Archiv für die Kategorie ‘Erneuerbare Energien’

Serie: Element Wasser – Das unentbehrliche Lebenselixier

Dienstag, 17. Oktober 2017
Zusammenfassung: Die vier klassischen Elemente Erde, Luft, Wasser und Feuer haben alle einen wichtigen Anteil am Kreislauf des Lebens. Aber kaum ein anderes Element wird so stark mit dem Leben an sich in Verbindung gebracht, wie das Wasser. Dabei übernimmt das erfrischende Element vielfältige Aufgaben für Mensch, Natur und Klima.

 

 

Der blaue Planet.

Die Erde, der blaue Planet. Bilder aus dem Weltall üben eine hohe Faszination aus. Schließlich relativieren sie die scheinbare Wichtigkeit von den Dingen des Alltags und geben einen Blick auf das Große und Ganze. Der Blick von oben zeigt auch deutlich – die Erde ist zu 71 Prozent von Wasser bedeckt. Damit ist das Element Wasser eine der spezifischen Besonderheiten unseres Planeten und mit eines der grundlegenden Voraussetzungen unseres Seins

 

Mit seinem Wasseranteil ist der Menschkosmisch gesehen – dem Planeten Erde sehr ähnlich, denn auch der menschliche Körper besteht zu mehr als zwei Dritteln aus Wasser.

 

Der griechische Philosoph Thales von Milet ging davon aus, dass alles Leben auf der Erde seinen Ursprung im Wasser habe. Im dritten Teil unserer Serie „In die Lebensgrundlagen investieren“ betrachten wir daher heute das Element Wasser.

 

 

Alles fließt

Erfrischende Kraftquelle!

Wasser steht symbolisch für den Fluss des Lebens. Der antike Philosoph Heraklit erklärte mit seinem Ausspruch „panta rhei“, dass dieser Fluss in ständiger Bewegung und Veränderung sei. Auch in den Schöpfungsgeschichten vieler Kulturen spielt das Wasser eine wichtige Rolle.

 

Bereits die Sumerer beschrieben im Gilgamesch Epos eine große Sintflut, die sich später auch im Alten Testament findet. Schon der Begriff der Schöpfung legt die Nähe zum Element Wasser nahe. Viele Religionen sehen Wasser als Inbegriff des körperlichen und geistigen Lebens. Entsprechend spielen Quellen, Flüsse und Meere eine tragende Rolle bei den unterschiedlichen Riten, denn Wasser steht für Reinigung und Erneuerung. Beispiele hierfür finden sich im rituellen Bad im Ganges bei den Hindus. Das Judentum kennt das Bad in der Mikwe. Im Islam gibt es die Waschung vor dem Gebet. Im Christentum wird durch die Taufe mit Wasser die Aufnahme in die Kirche vollzogen.

 

In der Esoterik steht Wasser sinnbildlich für die Seele, innere und unbewusste Gefühle, Träume und Fantasien. Ist das Element Wasser bei einem Menschen gut ausbalanciert, treten positive Eigenschaften wie Kreativität und Urvertrauen hervor. Ein Zuviel an Wasser führt dagegen zu Passivität und Selbstmitleid. Quellen und Flüsse gelten dabei als Kraftorte, aus denen Energie geschöpft werden kann.

 

 

Wasserstoff – die Nummer eins der Elemente

Die moderne Naturwissenschaft kennt kein Element Wasser. Wasser (H2O) ist hier vielmehr die chemische Verbindung von zwei Atomen des Elementes Wasserstoff (H) mit einem Atom Sauerstoff (O) . Dieses Wassermolekül ist in Form eines Tetraeders aufgebaut, auch Symbol des philosophischen Elements Wasser. Aber auch im streng wissenschaftlichen Periodensystem der Elemente nimmt Wasserstoff mit der Ordnungszahl 1 eine herausragende Rolle ein.

 

Die chemische Verbindung Wasser ist bei Zimmertemperatur flüssig. Aber auch die beiden anderen Aggregatzustände sind den Menschen seit langer Zeit bekannt. Bei Null Grad Celsius gefriert Wasser zu festem Eis, bei 100 Grad Celsius wird Wasser als Dampf gasförmig.

 

 

Erfolgsgeschichte Mensch und Wasser

Wasser ist eine wichtige Lebensgrundlage für Mensch und Natur. Dabei stillt Wasser nicht nur den Durst, sorgt für gutes Wachstum in der Landwirtschaft und tränkt Tiere. Wasser steht auch für Verbindung und Kommunikation. Wasserstraßen verbinden Handelszentren und schaffen wichtige Voraussetzungen für die Industrie.

 

Dabei sieht sich der Mensch seit Jahrtausenden der Problematik des Zuviel und Zuwenig an Wasser ausgesetzt. Denn genauso wie Dürren zu Missernten und Hungersnöten führen, bedrohen Hochwasser die Lebengrundlagen und vernichten Ernten. Mensch und Wasser stehen also in einer uralten Beziehung, die Wohlstand und Vernichtung eng aneinander rückt.

 

 

Wassermangel – altes Problem mit neuen Dimensionen

Nur ein Bruchteil des Wasserbedarfs weltweit entfällt auf die Trinkwasserversorgung. Ein großer Teil des Wasserbedarfs wird in der Industrie verbraucht. In Deutschland beträgt – ohne den industriellen Verbrauch – der durchschnittliche Wasserbedarf rund 130 Liter pro Einwohner und Tag. Davon entfallen jedoch nur rund zwei Liter auf Speisen und Getränke. Der übrige Wasserverbrauch entfällt auf Duschen, Toilettenspülungen, Waschmaschinen und weitere Haushaltsgeräte. 130 Liter erscheinen auf den ersten Blick gar nicht so viel – zumal viele Haushaltsgeräte immer sparsamer arbeiten und der bewusste Umgang mit Trinkwasser generell ein Teil des kollektiven Umweltbewusstseins ausmacht. Im weltweiten Vergleich sieht der Umgang mit dem Element Wasser jedoch etwas anders aus.

 

Wassermangel bedroht das Leben vieler Menschen.

Aktuell sind rund vier Milliarden Menschen von Wasserknappheit betroffen. Das bedeutet, dass etwa zwei Drittel der Weltbevölkerung mindestens einen Monat im Jahr unter Wassermangel leiden. Bis zu 2,9 Milliarden verfügen zwischen vier und sechs Monaten nicht über ausreichende Wassermengen. Eine halbe Milliarde Menschen ist permanent unzureichend mit Wasser versorgt. In der Folge sterben immer mehr Menschen aufgrund des Wassermangels beziehungsweise aufgrund des mangelhaften Zugangs zu sauberem Trinkwasser.

 

 

Trinkwasser – ein Menschenrecht

Seit 2010 wurde der Zugang zu sauberem Wasser von den Vereinten Nationen als eigenständiges Menschenrecht anerkannt und hat das Thema damit noch einmal stärker in das globale Bewusstsein gerückt.

 

Die Erde ist zwar zum größten Teil von Wasser bedeckt, jedoch lediglich drei Prozent davon ist Süßwasser und nur ein Prozent steht als Trinkwasser zur Verfügung. Die ausreichende Versorgung der Weltbevölkerung mit sauberem Trinkwasser und dem Zugang zu sanitärer Grundversorgung ist eine der größten Herausforderungen der Zeit und eines der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, die bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden sollen.

 

Ob diese Ziele wirklich erreicht werden, ist derzeit zweifelhaft, denn der Zugang zu Trinkwasser wird gerade in den armen Ländern des Südens immer schwieriger. Dabei spielen unterschiedliche Faktoren gemeinsam eine tragende Rolle. Zum einen graben multinationale Konzerne vor Ort – im wahrsten Sinne des Wortes – den Menschen das Wasser ab. Zum anderen führen klimatische Veränderungen zu Versteppungen und Dürren ganzer Landstriche. In einigen Teilen der Welt verseucht auch der chemische Abbau von Bodenschätzen das Grundwasser.

 

Eine Entwicklung, der entgegengewirkt werden muss. Neben vielen internationalen Hilfsorganisationen, wie beispielsweise der Welthungerhilfe, macht sich auch seit rund zehn Jahren die Hamburger Initiative Viva con Agua  für „Wasser für alle“ stark. Durch eine forcierte Präsenz auf Festivals, Konzerten und Sportevents ist es dem jungen Verein in kurzer Zeit gelungen, das weltweite Wasserproblem vor allem bei jungen Menschen erfolgreich zu platzieren.

 

 

Einfluss des Wassers auf das globale Klima

Die Klimakrise bringt auch die Ozeane in Gefahr.

Der Einfluss des Wassers auf das Wetter ist weithin bekannt. Schließlich werden die jeweiligen Meeresströmungen in nahezu jedem Wetterbericht erwähnt – so sorgt beispielsweise der Golfstrom für das angenehme Klima Mitteleuropas.

 

Welche Rolle spielt jedoch das Element Wasser bei der langfristigen Entwicklung des globalen Klimas? Hier ist der Einfluss der Weltmeere von Bedeutung, denn ein großer Teil der menschlich verursachten CO2-Emissionen wurde in den Ozeanen gespeichert. Die enormen Mengen an Treibhausgasen – Wissenschaftler gehen von rund 140 Milliarden Tonnen CO2 seit Beginn der Industrialisierung aus – haben jedoch dazu geführt, dass diese riesigen Speicher mittlerweile voll sind.

 

Verstärkt wird das Problem durch die steigende Erwärmung der Erde, die auch zu einem Temperaturanstieg der Meere führt. Denn das erwärmte Meerwasser kann das gebundene Kohlendioxid schlechter halten. Die Folge: Das einst gebundene CO2 entweicht, steigt in die Atmosphäre und verstärkt so den Treibhauseffekt.

 

Ein weiterer Effekt, der sich kaum noch von der Hand weisen lässt: Die Erwärmung der Ozeane bedingt das wachsende Auftreten extremer Wirbelstürme. Darüber hinaus führt ein Anstieg der Temperaturen in den Ozeanen bereits seit einiger Zeit zu einer Veränderung des gesamten marinen Ökosystems.

 

Die Auswirkungen sind dabei extrem vielfältig und stehen in unzähligen Abhängigkeiten zueinander. So zerstört die Versauerung der Meere riesige Korallenriffe. Auch die Lebenswelt der Fische, Meeressäuger und –vögel verändert sich rapide. Damit geht eine große Anzahl an Tier- und Pflanzenarten unwiederbringlich verloren.

 

 

Wasser schützen – Wasser nutzen

Wasserkraft – natürliche Energien nutzen.

Die Bedeutung des Wassers für unser Leben ist zwar generell bekannt, doch der Schutz von der Meere, des Grund- und Trinkwassers muss weiter voran gebracht werden. Bereits seit 25 Jahren macht der „Tag des Wassers“ am 22. März weltweit auf die existenzielle Bedeutung des Elementes aufmerksam. Genauso lange schon gibt es den „Tag des Meeres“ am 8. Juni, der einmal mehr auf die Besonderheiten dieses besonderen Lebensraums hinweist.

 

Damit diese Aktionstage nicht zu Gedenktagen werden, ist jedoch Handeln angesagt. Ein effektiver Schutz des Wassers besteht auch in der nachhaltigen und sinnvollen Nutzung des nassen Elementes.

 

Gerade im Bereich der sauberen und klimafreundlichen Energiegewinnung, kann Wasser – als kraftvolles Element – einen wichtigen Beitrag leisten. Denn Wasserkraftwerke sind ein wichtiger Teil im Mix Erneuerbaren Energien und basieren auf einer bekannten und bewährten Technologie. Ein wichtiger Vorteil besteht außerdem in der kostengünstigen, gleichmäßigen und effizienten Energieproduktion der Anlagen. Durch einen modernen und umweltbewussten Aufbau der Wasserkraftanlagen, ist darüber hinaus der Eingriff in die Natur sehr gering. Besonders in Norwegen und in der Schweiz wird die Energie aus Wasser genutzt.

 

 

Die etwas andere Art des Wassersparens

Wassersparen bedeutet nicht nur, den Wasserhahn immer wieder gut zuzudrehen, sondern auch, den Geldhahn zu öffnen. Denn wer regelmäßig in Unternehmen aus dem Bereich Wasser investiert, wird schnell feststellen, dass „steter Tropfen den Stein höhlt“. Denn bereits ab monatlich 100 Euro können Anleger bei einer mittleren Laufzeit von mindestens acht Jahren von hohen Renditen profitieren. Genauso ist auch die einmalige Anlage ab 5.000 Euro möglich.

 

Dabei unterliegen alle Unternehmen in Musterdepot Wasser strengen ethischen und ökologischen Kriterien. Das angelegte Geld fließt in rund 150 Wasser-Unternehmen, wie beispielsweise Anbieter von Meerwasserentsalzungsanlagen sowie vielfältige Zulieferer und Produzenten aus den Bereichen Wasseraufbereitung, – reinigung und –einsparung.

 

Grünes Geld,  erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen, bietet mit dem Einmalsparen beziehungsweise dem Sparplan Wasser ein Investment, das sich für Anleger, Umwelt und Klima gleichermaßen auszahlt.

 

Finden Sie Ihre Möglichkeiten, das Element Wasser zu unterstützen und machen Sie den Grünes Geld Test.

 

 

 

 

PS: Übrigens setzt auch die Grünes Geld Vermögensverwaltung (ab 50.000 Euro Anlagevolumen) einen Schwerpunkt auf das Thema Wasser.

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

Serie: Element Luft – Unsichtbar und dennoch wirkungsvoll

Dienstag, 10. Oktober 2017
Zusammenfassung: Luft ist – neben Erde, Feuer und Wasser - eines der klassischen vier Elemente. Luft steht für Schnelligkeit, Flexibilität und Erneuerung. Eigenschaften, die auch in der modernen Energiewirtschaft genutzt werden. Als Windenergie spielt das lebenswichtige Element eine tragende Rolle in der Energiewende.

 

 

Das Element Luft steht für Leichtigkeit und Offenheit.

„Von Luft allein kann man nicht leben!“, so lautet ein altes Sprichwort. Quintessenz dieser bodenständigen Lebensweisheit ist, dass das Element Luft – unsichtbar und unfassbar, niemanden ernähren kann. Der Verfasser dieses Sprichwortes hängt also eher dem Element Erde an, das wir in unserer kleinen philosophischen Serie zu den vier Elementen in der vergangenen Woche behandelt haben.

 

Sicher ist Luft allein zum Leben zu wenig – doch ohne Luft geht es definitiv nicht. Weder spirituell noch wissenschaftlich. Denn zum einen bildet das ausbalancierte Zusammenspiel der Elemente und ihrer unterschiedlichen Eigenschaften die Basis allen Seins. Selbst der griechische Philosoph Anaximenes von Milet, der Luft als Urstoff allen Seins sah, räumt die Bedeutung und Wichtigkeit der anderen Elemente in seinen Betrachtungen mit ein. So entstanden in seiner Gedankenwelt die Elemente Erde (Gestein), Feuer und Wasser aus der Luft.

 

Zum anderen ist die Luft als Atemluft eine unabdingbare Grundlage des biologischen Lebens. Bereits in der christlichen Schöpfungsgeschichte haucht Gott Adam den „Odem des Lebens“ ein und machte ihn so zum Menschen.

 

 

Es liegt was in der Luft

Luft ist unsichtbar, hinterlässt aber Spuren.

Streng wissenschaftlich gesehen ist Luft ein sehr ungenauer Ausdruck. Im Allgemeinen bezeichnet Luft das Gasgemisch unserer Erdatmosphäre. Damit besteht das philosophische Element Luft zum größten Teil aus dem chemischen Element Stickstoff – immerhin rund 78 Prozent – und zu einem kleineren Teil aus dem Element Sauerstoff (rund 21 Prozent). Den Rest machen Edelgas, Kohlenstoffdioxid und Spuren anderer Gase aus. Ohne dieses Gasgemisch ist kein Leben möglich.

