Archiv für die Kategorie ‘Nachhaltigkeit’

7 schöne Herbstwanderungen

Freitag, 13. Oktober 2017
Zusammenfassung: Wandern ist ein beliebter Freizeitsport bei Jung und Alt. Naturnähe, Entdeckerfreude und Entspannung gehen hier Hand in Hand. Auch die Tourismusregionen in Deutschland begegnen diesem Dauertrend und entwickeln immer wieder neue und reizvolle Wanderwege. Positiv für Umwelt und Klima: Beim Wandern werden meist nahe Ausflugsziele gewählt. Bei weiteren Entfernungen ist meist eine umweltschonende Anreise, beispielsweise mit der Bahn, möglich.

 

… auf in den goldenen Herbstwald!

 

Schon Altmeister Goethe wusste „Willst du immer weiter schweifen? – Sieh, das Gute liegt so nah.“ – Vielleicht hatte er bei seinen Worten den Taunus vor Augen, von dessen höchster Erhebung, dem Großen Feldberg, sich ein herrlicher Panoramablick bis zu seiner Geburtsstadt Frankfurt am Main bietet.

 

Vielleicht hatte Goethe auch den Thüringer Wald bei Weimar im Blick und wünschte sich ausgedehnte Wanderungen in Richtung Ilmenau. Wo immer der Dichterfürst auch gewandelt sein mag, dass das „Gute“ nahe liegt, zeigt die immense Zahl der regionalen Wanderwege, die in den Tourismusregionen Deutschlands stetig weiter ausgebaut werden. Dabei lockt nicht nur der rund 28 Kilometer lange Goethewanderweg, der von Weimar bis Großkochberg führt und auf dem der junge Dichter häufig gewandert sein soll.

 

 

Dauertrend Wandern

Wandern ist seit vielen Jahren der Dauerbrenner unter den proklamierten Trendsportarten. Und das mit einigem Recht, denn kaum eine andere Freizeitsportart bietet für nahezu jede Altersgruppe und jede Kondition so vielfältige Möglichkeiten. Darüber hinaus ist Wandern kostengünstig und umweltschonend, wirkt entschleunigend und beruhigend. Durch das gemäßigte Tempo beim Wandern lassen sich die vielfältigen Eindrücke der Landschaft sowie die Besonderheiten der Tier- und Pflanzenwelt genießen.

 

Je nach Zeit und Geschmack, lassen sich Wanderungen von wenigen Stunden angefangen auf ganze Urlaubswochen ausdehnen. Ob spontan im heimischen Wald oder gut vorbereitet auf Wanderwegen – zu Fuß die Welt entdecken, ist auf viele Arten möglich.

 

 

Wandern ist gesund

Wer bereits diverse Wandertouren hinter sich hat, wird mit der Vorbereitung wenig Mühe haben. Das A und O sind dabei das angemessene Schuhwerk. Wanderschuhe sollten bei längeren Spaziergängen oder im Alltag bereits gut eingelaufen und dem Gelände und der Jahreszeit angemessen sein. Aber auch Barfußwandern hat sich in den letzten Jahren zum Trend entwickelt.

 

Wer nicht zu einer größeren Treckingtour aufbricht, sollte außerdem auf leichtes Gepäck achten. Immer mit dabei sein sollte jedoch eine Trinkflasche, denn Durst ist schlimmer als Heimweh. Auch ein Schutz gegen Regen und Sonne gehört in den kleinen Wanderrucksack. Außerdem ist eine kleine Notfallapotheke mit Verbandszeug, Blasenpflaster, einem Mittel gegen Insektensticke sowie einer Alu-Decke sinnvoll.

 

Wanderstöcke sind eine Geschmacksfrage, für Wanderanfänger aber durchaus empfehlenswert, denn sie entlasten die Gelenke. Wer zum ersten Mal – oder zum ersten Mal nach langer Zeit – eine größere Tour plant, sollte sich nicht gleich zuviel zumuten. Zehn bis 15 Kilometer sind für Anfänger mehr als ausreichend. Schließlich soll Wandern einen angenehmen Ausgleich in der Freizeit schaffen und nicht zu einem Gewaltmarsch ausarten. Viele Touren lassen sich nach den eigenen Bedürfnissen abkürzen, aber auch verlängern.

 

 

Hinterlasse nichts außer Fußspuren

Bunt sind schon die Wälder …

Wandern wirkt sich kaum invasiv auf die Umwelt aus. Und das ist auch gut so. Wanderer sollten außer ihren Fußspuren nichts auf dem Weg hinterlassen, Schutz- und Ruhezonen respektieren und etwaige Abfälle mitnehmen.

 

Gut für Natur- und Klima ist es auch, wenn der Weg zur Wanderstrecke möglichst Emissionsarm bewältigt werden kann. Wandergruppen sollten entsprechend Fahrgemeinschaften bilden. Außerdem bietet die Bahn mit der Aktion Fahrtziel Natur eine gute Möglichkeit, klimaneutral interessante Wandergebiete zu erreichen.

 

 

Per Pedes in den goldenen Herbst

Gerade der Herbst bietet sich als Wanderzeit an. Gemäßigte Temperaturen und wunderbare Farbspiele in den heimischen Mischwäldern versprechen Wohlfühlerblebnisse in der Natur. Ob Fernwanderwege, beziehungsweise Teilstrecken, ausgewählte Tagestouren, Pilger – oder Themenwege – Wandern ist eine Einladung des Lebens, die man nicht ausschlagen sollte. Oder, um noch einmal Johann Wolfgang von Goethe zu bemühen: „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“

 

Viele Tourismusregionen in Deutschland entwickeln immer wieder neue und reizvolle Wanderwege und stellen dazu vielfältiges Karten- und Informationsmaterial zusammen. Aus der großen Anzahl der Wanderangebote lassen sich schwer die schönsten herausziehen, denn Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Daher präsentieren wir sieben schöne Wanderwege aus unterschiedlichen Regionen – längere und kürzere Strecken, von Norden nach Süden, von Westen nach Osten, zum neu- und wiederentdecken. Wir wünschen einen goldenen Herbst.

 

 

1. Start im hohen Norden: Der Heidschnuckenweg

Heidschnucken – das etwas andere Schaf.

Wie der Name schon hoffen lässt, dieser Wanderweg führt an mehr als 30 Weideflächen von Heidschnucken vorbei. Die äußerst genügsame Schafrasse ist typisch für den Norden und ein beliebter lebendiger Landschaftspfleger.

 

Start des insgesamt 223 Kilometer langen Themenwegs ist Hamburg-Fischbeck. Von dort aus schlängelt sich der Heidschnuckenweg durch die Lüneburger Heide. Besonders reizvolle Punkte auf der Strecke sind der Wilseder Berg bei Bispingen – mit 169 Metern über dem Meeresspiegel immerhin die höchste Erhebung in der ansonsten recht flachen Heidelandschaft, entlang an Mooren und Findlingen. Weiteres Highlight der Strecke ist das romantische Müden an der Örtze. Der weitläufige Wild- und Abenteuerpark lässt auch die Herzen kleinerer Wanderer höher schlagen. Der Weg führt auch durch den Wacholderwald bei Müden, einer Fläche, die durch den baumartig gewachsenen Wacholder Seltenheitswert genießt. Ziel des Heidschnuckenwegs ist die alte Fachwerk- und Residenzstadt Celle, 2017 immerhin als erste Stadt Norddeutschlands als „Nachhaltig Destination“ zertifiziert.

 

 

2. Naturparkroute im Nord-Osten: Märkische Schweiz

Bezaubernde Libellenvielfalt.

Der Marketingbegriff Schweiz steht bei immerhin 105 Gegenden in Deutschland für besondere landschaftliche Schönheit. Eine der bekanntesten ist dabei die Märkische Schweiz im Herzen Brandenburgs. Schon Theodor Fontane schwärmte für die Gegend und setzte ihr in seinem Werk „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ ein literarisches Denkmal.

 

Eine reizvolle Tageswanderung bietet sich auf der Naturparkroute Der zertifizierte Wanderweg beginnt am Schermützelsee und führt durch wilde Schluchten, Hügel und Täler. Dabei bietet die heimische Pflanzen – und Tierwelt unbeschreibliche Eindrücke, denn der Wanderweg führt durch das Reich von Bibern, Schwarz- und Weißstörchen, Seeadlern und Kranichen. Darüber hinaus sind um den See herum mehr als 50 Libellenarten beheimatet.

 

 

3. Gruseliges – nicht nur für Halloween: Der Harzer-Hexen-Stieg

Eigentlich ist der Harz das klassische Ausflugsziel zur Walpurgisnacht am 30. April jeden Jahres. Aber auch im Herbst bieten die Etappen des knapp 100 Kilometer langen Harzer-Hexen-Stiegs zauberhafte Erlebnisse durch die Bergwelt des Nationalparks Harz. Eine besonders schöne Etappe ist die 32 Kilometer lange Südliche Brockenumgehung. Hier führen relativ ebene Wanderwege um den höchsten Berg des Harzes. Start ist am Nationalpark Besucherzentrum Torfhaus. Von dort geht es durch lichten Hochwald über den Märchenweg in Richtung St. Andreasberg. Hier lädt die Grube Samson ein, mehr über den historischen Silberbergbau zu erfahren.

 

 

4. Irgendwo im Nirgendwo: Der Eifelsteig

Ziel der Wanderung: Trier.

Im Westen Deutschlands stellt die Eifel ein gelungenes Beispiel für die umweltgerechte Konversion eines ganzen Landstrichs dar. Einst riesiges militärisches Sperrgebiet und Truppenübungsplatz der NATO, heute attraktiver Nationalpark mit hoher Freizeitqualität und intakter Natur.

 

Der insgesamt 313 Kilometer lange Eifelsteig führt vom Aachener Kaiserdom bis zur Porta Nigra in Trier. Unter dem Motto erweist „Wo Fels und Wasser dich begleiten.“, führt der Eifelsteig durch das Hochmoorgebiet Hohes Venn, durch Waldgebiete und die Vulkaneifel mit ihren imposanten Maaren. Für eine Tagestour bietet sich die 17 Kilometer lange Schlussetappe des Eifelsteigs an. Mit einem leichten Auf und Ab verläuft die Strecke durch das Butzerbachtal, entlang kleiner Wasserfälle über eine – absoluter Höhepunkt des Weges – 30 Meter lange Seilhängebrücke. Auf dem weiteren Weg nach Trier treffen Wanderer nicht nur auch faszinierende Naturschönheiten, sondern begegnen Relikten aus der Römerzeit.

 

 

5. Mehr als nur Schafe: Die Rhön

Fliegerdenkmal auf der Wasserkuppe/Rhön.

Wie die Eifel, hatte auch die Rhön als eher strukturschwaches Gebiet mit seinem Ruf zu kämpfen. Die engagierten Bemühungen um Umweltschutz und naturnahen Tourismus zahlen sich jedoch in beiden Gegenden mittlerweile aus. Wer bei der Rhön immer noch nur an Schafe denkt, schränkt seine Sicht stark ein, denn das Mittelgebirge, das sich über die drei Bundesländer Bayern, Hessen und Thüringen erstreckt, hat sehr viel mehr zu bieten.

 

Auf dem rund 180 Kilometer langen Premiumwanderweg Hochröhner erleben Wanderer eine wunderbare Mischung aus Grünland, Buchenwäldern, Basaltseen und Hochmooren. Als Tagestour bietet sich die 14 Kilometer lange Teilstrecke durch die Kuppenrhön an. Entlang an der Quelle der Fulda, führt der Weg auch zum höchsten Berg Hessens, der Wasserkuppe, dem Berg der Segelflieger.

 

 

6. Unterwegs im „Ländle“: Der Albsteig

Während die nördlichen Mittelgebirge noch mit gemäßigten Steigungen aufwarten, wird Wanderern in Süddeutschland etwas mehr abgefordert. Ein Klassiker außerhalb des alpinen Raums ist dabei der 350 Kilometer lange Albsteig. Der Wanderweg führt von Tuttlingen über die nördliche Steilstufe der Schwäbischen Alb bis nach Donauwörth.

 

Wer unterwegs neben der Natur auch gerne auch geschichtliches genießt, kommt hier voll auf seine Kosten. Der Albsteig führt über einige romantische Burgen und Schlösser. Unbedingt sehenswert ist dabei die Burganlage der Hohenzollern, an der die 13. Etappe des Albsteigs von Jungingen bis Albstadt vorbeiführt.

 

 

7. In der bayerischen Wildnis: Das Altmühltal

Ein kleiner Abstecher in den Kletterwald.

Zwar auch in Süddeutschland, doch nahezu eben, sind die Pfade im bayerischen Altmühltal. Der rund 200 Kilometer lange Altmühltal-Panoramaweg führt von Gunzenhausen bis Kelheim und bietet eine Vielzahl von reizvollen Teilstrecken und Rundwanderwegen, so dass für nahezu jeden Wanderer ein besonderes Naturerlebnis möglich ist.

 

Eine Besonderheit des Altmühltals sind die naturbelassenen Buchenwälder und die wilden Steinbrüche und Feldformationen am Weg. Sehr geeignet für Familien ist der neun Kilometer lange Rundweg bei Pappenheim, der durch den Pappenheimer Weinberg in den Wald zu einem Klettergarten führt.

 

 

Der Weg ist das Ziel

Wissen, wo es lang geht!

Die besondere Beliebtheit des Wanderns liegt in der ausgewogenen Bedeutung von Weg und Ziel. Ankommen ist schön, unterwegs sein aber auch. Um nicht das Ziel vor den Augen zu verlieren, haben die regionalen Tourismusverbände ausgezeichnete Wegzeichen und umfangreiches Informationsmaterial entwickelt.

 

Schön wäre es, wenn es in allen Lebensbereichen so klare Wegweiser gäbe. Gerade bei komplexen Entscheidungen, wie beispielsweise bei der Altersvorsorge und dem Vermögensaufbau wünschen sich viele Menschen mehr Orientierung. Denn,  „welche Anlageform passt zu mir“ und „wie wirkt mein Geld sinnvoll ökologisch und sozial“ – das sind Fragen, die heute viele Anleger umtreibt.

 

Grünes Geld, erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen hat dazu einen ersten Wegweiser entwickelt: den Grünes Geld Test. So kann jeder unverbindlich eine erste Orientierung erhalten und dann den gewünschten Weg einschlagen.

 

 

 

 

Carmen Junker   Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Serie: Element Luft – Unsichtbar und dennoch wirkungsvoll

Dienstag, 10. Oktober 2017
Zusammenfassung: Luft ist – neben Erde, Feuer und Wasser - eines der klassischen vier Elemente. Luft steht für Schnelligkeit, Flexibilität und Erneuerung. Eigenschaften, die auch in der modernen Energiewirtschaft genutzt werden. Als Windenergie spielt das lebenswichtige Element eine tragende Rolle in der Energiewende.

 

 

Das Element Luft steht für Leichtigkeit und Offenheit.

„Von Luft allein kann man nicht leben!“, so lautet ein altes Sprichwort. Quintessenz dieser bodenständigen Lebensweisheit ist, dass das Element Luft – unsichtbar und unfassbar, niemanden ernähren kann. Der Verfasser dieses Sprichwortes hängt also eher dem Element Erde an, das wir in unserer kleinen philosophischen Serie zu den vier Elementen in der vergangenen Woche behandelt haben.

 

Sicher ist Luft allein zum Leben zu wenig – doch ohne Luft geht es definitiv nicht. Weder spirituell noch wissenschaftlich. Denn zum einen bildet das ausbalancierte Zusammenspiel der Elemente und ihrer unterschiedlichen Eigenschaften die Basis allen Seins. Selbst der griechische Philosoph Anaximenes von Milet, der Luft als Urstoff allen Seins sah, räumt die Bedeutung und Wichtigkeit der anderen Elemente in seinen Betrachtungen mit ein. So entstanden in seiner Gedankenwelt die Elemente Erde (Gestein), Feuer und Wasser aus der Luft.

 

Zum anderen ist die Luft als Atemluft eine unabdingbare Grundlage des biologischen Lebens. Bereits in der christlichen Schöpfungsgeschichte haucht Gott Adam den „Odem des Lebens“ ein und machte ihn so zum Menschen.

 

 

Es liegt was in der Luft

Luft ist unsichtbar, hinterlässt aber Spuren.

Streng wissenschaftlich gesehen ist Luft ein sehr ungenauer Ausdruck. Im Allgemeinen bezeichnet Luft das Gasgemisch unserer Erdatmosphäre. Damit besteht das philosophische Element Luft zum größten Teil aus dem chemischen Element Stickstoff – immerhin rund 78 Prozent – und zu einem kleineren Teil aus dem Element Sauerstoff (rund 21 Prozent). Den Rest machen Edelgas, Kohlenstoffdioxid und Spuren anderer Gase aus. Ohne dieses Gasgemisch ist kein Leben möglich.

 

Umgangssprachlich steht Luft jedoch auch schlichtweg für Wind. Frische Luft und frischer Wind sorgen Bewegung und Veränderungen in der Natur. Dabei entstehen Winde durch die unterschiedlichen Temperaturen in den Luftschichten. Etwa, weil die Sonneneinstrahlung die Erde unterschiedlich erwärmt. Entsprechend strömt beispielsweise heiße Luft vom Äquator zu den kälteren Polen. In Küstengebieten entstehen am Morgen Winde durch die wärmere Landluft, die aufsteigt und in deren Lücke die kühlere Seeluft strömt. Am Abend dreht sich dieser Effekt um, dann weht der Wind vom Land in Richtung Meer, wo sich die Luft wieder über dem Wasser abkühlt.

 

 

Die Leichtigkeit des Seins

Die grundlegende Bedeutung der Luft für das Leben auf der Erde und die natürlichen Kreisläufe der Winde, machen Luft zum Element der Flexibilität, Schnelligkeit und Veränderung. In der mittelalterlichen Alchemie wurde dem Element Luft das Metall Quecksilber beigeordnet, das einzige im natürlichen Zustand flüssige Metall, das auf seine Umgebungstemperatur rasch reagiert.

