Archiv für die Kategorie ‘Grünes Geld’

Mikrofinanz bleibt soziales Investment – auch wenn es für viele Anleger aus finanziellen Gründen interessant ist

Montag, 30. Januar 2012

 

 

Video:  Was ist eigentlich Mikrofinanz? Was hat es mit dem Friedensnobelpreis-Träger Mohammed Yunus zu tun? Ist es wirkliche ein soziale Geldanlage und wie wird das alles Überprüft?

 

Gerade nach Übertreibungen in Indien und des konstant positiven Wertentwicklung, deutlich oberhalb der Zinsen der Banken, stellt sich die Frage, wie sozial Mikrofinanz ist. Edda Schröder, eine der Top-Expertinnen auf diesem Gebiet in Deutschland, erklärt warum Mikrofinanz weiterhin so wichtig für die wirtschaftlich ärmeren Länder ist.

 

Edda Schröder ist Geschäftsführerin von Invest in Visions. Invest in Visions hat im Sommer letzten Jahres den ersten frei zugänglichen Mikrofinanz Fonds in Deutschland auf den Markt gebracht und ermöglicht es damit jedem Anleger, sein Geld in Mikrofinanz anzulegen. Solche Nachhaltigkeitsfonds und der Gedanke der Mikrofinanzen gelten als Schlüsselinstrument zur Bekämpfung der Armut, denn im Gegensatz zu Spenden oder herkömmlicher Entwicklungshilfe sind Mikrofinanzen keine Almosen, sondern beteiligen die Kreditnehmer als gleichberechtigte Partner am Wirtschaftskreislauf.

 

Das grüne Investment von Invest in Visions finden Sie in unserem “Musterdepot Soziale Verantwortung“.

 

Alle Informationen zum Musterdepot für Mikrofinanzen

 

 

 

 

 

 

 

 

Sichere Geldanlage 2012 – Teil 2 Anleihen und Anleihefonds

Mittwoch, 25. Januar 2012

Wie wird 2011 und wie kann ich mein Geld in 2012 sicher anlegen? Natürlich nachhaltig … denn nachhaltige Unternehmen denken langfristig und entwickeln sich stetiger.

 

 

Aber wie sieht es in den einzelnen Asset-Klassen nachhaltigen Investments aus? Ich möchte einen Blick in die Glaskugel wagen und Ihnen meinen persönlichen Ausblick für 2012 geben. In jedem Teil eine andere Anlageklasse:

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Solarparks

Baum mit Euroscheinen

Im Jahr 2012 versprechen nachhaltige Anleihe-Fonds solide Renditen

 

 

Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds

 

 

Bei Anleihen galt in 2011 ein Kurswechsel – während über Jahrzehnte hinweg die Anleihen von Staaten als sicher galten, at man nun gemerkt, dass auch Staatsanleihen europäischer Länder nicht unbedingt zurück gezahlt werden. Für griechische Staatsanleihen wurde ein Schnitt vereinbart, über dessen Höhe aktuell noch verhandelt wird. Es wird wohl auf einen “freiwilligen” Verzicht auf 50-75% der Einlage hinaus laufen.

 

Dagegen zeigten sich die Unternehmensanleihen in blendender Form. Den meisten Unternehmen ging es in 2011 prächtig, sie verdienten viel Geld und ihr Anleihen galten als stabil. Viele Fonds wechselten deshalb von Staats- auf Unternehmensanleihen und konnten ein erfolgreiches Jahr 2011 feiern.
Für die Kursentwicklung von Anleihen sind die Zinsen wichtig. Steigen die allgemeinen Zinsen, ist eine bestimmte Anleihe mit einem festgeschriebenen Zinssatz weniger interessant – Folge: ihr Kurs sinkt. Aktuell ist bei den historisch tiefen Zinsen jedoch keine Trendwende erkennbar. Trotz reichlich von den Zentralbanken zur Verfügung gestellter Liquidität bleiben die Inflationsraten auf niedrigem Niveau bei knapp unter 3% in Deutschland. Da sich die Wirtschaft 2012, zumindest in Euro-Land, eher abkühlen wird, sollten die Inflationsraten voraussichtlich auch 2012 noch niedrig bleiben. Die Folge: auch die Zentralbanken bleiben bei der Niedrigzinspolitik.
Wenn also die Zinswende ausbleibt, wird der Anleihemarkt ein ruhiges Jahr 2012 vor sich haben. Natürlich sollte man nur in gute Schuldner investiert sein, d.h. in finanziell starke Staaten wie Deutschland, Finnland oder Norwegen oder in große und nachhaltige Unternehmen. Wer das berücksichtigt, darf sich über regelmäßige Zinszahlungen aus seinen Anleihen freuen. Diese sind zwar nach wie vor eher gering, aber kommen regelmäßig.