 

Umgangssprachlich steht Luft jedoch auch schlichtweg für Wind. Frische Luft und frischer Wind sorgen Bewegung und Veränderungen in der Natur. Dabei entstehen Winde durch die unterschiedlichen Temperaturen in den Luftschichten. Etwa, weil die Sonneneinstrahlung die Erde unterschiedlich erwärmt. Entsprechend strömt beispielsweise heiße Luft vom Äquator zu den kälteren Polen. In Küstengebieten entstehen am Morgen Winde durch die wärmere Landluft, die aufsteigt und in deren Lücke die kühlere Seeluft strömt. Am Abend dreht sich dieser Effekt um, dann weht der Wind vom Land in Richtung Meer, wo sich die Luft wieder über dem Wasser abkühlt.

 

 

Die Leichtigkeit des Seins

Die grundlegende Bedeutung der Luft für das Leben auf der Erde und die natürlichen Kreisläufe der Winde, machen Luft zum Element der Flexibilität, Schnelligkeit und Veränderung. In der mittelalterlichen Alchemie wurde dem Element Luft das Metall Quecksilber beigeordnet, das einzige im natürlichen Zustand flüssige Metall, das auf seine Umgebungstemperatur rasch reagiert.

 

Das Element Luft steht in der vier-Elementen-Theorie für Leichtigkeit, Flüchtigkeit und Beweglichkeit. Was wie Anforderungen an moderne Manager klingt, hat aber auch Schattenseiten. Denn die Kehrseite steht für Unzuverlässigkeit und Sprunghaftigkeit. Der sprichwörtliche Luftikus steht noch immer für eine besonders leichtsinnige Person.

 

Wer sich jedoch im Wind treiben lässt, sieht viel von der Welt, erhält auch einen Blick aus einer anderen Perspektive und steht ständig in immer neuem Kontakt und Austausch mit Welt. Dem entsprechend ist Luft auch das Element der Kommunikation. Wenn das Luftelement im Menschen ausbalanciert ist, so die kosmische Philosophie, verfügen Menschen über Lernfähigkeit, Offenheit und einen wachen Geist. Veränderungen werden dann positiv und als Chance wahrgenommen. „Luftmenschen“ erleben eine Leichtigkeit des Seins, sind humorvoll und ausgeglichen mit sich und der Welt.

 

Ein schlecht ausbalanciertes Luftelement führt dagegen zu Reiz- und Informationsüberflutung sowie Haltlosigkeit und muss erst wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

 

 

Frei wie der Wind

Das Luftwesen Adler ist in vielen Kulturen Wappen- und Symboltier.

Das Element Luft übt auf Menschen eine besondere Faszination aus, denn während Laufen und Schwimmen für viele Menschen möglich ist, ist selbst fliegen zu können ein Menschheitstraum, der nur mit aufwändigen technischen Hilfsmitteln in der Moderne möglich wurde.

 

Daher beflügeln fliegende Luftwesen seit Urzeiten die Phantasie der Menschen. Angefangen bei den Luftgeistern der griechisch-römischen Mythologie, über die Engel im Christentum bis hin zu den Feen und Elfen des Volksglaubens, die an Faszination kaum eingebüßt haben. Luftwesen standen auf der Seite des Guten und der Natur. Standen Menschen in Notlagen bei und waren teilweise auf für die Phänomene der Lüfte, also Stürme und Unwetter, verantwortlich.

 

In vielen Kulturen übernahmen auch Vögel – als natürliche Wesen der Lüfte – die Verbindung zwischen Menschen und Geister- oder Götterwelt. So standen die beiden Raben Odins bei den Germanen für Weisheit, bei vielen Stämmen der Ureinwohner Nordamerikas wurde der Adler als Totemtier verehrt. Seine majestätische Erscheinung hat den Adler bis in die heutige Zeit zu einem weitverbreiteten Wappentier und einem Symbol von Freiheit und Unabhängigkeit gemacht.

 

 

Der Traum vom Fliegen

Die Kehrseite der grenzenlosen Freiheit: enorme CO2-Emissionen.

Der alte Menschheitstraum, sich frei wie ein Vogel in die Lüfte zu erheben, ist mittlerweile Realität geworden. Flugverkehr ist aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Die Schattenseite dieser Entwicklung, sind die enormen Mengen der klimaschädlichen Abgase durch die Verbrennung von Flugbenzin. Besonders fatal: die Auswirkungen dieser Emissionen sind in Flughöhe rund dreimal größer als am Boden. Damit wird der Treibhauseffekt entsprechend vergrößert.

 

Mittlerweile beträgt der Gesamtanteil des Flugverkehrs an der globalen Erwärmung immerhin bereits 5 Prozent, die Wachstumsraten entwickeln sich dabei jedoch rasant nach oben: in den vergangenen 25 Jahren haben sich die CO2-Emissionen durch den Flugverkehr bereits verdoppelt.

 

Getragen wird diese Entwicklung zum einen durch einen veränderten Lebensstil. Kurzreisen mit dem Flieger sind sehr viel billiger und – damit auch für viele Menschen – erschwinglicher geworden.

 

Darüber hinaus hat auch der Frachtverkehr mit dem Flugzeug stark zugenommen: Rund 30 Millionen Tonnen Fracht – häufig exotische Früchte – werden pro Jahr auf dem Luftweg befördert.

 

 

Fossile Energien sorgen für „dicke Luft“

Das Beispiel des zunehmenden Flugverkehrs zeigt, das Element Luft eröffnet Möglichkeiten und beflügelt Erfindergeist. Gleichzeitig gerät das Element Luft eben durch diese Entwicklungen auch zunehmend in Gefahr.

 

Denn der massenhafte Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) sorgt zunehmend für „dicke Luft“ in der Erdatmosphäre. Zwar ist CO2 wichtig als Kohlenstofflieferant für die Photosynthese und damit für das Pflanzenwachstum, jedoch hat der hohe Verbrauch fossiler Brennstoffe seit der Industrialisierung dazu geführt, dass der Kohlendioxidgehalt in der Erdatmosphäre um mehr als 40 Prozent zugenommen hat. Die hohe CO2-Konzentration zeichnet für den Anstieg der globalen Erderwärmung verantwortlich.

 

Das besondere am Element Luft ist jedoch, dass es selbst auch einen Weg vorgibt, dem anthropogenen – als von Menschen verursachten – Treibhauseffekt entgegenzuwirken. Die Lösung: die konsequente Nutzung Erneuerbarer Energien, in diesem Falle der Windenergie.

 

 

Frische Luft sorgt für Veränderung

Windkraftanlagen nutzen die positive Energie der Luft.

Windkraftanlagen bringen eine frische Brise in den Energiemarkt. Denn obwohl die Energiewende in Deutschland eine beschlossene Sache ist, muss die Infrastruktur zur Gewinnung von sauberem, sicheren und klimafreundlichem Strom noch weiter leistungsfähig ausgebaut werden.

 

Windenergie spielt dabei im Mix der erneuerbaren Energieträger eine herausragende Rolle. Denn keine andere Art der Energiegewinnung blickt auf eine so lange Geschichte zurück. Die Kraft aus den Lüften wird bereits seit Jahrtausenden genutzt, um die Arbeit zu erleichtern. Dabei halten die Kräfte der Luft die Flügel der Windmühlen unablässig in Bewegung.

 

Eine bewährte Technologie also, die sich in den letzten Jahrhunderten immer weiter verfeinert hat. Die Windräder wurden immer effizienter, größer und höher. Die gewonnene Energie kann gespeichert und in die immer leistungsfähigeren Netze eingespeist werden.

 

Damit wird Luft wieder seinen Elementen-Eigenschaften gerecht und sorgt für Verbindung und Kommunikation. Durch die umweltfreundliche Art der Stromerzeugung, steht Luft auch weiter für Naturnähe und hilft dabei, die globalen Klimaschutzziele zu erreichen.

 

Aber nicht nur die Bewahrung von Umwelt und Klima sind überzeugende Argumente für die Windenergie. Sie ist darüber hinaus auch extrem kostengünstige Art der Energiegewinnung. Und eine erfolgreiche dazu: Aktuell sichern rund 28.000 Windkraftanlagen bereits 14,5 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland. Dabei ist das enorme Potenzial dieser Art der Energiegewinnung noch längst nicht ausgeschöpft. Laut einer Untersuchung des Umweltbundesamtes sind in Deutschland rund 14 Prozent der Landfläche für den Aufbau und Betrieb von Windenergieanlagen geeignet. Nach einer Berechnung der Agentur für Erneuerbare Energien, können bereits auf 0,75 Prozent Landfläche gut zwanzig Prozent des deutschen Strombedarfs erzeugt werden. Eine hundertprozentige Abdeckung des nationalen Energieverbrauchs ist also theoretisch möglich. Auch in der Praxis zeigt sich eine hohe Akzeptanz der Windkraft als Energielieferant. Mögliche Schwankungen in der Energieproduktion durch windärmere Zeiten können durch den Mix der Erneuerbaren Energien leicht ausgeglichen werden. Auch hier zeigt sich, dass eine Ausbalancieren der unterschiedlichen Kräfte – zu einem optimalen Ergebnis führen.

 

Da Windräder vergleichsweise wenig Fläche verbrauchen – schließlich spielt sich die Energiegewinnung in luftigen Höhen ab – kann gleichzeitig an den Standorten auch Landwirtschaft betrieben werden. Ein weiteres Plus, denn auch das Element Erde findet hier seine Berechtigung.

 

 

In Windräder investieren, statt Luftschlösser bauen

Das Element Luft beflügelt den Ausbau der Windenergie und sorgt für eine saubere Umwelt und ein gesundes Klima. Wer sich dem Element Luft verbunden fühlt und die Erdatmosphäre nachhaltig erhalten und schützen will, sollte keine Luftschlösser bauen, sondern lieber in Windparks investieren.

 

Denn Windenergie ist nicht nur eine intelligente Art der Energiegewinnung, sondern auch eine attraktive Art der Geldanlage. Begünstigt durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), zählen Investments in Windenergie in Deutschland zu einer hocheffizienten Assetklasse.

 

Dabei bieten sich vielfältige Möglichkeiten der nachhaltigen Geldanlage. Bereits ab 100 Euro monatlich eröffnet das Klima Monatssparen die Möglichkeit, am Erfolg der erneuerbaren Energien mitzuwirken und zugleich davon zu profitieren. Ab 5.000 Euro ist darüber hinaus die Klima Geldanlage möglich.

 

Noch unmittelbarer ist jedoch die Beteiligung an einem Windenergieprojekt. Durch die Investition in einen Sachwert aus dem Bereich der Windenergie haben Anleger sind Anleger direkt in den Ausbau dieser Energiequelle einbezogen.

 

Grünes Geld, erfahrener Anbieter von Investments im Bereich der Erneuerbaren Energien, verfügt über ein breites Angebot von Windprojekten. Außerdem halten die Experten in Sachen nachhaltiger Investments rund 300 weitere interessante Geldanlagen bereit, die eine sinnvoll ökologisch und sozial Wirkung erzielen.

 

Finden Sie Ihre Möglichkeiten, das Element Luft zu unterstützen und machen Sie den Grünes Geld Test.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Serie: In die Lebensgrundlagen investieren – Element Erde

Mittwoch, 04. Oktober 2017
Zusammenfassung: Die klassischen vier Elemente Erde, Luft, Feuer und Wasser bilden die Grundlagen des Lebens. Auch wenn die Vier-Elementen-Lehre gegenüber der modernen Wissenschaft stark vereinfacht, bildet sie die Grundprinzipien der Natur ab. Auch bei der Betrachtung nachhaltiger Entwicklung und der Planung sinnvoller Investitionen können sie ein Wegweiser sein.

 

 

Die klassischen vier Elemente.

Erde – Luft – Feuer – Wasser – seit der griechischen Philosophie werden diese vier Elemente als Grundlage unseres Seins betrachtet. Sie stehen für die Kräfte des Lebens und die glühend und verzehrend, flüssig, gasförmig oder fest sind.

 

Auch wenn diese Prinzipien heute sehr spirituell und wenig rational erscheinen, bildet die Gedankenwelt der Vier-Elemente-Lehre die Grundlage der modernen Naturwissenschaften.

 

 

Entstehung der Vier-Elemente-Lehre

Vor der Lehre der vier Elemente, die in ihrem Zusammenwirken das Leben bestimmen, stellten verschiedene griechische Philosophen vor rund 2500 Jahren Theorien darüber auf, welche Kraft beziehungsweise welcher Urstoff der bestimmende sei.

 

Thales von Milet stellte die These auf, dass alle Stoffe nur ein Aspekt des Urstoffs Wasser sei. Seiner Ansicht nach, war die Erde eine flache Scheibe, die auf einem großen Meer schwimmt. Auch oberhalb des Himmelsgewölbe, so Thales, sei Wasser.

 

Dem entgegen stand die Theorie des Philosophen Anaximenes, der die Luft als Urstoff definierte, aus dem die Elemente Wasser und Erde erste entstehen würden.

 

Dagegen wandte sich Heraklit, der Feuer zum Urstoff erklärte. Schließlich sei Feuer wandelbar und veränderlich, genauso, wie sich im Universum alles in ständiger Veränderung befinde.

 

Während sich diese Philosophen noch über einen Urstoff stritten, bezog der Naturphilosoph Empedokles alle Elemente in seine Betrachtung mit ein und löste sich von der Urstoff-Theorie, die seiner Meinung nach nur die unterschiedlichen Zustände eines Stoffes – die Aggregatzustände – beschreiben. Er erklärte die vier Elemente als die Grundsubstanzen, aus denen – je nach Mischung – die Vielfalt aller existierenden Stoffe entstehen. Diese Idee bildete die Grundlage des Periodensystem der Elemente in der modernen Chemie.

 

Die Gedankenwelt der griechischen Philosophen bezog zwar vielfältige naturwissenschaftliche Betrachtungen mit ein, ebenso wichtig war jedoch auch die geistige Komponente.

 

So ordnete Empedokles den vier Elementen Gottheiten zu. Entsprechend der griechischen Götterwelt, wurden den Elementen die besonderen Eigenschaften der jeweiligen Gottheit zugeschrieben.

 

  • Das Element Feuer steht für Zielstrebigkeit und Ehrgeiz.
  • Das Element Wasser symbolisiert Nachgiebigkeit und Sanftheit.
  • Das Element Luft steht für Flexibilität und Veränderung.
  • Das Element Erde steht für Beständigkeit und Starre.

 

Entstehung eines komplexen Systems

Unsere Erde – ein fragiles Zusammenspiel der Elemente.

Die Vier-Elemente-Lehre wurde in der Folgezeit von Philosophen stetig weiterentwickelt und fand auch Einzug in andere Disziplinen. So sah beispielsweise die klassische Medizin Krankheit als Ungleichgewicht der Elemente, eine Annahme, die sich in der modernen alternativen Heilung wiederfindet.

 

In der Alchemie wurde den Elementen jeweils ein Metall zugeordnet, das für die jeweilige Elementenenergie steht. Gold stand für das Element Feuer, Silber für Wasser. Dem Element Luft wurde Quecksilber beigeordnet und Blei für Erde.

 

Im 16. Jahrhundert griff der Arzt, Alchemist und Astrologe Paracelsus die Vier-Elementen-Lehre wieder auf und ordnete den Elementen jeweils Naturgeister zu. Auch die Astrologie ordnete den Tierkreiszeichen ein charakteristisches Element bei.

 

Gemäß der klassischen Lehre Platons, wurde außerdem jedem Element ein regelmäßiger Körper zugeteilt. Die Vier-Elemente-Lehre entwickelte sich zu einem komplexen System. Zum einen wurde den Elementen weitere Eigenschaften und Zuständigkeiten zugeschrieben. Beispielsweise eine Zuordnung der vier Temperamente oder der vier Himmelsrichtungen oder eines speziellen Symbols. Zum anderen beeinflusst die Lehre der vier Grundelemente bis heute das westliche Denken und hat Eingang in Kunst, Literatur und in die moderne Philosophie gefunden.

