Archiv für die Kategorie ‘Grünes Geld’

Ökoworld: Für viele Unternehmen ein Ziel – in die Nachhaltigkeitsfonds kommen

Mittwoch, 22. Februar 2012

 

Ökoworld ist die ausschließlich ethisch-ökologisch arbeitende Fondsgesellschaft und kann auf 30 Jahre Erfahrung zurück greifen. Im Interview des Geschäftsführers Ralph Prudent erklärt er Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker, dass die Unternehmen sich mittlerweile aktiv bemühen, in die großen Nachhaltigkeitsfonds aufgenommen zu werden – und werden dabei natürlich immer nachhaltiger. Und auch finanziell sind die nachhaltigen Investments attraktiv und warten mit einem überzeugendem Rendite / Schwankungsbreite Verhältnis auf.

 

In unseren Musterdepots sind die Ökoworld Produkte öfters vertreten:

 

- Klima Einmalsparen 500+ Ethik

- Klima Einmalsparen 2000+ Ethik

- Klima Einmalsparen 5000+ Ethik

- Klima Einmalsparen 5000+

- Wasser Einmalsparen 500+ Ethik

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Mikrofinanz statt Staatsanleihen

Dienstag, 14. Februar 2012

 

In einem Interview mit der Börse Stuttgart erläutert Andreas W. Korth vom GOOD GROWTH INSTITUT was für eine Geldanlage sich hinter dem Begriff Mikrofinanz verbirgt und warum dieses Investment sinnvoller und sicherer ist, als die langfristige Anlage in Staatsanleihen.

 

Mikrofinanz-Geldanlagen sind stabil und entwickeln sich konstant nach oben. Mikrofinanz-Anlagen finden Sie bei uns in den Musterdepots Soziale-Verantwortung Monatssparen Ethik oder Soziale-Verantwortung Einmalsparen Ethik.

 

Mehr zu Mikrofinanz-Investments

Elite-Universität Harvard: Vorsprung nachhaltiger Firmen 4,8 Prozent pro Jahr

Dienstag, 14. Februar 2012

Seit langem gibt es die Frage, ob nachhaltige Kriterien beim Investieren eher Rendite kosten oder eher zusätzliche Rendite generieren. Die berühmte US-Eliteuniversität Harvard hat nun eine Untersuchung zu genau diesem Thema veröffentlicht, wie die Financial Times Deutschland heute berichtet.

 

Die Forscher haben dazu 180 internationale Aktiengesellschaften untersucht. Dabei hat sich eine Gruppe explizit ethisch-ökologisch ausgerichtet und verhalten, während die andere Gruppe normal agierte.

 

Nachhaltigkeit ist gut für Natur, Mensch und den Geldbeutel

Hardvard-Universität: langfristig bringt Nachhaltigkeit bis zu 4,8 Prozent mehr Rendite pro Jahr

Ein erstes Ergebnis: Bei nachhaltig agierenden Firmen ist eine stärkere Ausrichtung auf Langfristigkeit festzustellen, z.B. in ihren Geschäftsberichten oder Ausblicken. Das ist die Basis der Überrendite.

 

Im untersuchten Zeitraum von 1993 bis 2010 haben dabei die nachhaltigen Unternehmen eine Mehrrendite von 2,3 Prozent pro Jahr erzielt – wenn man alle Aktien gleich gewichtet. Wenn man, wie z.B. im DAX üblich, die Marktkapitalisierung berücksichtigt, haben Sie sogar 4,8 Prozent pro Jahr mehr erzielt.

 

Wenn bestimmte Zusatzkriterien berücksichtigt werden wird der Vorsprung noch deutlicher. Das ist zum einen bei Firmen nahe am Endverbraucher. Das erklären die Harvard-Wissenschaftler mit der größeren Beachtung, die Privatleuter diesen Themen schenken im Vergleich zu Unternehmen oder Regierungen.  Zum anderen erreichen stark von Marken oder Reputation getriebene Wettbewerbszweige ebenfalls weitere Überrenditen durch Nachhaltigkeit. Und ein dritter Wirtschaftszweig sind nachhaltig ausgerichtete Unternehmen wenn sie stark vom Einsatz natürlicher Ressourcen abhängig ist. Hier könnten die Öffentliche Meinung über Förderung und Verbrauch von Ressourcen eine Rolle spielen.

