Archiv für die Kategorie ‘Nachhaltige Versicherungen’

Ökobanken: vollständige Liste mit Sterne-Bewertungen

Mittwoch, 17. Mai 2017
Zusammenfassung: Das Interesse der Deutschen an Ökobanken nimmt zu. Wir haben hier erstmals die komplette Liste aller Ökobanken in Deutschland veröffentlicht.

 

Die Deutschen entdecken immer mehr die Ökobanken. Klar, gegen die Kundenzahlen der Sparkassen, Volksbanken oder der Deutschen Bank sind die Marktanteile noch klein. Doch der Trend ist eindeutig; immer mehr Deutsche haben das Vertrauen in herkömmliche Banken verloren und möchten wissen, wie ihr Geld arbeitet. Alleine der Marktführer, die GLS Bank, konnte im abgelaufenen Jahr Ihre Mitgliederzahl um 10,3 Prozent steigern; das Volumen an Kundenkrediten stieg sogar um 15,2 Prozent.

 

Grund genug für uns, erstmalig eine komplette Liste aller Ökobanken in Deutschland zu erstellen. Wir haben auch gleich Sterne-Bewertungen mit dazu genommen, so dass Sie einen schnellen und guten ersten Eindruck über die Ökobanken erhalten. Die Sterne sind zu den aktuellen Bewertungen verlinkt, das ist wichtig – denn teilweise ist die Anzahl der Bewertungen heute noch gering und man sollte sich die Texte der Bewertungen ansehen. Doch das wird sich in Zukunft ändern und die Bewertungszahlen bei Google werden steigen. Klicken Sie also auch auf die Sterne für aktualisierte Bewertungen.

 

Hier geht’s übrigens zu den aktuellen Konditionen der vier wichtigsten, der GLS Bank, der Umweltbank, der Triodos und der Ethikbank.

 

 

Liste aller Ökobanken Umweltbanken in Deutschland

 


 

 

 

               

 

 

Die Bank für Kirche und Caritas eG ist eine Direktbank mit Sitz in Paderborn. Zielgruppe sind kirchliche Einrichtungen und deren Beschäftigte. Neben Girokonten werden Tagesgeld- und Festgeldkonten angeboten. Es werden keine Sparbriefe, jedoch Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet über die KfW Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Paderborn / Direktbank

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Bank Kirche und Caritas: GENODEM1BKC

Internet: https://www.bkc-paderborn.de

 

 

 


 

 

 

               

 

 

Die Bank für Kirche und Diakonie – KD Bank ist eine Bank mit Sitz in Dortmund und Filialen in Berlin, Dresden, Duisburg, Magdeburg, Mainz, München und Nürnberg. Sie ist für alle Kundengruppen, also auch nicht christliche, offen. Neben Girokonten werden Tagesgeld- und Festgeldkonten angeboten. Es werden keine Sparbriefe, jedoch Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet KfW Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Dortmund; Filialen in mehreren Städten Deutschlands

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Bank Kirche und Diakonie: GENODED1DKD

Internet: https://www.kd-bank.de

 

 

 


 

 

 

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Die Bank für Orden und Mission ist eine Bank mit Sitz in Idstein (Taunus). Sie ist für alle Kundengruppen, also auch nicht christliche, offen. Sie ist auf Anregung der Missionszentrale der Franziskaner in Bonn mit der vr bank Untertaunus eG entstanden. Neben Girokonten werden Tagesgeld- und Festgeldkonten angeboten. Es werden  Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet keine Solarkredite oder Immobilienkredite an. Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte bietet die Bank an.

 

 

Sitz: Idstein (Taunus)

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Bank im Bistum Essen (BIB): VRBUDE51XXX

Internet: https://www.ordensbank.de

 

 

 


 

 

 

               

 

 

Die Bank im Bistum Essen ist eine Direkt-Bank mit Sitz Essen. Zielgruppe sind kirchlich Beschäftigte und an Nachhaltigkeit interessierte, also auch Menschen außerhalb der Kirche. Die Konditionen für kirchliche Einrichtung sind jedoch teilweise besser als für andere Kunden. Neben Girokonten werden Tagesgeld- und Festgeldkonten angeboten. Es werden  Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet zwar keine Solarkredite, aber Immobilienkredite an. Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte bietet die Bank an.

 

 

Sitz: Essen

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Bank im Bistum Essen (BIB): GENODED1BBE

Internet: https://www.bibessen.de

 

 

 


 

 

 

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Die Darlehenskasse Münster ist eine Direkt-Bank mit Sitz in Münster. Zielgruppe sind kirchliche Einrichtungen und ihre Beschäftigte. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, jedoch keine Festgeldkonten, Sparbriefe oder Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet jedoch Solarkredite und Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Münster

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Ethikbank: GENODEM1DKM

Internet: https://www.dkm.de

 

 

 


 

 

 

             

 

 

Die Ethikbank ist eine Direkt-Bank mit Sitz in Eisenberg. Sie ist formal eine Zweigniederlassung der Volksbank Eisenberg eG. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Eisenberg

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Ethikbank: GENODEF1ETK

Internet: https://www.ethikbank.de

 

 

 


 

 

 

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Die Evangelische Bank ist eine Bank mit Sitz in Kassel und insgesamt 15 Filialen in Deutschland und in Österreich (Wien). Zielgruppe sind kirchliche Einrichtungen und an christlichen Werten Interessierte. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten und Wachstumssparen angeboten (keine Sparbriefe). Die Bank bietet Solarkredite über die KfW, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Kassel

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Evangelischen Bank: GENODEF1EK1

Internet: https://www.eb.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die Evenordbank ist eine Bank mit Sitz in Nürnberg und Filiale in Fürth. Die Bank ist generell für alle Menschen offen. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Nürnberg

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Evenordbank: GENODEF1N03

Internet: https://www.evenordbank.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die GLS Bank ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Bochum und Filialen in Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Stuttgart, Berlin und München. Die Bank ist generell für alle Menschen offen. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten und Sparbriefe, jedoch kein Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Bochum

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der GLS Bank: GENODEM1GLS

Internet: https://www.gls.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die Pax-Bank ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Köln und Filialen in Aachen, Berlin, Eichsfeld, Erfurt, Essen, Köln, Mainz und Trier. Die Zielgruppe der Bank kirchliche Einrichtungen und an christlichen Werten Interessierte. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Köln

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Pax-Bank: GENODED1PAX

Internet: https://www.pax-bank.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die Steyler Bank ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Sankt Augustin bei Bonn und Maria Enzersdorf bei Wien. Die Bank ist grundsätzlich offen für alle. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Sankt Augustin und Enzersdorf

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Steyler Bank: GENODED1STB (Deutschland) und RVSAAT2SSTB (Österreich)

Internet: https://www.steyler-bank.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die Triodos Bank Deutschland ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Frankfurt am Main. Ihre Mutter-Gesellschaft ist die nach eigenen Angaben größte Nachhaltigkeitsbank in Europa und wurde 1980 in den Niederlanden gegründet. Die Bank ist grundsätzlich offen für alle. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet für Privatkunden in Deutschland keine Kredite an. Sie bietet Wertpapierdepots für Investmentfonds und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Frankfurt am Main

Girokonto: ja

Geldautomaten: In Deutschland kann man mit der TriodosKreditkarte an allen Geldautomaten an denen die MasterCard akzeptiert wird, gebührenfrei Bargeld abheben. Auch mit der TriodosBankkarte kann man Bargeld am an Geldautomaten abheben, hierbei fallen allerdings Gebühren des Betreibers des Geldautomaten an

Kreditkarten: ja

BIC der Triodos Bank: TRODDEF1

Internet: https://www.triodos.de

 

 

 


 

 

 

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Die Umweltbank ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Nürnberg. Die Bank ist grundsätzlich offen für alle. Es werden nur Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite und Immobilienkredite an. Sie bietet Wertpapierdepots für Investmentfonds und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Nürnberg

Girokonto: nein

Geldautomaten: keine Girokonten

Kreditkarten: nein

BIC der Umweltbank: UMWEDE7N

Internet: https://www.umweltbank.de

 

 

 


 

Für eine bankenunabhängige Geldanlage im ethisch-ökologischen Bereich klicken Sie hier.

 

Für einen kostenlosen Vorschlag für Ihre individuell Geldanlage oder Altersvorsorge klicken Sie hier und führen Sie den Grünes Geld Test durch.

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Private Rentenversicherung Test

Freitag, 21. April 2017

 

ZUSAMMENFASSUNG: Während Riester-Renten oder Rürup-Renten in der öffentlichen Wahrnehmung sehr präsent sind, wissen viele kaum etwas über die private Rentenversicherung. Besonders die fondsgebundene Privatrente ist flexibel und erbringt nach Steuern häufig die besten Ergebnisse. Wir stellen Ihnen die Möglichkeiten der privaten Rentenversicherung vor.

 

 

Wofür braucht man eigentlich eine private Rentenversicherung?

Kennen Sie Menschen, die in den 90er Jahren in den Ruhestand gegangen sind? Fragen Sie diese doch einfach einmal, was eine private Rentenversicherung ist. Oder wie sie privat für den Lebensabend vorgesorgt hätten. In den meisten Fällen werden Sie die Antwort erhalten, dass man das doch nicht machen brauchte – der Staat hätte die Vorsorge fürs Alter schon übernommen.

 

Für die Beamten gilt das sogar direkt; der Staat zahlt die Beamtenpensionen einfach aus dem laufenden Staatshaushalt. Bis heute werden dafür keine Rückstellungen gebildet, so wie das zum Beispiel ein privates Unternehmen tun müsste, wenn es Betriebsrenten zusagt.

 

Für Arbeiter und Angestellte galt damals, dass die gesetzliche Rentenversicherung für die Altersabsicherung sorgte. Und zwar in einer Höhe, die ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.

 

Dabei ist die gesetzliche Rente ein sogenanntes Umlageverfahren. Das bedeutet, dass die Einzahlungen in die Rentenkasse – geleistet durch Arbeitnehmer und Angestellte – direkt auf die Rentenbezieher umgelegt, also ausgezahlt werden. Es werden nur kleine Reserven gebildet, die für die Überbrückung von 1 oder 2 Monaten vorhalten. Grundsätzlich werden die Einnahmen aber gleich wieder ausgezahlt.

 

Das System funktioniert auch sehr gut, wenn ausreichend Einzahler im Verhältnis zu Rentenbezieher vorhanden sind. Noch 1962 wurde ein Rentner von 6 Beitragszahlern finanziert. Heute sind es nur noch 2,1 Beitragszahler, die einen Rentner finanzieren.

 

Die Folge: das Geld aus den staatlichen Systemen für die Rente reicht nicht.

 

Hier kommt die private Rentenversicherung zum Zuge. Bei ihr kann Geld eingezahlt werden, aus dem später eine monatliche Rente oder eine Kapitalabfindung gezahlt wird.

 

Zwei Vorteile ergeben sich grundsätzlich für eine private Rentenversicherung:

 

1.) Die Rentenzahlung geht bis ans Lebensende: auch wer sehr alt wird, braucht sich keine Sorgen machen.

2.) Der Staat fördert die privaten Rentenversicherungen durch den kompletten Verzicht auf eine Besteuerung in der Ansparphase und durch eine sehr niedrige Besteuerung in der Rentenphase.

 

Man kann mit einer privaten Rentenversicherung also Kapital aufbauen, welches Renditen erzielt und dann für eine lebenslange Rente (oder eine Kapitalauszahlung) genutzt wird. Meist ist es empfehlenswert innerhalb der privaten Rentenversicherung auf die fondsgebundenen Lösungen zu setzen, so dass man langfristig interessante Renditen erzielen kann.

 

Übrigens: Bei der hier vorgestellten privaten Rentenversicherung handelt es sich nicht um eine Riester-Rente oder eine Rürup-Rente. Während die private Rentenversicherung für praktisch jeden in Frage kommt, lohnen sich Riester-Rente oder Rürup-Rente nur in einigen Spezialfällen. Sprechen Sie uns gerne dazu an (—> Kontaktformular).

 

Welche weiteren Einsatzzwecke gibt es noch für private Rentenversicherungen?

Neben der wichtigsten Eigenschaft der privaten Rentenversicherung als Absicherungslösung für den Lebensstandard im Alter kann ein privater Rentenversicherungsvertrag auch für eine Reihe anderer Absichten genutzt werden.

