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Für alle, denen Ihre Gesundheit wichtig ist: Schwere-Krankheiten-Absicherung

Mittwoch, 19. Juli 2017
Zusammenfassung: Schwer zu erkranken ist auch für Personen unter 60 ein hohes Risiko. Mit einer Schweren-Krankheiten-Absicherung erhalten Sie bei Diagnose von einer von 46 definierten Krankheiten die Versicherungssumme zur freien Verwendung ausgezahlt.

 

 

Silvia E. steht voll im Leben. Ihre Kinder sind mit 8 und 12 Jahren aus dem gröbsten heraus, brauchen aber immer weiterhin die Aufmerksamkeit der Mutter. Silvia E. geht arbeiten und steuert damit etwas zum Familieneinkommen bei. Als Sie ein Stechen in der Brust bemerkt, ist sie nur kurz beunruhigt. Schließlich geht das Stechen nach 2 bis 3 Minuten wieder weg. Bis auf das eine Mal in dieser Nacht im Mai.

 

Ihr wird nachts so übel und die Brustschmerzen sind dieses Mal so stark, dass sie ihr Ehemann gleich ins Krankenhaus fährt. Unwahrscheinlich, aber auch 48jährige Frauen können einen Herzinfarkt erleiden. Die moderne Medizin kann ihr dank mehrer Bypass-Operationen der Herzkrankzgefäße helfen. Es folgen mehrwöchige Krankenhausaufenthalte und Reha-Maßnahmen. Danach ist ihr Leben ein anderes. Den Beruf gibt Silvia E. auf; das Geld der Familie ist jetzt jeden Monat knapp.

 

So oder so ähnlich geht es mehr Deutschen, als man meint. Denn „Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall – das trifft doch nur die anderen“ ist leider allzu häufig die Devise. Statistische Auswertungen zeigen, dass diese Krankheiten auch bei Jüngeren eintreffen können. Eine Auswertung einer Versicherung über die ausgezahlten Leistungsfälle für schwere Krankheiten zeigt, dass zwar tatsächlich nur 9 Prozent der Fälle bei den bis 30jährigen auftreten, aber dass die Altersgruppe der 30- bis 50jährigen mit 47 Prozent die meisten schweren Erkrankungen aufweist (über 50jährige: 44 Prozent).

 

So schätzen 72 Prozent der Deutschen die Gefahr falsch ein, vor dem 65. Lebensjahr einen Herzinfarkt zu erleiden – sie meinen, das Risko wäre fast nicht gegeben. Tatsächlich liegt das Risiko bei 1:225. Auch die Risiken durch Krebs werden drama­tisch unterschätzt.

 

Wie möchten Ihnen deshalb in diesem Beitrag eine Absicherungsvariante vorstellen, die viele gar nicht kennen – sie hat eine größere Tradition in anderen Ländern als in Deutschland. Trotzdem ist sie interessant und kann absolut eine Überlegung wert sein, die Schwere-Krankheiten-Vorsorge.

 

Um was geht es bei der Schwere-Krankheiten Vorsorge?

Wer schwer erkrankt benötigt schnelle unbürokratische Hilfe. Eine Schwere-Krankheiten-Vorsorge (Dread Disease) mildert finanzi­elle Sorgen, die z.B. aufgrund eines möglichen Verdienstausfalls oder teurer Behandlungen entste­hen können, falls sie schwer erkranken.

 

Im Leistungsfall nach Diagnose einer versicherten Krankheit bzw. bei Eintritt eines der aufgeführten Ereignisse erhalten Sie Geld in Form einer Einmalzahlung – als schnelle Hilfe im Ernstfall – und das sogar steuerfrei!

 

Nur sie entscheiden, wie sie das Geld nutzen. Ganz nach ihren individuellen Bedürfnissen können sie damit …

 

– den bisherigen Lebensstandard aufrechterhalten
 
– die Versorgung der Familie sichern
 
– sich spezielle Behandlungsmethoden, Ärzte oder Medikamente leisten – unabhängig von Ihrer Krankenkasse
 
– beruflich kürzertreten – egal, ob als Angestellter oder Selbstständiger
 
– erforderliche Umbauten an Haus, Wohnung oder Auto finanzieren
 
– Ihre Eigenheimfinanzierung ganz oder teilweise tilgen.

 

Meist lautet nach einer schweren Erkrankung der ärztliche Rat „Sie sollten beruflich kürzertreten und Stress vermeiden„. Doch nur wenige können sich das leisten. Mit einer schweren Krankheiten Vorsorge haben Sie hier mehr Spielraum.

 

Welche Krankheiten sind abgesichert?

Es gibt nur einige Anbieter für Schwere-Krankheiten-Vorsorge in Deutschland. Einer der etabliertesten und erfahrensten Anbieter ist CanadaLife, deren Liste mit Krankheiten und Ereignissen die umfangreichste ist und diese 46 Punkte abdeckt:

 

Nach einer Krebsdiagnose alternative Heilmethoden anwenden, dank Schwere-Krankheiten-Vorsorge

– Herzinfarkt
– Schlaganfall
– Krebs
– Multiple Sklerose
– Verlust der Hörfähigkeit
– Funktionsverlust von Gliedmaßen
– Querschnittslähmung
– Sprachverlust
– Schwere Verbrennungen, Erfrierungen und Verätzungen
– Schwere Kopfverletzungen
– Gutartiger Hirntumor
– Bakterielle Meningitis
– Angioplastie am Herzen
– Herzklappenoperation
– Motoneuronerkrankung
– Aortenplastik
– Nierenversagen
– Verlust der Sehfähigkeit
– Kinderlähmung
– Koma
– Muskeldystrophie
– Enzephalitis
– Erkrankung des Herzmuskels
– Fortgeschrittene Alzheimer
– Krankheit (vor Alter 65)
– Fortgeschrittene Parkinson’sche Krankheit
– Abhängigkeit von einer dritten Person (ab 18. bis 65. Geburtstag)
– Chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung
– Transplantation von Hauptorganen
– Fortgeschrittene Lebererkrankung
– Fortgeschrittene Lungenerkrankung
– Schwere rheumatoide Arthritis
– Bypass-Operation der Herzkranzgefäße
– Systemischer Lupuserythematodes
– HIV-Infektion als Folge bestimmter beruflicher Tätigkeiten
– HIV-Infektion durch Bluttransfusion
– HIV-Infektion als Folge eines körperlichen Übergriffs
– Aplastische Anämie
– Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
– Asbestose
– Erkrankung des zentralen Nervensystems
– Schwerer Unfall
– Intrakranielles Aneurysma
– Progressive supranukleäre Blickparese
– Knochenmarktransplantation
– Multisystematrophie mit der Folge dauerhafter Symptome
– Creutzfeld-Jakob-Krankheit (CJK) mit der Folge dauerhafter Symptome

 

Interessante Idee für Geschäftsführer / Unternehmer: Key Person Absicherung

 

Was passiert wenn sie selbst als Geschäftsführer / Unternehmer oder eine andere wichtige Person, eine sogenannte Key Person, in ihrem Unternehmen schwer erkranken?

 

Bereits ein 14-tägiger krankheitsbedingter Ausfall einer Keyperson kann reichen, um eine Firma in Existenznot zu bringen. Rund 26 % aller Unternehmensnachfolgen in Deutschland sind unerwartet, z. B. weil eine wichtige Schlüsselperson stirbt oder krank wird laut Zeit-Online, 19.09.2011, „Chef krank, Firma pleite“.

 

Die Folgen des Ausfalls einer Keyperson können für ihr Unternehmen zur Existenzfrage werden, denn folgende Faktoren führen häufig zu unerwarteten Kosten und Gewinnrückgängen:

 

– die zeit- und kostenintensive Suche nach einer qualifizierten Vertretung
– die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs  und Deckung der damit verbundenen laufenden Kosten,
– der Verlust von Fachwissen und wichtigen Kontakten,
– entgangene Aufträge bzw. Zahlung möglicher Konventionalstrafen.

 

Zahlt das Unternehmen die Beiträge, können diese natürlich auch als Betriebsausagen abgesetzt werden. Interessant ist das zur Absicherung von Führungskräften wie Meister, Ingenieure oder sonstigen Spezialisten oder auch zur Absicherung gegen Erkrankungen von Inhabern und Unternehmern.

 

Wer kann im Rahmen eines Unternehmens abgesichert werden?

 

 

 

Eine Krankheit kann teuer werden – wie sieht es mit der Absicherung aus?

Jede Absicherung muss individuell berechnet werden, aber hier haben wir ein paar Beispiele für die zu zahlenden Beiträge:

 

Beispiel 1: Frau, 25 Jahre, Nichtraucher

Versicherungssumme: 45.711,40 Euro

lebenslanger Schutz

Gesamtbeitrag: 30,00 Euro pro Monat

 

 

Beispiel 2: Junge Familie, Mann 30, Frau 27, 2 Kinder (2 und 4 Jahre), Nichtraucher

Versicherungssumme: 53.917 Euro pro Elternteil und bis zu 35.000 Euro pro Kind bis Alter 18

Gesamtbeitrag: 50,00 Euro pro Monat (Ziellaufzeit 40 J.)

 

 

Beispiel 3: Geschäftsführer / Selbstständiger, Mann, 40 Jahre, Nichtraucher

Versicherungssumme: 100.000 Euro

Absicherung bis Alter 65: 76,55 Euro pro Monat

oder Versicherungssumme: 200.000 Euro

Absicherung bis Alter 65: 142,05 Euro pro Monat

 

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

Lebensversicherung: absichern, sparen, nachhaltig denken

Dienstag, 18. Juli 2017
Zusammenfassung: Lebensversicherungen bieten weit mehr als nur die finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen. Die Policen können auch einen sinnvollen Beitrag zur privaten Altersversorgung leisten. Dabei hat die Kapitallebensversicherung durch anhaltende Niedrigzinsen an Attraktivität verloren. Interessanter sind fondsgebundene Lebensversicherungen. Auch hier sollten Versicherungsnehmer auf Nachhaltigkeit achten und sich von Experten beraten lassen.

 

Aufwändig aber lohnend – die richtigen Verträge abschließen!

Die Idee der Lebensversicherung ist uralt. Bereits in der Antike gab es erste Vereinigungen, die nach dem Tode die Kosten für das Begräbnis übernahmen und die Verwandten unterstützten. Spätere Modelle der Lebensversicherung verliefen mehr als Wette. So wurden in England, dem Mutterland der Wettbüros, Wetten auf das Leben angenommen. Entsprechend der Einsätze fiel die Versicherungssumme für die Hinterbliebenen höher oder niedriger aus.

 

Die ersten modernen Lebensversicherungen kamen dann Ende des 17. Jahrhunderts auf und basierten nicht mehr auf reine Spekulation, sondern auf mathematische Wahrscheinlichkeiten. Entsprechend wurden die Beiträge zur Versicherung aufgrund des Alters des Versicherten ermittelt. Die erste Lebensversicherung in Deutschland wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von der Gothaer Lebensversicherungsbank eingeführt. Neu war zu diesem Zeitpunkt, dass es sich hier um gemischte Versicherungen handelte, die nicht nur beim Tod des Versicherten fällig wurden. Erstmals konnte sich auch der Versicherte beim Erreichen einer bestimmten Altersgrenze über Geld freuen.

 

 

Lebensversicherung – ein Begriff, viele Produkte

„Ich brauche keine Lebensversicherung. Ich möchte, dass alle richtig traurig sind, wenn ich einmal sterbe.“ – Dieser klassische Witz aus der Versicherungsbranche trifft den Kern der Lebensversicherungen nur noch zum Teil.

 

Wer sich heute für eine Lebensversicherung interessiert, hat ganz unterschiedliche Ziele im Sinn. Natürlich ist auch weiterhin die Risikolebensversicherung als Absicherung der Hinterbliebenen von Bedeutung. Doch die Absicherung der Familie macht nur noch einen geringeren Anteil der abgeschlossenen Policen aus.

 

Lebensversicherungen haben sich auch zu einem Baustein der Altersversorgung entwickelt. In diesem Bereich gibt es vielfältige Angebote. Besonders interessant sind dabei fondsgebundene Produkte, die sowohl den Todesfall absichern als auch mit einem Sparplan arbeiten.

 

Und ein Alleinstellungsmerkmal bieten: wer sich statt einer einmaligen Auszahlung für eine monatliche ausgezahlte Rente entscheidet, bekommt bis an sein Lebensende die Rente ausgezahlt – auch wenn sein Kapital längst aufgebraucht wäre.

 

 

Lebensversicherung im Überblick

Vor dem Abschluss einer Versicherung sollte der Versicherungsnehmer genau wissen, was er will. Denn gerade im Bereich der Lebensversicherungen sind die althergebrachten Weisheiten längst nicht mehr gültig. Die Finanzwelt hat sich verändert. In den aktuellen Zeiten von Niedrig- und Null-Zins sind die einstmals beliebten Kapitallebensversicherungen bei weitem nicht mehr lukrativ und teilen damit das Schicksal des klassischen Sparbuchs.

 

 

Risikolebensversicherung – Absicherung der Familie

Gegen finanzielle Notlage der Hinterbliebenen versichern.

Bis weit in die siebziger und achtziger Jahre war das Familienmodell mit einem Alleinverdiener in der Familie Gang und Gäbe. Fiel durch den Tod des Hauptverdieners das Familieneinkommen weg, standen die Hinterbliebenen oft vor einer ungewissen finanziellen Zukunft. Auch wenn sich das Familienbild grundlegend verändert hat, sind – gerade in den Lebensphasen mit kleinen Kindern im Haushalt – die Familieneinkünfte vielfach ungleich zwischen den Partnern aufgeteilt. Entfällt ein Einkommen wird es rasch eng.

 

Um dieses Risiko abzusichern, ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll. Die Höhe der Versicherung sollten Familien anhand ihrer Einkommens- und Vermögensverhältnisse festlegen, um den Hinterbliebenen ein finanziell abgesichertes Leben zu ermöglichen.

