Archiv für die Kategorie ‘Monatliches Sparen’

Monatssparen – Die einfache Art der Geldanlage

Freitag, 15. September 2017
Zusammenfassung: Sparen gilt als Tugend. Aber lohnt sich Sparen noch zu Zeiten des Niedrigzinses? Die Antwort lautet „jein“, denn Sparbuch & Co. haben in der Tat ausgedient. Dafür gibt es mittlerweile vielfältige Angebote, die monatliches Sparen attraktiv machen und gleichzeitig nachhaltig wirken.

 

 

Sparen hat teilweise an Glanz verloren.

Sparen oder nicht sparen – eine schwierige Frage in Zeiten des anhaltenden Niedrigzinses. Selten war es schwieriger, zwischen Vernunft und Spaß abzuwägen. Denn die alte Weisheit „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“, verliert sehr an Reiz, wenn das Ersparte am Ende weniger Wert ist als vorher. Schließlich ist die Motivation zur Sparsamkeit, für unvorhersehbare Situationen und das Alter vorzusorgen. Wenn Sparen allerdings bedeutet, heute zu verzichten und morgen dennoch wenig zu haben, dann muss Sparen neu gedacht werden.

 

Banken und Fondsgesellschaften bewerben seit je her regelmäßig ihre Sparangebote. Dennoch haben auch Ökonomen die vermeintliche Tugend Sparen durchaus kritisch gesehen. So erklärte der britische Ökonom John Maynard Keynes, dass Sparen zu einer Rezession führen kann, denn ohne Konsum werden weite Teile der Wirtschaft lahm gelegt. Dagegen steht die Ansicht, dass gespartes Geld bei den Banken im Wirtschaftskreislauf erhalten bleibt und so beispielsweise Kredite ermöglicht.

 

 

Sparen – schwierig aber erstrebenswert

Der deutsche Philosoph Immanuel Kant konstatierte, dass Sparsamkeit keine Tugend sei, denn zum Sparen gehöre weder Geschicklichkeit noch Talent. Kant würde sich jedoch wundern, wenn er heute eine Sparentscheidung zu treffen hätte, denn von Einfachheit ist seit einigen Jahren kaum noch etwas zu bemerken. Wer heute Geld sparen will, muss sich genau überlegen, wie das zurückgelegte Geld in einigen Jahren an Wert gewinnt und nicht verliert.

 

Allen Widrigkeiten zum Trotz, Sparen ist und bleibt ein Thema, dass die Deutschen bewegt und auch weiterhin als erstrebenswert gilt. Nicht umsonst ist Deutschland wahrscheinlich das einzige Land auf der Welt, in dem es mit rund 90 Millionen Lebensversicherungen mehr Policen gibt, als Einwohner. Denn Sparen vermittelt Sicherheit und Unabhängigkeit.

 

Dass Sparen so extrem unattraktiv geworden ist, kratzt entsprechend am Selbstbewusstsein einer gesamten Gesellschaft. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel ging gar soweit, deutschen Sparern zu unterstellen, dass sie ihr Geld schlichtweg ohne Zins und Verstand horten. Ein harsches Urteil. – Angesichts der mehr als zehn Millionen staatlich geförderter Riester-Verträge, die kaum Gewinn abwerfen – jedoch nicht ganz von der Hand zu weisen.

 

Was ist also zu tun? Der „Spiegel“ sieht  ein gesellschaftliches Problem, wenn immer mehr Menschen mit ihren Sparplänen scheitern und von der Altersarmut  bedroht sind. Entsprechend stehe die Politik in der Verantwortung.

 

 

Ein erfolgreicher Sparer – geht das überhaupt?

Erfolgreiches Sparen bedeutet, dass das zurückgelegte Geld nicht nur werterhaltend sondern auch wertsteigernd angelegt wird. Bedingt durch die anhaltende Niedrig- bis Nullzinsphase stehen Sparwillige jedoch vor einer neuen Herausforderung, denn mit dem einfachen Sparbuch ist es längst nicht mehr getan.

 

Sparplan statt planlos!

Auch der Vogelstrauß steckt nicht (immer) den Kopf in den Sand.

Dennoch sollten sich Sparer durch die komplexen Veränderungen im Finanzbereich nicht verunsichern lassen und den Kopf in den Sand stecken. Denn ein solider Sparplan ist auch ohne Wirtschaftsstudium möglich. Mit einem passenden und solide ausgearbeiteten Sparplan können die Einzahlungen individuell gestaltet werden, eben so, wie es das persönliche Budget und die aktuelle Lebenssituation zulässt.

 

Auch die Dauer des Sparens kann flexibel auf die individuellen Ziele angepasst werden. Soll das Sparvermögen beispielsweise für eine spätere Altersvorsorge dienen, ist eine langfristige Planung sinnvoll.

 

A und O eines soliden Sparplans ist die regelmäßige Einzahlung. Mit dem Sparguthaben werden unterschiedliche Fondsanteile erworben. Bei niedrigen Preisen im Markt werden mehr Anteile erworben, bei höheren Preisen wenige. Damit wir ein günstigerer durchschnittlicher Preis erzielt, als bei einem „Großeinkauf“.

 

 

Die goldenen Regeln des Sparens

Mit einem soliden Sparplan kann die Bildung von langfristigen Rücklagen losgehen. Dabei ist es jedoch auch wichtig darauf zu achten, dass der Plan den persönlichen Bedürfnissen und Möglichkeiten entspricht. Daher bei einem Sparvorhaben folgende Fragen vorab geklärt werden:

 

  • Erst Rücklagen bilden, dann Sparvermögen Aufbauen
    Wer gerade erst mit dem Sparen beginnt, sollte seine Pläne nicht unterbrechen, weil unvorhergesehene Anschaffungen gemacht werden müssen. Daher bietet sich die alte Faustregel an, drei Monats-Nettoeinkommen als Rücklage schnell verfügbar zu halten. Wenn diese Basis stimmt, kann mit dem langfristigen Sparen begonnen werden.

 

  • Wie viel Geld kann und will ich monatlich sparen?
    Sicher fällt das spätere Sparvermögen höher aus, wenn höhere Summen regelmäßig gespart wurden. Es ist jedoch auch nicht sinnvoll, sich im hier und jetzt in eine finanzielle Schieflage zu bringen.

 

  • Welche Summe soll erreicht werden?
    Ziele setzen und realistisch bleiben, lautet hier die Devise. Wie hoch das Sparvermögen in einigen Jahren ausfallen soll, ist allerdings von vielen individuellen Faktoren abhängig. Hier sollten sich Sparer ausführlich informieren, um beispielsweise Versorgungslücken zu ermitteln.

 

  • Wie lange wird gespart?
    Zeit ist ein wichtiger Faktor beim Sparen. Generell gilt hier die Faustregel, je früher mit dem Sparen begonnen wird, desto niedriger können die monatlichen Beiträge ausfallen um eine bestimmte Summe zu erreichen. Hier wirkt sich der Zinseszinseffekt positiv aus.

 

 

Keine Pauschallösung in Sicht

Wer diese Fragen für sich geklärt hat, steht noch vor einer weiteren Entscheidung: Welche Faktoren sind mir beim Sparen wichtig? Steht die Sicherheit im Vordergrund der Handlung oder das solide Wachstum des Sparvermögens. Oder eine Mischung aus Beidem. Wie auch immer ein one-size-fits-all-Lösung gibt es auch hier nicht.

 

Ein Produkte, das allen passt, gibt es selten.

 

Schade? – Eigentlich nicht, denn es gibt zwar keine Einheitslösung, wohl aber eine breite Palette an individuellen Möglichkeiten.

 

 

Sicherheit in unsicheren Zeiten

Die Welt befindet sich in Bewegung, sichere Prognosen für die Zukunft werden immer schwieriger. Unter diesem Eindruck wünschen sich viele Sparer eine sichere Art der Geldanlage.

 

Hier bietet das Sicherheit Monatssparen von Grünes Geld eine gute Lösung. Das Konzept ist einfach und überzeugend. Monatlich werden mindestens 100 Euro im Musterdepot angespart. Die empfohlene Mindestlaufzeit beträgt drei Jahre.

 

Das Musterdepot Sicherheit Monatssparen basiert rund 500 nachhaltigen Anlagen unterschiedlicher Anbieter. Durch die breite Streuung über mehrere Nachhaltigkeitsfonds ist das Depot besonders sicher aufgestellt. Das macht sich bei der jährlichen Rendite bemerkbar. In den vergangenen fünf Jahren hat sich dieses Depot mit durchschnittlichen 4,7 Prozent Rendite rentabel entwickelt.

 

Konkret bedeutet das, dass ein Sparer aus monatlichen 300 Euro über zehn Jahre hinweg mit einem Sparvermögen von mehr als 45.000 Euro (gemäß BVI-Methode) rechnen kann. Ein Ergebnis, das sich positiv von den Zinsergebnissen aus Sparbüchern und Tagesgeldkonten abhebt. Gleichzeitig verfügt das Monatssparen Sicherheit über eine hohe soziale und ökologische Wirkung.

 

 

Im Gleichgewicht bleiben

Ausgewogenheit – fair und beruhigend.

Wer spart, setzt generell auf Sicherheit. Wie stark jedoch das Sicherheitsbedürfnis ist, hängt vom Anlegertyp ab. Für viele Sparer ist daher der Mittelweg in der Tat der Weg, der zum einen ausreichende Sicherheit und zugleich auch eine profitable Rendite verspricht.

 

Hier bietet sich das Balance Monatssparen von Grünes Geld an. Auch hier beginnt die monatliche Sparanlage bei 100 Euro. Um die avisierte Rendite zu erreichen, empfiehlt sich eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren, um den Zinseszins-Effekt optimal ausnutzen zu können. Es gibt jedoch keine vorgeschriebene Vertragslaufzeit, Sparer können jederzeit auf ihr Geld zugreifen oder über die empfohlene Laufzeit hinaus weiter sparen.

 

In den vergangenen fünf Jahren belief sich die Rendite im Musterdepot Balance Monatssparen auf durchschnittlich 7,8 Prozent. Wer also über zehn Jahre hinweg monatlich 300 Euro anlegt, kann mit einem Sparvermögen von rund 54.000 Euro rechnen.

 

Auch das Musterdepot Balance Monatssparen baut auf Nachhaltigkeit und kann eine hohe soziale und ökologische Wirkung für sich verbuchen. Das Geld wird dabei in einem Portfolio von mehr als 500 nachhaltigen Staaten und Unternehmen weltweit gestreut.

 

 

Wenn es etwas mehr sein darf …

Monatssparen ist einfach und bequem!

Monatssparen ist einfach und bequem. Wenn einmal der passende Sparplan gefunden wurde, läuft alles eigentlich wie von selbst. Dafür bleiben die Erträge aber auch hinter den Ergebnissen anderer Geldanlagen zurück? – Nicht unbedingt! Denn auch mit Monatssparen kann eine durchschnittliche Rendite von 8,9 Prozent erreicht werden.

 

Das Musterdepot Wachstum Monatssparen von Grünes Geld beispielsweise, setzt auf voll auf den Cost-Average-Effekt und nutzt diesen optimal aus, um mit einer längeren Laufzeit – empfohlen sind mindestens sieben Jahre – mögliche Schwankungen optimal auszugleichen.

 

Entsprechend verfügt das Musterdepot Wachstum Monatssparen über einen höheren Aktienanteil. Hier wirken Geduld und Erfahrung. Bei niedrigen Kursen werden viele Anteile gekauft, bei hohen wenige. Selbstverständlich kommen auch hier nur nachhaltige Staaten und Unternehmen zum Zug. Für eine gleichmäßige Wertentwicklung sorgt außerdem noch eine Beimischung festverzinslicher Wertpapiere.

 

Wer sich über zehn Jahre hinweg für einen monatlichen Sparbetrag von 300 Euro entscheidet, kann mit einem Sparvermögen von rund 57.000 Euro rechnen. Eine sehr gute finanzielle Rendite und zugleich ein positiver Beitrag zur ethischen und ökologischen Entwicklung der Welt.

 

 

Sparen – der bewusste Umgang mit Ressourcen

Wer spart, geht bewusst mit seinem Geld um und versucht, auch morgen noch über ausreichende finanzielle Mittel zu verfügen. Wer so an seine Zukunft denkt, sollte auch einen Schritt weiter denken und die globale Entwicklung mit in seinen individuellen Sparplan einbeziehen. Denn Monatssparen kann nachhaltig wirken. Auch nachhaltige Fonds mehren das Sparvermögen und setzen das Geld darüber hinaus da ein, wo es eine positive soziale, ökologische oder klimaschonende Wirkung zeigt.

 

Wer also mit gutem Gewissen und guten Ergebnissen sparen will, sollte auf die Angebote von Finanzdienstleistern zurückgreifen, die Erfahrung und Expertise aufweisen können, wie beispielsweise Grünes Geld. Das Unternehmen gehört zu den Pionieren der ethischen und ökologischen Geldanlagen.

 

Dabei greifen die Experten von Grünes Geld zum einen auf ihre umfangreiche Kenntnisse des Marktes für nachhaltige Geldanlagen zurück, zum anderen nutzen die Berater die umfangreichen Methoden wie beispielsweise Ausschlusskriterien („Blacklist“), Positivauswahl („Whitelist“) oder den Best-in-Class-Ansatz, bei dem in die nachhaltigsten Unternehmen einer Branche investiert wird.