 

Eine Einschränkung dieser positiven Nachricht gibt es jedoch. Die Ergebnisse der Studie gelten nur für langfristig orientierte Investitionen. Kurzfristig kann es erhebliche Abweichungen zu den Ergebnissen geben. Aber Nachhaltigkeit und Langfristigkeit gehören ohnehin zusammen – Zocker sind für nachhaltige Investments wenig geeignet.

 

Wer von der Überrendite nachhaltiger Investments profitieren möchte, sollte sich unsere Musterdepots für Vermögensaufbau genauer ansehen:

 

- höchste Sicherheit, gute Rendite: Einmalsparen Sicherheit 2000+ Ethik

- sehr gute Sicherheit , sehr gute Rendite: Einmalsparen Standard 2000+ Ethik

- gute Sicherheit , höchste Rendite: Einmalsparen Wachstum 2000+ Ethik

Gerd das Gen erklärt warum …

Mittwoch, 01. Februar 2012

Durch einen Zufall sind wir wieder auf die nachfolgende Kampagne gestoßen. Sie läuft zwar schon seit einiger Zeit , doch wir finden, dass sie trotzdem auch noch mal hier in diesem Blog bekannt gemacht werden sollte.

 

 

Steht sie doch in so engem Zusammenhang mit Grünes Geld. Schließlich führte ausgerechnet unsere Protestaktion im heimischen Garten gegen Gen-Mais, mit der Anpflanzung von Bantam Mais im Jahr 2005, zur Grundsteinlegung des Unternehmens.

 

Gerd das Gen erklärt warum...

Argumente gegen Agro-Gentechnik liefert Gerd das Gen

 

Die zweite Gemeinsamkeit mit der Aktion ist, dass der zweite Geschäftsführer des Unternehmens Grünes Geld auch Gerd heisst. Wir hoffen, dass Ihr Euch nicht so sehr an der Beeinflussung des heutigen Blogs seitens der Grünes Geld GmbH stört. Doch für uns ist eine Trennung zwischen Leben und Arbeiten ohnhin kaum möglich.

 

 

Gerd das Gen, eine Zeichentrickfigur erklärt in einfachen Worten jedoch fundiert die Gründe weshalb Agro-Gentechnik nicht die Lösung der Zukunft sein kann. Unter http://www.keine-gentechnik.de/argumente.html findet Ihr Gerd das Gen.

 

 

Gentechnikfreie Geldanlage findet Ihr bei Grünes Geld.

Sichere Geldanlage 2012 – Teil 5 Sachwerte wie Gold, Holz oder Solar

Dienstag, 31. Januar 2012

Wie wird 2012 und wie kann ich mein Geld in 2011 sicher anlegen? Natürlich nachhaltig … denn nachhaltige Unternehmen denken langfristig und entwickeln sich stetiger.

 

Aber wie sieht es in den einzelnen Assetklassen nachhaltigen Investments aus? Ich möchte einen Blick in die Glaskugel wagen und Ihnen meinen persönlichen Ausblick geben. In jedem Teil eine andere Anlageklasse:

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Solar

 

 

 

Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Solar

 

 

Was sind eigentlich Sach- und was sind Geldwerte? Geldwerte sind alle in Währungen gehaltenen Anlagen wie Bargeld, Giro- oder Tagesgeldkonten, Sparbücher, Bausparverträge, Lebensversicherungen oder Anleihen. Ihr Problem: wenn das Geld weniger wert ist, verlieren auch die Geldwerte an Wert. Am Beispiel eines vor 106 Jahren eingerichteten Sparbuchs habe ich das im Beitrag “Wie Ihr Sparbuch sicher Geld vernichtet” beleuchtet. Geldwerte schaffen es in vielen Fällen nicht, die Inflationsraten auszugleichen.

 

Sachwerte sind hingegen Investitionen in Dinge, die ihren eigenen Wert unabhängig vom Geld behalten. Wer z.B. eine Unze Gold in Rom besaß, konnte dafür einen hochwertigen Umhang als Kleidungsstück erwerben. Für die Unze Gold gab es dann vor 100 Jahren einen guten Anzug und auch heute noch gilt, eine Unze Gold im Wert von zur Zeit ca. 1.000 € reicht für einen guten Herrenanzug. Gold hat also in etwa seinen Wert gehalten.