 

1.) Nutzung als Kapitalanlage

 

Man kann die private Rentenversicherung auch nutzen, um einmalig Kapital anzulegen und dieses nach einer (meist längeren) Zeit wieder auszuzahlen. Die Kosten dafür sind im normalen Rahmen; Vorteile sind die meist höhere Rendite als bei Bankeinlagen wie Sparbrief, Festgeld oder Tagesgeldkonto. Die Flexibilität ist ebenfalls hoch; in aller Regel kann man binnen eines Monats über sein Geld verfügen. In der Ansparphase ist die steuerliche Situation interessant (keine Steuern), in der Auszahlphase sind die Kapitalauszahlung  (Halbeinkünfteverfahren) bzw. die monatliche Rentenzahlung (Ertragsanteilsbesteuerung) bei Beachtung der 12/62 Regel recht günstig. Die 12/62 Regel besagt, dass der Vertrag mindestens 12 Jahre Laufzeit hatte und man bei Auszahlung mindestens 62 ist. Ansonsten gilt die Abgeltungssteuer.

 

Berechungsbeispiel:

 

Anlage von 20.000 Euro, Anlage in Fonds mit 6% p.a. Wertentwicklung, Anlagedauer 20 Jahre  
Ergebnis private Rentenversicherung
[unter Berücksichtigung aller Versicherungskosten; keine Steuern berücksichtigt; Tarif Helvetia Select]

57.168 Euro Guthaben

Ergebnis Wertpapierdepot
[unter Berücksichtigung Ausgabeaufschlag i.H.v. fünf Prozent einmalig; Depotgebühren lt. FFB Stand 22.2.17; Servicegebühr von 0,65 Prozent des Depotvolumens jährlich; keine Steuern berücksichtigt]

52.305 Euro Guthaben

(Alle Angaben ohne Gewähr und nur exemplarisch zu verstehen.)

 

 

Nicht berücksichtigt sind dabei die Steuern, die eine Anlage in einem Wertpapierdepot benachteiligen. Denn im Wertpapierdepot gilt die kontinuierliche Besteuerung mit Abgeltungssteuer, während bei der privaten Rentenversicherung 20 Jahre lang keine Steuern entrichtet werden müssen. Bei Kapitalauszahlung gilt beim Wertpapierdepot  erneut die Abgeltungssteuer (25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) und bei der privaten Rentenversicherung, falls der Vertrag 12 Jahre Laufzeit hatte und die Auszahlung nach dem 62. Lebensjahr beginnt, das in jedem Fall günstigere Halbeinkünfteverfahren.

 

2.) Nutzung zur Vererbung mit warmer Hand

 

Wer über ein größeres Vermögen verfügt und dieses Vererben möchte, kommt schnell mit der Erbschaftssteuer in Berührung. Je nach Verwandtschaftsgrad gilt dort nur ein Freibetrag von 20.000 Euro. Was darüber ist, unterliegt der Erbschaftssteuer (alles Wichtige zum Thema Erben hier).

 

Gerne wird deshalb schon zu Lebzeiten eine Schenkung angestrebt, d.h. man verschenkt sein Vermögen statt es zu vererben. Dabei gelten grundsätzlich die gleichen Bedingungen wie bei der Erbschaft. Allerdings: 10 Jahre nach einer Schenkung kann eine neue Schenkung erfolgen, bei der die alte Schenkung nicht mehr angerechnet wird. Man kann also alle 10 Jahre seinen Erbschaftssteuer-Freibetrag ausnutzen.

 

Einziger Nachteil: das vererbte Geld ist tatsächlich vererbt und man kann es nicht mehr nutzen bzw. darüber bestimmen. Hier bieten manche Tarife einer privaten Rentenversicherung eine sehr elegante Lösung.

 

Als Vertragspartner (Expertenbegriff: Versicherungsnehmer) werden sowohl die Vererbende (z.B. Tante), als auch der Erbe (z.B. Neffe) eingetragen. Das Gute dabei: man kann das Verhältnis frei wählen, also zum Beispiel 99% des Vertrages gehören dem Erben, 1% bleibt aber bei der Vererbenden.

 

In der Konsequenz sind 99% des Kapitals verschenkt und zählen für den Schenkungsfreibetrag. Trotzdem kann der Beschenkte nicht frei über das Geld verfügen, da für jede Auszahlung aus dem Vertrag die Unterschriften aller Versicherungsnehmer benötigt werden.

 

Welche Formen von privaten Rentenversicherungen gibt es?

Man kann grundsätzlich die klassischen privaten Rentenversicherungen und die fondsgebundenen privaten Rentenversicherungen unterscheiden. Darüber hinaus wurden in den letzten Jahren Abwandlungen davon entwickelt wie Indexpolicen oder klassische Varianten mit niedrigeren Garantien.

 

Klassische private Rentenversicherung

 

Sie ähnelt sehr der seit vielen Jahrzehnten in Deutschland gebräuchlichen Kapitallebensversicherung, bietet aber neben der Variante “Kapitalauszahlung” auch die Möglichkeit, eine lebenslange Rente zu beziehen (Leibrente).

 

Das Geld wird dabei dem Versicherungsunternehmen übergeben (Einmaleinzahlung oder monatliche Ansparung). Dieses legt das Geld nach bestimmten, sehr konservativen Regeln an. Damit konnten früher Anlageergebnisse von rund 4 bis 5 Prozent jährlich erzielt werden.

 

In der heutigen Niedrigzinswelt sind die Renditen viel niedriger geworden; häufig erreichen die Gesellschaften aktuell eine Gesamtverzinsung von 2 bis 3 Prozent.

 

Die Besonderheit: Bei Vertragsabschluss garantiert die Versicherung eine Mindestverzinsung in jedem einzelnen Jahr während der Laufzeit des Vertrages. Diese Mindestverzinsung gilt, und das ist über solche Zeiträume einmalig, häufig über mehrere Jahrzehnte. Bei einer dreißigjährigen Frau mit Rentendauer zum Beispiel bis 85 Jahre, wäre das ein Zeitraum von immerhin 55 Jahren.

 

Aktuell ist der Garantiezins bei 0,9 Prozent auf den sogenannten Sparanteil, also auf die Einzahlung minus der Kosten.  Da die Versicherer regelmäßig höhere Renditen bei der Kapitalanlage erzielen, erreicht der Anleger meist derzeit um die 3 Prozent Verzinsung.

 

Fondsgebundene private Rentenversicherung

 

Im Gegensatz zur klassischen privaten Rentenversicherung wird das Geld des Sparers bei der fondsgebundenen Rentenversicherung nicht vom Versicherungsunternehmen selbst verwaltet, sondern in Investmentfonds angelegt.

 

Der Sparer kann diese Fonds aus einer vom Versicherungsunternehmen vorgegebenen Auswahl selbst auswählen. In früheren Tarifen konnte er oft nur einen Fonds auswählen und nur einmal pro Jahr kostenlos tauschen. Bei modernen Tarifen können eine Vielzahl von Fonds gleichzeitig gewählt werden und auch der Tausch der Fonds ist mehrmals pro Jahr kostenlos möglich.

 

Besonderes High-Light: Der Tausch der Fonds ist nicht nur kostenlos, sondern auch steuerlich unrelevant. Während also beim Fondstausch im normalen Wertpapierdepot neben Wechselgebühren auch Steuern anfallen, kann der Anleger in einer privaten Rentenversicherung bedenkenlos tauschen und seine Anlagestrategie umsetzen.

 

Insgesamt gilt also, dass der Anleger bei der fondsgebundenen privaten Rentenversicherung die erzielte Rendite durch die Auswahl von Fonds positiv beeinflussen kann. Über längere Zeiträume kann er zum Beispiel eine Zusammenstellung mit hohem Aktienanteil wählen und damit langfristig 5 bis 7 Prozent Rendite erzielen. Klicken Sie hier um die historischen Renditen des deutschen Leitindex DAX der letzten 50 Jahre anzusehen.

 

 

Welche anderen Möglichkeiten der Absicherung gegen Altersarmut gibt es?

Die private Rentenversicherung ist aufgrund Ihrer Einfachheit, Flexibilität und der steuerlichen Vorteile für die meisten Anleger eine gute Wahl. Trotzdem gibt es noch weitere sinnvolle Möglichkeiten, die sich von der privaten Rentenversicherung unterscheiden:

 

a.) Riester-Rente: meist nur bei vielen Kindern oder sehr hohen Einkommen interessant.

b.) Rürup-Rente: meist nur für Selbstständige ohne große sonstige steuerlichen ansetzbaren Vorsorgemaßnahmen interessant.

c.) 4%-Regel: Mehr Risiko und Eigenverantwortung, dafür höhere monatliche Zahlungen

 

Weiterhin gibt es unzählige Sachinvestments wie Immobilien, Wälder, Rohstoffe / Edelmetalle oder Bankeinlagen und vieles Weitere. Sie alle erfordern jedoch meist viel Wissen beim Anleger oder bieten zu wenig Rendite. Sie  sind nur bedingt für die zuverlässige, rentierliche Altersabsicherung geeignet.

 

 

 

 

 

Welche Optionen gibt es bei privaten Rentenversicherungen?

Private Rentenversicherungen haben sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte mächtig weiterentwickelt. Es gab einen Bedingungswettbewerb der zu kostenlosen Fondswechseln genauso geführt hat wie zu flexiblen Rentenbeginnzeiten, (Teil-) Auszahlungen oder ähnlichem. Hier die wichtigsten und gängigsten Optionen bei privaten Rentenversicherungen:

 

a.) Flexibler Rentenbeginn: man braucht entweder gleich gar keinen fixen Rentenbeginn angeben oder der Rentenbeginn kann nachträglich verschoben werden.

b.) Rentengarantiezeit: Beginnt die Rente und man verstirbt schon nach kurzer Zeit, wäre das ärgerlich. Man kann jedoch Rentengarantiezeiten vereinbaren, z.B. von 10 Jahren. In dem Fall würde der Versicherer, auch wenn man vorher verstirbt, mindestens 10 Jahre die Rente auszahlen (an die Hinterbliebenen / Erben).

c.) Pflegeoption: Wenn man pflegebedürftig wird, entstehen häufig höhere Kosten. Mit der Pflegeoption würde sich die Rente im Pflegefall erhöhen.

d.) Cost-Average-Option: Bei Einmaleinzahlungen wird das Geld zunächst schwankungsarm angelegt und dann Schritt-für-Schritt, z.B. monatlich, in die eigentlich geplanten Fonds getauscht (bei fondsgebundenen privaten Rentenversicherungen)

e.) Auszahlplan: In der Rentenphase kann man sich eine Leibrente auszahlen lassen (lebenslang, eher niedrig). Manche Anbieter bieten jedoch auch einen Auszahlplan an, d.h. dass monatlich ein konstanter Betrag ausgezahlt und damit das Vertragskapital aufgezehrt wird. Wenn jedoch die Geldanlage mehr Rendite bringt als per Auszahlplan entnommen wird, erhält man eine lebenslange monatliche Auszahlung, die meist höher als bei der Leibrente ist.

f.) Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung: Wer berufsunfähig wird hat möglicherweise geringere Einkommen bzw. höhere Ausgaben. Um zu vermeiden, dass dann keine Beiträge in die Altersabsicherung fließen, kann man diese Beiträge vom Versicherer einzahlen lassen, sollte man berufsunfähig werden.

g.) Zuwachsprogramm: Wissen Sie noch, wie viel ein Bällchen Eis in Ihrer Kindheit kostete? Wissen Sie, was es heute kostet? Das ist die ganz normale Geldentwertung. Deshalb sollte man bei monatlichen Einzahlungen auch einen jährlichen Inflationsausgleich wählen und zum Beispiel die Beiträge um 3% jährlich steigen lassen. Das heißt im Fachjargon Zuwachsprogramm oder Dynamische Beitragserhöhung.

h.) Anlagen-Wechsel: Besonders bei fondsgebundenen Tarifen ist es wichtig, dass man zwischen den einzelnen Fonds tauschen kann. Möglichst häufig gratis pro Jahr wäre hier gut. Einige Gesellschaften bieten auch den einmaligen oder den mehrmaligen Wechsel zwischen selbst ausgewählten Fonds und dem klassischen Deckungskapital der Gesellschaft an.

 

Private Rentenversicherungen im Test

Aus unserem Beratungsalltag wissen wir, dass man als Anleger am liebsten “die beste Versicherung” zu den “niedrigsten Beiträgen” haben möchte.