 

Auch wenn in der Moderne Vernunft und Wissenschaft als Grundlagen der Entscheidungen dienen, ist die Idee der vier Elemente, die unser Leben beeinflussen und bestimmen noch immer präsent und ein unlösbarer Teil der Gedankenwelt. In unserer kleinen Serie verbinden wir daher in den kommenden Wochen nachhaltige Investments mit der Philosophie der Elemente, die das Leben bestimmen. Den Anfang macht in dieser Woche das Element Erde.

 

 

Die Erde: Das bodenständige und vielseitige Element

Die Erde als Grundlage des Lebens.

Dem Element Erde werden unterschiedliche Eigenschaften zugeordnet. Im Allgemeinen steht Erde für Beständigkeit, Struktur und Ordnung. Sie gilt als das konkrete und materielle Element mit einem Sinn für das Praktische und Machbare. – Kurzum, Erde ist greifbar und sorgt für Sicherheit und Leben. Entsprechend werden der Erde auch mütterliche Eigenschaften zugeschrieben. Besonders bekannt ist die Erdmutter Gaia aus der griechischen Mythologie. Aber auch der griechischen Göttin Demeter wurde die Verantwortung für Erde, Landwirtschaft und Fruchtbarkeit zugeschrieben. Entsprechend ist die antike Gottheit Namensgeberin für ein Gütesiegel der biologischen Landwirtschaft.

 

Auch im alltäglichen Sprachgebrauch ist noch immer vielfach von „Mutter Erde“, teilweise auch von „Mutter Natur“, die Rede. Neben diesem metaphorischen Begriff gibt es darüber hinaus auch die Muttererde, jener fruchtbaren Schicht im Erdboden, der nicht zerstört werden darf und unter besonderem Schutz steht.

 

 

Geschenke der Erde: Nahrung – Bodenschätze – Energie

Das Element Erde steht für Fruchtbarkeit und vielfältiges Wachstum – kurzum für Biodiversität. Dabei liefert die Erde nicht nur reichhaltig Nahrung für alle Lebewesen, sondern auch vielfältige Bodenschätze. Darüber hinaus war die Erde auch lange die führende Lieferantin von Energie. Angefangen bei getrocknetem Torf, der früher als Brennstoff genutzt wurde, bis hin zu den fossilen Energien wie Erdöl, Erdgas und Kohle.

 

Das klingt sehr natürlich und ausgewogen. Jedoch hat die Plünderung und der Raubbau an der Erde extreme Ausmaße angenommen. Im Bereich der Lebensmittel hat die industrielle Landwirtschaft immensen Schaden angerichtet. Massentierhaltung, Brandrodungen, Ausbau von Monokulturen und exzessiver Ackerbau zerstören die Lebensgrundlagen mehr, als dass sie die wachsenden Weltbevölkerung angemessen ernähren.

 

Auch der großangelegte Abbau von Bodenschätzen fügt der Erde einen enormen Schaden zu. Um beispielsweise an Gold und Seltene Erden zu kommen, werden weitflächige Gebiete zerstört und Menschen unter sklavenhalterischen Bedingungen ausgebeutet.

 

Und schließlich werden durch den Abbau und die Verwendung von fossilen Energien die Lebensgrundlagen auf der Erde existenziell bedroht. Denn zum einen führt die Verbrennung der fossilen Energieträger zum Ausstoß von Kohlendioxid. Dadurch wird der Treibhauseffekt verstärkt und die Erderwärmung nimmt zu. Zum anderen sind die fossilen Energiequellen begrenzt. Selbst der Abbau von Torf, der als Brennstoff längst ausgedient hat, bringt mittlerweile Gefahren für die Erde mit sich. Durch großangelegte Trockenlegung von Mooren zur Torfgewinnung – etwa für Pflanzerde – wurden wichtige natürliche Lebensräume zerstört.

 

Höchste Zeit also, die Erde als grundlegendes Element des Lebens besser zu behandeln, denn Alternativen sind durchaus möglich.

 

 

Erde in Gefahr

 Dass die Erde in Gefahr ist, rückt immer stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein. Seit 1970 wird daher weltweit der Tag der Erde (Earth Day) am 22. April jeden Jahres begangen. Zielsetzung dieses Aktionstages ist es, die Wertschätzung für die Umwelt zu stärken, auf die zunehmende Umweltverschmutzung und –zerstörung aufmerksam zu machen sowie das ressourcenverschlingende Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen.

 

Während der Tag der Erde durchaus das Zusammenspiel der Elemente zum Thema hat und beispielsweise die Bedeutung von Wasser für den Fortbestand des Planeten würdigt, gibt es einen weiteren Gedenktag, der sich ausschließlich der Bedeutung der Erde im Sinne des Erdboden widmet: der Weltbodentag (World Soil Day), der seit dem Jahr 2002 am 5. Dezember begangen wird.

 

Ziel dieses Tages ist es, die Bedeutung des Bodens stärker ins Bewusstsein zu rufen. Denn auch diese Lebensgrundlage wird zunehmend knapp. Schließlich bestehen lediglich zwölf Prozent der Erdoberfläche aus einem Boden, der zur Ernährung der Menschheit dient. Gleichzeitig wächst die Weltbevölkerung weiter an, während die Ressource Boden verstärkt unter Druck gerät, denn der Anteil an fruchtbarem Boden nimmt rasant ab. Beispielsweise wird allein in Deutschland täglich eine Fläche von rund 130 Hektar für Siedlungs- und Straßenbau verbraucht.

 

Um die Bedeutung der Böden weltweit zu stärken und die lebenswichtige Ressource zu schützen, unterstützen die Vereinten Nationen den Weltbodentag, der von der Internationalen Bodenkundlichen Union (IUSS) ins Leben gerufen wurde.

 

 

In die Erde investieren

Artenvielfalt in der Natur – Reichtum aus der Erde.

Das Element Erde ist muss geschützt werden. Und die Möglichkeiten dazu sind vielfältig. Gerade bei der Betrachtung der Geschenke der Erde, Nahrung, Bodenschätze und Energie, ergeben sich wichtige Handlungsfelder, die eine nachhaltige Entwicklung unterstützen und damit auch den Fortbestand der Erde sichern.

 

Um die Ausbeutung von Mensch und Natur bei der Gewinnung von Bodenschätzen endlich zu stoppen, sind Produzenten und Konsumenten gleichermaßen gefordert. Beim Abbau von Rohstoffen müssen soziale und ökologische Arbeitsbedingungen sichergestellt und überwacht werden. Konsumenten sollten hier auf entsprechende Siegel, wie beispielsweise das Fairtrade-Siegel, achten. Aber auch ein kritisches Hinterfragen der eigenen Konsumgewohnheiten ist hier durchaus angebracht.

 

Zum Thema fossile Energieträger gibt es eine einfache und klimafreundliche Lösung – nämlich der Ausbau und die konsequente Nutzung erneuerbarer Energien. In dem fossile Energieträger in der Erde bleiben, werden Umwelt und Klima geschont. Stattdessen springen hier die Elemente Luft, Feuer und Wasser hilfreich zur Seite. Denn mit Windenergie, Solaranlagen und Wasserkraftwerken kann eine saubere und nachhaltige Energie erzeugt werden, die niemals knapp wird. Aber auch die Erde liefert selbst eine klimaschonende Alternative im Energiebereich: Mit Biomasse kann auf natürliche Weise Energie erzeugt werden. Gleichzeitig läuft der natürliche Kreislauf der Erde – das Wachsen und Vergehen – ununterbrochen weiter.

 

Konsumenten sollten daher bei der Wahl ihres Energielieferanten darauf achten, dass Erde, Umwelt und Klima geschont werden und sich für Energie aus erneuerbaren Quellen entscheiden.

 

Wer sein Geld sinnvoll anlegen und die Energiewende aktiv mit voran bringen will, sollte sich über die vielfältigen Möglichkeiten der Geldanlagen in diesem Bereich informieren. Grünes Geld, erfahrener Experte im Bereich der nachhaltigen Geldanlagen, verfügt über ein breites Angebot von interessanten Investments in diesem Bereich. Angefangen beim einfachen Monatssparen, bis hin zur direkten Beteiligung an konkreten Projekten bietet das Unternehmen Finanzprodukte für nahezu jeden Anlegertyp.

 

Wem beim Element Erde der Aspekt der Nahrung besonders am Herzen liegt, findet im Bereich der nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft vielfältige Möglichkeiten, für eine positive Entwicklung der Erde zu sorgen. Wer auf natürliche Lebensmittel und biologische Landwirtschaft Wert legt, kann diese Bereiche auch im Bereich der Geldanlagen berücksichtigen. Hier bieten auch Investitionen in Holzprojekte  – einem der schönsten Geschenke der Erde an den Menschen – eine sinnvolle Investitionsmöglichkeit.

 

Finden Sie Ihre Möglichkeiten, das Element Erde zu unterstützen und machen Sie den Grünes Geld Test.

 

 

 

Carmen Junker   Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Energieeffizienz – Die Kennzeichnung von Elektrogeräten wird neu geordnet

Freitag, 29. September 2017
Zusammenfassung: Energieeffizienz beschreibt die optimale Ausnutzung der Energie bei elektrischen Geräten. Durch die EU-Kennzeichnung mit der farbigen Effizienzskala, können Verbraucher zuverlässig den Verbrauch eines Gerätes ermitteln und so Stromkosten sparen und die Umwelt schonen. Die EU hat in diesem Jahr die vereinfachte Einstufung der Geräte in eine Skala von A bis G beschlossen. Besonders wichtig dabei – die Energieeffizienz von Heizgeräten und Warmwasserbereitern.

 

 

Nicht von den Energiekosten auffressen lassen.

Energiesparen schont die Umwelt und die Haushaltskasse. Aber während Sparsamkeit immer auch mit einem Verzicht verbunden ist, sorgt Effizienz für eine optimale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Mittel.

 

Das Zauberwort lautet daher Energieeffizienz. Und die hat sich in der Tat in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen stark verbessert.

 

 

Wer heute ein neues Elektrogerät anschaffen will, sollte nicht nur die unterschiedlichen Preise vergleichen, sondern auch den Energieverbrauch des Produktes im Blick haben. Denn sonst kommt ein scheinbar günstiges Gerät – durch einen hohen Energieverbrauch – schnell teurer,  als ein sparsameres Gerät zum höheren Preis.

 

Der Energieverbrauch von Haushaltsgeräten durch eine entsprechende Kennzeichnung leicht ersichtlich. Durch den niedrigeren Energiebedarf lassen sich zum einen die privaten Kosten senken, zum anderen wird auch die Energienachfrage eingedämmt. So können die Energieeffizienzziele der Europäischen Union erfolgreich umgesetzt werden.

 

 

Die farbige Skala für den schnellen Überblick

Der Vergleich des Energieverbrauchs ist nicht schwer, denn gemäß einer europäischen Rahmenrichtlinie, sind Elektrogeräte mit einer farbigen Effizienzskala gekennzeichnet, aus der sich der Energiebedarf rasch ermitteln lässt. Damit informieren die Kennzeichnungen die Verbraucher rasch und sorgen für ein verbessertes Bewusstsein im Umgang mit Energie.

 

So können sich Kunden – ohne weitere aufwändige Recherchen- rasch für das energieeffizienteste Produkt entscheiden. Die bunten Hinweise zum Energieverbrauch haben sich zu einem kaufentscheidenden Faktor entwickelt. Hersteller sind damit mehr denn je gefordert, energiesparende und dennoch leistungsfähige Produkte auf den Markt zu bringen.

 

Die Rahmenrichtlinie der EU bezieht sich grundsätzlich auf alle Produkte, die Energie verbrauchen. Damit werden sowohl alle elektrischen Haushaltsgeräte entsprechend bewertet und gekennzeichnet, als auch die entsprechenden Produkte, die gewerblich verwendet werden, beispielsweise gewerbliche Kühlgeräte. Ebenfalls gekennzeichnet werden aber auch Produkte, die selbst keine Energie verbrauchen, jedoch den Energieverbrauch beeinflussen, wie etwa Wärmeschutzfenster.

 

 

Das EU-Energielabel

Die Energieeffizienzklasse bildet die Bewertungsgrundlage für das europäische Effizienzlabel, das für alle Händler und Hersteller in der Europäischen Union verbindlich ist.

 

Im Allgemeinen ist das farbige Effizienzlabel gut sichtbar auf den Geräten angebracht. Es unterteilt die Energieeffizienz in insgesamt sieben Klassen von A bis G. Die Einteilung lehnt sich an das angelsächsische Schulnotensystem an. Dabei ist A die beste Bewertung mit dem niedrigsten Energiebedarf. Mit G gekennzeichnete Geräte sind wahre Energiefresser.

 

Das Effizienzlabel gibt Auskunft über den Energieverbrauch des Gerätes. Oftmals entscheiden sich Hersteller darüber hinaus dafür, weitere Informationen, wie beispielsweise den Energiebedarf eines Jahres mit anzugeben. Bei Spül- und Waschmaschinen auch den Wasserverbrauch. Das ist nützlich und verbraucherfreundlich, dennoch vermittelt der erste Blick auf die farbige Skala bereits die wichtigsten Angaben.

 

Im Gegensatz zu komplexen Verbrauchstabellen und Berechnungen, wurde bei der Entwicklung des Labels für die Energieeffizienz eine sehr einfache Aufbereitung gewählt. Die Kennzeichnung ist in Europa einheitlich, einfach gehalten und sprachneutral.

 

 

Verbesserte Energieeffizienz – „doppelplusgut“

Seit der Einführung der Effizienzskala in der Europäischen Union 1994, wurde das System stetig weiter entwickelt. Gerade bei Kühl- und Gefriergeräte sowie Spül- und Waschmaschinen konnte der Energieverbrauch durch neue technologische Verfahren drastisch reduziert werden.

 

Entsprechend wurde bis zum Jahr 2003 neben der Klassifizierung A, auch die bessere Bewertung A+ erstmals für Kühlschränke vergeben. Anschließend kam die Steigerung A++ hinzu. Seit 2010 trägt die Kennzeichnung A+++ der stetigen Senkung des Energieverbrauchs weiter Rechnung. Seit dem tragen viele effiziente Kühlschränke, Waschmaschinen, Geschirrspüler und Fernsehgeräte die beste Bewertung.

 

Geändert hat sich in den letzten Jahren nicht nur die feinere Abstufung der Bewertung der Energieeffizienz, sondern auch die Ausweitung der Kennzeichnungspflicht. Was mit Kühlschränken und Waschmaschinen – den weißen Haushaltsklassikern begann, dehnte sich weiter über den gesamten Haushalt aus. Darüber hinaus wurden auch Mindeststandards festgelegt. Sod müssen beispielsweise seit 2013 alle im Handel angebotenen Wäschetrockner mindesten die Energieeffizienzklasse C erreichen.

 

 

Neu: Zurück zur einfachen Klassifizierung A bis G

Mit der Untereinteilung der ehemals höchsten Einstufung der Effizienzklasse A soll jetzt mit der neuen Verordnung zur Kennzeichnung der Energieeffizienz Schluss sein. Im Sommer diesen Jahres hat der Rat der Europäischen Union die Novellierung der Richtlinie zur Kennzeichnung der Energieeffizienz beschlossen. Dabei werden die Grundprinzipien der bisherigen Kennzeichnung beibehalten, der Anwendungsbereich jedoch ausgeweitet und präzisiert.

 

Mit der neuen Verordnung, kehrt die Klassifizierung der Energieeffizienz zur einfacheren Einordnung A bis G zurück. Das energieeffizienteste Gerät soll dabei höchstens mit Note „B“ ausgezeichnet werden. Damit bleibt für weitere technologische Verbesserungen weiter Luft nach oben. Bei Produkten mit besonders hohem Verbesserungspotenzial, sollen die Klassen A und B vorerst frei bleiben, um so einen Spielraum zur Bewertung von optimierten Geräten zu erhalten.

 

In einer Übergangszeit sollen die Einordnungen der derzeitigen Klassen A+ bis A+++ in die vereinfachte Skala A bis G schrittweise eingeordnet werden.

