Archiv für die Kategorie ‘Ökofonds’

Ökobanken: vollständige Liste mit Sterne-Bewertungen

Mittwoch, 17. Mai 2017
Zusammenfassung: Das Interesse der Deutschen an Ökobanken nimmt zu. Wir haben hier erstmals die komplette Liste aller Ökobanken in Deutschland veröffentlicht.

 

Die Deutschen entdecken immer mehr die Ökobanken. Klar, gegen die Kundenzahlen der Sparkassen, Volksbanken oder der Deutschen Bank sind die Marktanteile noch klein. Doch der Trend ist eindeutig; immer mehr Deutsche haben das Vertrauen in herkömmliche Banken verloren und möchten wissen, wie ihr Geld arbeitet. Alleine der Marktführer, die GLS Bank, konnte im abgelaufenen Jahr Ihre Mitgliederzahl um 10,3 Prozent steigern; das Volumen an Kundenkrediten stieg sogar um 15,2 Prozent.

 

Grund genug für uns, erstmalig eine komplette Liste aller Ökobanken in Deutschland zu erstellen. Wir haben auch gleich Sterne-Bewertungen mit dazu genommen, so dass Sie einen schnellen und guten ersten Eindruck über die Ökobanken erhalten. Die Sterne sind zu den aktuellen Bewertungen verlinkt, das ist wichtig – denn teilweise ist die Anzahl der Bewertungen heute noch gering und man sollte sich die Texte der Bewertungen ansehen. Doch das wird sich in Zukunft ändern und die Bewertungszahlen bei Google werden steigen. Klicken Sie also auch auf die Sterne für aktualisierte Bewertungen.

 

Hier geht’s übrigens zu den aktuellen Konditionen der vier wichtigsten, der GLS Bank, der Umweltbank, der Triodos und der Ethikbank.

 

 

Liste aller Ökobanken Umweltbanken in Deutschland

 


 

 

 

               

 

 

Die Bank für Kirche und Caritas eG ist eine Direktbank mit Sitz in Paderborn. Zielgruppe sind kirchliche Einrichtungen und deren Beschäftigte. Neben Girokonten werden Tagesgeld- und Festgeldkonten angeboten. Es werden keine Sparbriefe, jedoch Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet über die KfW Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Paderborn / Direktbank

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Bank Kirche und Caritas: GENODEM1BKC

Internet: https://www.bkc-paderborn.de

 

 

 


 

 

 

               

 

 

Die Bank für Kirche und Diakonie – KD Bank ist eine Bank mit Sitz in Dortmund und Filialen in Berlin, Dresden, Duisburg, Magdeburg, Mainz, München und Nürnberg. Sie ist für alle Kundengruppen, also auch nicht christliche, offen. Neben Girokonten werden Tagesgeld- und Festgeldkonten angeboten. Es werden keine Sparbriefe, jedoch Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet KfW Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Dortmund; Filialen in mehreren Städten Deutschlands

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Bank Kirche und Diakonie: GENODED1DKD

Internet: https://www.kd-bank.de

 

 

 


 

 

 

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Die Bank für Orden und Mission ist eine Bank mit Sitz in Idstein (Taunus). Sie ist für alle Kundengruppen, also auch nicht christliche, offen. Sie ist auf Anregung der Missionszentrale der Franziskaner in Bonn mit der vr bank Untertaunus eG entstanden. Neben Girokonten werden Tagesgeld- und Festgeldkonten angeboten. Es werden  Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet keine Solarkredite oder Immobilienkredite an. Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte bietet die Bank an.

 

 

Sitz: Idstein (Taunus)

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Bank im Bistum Essen (BIB): VRBUDE51XXX

Internet: https://www.ordensbank.de

 

 

 


 

 

 

               

 

 

Die Bank im Bistum Essen ist eine Direkt-Bank mit Sitz Essen. Zielgruppe sind kirchlich Beschäftigte und an Nachhaltigkeit interessierte, also auch Menschen außerhalb der Kirche. Die Konditionen für kirchliche Einrichtung sind jedoch teilweise besser als für andere Kunden. Neben Girokonten werden Tagesgeld- und Festgeldkonten angeboten. Es werden  Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet zwar keine Solarkredite, aber Immobilienkredite an. Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte bietet die Bank an.

 

 

Sitz: Essen

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Bank im Bistum Essen (BIB): GENODED1BBE

Internet: https://www.bibessen.de

 

 

 


 

 

 

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Die Darlehenskasse Münster ist eine Direkt-Bank mit Sitz in Münster. Zielgruppe sind kirchliche Einrichtungen und ihre Beschäftigte. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, jedoch keine Festgeldkonten, Sparbriefe oder Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet jedoch Solarkredite und Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Münster

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Ethikbank: GENODEM1DKM

Internet: https://www.dkm.de

 

 

 


 

 

 

             

 

 

Die Ethikbank ist eine Direkt-Bank mit Sitz in Eisenberg. Sie ist formal eine Zweigniederlassung der Volksbank Eisenberg eG. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Eisenberg

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Ethikbank: GENODEF1ETK

Internet: https://www.ethikbank.de

 

 

 


 

 

 

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Die Evangelische Bank ist eine Bank mit Sitz in Kassel und insgesamt 15 Filialen in Deutschland und in Österreich (Wien). Zielgruppe sind kirchliche Einrichtungen und an christlichen Werten Interessierte. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten und Wachstumssparen angeboten (keine Sparbriefe). Die Bank bietet Solarkredite über die KfW, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Kassel

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Evangelischen Bank: GENODEF1EK1

Internet: https://www.eb.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die Evenordbank ist eine Bank mit Sitz in Nürnberg und Filiale in Fürth. Die Bank ist generell für alle Menschen offen. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Nürnberg

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Evenordbank: GENODEF1N03

Internet: https://www.evenordbank.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die GLS Bank ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Bochum und Filialen in Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Stuttgart, Berlin und München. Die Bank ist generell für alle Menschen offen. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten und Sparbriefe, jedoch kein Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Bochum

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der GLS Bank: GENODEM1GLS

Internet: https://www.gls.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die Pax-Bank ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Köln und Filialen in Aachen, Berlin, Eichsfeld, Erfurt, Essen, Köln, Mainz und Trier. Die Zielgruppe der Bank kirchliche Einrichtungen und an christlichen Werten Interessierte. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Köln

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Pax-Bank: GENODED1PAX

Internet: https://www.pax-bank.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die Steyler Bank ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Sankt Augustin bei Bonn und Maria Enzersdorf bei Wien. Die Bank ist grundsätzlich offen für alle. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite, Immobilienkredite, Wertpapierdepots und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Sankt Augustin und Enzersdorf

Girokonto: ja

Geldautomaten: Netz der Volks- und Raiffeisenbanken

Kreditkarten: ja

BIC der Steyler Bank: GENODED1STB (Deutschland) und RVSAAT2SSTB (Österreich)

Internet: https://www.steyler-bank.de

 

 

 


 

 

 

           

 

 

Die Triodos Bank Deutschland ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Frankfurt am Main. Ihre Mutter-Gesellschaft ist die nach eigenen Angaben größte Nachhaltigkeitsbank in Europa und wurde 1980 in den Niederlanden gegründet. Die Bank ist grundsätzlich offen für alle. Es werden Girokonten und Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet für Privatkunden in Deutschland keine Kredite an. Sie bietet Wertpapierdepots für Investmentfonds und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Frankfurt am Main

Girokonto: ja

Geldautomaten: In Deutschland kann man mit der TriodosKreditkarte an allen Geldautomaten an denen die MasterCard akzeptiert wird, gebührenfrei Bargeld abheben. Auch mit der TriodosBankkarte kann man Bargeld am an Geldautomaten abheben, hierbei fallen allerdings Gebühren des Betreibers des Geldautomaten an

Kreditkarten: ja

BIC der Triodos Bank: TRODDEF1

Internet: https://www.triodos.de

 

 

 


 

 

 

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Die Umweltbank ist eine ethisch-ökologische Bank mit Sitz in Nürnberg. Die Bank ist grundsätzlich offen für alle. Es werden nur Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparbriefe und Wachstumssparen angeboten. Die Bank bietet Solarkredite und Immobilienkredite an. Sie bietet Wertpapierdepots für Investmentfonds und Altersvorsorgeprodukte an.

 

 

Sitz: Nürnberg

Girokonto: nein

Geldautomaten: keine Girokonten

Kreditkarten: nein

BIC der Umweltbank: UMWEDE7N

Internet: https://www.umweltbank.de

 

 

 


 

Für eine bankenunabhängige Geldanlage im ethisch-ökologischen Bereich klicken Sie hier.

 

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Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

51% der Deutschen bezweifelen die private Altersvorsorge

Donnerstag, 27. April 2017
Zusammenfassung: Obwohl sich die meisten Deutschen Sorgen um Ihre finanzielle Lebenssituation im Alter machen, zweifeln 51 Prozent daran, dass mit privater Vorsorge daran etwas geändert werden könnte. Hinderlich sind die vielfältigen und komplizierten Förderregelungen. Eine individuelle Analyse ist notwenige. Beispielrechnungen zeigen sonst Verluste von mehr als 50.000 Euro bei der Altersvorsorge auf.

 

Das Handelsblatt zitiert heute (27. April 2017) eine repräsentative Umfrage unter 3381 deutschen Erwerbstätigen. Die Ergebnisse sind kaum zu glauben: 61 Prozent der befragten Berufstätigen befürchten „im Alter finanziell nicht zurecht zu kommen“.  Dieser Wert nimmt zu, im Jahr 2016 glaubten das nur 44 Prozent. Trotzdem wollen die Menschen nichts privat vorsorgen, da über die Hälfte (51 Prozent) an dem Sinn der privaten Vorsorge zweifelt.