 

Und ähnlich wie Gold gibt es auch andere Konstanten in der menschlichen Geschichte, die in etwa ihren Wert halten. Das sind z.B. Holz oder Immobilien.

 

Oder in jüngere Zeit auch Investitionen in Solarparks, die im weitesten Sinne Immobilien sind. Statt Mieteinnahmen stehen dort die fest kalkulierbaren Einnahmen aus den Stromverkäufen auf der Habenseite. Prinzipiell sind damit die Einnahmen sogar besser kalkulierbar als bei Immobilien.

 

Wie ist der zu erwartende Trend für 2012 für Sachwerte? Ich glaube, dass die Flucht in Sachwerte weiterhin anhält. Denn das Vertrauen in Papierwerte schwindet weiter. Und wenn weiterhin Gelder in Sachwerte fließen, werden die Preise ansteigen. Für 2012 sehen wir entsprechend einen positiven Trend für alle Sachwerte.

 

Trotzdem muss unterschieden werden. Geldanlagen wie Gold, Silber oder auch Diamanten gewinnen nur, wenn ihre Preise steigen. Es gibt keinen automatischen Zuwachs und Rückfluss, wie das bei Immobilien über die Miete oder bei Holz über das natürliche Wachstum der Fall ist. Gold und Silber sind also nur als Spekulation oder als Wertaufbewahrung für Krisenzeiten geeignet – nicht als kalkulierbare Geldanlage. Diese Spekulation ging in den letzten 9 Jahren in Folge jedes Jahr auf – doch wer 1980 Gold kaufte, musste 30 Jahre warten, um wieder den Einstandskurs zu erreichen. Ob 2012 ein gutes Jahr für Gold und andere Metalle wird, ist ungewiss. Zudem gilt Gold, so wie andere klassische Rohstoffe, unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten nicht nur strittig, sondern, aufgrund der extremen Umweltschäden, wie die Schwermetallbelastung, da insbesondere Gold mit diesen Chemikalien ausgewaschen wird, als nicht investierbar. Auch die Bedingungen unter denen Menschen in den Rohstoffminen arbeiten müssen, sind ethisch äußerst bedenklich. Doch es gibt unbedenkliche Alternativen. Holz gilt hier als Sachwert und nachwachsender Rohstoff als besonderer Favorit.

 

 

Wald bei Sonnenaufgang

Wald-Investment: Gut für die Natur, aber auch Ihr Geldbeutel freut sich über das jährliche Wachstum Ihres Holzes

 

Sehr interessant sind mittel- und langfristige Anlagen in nachhaltige Holzinvestments. Der Holzverbrauch der Erde steigt jedes Jahr im Gleichschritt zum Bevölkerungswachstum, während die globalen Waldflächen leider seit Jahrzehnten sinken. Außerdem werden 2/3 des Gewinns von Holzinvestments durch natürliches Wachstum erzielt – der Baum wächst jedes Jahr, auch wenn die Börsenmärkte abrutschen. Darauf können Sie also auf jeden Fall setzen. Die besten nachhaltigen und naturschonende Holzinvestments finden Sie hier: http://www.gruenesgeld24.de/projekt/alle-holzprojekte.htm

 

Den Sachwert Immobilien haben wir in einem gesonderten Beitrag “Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds” betrachtet.

 

 

Ein nachhaltiges Investment der besonders bemerkenswerten Art ist eine Investition in einen professionellen Solarpark. Dort werden in großem Stil Solarelemente genutzt um aus Sonnenenergie Strom zu erzeugen. Über staatlich garantierte Einspeisevergütungen sind die Rückflüsse sehr sicher kalkulierbar und liegen meist im Bereich 7 – 9 % pro Jahr. Mittlerweile steigen selbst die sicherheitsbewussten Lebensversicherungen verstärkt in den Solarsektor ein! Die ökologisch und ökonomisch sinnvollsten Solarprojekte können Sie hier finden:

 

http://www.gruenesgeld24.de/solarprojekte

 

 

