Archiv für die Kategorie ‘Windkraft’

Serie: Element Luft – Unsichtbar und dennoch wirkungsvoll

Dienstag, 10. Oktober 2017
Zusammenfassung: Luft ist – neben Erde, Feuer und Wasser - eines der klassischen vier Elemente. Luft steht für Schnelligkeit, Flexibilität und Erneuerung. Eigenschaften, die auch in der modernen Energiewirtschaft genutzt werden. Als Windenergie spielt das lebenswichtige Element eine tragende Rolle in der Energiewende.

 

 

Das Element Luft steht für Leichtigkeit und Offenheit.

„Von Luft allein kann man nicht leben!“, so lautet ein altes Sprichwort. Quintessenz dieser bodenständigen Lebensweisheit ist, dass das Element Luft – unsichtbar und unfassbar, niemanden ernähren kann. Der Verfasser dieses Sprichwortes hängt also eher dem Element Erde an, das wir in unserer kleinen philosophischen Serie zu den vier Elementen in der vergangenen Woche behandelt haben.

 

Sicher ist Luft allein zum Leben zu wenig – doch ohne Luft geht es definitiv nicht. Weder spirituell noch wissenschaftlich. Denn zum einen bildet das ausbalancierte Zusammenspiel der Elemente und ihrer unterschiedlichen Eigenschaften die Basis allen Seins. Selbst der griechische Philosoph Anaximenes von Milet, der Luft als Urstoff allen Seins sah, räumt die Bedeutung und Wichtigkeit der anderen Elemente in seinen Betrachtungen mit ein. So entstanden in seiner Gedankenwelt die Elemente Erde (Gestein), Feuer und Wasser aus der Luft.

 

Zum anderen ist die Luft als Atemluft eine unabdingbare Grundlage des biologischen Lebens. Bereits in der christlichen Schöpfungsgeschichte haucht Gott Adam den „Odem des Lebens“ ein und machte ihn so zum Menschen.

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Nachhaltiges Investment: RE09 Windenergie Deutschland 2017

Freitag, 08. September 2017

Zusammenfassung: Windenergie ist nicht nur eine ökologische und klimafreundliche Art der Stromgewinnung, sondern auch eine interessante Möglichkeit für eine nachhaltige Geldanlage. Mit dem Projekt „RE09 Windenergie Deutschland“ bietet das Hamburger Emissionshaus reconcept Anlegern eine solide Sachwertinvestition mit guter Rendite

 

 

Investments in Windenergie – eine lohnende Sache.

Auch wenn es schneller gehen könnte – Erneuerbare Energien sind weltweit auf dem Vormarsch und das ist auch gut so. Schließlich leistet diese saubere Art der Energiegewinnung einen beträchtlichen Anteil am Kampf gegen die globale Klimaerwärmung. Doch die Nutzung der Windenergie trägt nicht nur zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei und belässt die begrenzten fossilen Energieträger im Boden – sie hilft auch beim Ausstieg aus der unsicheren und teuren Atomenergie.

 

In Deutschland hat sich im Mix der Erneuerbaren Energien besonders die Windkraft durchsetzen können. Mit rund 28.000 Windkraftanlagen – nicht nur an den Küsten des Landes – zählt die Windenergie zu den etabliertesten alternativen Energieträgern. Mittlerweile werden nationale bereits 14,5 Prozent des Strombedarfs aus Windenergie gedeckt.

 

 

Jahrhunderte lange Erfahrung

Eigentlich kein Wunder, schließlich basiert auch die moderne Windenergie auf dem Jahrhunderte alten Know-how, Wind für den Menschen wirtschaftlich nutzbar zu machen. Entsprechend hoch ist auch die Akzeptanz der Windenergie innerhalb der Bevölkerung, denn das Prinzip der Windenergie-Anlagen ist transparent und nachvollziehbar: Direkt am Standort wird der Wind von den Rotorenblättern eingefangen und die Kraft des Windes in Elektrizität umgewandelt.

 

Zu dem ist es in den vergangenen Jahren gelungen, auch Skeptiker umzustimmen, denn auch das Umweltbundesamt bestätigt ein einem aktuellen Positionspapier, die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Windkraftanlagen.

 

 

Volle Windkraft voraus

Eine bewähre Technik entwickelt sich weiter.

Windenergie hat sich zu einer der wichtigsten Wachstumsbranchen in Deutschland entwickelt. Bereits Ende 2014 waren rund 150.000 Menschen in Deutschland im Bereich Windenergie beschäftigt, Tendenz steigend.