 

Unrealistische Forderungen an den Staat

 

Offensichtlich stellen sich die Erwerbstätigen den Staat jedoch als Goldesel vor, der einfach nur ein bisschen mehr Gold produzieren sollte. Denn die allermeisten der befragten Erwerbstätigen und Rentner fordern eine höhere gesetzliche Rente – aber ohne dass die Staatsverschuldung ansteigen solle, so das Handelsblatt. Wie der Staats das leisten können soll, bleibt offen.

 

 

 

Der Staat: ein riesiger Apparat zur Umverteilung der steuerlichen Einnahmen. Jedoch keine unendliche Geldquelle, auch wenn das manche Deutsche so sehen.

 

 

 

Klar ist, dass der demografische Wandel, die Hauptursache für niedrigere Renten im Alter, von den Deutschen weiterhin nicht verstanden wird. Verkürzt gesagt führen fallende Geburtenraten seit 1965 dazu, dass immer weniger junge Leute ins Erwerbsleben eintreten und damit Beiträge in die Rentensysteme einzahlen. Aber genau aus diesen Einzahlungen werden die Renten bestritten, so dass immer weniger Einzahler immer mehr Geldempfänger (=Rentner), tragen müssen.

 

Selbst 15 Jahre nachdem der Umstieg zur teilweise privat finanzierten Altersabsicherung eingeleitet worden ist, zitiert das Handelsblatt den Ökonomen Christian Traxler von der Hertie Schoof of Governance: „Es hat sich noch keine Kultur zusätzlicher Vorsorge in Deutschland entwickelt“. Jugendforscher Klus Hurrelmann von der Universität Bielfeld stellt fest, dass die Jungen zwar um die Versorgungslücke wüssten, aber unsicher seien, was dagegen zu tun sei.

 

Förderdschungel in Deutschland verhindert einfache Entscheidungen

 

Wer sich mit dem Altersvorsorge in Deutschland auseinander setzt wird von der schieren Vielfalt erschlagen.

 

Zunächst gibt es natürlich die Gesetzliche Rentenversicherung die für Arbeitnehmer und deren Angehörige sowohl für eine Grund-Rente im Alter, aber auch für Rentenzahlungen bei Erwerbsunfähigkeit, sorgt. Beamte haben es übrigens deutlich besser: statt der eher kleinen gesetzlichen Rente freuen Sie sich über üppige Pensionen, die direkt aus den Steuergeldern gezahlt werden. Demografie spielt für Beamten also kaum eine Rolle.

 

Förderdschungel bei der Altersvorsorge in Deutschland: 8 Förderwege (mindestens)

 

Dann gibt es die betriebliche Altersvorsorge, auf die jeder Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch hat. Häufig hat sich der Arbeitgeber für einen sogenannten Durchführungsweg bereits entschieden; von diesen Wegen gibt es übrigens 5 (!).

 

Und schließlich gibt es die private Altersvorsorge. Hierunter fallen dann die sogenannten Riesterverträge, Rürupverträge oder die privaten Rentenversicherungen. Die Förderungen dieser Verträge sind höchst kompliziert und in typisch deutscher Manier recht kompliziert gestaltet, um eine maximale Gerechtigkeit zu erreichen. Sie reichen von direkten Geld-Einzahlungen des Staates in Verträge, über Anerkennung der Beiträge zur steuerlichen Absetzbarkeit bis zum Verzicht auf die auf Gewinne von Geldanlagen erhobenen Kapitalertragssteuern. Die Besteuerung der Rentenauszahlungen erfolgt dann übrigens auch unterschiedlich, je nachdem, aus welchem Vertrag die Renten kommen.

 

An individueller Lösungen führt kein Weg vorbei

 

Bei der Altersvorsorge geht es um Entscheidungen, die sich meist über Jahrzehnte hinweg auswirken. Wer hier eine falsche Entscheidung trifft, verschlechtert leicht seinen Lebensabend erheblich.

 

 

Beispiel:

 

 

300 Euro Ansparung vom 25. bis zum 67. Lebensjahr

 

 

Ergebnis mit 5 Prozent jährlicher Rendite: 500.019,40 Euro

Ergebnis mit 4,5 Prozent jährlicher Rendite: 438.564,89 Euro

 

Differenz: 61.454,51 Euro

 

 

Darüber hinaus möchte der moderne Vorsorgesparer auch sichergehen, dass sein Geld keine unsauberen Dinge unterstützt. Schließlich wurden schon Streubombenhersteller in Riester-Verträgen gefunden. Auch das ethisch-ökologische Themenfeld will entsprechend professionell abgedeckt werden.

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Private Rentenversicherung Test

Freitag, 21. April 2017

 

ZUSAMMENFASSUNG: Während Riester-Renten oder Rürup-Renten in der öffentlichen Wahrnehmung sehr präsent sind, wissen viele kaum etwas über die private Rentenversicherung. Besonders die fondsgebundene Privatrente ist flexibel und erbringt nach Steuern häufig die besten Ergebnisse. Wir stellen Ihnen die Möglichkeiten der privaten Rentenversicherung vor.

 

 

Wofür braucht man eigentlich eine private Rentenversicherung?

Kennen Sie Menschen, die in den 90er Jahren in den Ruhestand gegangen sind? Fragen Sie diese doch einfach einmal, was eine private Rentenversicherung ist. Oder wie sie privat für den Lebensabend vorgesorgt hätten. In den meisten Fällen werden Sie die Antwort erhalten, dass man das doch nicht machen brauchte – der Staat hätte die Vorsorge fürs Alter schon übernommen.

 

Für die Beamten gilt das sogar direkt; der Staat zahlt die Beamtenpensionen einfach aus dem laufenden Staatshaushalt. Bis heute werden dafür keine Rückstellungen gebildet, so wie das zum Beispiel ein privates Unternehmen tun müsste, wenn es Betriebsrenten zusagt.

 

Für Arbeiter und Angestellte galt damals, dass die gesetzliche Rentenversicherung für die Altersabsicherung sorgte. Und zwar in einer Höhe, die ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.

 

Dabei ist die gesetzliche Rente ein sogenanntes Umlageverfahren. Das bedeutet, dass die Einzahlungen in die Rentenkasse – geleistet durch Arbeitnehmer und Angestellte – direkt auf die Rentenbezieher umgelegt, also ausgezahlt werden. Es werden nur kleine Reserven gebildet, die für die Überbrückung von 1 oder 2 Monaten vorhalten. Grundsätzlich werden die Einnahmen aber gleich wieder ausgezahlt.

 

Das System funktioniert auch sehr gut, wenn ausreichend Einzahler im Verhältnis zu Rentenbezieher vorhanden sind. Noch 1962 wurde ein Rentner von 6 Beitragszahlern finanziert. Heute sind es nur noch 2,1 Beitragszahler, die einen Rentner finanzieren.

 

Die Folge: das Geld aus den staatlichen Systemen für die Rente reicht nicht.

 

Hier kommt die private Rentenversicherung zum Zuge. Bei ihr kann Geld eingezahlt werden, aus dem später eine monatliche Rente oder eine Kapitalabfindung gezahlt wird.

 

Zwei Vorteile ergeben sich grundsätzlich für eine private Rentenversicherung:

 

1.) Die Rentenzahlung geht bis ans Lebensende: auch wer sehr alt wird, braucht sich keine Sorgen machen.

2.) Der Staat fördert die privaten Rentenversicherungen durch den kompletten Verzicht auf eine Besteuerung in der Ansparphase und durch eine sehr niedrige Besteuerung in der Rentenphase.

 

Man kann mit einer privaten Rentenversicherung also Kapital aufbauen, welches Renditen erzielt und dann für eine lebenslange Rente (oder eine Kapitalauszahlung) genutzt wird. Meist ist es empfehlenswert innerhalb der privaten Rentenversicherung auf die fondsgebundenen Lösungen zu setzen, so dass man langfristig interessante Renditen erzielen kann.

 

Übrigens: Bei der hier vorgestellten privaten Rentenversicherung handelt es sich nicht um eine Riester-Rente oder eine Rürup-Rente. Während die private Rentenversicherung für praktisch jeden in Frage kommt, lohnen sich Riester-Rente oder Rürup-Rente nur in einigen Spezialfällen. Sprechen Sie uns gerne dazu an (—> Kontaktformular).

 

Welche weiteren Einsatzzwecke gibt es noch für private Rentenversicherungen?

Neben der wichtigsten Eigenschaft der privaten Rentenversicherung als Absicherungslösung für den Lebensstandard im Alter kann ein privater Rentenversicherungsvertrag auch für eine Reihe anderer Absichten genutzt werden.

 

1.) Nutzung als Kapitalanlage

 

Man kann die private Rentenversicherung auch nutzen, um einmalig Kapital anzulegen und dieses nach einer (meist längeren) Zeit wieder auszuzahlen. Die Kosten dafür sind im normalen Rahmen; Vorteile sind die meist höhere Rendite als bei Bankeinlagen wie Sparbrief, Festgeld oder Tagesgeldkonto. Die Flexibilität ist ebenfalls hoch; in aller Regel kann man binnen eines Monats über sein Geld verfügen. In der Ansparphase ist die steuerliche Situation interessant (keine Steuern), in der Auszahlphase sind die Kapitalauszahlung  (Halbeinkünfteverfahren) bzw. die monatliche Rentenzahlung (Ertragsanteilsbesteuerung) bei Beachtung der 12/62 Regel recht günstig. Die 12/62 Regel besagt, dass der Vertrag mindestens 12 Jahre Laufzeit hatte und man bei Auszahlung mindestens 62 ist. Ansonsten gilt die Abgeltungssteuer.

 

Berechungsbeispiel:

 

Anlage von 20.000 Euro, Anlage in Fonds mit 6% p.a. Wertentwicklung, Anlagedauer 20 Jahre  
Ergebnis private Rentenversicherung
[unter Berücksichtigung aller Versicherungskosten; keine Steuern berücksichtigt; Tarif Helvetia Select]

57.168 Euro Guthaben

Ergebnis Wertpapierdepot
[unter Berücksichtigung Ausgabeaufschlag i.H.v. fünf Prozent einmalig; Depotgebühren lt. FFB Stand 22.2.17; Servicegebühr von 0,65 Prozent des Depotvolumens jährlich; keine Steuern berücksichtigt]

52.305 Euro Guthaben

(Alle Angaben ohne Gewähr und nur exemplarisch zu verstehen.)