 

Damit kann sichergestellt werden, dass Sparvermögen nicht durch Umweltzerstörung, Ausbeutung und Krieg erwirtschaftet wird. Genauso wichtig wie die Marktkenntnis ist aber auch die Menschenkenntnis. Daher ist eine Analyse der Kundenbedürfnisse eine essentielle Voraussetzung für die passende Lösung. Finden Sie mit uns Ihre passende Lösung und machen sie den Grünes Geld Test.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Nachhaltiger Fondsparplan: 5 Möglichkeiten die Sie kennen sollten

Freitag, 23. Juni 2017
Zusammenfassung: Mit nachhaltigen Fondsparplänen erzielen Sie eine doppelte Rendite: Sie tun Mensch und Natur etwas Gutes und bauen nebenbei, ohne dass Sie es wirklich merken, ein kleines Vermögen auf. Ein Plus das viele Anleger interessiert: durch den Ausschluss von potenziell kritischen Branchen bleiben auch Skandale und damit Kursrückgänge aus - den Kursrutsch von BP (Ölplattform-Katastrophe 2010), Tepco (Fukushima 2011) oder Deutsche Bank (unzählige Rechtsfälle, sei mehreren Jahren) hat nachhaltige Anleger nie berührt.

 

Wir zeigen Ihnen 5 Möglichkeiten für sinnvolle, nachhaltige Fondsparpläne.

 

Was ist eigentlich ein Fondsparplan und was bringt er mir konkret?

 

Ein Fondsparplan ist die wohl einfachste Möglichkeit, um sich allmählich einen finanziellen Puffer, ein kleines oder gar ein großes Vermögen aufzubauen. Der Dreh- und Angelpunkt ist, dass beim Fondsparplan monatlich eine bestimmte, festgelegte Summe von Ihrem Girokonto abgebucht wird. Mit dieser Summe werden monatlich Fondsanteile gekauft.

 

Was ist ein Fonds oder Investmentfonds? Ein Investmentfonds ist ein stark reguliertes und kontrolliertes Produkt, in das auf der einen Seite Gelder von Anlegern eingezahlt werden, auf der anderen Seite werden damit Wertpapiere gekauft. Je nach Typ der gekauften Wertpapiere unterscheidet man die Investmentfonds, wie zum Beispiel Aktienfonds, Anleihefonds, Immobilienfonds, usw.

 

Da insgesamt hohe Summen von den Anlegern eingezahlt werden, kann der Fonds auch eine hohe Anzahl an unterschiedlichen Wertpapieren kaufen. Der Anleger kann somit schon mit relativ wenig Kapital sehr professionell und breit gestreut investieren.

 

Im Gegensatz zu Aktien oder Anleihen, bei denen nur ganze Stück gekauft werden, können beim Fonds auf Bruchstücke eines Fonds gekauft werden. Der Vorteil ist für Sparpläne entscheidend: Wer beispielsweise 300 Euro monatlich spart und damit eine Aktie kaufen möchte, die z.B. 1.000 Euro pro Stück kostet, wird erst nach 4 Monaten tatsächlich die erste Aktie erwerben. Und dann hat er nur 1 Aktie eines Unternehmens, was extrem wenig Streuung oder anders herum, ein extrem hohes Risiko bedeutet.

 

Der erste große Vorteil ist also, dass schon mit kleinen Summen monatlich breit gestreut in Wertpapiere investiert werden kann. Hierdurch kann auch der Durchschnittskosten-Effekt (siehe nächstes Kapitel) erreicht werden.

 

Der zweite große Vorteil ist, dass die Abbuchung automatisch jeden Monat erfolgt. Es kann also nicht die Situation geben, dass man vielleicht gerade kein Geld hätte, und entsprechend nichts anlegen würde. Es wird durch die automatische Abbuchung eine extrem hohe Beitragsdisziplin sicher gestellt. Das Beste dabei ist, dass man sich daran gewöhnt und schon nach kurzer Zeit gar nicht mehr bemerkt, dass monatlich Geld abgebucht wird.

 

Die Zauberei beim Fondsplarplan: Durchschnittskosteneffekt

 

Wissen Sie, wie Sie sich bis zu 5 Prozent mehr Rendite holen können? Ich erkläre es Ihnen. Schauen Sie sich bitte folgenden Chart an. Er gibt den bekanntesten Aktien-Index der Welt in seiner wohl schlimmsten Zeit, nämlich während des 2. Weltkrieges, wieder:

 

Besondere Jahre: Der 2. Weltkrieg forderte viel Geduld von Börsianern. Wer durchhielt war allerdings wesentlich besser dran als etwa Besitzer eines deutschen Sparbuchs. Deren Geld war 1948 wertlos. Die roten Pfeile zeigen Kaufzeitpunkte nach jährlichem Sparplan.

 

Sagen wir, dass ein Anleger 1 eine Summe von 60.000 USD 1930, beim Index-Stand von 380 Punkten, angelegt hätte. Würde ein Index-Punkt einem Dollar entsprechend, hätte er damit 157,89 Anteile gekauft.

Sagen wir, dass ein Anleger 2 die gleiche Summe von 60.000 USD investiert hätte. Allerdings nicht auf einmal, sondern er hätte in einem Sparplan jeweils bei den roten Pfeilen im Diagramm gekauft:

 

Zeitpunkt Index-Stand Invest-Summe Erhaltene Anteile
1.1.1933 80 10.000 USD 125
1.1.1936 140 10.000 USD 71,4
1.1.1940 140 10.000 USD 71,4
1.1.1944 130 10.000 USD 76,9
1.1.1948 180 10.000 USD 55,5
1.1.1951 250 10.000 USD 40

 

In Summe hätte Anleger 2 mit dem Sparplan also 440,2 Anteile. Der Anleger 1 hätte jedoch mit seinem Einmalkauf nur 157 Anteile.

 

  Gesamtinvestition Insgesamt erworbene Anteile Wert der Anteile am 1.1.1954
Einmalkauf      
60.000 USD 157 60.000 USD
Sparplan 60.000 USD 440 168.152 USD

 

Statt einer Rendite von genau 0% für den Einmalanleger würde in diesem speziellen Fall der Sparplan-Anleger dank des Durchschnittskosten-Effektes eine IRR-Rendite von 7,9 Prozent erzielen.

 

Anhand dieses – vom Zeitpunkt her sicherlich extremen – Beispiels kann die hohe Wirksamkeit des Durchschnittskosten-Effekts (Cost-Average-Effekt) gut erkannt werden. Allerdings ist ein Vorteil von 7,9 Prozent jährlich die Ausnahme; aber im Bereich 2 bis 3 Prozent kann der Vorteil absolut liegen.

 

Der einfachste Sparplan: Spar-Morgen-Plan

 

Die einfachste und vielleicht am universellsten einsetzbare Fondsparplanart ist der Spar-Morgen-Plan. Der Spar-Morgen-Plan passt für fast alle Gegelegenheit mit einer Anspardauer von 5 oder mehr Jahren, ist schon ab 25 Euro monatlich besparbar und hat in den vergangenen 5 Kalenderjahren im Durchschnitt 5,7 Prozent Rendite pro Jahr erwirtschaftet. Er ist täglich kündbar, die Sparraten können jederzeit verändert oder ausgesetzt werden.

 

Beim Spar-Morgen-Plan wird in einen nachhaltigen Mischfonds investiert. Ein Mischfonds investiert die Anlegergelder in Aktien und Anleihen. Er erzielt damit gute Wertzuwächse bei gegenüber Aktiensparplänen deutlich reduzierten Kursschwankungen.

 

Die Auswahl der Aktien und Anleihen erfolgt nach streng definierten ökologischen und ethischen Kriterien.

 

 

 

 

Schon für 3 Jahre sinnvoll: Soziale Verantwortung Monatssparen

 

Wem der ausgewogene Spar-Morgen-Plan zu schwankungsanfällig ist, kann zu dem sich wohl am ruhigesten entwickelnden Musterdepot, dem Soziale Verantwortung Monatssparen, greifen. Mit sehr geringer Schwankungsbreite ist dieser Fondssparplan sogar für Anlagedauern unterhalb von 5 Jahren denkbar.

 

Er kann ab nur 100,00 Euro pro Monat angespart werden. Die Rendite der letzten 5 Jahre war 2,4 Prozent im Durchschnitt pro Jahr.

 

Das Geld wird verwendet, um daraus Kleinstkredite in Schwellenländern zu machen. Zum Beispiel möchte sich eine Näherin in Bolivien eine Nähmaschine und eine Geschäftsausstattung für 1.500 US Dollar kaufen. Einen Kredit von einer Bank erhält sie dafür nicht, da alleine die Kreditprüfung für die Bank schon sämtliche Gewinne aus diesem Geschäft aufzehrt. Sie kann jedoch einen Mikrokredit erhalten, der aus den deutschen Anlegergeldern gespeist wurde.

 

Damit kann sich der deutsche Anleger über die üblichen 2 bis 3 Prozent Rendite freuen und hat noch gleichzeitig etwas für andere Menschen getan. Die Idee Mikrofinanz wurde 2006 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

 

 

 

 

Der Best-Seller: Balance Monatssparen

 

Das Balance Monatssparen ist ein ausgewogenes Musterdepot, bei dem 5 nachhaltige Investmentfonds so zusammengestellt sind, dass im Normalfall eine Aktienquote von rund 50 Prozent erreicht wird. Im Gegensatz zum Spar-Morgen-Plan erfolgt die Streuung über 5 statt einem Investmentfonds. Das sichert gegen schlechte Jahre eines Fondsmanagers wirkungsvoll ab. Dafür ist die Mindestansparsumme 100 Euro.

Die erzielte Rendite der letzten 5 Kalenderjahre war mit 7,8 Prozent herausragend gut. Langfristig sollte mit 4 bis 6 Prozent Rendite pro Jahr gerechnet werden.

Investiert wird in nachhaltige Aktienfonds, nachhaltige Anleihefonds und in ethisch-ökologische Mischfonds.

 

 

 

 

 

Für die maximale Rendite: Wachstum Monatssparen

Das Wachstum-Monatssparen ist ähnlich zum Balance Monatssparen zu sehen. Sie investieren Ihr Geld breit gestreut in hunderte von Unternehmen und Staaten weltweit. Sie streuen damit ausgewogen über Wirtschaftsräume, Währungen und Branchen. Möglich ist der Sparplan ab 100 Euro monatlich.

 

Allerdings ist der Anteil an Aktien höher als beim Balance Monatssparen. Damit wird die langfristige Rendite-Erwartung höher, aber auch die Schwankungsbreite nimmt zu. Entsprechend empfehlen wir das Musterdepot Wachstum Monatssparen auch erst ab einer Anlagedauer von 7 oder mehr Jahren.

 

Die erzielte Rendite der letzten 5 Kalenderjahre war mit 8,9 Prozent sehr gut. Langfristig sollte mit 5 bis 8 Prozent Rendite pro Jahr gerechnet werden.

 

 

 

 

 

Fürs Alter: Fondsparplan im Versicherungsmantel

Die oben genannten Musterdepot Wachstum Monatssparen und Balance Monatssparen können sehr gut für die Altersvorsorge genutzt werden. Sie bieten hohe Sicherheiten durch die breite Streuung und werden über lange Zeiträume interessante Renditen erzielen.

 

Und für die Altersvorsorge, die meist über sehr lange Zeiträume aufgebaut wird, kann man diese Fondssparpläne nochmals veredeln. Das geschieht in Form eines sogenannten Versicherungsmantels; praktisch eine Art Hülle, die den eigentlichen Fondssparplan umgibt.

 

Zunächst kostet diese Hülle natürlich etwas Geld; trotzdem kommt am Ende mehr für den Anleger heraus. Wieso ist das so?

 

Der Hintergrund ist der dritte große Spieler im Bunde. Neben Anlagegesellschaft und Anleger ist nämlich auch der Staat an der Altersvorsorge beteiligt; und zwar, in dem er Steuern kassiert. Wer einen Fondssparplan nutzt und oberhalb der steuerlichen Freigrenzen liegt wird jährlich Steuern auf die erzielten Gewinne zahlen müssen. Diese vermindern natürlich die Substanz und verringern damit den so wichtigen Zineszins-Effekt, den scherzhaft „achtes Weltwunder“ genannten Effekt, dass die Gewinn bei Geldanlagen expotenziell steigen.

 

Zieht man das in Betracht, kommt regelmäßig bei Fondssparplänen im Versicherungsmantel mehr Kapital für den Anleger zusammen, als wenn er direkt in einem Wertpapierdepot angespart hätte.

 

Darüber hinaus bietet der Versicherungsmantel noch so Dinge wie eine lebenslange monatliche Rentenzahlung oder Optionen wir Zahlung der Beiträge auch bei Berufsunfähigkeit oder erhöhte Rentenzahlungen bei Pflegebedürftigkeit.