Ich hoffe der kleine Ausblick auf sichere Geldanlagen in 2012 hat Ihnen neue Erkenntnisse gebracht. Vielleicht gibt es in Ihrem Kollegen- oder Bekanntenkreis Personen, die von diesem Ausblick noch nichts gehört haben – und noch nicht einmal ahnen, dass es ihn gibt. Wenn es jetzt darum geht, anderen Personen diese Information weiterzugeben, ihnen damit einen Gefallen zu tun – an wen denken Sie dann spontan? Eher an Arbeitskollegen oder eher an Freunde? Leiten Sie Ihnen doch einfach diesen Link weiter – Ihre Bekannten werden Ihnen dankbar sein. Hier der Link: http://www.blog.gruenesgeld.net/2012/01/sichere-geldanlage-2012/

 

 

Hier nochmals zum Nachlesen:

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Solar

 

 

 

Möchten Sie über die nachhaltige Geldanlage informiert bleiben – tragen Sie sich zu unserem montalichen Newsletter ein. Kostenlos und jederzeit kündbar. Bei Anmeldung schenken wir Ihnen ein eBook über die nachhaltige Geldanlage.

 

Newsletter-Anmeldung

 

http://www.blog.gruenesgeld.net/2012/01/sichere-geldanlage-2012-teil-4-immobilien-und-immobilienfonds/

Mikrofinanz bleibt soziales Investment – auch wenn es für viele Anleger aus finanziellen Gründen interessant ist

Montag, 30. Januar 2012

 

 

Video:  Was ist eigentlich Mikrofinanz? Was hat es mit dem Friedensnobelpreis-Träger Mohammed Yunus zu tun? Ist es wirkliche ein soziale Geldanlage und wie wird das alles Überprüft?

 

Gerade nach Übertreibungen in Indien und des konstant positiven Wertentwicklung, deutlich oberhalb der Zinsen der Banken, stellt sich die Frage, wie sozial Mikrofinanz ist. Edda Schröder, eine der Top-Expertinnen auf diesem Gebiet in Deutschland, erklärt warum Mikrofinanz weiterhin so wichtig für die wirtschaftlich ärmeren Länder ist.

 

Edda Schröder ist Geschäftsführerin von Invest in Visions. Invest in Visions hat im Sommer letzten Jahres den ersten frei zugänglichen Mikrofinanz Fonds in Deutschland auf den Markt gebracht und ermöglicht es damit jedem Anleger, sein Geld in Mikrofinanz anzulegen. Solche Nachhaltigkeitsfonds und der Gedanke der Mikrofinanzen gelten als Schlüsselinstrument zur Bekämpfung der Armut, denn im Gegensatz zu Spenden oder herkömmlicher Entwicklungshilfe sind Mikrofinanzen keine Almosen, sondern beteiligen die Kreditnehmer als gleichberechtigte Partner am Wirtschaftskreislauf.

 

Das grüne Investment von Invest in Visions finden Sie in unserem “Musterdepot Soziale Verantwortung“.

 

Alle Informationen zum Musterdepot für Mikrofinanzen

 

 

 

 

 

 

 

 

Sichere Geldanlage 2012 – Teil 2 Anleihen und Anleihefonds

Mittwoch, 25. Januar 2012

Wie wird 2011 und wie kann ich mein Geld in 2012 sicher anlegen? Natürlich nachhaltig … denn nachhaltige Unternehmen denken langfristig und entwickeln sich stetiger.

 

 

Aber wie sieht es in den einzelnen Asset-Klassen nachhaltigen Investments aus? Ich möchte einen Blick in die Glaskugel wagen und Ihnen meinen persönlichen Ausblick für 2012 geben. In jedem Teil eine andere Anlageklasse:

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Solarparks

Baum mit Euroscheinen

Im Jahr 2012 versprechen nachhaltige Anleihe-Fonds solide Renditen

 

 

Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds

 

 

Bei Anleihen galt in 2011 ein Kurswechsel – während über Jahrzehnte hinweg die Anleihen von Staaten als sicher galten, at man nun gemerkt, dass auch Staatsanleihen europäischer Länder nicht unbedingt zurück gezahlt werden. Für griechische Staatsanleihen wurde ein Schnitt vereinbart, über dessen Höhe aktuell noch verhandelt wird. Es wird wohl auf einen “freiwilligen” Verzicht auf 50-75% der Einlage hinaus laufen.