 

 

Nicht berücksichtigt sind dabei die Steuern, die eine Anlage in einem Wertpapierdepot benachteiligen. Denn im Wertpapierdepot gilt die kontinuierliche Besteuerung mit Abgeltungssteuer, während bei der privaten Rentenversicherung 20 Jahre lang keine Steuern entrichtet werden müssen. Bei Kapitalauszahlung gilt beim Wertpapierdepot  erneut die Abgeltungssteuer (25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) und bei der privaten Rentenversicherung, falls der Vertrag 12 Jahre Laufzeit hatte und die Auszahlung nach dem 62. Lebensjahr beginnt, das in jedem Fall günstigere Halbeinkünfteverfahren.

 

2.) Nutzung zur Vererbung mit warmer Hand

 

Wer über ein größeres Vermögen verfügt und dieses Vererben möchte, kommt schnell mit der Erbschaftssteuer in Berührung. Je nach Verwandtschaftsgrad gilt dort nur ein Freibetrag von 20.000 Euro. Was darüber ist, unterliegt der Erbschaftssteuer (alles Wichtige zum Thema Erben hier).

 

Gerne wird deshalb schon zu Lebzeiten eine Schenkung angestrebt, d.h. man verschenkt sein Vermögen statt es zu vererben. Dabei gelten grundsätzlich die gleichen Bedingungen wie bei der Erbschaft. Allerdings: 10 Jahre nach einer Schenkung kann eine neue Schenkung erfolgen, bei der die alte Schenkung nicht mehr angerechnet wird. Man kann also alle 10 Jahre seinen Erbschaftssteuer-Freibetrag ausnutzen.

 

Einziger Nachteil: das vererbte Geld ist tatsächlich vererbt und man kann es nicht mehr nutzen bzw. darüber bestimmen. Hier bieten manche Tarife einer privaten Rentenversicherung eine sehr elegante Lösung.

 

Als Vertragspartner (Expertenbegriff: Versicherungsnehmer) werden sowohl die Vererbende (z.B. Tante), als auch der Erbe (z.B. Neffe) eingetragen. Das Gute dabei: man kann das Verhältnis frei wählen, also zum Beispiel 99% des Vertrages gehören dem Erben, 1% bleibt aber bei der Vererbenden.

 

In der Konsequenz sind 99% des Kapitals verschenkt und zählen für den Schenkungsfreibetrag. Trotzdem kann der Beschenkte nicht frei über das Geld verfügen, da für jede Auszahlung aus dem Vertrag die Unterschriften aller Versicherungsnehmer benötigt werden.

 

Welche Formen von privaten Rentenversicherungen gibt es?

Man kann grundsätzlich die klassischen privaten Rentenversicherungen und die fondsgebundenen privaten Rentenversicherungen unterscheiden. Darüber hinaus wurden in den letzten Jahren Abwandlungen davon entwickelt wie Indexpolicen oder klassische Varianten mit niedrigeren Garantien.

 

Klassische private Rentenversicherung

 

Sie ähnelt sehr der seit vielen Jahrzehnten in Deutschland gebräuchlichen Kapitallebensversicherung, bietet aber neben der Variante “Kapitalauszahlung” auch die Möglichkeit, eine lebenslange Rente zu beziehen (Leibrente).

 

Das Geld wird dabei dem Versicherungsunternehmen übergeben (Einmaleinzahlung oder monatliche Ansparung). Dieses legt das Geld nach bestimmten, sehr konservativen Regeln an. Damit konnten früher Anlageergebnisse von rund 4 bis 5 Prozent jährlich erzielt werden.

 

In der heutigen Niedrigzinswelt sind die Renditen viel niedriger geworden; häufig erreichen die Gesellschaften aktuell eine Gesamtverzinsung von 2 bis 3 Prozent.

 

Die Besonderheit: Bei Vertragsabschluss garantiert die Versicherung eine Mindestverzinsung in jedem einzelnen Jahr während der Laufzeit des Vertrages. Diese Mindestverzinsung gilt, und das ist über solche Zeiträume einmalig, häufig über mehrere Jahrzehnte. Bei einer dreißigjährigen Frau mit Rentendauer zum Beispiel bis 85 Jahre, wäre das ein Zeitraum von immerhin 55 Jahren.

 

Aktuell ist der Garantiezins bei 0,9 Prozent auf den sogenannten Sparanteil, also auf die Einzahlung minus der Kosten.  Da die Versicherer regelmäßig höhere Renditen bei der Kapitalanlage erzielen, erreicht der Anleger meist derzeit um die 3 Prozent Verzinsung.

 

Fondsgebundene private Rentenversicherung

 

Im Gegensatz zur klassischen privaten Rentenversicherung wird das Geld des Sparers bei der fondsgebundenen Rentenversicherung nicht vom Versicherungsunternehmen selbst verwaltet, sondern in Investmentfonds angelegt.

 

Der Sparer kann diese Fonds aus einer vom Versicherungsunternehmen vorgegebenen Auswahl selbst auswählen. In früheren Tarifen konnte er oft nur einen Fonds auswählen und nur einmal pro Jahr kostenlos tauschen. Bei modernen Tarifen können eine Vielzahl von Fonds gleichzeitig gewählt werden und auch der Tausch der Fonds ist mehrmals pro Jahr kostenlos möglich.

 

Besonderes High-Light: Der Tausch der Fonds ist nicht nur kostenlos, sondern auch steuerlich unrelevant. Während also beim Fondstausch im normalen Wertpapierdepot neben Wechselgebühren auch Steuern anfallen, kann der Anleger in einer privaten Rentenversicherung bedenkenlos tauschen und seine Anlagestrategie umsetzen.

 

Insgesamt gilt also, dass der Anleger bei der fondsgebundenen privaten Rentenversicherung die erzielte Rendite durch die Auswahl von Fonds positiv beeinflussen kann. Über längere Zeiträume kann er zum Beispiel eine Zusammenstellung mit hohem Aktienanteil wählen und damit langfristig 5 bis 7 Prozent Rendite erzielen. Klicken Sie hier um die historischen Renditen des deutschen Leitindex DAX der letzten 50 Jahre anzusehen.

 

 

Welche anderen Möglichkeiten der Absicherung gegen Altersarmut gibt es?

Die private Rentenversicherung ist aufgrund Ihrer Einfachheit, Flexibilität und der steuerlichen Vorteile für die meisten Anleger eine gute Wahl. Trotzdem gibt es noch weitere sinnvolle Möglichkeiten, die sich von der privaten Rentenversicherung unterscheiden:

 

a.) Riester-Rente: meist nur bei vielen Kindern oder sehr hohen Einkommen interessant.

b.) Rürup-Rente: meist nur für Selbstständige ohne große sonstige steuerlichen ansetzbaren Vorsorgemaßnahmen interessant.

c.) 4%-Regel: Mehr Risiko und Eigenverantwortung, dafür höhere monatliche Zahlungen

 

Weiterhin gibt es unzählige Sachinvestments wie Immobilien, Wälder, Rohstoffe / Edelmetalle oder Bankeinlagen und vieles Weitere. Sie alle erfordern jedoch meist viel Wissen beim Anleger oder bieten zu wenig Rendite. Sie  sind nur bedingt für die zuverlässige, rentierliche Altersabsicherung geeignet.

 

 

 

 

 

Welche Optionen gibt es bei privaten Rentenversicherungen?

Private Rentenversicherungen haben sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte mächtig weiterentwickelt. Es gab einen Bedingungswettbewerb der zu kostenlosen Fondswechseln genauso geführt hat wie zu flexiblen Rentenbeginnzeiten, (Teil-) Auszahlungen oder ähnlichem. Hier die wichtigsten und gängigsten Optionen bei privaten Rentenversicherungen:

 

a.) Flexibler Rentenbeginn: man braucht entweder gleich gar keinen fixen Rentenbeginn angeben oder der Rentenbeginn kann nachträglich verschoben werden.

b.) Rentengarantiezeit: Beginnt die Rente und man verstirbt schon nach kurzer Zeit, wäre das ärgerlich. Man kann jedoch Rentengarantiezeiten vereinbaren, z.B. von 10 Jahren. In dem Fall würde der Versicherer, auch wenn man vorher verstirbt, mindestens 10 Jahre die Rente auszahlen (an die Hinterbliebenen / Erben).

c.) Pflegeoption: Wenn man pflegebedürftig wird, entstehen häufig höhere Kosten. Mit der Pflegeoption würde sich die Rente im Pflegefall erhöhen.

d.) Cost-Average-Option: Bei Einmaleinzahlungen wird das Geld zunächst schwankungsarm angelegt und dann Schritt-für-Schritt, z.B. monatlich, in die eigentlich geplanten Fonds getauscht (bei fondsgebundenen privaten Rentenversicherungen)

e.) Auszahlplan: In der Rentenphase kann man sich eine Leibrente auszahlen lassen (lebenslang, eher niedrig). Manche Anbieter bieten jedoch auch einen Auszahlplan an, d.h. dass monatlich ein konstanter Betrag ausgezahlt und damit das Vertragskapital aufgezehrt wird. Wenn jedoch die Geldanlage mehr Rendite bringt als per Auszahlplan entnommen wird, erhält man eine lebenslange monatliche Auszahlung, die meist höher als bei der Leibrente ist.

f.) Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung: Wer berufsunfähig wird hat möglicherweise geringere Einkommen bzw. höhere Ausgaben. Um zu vermeiden, dass dann keine Beiträge in die Altersabsicherung fließen, kann man diese Beiträge vom Versicherer einzahlen lassen, sollte man berufsunfähig werden.

g.) Zuwachsprogramm: Wissen Sie noch, wie viel ein Bällchen Eis in Ihrer Kindheit kostete? Wissen Sie, was es heute kostet? Das ist die ganz normale Geldentwertung. Deshalb sollte man bei monatlichen Einzahlungen auch einen jährlichen Inflationsausgleich wählen und zum Beispiel die Beiträge um 3% jährlich steigen lassen. Das heißt im Fachjargon Zuwachsprogramm oder Dynamische Beitragserhöhung.

h.) Anlagen-Wechsel: Besonders bei fondsgebundenen Tarifen ist es wichtig, dass man zwischen den einzelnen Fonds tauschen kann. Möglichst häufig gratis pro Jahr wäre hier gut. Einige Gesellschaften bieten auch den einmaligen oder den mehrmaligen Wechsel zwischen selbst ausgewählten Fonds und dem klassischen Deckungskapital der Gesellschaft an.