 

 

Also – grünes Licht für Anleihen und besonders für Anleihe-Fonds. Besonders grün ist das Licht natürlich für Nachhaltige Investments, denn der langfristig Aufwärtstrend dieser Anlagen ist weiterhin in Takt. Umweltschutz ist das bestimmende Thema der nächsten Jahrzehnte und lohnt sich deshalb auch für Ihre grünen Investments. Fertig zusammen gestellte grüne Investments mit hohem Anleihe-Anteil finden Sie in unseren Musterdepots unter “Vermögensaufbau – Sicherheit“, zum Beispiel beim Musterdepot Sicherheit 2000+ Ethik.

 

Nächster Teil:    Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen

Deutschland verliert – Italien immer interessanter für Solarparks

Mittwoch, 18. Januar 2012

Grünes Geld im Gespräch mit Hamburgischer Energiehandlung

 

Die Hamburgische Energiehandlung ist Anbieter von Solarfonds. Dabei schließen sich hunderte Anleger zusammen, um – meist an mehreren Standorten – Solarkraftwerke zu betreiben. Während Deutschland die Förderungen weiter kürzt und den Ausbau von Solarparks drosseln möchte, setzt Italien weiter auf den Ausbau von Solarkraftwerken im Land.  Vor dem Hintergrund höherer Sonneneinstrahlung und einer zumindest teilweise inflationsgeschützten Einspeisevergütung ist Italien als Investitionsstandort eine sehr attraktive Alternative.

 

Grünes Geld führte dazu ein Interview mit Tobias große Holthaus, Vertriebsleiter der Hamburgischen Energiehandlung.

 

Große Holthaus im Gespräch mit Gerd Junker von Grünes Geld

Links: Tobias große Holthaus (Hamburgische Energiehandlung), rechts Gerd Junker (Grünes Geld): wo liegt die Zukunft der Solar-Investitionen?

 

Grünes Geld: Woher schöpfen Sie das Vertrauen  in Italien solche Multi-Millionen Euro Projekte aufzusetzen – schließlich ist Italien hoch verschuldet und könnte im schlimmsten Fall Bankrott gehen?

 

Herr große Holthaus: Italien ist ein attraktiver Standort für Investitionen im Bereich Photovoltaik, da das Land nicht nur eine sehr hohe Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen für einen langen Zeitraum gesetzlich garantiert, sondern darüber hinaus diese Einspeisevergütung nicht aus dem Staatshaushalt gezahlt wird. Ähnlich wie in Deutschland wird die Einspeisevergütung von den Endkunden (Stromkunden) gezahlt. Damit hat der italienische Staat keine finanziellen Interessen, die Einspeisevergütung rückgängig zu machen. Im Gegenteil, das G8-Land verlöre seine Reputation als attraktiver Investitionsstandort.

 

 

Grünes Geld: In Deutschland hat die Financial Times in Ihrer Ausgabe vom 9. Januar 2012 berichtet, dass die Politik aktiv über eine stärkere Kürzung der Solarförderung nachdenkt. Erst im Dezember 2011 war der historisch größte Neu-Zuwachs an Solarflächen in Deutschland erreicht worden. Bei der Solartechnik wird viel Geld investiert und nur wenig Strom erzeugt. Gibt es ähnliche Überlegungen in Italien?