 

Gerade in der Familienphase ist die Suche nach der Traumwohnung oder dem Traumhaus ein wichtiges Thema in Familien. Wenn das passende Objekt gefunden wurde, steht auch die Finanzierung des neuen Zuhauses an. Im Allgemeinen wird dazu ein Immobilienkredit aufgenommen. Um den Kredit auch nach dem Tod des Partners weiter bedienen zu können, ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll und wird teilweise zur Absicherung des Kredits verlangt.

 

Die Risikoversicherung wird ausschließlich im Todesfall des Versicherungsnehmers ausgezahlt, bei einer Über-Kreuz-Versicherung, im Fall des Todes eines Partners. Bei dieser Variante sichern sich beide Partner mit nur einer Police gegenseitig ab. Da bei der Risikolebensversicherung kein Geld angespart wird, ist es sinnvoll, die Laufzeit mit dem abzuzahlenden Kredit abzustimmen. Bei Familien ist auch das Ausbildungsende der Kinder ein geeigneter Ausstiegszeitpunkt.

 

Wie hoch die Auszahlungssumme ausfallen soll, ist stark von den persönlichen Lebensumständen abhängig. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass die Beiträge nicht nur von der Höhe der Auszahlungssumme abhängen, sondern ebenso vom Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers. Ähnlich wie bei der Berufsunfähigkeitsversicherung hängt der Beitrag neben dem Gesundheitszustand auch von weiteren Risiken ab, beispielsweise von besonders riskanten Hobbys.

 

 

2. Kapitallebensversicherung – der ausgediente Klassiker

Im Gegensatz zur Risikolebensversicherung, die ausschließlich im Todesfall ausgezahlt wird, ist die Kapitallebensversicherung in erster Linie auch ein langfristiger Sparvertrag. Diese gemischte Versicherung wird auch als klassische Lebensversicherung bezeichnet.

 

Die Laufzeit der Kapitallebensversicherung erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte. Der Versicherte erhält am Ende der festgelegten Versicherungslaufzeit seine verzinsten Beiträge sowie eine Überschussbeteiligung ausgezahlt und kann mit der Summe nach Belieben verfahren. Der Schönheitsfehler an diesem an sich grundsoliden Produkt ist, dass die Sparanteile der Verträge, von den Anbietern mit dem sehr jeweils gültigen Garantiezins verzinst werden.

 

Und dieser staatlich festgelegte Garantiezins ist auf einem Rekordtief angelangt. Das ist nicht nur für die Versicherten unbefriedigend, sondern auch für die Versicherungsgesellschaften. Entsprechend bieten viele Versicherer die klassische Lebensversicherung nicht mehr an. Neue Verträge lohnen sich aktuell für keine der beiden Seiten.

 

Trotzdem darf man eines nicht vergessen: Eine Lebensversicherung läuft in der Regel über mehrere Jahrzehnte. Auch wenn die aktuellen Niedrigzinsen wenig einbringen, sollten sich die Zeiten auch wieder ändern. Dann werden auch Lebensversicherungen die aktuell abgeschlossen werden wieder höhere Renditen erzielen.

 

Aktuell laufende Verträge, die vor längere Zeit abgeschlossen wurden, sind meist nicht mehr so rentabel wie bei Vertragsabschluss gehofft, bringen aber noch höhere Erträge als Bankeinlagen. Daher ist eine Kündigung der Versicherung nicht lohnend (speziell bei vor 2004 abgeschlossenen Alt-Verträgen, die steuerfrei ausgezahlt werden). Wer kein Geld mehr in die einen laufenden Vertrag investieren will, sollte die bestehende Lebensversicherung beitragsfrei stellen lassen.

 

 

3. Klassische Rentenversicherung – keine Absicherung im Todesfall

Die Kapitallebensversicherung diente vormals häufig als Teil einer privaten Altersvorsorge. Dieses Ziel verfolgt auch die klassische Rentenversicherung. Sie entspricht während der Ansparphase im Prinzip der Kapitallebensversicherung. Der Unterschied liegt darin, dass der Todesfall nur gering versichert wird. In der Praxis erhalten die Angehörigen meist das aktuelle Vertragskapital ausgezahlt, wenn der Todesfall in der Ansparphase eintritt (statt einer hohen Versicherungssumme).

 

Ansonsten zahlt die klassische Rentenversicherung ab dem vereinbarten Zeitpunkt eine lebenslange regelmäßige Rente. Kunden, die sich für eine Police mit Kapitalwahlrecht entschieden haben, können auch den gesamten Betrag auf einmal ausgezahlt bekommen. Wie die Kapitallebensversicherung leidet auch die private Rentenversicherung unter dem niedrigen Zinsniveau.

 

 

 

4. Fondsgebundene Lebensversicherung – Sicherheit mit Sparplan

Die passende Lösung für jeden Typ finden.

Wer aktuell nach einer attraktiven und sicheren Möglichkeit der privaten Altersvorsorge sucht, ist gefordert, die klassischen Wege zu verlassen und zeitgemäße Möglichkeiten der finanziellen Absicherung in Betracht zu ziehen.

 

Interessant sind in diesem Zusammenhang fondsgebundene Produkte wie die fondsgebundene Lebensversicherung. Dabei wird die klassische Absicherung des Todesfalls mit einem Fondssparplan verbunden. Die Versicherungsbeiträge werden also in Fonds investiert, das verspricht eine bessere Rendite als bei Produkten mit niedrigem Garantiezins. Nach der Versicherungslaufzeit bekommt der Versicherungsnehmer den aktuellen Wert seiner Fondsanteile. Stirbt der Versicherungsnehmer während der Ansparphase, erhalten die Nachkommen einen garantierten Festbetrag. Zudem zahlen die Versicherer auch meist eine Überschussbeteiligung, wenn die Fondsanteile mehr wert sind.

 

Ein nachhaltiges Beispiel für eine fondsgebundene Lebensversicherung bietet die Stuttgarter Lebensversicherung mit ihren GrüneRente-Produkten. Das Unternehmen stellt sicher, dass die Sparbeiträge der Versicherungsnehmer in nachhaltige Anlagen, wie beispielsweise sozial genutzte Immobilien und Erneuerbare Energien investiert wird. Die Investments werden vom Institut für nachhaltiges, ethisches Finanzwesen  geprüft. Ein weiterer Pluspunkt der GrüneRente-Produkte: Durch ein differenziertes Angebot bietet die Versicherung eine nachhaltige und rentable Absicherung für die unterschiedlichen Anlegertypen.

 

 

Auch auf bei Versicherungen auf Nachhaltigkeit achten

Wenn klar ist, was und wie versichert werden soll, ist für viele Versicherungsnehmer das Thema vorerst erledigt. Schließlich erfordert die Auswahl der richtigen Versicherung in der jeweiligen Lebenssituation bereits viel Zeit und Mühe. Wie die Versicherungsgesellschaften die Versicherungsbeiträge anlegen, ist dann meist kein Thema mehr.

 

Ein Fehler, denn auch hier gilt die wirtschaftliche Grundweisheit: Geld regiert die Welt. Daher sollten sich die Versicherten durchaus dafür interessieren, wie und wo ihr Geld von den Versicherungsgesellschaften eingesetzt wird. Versicherungen, die mit den Beiträgen fossile Energien, wie beispielsweise Kohle- und Kernkraftwerke finanzieren, sind kaum nachhaltig.

 

 

Lebensversicherungen sollen kein Leben vernichten

Nachhaltig: Geldanlagen ohne Waffengeschäfte.

Vielen Versicherten nicht bekannt, dass mit Waffengeschäften, Munitionsfabriken und Streubombenproduktion viel Geld verdient wird – auch von Banken und Versicherungen. Ein wichtiger Punkt, denn viele Anleger, die sich noch nicht mit nachhaltigen Investments und Versicherungen beschäftigt haben, lehnen diese Art der Geschäfte aus ethischen Gründen ab und wollen ihr Geld nicht im Kreislauf von Krieg und Zerstörung sehen.

 

Das Thema steht bereits auf der Agenda von Verbraucherschützern. So befragte die renommierte Stiftung Warentest bereits 2011 mehr als 150 Banken, Finanzdienstleister und Versicherungen nach deren Anlagepraxis. Lediglich zwölf der befragten Unternehmen schlossen ausdrücklich aus, in Streubombenproduktion zu investieren.

 

Mittlerweile veröffentlichte auch das Projekt „Don’t bank on the bomb“ eine ausführliche Liste mit Unternehmen, die in Atomwaffen investieren. Ein besonders heißes Eisen, schließlich ist die weltweite Ächtung von Atomwaffen ein wichtiges Anliegen der Staatengemeinschaft.

 

 

Kompetente Ansprechpartner für Verbraucher

Viele Verbraucher wünschen sich nachhaltige Geldanlagen und Versicherungen. Im Gegensatz zu vielen Produkten des Alltags, helfen hier jedoch keine speziellen Qualitätssiegel bei der Auswahl.

 

Gute Beratung ist daher eine wichtige Voraussetzung für die Wahl der passenden Verträge. Wer dabei einen kompetenten und in nachhaltigen Anlagen erfahrenen Finanzpartner an seiner Seite weiß, kann sich darauf verlassen, dass seine Investments den hohen ethischen und ökologischen Ansprüchen genügen.

 

Grünes Geld verfügt über eine langjährige Expertise im Bereich nachhaltiger Geldanlagen und Versicherungen. Entsprechend achten die Berater darauf, dass keinerlei Investitionen in Rüstungsgeschäfte, Gentechnologie oder klimaschädigende Energien fließen. Darüber hinaus können auch die persönlichen Wertvorstellungen der Anleger zuverlässig berücksichtigt werden. So verfügt das Team auch über Erfahrung bei Geldanlagen gemäß christlicher Werte.

 

 

Wünsche und Bedürfnisse des Kunden kennen

Klar ist in jedem Fall, dass bei nachhaltigen Geldanlagen und Versicherungen soziale, ökologische und klimaschützende Projekte im Fokus der Investitionen stehen. Dazu zählen beispielsweise Anlagen aus dem Bereich der Mikrofinanz, des fairen Handels oder der Erneuerbaren Energien. Genauso interessant sind Investitionen mit einer positiven Gemeinwohl-Bilanz, denn diese Art der Bilanzierung gibt einen 360-Grad-Überblick über die Nachhaltigkeit der jeweiligen Produkte und der entsprechenden Unternehmenspolitik der Produzenten.

 

Um das richtige Finanzprodukt zu finden, ist es für die Berater von Grünes Geld wichtig, die Wünsche, Werte und Bedürfnisse der Kunden genau zu kennen. Daher hat das Unternehmen für den ersten Einstieg in die Beratung den Grünes Geld Test entwickelt. Diese erste Sondierung ermöglich es, Kunden dort abzuholen, wo sie gerade stehen und den zukünftigen Weg gemeinsam zu definieren.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung – gut vorbereitet ins Leben starten

Freitag, 07. Juli 2017
Zusammenfassung: Berufsunfähigkeitsversicherungen sind sinnvoll und teuer. Wer sich früh für einen Vertrag entscheidet, profitiert von niedrigen Beiträgen und einer meist günstigen Risikobeurteilung. Möglich ist auch einen Kombination der Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer fondsbasierten Altersvorsorge. Ein optimales Geschenk für künftige Schulabgänger und Studierende.

 

Schon zu Schulzeiten sinnvoll – die BU.

Langsam kommt Ferienstimmung bei allen Schülerinnen und Schülern auf, denn auch in den süddeutschen Bundesländern geht das Schuljahr dem Ende entgegen. Für einige Jugendliche beziehungsweise junge Erwachsene ist das Kapitel Schule dann für immer abgeschlossen. Für sie beginnt ein völlig neuer Lebensabschnitt, jenseits der vorgegebenen Zeit- und Stundenpläne, aber auch ohne die gewohnten Sicherheiten. Denn viele Entscheidungen müssen jetzt getroffen werden und viele dieser Entscheidungen bestimmen maßgeblich, wohin der Lebensweg in den kommenden Jahren führen wird.

 

 

„Null Bock“ war gestern

„School’s out forever“ sang einst Alice Cooper. Im vergangenen Jahr haben in Deutschland rund 453.000 Schüler die Hoch- beziehungsweise Fachhochschulreife erworben. Hinzu kommen die Schulabgänger von Haupt-, Mittel- und Realschulen sowie vielfältigen berufsvorbereitenden Schulen.

 

So breit gefächert wie die unterschiedlichen Arten der Schulabschlüsse sind auch die Wege, die sich den Abschlussjahrgängen eröffnen. Bedingt durch die Einführung des Abiturs nach zwölf Schuljahren, entscheiden sich zunehmend viele Schulabgänger für ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr im Rahmen des Bundes-Freiwilligendienstes, für einen Freiwilligendienst im Ausland oder für Work & Travel-Programme. Aber auch die klassische Lehre steht weiter hoch im Kurs, genauso wie die Entscheidung für ein Studium oder für eine Kombination von beidem.

 

In einem Punkt ist sich die „Generation Z“ trotz der Vielfalt der Lebensentwürfe einig: die „Null-Bock-Mentalität“ gehört absolut der Vergangenheit an. Vielmehr bewerten Jugendliche ihre Chancen zunehmend realistisch und haben für ihr persönliches Leben im Allgemeinen grundsolide Pläne und Visionen.

 

 

Stolz und Ängste der Elterngeneration

Schulfach Lebenskunde

Ein bestandener Schulabschluss ist immer auch ein Grund zum Feiern. Zum einen mit den Schulkameraden, zum andren aber auch in der Familie. Schließlich wurden die langen Jahre des Lernens liebevoll begleitet. In vielen Familien ist auch ein Geschenk zum Schulabschluss üblich.

 

Klassiker der Schulabschlussgeschenke sind noch immer der Führerschein oder auch das erste eigene Auto. Je nach dem, wie die konkreteren Pläne aussehen, sind auch Zuschüsse zur Reisekasse, ein neuer Computer oder Hausrat für die ersten eigenen vier Wände gerne gesehene Geschenke. Wer eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich beginnt, freut sich vielleicht auch über seriöse Outfits für den Berufsalltag. Alle diese Gaben haben gemeinsam, dass der Einstieg in die bevorstehende Lebensphase so angenehm und unproblematisch wie möglich verlaufen soll.