 

  • Als allgemeine Frist wurden sechs Jahre zur Neuskalierung angesetzt. Weitere 18 Monate werden dafür eingeräumt, bis das Label im Handel erscheint.
  • Für die weißen Haushaltsgeräte gilt eine kürzere Frist von 15 Monaten zur Neuskalierung, sowie weiteren zwölf Monaten bis zur Einführung in den Handel.
  • Für Heizgeräte und Warmwasserbereiter (Boiler) werden neun Jahre zur Neuskalierung

 

Für diese Neuskalierungen werden Verfahren gemäß der aktuellen technischen Entwicklung festgelegt. Im Handel werden die neuen Labels voraussichtlich Anfang 2020 sichtbar werden.

 

 

Produktdatenbank – bessere Marktübersicht

Mit der neuen Regelung sollen Verbraucher besser du einfacher informiert werden. Wirtschaftliches und politisches Ziel dabei ist es, Innovationsanreize zur Entwicklung effizienter – und damit umweltfreundlicher – Produkte zu schaffen. Außerdem sollen Geräte mit hohem Energieverbrauch vom Markt verdrängt werden.

 

Ab 2019 werden alle Geräte mit Effizienzlabel in einer Produktdatenbank geführt. Diese Datenbank ermöglicht den jeweiligen Marktüberwachungsbehörden der Länder zu prüfen, ob die von den Händlern angegebenen Effizienzberechnungen mit den Effizienzberechnungen der Hersteller übereinstimmen und den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

 

Außerdem wird ein Teil der Datenbank öffentlich zugänglich sein So erhalten Verbraucher eine bessere Übersicht der im Handel angebotenen Geräte und können Angebote einfacher vergleichen.

 

 

Heizgeräte und Warmwasserbereiter – beim Energielabel neu dabei

Wärme und warmes Wasser – immerhin zwei Drittel des privaten Energieverbrauchs.

Die Kennzeichnung und Bewertung der Energieeffizienz von elektrischen Haushaltgeräten deckt mittlerweile nahezu alle Produktgruppen ab. Neuzugänge sind dabei nach Heizgeräten und Warmwasserbereitern auch Festbrennstoffkessel und Einzelraumheizgeräte.

 

Ein wichtiger Schritt, denn ein großer Teil des Energieverbrauchs in privaten Haushalten wir benötigt, um Räume zu heizen. Laut einer Erhebung des Umweltbundesamtes werden mehr als zwei Drittel des Energieverbrauchs privater Haushalte für das Heizen genutzt. In kalten Wintern liegt der Energieverbrauch dann schnell rund zwölf Prozent über den Jahren mit gemäßigter Temperatur. Dabei stehen im Bereich des Heizens noch immer fossile Energieträger an vorderster Stelle.

 

Je nach Effizienz des Gerätes können Heizen und die Warmwasserbereitung einen erheblichen Anteil am Energieverbrauch verursachen. Damit verantworten diese beiden grundlegenden Haushaltsgeräte für einen hohen Ausstoß an Treibhausgasen und tragen so zur Erderwärmung bei.

 

Daher kommt der Effizienzkennzeichnung von Heizgeräten und Warmwasserbereitern eine besonders wichtige Bedeutung bei der Bewertung der Energieeffizienz zu. Mit einer verbraucherfreundlichen Kennzeichnung der Effizienz von Raumheizgeräten und Warmwasserbereitern, können Kunden jedoch das Sparpotenzial eines effizienteren Neugerätes ermitteln. So wird der Energieverbrauch im Haushalt entscheidend reduziert. Das senkt nicht die schädlichen CO2-Emissionen, sondern bringt auch massive Ersparnisse mit sich. Clever gerechnet, macht sich so in vielen Fällen die Neuanschaffung eines effizienten Gerätes schnell wieder bezahlt.

 

Das Effizienzlabel bei Heizgeräten und Warmwasserbereitern gibt nicht nur über die Effizienzklasse Auskunft, es weist auch die Nennleistung beziehungsweise den jährlichen Energieverbrauch aus. Außerdem werden bei Warmwasserspeichern auch Warmhalteverluste verzeichnet. Durch diese Klassifizierung können energieeffiziente Geräte gut verglichen werden. Produkte mit hohem Energieverbrauch werden so zu Ladenhütern. Damit kann der europäische Energieverbrauch weiter gesenkt werden.

 

 

Neuanschaffungen kritisch prüfen

Energieeffizient – aber ein Austausch lohnt sich doch …

Durch die hohen Einsparungen von Geld und Energie amortisieren sich Neuanschaffungen im Bereich Heizen und Warmwasserbereitung schnell. Gerade in einem energieintensiven Bereich wie dem Heizen, kann viel Geld gespart und der Ausstoß von Treibhaugasen drastisch reduziert werden. Der Einsatz von energieeffizienten Geräten, am besten in der höchsten Klasse, lohnt sich also.

 

Bei einer Erst- beziehungsweise Neuanschaffung die ein defektes Gerät ersetzt, ist die Rechnung einfach. Schwieriger wird es jedoch, wen es darum geht, ein funktionierendes Gerät zu ersetzen. Schließlich ist die Produktion energiesparender Geräte auch mit einem hohen Energieeinsatz verbunden. Eine hohe Produktlebensdauer schont dagegen Ressourcen. Teilweise sind auch Reparaturen eine kostengünstigere und klimafreundliche Alternative.

 

Als Faustregel gilt jedoch: Bei verbrauchsintensiven Geräten die häufig im Einsatz sind, wie beispielsweise Waschmaschine und Geschirrspüler, lohnt sich oft der Austausch gegen ein effizienteres Modell. Auskünfte dazu geben auch die Verbraucherzentralen und kommunale Energieberatungen.

 

 

 

 

Energieeffizienz – am besten in Verbindung mit Erneuerbaren Energien

Eine verbesserte Energieeffizienz sorgt für einen geringeren Stromverbrauch bei gleicher Leistung. Das ist prima, noch besser jedoch, wenn der Strom auch konsequent aus erneuerbaren Energien stammt. Denn Sonne, Wind und Wasser produzieren zuverlässig und sicher Energie und schonen das Klima.

 

Die Energiewende in Deutschland ist bereits in vollem Gange, doch noch immer sind auch Atomkraft- und Kohlekraftwerke am Netz. Damit erneuerbare Energien möglichst bald einhundert Prozent unseres Energieverbrauchs auch abdecken können, müssen Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energien weiter leistungsfähig ausgebaut werden.

 

Eine lohnende Investition für Umwelt und Klima – aber auch für die persönliche Anlagestrategie, denn wer in Erneuerbare Energien investiert kann mit attraktiven Erträgen rechnen.

 

Grünes Geld, erfahrener Anbieter von nachhaltigen Geldanlagen, bietet vielfältige Finanzprodukte im Bereich der Erneuerbaren Energien an. Angefangen beim Klima Monatssparen, über Solarfonds, Windkraftbeteiligung und viele weitere Projekte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien ist für nahezu jeden Anlegertyp das Richtige dabei.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wattner Sunasset 7 offiziell gestartet

Donnerstag, 28. September 2017
Zusammenfassung: Nach fast einem Jahr Wartezeit darf das neueste Solar-Deutschland-Projekt von Wattner nun von Anlegern gezeichnet werden. Aufgrund der sehr positiven Erfahrung mit dem Hause Wattner haben sich vorab bereits über 200 Anleger per Reservierung Anteile im Wert von mehr als 3 Millionen Euro gesichert.

 

Das neueste Projekt von Solar-Pionier Wattner aus Köln ist seit heute offiziell gestartet. Der Wattner SunAsset 7 ist bereits das 7. Projekt dieser Reihe und wurde mit Sehnsucht erwartet, nachdem Wattner das Projekt bereits im Oktober 2016 angekündigt hatte.

 

Für die Verzögerung sorgte – wie bei vielen anderen Emissionshäusern auch – die wesentlich umfangreicheren Prüfungen der Behörden. Während früher eine Prospektprüfung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) rund 2 Wochen dauerte, musste Wattner fast 1 Jahr mit der Behörde an der Gestaltung des Verkaufsprospekts arbeiten.

 

Die Rahmendaten des SunAsset 7

 

Was wird mit dem Geld der Anleger gemacht? Kauf, Betrieb und eventuell Verkauf von Solarkraftwerken in Deutschland. Die Kraftwerke stehen bereits (weitgehend) fest und sind von Wattner veröffentlicht (siehe Detailinformationen).

 

Was ist daran so überzeugend? Solarkraftwerke haben 2 Vorteile. Sie sind eine der Lösungen, wenn es um eine 100% Energieversorungen mit Erneuerbaren Energien geht. Und sie werden über 20 Jahre mit einem festen Einspeisetarif für jeder erzeugte Kilowattstunde Energie vergütet. Da die produzierte Strommenge ebenfalls gut bestimmt werden kann, ein ideales Geschäftsmodell. Man weiß schon 20 Jahre im voraus, wie die Einnahme-Situation aussieht.

 

Wie lange ist der Anlagezeithorizont? Analog der Förderung für deutsche Photovoltaik-Kraftwerke, also knapp 20 Jahre.

 

Wie ist die Verzinsung? Die Zinsen beginnen bei 4,5 Prozent und steigen bis 6 Prozent p.a an. Gleichzeitig mit den Zinszahlungen wird auch der Kredit zurückgeführt. Der Anleger erzielt eine prognostizierte IRR-Rendite von 5,1 Prozent.

 

Wie sicher ist das Projekt? Die Sicherheit kommt aus dem Investitionsobjekt: die staatliche Förderung der Photovoltaik-Anlagen in Deutschland ist über einen sehr langen Zeitraum garantiert und entsprechend einfach ist das Geschäftsmodell zu rechnen. Trotzdem könnten technische Risiken oder wirtschaftliche Risiken, wie z.B. eine nachträgliche Kürzung zugesagter Fördermittel zu Problemen führen. Selbstverständlich informiert Watter SunAsset 7 ausführlich im Verkaufsprospekt über alle möglichen Risiken.

 

Was gefällt sonst noch am SunAsset 7? Aus der Erfahrung von vielen Jahren in der Branche können wir beurteilen, wie sich Photovoltaik-Projekte in Deutschland in der Vergangenheit entwickelt haben. Da die Sonneneinstrahlung in Deutschland auf Jahresbasis sehr konstant, die Rechtssicherheit in Deutschland hoch und die Technik mittlerweile sehr ausgereift ist, sind wir grundsätzlich begeistert von PV-Projekten in Deutschland.

 

Die bisherigen Leistungen des Emissionshauses

 

Wer Grünes Geld kennt, weiß dass wir nicht unbedingt Freund von „Nachrangdarlehen“ sind. Man trägt als Anleger die Risiken in voller Höhe, bei den Gewinnen wird jedoch nur der vereinbarte Zinssatz ausgezahlt.

 

Außerdem haben feste Zinszusagen in der Vergangenheit Emissionshäuser dazu bewogen, um jeden Preis die Zinszusagen einzuhalten um aufgebrachte Anleger zu vermeiden – auf Kosten der langfristigen Tragfähigkeit der Projekte.

 

Wir sehen es hier allerdings differenzierter. Zum einen hat Wattner als Emissionshaus bereits eine halbe Million Euro an nicht zu verzinsender Einlage zur Verfügung gestellt. Diese darf nur ausgezahlt werden, wenn die Ansprüche der Anleger bedient wurden.

 

Zu jedem Zeitpunkt im Projektverlauf sind mindestens 0,4 Mio. Euro an Reserven auf den Konten des Projektes vorgesehen. Das ist komfortabel kalkuliert.

 

Wattner hat in den Vorgänger-Projekten SunAsset 1 bis 6 bewiesen, dass sie PV-Projekte in Deutschland beherrschen. Eines der ersten komplett abgewickelten PV-Projekte in Deutschland ist der Wattner SunAsset 1 – er hat dem Anleger mehr Rendite eingebracht, als ursprünglich versprochen.

 

Und schließlich hat ein Nachrangdarlehen auch einen zählbaren Vorteil: die Gewinne werden nur mit der relativ günstigen Abgeltungssteuer belegt, statt wie bei Kommandit-Beteiligungen mit dem persönlichen Steuersatz.

 

Hoher Andrang: schon 3 Millionen reserviert

 

Der gute Ruf eilt den Wattner-Projekten mittlerweile voraus: noch bevor die Zeichnung überhaupt möglich war, wollten schon über 200 Anleger über eine Reservierung am neuen Projekt teilhaben. Über 3 Millionen der insgesamt geplanten 8,7 Millionen Euro an Kapital wurden darüber schon praktisch eingesammelt.

 

Der Vorteil: durch die Reservierung steht fest, dass der Anleger auch tatsächlich berücksichtigt wird. Aller Anleger mit Reservierung werden in den nächsten Tagen von Wattner angeschrieben und informiert.

 

Um sich am Wattner Sunasset 7 beteiligen zu können sollten Sie sich also bald entscheiden. Nicht zuletzt der erstmals bei Wattner gewährte Frühzeichnerbonus ist eine kleine Motivationshilfe, denn damit wird Ihr Geld zwischen Zahlungseingang und 31.12.2017 mit einem Prozent p.a. verzinst. In Zeiten negativer Zinsen auf Sparkonten und Tagesgeldkonten eine interessante Idee.

 

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Nachhaltiges Investment: RE09 Windenergie Deutschland 2017

Freitag, 08. September 2017

Zusammenfassung: Windenergie ist nicht nur eine ökologische und klimafreundliche Art der Stromgewinnung, sondern auch eine interessante Möglichkeit für eine nachhaltige Geldanlage. Mit dem Projekt „RE09 Windenergie Deutschland“ bietet das Hamburger Emissionshaus reconcept Anlegern eine solide Sachwertinvestition mit guter Rendite

 

 

Investments in Windenergie – eine lohnende Sache.

Auch wenn es schneller gehen könnte – Erneuerbare Energien sind weltweit auf dem Vormarsch und das ist auch gut so. Schließlich leistet diese saubere Art der Energiegewinnung einen beträchtlichen Anteil am Kampf gegen die globale Klimaerwärmung. Doch die Nutzung der Windenergie trägt nicht nur zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei und belässt die begrenzten fossilen Energieträger im Boden – sie hilft auch beim Ausstieg aus der unsicheren und teuren Atomenergie.

 

In Deutschland hat sich im Mix der Erneuerbaren Energien besonders die Windkraft durchsetzen können. Mit rund 28.000 Windkraftanlagen – nicht nur an den Küsten des Landes – zählt die Windenergie zu den etabliertesten alternativen Energieträgern. Mittlerweile werden nationale bereits 14,5 Prozent des Strombedarfs aus Windenergie gedeckt.

 

 

Jahrhunderte lange Erfahrung

Eigentlich kein Wunder, schließlich basiert auch die moderne Windenergie auf dem Jahrhunderte alten Know-how, Wind für den Menschen wirtschaftlich nutzbar zu machen. Entsprechend hoch ist auch die Akzeptanz der Windenergie innerhalb der Bevölkerung, denn das Prinzip der Windenergie-Anlagen ist transparent und nachvollziehbar: Direkt am Standort wird der Wind von den Rotorenblättern eingefangen und die Kraft des Windes in Elektrizität umgewandelt.

 

Zu dem ist es in den vergangenen Jahren gelungen, auch Skeptiker umzustimmen, denn auch das Umweltbundesamt bestätigt ein einem aktuellen Positionspapier, die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Windkraftanlagen.

 

 

Volle Windkraft voraus

Eine bewähre Technik entwickelt sich weiter.

Windenergie hat sich zu einer der wichtigsten Wachstumsbranchen in Deutschland entwickelt. Bereits Ende 2014 waren rund 150.000 Menschen in Deutschland im Bereich Windenergie beschäftigt, Tendenz steigend.

 

Moderne Windkraftanlagen setzen auf eine bewährte und ständig optimierte Technologie, die zunehmend leistungsfähiger wird. So produzieren die Anlagen immer mehr klimafreundlichen und preisgünstigen Strom. Der Erfolg der Windenergie basiert zum einen darauf, dass der „Rohstoff“ Wind kostenlos zur Verfügung steht und ohne besonderen Aufwand direkt eingesetzt werden kann. Zum anderen wird der Ausbau der Windenergie in Deutschland nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Das macht Windenergie zu einer hocheffizienten Assetklasse.