 

Übrigens gibt’s den Fondssparplan auch für Riesterrente oder Rüruprenten. Auch bei diesen staatlich geförderten Rentenverträgen kann also wie gewohnt in einen Fonds angespart und der Cost-Avergage-Effekt genutzt werden. Nicht zu letzt wegen der hohen Besteuerung der Rentenauszahlungen machen diese beiden Varianten aber nur in wenigen Fällen für den Anleger Sinn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Ökobanken: vollständige Liste mit Sterne-Bewertungen

Mittwoch, 17. Mai 2017
Zusammenfassung: Das Interesse der Deutschen an Ökobanken nimmt zu. Wir haben hier erstmals die komplette Liste aller Ökobanken in Deutschland veröffentlicht.

 

Die Deutschen entdecken immer mehr die Ökobanken. Klar, gegen die Kundenzahlen der Sparkassen, Volksbanken oder der Deutschen Bank sind die Marktanteile noch klein. Doch der Trend ist eindeutig; immer mehr Deutsche haben das Vertrauen in herkömmliche Banken verloren und möchten wissen, wie ihr Geld arbeitet. Alleine der Marktführer, die GLS Bank, konnte im abgelaufenen Jahr Ihre Mitgliederzahl um 10,3 Prozent steigern; das Volumen an Kundenkrediten stieg sogar um 15,2 Prozent.

 

Grund genug für uns, erstmalig eine komplette Liste aller Ökobanken in Deutschland zu erstellen. Wir haben auch gleich Sterne-Bewertungen mit dazu genommen, so dass Sie einen schnellen und guten ersten Eindruck über die Ökobanken erhalten. Die Sterne sind zu den aktuellen Bewertungen verlinkt, das ist wichtig – denn teilweise ist die Anzahl der Bewertungen heute noch gering und man sollte sich die Texte der Bewertungen ansehen. Doch das wird sich in Zukunft ändern und die Bewertungszahlen bei Google werden steigen. Klicken Sie also auch auf die Sterne für aktualisierte Bewertungen.

 

Hier geht’s übrigens zu den aktuellen Konditionen der vier wichtigsten, der GLS Bank, der Umweltbank, der Triodos und der Ethikbank.

 

 

Liste aller Ökobanken Umweltbanken in Deutschland

 


 

 

 

               

 

 

Die Bank für Kirche und Caritas eG ist eine Direktbank mit Sitz in Paderborn. Zielgruppe sind kirchliche Einrichtungen und deren Beschäftigte. Neben Girokonten werden Tagesgeld- und Festgeldkonten angeboten. Es werden keine Sparbriefe, jedoch Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet über die KfW Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Paderborn / Direktbank

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Bank Kirche und Caritas: GENODEM1BKC

Internet: https://www.bkc-paderborn.de

 

 

 


 

 

 

               

 

 

Die Bank für Kirche und Diakonie – KD Bank ist eine Bank mit Sitz in Dortmund und Filialen in Berlin, Dresden, Duisburg, Magdeburg, Mainz, München und Nürnberg. Sie ist für alle Kundengruppen, also auch nicht christliche, offen. Neben Girokonten werden Tagesgeld- und Festgeldkonten angeboten. Es werden keine Sparbriefe, jedoch Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet KfW Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Dortmund; Filialen in mehreren Städten Deutschlands

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Bank Kirche und Diakonie: GENODED1DKD

Internet: https://www.kd-bank.de

 

 

 


 

 

 

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Die Bank für Orden und Mission ist eine Bank mit Sitz in Idstein (Taunus). Sie ist für alle Kundengruppen, also auch nicht christliche, offen. Sie ist auf Anregung der Missionszentrale der Franziskaner in Bonn mit der vr bank Untertaunus eG entstanden. Neben Girokonten werden Tagesgeld- und Festgeldkonten angeboten. Es werden  Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet keine Solarkredite oder Immobilienkredite an. Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte bietet die Bank an.

 

 

Sitz: Idstein (Taunus)

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Bank im Bistum Essen (BIB): VRBUDE51XXX

Internet: https://www.ordensbank.de

 

 

 


 

 

 

               

 

 

Die Bank im Bistum Essen ist eine Direkt-Bank mit Sitz Essen. Zielgruppe sind kirchlich Beschäftigte und an Nachhaltigkeit interessierte, also auch Menschen außerhalb der Kirche. Die Konditionen für kirchliche Einrichtung sind jedoch teilweise besser als für andere Kunden. Neben Girokonten werden Tagesgeld- und Festgeldkonten angeboten. Es werden  Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet zwar keine Solarkredite, aber Immobilienkredite an. Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte bietet die Bank an.

 

 

Sitz: Essen

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Bank im Bistum Essen (BIB): GENODED1BBE

Internet: https://www.bibessen.de

 

 

 


 

 

 

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Die Darlehenskasse Münster ist eine Direkt-Bank mit Sitz in Münster. Zielgruppe sind kirchliche Einrichtungen und ihre Beschäftigte. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, jedoch keine Festgeldkonten, Sparbriefe oder Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet jedoch Solarkredite und Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Münster

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Ethikbank: GENODEM1DKM

Internet: https://www.dkm.de

 

 

 


 

 

 

             

 

 

Die Ethikbank ist eine Direkt-Bank mit Sitz in Eisenberg. Sie ist formal eine Zweigniederlassung der Volksbank Eisenberg eG. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Eisenberg

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Ethikbank: GENODEF1ETK

Internet: https://www.ethikbank.de

 

 

 


 

 

 

        Keine Google-Rezensionen    

 

 

Die Evangelische Bank ist eine Bank mit Sitz in Kassel und insgesamt 15 Filialen in Deutschland und in Österreich (Wien). Zielgruppe sind kirchliche Einrichtungen und an christlichen Werten Interessierte. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten und Wachstumssparen angeboten (keine Sparbriefe). Die Bank bietet Solarkredite über die KfW, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Kassel

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Evangelischen Bank: GENODEF1EK1

Internet: https://www.eb.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die Evenordbank ist eine Bank mit Sitz in Nürnberg und Filiale in Fürth. Die Bank ist generell für alle Menschen offen. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Nürnberg

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Evenordbank: GENODEF1N03

Internet: https://www.evenordbank.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die GLS Bank ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Bochum und Filialen in Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Stuttgart, Berlin und München. Die Bank ist generell für alle Menschen offen. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten und Sparbriefe, jedoch kein Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Bochum

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der GLS Bank: GENODEM1GLS

Internet: https://www.gls.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die Pax-Bank ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Köln und Filialen in Aachen, Berlin, Eichsfeld, Erfurt, Essen, Köln, Mainz und Trier. Die Zielgruppe der Bank kirchliche Einrichtungen und an christlichen Werten Interessierte. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Köln

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Pax-Bank: GENODED1PAX

Internet: https://www.pax-bank.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die Steyler Bank ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Sankt Augustin bei Bonn und Maria Enzersdorf bei Wien. Die Bank ist grundsätzlich offen für alle. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Sankt Augustin und Enzersdorf

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Steyler Bank: GENODED1STB (Deutschland) und RVSAAT2SSTB (Österreich)

Internet: https://www.steyler-bank.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die Triodos Bank Deutschland ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Frankfurt am Main. Ihre Mutter-Gesellschaft ist die nach eigenen Angaben größte Nachhaltigkeitsbank in Europa und wurde 1980 in den Niederlanden gegründet. Die Bank ist grundsätzlich offen für alle. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet für Privatkunden in Deutschland keine Kredite an. Sie bietet Wertpapierdepots für Investmentfonds und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Frankfurt am Main

Girokonto: ja

Geldautomaten: In Deutschland kann man mit der TriodosKreditkarte an allen Geldautomaten an denen die MasterCard akzeptiert wird, gebührenfrei Bargeld abheben. Auch mit der TriodosBankkarte kann man Bargeld am an Geldautomaten abheben, hierbei fallen allerdings Gebühren des Betreibers des Geldautomaten an

Kreditkarten: ja

BIC der Triodos Bank: TRODDEF1

Internet: https://www.triodos.de

 

 

 


 

 

 

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Die Umweltbank ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Nürnberg. Die Bank ist grundsätzlich offen für alle. Es werden nur Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite und Immobilienkredite an. Sie bietet Wertpapierdepots für Investmentfonds und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Nürnberg

Girokonto: nein

Geldautomaten: keine Girokonten

Kreditkarten: nein

BIC der Umweltbank: UMWEDE7N

Internet: https://www.umweltbank.de

 

 

 


 

Für eine bankenunabhängige Geldanlage im ethisch-ökologischen Bereich klicken Sie hier.

 

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Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sparen für die Enkel 2017 – vollständige Liste aller Möglichkeiten

Mittwoch, 08. Februar 2017
Zusammenfassung: Häufig wollen Großeltern, Eltern oder andere Menschen monatlich Geld für Kinder zurücklegen. Damit können später vielleicht das Studium, ein erstes Auto oder die erste Wohnung bezahlt werden. Wir betrachten die dazu sinnvollen Möglichkeiten. Meist ist ein Fondssparplan in einen Mischfonds die richtige Lösung.

 

Wenn ein Baby geboren wird, ist die Freude groß: Eltern, Geschwister, Tanten und Onkels, Paten und nicht zu vergessen Oma und Opa, sind aus dem Häuschen. Da reift schnell der Gedanke etwas für den neuen Erdenbürger zurück zu legen. Jeden Monat ein bisschen was, dann gibt’s die große Überraschung zum 18. Geburtstag wenn Kind eine hübsche Summe Geld erhält. Für’s Studium, das Auto oder auch für ein erfahrungsreiches Auslandsjahr.

 

Doch auch hier will die Bürokratie erstmal überwunden werden. Das Spannungsfeld zwischen Überraschung, Rendite, Sicherheit, Steuernsparen und nicht zuletzt Nachhaltigkeit will wohl überlegt werden. Genauso der Punkt, wer denn darauf zugreifen darf und wem das Kapital rechtlich gehört.

 

Da es keinen einen Königsweg gibt haben wir uns auf den Weg gemacht und die wohl umfangreichste Liste aller Möglichkeiten erstellt, wie Paten oder Großeltern für die Enkel Geld sinnvoll anlegen können. Natürlich gilt das meiste auch für andere Personen, die etwas zum Wohl des Kindes tun wollen. In der Praxis sind das häufig die Eltern, Patenonkel und -tanten, aber auch Nachbarn oder Freunde.

 

Wir haben allerdings eine Logik-Grenze eingezogen: Anlageformen, die möglich, aber kaum sinnvoll sind, bleiben außen vor. Man könnte das Geld zum Beispiel in einem Sparschwein anlegen. Dabei unterbleibt aber jegliche Verzinsung und ein gewisses Diebstahlrisiko ist vorhanden. Also kaum sinnvoll. Ebenso gibt es Anlageformen in Genussrechte, Nachrangdarlehen oder Direktinvestments. Diese halten wir aufgrund der grundsätzlich hohen Risikoklasse solcher Anlagen aber für eine Kinderansparung ebenfalls für wenig geeignet. Aber schreiben Sie uns – wenn Ihnen eine wichtige Form fehlt, nehmen wir diese gerne noch auf.

 

Möglichkeit 1a: Der Banksparplan auf den Namen des Enkels

 

Der Banksparplan ist der Klassiker für den allmählichen Vermögensaufbau für Enkel. Doch leider ist er eine Lösung aus vergangener Zeit – die Zinsen sind einfach zu niedrig. Wer ethisch-ökologisch anlegen möchte bekommt zum Beispiel den Banksparplan „RentePlus“ der Ethikbank. Bei 8 Jahren Spardauer bietet er 0,01% Zinsen plus 0,005% für jedes Jahr Vertragsdauer (Stand 8.2.2017). Damit die Inflationsrate langfristig zu schlagen ist kaum möglich.

 

Doch wie sehen die Formalitäten aus? Um ein Konto auf den Namen eines anderen eröffnen zu können, so wie das die Großeltern tun würden, muss der andere ausgewiesen werfen. Bei Kindern häufig über die Geburtsurkunde. Zusätzlich müssen aber auch die Erziehungsberechtigten bei der Kontoeröffnung unterschreiben – der Überraschungseffekt zum 18. Geburtstag bleibt also zumindest für die Eltern aus.

 

 

Rendite: Derzeit extrem niedrig.
Verfügbarkeit: Meist wird eine Mindestspardauer vereinbart. Während dieser ist eine Kündigung nicht möglich. Generell können nur die Erziehungsberechtigten (bis 18 Jahre) oder der Enkel über das Geld verfügen.
Sicherheit: Bis 100.000 Euro Einlage hoch; Wertverlust durch schleichende oder galoppierende Inflation
Steuern: Wenn das Konto auf den Namen des Enkels eröffnet wird, gelten dessen 801 Euro an Sparerpauschbetrag. Bei den heutigen Zinsen bedeutet das praktisch in den meisten Fällen eine komplette Steuerbefreiung.
Überrasschungseffekt:   Gering, da die Eltern eingeweiht sein müssen.

 

 

 

Möglichkeit 1b: Der Banksparplan auf den Namen der Großeltern

 

Grundsätzlich gilt die Aussage von Möglichkeit 1a – die Zinsen sind aktuell sehr niedrig und machen diese Form unattraktiv.

 

Formell ist die Eröffnung in diesem Fall einfacher: Oma und Opa eröffnen ein Konto und zahlen ein. Wenn der Enkel 18 ist, lösen Sie das Konto auf und schenken dem Enkel das Geld. Auch der Überraschungseffekt ist größer, denn auch die Eltern des Babies wussten von nichts.