 

Herr große Holthaus: In der Tat wird die Solarförderung, also die Einspeisevergütungen, auch in Italien reduziert. Dies wirkt sich jedoch nicht auf Anlagen aus, die bereits einige Zeit am Netz sind. Sämtliche Solaranlagen von Sonnenstrom alpha sind bis zur Jahreshälfte 2011 angeschlossen worden und vereinnahmen demzufolge die bis dahin staatlich garantierten Einspeisevergütungen. Anlagen, die jetzt ans Netz kommen, werden die aktuellen – niedrigeren – Einspeisevergütungen für 20 Jahre garantiert.

 

 

Grünes Geld: Herr große Holthaus, erzählen Sie doch bitte unseren Lesern noch kurz etwas über die Hamburgische Energiehandlung, die aktuelle  Situation beim Sonnenstrom Alpha und über den geplanten Sonnenstrom Beta.

 

Herr große Holthaus: Die ENERGIEHANDLUNG ist eine Schwester der vor 16 Jahren gegründeten SEEHANDLUNG. Seitdem haben ENERGIEHANDLUNG und SEEHANDLUNG 24 Beteiligungsangebote auf den Markt gebracht. Sieben wurden bereits beendet; alle mit Erfolg. Unsere Leistungsbilanz und auch den Verlauf der Vermögensanlagen können Sie ohne Passwort und Zugangsbeschränkungen frei einsehen (www.seehandlung.de). Die ENERGIEHANDLUNG gehört wie ihre Schwester die SEEHANDLUNG zur Laeisz-Gruppe, einem Konzern der insgesamt 1.600 Mitarbeiter beschäftigt.

Nun zu Sonnenstrom alpha. Sämtliche Solaranlagen von Sonnenstrom alpha sind erbaut, genehmigt und produzieren Strom. Im Februar erfolgt die erste Auszahlung in Höhe von 8% bezogen auf das eingesetzte Kapital abzgl. Agio. Der Geschäftsbericht steht unter Fondsverwaltung auf www.energiehandlung.de frei zur Verfügung.

Ein Nachfolger von Sonnenstrom alpha, nämlich Sonnenstrom beta, ist für das erste oder zweite Quartal 2012 geplant. Wir arbeiten bereits an dem Konzept. Investiert wird wieder in Süditalien, Apulien. Die Solaranlagen, die wir im Blick haben, produzieren bereits Strom und haben sich ebenfalls eine attraktive, staatlich garantierte Einspeisevergütung über 20 Jahre sichern können. Das Konzept wird auch dieses Mal sehr sicherheitsorientiert sein und dem Konzept von Sonnenstrom alpha ähneln.

 

 

Grünes Geld: Herr große Holthaus, wir danken Ihnen für das Gespräch.

 

 

WissensWerte: Klimawandel

Dienstag, 10. Januar 2012

 

Manchmal gibt es Dinge, die werden so häufig diskutiert und in den Medien angerissen, dass man die ursprünglichen Fakten, Tatsachen und Auswirkungen leicht vergessen kann.

 

Um diese Manko im Bereich “Klimawandel” auszugleichen reicht dieser kurze Film – und in wenigen Minuten hat man wieder alle Daten parat. Man weiß, wie gefährlich Methan ist, weshalb sich arme und reiche Länder nicht zu gemeinsamen Klimaschutz-Beschlüssen aufraffen können und weshalb die 140 Millionen Einwohner von Bangladesh heute schon stark unter dem Klimawandel leiden.

Wir finden, auch für die Jüngeren unter uns, respektive für Schüler der unteren Jahrgangsstufen ist der Kurzfilm geeignet, um Grundwissen bezüglich Klima und Klimawandel ins Gedächtniss zu rufen.

 

Unser Kurz-Film-Tipp des Monats.