 

Das Element Luft steht in der vier-Elementen-Theorie für Leichtigkeit, Flüchtigkeit und Beweglichkeit. Was wie Anforderungen an moderne Manager klingt, hat aber auch Schattenseiten. Denn die Kehrseite steht für Unzuverlässigkeit und Sprunghaftigkeit. Der sprichwörtliche Luftikus steht noch immer für eine besonders leichtsinnige Person.

 

Wer sich jedoch im Wind treiben lässt, sieht viel von der Welt, erhält auch einen Blick aus einer anderen Perspektive und steht ständig in immer neuem Kontakt und Austausch mit Welt. Dem entsprechend ist Luft auch das Element der Kommunikation. Wenn das Luftelement im Menschen ausbalanciert ist, so die kosmische Philosophie, verfügen Menschen über Lernfähigkeit, Offenheit und einen wachen Geist. Veränderungen werden dann positiv und als Chance wahrgenommen. „Luftmenschen“ erleben eine Leichtigkeit des Seins, sind humorvoll und ausgeglichen mit sich und der Welt.

 

Ein schlecht ausbalanciertes Luftelement führt dagegen zu Reiz- und Informationsüberflutung sowie Haltlosigkeit und muss erst wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

 

 

Frei wie der Wind

Das Luftwesen Adler ist in vielen Kulturen Wappen- und Symboltier.

Das Element Luft übt auf Menschen eine besondere Faszination aus, denn während Laufen und Schwimmen für viele Menschen möglich ist, ist selbst fliegen zu können ein Menschheitstraum, der nur mit aufwändigen technischen Hilfsmitteln in der Moderne möglich wurde.

 

Daher beflügeln fliegende Luftwesen seit Urzeiten die Phantasie der Menschen. Angefangen bei den Luftgeistern der griechisch-römischen Mythologie, über die Engel im Christentum bis hin zu den Feen und Elfen des Volksglaubens, die an Faszination kaum eingebüßt haben. Luftwesen standen auf der Seite des Guten und der Natur. Standen Menschen in Notlagen bei und waren teilweise auf für die Phänomene der Lüfte, also Stürme und Unwetter, verantwortlich.

 

In vielen Kulturen übernahmen auch Vögel – als natürliche Wesen der Lüfte – die Verbindung zwischen Menschen und Geister- oder Götterwelt. So standen die beiden Raben Odins bei den Germanen für Weisheit, bei vielen Stämmen der Ureinwohner Nordamerikas wurde der Adler als Totemtier verehrt. Seine majestätische Erscheinung hat den Adler bis in die heutige Zeit zu einem weitverbreiteten Wappentier und einem Symbol von Freiheit und Unabhängigkeit gemacht.

 

 

Der Traum vom Fliegen

Die Kehrseite der grenzenlosen Freiheit: enorme CO2-Emissionen.

Der alte Menschheitstraum, sich frei wie ein Vogel in die Lüfte zu erheben, ist mittlerweile Realität geworden. Flugverkehr ist aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Die Schattenseite dieser Entwicklung, sind die enormen Mengen der klimaschädlichen Abgase durch die Verbrennung von Flugbenzin. Besonders fatal: die Auswirkungen dieser Emissionen sind in Flughöhe rund dreimal größer als am Boden. Damit wird der Treibhauseffekt entsprechend vergrößert.

 

Mittlerweile beträgt der Gesamtanteil des Flugverkehrs an der globalen Erwärmung immerhin bereits 5 Prozent, die Wachstumsraten entwickeln sich dabei jedoch rasant nach oben: in den vergangenen 25 Jahren haben sich die CO2-Emissionen durch den Flugverkehr bereits verdoppelt.

 

Getragen wird diese Entwicklung zum einen durch einen veränderten Lebensstil. Kurzreisen mit dem Flieger sind sehr viel billiger und – damit auch für viele Menschen – erschwinglicher geworden.

 

Darüber hinaus hat auch der Frachtverkehr mit dem Flugzeug stark zugenommen: Rund 30 Millionen Tonnen Fracht – häufig exotische Früchte – werden pro Jahr auf dem Luftweg befördert.

 

 

Fossile Energien sorgen für „dicke Luft“

Das Beispiel des zunehmenden Flugverkehrs zeigt, das Element Luft eröffnet Möglichkeiten und beflügelt Erfindergeist. Gleichzeitig gerät das Element Luft eben durch diese Entwicklungen auch zunehmend in Gefahr.

 

Denn der massenhafte Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) sorgt zunehmend für „dicke Luft“ in der Erdatmosphäre. Zwar ist CO2 wichtig als Kohlenstofflieferant für die Photosynthese und damit für das Pflanzenwachstum, jedoch hat der hohe Verbrauch fossiler Brennstoffe seit der Industrialisierung dazu geführt, dass der Kohlendioxidgehalt in der Erdatmosphäre um mehr als 40 Prozent zugenommen hat. Die hohe CO2-Konzentration zeichnet für den Anstieg der globalen Erderwärmung verantwortlich.

 

Das besondere am Element Luft ist jedoch, dass es selbst auch einen Weg vorgibt, dem anthropogenen – als von Menschen verursachten – Treibhauseffekt entgegenzuwirken. Die Lösung: die konsequente Nutzung Erneuerbarer Energien, in diesem Falle der Windenergie.

 

 

Frische Luft sorgt für Veränderung

Windkraftanlagen nutzen die positive Energie der Luft.

Windkraftanlagen bringen eine frische Brise in den Energiemarkt. Denn obwohl die Energiewende in Deutschland eine beschlossene Sache ist, muss die Infrastruktur zur Gewinnung von sauberem, sicheren und klimafreundlichem Strom noch weiter leistungsfähig ausgebaut werden.

 

Windenergie spielt dabei im Mix der erneuerbaren Energieträger eine herausragende Rolle. Denn keine andere Art der Energiegewinnung blickt auf eine so lange Geschichte zurück. Die Kraft aus den Lüften wird bereits seit Jahrtausenden genutzt, um die Arbeit zu erleichtern. Dabei halten die Kräfte der Luft die Flügel der Windmühlen unablässig in Bewegung.

 

Eine bewährte Technologie also, die sich in den letzten Jahrhunderten immer weiter verfeinert hat. Die Windräder wurden immer effizienter, größer und höher. Die gewonnene Energie kann gespeichert und in die immer leistungsfähigeren Netze eingespeist werden.

 

Damit wird Luft wieder seinen Elementen-Eigenschaften gerecht und sorgt für Verbindung und Kommunikation. Durch die umweltfreundliche Art der Stromerzeugung, steht Luft auch weiter für Naturnähe und hilft dabei, die globalen Klimaschutzziele zu erreichen.

 

Aber nicht nur die Bewahrung von Umwelt und Klima sind überzeugende Argumente für die Windenergie. Sie ist darüber hinaus auch extrem kostengünstige Art der Energiegewinnung. Und eine erfolgreiche dazu: Aktuell sichern rund 28.000 Windkraftanlagen bereits 14,5 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland. Dabei ist das enorme Potenzial dieser Art der Energiegewinnung noch längst nicht ausgeschöpft. Laut einer Untersuchung des Umweltbundesamtes sind in Deutschland rund 14 Prozent der Landfläche für den Aufbau und Betrieb von Windenergieanlagen geeignet. Nach einer Berechnung der Agentur für Erneuerbare Energien, können bereits auf 0,75 Prozent Landfläche gut zwanzig Prozent des deutschen Strombedarfs erzeugt werden. Eine hundertprozentige Abdeckung des nationalen Energieverbrauchs ist also theoretisch möglich. Auch in der Praxis zeigt sich eine hohe Akzeptanz der Windkraft als Energielieferant. Mögliche Schwankungen in der Energieproduktion durch windärmere Zeiten können durch den Mix der Erneuerbaren Energien leicht ausgeglichen werden. Auch hier zeigt sich, dass eine Ausbalancieren der unterschiedlichen Kräfte – zu einem optimalen Ergebnis führen.

 

Da Windräder vergleichsweise wenig Fläche verbrauchen – schließlich spielt sich die Energiegewinnung in luftigen Höhen ab – kann gleichzeitig an den Standorten auch Landwirtschaft betrieben werden. Ein weiteres Plus, denn auch das Element Erde findet hier seine Berechtigung.

 

 

In Windräder investieren, statt Luftschlösser bauen

Das Element Luft beflügelt den Ausbau der Windenergie und sorgt für eine saubere Umwelt und ein gesundes Klima. Wer sich dem Element Luft verbunden fühlt und die Erdatmosphäre nachhaltig erhalten und schützen will, sollte keine Luftschlösser bauen, sondern lieber in Windparks investieren.

 

Denn Windenergie ist nicht nur eine intelligente Art der Energiegewinnung, sondern auch eine attraktive Art der Geldanlage. Begünstigt durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), zählen Investments in Windenergie in Deutschland zu einer hocheffizienten Assetklasse.

 

Dabei bieten sich vielfältige Möglichkeiten der nachhaltigen Geldanlage. Bereits ab 100 Euro monatlich eröffnet das Klima Monatssparen die Möglichkeit, am Erfolg der erneuerbaren Energien mitzuwirken und zugleich davon zu profitieren. Ab 5.000 Euro ist darüber hinaus die Klima Geldanlage möglich.

 

Noch unmittelbarer ist jedoch die Beteiligung an einem Windenergieprojekt. Durch die Investition in einen Sachwert aus dem Bereich der Windenergie haben Anleger sind Anleger direkt in den Ausbau dieser Energiequelle einbezogen.

 

Grünes Geld, erfahrener Anbieter von Investments im Bereich der Erneuerbaren Energien, verfügt über ein breites Angebot von Windprojekten. Außerdem halten die Experten in Sachen nachhaltiger Investments rund 300 weitere interessante Geldanlagen bereit, die eine sinnvoll ökologisch und sozial Wirkung erzielen.

 

Finden Sie Ihre Möglichkeiten, das Element Luft zu unterstützen und machen Sie den Grünes Geld Test.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Streuobstwiese – Die kleine Kulturlandschaft vor der Haustüre

Freitag, 06. Oktober 2017
Zusammenfassung: Streuobstwiesen sind wichtige Biotope für geschützte und seltene Pflanzen und Tiere. Doch die traditionelle Arte des Obstbaus ist selbst bedroht. Seit einigen Jahren beleben Naturschützer und Kommunen mit vielfältigen Projekten die Streuobstkultur wieder. Dabei hilft eine professionelle Vermarktung der Erzeugnisse dabei, die Kulturlandschaft langfristig zu erhalten.

 

Natrüliche Vielfalt statt Einfalt.

Streuobstprojekte boomen bundesweit. Viele Gemeinden engagieren verstärkt in diesem Bereich und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt und zum Klimaschutz. Ein wichtiges Thema, denn gerade in der Diskussion um das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP im vergangenen Jahr wurden immer wieder kritische Stimmen laut, dass Konzerne verstärkt ertragreiche Monokulturen durchsetzen und damit die gewachsene Vielfalt an Obstsorten stark einschränkt. Dabei wären besonders alte Sorten betroffen, die – um in der Wirtschaftssprache zu bleiben – nur „eine geringe Performance“ hinlegen.

 

Eine ganze Welt – nur noch mit den Apfelsorten Granny Smith und Pink Lady? – Das lehnen viele Verbraucher ab. Dennoch werden im Handel von den in Deutschland beheimateten 2.000 Apfelsorten nur sieben regelmäßig angeboten. Mit den Streuobstprojekten werden viele alte Obstsorten  geschützt und lokal wirtschaftlich genutzt.

 

Moderne Klassiker des Streuobstbaus sind ganz klar Apfelbäume. Aber auch die vielfältigen regionalen Birnensorten, Pflaumensorten, wie Renekloden und Mirabellen sowie Süß- und Sauerkirschen können sich auf den locker bepflanzten Streuobstwiesen voll entfalten.

 

 

Die Streuobstwiese – Vielfalt als traditionelles Konzept

Die Streuobstwiese ist das traditionelle Gegenkonzept zur Obstbaumplantage. Statt einer Vielzahlt robuster – oft niedriger – Obstbäume mit den gleichen Sorten, stehen auf der Streuobstwiese verschieden hochstämmige Obstbaumarten, die sich in Alter und Sorte unterscheiden. Und statt in Reih und Glied stehen die Bäume in der Landschaft verstreut.

 

Aber nicht allein Obst gedeiht auf den Streuobstwiesen. Im Allgemeinen wird die landwirtschaftliche Fläche der Streuobstwiese mehrfach genutzt. Neben dem Obstbau, der sogenannten Obernutzung, wird auch die Wiese gemäht und die Mahd zu Heu getrocknet, die sogenannte Unternutzung. Teilweise dienen die Wiesenflächen auch als Weideland.

 

Die umweltverträgliche Bewirtschaftung der Streuobstwiesen eröffnet darüber hinaus auch die Möglichkeit, Teile der Wiese als Nutzgarten anzulegen oder Bienenkästen aufzustellen. Diese dienen zum einen der Bestäubung der Obstbäume, zum anderen der Imkerei.

 

Nicht zuletzt bietet die natürliche Anlage einer Streuobstwiese auch einen ungestörten und geschützten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Experten der Arbeitsgemeinschaft Streuobstwiesen e.V. gehen davon aus, dass mehr als 3.000 Tierarten die traditionellen Obstwiesen als Biotop nutzen. Eine positive Entwicklung, denn in ihrem Bestand bedrohte Arten, wie beispielsweise der Wendehals, konnten sich in den letzten Jahren wieder erholen. Sowohl Spinnen und Insekten, als auch vielfältige Vogel- und Fledermausarten sowie kleine Säugetiere, wie beispielsweise Igel und Feldmäuse, finden in Streuobstwiesen wieder einen artgerechten Lebensraum. Darüber hinaus finden hier vielfältige Pflanzen – unter anderem auch Wildkräuter einen Platz. Pestizide und Dünger werden auf umweltverträglich bewirtschafteten Streuobstwiesen nicht eingesetzt.

 

 

Geschichte der Streuobstwiesen

Äpfel zählen zu den beliebtesten Streuobstsorten.

Streuobstwiesen waren über viele Jahrhunderte hinweg ein Teil der gewachsenen Kulturlandschaft. In ländlichen Gemeinden prägten hochstämmige Obstbäume das Erscheinungsbild der Landschaft. Auch um Dörfer und Städte zog sich oft ein breiter Streifen mit locker bepflanzten Obstbäumen.

 

Die traditionelle Art des Obstbaus auf einer weitläufigen Wiesenlandschaft, hatte vor allem im 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine wichtige kulturelle und ökologische Bedeutung. Neben den Streuobstwiesen waren zu dieser Zeit, vor allem in Franken, Baden, Sachsen-Anhalt und Brandenburg, auch Streuobstäcker verbreitet. Diese waren vor allem in ehemaligen Weinbaugebieten zu finden und trugen dort zu einer vielfältigen Landschaftsnutzung bei. Bekanntestes Beispiel ist der noch immer beliebte Weinbergpfirsich.

 

Durch das rasante wachsen der Städte ab den frühen sechziger Jahren und dem stetig steigenden Bodenbedarf im Straßen- und Siedlungsbau wurden die alten Streuobstwiesen immer stärker zurück gedrängt. Hinzu trat die Entwicklung, die Landwirtschaft zunehmend effizienter zu gestalten. Entsprechend setzten sich Obstplantagen mit neuen Wirtschaftssorten immer mehr durch. Dabei verlangen die Niederstammkulturen der Plantagen nach einem intensiven Einsatz von Düngern und Pflanzenschutzmitteln. Diese Entwicklung ging ganz klar auf Kosten der Artenvielfalt. Wohlschmeckende, jedoch schlecht lagerfähige oder anfällige Obstsorten gerieten immer mehr in Vergessenheit.

 

 

Neuentdeckt und geschätzt …

Seit den achtziger Jahren setzen sich Naturschutzverbände, wie beispielsweise der NABU oder der BUND für die Wiederbelebung der Streuobstwiesen ein. Naturschützer, Landwirte und kleiner Keltereien schlossen sich vermehrt dieser Forderung an.

 

Der Schutz und die Förderung der Streuobstbestände in Deutschland wurde auch verstärkt von vielen Städten und Gemeinden unterstützt. Die Idee der Wiederbelebung von Streuobstwiesen wurde auf kommunaler Ebene vielfach in die lokale Umsetzung der Agenda 21 integriert. Der Agenda-Prozess basiert auf dem Aktionsprogramm der Vereinten Nationen, das 1992 bei der ersten Klimakonferenz in Rio de Janeiro von 170 Staaten verabschiedet wurde. Ziel war und ist es, eine umweltverträgliche und nachhaltige Entwicklung auf allen Ebenen anzustoßen und kontinuierlich zu verfolgen, um langfristig die natürlichen Ressourcen zu schützen.

 

 

… aber noch immer bedroht

Trotz dieser Anstrengungen gehören Streuobstwiesen als Offenlandbiotope zu den am stärksten bedrohten Biotopen in Mitteleuropa. In der Roten Liste der bedrohten Biotoptypen des Bundesamtes für Naturschutz werden sie neben Gewässern, Küstengebieten und Wäldern geführt, deren Renaturierung im Sinne einer ökologisch nachhaltigen Entwicklung dringend geboten sind.

 

Laut Schätzungen der Naturschutzorganisation NABU, gibt es derzeit rund 300.000 Hektar Streuobstbestände, 95 Prozent davon sind die renaturierte Streuobstwiesen. Die übrigen fünf Prozent entfallen auf hochstämmige Obstbäume auf Äckern, in der freien Landschaft und in Gärten. Außerdem existieren noch in einigen Gebieten hochstämmige Obstalleen an Feld- und Wirtschaftswegen, sogenanntes Straßenobst.