 

Wenn der Sparerpauschbetrag von Oma und Opa schon ausgeschöpft ist, müssen die ohnehin niedrigen Zinserträge jedoch noch versteuert werden.

 

Auch bei der Übergabe des Geschenkes auf einmal könnten eher die Grenzen des Erlaubten überschritten werden, auch wenn diese bei aktuell 400.000 Euro liegt und meist ausreichend hoch ist (mehr zu den Freibeträgen hier).

 

Außerdem sollte man auch an den Todesfall bei Oma & Opa denken: die für den Enkel gedachten Beträge fallen grundsätzlich in die allgemeine Erbmasse. Es sollte dann also per Testament Vorsorge getroffen werden, dass das Ersparte auch wirklich den Enkel erreicht.

 

Interessant sind die Zugriffsmöglichkeiten: Solange das Geld auf dem Konto der Großeltern ist, haben auch nur diese den Zugriff.

 

 

Rendite: Derzeit extrem niedrig.
Verfügbarkeit: Meist wird eine Mindestspardauer vereinbart. Während dieser ist eine Kündigung nicht möglich. Generell können nur die Großeltern verfügen.
Sicherheit: Bis 100.000 Euro Einlage hoch; Wertverlust durch schleichende oder galoppierende Inflation
Steuern: Die Kapitalerträge werden den sonstigen Kapitalerträgen der Großeltern zugewiesen. Wenn die Freibeträge bzw. Sparerpauschbeträge überschritten sind, also steuerlich eher nachteilig.
Überrasschungseffekt:   Hoch – nur Opa und Oma wissen bescheid.

 

 

 

Möglichkeit 2a: Der Bausparvertrag auf den Namen des Enkels

Leider wird der Bausparvertrag weiterhin zum Geld anlegen missbraucht. Denn er ist dafür denkbar schlecht geeignet – ein Bausparvertrag, ganz besonders in den heutigen Zeiten, hat nur ein Ziel: langfristig niedrige Baudarlehens-Zinsen zu sichern. Dafür wird, oft über 7 Jahre, Geld im Bausparvertrag zu festen Konditionen angespart. Im Anschluss kann man ein Hypothekendarlehen in Anspruch nehmen, das zu bereits bei Vertragsabschluss feststehende Zinsen gewährt. Lukrativ ist der Bausparvertrag immer dann, wenn man sich bei Abschluss bereits die Zinsen sichern möchte – in der Erwartung, dass die Zinsen später gestiegen sein würden.

 

Dabei gibt es auf der die Ansparphase, die teilweise zweckentfremded wird als reines Guthaben-Ansammeln ohne die Absicht, später ein Hypothekendarlehen in Anspruch zu nehmen. Für das im Bausparvertrag anlegte Geld erhält man (relativ niedrige) Guthabenzinsen.

 

 

 

Das Konditionsblatt einer großen Bausparkasse zeigt aktuell (Stand: 8.2.2017) z.B. im günstigsten Fall 0,25 Prozent p.a. an Rendite an. Zieht man die 1% Abschlussgebühr der Bausparsumme sowie die Jahresentgelte von 4,80 Euro pro Jahr ab, bleibt dabei häufig nur eine Null-Verzinsung, in vielen Fällen sogar eine negative Verzinsung, übrig.

 

Rendite: Derzeit extrem niedrig, häufig negative Verzinsung (!)
Verfügbarkeit: Grundsätzlich gute Verfügbarkeit; aufgrund der Abschlusskosten ist jedoch eine lange Haltezeit sinnvoll
Sicherheit: Bis 100.000 Euro Einlage sehr hoch (früher höher, Sicherung wurde jedoch reduziert); Wertverlust durch schleichende oder galoppierende Inflation
Steuern: Wenn der Bausparvertrag auf den Namen des Enkels eröffnet wird, gelten dessen 801 Euro an Sparerpauschbetrag. Bei den heutigen Zinsen bedeutet das praktisch in den meisten Fällen eine komplette Steuerbefreiung.
Überrasschungseffekt:   Gering, da die Eltern eingeweiht sein müssen.

 

Möglichkeit 2b: Der Bausparvertrag auf den Namen der Großeltern

 

Das unter 2a gesagte zum Bausparvertrag gilt auch hier: wer nicht aufpasst, erzielt eine negative Verzinsung mit dem Bausparvertrag bei den aktuellen Konditionen.

 

Rendite: Derzeit extrem niedrig, häufig negative Verzinsung (!)
Verfügbarkeit: Grundsätzlich gute Verfügbarkeit; aufgrund der Abschlusskosten ist jedoch eine lange Haltezeit sinnvoll
Sicherheit: Bis 100.000 Euro Einlage sehr hoch (früher höher, Sicherung wurde jedoch reduziert); Wertverlust durch schleichende oder galoppierende Inflation
Steuern: Die Kapitalerträge werden den sonstigen Kapitalerträgen der Großeltern zugewiesen. Wenn die Freibeträge überschritten sind, also steuerlich eher nachteilig.
Überrasschungseffekt:   Hoch – nur Opa und Oma wissen bescheid.

 

 

Möglichkeit 3: Klassische Lebensversicherung

Die deutschen Lebensversicherungen sind in Verruf geraten. Obwohl rund 90 Millionen Verträge in Deutschland existieren, haben sich die Bedingungen so verschlechtert, dass die Entscheidung für den Abschluss nicht mehr so einfach ist wie früher.

 

Trotzdem bleiben einige Punkte sehr attraktiv – zum Beispiel der sehr langfristig garantierte Zins. Bei keiner anderen Anlageform kann ein Zins über Jahrzehnte schon bei Vertragsabschluss fix vereinbart werden. Während bei Bankanlagen häufig nur für wenige Jahre, maximal 8 oder 10, die Zinsen vereinbart werden können, gelten Garantiezinsen, z.B. bei Rentenversicherungen, teilweise für 80 oder mehr Jahre.

 

Aktuell ist der Garantiezinssatz bei 0,9 Prozent jährlich. Das klingt nach wenig, ist im Vergleich zu den ähnlich sicheren Anlagen wie dem Banksparplan (z.B. 0,1 Prozent) oder dem Bausparen (z.B. 0,25 Prozent) aber attraktiv.

 

Bei speziellen Kinder-Policen, teilweise auch Ausbildungsversicherungen genannt, kann darüber hinaus das Risiko abgesichert werden, dass der Versorger ausfallen würde – dann werden die monatlichen Beiträge automatisch von der Versicherung übernommen. Ziel ist, dass auch wenn z.B. der Hauptverdiener in einer Familie ausfällt, z.B. wegen Erkrankung oder auch wegen einem Todesfall, das Kind zum Ende der Schulzeit ausreichend Kapital hat, um eine Ausbildung oder ein Studium durchzuführen.

 

Rendite: Derzeit niedrig, unbedingt auf ausreichende Laufzeit des Vertrages achten
Verfügbarkeit: Grundsätzlich gute Verfügbarkeit; aufgrund der Abschlusskosten ist jedoch eine lange Haltezeit sinnvoll
Sicherheit: Lebensversicherungsgesellschaften in Deutschland gelten als sehr sicher und sind im Insolvenzfall durch Protektor abgesichert; jedoch ist auch hier keine absolute Sicherheit möglich. Wertverlust durch schleichende oder galoppierende Inflation.
Steuern: Wenn das Kind die versicherte Person (VP) ist und das Geld vor seinem 62. Lebensjahr auszahlen lässt, gilt die Abgeltungssteuer. Man profitiert dabei von einem Steuerstundungseffekt und möglicherweise vom Sparerpauschbetrag von 801 Euro.
Überrasschungseffekt:   Gering, da die Eltern eingeweiht sein müssen, wenn das Kind als versicherte Person eingesetzt wird.

 

 

Möglichkeit 4: Fondsgebundene Lebensversicherung

 

Im Gegensatz zur klassischen Lebensversicherung wie unter Möglichkeit 3 genannt, wird das eingezahlte Geld bei der fondsgebundenen Lebensversicherung nicht vom Versicherungsunternehmen verwaltet, sondern der Anleger kann selbst entscheiden, in welchen Investmentfonds das Geld angelegt wird. Dabei kann er zum Beispiel den Aktienanteil frei wählen und auch 70 oder 80 Prozent Aktienanteil festlegen – auf 15 oder 20 Jahre sind damit deutlich höhere Renditen zu erwarten.

 

 


 

 

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Auf eine Garantie sollte der Anleger jedoch verzichten, auch wenn diese in den unterschiedlichsten Varianten für fondsgebundene Rentenverträge angeboten werden. Grund: Garantien kosten Geld und sind durch die niedrigen Zinsen, die für die Abbildung von Garantien als Grundlage genommen werden, aktuell fast unbezahlbar. Sein Sicherheitsbedürfnis sollte der Anleger deshalb selbsttätig durch die gezielte Wahl der Aktienquote festlegen.

 

 

Rendite: Durch lange Laufzeiten und hohe Aktienquoten können hohe Renditen erzielt werden
Verfügbarkeit: Grundsätzlich gute Verfügbarkeit; aufgrund der Abschlusskosten ist jedoch eine lange Haltezeit sinnvoll
Sicherheit: Lebensversicherungsgesellschaften in Deutschland gelten als sehr sicher und sind im Insolvenzfall durch Protektor geschützt; jedoch ist auch hier keine absolute Sicherheit möglich. Wertverlust durch schleichende oder galoppierende Inflation oder falsche Fondsauswahl möglich.
Steuern: Wenn das Kind die versicherte Person (VP) ist und das Geld vor seinem 62. Lebensjahr auszahlen lässt, gilt die Abgeltungssteuer. Man profitiert dabei von einem Steuerstundungseffekt und möglicherweise vom Sparerpauschbetrag 801 Euro bzw. vom Einkommensfreibetrag.
Überrasschungseffekt:   Gering, da die Eltern eingeweiht sein müssen, wenn das Kind als versicherte Person eingesetzt wird.

 

 

Möglichkeit 5: Fondssparplan auf den Namen der Großeltern

 

Die in den meisten Fällen sinnvollste Möglichkeit ist der Fondssparplan. Die Großeltern, Eltern oder die Patentante eröffnen ein Wertpapierdepot bei einer Depotbank und beginnen mit konstanten monatlichen Beiträgen in einen Investmentfonds anzusparen.

 

Die Auswahl an Fonds ist gewaltig: Rund 8.000 bis 10.000 Investmentfonds sind in Deutschland erhältlich. Dabei gibt es Geldmarktfonds, die wenig Risiken haben, aber auch kaum Rendite bieten, Immobilienfonds, Anleihefonds, Aktienfonds, Dachfonds, ETF’s und vieles mehr.

 

 

Häufig werden auch Mischfonds gewählt, bei denen Profis dem Anleger die Entscheidung für die tatsächliche Entscheidung überlassen. Auf einem Mischfonds basiert deshalb auch unser Spar-Morgen-Plan.

 

Im Gegensatz zur fondsgebundenen Lebensversicherung ist der Fondssparplan meist kostengünstiger. Fondsgebundene Lebens- oder Rentenversicherungen sind dafür bei sehr langlaufenden Altersvorsorge-Verträgen empfehlenswerter, da dann höhere Kosten über die günstigere Besteuerung kompensiert werden.

 

 

Rendite: Durch lange Laufzeiten und hohe Aktienquoten können hohe Renditen erzielt werden
Verfügbarkeit: Grundsätzlich gute Verfügbarkeit; aufgrund moderater Abschlusskosten auch bei mittlerer Haltezeit sinnvoll
Sicherheit: Das in Investmentfonds angelegte Vermögen ist geschütztes Sondervermögen, das auch im Fall der Insovlenz von Fondsgesellschaft oder Depotbank im Besitz des Anlegers bleibt – die Sicherheit ist entsprechend sehr hoch. Wertverlust durch schleichende oder galoppierende Inflation oder falsche Fondsauswahl möglich.
Steuern: Wenn das Depot auf den Namen der Großeltern läuft, muss die Abgeltungssteuer (zzgl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer) gezahlt werden. Sollte noch etwas vom Sparerpauschbetrag (801 € pro Jahr, 1.602 € bei gemeinsamer Veranlagung) übrig sein, kann dieser verwendet werden.
Überrasschungseffekt:   Hoch – nur Opa und Oma wissen bescheid.

 

 

Möglichkeit 6: Fondssparplan auf den Namen des Kindes

Im Vergleich zur Möglichkeit 5, dem Fondssparplan auf den Namen der Großeltern, ist das Geld, steuerlich gesehen im Rahmen von monatlichen Schenkungen bereits  auf die Kinder oder Enkel übertragen. Das könnte finanzielle Vorteile haben, falls die Schenkungsfreibeträge oder Erbschaftsfreibeträge überschritten werden würden.

 

 

Allerdings ist klar, dass der Zugriff auf das Geld ab Übertragung nicht mehr für die Schenkenden (z.B. Großeltern) möglich ist. Zugriff haben nur noch die Kinder bzw. deren Erziehungsberechtigten.

 

 

Der Antragsprozess ist schließlich etwas aufwendiger, als beim Abschluss auf die Großeltern. Denn neben den Großeltern müssen nun das Kind als Depotinhaber, sowie die beiden Erziehungsberechtigten identifiziert werden. Das sollte aber für eine langfristige Geldanlage nicht das entscheidende Kriterium sein, schließlich lassen sich auch aufwendige Identifikationsprozesse innerhalb von wenigen Minuten absolvieren.

