer großen Fortschrittseuphorie begleitet. Spätestens in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde jedoch deutlich, dass der stetig zunehmende mobilisierte Individualverkehr Umwelt und Klima große Schäden zufügt.

 

Die Entwicklung lässt sich aktuell kaum zurück nehmen, jedoch korrigieren. Gemäß der Nachhaltigkeitsziele, die von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden, sind alle Staaten der Erde aufgefordert, die Emission des klimaschädlichen CO2 drastisch zurückzufahren. Damit steht die Automobilbranche besonders in der Verantwortung, ihren Anteil an einer klimafreundlichen und nachhaltigen Entwicklung zu leisten.

 

Im dritten Teil unserer Serie „Nachhaltige Branchen“ beleuchten wir daher heute, wie die Automobilindustrie den neuen ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen begegnet.

 

 

Automobilbranche zwischen Dauerkrise und Innovationskraft

Mit Innovationskraft aus der Dauerkrise.

2015 war kein gutes Jahr für die Volkswagen AG. Um die Abgasnormen in den USA zu umgehen, hatte VW eine Software in rund elf Millionen Fahrzeugen installiert, die beschönigende Werte lieferte. Aufgedeckt wurde die Abgasaffäre durch die amerikanische Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency). Betroffen waren dabei nicht nur Fahrzeuge, die für den US-Markt produziert wurden, sondern auch Autos für den europäischen Markt. Der Skandal erstreckte sich dabei nicht nur auf die Marke VW, die Software war auch in PKWs der Marken Audi und Porsche zu finden.

 

Damit zeichnete der Konzern für stark überhöhte Schadstoffemissionen verantwortlich und löste zugleich eine weitreichende Krise in der Automobilbranche aus. Schließlich standen auch die Fahrzeugmodelle nahezu aller Hersteller auf dem Prüfstand, um die Diskrepanz zwischen den realen und von der Software berechneten Emissionen unter die Lupe zu nehmen. Im Zuge des Abgas-Skandals riefen verschiedene namhafte deutsche Autohersteller mehr als 630.000 Fahrzeuge freiwillig zurück. Hintergrund der manipulierten Abgaswerte ist nicht allein das Einhalten gesetzlich festgelegter Grenzwerte. Generell sind die Automobilkonzerne auch bestrebt, sich möglichst umwelt- und klimafreundlich vor ihren Kunden zu präsentieren.

 

Deutschland nimmt weltweit den 9. Platz in der PKW-Dichte ein. Mit 573 Fahrzeugen pro 1.000 Einwohner platziert sich die Bundesrepublik sogar drei Plätze vor dem Automobil-Land USA. Die Vorzüge der individuellen Mobilität will kaum ein Autofahrer mehr aufgeben. Gestiegen sind allerdings auch die Anforderungen an die Autohersteller. Das hat zum einen mit einem gewachsenen Verständnis für einen globalen Klimaschutz zu tun, zum anderen sind auch schwankende Spritpreise ein wichtiger Grund dafür, sparsame und umweltfreundliche Modelle zu bevorzugen. Schließlich ist der Aufwand an Energie und Rohstoffen allein bei der Autoproduktion schon enorm hoch. Vor diesem Hintergrund ist es eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe der Automobilhersteller, nachhaltig zu produzieren.

 

Den Herausforderungen sehen sich vor allem Unternehmen gewachsen, die die Zeichen der Zeit früh erkannt haben und auf innovative Technologien, Transparenz und neue Konzepte einer umweltfreundlichen Mobilität setzen.

 

 

Die Herausforderung einer nachhaltigen Mobilität

Kaum eine andere Kaufentscheidung ist so stark vom Image der Marke abhängig wie der Kauf eines Autos. Die Markentreue ist in diesem Bereich extrem ausgeprägt und führt nicht selten zu einer lebenslangen Beziehung zwischen Kunde und Produkt. Allerdings verändern und erweitern sich die Images der Marken und versuchen soziale und ökologische Aspekte stärker in die Kommunikation der Marke und letztlich auch in die Unternehmensführung und in die eigentliche Produktion einzubinden. Hier macht sich der veränderte Wertekanon bemerkbar. Entsprechend sind die Automobilkonzerne gefordert, den Spagat zwischen hohen PS-Zahlen, Design und modernster Elektronik auf der einen Seite und einem geringen Energieverbrauch, niedrigen Emissionswerten, transparenten Lieferketten und fairen Arbeitsbedingungen zu meistern.