 

PS: Wer mit grüner Geldanlage etwas gegen den Klimawandel tun möchte, sollte sich die Grünes Geld Musterdepots “Klima” mal näher ansehen.

Musterdepots der Grünes Geld überzeugten auch in 2011

Sonntag, 08. Januar 2012

Das Jahr 2011 war für viele Anleger ein schwieriges Jahr. Die Einen stellten sich die Frage, wohin mit dem Geld, denn man will es ja nicht verlieren und alte Regeln wie “europäische Staatsanleihen sind sicher” gelten nicht mehr. Die Anderen investierten mutig, waren aber möglicherweise mit Ihren Anlagen nicht zufrieden – weil z.B. der DAX im Jahr 2011 ca. 16% an Wert einbüßte.

 

Grünes Geld Musterdepots treffen in die Mitte: alle Musterdepots erfüllen Erwartungen

Nachhaltige Musterdepots von Grünes Geld: auch in 2011 erfüllen Sie die hohen Erwartungen

Positiv konnten sich dagegen unsere nachhaltigen Musterdepots für Vermögensaufbau in Szene setzen. Für alle gilt: ihre Umweltfonds vermeiden Investitionen in umstrittene Unternehmen und Länder,  in Rüstung, Kinderarbeit, Umweltverschmutzung, etc. Und alle Musterdepots für Vermögensaufbau sind nach den Auswertungen von Finanztest (Tochter der Stiftung Warentest) aufgestellt, um eine optimales Chancen / Risiko Verhältnis zu erzielen.

 

Die Ökofonds der Musterdepots für Vermögensaufbau sind dabei so gemischt, dass sie die 3 Chancen/Risiko Klassen abbilden:

 

- Sicherheit: möglichst geringe Kurs-Schwankungen

- Standard: die goldene Mitte zwischen Sicherheit und Wachstum

- Wachstum: langfristig höchste Gewinne

 

Die Zahlen 2011 zeigen, dass die gestellten Aufgaben lehrbuch-artig erfüllt wurden. Während die Sicherheitsdepots trotz schwieriger Märkte Gewinne einfahren und Tagesgeldkonten schlagen konnten, fallen bei den Wachstumsdepots die im Vergleich  zum DAX geringeren Kursverluste auf – die ideale Vorraussetzung für langfristig hohe Wertzuwächse.

 

 

 

Exemplarisches Musterdepot Sicherheit:

 

Grünes Geld Musterdepot Wertentwicklung 2011 Wertentwicklung 2010 Wertentwicklung 2009 Vergleich: Tagesgeld
2011
Einmalsparen Sicherheit 500+ Ethik 0,9% 1,7% 9,1% ca. 0,7 %

 

 

 

 

Exemplarisches Musterdepot Standard:

Grünes Geld Musterdepot Wertentwicklung 2011 Wertentwicklung 2010 Wertentwicklung 2009 Vergleich: 50% Tagesgeld, 50% DAX
2011
Einmalsparen Standard 2000+ Ethik -1,8% 13,8% 20,8% ca. -7,5 %

 

 

 

 

Exemplarisches Musterdepot Wachstum:

Grünes Geld Musterdepot Wertentwicklung 2011 Wertentwicklung 2010 Wertentwicklung 2009 Vergleich: DAX Aktienindex
2011
Einmalsparen Wachstum 2000+ Ethik -5,5% 14,5% 26,0% ca. -16 %

 

 

Es ist deutlich erkennbar, dass die mit optimierter Asset-Allocation arbeitenden Musterdepots für Vermögensaufbau einen positiven Effekt auf die Ergebnisse haben. Einzeln ausgewählte nachhaltige Umweltfonds sind weniger ausgeglichen und haben entsprechend höhere Schwankungen bei niedrigeren Wertentwicklungen.