 

 

 

 

 

Rendite: Durch lange Laufzeiten und hohe Aktienquoten können hohe Renditen erzielt werden
Verfügbarkeit: Grundsätzlich gute Verfügbarkeit; aufgrund moderater Abschlusskosten auch bei mittlerer Haltezeit sinnvoll
Sicherheit: Das in Investmentfonds angelegte Vermögen ist geschütztes Sondervermögen, das auch im Fall der Insovlenz von Fondsgesellschaft oder Depotbank im Besitz des Anlegers bleibt – die Sicherheit ist entsprechend sehr hoch. Wertverlust durch schleichende oder galoppierende Inflation oder falsche Fondsauswahl möglich.
Steuern: Meist ist bei Kindern die steuerliche Situation noch entspannt und die Kinder zahlen keine Kapitalertragssteuern. Wenn die Kinder den Vertrag allerdings einfach weiterlaufen lassen und schließlich sogar bis zur Rente nutzen, wäre eine fondsgebundene Rentenversicherung die bessere Lösung gewesen.
Überrasschungseffekt:   Hoch – nur Opa und Oma wissen bescheid.

 

 

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

 

Sichere Geldanlage 2017: Teil 3 Lebens- und Rentenversicherungen

Montag, 16. Januar 2017

 

 

In den Zeiten des historischen Zinstiefs sind Kapitalanleger weiterhin auf der Suche nach sicheren, besser rentierlichen Geldanlagen. Ich möchte deshalb einen Ausblick für die wichtigsten Anlageklassen auf das neue Jahr 2017 geben. Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun: 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 3 – Sichere Geldanlage in Lebens- und Rentenversicherungen

 

 

Trotz gut 90 Millionen Verträgen (Quelle: GDV) ist die Lebens- und Rentenversicherung in Deutschland eine oft verkannte und falsch verstandene Lösung zur Absicherung gegen Langlebigkeit. Denn es gibt nur ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal der Lebensversicherungen / Rentenversicherungen: das Risiko des Einzelnen, viel länger zu leben, als er es vielleicht selbst geglaubt hat und damit am Ende des Geldes vielleicht noch viel Leben übrig zu haben, wird durch eine Rentenversicherung vom Versichertenkollektiv aufgefangen.

 

Während das Aufstocken der gesetzlichen Rente früher ein Luxusproblem und lediglich für ausgefallene Hobbies notwendig war, ist bei dem heute erreichen Rentenniveau (2015: reale Durschnittsrente West 1.133 Euro pro Monat) das Aufstocken eine schlichte Notwendigkeit, um Wohnen, Essen und Kleidung auch im Ruhestand kaufen zu können. Umso wichtiger ist es deshalb, dass auch das Aufstocken „lebenslang“ geschieht, denn wer zum Beispiel 90 wird und dann kein Geld mehr hat, ist auf Angehörige oder Sozialhilfe angewiesen. Wer möchte das schon.

 

Doch wieso sind Lebens- und Rentenversicherungen in Deutschland dafür kaum bekannt und werden fast ausschließlich als Kapitalanlage gesehen?

 

Das liegt sich daran, dass Lebens- und Rentenversicherungen immer schon steuerlich privilegiert wurden. Bis 2004 waren alle damit erzielten Gewinne steuerfrei (ab Laufzeit 12 Jahre) und auch heute verzichtet der Staat in der Ansparphase komplett auf Steuern, in der Auszahlphase gibt er sicher sehr großzügig (Halbeinkünfteverfahren bei Kapitalauszahlung; Ertragsanteilsbesteuerung bei Leibrente (wenn 12 Jahre Laufzeit / mind. 62 als Rentenbeginnalter).

 

Die Ausgangslage für Rentenversicherungen und Lebensversicherung, speziell wenn Sie fondsgebunden sind, ist also nach wie vor sehr gut. Allerdings, die Situation hat sich gegenüber früher verschlechtert. Trotzdem: schon ab einer Anlagedauer von 10 bis 15 Jahren schneiden Lebens- und Rentenversicherungen meist auch als reine Kapitalanlage sehr gut ab.

 

 

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Wir sollten für die weitere Analyse zwischen fondsgebundenen und klassischen Renten- und Lebensversicherungen unterscheiden. Übrigens: alle modernen Tarife sind gleichzeitig Lebens- und auch Rentenversicherung, denn der Versicherungsnehmer kann später wählen, wie er sein Geld ausgezahlt bekommen möchte – als Kapitalauszahlung (=Lebensversicherung) oder als Rente (=Rentenversicherung).

 

 

 

Klassische Rentenversicherungen und Lebensversicherungen

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Augen auf: Rentenversicherungen sind meist besser als ihr Ruf

Bei klassischen Lebensversicherungen legt die Versicherungsgesellschaft das Geld für den Kunden an. Dafür wird ein garantierter Zinssatz zugesagt, hinzu kommen die darüber hinaus erzielten Überschüsse.

 

Die Regeln für die Kapitalanlage sind gesetzlich vorgegeben und sehr konservativ. Unter dem Strich wird wenig in Aktien, viel in festverzinsliche Wertpapiere angelegt.

 

Damit können die Garantien zwar gut abgebildet werden – die klassischen Lebensversicherungen sind aber vom allgemeinen Zinsniveau abhängig. Die von ihnen gutgeschriebenen Überschüsse sind „nachlaufend“ und „glättend“, so dass kleine Schwankungen im Zinsniveau nicht spürbar sind.

 

Langfristige Trends wie die Zinssenkungen seit der Immobilienkrise 2008 machen sich aber voll bemerkbar. So ist der maximale Zins, den Lebensversicherungen Ihren Kunden zusagen dürfen, seit 1.1.2017 auf nur noch 0,9 Prozent p.a. auf den Sparanteil begrenzt worden. Hinzu kommen die Überschüsse; abgezogen werden müssen die Kosten – unter dem Strich kann ein Kunde nach z.B. 15 Jahren Laufzeit in vielen Fällen mit einer Verzinsung von vielleicht 1,5 bis 2,5 Prozent p.a. rechnen.

 

Für klassische Lebens- und Rentenversicherungen kommt also alles auf die Zinsen an. Wenn diese steigen, werden auch die erzielten Renditen der Lebensversicherungen wieder ansteigen. Allerdings gilt auch hier, dass die Lebensversicherungen „nachlaufend“ sind, d.h. für nächsten 2 bis 4 Jahre wird es bei eher niedrigen Zinsen bleiben. Was danach kommt hängt von den Notenbanken ab.

 

Die Aussichten 2017: Das konkrete Jahr wird nur niedrige Renditen für klassische Angebote bringen können. Wenn die Zinsen wieder steigen (in Europa vielleicht ab 2018), werden mit zeitlicher Verzögerung auch die Erträger wieder anziehen.

 

 

 

 

Fondsgebundene Rentenversicherungen und Lebensversicherungen

Anders sieht die Lage bei fondsgebundenen Rentenversicherungen und Lebensversicherungen aus. Hier wird das Anlegergeld in Investmentfonds angelegt. Wer die richtigen auswählt und zum Beispiel langfristig auf Aktien setzt, kann sehr hohe Renditen erzielen.

 

Aber Achtung: wer bei Abschluss eine der zahlreichen fondsgebundenen Lebensversicherungen mit Garantie wählt, leidet meist auch unter dem Niedrigzins. Garantiert wird zum Beispiel, dass zu Rentenbeginn mindestens alle eingezahlten Beiträge zur Verfügung stehen. Was sich sinnvoll anhört führt in der Praxis und bei 0,9 % Garantiezins allerdings dazu, dass – abhängig von Gesellschaft, Lebensalter, Renteneintrittsalter, etc. – nur noch 20 Prozent der Anlegergelder in die Fonds fließen. Der Rest wird so angelegt, dass die Garantie erfüllt wird, also im sogenannten Deckungsstock (siehe oben) und ist damit stark vom allgemeinen Zinsniveau abhängig.

 

Die Aussichten 2017: Für fondsgebundene Rentenversicherungen und Lebensversicherungen gelten die 2017-Prognosen von Teil 1 (Aktien und Aktienfonds) und Teil 2 (Anleihen und Anleihefonds).

 

 

Fazit: Auch wenn Rentenversicherungen und Lebensversicherungen viel Kritik einstecken mussten, bleibt ihre Funktion trotz Zinstief erhalten – eine gut planbare Absicherung für den Ruhestand zu erhalten, die auf jeden Fall bis zum Lebensende ausreicht. Das Zinstief wirkt sich auf klassische Rentenversicherungen und Lebensversicherungen negativ aus, trotzdem bleibt das übliche Zinsplus gegenüber kurzfristigen Geldern wie Bankeinlagen oder Bausparverträgen. Davon weitgehend unberührt sind die Renditen fondsgebundener Verträge, die bei langfristigen Sparzielen nach Kosten und Steuern nach wie vor zum Besten gehört was der Anlagemarkt bietet.

 

 

Nachhaltige Rentenversicherung

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

MD Sicherheit – Sparen und Anlegen für Sicherheitsbewusste

Dienstag, 10. Januar 2017

Zusammenfassung: Sichere Geldanlagen sind gefragt, aber mit Sparbüchern, Sparbriefen oder Bausparverträgen lassen sich keine attraktiven Erträge erwirtschaften. Eine Alternative bietet das regelmäßige Fondssparen oder das Anlegen einer bestimmten Summe in Fonds. Mit einem Musterdepot, das auf das individuelle Sicherheitsbedürfnis zugeschnitten ist, lassen sich auch in Zeiten des Niedrigzinses noch gute Erträge erzielen. Wer auf ein nachhaltiges Musterdepot setzt, fördert auch ethische und ökologische Projekte.

 

 

Reizthema Sicherheit

Sicher gespart – aber sicher ohne Erträge!

Das Thema Sicherheit entwickelt sich zum Reizthema unserer Gesellschaft. Datensicherheit, innere Sicherheit, öffentliche Sicherheit – viele Facetten werden kontrovers diskutiert, Konsenslösungen sind in diesem – auch emotional stark besetzten – Feld nicht leicht zu finden.

 

Sicherheit ist eines der psychischen Grundbedürfnisse des Menschen. Dieses Sicherheitsbedürfnis umfasst die politischen Verhältnisse genauso wie die individuelle wirtschaftliche Situation.

 

In unserer komplexen Gesellschaft ist es nicht leicht, auf die Geschehnisse rund um uns wirkungsvoll Einfluss zu auszuüben. Für die persönliche wirtschaftliche Sicherheit lässt sich jedoch einiges unternehmen.

 

 

 

 

Sicher Geld anlegen mit Musterdepots

Wer früher auf Nummer Sicher gehen und Geld risikofrei anlegen wollte, setzte auf bewährte Produkte, wie das Sparbuch oder auch Wertpapiere des Bundes. Mit dem aktuell anhaltenden Niedrigzins haben diese Anlageformen jedoch an Attraktivität enorm eingebüßt.

 

Obgleich seit Mitte der neunziger Jahre Aktiengeschäfte als Anlage für Jedermann propagiert wurden, folgte auf den großen Börsenhype Anfang des Jahrtausends auch rasch eine große Katerstimmung. Sicherheitsbewusste Anleger waren hier seit dem kaum noch für Investitionen zu begeistern.

 

Eine Alternative für alle, die eine sichere und solide Geldanlage mit relevanten Erträgen suchen, ist die Anlage in Fonds sowie das regelmäßige Fondssparen.

 

 

Keine Angst vor der internationalen Finanzwelt

Wer sich bislang noch nicht mit der Ausgestaltung eines Wertpapierdepots beschäftigt hat, verspürt möglicherweise schnell eine gewisse Unsicherheit gegenüber der unübersichtlichen Welt der Kapitalmärkte.

 

Tatsächlich ist Fondssparen nahezu genauso einfach wie es die regelmäßigen Einlagen auf das konventionelle Sparbuch waren. Auch einmalige Investitionen sind problemlos zu bedienen. Und mit Hilfe von Musterdepots ist auch die Zusammenstellung der Fonds kein unlösbares Problem.

 

 

Musterdepots werden gemäß der unterschiedlichen Anlegerinteressen von Finanzprofis zusammengestellt. Mit dem Musterdepot Sicherheit Geldanlage bieten die erfahrenen Finanzexperten von Grünes Geld eine Zusammenstellung unterschiedlicher risikoarmer Fonds und Wertpapiere an. Anleger können diesen Vorschlag direkt übernehmen.

 

Die Erträge sind dabei erwartungsgemäß geringer als bei anderen angebotenen Musterdepots, dafür ist die Zusammenstellung auch bewusst risikoarm gehalten. Und nicht zu vergessen: Die aktuellen Zinsen für konventionelles Sparguthaben liegt unterhalb der ein-Prozent-Marke und damit bestimmt niedriger als die Erträge eines Musterdepots.

 

 

Musterdepot Sicherheit: Individuell und nachhaltig

Schwerpunkt im Musterdepot Sicherheit Geldanlage bilden Papiere mit guten Zukunftsprognosen, Stabilität und guter Rendite. Dabei ist die richtige Mischung der Fonds von Bedeutung. Für alle Fonds gelten jedoch auch strenge Nachhaltigkeitskriterien. Das bedeutet, dass Anleger ihr Geld nicht nur sicher anlegen, sondern auch sicher sein können, dass ihr Geld nicht in Projekte und Konzerne fließt, die im Zusammenhang mit Ausbeutung, Krieg, Umweltzerstörung und weiteren unethischen Machenschaften stehen. Stattdessen wird das Geld in nachhaltige Staaten und Unternehmen angelegt und so auch ein wichtiger Beitrag für eine sichere Zukunft geleistet.