 

An dieser Stelle, speziell unter Beachtung der zahlreichen Optionen, ist klar, dass es nicht “die beste Lösung” gibt. Die Lösungen müssen individuell passend sein und erfordern eine individuelle Analyse der Anforderungen.

 

Neben den oben genannten Optionen, von denen jede Gesellschaft andere bietet, sind noch weitere Punkte bei der Entscheidung mit einzubeziehen, wie zum Beispiel:

 

1.) Solvabilität der Gesellschaft, also wie finanzstark ist sie und kann sie Krisen gut überstehen?

2.) Welche Fonds stehen zur Auswahl, also sind z.B. gute ethisch-ökologische Fonds verfügbar?

3.) Können intelligente Auszahlungslösungen höhere Renten erzielen?

 

Ein gutes Beispiel zu Punkt 3.) liefert das Angebot von Helvetia. Der Anbieter Helvetia Deutschland ist die Tochter des seit über 150 Jahren tätigen schweizerischen Versicherungskonzerns Helvetia. Die formelle Finanzkraft der Helvetia Deutschland ist dabei unterdurchschnittlich – im Falle des Falles würde aber die Mutter aus der Schweiz zur Seite treten und in Krisen die Gesellschaft stabilisieren. Auch die garantierten Rentenleistungen bei Helvetia sind nur Durchschnitt; wer aber die Lösung Payplan kennt, weiß, dass mit einer Kombination aus Auszahlplan und Leibrente ab 85 eine intelligente Lösung zur Verfügung steht, die sowohl für Erben im Todesfall als auch für den Rentenbezieher höhere Zahlungen verspricht.

 

Wenn Sie sich also für eine private Rente interessieren, melden Sie sich und lassen Sie uns darüber reden. Dann kann das individuell für Sie passende Angebot erstellt werden.

 

 

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sparen für die Enkel 2017 – vollständige Liste aller Möglichkeiten

Mittwoch, 08. Februar 2017
Zusammenfassung: Häufig wollen Großeltern, Eltern oder andere Menschen monatlich Geld für Kinder zurücklegen. Damit können später vielleicht das Studium, ein erstes Auto oder die erste Wohnung bezahlt werden. Wir betrachten die dazu sinnvollen Möglichkeiten. Meist ist ein Fondssparplan in einen Mischfonds die richtige Lösung.

 

Wenn ein Baby geboren wird, ist die Freude groß: Eltern, Geschwister, Tanten und Onkels, Paten und nicht zu vergessen Oma und Opa, sind aus dem Häuschen. Da reift schnell der Gedanke etwas für den neuen Erdenbürger zurück zu legen. Jeden Monat ein bisschen was, dann gibt’s die große Überraschung zum 18. Geburtstag wenn Kind eine hübsche Summe Geld erhält. Für’s Studium, das Auto oder auch für ein erfahrungsreiches Auslandsjahr.

 

Doch auch hier will die Bürokratie erstmal überwunden werden. Das Spannungsfeld zwischen Überraschung, Rendite, Sicherheit, Steuernsparen und nicht zuletzt Nachhaltigkeit will wohl überlegt werden. Genauso der Punkt, wer denn darauf zugreifen darf und wem das Kapital rechtlich gehört.

 

Da es keinen einen Königsweg gibt haben wir uns auf den Weg gemacht und die wohl umfangreichste Liste aller Möglichkeiten erstellt, wie Paten oder Großeltern für die Enkel Geld sinnvoll anlegen können. Natürlich gilt das meiste auch für andere Personen, die etwas zum Wohl des Kindes tun wollen. In der Praxis sind das häufig die Eltern, Patenonkel und -tanten, aber auch Nachbarn oder Freunde.

 

Wir haben allerdings eine Logik-Grenze eingezogen: Anlageformen, die möglich, aber kaum sinnvoll sind, bleiben außen vor. Man könnte das Geld zum Beispiel in einem Sparschwein anlegen. Dabei unterbleibt aber jegliche Verzinsung und ein gewisses Diebstahlrisiko ist vorhanden. Also kaum sinnvoll. Ebenso gibt es Anlageformen in Genussrechte, Nachrangdarlehen oder Direktinvestments. Diese halten wir aufgrund der grundsätzlich hohen Risikoklasse solcher Anlagen aber für eine Kinderansparung ebenfalls für wenig geeignet. Aber schreiben Sie uns – wenn Ihnen eine wichtige Form fehlt, nehmen wir diese gerne noch auf.

 

Möglichkeit 1a: Der Banksparplan auf den Namen des Enkels

 

Der Banksparplan ist der Klassiker für den allmählichen Vermögensaufbau für Enkel. Doch leider ist er eine Lösung aus vergangener Zeit – die Zinsen sind einfach zu niedrig. Wer ethisch-ökologisch anlegen möchte bekommt zum Beispiel den Banksparplan „RentePlus“ der Ethikbank. Bei 8 Jahren Spardauer bietet er 0,01% Zinsen plus 0,005% für jedes Jahr Vertragsdauer (Stand 8.2.2017). Damit die Inflationsrate langfristig zu schlagen ist kaum möglich.

 

Doch wie sehen die Formalitäten aus? Um ein Konto auf den Namen eines anderen eröffnen zu können, so wie das die Großeltern tun würden, muss der andere ausgewiesen werfen. Bei Kindern häufig über die Geburtsurkunde. Zusätzlich müssen aber auch die Erziehungsberechtigten bei der Kontoeröffnung unterschreiben – der Überraschungseffekt zum 18. Geburtstag bleibt also zumindest für die Eltern aus.

 

 

Rendite: Derzeit extrem niedrig.
Verfügbarkeit: Meist wird eine Mindestspardauer vereinbart. Während dieser ist eine Kündigung nicht möglich. Generell können nur die Erziehungsberechtigten (bis 18 Jahre) oder der Enkel über das Geld verfügen.
Sicherheit: Bis 100.000 Euro Einlage hoch; Wertverlust durch schleichende oder galoppierende Inflation
Steuern: Wenn das Konto auf den Namen des Enkels eröffnet wird, gelten dessen 801 Euro an Sparerpauschbetrag. Bei den heutigen Zinsen bedeutet das praktisch in den meisten Fällen eine komplette Steuerbefreiung.
Überrasschungseffekt:   Gering, da die Eltern eingeweiht sein müssen.

 

 

 

Möglichkeit 1b: Der Banksparplan auf den Namen der Großeltern

 

Grundsätzlich gilt die Aussage von Möglichkeit 1a – die Zinsen sind aktuell sehr niedrig und machen diese Form unattraktiv.

 

Formell ist die Eröffnung in diesem Fall einfacher: Oma und Opa eröffnen ein Konto und zahlen ein. Wenn der Enkel 18 ist, lösen Sie das Konto auf und schenken dem Enkel das Geld. Auch der Überraschungseffekt ist größer, denn auch die Eltern des Babies wussten von nichts.

 

Wenn der Sparerpauschbetrag von Oma und Opa schon ausgeschöpft ist, müssen die ohnehin niedrigen Zinserträge jedoch noch versteuert werden.

 

Auch bei der Übergabe des Geschenkes auf einmal könnten eher die Grenzen des Erlaubten überschritten werden, auch wenn diese bei aktuell 400.000 Euro liegt und meist ausreichend hoch ist (mehr zu den Freibeträgen hier).

 

Außerdem sollte man auch an den Todesfall bei Oma & Opa denken: die für den Enkel gedachten Beträge fallen grundsätzlich in die allgemeine Erbmasse. Es sollte dann also per Testament Vorsorge getroffen werden, dass das Ersparte auch wirklich den Enkel erreicht.

 

Interessant sind die Zugriffsmöglichkeiten: Solange das Geld auf dem Konto der Großeltern ist, haben auch nur diese den Zugriff.

 

 

Rendite: Derzeit extrem niedrig.
Verfügbarkeit: Meist wird eine Mindestspardauer vereinbart. Während dieser ist eine Kündigung nicht möglich. Generell können nur die Großeltern verfügen.
Sicherheit: Bis 100.000 Euro Einlage hoch; Wertverlust durch schleichende oder galoppierende Inflation
Steuern: Die Kapitalerträge werden den sonstigen Kapitalerträgen der Großeltern zugewiesen. Wenn die Freibeträge bzw. Sparerpauschbeträge überschritten sind, also steuerlich eher nachteilig.
Überrasschungseffekt:   Hoch – nur Opa und Oma wissen bescheid.

 

 

 

Möglichkeit 2a: Der Bausparvertrag auf den Namen des Enkels

Leider wird der Bausparvertrag weiterhin zum Geld anlegen missbraucht. Denn er ist dafür denkbar schlecht geeignet – ein Bausparvertrag, ganz besonders in den heutigen Zeiten, hat nur ein Ziel: langfristig niedrige Baudarlehens-Zinsen zu sichern. Dafür wird, oft über 7 Jahre, Geld im Bausparvertrag zu festen Konditionen angespart. Im Anschluss kann man ein Hypothekendarlehen in Anspruch nehmen, das zu bereits bei Vertragsabschluss feststehende Zinsen gewährt. Lukrativ ist der Bausparvertrag immer dann, wenn man sich bei Abschluss bereits die Zinsen sichern möchte – in der Erwartung, dass die Zinsen später gestiegen sein würden.

 

Dabei gibt es auf der die Ansparphase, die teilweise zweckentfremded wird als reines Guthaben-Ansammeln ohne die Absicht, später ein Hypothekendarlehen in Anspruch zu nehmen. Für das im Bausparvertrag anlegte Geld erhält man (relativ niedrige) Guthabenzinsen.

 

 

 

Das Konditionsblatt einer großen Bausparkasse zeigt aktuell (Stand: 8.2.2017) z.B. im günstigsten Fall 0,25 Prozent p.a. an Rendite an. Zieht man die 1% Abschlussgebühr der Bausparsumme sowie die Jahresentgelte von 4,80 Euro pro Jahr ab, bleibt dabei häufig nur eine Null-Verzinsung, in vielen Fällen sogar eine negative Verzinsung, übrig.

 

Rendite: Derzeit extrem niedrig, häufig negative Verzinsung (!)
Verfügbarkeit: Grundsätzlich gute Verfügbarkeit; aufgrund der Abschlusskosten ist jedoch eine lange Haltezeit sinnvoll
Sicherheit: Bis 100.000 Euro Einlage sehr hoch (früher höher, Sicherung wurde jedoch reduziert); Wertverlust durch schleichende oder galoppierende Inflation
Steuern: Wenn der Bausparvertrag auf den Namen des Enkels eröffnet wird, gelten dessen 801 Euro an Sparerpauschbetrag. Bei den heutigen Zinsen bedeutet das praktisch in den meisten Fällen eine komplette Steuerbefreiung.
Überrasschungseffekt:   Gering, da die Eltern eingeweiht sein müssen.

 

Möglichkeit 2b: Der Bausparvertrag auf den Namen der Großeltern

 

Das unter 2a gesagte zum Bausparvertrag gilt auch hier: wer nicht aufpasst, erzielt eine negative Verzinsung mit dem Bausparvertrag bei den aktuellen Konditionen.

 

Rendite: Derzeit extrem niedrig, häufig negative Verzinsung (!)
Verfügbarkeit: Grundsätzlich gute Verfügbarkeit; aufgrund der Abschlusskosten ist jedoch eine lange Haltezeit sinnvoll
Sicherheit: Bis 100.000 Euro Einlage sehr hoch (früher höher, Sicherung wurde jedoch reduziert); Wertverlust durch schleichende oder galoppierende Inflation
Steuern: Die Kapitalerträge werden den sonstigen Kapitalerträgen der Großeltern zugewiesen. Wenn die Freibeträge überschritten sind, also steuerlich eher nachteilig.
Überrasschungseffekt:   Hoch – nur Opa und Oma wissen bescheid.

 

 

Möglichkeit 3: Klassische Lebensversicherung

Die deutschen Lebensversicherungen sind in Verruf geraten. Obwohl rund 90 Millionen Verträge in Deutschland existieren, haben sich die Bedingungen so verschlechtert, dass die Entscheidung für den Abschluss nicht mehr so einfach ist wie früher.