 

 

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de

 

 

Grünes Geld zu Gast im BIO-Energiedorf Oberrosphe

Samstag, 24. Dezember 2011

Mit Holz Wärme gewinnen und bis zu 50% CO2 einsparen - Das ist möglich im Biomasse Heizwerk in Oberrosphe

Tobias Engel, Mitarbeiter der Grünes Geld GmbH, war am 16. Dezember 2011 zu Gast im BIO-Energiedorf Oberrosphe (Mittelhessen) um sich direkt vor Ort einen Eindruck über die Anwendung von Erneuerbaren Energien in der Praxis zu verschaffen. Die Gemeinde zählt ca. 800 Einwohner und fast die Hälfte hat keine eigene Heizungsanlage im Keller stehen – dennoch wird es bei Ihnen auch im Winter mollig warm.

 

Verantwortlich dafür ist das, etwas außerhalb stehende, Biomasseheizwerk, welches die Gemeinde mit grüner Energie versorgt. Über ein sieben Kilometer langes Nahwärmenetz werden die Haushalte mit Wärme versorgt. Durchschnittlich etwa 50% der gesamten CO2- Emissionen der im Ort angeschlossenen Haushalte werden durch das Heizwerk eingespart und damit ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Erreicht wird dies durch die Nutzung von Holzhackschnitzeln, die überwiegend aus der nahen Umgebung kommen. Auch überegional erhalte man zahlreiche Anfragen Holzhackschnitzel abzunehmen; vor dem Hintergrund der Energiebilanz greift man aber möglichst auf umliegende Zulieferer zurück, so Hans Bertram, Mitglied des Vorstands der Betreibergenossenschaft.

 

Initiiert durch den Pfarrer der Gemeinde, stand am Anfang eine Bürgerinitiative, die sich 2006 zusammengefunden hat um die zukünftige Energieversorgung der Gemeinde zu überdenken. In 2008 ging die Anlage erstmalig in Betrieb. Der Betrieb wird von einer Genossenschaft gesichert, welche durch die Bürger selbst ins Leben gerufen wurde. In einem kurzen Video von „mittelhessen.de“ erläutert deren Vorsitzender Hans-Jochen Henkel die Hintergründe. Das Besondere am Energiedorf ist die Tatsache, dass die Bürger dieses Vorhaben weitgehend in Eigenleistung erbracht haben – Beispielhaft für eine starke Gemeinschaft.

Auch vor der Stromversorgung haben die Oberrospher nicht zurückgeschreckt. Die Dachfläche des Heizwerkes wurde genutzt um auf einer Fläche von 1300 m² eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 77 kWp in Eigenleistung zu montieren. Seit dem 5. Dezember 2008 ist diese am Netz ist und speist Strom ein. Seit Kurzem sorgt außerdem eine nahgelegene Biogasanlage für zusätzliche Wärme und Strom.

 

Nicht nur das Klima wird in Oberrosphe geschont, sondern auch der Geldbeutel der angeschlossenen Mitglieder der Genossenschaft. Durchschnittlich spart jeder Haushalt alleine bei den Heizkosten ca. 450 – 500 EUR im Jahr.

 

Erneuerbare Energien und unabhängige Energieversorgungen werden in Zukunft immer wichtiger. Die Gemeinde in Oberrosphe zeigt deutlich, dass auch außergewöhnliche Ideen in die Tat umgesetzt werden können und sich nicht nur für die Umwelt lohnen.

 

Für interessierte Anleger empfehlen wir den Energiewald.

 

 

 


 

Unser Tipp für den Sie: Energiewald

 


Anlage Energiewald
Laufzeit 10 Jahre
Mindestanlagesumme 3.400EUR
Ausschüttungen Jahr 5: 78%
Jahr 10: 133%
Besonderheit - investiert in nachwachsende Rohstoffe (CO2 neutral)
– Sachwerte
– Sie helfen dem Ausbau der erneuerbaren Energien

 

 


 

Streit zwischen Rösler und Röttgen: Deutschland blockiert Umweltschutz weltweit

Freitag, 09. Dezember 2011

Wie gerne rühmen wir Deutschen uns wegen unserer ach so umweltfreundlichen Gesinnung. Und tatsächlich, große, nach außen sichtbare Dinge gelingen uns auch recht gut. CO2 Ausstoß seit 1990 um 20% gesenkt, Atomausstieg als erste Industrienation beschlossen, Mehrwegpfand-System klingen gut.