 

Mit dem Musterdepot Sicherheit Geldanlage hat Grünes Geld eine beispielhafte Auswahl getroffen. Anleger, die stärker ihre eigenen Vorstellungen einbringen möchten, können das Musterdepot als Basis nehmen und dieses individuell verändern, gezielt Schwerpunkte setzen und nach ihren Bedürfnissen optimieren.

 

 

Regelmäßig sparen oder einmalig anlegen

Jetzt aus dem Winterschlaf aufwachen und den Vermögensaufbau in Angriff nehmen!

Dem Begriff Routine haftet oft ein negativer Geschmack an. Völlig zu unrecht, denn gerade Wiederholungen vermitteln Sicherheit im Leben. Schließlich ist bekannt, was man zu erwarten hat und ist vor negativen Überraschungen geschützt. Eine positive Routine ist entsprechend auch das Sicherheit Monatssparen.

 

Bereits mit einer Mindestanlage von monatlich 50 Euro ist eine Spareinlage  möglich. Wer regelmäßig einzahlt, kann so schrittweise sein Vermögen aufbauen und dabei Schrittlänge und Tempo selbst bestimmen.

 

Gemäß der Wertentwicklungsberechnung des Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) können Anleger bei einer monatlichen Einzahlung von 50 Euro über 10 Jahre mit einem Gesamtvermögen von 7.912 rechnen.

 

Wer lieber eine gößere Summe auf einmal anlegen möchte, kann sich ab einer Summe von 10.000 Euro am Musterdepot Sicherheit Geldanlage beteiligen. Hier können Anleger bei einer einmaligen Einzahlung von 10.000 Euro laut BVI-Methode in 10 Jahren mit 14.774 Euro rechnen.

 

Natürlich sollte Routine niemals mit Starre verwechselt werden, denn ein gewisser Grad an Flexibilität ist auch beim Vermögensaufbau von Bedeutung. Mit dieser Flexibilität können Fondssparer rechnen. Denn anders als bei anderen Kapitalanlagen können Sparer jederzeit auf ihr Geld zugreifen und bleiben so finanziell beweglich. Damit steht das Monatssparen dem überholten Sparbuch auch hier in nichts nach, denn das angelegte Geld bleibt täglich verfügbar. Auch Anleger, die sich für das Musterdepot Sicherheit Geldanlage entscheiden verfügen über diesen Vorteil. Allerdings werden durch längere Laufzeiten mögliche Schwankungen im Depot optimal abgefedert, eine Mindestlaufzeit von drei Jahren ist beim Fondssparen daher zwar nicht zwingend, jedoch empfehlenswert.

 

 

Entwicklungscheck: Das Musterdepot Sicherheit

Die Rendite des Musterdepots Sicherheit lag in den vergangenen 5 Jahren bei durchschnittlich 4,0 Prozent. Im vergangenen Jahr 2016 entwickelte sich das Depot zu Jahresanfang abwärts, ab März des vergangenen Jahres ging die Entwicklung jedoch nach oben und passierte in den Sommermonaten Juli bis September bereits die 3-Prozent-Marke.

 

Das Musterdepot besteht aus fünf nachhaltigen Investment- und Rentenfonds, in die das Geld der Anleger zu ungefähr gleichen Anteilen investiert wird. Enthalten sind beispielsweise Nachhaltigkeitsfonds von etablierten Anbietern wie Swisscanto, Candriam oder J. Safra Sarasin. Mit der breiten Streuung auf unterschiedliche Fonds, und damit verbunden auf rund 500 verschiedene Anlagen, können Schwankungen optimal ausgeglichen und Verluste weitgehend vermieden werden.

 

Die Wertpapiere im Musterportfolio sind entsprechend auf unterschiedliche Anlageklassen verteilt. Der Löwenanteil entfällt dabei auf Rentenpapiere. Darüber hinaus sind Aktien, Geldmarkt – und Mischfonds enthalten.

 

 

Sicherer Start ins neue Jahr

Mit dem Musterdepot Sicherheit Geldanlage und dem Sicherheit Monatssparen können sicherheitsorientiere Sparer jetzt ins neue Jahr starten und Schritt für Schritt ein kleines Vermögen aufbauen – und das bequem und risikoarm.

 

Durch die Investition in nachhaltige Wertpapiere leisten Sparer einen wertvollen Beitrag für mehr soziale Gerechtigkeit und ein umweltfreundliches Wirtschaften.

 

Grünes Geld berät Sie zu Ihrem optimalen Fondssparplan.

 

 

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Mikrofinanz – Anständige Rendite durch ethische Geldanlagen

Freitag, 11. November 2016
Zusammenfassung: Mikrofinanz-Fonds ermöglichen Klein- und Kleinstkredite in Entwicklungs- und Schwellenländern. Für Anleger sind diese Fonds eine gute Möglichkeit soziales Engagement und attraktive Rendite miteinander zu verbinden.

 

 

Mikrofinanz-Kredite ermöglichen eine selbstständige Arbeit.

Mikrofinanz-Kredite ermöglichen eine selbstständige Arbeit.

Manche Entwicklungen laufen auf den ersten Blick gesehen parallel und zeigen keine direkten Berührungspunkte: Da wäre zum einen der Trend zu mehr Nachhaltigkeit. Innerhalb unserer Gesellschaft wächst das Interesse an ökologischen und sozialen Themen, Konsumenten achten zunehmend auf Produkte aus fairem Handel und biologischem Anbau. Zum anderen ist es aktuell schwierig, gut verzinste und sichere Geldanlagen zu finden.

 

Und gerade hier ist eine positive Verbindung möglich, denn Mikrofinanz-Fonds bieten Anlegern beides: eine sinnvolle ethische Geldanlage und einen attraktiven Wertezuwachs.

 

 

Mit kleinen Krediten große Entwicklungen anstoßen

Die Idee ist nicht neu: Klein- oder Kleinstkrediten ermöglichen eine Anschubfinanzierung für Menschen in den Entwicklungs- und Schwellenländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas sowie Osteuropas. Ziel ist es, mit dem geliehenen Geld eine selbstständige Arbeit und damit verbunden eine langfristige Existenzsicherung zu ermöglichen.

 

Stark belebt wurde die Mikrofinanz-Idee in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts durch Muhammad Yunus, Wirtschaftsprofessor aus Bangladesch. Da sich die Mikrokredite vielfach als wirkungsvoller Weg aus der Armut erwiesen, wurde Yunus als Vordenker des Mikrofinanz-Systems, im Jahr 2006 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

 

Gerade in den armen Ländern haben viele Menschen keine Möglichkeit, bei Banken einen Kredit zu bekommen. Dabei fehlen oft nur geringe Summen, um ein kleines Geschäft aufzubauen, einen Handwerksbetrieb zu gründen oder ein Feld neu zu bewirtschaften. Mikrofinanz-Projekte ermöglichen diesen Menschen einen Kleinstkredit ohne eine Sicherheit zu verlangen und erheben dafür Zinsen vergleichsweise niedrige Zinsen. Diese sind für westliche Verhältnisse zwar hoch, jedoch im Vergleich zu den Wucherzinsen von lokaler Geldverleiher ein faires Geschäft für alle. Zumal die Mikrofinanz-Geber mit relativ hohen Fixkosten wirtschaften und oft weite und unwegsame Strecken bis zu ihren Kunden zurücklegen müssen.

 

Der wirtschaftliche Erfolg stärkt die Rolle der Frauen in der Gesellschaft.

Der wirtschaftliche Erfolg stärkt die Rolle der Frauen in der Gesellschaft.

Kreditnehmer sind übrigens in erster Linie Frauen. Hier ist eine Mikrofinanzierung besonders wichtig, denn Frauen ist selbst sogar der Zugang zu Geld mit Wucherzinsen verwehrt. Ausgestattet mit einem Kleinkredit finanzieren sie jedoch Saatgut, Marktstände, Nähmaschinen und andere Werkzeuge und Waren, um eine existenzsichernde Arbeit in den Bereichen Handel, Handwerk oder in der Landwirtschaft aufzubauen. Durch ihre wirtschaftlichen Erfolge entkommen Frauen zunehmend aus Abhängigkeitsverhältnissen und verbessern ihre gesellschaftliche Stellung.

 

Und das mit nachhaltigem Erfolg: So liegt die Rückzahlungsquote in den Mikrofinanz-Ländern zwischen 95 und 98 Prozent und damit um einiges höher als in den Industrienationen. Grund für die geringen Zahlungsausfälle ist eine andere Einstellung gegenüber dem Kreditgeber: Während in der ersten Welt Banken selten als Partner auftreten dem Kunden besondere Loyalität verpflichtet wären, ist die Rückzahlung eines Kredits in Entwicklungs- und Schwellenländern auch eine Frage der Ehre – verbunden mit dem Stolz, es geschafft zu haben.

 

Mittlerweile gibt es weltweit unzählige Anbieter von Mikrokrediten. Die einhundert größten Player weltweit verwalten ein Finanzvolumen von rund 52 Milliarden US-Dollar. Der Bedarf an Mikrokrediten wird auf rund 300 Milliarden US-Dollar geschätzt.

 

 

„Wegen Überfüllung geschlossen“

Fondsanbieter werben im Allgemeinen um ihre Kunden. Dass Fonds wegen zu hoher Beteiligung quasi „wegen Überfüllung geschlossen“ sind, kommt selten vor, so jedoch geschehen beim Mikrofinanz-Fonds Invest in Visions (IIV) im letzten Vierteljahr. Daher steht der Fall IIV exemplarisch für das enorm gewachsene Interesse der Anleger an Mikrofinanz-Investments. Sie profitieren von guten Renditen, einer hohen Sicherheit und sie legen ihr Geld mit guten Gewissen an. Denn waren bis vor kurzem Mikrofinanz-Fonds nur für institutionelle Anleger geöffnet, kommen jetzt auch vermehrt private Anleger und Stiftungen zum Zuge.

 

 

Risikoarm – Renditestark

Mikrofinanz-Fonds streuen ihre Investitionen geografisch meist über mehre Regionen und achten auf Investments in unterschiedlichen Bereichen wir Landwirtschaft, Handel, Handwerk oder Dienstleistungen. So können beispielsweise Einbußen durch Ernteausfälle in einem Landstrich mit den Erträgen aus einem anderen Bereich optimal ausgeglichen werden. Darüber hinaus überwachen die Fondsgesellschaften sämtliche allgemeinen und besonderen Risiken zuverlässig.

 

Die Mikrofinanz-Fonds vergeben Kredite an Mikrofinanz-Institute in den jeweiligen Ländern. Vor dort werden die Mikrokredite zur Existenzgründung an künftige Kleinunternehmer vor Ort vergeben.

 

Damit nicht nur das angelegte Geld sondern auch die ursprüngliche Mikrofinanz-Idee gesichert ist, überwachen die Fondsmanager auch die Mikrofinanz-Institute in den jeweiligen Ländern und prüfen deren Geschäftspraktiken. So können Investoren sicher sein, dass ihr Geld sozial und ethisch angelegt ist.

 

Mikrofinanz-Fonds sind von den Entwicklungen der weltweiten Aktienmärkte unabhängig und unterliegen nur geringen Schwankungen. So bieten diese Fonds solide Renditen ab zwei Prozent. Ein Wertzuwachs, der sich beim aktuellen Zinsniveau und den Sicherheiten eines Mikrofinanz-Fonds, durchaus sehen lassen kann.

 

 

Mikrofinanz-Fonds für private Anleger

Mikrofinanz-Fonds sind erst seit knapp zehn Jahren in Deutschland überhaupt als Fonds-Kategorie zugelassen. 2011 wurde dann der erste Mikrofinanz-Fonds für private Investoren geöffnet: Invest in Visions (IIV). Dieser Fonds hat in den vergangenen fünf Jahren keinen Wertverlust erfahren. Investoren konnten während dieses Zeitraums eine Rendite von rund 2,5 Prozent jährlich verzeichnen.

 

Das Fonds-Management des IIV stellt strenge Nachhaltigkeits-Anforderungen an die Mikrofinanz-Institute in Asien, Südamerika und Osteuropa. Neben der Kreditvergabe sind die Institute besonders aufgefordert, ihren Kunden Schulungen zu umweltfreundlicher Landwirtschaft und nachhaltigem Einsatz sonstiger Ressourcen anzubieten. Insgesamt hat IIV bereits 64.000 Mikro-Kredite ermöglicht.

 

Bereits seit zehn Jahren ist der Mikrofinanz-Fonds Dual Return Fund – Vision Microfinance im Markt aktiv. Seit 2016 können sich nun auch private Anleger in Deutschland an diesem Fonds beteiligen. In den vergangenen Jahren erwirtschaftete dieser Fonds eine durchschnittliche Rendite von 2,9 Prozent. Wie IIV zählt der Dual Return Fund zu den Anbietern mit einem hohen Nachhaltigkeitsanspruch und hat bislang 234.000 Mikro-Kredite in 50 verschiedenen Staaten ermöglicht. Auch hier legen die Fonds-Manager viel Wert auf dir Förderung ökologischer Projekte, beispielsweise zum Schutz des Trinkwassers in den verschiedenen Ländern.