 

Trotzdem bleiben einige Punkte sehr attraktiv – zum Beispiel der sehr langfristig garantierte Zins. Bei keiner anderen Anlageform kann ein Zins über Jahrzehnte schon bei Vertragsabschluss fix vereinbart werden. Während bei Bankanlagen häufig nur für wenige Jahre, maximal 8 oder 10, die Zinsen vereinbart werden können, gelten Garantiezinsen, z.B. bei Rentenversicherungen, teilweise für 80 oder mehr Jahre.

 

Aktuell ist der Garantiezinssatz bei 0,9 Prozent jährlich. Das klingt nach wenig, ist im Vergleich zu den ähnlich sicheren Anlagen wie dem Banksparplan (z.B. 0,1 Prozent) oder dem Bausparen (z.B. 0,25 Prozent) aber attraktiv.

 

Bei speziellen Kinder-Policen, teilweise auch Ausbildungsversicherungen genannt, kann darüber hinaus das Risiko abgesichert werden, dass der Versorger ausfallen würde – dann werden die monatlichen Beiträge automatisch von der Versicherung übernommen. Ziel ist, dass auch wenn z.B. der Hauptverdiener in einer Familie ausfällt, z.B. wegen Erkrankung oder auch wegen einem Todesfall, das Kind zum Ende der Schulzeit ausreichend Kapital hat, um eine Ausbildung oder ein Studium durchzuführen.

 

Rendite: Derzeit niedrig, unbedingt auf ausreichende Laufzeit des Vertrages achten
Verfügbarkeit: Grundsätzlich gute Verfügbarkeit; aufgrund der Abschlusskosten ist jedoch eine lange Haltezeit sinnvoll
Sicherheit: Lebensversicherungsgesellschaften in Deutschland gelten als sehr sicher und sind im Insolvenzfall durch Protektor abgesichert; jedoch ist auch hier keine absolute Sicherheit möglich. Wertverlust durch schleichende oder galoppierende Inflation.
Steuern: Wenn das Kind die versicherte Person (VP) ist und das Geld vor seinem 62. Lebensjahr auszahlen lässt, gilt die Abgeltungssteuer. Man profitiert dabei von einem Steuerstundungseffekt und möglicherweise vom Sparerpauschbetrag von 801 Euro.
Überrasschungseffekt:   Gering, da die Eltern eingeweiht sein müssen, wenn das Kind als versicherte Person eingesetzt wird.

 

 

Möglichkeit 4: Fondsgebundene Lebensversicherung

 

Im Gegensatz zur klassischen Lebensversicherung wie unter Möglichkeit 3 genannt, wird das eingezahlte Geld bei der fondsgebundenen Lebensversicherung nicht vom Versicherungsunternehmen verwaltet, sondern der Anleger kann selbst entscheiden, in welchen Investmentfonds das Geld angelegt wird. Dabei kann er zum Beispiel den Aktienanteil frei wählen und auch 70 oder 80 Prozent Aktienanteil festlegen – auf 15 oder 20 Jahre sind damit deutlich höhere Renditen zu erwarten.

 

 


 

 

Mehr zu fondsgebundenen Rentenverträgen? Hier klicken

 

 


 

 

Auf eine Garantie sollte der Anleger jedoch verzichten, auch wenn diese in den unterschiedlichsten Varianten für fondsgebundene Rentenverträge angeboten werden. Grund: Garantien kosten Geld und sind durch die niedrigen Zinsen, die für die Abbildung von Garantien als Grundlage genommen werden, aktuell fast unbezahlbar. Sein Sicherheitsbedürfnis sollte der Anleger deshalb selbsttätig durch die gezielte Wahl der Aktienquote festlegen.

 

 

Rendite: Durch lange Laufzeiten und hohe Aktienquoten können hohe Renditen erzielt werden
Verfügbarkeit: Grundsätzlich gute Verfügbarkeit; aufgrund der Abschlusskosten ist jedoch eine lange Haltezeit sinnvoll
Sicherheit: Lebensversicherungsgesellschaften in Deutschland gelten als sehr sicher und sind im Insolvenzfall durch Protektor geschützt; jedoch ist auch hier keine absolute Sicherheit möglich. Wertverlust durch schleichende oder galoppierende Inflation oder falsche Fondsauswahl möglich.
Steuern: Wenn das Kind die versicherte Person (VP) ist und das Geld vor seinem 62. Lebensjahr auszahlen lässt, gilt die Abgeltungssteuer. Man profitiert dabei von einem Steuerstundungseffekt und möglicherweise vom Sparerpauschbetrag 801 Euro bzw. vom Einkommensfreibetrag.
Überrasschungseffekt:   Gering, da die Eltern eingeweiht sein müssen, wenn das Kind als versicherte Person eingesetzt wird.

 

 

Möglichkeit 5: Fondssparplan auf den Namen der Großeltern

 

Die in den meisten Fällen sinnvollste Möglichkeit ist der Fondssparplan. Die Großeltern, Eltern oder die Patentante eröffnen ein Wertpapierdepot bei einer Depotbank und beginnen mit konstanten monatlichen Beiträgen in einen Investmentfonds anzusparen.

 

Die Auswahl an Fonds ist gewaltig: Rund 8.000 bis 10.000 Investmentfonds sind in Deutschland erhältlich. Dabei gibt es Geldmarktfonds, die wenig Risiken haben, aber auch kaum Rendite bieten, Immobilienfonds, Anleihefonds, Aktienfonds, Dachfonds, ETF’s und vieles mehr.

 

 

Häufig werden auch Mischfonds gewählt, bei denen Profis dem Anleger die Entscheidung für die tatsächliche Entscheidung überlassen. Auf einem Mischfonds basiert deshalb auch unser Spar-Morgen-Plan.

 

Im Gegensatz zur fondsgebundenen Lebensversicherung ist der Fondssparplan meist kostengünstiger. Fondsgebundene Lebens- oder Rentenversicherungen sind dafür bei sehr langlaufenden Altersvorsorge-Verträgen empfehlenswerter, da dann höhere Kosten über die günstigere Besteuerung kompensiert werden.

 

 

Rendite: Durch lange Laufzeiten und hohe Aktienquoten können hohe Renditen erzielt werden
Verfügbarkeit: Grundsätzlich gute Verfügbarkeit; aufgrund moderater Abschlusskosten auch bei mittlerer Haltezeit sinnvoll
Sicherheit: Das in Investmentfonds angelegte Vermögen ist geschütztes Sondervermögen, das auch im Fall der Insovlenz von Fondsgesellschaft oder Depotbank im Besitz des Anlegers bleibt – die Sicherheit ist entsprechend sehr hoch. Wertverlust durch schleichende oder galoppierende Inflation oder falsche Fondsauswahl möglich.
Steuern: Wenn das Depot auf den Namen der Großeltern läuft, muss die Abgeltungssteuer (zzgl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer) gezahlt werden. Sollte noch etwas vom Sparerpauschbetrag (801 € pro Jahr, 1.602 € bei gemeinsamer Veranlagung) übrig sein, kann dieser verwendet werden.
Überrasschungseffekt:   Hoch – nur Opa und Oma wissen bescheid.

 

 

Möglichkeit 6: Fondssparplan auf den Namen des Kindes

Im Vergleich zur Möglichkeit 5, dem Fondssparplan auf den Namen der Großeltern, ist das Geld, steuerlich gesehen im Rahmen von monatlichen Schenkungen bereits  auf die Kinder oder Enkel übertragen. Das könnte finanzielle Vorteile haben, falls die Schenkungsfreibeträge oder Erbschaftsfreibeträge überschritten werden würden.

 

 

Allerdings ist klar, dass der Zugriff auf das Geld ab Übertragung nicht mehr für die Schenkenden (z.B. Großeltern) möglich ist. Zugriff haben nur noch die Kinder bzw. deren Erziehungsberechtigten.

 

 

Der Antragsprozess ist schließlich etwas aufwendiger, als beim Abschluss auf die Großeltern. Denn neben den Großeltern müssen nun das Kind als Depotinhaber, sowie die beiden Erziehungsberechtigten identifiziert werden. Das sollte aber für eine langfristige Geldanlage nicht das entscheidende Kriterium sein, schließlich lassen sich auch aufwendige Identifikationsprozesse innerhalb von wenigen Minuten absolvieren.

 

 

 

 

 

Rendite: Durch lange Laufzeiten und hohe Aktienquoten können hohe Renditen erzielt werden
Verfügbarkeit: Grundsätzlich gute Verfügbarkeit; aufgrund moderater Abschlusskosten auch bei mittlerer Haltezeit sinnvoll
Sicherheit: Das in Investmentfonds angelegte Vermögen ist geschütztes Sondervermögen, das auch im Fall der Insovlenz von Fondsgesellschaft oder Depotbank im Besitz des Anlegers bleibt – die Sicherheit ist entsprechend sehr hoch. Wertverlust durch schleichende oder galoppierende Inflation oder falsche Fondsauswahl möglich.
Steuern: Meist ist bei Kindern die steuerliche Situation noch entspannt und die Kinder zahlen keine Kapitalertragssteuern. Wenn die Kinder den Vertrag allerdings einfach weiterlaufen lassen und schließlich sogar bis zur Rente nutzen, wäre eine fondsgebundene Rentenversicherung die bessere Lösung gewesen.
Überrasschungseffekt:   Hoch – nur Opa und Oma wissen bescheid.

 

 

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

 

Mit nur 3 Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Dienstag, 13. Dezember 2016
Zusammenfassung: Die Berufsunfähigkeitsversicherung schließt die Versorgungslücke, die bei Wegfall des Einkommens durch eine dauerhafte Invalidität entsteht. Leider ist die Gesundheitsprüfung zur Aufnahme in einen entsprechenden Tarif so streng, dass viele Menschen abgelehnt werden. Die Volkswohl Bund Lebensversicherung fragt in einer Sonderaktion aktuell nur drei Risikofelder ab. So kommen Interessenten noch unkompliziert und schnell in BU-Verträge. Die Aktion wurde bis 31.03.2017 verlängert.

 

 

Ein schönes Gefühl: Am Jahresende alles wichtige erledigt!

Einen Schutz gegen Berufsunfähigkeit zu erhalten – das scheitert häufig an den Gesundheitsfragen des Antrags. Mit der Sonderaktion bis 31.3. haben viele eine neue Chance.

Das Jahr 2017 hat begonnen. Viele Menschen lassen jetzt die vergangenen Monate Revue passieren. Sind die persönlichen Wünsche in Erfüllung gegangen? Ist das, was wir gewünscht oder gar befürchtet haben, wahr geworden? Was wird das kommende Jahr bringen und welche Vorsätze und Pläne haben wir?

 

Die Antworten dazu werden sicher sehr unterschiedlich ausfallen. Aber für viele Menschen ist es gerade zum Jahresanfang wichtig, in die dringlichen Dinge des Lebens Ordnung zu bringen um sich dann neuen Aufgaben widmen zu können.

 

Schön, wer bereits alle wichtigen Punkte auf der To-do-Liste abgehakt hat, wer noch nicht so weit ist, kann nun weitere Häkchen setzen – um beispielsweise seine Versicherungen und Verträge zur Altersvorsorge zu überprüfen.

 

Zum Jahresende 2016, hat beispielsweise die Volkswohl Bund Lebensversicherung a. G. ein attraktives Angebot für eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer vereinfachten Gesundheitsprüfung angeboten. Die Aktion verlief so erfolgreich, dass sie bis 31. März 2017 verlängert wurde.

 

 

Berufsunfähigkeitsversicherung – so viel Zeit muss sein

Wer gesetzlich versichert ist, muss sich um die grundlegenden Versicherungen zu Krankheit und Pflege nicht extra sorgen – ein Mindestmaß ist bereits abgedeckt. Über die gesetzliche Sozialversicherung werden die Beiträge vom Arbeitgeber direkt vom Gehalt abgeführt. Aber bereits mit allen anderen Leistungen, die über diese Grundversorgung hinaus gehen, sieht es anders aus. So ist etwa eine Unfall- und Haftpflichtversicherung generell sinnvoll. Neben der gesetzlichen Rentenversicherung ist eine private Altersvorsorge dringend angeraten, ebenso wichtig ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die dann finanzielle Absicherung bietet, wenn aufgrund einer dauerhaften Erkrankung kein Einkommen mehr erzielt werden kann.