 

Private Rentenversicherungen im Test

Aus unserem Beratungsalltag wissen wir, dass man als Anleger am liebsten “die beste Versicherung” zu den “niedrigsten Beiträgen” haben möchte.

 

An dieser Stelle, speziell unter Beachtung der zahlreichen Optionen, ist klar, dass es nicht “die beste Lösung” gibt. Die Lösungen müssen individuell passend sein und erfordern eine individuelle Analyse der Anforderungen.

 

Neben den oben genannten Optionen, von denen jede Gesellschaft andere bietet, sind noch weitere Punkte bei der Entscheidung mit einzubeziehen, wie zum Beispiel:

 

1.) Solvabilität der Gesellschaft, also wie finanzstark ist sie und kann sie Krisen gut überstehen?

2.) Welche Fonds stehen zur Auswahl, also sind z.B. gute ethisch-ökologische Fonds verfügbar?

3.) Können intelligente Auszahlungslösungen höhere Renten erzielen?

 

Ein gutes Beispiel zu Punkt 3.) liefert das Angebot von Helvetia. Der Anbieter Helvetia Deutschland ist die Tochter des seit über 150 Jahren tätigen schweizerischen Versicherungskonzerns Helvetia. Die formelle Finanzkraft der Helvetia Deutschland ist dabei unterdurchschnittlich – im Falle des Falles würde aber die Mutter aus der Schweiz zur Seite treten und in Krisen die Gesellschaft stabilisieren. Auch die garantierten Rentenleistungen bei Helvetia sind nur Durchschnitt; wer aber die Lösung Payplan kennt, weiß, dass mit einer Kombination aus Auszahlplan und Leibrente ab 85 eine intelligente Lösung zur Verfügung steht, die sowohl für Erben im Todesfall als auch für den Rentenbezieher höhere Zahlungen verspricht.

 

Wenn Sie sich also für eine private Rente interessieren, melden Sie sich und lassen Sie uns darüber reden. Dann kann das individuell für Sie passende Angebot erstellt werden.

 

 

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

3 Fragen an Herrn Schmidt von Neitzel & Cie.

Mittwoch, 12. April 2017
Zusammenfassung: Grünes Geld stellt prägnante 3 Fragen an Neitzel & Cie, das Emissionshaus für die aktuell angebotene Vermögensanlage Zukunftsenergie Deutschland 04. Vertriebsleiter Thomas Schmidt besuchte die Grünes Geld GmbH am Standort Aschaffenburg am 4. April 2017 und beantwortete die Fragen.

 

Wichtige Hintergrundinformationen für Grünes Geld: Gerd Junker, Carmen Junker, Thomas Schmidt (v.l.n.r.), Bild: Grünes Geld GmbH, alle Rechte vorbehalten

 

Grünes Geld: Herr Schmidt, Neitzel & Cie. bietet gerade den Zukunftsenergie Deutschland 4  an. Um was geht es konkret, was wird mit dem Geld der Anleger unternommen?

 

Zukunftsenergie Deutschland 4 investiert in deutsche Photovoltaik-Anlagen und Blockheizkraftwerke. Alle Anlagen sind bei Übernahme fertiggestellt, technisch geprüft und abgenommen. Die Photovoltaik-Anlagen verfügen über eine gesetzlich garantierte Einspeisezusage; die Blockheizkraftwerke über langfristige Verträge für die Abnahme des produzierten Stroms und der erzeugten Wärme. Das Kapital soll zu ca. 70 % für den Erwerb von Photovoltaik-Anlagen und zu ca. 30 % für Blockheizkraftwerke ausgegeben werden. Die Prognoserechnung sieht vor, dass die Anleger Ausschüttungen erhalten, die bei 6 % p.a. beginnen und bis zum Jahr 2025 auf 8 % p.a. ansteigen.

 

Grünes Geld: Neitzel & Cie. verlässt erstmals sein angestimmtes Gebiet der Photovoltaik-Beteiligungen und wagt sich auf das neue Feld der Blockheizkraftwerke. Wozu dieser Schritt und was bringt er dem Anleger?

 

Sowohl Photovoltaik-Anlagen als auch Blockheizkraftwerke stellen bewährte, technisch ausgereifte Verfahren für eine sichere und saubere Energieerzeugung mit hoher Effizienz und Prognosegenauigkeit dar. Blockheizkraftwerke sind darüber hinaus auch grundlastfähig, d.h. sie können – anders als Photovoltaik-Anlagen – unabhängig von Tages- und Jahreszeit bzw. meteorologischen Bedingungen konstant Energie produzieren. Sie liefern nachts und im Winter gleichmäßig Energie und erbringen damit einen verlässlichen und ganzjährig stabilen Liquiditätsfluss. Die Kombination beider Technologien in einer Vermögensanlage erweitert somit die Einnahmemöglichkeiten und führt zu einer zusätzlichen Risikostreuung. Darüber hinaus haben wir viele Anleger, die sich bereits zum wiederholten Male bei uns beteiligen. Denen wollen wir auf diesem Weg auch eine Diversifizierung ihres Portfolios ermöglichen.

 

Grünes Geld: Herr Schmidt, erzählen Sie uns noch etwas zu Neitzel & Cie. Wie lange gibt es das Unternehmen Neitzel & Cie schon? Wer steckt hinter dem Namen Neitzel & Cie., wie hat sich das Unternehmen entwickelt, was sind die wesentlichen Werte von Neitzel & Cie.?

 

Neitzel & Cie. feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Der damalige Gründer und Namensgeber Bernd Neitzel ist bis heute aktiver geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens. Seit 2009 wird ausschließlich in Erneuerbare Energien investiert. Dabei liegt der Schwerpunkt der Tätigkeit im Ankauf und Betrieb der erworbenen Anlagen. Insgesamt wurden bislang über 45 Mio. Euro von Kapitalanlegern zur Verfügung gestellt; mit diesem Geld konnten Investitionen in Höhe von rd. 150 Mio. Euro erfolgen. Die Ausschüttungen für die drei bereits voll platzierten Sachwertbeteiligungen erfolgten bislang planmäßig und immer mindestens in der prognostizierten Höhe; oftmals lagen sie sogar darüber. Die Gründe hierfür liegen in einer intensiven technischen Betreuung und permanenten Optimierung der Anlagen sowie einem aktiven Verkauf der produzierten Energie. Unser Ziel ist es, Kapitalanlegern die Möglichkeit zu geben, die Energiewende aktiv mitzugestalten und dieses Engagement mit attraktiven Renditen zu fördern.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Schlechte Politik sorgt für steigende EEG-Umlage

Dienstag, 18. Oktober 2016
Die aktuell diskutierte Erhöhung der Strompreise wird bei flüchtiger Betrachtung schnell den Erneuerbaren Energien in die Schuhe geschoben. Bei differenzierter Betrachtung fällt auf, dass falsch statistische Zuordnungen die Ursache sind und Erneuerbare Energien langfristig die günstigste Art der Stromerzeugung sind.

 

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Hans-Josef Fell: grüner Kämpfer für die Erneuerbaren Energien. Kritische Beurteilung der Berliner Politik.

Hans-Josef Fell gilt als einer der Väter des Erneuerbaren Energien Gesetzes. Mittlerweile ist der langjährige Bundestagsabgeordnete Präsident der Energy-Watch-Group und kämpft entschlossener denn je für den Wechsel hin zu den nachwachsenden Energieträgern. Ich möchte hier einen denkwürdigen, treffenden Beitrag von ihm unverändert wiedergeben:

 

Erhöhung der EEG-Umlage: Folge falscher Politik

 

Heute wurde die neue EEG-Umlage für das Jahr 2017 bekannt gegeben: 6,88 ct/kWh

 

Kritiker der Erneuerbaren Energien werden nun wieder laut verkünden, der rasche Ausbau der Erneuerbaren Energien sei schuld. Doch gut ist, dass immer mehr Journalisten, wie heute Werner Eckert auf der ARD Homepage, beginnen, sachlich über die Hintergründe zu berichten und sich eben nicht in den fast schon hysterischen Chor der Ökostromkritiker einreihen, wie zum Beispiel BDI Präsident Grillo.

 

Wirtschaftsminister Gabriel hatte groß angekündigt, die Kosten für die Verbraucher gering zu halten. Nun zeigt sich, dass seine Politik versagt hat, die Kostenbremse wirkt nicht und für den Klimaschutz ist die Ausbaubremse sowieso kontraproduktiv. Er verfolgt schlichtweg die falsche Strategie, wenn er auf das Ausbremsen der Erneuerbaren Energien setzt. Doch dies hätte er längst wissen können, denn schon 2014 zeigte sich, dass die Vergütungszahlungen für die Erneuerbaren Energien nur 42% der EEG-Umlage ausmachten. 20% fielen auf Industrierabatte und 23% auf den Rückgang der Börsenstrompreise. 