 

 

Mikrofinanz-Fonds – soziales Investment zahlt sich aus

Ethische Geldanlagen wie Mikrofinanz-Fonds ermöglichen es, mit Anstand durchaus anständige Erträge zu erwirtschaften. Und das bei einem geringen Risiko und einer soliden Wertentwicklung.

 

Grünes Geld bietet Mikrofinanz-Fonds im Rahmen eines monatlichen Sparplans an, aber auch als einmaliges Investment. Das Monatssparen ist ab 100 Euro monatlich möglich, einmalige Anlagen ab 5.000 Euro. In beiden Fällen ist Ihr Geld nicht langfristig festgelegt, sondern quartalsweise verfügbar.

 

Informieren Sie sich über Mikrofinanz-Fonds – So übernehmen Sie Verantwortung für soziale Belange und Ihr Vermögen.

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

Nachhaltige Altersvorsorge mit dem richtigen Gewusst-wie

Montag, 29. August 2016
Zusammenfassung: Für das Alter finanziell vorzusorgen ist unbestritten wichtig. Schwierig ist es jedoch, das passende Finanzprodukt zu finden. Breite Information und umfassende Beratung helfen, eine nachhaltige Altersvorsorge aufzubauen.

 

 

Altersvorsorge - jetzt nicht den Start verschlafen.

Altersvorsorge – jetzt nicht den Start verschlafen.

Ein chinesisches Sprichwort besagt: „Es zählt nicht, wie alt du bist, sondern wie du alt bist.“ In Zeiten, in denen kaum jemand sicher sein kann, dass die gesetzlich Altersversorgung für ein unbeschwertes Leben im Alter ausreichen wird, lässt sich der Spruch auch umformulieren: „ Es zählt nicht, wie alt du bist, sondern ob du im Alter versorgt sein wirst.“

 

Der Grundstein für eine ausreichende Altersversorgung muss früh gelegt werden. Doch es gibt keine Patentrezepte mehr für eine einfache und sichere Vorsorge. Viele Produkte für eine private Rente sind für den Laien undurchschaubar.

 

Generell fühlen sich viele Menschen von Altersarmut bedroht. Laut einer Umfrage im ARD-Deutschlandtrend sehen sich 57 Prozent aller Befragten für den Ruhestand nicht ausreichend abgesichert. Dennoch will rund die Hälfte aller Berufstätigen ihre Altersvorsorge aufgrund der geringen Rendite nicht weiter ausbauen.

 

In der Gruppe der jüngeren Menschen zwischen 18 und 34 Jahren besteht eine generell positive Einstellung gegenüber der eigenen Zukunft. Dabei bleibt jedoch der Realitätssinn nicht auf der Strecke. Zwei Drittel der jüngeren Gruppe sehen sich im Alter nicht ausreichend versorgt. Dennoch sparen nur rund 35 Prozent der jungen Generation für den Lebensabend. Ein wichtiger Grund ist das Misstrauen gegenüber den angebotenen Vorsorgemodellen.

 

 

Riester- und Rürup-Rente – Tröpfchen für Tröpfchen

Das Misstrauen ist durchaus begründet, denn die staatlichen Modelle zur privaten Altersvorsorge, besser bekannt als Riester-, Privat- und Rürup-Rente, stehen mittlerweile in der Kritik. Weniger als zehn Prozent aller Berufstätigen ziehen die Riester-Rente als Element ihrer Altersvorsorge in Betracht. Seit 2002 fördert der Staat durch finanzielle Zuschüsse und durch Steuervergünstigungen die private Altersvorsorge, die sogenannte Riester-Rente. Dabei werden staatliche Zulagen für den Aufbau einer privaten Alterssicherung gezahlt, die nach Höhe der Beiträge und Zahl der Kinder variiert. Hinzu kommt der steuerliche Vorteil durch einen vom Einkommen unabhängigen Sonderausgabenabzug. Zinsen und Erträge bleiben bis zur Auszahlung der angesparten Rente steuerfrei. 2005 kam das Modell der Basis- oder Rürup-Rente dazu. Hier wurde auch Selbstständigen die Möglichkeit zu einer staatlich geförderten Altersvorsorge ermöglicht. Es wurde die nachgelagerte Besteuerung eingeführt, in Zuge deren umfangreiche steuerliche Abzugsmöglichkeiten für Ausgaben zur Altersvorsorge eingeführt wurden. Die staatlich geförderten Modelle sind mittlerweile sehr vielfältig und schwer zu durchdringen. Vielfach werden die Modelle als gescheitert betrachtet und in der Tat können sie sich als Verlustgeschäft erweisen. Zwar müssen Riester-Anbieter sicher stellen, dass Kunden mindestens ihre Einzahlungen zurückerhalten, durch Inflationsverluste kann der Wert der Einlagen jedoch empfindlich geschmälert werden.

 

Besonders unattraktiv sind Riester-Verträge für Menschen mit geringem Einkommen, denn die Riester-Einkünfte werden vollständig auf die Grundsicherung angerechnet. Darüber hinaus ist die Vererbung des angesparten Riester-Vermögens unterschiedlich geregelt. Bei Riester-Versicherungen ohne besondere Zusatzvereinbarung kann das Vermögen bei Tod des Einzahlers komplett verloren gehen (fällt der Versichertengemeinschaft zu). Je nach Vertragsabschluss ist die Auszahlung ab dem 60. (Altverträge) oder 62. Lebensjahr (aktuelle Verträge) möglich. Ausgezahlt wird die Riester-Rente monatlich, maximal 30 Prozent des angesparten Vermögens können bei Rentenbeginn abgerufen werden.

 

 

Lebensversicherung – Zum Leben zu wenig …

Lebensversicherungen waren jahrzehntelang der Deutschen liebste Altersvorsorge. Die Versicherungsgesellschaften in Deutschland verzeichnen 90 Millionen Verträge für Lebensversicherungen und private Rentenversicherungen. Bei rund 80 Millionen Einwohnern bedeutet das, dass viele Menschen mehrere Policen in der Schublade haben. Allerdings erwirtschaften die Lebensversicherer nicht einmal mehr annähernd die vormals versprochene Rendite. Kein Wunder in Zeiten des Niedrigzinses. Entsprechend müssen sich die Versicherungsnehmer im Alter mit einer geringeren Zusatzrente abfinden. So haben Ansehen und Beliebtheit der Lebensversicherung Schaden genommen: Lediglich fünf Prozent planen noch den Abschluss einer klassischen Lebensversicherung mit Kapitalauszahlung.

 

 

Private Altersvorsorge nahhaltig angehen

Nachhaltige Anlagestrategie entwickeln statt auf die lange Bank schieben.

Nachhaltige Anlagestrategie entwickeln statt auf die lange Bank schieben.

„Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not.“, so rät das alte Sprichwort und preist das Sparen als generelle Tugend an. Doch Sparen im Sinne von „Geld zurücklegen für später und Zinsen einstreichen“ ist passé in Zeiten von Niedrig- und Null-Zinsen.

 

Richtig bleibt jedoch, wer früher mit der privaten Altersvorsorge beginnt, kann mit geringeren Beträgen starten und mögliche Verluste durch einen langen Investitionszeitraum ausgleichen.

 

Eine nachhaltige Form der Altersvorsorge auszuwählen ist jedoch noch recht knifflig. In Deutschland machen nachhaltige Finanzprodukte, die auf ökologische, ethische und soziale Geldanlagen bauen, nicht einmal drei Prozent des Finanzmarktes aus. Dabei sind die Anleger durchaus interessiert, befürchten aber auch undurchschaubare Risiken und einen ungleich höheren Aufwand. Gut, wer hier auf kompetente Berater zählen kann, denn nachhaltige Finanzprodukte können durchaus erklärungsbedürftiger sein als die herkömmlichen Standardprodukte. Was die Rendite anbelangt, müssen sich die nachhaltigen Geldanlagen jedoch längst nicht mehr hinter ihren konventionellen Mitbewerbern verstecken, denn die relevanten Anlagekriterien Liquidität, Rendite und Risiko haben auch hier Priorität. Hinzu kommt dann der Nachhaltigkeitsaspekt. Hier ist es gut, kritisch nachzufragen, denn der Begriff der Nachhaltigkeit ist nicht geschützt und kann sehr weit ausgelegt werden. Auch hier können Berater wertvolle Informationen dazu geben, ob bestimmte Branchen, Technologien oder Märkte generell ausgeschlossen werden.

 

 

Schritt für Schritt zum Ziel

Eine sinnvolle finanzielle Vorsorge für das Alter aufzubauen muss Schritt für Schritt geplant werden. Innerhalb eines unübersichtlichen und sich verändernden Marktes ist es daher wichtig, die eigenen Bedürfnisse genau zu kennen und seine finanziellen Möglichkeiten und Prioritäten auszuloten. Als Faustregel hat es sich bewährt, zehn Prozent des Einkommens für die private Altersvorsorge einzuplanen, bei Selbstständigen zwanzig Prozent.

 

Niemand will seine Altersvorsorge verspekulieren. Ein sinnvoll zusammengestelltes Portfolio aus Aktien- und Rentenfonds ist jedoch weit entfernt von der Börsenzockerei der Jahrtausendwende und verspricht langfristig interessante Renditen zwischen sechs und acht Prozent. Besonders interessant für die Altersvorsorge sind Fondspolicen, die erst mit Rentenbeginn mit einer niedrigen Steuer belegt werden.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, die Anspardauer zu bestimmen. Sinnvolle nachhaltige Anlageprodukte haben eine Mindestlaufzeit von 2 bis 3 Jahren. Gerade in der Altersvorsorge ist jedoch ein weiterer Zeithorizont sinnvoll und meist auch möglich. Durch einen individuell zugeschnittenen Sparplan mit einer breiten Streuung sind gut Renditen erzielbar. Durch die Investition in nachhaltige Projekte wird nicht nur die persönliche finanzielle Zukunft positiv mitgestaltet, sondern auch der Erhalt der Umwelt.

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

Mikrofinanz: Kleinkredite ermöglichen – Vermögen aufbauen

Freitag, 22. Juli 2016

Zusammenfassung: Mikrofinanzierung ermöglicht mit Kleinkrediten Menschen in armen Ländern eine Existenzgründung. Finanziert werden diese Projekte durch Mikrofinanz-Fonds - einer sicheren und sozialen Investitionsmöglichkeit. Mittlerweile existieren mehrere Fonds für Privatanleger in Deutschland.

 

 

Mikrofinanzierung hilft Menschen, sich lebst zu helfen.

Mikrofinanzierung hilft Menschen, sich lebst zu helfen.

Mit Kleinstkrediten Menschen helfen, selbstständig arbeiten und leben zu können, das ist in Kürze das Grundprinzip der Mikrofinanzierung.

 

Weithin bekannt geworden ist das Prinzip durch Muhammad Yunus, Wirtschaftsprofessor aus Bangladesch. Er vergab in seinem Heimatland seit den siebziger Jahren Mikrokredite und gründete in den achtziger Jahren die Grameen Bank. Die Idee setzte sich durch und hatte Erfolg. Die Vereinten Nationen bescheinigen der Vergabe von Mikrokrediten eine hohe Wirksamkeit zur Bekämpfung der Armut und riefen 2005 das „Internationale Jahr der Mikrokredite“ aus. Ein Jahr später erhielt Muhammad Yunus und die Grameen Bank den Friedensnobelpreis.

 

Wer in Mikrofinanz-Fonds investiert, baut nicht nur sein eigenes Vermögen auf sondern übernimmt auch zugleich soziale Verantwortung. Denn das Geld aus diesen Fonds geht an verschiedene Mikrofinanz-Institute in den Entwicklungs- und Schwellenländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Diese Institute vergeben Existenzgründerkredite an Klein- und Kleinstunternehmer. Denn oftmals fehlt armen Menschen nur eine kleine Anschubfinanzierung, um selbstständig für ihren Lebensunterhalt sorgen zu können.

 

 

Wege aus der Armutsspirale

Mikrofinanz hat sich mittlerweile in rund 60 Entwicklungs- und Schwellenländern fest etabliert und vielen Menschen aus der Armutsspirale geholfen.

 

Denn zum einen konnten sie sich mit dem Mikrokredit die Dinge kaufen, die sie für ihre selbstständige Arbeit benötigten – sei es eine Nähmaschine, oder die Ausstattung für eine Suppenküche. Besonders profitieren Frauen von den Kleinkrediten: 97 Prozent der Kreditnehmer sind weiblich. Als Kleinstunternehmerinnen verdienen sie durch landwirtschaftliche und handwerkliche Tätigkeiten Geld für ihre Familien.

 

Selbstverdientes Geld sichert den Unterhalt der Familie und stärkt die Rolle der Frau.

Selbstverdientes Geld sichert den Unterhalt der Familie und stärkt die Rolle der Frau.

Zum anderen tragen die Mikrofinanzierungen dazu bei, dass die Menschen sich kein Geld von einem örtlichen Geldverleiher mit überzogenen Zinsen leihen und weiter in Überschuldung und Armut abrutschen. Die herkömmlichen Banken vor Ort scheuen den Aufwand der Kleinstkreditvergabe, sehen diese als wenig lukrativ an und schließen so Menschen vom Wirtschaftsleben aus.