 

Naturschutzgebiete sichern Artenvielfalt.

In Deutschland befinden sich die größten landschaftsprägenden Streuobstbestände weiten Teilen Süddeutschlands und im Norden des Kyffhäusergebirges in Thüringen. Besonders großflächige Streuobstbestände liegen am Fuße der Schwäbischen Alb. Dass dort nicht nur das Obst in der wiederbelebten Anbauform prächtig gedeiht, zeigt eine Untersuchung der Vogelschutzorganisation BirdLife International. Diese hat das Gebiet als wichtigen Lebensraum für viele Vogelarten ausgemacht. Entsprechend untersteht der Bereich als Vogelschutzgebiet den EU-Vogelschutzrichtlinien.

 

Landesnaturschutzgesetze der Bundesländer Brandenburg, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sehen einen Schutz von Streuobstvorkommen zum Erhalt natürlicher Lebensräume und der landschaftsprägenden Gemischtbestände vor. Kriterien sind unter anderem auch die Anzahl der zusammenstehenden Obstbäume. Im Allgemeinen bezieht sich der besondere Schutz auf Bestände von wenigstens zehn Streuobstbäumen.

 

Streuobstwiesen sind in Europa vor allem in Nordspanien, Frankreich, Luxemburg, Österreich, in der Schweiz sowie in Slowenien zu finden. Für die Biodiversität Mitteleuropas spielen Streuobstwiesen und -äcker eine tragende Rolle. Sie bieten den Lebensraum für mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten. Darüber hinaus werden mehr als 3.000 Obstsorten angebaut und erhalten.

 

 

Wirtschaftliche Nutzung von Streuobst

Die Rückbesinnung auf alte, schmackhafte Obstsorten aus der Region ist kulinarisch wie ökologisch positiv. Zum einen können so regionaltypische Arten erhalten und die Nahrungsvielfalt für kommende Generationen bewahrt werden, zum anderen sind die Streuobstgebiete ein natürlicher Lebensraum für weitere Pflanzen, Tiere und damit letztlich auch für den Menschen.

 

Reiche Ernte sinnvoll in der Region nutzen.

Das Engagement der Umwelt- und Naturschutzverbände in Zusammenarbeit mit den Kommunen hat eine Vielzahl von Streuobstprojekten auf den Weg bringen können. Der langfristige Schutz von Streuobstwiesen ist jedoch am besten durch eine professionelle Vermarktung von Streuobst gegeben. Durch eine wirtschaftliche Nutzung der regionalen Erzeugnisse, wird Streuobst aufgewertet und der Fortbestand der Pflanzgebiete nachhaltig gesichert.

 

Bei der Bewirtschaftung der Streuobstwiesen zeichnen sich aktuell neue Möglichkeiten ab. So können Streuobstprojekte beispielsweise von moderner landwirtschaftlicher Technologie profitieren. Bislang lag in Sachen Rentabilität das Streuobst hinter dem Obstbau aus rationell bewirtschafteten Niederstamm-Plantagen. Die verstreuten hochstämmigen Obstbäume der Streuobstwiesen wurden dagegen sehr viel aufwändiger per Hand abgeerntet. Mit neuen Lese- und Schüttelmaschinen kann dagegen auch die Streuobsternte ungleich rentabler gestaltet werden.

 

Ein weiteres wirtschaftliches Problem von Streuobst liegt in den Anforderungen des Marktes. Da die Früchte im Aussehen oft nicht mit den makellosen Plantagensorten mithalten konnten, war eine professionelle Vermarktung an Großhändler eher schwierig. Vergleichsweise rentabel dagegen können Streuobstprojekte arbeiten, wenn sie Äpfel, Birnen, Pflaumen, Kirschen und andere Obstsorten direkt vermarkten und an regionale Keltereien sowie Brennereien verkaufen. In diesem Bereich haben sich in den vergangenen Jahren viele ambitionierte Projekte wirtschaftlich im regionalen Markt behaupten können und werden von den Verbrauchern wie auch von der Gastronomie gut aufgenommen.

Schließlich profitieren aber auch die Kommunen und die regionale Wirtschaft von den lokalen Streuobstlandschaften. Durch den langfristig angelegten Baumbestand, wird das Klima im Ort verbessert – ein wichtiger Punkt für den Erhalt der Lebensqualität. Durch ihren positiven Beitrag zur Landschaftspflege, sind Streuobstwiesen außerdem ein wichtiger Teil der Naherholungsgebiete und damit auch für die Tourismusangebote vor Ort interessant. Viele Gemeinden haben die Produkte der heimischen Streuobstwiesen in ihre gastronomischen und touristischen Programme  aufgenommen und profitieren damit auch vom Trend zu naturnahen Kurz- und Wellnessurlauben.

 

 

Das Sinnvolle mit dem Wirtschaftlichen verbinden

Durch die intelligente Vermarktung von Streuobst können die natürlichen Kulturlandschaften erhalten bleiben. Skeptiker können dazu bemerken, dass auch im Natur- und Klimaschutz alles dem Primat der Wirtschaftlichkeit untergeordnet ist.

 

Aber Wirtschaft ist kein Selbstzweck, sondern wird aktiv von Menschen gestaltet. – Menschen, die gut leben und konsumieren wollen, ohne dass die Umwelt einen Schaden nimmt. Die positive Seite diese Projekte liegt also ganz klar in der Verbindung sinnvoller Aktivitäten mit wirtschaftlichem Erfolg.

 

An unserem Unternehmensstandort am bayerischen Untermain gibt es mehrere kleinere und größere Projekte, die sich mit großer Begeisterung und viel Kreativität der wirtschaftlichen Nutzung von regionalen Streuobstprojekten verschrieben haben. Projekte mit Vorbildcharakter, denn durch nachhaltigen Konsum lassen sich die Weichen für die Zukunft in die richtige Richtung stellen.

 

 

Gegensätze überwinden

Den richtigen Weg einschlagen ist auch wichtig, wenn es um die Entscheidung geht, wie Geld angelegt und Vermögen aufgebaut werden kann. Auch hier gilt es augenscheinliche Widersprüche zu überwinden. Denn Sinn und Rendite müssen sich keineswegs ausschließen.

 

Das breite Angebot an sozialen und ökologischen Geldanlagen von Grünes Geld zeigt: Man muss nicht verzichten, wenn man beides haben kann. Wer sein Geld nachhaltig investiert, leistet einen positiven und wirkungsvollen Beitrag für Umwelt, Klima und Gesellschaft und kann zugleich eine attraktive Rendite erzielen.

 

 

Verbinden auch Sie das Sinnvolle mit dem Nützlichen und machen Sie den Grünes Geld Test.

 

 

 

Carmen Junker   Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Serie: In die Lebensgrundlagen investieren – Element Erde

Mittwoch, 04. Oktober 2017
Zusammenfassung: Die klassischen vier Elemente Erde, Luft, Feuer und Wasser bilden die Grundlagen des Lebens. Auch wenn die Vier-Elementen-Lehre gegenüber der modernen Wissenschaft stark vereinfacht, bildet sie die Grundprinzipien der Natur ab. Auch bei der Betrachtung nachhaltiger Entwicklung und der Planung sinnvoller Investitionen können sie ein Wegweiser sein.

 

 

Die klassischen vier Elemente.

Erde – Luft – Feuer – Wasser – seit der griechischen Philosophie werden diese vier Elemente als Grundlage unseres Seins betrachtet. Sie stehen für die Kräfte des Lebens und die glühend und verzehrend, flüssig, gasförmig oder fest sind.

 

Auch wenn diese Prinzipien heute sehr spirituell und wenig rational erscheinen, bildet die Gedankenwelt der Vier-Elemente-Lehre die Grundlage der modernen Naturwissenschaften.

 

 

Entstehung der Vier-Elemente-Lehre

Vor der Lehre der vier Elemente, die in ihrem Zusammenwirken das Leben bestimmen, stellten verschiedene griechische Philosophen vor rund 2500 Jahren Theorien darüber auf, welche Kraft beziehungsweise welcher Urstoff der bestimmende sei.

 

Thales von Milet stellte die These auf, dass alle Stoffe nur ein Aspekt des Urstoffs Wasser sei. Seiner Ansicht nach, war die Erde eine flache Scheibe, die auf einem großen Meer schwimmt. Auch oberhalb des Himmelsgewölbe, so Thales, sei Wasser.

 

Dem entgegen stand die Theorie des Philosophen Anaximenes, der die Luft als Urstoff definierte, aus dem die Elemente Wasser und Erde erste entstehen würden.

 

Dagegen wandte sich Heraklit, der Feuer zum Urstoff erklärte. Schließlich sei Feuer wandelbar und veränderlich, genauso, wie sich im Universum alles in ständiger Veränderung befinde.

 

Während sich diese Philosophen noch über einen Urstoff stritten, bezog der Naturphilosoph Empedokles alle Elemente in seine Betrachtung mit ein und löste sich von der Urstoff-Theorie, die seiner Meinung nach nur die unterschiedlichen Zustände eines Stoffes – die Aggregatzustände – beschreiben. Er erklärte die vier Elemente als die Grundsubstanzen, aus denen – je nach Mischung – die Vielfalt aller existierenden Stoffe entstehen. Diese Idee bildete die Grundlage des Periodensystem der Elemente in der modernen Chemie.

 

Die Gedankenwelt der griechischen Philosophen bezog zwar vielfältige naturwissenschaftliche Betrachtungen mit ein, ebenso wichtig war jedoch auch die geistige Komponente.

 

So ordnete Empedokles den vier Elementen Gottheiten zu. Entsprechend der griechischen Götterwelt, wurden den Elementen die besonderen Eigenschaften der jeweiligen Gottheit zugeschrieben.

 

  • Das Element Feuer steht für Zielstrebigkeit und Ehrgeiz.
  • Das Element Wasser symbolisiert Nachgiebigkeit und Sanftheit.
  • Das Element Luft steht für Flexibilität und Veränderung.
  • Das Element Erde steht für Beständigkeit und Starre.

 

Entstehung eines komplexen Systems

Unsere Erde – ein fragiles Zusammenspiel der Elemente.

Die Vier-Elemente-Lehre wurde in der Folgezeit von Philosophen stetig weiterentwickelt und fand auch Einzug in andere Disziplinen. So sah beispielsweise die klassische Medizin Krankheit als Ungleichgewicht der Elemente, eine Annahme, die sich in der modernen alternativen Heilung wiederfindet.

 

In der Alchemie wurde den Elementen jeweils ein Metall zugeordnet, das für die jeweilige Elementenenergie steht. Gold stand für das Element Feuer, Silber für Wasser. Dem Element Luft wurde Quecksilber beigeordnet und Blei für Erde.

 

Im 16. Jahrhundert griff der Arzt, Alchemist und Astrologe Paracelsus die Vier-Elementen-Lehre wieder auf und ordnete den Elementen jeweils Naturgeister zu. Auch die Astrologie ordnete den Tierkreiszeichen ein charakteristisches Element bei.

 

Gemäß der klassischen Lehre Platons, wurde außerdem jedem Element ein regelmäßiger Körper zugeteilt. Die Vier-Elemente-Lehre entwickelte sich zu einem komplexen System. Zum einen wurde den Elementen weitere Eigenschaften und Zuständigkeiten zugeschrieben. Beispielsweise eine Zuordnung der vier Temperamente oder der vier Himmelsrichtungen oder eines speziellen Symbols. Zum anderen beeinflusst die Lehre der vier Grundelemente bis heute das westliche Denken und hat Eingang in Kunst, Literatur und in die moderne Philosophie gefunden.

 

Auch wenn in der Moderne Vernunft und Wissenschaft als Grundlagen der Entscheidungen dienen, ist die Idee der vier Elemente, die unser Leben beeinflussen und bestimmen noch immer präsent und ein unlösbarer Teil der Gedankenwelt. In unserer kleinen Serie verbinden wir daher in den kommenden Wochen nachhaltige Investments mit der Philosophie der Elemente, die das Leben bestimmen. Den Anfang macht in dieser Woche das Element Erde.

 

 

Die Erde: Das bodenständige und vielseitige Element

Die Erde als Grundlage des Lebens.

Dem Element Erde werden unterschiedliche Eigenschaften zugeordnet. Im Allgemeinen steht Erde für Beständigkeit, Struktur und Ordnung. Sie gilt als das konkrete und materielle Element mit einem Sinn für das Praktische und Machbare. – Kurzum, Erde ist greifbar und sorgt für Sicherheit und Leben. Entsprechend werden der Erde auch mütterliche Eigenschaften zugeschrieben. Besonders bekannt ist die Erdmutter Gaia aus der griechischen Mythologie. Aber auch der griechischen Göttin Demeter wurde die Verantwortung für Erde, Landwirtschaft und Fruchtbarkeit zugeschrieben. Entsprechend ist die antike Gottheit Namensgeberin für ein Gütesiegel der biologischen Landwirtschaft.

 

Auch im alltäglichen Sprachgebrauch ist noch immer vielfach von „Mutter Erde“, teilweise auch von „Mutter Natur“, die Rede. Neben diesem metaphorischen Begriff gibt es darüber hinaus auch die Muttererde, jener fruchtbaren Schicht im Erdboden, der nicht zerstört werden darf und unter besonderem Schutz steht.

 

 

Geschenke der Erde: Nahrung – Bodenschätze – Energie

Das Element Erde steht für Fruchtbarkeit und vielfältiges Wachstum – kurzum für Biodiversität. Dabei liefert die Erde nicht nur reichhaltig Nahrung für alle Lebewesen, sondern auch vielfältige Bodenschätze. Darüber hinaus war die Erde auch lange die führende Lieferantin von Energie. Angefangen bei getrocknetem Torf, der früher als Brennstoff genutzt wurde, bis hin zu den fossilen Energien wie Erdöl, Erdgas und Kohle.

 

Das klingt sehr natürlich und ausgewogen. Jedoch hat die Plünderung und der Raubbau an der Erde extreme Ausmaße angenommen. Im Bereich der Lebensmittel hat die industrielle Landwirtschaft immensen Schaden angerichtet. Massentierhaltung, Brandrodungen, Ausbau von Monokulturen und exzessiver Ackerbau zerstören die Lebensgrundlagen mehr, als dass sie die wachsenden Weltbevölkerung angemessen ernähren.

 

Auch der großangelegte Abbau von Bodenschätzen fügt der Erde einen enormen Schaden zu. Um beispielsweise an Gold und Seltene Erden zu kommen, werden weitflächige Gebiete zerstört und Menschen unter sklavenhalterischen Bedingungen ausgebeutet.

 

Und schließlich werden durch den Abbau und die Verwendung von fossilen Energien die Lebensgrundlagen auf der Erde existenziell bedroht. Denn zum einen führt die Verbrennung der fossilen Energieträger zum Ausstoß von Kohlendioxid. Dadurch wird der Treibhauseffekt verstärkt und die Erderwärmung nimmt zu. Zum anderen sind die fossilen Energiequellen begrenzt. Selbst der Abbau von Torf, der als Brennstoff längst ausgedient hat, bringt mittlerweile Gefahren für die Erde mit sich. Durch großangelegte Trockenlegung von Mooren zur Torfgewinnung – etwa für Pflanzerde – wurden wichtige natürliche Lebensräume zerstört.

 

Höchste Zeit also, die Erde als grundlegendes Element des Lebens besser zu behandeln, denn Alternativen sind durchaus möglich.

 

 

Erde in Gefahr

 Dass die Erde in Gefahr ist, rückt immer stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein. Seit 1970 wird daher weltweit der Tag der Erde (Earth Day) am 22. April jeden Jahres begangen. Zielsetzung dieses Aktionstages ist es, die Wertschätzung für die Umwelt zu stärken, auf die zunehmende Umweltverschmutzung und –zerstörung aufmerksam zu machen sowie das ressourcenverschlingende Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen.

 

Während der Tag der Erde durchaus das Zusammenspiel der Elemente zum Thema hat und beispielsweise die Bedeutung von Wasser für den Fortbestand des Planeten würdigt, gibt es einen weiteren Gedenktag, der sich ausschließlich der Bedeutung der Erde im Sinne des Erdboden widmet: der Weltbodentag (World Soil Day), der seit dem Jahr 2002 am 5. Dezember begangen wird.

 

Ziel dieses Tages ist es, die Bedeutung des Bodens stärker ins Bewusstsein zu rufen. Denn auch diese Lebensgrundlage wird zunehmend knapp. Schließlich bestehen lediglich zwölf Prozent der Erdoberfläche aus einem Boden, der zur Ernährung der Menschheit dient. Gleichzeitig wächst die Weltbevölkerung weiter an, während die Ressource Boden verstärkt unter Druck gerät, denn der Anteil an fruchtbarem Boden nimmt rasant ab. Beispielsweise wird allein in Deutschland täglich eine Fläche von rund 130 Hektar für Siedlungs- und Straßenbau verbraucht.

 

Um die Bedeutung der Böden weltweit zu stärken und die lebenswichtige Ressource zu schützen, unterstützen die Vereinten Nationen den Weltbodentag, der von der Internationalen Bodenkundlichen Union (IUSS) ins Leben gerufen wurde.

 

 

In die Erde investieren

Artenvielfalt in der Natur – Reichtum aus der Erde.

Das Element Erde ist muss geschützt werden. Und die Möglichkeiten dazu sind vielfältig. Gerade bei der Betrachtung der Geschenke der Erde, Nahrung, Bodenschätze und Energie, ergeben sich wichtige Handlungsfelder, die eine nachhaltige Entwicklung unterstützen und damit auch den Fortbestand der Erde sichern.

 

Um die Ausbeutung von Mensch und Natur bei der Gewinnung von Bodenschätzen endlich zu stoppen, sind Produzenten und Konsumenten gleichermaßen gefordert. Beim Abbau von Rohstoffen müssen soziale und ökologische Arbeitsbedingungen sichergestellt und überwacht werden. Konsumenten sollten hier auf entsprechende Siegel, wie beispielsweise das Fairtrade-Siegel, achten. Aber auch ein kritisches Hinterfragen der eigenen Konsumgewohnheiten ist hier durchaus angebracht.