 

Die Elterngeneration der heutigen Schulabgänger sieht jedoch nicht nur mit Stolz auf die bisherigen Erfolge ihrer Kinder, sondern blickt genauso mit Ängsten in die Zukunft. Schließlich können junge Menschen oftmals noch nicht alle Gefahren des Lebens hundertprozentig abschätzen. Was ist, wenn nicht immer alles so läuft wie geplant. Wenn eine Krankheit oder ein Unfall den Weg ins Berufsleben blockieren. Was geschieht, wenn der gewählte Traumberuf aufgrund von körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen nicht ausgeübt werden kann?

 

 

Berufsunfähigkeitsversicherung – ein nachhaltiges Geschenk

Viele Ängste sind verständlich, oft gibt es jedoch auch brauchbare Lösungen, Befürchtungen nicht zu groß werden zu lassen. Ein außergewöhnliches, aber auch ein außergewöhnlich sinnvolles Geschenk zum Ende der Schulzeit ist daher eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

 

Früher hieß es „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Eine Weisheit, die im Zeitalter des lebenslangen Lernens recht altbacken daherkommt. Auf den Sinn einer Berufsunfähigkeitsversicherung übertragen kann der Merksatz jedoch zu Recht lauten: „Was Hänschen spart, muss Hans nicht bezahlen“. Denn wer die Berufsunfähigkeitsversicherung früh – am besten noch als Schüler oder Student – abschließt, profitiert von niedrigen Beiträgen.

 

Darüber hinaus ist der frühe Abschluss für Schüler besonders sinnvoll, wenn diese planen, einen risikoreichen Beruf zu ergreifen, denn die bei Vertragsabschluss gewählte Berufsgruppe bleibt auch nach einem tatsächlichen Wechsel in einen risikoreichere Gruppe bestehen. Wer schon als Schüler einsteigt sichert sich eine günstige Berufsgruppe; diese kann er behalten, auch wenn er danach einen Beruf mit hohem Risiko wie Dachdecker oder Gerüstbauer ergreift. Damit werden über die Jahre meist einige Zehntausend Euro eingespart.

 

Auch wenn das Geschenk einer Berufsunfähigkeitsversicherung anfangs wenig glamourös erscheint – ein früher Vertragsabschluss spart zeitlebens bares Geld und – eigentlicher Zweck dieser Versicherung – nimmt eine existenzielle Sorge von den Schultern. Denn sie  greift dann, wenn die eigene Arbeitskraft beschädigt wird.

 

 

Berufsunfähigkeitsversicherung für Studierende

Nicht warten, bis der Zug abgefahren ist.

Wer ein Studium anstrebt, muss viele neue Aufgaben und Herausforderungen bewältigen. Der Berufsbeginn liegt noch in weiterer Ferne und entsprechend entfernt erscheinen auch Überlegungen zu einem möglichen Verlust der Arbeitskraft. Doch hier kann ein Blick in die Statistiken durchaus Überzeugungsarbeit leisten, denn mittlerweile beantragt bereits jeder vierte Erwerbstätige frühzeitig eine Rente wegen einer verminderten Erwerbsfähigkeit.

 

Besonders erschreckend dabei ist, dass der Anteil der psychischen Erkrankungen überproportional zugenommen hat. Besonders das Burn-out-Syndrom betrifft immer mehr – und vor allem auch – immer jüngere Menschen.

 

Kaum ein Student will sich dieses Szenario zu Beginn seiner Ausbildung ausmalen. Fakt ist jedoch, dass der frühe Abschluss einer Versicherung sich allein schon durch die günstigen Beiträge lohnt.

 

Aber aus der Praxis können wir sagen: ein früher Abschluss lohnt sich vor allem auch, weil man dann in der Regel überhaupt noch in die Berufsunfähigkeitsversicherung aufgenommen wird. Denn die Gesundheits-Anforderungen der Versicherer sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen.

 

Schon bei kleinen Erkrankungen wird die Aufnahme schon abgelehnt: ein Besuch beim Psychologen wegen Prüfungsstress, ein Kniespiegelung oder eine austherapiertes Rückenleiden und der Versicherungsschutz ist nicht zu bekommen. In einigen Fällen gelingt die Aufnahme nur gegen einen erhöhten Beitrag. Auch das ist ärgerlich und summiert sich auf.

 

Deshalb: wer jung ist, sollte seinen guten Gesundheitszustand nutzen und in einen Vertrag einsteigen. Vielleicht erstmal mit geringer Summe. Aber der Einstieg ist wichtig.

 

 

Für die Zukunft lernen, in die Zukunft investieren

Wer heute Anfang zwanzig ist, kann später nicht mit einer gesetzlichen Rente rechnen, die den angestrebten Lebensstandard abbildet. Sich früh mit einer privaten Altersversorgung zu beschäftigen, ist daher eine wichtige wenn auch lästige Aufgabe.

 

Lerncoachs haben zu lästigen Aufgaben unterschiedliche Theorien. Am besten ist es jedoch fast immer, wenn diese Dinge zügig und mit Realitätssinn erledigt werden, denn die Zukunft beginnt in der Gegenwart.

 

Besonders geeignet ist für Studierende eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung, beispielsweise den ALfonds der Alten Leipziger, kombiniert wird. Die Fondsauswahl wird dabei mit strengen ethisch-ökologischen Fonds gestaltet.

 

Denn Hand aufs Herz, die Berufsunfähigkeitsversicherung zählt zu den kostspieligen Versicherungen. Dabei hofft jeder Versicherungsnehmer, dass der Versicherungsfall niemals eintreten möge. Sicher Gründe dafür, dass sich gerade jüngere Menschen mit einem Vertragsabschluss schwer tun. Entgegen wirken daher bei der kombinierten Absicherung zum einen, die günstigen Einstiegstarife der Berufsunfähigkeitsversicherung, zum anderen die vergleichsweise geringen Mehrkosten für die Altersrente.

 

Beispiel: Wer studiert und im Alter von 20 Jahren eine BU-Versicherung über eine monatliche Rente von 1.500 Euro abschließt, zahlt – beispielsweise bei der Alten Leipziger -monatlich rund 60 Euro an Beiträgen. Kombiniert der Versicherte eine fondgebundene Altersrente, erhöhen sich die Beiträge um etwa 20 Euro auf insgesamt rund 80 Euro im Monat. Bei Rentenbeginn ist dann eine lebenslange private Zusatzrente über 446 Euro möglich. Versicherte können sich dann aber auch für eine einmalige Auszahlung in Höhe von rund 100.000 Euro entscheiden und diese nach belieben nutzen oder erneut anlegen.

 

Studierende werden im Allgemeinen in der günstigsten Berufsgruppe (1++) eingestuft, diese Einordnung bleibt dann meist während er gesamten Laufzeit der Versicherung, idealerweise bis zum Rentenbeginn mit 67 Jahren, gleich, auch wenn das persönliche Risiko sicher faktisch erhöht. Versichert werden kann eine monatliche BU-Rente bis zu 2.000 Euro. Dabei besteht die Möglichkeit, die Versicherung noch nachträglich auszubauen und auf eine monatliche Auszahlung bis zu 2.500 Euro zu erhöhen. Dabei ist keine erneute Risikoprüfung notwendig. Darüber hinaus wird auf eine abstrakte Verweisung in alle Berufsgruppen verzichtet.

 

Wer die kombinierte Absicherung wählt hat zudem die Möglichkeit, seine Altersvorsorge jährlich bis zu 40.000 Euro aufzustocken. Eine interessante Option, denn mit dem Start im Berufsleben, muss vorerst keine neue zusätzliche Altersvorsorge ausgearbeitet werden. Gleichzeitig bleibt der Versicherte finanziell flexibel, denn eine teilweise Entnahme aus dem Vertragsguthaben ist jederzeit möglich.

 

 

Früh – früher – rechtzeitig

Glücksbringer mit hohem Berufsrisiko.

Die eigene Arbeitskraft ist ein wertvolles Vermögen, das gut geschützt und erhalten werden muss. Wer nicht studieren will, sollte sich noch früher mit dem Thema Berufsunfähigkeit auseinandersetzen, denn während den angehenden Akademikern in der Risikoeinstufung eine geringe Wahrscheinlichkeit der Berufsunfähigkeit bescheinigt wird, rutschen bereits Bürokaufleute in Risikogruppe 2, Berufe mit normalem Risiko.

 

Erzieherinnen, Industrie- und Kfz-Mechaniker mit einem erhöhten Risiko eingestuft. Richtig teuer wird die Absicherung für klassische Handwerksberufe, wie beispielsweise Maurer und Dachdecker, aber auch Pflegeberufe und Künstler. Ihnen wir eine hohes Risiko der Berufsunfähigkeit prognostiziert.

 

Entscheidend ist dabei der Status bei Vertragsbeginn. Wer also eine Ausbildung plant, ist gut beraten, sich bereits zu Schulzeiten für einen Versicherungsschutz zu entscheiden und von den günstigen Beiträgen langfristig zu profitieren. Hier sollten sich auch Eltern früh mit den Absicherungsmöglichkeiten auseinandersetzen um für und mit den Kindern eine sinnvolle Vorsorge zu treffen.

 

Ein Berufsunfähigkeitsschutz (BU-Schutz) ist dabei bereits ab zehn Jahren möglich. Bis zur zehnten Klasse werden Kinder noch in die Risikogruppe 2+ eingeordnet. Für angehende Handwerker eine ausgezeichnete Option, eine auch in der Ausbildung bezahlbare BU-Versicherung abzuschließen.

 

 

Sinnvoll auch im Hier und Jetzt

Gut gerüstete durch die Schulzeit.

An die eigene Zukunft oder die der Kinder zu denken ist sinnvoll. Sicher lassen sich nicht alle Weichen im Vorfeld stellen. Doch das Leben bietet auch bei gut guter Vorbereitung und geebneten Wegen noch genügend Überraschungen.

 

Sich früh um eine Berufsunfähigkeits-Versicherung zu kümmern ist daher nicht nur gut für den weiteren Lebensweg und spart so auf lange Sicht unnötig hohe Beiträge, die Versicherung kann auch schon in jungen Jahren von Bedeutung sein. Denn wenn ein Kind durch eine Krankheit oder einen Unfall in der Freizeit sein Leben lang erwerbsunfähig bleiben wird, kann eine private Absicherung immerhin die finanzielle Notlage lindern. Glücklicherweise ist die Wahrscheinlichkeit für so ein Unglück gering, dafür sind auch die Beiträge für diese Absicherung niedrig.

 

Viele Eltern legen bereits früh Geld für ihre Kinder an. Daher bietet sich auch hier die Kombination der Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer fondsgebundenen Altersversorgung an. Trotz des geringen finanziellen Mehraufwandes kommt – bedingt durch die lange Laufzeit – eine attraktive Summe zusammen.

 

 

Versicherungswissen sollte Schulfach werden

Prokrastination – also das fast pathologische Aufschieben von wichtigen Erledigungen – avanciert zwar zur Volkkrankheit, ist aber keine Ursache für eine verminderte Arbeitskraft.

 

Gerade bei der Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein Aufschieben wenig sinnvoll, denn steigendes Alter und die Einstufung in eine Risikogruppe treibt die Kosten für den Versicherten in die Höhe. Darüber hinaus verläuft die von den Versicherungsgesellschaften verlangte Gesundheitsprüfung in jungen Jahren meist positiver. Also kein Grund, abzuwarten!

 

„Schulen bereiten mit vielen guten Projekten und Praktika gut auf das Berufsleben vor. Welche Versicherungen sinnvoll sind und wann diese am besten abgeschlossen werden sollten kommt jedoch in keinem Lehrplan vor“, bedauert Carmen Junker von Grünes Geld, einem erfahrenen Experten für nachhaltige Geldanlagen.

 

So lange sich das nicht ändert, sind Eltern und Berufsanfänger verstärkt gefordert, sich um diese relevanten Dinge zu kümmern. Am besten gemeinsam mit Spezialisten wie Grünes Geld. Denn hier gehen Anleger und Versicherungsnehmer stets sicher, dass ihre Anlagegelder und Versicherungsbeiträge nicht nur für sie selbst den größtmöglichen Nutzen bringen, sondern auch im Sinne einer ökologischen und sozialen Entwicklung weltweit angelegt werden.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

Private Altersvorsorge – aktiv gegen Altersarmut

Dienstag, 04. Juli 2017
Zusammenfassung: Berichte über zunehmende Altersarmut verunsichern viele Menschen. Altersvorsorge ist daher ein wichtiges Thema, das früh in der Lebensplanung eine Rolle spielen sollte - der Zinseszins ist wichtig. Vielfältige Angebote ermöglichen eine zusätzliche Versorgung neben der gesetzlichen Rente. Dabei ist der Einstieg auch schon mit geringen regelmäßigen Einlagen möglich. Besonders gut für eine positive Entwicklung der Zukunft: ökologische und ethische Geldanlagen bei der Altersvorsorge berücksichtigen.

 

 

 

Die Lebenserwartung steigt.

„Nicht das Alter ist das Problem, sondern unsere Einstellung dazu.“ Das wusste schon der römische Philosoph und Staatsmann Cicero. Und die Einstellungen zum Alter sind sehr unterschiedlich. Denn genauso, wie es die viel beschworene „Jugend von heute“ nicht gibt und die Biographien der Menschen zwischen zwanzig und Mitte sechzig auf unterschiedlichsten Wegen verlaufen, so sind auch die Lebenssituationen in der Gruppe der älteren Bevölkerung sehr verschieden.

 

Wie die Lebenssituation im Alter konkret aussieht, ist nicht nur von strukturellen gesellschaftlichen Bedingungen bedingt, sondern hängt auch stark von der jeweiligen Vorgeschichte jedes Einzelnen ab. Sicher stellen der Eintritt in den Ruhestand und der Abschied aus dem Erwerbsleben einen tiefen Einschnitt in die persönliche Lebensgeschichte dar. Aufgrund individueller körperlicher und psychischer Veränderungsprozesse steigt die Wahrscheinlichkeit, stärker auf medizinische und – besonders im fortschreitenden Alter – auf pflegerische Hilfe angewiesen zu sein.

 

 

Aktiv und mobil bleiben

Dennoch ziehen sich viele grundsätzliche Einstellungen durch das gesamte Leben. Wer in jungen Jahren sportlich aktiv war, wird sicher versuchen, diese Aktivität auch im Alter umzusetzen.