 

 

Sozial und sicher zahlt sich aus

Zahlungsausfälle, wie sie die Banken in den Mikrofinanz-Ländern fürchten, sind in der Praxis eine Seltenheit. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Kreditnehmer das Geld, das auf Vertrauensbasis verliehen wurde, zurückzahlen und mit der Mikrofinanzierung eine Weg aus der Armut finden. Mit einer Rückzahlungsquote von rund 96 Prozent liegt die Zahlungsmoral höher als in den entwickelten Ländern.

 

 

Mikrofinanz-Fonds – Mehr Angebote für Privatanleger

Wer sein Geld sinnvoll und sicher anlegen will, findet in Mikrofinanz-Fonds eine interessante Möglichkeit für ein nachhaltiges Investment.

 

Mikrofinanz-Fonds sind seit 2007 als Fondskategorie in Deutschland zugelassen und unterliegen restriktiven gesetzlichen Einschränkungen. Waren sie in ihren Anfängen nur für institutionelle Investoren interessant, gibt es mittlerweile attraktive Angebote für private Anleger.

 

Der erste in Deutschland zugelassene Mikrofinanz-Fonds für Privatanleger ist Invest in Visions der seit 2011 aufgelegt wird und seit dem kein Kalenderjahr mit Wertverlust verzeichnen musste. Allerdings bewegen sich die Gesamtjahreskosten dieses Fonds auf dem Niveau eines Aktienfonds. Dennoch lagen die Kursgewinne, nach Abzug der Fondskosten durchschnittlich bei  2,5 Prozent für den Anleger.

 

Invest in Visions hat bereits rund 64.000 Mikrofinanzierungen ermöglicht, vor allem in ländlichen Regionen Asiens und Lateinamerikas, aber auch im Kaukasus und in Osteuropa. Die Fondsgesellschaft legt Wert auf die Stärkung der Rolle der Frau in diesen Gegenden und vergibt Kredite bevorzugt an Frauen. Außerdem verlangt Invest in Visions von den Mikrofinanzinstituten, Schulungen für die Kreditnehmer anzubieten, um den umweltfreundlichen Umgang mit Ressourcen und um alternative landwirtschaftliche Anbaumethoden voranzutreiben.

 

Mittlerweile haben weitere Mikrofinanz-Fonds eine Zulassung für Deutschland erhalten, wie beispielsweise in diesem Jahr der Dual Return Fund – Vision Microfinance.

 

Dual Return Fund – Vision Microfinance ist für institutionelle Anleger bereits seit 2006 aktiv und hatte seit dem kein Kalenderjahr mit Wertverlust. Der Jahresgewinn belief sich auf durchschnittlich 2,9 Prozent. Wie bei Invest in Visions liegen allerdings auch hier die Gesamtjahreskosten im Bereich eines Aktienfonds.

 

Dual Return Fund – Vision Microfinance investiert in erster Linie in Asien und Lateinamerika sowie in der Kaukasus-Region. Bislang wurden Kleinkredite an 234.000 Menschen vergeben, knapp mehr als die Hälfte waren Frauen. Insgesamt ist das Kapital auf 258 verschiedene Mikrofinanzinstitute in 50 Ländern gestreut, die das Fondsmanagement regelmäßig überprüft. Dual Return Fund – Vision Microfinance legt dabei Wert auf qualifizierte Kreditberatung der Mikrofinanzinstitute, um Überschuldungen zu vermeiden und in Sachen Ernteausfallversicherung zu beraten. Darüber hinaus sollen soziale Projekte unterstützt und umweltschützende Projekte gefördert werden, beispielsweise Projekte aus den Bereichen Wasseraufbereitung und erneuerbare Energien.

 

 

Soziale Verantwortung zeigen – nachhaltig investieren

Die beiden Mikrofinanz-Fonds zeichnen sich durch Nachhaltigkeit, Stabilität und Sicherheit aus. Die soziale Wirkung ist hoch, die Wertentwicklung stabil und das Risiko gering. Gute Nachrichten für private Investoren, denn Geldanlagen sind schwierig geworden in Zeiten des Niedrigzinses.

 

Mikrofinanz-Fonds bieten Sicherheit und einen stetigen Wertzuwachs mit minimalen Schwankungen. Hinzu tritt, dass die Anlageklasse Mikrofinanz unabhängig ist von der Entwicklung an den Aktienmärkten und kaum korreliert mit klassischen festverzinslichen Wertpapieren.

Grünes Geld bietet beide Mikrofinanz-Fonds in seinen Musterdepots an. Möglich ist das monatliche Sparen, bei dem mit einer Rendite zwischen zwei und drei Prozent gerechnet werden kann oder die einmalige Anlage mit einer Rendite von rund zwei bis vier Prozent.

 

 

 

Soziale Verantwortung zeigen mit unseren Musterdepots

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

Rente: Welche Formen der privaten Vorsorge gibt es? Was sind die Unterschiede zwischen Basis-Rente, Riester-Rente und Privater Rente?

Montag, 09. Mai 2016
Zusammenfassung: Die private Absicherung des Lebensstandards im Alter will gut überlegt sein. Wir erklären die Unterschiede der möglichen Formen wie Riester, Rürup oder Privatrente einfach und für jeden verständlich.

 

Die große Koalition hat das Thema Rente wieder auf den Tisch gebracht. Seit vielen Jahren ist klar, dass die gesetzliche Rente nur noch eine der unterschiedilchen Komponente der Einkünfte im Alter sein wird, zusätzliche Komponenten müssen privat aufgebaut werden. Deshalb wurden unter Bundeskanzler Hr. Schröder und in den Anfangsjahren der Kanzlerschaft von Fr. Merkel grundlegende Reformen eingeführt, die eine private Absicherung (Riesterrente, Basisrente, private Rente) ermöglichen sollten.

 

fragendes-maedchen

Für’s Alter vorsorgen: viele Möglichkeiten sind verfügbar. Nur: welche passt?

Die grundsätzlichen Herausforderungen sind seit Einführung dieser Absicherungs-Wege gleich geblieben: höhere Lebenserwartung und niedrigere Geburtsraten sorgen dafür, dass immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Rentner finanzieren müssen. Vor rund 50 Jahren betrug das Verhältnis Arbeitnehmer zu Rentnern 6:1, vor zwei Jahrzehnten noch 2,7:1 und bereits 2030 kommen auf einen Rentner nur noch 2 einzahlende Arbeitnehmer.

 

Zusätzlich hat sich die Rentensituation geändert, denn die erzielbaren Zinsen der Vorsorgeprodukte sind mit Einführung der Niedrigzinsen ebenfalls spürbar gesunken. Die sogenannte Rentenlücke des Einzelnen nimmt also weiter zu.

 

Ich möchte deshalb die gängigen Formen der privaten Altersvorsorge aufzeigen. Dabei verzichte ich auf die Details und vermittle den grundlegenden Überblick. Eine individuelle Beratung kann das natürlich nicht ersetzen, es sollte aber einen guten Überblick geben.

 

 

Welche 3 grundsätzlichen Formen der privaten Altersvorsorge gibt es überhaupt und wie funktionieren diese?

Wer privat vorsorgen möchte kann das auf unterschiedlichste Arten tun. Immobilien kaufen, Aktien kaufen, Sparbriefe bedienen, Oldtimer sammeln, Gold kaufen, Bausparverträge ansparen usw.

 

Die genannten Wege haben allerdings mindestens 1 dieser Nachteile:

 

– man muss sich in dem Themengebiet gut auskennen

– man muss kontinuierlich Zeit aufwenden, um die gewünschten Erfolge zu erzielen

– die Verzinsung ist entweder sehr niedrig oder langfristig schwer kalkulierbar

– es gibt keine “Langlebigkeits-Absicherung”: unter Umständen wird man älter, als das Geld reicht

 

Bequemer und besser kalkulierbar geht die Altersvorsorge deshalb mit dafür vorgesehenen Renten-Verträgen. Alle haben dabei einen Vorteil: die Rentenzahlungen sind Leibrenten, das heißt, sie werden auch tatsächlich bis zum Lebensende gezahlt.

 

Unter den Rentenverträgen gibt es die viele Varianten. Zunächst einmal eingeordnet nach staatlicher Förderung – also zum Beispiel Riesterrente oder Basisrente. Danach nach der Unterscheidung “klassisch” oder “fondsgebunden”. Da die “klassische” Variante allerdings aufgrund der niedrigen Verzinsung kaum noch interessant ist, beziehe ich mich in allen weiteren Ausführungen auf die fondsgebundene Varianten.

 

Hier die grundlegende Übersicht:

 

 

Wie funktioniert’s?

Wie ist die Förderung gestaltet?

Für wen am interessantesten?

Basis-Rente
(= Rürup-Rente)

 

 

 

 

 

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Man zahlt monatliche Beiträge oder Einmalbeiträge ein, und erhält dafür im Ruhestand eine “lebenslange” Rentenzahlung. Die Beiträge zur Basis-Rente können steuerlich geltend gemacht werden. Je nach Steuersatz erstattet der Staat damit rund 20 bis 50 Prozent der Steuern. Achtung: die ausgezahlten Renten sind voll zu versteuern (nachgelagerte Besteuerung) Die absetzbaren Beiträge begrenzt und bei normalen Arbeitnehmern meist schon durch die Einzahlungen in die gesetzlichen Sozialsysteme ausgeschöpft sind, ist die Basis-Rente meist nur  für Selbstständige interessant.

Riester-Rente

 

 

 

mehr-zu-riester

Man zahlt monatliche Beiträge oder Einmalbeiträge ein, und erhält dafür im Ruhestand eine “lebenslange” Rentenzahlung. Auf Wunsch können bis zu 30% zu Rentenbeginn auch als Kapitalausgezahlt werden. Bei voller Einzahlung in den Vertrag zahlt der Staat 154 Euro jährlich an direktem Zuschuss. Für Kinder werden ebenfalls Zuschüsse gezahlt. Zusätzlich “Günstigerprüfung”, d.h. falls die Einzahlungen bei steuerlicher Berücksichtigung mehr Ersparnis gebracht hätten als die Zuschüsse, dann gilt diese Ersparnis. Achtung: die ausgezahlten Renten sind voll zu versteuern (nachgelagerte Besteuerung) Menschen mit vielen Kindern (wegen direkter Zuschüsse) oder Menschen mit hohem persönlichem Steuersatz (wegen Absetzbarkeit).

Private Rente

 

 

mehr-zur-privatrente

Man zahlt monatliche Beiträge oder Einmalbeiträge ein und erhält dafür eine lebenslange Rente, oder Kapitalauszahlungen. Während der Ansparphase keine Besteuerung. In der Auszahlphase niedrige Besteuerung. Wer mit Basis-Rente oder Riester-Rente finanziell nicht gut fährt oder deren Nachteile (mangelnde Flexibilität) nicht akzeptieren möchte, sollte zur Privaten Rente greifen. In der Praxis der für die meisten sinnvollste Weg zum Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge.

 

 

 

Fazit: Private Rente meist am besten geeignet

Jeder der privat vorsorgt, sollte sich zunächst die Private Rente ansehen. Moderne Verträge sind sehr flexibel: sie lassen jederzeit Zuzahlungen zu, Auszahlungen sind meist ebenfalls jederzeit möglich, eine Kündigung ist in der Ansparphase innerhalb von 30 Tagen durchführbar, und die Kostenquoten sind gering. Auch Erben haben etwas vom privaten Rentenvertrag: das Kapital in der Ansparphase ist praktisch immer vererbbar, in der Rentenphase durch verschiedene Optionen ebenfalls werthaltig (Renten-Garantiezeit, Rest-Kapitalauszahlung, etc.)

 

Auch die Förderung ist attraktiv – die steuerlichen Ersparnisse in der Ansparphase sind hoch, die steuerliche Belastung in der Rentenphase sehr gering.

 

Die Basisrente ist als Abbild der staatlichen Rente gedacht. Sie ist, einmal abgeschlossen, nicht mehr kündbar (lediglich die Beitragszahlungen können eingestellt werden). Sie wird immer als Rente auf Lebenszeit ausgezahlt. Sie ist nicht vererbbar, nicht beleihbar und im Todesfall kann das Vertragskapital für die Angehörigen verloren sein. Sie kann sich über die Absetzbarkeit der Einzahlungen – bei Verheirateten derzeit immerhin bis zu rund 45.000 Euro jährlich – jedoch rechnen. Aber Achtung: im Gegensatz zur gewöhnlichen Besteuerung von Kapitalanlagen wird bei der Basisrente nicht der Gewinn besteuert, sondern die komplette Auszahlung!

 

Die viel gescholtene Riester-Rente überzeugt auch in der Praxis nur selten. Sehr komplizierte Förder-Regeln und hohe Kosten, unter anderem durch unnötige Garantien, machen Sie zum Mauerblümchen. Nur bei vielen Kindern oder hohen individuellen Steuersätzen kann sie interessant sein. Auch hier gilt: im Gegensatz zur gewöhnlichen Besteuerung von Kapitalanlagen wird bei der Riester-Rente nicht der Gewinn besteuert, sondern die komplette Auszahlung!

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.