 

Zum Thema fossile Energieträger gibt es eine einfache und klimafreundliche Lösung – nämlich der Ausbau und die konsequente Nutzung erneuerbarer Energien. In dem fossile Energieträger in der Erde bleiben, werden Umwelt und Klima geschont. Stattdessen springen hier die Elemente Luft, Feuer und Wasser hilfreich zur Seite. Denn mit Windenergie, Solaranlagen und Wasserkraftwerken kann eine saubere und nachhaltige Energie erzeugt werden, die niemals knapp wird. Aber auch die Erde liefert selbst eine klimaschonende Alternative im Energiebereich: Mit Biomasse kann auf natürliche Weise Energie erzeugt werden. Gleichzeitig läuft der natürliche Kreislauf der Erde – das Wachsen und Vergehen – ununterbrochen weiter.

 

Konsumenten sollten daher bei der Wahl ihres Energielieferanten darauf achten, dass Erde, Umwelt und Klima geschont werden und sich für Energie aus erneuerbaren Quellen entscheiden.

 

Wer sein Geld sinnvoll anlegen und die Energiewende aktiv mit voran bringen will, sollte sich über die vielfältigen Möglichkeiten der Geldanlagen in diesem Bereich informieren. Grünes Geld, erfahrener Experte im Bereich der nachhaltigen Geldanlagen, verfügt über ein breites Angebot von interessanten Investments in diesem Bereich. Angefangen beim einfachen Monatssparen, bis hin zur direkten Beteiligung an konkreten Projekten bietet das Unternehmen Finanzprodukte für nahezu jeden Anlegertyp.

 

Wem beim Element Erde der Aspekt der Nahrung besonders am Herzen liegt, findet im Bereich der nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft vielfältige Möglichkeiten, für eine positive Entwicklung der Erde zu sorgen. Wer auf natürliche Lebensmittel und biologische Landwirtschaft Wert legt, kann diese Bereiche auch im Bereich der Geldanlagen berücksichtigen. Hier bieten auch Investitionen in Holzprojekte  – einem der schönsten Geschenke der Erde an den Menschen – eine sinnvolle Investitionsmöglichkeit.

 

Finden Sie Ihre Möglichkeiten, das Element Erde zu unterstützen und machen Sie den Grünes Geld Test.

 

 

 

Carmen Junker   Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Energieeffizienz – Die Kennzeichnung von Elektrogeräten wird neu geordnet

Freitag, 29. September 2017
Zusammenfassung: Energieeffizienz beschreibt die optimale Ausnutzung der Energie bei elektrischen Geräten. Durch die EU-Kennzeichnung mit der farbigen Effizienzskala, können Verbraucher zuverlässig den Verbrauch eines Gerätes ermitteln und so Stromkosten sparen und die Umwelt schonen. Die EU hat in diesem Jahr die vereinfachte Einstufung der Geräte in eine Skala von A bis G beschlossen. Besonders wichtig dabei – die Energieeffizienz von Heizgeräten und Warmwasserbereitern.

 

 

Nicht von den Energiekosten auffressen lassen.

Energiesparen schont die Umwelt und die Haushaltskasse. Aber während Sparsamkeit immer auch mit einem Verzicht verbunden ist, sorgt Effizienz für eine optimale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Mittel.

 

Das Zauberwort lautet daher Energieeffizienz. Und die hat sich in der Tat in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen stark verbessert.

 

 

Wer heute ein neues Elektrogerät anschaffen will, sollte nicht nur die unterschiedlichen Preise vergleichen, sondern auch den Energieverbrauch des Produktes im Blick haben. Denn sonst kommt ein scheinbar günstiges Gerät – durch einen hohen Energieverbrauch – schnell teurer,  als ein sparsameres Gerät zum höheren Preis.

 

Der Energieverbrauch von Haushaltsgeräten durch eine entsprechende Kennzeichnung leicht ersichtlich. Durch den niedrigeren Energiebedarf lassen sich zum einen die privaten Kosten senken, zum anderen wird auch die Energienachfrage eingedämmt. So können die Energieeffizienzziele der Europäischen Union erfolgreich umgesetzt werden.

 

 

Die farbige Skala für den schnellen Überblick

Der Vergleich des Energieverbrauchs ist nicht schwer, denn gemäß einer europäischen Rahmenrichtlinie, sind Elektrogeräte mit einer farbigen Effizienzskala gekennzeichnet, aus der sich der Energiebedarf rasch ermitteln lässt. Damit informieren die Kennzeichnungen die Verbraucher rasch und sorgen für ein verbessertes Bewusstsein im Umgang mit Energie.

 

So können sich Kunden – ohne weitere aufwändige Recherchen- rasch für das energieeffizienteste Produkt entscheiden. Die bunten Hinweise zum Energieverbrauch haben sich zu einem kaufentscheidenden Faktor entwickelt. Hersteller sind damit mehr denn je gefordert, energiesparende und dennoch leistungsfähige Produkte auf den Markt zu bringen.

 

Die Rahmenrichtlinie der EU bezieht sich grundsätzlich auf alle Produkte, die Energie verbrauchen. Damit werden sowohl alle elektrischen Haushaltsgeräte entsprechend bewertet und gekennzeichnet, als auch die entsprechenden Produkte, die gewerblich verwendet werden, beispielsweise gewerbliche Kühlgeräte. Ebenfalls gekennzeichnet werden aber auch Produkte, die selbst keine Energie verbrauchen, jedoch den Energieverbrauch beeinflussen, wie etwa Wärmeschutzfenster.

 

 

Das EU-Energielabel

Die Energieeffizienzklasse bildet die Bewertungsgrundlage für das europäische Effizienzlabel, das für alle Händler und Hersteller in der Europäischen Union verbindlich ist.

 

Im Allgemeinen ist das farbige Effizienzlabel gut sichtbar auf den Geräten angebracht. Es unterteilt die Energieeffizienz in insgesamt sieben Klassen von A bis G. Die Einteilung lehnt sich an das angelsächsische Schulnotensystem an. Dabei ist A die beste Bewertung mit dem niedrigsten Energiebedarf. Mit G gekennzeichnete Geräte sind wahre Energiefresser.

 

Das Effizienzlabel gibt Auskunft über den Energieverbrauch des Gerätes. Oftmals entscheiden sich Hersteller darüber hinaus dafür, weitere Informationen, wie beispielsweise den Energiebedarf eines Jahres mit anzugeben. Bei Spül- und Waschmaschinen auch den Wasserverbrauch. Das ist nützlich und verbraucherfreundlich, dennoch vermittelt der erste Blick auf die farbige Skala bereits die wichtigsten Angaben.

 

Im Gegensatz zu komplexen Verbrauchstabellen und Berechnungen, wurde bei der Entwicklung des Labels für die Energieeffizienz eine sehr einfache Aufbereitung gewählt. Die Kennzeichnung ist in Europa einheitlich, einfach gehalten und sprachneutral.

 

 

Verbesserte Energieeffizienz – „doppelplusgut“

Seit der Einführung der Effizienzskala in der Europäischen Union 1994, wurde das System stetig weiter entwickelt. Gerade bei Kühl- und Gefriergeräte sowie Spül- und Waschmaschinen konnte der Energieverbrauch durch neue technologische Verfahren drastisch reduziert werden.

 

Entsprechend wurde bis zum Jahr 2003 neben der Klassifizierung A, auch die bessere Bewertung A+ erstmals für Kühlschränke vergeben. Anschließend kam die Steigerung A++ hinzu. Seit 2010 trägt die Kennzeichnung A+++ der stetigen Senkung des Energieverbrauchs weiter Rechnung. Seit dem tragen viele effiziente Kühlschränke, Waschmaschinen, Geschirrspüler und Fernsehgeräte die beste Bewertung.

 

Geändert hat sich in den letzten Jahren nicht nur die feinere Abstufung der Bewertung der Energieeffizienz, sondern auch die Ausweitung der Kennzeichnungspflicht. Was mit Kühlschränken und Waschmaschinen – den weißen Haushaltsklassikern begann, dehnte sich weiter über den gesamten Haushalt aus. Darüber hinaus wurden auch Mindeststandards festgelegt. Sod müssen beispielsweise seit 2013 alle im Handel angebotenen Wäschetrockner mindesten die Energieeffizienzklasse C erreichen.

 

 

Neu: Zurück zur einfachen Klassifizierung A bis G

Mit der Untereinteilung der ehemals höchsten Einstufung der Effizienzklasse A soll jetzt mit der neuen Verordnung zur Kennzeichnung der Energieeffizienz Schluss sein. Im Sommer diesen Jahres hat der Rat der Europäischen Union die Novellierung der Richtlinie zur Kennzeichnung der Energieeffizienz beschlossen. Dabei werden die Grundprinzipien der bisherigen Kennzeichnung beibehalten, der Anwendungsbereich jedoch ausgeweitet und präzisiert.

 

Mit der neuen Verordnung, kehrt die Klassifizierung der Energieeffizienz zur einfacheren Einordnung A bis G zurück. Das energieeffizienteste Gerät soll dabei höchstens mit Note „B“ ausgezeichnet werden. Damit bleibt für weitere technologische Verbesserungen weiter Luft nach oben. Bei Produkten mit besonders hohem Verbesserungspotenzial, sollen die Klassen A und B vorerst frei bleiben, um so einen Spielraum zur Bewertung von optimierten Geräten zu erhalten.

 

In einer Übergangszeit sollen die Einordnungen der derzeitigen Klassen A+ bis A+++ in die vereinfachte Skala A bis G schrittweise eingeordnet werden.

 

  • Als allgemeine Frist wurden sechs Jahre zur Neuskalierung angesetzt. Weitere 18 Monate werden dafür eingeräumt, bis das Label im Handel erscheint.
  • Für die weißen Haushaltsgeräte gilt eine kürzere Frist von 15 Monaten zur Neuskalierung, sowie weiteren zwölf Monaten bis zur Einführung in den Handel.
  • Für Heizgeräte und Warmwasserbereiter (Boiler) werden neun Jahre zur Neuskalierung

 

Für diese Neuskalierungen werden Verfahren gemäß der aktuellen technischen Entwicklung festgelegt. Im Handel werden die neuen Labels voraussichtlich Anfang 2020 sichtbar werden.

 

 

Produktdatenbank – bessere Marktübersicht

Mit der neuen Regelung sollen Verbraucher besser du einfacher informiert werden. Wirtschaftliches und politisches Ziel dabei ist es, Innovationsanreize zur Entwicklung effizienter – und damit umweltfreundlicher – Produkte zu schaffen. Außerdem sollen Geräte mit hohem Energieverbrauch vom Markt verdrängt werden.

 

Ab 2019 werden alle Geräte mit Effizienzlabel in einer Produktdatenbank geführt. Diese Datenbank ermöglicht den jeweiligen Marktüberwachungsbehörden der Länder zu prüfen, ob die von den Händlern angegebenen Effizienzberechnungen mit den Effizienzberechnungen der Hersteller übereinstimmen und den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

 

Außerdem wird ein Teil der Datenbank öffentlich zugänglich sein So erhalten Verbraucher eine bessere Übersicht der im Handel angebotenen Geräte und können Angebote einfacher vergleichen.

 

 

Heizgeräte und Warmwasserbereiter – beim Energielabel neu dabei

Wärme und warmes Wasser – immerhin zwei Drittel des privaten Energieverbrauchs.

Die Kennzeichnung und Bewertung der Energieeffizienz von elektrischen Haushaltgeräten deckt mittlerweile nahezu alle Produktgruppen ab. Neuzugänge sind dabei nach Heizgeräten und Warmwasserbereitern auch Festbrennstoffkessel und Einzelraumheizgeräte.

 

Ein wichtiger Schritt, denn ein großer Teil des Energieverbrauchs in privaten Haushalten wir benötigt, um Räume zu heizen. Laut einer Erhebung des Umweltbundesamtes werden mehr als zwei Drittel des Energieverbrauchs privater Haushalte für das Heizen genutzt. In kalten Wintern liegt der Energieverbrauch dann schnell rund zwölf Prozent über den Jahren mit gemäßigter Temperatur. Dabei stehen im Bereich des Heizens noch immer fossile Energieträger an vorderster Stelle.

 

Je nach Effizienz des Gerätes können Heizen und die Warmwasserbereitung einen erheblichen Anteil am Energieverbrauch verursachen. Damit verantworten diese beiden grundlegenden Haushaltsgeräte für einen hohen Ausstoß an Treibhausgasen und tragen so zur Erderwärmung bei.

 

Daher kommt der Effizienzkennzeichnung von Heizgeräten und Warmwasserbereitern eine besonders wichtige Bedeutung bei der Bewertung der Energieeffizienz zu. Mit einer verbraucherfreundlichen Kennzeichnung der Effizienz von Raumheizgeräten und Warmwasserbereitern, können Kunden jedoch das Sparpotenzial eines effizienteren Neugerätes ermitteln. So wird der Energieverbrauch im Haushalt entscheidend reduziert. Das senkt nicht die schädlichen CO2-Emissionen, sondern bringt auch massive Ersparnisse mit sich. Clever gerechnet, macht sich so in vielen Fällen die Neuanschaffung eines effizienten Gerätes schnell wieder bezahlt.

 

Das Effizienzlabel bei Heizgeräten und Warmwasserbereitern gibt nicht nur über die Effizienzklasse Auskunft, es weist auch die Nennleistung beziehungsweise den jährlichen Energieverbrauch aus. Außerdem werden bei Warmwasserspeichern auch Warmhalteverluste verzeichnet. Durch diese Klassifizierung können energieeffiziente Geräte gut verglichen werden. Produkte mit hohem Energieverbrauch werden so zu Ladenhütern. Damit kann der europäische Energieverbrauch weiter gesenkt werden.

 

 

Neuanschaffungen kritisch prüfen

Energieeffizient – aber ein Austausch lohnt sich doch …

Durch die hohen Einsparungen von Geld und Energie amortisieren sich Neuanschaffungen im Bereich Heizen und Warmwasserbereitung schnell. Gerade in einem energieintensiven Bereich wie dem Heizen, kann viel Geld gespart und der Ausstoß von Treibhaugasen drastisch reduziert werden. Der Einsatz von energieeffizienten Geräten, am besten in der höchsten Klasse, lohnt sich also.

 

Bei einer Erst- beziehungsweise Neuanschaffung die ein defektes Gerät ersetzt, ist die Rechnung einfach. Schwieriger wird es jedoch, wen es darum geht, ein funktionierendes Gerät zu ersetzen. Schließlich ist die Produktion energiesparender Geräte auch mit einem hohen Energieeinsatz verbunden. Eine hohe Produktlebensdauer schont dagegen Ressourcen. Teilweise sind auch Reparaturen eine kostengünstigere und klimafreundliche Alternative.

 

Als Faustregel gilt jedoch: Bei verbrauchsintensiven Geräten die häufig im Einsatz sind, wie beispielsweise Waschmaschine und Geschirrspüler, lohnt sich oft der Austausch gegen ein effizienteres Modell. Auskünfte dazu geben auch die Verbraucherzentralen und kommunale Energieberatungen.

 

 

 

 

Energieeffizienz – am besten in Verbindung mit Erneuerbaren Energien

Eine verbesserte Energieeffizienz sorgt für einen geringeren Stromverbrauch bei gleicher Leistung. Das ist prima, noch besser jedoch, wenn der Strom auch konsequent aus erneuerbaren Energien stammt. Denn Sonne, Wind und Wasser produzieren zuverlässig und sicher Energie und schonen das Klima.

 

Die Energiewende in Deutschland ist bereits in vollem Gange, doch noch immer sind auch Atomkraft- und Kohlekraftwerke am Netz. Damit erneuerbare Energien möglichst bald einhundert Prozent unseres Energieverbrauchs auch abdecken können, müssen Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energien weiter leistungsfähig ausgebaut werden.

 

Eine lohnende Investition für Umwelt und Klima – aber auch für die persönliche Anlagestrategie, denn wer in Erneuerbare Energien investiert kann mit attraktiven Erträgen rechnen.

 

Grünes Geld, erfahrener Anbieter von nachhaltigen Geldanlagen, bietet vielfältige Finanzprodukte im Bereich der Erneuerbaren Energien an. Angefangen beim Klima Monatssparen, über Solarfonds, Windkraftbeteiligung und viele weitere Projekte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien ist für nahezu jeden Anlegertyp das Richtige dabei.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Grüne Oasen – Die 3 schönsten botanischen Gärten

Freitag, 22. September 2017
Zusammenfassung: Botanische Gärten eröffnen den Einblick in die faszinierende Pflanzenwelt naher und ferner Länder. Unter freiem Himmel und in Gewächshäusern präsentiert sich eine biologische Vielfalt, die weltweit immer mehr bedroht ist. Damit sind botanische Gärten auch Botschafter für Biodiversität, Umwelt- und Klimaschutz.

 

 

Ein botanischer Garten ist bei jedem Wetter schön.

Spazieren gehen, natürliche Vielfalt erleben, die Sinne schärfen, Erholung spüren und dennoch – quasi im Vorbeigehen – Neues und Interessantes über die Pflanzenwelt erfahren. – Das alles bieten botanische Gärten, die auf der ganzen Welt zu finden sind.

 

Sicher, die ausgedehnten Gartenanlagen spielen natürliche Lebensräume nur nach und sind damit – streng genommen – ein Labor, in dem einheimische und exotische Pflanzen wissenschaftlich systematisiert und nach geographischen und ökologischen Gesichtspunkten geordnet präsentiert werden.

 

Durch diese Aufbereitung machen botanische Gärten auf der ganzen Welt jedoch auch die biologische Vielfalt der Erde für viele Menschen erlebbar. Damit sind die vielfältigen Gärten auch grüne Botschafter für den Erhalt der Biodiversität, für Umwelt- und Klimaschutz.