 

Dagegen zeigten sich die Unternehmensanleihen in blendender Form. Den meisten Unternehmen ging es in 2011 prächtig, sie verdienten viel Geld und ihr Anleihen galten als stabil. Viele Fonds wechselten deshalb von Staats- auf Unternehmensanleihen und konnten ein erfolgreiches Jahr 2011 feiern.
Für die Kursentwicklung von Anleihen sind die Zinsen wichtig. Steigen die allgemeinen Zinsen, ist eine bestimmte Anleihe mit einem festgeschriebenen Zinssatz weniger interessant – Folge: ihr Kurs sinkt. Aktuell ist bei den historisch tiefen Zinsen jedoch keine Trendwende erkennbar. Trotz reichlich von den Zentralbanken zur Verfügung gestellter Liquidität bleiben die Inflationsraten auf niedrigem Niveau bei knapp unter 3% in Deutschland. Da sich die Wirtschaft 2012, zumindest in Euro-Land, eher abkühlen wird, sollten die Inflationsraten voraussichtlich auch 2012 noch niedrig bleiben. Die Folge: auch die Zentralbanken bleiben bei der Niedrigzinspolitik.
Wenn also die Zinswende ausbleibt, wird der Anleihemarkt ein ruhiges Jahr 2012 vor sich haben. Natürlich sollte man nur in gute Schuldner investiert sein, d.h. in finanziell starke Staaten wie Deutschland, Finnland oder Norwegen oder in große und nachhaltige Unternehmen. Wer das berücksichtigt, darf sich über regelmäßige Zinszahlungen aus seinen Anleihen freuen. Diese sind zwar nach wie vor eher gering, aber kommen regelmäßig.

 

 

Also – grünes Licht für Anleihen und besonders für Anleihe-Fonds. Besonders grün ist das Licht natürlich für Nachhaltige Investments, denn der langfristig Aufwärtstrend dieser Anlagen ist weiterhin in Takt. Umweltschutz ist das bestimmende Thema der nächsten Jahrzehnte und lohnt sich deshalb auch für Ihre grünen Investments. Fertig zusammen gestellte grüne Investments mit hohem Anleihe-Anteil finden Sie in unseren Musterdepots unter “Vermögensaufbau – Sicherheit“, zum Beispiel beim Musterdepot Sicherheit 2000+ Ethik.

 

Nächster Teil:    Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen

Deutschland verliert – Italien immer interessanter für Solarparks

Mittwoch, 18. Januar 2012

Grünes Geld im Gespräch mit Hamburgischer Energiehandlung

 

Die Hamburgische Energiehandlung ist Anbieter von Solarfonds. Dabei schließen sich hunderte Anleger zusammen, um – meist an mehreren Standorten – Solarkraftwerke zu betreiben. Während Deutschland die Förderungen weiter kürzt und den Ausbau von Solarparks drosseln möchte, setzt Italien weiter auf den Ausbau von Solarkraftwerken im Land.  Vor dem Hintergrund höherer Sonneneinstrahlung und einer zumindest teilweise inflationsgeschützten Einspeisevergütung ist Italien als Investitionsstandort eine sehr attraktive Alternative.

 

Grünes Geld führte dazu ein Interview mit Tobias große Holthaus, Vertriebsleiter der Hamburgischen Energiehandlung.

 

Große Holthaus im Gespräch mit Gerd Junker von Grünes Geld

Links: Tobias große Holthaus (Hamburgische Energiehandlung), rechts Gerd Junker (Grünes Geld): wo liegt die Zukunft der Solar-Investitionen?

 

Grünes Geld: Woher schöpfen Sie das Vertrauen  in Italien solche Multi-Millionen Euro Projekte aufzusetzen – schließlich ist Italien hoch verschuldet und könnte im schlimmsten Fall Bankrott gehen?