 

Wichtig ist es dann jedoch, sich auch mit einer – möglicherweise – eingeschränkteren körperlichen Fitness abfinden zu können und das zu genießen, was noch umgesetzt werden kann. Wer sein Leben zufrieden geführt hat, wird aller Voraussicht nach seine generelle Lebensfreude behalten und wer viel Wert auf soziale Kontakte innerhalb und außerhalb der Familie gelegt hat, wird im Ruhestand diese Beziehungen weiterpflegen.

 

Der Verlust der Selbstständigkeit im Alter stellt allerdings für viele Menschen ein Schreckensszenario dar. Denn eine eingeschränkte Mobilität beispielsweise, kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Allerdings hat sich gerade in diesem Bereich in den vergangenen Jahren viel getan. Barrierefrei Innenausbauten ermöglichen bis ins hohe Alter ein selbstständiges Leben im gewohnten Umfeld. Darüber hinaus hat sich der Markt an Hilfsmitteln – vom einfachen Gehstock bis hin zum E-Scooter – weiter entwickelt und bietet für nahezu jede Lebenssituation eine passende Lösung.

 

 

Rentenreform begegnet der demographischen Veränderung

Auch im Herbst des Lebens reiche Ernte einfahren.

Kein Wunder, denn die Lebenserwartung steigt seit Jahren stetig an. Gleichzeitig hat sich allerdings auch die demografische Verteilung in unserer Gesellschaft verändert. Die klassische Alterspyramide mit einer breiten Basis junger Menschen hat sich zur demographischen Zwiebel bzw. Urne gewandelt. Verantwortlich dafür zum einen die ständig sinkende Geburtenrate und zum anderen der höhere Anteil Älterer sowie die generell gestiegene Lebenserwartung die damit auch ein erhöhtes durchschnittliches Alter mit sich bringt.

 

Gerade die abnehmende Zahl der erwerbstätigen – und damit auch die Anzahl der rentenbeitragspflichtigen – Personen, wirkt sich auf die zukünftige Rente aus. Prognosen zufolge wird die Anzahl der erwerbstätigen Personen bis zum Jahr 2040 um etwa 15 bis 30 Prozent  abnehmen.

 

Diese Veränderungen haben bereits vor Jahren zu einer umfangreichen Reform des gesetzlichen Rentenversicherungssystems  geführt. Mit der Veränderung der Rentenformel sollte die gesetzliche Alterssicherung gegenüber der veränderten demographischen Entwicklung abgesichert werden. Die Veränderung im Rentensystem hat allerdings auch zu einer starken Verunsicherung innerhalb der Bevölkerung geführt.

 

Private Vorsorge soll gesetzliche Rente ergänzen

Die klassische gesetzliche Rentenversicherung (GRV) war bis dahin integraler Bestandteil der deutschen Sozialstaatlichkeit. Sie umfasste neben der Altersrente auch Leistungen bei verminderter Erwerbsunfähigkeit und die Versorgung der Hinterbliebenen im Todesfalle. Mit einem Anteil von rund 80 Prozent der Gesamteinahmen stellte sie den Löwenanteil der Alterssicherung dar. Ergänzt wurde die GRV allerdings auch schon vor der Rentenreform um die Leistungen der betrieblichen Altersversorgung und unterschiedliche private Vorsorgemöglichkeiten.

 

Mit der Reform der gesetzlichen Rentenversicherung wurden Beitragszahler stärker in die Pflicht genommen, selbstständig für ihren Lebensabend vorzusorgen. Diese private Altersvorsorge ist freiwillig, wird jedoch von Seiten des Staates finanziell gefördert.

 

Die aus der Rentenreform Anfang des neuen Jahrtausends resultierende Riester-Rente wird mittlerweile von vielen Experten aus den unterschiedlichsten Lagern als wenig geeignet gesehen, die reduzierte GRV ausreichend zu ergänzen. Eine Ergänzung der GRV ist allerdings dringend angeraten, wenn Arbeitnehmer nach der Erwerbsphase an das bisherige Einkommens-Niveau anknüpfen wollen.

 

 

Schreckgespenst Altersarmut

Altersarmut ist kein vollkommen neues Phänomen. Das Thema erfährt jedoch aktuell eine enorme Aufmerksamkeit. Das liegt vor allem daran, dass in früheren Zeiten die Altersarmut fast ausschließlich in sozialen Randgruppen vorkam. Betroffen waren in erste Linie Menschen mit einer sehr kurzen und lückenhaften Erwerbsbiographie.

 

Im Alter aktiv und abgesichert am Leben teilnehmen.

Der Mehrheit der älteren, nicht mehr erwerbstätigen Menschen in Deutschland geht es aktuell finanziell nicht schlecht. Die sogenannten „Best Ager“ werden jedoch in den kommenden Jahren von einer neuen Rentner-Generation abgelöst werden. Diese haben durch Minijobs, Erwerbstätigkeit im Niedriglohnsegment sowie Zeiten der Erwerbslosigkeit nicht ausreichende Rentenpunkte gesammelt – geschweige denn private Altersvorsorge betrieben.

 

Einer aktuellen Studie der Wirtschaftsforschungsinstitute DIW und ZEW zufolge, wird bis zum Jahr 2036 jeder fünfte Neurentner von Altersarmut bedroht sein. Das bedeutet, dass rund 20 Prozent der heutigen End-Vierziger weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung haben wird und damit armutsgefährdet ist. Bereits die Generation der „Babyboomer“ der geburtenstarken Jahrgänge, die in fünf Jahren das Rentenalter erreicht haben werden, sind von dieser Entwicklung bedroht. Damit ist Altersarmut in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

 

Dabei sehen die Forscher der Studie nicht nur ein strukturelles Problem. Viel würden aktuell die Risikogruppen kaum durch sinnvolle Vorschläge gegen die drohende Gefahr angesprochen werden. Den Schlüssel für eine ausreichende Alterssicherung sehen Experten in erster Linie in sozialversicherungspflichtigen und existenzsichernden Arbeitsverhältnissen.

 

 

Herausforderung Alterssicherung meistern

Auch wer mit beiden Beinen fest im Erwerbsleben steht, ist heute mehr denn je gefordert, den möglichen Gefahren ins Auge zu sehen und Vorsorge für das Alter zu treffen. Je früher, desto besser!

 

Denn eine frühe aktive Haltung zum Thema Altersvorsorge kann nicht nur Versorgungslücken frühzeitig erkennen und diesen begegnen. Sie helfen auch, diffuse Ängste und Befürchtungen zu vermeiden. Obgleich Umfragen ergeben haben, dass mehr als 60 Prozent der aktuell Berufstätigen daran zweifeln, im Alter ausreichend versorgt zu sein, stecken auch mehr als die Hälfte den Kopf in den Sand und sehen keinen Sinn in einer privaten Vorsorge.

 

Grund für diese Vogel-Strauß-Mentalität ist zum einen das unübersichtliche Angebot an privaten Altersvorsorgeprodukten sowie eine für Laien teilweise schwer zu durchdringende Förderungsregeln. Zum anderen ist die Bedeutung der privaten Vorsorge noch nicht in den Köpfen angekommen. Zu fest sitzt die alte Gesinnung, dass sich der Staat schon kümmern werde.

 

Hier sind gerade junge Erwerbstätige gefordert, die alten Denkmuster zu durchbrechen. Schließlich haben sie noch ausreichend Zeit, eine solide und sinnvolle Altersvorsorge aktiv zu betreiben. Neben den erworbenen gesetzlichen Rentenansprüchen und einer betrieblichen Altersvorsorge, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten für eine private Altersvorsorge.

 

 

Standort bestimmen und persönlichen Weg finden

So wie die Entscheidung für einen Beruf eine individuelle Entscheidung darstellt und eine angemessene Phase der Planung und Überlegung erfordert, muss auch der Ruhestand gut geplant werden – auch wenn diese Zeit noch unendlich weit entfernt zu liegen scheint. Deshalb ist es sinnvoll, sich ausführlich beraten zu lassen, um eine passende Lösung zu finden.

 

Für immer mehr Menschen ist es darüber hinaus nicht nur wichtig, wie viel am Ende ausgezahlt wird, sondern ebenso, wo und wie ihr Geld während der langen Ansparphase für die spätere Altersvorsorge, eingesetzt wird. Wer sich hier für ökologische und ethische Geldanlagen entscheidet, investiert nicht nur in die eigene Zukunft, sondern genauso in eine intakte Natur und in eine gerechtere Welt.

 

Eine nachhaltige Altersvorsorge ist kein Produkt von der Stange. Deshalb ist es sinnvoll, frühzeitig mit einem erfahrenen Experten, wie Grünes Geld, die passende Lösung zu finden. Als unabhängiger Finanzberater und Spezialist für ökologische und ethische Geldanlagen ist Grünes Geld in der Lage, umfassend über sinnvolle Fördermöglichkeiten und steuerliche Aspekte der geplanten Altersvorsorge zu beraten. Dabei behält Grünes Geld stets im Blick, dass die Rendite der nachhaltigen Altersvorsorge für den Anleger ein relevantes Kriterium ist. Hier hat sich in der Praxis gezeigt, dass grüne Geldanlagen durchaus mit den Erträgen der konventionellen Angebote mithalten können.

 

 

Früher Vogel statt Vogel-Strauß – Ideen zur Altersvorsorge

Der frühe Vogel fängt de Wurm.

Ein altes Sprichwort besagt „Der frühe Vogel fängt den Wurm“. Wer mit dem Kopf jedoch im Sand steckt, hat keine Chance an den schmackhaften Wurm zu kommen. Daher lautet die Devise, ein geringes Renten-Niveau und zunehmende Altersarmut sind erste Themen, die mehr zu Eigeninitiative und Aktivität auffordern, als zu Schockstarre.

 

 

Eine gute Anlagemöglichkeit bieten Investmentfonds, denn die abgestimmte Auswahl unterschiedlicher Wertpapiere bietet Sicherheit und interessante Erträge zwischen sechs und acht Prozent. Darüber hinaus können Fonds für die Altersvorsorge zum Beginn der Rente mit niedrigeren Abgaben versteuert werden.

 

Eine weitere interessante Lösung für die Altersvorsorge ist die Grüne Privatrente, die als private Rentenversicherung bereits ab 50 Euro im Monat bedient werden kann. Während der Ansparphase von mindestens 12 Jahren profitieren Anleger von einem guten Zinseszins-Effekt. In dieser Zeit bleiben außerdem sämtliche Gewinne steuerfrei, bei der regelmäßigen Rentenauszahlung wird die geringere Ertragsanteilsbesteuerung angewendet, wer sich für eine komplette oder teilweise Auszahlung der Rente entscheidet spart durch das sogenannte Halbeinkünfte-Verfahren. Die mit 25 Prozent recht hohe Abgeltungssteuer kommt bei der Grünen Privatrente nicht zum Zug.

 

 

Planung und Beratung sind Trumpf

Wer sich früh für eine private Altersvorsorge entscheidet, hat eine lange Einzahlungsphase vor sich. Entsprechend ist es möglich, mit geringen Beiträgen anzufangen. Generell hat sich die Faustregel bewährt, rund zehn Prozent des Einkommens in die private Altersversorgung zu investieren. Wer selbstständig arbeitet, sollte mindestens das Doppelte einkalkulieren.

 

Wie das konkret aussehen kann, welche nachhaltigen Geldanlagen zu Ihnen passen und welche Art der Anlage für ihre persönliche Lebenssituation und ihre Vorstellungen von der Zukunft am besten geeignet sind, ermittelt Grünes Geld mit Ihnen zusammen. Gemeinsam finden wir Ihren Weg, um Vermögen für Ihre Altersvorsorge aufzubauen.

 

 

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

 

Nachhaltiger Fondsparplan: 5 Möglichkeiten die Sie kennen sollten

Freitag, 23. Juni 2017
Zusammenfassung: Mit nachhaltigen Fondsparplänen erzielen Sie eine doppelte Rendite: Sie tun Mensch und Natur etwas Gutes und bauen nebenbei, ohne dass Sie es wirklich merken, ein kleines Vermögen auf. Ein Plus das viele Anleger interessiert: durch den Ausschluss von potenziell kritischen Branchen bleiben auch Skandale und damit Kursrückgänge aus - den Kursrutsch von BP (Ölplattform-Katastrophe 2010), Tepco (Fukushima 2011) oder Deutsche Bank (unzählige Rechtsfälle, sei mehreren Jahren) hat nachhaltige Anleger nie berührt.

 

Wir zeigen Ihnen 5 Möglichkeiten für sinnvolle, nachhaltige Fondsparpläne.

 

Was ist eigentlich ein Fondsparplan und was bringt er mir konkret?

 

Ein Fondsparplan ist die wohl einfachste Möglichkeit, um sich allmählich einen finanziellen Puffer, ein kleines oder gar ein großes Vermögen aufzubauen. Der Dreh- und Angelpunkt ist, dass beim Fondsparplan monatlich eine bestimmte, festgelegte Summe von Ihrem Girokonto abgebucht wird. Mit dieser Summe werden monatlich Fondsanteile gekauft.

 

Was ist ein Fonds oder Investmentfonds? Ein Investmentfonds ist ein stark reguliertes und kontrolliertes Produkt, in das auf der einen Seite Gelder von Anlegern eingezahlt werden, auf der anderen Seite werden damit Wertpapiere gekauft. Je nach Typ der gekauften Wertpapiere unterscheidet man die Investmentfonds, wie zum Beispiel Aktienfonds, Anleihefonds, Immobilienfonds, usw.

 

Da insgesamt hohe Summen von den Anlegern eingezahlt werden, kann der Fonds auch eine hohe Anzahl an unterschiedlichen Wertpapieren kaufen. Der Anleger kann somit schon mit relativ wenig Kapital sehr professionell und breit gestreut investieren.

 

Im Gegensatz zu Aktien oder Anleihen, bei denen nur ganze Stück gekauft werden, können beim Fonds auf Bruchstücke eines Fonds gekauft werden. Der Vorteil ist für Sparpläne entscheidend: Wer beispielsweise 300 Euro monatlich spart und damit eine Aktie kaufen möchte, die z.B. 1.000 Euro pro Stück kostet, wird erst nach 4 Monaten tatsächlich die erste Aktie erwerben. Und dann hat er nur 1 Aktie eines Unternehmens, was extrem wenig Streuung oder anders herum, ein extrem hohes Risiko bedeutet.