 

 

Wissenschaft und Erholung

Viele botanische Gärten zählen durchaus zu den touristischen Attraktionen ihrer Heimatstädte und sind wahre Besuchermagneten. Kein Wunder, denn die botanischen Gärten bieten zu jeder Jahreszeit eine üppige Flora und vertreiben – beispielsweise im Tropenhaus – den drohenden „Winter-Blues“. Und wo lässt sich sonst so unkompliziert und klimaschonend eine kleine Weltreise unternehmen und die fantastische Vielfalt exotischer Pflanzen, Bäume und Sträucher aus den entlegensten Gebieten den Erde entdecken, als in einem botanischen Garten.

 

Aber nicht nur die Erholung der Stadtbewohner ist eine Aufgabe der botanischen Gärten. Seit Jahrhunderten dienen sie dazu, die Pflanzenwelt genauer zu erforschen und vom Aussterben bedrohte Arten zu bewahren – eine wichtige Aufgabe, denn aktuell ist jede fünfte Pflanzenart vom Aussterben bedroht. Entsprechend sind viele botanische Gärten Universitäten angegliedert und helfen dort, umfangreiche wissenschaftliche Sammlungen anzulegen und Antworten auf die ökologischen Fragen unserer Zeit zu finden. Vielfach tauschen die Gärten untereinander seltenes Saatgut zum Schutz der Arten sowie zur Forschung und Bildung aus. So leisten botanische Gärten einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz.

 

Aber auch außerhalb der wissenschaftlichen Nutzung sind die botanischen Gärten ein schöner und spannender Lern-Ort für jeden, der mehr über die Vielfalt der Pflanzenwelt erfahren will.

 

 

Kleine Geschichte der botanischen Gärten

Die Pflanzenwelt ferner Länder erleben.

Was macht einen botanischen Garten aus? – Die meisten botanischen Gärten verfügen über Freiland und Gewächshäuser zur Anzucht und Präsentation der Pflanzen. Dabei werden die botanischen Lebensräume in unterschiedlichen klimatischen Bedingungen nachempfunden und typische Pflanzengesellschaften zusammengestellt.

 

Klassische Bestandteile eines botanischen Gartens sind unter anderem das Arboretum, das auf Bäume und Sträucher beschränkt ist. Darüber hinaus stellen Tropen- und Wüstenhäuser die Pflanzenwelt äquatorialer, tropischer und subtropischer Gebiete dar. Im Alpinum werden die Pflanzen der Berglandschaft präsentiert. Die meisten botanischen Gärten verfügen über mehrere dieser Bestandteile und über zahlreiche weitere Schaugewächshäuser.

 

Derzeit gibt es weltweit rund 1.800 botanische Gärten auf allen Kontinenten außer Antarktika. In Europa existieren 400 Gärten, darunter auch der älteste botanische Garten der Welt, der Orto Botanico di Padova”. Der botanische Garten der Universität Padua/Italien wurde 1545 gegründet, befindet sich noch immer an seinem ursprünglichen Ort und ist mittlerweile zum Welterbe der UNESO. Bereits 1492 wurde das ebenfalls noch existierende Arboretum von Trsteno in der Nähe von Dubrovnik/Kroatien gegründet.

 

In Deutschland gibt es etwa 90 botanische Gärten mit mehr als 20 Millionen Besucher pro Jahr. Dort werden aktuell rund 50.000 Arten der rund 280.000 bekannten Blütenpflanzen, kultiviert und wissenschaftlich dokumentiert. Der älteste botanische Garten in Deutschland entstand 1580 in Leipzig. In den Folgejahren zogen die Universitäten Jena, Heidelberg, Gießen und Freiburg nach. Angegliedert waren die Anlagen als „Hortus Medicus“ meist der medizinischen Fakultät. Dort wurden, nach dem Vorbild klösterlicher Kräutergärten, Heilpflanzen kultiviert und deren Wirkstoffe erforscht.

 

 

Botanische Gärten – lohnende Ausflugsziele

Sowohl den Deutschen, als auch den Briten wird eine besondere Liebe zu Gärten und Parks nachgesagt. Das macht sich auch in der Top-3 der weltweit größten Botanischen Gärten bemerkbar. Neben den Royal Botanic Gardens in Kew, nahe London, zählen der Botanische Garten Rombergpark in Dortmund und der Botanische Garten Berlin zu den weltweit weitläufigsten Anlagen. Aber auch wer nicht in den Metropolen unterwegs ist, wird bei einem Ausflug in kleinere Städte Erholung und Inspiration in einem botanischen Garten finden können. Ein gute Tipp für Spaziergänge in Universitätsstädten: Hier gibt es oft eine große wissenschaftliche Einrichtung etwas außerhalb und den alten botanischen Garten, der eine Ruhe-Insel in Innenstadt-Nähe bietet.

 

Wer nun Lust auf einen Spaziergang der besonderen Art bekommen hat, sollte bei seinen nächsten Reisen, einen Abstecher in einen botanischen Garten machen. Zum Beispiel in einen der folgenden drei Gärten.

 

 

Der königliche – Royal Botanic Gardens – Kew/London

Wiese statt englischen Rasen.

Sightseeing in London beschränkt sich allzu oft auf Tower Bridge, Big Ben und Buckingham Palace. Aber die Weltmetropole hat auch ein paar Kilometer außerhalb der City einiges zu bieten. Eine knappe halbe Stunde von der Innenstadt mit der District Line nach Kew, wenige Minuten Fußweg durch das quirlige Zentrum des Vorortes und schon öffnen sich die Pforten des Kew Gardens, dem königlichen botanischen Garten Londons.

 

Jährlich besuchen ein bis zwei Millionen Menschen den botanischen Garten. Gemäß dem Leitspruch „Science and pleasure“ dient die ausgedehnte Gartenanlage sowohl der Wissenschaft, als auch dem Vergnügen und war mit dieser Philosophie richtungsweisend für die heutige Kultur der botanischen Gärten weltweit.

 

Faszinierender Baumkronenpfad – mit Blick nach London.

Die Kew Gardens zählen zu den ältesten botanischen Gärten der Welt und entstanden aus den exotischen Gärten den 17. Jahrhunderts, die sukzessive erweitert wurden. 1840 wurden die angelegten Gärten zum nationalen botanischen Garten erweitert. Es entstanden eine Bibliothek und das umfangreiche Herbarium. Aufgrund seiner umfangreichen Saatgutbank, genießt Kew heute einen hervorragenden wissenschaftlichen Ruf. In den letzten Jahren widmet sich Kew Gardens verstärkt der Umweltbildung und dem Naturschutz. Seit 2003 zählt der botanische Garten zum Unesco Welterbe.

 

Besonderheiten des Parks sind die Chinesische Pagode aus dem 18. Jahrhundert und die weltbekannten viktorianischen Gewächshäuser. Dort finden sich zahlreiche Pflanzen, die auf der nördlichen Halbkugel nicht heimisch sind. Darüber hinaus sind im Waterlily House einige der größten Wasserlilien der Welt zu finden. Der Park – die meisten Rasenflächen dürfen übrigens betreten werden – bietet aber auch außergewöhnliche Ein- und Ausblicke. Der Treetop Walkway, der Baumkronenpfad, bietet Besuchern eine außergewöhnliche Aussicht und einen nahen Einblick von oben in die Welt der Bäume.

 

 

Park und Museum – Botanischer Garten Berlin

Der Botanische Garten Berlin liegt im Bezirk Lichterfelde und ist mit einem Areal von mehr als 43 Hektar der größte botanische Garten in Deutschland. Die Anlage gehört als fakultätsunabhängige Einrichtung zur FU Berlin. Der Botanische Garten Berlin beherbergt rund 22.000 verschiedene Pflanzenarten und steht damit in Sachen Artenvielfalt weltweit an dritter Stelle.

 

Berlin ist immer eine Reise wert.

An den botanischen Garten ist das Botanische Museum Berlin Dahlem angegliedert. Beide Einrichtungen zählen jährlich rund eine halbe Million Besucher. Eröffnet wurde der Botanische Garten Berlin 1904. Seit dem hat die Anlage einige Rückschläge hinnehmen müssen. Nachdem der Garten im Krieg teilweise zerstört worden war, wurde die Anlage bereits 1945 wieder eröffnet. In den Zeiten der Berlin-Blockade wurden die Flächen zum Anbau von Gemüse zur Versorgung der Bevölkerung genutzt. 1950 wurde das Victoriahaus als erstes großes Gewächshaus wiedereröffnet, 1968 folgte das Große Tropenhaus.

 

Anfang des neuen Jahrtausends kürzte der Berliner Senat drastisch die Mittel für den Botanischen Garten, die Einrichtung stand kurz vor dem Aus. Die Schließung der Anlage konnte jedoch durch eine erfolgreiche Unterschriftenaktion abgewendet werden. Mittlerweile wurde der Botanische Garten mit rund 18 Millionen Euro vom Bund, der EU und des Landes von Grund auf saniert. In den weitläufigen Anlagen lässt sich zu jeder Jahreszeit ausgezeichnet flanieren, entspannen und entdecken. Wenn das Wetter einmal doch zu garstig ist, bieten Treibhäuser mit exotischen Pflanzen eine eindrucksvolle Einsicht in die Fauna anderer Erdteile. Dabei ist das Berliner Tropenhaus bereits gute einhundert Jahre alt und gleichzeitig das weltweit größte freitragende Gewächshaus.

 

Überhaupt ist der botanische Garten in Berlin ein Park der Superlative: die älteste Pflanze im Garten ist ein 160 Jahre alter Palmfarn. Als Wachstumswunder beeindruckt der Riesenbambus, der täglich bis zu 30 Zentimeter in die Höhe wächst. Außerdem steht in Berlin als echte botanische Rarität eine Welwitschie. Dieses Exemplar der seltenen Wüstenpflanze ist das Einzige, das in einem botanischen Garten Samen produziert.

 

 

Tropisches Flair in der Bankenmetropole – Palmengarten Frankfurt/Main

Grüne Oase im Großstadtdschungel.

Obwohl in Frankfurt alles gerne eine Spur größer ist – vor allem, wenn es um die Höhe der Bürogebäude geht – besticht der Frankfurter Palmengarten als vergleichsweise kleine Anlage durch einen besonderen Flair. Der 1871 eröffnete botanische Garten entstand auf Initiative der Frankfurter Bürger und ist 22 Hektar groß – und das in der begehrten Innenstadtlage der Bankenmetropole. An den Palmengarten schließt sich der Botanische Garten Frankfurt an, der zur biologischen Fakultät der Goethe-Universität gehört.

 

Der Palmengarten steht unter dem Leitmotiv „Pflanzen, Leben, Kultur“ und bietet ein breites Spektrum der weltweiten Pflanzenwelt. Angefangen beim Subantarktikhaus, über den Bambushain, die Steppenwiese, den üppigen Rosengarten, hin zum Tropicarium und Palmenhaus werden vielfältige Arten aus den unterschiedlichsten Klimazonen präsentiert. Darüber hinaus bietet der Palmengarten bereits seit 1980 für junge Besucher ein spezielles Programm als „Grüne Schule Palmengarten“. Außerdem finden im Palmengarten auch kulturelle Veranstaltungen statt. Bereits seit 1931 wird jährlich das Rosen- und Lichterfest gefeiert, das weit über die Stadtgrenzen hinaus Besucher anzieht.

 

 

Grüner Daumen hoch – auch bei Finanzfragen

Botanische Gärten stehen für Vielfalt der Natur und vermitteln eine praktische Erfahrung und Begegnung mit dem Artenreichtum der Erde. Klimakrise und Umweltzerstörung bedrohen jedoch die Biodiversität und letztlich auch die Zukunft unseres Planeten. Wer darüber nachdenkt, kommt schnell auf triste Gedanken. Dagegen helfen zwei Maßnahmen. Erstens: Ein Gang durch die Natur, zum Beispiel durch einen botanischen Garten. Zweitens: nachhaltig Denken und Handeln.

 

Ganz einfach geht das zum Beispiel bei Finanzfragen, denn Geld übt eine starke und lenkende Wirkung aus. Wer also bei Geldanlagen auf ethische und ökologische Investments setzt, leistet bereits einen positiven Beitrag zu Nachhaltigkeit.

 

Wie es geht? Am besten mit einem erfahrenen Finanzdienstleister, wie beispielsweise Grünes Geld. Die Experten für nachhaltige Geldanlagen bieten passende Investments für nahezu jeden Anlegertyp und jede Anlagesumme, ob Vermögensverwaltung oder Geldanlage.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

5 nachhaltige Städte weltweit – ein Kennenlernen wert

Dienstag, 12. September 2017

Zusammenfassung: Nachhaltige Entwicklung ist ein globales gesellschaftliches Ziel. Jedoch ist Nachhaltigkeit auch ein komplexer Ansatz, so dass kaum alle Ansprüche auf einmal umgesetzt werden können. Vorbildfunktion haben daher besondere und nachahmenswerte Projekte einzelner Städte. Ein Blick auf fünf Städte von fünf Kontinenten.

 

 

Der Weg zur nachhaltigen Entwicklung ist durchaus steinig.

Das Zeitalter der nachhaltigen Entwicklung ist angebrochen! – Sicher, es liegen noch lange und steinige Wege auf den vielfältigen und verschlungenen Pfaden der praktischen Umsetzung. Aber die dringende Notwendigkeit, weltweit umzudenken, um den Fortbestand des Planeten und der Menschheit zu sichern, ist durchaus in den Köpfen angekommen.

 

Und es ist auch höchste Zeit. Der ehemalige US-Präsident John F. Kennedy hatte zwar bereits vor gut einem halben Jahrhundert konstatiert, dass die Menschheit die Macht besitzt, sowohl alle Arten menschlicher Armut, als auch alle Arten des menschlichen Lebens zu zerstören. Sich auf einen Plan einer nachhaltigen Entwicklung für die gesamte Menschheit zu einigen, dauerte es allerdings noch Jahrzehnte.

 

2015 haben die Vereinten Nationen 17 globale Nachhaltigkeitsziele für alle Staaten der Erde definiert. Mit dieser Zielvorgabe sollen bis zum Jahr 2030 die Länder der Welt die Grundlagen für eine zukunftsfähige wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung schaffen.

 

Kernpunkte des Programms sind, die Spaltung der Gesellschaft zwischen Arm und Reich aufzuhalten und Chancen- und Bildungsgleichheit voran zu bringen. Außerdem sind die Staaten gefordert, für saubere und bezahlbare Energie zu sorgen und die Ernährung sowie den Zugang zu Wasser- und Sanitärversorgung zu sichern.

 

Eine Utopie? – Vielleicht, dennoch gehen viele Länder beherzt daran, ihren Anteil an einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten – auch wenn nicht alle Punkte sofort umsetzbar sind.

 

 

Die Welt verstehen – die Welt erhalten

Nachhaltige Entwicklung, so erläutert der US-Ökonom Jeffrey D. Sachs, ist eine Methode, um die Welt mit ihren vielfältigen Zusammenhängen und Wechselwirkungen zu verstehen. Zugleich ist Nachhaltigkeit aber auch die Methode, um die Welt zu retten. Denn Nachhaltigkeit steht für einen ganzheitlichen Ansatz, der die wirtschaftliche Entwicklung, Bildungssysteme, Gleichberechtigung, Ernährungssicherheit, Gesundheitsfürsorge, Klimakrise, Erneuerbare Energien, Biodiversität und Urbanisierung gleichermaßen berücksichtigt.

 

 

Vorbilder schaffen – nachhaltige Städte

Nachhaltigkeit ist ein komplexes Thema!

Pläne zur nachhaltigen Entwicklung sind extrem komplexe Aufgaben. Daher sind Leuchtturmprojekte wie eine vorbildliche Nachhaltigkeitspolitik einzelner Staaten genauso motivierend, wie gelungene nachhaltige Stadtentwicklungen.

 

Ein weltweites Ranking nachhaltiger Städte ist jedoch schwierig. Denn die Ausgangssituationen sind sehr unterschiedlich. Indigene Völker beispielsweise, die im Einklang mit der Natur leben und durch ihre Art des Wirtschaftens einen kaum sichtbaren ökologischen Fußabdruck produzieren, würden in einem strengen Ranking für Nachhaltigkeit zwar hervorragend abschneiden, entziehen sich jedoch komplett den Bewertungen von Faktoren, wie beispielsweise ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum.

 

Während europäische Städte häufig Konversionsprojekte nachhaltig umsetzen und umweltfreundliche Verkehrskonzepte integrieren, verstehen rasant wachsende Mega-Cities in Asien unter Nachhaltigkeit Maßnahmen, die für ausreichenden Wohnraum ihrer Bevölkerung sorgen. Beiden Konzepten gemein ist der Anspruch, möglichst wenig Ressourcen zu verbrauchen und nur minimal in die Umwelt einzugreifen. Nachhaltigkeit in den Industrienationen ist auch immer der Spagat zwischen einem ökologischen Lebensumfeld und einer soliden wirtschaftlichen Basis der Stadt. Daher liegt es auf der Hand, dass die Metropole Ökotopia vorerst nur ein Modell bleiben wird, von dem Teilstücke realisiert werden.

 

In Deutschland gibt es bislang nur eine Bewertung der Nachhaltigkeit von Städten durch die Allianz Umweltstiftung. Diese vergibt in jedem Jahr drei Preise für die nachhaltige Entwicklung einer Großstadt, einer mittleren Stadt und einer Gemeinde.

 

Die Bewertung der nachhaltigen Entwicklung weltweit ist dagegen um einiges diffiziler. Denn global existieren unterschiedliche Rankings und Bewertungen. So zeichnet die Europäische Union seit 2010 jährlich eine europäische Metropole mit dem European Green Capital Award aus – in diesem Jahr übrigens die Ruhrmetropole Essen.