 

 

RE09 Windenergie Deutschland – Anlage mit guter Rendite

Der Ausbau der Windenergie in Deutschland macht viele zu Gewinnern: Zum einen profitieren Umwelt und Klima von einer sauberen Art der Energieerzeugung. Außerdem erhalten Verbraucher „grünen“ und preiswerten Strom. Aber auch für Anleger, die ihr Geld nachhaltig und dennoch profitablen investieren wollen, ist Windenergie ein gutes Geschäft.

 

Das Hamburger Emissionshaus reconcept GmbH bietet mit seinem neuen Projekt RE09 Windenergie Deutschland ein interessantes Investment, das gute Rendite bei vergleichsweise kurzer Laufzeit verspricht.

 

Wind ist eine saubere Sache.

Im Rahmen des Projektes RE09 Windenergie Deutschland, investieren Anleger in Windkraftanlagen auf dem deutschen Festland. Diese werden gebaut oder zugekauft. Der Bau oder Kauf von Offshore-Anlagen ist nicht vorgesehen.

 

Geplant ist ein Betrieb der Windkraftanlagen während einer Laufzeit von sechs Jahren. Anschließend werden die Anlagen verkauft. Das Ende des Projektes ist zum 31. Dezember 2023 geplant. Eine Verlängerung bis 2025 ist möglich, falls dies notwendig würde. Das Emissionskapital ist in Höhe von 14 Millionen Euro geplant. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 51,8 Millionen Euro.

 

Anleger können sich ab einer Mindestanlagesumme von 10.000 Euro zuzüglich drei Prozent Agio an diesem Projekt beteiligen. Eine höhere Beteiligung ist möglich und vollzieht sich jeweils in 1.000 Euro-Schritten. Wer sich aktuell für das Sachwertinvestment entscheidet, erhält einen zeitanteiligen Frühzeichnerbonus von drei Prozent p.a. bis zum Ende der Platzierungsphase.

 

Während der Vertragslaufzeit können Anleger nicht, beziehungsweise nur mit finanziellen Einbußen, auf das Kapital zugreifen, durchhalten lohnt sich hier allerdings: Die Renditeprognose von RE09 Windenergie Deutschland beläuft sich auf 142 Prozent im Gesamtrückfluss. Die jährlich prognostizierte Auszahlung beläuft sich auf 6,5 Prozent pro Jahr gemäß IRR. Angesichts der aktuellen Niedrig- bis Nullzinsen eine attraktive Rendite, die sich sehen lassen kann.

 

Versteuert werden die Erträge als Einkünfte aus Gewerbebetrieben in der persönlichen Steuererklärung.

 

 

RE09 Windenergie Deutschland auf einen Blick

– Mindestanlage: 10.000 Euro

– Anlagedauer: 6 Jahre (bis Ende 2023)

– Prognostizierte konstante Auszahlung von 6 Prozent pro Jahr

– Frühzeichnerbonus: 3 Prozent p.a.

 

 

 

5 Gründe für solide Sachwertinvestitionen

Sichere Geldanlagen und renditestarke Sachwerte müssen kein Wiederspruch sein. Sachwertinvestitionen versprechen attraktive Erträge, sind jedoch auch generell mit Risiken behaftet. Daher ist es stets sinnvoll, die Geldanlage auf Herz und Nieren zu überprüfen.

 

Für das Projekt RE09 Windenergie Deutschland sprechen dabei einige überzeugende Argumente.

 

 

1. Sicheres Investitionsland

Wer sich am Projekt RE09 Windenergie Deutschland beteiligt, investiert sein Geld in Deutschland und genießt somit die entsprechende Rechtssicherheit an einem sicheren Standort.

 

Aber nicht nur die räumliche Nähe zum Wirtschaftsstandort Deutschland spricht für das Projekt. Denn Deutschland ist nicht nur ein sicherer, sondern auch ein wachsender Markt für Windenergie. Im europäischen Vergleich schneidet die Bundesrepublik als größter Windmarkt ab und verfügt darüber hinaus auch über die längste Erfahrung in diesem Feld.

 

Nicht zuletzt genießt der regenerative Strom auch den Rückenwind der Politik. Als unentbehrlicher Faktor im Mix der Erneuerbaren Energien, nimmt Wind eine zentrale Rolle ein. Dabei ist das Potenzial dieser zukunftsfähigen und klimafreundlichen Technologie noch lange nicht ausgereizt. Während im Norden des Landes Windräder längst zum etablierten Landschaftsbild zählen, werden in den kommenden Jahren noch zahlreiche Standorte im übrigen Land erschlossen werden. Denn wie schon das alte Volkslied besagt, auch „Auf dem Berge da gehet der Wind“.

 

 

2. Erfahrenes und erfolgreiches Emissionshaus

Ein sicherer Investitionsstandort vermittelt Vertrauen in ein Projekt. Ebenso wichtig sind jedoch auch die Erfahrung des Anbieters und seine bisherigen Erfolge. In diesem Punkt überzeugt die reconcept Gruppe  mit rund zwanzig Jahren Erfahrung im Windenergiemarkt.

 

Nicht die Katze im Sack kaufen.

reconcept handelt als unabhängiger Asset Manager und verfügt über ein vertieftes Expertenwissen im Bereich der nachhaltigen Sachwertanlagen, insbesondere der Windenergie. Das Unternehmen hält dabei souverän alle Stränge von Projektbeginn bis –ende in seinen Händen. reconcept entwickelt die Strategie für neue Investments, plant den Ankauf oder Bau der Windenergieanlagen und steuert die laufende Entwicklung. Auch der Verkauf der Anlagen am Ende der Laufzeit geschieht unter der Regie des Hamburger Emissionshauses.

 

Die Verbindung des technischen und kaufmännischen Managements bewirkt hohe Synergieeffekte, von denen letztlich die Anleger profitieren. Mit ein Grund, weshalb sich reconcept als Full-Service-Anbieter einen guten Namen im Markt machen konnte. An den Standorten Deutschland und Finnland engagiert sich reconcept ebenfalls im Bereich Windkraftanlagen. Darüber hinaus ist das Unternehmen im deutschen und im spanischen Markt mit Photovoltaik-Anlagen aktiv.

 

In den vergangenen zwei Jahrzenten konnte reconcept rund 200 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 360 Megawatt erfolgreich im Markt platzieren und nachhaltig managen. Dabei betrug das Investitionsvolumen rund 480 Millionen Euro.

 

Das Stammkapital der reconcept GmbH beträgt 2,4 Millionen Euro. 2009 hat sich das Unternehmen strategisch neu aufgestellt und konnte seit dem rund 2.300 Investoren für seine umwelt- und klimafreundlichen Projekte gewinnen. Und die wurden bislang nicht enttäuscht: sämtliche Festzins-Angebote von reconcept wurden bisher vollständig ausgezahlt.

 

 

3. Sicherer Absatzmarkt für Windenergie

Für eine Fortsetzung der Erfolgsserie spricht, dass der Absatzmarkt für Windenergie in Deutschland klaren Regeln unterliegt. Schließlich soll die Stromproduktion aus regenerativen Energien bis zum Jahr 2030 einen Anteil von rund 50 Prozent ausmachen. Dabei wird Windenergie – nicht zuletzt aufgrund seiner günstigen Stromentstehungskosten – einen hohen Anteil ausmachen.

 

Die EEG-Förderung des Stroms aus Erneuerbaren Energien ist für zwanzig Jahre garantiert. Die Einspeisetarife werden von der Bundesnetzagentur festgelegt. Es gibt allerdings auch einen Wermutstropfen: Der EEG-Fördertarif wurde 2017 massiv zurückgefahren. Mit der Ausschreibungspflicht seit 2017 beläuft sich der Einspeisetarif aktuell auf durchschnittlich 4,28 Cent pro Kilowattstunde Strom. Ein Nachteil für Anlagen, die erst ab diesem Jahr genehmigt werden und ans Netz gehen.

 

Um diesen Nachteil zu umgehen, setzt reconcept bei seinem Projekt RE09 Windenergie Deutschland auf den Kauf von bestehenden Anlagen. Denn in diesem Bereich herrscht ein Bestandsschutz. Anlagen, die vor der Ausschreibungspflicht genehmigt und ans Netz gegangen sind, erhalten auch weiterhin den alten gesetzlich garantierten Einspeisetarifen. Ein Unterschied, der sich auszahlt, denn mit einer Einspeisevergütung von rund 8,9 Cent pro Kilowattstunde Strom liegen die alten Tarife mehr als doppelt so hoch.

 

Damit beteiligen sich Anleger bei RE09 Windenergie Deutschland am Erfolg und den hohen Einspeisetarifen rentabler Windenergieanlagen.

 

 

4. Transparente Geldanlage – nachvollziehbare Nachhaltigkeit

Wer sein Geld nachhaltig anlegt, will nicht nur eine gute Rendite erzielen, sondern verfolgt auch ideelle Ziele. Wer auf Windkraft setzt, trägt aktiv zur Energiewende bei und unterstützt eine klimafreundliche Entwicklung.

 

Gerade die komplexen Spielregeln der Finanzwelt machen es ökologisch orientierten Anlegern nicht leicht. Unzählige Verflechtungen und Beteiligungen verschleiern diverse unethische Praktiken. Um hier den Durchblick zu behalten, haben nachhaltigkeitsorientierte Anleger zwei Möglichkeiten, die optimal miteinander verknüpft werden können. Zum einen ist es sinnvoll, sich bezüglich der Anlagestrategie mit einem erfahrenen und unabhängigen Experten, wie beispielsweise Grünes Geld, zu beraten. Zum anderen empfehlen sich transparente Projekte, wie etwa Sachwertbeteiligungen.

 

Denn Anleger üben eine unternehmerische Tätigkeit aus, erhalten detaillierte Einblicke in die jeweiligen Projekte und können „ihre“ Investition auch direkt vor Ort in Augenschein nehmen. Damit bietet RE09 Windenergie eine sehr direkte Art der Geldanlage.

 

 

5. Erste Investitionsobjekte bereits eingebunden

Zukunftstechnologie mit Potenzial.

Nichts ist so überzeugend wie der Erfolg. Das Projekt RE09 Windenergie ist zwar als Blind-Pool konzipiert, allerdings kaufen Anleger hier nicht mehr die sprichwörtliche Katze im Sack, denn die ersten Investitionsobjekte sind bereits angebunden. So hat reconcept im September zwei Windenergieanlagen im Windpark Jeggeleben in Sachsen-Anhalt erworben. Der dort produzierte Strom wird gemäß EEG 2014 für zwanzig Jahre mit dem hohen Einspeisetarif von 8,9 Cent/kWh vergütet.

 

Reconcept hat für Jeggeleben bereits im Dezember des vergangenen Jahres zwei leistungsstarke Enercon-Anlagen mit einer Leistung von jeweils 2,35 Megawatt erworben. Beide Anlagen wurden noch 2016 abgenommen und profitieren ebenfalls von dem höheren Einspeisetarif. Die Anlagen der E-92-Serie kommen in Jeggeleben zum Einsatz.

 

 

Überzeugende Investition mit ausgezeichneter Rendite

Nachhaltige Geldanlagen werden für viele Anleger immer interessanter. Denn zum einen sind die Gefahren der Klimakrise in vielen Köpfen angekommen, zum anderen müssen sich die Erträge nachhaltige Investitionen längst nicht mehr hinter den Renditen konventioneller Investments verstecken.

 

Bei RE09 Windenergie Deutschland investieren Anleger zudem in eine Zukunftstechnologie, deren Wachstum längst nicht abgeschlossen ist. Grünes Geld, erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen, berät Sie ausführlich zu diesem ökologisch nachhaltigen Projekt.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

7 x Wissenswertes über nachhaltige Geldanlagen

Freitag, 18. August 2017

Zusammenfassung: Nachhaltige Geldanlagen werden zunehmend beliebter. Teilweise werden die Investments in soziale und ökologische Projekte jedoch auch noch mit Misstrauen betrachtet und mit Spenden verwechselt. Höchste Zeit, mit einigen Vorurteilen aufzuräumen und die Vorteile der grünen Geldanlagen in den Vordergrund zu rücken.

 

 

Nachhaltig die Welt verändern.

„Geld regiert die Welt“ – so heißt es oft lapidar, wenn eine weltpolitische Entwicklung mal wieder vollkommen fehl läuft, wirtschaftliche Interessen zu ökologischen Schieflagen führen und Menschenrechtsverletzungen aus ökonomischen Interessen billigend in Kauf genommen werden.

 

Aber nicht das Geld regiert die Welt, sondern die Menschen, die das Geld besitzen – und hier fängt die Schieflage schon an. Denn der Oxfam Armutsbericht  bringt es immer wieder auf den Punkt: Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter. Aktuell verfügt ein Prozent der Weltbevölkerung über mehr als die Hälfte des weltweiten Vermögens.

 

Weitere 20 Prozent der Weltbevölkerung verfügen fast vollständig über die andere Hälfte des Vermögens. Lediglich fünf Prozent des Vermögens verteilt sich auf die verbleibende Mehrheit von fast 80 Prozent der Menschen.

 

Eine eklatante Ungleichheit, die es zu bekämpfen gilt. Und dieses Ziel haben sich auch die Vereinten Nationen gesetzt und in ihren 17 Nachhaltigkeitszielen festgeschrieben,  die die Staatengemeinschaft bis zum Jahr 2030 erreichen will.

 

Kann diese Ungleichheit wirklich gestoppt werden und wie? – Viele Wege führen zum Ziel. Dazu zählen ein fairer Welthandel, faire Entlohnung der Arbeit, Förderung von bezahlbaren und sauberen Energien, Zugang zu Bildung, Hilfe zur Selbsthilfe und so vieles mehr.

 

Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist dabei auch immer die Finanzierung der Projekte. Eine ausgezeichnete Möglichkeit die Entwicklung mit voranzutreiben sind daher nachhaltige Geldanlagen, denn sie nutzten das Kapital als Hebel zur Veränderung. Bei aktuell ca. 5,85 Billionen Geldanlagen der Deutschen ein gewaltiger Hebel.

 

Das Leben ist zwar kein Hollywood-Streifen, aber es wäre doch trotzdem schön, wenn am Ende „die Guten“ gewinnen würden. Auf dem Weg zu diesem „Happy End“ helfen die folgenden 7 Fakten zu nachhaltigen Geldanlagen, den Weg konsequent zu beschreiten und möglichst viele Anleger von den Vorteilen dieser Investments zu überzeugen.

 

 

1. Nachhaltige Geldanlagen sind keine Spende

Geldanlagen sind keine Spenden.

Vielfach werden nachhaltige Geldanlagen noch als Nischenprodukt für „Gutmenschen“ angesehen und nicht als Möglichkeit, Geld sinnvoll und dennoch sicher anzulegen. Denn die Investments sind keine Spende. Zwar wird das angelegte Geld – wie auch viele Spendengelder – für vielfältige ökologische, ethische und soziale Projekte verwendet, damit hört die Gemeinsamkeit aber auch schon auf. Denn statt einer Spendenbescheinigung erhalten Anleger attraktive Rendite und bringen eine nachhaltige Entwicklung auf den Weg.

 

 

2. Nachhaltige Geldanlagen sind vielseitig

Hilfe zur Selbsthilfe durch Mikro-Kredite.

Die Idee der Mikrofinanz-Systems ist vielen Menschen bekannt – nicht zuletzt durch die Verleihung des Friedensnobelpreis 2006 an Muhammad Yunus aus Bangladesch, der die Idee der Anschubfinanzierung zur Selbsthilfe in den armen Regionen der Welt stark belebt hat.

 

Mikrofinanz-Kredite sind auch definitiv eine Möglichkeit, Geld nachhaltig anzulegen, aber sicher nicht die Einzige. Der Markt an nachhaltigen Geldanlagen umfasst heute nahezu sämtliche gängigen Finanzprodukte. So gibt es nachhaltige Sparpläne für die unterschiedlichen Anlegertypen, Fonds, Sachwerte, wie beispielsweise Windkraftanlagen oder Forstbeteiligungen und vieles mehr.