 

Der erste große Vorteil ist also, dass schon mit kleinen Summen monatlich breit gestreut in Wertpapiere investiert werden kann. Hierdurch kann auch der Durchschnittskosten-Effekt (siehe nächstes Kapitel) erreicht werden.

 

Der zweite große Vorteil ist, dass die Abbuchung automatisch jeden Monat erfolgt. Es kann also nicht die Situation geben, dass man vielleicht gerade kein Geld hätte, und entsprechend nichts anlegen würde. Es wird durch die automatische Abbuchung eine extrem hohe Beitragsdisziplin sicher gestellt. Das Beste dabei ist, dass man sich daran gewöhnt und schon nach kurzer Zeit gar nicht mehr bemerkt, dass monatlich Geld abgebucht wird.

 

Die Zauberei beim Fondsplarplan: Durchschnittskosteneffekt

 

Wissen Sie, wie Sie sich bis zu 5 Prozent mehr Rendite holen können? Ich erkläre es Ihnen. Schauen Sie sich bitte folgenden Chart an. Er gibt den bekanntesten Aktien-Index der Welt in seiner wohl schlimmsten Zeit, nämlich während des 2. Weltkrieges, wieder:

 

Besondere Jahre: Der 2. Weltkrieg forderte viel Geduld von Börsianern. Wer durchhielt war allerdings wesentlich besser dran als etwa Besitzer eines deutschen Sparbuchs. Deren Geld war 1948 wertlos. Die roten Pfeile zeigen Kaufzeitpunkte nach jährlichem Sparplan.

 

Sagen wir, dass ein Anleger 1 eine Summe von 60.000 USD 1930, beim Index-Stand von 380 Punkten, angelegt hätte. Würde ein Index-Punkt einem Dollar entsprechend, hätte er damit 157,89 Anteile gekauft.

Sagen wir, dass ein Anleger 2 die gleiche Summe von 60.000 USD investiert hätte. Allerdings nicht auf einmal, sondern er hätte in einem Sparplan jeweils bei den roten Pfeilen im Diagramm gekauft:

 

Zeitpunkt Index-Stand Invest-Summe Erhaltene Anteile
1.1.1933 80 10.000 USD 125
1.1.1936 140 10.000 USD 71,4
1.1.1940 140 10.000 USD 71,4
1.1.1944 130 10.000 USD 76,9
1.1.1948 180 10.000 USD 55,5
1.1.1951 250 10.000 USD 40

 

In Summe hätte Anleger 2 mit dem Sparplan also 440,2 Anteile. Der Anleger 1 hätte jedoch mit seinem Einmalkauf nur 157 Anteile.

 

  Gesamtinvestition Insgesamt erworbene Anteile Wert der Anteile am 1.1.1954
Einmalkauf      
60.000 USD 157 60.000 USD
Sparplan 60.000 USD 440 168.152 USD

 

Statt einer Rendite von genau 0% für den Einmalanleger würde in diesem speziellen Fall der Sparplan-Anleger dank des Durchschnittskosten-Effektes eine IRR-Rendite von 7,9 Prozent erzielen.

 

Anhand dieses – vom Zeitpunkt her sicherlich extremen – Beispiels kann die hohe Wirksamkeit des Durchschnittskosten-Effekts (Cost-Average-Effekt) gut erkannt werden. Allerdings ist ein Vorteil von 7,9 Prozent jährlich die Ausnahme; aber im Bereich 2 bis 3 Prozent kann der Vorteil absolut liegen.

 

Der einfachste Sparplan: Spar-Morgen-Plan

 

Die einfachste und vielleicht am universellsten einsetzbare Fondsparplanart ist der Spar-Morgen-Plan. Der Spar-Morgen-Plan passt für fast alle Gegelegenheit mit einer Anspardauer von 5 oder mehr Jahren, ist schon ab 25 Euro monatlich besparbar und hat in den vergangenen 5 Kalenderjahren im Durchschnitt 5,7 Prozent Rendite pro Jahr erwirtschaftet. Er ist täglich kündbar, die Sparraten können jederzeit verändert oder ausgesetzt werden.

 

Beim Spar-Morgen-Plan wird in einen nachhaltigen Mischfonds investiert. Ein Mischfonds investiert die Anlegergelder in Aktien und Anleihen. Er erzielt damit gute Wertzuwächse bei gegenüber Aktiensparplänen deutlich reduzierten Kursschwankungen.

 

Die Auswahl der Aktien und Anleihen erfolgt nach streng definierten ökologischen und ethischen Kriterien.

 

 

 

 

Schon für 3 Jahre sinnvoll: Soziale Verantwortung Monatssparen

 

Wem der ausgewogene Spar-Morgen-Plan zu schwankungsanfällig ist, kann zu dem sich wohl am ruhigesten entwickelnden Musterdepot, dem Soziale Verantwortung Monatssparen, greifen. Mit sehr geringer Schwankungsbreite ist dieser Fondssparplan sogar für Anlagedauern unterhalb von 5 Jahren denkbar.

 

Er kann ab nur 100,00 Euro pro Monat angespart werden. Die Rendite der letzten 5 Jahre war 2,4 Prozent im Durchschnitt pro Jahr.

 

Das Geld wird verwendet, um daraus Kleinstkredite in Schwellenländern zu machen. Zum Beispiel möchte sich eine Näherin in Bolivien eine Nähmaschine und eine Geschäftsausstattung für 1.500 US Dollar kaufen. Einen Kredit von einer Bank erhält sie dafür nicht, da alleine die Kreditprüfung für die Bank schon sämtliche Gewinne aus diesem Geschäft aufzehrt. Sie kann jedoch einen Mikrokredit erhalten, der aus den deutschen Anlegergeldern gespeist wurde.

 

Damit kann sich der deutsche Anleger über die üblichen 2 bis 3 Prozent Rendite freuen und hat noch gleichzeitig etwas für andere Menschen getan. Die Idee Mikrofinanz wurde 2006 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

 

 

 

 

Der Best-Seller: Balance Monatssparen

 

Das Balance Monatssparen ist ein ausgewogenes Musterdepot, bei dem 5 nachhaltige Investmentfonds so zusammengestellt sind, dass im Normalfall eine Aktienquote von rund 50 Prozent erreicht wird. Im Gegensatz zum Spar-Morgen-Plan erfolgt die Streuung über 5 statt einem Investmentfonds. Das sichert gegen schlechte Jahre eines Fondsmanagers wirkungsvoll ab. Dafür ist die Mindestansparsumme 100 Euro.

Die erzielte Rendite der letzten 5 Kalenderjahre war mit 7,8 Prozent herausragend gut. Langfristig sollte mit 4 bis 6 Prozent Rendite pro Jahr gerechnet werden.

Investiert wird in nachhaltige Aktienfonds, nachhaltige Anleihefonds und in ethisch-ökologische Mischfonds.

 

 

 

 

 

Für die maximale Rendite: Wachstum Monatssparen

Das Wachstum-Monatssparen ist ähnlich zum Balance Monatssparen zu sehen. Sie investieren Ihr Geld breit gestreut in hunderte von Unternehmen und Staaten weltweit. Sie streuen damit ausgewogen über Wirtschaftsräume, Währungen und Branchen. Möglich ist der Sparplan ab 100 Euro monatlich.

 

Allerdings ist der Anteil an Aktien höher als beim Balance Monatssparen. Damit wird die langfristige Rendite-Erwartung höher, aber auch die Schwankungsbreite nimmt zu. Entsprechend empfehlen wir das Musterdepot Wachstum Monatssparen auch erst ab einer Anlagedauer von 7 oder mehr Jahren.

 

Die erzielte Rendite der letzten 5 Kalenderjahre war mit 8,9 Prozent sehr gut. Langfristig sollte mit 5 bis 8 Prozent Rendite pro Jahr gerechnet werden.

 

 

 

 

 

Fürs Alter: Fondsparplan im Versicherungsmantel

Die oben genannten Musterdepot Wachstum Monatssparen und Balance Monatssparen können sehr gut für die Altersvorsorge genutzt werden. Sie bieten hohe Sicherheiten durch die breite Streuung und werden über lange Zeiträume interessante Renditen erzielen.

 

Und für die Altersvorsorge, die meist über sehr lange Zeiträume aufgebaut wird, kann man diese Fondssparpläne nochmals veredeln. Das geschieht in Form eines sogenannten Versicherungsmantels; praktisch eine Art Hülle, die den eigentlichen Fondssparplan umgibt.

 

Zunächst kostet diese Hülle natürlich etwas Geld; trotzdem kommt am Ende mehr für den Anleger heraus. Wieso ist das so?

 

Der Hintergrund ist der dritte große Spieler im Bunde. Neben Anlagegesellschaft und Anleger ist nämlich auch der Staat an der Altersvorsorge beteiligt; und zwar, in dem er Steuern kassiert. Wer einen Fondssparplan nutzt und oberhalb der steuerlichen Freigrenzen liegt wird jährlich Steuern auf die erzielten Gewinne zahlen müssen. Diese vermindern natürlich die Substanz und verringern damit den so wichtigen Zineszins-Effekt, den scherzhaft „achtes Weltwunder“ genannten Effekt, dass die Gewinn bei Geldanlagen expotenziell steigen.

 

Zieht man das in Betracht, kommt regelmäßig bei Fondssparplänen im Versicherungsmantel mehr Kapital für den Anleger zusammen, als wenn er direkt in einem Wertpapierdepot angespart hätte.

 

Darüber hinaus bietet der Versicherungsmantel noch so Dinge wie eine lebenslange monatliche Rentenzahlung oder Optionen wir Zahlung der Beiträge auch bei Berufsunfähigkeit oder erhöhte Rentenzahlungen bei Pflegebedürftigkeit.

 

Übrigens gibt’s den Fondssparplan auch für Riesterrente oder Rüruprenten. Auch bei diesen staatlich geförderten Rentenverträgen kann also wie gewohnt in einen Fonds angespart und der Cost-Avergage-Effekt genutzt werden. Nicht zu letzt wegen der hohen Besteuerung der Rentenauszahlungen machen diese beiden Varianten aber nur in wenigen Fällen für den Anleger Sinn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Lieber früher als später: Vertretungsrechte regeln

Freitag, 16. Juni 2017
Zusammenfassung: Ein neues Gesetz wird ab dem kommenden Jahr die Beistandsmöglichkeiten im medizinischen Bereich für Ehe- und Lebenspartner vereinfachen. Allerdings sollten Paare auch frühzeitig daran denken, wer sie – im Fall der Fälle – in Vermögens- oder Behördenangelegen vertritt und diese Entscheidung rechtlich verbindlich abgeben. Gut auch, sich in Geldfragen auf bewährte Partner verlassen zu können.

 

 

Früh klären: Wer entscheidet, wenn ich es nicht kann?

Eine schreckliche Situation, die aber jeden treffen kann: Der Ehepartner oder Lebensgefährte wird plötzlich schwer krank oder erleidet einen Unfall. Die Sorge um einen geliebten Menschen stellt eine schwere seelische Belastung dar. Gleichzeitig sind jedoch auch viele Entscheidungen zu treffen. Zum einen bezüglich der medizinischen Behandlung. Zum anderen geht es aber auch darum, den erkrankten Partner in Vermögens- oder Behördenangelegenheiten vertreten zu können. Gut, wenn dann bereits im Vorfeld zwischen den Partnern bereits rechtliche Vereinbarungen getroffen worden sind.

 

Was viele nicht wissen: Auch Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschafen können derzeit ohne eine Vorsorgevollmacht  keine Entscheidungen für den handlungsunfähigen Partner treffen. Das bedeutet in der Praxis, dass Partner ohne diese Vorsorgevollmacht erst vom Gericht als rechtlicher Betreuer bevollmächtigt werden müssen.

 

Vorher können sie derzeit keine Entscheidungen bezüglich der weiteren medizinischen Versorgung treffen, dürfen die Post des Partners nicht öffnen und bearbeiten und diesen rechtlich wirksam vertreten. Eine heikle Situation, denn vielfältige finanzielle Verpflichtungen müssen weiter regelmäßig laufen und gerade jetzt sind sicher viele Punkte mit der Krankenversicherung zu klären und abzustimmen. Sich erst jetzt als Betreuer für den Partner bestellen zu lassen, stellt eine zusätzliche Belastung in einer ohnehin schon nervenaufreibenden Zeit dar.

 

 

„Stand by me“ – bessere Beistandsmöglichkeiten durch neues Gesetz

Gemeinsam den Weg bestimmen.

Um diese schwere Last etwas zu erleichtern, hat der deutsche Bundestag im Mai diesen Jahres das „Gesetz zur Verbesserung der Beistandsmöglichkeiten unter Ehegatten und Lebenspartnern in Angelegenheiten der Gesundheitssorge und in Fürsorgeangelegenheiten“ verabschiedet. In Kraft tritt das Gesetz ab dem 1. Juli 2018.

 

Das Gesetzt regelt zukünftig, dass Verheiratete und eingetragene Lebenspartner in Fragen der Gesundheitssorge ihren Partner – auch ohne besondere Bestellung als Betreuer und dezidierte Vorsorgevollmacht – kurzzeitig vertreten zu können. Das umfasst beispielsweise eine Entscheidung zu bestimmten Untersuchungen und Operationen, aber auch die Verlegung in ein anderes Krankenhaus. Außerdem sind behandelnde Ärzte gegenüber dem Partner von der ärztlichen Schweigepflicht entbunden und müssen eine Einsicht in die Krankenunterlagen gewähren. Allerdings ist diese Gesundheitssorge ohne Vollmacht nur auf einen kurzen Zeitraum beschränkt, in der Regel auf einige Tage nach der Erstversorgung. Anschließend greift wieder die bisherige gerichtliche Bestellung eines Betreuers. Dies ist in den meisten Fällen auch der Ehe- beziehungsweise eingetragene Lebenspartner.