 

Darüber hinaus hat das Londoner Wirtschaftsforschungsinstitut Centre for Economics and Business Research in einer Untersuchung 50 Städte aus 31 Ländern untersucht und hinsichtlich ihrer geographischen Lage, wirtschaftlichen Entwicklung und ausgewählter Nachhaltigkeitsanforderungen untersucht. Top drei des Sustainable Cities Index waren dabei im letzten Jahr Zürich, Singapur und Stockholm.

 

Auch zahlreiche nationale Projekte wie das dänische Projekt Sustainable Cities und zahllose Blogs beschäftigen sich mit aktuellen Städtebau- und Entwicklungsprojekte.

 

Auswahl und Objektivität fallen daher schwer – aber Vorbilder sind überall zu finden, daher stellen wir fünf beispielhafte Großstädte aus fünf Kontinenten vor.

 

 

Europa: Zürich / Schweiz

Sauber und nachhaltig – Zürich.

Schon beim Ranking der aktuell nachhaltigsten Staaten konnte die Schweiz mit Rang 5 punkten. In dem wohlhabenden Land stimmen die Rahmenbedingungen, was die soziale Grundversorgung der Bevölkerung angeht. Darüber hinaus die Alpenrepublik durch ihre gewachsene Nähe zur Natur auch traditionell stark im Umweltbereich.

 

Aber wie wird die Finanzmetropole Zürich mit ihren enorm hohen Lebenshaltungskosten den Ansprüchen an eine nachhaltige Großstadt gerecht? Da ist zum einen das richtungsweisende und klimafreundliche Verkehrskonzept der Stadt, das in bester Schweizer Tradition steht, schließlich verfügt die Eidgenossenschaft über das dichteste Eisenbahnnetz der Welt. Vom gut vernetzten und vertakteten öffentlichen Nahverkehr profitieren Einwohner und Pendler gleichermaßen. Die Stadt versinkt nicht im täglichen Verkehrskollaps und kann so CO2-Emissionen reduzieren.

 

Den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase möglichst gering zu halten, ist auch das Ziel weiterer Bemühungen der Stadt. Per Volksabstimmung – auch typisch für die demokratischen Schweizer – hat Zürich bereits 2008 beschlossen, den CO2-Ausstoß pro Kopf bis 2050 auf eine Tonne zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich Zürich auf den Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft gemacht. Das bedeutet, dass der Energieverbrauch pro Einwohner ebenfalls bis 2050 auf 2.000 Watt sinken soll. Ermöglich werden sollen diese Ziele durch eine verbesserte Energieeffizienz sowie durch die konsequente Förderung erneuerbarer Energien. Atomstrom soll zukünftig nicht mehr genutzt werden.

 

 

Afrika: Abuja/Nigeria

Die afrikanischen Staaten haben es aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation ungleich schwerer, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Dennoch gibt es auch hier Städte, die als Vorbild für Städte in der Region dienen können, wie beispielsweise die nigerianische Hauptstadt Abuja.

 

Die 1,5 Millionen Metropole Nigerias ist eines der ersten Projekte für eine nachhaltige Stadt in Afrika. Allerdings unterscheidet sich die Abuja auch von anderen afrikanischen Städten der Region dahingehend, dass Abuja in den siebziger Jahren als Planstadt nach westlichem Vorbild auf dem Reißbrett entstanden ist und die alte Hauptstadt Lagos ablösen sollte. Finanziert wurde der Neubau durch Erdölexporte.

 

Obgleich Abuja bestrebt ist, sichere und preiswerte Wohnviertel weiter auszubauen, wachsen die Vorstädte mit Armutsvierteln ebenfalls rasant an. Schätzungen zufolge könnte sich so die Einwohnerzahl in den kommenden zehn Jahren auf bis zu 20 Millionen Menschen erhöhen. Zahlreicher Problem zum Trotz, ist Abuja auf dem Weg zur Green City und entsprechend bestrebt, die Stadt zu begrünen und nachhaltig auszubauen. Da die Versorgung mit Elektrizität schwierig ist, gibt es einen großangelegten Versuch, Straßenlaternen in der Stadt mit Solarenergie zu betreiben.

 

 

Asien: Singapur

Singapur: Von der Glitzerstadt zur grünen Oase.

Wer an den Stadtstaat Singapur denkt, hat nicht unbedingt als erstes Bilder einer nachhaltigen Entwicklung im Kopf. Aber der Dschungel kehrt in die Metropole mit rund 5,6 Millionen Einwohner zurück.

 

Zunehmend überwuchert wieder Grün die Glas- und Betonbauten der Stadt. Das Projekt Singapur zur grünen Mega-City zu verwandeln, wird derzeit von einem Architekten-Team umgesetzt, das sich auf vertikale Begrünung spezialisiert hat.

 

Denn Platz ist durchaus ein Problem der wachsenden Stadt. Daher findet sich die Bepflanzung vor allem an den Hauswänden – auch an den Wolkenkratzern – wider. Ziel der Regierung Singapurs ist dabei die Verbesserung des Klimas. Um das zu erreichen, unterstützt der Staat nicht nur die Bauherren bei der Begrünung und übernimmt die Hälfte der Kosten, sondern geht noch einen Schritt weiter: Ohne das staatliche Zertifikat wird keine Baugenehmigung mehr erteilt. Dabei endet die Nachhaltigkeitsbestrebung nicht bei der Fassadenbegrünung, sondern schließt auch die Nutzung von Sonnenlicht und Regenwasser mit ein. Der Energieverbrauch soll so – auch durch den Verzicht der ansonsten üblichen Klimaanlagen – zurückgefahren werden.

 

 

Australien: Moreland Solar City/Melbourne

Moreland, der nördliche Teil der australischen Metropole Melbourne hat ein besonderes Projekt zur nachhaltigen Entwicklung ins Leben gerufen: Moreland Solar City. Im Rahmen des Programms, das von der australischen Regierung entwickelt wurde, soll die flächendeckende Nutzung der Solarenergie weiter ausgebaut werden. Dabei arbeiten Industrie und Handel eng mit der Kommune zusammen. Ziel ist es, Treibhausemissionen drastisch zu reduziert.

 

Neben diesem Leuchtturmprojekt, bezeichnet sich Melbourne selbst als Stadt, die sich neu erfindet und bietet regelmäßig Veranstaltungen und Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit an.

 

 

USA: Portland/Oregon

Portland/Oregon – mehr als nur Leutturmprojekte.

Die USA und Nachhaltigkeit – ein Thema, dass in den letzten Monaten immer mehr an Spannung gewonnen hat. Aber die USA sind groß und gerade Städte und Gemeinden im legendären Cascadia leben eine völlig andere Realität – abseits der Regierung Trump.

 

Immer wieder als eine der nachhaltigsten Städte apostrophiert wird Portland im Bundesstaat Oregon. Die Stadt gilt weit über die Grenzen der USA hinaus als Vorbild einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Dabei ist Portland nicht nur im Bereich der erneuerbaren Energien aktiv, sondern verfügt auch über einen soliden öffentlichen Nahverkehr, eine wachsende Radfahrkultur und ein vorbildliches Recyclingsystem.

 

Darüber hinaus fördert die Stadt nachhaltiges Bauen. Dabei geht Portland über die ökologische Bauweise hinaus und betreibt eine nachhaltige Stadtentwicklung, die zur Planung von Vierteln und dem Ausbau der Infrastruktur auch die Bevölkerung in Nachbarschaftssitzungen in die Entscheidungsprozesse aktiv einbezieht. Ganz gemäß dem Slogan der Stadt: Innovation, Zusammenarbeit, praktische Lösungen.

 

 

Blick über den Tellerrand

Blick über den Tellerrand lohnt sich …

Der globale Blick über den Tellerrand zeigt: Der Weg zu mehr Nachhaltigkeit kennt größere und kleinere Schritte. Aber jeder Schritt in die richtige Richtung ist lohnenswert.

 

Auch in Sachen Finanzen lohnt es sich, nachhaltig zu denken und zu handeln, denn Investitionen in zukunftsfähige Projekte verbessern das Leben vieler Menschen weltweit. Grünes Geld, erfahrener Experte für nachhaltige Geldanlagen, hat viele interessante Angebote im Programm, mit denen Sie einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung leisten und gleichzeitig interessante Rendite erwirtschaften. Machen Sie den Grünes Geld Test.

 

 

 

 

 

Carmen Junker   Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Nachhaltiges Investment: RE09 Windenergie Deutschland 2017

Freitag, 08. September 2017

Zusammenfassung: Windenergie ist nicht nur eine ökologische und klimafreundliche Art der Stromgewinnung, sondern auch eine interessante Möglichkeit für eine nachhaltige Geldanlage. Mit dem Projekt „RE09 Windenergie Deutschland“ bietet das Hamburger Emissionshaus reconcept Anlegern eine solide Sachwertinvestition mit guter Rendite

 

 

Investments in Windenergie – eine lohnende Sache.

Auch wenn es schneller gehen könnte – Erneuerbare Energien sind weltweit auf dem Vormarsch und das ist auch gut so. Schließlich leistet diese saubere Art der Energiegewinnung einen beträchtlichen Anteil am Kampf gegen die globale Klimaerwärmung. Doch die Nutzung der Windenergie trägt nicht nur zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei und belässt die begrenzten fossilen Energieträger im Boden – sie hilft auch beim Ausstieg aus der unsicheren und teuren Atomenergie.

 

In Deutschland hat sich im Mix der Erneuerbaren Energien besonders die Windkraft durchsetzen können. Mit rund 28.000 Windkraftanlagen – nicht nur an den Küsten des Landes – zählt die Windenergie zu den etabliertesten alternativen Energieträgern. Mittlerweile werden nationale bereits 14,5 Prozent des Strombedarfs aus Windenergie gedeckt.

 

 

Jahrhunderte lange Erfahrung

Eigentlich kein Wunder, schließlich basiert auch die moderne Windenergie auf dem Jahrhunderte alten Know-how, Wind für den Menschen wirtschaftlich nutzbar zu machen. Entsprechend hoch ist auch die Akzeptanz der Windenergie innerhalb der Bevölkerung, denn das Prinzip der Windenergie-Anlagen ist transparent und nachvollziehbar: Direkt am Standort wird der Wind von den Rotorenblättern eingefangen und die Kraft des Windes in Elektrizität umgewandelt.

 

Zu dem ist es in den vergangenen Jahren gelungen, auch Skeptiker umzustimmen, denn auch das Umweltbundesamt bestätigt ein einem aktuellen Positionspapier, die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Windkraftanlagen.

 

 

Volle Windkraft voraus

Eine bewähre Technik entwickelt sich weiter.

Windenergie hat sich zu einer der wichtigsten Wachstumsbranchen in Deutschland entwickelt. Bereits Ende 2014 waren rund 150.000 Menschen in Deutschland im Bereich Windenergie beschäftigt, Tendenz steigend.

 

Moderne Windkraftanlagen setzen auf eine bewährte und ständig optimierte Technologie, die zunehmend leistungsfähiger wird. So produzieren die Anlagen immer mehr klimafreundlichen und preisgünstigen Strom. Der Erfolg der Windenergie basiert zum einen darauf, dass der „Rohstoff“ Wind kostenlos zur Verfügung steht und ohne besonderen Aufwand direkt eingesetzt werden kann. Zum anderen wird der Ausbau der Windenergie in Deutschland nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Das macht Windenergie zu einer hocheffizienten Assetklasse.

 

 

RE09 Windenergie Deutschland – Anlage mit guter Rendite

Der Ausbau der Windenergie in Deutschland macht viele zu Gewinnern: Zum einen profitieren Umwelt und Klima von einer sauberen Art der Energieerzeugung. Außerdem erhalten Verbraucher „grünen“ und preiswerten Strom. Aber auch für Anleger, die ihr Geld nachhaltig und dennoch profitablen investieren wollen, ist Windenergie ein gutes Geschäft.

 

Das Hamburger Emissionshaus reconcept GmbH bietet mit seinem neuen Projekt RE09 Windenergie Deutschland ein interessantes Investment, das gute Rendite bei vergleichsweise kurzer Laufzeit verspricht.

 

Wind ist eine saubere Sache.

Im Rahmen des Projektes RE09 Windenergie Deutschland, investieren Anleger in Windkraftanlagen auf dem deutschen Festland. Diese werden gebaut oder zugekauft. Der Bau oder Kauf von Offshore-Anlagen ist nicht vorgesehen.

 

Geplant ist ein Betrieb der Windkraftanlagen während einer Laufzeit von sechs Jahren. Anschließend werden die Anlagen verkauft. Das Ende des Projektes ist zum 31. Dezember 2023 geplant. Eine Verlängerung bis 2025 ist möglich, falls dies notwendig würde. Das Emissionskapital ist in Höhe von 14 Millionen Euro geplant. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 51,8 Millionen Euro.

 

Anleger können sich ab einer Mindestanlagesumme von 10.000 Euro zuzüglich drei Prozent Agio an diesem Projekt beteiligen. Eine höhere Beteiligung ist möglich und vollzieht sich jeweils in 1.000 Euro-Schritten. Wer sich aktuell für das Sachwertinvestment entscheidet, erhält einen zeitanteiligen Frühzeichnerbonus von drei Prozent p.a. bis zum Ende der Platzierungsphase.

 

Während der Vertragslaufzeit können Anleger nicht, beziehungsweise nur mit finanziellen Einbußen, auf das Kapital zugreifen, durchhalten lohnt sich hier allerdings: Die Renditeprognose von RE09 Windenergie Deutschland beläuft sich auf 142 Prozent im Gesamtrückfluss. Die jährlich prognostizierte Auszahlung beläuft sich auf 6,5 Prozent pro Jahr gemäß IRR. Angesichts der aktuellen Niedrig- bis Nullzinsen eine attraktive Rendite, die sich sehen lassen kann.

 

Versteuert werden die Erträge als Einkünfte aus Gewerbebetrieben in der persönlichen Steuererklärung.

 

 

RE09 Windenergie Deutschland auf einen Blick

– Mindestanlage: 10.000 Euro

– Anlagedauer: 6 Jahre (bis Ende 2023)

– Prognostizierte konstante Auszahlung von 6 Prozent pro Jahr

– Frühzeichnerbonus: 3 Prozent p.a.

 

 

 

5 Gründe für solide Sachwertinvestitionen

Sichere Geldanlagen und renditestarke Sachwerte müssen kein Wiederspruch sein. Sachwertinvestitionen versprechen attraktive Erträge, sind jedoch auch generell mit Risiken behaftet. Daher ist es stets sinnvoll, die Geldanlage auf Herz und Nieren zu überprüfen.

 

Für das Projekt RE09 Windenergie Deutschland sprechen dabei einige überzeugende Argumente.

 

 

1. Sicheres Investitionsland

Wer sich am Projekt RE09 Windenergie Deutschland beteiligt, investiert sein Geld in Deutschland und genießt somit die entsprechende Rechtssicherheit an einem sicheren Standort.

 

Aber nicht nur die räumliche Nähe zum Wirtschaftsstandort Deutschland spricht für das Projekt. Denn Deutschland ist nicht nur ein sicherer, sondern auch ein wachsender Markt für Windenergie. Im europäischen Vergleich schneidet die Bundesrepublik als größter Windmarkt ab und verfügt darüber hinaus auch über die längste Erfahrung in diesem Feld.

 

Nicht zuletzt genießt der regenerative Strom auch den Rückenwind der Politik. Als unentbehrlicher Faktor im Mix der Erneuerbaren Energien, nimmt Wind eine zentrale Rolle ein. Dabei ist das Potenzial dieser zukunftsfähigen und klimafreundlichen Technologie noch lange nicht ausgereizt. Während im Norden des Landes Windräder längst zum etablierten Landschaftsbild zählen, werden in den kommenden Jahren noch zahlreiche Standorte im übrigen Land erschlossen werden. Denn wie schon das alte Volkslied besagt, auch „Auf dem Berge da gehet der Wind“.

 

 

2. Erfahrenes und erfolgreiches Emissionshaus

Ein sicherer Investitionsstandort vermittelt Vertrauen in ein Projekt. Ebenso wichtig sind jedoch auch die Erfahrung des Anbieters und seine bisherigen Erfolge. In diesem Punkt überzeugt die reconcept Gruppe  mit rund zwanzig Jahren Erfahrung im Windenergiemarkt.

 

Nicht die Katze im Sack kaufen.

reconcept handelt als unabhängiger Asset Manager und verfügt über ein vertieftes Expertenwissen im Bereich der nachhaltigen Sachwertanlagen, insbesondere der Windenergie. Das Unternehmen hält dabei souverän alle Stränge von Projektbeginn bis –ende in seinen Händen. reconcept entwickelt die Strategie für neue Investments, plant den Ankauf oder Bau der Windenergieanlagen und steuert die laufende Entwicklung. Auch der Verkauf der Anlagen am Ende der Laufzeit geschieht unter der Regie des Hamburger Emissionshauses.

 

Die Verbindung des technischen und kaufmännischen Managements bewirkt hohe Synergieeffekte, von denen letztlich die Anleger profitieren. Mit ein Grund, weshalb sich reconcept als Full-Service-Anbieter einen guten Namen im Markt machen konnte. An den Standorten Deutschland und Finnland engagiert sich reconcept ebenfalls im Bereich Windkraftanlagen. Darüber hinaus ist das Unternehmen im deutschen und im spanischen Markt mit Photovoltaik-Anlagen aktiv.

 

In den vergangenen zwei Jahrzenten konnte reconcept rund 200 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 360 Megawatt erfolgreich im Markt platzieren und nachhaltig managen. Dabei betrug das Investitionsvolumen rund 480 Millionen Euro.

 

Das Stammkapital der reconcept GmbH beträgt 2,4 Millionen Euro. 2009 hat sich das Unternehmen strategisch neu aufgestellt und konnte seit dem rund 2.300 Investoren für seine umwelt- und klimafreundlichen Projekte gewinnen. Und die wurden bislang nicht enttäuscht: sämtliche Festzins-Angebote von reconcept wurden bisher vollständig ausgezahlt.