 

Gerade aber die Berufsunfähigkeitsversicherung wird vielfach vernachlässigt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Gerade Auszubildende, Studierende und Berufsanfänger scheuen die relativ hohen Beiträge. Eine Milchmädchenrechnung, denn gerade in jungen Jahren sind die Tarife der Berufsunfähigkeitsversicherung günstiger. Andere fürchten die aufwändige Gesundheitsprüfung, die ähnlich wie bei einer privaten Krankenversicherung das individuelle Risiko des Versicherungsnehmers ermittelt. Ganz generell macht die Suche nach einem geeigneten Versicherungsanbieter erst einmal Arbeit und nimmt Zeit in Anspruch, die in unserem dicht getakteten Leben scheinbar nicht zu finden ist.

 

 

Nicht in der staatlichen Grundsicherung landen

Fakt ist aber auch, wer ohne Berufsunfähigkeitsversicherung dauerhaft geistig oder körperlich erkrankt und seinen bisherigen Beruf nicht mehr ausüben kann, rutscht schnell in die staatliche Grundsicherung und ist dann auch nicht in der Lage, für das Alter vorzusorgen. Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt seit 2001 bei einer Berufsunfähigkeit nur eine geringe Erwerbsminderungsrente.

 

Diese Gefahr, komplett in Hartz IV abzurutschen, droht vor allem jüngeren Menschen, die noch keine ausreichenden Rentenansprüche erworben und kein nennenswertes Vermögen aufgebaut haben. Auch für Selbstständige und Existenzgründer zählt die Berufsunfähigkeitsversicherung quasi zu den Pflichtversicherungen. Neben diesen speziellen Zielgruppen der BU-Versicherung gilt jedoch: Eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit ist für jeden sinnvoll, der bei Wegfall seines Einkommens eine finanzielle Lücke zwischen seinen Ausgaben und seinen Einnahmen aufweist – und das ist – Hand aufs Herz – nahezu jeder!

 

 

Der schnelle Weg zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung - Jetzt noch schnell die letzte Hürde nehmen.

Berufsunfähigkeitsversicherung – Jetzt noch schnell die letzte Hürde nehmen.

Apropos Herz – Herzerkrankungen stellen nur noch acht Prozent der Ursachen für eine Berufsunfähigkeit. Die Hauptverursacher für einen dauerhaften Ausstieg aus dem Erwerbsleben sind mit knapp einem Drittel der Fälle mittlerweile psychische Erkrankungen – und diese nehmen zu, und zwar über alle Altersgruppen hinweg.

 

Gute Gründe sich also jetzt, bei guter Gesundheit, mit dem Thema Berufsunfähigkeit auseinanderzusetzen und die Angebote mit einer vereinfachten Gesundheitsabfrage für sich zu nutzen.

 

Der Volkswohl Bund Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit (a.G.) bietet eine ursprünglich bis zum 31. Dezember 2016 begrenzte besondere Berufsunfähigkeitsversicherung-Aktion an. Versichert werden kann eine garantierte monatliche BU-Rente von bis zu 750 Euro. Ausgezahlt wird diese Rente von Beginn der nachgewiesenen Berufsunfähigkeit bis zum Renteneintrittsalter.

 

Diese Aktion wurde aufgrund des hohen Zuspruchs verlängert bis 31. März 2017.

 

Ergänzend zur BU-Versicherung bietet der Volkswohl Bund einen Pflegeschutzbrief an. Dieser Schutzbrief versichert im Pflegefall eine monatliche Rente von bis zu 2.500 Euro, die lebenslang ausgezahlt wird. Der Pflegeschutzbrief kann auch erst später – ohne erneute Gesundheitsprüfung – zur BU-Versicherung abgeschlossen werden.

 

Die Volkswohl Bund Lebensversicherungen a.G. vertreiben ihre Verträge ausschließlich über Versicherungsmakler und Finanzdienstleister, wie beispielsweise Grünes Geld. So erhalten Interessenten von Anfang an eine unabhängige und faire Beratung.

 

 

Mit 3 Gesundheitsfragen in den BU-Vertrag

Wer bereits einmal einen Antrag zur privaten Krankenversicherung abgeschlossen hat oder sich den regulären Fragekatalog einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu Gemüte geführt hat, kann sich bei der vereinfachten Gesundheitsprüfung des Volkswohl Bundes freuen. Neben den Angaben zur Körpergröße und Gewicht werden nur drei Hauptrisikofelder abgefragt.

 

1. Aktuelle Erkrankungen

Hier müssen Versicherungsnehmer angeben, ob die folgende Erkrankungen ärztlich festgestellt wurden: Relevant sind hier eine HIV-Infektion, Krebserkrankungen, Multiple Sklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Lebererkrankungen und Stoffwechselerkrankungen. Angegeben werden müssen auch psychische Störungen und Bandscheibenvorfall.

 

2. Aktuelle Behandlungen

Hier geben die Versicherungsnehmer darüber Auskunft, ob und gegebenenfalls in welchen medizinischen oder psychologischen Behandlungen sie sich aktuell befinden, ob regelmäßig Medikamente oder Drogen eingenommen werden und ob in den letzten zwei Jahren eine Krankschreibung über mehr als zwei Wochen bestand. Bei eventuell vorhandene Schädigungen oder Behinderungen muss der jeweilige Grad angegeben werden.

 

3. Abgelehnte Anträge

Wer eine BU-Versicherung abschließen will, muss angeben, ob bereits einmal ein Antrag abgelehnt, zurückgestellt oder nur mit Einschränkungen oder Aufschlägen bewilligt wurde. Diese Auskunftspflicht bezieht sich auch auf Lebens-, Pflege-, Erwerbsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsversicherungen.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Die 5 besten Videos zu nachhaltigen Geldanlagen

Dienstag, 09. August 2016

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, ein Video sagt mehr als tausend Bilder. Wir haben die 5 besten Videos, die nachhaltige Geldanlagen erklären, für Sie zusammen gestellt:

 

Video 1: „Nachhaltige Geldanlagen im Trend“ vom Bayerischen Rundfunk (2:52 Min.)

 

 

Video 2: „Performancetalk Nachhaltigkeit“ (1:33 Std.)

 

 

Video 3: „Warum nachhaltige Geldanlage ein Muss ist “ (2:34 Min.)

 

 

Video 4: „Nachhaltigkeit“ von Mein Geld TV, Podiumsdiskussion (20:27 Min.)

 

 

Video 5: „Ethik in der Praxis: Anleihen für 7 Mio. Euro verkauft wegen schlechtem Verhalten“ (6:38 Min.)

 

 

Lust auf konkrete Anwendungen? Hier sind die am häufigsten gewählten Varianten zusammen gefasst:

 

 

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Rente: Welche Formen der privaten Vorsorge gibt es? Was sind die Unterschiede zwischen Basis-Rente, Riester-Rente und Privater Rente?

Montag, 09. Mai 2016
Zusammenfassung: Die private Absicherung des Lebensstandards im Alter will gut überlegt sein. Wir erklären die Unterschiede der möglichen Formen wie Riester, Rürup oder Privatrente einfach und für jeden verständlich.

 

Die große Koalition hat das Thema Rente wieder auf den Tisch gebracht. Seit vielen Jahren ist klar, dass die gesetzliche Rente nur noch eine der unterschiedilchen Komponente der Einkünfte im Alter sein wird, zusätzliche Komponenten müssen privat aufgebaut werden. Deshalb wurden unter Bundeskanzler Hr. Schröder und in den Anfangsjahren der Kanzlerschaft von Fr. Merkel grundlegende Reformen eingeführt, die eine private Absicherung (Riesterrente, Basisrente, private Rente) ermöglichen sollten.

 

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Für’s Alter vorsorgen: viele Möglichkeiten sind verfügbar. Nur: welche passt?

Die grundsätzlichen Herausforderungen sind seit Einführung dieser Absicherungs-Wege gleich geblieben: höhere Lebenserwartung und niedrigere Geburtsraten sorgen dafür, dass immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Rentner finanzieren müssen. Vor rund 50 Jahren betrug das Verhältnis Arbeitnehmer zu Rentnern 6:1, vor zwei Jahrzehnten noch 2,7:1 und bereits 2030 kommen auf einen Rentner nur noch 2 einzahlende Arbeitnehmer.

 

Zusätzlich hat sich die Rentensituation geändert, denn die erzielbaren Zinsen der Vorsorgeprodukte sind mit Einführung der Niedrigzinsen ebenfalls spürbar gesunken. Die sogenannte Rentenlücke des Einzelnen nimmt also weiter zu.

 

Ich möchte deshalb die gängigen Formen der privaten Altersvorsorge aufzeigen. Dabei verzichte ich auf die Details und vermittle den grundlegenden Überblick. Eine individuelle Beratung kann das natürlich nicht ersetzen, es sollte aber einen guten Überblick geben.

 

 

Welche 3 grundsätzlichen Formen der privaten Altersvorsorge gibt es überhaupt und wie funktionieren diese?

Wer privat vorsorgen möchte kann das auf unterschiedlichste Arten tun. Immobilien kaufen, Aktien kaufen, Sparbriefe bedienen, Oldtimer sammeln, Gold kaufen, Bausparverträge ansparen usw.

 

Die genannten Wege haben allerdings mindestens 1 dieser Nachteile:

 

– man muss sich in dem Themengebiet gut auskennen

– man muss kontinuierlich Zeit aufwenden, um die gewünschten Erfolge zu erzielen

– die Verzinsung ist entweder sehr niedrig oder langfristig schwer kalkulierbar

– es gibt keine “Langlebigkeits-Absicherung”: unter Umständen wird man älter, als das Geld reicht

 

Bequemer und besser kalkulierbar geht die Altersvorsorge deshalb mit dafür vorgesehenen Renten-Verträgen. Alle haben dabei einen Vorteil: die Rentenzahlungen sind Leibrenten, das heißt, sie werden auch tatsächlich bis zum Lebensende gezahlt.

 

Unter den Rentenverträgen gibt es die viele Varianten. Zunächst einmal eingeordnet nach staatlicher Förderung – also zum Beispiel Riesterrente oder Basisrente. Danach nach der Unterscheidung “klassisch” oder “fondsgebunden”. Da die “klassische” Variante allerdings aufgrund der niedrigen Verzinsung kaum noch interessant ist, beziehe ich mich in allen weiteren Ausführungen auf die fondsgebundene Varianten.

 

Hier die grundlegende Übersicht:

 

 

Wie funktioniert’s?

Wie ist die Förderung gestaltet?

Für wen am interessantesten?

Basis-Rente
(= Rürup-Rente)

 

 

 

 

 

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Man zahlt monatliche Beiträge oder Einmalbeiträge ein, und erhält dafür im Ruhestand eine “lebenslange” Rentenzahlung. Die Beiträge zur Basis-Rente können steuerlich geltend gemacht werden. Je nach Steuersatz erstattet der Staat damit rund 20 bis 50 Prozent der Steuern. Achtung: die ausgezahlten Renten sind voll zu versteuern (nachgelagerte Besteuerung) Die absetzbaren Beiträge begrenzt und bei normalen Arbeitnehmern meist schon durch die Einzahlungen in die gesetzlichen Sozialsysteme ausgeschöpft sind, ist die Basis-Rente meist nur  für Selbstständige interessant.

Riester-Rente

 

 

 

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Man zahlt monatliche Beiträge oder Einmalbeiträge ein, und erhält dafür im Ruhestand eine “lebenslange” Rentenzahlung. Auf Wunsch können bis zu 30% zu Rentenbeginn auch als Kapitalausgezahlt werden. Bei voller Einzahlung in den Vertrag zahlt der Staat 154 Euro jährlich an direktem Zuschuss. Für Kinder werden ebenfalls Zuschüsse gezahlt. Zusätzlich “Günstigerprüfung”, d.h. falls die Einzahlungen bei steuerlicher Berücksichtigung mehr Ersparnis gebracht hätten als die Zuschüsse, dann gilt diese Ersparnis. Achtung: die ausgezahlten Renten sind voll zu versteuern (nachgelagerte Besteuerung) Menschen mit vielen Kindern (wegen direkter Zuschüsse) oder Menschen mit hohem persönlichem Steuersatz (wegen Absetzbarkeit).