 

Herr große Holthaus: Italien ist ein attraktiver Standort für Investitionen im Bereich Photovoltaik, da das Land nicht nur eine sehr hohe Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen für einen langen Zeitraum gesetzlich garantiert, sondern darüber hinaus diese Einspeisevergütung nicht aus dem Staatshaushalt gezahlt wird. Ähnlich wie in Deutschland wird die Einspeisevergütung von den Endkunden (Stromkunden) gezahlt. Damit hat der italienische Staat keine finanziellen Interessen, die Einspeisevergütung rückgängig zu machen. Im Gegenteil, das G8-Land verlöre seine Reputation als attraktiver Investitionsstandort.

 

 

Grünes Geld: In Deutschland hat die Financial Times in Ihrer Ausgabe vom 9. Januar 2012 berichtet, dass die Politik aktiv über eine stärkere Kürzung der Solarförderung nachdenkt. Erst im Dezember 2011 war der historisch größte Neu-Zuwachs an Solarflächen in Deutschland erreicht worden. Bei der Solartechnik wird viel Geld investiert und nur wenig Strom erzeugt. Gibt es ähnliche Überlegungen in Italien?

 

Herr große Holthaus: In der Tat wird die Solarförderung, also die Einspeisevergütungen, auch in Italien reduziert. Dies wirkt sich jedoch nicht auf Anlagen aus, die bereits einige Zeit am Netz sind. Sämtliche Solaranlagen von Sonnenstrom alpha sind bis zur Jahreshälfte 2011 angeschlossen worden und vereinnahmen demzufolge die bis dahin staatlich garantierten Einspeisevergütungen. Anlagen, die jetzt ans Netz kommen, werden die aktuellen – niedrigeren – Einspeisevergütungen für 20 Jahre garantiert.

 

 

Grünes Geld: Herr große Holthaus, erzählen Sie doch bitte unseren Lesern noch kurz etwas über die Hamburgische Energiehandlung, die aktuelle  Situation beim Sonnenstrom Alpha und über den geplanten Sonnenstrom Beta.

 

Herr große Holthaus: Die ENERGIEHANDLUNG ist eine Schwester der vor 16 Jahren gegründeten SEEHANDLUNG. Seitdem haben ENERGIEHANDLUNG und SEEHANDLUNG 24 Beteiligungsangebote auf den Markt gebracht. Sieben wurden bereits beendet; alle mit Erfolg. Unsere Leistungsbilanz und auch den Verlauf der Vermögensanlagen können Sie ohne Passwort und Zugangsbeschränkungen frei einsehen (www.seehandlung.de). Die ENERGIEHANDLUNG gehört wie ihre Schwester die SEEHANDLUNG zur Laeisz-Gruppe, einem Konzern der insgesamt 1.600 Mitarbeiter beschäftigt.

Nun zu Sonnenstrom alpha. Sämtliche Solaranlagen von Sonnenstrom alpha sind erbaut, genehmigt und produzieren Strom. Im Februar erfolgt die erste Auszahlung in Höhe von 8% bezogen auf das eingesetzte Kapital abzgl. Agio. Der Geschäftsbericht steht unter Fondsverwaltung auf www.energiehandlung.de frei zur Verfügung.

Ein Nachfolger von Sonnenstrom alpha, nämlich Sonnenstrom beta, ist für das erste oder zweite Quartal 2012 geplant. Wir arbeiten bereits an dem Konzept. Investiert wird wieder in Süditalien, Apulien. Die Solaranlagen, die wir im Blick haben, produzieren bereits Strom und haben sich ebenfalls eine attraktive, staatlich garantierte Einspeisevergütung über 20 Jahre sichern können. Das Konzept wird auch dieses Mal sehr sicherheitsorientiert sein und dem Konzept von Sonnenstrom alpha ähneln.

 

 

Grünes Geld: Herr große Holthaus, wir danken Ihnen für das Gespräch.

 

 

WissensWerte: Klimawandel

Dienstag, 10. Januar 2012

 

Manchmal gibt es Dinge, die werden so häufig diskutiert und in den Medien angerissen, dass man die ursprünglichen Fakten, Tatsachen und Auswirkungen leicht vergessen kann.

 

Um diese Manko im Bereich “Klimawandel” auszugleichen reicht dieser kurze Film – und in wenigen Minuten hat man wieder alle Daten parat. Man weiß, wie gefährlich Methan ist, weshalb sich arme und reiche Länder nicht zu gemeinsamen Klimaschutz-Beschlüssen aufraffen können und weshalb die 140 Millionen Einwohner von Bangladesh heute schon stark unter dem Klimawandel leiden.