 

Wenn Sie sich näher für Geldanlagen in Mikrofinanzen interessieren, sehen Sie sich unser entsprechendes Musterdepot Soziale Verantwortung an.

 

 

 

3. Nachhaltigkeit ist mehr als „öko“

Nachhaltigkeit hat sich zu einem Schlagwort entwickelt, das zwar positiv besetzt ist, jedoch keine verbindliche inhaltliche Aussage macht. Ursprünglich entstammt der Nachhaltigkeitsbegriff aus der Forstwirtschaft und bezeichnete das Wirtschaften, bei dem nur so viel Holz dem Wald entnommen wird, wie auch nachgepflanzt wird.

 

Heute bezieht sich die Bezeichnung der Nachhaltigkeit im Allgemeinen auf die Auswirkungen einer Handlung oder eines Produktes auf Umwelt und Klima. Diese sollen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung dauerhaft ausgeglichen werden.

 

Auch für den Begriff der nachhaltigen Geldanlagen existiert keine gesetzliche oder allgemein anerkannte Definition. Die Bewertung eines Investments als nachhaltig kann nach 200 bis 300 Kriterien geschehen. Dabei werden vielfältige Faktoren des Umweltschutz sowie soziale und ethische Aspekte der generellen Unternehmensführung berücksichtigt.

 

Generell werden unter nachhaltigen Geldanlagen Investments verstanden, die nicht nur klassische finanzielle Ziele wie Werterhalt, Sicherheit und gute Erträge verfolgen, sondern auch gleichzeitig einen Beitrag zu einer positiven ökologischen, ethischen und sozialen Entwicklung leisten. Entsprechend dieser Werte, dienen nachhaltige Geldanlagen dem Natur-, Umwelt- und Klimaschutz, stehen für gerechte und existenzsichernde Bezahlung und wenden sich gegen Kinder- und Zwangsarbeit. Nachhaltige Projekte richten sich gegen Diskriminierungen, sei es aufgrund des Geschlechts, der Herkunft, Nationalität, Religion oder Hautfarbe. Ebenso werden mit dem nachhaltig angelegten Geld keine Waffen und Kriegsgüter unterstützt.

 

Die nachhaltigen Unternehmen herausfiltern.

Um diese Kriterien sicher zu stellen und zu gewährleisten, nutzen Anbieter nachhaltiger Geldanlagen einen sogenannten Ethik-Filter. So wird etwa bei Wertpapieren mit Ethik-Filter überprüft, ob die Unternehmen, in die investiert werden soll, den strengen Nachhaltigkeits-Kriterien entsprechen. Im Allgemeinen werden so Unternehmen aus der Rüstungsindustrie, Teile der Chemie- und Pharmabranche und konventionelle Energie-Anbieter ausgeschlossen. Unternehmen, die Mitarbeiter diskriminieren oder auf Kinderarbeit setzen, finden sich ebenfalls nicht in den Geldanlagen wieder. Ob und wie der Ethik-Filter angewendet wird, erfahren Anleger von ihrem Finanzberater sowie aus den Verkaufsprospekten ihres Investments.

 

Allgemein nachhaltige Geldanlagen finden Sie in unseren Musterdepots Vermögensaufbau.

 

 

4. Nachhaltige Geldanlagen können auch persönliche Werte abbilden

In vielen Bereichen, sind die Ansprüche an eine nachhaltige Entwicklung Konsens. Nahezu alle Anleger in diesem Bereich können sich darauf einigen, dass Kriege, Kinderarbeit und Umweltzerstörung in keiner Weise finanziell unterstützt werden sollen.

 

Aber viele Anleger haben darüber hinaus auch noch einen persönlichen Wertekanon, nach dem sie handeln und investieren wollen. Beispielsweise wollen Veganer kaum ihr Geld in Unternehmen investieren, die mit der Massentierhaltung in Verbindung stehen, sei es aus ethischer Überzeugung oder aus Gründen des Klimaschutzes. Auch werden praktizierende Katholiken  einer Geldanlage in Unternehemen wenig abgewinnen können, die Verhütungsmittel herstellen oder im Bereich der Gen- und Stammzellenforschung aktiv sind.

 

Hier können erfahrene Anbieter nachhaltiger Geldanlagen umfassend beraten und eine entsprechende Blacklist zusammenstellen, die Branchen und Bereiche definiert, in die nicht investiert werden darf.

 

 

5. Nachhaltiges investieren kann Werte durchsetzten

Stimm- und Rederechte effektiv nutzen.

Ausschlusskriterien sind eine Seite Medaille der nachhaltigen Geldanlagen. Die andere Seite ist eine aktive Herangehensweise, die auf das Verhalten von Unternehmen einen direkten Einfluss nehmen will. Dieser Engagement Ansatz, baut auf die Macht des Geldes.

 

Investoren versuchen dabei, beispielsweise durch die Ausübung ihrer Stimmrechte bei Aktionärsversammlungen, auf den Kurs des Unternehmens Einfluss zu nehmen. Neben der Hauptversammlung ist dies auch durch einen direkten Dialog mit der Unternehmensführung möglich. Obgleich dieser Weg in der harten Wirtschaftswelt etwas träumerisch klingen mag, kann auch dieser dynamische Prozess Erfolge verzeichnen. Schließlich haben zunehmend mehr Unternehmen ein Interesse daran, ihr Engagement in Sachen Nachhaltigkeit zu unterstreichen.

 

 

6. Nachhaltige Geldanlagen sind keine Modeerscheinung

Ausgewogen und ausbalanciert.

Der Markt für nachhaltige Geldanlagen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Mit einem Plus von rund dreißig Prozent ist der Markt im vergangenen Jahr in Deutschland, Österreich und in der Schweiz überproportional gewachsen. In den drei Ländern wurden gemäß der Jahresstatistik des FNG – Forum Nachhaltige Geldanlagen ökologische und ethische Investments im Wert von 420 Milliarden Euro getätigt. Darüber hinaus wurden rund vier Billionen Euro in Anlagen investiert, die einzelne Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen.

 

In Deutschland konnte in 2016 ein Zuwachs von rund 15 Prozent im Markt für nachhaltige Geldanlagen verzeichnet werden. Die Entwicklung wurde zum einen von einer wachsenden Anzahl privater Investoren getrieben, die ihre persönlichen Werte auch zum Maßstab ihrer Geldanalagen machen, zum anderen haben – eben angestoßen durch diese Bewegung – immer mehr institutionelle Anleger das Potenzial der nachhaltigen Werte entdeckt.

 

Das rasant gestiegene Interesse an den ökologischen und sozialen Investments mag vielleicht den Gedanken an eine Modeerscheinung Nahe legen, Fakt ist jedoch, dass die Entwicklung und der Erfolg der nachhaltigen Geldanlagen bereits auf ein Erfolgsgeschichte von fast einem Viertel Jahrhundert zurückblicken kann.

 

Wenn heute rund 25 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen  stammt, ist das nicht zuletzt der Erfolg privater Anleger, die seit den neunziger Jahren mit großem Engagement in Windkraftwerke, Photovoltaikanlagen und Biogasprojekte investiert haben – also in Unternehmen, die mittlerweile in Deutschland mehrere hunderttausend Arbeitsplätze stellen und die beschlossene Energiewende entscheidend mittragen.

 

 

7. Nachhaltige Geldanlagen bieten Sicherheit und solide Erträge

Nachhaltige Investments lösen den ewigen Widerstreit zwischen Geld und gutem Gewissen ein für allemal auf. Beides ist möglich und nötig, um eine positive Entwicklung voranzubringen. Nachhaltig investieren bedeutet also keinesfalls, auf unsichere oder unrentable Anlagen zu setzen.

 

Wissenschaftliche Untersuchungen haben sich – vor allem aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach ökologischen und ethischen Investments – tiefergehend mit Anlagen auseinandergesetzt und kommen mehrheitlich zum Ergebnis, dass nachhaltige Geldanlagen in der Rendite nicht zurückstehen. Wer also nachhaltig investiert kann mit soliden und marktüblichen Erträgen rechnen.

 

Schwarze Schafe gibt es in jeder Branche.

Vorsicht ist – wie auch bei allen konventionellen Geldanlagen – geboten, wenn überdurchschnittliche Rendite versprochen wird, denn auch im Markt der nachhaltigen Geldanalgen tummeln sich mittlerweile schwarze Schafe.

 

Wer sich also für eine grüne Geldanlagen entscheidet, geht keine erhöhten Risiken aufgrund der Nachhaltigkeit ein. Genauso, wie bei einer konventionellen Geldanlage, müssen sich Anleger allerdings im Vorfeld generell damit auseinandersetzen, wie hoch die Rendite ausfallen soll, welche Risiken eingegangen werden und wann das angelegte Geld zur Verfügung stehen soll.

 

Wenn diese Fragen geklärt sind, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, in nachhaltige Projekte zu investieren. Wer auf höhere Rendite und langfristige Geldanlagen zielt, findet in nachhaltigen Direktinvestments eine gute Möglichkeit, hohe Erträge zu erwirtschaften und zugleich eine sehr transparente Form der Geldanlage mit einer hohen Wirkung zu realisieren.

 

Wer sich mehr Sicherheit und Flexibilität wünscht, investiert in ausgewählte Umweltfonds, die in unterschiedlich zusammengestellten Musterdepots angeboten werden. Das ist nicht nur mit großen Summen möglich, sondern kann auch über einen individuellen monatlichen Sparplan verlaufen, der es auch bei noch geringem Einkommen ermöglicht, bereits in jungen Jahren ein kleines Vermögen aufzubauen.

 

 

Grünes Geld, erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen, ist bereits seit 2001 im Markt aktiv und beweist mit seinem Erfolg, dass ökologische, soziale und ethische Investments absolut keine Modeerscheinung sind. Anleger können hier sicher gehen, dass ihr Geld gemäß festgelegten ethischen und ökologischen Kriterien investiert wird und entsprechend einen wertvollen Beitrag für Umwelt, Klima und Gesellschaft leisten.

 

Bei Grünes Geld finden alle Anlegertypen, ihre passende nachhaltige Geldanlage. Sei es im Bereich der Erneuerbare Energie Fonds, Umweltfonds, Solar Fonds, Wind Fonds oder Mikrofinanzfonds.

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Alles öko? – Teil 1: Büro & Schule

Freitag, 04. August 2017
Zusammenfassung: Viele Dinge des täglichen Bedarfs belasten Klima und Umwelt. In der neuen Serie „Alles öko?“ werden verschiedene Lebensbereiche unter die Lupe genommen. Den Anfang machen Büro und Schule. Hier kann durch umweltfreundliche Produkte und die Vermeidung von überflüssigen Artikeln ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

 

 

Earth Overshot Day – jetzt erst recht die Welt im Blick behalten!

Am vergangenen Mittwoch war es in diesem Jahr soweit. Das Global Footprint Network teilte mit, dass die Menschheit bereits am 2. August die natürlichen Ressourcen aufgebraucht hat, die für das gesamte Jahr 2017 zur Verfügung stehen. Damit wurde die Folge der traurigen Rekorde weiter fortgesetzt, denn seit Beginn der Errechnung des sogenannten Earth Overshot Day in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, rückt der Termin im Kalender immer weiter nach vorne. Einziger – wenn auch winziger –Hoffnungsschimmer: der Welterschöpfungstag ist im Vergleich zum Vorjahr lediglich einen Tag nach vorne gerutscht.

 

 

Die Erde in der Schuldenfalle

Alle natürlichen Ressourcen, die ab dem 3. August der Natur entnommen und verbraucht werden, stellen einen Raubbau an der Natur dar. Ab sofort lebt also die gesamte Menschheit auf diesem Planeten – ungeachtet des persönlichen Ressourcenverbrauchs – auf Pump.

 

Wem die Rechnung mit der Erdüberlastung zu abstrakt ist, kann sich das Modell auch konkret so vorstellen: Bereits nach sieben Monaten ist das komplette Jahresgehalt für 2017 aufgebraucht. Und das, obwohl es noch nicht vollständig erarbeitet wurde. Rücklagen gibt es keine. Für Anschaffungen zum neuen Schuljahr – relevant für alle Eltern – , Weihnachtsgeschenke, Wintergarderobe, Urlaub oder auch ganz simpel: Miete und Lebensmittel ist nichts übrig.

 

Aber während Banken derzeit mit Krediten zu günstigen Konditionen locken und einen normalen Haushalt vorerst finanziell aushelfen könnten, gerät die Erde direkt in die Schuldenfalle. Denn der übermäßige Verbrauch der natürlichen Ressourcen geht weit über die Idee eines Dispo-Kredits im Alltag hinaus.

 

Höchste Zeit also, sich dieser Entwicklung entgegen zu stellen und den eigenen Lebensstil kritisch unter die Lupe zu nehmen. Denn neben den großen Herausforderungen der Menschheit, wie beispielsweise der drastischen Reduzierung der CO2-Emissionen und Ausbau bezahlbarer und sauberer Energie weltweit, ist das Konsumverhalten der Menschen in den Industrienationen – und zunehmend auch in Teilen der Schwellenländer – verantwortlich für die bedenkliche Entwicklung.

 

 

Viele kleine Dinge bewirken Veränderung

Eine afrikanische Weisheit besagt: „Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ – Der Spruch mag häufig belächelt werden, gibt jedoch die Quintessenz eines nachhaltigen Lebensstils wider: Veränderungen im Alltag und ein bewussterer Konsum können in der Masse bereits viel bewirken.

 

Welche Möglichkeiten konkret bestehen, werden wir in den kommenden Wochen in unserer kleinen Serie „Alles öko?“ beleuchten. Im ersten Teil geht es heute rund um den Schreibtisch. Vorgestellt werden Tipps und Anregungen für nachhaltige Produkte und Verhaltensweisen im Büro, am heimischen Schreibtisch und in der Schule.

 

 

Büro & Schule: Weniger ist mehr

Unser Konsum beeinflusst in nahezu allen Lebensbereichen die Entwicklung von Umwelt und Klima. Im Lebensmittel und Kosmetikbereich haben sich Bio-Siegel bereits gut etabliert, aber schon bei Kleidung sind die meisten Güte-Siegel zum einen kaum bekannt, zum anderen wird die Kaufentscheidung fast ausschließlich vom individuellen Geschmack beeinflusst.

 

Weniger ist mehr!

Bei Büroartikeln und Schulsachen könnte die Sache einfacher sein, ist sie aber nicht. Zwar steht hier vielfach die Funktion der Dinge im Vordergrund, entscheidend ist allerdings auch meist der Preis.

 

Die einfachste, klimafreundlichste und billigste Möglichkeit ist es, unnötige Anschaffungen zu vermeiden, vorhandene Materialien zu nutzen und – wo immer es möglich ist – erneut zu verwenden.

 

In vielen Büros hat es sich durchgesetzt, auf unnötige Ausdrucke zu verzichten und auf papierlose Ablagesysteme zu setzten. Sicher wird durch die Arbeitsleistung der Rechner auch Energie verbraucht. Durch die steigende Akzeptanz von nachhaltig erzeugtem Strom, ist hier jedoch eine gute Ökobilanz möglich.

 

Mehr Energieeffizienz verspricht auch das EU Energy Star-Siegel, das sich bei vielen Geräten im IT- und Office-Bereiche durchgesetzt hat. Nachteil des Siegels ist allerdings, dass es niedrigschwellig vergeben wird. Die Hersteller ordnen sich nach ihren eigenen Vorgaben ein und teilen die der EU-Kommission mit. Eine externe Prüfung findet nicht statt.

 

 

Umweltfreundliches Papier mit Brief und Siegel

Altpapier: Abfall? – Nein, Rohstoff!

Dort, wo Papier zur Arbeit benötigt wird, sollten Unternehmen, private Haushalte und Schulen auf umweltfreundliche Produkte setzen. Aber Augen auf! – Nicht jede wohlklingende Werbeaussage steht auch wirklich für ein klima- und umweltfreundliches Produkt.