 

Doch leider ist die praktische Umsetzung in der täglichen Arbeit nicht immer so flüssig. Im Moment bremsen wir bei einem wichtigen Thema nämlich die gesamte EU aus. Grund: kleinlicher Koalitionsstreit zwischen FDP und CDU. Die Financial Times Deutschland berichtet in ihrer heutigen Ausgabe ausführlich darüber.

 

Um was geht es? Im von der Natur so reich gesegneten Kanada macht man sich seit einigen Jahren daran, Wälder abzuholzen, Landschaften umzupflügen, große Mengen giftiger Stoffe auszubreiten und riesige Gebiete Natur auf Jahrzehnte zu verwüsten. Der Hintergrund: ab einem Ölpreis von ca. 60 Dollar rechnet sich die extrem aufwendige Gewinnung von Öl aus Teersand. Weiteres dazu können Sie auch in unserem Blog vom 21.9.2011 “Teersandabbau: Das dreckige Geschäft Kanadas”.

 

In der EU gilt seit 2009 eine Richtlinie, nach der die Kraftstoffanbieter zur Reduktion von Treibhausgasen Ihren CO2 Anteil um 6% bis 2020 reduzieren müssen. Dabei ist wichtig, wieviel Gramm CO2 pro Megajoule eine bestimmte Art Kraftstoff zur Produktion benötigt. Normales Öl wie es derzeit in der Golfregione gefördert wird, kommt auf 87,5 Gramm pro MJ. Öl aus Teersanden wird mit 107 g pro MJ gewertet, 20% mehr.

 

Denn die Gewinnung ist rund 5x CO2-schädlicher als die von herkömmlichem Öl. Denn Teersande müssen mühsam im Tagebau ausgebaggert und dann ausgepresst werden. Der Umweltkämpfer und frühere US Vizepräsident Al Gore: “Wer einen Toyota Prius mit Teersanden fährt hat eine Ökobilanz wie ein Hummer.”

 

Wer einen Prius mit Teersand Benzin fährt, hat eine Ökobilanz wie ein "Hummer".

Mit dem hohen Wert von 107 g pro MJ wäre das kanadische Öl quasi unverkäuflich in der EU. Bei einem Marktanteil von nur 0,01 % in  Europa zwar kein direktes Problem, aber: der Imageschaden wäre weltweit enorm, die globalen Absatzschancen langfristig geschrumpft.

 

In den EU-Gremien wird derzeit um den für Teersand festzulegenden Wert gestritten. Wirtschaftlich mit dem Teersand verbundene Länder wie Großbritannien (durch BP und Shell), die Niederlande, Polen und Estland sind für einen niedrigen Wert. Die meisten anderen Ländern sind für einen hohen Wert. Entscheidend ist jetzt die Haltung Deutschlands.

 

Da wir zum einen keine wirtschaftlichen Interessen haben, zum anderen ökologische Musterknaben sein wollen, eigentlich eine klare Sache. Doch als am vergangenen Freitag entschieden werden sollte, hatte Deutschland noch keine Meinung (!). Die Entscheidung wurde vertagt, nach Angaben der FTD auf den 19. Dezember 2011.

 

Der Grund ist trival – in der Koalition wird wieder gestritten. Dieses Mal zwischen Umweltminister Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Rösler (FDP). Greenpeace Beobachter sehen die Lage klar: “Das Wirtschaftsministerium bremst”.

 

Schade, schade: Unsere Fasade glänzt, doch wer in den Hinterhof der Alltags-Politik und Entscheidungen Deutschlands schaut, wird enttäuscht. Dabei ist der Abbau von Teersanden eine der größten Umweltsünden die wir kennen.