 

Gerade das Problem des niedrigen Energieverbrauchs stellt eine extreme Herausforderung dar, denn die prestigeträchtigen Autos der letzten Jahrzehnte sind in der Regel eher immer größer und schwerer geworden, ein Umstand der den Energieverbrauch – gleichgültig aus welcher Quelle er bedient wird – stark nach oben treibt. Und während auf der einen Seite Kunden sich für große Modelle bis hin zu den SUVs begeistern, werben die Autokonzerne verstärkt mit umweltfreundlichen Elektroautos und engagieren sich für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

 

 

Im Spannungsfeld von Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit

Nachhaltigkeit in der Automobilbranche bedeutet daher, neue technologische Entwicklungen voranzutreiben, die leistungsfähige Motoren verbrauchseffizienter machen. Gleichzeitig müssen die Fahrzeuge leichter werden ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen. Ein generell schwieriges Unterfangen, denn hier bewegen sich die Automobilhersteller in vielfältigen Spannungsfeldern: Um Fahrzeuge mit einer Technologie state-of-the-art auszustatten, benötigt die Automobilindustrie Computerchips, die aus seltenen Rohstoffen hergestellt werden und deren Abbau in einigen Gegenden Afrikas zu anhaltenden blutigen Auseinandersetzungen führen.

 

Um den Ausstoß des klimaschädlichen CO2 zu reduzieren, müssen Fahrzeuge möglichst leicht konstruiert werden. Dafür wird Aluminium verwendet, dessen Gewinnung sehr energieintensiv ist. In der Nachhaltigkeitsbilanz eines Fahrzeugs ist es dabei auch von Bedeutung, unter welchen Umständen Aluminium gewonnen wurde und ob ein ökologischer Ausgleich geschaffen wurde. Da viele Automobilkonzerne ihre Lieferketten nicht offen legen, ist die detaillierte Bewertung der Nachhaltigkeit nahezu unmöglich. Zunehmend lassen sich die großen Hersteller jedoch von Zulieferern vertraglich zusichern, dass Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden, Kontrollen bleiben jedoch weiter sehr schwierig.

 

 

Deutscher Nachhaltigkeitsführer: BMW

BMW i3 – sportlicher „Stromer“

Unter den deutschen Autobauern ist BMW führend in Sachen Nachhaltigkeit. Bereits seit 1973 beschäftigt der Konzern einen Umweltschutzbeauftragten und war damit das erste Unternehmen der Branche, dass ökologische Belange in seine Unternehmensstrategie mit aufgenommen hat. Auch aktuell verfügt BMW über ein Nachhaltigkeitskonzept, das einen integralen Bestandteil der Firmenpolitik einnimmt.

 

Diesem Gedanken folgend, ist der Ausbau der Elektromobilität eines der wichtigsten Konzernziele. Insgesamt acht Plug-in-Hybrid-Modelle und insgesamt 200.000 E-Fahrzeugen in diesem Jahr belegen, dass E-Mobilität fest in die Kernmarke verankert wurde. BMW will nun zukünftig auch die Entwicklung rein batterie-elektrischer Fahrzeuge ausbauen und so seinen Kunden ein breites Angebot an die wachsende Nachfrage von Kundenseite optimal anpassen.

 

Nachhaltigkeitskonzept und wirtschaftlicher Erfolg gehen bei BMW Hand in Hand. In seiner Jahresbilanz 2016 konnte der bayrische Autokonzern sowohl seinen Umsatz als auch sein Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um jeweils rund zwei Prozent steigern und plant sich auch im laufenden Geschäftsjahr – wie in den vergangenen acht Jahren – weiter zu verbessern. Von den guten Ergebnissen des Unternehmens profitieren auch die Anleger. Seit 2009 hat BMW jedes Jahr seine Dividende gesteigert. Für das Jahr 2016 zahlte BMW seinen Aktionären 3,50 Euro pro Aktie, im vorangegangenen Geschäftsjahr belief sich die Dividende auf 3,20 Euro.

 

 

Autobauer auf dem Silicon Valley – Tesla rollt den Markt auf

Tesla – aktuell der Popstar unter den nachhaltigen Automodellen.