Wir finden, auch für die Jüngeren unter uns, respektive für Schüler der unteren Jahrgangsstufen ist der Kurzfilm geeignet, um Grundwissen bezüglich Klima und Klimawandel ins Gedächtniss zu rufen.

 

Unser Kurz-Film-Tipp des Monats.

 

PS: Wer mit grüner Geldanlage etwas gegen den Klimawandel tun möchte, sollte sich die Grünes Geld Musterdepots “Klima” mal näher ansehen.

Musterdepots der Grünes Geld überzeugten auch in 2011

Sonntag, 08. Januar 2012

Das Jahr 2011 war für viele Anleger ein schwieriges Jahr. Die Einen stellten sich die Frage, wohin mit dem Geld, denn man will es ja nicht verlieren und alte Regeln wie “europäische Staatsanleihen sind sicher” gelten nicht mehr. Die Anderen investierten mutig, waren aber möglicherweise mit Ihren Anlagen nicht zufrieden – weil z.B. der DAX im Jahr 2011 ca. 16% an Wert einbüßte.

 

Grünes Geld Musterdepots treffen in die Mitte: alle Musterdepots erfüllen Erwartungen

Nachhaltige Musterdepots von Grünes Geld: auch in 2011 erfüllen Sie die hohen Erwartungen

Positiv konnten sich dagegen unsere nachhaltigen Musterdepots für Vermögensaufbau in Szene setzen. Für alle gilt: ihre Umweltfonds vermeiden Investitionen in umstrittene Unternehmen und Länder,  in Rüstung, Kinderarbeit, Umweltverschmutzung, etc. Und alle Musterdepots für Vermögensaufbau sind nach den Auswertungen von Finanztest (Tochter der Stiftung Warentest) aufgestellt, um eine optimales Chancen / Risiko Verhältnis zu erzielen.

 

Die Ökofonds der Musterdepots für Vermögensaufbau sind dabei so gemischt, dass sie die 3 Chancen/Risiko Klassen abbilden:

 

- Sicherheit: möglichst geringe Kurs-Schwankungen

- Standard: die goldene Mitte zwischen Sicherheit und Wachstum

- Wachstum: langfristig höchste Gewinne

 

Die Zahlen 2011 zeigen, dass die gestellten Aufgaben lehrbuch-artig erfüllt wurden. Während die Sicherheitsdepots trotz schwieriger Märkte Gewinne einfahren und Tagesgeldkonten schlagen konnten, fallen bei den Wachstumsdepots die im Vergleich  zum DAX geringeren Kursverluste auf – die ideale Vorraussetzung für langfristig hohe Wertzuwächse.

 

 

 

Exemplarisches Musterdepot Sicherheit:

 

Grünes Geld Musterdepot Wertentwicklung 2011 Wertentwicklung 2010 Wertentwicklung 2009 Vergleich: Tagesgeld
2011
Einmalsparen Sicherheit 500+ Ethik 0,9% 1,7% 9,1% ca. 0,7 %

 

 

 

 

Exemplarisches Musterdepot Standard:

Grünes Geld Musterdepot Wertentwicklung 2011 Wertentwicklung 2010 Wertentwicklung 2009 Vergleich: 50% Tagesgeld, 50% DAX
2011
Einmalsparen Standard 2000+ Ethik -1,8% 13,8% 20,8% ca. -7,5 %

 

 

 

 

Exemplarisches Musterdepot Wachstum:

Grünes Geld Musterdepot Wertentwicklung 2011 Wertentwicklung 2010 Wertentwicklung 2009 Vergleich: DAX Aktienindex
2011
Einmalsparen Wachstum 2000+ Ethik -5,5% 14,5% 26,0% ca. -16 %

 

 

Es ist deutlich erkennbar, dass die mit optimierter Asset-Allocation arbeitenden Musterdepots für Vermögensaufbau einen positiven Effekt auf die Ergebnisse haben. Einzeln ausgewählte nachhaltige Umweltfonds sind weniger ausgeglichen und haben entsprechend höhere Schwankungen bei niedrigeren Wertentwicklungen.

 

 

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de