 

Stimmen Sie mit den Füßen ab: mit unseren Musterdepots sind sie auf der sicheren Seite – ohne Shell, BP oder wie die Sündenfälle der Ölbranche auch immer heißen. Investiern in grüne Energie – das ist unsere Aufgabe. Vielleicht ist unser Musterdepot Sicherheit 2000+ Ethik für Sie interessant. Oder unser Waldprojekt “Energiewald” – denn dort werden keine Naturwälder abgeholzt, sondern vor der Abholzung geschont.

Tschüß Deutz, GEA und Gildemeister: Ethikbank setzt sie auf Negativliste

Montag, 05. Dezember 2011

Was macht ethisch-ökologische Geldanlagen aus? Wie gehen nachhaltige Banken vor, wenn sie über die Vergabe von Krediten oder die Investition in grüne Investments entscheiden?

 

Meist kommt ein Mix von Strategien zusammen. Neben dem Best-in-Class-Ansatz wird meist auch noch eine Negativ-Liste verwendet, also Staaten oder Unternehmen, die nicht für die Ökofonds oder nachhaltigen Investments der Umweltbanken in Frage kommen.

 

Höchste Transparanz: Ethikbank veröffentlicht Negativ- und Positivlisten für Länder und Unternehmen

Im Gegensatz zu anderen Umwelt Banken veröffentlicht die Ethikbank diese Negativliste sowohl für die Staaten als auch für die Unternehmen. Eine wirklich hohe Transparenz – so sollte grüne Geldanlage funktionieren. Die Listen sind die Basis dafür, dass die gelisteten Staaten und Unternehmen eben kein Geld der Sparer mehr erhalten, damit geschwächt werden und langfristig zu sauberem Handeln gezwungen werden.

 

Gerade aktuell hat die Ethikbank die Listen überarbeitet und mehrere Firmen aus MDAX und DAX verbannt. Zu Ihnen gehören

 

 

Grund für alle genannten Unternehmen: die Beteiligung an Rüstungsgeschäften. Hier zeigt sich die Exportstärke der deutschen Wirtschaft, denn Deutschland ist 3. (!) größter Waffenexporteuer der Welt (Wirtschaftswoche, 26.03.2010). Es ist also bei uns weiterhin geduldet und gefördert, dass wir aus Deutschland heraus die Kriege und Auseinandersetzung auf der Erde mit unserer Technologie verschlimmern.

 

Es gibt allerdings auch positive Entwicklungen bei der Beurteilung der Ethikbank. Neu in die Positivliste der Unternehmen sind die Hamburger Hafen und Logistik AG  (HHLA) und der Maschinenbauer Krones. Beide Unternehmen haben die Umweltpolitik mittlerweile auf die Vorstandsebene gehoben. Beim Logistiker HHLA geht man sogar soweit, dass die Vergütung der Vorstände und Führungskräfte auch nach Umwelt- und Klimaschutzzielen gezahlt wird. Vorbildlich!

 

Allerdings wird bei dieser Form des nachhaltigen Investments eines deutlich: es wird immer darum gehen, ist der eine Großkonzern nachhaltig oder nicht. Die Graustufen sind vielfältig und die Entscheidungen häufig schwierig. Viele Anleger gehen deshalb auf Nummer sicher, und investieren in ganz konkrete Projekte wie Waldprojekte, grüne Immobilien oder investieren in grüne Energie.

Welche nachhaltigen Banken gibt es für Kontoführung und die täglichen Bankgeschäfte?

Donnerstag, 17. November 2011

Viele Leute haben genug von den herkömmlichen Banken. Schließlich weiß niemand (oftmals die Mitarbeiter selbst) so richtig, was dort mit dem Geld passiert. Und seit 2008 wissen wir, dass selbst die biederen Sparkassen (z.B. über die Landesbanken) und Raiffeisen-/Volksbanken (z.B. über die DZ Bank) beim globalen Spekulieren mitmischen.