Private Rente

 

 

mehr-zur-privatrente

Man zahlt monatliche Beiträge oder Einmalbeiträge ein und erhält dafür eine lebenslange Rente, oder Kapitalauszahlungen. Während der Ansparphase keine Besteuerung. In der Auszahlphase niedrige Besteuerung. Wer mit Basis-Rente oder Riester-Rente finanziell nicht gut fährt oder deren Nachteile (mangelnde Flexibilität) nicht akzeptieren möchte, sollte zur Privaten Rente greifen. In der Praxis der für die meisten sinnvollste Weg zum Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge.

 

 

 

Fazit: Private Rente meist am besten geeignet

Jeder der privat vorsorgt, sollte sich zunächst die Private Rente ansehen. Moderne Verträge sind sehr flexibel: sie lassen jederzeit Zuzahlungen zu, Auszahlungen sind meist ebenfalls jederzeit möglich, eine Kündigung ist in der Ansparphase innerhalb von 30 Tagen durchführbar, und die Kostenquoten sind gering. Auch Erben haben etwas vom privaten Rentenvertrag: das Kapital in der Ansparphase ist praktisch immer vererbbar, in der Rentenphase durch verschiedene Optionen ebenfalls werthaltig (Renten-Garantiezeit, Rest-Kapitalauszahlung, etc.)

 

Auch die Förderung ist attraktiv – die steuerlichen Ersparnisse in der Ansparphase sind hoch, die steuerliche Belastung in der Rentenphase sehr gering.

 

Die Basisrente ist als Abbild der staatlichen Rente gedacht. Sie ist, einmal abgeschlossen, nicht mehr kündbar (lediglich die Beitragszahlungen können eingestellt werden). Sie wird immer als Rente auf Lebenszeit ausgezahlt. Sie ist nicht vererbbar, nicht beleihbar und im Todesfall kann das Vertragskapital für die Angehörigen verloren sein. Sie kann sich über die Absetzbarkeit der Einzahlungen – bei Verheirateten derzeit immerhin bis zu rund 45.000 Euro jährlich – jedoch rechnen. Aber Achtung: im Gegensatz zur gewöhnlichen Besteuerung von Kapitalanlagen wird bei der Basisrente nicht der Gewinn besteuert, sondern die komplette Auszahlung!

 

Die viel gescholtene Riester-Rente überzeugt auch in der Praxis nur selten. Sehr komplizierte Förder-Regeln und hohe Kosten, unter anderem durch unnötige Garantien, machen Sie zum Mauerblümchen. Nur bei vielen Kindern oder hohen individuellen Steuersätzen kann sie interessant sein. Auch hier gilt: im Gegensatz zur gewöhnlichen Besteuerung von Kapitalanlagen wird bei der Riester-Rente nicht der Gewinn besteuert, sondern die komplette Auszahlung!

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Grünes Geld Jahresgespräch: Jetzt Termin sichern

Montag, 18. April 2016

 

Wir von Grünes Geld glauben, dass man mit seinem Geld viel Gutes tun kann. Für den Menschen, für die Natur, und für den eigenen Geldbeutel. Immer mehr Menschen legen Ihr Geld deshalb nach ethisch-ökologischen Kriterien an, immer mehr Menschen werden zu Mandanten und Kunden von Grünes Geld Aschaffenburg. Ihr Plus: Jeder Mandant von Grünes Geld Aschaffenburg hat Anspruch auf ein Jahresgespräch.

 

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Das ist aber interessant … das Grünes Geld Jahresgespräch! (Rainer Sturm / pixelio.de)

Was ist das Grünes Geld Jahresgespräch?

 

 

 

So wie das Auto regelmäßig zur Inspektion muss, so empfiehlt es sich auch, regelmäßig die eigenen Finanzen auf den Prüfstand zu stellen. Selbstverständlich sollte jedes Schreiben der Gesellschaft, bei der das Geld angelegt wurde, genau gelesen und verstanden werden. Das ist das Tagesgeschäft. Doch darüber hinaus muss auch die langfristige Abstimmung regelmäßig erfolgen. Dazu dient das Grünes Geld Jahresgespräch.

 

 

 

Was sind die Inhalte des Grünes Geld Jahresgespräches?

 

 

 

Die Inhalte des Jahresgesprächs variieren, abhängig von der Situation von Ihnen als Mandanten, den gewählten Anlageformen und aktuellen Themen (z.B. rechtliche Änderungen). Die folgenden Punkte sind deshalb als Richtschnur zu verstehen, die individuell auf Ihre Bedürfnisse angepasst wird.

 

a.) Allgemeine Fragen: Hat sich an der familiären oder beruflichen Situation etwas geändert, hat sich die Einkommenssituation oder die steuerliche Situation maßgeblich verändert?

 

b.) Überprüfung bestehender Kapitalanlagen / Information über den Verlauf: Welche Anlagen wurden bei Grünes Geld getätigt, wie haben diese sich entwickelt; welche Neuigkeiten gibt es zu berichten? Entsprechen die Kapitalanlagen noch dem aktuellen Bedarf, oder sollte eine Umschichtung durchgeführt werden? Gibt es aus ethisch-ökologischer Sicht Dinge, über die gesprochen werden sollte?

 

c.) Schriftverkehr Mandant – Gesellschaften: Sind bei den von der Anlagegesellschaft oder der Depotbank gesendeten Briefen oder eMails Fragen aufgekommen? Können wir von Grünes Geld helfen, unklare Punkte zwischen Mandant und Gesellschaft zu klären?

 

 

 

Wer kann ein Grünes Geld Jahresgespräch erhalten?

 

 

 

Jeder Mandant von Grünes Geld kann sein Grünes Geld Jahresgespräch einmal pro Jahr anfragen. Zusätzliche Kosten fallen dafür keine an. Das Gespräch selbst wird je nach Wunsch des Mandanten entweder online (mit Hilfe einer Bildschirmübertragung und des Telefons), nur per Telefon oder persönlich im Büro Aschaffenburg geführt.

 

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Ich möchte monatlich 100 Euro sparen – wie geht das am besten?

Mittwoch, 17. Februar 2016
Zusammenfassung: Welche Wege gibt es, um mit 100€ monatlich etwas Sinnvolles und Rentierliches für die Altersvorsorge zu tun? Direkte Fondsanlagen und fondsgebundene Renten bieten die besten Chancen.

Die private Altersvorsorge und das Sparen für die Zukunft ist nach wie vor Bestandteil im Leben vieler Bundesbürger. Vor allem in der zweiten Lebenshälfte, in den Lebensjahren zwischen 40 und 60, stellen sich Anleger die Frage, wie sie Geld für einen guten Lebensabend beiseite legen können. Dabei geht es vor allem darum, nicht auf den gewohnten Standard verzichten zu müssen und trotzdem die Lücke zwischen gesetzlicher Rente und dem tatsächlichen Bedarf zu schließen.

 

Wer Geld beiseite legen und monatlich Sparen möchte, und dazu einen festen Betrag plant, der sieht oft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr – aufgrund der Vielzahl der Anlagemöglichkeiten. Längst hat das alte Sparbuch, das früher so beliebt war, ausgedient und neue Wege der Geldanlage müssen gegangen werden, um für später eine gute Vorsorge zu betreiben.

 

Die verschiedenen Möglichkeiten der Geldanlage

 

 

Monatliches ansparenUm einen Betrag von 100 Euro monatlich Sparen zu können gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die vor allem eines aufweisen: unterschiedliche Sicherheiten, Laufzeiten und Renditechancen.

 

Die wichtigsten Möglichkeiten sind der Banksparplan und der Bausparvertrag, die klassische Lebensversicherung und das Tagesgeldkonto, sowie der Fondssparplan, die fondsgebundene Lebensversicherung und die fondsgebundene Rentenversicherung.

 

Im Folgenden wollen wir die Hauptmerkmale dieser Anlagemöglichkeiten für Sie unter die Lupe nehmen, um für Sie die bestmögliche Anlageart für einen regelmäßigen Betrag von 100 Euro zum monatlich Sparen zu finden.

 

 

Der Banksparplan als Vorsorgemöglichkeit?

 

 

Nachdem die Bundesbürger nachlassendes Interesse am Sparbuch zu zeigen begannen und statt dessen ihr Geld lieber auf dem Girokonto beließen, kamen die Banken auf die Idee, etwas Neues für die Sparer einzuführen. Geboren war der Banksparplan, den es mittlerweile bei fast allen Banken und Sparkassen in ganz Deutschland gibt.

 

Banksparpläne gibt es mit unterschiedlichen Konditionen und Laufzeiten, ihnen allen ist jedoch eines gemein: das regelmäßige Sparen eines (meist festen) Betrags.

 

Dabei zeichnet einen Banksparplan oft aus, dass die Zinsen, die es dafür gibt, sehr niedrig sind. Zwar steigen diese nach einer bestimmten Zeit, oder es gibt nach Ablauf eines bestimmten, mehrjährigen Zeitraums, eine Bonusverzinsung obendrauf.

 

Doch wirklich lohnenswert sind solche zwar sicheren, dafür aber mit sehr niedrigen Zinsen versehenen Banksparpläne nicht. Denn was nützt es Ihnen, wenn Sie Jahr für Jahr 100 Euro im Monat auf die hohe Kante legen, aber nach mehreren Jahren, oder gar zwei Jahrzehnten, unter dem Strich kaum eine Rendite erwirtschaftet haben? Der aktuelle Zinssatz zum Beispiel der Ethikbank ist quer durch die Bank 0,0 Prozent.

 

Ein Vermögen lässt sich mit einem Banksparplan nicht aufbauen – und wirklich vorsorgen für das Alter auch nicht. Eher möglich ist dies mit der fondsgebundenen Lebensversicherung, die wir weiter unten vorstellen wollen.

 

Statt einem Banksparplan bietet sich auch ein Fondssparplan an, mit dem es wesentlich attraktivere Möglichkeiten gibt, um im Laufe der Jahre Geld für das Alter auf die hohe Kante zu legen.

 

Ein Bausparvertrag ist zum Bauen vorgesehen – nicht zum Vorsorgen!

 

Neben dem Banksparplan gibt es zum monatlich Sparen die Möglichkeit, einen Bausparvertrag abzuschließen. Früher hat sich dies noch gelohnt, denn es gab für das eingezahlte Kapital noch hohe Zinsen und die Darlehenszinsen für den Baukredit waren niedrig.

 

Inzwischen hat sich das längst geändert. Anders als bei fondsgebundenen Lebensversicherungen, fondsgebundenen Rentenversicherungen und beim Fondssparplan ist der Bausparvertrag inzwischen eine Anlageart, bei der mit den Guthaben-Zinsen niemand mehr glücklich ist. Auf der anderen Seite sind die Zinsen für Baudarlehen aus dem Bausparvertrag teilweise höher, als es die Zinsen für herkömmliche Baufinanzierungen sind.

 

Die klassische Lebensversicherung hat längst ausgedient

 

 

Es gab Zeiten, da wurden den Versicherungsgesellschaften die so genannten Kapitallebensversicherungen regelrecht aus der Hand gerissen. Es war ja auch sinnvoll, die Absicherung im Todesfall mit der Möglichkeit, für spätere Zeiten monatlich Sparen zu können, zu kombinieren.

 

Die Zeiten hoher Zinsen sind bei Lebensversicherungen jedoch längst Geschichte. Bei Neuverträgen gibt es oft gar keinen Garantiezins mehr, die Überschusszinsen gingen nach unten, und der Beteiligungsüberschuss ist deutlich geringer als früher.

 

Das bedeutet: wer heute eine kapitalbildende Lebensversicherung abschließt, muss viel dafür bezahlen, monatlich Sparen zu können, um am Ende unter dem Strich wenig dafür zu erhalten. Stattdessen bietet sich die fondsgebundene Lebensversicherung an, bei der während der Laufzeit die getätigten Investments gewechselt werden können und spürbar höhere Renditen erzielbar sind.

 

Tagesgeldkonto zum monatlich Sparen nutzen?

 

Neben dem Girokonto, für das es nur sehr selten Zinsen gibt, ist das Tagesgeldkonto eine der beliebtesten Anlagearten überhaupt geworden. Ein Tagesgeldkonto ist auf den ersten Blick praktisch, da das Geld darauf jederzeit zur Verfügung steht und diese Anlagemöglichkeit für den Sparer keine (sichtbaren) Kosten aufwirft.

 

Der Nachteil: in Zeiten eines allgemein niedrigen Zinsniveaus, wenn der Leitzins für die Euro-Zone die Sparzinsen nach unten drückt, gibt es für Tagesgeldkonten in den meisten Fällen nur noch sehr niedrige Zinsen – womit sich die Tagesgeldkonten kaum mehr lohnen.