 

„Gäbe es diese Begünstigung [für die Industrie] nicht, läge die EEG-Umlage heute um 1,4 Cent je Kilowattstunde niedriger.“, schreibt Uwe Nestle. Und weiter: „So tragen beispielsweise 3.000 neu gebaute Megawatt Windenergie an Land mit nur 0,1 Cent je Kilowattstunde kaum zur Steigerung der EEG-Umlage bei.“

 

An der Steigerung der EEG-Umlage ist Gabriel also selber schuld: Der von ihm 2009 veränderte Wälzungsmechanismus und die zu vielen Umlagebefreiungen für die Industrie sind die zwei entscheidenden Posten, nicht der Ausbau der Erneuerbaren Energien. Doch statt die Privatkunden endlich zu entlasten, werden nur weitere Industriezweige begünstigt. Im EEG 2018 muss dies endlich korrigiert werden.

 

Der Anteil der Ausgaben für Strom an den gesamten Ausgaben für den Konsum ist sogar nahezu konstant geblieben. Was soll also die fast schon hysterische Debatte um die EEG-Umlage?

 

Aus der Erneuerbare-Energien-Branche (BEE) kommen nun folgende Vorschläge zur Senkung der EEG-Umlage:

 

  1. Die Industrieprivilegien werden direkt über den Bundeshaushalt und nicht mehr über das EEG-Konto finanziert.
  2. Die Stromsteuer wird in eine CO2-Bepreisung fossiler Stromerzeugung umgewandelt.

 

Diese Vorschläge sind gut. Sollten sie umgesetzt werden, können sie sicherlich zur Beruhigung der Debatte beitragen, damit Deutschland endlich wieder auf den richtigen Pfad kommt: Den steilen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Anders sind die vereinbarten Ziele von Paris nicht zu verwirklichen.   

 

Minsk, den 14. Okotober 2016

 

Ihr Hans-Josef Fell

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sonnige Aussichten bei Erneuerbare Energien Fonds

Freitag, 14. Oktober 2016
Zusammenfassung: Deutschland tut sich zwar in Sachen konsequenter Energiewende noch immer etwas schwer, doch die Erneuerbaren Energien sind im Kommen und finden in der Bevölkerung breite Zustimmung als sichere, saubere und klimafreundliche Stromversorgung. Auch als nachhaltige Geldanlagen bleiben sie attraktiv und haben sich in den letzten fünf Jahren sehr gut entwickelt.

 

 

Aufgaben der Energiewende:  Kohlekraftwerke vom Netz nehmen.

Aufgabe einer konsequenten Energiewende: Kohlekraftwerke vom Netz nehmen.

Die Energiewende ist weltweit auf dem Vormarsch. Auch wenn aktuell in Deutschland der Ausbau der Erneuerbaren Energien von der Großen Koalition nicht gerade beschleunigt wird und die Energiereform in den kommenden Jahren zu steigenden Strompreisen führt. Denn bislang werden in Deutschland noch viel zu viele Kohlekraftwerke am Stromnetz geduldet, die nicht nur das Klima schädigen sondern auch ein Überangebot an Elektrizität produzieren. Das führt zu sinkenden Börsenpreisen und damit verbunden zu einer Erhöhung der Umlagen für erneuerbare Energien, die Verbraucher mit ihrer Stromrechnung begleichen müssen.

 

 

Energiewende – jetzt erst recht

Dennoch ist klar, dass Atomkraft, Kohle und Gas ausgedient haben. Und die Kosten der Energiewende fallen eindeutig geringer aus als es die Kosten einer Nicht-Energiewende würden. Die Zukunftsenergie wird aus Sonne, Wind und Wasser gewonnen. Entsprechend beträgt der Anteil der Anlagen für Erneuerbare Energien bei neugebauten Energieanlagen innerhalb der Europäischen Union mittlerweile 72 Prozent, in Deutschland immerhin 56 Prozent. Ziel bleibt es, die Stromversorgung hundertprozentig aus Erneuerbaren Energien zu bestreiten und damit die Klimakrise abzuwenden.

 

 

Erneuerbare Energien Fonds – eine nachhaltige und attraktive Geldanlage

Erneuerbare Energien liefern nicht nur sauberen Strom, sondern stellen auch eine Möglichkeit zur nachhaltigen Geldanlage in Erneuerbare Energien Fonds dar, denn das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien (EEG) sieht für Strom aus diesen Quellen eine vorrangige Einspeisung ins Stromnetz vor und hat dafür entsprechende Einspeisevergütungen festgelegt. So bieten Erneuerbare Energien Fonds interessante Rendite bei einer hohen Sicherheit, sowohl für die Investitionen, als auch für die Umwelt.

 

Erneuerbare Energien Fonds sind sogenannte Themenfonds. Unser Thema ist es, die Energiewende voranzubringen, denn bei dieser Art der Energiegewinnung entstehen keine umweltschädlichen Emissionen. Energie aus den erneuerbaren Quellen Sonne, Wind und Wasser ist eine echte Alternative zur unsicheren Atomenergie und zu den fossilen Energieträgern wie Erdöl, Gas und Kohle. Diese schädigen das weltweite Klima, sind im Vergleich zu Erneuerbaren Energien teuer und – nicht zu vergessen – auf der Erde nur in begrenztem Umfang vorhanden.

 

Investitionsziel der Erneuerbare Energien Fonds sind daher Unternehmen, die unmittelbar in den Bereichen Photovoltaik, Solarenergie, Wasser- und Windkraft und Bioenergie aktiv sind. Ebenso im Fonds enthalten sind aber auch Unternehmen, die mittelbar an der Energiewende beteiligt sind, also etwa Zulieferunternehmen für Solarzellen und andere Bauteile, die für den Aufbau und Betrieb der Energieanlagen notwendig sind.

 

Eine Möglichkeit, in diesem Bereich zu investieren, bietet unsere Musterdepot Sonne, dass sich aus Investmentfonds aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien zusammensetzt. Die Auswahl der Erneuerbare Energien Fonds ist nicht feststehend, sondern ändert sich entsprechend der Entwicklung der Fonds in regelmäßigen Abständen. Das Musterdepot Sonne umfasst rund 250 unterschiedliche Investitionen aus dem Bereich Erneuerbarer Energien. Fest steht jedoch immer, dass es sich um nachhaltige Investmentfonds handelt, die unseren hohen ethischen, sozialen und ökologischen Ansprüchen entsprechen.

 

 

Blick hinter die Kulisse – Entwicklung der Investmentfonds im Musterdepot Sonne

Erneuerbare Energien - klimafreundlich und sicher.

Erneuerbare Energien – klimafreundlich und sicher.

Die Vielzahl der im Musterdepot beteiligten Unternehmen macht einen detaillieren Überblick in diesem Rahmen unmöglich. Um die Leistungsstärkte des Produkts jedoch genauer vorzustellen, haben wir einen Blick auf die Entwicklung der fünf nachhaltigen Investmentfonds in den vergangenen fünf Jahre geworfen.

Ausgehend von einem investierten Kapital von 100.000 Euro hat sich das Musterdepot Sonne in den vergangenen fünf Jahren auf einen Bestand vom mehr als 144.000 Euro entwickelt und konnte dabei eine Gesamtperformance von 44,37 Prozent erzielen. Das Portfolio bestand aus fünf Fonds, in die das Kapital zu gleichen Teilen investiert wurde.

 

Als besonders leistungsfähig erwies sich dabei der Vontobel Fund – New Power A-EUR von der Luxemburger Fondsgesellschaft Vontobel Management S.A. Dieser Aktienfonds investiert weltweit in alternative Energien, effiziente Energieerzeugung und -übertragung sowie in Energieeinsparungen. Innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung des Musterdepots konnte Vontobel ein Plus von 59,44 Prozent für sich verbuchen.

 

Ebenfalls die 50 Prozent-Marke knacken konnte DNB – Renewable Energy A von der Fondsgesellschaft DNB Asset Management S.A., der ein Plus von 50,87 Prozent lieferte. Auch dieser Aktienfonds hat seinen Schwerpunkt auf Investitionen in Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbare Energien und zielt auf ein langfristiges Kapitalwachstum.

 

Knapp unterhalb von einem Plus von 50 Prozent in der Gewinn- und Verlustrechnung lag mit 49,76 Prozent der Investmentfonds der Pictet Asset Management S.A.Pictet – Clean Energie-P EUR. Dieser Aktienfonds aus der Kategorie Umwelttechnologie legt mindestens zwei Drittel des Anlagevermögens in Unternehmen an, die zur Reduzierung des CO2-Ausstosses weltweit beitragen. Investitionsschwerpunkte sind Technologien und Anlagen, die saubere Energien erzeugen, übertragen und verbreiten sowie zu mehr Energieeffizienz beitragen.

 

Der Investmentfonds RobecoSAM Smart Energy Fund B der Fondsgesellschaft GAM S.A., trug mit einem Plus von 38,83 Prozent zum Erfolg des Musterdepots bei. RobecoSAM investiert mindestens 80 Prozent des Anlagevermögens in Technologien, Produkte und Dienstleistungen aus dem Bereich Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und dezentrale Energieversorgung.

 

Auch die Nummer fünf der beteiligten Investmentfonds sorgte mit einem Plus von 22,86 Prozent für einen positiven Anteil am Erfolg des Musterdepots Sonne. Der Fonds JSS Multi Label SICAV – New Energy Fund (EUR) B der J. Safra Sarasin LU ist der erste europäische Investmentfonds für Regenerative Energien und investiert ausschließlich in innovative Technologien aus den Bereichen Erneuerbarer Energien und Energieeffizienz. Der Fonds wurde im Jahr 2000 aufgelegt und gilt als Pionier der ökologischen Kapitalanlagen.

 

Die Mischung macht’s

Die sehr positive Entwicklung der Investmentfonds in unserem Musterdepot Sonne zeigt, wie wichtig die richtige Zusammenstellung der Fondsprodukte ist. Genauso wichtig ist es die passende Anlagestrategie für unsere Mandanten zu finden. Für unser Musterdepot Sonne bieten wir Ihnen zwei Möglichkeiten an. Das Monatssparen ab 100 Euro im Monat oder als Geldanlage ab 5.000 Euro. In beiden Fällen ohne feste Laufzeit, so bleibt ihr Geld täglich verfügbar.