Wenn in den vergangenen Jahren über Unternehmen aus dem Silicon Valley gesprochen wurde, war im Allgemeinen von Hightech die Rede. Das hat sich mit dem Erfolg von Tesla verändert. Das kalifornische Start-up Unternehmen hat sich zum wertvollsten US-Autobauer entwickelt und lässt die traditionellen „Big Three“ –  GM, Ford und Chrysler – hinter sich. Zwar produziert GM auch weiterhin noch mehr Fahrzeuge als der Elektro-Autobauer, jedoch liegt der Börsenwert von Tesla aktuell über dem von General Motors. Diese Entwicklung wurde zum einen durch positive Analystenkommentare befördert, jedoch hatte sich die Tesla-Aktie bereits in der letzten Zeit positiv weiterentwickelt.

 

Was die Nachhaltigkeit des Unternehmens anbelangt, hat Tesla-Grüner Elon Musk bereits viel Voraussicht bewiesen und die Weichen im Markt der E-Mobilität neu gestellt. Ziel ist es, Elektromobilität für den Massenmarkt attraktiv und erschwinglich zu machen. Der Schlüssel dazu sind selbst produzierte Batterien, die – hergestellt in der Tesla Gigafactory – rund 30 bis 35 Prozent günstiger kommen als zugekaufte Akkus.

 

In Deutschland verkaufte sich bislang das Modell BMW i3 noch bei weitem besser als die gehypten Tesla-Fahrzeuge. Im ersten Quartal des Jahres verkaufte Tesla rund 25.000 Fahrzeuge. Das kann sich allerdings rasch ändern, wenn Tesla preisgünstiger anbieten kann. Die bislang hochpreisigen Fahrzeuge wie der Sportwagen Tesla Roadster, der Viertürer Model S sowie der SUV/Minivan Model X sind allerdings auch die Wegbereiter für preiswertere Fahrzeuge wie der Tesla Model 3. Das gilt zum einen, was die Kosten für Entwicklungen in diesem Bereich angeht, zum anderen aber auch was die Akzeptanz von Elektroautos angeht. Ein hochpreisiger Sportwagen setzt beim potenziellen Kunden stärkere Emotionen frei. Das Image der hochpreisigen Modelle überträgt sich dann auch auf die günstigeren Fahrzeuge. Tesla zeigt sich nicht nur in der Entwicklung nachhaltiger Fahrzeuge sehr ambitioniert.

 

Strom aus Erneuerbaren Energien tanken.

Das Unternehmen wirkt auch aktiv beim Ausbau der für die E-Mobilität notwendigen Infrastruktur mit. So baut Tesla an der West- und Ostküste der USA sowie in einigen Teilen Kanadas Stromtankstellen. An diesen „Superchargern“ können Elektrofahrzeuge schnell aufgeladen werden. Ein flächendeckendes Netz an Stromtankstellen, die Energie aus erneuerbaren Quellen bietet, löst das Problem der relativ geringen Reichweite von elektrisch betriebenen Autos und fördert deren Akzeptanz und Verbreitung aktiv mit. Was Erneuerbare Energien anbelangt, spielt Tesla in den USA auch in diesem Bereich mit und bietet Solarstromanlagen von der Konzeption bis zur Installation an. Die Module können gemietet der gekauft werden, derzeit versorgt Tesla bereits rund 300.000 Häuser auf diese Weise mit Solarstrom.

 

 

Nachhaltigkeit und Erneuerbare Energien bleiben Trumpf

Durch das energieaufwändige Produkt und klimaschädliche Emissionen der Fahrzeuge hat es die Automobilbranche generell schwer, als nachhaltige Branche per se wahrgenommen zu werden. Die positiven Beispiele innovativer Unternehmen zeigen jedoch, dass sich auch hier viel erreichen lässt. Besonders die Entwicklungen im Bereich der Elektro-Autos werden die Mobilität in der Zukunft verändern. Der ohnehin anstehende Ausbau Erneuerbarer Energien liefert dabei einen der wichtigsten Treibstoffe der Zukunft: sauberen Strom.

 

Wer aktuell ein neues Auto kaufen will, steht allerdings noch vor vielen offenen Fragen und ist auf glaubwürdige Verbrauchsdaten und eine zuverlässige Beratung angewiesen. Einfacher ist es bereits, Geld ökologisch und sozial anzulegen. Grünes Geld, Experte für nachhaltige Geldanlagen, hat mehr als 300 sinnvolle Investments mit attraktiven Renditen im Angebot. Machen Sie den Grünes Geld Test und finden Sie Ihre passende Anlage.

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.