 

Außerdem wird, und dies ist ein weiterer wichtiger Faktor, bei einem Tagesgeldkonto das regelmäßige Sparen nicht belohnt, wie es beim Fondssparplan und der fondsgebundenen Lebensversicherung der Fall ist. Dort entfalted der Cost-Average-Effekt nämlich seine volle Wirkung, bei Banksparplänen nicht.

 

 

Festgeldkonto nicht zum monatlichen Sparen geeignet

 

 

 

Während ein Tagesgeldkonto bedingt für das regelmäßige Sparen geeignet ist, bietet das Festgeld eine solche Möglichkeit nicht. Bei Festgeldanlagen wird ein fester Betrag über eine vorab bestimmte, feste Laufzeit anlegt.

 

 

Fondssparplan zum monatlichen Sparen sehr gut geeignet

 

 

SparschweinEine Möglichkeit, monatlich Geld anzulegen, und im Laufe der Zeit eine schöne Summe anzusparen, bietet der Fondssparplan.

 

Schön dabei: es gibt in diesem Bereich zahlreiche unterschiedliche Möglichkeiten, sein Geld anzulegen. Die Auswahl ist komfortabel groß.

 

Bei einem Fondssparplan wird nicht auf ein Bankkonto eingezahlt, und dort gespart, sondern die regelmäßigen Einzahlungen fließen in einen Investmentfonds.

 

Durch das regelmäßige Sparen, das je nach Sparplan bereits ab wenigen Euro monatlich möglich ist, ergibt sich im Laufe der Zeit eine angesparte Summe, mit welcher dann „gearbeitet“ wird. Die Gewinne ergeben sich, anders als beim Banksparplan, nicht aus einer vorab festgelegten Verzinsung, sondern aus der Wertentwicklung der im Investmentfonds enthaltenen Wertpapiere. Dies können Kursgewinne sein, aber auch Dividenden oder Zinszahlungen, falls beispielsweise in Aktienfonds investiert wird.

 

Ein Fondssparplan kann aus ganz unterschiedlichen Fonds bestehen, wie zum Beispiel Aktienfonds, Rentenfonds, Dachfonds, Mischfonds, Garantiefonds oder Indexfonds. Dazu wird beim Fondssparplan oft in vorab konfigurierte Musterdepots investiert, so dass bereits ideale Zusammensetzungen bestehen, ohne dass der Anleger das Rad nochmals neu erfinden müsste.

 

Ein großer Vorteil des Fondssparen liegt neben den Ertragschancen darin, dass die Verteilung der Investments im Laufe der Dauer des Sparplans verändert werden kann. Damit kann den jeweiligen Trends auf den Kapitalmärkten gefolgt werden, beispielsweise wenn bestimmte Papiere eine ganze Zeitlang nur Verluste schreiben, oder sich neue Wertpapiere in einem Fonds auftun, die größere Renditechancen bieten.

 

Eine häufig genutzte Möglichkeit des Fondssparen ist das Balance Monatssparen, bei dem das monatliche Sparen bereits ab 100 Euro möglich ist. Das Balance Monatssparen ist eine „grüne Geldanlage“, bei der die Anleger nicht nur profitieren, sondern gleichzeitig etwas Gutes tun. Dieses grüne Monatssparen bietet in Sachen Geldanlage die goldene Mitte, was heißt: obwohl es nur moderate Kursschwankungen nach unten und oben gibt, ist unter dem Strich eine gute Rendite möglich.

 

Der Vorteil des Fondssparplans Balance Monatssparen ist die Verfügbarkeit des angelegten Geldes. Anders als bei einem Banksparplan, wo das Geld über Jahre oder gar Jahrzehnte angelegt bleiben muss, um einen wirklichen Ertrag zu erwirtschaften, bietet dieser Fonds eine börsentägliche Verfügbarkeit des angelegten Geldes. Dennoch empfehlen die Anbieter für grünes Fondssparen eine Mindestanlagedauer von fünf Jahren, um Schwankungen besser ausgleichen zu können.

 

Fest vorgeschriebene Vertragslaufzeiten gibt es beim Fondssparen Balance Monatssparen nicht, doch je länger die erwirtschafteten Zinsen investiert werden, umso größer ist natürlich auch der Zinseszinseffekt.

 

 

Sorgenfreier-Lebensabend

 

Fondsgebundene Rentenversicherung

 

 

Eine weitere Möglichkeit, sein Geld gewinnbringend anzulegen, und monatlich 100 Euro zu sparen, ist die fondsgebundene Rentenversicherung. Mit dieser Art von Versicherung wird gezielt für das Rentenalter vorgesorgt, indem Geld in einer Privatrente angelegt werden.

 

Dadurch ist es möglich, die Deckungslücke zwischen gesetzlicher Rente und dem tatsächlichen Bedarf im Ruhestand, zu schließen, um später nicht auf den gewohnten Lebensstandard verzichten zu müssen.

 

Eine solche fondsgebundene Rentenversicherung ist die „Grüne Privatrente“, deren Mindestanlagesumme bei 50 Euro liegt. Großer Vorteil: statt jährlich 25 Prozent an Abgeltungssteuer zu zahlen, bleibt die Versteuerung in der Anzahlungsphase bei Null. In der Auszahlphase greift die sehr günstige Ertragsanteilsbesteuerung.

 

Bei der fondsgebunden Rentenversicherung wie der grünen Privatrente gibt es verschiedene Auswahl-Möglichkeiten. Die Versicherten können sich aussuchen, ob sie ihr Kapital lieber sicherheitsorientiert anlegen wollen, ausgewogen oder wachstumsorientiert.

 

Die Anlagen werden dann in entsprechende ethisch-ökologisch Geldanlagen getätigt, wodurch der Anleger auch noch etwas Gutes für die Welt tut und sein Geld für positive Dinge arbeiten lässt.

 

Die Steuerbefreiung bei der fondsgebundenen Rentenversicherung mit einer Laufzeit ergibt den großen Vorteil gegenüber allen anderen monatlichen Sparformen. Dadurch ist während der Dauer der Laufzeit ein starker Zinseszinseffekt möglich, bei dem die Zinsen immer wieder im Vertrag angelegt werden und nachfolgend neue Erträge mit sich bringen.

 

Die Grüne Privatrente bietet außerdem den Vorteil, dass trotz der langen Vertragslaufzeit jederzeit flexible Auszahlungen möglich sind. Dies ist auch bei den Einzahlungen der Fall, wodurch es dem Anleger selbst überlassen ist, wie viel Geld er zu Beginn, und während der Dauer der Anlage in den Vertrag einlegen möchte. Dadurch können auch höhere Beträge, die kurzfristig zur Verfügung stehen, in die fondsgebundene Rentenversicherung eingezahlt werden.

 

 

Fazit: Die beste Anlageart für sich selbst wählen

 

Möglichkeiten, 100 Euro monatlich anzulegen, um für später Geld auf der hohen Kante zu haben, gibt es viele. Doch nicht alle sind gleich gut und haben nennenswerte Renditechancen. Unter allen genannten Anlagearten, dem Banksparplan, dem Bausparvertrag, der klassischen Lebensversicherung, dem Tagesgeldkonto, dem Fondssparplan, der fondsgebundenen Lebensversicherung und der klassischen Rentenversicherung, haben wir festgestellt, dass die Anlagearten, bei denen Investments in Fonds getätigt werden, heutzutage weitaus mehr Renditechancen bieten als herkömmliche Anlagearten.

 

Das niedrige bis sehr niedrige Zinsniveau, das für alle Geldanlagen ohne Risiko gilt, fordert Anleger dazu heraus sich andere, an Risiko reichere, aber dafür zugleich an Ertragschancen stärkere, Anlagearten zu suchen.

 

Die für sich beste Anlageart zu wählen, bedeutet heutzutage auch, das Risiko nicht zu scheuen, und das Geld der monatlichen Sparrate auch entsprechend gewinnbringend einzusetzen. Mit dem Anlegen in Investmentfonds mittels fondsgebundener Versicherungen und dem Fondssparen ist dies auch in diesen Zeiten möglich.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sichere Geldanlage 2016: Teil 1 Aktien- und Aktienfonds

Montag, 11. Januar 2016

 

ausblick-2016-nachhaltige-kapitalanlagenIn den Zeiten des historischen Zinstiefs sind Kapitalanleger weiterhin auf der Suche nach sicheren, besser rentierlichen Geldanlagen. Ich möchte deshalb einen Ausblick für die wichtigsten Anlageklassen auf das neue Jahr 2016 geben. Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun:  2012, 2013, 2014 und 2015.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 1 – Sichere Geldanlage in Aktien und Aktienfonds

Das abgelaufene Jahr 2015 hat deutsche Anleger gut abschneiden lassen. Der wichtigste Deutsche Aktienindex DAX  legte um 9,6 Prozent zu – ein ordentliches Plus im Vergleich zu den praktisch null Prozent Zinsen auf den Sparbüchern oder Tagesgeldkonten. Die internationalen Börsen waren in der jeweiligen Landeswährung meist deutlich schlechter – aber, aufgrund der Euro-Abwertung im Jahresverlauf, konnten deutsche Anleger auch mit ausländischen Aktien eine Rendite im Bereich von fünf Prozent erreichen.

 

Hier der Chart des weltweiten, breiten Nachhaltigkeitsindex Dow Jones Sustainability für 2015:

 

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Wertentwicklung in 2015 negativ, aber dank Euro-Abwertung für deutsche Anleger interessant

 

 

Wie alle Indizes hat auch der Dow Jones Sustainability Index bis April / Mai kräftig zugelegt, um dann im weiteren Jahresverlauf nachzugeben. Der August 2015 bot Tage mit extremen Verlusten, die aber im letzten Quartal des Jahres 2015 weitgehend wieder aufgeholt werden konnten.

 

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Wichtig für die weltweiten, also auch für die nachhaltigen, Aktienmärkte sind die Zinsen. Dabei gilt, dass hohe Zinsen eher Gelder der Anleger aus den Aktienmärkten heraus in die Zinsprodukte fließen lassen, also tendenziell nachteilig für die Aktienmärkte sind. Während die Europäische Zentralbank EZB die Zinsen in 2015 niedrig hielt und ein Anleihekaufprogramm installierte, hat die amerikanische Notenbank FED die Zinsen erstmals wieder – sehr moderat – um 0,25 bis 0,5 Prozent angehoben.

 

Wie Ken Fisher im Focus Money schreibt, ist daraus aber kurzfristig nichts Negatives für die Aktien zu erwarten. Seit 1933 hat die erste Zinserhöhung im Rahmen eines Aufschwungs niemals einen Börsencrash ausgelöst. Im Gegenteil: nach der ersten Zinserhöhung hielten die steigenden Börsenmärkte im Schnitt noch weitere 3,3 Jahre an.

 

Ein Börsencrash wird immer von Euphorie oder unvorhersehbaren Großereignissen (z.B. Terror-Anschläge 2001) ausgelöst. Lässt man die Großereignisse weg, da sie ohnehin nicht planbar sind, muss man die Euphorie betrachten. Davon ist an den Aktienmärkten zu Beginn des Jahres 2016 überhaupt nichts zu spüren – ausgelöst durch erneute China-Ängste waren die ersten Handelstage des Jahres deutlich negativ. Die Folge: keine Euphorie, kein Börsencrash. Aktienkurse steigen entlang der Mauer der Angst.

 

Fazit: Auch im 5. Jahr nach der negativen Aktienjahr 2011 bleiben die Aussichten für Aktien und Aktienfonds in Takt. Es gibt weiterhin billiges Geld der Zentralbanken und von Aktien-Euphorie, die regelmäßig vor großen Kurszusammenbrüchen auftritt, ist nichts zu spüren.

 

Innerhalb unserer Musterdepots sehen wir die Entwicklung wie folgt:

 

Wasserinvestments: Hersteller von Meerwasserentsalzungsanlagen, Wasserfiltern oder Rohrleitungssystemen bleiben weiterhin wichtig, um das globale Wasserproblem zu lösen. Nach dem Zuwachs unseres Wasserdepots von 6,1 Prozent in 2015 sollte auch 2016 ein ordentliches Jahr auf gleichem Niveau für Wasserinvestments werden.