Wir beraten Sie gerne zu unserem Musterdepot Sonne und zu weiteren unsere Erneuerbaren Energie Fonds und finden gemeinsam die passende Anlagestrategie für Sie und die Umwelt.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

ÖKORENTA – Energieparks als gepflegte Anlagen

Dienstag, 30. August 2016
Zusammenfassung: Umweltfonds ermöglichen interessante langfristige Geldanlagen mit solider Wertentwicklung. Der erfahrene Anbieter ÖKORENTA investiert mit dem Fonds „Erneuerbare Energien VIII“ vornehmlich in Windkraftanlagen in ganz Deutschland.

 

 

Frischer Wind bei erneuerbaren Energien.

Frischer Wind bei erneuerbaren Energien.

Der Fakt, dass fossile Energieträger nicht unendlich zur Verfügung stehen und darüber hinaus auch eine schlechte Bilanz für das Klima weltweit aufweisen, ist mittlerweile in den Köpfen angekommen. Entsprechend ist die Akzeptanz und Befürwortung von erneuerbaren Energien in der Bevölkerung sehr hoch. In Deutschland wünschen sich mehr als 90 Prozent der Bevölkerung einen massiven Ausbau von regenerativen Energien. Aktuell kommt ein knappes Drittel unseres Stroms aus erneuerbaren Quellen, Tendenz steigend. Ebenso positiv zu bewerten ist, dass energiesparende Maßnahmen und Energieeffizienz an Fahrt gewonnen haben.

 

Auch die Bundesregierung hat ein Aktionsprogramm zum Klimaschutz verabschiedet. Demnach sollen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 Prozent reduziert werden. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, ist die Förderung erneuerbarer Energien unerlässlich.

 

Bereits heute werden mehr als 15 Milliarden Euro in die Wachstumsbranche erneuerbare Energien investiert. Um diesen Weg erfolgreich weiter zu beschreiten, sind fortlaufende Investitionen in erneuerbare Energien von enormer Bedeutung für die Zukunft. Denn durch den flächendeckenden Ausbau dieser klimafreundlichen Energielieferanten können enorme Mengen an CO2-Emissionen eingespart werden. Hinzu kommt, dass erneuerbaren Energien bereits heute kostengünstig und konkurrenzfähig sind und sich weiter zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor in Deutschland entwickeln. Ein zusätzlicher Vorteil der erneuerbaren Energien: Sie werden vor Ort produziert. Damit wir die wirtschaftliche Abhängigkeit von schwankenden Preisen fossiler Energieträger und die politische Abhängigkeit von liefernden Ländern reduziert.

 

Erfahrene Experten aus dem windreichen Ostfriesland

Erneuerbare Energien sind damit eine attraktive und sinnvolle Geldanlage mit einer positiven Wertentwicklung und einem hohen Potenzial, das dem Klima, der Umwelt und den persönlichen Finanzen gleichermaßen zu Gute kommt.

 

Die ÖKORENTA-Gruppe zählt zu den erfahrensten Anbietern nachhaltiger Kapitalanlagen. Das Unternehmen hat seinen Sitz im niedersächsischen Aurich. Seit seiner Gründung 1999 hat es sich den Ruf als ausgewiesener Experte für erneuerbare Energien erarbeitet. Bislang hat ÖKORENTA bereits Portfolios mit mehr als 200 Projekten aus dem Bereich der erneuerbaren Energien aufgebaut. Dabei liegt der Schwerpunkt in der Beteiligung an Windparks, weniger als zwei Prozent der Beteiligungen fallen auf die Bereiche Bioenergie und Solarenergie. Das Unternehmen hatte bislang stets eine gute Nase für lukrative Projekte und verfügt über eine eigene Datenbank mit mehr als 430 bewerteten Energieprojekten. Seit 2005 ist ÖKORENTA als Fondsinitiator und Portfolio-Manager aktiv und bietet sehr erfolgreiche Anlagemodelle für erneuerbaren Energien an. Der neueste Fonds in dieser Serie ist „ÖKORENTA Erneuerbare Energien VIII.

 

 

Grünanlage: ÖKORENTA Erneuerbare Energien VIII

Energieparks sind eine gepflegte Grünanlage.

Energieparks sind eine gepflegte und grüne Geldanlage.

Mit diesem Fonds investieren Anleger langfristig in verschiedene geprüfte Anlagen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien in Deutschland. Alle Anlagen sind bereits in Betrieb und verfügen über eine Nennleistung von mindestens 400 Kilowatt. Der Schwerpunkt der Investitionen liegt auf Windenergie. Die beteiligten Windkraftanlagen sind allesamt auf dem Festland (Onshore-Anlagen). Darüber hinaus umfasst der Fonds auch Beteiligungen an Photovoltaik und Bioenergie. Da die Investitionen in zahlreiche Anlagen an unterschiedlichen Standorten getätigt werden, ist das Risiko für den Anleger gut verteilt. Die breite Streuung ermöglicht es, Schwankungen, Verluste oder komplette Ausfälle zu kompensieren. Das Portfolio wird darüber hinaus auch laufend überwacht. Geprüft werden Produktionsdaten und Zahlungsflüsse. So lassen sich mögliche Risiken frühzeitig erkennen und Verbesserungen einleiten. Zusätzlich bewertet ein externer Prüfer jährlich den Verkehrswert der Anlagen.

 

Das Fondsvolumen beträgt 25 Millionen Euro und ist auf eine Laufzeit von zehn Jahren angelegt. Eine Beteiligung ist ab 10.000 Euro möglich. Die durchschnittliche Ausschüttung pro Jahr beträgt 16 Prozent, die Gesamtausschüttung soll 157 Prozent vor Steuern betragen, darin enthalten ist bereits das eingesetzte Kapital. Da die Energiepreise voraussichtlich in den kommenden Jahren ansteigen werden, steigt auch der Wert der Projekte. Darüber hinaus profitieren die Anlagen von den gesetzlichen Regelungen zur Förderung erneuerbarer Energien, die Ihnen zu staatlich garantierte Einnahmen für 20 Jahre verhelfen.

 

Breit gestreute Projekte

Windkraft zählt zu den wichtigsten erneuerbaren Energien und stellt damit einen wichtigen Anteil im Energiemix. Die Technologie gilt als ausgereift, sauber und sicher. Die Akzeptanz von Windparks in der Bevölkerung ist in erster Linie in Norden Deutschlands sehr hoch. Hier gehören Windräder schon seit langem zum gewohnten Landschaftsbild. Im Süden der Republik besteht dagegen noch Skepsis gegenüber der umweltfreundlichen Energie. Besonders in Bayern hat es die Windenergie noch schwer, denn die Bayerische Landesbauordnung besagt, dass zwischen einer Windkraftanlage und der zusammenhängenden Wohnbebauung ein Mindestabstand vom zehnfachen der Höhe der Windräder liegen muss. Bei einer Windradhöhe von 200 Metern kommen so in Bayern nur etwa 0,05 Prozent der Landesfläche in Betracht. Entsprechend befinden sich die rund 200 Energieparks der ÖKORENTA überwiegend in Norddeutschland. Alle Standorte wurden mehrstufig geprüft, darüber hinaus liegen Leistungsdaten für alle Anlagen vor.

 

Jetzt die Nase in den Wind halten

Aktuell hat ÖKORENTA Erneuerbare Energien VIII bereits ein Grundvolumen von 15 Millionen Euro erreicht und einen Großteil des Geldes in 176 Windenergieanlagen und 2 Solarenergieparks investiert. Bis Ende des Jahres erhalten Anleger eine Vorabverzinsung auf ihre Einlage in Höhe von drei Prozent ab dem ersten Einzahlungsmonat. Weiter Informationen und Beratung gibt es hier: Grünes Geld GmbH.

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

 

 

 

RE 10 Genussrecht der Zukunftsenergien gestartet

Mittwoch, 03. August 2016
Zusammenfassung: Das RE 10 Genussrecht der Zukunftsenergien sammelt Geld zur Projektentwicklung von Erneuerbaren Energien Projekten. Es bietet 6,5% Zins bei 4,5 Jahren Laufzeit.

Kurze Laufzeit, interessanter Festzins, tadellose Historie

Wir Anleger suchen nach Geldanlagen, die kurze Laufzeiten und hohe Zinsen bieten. Doch in Zeiten negative Zinsen bei den Zentralbanken und Null-Zinsen bei Staatsanleihen und auf Bankkonten, wird das immer schwieriger. Genau da setzt das RE 10 Genussrecht der Zukunftsenergien an: bei nur 4,5 Jahren Laufzeit bietet es 6,5 Prozent jährlichen Zins. Natürlich sind damit Risiken verbunden, doch Reconcept hat in der Vergangenheit bewiesen, dass solche Zahlen realistisch darstellbar sind.

 

Denn die rund 650 Anleger beim Vorgänger-Genussrecht, dem GDZ (Genussrecht der Zukunftsenergien) freuten sich über regelmäßige, termingetreue Zahlungen von sogar 8 Prozent jährlich bis zur vollständigen Rückzahlung des Genussrechts im März 2016.

 

Was mit dem Geld sinnvolles gemacht wird

Insgesamt will die seit 1998 tätige Reconcept-Gruppe 5,0 Mio. Euro mit dem Genussrecht einsammeln. Damit sollen Erneuerbare Energien Projekte schlagkräftig und kurzfristig angekauft werden. Das Genussrechtskapital ist für Reconcept sehr wertvoll, denn damit kann schnell reagiert werden. Sollte das Geld erst über einen Bankkredit besorgt werden müssen, wären Verzögerungen und damit Nachteile gegenüber Mitbewerbern nicht zu vermeiden.

 

Geplant sind Investitionen in Ländern mit stabilen Staatsfinanzen und attraktiven Einspeisevergütungssystemen für Grünstrom, primär die für Reconcept schon bekannten Länder Deutschland, Finnland und Kanada.

