Autor: Gerd Junker 9. Oktober 2017

Umweltfreundliche Verpackungen für jedes Unternehmen: So einfach ist das

Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaften steht bei vielen Unternehmen auf der Agenda. Und nicht nur dort: In vielen Ländern arbeiten die Regierungen beharrlich an sinnvollen Lösungen, um den Schutz der Umwelt weiter voranzutreiben. Im Abkommen von Paris vom 12. Dezember 2015 einigten sich 195 Mitgliedsstaaten auf der UN-Klimakonferenz auf eine Beschränkung der durch Menschen verursachten Erderwärmung. Mit Stand vom 25. September 2017 wird das Abkommen von allen Weltstaaten bis auf Syrien und Nicaragua anerkannt. US-Präsident Trump kündigte Mitte 2017 den Austritt aus dem Abkommen an. Trotz dieser Haltung bleibt Klima- und Umweltschutz ein wichtiges Thema in vielen Unternehmen. Doch wo fängt der Schutz der Umwelt an?

Jeder kann etwas für den Umweltschutz tun

 

 

Klima- und Umweltschutz fängt schon in kleinen Schritten an: Sei es die Nutzung von weniger Papier oder die Produktion von weniger Abfall. Vor allem Plastik und Kunststoff stellen dauerhaft ein großes Problem dar, denn beide lassen sich bisher nur schwer wieder abbauen. Sie brauchen Jahrzehnte, um vollständig zu verrotten. Einen kleinen Betrag zur Verringerung von Plastikabfällen leistet das Unternehmen Biobiene. Das Unternehmen ist auf biologisches Verpackungsmaterial spezialisiert und bietet so echte Alternativen zu Verpackungsmaterialien aus Kunststoff und Plastik. Die Verpackungsmaterialien sind so gestaltet, dass sie vollständig aus umweltfreundlichem Kleber und Papier bestehen und sich zu 100 Prozent recyceln lassen. Darüber hinaus würde beim Bleichen des Papiers auf den Zusatz von Chlor verzichtet und auf diese Weise die Nachhaltigkeitskriterien der Waldbewirtschaftung gemäß den Standards von PEFC und FSC eingehalten.

 

 

Plastik verschmutzt unsere Meere

Jedes Jahr landen acht Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen der Welt. Diese Zahl haben Forscher der britischen Ellen MacArthur Foundation kürzlich berechnet. Die Menge entspricht einem Müllwagen, der jede Minute seinen gesamten Abfall im Meer ablädt. Die Prognose der Forscher ist düster: In 2030 wird sich die Anzahl der Müllwagen pro Minute verdoppelt haben, in 2050 vervierfacht. Dann werden mehr Kunststoffteile als Fische im Wasser schwimmen. Forscher gehen davon aus, dass bereits heute mehr als 150 Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer zu finden sind. Fischer und Taucher stoßen auf PET-Flaschen und Verpackungen, die nicht recycelt wurden. Kleinste Plastikteilchen stammen zudem aus Kosmetika: Cremes und Zahnpasten enthalten vielfach Mikroplastik, das über die Kanalisation ins Meer gelangt.

 

Bild 1: ©istock.com/lindsay_imagery Bild 2: ©istock.com/evgenyatamanenko

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