 

 

3. Sicherer Absatzmarkt für Windenergie

Für eine Fortsetzung der Erfolgsserie spricht, dass der Absatzmarkt für Windenergie in Deutschland klaren Regeln unterliegt. Schließlich soll die Stromproduktion aus regenerativen Energien bis zum Jahr 2030 einen Anteil von rund 50 Prozent ausmachen. Dabei wird Windenergie – nicht zuletzt aufgrund seiner günstigen Stromentstehungskosten – einen hohen Anteil ausmachen.

 

Die EEG-Förderung des Stroms aus Erneuerbaren Energien ist für zwanzig Jahre garantiert. Die Einspeisetarife werden von der Bundesnetzagentur festgelegt. Es gibt allerdings auch einen Wermutstropfen: Der EEG-Fördertarif wurde 2017 massiv zurückgefahren. Mit der Ausschreibungspflicht seit 2017 beläuft sich der Einspeisetarif aktuell auf durchschnittlich 4,28 Cent pro Kilowattstunde Strom. Ein Nachteil für Anlagen, die erst ab diesem Jahr genehmigt werden und ans Netz gehen.

 

Um diesen Nachteil zu umgehen, setzt reconcept bei seinem Projekt RE09 Windenergie Deutschland auf den Kauf von bestehenden Anlagen. Denn in diesem Bereich herrscht ein Bestandsschutz. Anlagen, die vor der Ausschreibungspflicht genehmigt und ans Netz gegangen sind, erhalten auch weiterhin den alten gesetzlich garantierten Einspeisetarifen. Ein Unterschied, der sich auszahlt, denn mit einer Einspeisevergütung von rund 8,9 Cent pro Kilowattstunde Strom liegen die alten Tarife mehr als doppelt so hoch.

 

Damit beteiligen sich Anleger bei RE09 Windenergie Deutschland am Erfolg und den hohen Einspeisetarifen rentabler Windenergieanlagen.

 

 

4. Transparente Geldanlage – nachvollziehbare Nachhaltigkeit

Wer sein Geld nachhaltig anlegt, will nicht nur eine gute Rendite erzielen, sondern verfolgt auch ideelle Ziele. Wer auf Windkraft setzt, trägt aktiv zur Energiewende bei und unterstützt eine klimafreundliche Entwicklung.

 

Gerade die komplexen Spielregeln der Finanzwelt machen es ökologisch orientierten Anlegern nicht leicht. Unzählige Verflechtungen und Beteiligungen verschleiern diverse unethische Praktiken. Um hier den Durchblick zu behalten, haben nachhaltigkeitsorientierte Anleger zwei Möglichkeiten, die optimal miteinander verknüpft werden können. Zum einen ist es sinnvoll, sich bezüglich der Anlagestrategie mit einem erfahrenen und unabhängigen Experten, wie beispielsweise Grünes Geld, zu beraten. Zum anderen empfehlen sich transparente Projekte, wie etwa Sachwertbeteiligungen.

 

Denn Anleger üben eine unternehmerische Tätigkeit aus, erhalten detaillierte Einblicke in die jeweiligen Projekte und können „ihre“ Investition auch direkt vor Ort in Augenschein nehmen. Damit bietet RE09 Windenergie eine sehr direkte Art der Geldanlage.

 

 

5. Erste Investitionsobjekte bereits eingebunden

Zukunftstechnologie mit Potenzial.

Nichts ist so überzeugend wie der Erfolg. Das Projekt RE09 Windenergie ist zwar als Blind-Pool konzipiert, allerdings kaufen Anleger hier nicht mehr die sprichwörtliche Katze im Sack, denn die ersten Investitionsobjekte sind bereits angebunden. So hat reconcept im September zwei Windenergieanlagen im Windpark Jeggeleben in Sachsen-Anhalt erworben. Der dort produzierte Strom wird gemäß EEG 2014 für zwanzig Jahre mit dem hohen Einspeisetarif von 8,9 Cent/kWh vergütet.

 

Reconcept hat für Jeggeleben bereits im Dezember des vergangenen Jahres zwei leistungsstarke Enercon-Anlagen mit einer Leistung von jeweils 2,35 Megawatt erworben. Beide Anlagen wurden noch 2016 abgenommen und profitieren ebenfalls von dem höheren Einspeisetarif. Die Anlagen der E-92-Serie kommen in Jeggeleben zum Einsatz.

 

 

Überzeugende Investition mit ausgezeichneter Rendite

Nachhaltige Geldanlagen werden für viele Anleger immer interessanter. Denn zum einen sind die Gefahren der Klimakrise in vielen Köpfen angekommen, zum anderen müssen sich die Erträge nachhaltige Investitionen längst nicht mehr hinter den Renditen konventioneller Investments verstecken.

 

Bei RE09 Windenergie Deutschland investieren Anleger zudem in eine Zukunftstechnologie, deren Wachstum längst nicht abgeschlossen ist. Grünes Geld, erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen, berät Sie ausführlich zu diesem ökologisch nachhaltigen Projekt.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

Die nachhaltigsten Städte in Deutschland

Freitag, 01. September 2017

Zusammenfassung: Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde. Während die Vereinten Nationen 17 Nachhaltigkeitsziele verabschiedet haben, geht es national um die Umsetzung dieser wichtigen Ziele. Städten und Gemeinden fällt bei der Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung eine besonders wichtige Rolle zu – ganz im Sinne des Slogans „think globally – act locally“.

 

Nachhaltige Entwicklung kennt nur Gewinner!

Nachhaltigkeit ist Trumpf! – Das Kriterium der Nachhaltigkeit hat sich zu einer starken Antriebsfeder entwickelt, die neue Standards für Unternehmen, Produkte, Prozesse und nicht zuletzt auch für den Lebensstil der Menschen setzt.

 

Die durchaus anspruchsvollen Ziele haben ihre Berechtigung, schließlich geht es bei Nachhaltigkeit um weit mehr als um ökologische Lebensmittel und Toilettenpapier mit dem Blauen Engel.

 

Nachhaltigkeit bringt Umwelt-, Natur- und Klimaschutz unter einen Hut und hat zum Ziel, die Erde auch für zukünftige Generationen lebenswert zu erhalten. Damit bildet der Begriff der Nachhaltigkeit das Dach für die unzähligen Aktivitäten, die zur Bewahrung der Lebensgrundlagen dienen und einen Beitrag dazu leisten, bereits entstandene Schäden auszugleichen.

 

Unternehmen haben durchaus bereits die Vorteile von sinnvollen Nachhaltigkeitskonzepten entdeckt. Dabei spielen nicht nur Marketing-Strategien eine tragende Rolle, sondern durchaus auch die handfesten wirtschaftlichen Vorteile einer nachhaltigen Unternehmensführung.

 

 

Think globally – act locally

Komplexität nimmt zu.

Die Probleme der Welt werden zunehmend komplexer. Die unzähligen Abhängigkeiten und Verbindungen, die nahezu jedem Produkt und jedem Prozess anhängig sind, erfordern globales Denken.

 

Daher haben auch die Vereinten Nationen insgesamt 17 Ziele für eine nachhaltige weltweite Entwicklung definiert, die eine sichtbare positive Veränderung bis zum Jahr 2030 bringen soll.

 

Dabei geht es um forcierte Maßnahmen in den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Ökologie. Die unterzeichnenden Staaten sind konkret dazu aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten, um einer weiteren Spaltung zwischen Arm und Reich entgegenzuwirken. Entsprechend sollen auch tragfähige Konzepte zur Sicherung von Ernährung, dem Zugang zu sauberem Wasser, klimafreundlicher Energie sowie zu Bildungseinrichtungen erarbeitet werden. Wirtschaftliches Wachstum und ökologische Standards sollen in Einklang gebracht werden. Die 2015 definierten Nachhaltigkeitsziele wurden bislang von den Staaten unterschiedlich erfolgreich umgesetzt. Das ist wenig verwunderlich, denn die Ausgangssituationen sind enorm unterschiedlich. Während die Industriestaaten besonders gefordert sind, ihren CO2-Ausstoß zu verringern, steht bei den Ländern des Südens die Beseitigung von Hunger und Armut ganz oben auf der To-Do-Liste.

 

Die Verabschiedung der 17 Nachhaltigkeitsziele durch die UN sind eine große Leistung, denn sie unterstreichen die Wichtigkeit des nachhaltigen Handelns weltweit. Doch die Probleme der Menschheit können kaum durch die Definition von Staatszielen allein gelöst werden. Daher ist das lokale Handeln eine wichtige Aufforderung an jeden Menschen.

 

 

Nachhaltige Städte und Gemeinden – Gemeinsam lokal handeln

Gemeinsam aktiv!

Sicher ist ein individuelles ethisches Handeln eine gute Sache, doch noch wirkungsvoller wird es, wenn größere gesellschaftliche Gruppen sich gemeinsam das Ziel Nachhaltigkeit auf die Fahnen schreiben. Wie etwa Städte und Gemeinden.

 

Viele Kommunen haben in den vergangenen 25 Jahren sehr engagiert das Aktionsprogramm Agenda 21 umgesetzt, das aus den Empfehlungen der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen 1992 in Rio de Janeiro entstanden ist. Kurzgefasst lautet das Ziel der Agenda 21: Eine nachhaltige Entwicklung soll kommunal umgesetzt werden.

 

Seit 2012 wird in Deutschland ein Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden vergeben. Dabei werden seit dem jährlich – aufgeteilt in drei Kategorien – eine Großstadt, eine Stadt mittlerer Größe sowie eine Kleinstadt beziehungsweise Gemeinde für ihre nachhaltige Stadtentwicklung ausgezeichnet.

 

Entscheidend für die Preisverleihung ist das besondere Nachhaltigkeitskonzept der Kommune. Berücksichtigt wird dabei auch die Wirtschafts- und Finanzkraft der Bewerber. Gute Chancen haben also Städte, die mit limitierten Möglichkeiten eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben.

 

Das Preisgeld beträgt jeweils 35.000 Euro und wird zweckgebunden für ein Nachhaltigkeitsprojekt in der jeweiligen Stadt vergeben. Vergeben wird der Preis für Städte und Gemeinden von der gemeinnützigen Allianz Umweltstiftung, die Projekte aus den Bereichen Umwelt, Soziales, Kultur und Bildung fördert.

 

Die Auszeichnungen der nachhaltigsten Städte und Gemeinden sind Teil des Deutschen Nachhaltigkeitspreises, der außerdem auch Preise für nachhaltiges Bauen sowie nachhaltige Unternehmen vergibt.

 

 

And the Winner is … – bisherige Preisträger in der Kategorie Großstadt

Bislang wurden jeweils fünf Großstädte, mittlere Städte und Kleinstädte beziehungsweise Gemeinden mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

 

2012: Freiburg – Die heimliche Öko-Hauptstadt

Nicht alle Freiburger fahren mit dem Rad – aber viele.

Erster Preisträger im Jahr 2012 in der Kategorie Großstadt war Freiburg im Breisgau. Eigentlich keine besondere Überraschung, denn die badische Metropole gilt bereits seit langem als heimliche Öko-Hauptstadt und machte mit dem autofreien Wohnviertel Vauban, einem grünen Oberbürgermeister und der ersten Photovoltaik-Anlage auf einem Stadiondach vielfach von sich reden gemacht.

 

Aber Freiburg hat noch mehr zu bieten und nimmt die nachhaltige Stadtentwicklung als gemeinschaftliches Projekt mit seinen Bürgern und den unterschiedlichen Interessensgruppen ernst. Darüber hinaus setzt die Stadt auch intern auf eine verknüpfte Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung als Teil seiner strategischen Nachhaltigkeitssteuerung.

 

Um das Engagement jedoch auch für alle Bürger sichtbar zu machen, setzt Freiburg auf eine Vielzahl praktischer Projekte, die Nachhaltigkeit erfahrbar machen. So setzte die Stadt auch das Preisgeld für ein sehr klassisches Nachhaltigkeitsthema ein: Mit dem Projekt „Schulverwaldung“ lernen Schulklassen direkt im Freiburger Schulwald die vielfältigen Prozesse der Natur hautnah kennen.

 

 

2013: Augsburg – Stadt mit Zukunftsleitlinien

Reiche Fugger-Stadt mit Häusern wie aus der Puppenkiste.

Zukunftskompetenz haben in den letzten Jahren auch vier weitere Großstädte unter Beweis gestellt. 2013 wurde die Fugger-Stadt Augsburg als nachhaltigste Stadt ausgezeichnet. Bereits im Vorjahr kam die Stadt unter die ersten drei in der Auswahl der nachhaltigsten Städte. Augsburg hat ein ambitioniertes Handlungsprogramm zum Thema Nachhaltigkeit entwickelt. Entstanden ist das Programm an Runden Tischen von Bürgern, Stadtverwaltung, Politik, Institutionen, Vereinen und Verbänden. Obgleich dieses Vorgehen durch die Vielzahl der Akteure sehr aufwändig ist, scheut Augsburg den Aufwand nicht.

 

Das Handlungsprogramm, das aktuell durch Zukunftsleitlinien für Augsburg ersetzt wurde, wird kontinuierlich weiterentwickelt und wurde zunehmend breiter aufgestellt. Neben den vielfältigen Belangen des Umwelt- und Klimaschutz, wirkt Augsburg verstärkt darauf hin, durch unterschiedliche Maßnahmen die Stadt lebenswert und naturnah zu gestalten. So wird aktuell ein Coffee-to-go-Mehrwegkonzept erarbeitet, um die Abfallflut durch den mobilen Kaffeegenuss einzudämmen.

 

Auch Baumschutz wird groß geschrieben. Um das Stadtklima zu verbessern und einen gesunden Lebensraum auch für vielfältige Vogel- und Insektenarten zu erhalten, bietet das Umweltreferat Informationen und Beratung zum Thema Baumschutz bei Bauvorhaben. Dabei bezieht sich der Service nicht nur auf Bauvorhaben mit städtischer Beteiligung, sondern richtet sich auch ganz klar an Bürger und Baufirmen.

 

Nachhaltigkeit ist aber nicht nur im Umweltbereich von Bedeutung. Augsburg hat ebenso Programme für günstigen Wohnraum aufgesetzt und bietet seinen Bürgern ein weitreichendes Beratungs- und Hilfsangebot in besonderen Lebenslagen. Ebenso stehen bedarfsgerechte Bildungs- und Betreuungseinrichtungen auf der Agenda. Durch den Nachhaltigkeitspreis sieht sich die Stadt in ihrem langjährigen Engagement bestärkt und nicht zuletzt auch gestärkt.

 

 

2014: Dortmund – Aktive Ruhr-Metropole

Gelungenes Konversionsprojekt am Phönix-See.

Großstädte in Nordrhein-Westfalen haben es schon allein vom Image her schwerer, mit Nachhaltigkeitszielen in Verbindung gebracht zu werden, als ihre süddeutschen Kollegen. Dortmund, die bevölkerungsreichste Stadt des Ruhrgebiets hat jedoch diese Herausforderung beherzt angenommen – und das mit einigem Erfolg. Aufgrund ihres integrierten politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Engagements, wurde Dortmund als nachhaltigste Großstadt 2014 ausgezeichnet.

 

Seit Ende der neunziger Jahre beschäftigt sich Dortmund tiefergehend mit dem Erhalt der natürlichen Ressourcen für kommende Generationen – ganz im Sinne der Lokalen Agenda 21. Nachhaltige Entwicklung hat Dortmund jedoch zur Chefsache erklärt. Obgleich viele Bereiche direkt beim Oberbürgermeister angesiedelt sind, setzt die Stadt auf Vernetzung und Kooperation, verfügt über weitreichende Beteiligungsinstrumente und holt Bürger, Unternehmen und lokale Einrichtungen mit ins Boot. Die Stadt hat eine Vielzahl überzeugender Projekte initiiert und betreibt ein umfangreiches Nachhaltigkeitsmanagement.

 

Besondere Schwerpunkte liegen in den Bereichen Klimaschutz, Energie- und Wärmeversorgung, Elektromobilität sowie Bildung und Integration. Darüber hinaus ist Dortmund mit dem großangelegten Konversionsprojekt Phönix eine nachhaltige Umgestaltung eines ehemaligen Areals der Montanindustrie in einen modernen Standort für Zukunftstechnologien sowie ein Naherholungsgebiet gelungen. Hier ergeben sich auch positive Auswirkungen für das Stadtklima und die Biodiversität der Region.

 

 

2015: Karlsruhe – Wachstum mit Weitblick

Tradition und Moderne.

Wie auch im Vorjahr Dortmund, gelang es Karlsruhe erst im zweiten Bewerbungsanlauf vollständig zu überzeugen. 2015 wurde die badische Stadt zur nachhaltigsten in Deutschland gekürt.

 

Überzeugen konnte Karlsruhe mit einem umfassenden Nachhaltigkeitsprofil. Dabei konnte die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs mit vielen erfolgreichen Projekten aufwarten und begegnet den Herausforderungen einer wachsenden Stadt mit ökologischem und sozialem Weitblick.

 

Besonders gelungen ist dabei das integrierte Stadtentwicklungskonzept, das ressortübergreifend und die kommunale Nachhaltigkeitsstrategie festlegt. Entstanden ist die Strategie unter starker Beteiligung der Bürger. Dabei wurde auch Wert auf eine besondere Partizipation von Kindern und Jugendlichen gelegt. Zu einer breiten Akzeptanz trägt auch die Einbeziehung relevanter Gruppen wie dem NABU  oder dem BUND bei.

 

Karlsruhe hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu sein und unterhält dazu auch eine kommunale Klimaschutzagentur. Auch die Synergien, die sich am Wissenschaftsstandort Karlsruhe ergeben, werden sinnvoll genutzt: Die Initiative “SmarterCity“ vernetzt Forschung und Wirtschaft bei der Entwicklung nachhaltiger Innovationen.