 

Doch welche alternativen Banken gibt es? Welche Banken wickeln das tägliche Banken-Geschäft in Deutschland ab? Wir haben hier einmal eine Tabelle erstellt (nach bestem Wissen und Gewissen, Fehler sind aber nicht auszuschließen!):

 

Institut Filialen Girokonto Tagesgeld Festgeld 3 Monate Sparbriefe
GLS Bank Berlin, Frankfurt/Main, Freiburg, Hamburg, München, Stuttgart ja ja ja ja
UmweltBank Direktbank nein ja nein ja
Triodos Bank Direktbank nein ja nein nein
Ethikbank Direktbank ja ja ja ja
Bank für Orden und Mission Idstein ja ja ja nein
Bank für Kirche und Diakonie Berlin, Dresden, Duisburg, Erfurt, Magdeburg, Kaiserslautern ja auf Anfrage ja ja
Steyler Bank Wien ja ja ja ja

Wir haben jeweils den Namen des Instituts mit der entsprechenden Homepage verlinkt.

 

Persönlich haben wir Erfahrungen mit GLS Bank und Ethikbank gesammelt. Da beide genossenschaftliche Banken sind, kann man bundesweit die Geldautomaten der Volks- und Raiffeisenbank nutzen. Das klappt mit beiden Banken auch im Tagesgeschäft sehr gut.

 

Wer darüber hinaus auch sein Geld langfristig nachhaltig anlegen will, findet auf gruenesgeld24.de viele verschiedene Möglichkeiten.

 


 

Unser Tipp für die natürliches Investment – Holzinvestment: Holz Einmalsparen

 

Projekt Holz Einmalsparen
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 500 Euro
Rendite
2009: 55,12%
2010: 20,73%
Besonderheit - Sehr gute Chancen auf langfristig überdurchschnittliche Wertzuwächse bei guter Stabilität
- Täglich kündbar.
- Sie helfen die weitere Verbreitung des natürlichen Rohstoffs Holz zu fördern

 

Alle Informationen zum Ökorenta Neue Energien VII

 


 

 

 

 

 

 

Video: In unseren Wäldern regnet es 2-3 mal mehr als in Deutschland

Mittwoch, 16. November 2011

 

Im Interview mit dem Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker berichtet der Markward Kerstiens vom Waldanbieter überraschende Einsichten. So ist die häufig überschätzte Waldbrandgefahr in der Realität nahezu belanglos – schließlich regnet es in den Waldanbaugebieten von Miller Forest in Paraguay 2-3 mal häufiger als in Frankfurt am Main.

 

Die grundsätzlichen Überlegungen der Anbieter für ein Waldinvestment sind bei Miller Forest voll gegeben. Die Natur wird gestärkt, denn die Wälder von Miller Forest schützen direkt die Naturwälder in Paraguay – denn diese würden ansonsten noch in stärkerem Maße abgeholzt. Die neu aufgebauten Wälder sorgen für ein besseres Klima und sauberere Luft. Aber auch die wirtschaftlichen Bedingungen stimmen: die globalen Waldflächen gehen seit Jahrzehnten kontinuierlich zurück, auf der anderen Seite nimmt der Bedarf an Holz mit der steigenden Welt-Bevölkerung (aktuell wurde gerade der 7 Milliardste Mensch gebohren) kontinuierlich zu. Die Nachfrage und der Holzpreis steigen damit an – erfreulich für den Wald-Investor.

 


 

Wald als sichere und zukunftsgerichtete GeldanlageEnergiewald

 

Projekt Energiewald
Laufzeit 10 Jahre
Mindestanlagesumme 3.119 Euro
Rückfluss nach 5 Jahren: 78%
nach 10 Jahren: 133%
(inkl. eingezahltem Kapital)
Besonderheit - Attraktive Rendite
- Kürzeste Laufzeit aller Holzprojekte
- Sie fördern mit Holz einen schönen und natürlichen Rohstoff der CO2 neutral als Brennstoff genutzt werden kann.

 

Alle Informationen zum Energiewald bei gruenesgeld24.de