 

Noch immer werden zur Papierherstellung tropische Regenwälder abgeholzt. Wer dann auf das Siegel „tropenwaldfrei“ vertraut, kann unwissentlich Papier aus Plantagenholz in Händen halten. Und die Plantagen sind nicht selten auf den gerodeten Flächen der tropischen Wälder entstanden. Ebenso kann Papier mit diesem Label auch aus bedrohten Waldgebieten in Sibirien oder Kanada stammen.

 

Häufig tragen Papierprodukte die Bezeichnung „holzfrei“. Was für den Konsumenten wie ein ökologisch sinnvolles Versprechen klingt, bezeichnet in der Papierindustrie jedoch die holzfreie Qualitätsstufe des Papiers, das wenig vergilbt. Auch das holzfreie Papier besteht aus Zellstoff und dieser wird aus Holz gewonnen. Im holzfreien Papier dürfen jedoch nur ein ganz geringer Anteil an verholzten Fasern, sogenanntem Holzschliff, sein. Es ist in der Herstellung teuer und umweltschädlicher, da sogar mehr Bäume benötigt werden. 

 

Selbst die an sich unmissverständliche Aufschrift „chlorfrei“ steht nicht automatisch für ein umweltfreundliches Papier, denn hier wurde nur auf eine problematische Zutat verzichtet. Chlorfrei gebleichtes Papier schont zwar die Gewässer, nicht jedoch zwangsläufig den Erhalt der Wälder.

 

Vertrauen können Verbraucher auf die folgenden Siegel, denen strenge Umweltkriterien zugrunde liegen.

 

Am bekanntesten ist dabei der Blaue Engel. Das Umweltzeichen wurde bereits 1978 vom Bundesinnenministerium und den Umweltministerien der Länder auf den Weg gebracht und diente als Vorbild für viele internationale Umweltsiegel und für die ISO-Norm 14024. Kopierpapier, Schreibhefte und andere Papierartikel mit dem Blauen Engel werden nach ökologischen Standards hergestellt. Dabei ist nicht nur der Altpapiergehalt relevant, sondern auch die chlorfreie Bleiche sowie die Einhaltung von Schadstoffgrenzen. Der Blaue Engel wird nicht nur für Schul- und Büromaterialien vergeben. Das Siegel kennzeichnet auch viele weitere Produkte des täglichen Lebens. Laut einer Umweltbewusstseinsstudie kennen 92 Prozent der Befragten Personen das Umweltzeichen Blauer Engel, für 37 Prozent ist das Siegel kaufentscheidend.

 

Neben dem Blauen Engel stehen auch die als UWS-Papier gekennzeichneten Produkte für eine positive Ökobilanz. UWS-Papier ist ein Recyclingpapier, das ohne De-Inking und Bleiche hergestellt wird. Dadurch ist es im Allgemeinen nicht reinweiß, ist jedoch was den Ressourcenverbrauch anbelangt die erste Wahl unter den Papierprodukten.

 

Weniger bekannt ist das Siegel Ökopa plus, das vom ökologischen Schreibaren-Großhändler Venceremos als unternehmensinternes Gütesiegel vergeben wird. Öko plus Papier besteht zu einhundert Prozent aus Altpapier und wird umweltfreundlich hergestellt.

 

Sollte in Schule oder Büro einmal akute Papiernot herrschen und kein Recyclingpapier verfügbar sein, ist Papier mit FSC-Siegel eine klimafreundliche Alternative zu herkömmlichen Papieren. Das FSC-Siegel steht für eine nachhaltige Forstwirtschaft. An diesem Zertifizierungssystem sind Wirtschaft, Umwelt- und Sozialverbänden beteiligt und setzen sich für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung ein.

 

 

Schreibzeug & Co. – Comeback des Füllers

Füllfederhalter sind wieder beliebt!

Schreibtische sind Mikrokosmen, die viel Auskunft über ihren Besitzer geben. Da sind auf der einen Seite durchorganisierte Puristen, die neben ihrem Laptop kaum etwas auf der Tischplatte dulden, auf der anderen Seite Schreibtisch-Messis, die nicht nur sämtliche Arbeitsmaterialien um sich herum verstreuen und zudem diverse Papierhaufen und Kleinkram vor sich liegen haben. Natürlich gibt es unzählige Typen zwischen den beiden Extremen.

 

Stifte finden sich quasi auf allen Schreibtischen – vom Erstklässler bis zum Generaldirektor. Dabei hat sich in den vergangenen Jahren eine interessante Entwicklung parallel zur Digitalisierung der Arbeitswelt ergeben: Der Füller feiert sein Revival. Bildeten noch vor einigen Jahren Werbekugelschreiber und Fineliner in den Stifteköchern und Schreibmäppchen die Mehrheit, ist in den letzten Jahren die Freude am guten alten Füllfederhalter wieder erwacht. Gut für die Umwelt: Der Stift hält lange, die Feder kann ausgetauscht werden, Tinte wird – je nach System – aus dem Tintenfass, der wiederbefüllbaren Patrone (Konverter) oder – schlechteste Möglichkeit – der Einwegpatrone getankt. Darüber hinaus ist die Auswahl breit gefächert und deckt nahezu alle Preisvorstellungen ab.

 

 

Ernüchterung nach den Ferien – Schulsachen einkaufen

Während viele Büroangestellte mit relativ wenig Schreibmaterialien auskommen, sind die Einkaufslisten der Schüler traditionell lang. Buntstifte, Wasserfarben, Textmarker, Bleistifte in den unterschiedlichsten Stärken, Hefte, Blöcke, Umschläge – da kommt einiges Zusammen. Bei der Vielzahl der Artikel ist es sicher nicht einfach, umwelt- und klimafreundliche Produkte im Blick zu behalten.

 

Daher ist es sinnvoll, drei einfache Faustregeln zu beachten:

 

  1. Welche Produkte sind bereits vorhanden und können weiter genutzt werden?

Viele Hefte aus dem vergangenen Schuljahr sind nur zur Hälfte genutzt worden. Warum also nicht einfach dort weitermachen, wo vor den Ferien geendet wurde? Wer das partout nicht will, kann aus dem unbeschriebenen Papier Notizblöcke herstellen.

 

  1. Können Produkte nachgekauft, repariert oder ergänzt werden?

Das ist zum Beispiel bei Wasserfarbkästen und Farbstiften ein wichtiger Punkt, mit dem sich Geld sparen lässt. Gleichzeitig werden Ressourcen geschont.

 

  1. Giftstoffe und Plastik vermeiden!

Tintenkiller, Klebstoffe, bunte Radiergummis, hier sollte bereits der Geruch häufig vom Kauf abhalten. Viele dieser Produkte enthalten giftige Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Lösungsmittel. Darüber hinaus stecken viele in überflüssigen Plastikhüllen.

 

Buntstifte in guter & klimafreundlicher Qualität.

Die gute Nachricht, für fast alles gibt es umweltfreundliche Alternativen. Kautschuk-Radierer können teilweise sogar Tintenspuren beseitigen. Flüssigkleber gibt es nachfüllbar und frei von Lösungsmittel, Textmarker werden als Holzstifte angeboten und wer auf Filzstifte nicht verzichten will oder kann, sollte auf Refills achten. Die meisten Produkte sind im gut sortierten Schreibwarengeschäft und in den Kauf- und Warenhäusern erhältlich.

 

Eine gute Orientierung über die Produkte im Markt und umweltfreundliche Alternativen bietet die Broschüre „Umweltfreundliche Schulmaterialien“ der Stiftung Naturschutz Berlin

 

Wer lieber online Shoppen geht, kann sich bei Anbietern wie beispielsweise dem ökologischen Büroausstatter memo alles ins Haus liefern lassen, übrigens CO2-neutral und in einer klimafreundlichen Pfandkiste verpackt. Hier finden sich auch ökologische Büromöbel und Schülerschreibtische.

 

Ebenfalls ökologisch gefertigt, ausgefallen im Design und praktisch im Aufbau sind auch die Ordnungssystems des Herstellers Werkhaus. Das Unternehmen fertigt seit 25 Jahren eine facettenreiche Produktpalette mit ausgeklügelten Ordnungssystemen für den professionellen und den heimischen Arbeitsplatz. Das Unternehmen engagiert sich zudem auch sozial. Zwölf Prozent der Arbeitsplätze sind mit Menschen körperlicher oder seelischer Einschränkung besetzt.

 

 

Grüner Arbeitsplatz

An einem grünen Schreibtisch macht die Arbeit gleich viel mehr Spaß. Das geht sicher nicht nur dem Team von Grünes Geld so. Denn umgeben von sinnvollen Dingen, die Ressourcen schonen, werden auch unsere Ressourcen frei und wir kommen auf gut Ideen. Zum Beispiel wie Ihr Geld ökologisch und sozial positiv wirkt und Ihnen zugleich eine gute Rendite bringt. Wie das geht? Machen Sie einfach den Grünes Geld Test.

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

Mieterstromgesetz – Energiewende nach Hausrezept

Dienstag, 25. Juli 2017
Zusammenfassung: Kurz vor der Sommerpause beschlossen Bundestag und Bundesrat noch das „Gesetz zur Förderung von Mieterstrom und zur Änderung weiterer Vorschriften des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes. Mieter sollen dabei stärker am Ausbau Erneuerbarer Energien beteiligt werden und von kostengünstigem und sauberem Strom profitieren.

 

 

Neues Gesetz auf den Weg gebracht

Neues aus Berlin noch vor der Sommerpause: Ende Juni wurde das „Gesetz zur Förderung von Mieterstrom und zur Änderung weiterer Vorschriften des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes“ im Bundestag verabschiedet. Anfang Juli ging das Gesetz auch durch den Bundesrat und kann damit jetzt, im Sommer 2017, in Kraft treten.

 

Das Mieterstromgesetzt hat zum einen das Ziel, die beschlossene Energiewende weiter voranzubringen und den Ausbau der Erneuerbaren Energien forciert voranzutreiben.

 

Zum anderen sollen Vermieter und Mieter auch stärker am Ausbau der Erneuerbaren Energien beteiligt werden. Durch die quasi hauseigene Gewinnung von sauberem Strom, können Mieter von günstigen Strompreisen profitieren. Vermieter werden finanziell gefördert.

 

 

Gesellschaftliche Herausforderungen gemeinsam stemmen

Photovoltaikanlagen – nicht nur für Häuslebesitzer attraktiv.

Generell sieht die Bundesregierung ein enormes Potenzial in der dezentralen Versorgung mit klimafreundlichem Strom, gewonnen auf den Dächern der Wohnhäuser.

 

Einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums  zu Folge, können so rund 3,8 Millionen Wohnungen mit Mieterstrom versorgt werden. Bislang beziehen lediglich vier Prozent der Mieter Strom aus einer hauseigenen Solaranlage oder einem Blockheizkraftwerk.

 

Das neue Gesetz und die darin verankerte finanzielle Förderung sollen helfen, das Potenzial voll auszuschöpfen und in den kommenden Jahren rund 370.000 neue Photovoltaikanlagen zu installieren.

 

Eine ambitionierte und dennoch realistische Zielsetzung, denn die Energiewende ist nicht nur eine politische, sondern in erster Linie eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Und diese kann nur dann gelingen, wenn sie von möglichst viele Menschen und Unternehmen mitgetragen wird.

 

Damit die Versorgung mit Strom aus Erneuerbaren Energien flächendeckend angeboten werden kann, müssen stärker als bisher auch Mieter an den Angeboten teilhaben können. Bislang konnten Hauseigentümer bereits ihren Strom durch eine Photovoltaikanlage selbst produzieren und nutzen. Durch das neue Gesetz zum Mieterstrom werden nun auch zunehmend Mieter in dieses System mit eingebunden.

 

Voraussetzung für den Erfolg des Gesetzes ist es allerdings auch, ein entsprechendes Mieterstromangebot für Vermieter attraktiv – sprich wirtschaftlich – zu machen. Die vorgesehenen Förderungen des Mieterstromgesetzes ermöglichen Vermietern künftig zu wettbewerbsfähigen Preisen ihren Mietern selbsterzeugten Strom anzubieten.

 

 

Finanzen versus Klima

Vermieter, die künftig Mieterstrom anbieten werden, sind von den üblichen Konzessionsabgaben für Stromanbieter befreit. Damit müssen die Kommunen auf weniger Einnahmen einstellen. Konkret ist mit Einbußen von rund zwei Millionen Euro im Jahr zu rechnen.

 

Gut investierte Einnahmeausfälle: Förderung von Mieterstrom.

Auch dem Bund entgehen Einnahmen bei der Stromsteuer. Hier werden die Einnahmeausfälle im ersten Jahr von etwa 2,5 Millionen Euro angenommen, langfristig werden die Einnahmeausfälle auf bis zu 75 Millionen Euro jährlich ansteigen.

 

Eine stolze Summe, aber auch gut verloren gegebenes Geld. Denn ohne eine entschiedene Neuausrichtung der Energiepolitik, werden die Schäden an Umwelt und Natur diese Summen um ein vielfaches übersteigen. Und ob bei der fortschreitenden Klimakrise überhaupt noch mit Geld gegengesteuert werden kann, bleibt global gesehen ungewiss.

 

 

Mieterstromgesetz bringt Energiewende voran

Der Begriff Mieterstrom bezeichnet den Strom, der Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Wohnhäuser erzeugt und auch direkt in diesem Gebäude verbraucht wird. Damit entfällt eine Netzdurchleitung.

 

Das Mieterstromgesetz regelt künftig die Stromversorgung aus diesen hauseigenen erneuerbaren Energiequellen. Kernpunkt des Gesetzes ist es, dass Mieterstrom dann gefördert wird, wenn er in dem direkt Gebäude genutzt wird, in dem – beziehungsweise auf dessen Dach – er auch produziert wird. In der Praxis bedeutet das, dass eine Photovoltaikanlage auf dem Dach dann gefördert wird, wenn sie den Strom für eben dieses Haus liefert.

 

 

Nur für den Hausgebrauch – keine Versorgung der Nachbarschaft

Mieterstrom sieht keine Versorgung der Nachbarschaft vor.

Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass innovative Konzepte zur Stromversorgung in städtischen Quartieren nicht umgesetzt werden können. Häuser in der Umgebung, deren Dächer für Photovoltaik nicht geeignet sind, können nicht an die Versorgung der produzierenden Nachbarschaft angeschlossen werden.

 

Der nicht verbrauchte Strom aus den Häusern mit Photovoltaik wird ins Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist und gemäß der gültigen Einspeisevergütung  honoriert.

 

Verschiedene Verbände hatten bei der Verbändeanhörung  im Vorfeld Vorschläge eingebracht, die auch eine Versorgung des nachbarschaftlichen Umfeldes mit sauberer Energie mit einbezogen. Diese Vorschläge wurden im neuen Gesetz jedoch leider nicht berücksichtigt.

 

 

Mieterstrom – lohnend für Mieter und Vermieter

Nutzung der Solarenergie liegt in unserer Hand.

Es gibt nichts Neues unter der Sonne? – Doch gibt es, die Mieterstromförderung beseitigt jetzt einige Problem aus der Vergangenheit.

 

Denn bisher war Mieterstrom zwar generell möglich, für Vermieter jedoch aus wirtschaftlicher Sicht nicht besonders attraktiv. Obwohl es verschiedene finanzielle Vorteile bei Abgaben und Umlagen gab, entstanden erhebliche Kosten durch komplizierte Abrechnungen, Vertrieb und Messungen.

 

Durch die neue Förderung wird Mieterstrom eine lohnende Sache. Nicht nur Umwelt und Klima profitieren vom sauberen und emissionsarm erzeugten Strom. Auch die Haushaltskasse der Stromkunden wird geschont. Denn im Gegensatz zu Strom, der aus dem Netz bezogen wird, entfallen bei der Nutzung des Mieterstrom Kosten wie beispielsweise Netzentgelte, netzseitige Umlagen, Stromsteuer und Konzessionsabgaben. Vollständig gezahlt werden müssen jedoch die EEG-Umlagen. Durch die generelle Erleichterung können Mieter günstigen Strom direkt vom Vermieter beziehen.