 

Getrennte Paare müssen sich keine Sorgen darüber machen, dass der ehemalige Partner über ihren Kopf hinweg Entscheidungen fällt, denn die Neuregelung gilt für getrennt lebende Ehegatten und Partnerschaften. Außerdem greift die Novelle nicht, wenn der Partner einen anderen Willen hinterlegt hat, eine andere Person – zum Beispiel eines der Kinder – bevollmächtigt oder bereits ein Betreuer von Seiten des Betreuungsgerichts bestellt wurde.

 

Ein weiteres Novum der veränderten Regelung ergibt sich für die behandelnden Ärzte. Sie können auf die Eintragungen des Zentralen Vorsorgeregisters der Bundesnotarkammer  zugreifen, erhalten so einen raschen Zugriff auf Vorsorgedokumente und können mit den dort hinterlegten Bevollmächtigten schnell in Kontakt treten.

 

 

Neues Gesetz nimmt den zeitlichen Druck …

Die gesetzliche Neuregelung nimmt Partnern den Druck, sich wegen wichtiger medizinischer Entscheidungen nach der ersten ärztlichen Akutversorgung eine gesetzliche Betreuungsvollmacht zu besorgen.

 

Patientenverfügungen sind für Ärzte verbindlich.

Unberührt bleiben bei der gesetzlichen Neuregelung jedoch sämtliche Fragen zu Vermögens- oder Behördenangelegenheiten. Eine private Vorsorgevollmacht ist damit auch weiterhin sinnvoll, wenn nicht sogar unbedingt notwendig. Hier stehen die Partner gegenseitig in der Verantwortung, sich frühzeitig über diese wichtigen Fragen abzustimmen und gemeinsam eine für beide gangbare Lösung zu finden. Ebenfalls ausgenommen vom geplanten Gesetz sind sämtliche Inhalte der Patientenverfügung.

 

 

… dennoch sollten Entscheidungen selbstbestimmt und früh getroffen werden

Wer heiratet oder eine Lebenspartnerschaft eintragen lässt, hat neben den vielfältigen Vorbereitungen einer angemessenen Feier auch gleichzeitig einige Behördengänge zu erledigen. Kaum ein Paar will zu diesem Augenblick an Unfälle und Krankheiten denken, dennoch sollten wichtige Entscheidungen zu diesem Thema möglichst früh getroffen werden. Eine Vorsorgevollmacht in Verbindung mit einer Patientenverfügung gibt jedem die Sicherheit, dass im Notfall eine vertraute Person alle anfallenden Entscheidungen treffen wird.

 

 

Patientenverfügung – selbstständige Entscheidung dokumentieren

In der Patientenverfügung können Patienten von vornherein festlegen, welche medizinischen Maßnahmen sie für sich wünschen oder generell ablehnen. Damit hat jede volljährige Person das Recht, frühzeitig zu entscheiden, wie eine Behandlung aussehen soll, wenn der eigene Wille nicht mehr artikuliert werden kann. Die Patientenverfügung ist für Ärzte bindend. Wer frühzeitig eine Patientenverfügung formuliert kann diese jederzeit ändern, denn teilweise ändern sich Auffassungen mit zunehmendem Alter. Experten raten dazu, die Verfügung alle zwei Jahre zu überprüfen.

 

Die Patientenverfügung  muss schriftlich niedergelegt sein und persönliche Daten sowie Datum und Unterschrift enthalten. Außerdem muss die medizinische Situation, in der Verfügung greifen soll, möglichst genau beschrieben werden. Sinnvoll sind beispielsweise Angaben zu lebenserhaltenden Maßnahmen, Schmerz- und Symptombehandlungen. Eventuell bietet sich bei der Niederschrift der Verfügung auch eine Beratung mit dem behandelnden Arzt an. Die Verfügung kann darüber hinaus auch die Bereitschaft zur Organspende beinhalten und Wünsche zu Sterbebegleitung und -ort umfassen. Wirksam wird die Verfügung, wenn der Patient nicht mehr einwilligungsfähig ist. Es reicht auf, die Patientenverfügung bei seinen privaten Unterlagen aufzubewahren. Sinnvoll ist es allerdings auch, eine Kopie beim Hausarzt und Angehörigen oder anderen Vertrauenspersonen zu hinterlegen.

Wenn keine Patientenverfügung vorliegt, müssen Ärzte mutmaßlichen Willen des Patienten ermitteln und stimmt sich dazu im Allgemeinen mit dem rechtlichen Betreuer, beispielsweise dem Partner des Patienten, ab.

 

 

Vorsorgevollmacht – Vertrauenspersonen benennen

Ergänzt werden sollte eine Patientenverfügung mit einer Vorsorgevollmacht, in der eine Person des Vertrauens benannt wird, die im Fall der eigenen Handlungsunfähigkeit stellvertretend alle wichtigen Entscheidungen trifft. Dazu können auch Entscheidungen in Vermögens- oder Versicherungsangelegenheiten zählen. Ebenso kann sich die Vollmacht auf behördliche Angelegenheiten beziehen und auch die Handlungsfelder Post und Internet umfassen. Der Umfang der Vollmacht kann umfassend sein, es können aber auch nur abgegrenzte Bereiche definiert werden. Außerdem kann die Vollmacht jederzeit inhaltlich verändert oder entzogen werden.

 

Gut vorbereitet – ein gutes Gefühl!

Konkret kann die Vorsorgevollmacht beispielsweise den Abschluss von Verträgen, Bankangelegenheiten oder auch den Einzug in ein Pflegeheim regeln. Die Vorsorgevollmacht ist sinnvoll, da Partner oder Familienangehörige nicht automatisch Entscheidungen treffen können, sondern erst rechtlich als Betreuer bestimmt werden müssen. Darüber hinaus können auch unterschiedliche Gründe dafür sprechen, eine Vertrauensperson außerhalb der Familie mit der Vollmacht zu wichtigen finanziellen und gesundheitlichen Fragen zu betreuen, beispielsweise um Überforderungen zu vermeiden.

Eine Vorsorgevollmacht sollte notariell beglaubigt oder beurkundet sein, damit sie eine entsprechende rechtliche Durchsetzungskraft hat. Empfehlenswert ist außerdem die Ablage im zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer, das seit zehn Jahren existiert und nach eigenen Angaben monatlich rund 200.000 Abfragen verzeichnet. Obwohl das Register gerade in medizinischen Notfällen Ärzten eine schnelle Orientierung gibt, wer notwenige Entscheidungen treffen kann, haben bislang lediglich vier Prozent der volljährigen Deutschen eine solche Vollmacht hinterlegt. Grund dafür ist vielfach, dass vor allem Ehepartner davon ausgehen, dass sie bereits ein verbindliches Vertretungsrecht besitzen.

 

Da die Vollmacht individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten ist, gilt für die Form ein breiter Gestaltungsspielraum, allerdings ist auch hier eine regelmäßige Durchsicht sinnvoll.

 

 

Sorgenfrei durch gute Vorbereitung

Sich auf alle Eventualitäten des Lebens vorzubereitet ist nahezu unmöglich. Dennoch ist es beruhigend, wenn persönliche Entscheidungen bereits ohne Not getroffen worden sind.

 

Das vermittelt gerade in Geldfragen und Vermögensangelegenheiten ein gutes Gefühl von Sicherheit. Wer dann auch noch einen erfahrenen und kompetenten Ansprechpartner, wie beispielsweise Grünes Geld an seiner Seite weiß, kann gelassen in die Zukunft schauen. Grünes Geld, berät Anleger nicht nur seit Jahren umfassend im Bereich der nachhaltigen Geldanlagen, sondern hat sich auch im Bereich der Vermögensbetreuung als zuverlässiger Ansprechpartner einen guten Namen gemacht.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Ökobanken: vollständige Liste mit Sterne-Bewertungen

Mittwoch, 17. Mai 2017
Zusammenfassung: Das Interesse der Deutschen an Ökobanken nimmt zu. Wir haben hier erstmals die komplette Liste aller Ökobanken in Deutschland veröffentlicht.

 

Die Deutschen entdecken immer mehr die Ökobanken. Klar, gegen die Kundenzahlen der Sparkassen, Volksbanken oder der Deutschen Bank sind die Marktanteile noch klein. Doch der Trend ist eindeutig; immer mehr Deutsche haben das Vertrauen in herkömmliche Banken verloren und möchten wissen, wie ihr Geld arbeitet. Alleine der Marktführer, die GLS Bank, konnte im abgelaufenen Jahr Ihre Mitgliederzahl um 10,3 Prozent steigern; das Volumen an Kundenkrediten stieg sogar um 15,2 Prozent.

 

Grund genug für uns, erstmalig eine komplette Liste aller Ökobanken in Deutschland zu erstellen. Wir haben auch gleich Sterne-Bewertungen mit dazu genommen, so dass Sie einen schnellen und guten ersten Eindruck über die Ökobanken erhalten. Die Sterne sind zu den aktuellen Bewertungen verlinkt, das ist wichtig – denn teilweise ist die Anzahl der Bewertungen heute noch gering und man sollte sich die Texte der Bewertungen ansehen. Doch das wird sich in Zukunft ändern und die Bewertungszahlen bei Google werden steigen. Klicken Sie also auch auf die Sterne für aktualisierte Bewertungen.

 

Hier geht’s übrigens zu den aktuellen Konditionen der vier wichtigsten, der GLS Bank, der Umweltbank, der Triodos und der Ethikbank.

 

 

Liste aller Ökobanken Umweltbanken in Deutschland

 


 

 

 

               

 

 

Die Bank für Kirche und Caritas eG ist eine Direktbank mit Sitz in Paderborn. Zielgruppe sind kirchliche Einrichtungen und deren Beschäftigte. Neben Girokonten werden Tagesgeld- und Festgeldkonten angeboten. Es werden keine Sparbriefe, jedoch Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet über die KfW Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Paderborn / Direktbank

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Bank Kirche und Caritas: GENODEM1BKC

Internet: https://www.bkc-paderborn.de

 

 

 


 

 

 

               

 

 

Die Bank für Kirche und Diakonie – KD Bank ist eine Bank mit Sitz in Dortmund und Filialen in Berlin, Dresden, Duisburg, Magdeburg, Mainz, München und Nürnberg. Sie ist für alle Kundengruppen, also auch nicht christliche, offen. Neben Girokonten werden Tagesgeld- und Festgeldkonten angeboten. Es werden keine Sparbriefe, jedoch Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet KfW Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Dortmund; Filialen in mehreren Städten Deutschlands

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Bank Kirche und Diakonie: GENODED1DKD

Internet: https://www.kd-bank.de

 

 

 


 

 

 

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Die Bank für Orden und Mission ist eine Bank mit Sitz in Idstein (Taunus). Sie ist für alle Kundengruppen, also auch nicht christliche, offen. Sie ist auf Anregung der Missionszentrale der Franziskaner in Bonn mit der vr bank Untertaunus eG entstanden. Neben Girokonten werden Tagesgeld- und Festgeldkonten angeboten. Es werden  Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet keine Solarkredite oder Immobilienkredite an. Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte bietet die Bank an.

 

 

Sitz: Idstein (Taunus)

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Bank im Bistum Essen (BIB): VRBUDE51XXX

Internet: https://www.ordensbank.de

 

 

 


 

 

 

               

 

 

Die Bank im Bistum Essen ist eine Direkt-Bank mit Sitz Essen. Zielgruppe sind kirchlich Beschäftigte und an Nachhaltigkeit interessierte, also auch Menschen außerhalb der Kirche. Die Konditionen für kirchliche Einrichtung sind jedoch teilweise besser als für andere Kunden. Neben Girokonten werden Tagesgeld- und Festgeldkonten angeboten. Es werden  Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet zwar keine Solarkredite, aber Immobilienkredite an. Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte bietet die Bank an.

 

 

Sitz: Essen

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Bank im Bistum Essen (BIB): GENODED1BBE

Internet: https://www.bibessen.de

 

 

 


 

 

 

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Die Darlehenskasse Münster ist eine Direkt-Bank mit Sitz in Münster. Zielgruppe sind kirchliche Einrichtungen und ihre Beschäftigte. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, jedoch keine Festgeldkonten, Sparbriefe oder Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet jedoch Solarkredite und Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Münster

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Ethikbank: GENODEM1DKM

Internet: https://www.dkm.de

 

 

 


 

 

 

             

 

 

Die Ethikbank ist eine Direkt-Bank mit Sitz in Eisenberg. Sie ist formal eine Zweigniederlassung der Volksbank Eisenberg eG. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Eisenberg

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Ethikbank: GENODEF1ETK

Internet: https://www.ethikbank.de

 

 

 


 

 

 

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Die Evangelische Bank ist eine Bank mit Sitz in Kassel und insgesamt 15 Filialen in Deutschland und in Österreich (Wien). Zielgruppe sind kirchliche Einrichtungen und an christlichen Werten Interessierte. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten und Wachstumssparen angeboten (keine Sparbriefe). Die Bank bietet Solarkredite über die KfW, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Kassel

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Evangelischen Bank: GENODEF1EK1

Internet: https://www.eb.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die Evenordbank ist eine Bank mit Sitz in Nürnberg und Filiale in Fürth. Die Bank ist generell für alle Menschen offen. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Nürnberg

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Evenordbank: GENODEF1N03

Internet: https://www.evenordbank.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die GLS Bank ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Bochum und Filialen in Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Stuttgart, Berlin und München. Die Bank ist generell für alle Menschen offen. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten und Sparbriefe, jedoch kein Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Bochum

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der GLS Bank: GENODEM1GLS

Internet: https://www.gls.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die Pax-Bank ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Köln und Filialen in Aachen, Berlin, Eichsfeld, Erfurt, Essen, Köln, Mainz und Trier. Die Zielgruppe der Bank kirchliche Einrichtungen und an christlichen Werten Interessierte. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Köln

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Pax-Bank: GENODED1PAX

Internet: https://www.pax-bank.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die Steyler Bank ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Sankt Augustin bei Bonn und Maria Enzersdorf bei Wien. Die Bank ist grundsätzlich offen für alle. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Sankt Augustin und Enzersdorf

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Steyler Bank: GENODED1STB (Deutschland) und RVSAAT2SSTB (Österreich)

Internet: https://www.steyler-bank.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die Triodos Bank Deutschland ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Frankfurt am Main. Ihre Mutter-Gesellschaft ist die nach eigenen Angaben größte Nachhaltigkeitsbank in Europa und wurde 1980 in den Niederlanden gegründet. Die Bank ist grundsätzlich offen für alle. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet für Privatkunden in Deutschland keine Kredite an. Sie bietet Wertpapierdepots für Investmentfonds und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Frankfurt am Main

Girokonto: ja

Geldautomaten: In Deutschland kann man mit der TriodosKreditkarte an allen Geldautomaten an denen die MasterCard akzeptiert wird, gebührenfrei Bargeld abheben. Auch mit der TriodosBankkarte kann man Bargeld am an Geldautomaten abheben, hierbei fallen allerdings Gebühren des Betreibers des Geldautomaten an

Kreditkarten: ja

BIC der Triodos Bank: TRODDEF1

Internet: https://www.triodos.de

 

 

 


 

 

 

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Die Umweltbank ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Nürnberg. Die Bank ist grundsätzlich offen für alle. Es werden nur Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite und Immobilienkredite an. Sie bietet Wertpapierdepots für Investmentfonds und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Nürnberg

Girokonto: nein

Geldautomaten: keine Girokonten

Kreditkarten: nein

BIC der Umweltbank: UMWEDE7N

Internet: https://www.umweltbank.de

 

 

 


 

Für eine bankenunabhängige Geldanlage im ethisch-ökologischen Bereich klicken Sie hier.