 

Die Projekte sollen in einem frühen Stadium erworben werden. Sie werden soweit entwickelt, dass sie den Status “Ready-to-Build” erhalten, also alle Genehmigungen vorhanden sind, damit im nächsten Schritt direkt gebaut werden kann. Käufer der Projekte können sowohl institutionell Großinvestoren als auch Reconcept-Beteiligungsgesellschaften sein.

 

Ein zuverlässiger Anbieter: 18 Jahre Erfahrung bei Reconcept

In der breiten Öffentlichkeit vielleicht nicht jedem bekannt, aber den Experten aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien ein Begriff: Reconcept aus Hamburg. Im Umfeld des PEN-Wind-Gründers Volker Friedrichsen hat sich Reconept seit 1998 einen guten Ruf als Planer, Projektierer und Emissionshaus aufgebaut. Hier einige eindrucksvolle Zahlen, die die Erfahrung von Reconcept widerspiegeln:

 

Piktogramm Reconcept

Reconcept als Emissionshaus (Infografik: Grünes Geld GmbH)

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Fukushima: 5. Jahrestag

Freitag, 11. März 2016

Am 11. März 2016 jährte sich die Nuklearkatastrophe von Fukushima zum 5. mal. Die Flutwelle am 11. März 2011 veränderte die Welt, sowohl in Japan als auch in Deutschland. Endlich hat ein Teil der Menschheit verstanden, dass Atomenergie keine Lösung ist. Neben den täglichen Gefahren gibt es weiterhin kein Atommüll-Endlager.

 

 

 

Franz Alt, bekannter Fernsehmoderator politischer Sendungen, hat ausgerechnet, dass alleine die Kosten für einen Pförtner, der den Atommüll 1 Million Jahre bewachen müsste, höher wären als das gesamte weltweite Geldvermögen. 1 Pförtner! Das zeigt deutlich die Dimensionen auf.

 

 

 

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Atomkraftwerk Fukushima Daiichi nach der Katastrophe

 

 

Was geschah am 11. März 2011 in Japan?

Auslöser der Katastrophe war ein Erdbeben auf dem Meeresboden, in dessen Folge sich eine riesige Flutwelle bildete. Am Nachmittag des 11. März 2011 erreichte der Tsunami die Ostküste Japans und zerstörte zahlreiche Gebäude und Einrichtungen. Insgesamt starben am Tsunami und seinen Folgen bisher 18.000 Menschen. Wir von Grünes Geld haben umfänglich in unserem Blog berichtet.

 

In Fukushima wird auch das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi zerstört, in drei Reaktorblöcken kommt es zur Kernschmelze. Der Unfall wird in die schwerste Kategorie 7, so wie zuvor das Atomunglück in Tschernobyl, eingeordnet. Große Mengen an radioaktivem Material – unter anderem etwa 15 EBq Xe-133, also etwas mehr als das Doppelte von Tschernobyl, und ca. 36 PBq Cs-137, also ca. 42 % der Cs-137 Emission von Tschernobyl – wurden freigesetzt und kontaminierten Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel in der land- und meerseitigen Umgebung.

 

Der aktuelle Stand in Fukushima kann auf der Seite der internationalen Atomenergiebehörde abgerufen werden.

 

Die Umgebung in einem Radius von 30 km wird auf unabsehbare Zeit verstrahlt, etwas 160.000 Menschen müssen umgesiedelt werden.

 

Rund 50 Atommeiler in Japan werden abgeschaltet, die Energieversorgung des Landes wird kurzfristig auf importiertes Öl und Gas umgestellt. Die japanische Regierung will die Meiler prüfen lassen und wieder ans Netz nehmen. Bis dato waren 4 Meiler schon wieder in Betrieb. Einer aber schaltete sich drei Tage nach dem Start selbst wieder ab, bei einem weiteren musste der Betreiber einem Gerichtsurteil folgen, und ebenfalls wieder vom Netz gehen. Das Gericht hatte Sicherheitsbedenken.

 

 

Was geschah in der Folge in Deutschland?

Der März 2011 muss in Deutschland im Zusammenhang mit 30 Jahren Atomkraft-Diskussion gesehen werden. Seit den 1970er Jahren wurde die Atomkraft von zunehmenden Kreisen in der Bevölkerung, begleitet vom Aufstieg der Partei der Grünen, kritisch gesehen.

 

Bereits 2000 / 2001 erfolgte unter Rot-Grün der Ausstieg aus der Atomenergie mit einem geplanten letzten Abschalten eines Meilers im Jahre 2020. Dieser gefeierte Beschluss wurde von der früheren Umweltministerin Angela Merkel dann am 28. Oktober 2010 wieder rückgängig gemacht.

 

Nur wenige Monate später, im April 2011 verkündet Kanzlerin Merkel, dass das Unglück in Fukushima auch ihre Sichtweise geändert hätte. Während man Tschernobyl als Unfall in einem technisch weniger ausgereiften Reaktor einstufen konnte, war der GAU von Fukushima der Beweis, dass auch führende Industrienationen wie Japan die Kernenergie nicht endgültig beherrschen konnten.

 

Insgesamt sollen nach den aktuellen Plänen der Bundesregierung die erneuerbaren Energien 40 bis 45 Prozent der Stromerzeugung im Jahr 2025 übernehmen, und 55 bis 60 Prozent im Jahr 2035.

 

Im Jahr 2015 lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix der Bundesrepublik Deutschland bei 32,6 Prozent. Das liegt oberhalb der ursprünglich für 2015 geplanten 27,9 Prozent. Trotzdem spricht das Institut der deutschen Wirtschaft nur von einem teilweisen Erfolg, da die Emissionsziele verfehlt wurden (es wurde Atomkraft durch Kohle ersetzt) und der Anstieg des Strompreises zu hoch sei.

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Vergleich der wichtigsten Geldanlagen

Freitag, 05. Februar 2016

In den heutigen Zeiten der niedrigen Zinsen wird teilweise sogar in der Bild-Zeitung die Frage aufgeworfen, wie ein Sparer sein Geld investieren soll, um langfristig sein Kapital zu steigern oder zumindest dessen Wert zu halten. Derzeit ist die Inflation bei ungefähr null Prozent, doch darf das Ziel der Europäischen Zentralbank, eine Inflation von mindestens zwei Prozent, nicht aus den Augen gelassen werden.

 

Sollten die Konjunkturprogramme irgendwann tatsächlich einen realen Effekt entfalten, könnte die Wirkung sogleich auf den Kapitalmärkten große Spuren hinterlassen. Bei einem eingehenden Vergleich einer Geldanlage muss im Hinblick auf dieses bedrohende Szenario sichergestellt werden, dass der Investor Sicherheit über sein Geld behält.

 

Was ist eine Geldanlage?

 

vergleich-geldanlageAls Geldanlage oder Kapitalanlage wird die Investition von Geld in Produkte bezeichnet, die dazu bestimmt sind, langfristig das Einlagekapital zzgl. eines Aufschlags zurückzuzahlen. Eine Kapitalanlage kann vieles sein. Die Definition reicht vom Sparbuch über Immobilien bis hin zu Optionen. Im Nachfolgenden soll ein Vergleich der unterschiedlichen Formen einer Kapitalanlage dargelegt werden.

 

Spezielle derzeitige Zinssituation

Zu den Zielen der Europäischen Zentralbank (EZB) gehört die Vermeidung der Deflation. Ferner versucht die EZB unter dem Einfluss der derzeitigen Krise den betroffenen Staaten wie Griechenland oder Spanien durch eine expansive Geldpolitik unter die Arme zu greifen, um Investitionen anzuregen.

 

Dazu zählt auch die Maßnahme, dass der Leitzins, zu dem sich Banken bei der EZB refinanzieren können, auf nunmehr nur noch 0,05 Prozent gesenkt wurde. Dies bedeutet, dass sich die Geschäftsbanken von der EZB quasi zum Nullzins Geld leihen können.

 

Das hat den allgemeinen Zins enorm gesenkt. Die Umlaufrendite befindet sich derzeit bei etwa 1,5 Prozent, was historisch einmalig niedrig ist. Um einen exakten Vergleich der richtigen Anlageformen darstellen zu können, ist es wichtig, die makroökonomische Lage der EU nicht außer Acht zu lassen.

 

Festverzinsliche Anlagen

Unter dem Begriff „festverzinsliche Anlagen“ sind mehrere Anlageprodukte erfasst, die dadurch gekennzeichnet sind, dass nach der Investition in den Folgejahren fixe Zahlungen an den Investor fließen. Zu den festverzinslichen Anlagen zählen unter anderem die altbewährten Lebensversicherung, Unternehmensanleihen und Staatsanleihen.

 

Kurz möchten wir ebenso auf den Charakter des Tagesgeldkontos und des Sparbuchs eingehen, wobei Letzteres für die Deutschen seit jeher von größter Sicherheit zeugt.

 

Das Sparbuch und das Tagesgeldkonto verloren deutlich aufgrund des derzeitigen Zinsniveaus ihren Reiz, da es sich bei einem Zins von 0,05 Prozent für keinen Menschen lohnt, einem Institut sein Geld anzuvertrauen. Selbstverständlich können Sie als Investor freigewordenes Kapital in Ihr Tagesgeldkonto stellen, solange Sie sich im Unklaren sind, wie Sie dieses Kapital investieren möchten. Dennoch stellt das Tagesgeldkonto selbstverständlich keine Dauerlösung dar

 

Die Lebensversicherung gilt den Deutschen auch als Beispiel der Sicherheit. Sie wurde in der Regel zusätzlich zur gesetzlichen Rente aufgenommen, um die staatliche Rente um eine private zu ergänzen. Diese Anlage erscheint unter dem derzeitigen Zinsniveaus allerdings nicht mehr zeitgemäß, bieten Lebensversicherungen derzeit nur noch knapp 2 bis 4 Prozent. Diese Zahlen erscheinen Ihnen vielleicht zum derzeitigen Zinsniveau überaus attraktiv, doch dürfen Sie nicht vergessen, dass Sie Ihr Kapital über mehrere Jahrzehnte ausleihen und sich durchaus Phasen ergeben können, in denen der Zins und die Inflation wieder enorm steigen. Wenn dies passiert, würde Ihnen im Falle der Investition in eine Lebensversicherung ein Verlust drohen.