 

Darüber hinaus sieht das neue Gesetz einen Mieterstromzuschlag vor. Das bedeutet, dass Vermieter finanziell gefördert werden, wenn sie ihren Mietern sauberen Solarstrom direkt ohne die Nutzung des Netzes anbieten.

 

 

Mieterstromförderung konkret

Die Förderung orientiert sich dabei an den Einspeisetarifen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Von diesem Betrag wird ein Abschlag abgezogen. Wie hoch die Förderung dann jeweils konkret ausfällt, hängt von der Größe der Photovoltaikanlage ab.

 

Bei einer installierten Leistung bis 10 Kilowattstunden (kWh) ist derzeit ein Mieterstromzuschlag in Höhe von 3,81 Cent je kWh vorgesehen, Anlagen bis 40 kWh erhalten 3,47 Cent je kWh, größere Anlagen bis 100 kWh werden mit 2,21 Cent je kWh gefördert.

 

Die Förderung des Mieterstroms ist für zwanzig Jahre garantiert. Sie wird nur für Strom aus Photovoltaikanlage auf dem Hausdach gewährt, die nach Inkrafttreten des Gesetzes in Betrieb gehen und nachdem die Europäische Kommission die Förderung genehmigt hat.

 

Sofern es sich bei der geförderten Anlage nicht ohnehin um ein reines Wohnhaus handelt, muss mindestens 40 Prozent der Gebäudefläche Wohnraum sein. Der nicht genutzte Strom aus den hauseigenen Photovoltaikanlagen geht dann zum gültigen Einspeisetarif ins Netz.

 

Einen kleinen Haken gibt es allerdings noch. Das neue Gesetz sieht nur eine Förderung für Anlagen bis 500 Megawatt pro Jahr vor. Damit bleibt das Mieterstromgesetz nicht nur weit hinter seinen Möglichkeiten zurück, sondern ignoriert auch die Forderungen der Länder und der beteiligten Verbände. Mit der Limitierung der Förderung kommen gerade großen Wohnanlagen im urbanen Umfeld nicht in den Genuss von günstigem und umweltfreundlichem Solarstrom.

 

 

Wichtig für Mieter

Auch wenn das Angebot, sauberen und günstigen Strom direkt vom Hausdach zu beziehen durchaus attraktiv ist – das letzte Wort in dieser Sache hat der Mieter. Er kann nach wie vor seinen Stromanbieter frei auswählen. Um diese Wahlfreiheit zu garantieren, liefert das neue Gesetz Vorgaben zur Laufzeit der Mieterstromverträge. Außerdem darf der Stromvertrag nicht mit dem Mietvertrag gekoppelt werden. Darüber hinaus schützt der Gesetzgeber Mieter davor, dass schlussendlich nur der Vermieter von den Regelungen profitiert und den Stromverkauf als lukrative Einnahmequelle ausnutzt: das Gesetz sieht daher eine Preisobergrenze für den Mieterstrom vor.

 

Mieterstromvertrag und Mietvertrag sind unabhängig.

Der Mieterstromvertrag ist jeweils nur für ein Jahr gültig und muss dann ausdrücklich verlängert werden. Eine stillschweigende Verlängerung um jeweils ein Jahr, wie sie für sonstige Stromlieferverträge gilt, greift hier nicht.

 

Die Vorteile für den Mieter liegen jedoch auf der Hand. Er erhält hausgemachten Ökostrom, der mindestens preislich zehn Prozent billiger kommt als der Grundversorger der jeweiligen Region.

 

Laut einer Erhebung von Yougov würden sich derzeit zwei Drittel der Mieter für Mieterstrom entscheiden. 16 Prozent gaben an, erst mehr Informationen einzuholen, die übrigen Befragten lehnten das Angebot ab.

 

 

Wissenswertes für Vermieter

Vermieter, die sich bislang noch nicht mit den Möglichkeiten einer Photovoltaikanlage befasst haben, sind leicht verunsichert, ob sich die Dachfläche ihrer Immobilien für eine Solarstromanlage eignen und mit welchen Strommengen zu rechnen ist. Bundesweit haben bereits unzählige Städte und Gemeinden einen kommunalen Solar-Atlas erstellt. Mit diesem kostenfrei einsehbaren Solar-Kataster können Vermieter und Hausbesitzer anhand der Einfärbung ihrer Dachfläche die jeweilige Eignung für Solaranlagen leicht erkennen.

 

Passt eine Photovoltaikanlage aufs Dach? Solar-Kataster geben Auskunft.

Das Mieterstrommodell bietet ein hohes Potenzial. Die Akzeptanz des Angebotes von Mieterseite gibt Vermietern die Sicherheit, dass sich die Investition in eine Photovoltaikanlage rechnet.

 

Wer nur in geringem Umfang vermietet, sollte auch im direkten Gespräch mit den Mietern ermitteln, ob diese den Mieterstrom nutzen werden. Darüber hinaus sind die Betreiber von kleinen Mieterstromanlagen mit einer Leistung von bis zu zehn Kilowatt von den Lieferantenpflichten befreit, die das Energiewirtschaftsgesetz für Stromlieferanten ansonsten vorsieht. Die Abrechnungs-, Informations- und Mitteilungspflichten sind stark reduziert, um Vermieter kleiner Wohnungen nicht unverhältnismäßig mit administrativen Aufgaben zu belasten und zu demotivieren.

 

 

Die Zukunft aktiv gestalten

Das Mieterstromgesetzt bietet Mietern und Vermietern eine gute Möglichkeit, die dringend notwendig Energiewende selbst in Schwung zu bringen und zu vollenden. Durch die Förderung der Eigeninitiative und –Verantwortung kann jeder dazu beitragen, Erneuerbaren Energien zum Erfolg zu verhelfen.

 

Hauseigene Photovoltaikanlagen sind dabei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, denn die Nutzung der Sonnenenergie ist generell ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Energieversorgung.

 

Grünes Geld, erfahrener Finanzexperte für nachhaltige Geldanlagen, bietet seinen Kunden daher ein breites Angebot an attraktiven Anlagemöglichkeiten aus dem Bereich Photovoltaik.

 

Ein Einstieg ist dabei bereits mit kleinen Summen möglich. Ab einer Mindestanlagesumme von 100 Euro monatlich können mit dem Musterdepot Sonne Monatssparen im Laufe der Jahre ein kleines Vermögen erwirtschaftet werden.

 

Eine gute Rendite verspricht auch die Sonne Geldanlage mit einer Mindestanlagesumme von 5.000 Euro. Bei einer empfohlenen Laufzeit von mindestens acht Jahren sind Erträge von rund 9,4 Prozent möglich. Basis des Erfolgs ist dabei ein fondsbasiertes Musterdepot, das aus rund 200 Werten führender Unternehmen der Erneuerbaren Energien Branche sorgfältig zusammengestellt wird. Die breite Streuung reduziert mögliche Risiken und ermöglicht ausgezeichnete Erträge.

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Europas Hauptstädte im Energievergleich – unser Beitrag zum Klimawandel

Donnerstag, 13. Juli 2017
Zusammenfassung: Der Energieberater Utilitywise hat eine interaktive Energiekarte mit dem Pro-Kopf-Verbrauch verschiedener europäischer Städte erstellt. Wichtig: der Energieverbrauch ist nicht gleichzusetzen mit den Treibhausgas-Emissionen, denn die Energie-Gewinnung unterscheidet sich stark.

 

 

 

Die Energiekarte von Utilitywise zeigt den Energieverbrauch pro Kopf und Jahr.

Vor dem aktuellen Hintergrund des Ausscheidens der USA aus dem Pariser Klimaabkommen wird mit besonderer Dringlichkeit bewusst, dass in Fragen Umweltschutz zusammengearbeitet werden muss. Das Versprechen der EU, bis 2030 die CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 um 40% zu senken, scheint hoch gesteckt, haben manche Länder doch noch starke Defizite im umweltbewussten Energieverbrauch.

 

 

 

Die interaktive Karte erklärt den Energieverbrauch und die CO2-Bilanz 19 europäischer Hauptstädte im Vergleich und beleuchtet Gründe für die teilweise stark abweichenden Ergebnisse.

 

 

 

 

 

Höchster Energieverbrauch bedeutet nicht gleich größter CO2-Fußabdruck

 

 

Den höchsten Energieverbrauch pro Kopf weist die isländische Hauptstadt Reykjavik auf, mit 204.490,29 kWh. Diese Zahl scheint erschreckend, wenn man bedenkt, dass Dublin auf Platz 2 mit 43.449,68 kWh pro Jahr und Kopf weniger als ein Viertel dessen verbraucht.

 

Die Gründe dafür sind jedoch einleuchtend: das kalte Klima Islands und die wenigen Sonnenstunden im Winter erfordern einen hohen Strom- und Wärmeenergie-Verbrauch das ganze Jahr über. Glücklicherweise stammen 81% der produzierten Energie des Landes aus Erneuerbaren Energiequellen, beim Elektrizitätsbedarf sind es sogar 100%. Des Weiteren kommen 90% der Heizenergie aus Geothermiequellen, wodurch Island, trotz des enormen Energieverbrauchs, nur einen geringen Anteil an der europäischen CO2-Bilanz verantworten muss.

 

Die einzigartige Vulkanlandschaft Islands und die unendlichen Wasservorräte erlauben eine Energiepolitik mit Zukunft: ein Projekt, das konventionelle Geothermie-Bohrungen durch Magma-Felder ersetzen soll, die ein Vielfaches der Kraft von herkömmlichen Wasserdampf erzeugen können, startete dieses Jahr und soll, falls alles nach Plan verläuft, dann grüne Energie nach Europa exportieren.

 

 

 

Ist Europa sauber?

 

 

Europas Norden macht umweltfreundliche Energiewirtschaft vor. In Kopenhagen beispielsweise, besitzen gerade mal 29% der Einwohner überhaupt in Auto. Das Vorhaben der Stadt von 2005, den CO2-Ausstoß bis 2015 um 20% zu senken, haben die Dänen schon 2011 erreicht und auch das neue Ziel, die erste CO2-neutrale Stadt der Welt zu werden scheint erreichbar.

 

Um das zu schaffen, sollen CO2-Abgase im Straßenverkehr durch den Ausbau erneuerbarer Energien gesenkt und der öffentliche Nahverkehr gestärkt werden. So startete im März dieses Jahres die erste CO2-neutrale Buslinie. Eine Verbesserung der Fahrradwege führte außerdem dazu, dass mittlerweile 62% der Einwohner mit dem Rad zur Arbeit fahren.

 

Ähnlich sieht es in London aus, wo ab September 2020 eine Ultra-Null-Emissions-Zone im Stadtkern entstehen wird. Die englische Hauptstadt, deren Energieverbrauch auf die vielen Bürogebäude und den hohen Pendlerverkehr zurückgeht, hofft seine CO2-Emissionen bis 2025 um 70% senken zu können.

 

Oslo und Stockholm nutzen ihre geographisch günstige Lage und setzen auf Energie aus Wasser und Wind. In beiden Fällen wird ein Großteil des Wärmebedarfs außerdem aus Abfall gewonnen, in Stockholm sind es sogar über 80%.

 

Oslo nutzt bisweilen importierten Abfall aus England zur Heizenergiegewinnung und hält damit den CO2-Ausstoß niedrig. In Norwegen bemüht man sich insbesondere im öffentlichen Transportsektor auf erneuerbare Energien zu setzen und das mit positiven Folgen: Oslos Energieeffizienz macht die Stadt zu eine der umweltfreundlichsten Europas.

 

 

 

Wenn der Verkehr zum Problem wird

 

 

Leider hat nicht jede Stadt eine so vorbildliche CO2-Bilanz wie die Nachbarn im Norden aufzuweisen. Im Falle Dublins führen das hohe Verkehrsaufkommen und der damit verbundene Benzinimport dazu, dass die irische Hauptstadt die meisten Treibhausgas-Emissionen-pro-Kopf Europas erzeugt.

 

 

Brüssel und Rom schneiden vergleichbar ab. In der italienischen Hauptstadt fahren jeden Tag 56% der Einwohner mit dem Auto zu Arbeit, in Brüssel sind es sogar 63%. Andernorts wird versucht durch strenge Auflagen oder eine hohe Maut für besonders umweltschädliche Fahrzeuge die Zahl der Autofahrer zu senken. In Budapest fahren dadurch nur noch ca. 31% mit dem Auto zur Arbeit.

 

 

 

Deutschlands Anteil an der CO2-Bilanz

 

 

Der Energieverbrauch in der deutschen Hauptstadt liegt bei 24.225,29 kWh, womit Berlin auf dem 9. Platz leicht über dem Durchschnitt liegt. Die verstärkte Zuwanderung seit 2015 und die gute Konjunktur lassen zusätzlich einen Anstieg des Stromverbrauchs für 2017 vermuten.

 

 

Im europäischen Vergleich erzeugte Deutschland in den letzten Jahren mit Abstand am meisten Treibhausgase. Laut des Klimaabkommens von Paris dürften jährlich nicht mehr als 220 Millionen Tonnen CO2-Emissionen erzeugt werden – ein Wert der in diesem Jahr schon im April überschritten wurde. Dabei sollte die Energiewende zur Priorität gemacht werden, wenn der Anteil erneuerbarer Energien bis 2050 auf 80% erhöht werden möchte.

 

 

Dafür geht es jedoch nicht schnell genug voran. Von 2015 auf 2016 stieg der Anteil der erneuerbaren Energien in der Stromerzeugung lediglich um 0,2%, im Verkehrs- und Wärmesektor sinken die Zahlen sogar leicht.

 

 

Es gibt jedoch Grund zur Hoffnung: insbesondere der Ausbau von Windenergie und Photovoltaik schreitet weiter voran in Deutschland. Bei der Wärmeerzeugung sind vor allen Dingen Solarthermieanlagen und der biogene Anteil des Abfalls ausgebaut.

 

 

 

Die CO2-Schleudern des Ostens

 

 

Prag (18.654,52 kWh) und Warschau (13.828,07 kWh) verzeichnen nach Lissabon, mit 13.502,43 kWh, den niedrigsten Energieverbrauch und gleichzeitig zwei der höchsten CO2-Emissionswerte in Europa.

 

Hauptursache dafür ist, dass Energie noch hauptsächlich aus Kohlekraftwerken gewonnen wird, die zum Teil älter als 60 Jahre sind. Das führt zu gesundheitlichen Problemen und hohen Umweltbelastungen durch die enorme Luftverschmutzung. Trotzdem gelten erneuerbare Energien oft noch als zu teuer und unzuverlässig, weshalb zum Beispiel in Warschau 78% der gesamten Treibhausgasemissionen des Landes aus der Strom- und Wärmeenergieerzeugung kommen.

 

Prag leidet ebenfalls unter der hohen Umweltbelastung. Schon mehrfach wurde dort die Grenze für Feinstaubwerte in der Luft überschritten. Naheliegende Lösungen, wie die Anzahl der Autos in den Straßen der Stadt zu begrenzen oder Umweltzonen zu errichten, blieben bis heute ungenutzt.

 

 

 

Alles nicht mein Problem?

 

 

In Nordeuropa wird zur Zeit eindrucksvoll bewiesen, dass die klimatischen und geographischen Bedingungen eines Landes die Energiepolitik maßgeblich beeinflussen. Natürlich Ressourcen bestimmen, welche erneuerbaren Energiequellen überhaupt genutzt werden können. Zusammen mit der energiepolitischen Ausrichtung einer Regierung, fährt jedes Land also seinen ganz eigenen Kurs hin zur Energiewende.

 

Die CO2-Emissionen zu reduzieren, kann aber nicht nur Ziel des Staates sein, sondern ist auch eine Frage des eigenen Verhaltens: nachhaltige Konsumentscheidungen und umsichtiger Energieverbrauch sind wichtig, um die EU in dem Vorhaben zu unterstützen, den CO2 Fußabdruck zu verringern.

 

Der Umstieg auf erneuerbare Energien lohnt sich nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Privathaushalte immer mehr. Insbesondere die Fortschritte in der Sonnenenergie sind keine Zukunfts-Vision mehr, sondern werden immer kostengünstiger und einfacher in den Alltag zu integrieren sein.

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.