 

 

Holzinvestments: Das Musterdepot Holz konnte mit einem Zuwachs von 2,3 Prozent in 2015 aufwarten. Damit wurden die hohen Zuwächse der Vorjahre nicht erreicht. Die langfristigen Perspektiven für diesen Natur-Werkstoff bleiben sehr positiv, der Ausblick auf 2016 ist durchschnittlich.

 

 

Erneuerbare Energien (Sonne-Musterdepots): Die auf nachwachsenden Energien spezialisierten Musterdepots Sonne zeigten sich nach schwächeren Vorjahren von Ihrer Sonnenseite: plus 8 Prozent am Ende des Jahres 2015 wurden erreicht. Die Beschlüsse der Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 sollten für die langfristig steigende Kurse sorgen. Wir bleiben auch für 2016 optimistisch.

 

 

Klimaschutz: Mit einer weniger starken Konzentration auf die Erneuerbaren Energien, dafür auch mit Anbietern von Dämmstoffen oder Infrastrukturprojekten, bleiben die Klimaschutz-Depots für die meisten Anleger attraktiver als die Sonne-Depots. Die Wertentwicklung in 2015 erreichte 9,25 Prozent. Ähnlich wie bei den Sonne Musterdepots sollten auch die Klimaschutz-Depots ein gutes Jahr 2016 vor sich haben.

 

 

Nachhaltiger Vermögensaufbau (Wachstums-Depots): Die Wachstums-Depots setzen auf nachhaltige Unternehmen aller Branchen weltweit. Nach einem ordentlichen Jahr 2015 mit einem Plus von 6,6 Prozent sollte auch 2016 ein moderates und ansehnlich positives Ergebnis erreicht werden. Denn besonders für diese breit anlegenden Lösungen gelten die Ausführungen von oben: ein Crash-Grund ist nicht in Sicht, Aktien werden 2016 wohl überzeugen.

 

 

 

Was ist nun mein Tipp für das Jahr 2016 – Klicken Sie hier und kommen Sie direkt zu meinem aussichtsreichsten 2016-Tipp!

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Erben & Schenken: Was sollte man wissen?

Freitag, 15. Mai 2015

 

In Deutschland wird immer mehr vererbt, oder sehr verwandt dazu, verschenkt. Die seit dem Wirtschaftswunder erschaffenen  Besitztümer der Deutschen werden in steigender Menge übertragen. Doch das deutsche Familienrecht ist komplex und die gesetzlichen Standard-Vorgaben passen nur in den wenigsten Fällen hinzu kommt: nur 15% der Deutschen halten Erb-Streitigkeiten in Ihrer Familie für möglich, aber in 45% der Erbfälle kommt es zu juristischen Auseinandersetzungen.

 

 

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Nur 15% glauben in der Familie an Erbstreit, in  Wirklichkeit kommt er in 45% der Fälle vor (Grafik: Grünes Geld GmbH)

 

Die gesetzliche Erbfolge

 

Wenn nichts geregelt wird, gilt die gesetzliche Erbfolge. Diese zielt primär darauf ab, die Ehegatten und Kinder gut zu stellen.

 

Entsprechend gelten für Ehepartnern und eingetragene Lebenspartnerschaften eigene, großzügige Regelungen. Außerhalb dessen gilt: gibt es näher stehende Erben, geht der Rest leer aus. Unverheiratete Lebensgefährten oder angeheiratete Verwandtschaft geht ohnehin immer leer aus. Der Gesetzgeber sieht folgende Regelung vor: zunächst erben Kinder, dann deren Kinder, dann Eltern und gegebenenfalls Kinder wie Geschwister oder Nichten / Neffen des Erblassers, als nächstes kommen Großeltern und deren Nachkommen.

 

Beispiel: Ein unverheirateter Mann verstirbt und hat drei Kinder. Jedes erbt also 1/3 des Erbes. Da ein Kind jedoch bereits verstorben ist, teilen sich dessen beiden Kinder sein Drittel. Letztlich erhält jedes Kind des Erblassers 1/3, die Enkel des Erblassers erhalten jeweils 1/3 mal 1/2, also 1/6 des Nachlasses. Alle anderen erhalten nichts.

 

Siehe dazu auch untenstehende Grafik mit den Erbschaftsklassen 1., 2. und 3. Ordnung.

 

Wie sieht das Erbe der Ehepartner aus?

 

Außerhalb des Ordnungs-Systems der Erben steht der Eheparten oder eingetragene Lebensgefährte. Neben Erben 1. Ordnung erhält der Ehepartner 1/4, neben Erben der 2. Ordnung erhält er die Hälfte des Erbes. Immer wenn die Ehepartner in Zugewinngemeinschaft leben (Normalfall), erhält der Ehepartner ein weiteres 1/4. Im häufigen Fall einer Erbschaft mit Ehepartner und 2 Kindern erhält der Ehepartner also 1/4 plus nochmal 1/4 wegen der Zugewinngemeinschaft, also insgesamt 1/2. Die Kinder erhalten jeweils 1/4.

 

Wie kann ich etwas regeln?

 

Wer also eine eigene Regelung treffen möchte, muss ein schriftliches Testament hinterlegen oder einen Erbvertrag erstellen. Nur falls diese Dokumente zum Beispiel aus formalen Gründen nicht gültig sind, gilt wieder die gesetzliche Erbfolge. Für den Erbvertrag gilt, dass er keine einseitige Willenserklärung wie das Testament darstellt, sondern dass er ein von Erblasser und Erben unterzeichnetes Dokument ist. Er muss zwingend beim Notar abgeschlossen werden und kann, das ist ein wesentlicher Unterschied zum Testament, später nicht mehr einseitig geändert werden.

 

Was gibt’s beim Testament zu beachten?

 

Ein Testament kann jeder, auch ohne rechtliche Hilfe, verfassen. Wichtig: es muss zwingend in eigener Handschrift verfasst werden. Maschinengeschriebene Testamente mit eigenhändiger Unterschrift sind nicht gültig. Es muss im Testament klar ersichtlich sein, von wem das Testament wann und wo verfasst wurde. Der Vorteil: im Gegensatz zum Erbvertrag kann ein Testament jederzeit durch ein neues ersetzt werden.

 

Um zu vermeiden, dass Testamente verloren gehen oder unklar ist, welches das aktuelle Testament ist, kann man es beim Amtsgericht oder im zentralen Testamentsregister (www.testamentsregister.de, seit 1.1.2012) durch einen Notar hinterlegen lassen. Pflicht ist das nicht, private Testaments ohne Hinterlegung gelten ebenso.

 

Generell kann man neben dem selbst geschriebenen Testament auch das Testament von einem Notar machen lassen. Das ist jedoch relativ teuer. Unser Tipp: Erstellen Sie ein rechtssicheres Testament, indem Sie sich mit einem auf Familienrecht spezialisierten Anwalt (Beispiel: http://www.fuchs-fuchs.de/anwalt.htm) auf Stundenbasis beraten lassen. Das ist meist spürbar günstiger und ebenso hochwertig wie die Lösung beim Notar.

 

 

Was ist ein Erbschein?

 

Ein Erbschein muss beim Nachlassgericht des letzten Wohnsitzes des Verstorbenen beantragt werden. Er ist wichtig um zum Beispiel gegenüber Banken oder Gerichten über das vererbte Vermögen verfügen zu können. Teilweise ist bei einem notariellen Testament der Erbschein entbehrlich.

 

 

Und wenn nur Schulden vererbt werden?

 

Eine Erbschaft kann auch immer ausgeschlagen werden. Aber Achtung: dafür gilt eine unter Umständen knappe Frist von nur 6 Wochen nach Kenntnis der Erbschaft. Spätestens dann muss beim Nachlassgericht eine entsprechende Erklärung abgegeben werden. Gibt es keine weiteren Erben, fällt das Erbe an den Staat. Sein Vorteil: er haftet selbst nur maximal in Höhe der Erbschaft, höhere Schulden werden durch den Staat nicht beglichen – Pech für die Gläubiger.

 

 

Und die Steuern beim Erben?

 

An die Steuern muss möglichst schon vor Eintritt des Erbfalls gedacht werden. Dann lassen sich diese möglicherweise noch vermindern oder ganz vermeiden. Grundsätzlich möchte der Fiskus seinen Anteil am vererbten Vermögen haben, es gelten jedoch unterschiedliche Freibeträge und Steuersätze, abhängig von Erbschafts-Steuerklassen und Höhe des vererbten Vermögens. Zusätzlich werden noch spezielle Regelungen angewandt, wie Versorgungsfreibeträge im Erbfall für Ehegatten (256.000 Euro) oder für Kinder unter 27 Jahren (zw. 10.300 und 52.000 Euro) sowie Hausratsfreibeträge (42.000 Euro für Steuerklasse I). Andere bewegliche körperliche Gegenstände außer Bargeld, Münzen, Wertpapieren, Edelmetallen bleiben bis 12.000 Euro steuerfrei.

 

Auch die Kosten für Beerdigung, Grabdenkmal, Grabpflege, Testamentseröffnung und Erbschein sind pauschal mit 10.300 Euro abziehbar.

 

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Ehepartner stehen außerhalb der Erbordnung und werden immer bedacht. Ansonsten gilt: 2. Ordnung erbt nur, wenn niemand der 1. Ordnung da ist. 3. Ordnung erbt nur, wenn niemand der 1. oder 2. Ordnung da ist (Grafik: Grünes Geld GmbH)

 

 

 

 

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Welche Freibeträge gelten für wen? (Keine Vollständigkeit, keine Gewähr, Grafik: Grünes Geld GmbH)

 

 

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Unterschiedliche Steuersätze für die unterschiedlichen Erbschaftssteuer-Klassen (Grafik: Grünes Geld GmbH)

 

 

 

 

Erben und Schenken – wieso wird das häufig zusammen erwähnt?

 

Prinzipiell verstehen Normalbürger darunter zwei unterschiedliche Dinge. Steuerlich werden die beiden Fälle Erben und Schenken aber zunächst gleich behandelt. Im Detail gibt es allerdings – zunächst unscheinbar anmutende – Unterschiede. So befinden sich Eltern und Großeltern bei Erbschaften in der Steuerklasse I mit einem Freibetrag von 100.000 Euro und relativ niedrigen Steuersätzen wieder. Kommt es allerdings zu einer Schenkung statt zur Erbschaft, sind beide in Steuerklasse II mit nur  noch 20.000 Euro Freibetrag und höheren Steuersätzen. Das kann schnell mehrere zehntausend Euro Unterschied ausmachen.

 

 

Sollte man überhaupt aus steuerlichen Gründen schenken?

 

Nachdem Schenken steuerlich eher schlechter als Erben behandelt wird, stellt sich die Frage, ob sich Schenken lohnt. In vielen Fällen ja, denn beim Schenken gelten 10jährige Fristen für die Freibeträge. Man kann also einen Freibetrag nutzen, wartet 10 Jahre, und kann ihn dann wieder nutzen. Damit können auch große Vermögen, gut geplant, steuerfrei übergeben werden.

 

Allerdings ist verschenktes Vermögen in der Regel aus dem Zugriff des Schenkenden entzogen, so dass dieser Schritt gut überlegt sein will. Allerdings gibt es dazu einige intelligente Lösungen, die die Schenkung zulassen, und gleichzeitig die Zustimmung des Schenkenden über die Verwendung des Erbes benötigen. Sprechen Sie uns für dieses Lösungen direkt an (Kontakt).

 

 

Was sind Pflichtteile?

 

Pflichtteile sind Geldansprüche in halber Höhe dessen, was nahen Angehörigen laut gesetzlicher Erbfolge zugestanden hätte.

 

Diese können verlangt werden, wenn die Betroffenen von der Erbfolge ausgeschlossen wurden. Als nahe Angehörige gelten in diesem Fall:

 

– die Abkömmlinge des Erblassers
– die Eltern des Erblassers
– der Ehegatte des Erblassers
– eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartner

 

Pflichtteile können unter Umständen zu Liquiditätsengpässen bei den Beerbten führen. Pflichtteilsansprüche können kaum ausgeschlossen werden. Allerdings können Schenkungen zur Übertragung des Vermögens genutzt werden. Bei Schenkungen gilt: 10% des verschenkten Vermögens werden pro Jahr gestrichen, nach 10 Jahren ist also kein Vermögen für den Pflichtteilsanspruch mehr vorhanden.

 

 

 

 

erben und schenken

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.