3 Fragen an Herrn Schmidt von Neitzel & Cie.

Mittwoch, 12. April 2017
Zusammenfassung: Grünes Geld stellt prägnante 3 Fragen an Neitzel & Cie, das Emissionshaus für die aktuell angebotene Vermögensanlage Zukunftsenergie Deutschland 04. Vertriebsleiter Thomas Schmidt besuchte die Grünes Geld GmbH am Standort Aschaffenburg am 4. April 2017 und beantwortete die Fragen.

 

Wichtige Hintergrundinformationen für Grünes Geld: Gerd Junker, Carmen Junker, Thomas Schmidt (v.l.n.r.), Bild: Grünes Geld GmbH, alle Rechte vorbehalten

 

Grünes Geld: Herr Schmidt, Neitzel & Cie. bietet gerade den Zukunftsenergie Deutschland 4  an. Um was geht es konkret, was wird mit dem Geld der Anleger unternommen?

 

Zukunftsenergie Deutschland 4 investiert in deutsche Photovoltaik-Anlagen und Blockheizkraftwerke. Alle Anlagen sind bei Übernahme fertiggestellt, technisch geprüft und abgenommen. Die Photovoltaik-Anlagen verfügen über eine gesetzlich garantierte Einspeisezusage; die Blockheizkraftwerke über langfristige Verträge für die Abnahme des produzierten Stroms und der erzeugten Wärme. Das Kapital soll zu ca. 70 % für den Erwerb von Photovoltaik-Anlagen und zu ca. 30 % für Blockheizkraftwerke ausgegeben werden. Die Prognoserechnung sieht vor, dass die Anleger Ausschüttungen erhalten, die bei 6 % p.a. beginnen und bis zum Jahr 2025 auf 8 % p.a. ansteigen.

 

Grünes Geld: Neitzel & Cie. verlässt erstmals sein angestimmtes Gebiet der Photovoltaik-Beteiligungen und wagt sich auf das neue Feld der Blockheizkraftwerke. Wozu dieser Schritt und was bringt er dem Anleger?

 

Sowohl Photovoltaik-Anlagen als auch Blockheizkraftwerke stellen bewährte, technisch ausgereifte Verfahren für eine sichere und saubere Energieerzeugung mit hoher Effizienz und Prognosegenauigkeit dar. Blockheizkraftwerke sind darüber hinaus auch grundlastfähig, d.h. sie können – anders als Photovoltaik-Anlagen – unabhängig von Tages- und Jahreszeit bzw. meteorologischen Bedingungen konstant Energie produzieren. Sie liefern nachts und im Winter gleichmäßig Energie und erbringen damit einen verlässlichen und ganzjährig stabilen Liquiditätsfluss. Die Kombination beider Technologien in einer Vermögensanlage erweitert somit die Einnahmemöglichkeiten und führt zu einer zusätzlichen Risikostreuung. Darüber hinaus haben wir viele Anleger, die sich bereits zum wiederholten Male bei uns beteiligen. Denen wollen wir auf diesem Weg auch eine Diversifizierung ihres Portfolios ermöglichen.

 

Grünes Geld: Herr Schmidt, erzählen Sie uns noch etwas zu Neitzel & Cie. Wie lange gibt es das Unternehmen Neitzel & Cie schon? Wer steckt hinter dem Namen Neitzel & Cie., wie hat sich das Unternehmen entwickelt, was sind die wesentlichen Werte von Neitzel & Cie.?

 

Neitzel & Cie. feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Der damalige Gründer und Namensgeber Bernd Neitzel ist bis heute aktiver geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens. Seit 2009 wird ausschließlich in Erneuerbare Energien investiert. Dabei liegt der Schwerpunkt der Tätigkeit im Ankauf und Betrieb der erworbenen Anlagen. Insgesamt wurden bislang über 45 Mio. Euro von Kapitalanlegern zur Verfügung gestellt; mit diesem Geld konnten Investitionen in Höhe von rd. 150 Mio. Euro erfolgen. Die Ausschüttungen für die drei bereits voll platzierten Sachwertbeteiligungen erfolgten bislang planmäßig und immer mindestens in der prognostizierten Höhe; oftmals lagen sie sogar darüber. Die Gründe hierfür liegen in einer intensiven technischen Betreuung und permanenten Optimierung der Anlagen sowie einem aktiven Verkauf der produzierten Energie. Unser Ziel ist es, Kapitalanlegern die Möglichkeit zu geben, die Energiewende aktiv mitzugestalten und dieses Engagement mit attraktiven Renditen zu fördern.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.