 

 

2016: Nürnberg – Schluss mit dem Frankensmog

Beschauliche Wirkung – erstaunliche Projekte.

Bei seiner dritten Bewerbung hatte Nürnberg 2016 endlich die Nase als nachhaltigste Großstadt vorn. Die zweitgrößte Stadt Bayerns überzeugte unter anderem als treibende Kraft der nachhaltigen Entwicklung in der Metropolregion sowie durch eine Vielzahl von Projekten und Initiativen, die eine soziale und ökologische Nachhaltigkeit voranbringen.

 

Auch in der Franken-Metropole ist Klimaschutz ein wichtiges Thema. Schließlich wurde der Franken-Smog über dem Gewerbegebiet Nürnberg-Süd durch den Sänger Heinz-Rudolf Kunze über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Bis zum Jahr 2050, so das Ziel von Nürnberg, soll die CO2-Emissionen um 80 Prozent reduziert werden.

 

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt Nürnbergs liegt in der nachhaltigen Entwicklung der Bereiche Bildung und Integration. Ein Thema, das Nürnberg schon lange am Herzen liegt. Schließlich verleiht die Stadt seit 1995 alle zwei Jahre den Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis.

 

 

Kleines Nord-Süd-Gefälle

Ob es kleineren, mittleren oder großen Städten leichter oder schwerer fällt, ein sinnvolles Nachhaltigkeitskonzept zu entwickeln und konsequent zu verfolgen, ist schwierig zu beantworten. Während größere Kommunen von einer agilen Vereins- und Verbandslandschaft profitieren, die Entwicklungen positiv mit beeinflussen kann, haben es kleinere Gemeinden oft leichter, Projekte zeitnah umzusetzen. Natürlich ist auch die finanzielle Ausstattung der Kommune von Bedeutung, ebenso politische Traditionen der Mitbestimmung.

 

In den vergangenen fünf Jahren wurden im Bereich der mittleren Städte Neumarkt in der Oberpfalz, Primasens, Ludwigsburg, Kempten und Delitzsch ausgezeichnet. Bei den kleineren Städten und Gemeinden konnten bisher das hessische Alheim, die Nordseeinsel Juist, die bayerischen Kommune Furth sowie die ebenfalls bayerischen Kleinstädte Pfaffenhofen und Wunsiedel überzeugen.

 

 

Nachhaltigkeit am Standort Internet

Grünes Geld, Experte für nachhaltige Geldanlagen, hat sein Beratungsbüro seit mehr als zehn Jahren in einer mittleren Stadt.

 

„Wir fühlen uns hier sehr wohl, denn eine Stadt dieser Größe bietet eine vielfältige Infrastruktur. Gleichzeitig schätzen wir die Nähe zur Natur und den ausgedehnten Waldgebieten, die quasi vor unserer Haustür liegen“, erklärt Carmen Junker.

 

Als Finanzberater, die Nachhaltigkeit auch leben, versuchen die Berater von Grünes Geld auf unnötige Fahrten zu verzichten. Viele Beratungsgespräche lassen sich hervorragend über Telefon und Internet führen. „So müssen wir nicht auf den persönlichen Kontakt verzichten und sparen dennoch CO2-Emissionen ein,“ so Carmen Junker weiter.

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

7 x Wissenswertes über nachhaltige Geldanlagen

Freitag, 18. August 2017

Zusammenfassung: Nachhaltige Geldanlagen werden zunehmend beliebter. Teilweise werden die Investments in soziale und ökologische Projekte jedoch auch noch mit Misstrauen betrachtet und mit Spenden verwechselt. Höchste Zeit, mit einigen Vorurteilen aufzuräumen und die Vorteile der grünen Geldanlagen in den Vordergrund zu rücken.

 

 

Nachhaltig die Welt verändern.

„Geld regiert die Welt“ – so heißt es oft lapidar, wenn eine weltpolitische Entwicklung mal wieder vollkommen fehl läuft, wirtschaftliche Interessen zu ökologischen Schieflagen führen und Menschenrechtsverletzungen aus ökonomischen Interessen billigend in Kauf genommen werden.

 

Aber nicht das Geld regiert die Welt, sondern die Menschen, die das Geld besitzen – und hier fängt die Schieflage schon an. Denn der Oxfam Armutsbericht  bringt es immer wieder auf den Punkt: Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter. Aktuell verfügt ein Prozent der Weltbevölkerung über mehr als die Hälfte des weltweiten Vermögens.

 

Weitere 20 Prozent der Weltbevölkerung verfügen fast vollständig über die andere Hälfte des Vermögens. Lediglich fünf Prozent des Vermögens verteilt sich auf die verbleibende Mehrheit von fast 80 Prozent der Menschen.

 

Eine eklatante Ungleichheit, die es zu bekämpfen gilt. Und dieses Ziel haben sich auch die Vereinten Nationen gesetzt und in ihren 17 Nachhaltigkeitszielen festgeschrieben,  die die Staatengemeinschaft bis zum Jahr 2030 erreichen will.

 

Kann diese Ungleichheit wirklich gestoppt werden und wie? – Viele Wege führen zum Ziel. Dazu zählen ein fairer Welthandel, faire Entlohnung der Arbeit, Förderung von bezahlbaren und sauberen Energien, Zugang zu Bildung, Hilfe zur Selbsthilfe und so vieles mehr.

 

Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist dabei auch immer die Finanzierung der Projekte. Eine ausgezeichnete Möglichkeit die Entwicklung mit voranzutreiben sind daher nachhaltige Geldanlagen, denn sie nutzten das Kapital als Hebel zur Veränderung. Bei aktuell ca. 5,85 Billionen Geldanlagen der Deutschen ein gewaltiger Hebel.

 

Das Leben ist zwar kein Hollywood-Streifen, aber es wäre doch trotzdem schön, wenn am Ende „die Guten“ gewinnen würden. Auf dem Weg zu diesem „Happy End“ helfen die folgenden 7 Fakten zu nachhaltigen Geldanlagen, den Weg konsequent zu beschreiten und möglichst viele Anleger von den Vorteilen dieser Investments zu überzeugen.

 

 

1. Nachhaltige Geldanlagen sind keine Spende

Geldanlagen sind keine Spenden.

Vielfach werden nachhaltige Geldanlagen noch als Nischenprodukt für „Gutmenschen“ angesehen und nicht als Möglichkeit, Geld sinnvoll und dennoch sicher anzulegen. Denn die Investments sind keine Spende. Zwar wird das angelegte Geld – wie auch viele Spendengelder – für vielfältige ökologische, ethische und soziale Projekte verwendet, damit hört die Gemeinsamkeit aber auch schon auf. Denn statt einer Spendenbescheinigung erhalten Anleger attraktive Rendite und bringen eine nachhaltige Entwicklung auf den Weg.

 

 

2. Nachhaltige Geldanlagen sind vielseitig

Hilfe zur Selbsthilfe durch Mikro-Kredite.

Die Idee der Mikrofinanz-Systems ist vielen Menschen bekannt – nicht zuletzt durch die Verleihung des Friedensnobelpreis 2006 an Muhammad Yunus aus Bangladesch, der die Idee der Anschubfinanzierung zur Selbsthilfe in den armen Regionen der Welt stark belebt hat.

 

Mikrofinanz-Kredite sind auch definitiv eine Möglichkeit, Geld nachhaltig anzulegen, aber sicher nicht die Einzige. Der Markt an nachhaltigen Geldanlagen umfasst heute nahezu sämtliche gängigen Finanzprodukte. So gibt es nachhaltige Sparpläne für die unterschiedlichen Anlegertypen, Fonds, Sachwerte, wie beispielsweise Windkraftanlagen oder Forstbeteiligungen und vieles mehr.

 

Wenn Sie sich näher für Geldanlagen in Mikrofinanzen interessieren, sehen Sie sich unser entsprechendes Musterdepot Soziale Verantwortung an.

 

 

 

3. Nachhaltigkeit ist mehr als „öko“

Nachhaltigkeit hat sich zu einem Schlagwort entwickelt, das zwar positiv besetzt ist, jedoch keine verbindliche inhaltliche Aussage macht. Ursprünglich entstammt der Nachhaltigkeitsbegriff aus der Forstwirtschaft und bezeichnete das Wirtschaften, bei dem nur so viel Holz dem Wald entnommen wird, wie auch nachgepflanzt wird.

 

Heute bezieht sich die Bezeichnung der Nachhaltigkeit im Allgemeinen auf die Auswirkungen einer Handlung oder eines Produktes auf Umwelt und Klima. Diese sollen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung dauerhaft ausgeglichen werden.

 

Auch für den Begriff der nachhaltigen Geldanlagen existiert keine gesetzliche oder allgemein anerkannte Definition. Die Bewertung eines Investments als nachhaltig kann nach 200 bis 300 Kriterien geschehen. Dabei werden vielfältige Faktoren des Umweltschutz sowie soziale und ethische Aspekte der generellen Unternehmensführung berücksichtigt.

 

Generell werden unter nachhaltigen Geldanlagen Investments verstanden, die nicht nur klassische finanzielle Ziele wie Werterhalt, Sicherheit und gute Erträge verfolgen, sondern auch gleichzeitig einen Beitrag zu einer positiven ökologischen, ethischen und sozialen Entwicklung leisten. Entsprechend dieser Werte, dienen nachhaltige Geldanlagen dem Natur-, Umwelt- und Klimaschutz, stehen für gerechte und existenzsichernde Bezahlung und wenden sich gegen Kinder- und Zwangsarbeit. Nachhaltige Projekte richten sich gegen Diskriminierungen, sei es aufgrund des Geschlechts, der Herkunft, Nationalität, Religion oder Hautfarbe. Ebenso werden mit dem nachhaltig angelegten Geld keine Waffen und Kriegsgüter unterstützt.

 

Die nachhaltigen Unternehmen herausfiltern.

Um diese Kriterien sicher zu stellen und zu gewährleisten, nutzen Anbieter nachhaltiger Geldanlagen einen sogenannten Ethik-Filter. So wird etwa bei Wertpapieren mit Ethik-Filter überprüft, ob die Unternehmen, in die investiert werden soll, den strengen Nachhaltigkeits-Kriterien entsprechen. Im Allgemeinen werden so Unternehmen aus der Rüstungsindustrie, Teile der Chemie- und Pharmabranche und konventionelle Energie-Anbieter ausgeschlossen. Unternehmen, die Mitarbeiter diskriminieren oder auf Kinderarbeit setzen, finden sich ebenfalls nicht in den Geldanlagen wieder. Ob und wie der Ethik-Filter angewendet wird, erfahren Anleger von ihrem Finanzberater sowie aus den Verkaufsprospekten ihres Investments.

 

Allgemein nachhaltige Geldanlagen finden Sie in unseren Musterdepots Vermögensaufbau.

 

 

4. Nachhaltige Geldanlagen können auch persönliche Werte abbilden

In vielen Bereichen, sind die Ansprüche an eine nachhaltige Entwicklung Konsens. Nahezu alle Anleger in diesem Bereich können sich darauf einigen, dass Kriege, Kinderarbeit und Umweltzerstörung in keiner Weise finanziell unterstützt werden sollen.

 

Aber viele Anleger haben darüber hinaus auch noch einen persönlichen Wertekanon, nach dem sie handeln und investieren wollen. Beispielsweise wollen Veganer kaum ihr Geld in Unternehmen investieren, die mit der Massentierhaltung in Verbindung stehen, sei es aus ethischer Überzeugung oder aus Gründen des Klimaschutzes. Auch werden praktizierende Katholiken  einer Geldanlage in Unternehemen wenig abgewinnen können, die Verhütungsmittel herstellen oder im Bereich der Gen- und Stammzellenforschung aktiv sind.

 

Hier können erfahrene Anbieter nachhaltiger Geldanlagen umfassend beraten und eine entsprechende Blacklist zusammenstellen, die Branchen und Bereiche definiert, in die nicht investiert werden darf.

 

 

5. Nachhaltiges investieren kann Werte durchsetzten

Stimm- und Rederechte effektiv nutzen.

Ausschlusskriterien sind eine Seite Medaille der nachhaltigen Geldanlagen. Die andere Seite ist eine aktive Herangehensweise, die auf das Verhalten von Unternehmen einen direkten Einfluss nehmen will. Dieser Engagement Ansatz, baut auf die Macht des Geldes.

 

Investoren versuchen dabei, beispielsweise durch die Ausübung ihrer Stimmrechte bei Aktionärsversammlungen, auf den Kurs des Unternehmens Einfluss zu nehmen. Neben der Hauptversammlung ist dies auch durch einen direkten Dialog mit der Unternehmensführung möglich. Obgleich dieser Weg in der harten Wirtschaftswelt etwas träumerisch klingen mag, kann auch dieser dynamische Prozess Erfolge verzeichnen. Schließlich haben zunehmend mehr Unternehmen ein Interesse daran, ihr Engagement in Sachen Nachhaltigkeit zu unterstreichen.

 

 

6. Nachhaltige Geldanlagen sind keine Modeerscheinung

Ausgewogen und ausbalanciert.

Der Markt für nachhaltige Geldanlagen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Mit einem Plus von rund dreißig Prozent ist der Markt im vergangenen Jahr in Deutschland, Österreich und in der Schweiz überproportional gewachsen. In den drei Ländern wurden gemäß der Jahresstatistik des FNG – Forum Nachhaltige Geldanlagen ökologische und ethische Investments im Wert von 420 Milliarden Euro getätigt. Darüber hinaus wurden rund vier Billionen Euro in Anlagen investiert, die einzelne Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen.

 

In Deutschland konnte in 2016 ein Zuwachs von rund 15 Prozent im Markt für nachhaltige Geldanlagen verzeichnet werden. Die Entwicklung wurde zum einen von einer wachsenden Anzahl privater Investoren getrieben, die ihre persönlichen Werte auch zum Maßstab ihrer Geldanalagen machen, zum anderen haben – eben angestoßen durch diese Bewegung – immer mehr institutionelle Anleger das Potenzial der nachhaltigen Werte entdeckt.

 

Das rasant gestiegene Interesse an den ökologischen und sozialen Investments mag vielleicht den Gedanken an eine Modeerscheinung Nahe legen, Fakt ist jedoch, dass die Entwicklung und der Erfolg der nachhaltigen Geldanlagen bereits auf ein Erfolgsgeschichte von fast einem Viertel Jahrhundert zurückblicken kann.

 

Wenn heute rund 25 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen  stammt, ist das nicht zuletzt der Erfolg privater Anleger, die seit den neunziger Jahren mit großem Engagement in Windkraftwerke, Photovoltaikanlagen und Biogasprojekte investiert haben – also in Unternehmen, die mittlerweile in Deutschland mehrere hunderttausend Arbeitsplätze stellen und die beschlossene Energiewende entscheidend mittragen.

 

 

7. Nachhaltige Geldanlagen bieten Sicherheit und solide Erträge

Nachhaltige Investments lösen den ewigen Widerstreit zwischen Geld und gutem Gewissen ein für allemal auf. Beides ist möglich und nötig, um eine positive Entwicklung voranzubringen. Nachhaltig investieren bedeutet also keinesfalls, auf unsichere oder unrentable Anlagen zu setzen.

 

Wissenschaftliche Untersuchungen haben sich – vor allem aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach ökologischen und ethischen Investments – tiefergehend mit Anlagen auseinandergesetzt und kommen mehrheitlich zum Ergebnis, dass nachhaltige Geldanlagen in der Rendite nicht zurückstehen. Wer also nachhaltig investiert kann mit soliden und marktüblichen Erträgen rechnen.

 

Schwarze Schafe gibt es in jeder Branche.

Vorsicht ist – wie auch bei allen konventionellen Geldanlagen – geboten, wenn überdurchschnittliche Rendite versprochen wird, denn auch im Markt der nachhaltigen Geldanalgen tummeln sich mittlerweile schwarze Schafe.

 

Wer sich also für eine grüne Geldanlagen entscheidet, geht keine erhöhten Risiken aufgrund der Nachhaltigkeit ein. Genauso, wie bei einer konventionellen Geldanlage, müssen sich Anleger allerdings im Vorfeld generell damit auseinandersetzen, wie hoch die Rendite ausfallen soll, welche Risiken eingegangen werden und wann das angelegte Geld zur Verfügung stehen soll.

 

Wenn diese Fragen geklärt sind, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, in nachhaltige Projekte zu investieren. Wer auf höhere Rendite und langfristige Geldanlagen zielt, findet in nachhaltigen Direktinvestments eine gute Möglichkeit, hohe Erträge zu erwirtschaften und zugleich eine sehr transparente Form der Geldanlage mit einer hohen Wirkung zu realisieren.

 

Wer sich mehr Sicherheit und Flexibilität wünscht, investiert in ausgewählte Umweltfonds, die in unterschiedlich zusammengestellten Musterdepots angeboten werden. Das ist nicht nur mit großen Summen möglich, sondern kann auch über einen individuellen monatlichen Sparplan verlaufen, der es auch bei noch geringem Einkommen ermöglicht, bereits in jungen Jahren ein kleines Vermögen aufzubauen.

 

 

Grünes Geld, erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen, ist bereits seit 2001 im Markt aktiv und beweist mit seinem Erfolg, dass ökologische, soziale und ethische Investments absolut keine Modeerscheinung sind. Anleger können hier sicher gehen, dass ihr Geld gemäß festgelegten ethischen und ökologischen Kriterien investiert wird und entsprechend einen wertvollen Beitrag für Umwelt, Klima und Gesellschaft leisten.

 

Bei Grünes Geld finden alle Anlegertypen, ihre passende nachhaltige Geldanlage. Sei es im Bereich der Erneuerbare Energie Fonds, Umweltfonds, Solar Fonds, Wind Fonds oder Mikrofinanzfonds.

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.