 

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Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

51% der Deutschen bezweifelen die private Altersvorsorge

Donnerstag, 27. April 2017
Zusammenfassung: Obwohl sich die meisten Deutschen Sorgen um Ihre finanzielle Lebenssituation im Alter machen, zweifeln 51 Prozent daran, dass mit privater Vorsorge daran etwas geändert werden könnte. Hinderlich sind die vielfältigen und komplizierten Förderregelungen. Eine individuelle Analyse ist notwenige. Beispielrechnungen zeigen sonst Verluste von mehr als 50.000 Euro bei der Altersvorsorge auf.

 

Das Handelsblatt zitiert heute (27. April 2017) eine repräsentative Umfrage unter 3381 deutschen Erwerbstätigen. Die Ergebnisse sind kaum zu glauben: 61 Prozent der befragten Berufstätigen befürchten „im Alter finanziell nicht zurecht zu kommen“.  Dieser Wert nimmt zu, im Jahr 2016 glaubten das nur 44 Prozent. Trotzdem wollen die Menschen nichts privat vorsorgen, da über die Hälfte (51 Prozent) an dem Sinn der privaten Vorsorge zweifelt.

 

Unrealistische Forderungen an den Staat

 

Offensichtlich stellen sich die Erwerbstätigen den Staat jedoch als Goldesel vor, der einfach nur ein bisschen mehr Gold produzieren sollte. Denn die allermeisten der befragten Erwerbstätigen und Rentner fordern eine höhere gesetzliche Rente – aber ohne dass die Staatsverschuldung ansteigen solle, so das Handelsblatt. Wie der Staats das leisten können soll, bleibt offen.

 

 

 

Der Staat: ein riesiger Apparat zur Umverteilung der steuerlichen Einnahmen. Jedoch keine unendliche Geldquelle, auch wenn das manche Deutsche so sehen.

 

 

 

Klar ist, dass der demografische Wandel, die Hauptursache für niedrigere Renten im Alter, von den Deutschen weiterhin nicht verstanden wird. Verkürzt gesagt führen fallende Geburtenraten seit 1965 dazu, dass immer weniger junge Leute ins Erwerbsleben eintreten und damit Beiträge in die Rentensysteme einzahlen. Aber genau aus diesen Einzahlungen werden die Renten bestritten, so dass immer weniger Einzahler immer mehr Geldempfänger (=Rentner), tragen müssen.

 

Selbst 15 Jahre nachdem der Umstieg zur teilweise privat finanzierten Altersabsicherung eingeleitet worden ist, zitiert das Handelsblatt den Ökonomen Christian Traxler von der Hertie Schoof of Governance: „Es hat sich noch keine Kultur zusätzlicher Vorsorge in Deutschland entwickelt“. Jugendforscher Klus Hurrelmann von der Universität Bielfeld stellt fest, dass die Jungen zwar um die Versorgungslücke wüssten, aber unsicher seien, was dagegen zu tun sei.

 

Förderdschungel in Deutschland verhindert einfache Entscheidungen

 

Wer sich mit dem Altersvorsorge in Deutschland auseinander setzt wird von der schieren Vielfalt erschlagen.

 

Zunächst gibt es natürlich die Gesetzliche Rentenversicherung die für Arbeitnehmer und deren Angehörige sowohl für eine Grund-Rente im Alter, aber auch für Rentenzahlungen bei Erwerbsunfähigkeit, sorgt. Beamte haben es übrigens deutlich besser: statt der eher kleinen gesetzlichen Rente freuen Sie sich über üppige Pensionen, die direkt aus den Steuergeldern gezahlt werden. Demografie spielt für Beamten also kaum eine Rolle.

 

Förderdschungel bei der Altersvorsorge in Deutschland: 8 Förderwege (mindestens)

 

Dann gibt es die betriebliche Altersvorsorge, auf die jeder Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch hat. Häufig hat sich der Arbeitgeber für einen sogenannten Durchführungsweg bereits entschieden; von diesen Wegen gibt es übrigens 5 (!).

 

Und schließlich gibt es die private Altersvorsorge. Hierunter fallen dann die sogenannten Riesterverträge, Rürupverträge oder die privaten Rentenversicherungen. Die Förderungen dieser Verträge sind höchst kompliziert und in typisch deutscher Manier recht kompliziert gestaltet, um eine maximale Gerechtigkeit zu erreichen. Sie reichen von direkten Geld-Einzahlungen des Staates in Verträge, über Anerkennung der Beiträge zur steuerlichen Absetzbarkeit bis zum Verzicht auf die auf Gewinne von Geldanlagen erhobenen Kapitalertragssteuern. Die Besteuerung der Rentenauszahlungen erfolgt dann übrigens auch unterschiedlich, je nachdem, aus welchem Vertrag die Renten kommen.

 

An individueller Lösungen führt kein Weg vorbei

 

Bei der Altersvorsorge geht es um Entscheidungen, die sich meist über Jahrzehnte hinweg auswirken. Wer hier eine falsche Entscheidung trifft, verschlechtert leicht seinen Lebensabend erheblich.

 

 

Beispiel:

 

 

300 Euro Ansparung vom 25. bis zum 67. Lebensjahr

 

 

Ergebnis mit 5 Prozent jährlicher Rendite: 500.019,40 Euro

Ergebnis mit 4,5 Prozent jährlicher Rendite: 438.564,89 Euro

 

Differenz: 61.454,51 Euro

 

 

Darüber hinaus möchte der moderne Vorsorgesparer auch sichergehen, dass sein Geld keine unsauberen Dinge unterstützt. Schließlich wurden schon Streubombenhersteller in Riester-Verträgen gefunden. Auch das ethisch-ökologische Themenfeld will entsprechend professionell abgedeckt werden.

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Grünes Geld Jahresgespräch: Jetzt Termin sichern

Mittwoch, 26. April 2017

 

Wir von Grünes Geld glauben, dass man mit seinem Geld viel Gutes tun kann. Für den Menschen, für die Natur, und für den eigenen Geldbeutel. Immer mehr Menschen legen Ihr Geld deshalb nach ethisch-ökologischen Kriterien an, immer mehr Menschen werden zu Mandanten und Kunden von Grünes Geld Aschaffenburg. Ihr Plus: Jeder Mandant von Grünes Geld Aschaffenburg hat Anspruch auf ein Jahresgespräch.

 

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Das ist aber interessant … das Grünes Geld Jahresgespräch (Rainer Sturm / pixelio.de)

Was ist das Grünes Geld Jahresgespräch?

 

 

 

So wie das Auto regelmäßig zur Inspektion muss, so empfiehlt es sich auch, regelmäßig die eigenen Finanzen auf den Prüfstand zu stellen. Selbstverständlich sollte jedes Schreiben der Gesellschaft, bei der das Geld angelegt wurde, genau gelesen und verstanden werden. Das ist das Tagesgeschäft. Doch darüber hinaus muss auch die langfristige Abstimmung regelmäßig erfolgen. Dazu dient das Grünes Geld Jahresgespräch.

 

 

 

Was sind die Inhalte des Grünes Geld Jahresgespräches?

 

 

 

Die Inhalte des Jahresgesprächs variieren, abhängig von der Situation von Ihnen als Mandanten, den gewählten Anlageformen und aktuellen Themen (z.B. rechtliche Änderungen). Die folgenden Punkte sind deshalb als Richtschnur zu verstehen:

 

a.) Allgemeine Fragen: Hat sich an der familiären oder beruflichen Situation etwas geändert, hat sich die Einkommenssituation oder die steuerliche Situation maßgeblich verändert?

 

b.) Überprüfung bestehender Kapitalanlagen / Information über den Verlauf: Welche Anlagen wurden bei Grünes Geld getätigt, wie haben diese sich entwickelt; welche Neuigkeiten gibt es zu berichten? Entsprechen die Kapitalanlagen noch dem aktuellen Bedarf, oder sollte eine Umschichtung durchgeführt werden? Gibt es aus ethisch-ökologischer Sicht Dinge, über die gesprochen werden sollte?

 

c.) Schriftverkehr Mandant – Gesellschaften: Sind bei den von der Anlagegesellschaft oder der Depotbank gesendeten Briefen oder eMails Fragen aufgekommen? Können wir von Grünes Geld helfen, unklare Punkte zwischen Mandant und Gesellschaft zu klären?

 

 

 

Wer kann ein Grünes Geld Jahresgespräch erhalten?

 

 

 

Jeder Mandant von Grünes Geld kann sein Grünes Geld Jahresgespräch einmal pro Jahr anfragen. Zusätzliche Kosten fallen dafür keine an. Das Gespräch selbst wird je nach Wunsch des Mandanten entweder online (mit Hilfe einer Bildschirmübertragung und des Telefons), nur per Telefon oder persönlich im Büro Aschaffenburg geführt.

 

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Private Rentenversicherung Test

Freitag, 21. April 2017

 

ZUSAMMENFASSUNG: Während Riester-Renten oder Rürup-Renten in der öffentlichen Wahrnehmung sehr präsent sind, wissen viele kaum etwas über die private Rentenversicherung. Besonders die fondsgebundene Privatrente ist flexibel und erbringt nach Steuern häufig die besten Ergebnisse. Wir stellen Ihnen die Möglichkeiten der privaten Rentenversicherung vor.

 

 

Wofür braucht man eigentlich eine private Rentenversicherung?

Kennen Sie Menschen, die in den 90er Jahren in den Ruhestand gegangen sind? Fragen Sie diese doch einfach einmal, was eine private Rentenversicherung ist. Oder wie sie privat für den Lebensabend vorgesorgt hätten. In den meisten Fällen werden Sie die Antwort erhalten, dass man das doch nicht machen brauchte – der Staat hätte die Vorsorge fürs Alter schon übernommen.

 

Für die Beamten gilt das sogar direkt; der Staat zahlt die Beamtenpensionen einfach aus dem laufenden Staatshaushalt. Bis heute werden dafür keine Rückstellungen gebildet, so wie das zum Beispiel ein privates Unternehmen tun müsste, wenn es Betriebsrenten zusagt.

 

Für Arbeiter und Angestellte galt damals, dass die gesetzliche Rentenversicherung für die Altersabsicherung sorgte. Und zwar in einer Höhe, die ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.

 

Dabei ist die gesetzliche Rente ein sogenanntes Umlageverfahren. Das bedeutet, dass die Einzahlungen in die Rentenkasse – geleistet durch Arbeitnehmer und Angestellte – direkt auf die Rentenbezieher umgelegt, also ausgezahlt werden. Es werden nur kleine Reserven gebildet, die für die Überbrückung von 1 oder 2 Monaten vorhalten. Grundsätzlich werden die Einnahmen aber gleich wieder ausgezahlt.

 

Das System funktioniert auch sehr gut, wenn ausreichend Einzahler im Verhältnis zu Rentenbezieher vorhanden sind. Noch 1962 wurde ein Rentner von 6 Beitragszahlern finanziert. Heute sind es nur noch 2,1 Beitragszahler, die einen Rentner finanzieren.

 

Die Folge: das Geld aus den staatlichen Systemen für die Rente reicht nicht.

 

Hier kommt die private Rentenversicherung zum Zuge. Bei ihr kann Geld eingezahlt werden, aus dem später eine monatliche Rente oder eine Kapitalabfindung gezahlt wird.

 

Zwei Vorteile ergeben sich grundsätzlich für eine private Rentenversicherung:

 

1.) Die Rentenzahlung geht bis ans Lebensende: auch wer sehr alt wird, braucht sich keine Sorgen machen.

2.) Der Staat fördert die privaten Rentenversicherungen durch den kompletten Verzicht auf eine Besteuerung in der Ansparphase und durch eine sehr niedrige Besteuerung in der Rentenphase.

 

Man kann mit einer privaten Rentenversicherung also Kapital aufbauen, welches Renditen erzielt und dann für eine lebenslange Rente (oder eine Kapitalauszahlung) genutzt wird. Meist ist es empfehlenswert innerhalb der privaten Rentenversicherung auf die fondsgebundenen Lösungen zu setzen, so dass man langfristig interessante Renditen erzielen kann.

 

Übrigens: Bei der hier vorgestellten privaten Rentenversicherung handelt es sich nicht um eine Riester-Rente oder eine Rürup-Rente. Während die private Rentenversicherung für praktisch jeden in Frage kommt, lohnen sich Riester-Rente oder Rürup-Rente nur in einigen Spezialfällen. Sprechen Sie uns gerne dazu an (—> Kontaktformular).

 

Welche weiteren Einsatzzwecke gibt es noch für private Rentenversicherungen?

Neben der wichtigsten Eigenschaft der privaten Rentenversicherung als Absicherungslösung für den Lebensstandard im Alter kann ein privater Rentenversicherungsvertrag auch für eine Reihe anderer Absichten genutzt werden.