 

Gleiches gilt für die Staatsanleihe. Einjährige Staatsanleihen von Deutschland sind auf dem Markt teilweise sogar nur für nominelle Minusrenditen zu erwerben. Bei zehnjährigen deutschen Staatsanleihen besteht ein Zins von etwa 1,5 Prozent. Der Erwerb von Staatsanleihen von Spanien oder Griechenland bietet im Vergleich leicht höhere Renditen, doch darf nicht vergessen werden, dass bei diesen Ländern das Ausfallrisiko ungleich höher ist. Generell ist derzeit von der Anlage in festverzinsliche Anlageformen abzuraten.

 

Eine eventuelle Ausnahme bildet die Unternehmensanleihe, die auch an den Erfolg des jeweiligen Unternehmens gebunden ist.

 

Zumeist bieten diese immer noch eine höhere Rendite. Auch in diesem Zusammenhang allerdings ist auf das höhere Risiko und auf die feste Bindung an fixe Zahlungen zu erinnern.

 

Aktien, Fonds und Optionen

 

Verfechter von einer Kapitalanlage in Aktien betonen stets, im Gegensatz zu jeder anderen Geldanlage hätten diese Inflation und Kriege überstanden. Tatsächlich hat die Siemens-Aktie die chaotische deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert überstanden und stellt auch heute noch einen stabilen Wert dar. Die Aktie als ein Anteil an einem Unternehmen vermittelt auf diese Weise ein Zeichen von Sicherheit. Über Dividenden oder spätere Veräußerungsgewinne können Anleger am Erfolg ihres Unternehmens partizipieren.

 

Tatsächlich haben empirische Studien ergeben, dass die Investition in Aktien im Vergleich zu anderen Anlage weitaus überlegen ist. Dennoch besteht bei der Aktie das enorme Schwankungsrisiko einzelner Aktien, weshalb die Investition in Aktien spätestens seit der letzten Krise im Jahr 2008 von der Öffentlichkeit nur mit allzu großem Argwohn betrachtet wird.

 

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Auch wird ein eigentlich profitables Unternehmen von einer allgemeinen Marktbewegung nach unten miterfasst und wird ebenso an Wert verlieren. Daraus ergibt sich, dass die Aktie als Kapitalanlage nichts „für schwache Nerven“ ist.

 

Dennoch sei gesagt, dass ein Anteilseigner bei einer Anlage in Aktien sein Geld letztlich in einen Firmenwert investiert, der je nach individueller Lage des Unternehmens mehr oder weniger solide ist und eine überdurchschnittliche Rendite bietet. Problematisch allerdings sind derzeit die bereits hohen Kurse der Aktien. Selbstverständlich kann der Anleger weiterhin von Dividenden profitieren, doch ist die Einschränkung weiterer Kursgewinne eher eingeschränkt und es besteht das Risiko, im Falle eines Crashs hohe Einbußen zu erleiden.

 

Aus diesen Gründen empfiehlt sich eher die Investition in einen Aktienfonds, da dadurch einerseits das individuelle Risiko der Aktien gestreut wird. Andererseits werden Fonds von professionellen Verwaltern gemanagt, die im Ernstfall die Aktien frühzeitig verkaufen können und bei passender Gelegenheit wieder einsteigen können.

 

Nachteil dieser Kapitalanlage ist, dass für den Fondsverwalter zusätzliche Gebühren anfallen, doch erhält man dafür ein deutlich größeres Maß an Sicherheit.

 

Kurz muss noch auf den Charakter von Optionen eingegangen werden. Diese knüpfen an bestimmte Kapitalanlagen wie Aktien oder Indices und entfalten einen Hebelcharakter. Diese werden im Internet häufig als besonders gewinnbringend beworben, doch bieten diese Anlagen von allen wohl das geringste Ausmaß an Sicherheit. Während sich eine Option von einer Sekunde auf die andere im Wert verdoppeln kann, kann es ebenso leicht passieren, dass die gesamte Option verfällt und der Anleger sein eingesetztes Kapital verliert.

 

Dennoch kann die Option auch ein Instrument zur Risikoreduzierung darstellen, was am Beispiel der Put-Option erklärt werden kann. Hierbei sichert der Investor gegen eine Abschlagszahlung das Risiko nach unten ab. Dennoch sollte die Option nicht als normale nachhaltige Geldanlage betrachtet werden, da ihr Wert viel zu sehr schwankt.

 

Geldanlage in Immobilien

Immobilien werden ebenso nach wie vor als sehr konservative Wertanlage betrachtet, die im Rahmen der jetzigen Niedrigzinsphase ebenso ein wichtiges Investitionsgut darstellt. Noch vor fünf Jahren wurde von der Investition in Immobilien noch abgeraten, da sie aufgrund der Alterungsstruktur Deutschland langfristig nicht rentabel sein könne, da immer weniger Wohnraum benötigt werde.

 

Dieser demographische Effekt wird durch den derzeitigen Zuzug von Flüchtlingen umgekehrt. Vielmehr wird für mehr als eine Million Menschen Wohnraum benötigt. Immobilien sind auch steuerlich interessant, da sie nach einem Zeitraum von 10 Jahren verkauft werden können, ohne dass der sich ergebende Veräußerungsgewinn versteuert werden muss.

 

Wird die Immobilie vermietet, können derzeit aufgrund der Niedrigzinsphase in aller Regel die Mieten in vollem Umfang Zins und Tilgung tragen.

 

Es muss allerdings darauf geachtet werden, Leerstandszeiten zu minimieren, um die Rendite nicht zu mindern. Eine Immobilie zur Eigennutzung bietet gleichfalls eine gute Geldanlage, da in diesem Zusammenhang das Geld für eine Mietwohnung gespart werden kann.

 

Es empfiehlt sich jedoch, die Immobilie in einem dicht besiedelten Gebiet zu kaufen, da hier langfristig die größten Wachstumschancen zu erwarten sind.

 

Ein großer Nachteil im Rahmen des Immobilienkaufs besteht jedoch darin, dass der Käufer über ein umfangreiches Finanz- und Immobilienwissen verfügen sollte, um nicht eine Fehlkalkulation einzugehen. Im Immobilienbereich gibt es allerdings auch umfangreiche Immobilienfonds, die durch ihr breites Portfolio einerseits sehr gut streuen können, andererseits verfügt ein Immobilienfonds ebenfalls über professionelle Fondsmanager, die das Risiko eines Immobilienfonds minimieren können und so den Anlegern ein höheres Maß an Sicherheit versprechen.

 

Durch die Geldanlage in einen Immobilienfonds wird jedoch im Vergleich einer der größten Vorteile eines Immobilienkaufs nicht genutzt: Die Möglichkeit der Fremdfinanzierung.

 

Aufgrund der niedrigen Zinsen kann der Anleger mithilfe der Fremdfinanzierung durch die Zinsvorteile seine Rendite deutlich erhöhen.

 

Kapitalanlage in Rohstoffe

 

Als konservativste Maßnahme wird häufiger die Anlage in Edelmetalle wie Gold oder Silber beworben. In allen Zeiten der menschlichen Geschichte wurde Gold immer ein immenser Wert zugewiesen. Während der Krise im Jahre 2008 sind die Anleger in zunehmendem Maß an dem Edelmetall interessiert gewesen. Und nicht nur Gold oder Silber, auch Metalle wie Palladium scheinen Potential zu bieten.

 

Dennoch ist hier unter allen Bankern der Grundsatz bekannt: Gold zahlt keine Zinsen.

 

Ein Goldbarren, der zuhause im Tresor liegt, generiert keine laufenden Einnahmen. Dem Investor verbleibt nur die Möglichkeit durch einen späteren Verkauf einen finanziellen Vorteil zu erzielen. Dieser ist übrigens steuerlich sehr günstig gestellt, denn Veräußerungsgewinne im Rahmen von Gold sind bereits ab einem Jahr von der Besteuerung freigestellt.

 

Dennoch ist zu betonen, dass der Goldpreis sich seit der Krise äußerst negativ entwickelt hat. Er fiel von etwa 1.900 USD pro Unze auf nur noch 1.100 USD pro Unze.

 

Hinzu  kommt, dass Gold oder Silber beim Abbau große Probleme bereiten. Die Mienenarbeiter haben einen gefährlichen und gesundheitsschädlichen Beruf und die Erde wird oft auf das schlimmste ausgebeutet und zerstört.

 

Fazit:

 

Abschließend ist festzuhalten, dass vor allem von der Anlage in festverzinsliche Anleihen wie Staatsanleihen oder Lebensversicherungen abzusehen ist, da der derzeitige extrem niedrige Zins anfällig für Verwerfungen auf dem Markt ist. Das Sparbuch oder das Tagesgeldkonto jedoch stellen keine langfristige Investition dar.

 

Aktien und Immobilien dagegen erscheinen im Vergleich interessant. Die laufenden Einnahmen werden in diesen Fällen entweder in Form von Dividenden oder in Form von Mieteinnahmen erlangt und sichern dem Investor eine ansprechende Rendite.

 

Auch in puncto Sicherheit können sie sich insbesondere bei einer des öfteren diskutierten drohenden Inflation behaupten. Bei der Auswahl der entsprechenden Wertpapiere oder Immobilien ist jedoch größte Vorsicht an den Tag zu legen und das Hinzuziehen eines Experten ist ratsam sein.

 

Edelmetalle sollten im Portfolio allenfalls als Ergänzung erworben werden und sind unter sozial-ökologischen Aspekten nicht vertretbar.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.