 

1.) Nutzung als Kapitalanlage

 

Man kann die private Rentenversicherung auch nutzen, um einmalig Kapital anzulegen und dieses nach einer (meist längeren) Zeit wieder auszuzahlen. Die Kosten dafür sind im normalen Rahmen; Vorteile sind die meist höhere Rendite als bei Bankeinlagen wie Sparbrief, Festgeld oder Tagesgeldkonto. Die Flexibilität ist ebenfalls hoch; in aller Regel kann man binnen eines Monats über sein Geld verfügen. In der Ansparphase ist die steuerliche Situation interessant (keine Steuern), in der Auszahlphase sind die Kapitalauszahlung  (Halbeinkünfteverfahren) bzw. die monatliche Rentenzahlung (Ertragsanteilsbesteuerung) bei Beachtung der 12/62 Regel recht günstig. Die 12/62 Regel besagt, dass der Vertrag mindestens 12 Jahre Laufzeit hatte und man bei Auszahlung mindestens 62 ist. Ansonsten gilt die Abgeltungssteuer.

 

Berechungsbeispiel:

 

Anlage von 20.000 Euro, Anlage in Fonds mit 6% p.a. Wertentwicklung, Anlagedauer 20 Jahre  
Ergebnis private Rentenversicherung
[unter Berücksichtigung aller Versicherungskosten; keine Steuern berücksichtigt; Tarif Helvetia Select]

57.168 Euro Guthaben

Ergebnis Wertpapierdepot
[unter Berücksichtigung Ausgabeaufschlag i.H.v. fünf Prozent einmalig; Depotgebühren lt. FFB Stand 22.2.17; Servicegebühr von 0,65 Prozent des Depotvolumens jährlich; keine Steuern berücksichtigt]

52.305 Euro Guthaben

(Alle Angaben ohne Gewähr und nur exemplarisch zu verstehen.)

 

 

Nicht berücksichtigt sind dabei die Steuern, die eine Anlage in einem Wertpapierdepot benachteiligen. Denn im Wertpapierdepot gilt die kontinuierliche Besteuerung mit Abgeltungssteuer, während bei der privaten Rentenversicherung 20 Jahre lang keine Steuern entrichtet werden müssen. Bei Kapitalauszahlung gilt beim Wertpapierdepot  erneut die Abgeltungssteuer (25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) und bei der privaten Rentenversicherung, falls der Vertrag 12 Jahre Laufzeit hatte und die Auszahlung nach dem 62. Lebensjahr beginnt, das in jedem Fall günstigere Halbeinkünfteverfahren.

 

2.) Nutzung zur Vererbung mit warmer Hand

 

Wer über ein größeres Vermögen verfügt und dieses Vererben möchte, kommt schnell mit der Erbschaftssteuer in Berührung. Je nach Verwandtschaftsgrad gilt dort nur ein Freibetrag von 20.000 Euro. Was darüber ist, unterliegt der Erbschaftssteuer (alles Wichtige zum Thema Erben hier).

 

Gerne wird deshalb schon zu Lebzeiten eine Schenkung angestrebt, d.h. man verschenkt sein Vermögen statt es zu vererben. Dabei gelten grundsätzlich die gleichen Bedingungen wie bei der Erbschaft. Allerdings: 10 Jahre nach einer Schenkung kann eine neue Schenkung erfolgen, bei der die alte Schenkung nicht mehr angerechnet wird. Man kann also alle 10 Jahre seinen Erbschaftssteuer-Freibetrag ausnutzen.

 

Einziger Nachteil: das vererbte Geld ist tatsächlich vererbt und man kann es nicht mehr nutzen bzw. darüber bestimmen. Hier bieten manche Tarife einer privaten Rentenversicherung eine sehr elegante Lösung.

 

Als Vertragspartner (Expertenbegriff: Versicherungsnehmer) werden sowohl die Vererbende (z.B. Tante), als auch der Erbe (z.B. Neffe) eingetragen. Das Gute dabei: man kann das Verhältnis frei wählen, also zum Beispiel 99% des Vertrages gehören dem Erben, 1% bleibt aber bei der Vererbenden.

 

In der Konsequenz sind 99% des Kapitals verschenkt und zählen für den Schenkungsfreibetrag. Trotzdem kann der Beschenkte nicht frei über das Geld verfügen, da für jede Auszahlung aus dem Vertrag die Unterschriften aller Versicherungsnehmer benötigt werden.

 

Welche Formen von privaten Rentenversicherungen gibt es?

Man kann grundsätzlich die klassischen privaten Rentenversicherungen und die fondsgebundenen privaten Rentenversicherungen unterscheiden. Darüber hinaus wurden in den letzten Jahren Abwandlungen davon entwickelt wie Indexpolicen oder klassische Varianten mit niedrigeren Garantien.

 

Klassische private Rentenversicherung

 

Sie ähnelt sehr der seit vielen Jahrzehnten in Deutschland gebräuchlichen Kapitallebensversicherung, bietet aber neben der Variante “Kapitalauszahlung” auch die Möglichkeit, eine lebenslange Rente zu beziehen (Leibrente).

 

Das Geld wird dabei dem Versicherungsunternehmen übergeben (Einmaleinzahlung oder monatliche Ansparung). Dieses legt das Geld nach bestimmten, sehr konservativen Regeln an. Damit konnten früher Anlageergebnisse von rund 4 bis 5 Prozent jährlich erzielt werden.

 

In der heutigen Niedrigzinswelt sind die Renditen viel niedriger geworden; häufig erreichen die Gesellschaften aktuell eine Gesamtverzinsung von 2 bis 3 Prozent.

 

Die Besonderheit: Bei Vertragsabschluss garantiert die Versicherung eine Mindestverzinsung in jedem einzelnen Jahr während der Laufzeit des Vertrages. Diese Mindestverzinsung gilt, und das ist über solche Zeiträume einmalig, häufig über mehrere Jahrzehnte. Bei einer dreißigjährigen Frau mit Rentendauer zum Beispiel bis 85 Jahre, wäre das ein Zeitraum von immerhin 55 Jahren.

 

Aktuell ist der Garantiezins bei 0,9 Prozent auf den sogenannten Sparanteil, also auf die Einzahlung minus der Kosten.  Da die Versicherer regelmäßig höhere Renditen bei der Kapitalanlage erzielen, erreicht der Anleger meist derzeit um die 3 Prozent Verzinsung.

 

Fondsgebundene private Rentenversicherung

 

Im Gegensatz zur klassischen privaten Rentenversicherung wird das Geld des Sparers bei der fondsgebundenen Rentenversicherung nicht vom Versicherungsunternehmen selbst verwaltet, sondern in Investmentfonds angelegt.

 

Der Sparer kann diese Fonds aus einer vom Versicherungsunternehmen vorgegebenen Auswahl selbst auswählen. In früheren Tarifen konnte er oft nur einen Fonds auswählen und nur einmal pro Jahr kostenlos tauschen. Bei modernen Tarifen können eine Vielzahl von Fonds gleichzeitig gewählt werden und auch der Tausch der Fonds ist mehrmals pro Jahr kostenlos möglich.

 

Besonderes High-Light: Der Tausch der Fonds ist nicht nur kostenlos, sondern auch steuerlich unrelevant. Während also beim Fondstausch im normalen Wertpapierdepot neben Wechselgebühren auch Steuern anfallen, kann der Anleger in einer privaten Rentenversicherung bedenkenlos tauschen und seine Anlagestrategie umsetzen.

 

Insgesamt gilt also, dass der Anleger bei der fondsgebundenen privaten Rentenversicherung die erzielte Rendite durch die Auswahl von Fonds positiv beeinflussen kann. Über längere Zeiträume kann er zum Beispiel eine Zusammenstellung mit hohem Aktienanteil wählen und damit langfristig 5 bis 7 Prozent Rendite erzielen. Klicken Sie hier um die historischen Renditen des deutschen Leitindex DAX der letzten 50 Jahre anzusehen.

 

 

Welche anderen Möglichkeiten der Absicherung gegen Altersarmut gibt es?

Die private Rentenversicherung ist aufgrund Ihrer Einfachheit, Flexibilität und der steuerlichen Vorteile für die meisten Anleger eine gute Wahl. Trotzdem gibt es noch weitere sinnvolle Möglichkeiten, die sich von der privaten Rentenversicherung unterscheiden:

 

a.) Riester-Rente: meist nur bei vielen Kindern oder sehr hohen Einkommen interessant.

b.) Rürup-Rente: meist nur für Selbstständige ohne große sonstige steuerlichen ansetzbaren Vorsorgemaßnahmen interessant.

c.) 4%-Regel: Mehr Risiko und Eigenverantwortung, dafür höhere monatliche Zahlungen

 

Weiterhin gibt es unzählige Sachinvestments wie Immobilien, Wälder, Rohstoffe / Edelmetalle oder Bankeinlagen und vieles Weitere. Sie alle erfordern jedoch meist viel Wissen beim Anleger oder bieten zu wenig Rendite. Sie  sind nur bedingt für die zuverlässige, rentierliche Altersabsicherung geeignet.

 

 

 

 

 

Welche Optionen gibt es bei privaten Rentenversicherungen?

Private Rentenversicherungen haben sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte mächtig weiterentwickelt. Es gab einen Bedingungswettbewerb der zu kostenlosen Fondswechseln genauso geführt hat wie zu flexiblen Rentenbeginnzeiten, (Teil-) Auszahlungen oder ähnlichem. Hier die wichtigsten und gängigsten Optionen bei privaten Rentenversicherungen:

 

a.) Flexibler Rentenbeginn: man braucht entweder gleich gar keinen fixen Rentenbeginn angeben oder der Rentenbeginn kann nachträglich verschoben werden.

b.) Rentengarantiezeit: Beginnt die Rente und man verstirbt schon nach kurzer Zeit, wäre das ärgerlich. Man kann jedoch Rentengarantiezeiten vereinbaren, z.B. von 10 Jahren. In dem Fall würde der Versicherer, auch wenn man vorher verstirbt, mindestens 10 Jahre die Rente auszahlen (an die Hinterbliebenen / Erben).

c.) Pflegeoption: Wenn man pflegebedürftig wird, entstehen häufig höhere Kosten. Mit der Pflegeoption würde sich die Rente im Pflegefall erhöhen.

d.) Cost-Average-Option: Bei Einmaleinzahlungen wird das Geld zunächst schwankungsarm angelegt und dann Schritt-für-Schritt, z.B. monatlich, in die eigentlich geplanten Fonds getauscht (bei fondsgebundenen privaten Rentenversicherungen)

e.) Auszahlplan: In der Rentenphase kann man sich eine Leibrente auszahlen lassen (lebenslang, eher niedrig). Manche Anbieter bieten jedoch auch einen Auszahlplan an, d.h. dass monatlich ein konstanter Betrag ausgezahlt und damit das Vertragskapital aufgezehrt wird. Wenn jedoch die Geldanlage mehr Rendite bringt als per Auszahlplan entnommen wird, erhält man eine lebenslange monatliche Auszahlung, die meist höher als bei der Leibrente ist.

f.) Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung: Wer berufsunfähig wird hat möglicherweise geringere Einkommen bzw. höhere Ausgaben. Um zu vermeiden, dass dann keine Beiträge in die Altersabsicherung fließen, kann man diese Beiträge vom Versicherer einzahlen lassen, sollte man berufsunfähig werden.

g.) Zuwachsprogramm: Wissen Sie noch, wie viel ein Bällchen Eis in Ihrer Kindheit kostete? Wissen Sie, was es heute kostet? Das ist die ganz normale Geldentwertung. Deshalb sollte man bei monatlichen Einzahlungen auch einen jährlichen Inflationsausgleich wählen und zum Beispiel die Beiträge um 3% jährlich steigen lassen. Das heißt im Fachjargon Zuwachsprogramm oder Dynamische Beitragserhöhung.

h.) Anlagen-Wechsel: Besonders bei fondsgebundenen Tarifen ist es wichtig, dass man zwischen den einzelnen Fonds tauschen kann. Möglichst häufig gratis pro Jahr wäre hier gut. Einige Gesellschaften bieten auch den einmaligen oder den mehrmaligen Wechsel zwischen selbst ausgewählten Fonds und dem klassischen Deckungskapital der Gesellschaft an.

 

Private Rentenversicherungen im Test

Aus unserem Beratungsalltag wissen wir, dass man als Anleger am liebsten “die beste Versicherung” zu den “niedrigsten Beiträgen” haben möchte.

 

An dieser Stelle, speziell unter Beachtung der zahlreichen Optionen, ist klar, dass es nicht “die beste Lösung” gibt. Die Lösungen müssen individuell passend sein und erfordern eine individuelle Analyse der Anforderungen.

 

Neben den oben genannten Optionen, von denen jede Gesellschaft andere bietet, sind noch weitere Punkte bei der Entscheidung mit einzubeziehen, wie zum Beispiel:

 

1.) Solvabilität der Gesellschaft, also wie finanzstark ist sie und kann sie Krisen gut überstehen?

2.) Welche Fonds stehen zur Auswahl, also sind z.B. gute ethisch-ökologische Fonds verfügbar?

3.) Können intelligente Auszahlungslösungen höhere Renten erzielen?

 

Ein gutes Beispiel zu Punkt 3.) liefert das Angebot von Helvetia. Der Anbieter Helvetia Deutschland ist die Tochter des seit über 150 Jahren tätigen schweizerischen Versicherungskonzerns Helvetia. Die formelle Finanzkraft der Helvetia Deutschland ist dabei unterdurchschnittlich – im Falle des Falles würde aber die Mutter aus der Schweiz zur Seite treten und in Krisen die Gesellschaft stabilisieren. Auch die garantierten Rentenleistungen bei Helvetia sind nur Durchschnitt; wer aber die Lösung Payplan kennt, weiß, dass mit einer Kombination aus Auszahlplan und Leibrente ab 85 eine intelligente Lösung zur Verfügung steht, die sowohl für Erben im Todesfall als auch für den Rentenbezieher höhere Zahlungen verspricht.

 

Wenn Sie sich also für eine private Rente interessieren, melden Sie sich und lassen Sie uns darüber reden. Dann kann das individuell für Sie passende Angebot erstellt werden.

 

 

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.