 

Moderne Windkraftanlagen setzen auf eine bewährte und ständig optimierte Technologie, die zunehmend leistungsfähiger wird. So produzieren die Anlagen immer mehr klimafreundlichen und preisgünstigen Strom. Der Erfolg der Windenergie basiert zum einen darauf, dass der „Rohstoff“ Wind kostenlos zur Verfügung steht und ohne besonderen Aufwand direkt eingesetzt werden kann. Zum anderen wird der Ausbau der Windenergie in Deutschland nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Das macht Windenergie zu einer hocheffizienten Assetklasse.

 

 

RE09 Windenergie Deutschland – Anlage mit guter Rendite

Der Ausbau der Windenergie in Deutschland macht viele zu Gewinnern: Zum einen profitieren Umwelt und Klima von einer sauberen Art der Energieerzeugung. Außerdem erhalten Verbraucher „grünen“ und preiswerten Strom. Aber auch für Anleger, die ihr Geld nachhaltig und dennoch profitablen investieren wollen, ist Windenergie ein gutes Geschäft.

 

Das Hamburger Emissionshaus reconcept GmbH bietet mit seinem neuen Projekt RE09 Windenergie Deutschland ein interessantes Investment, das gute Rendite bei vergleichsweise kurzer Laufzeit verspricht.

 

Wind ist eine saubere Sache.

Im Rahmen des Projektes RE09 Windenergie Deutschland, investieren Anleger in Windkraftanlagen auf dem deutschen Festland. Diese werden gebaut oder zugekauft. Der Bau oder Kauf von Offshore-Anlagen ist nicht vorgesehen.

 

Geplant ist ein Betrieb der Windkraftanlagen während einer Laufzeit von sechs Jahren. Anschließend werden die Anlagen verkauft. Das Ende des Projektes ist zum 31. Dezember 2023 geplant. Eine Verlängerung bis 2025 ist möglich, falls dies notwendig würde. Das Emissionskapital ist in Höhe von 14 Millionen Euro geplant. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 51,8 Millionen Euro.

 

Anleger können sich ab einer Mindestanlagesumme von 10.000 Euro zuzüglich drei Prozent Agio an diesem Projekt beteiligen. Eine höhere Beteiligung ist möglich und vollzieht sich jeweils in 1.000 Euro-Schritten. Wer sich aktuell für das Sachwertinvestment entscheidet, erhält einen zeitanteiligen Frühzeichnerbonus von drei Prozent p.a. bis zum Ende der Platzierungsphase.

 

Während der Vertragslaufzeit können Anleger nicht, beziehungsweise nur mit finanziellen Einbußen, auf das Kapital zugreifen, durchhalten lohnt sich hier allerdings: Die Renditeprognose von RE09 Windenergie Deutschland beläuft sich auf 142 Prozent im Gesamtrückfluss. Die jährlich prognostizierte Auszahlung beläuft sich auf 6,5 Prozent pro Jahr gemäß IRR. Angesichts der aktuellen Niedrig- bis Nullzinsen eine attraktive Rendite, die sich sehen lassen kann.

 

Versteuert werden die Erträge als Einkünfte aus Gewerbebetrieben in der persönlichen Steuererklärung.

 

 

RE09 Windenergie Deutschland auf einen Blick

– Mindestanlage: 10.000 Euro

– Anlagedauer: 6 Jahre (bis Ende 2023)

– Prognostizierte konstante Auszahlung von 6 Prozent pro Jahr

– Frühzeichnerbonus: 3 Prozent p.a.

 

 

 

5 Gründe für solide Sachwertinvestitionen

Sichere Geldanlagen und renditestarke Sachwerte müssen kein Wiederspruch sein. Sachwertinvestitionen versprechen attraktive Erträge, sind jedoch auch generell mit Risiken behaftet. Daher ist es stets sinnvoll, die Geldanlage auf Herz und Nieren zu überprüfen.

 

Für das Projekt RE09 Windenergie Deutschland sprechen dabei einige überzeugende Argumente.

 

 

1. Sicheres Investitionsland

Wer sich am Projekt RE09 Windenergie Deutschland beteiligt, investiert sein Geld in Deutschland und genießt somit die entsprechende Rechtssicherheit an einem sicheren Standort.

 

Aber nicht nur die räumliche Nähe zum Wirtschaftsstandort Deutschland spricht für das Projekt. Denn Deutschland ist nicht nur ein sicherer, sondern auch ein wachsender Markt für Windenergie. Im europäischen Vergleich schneidet die Bundesrepublik als größter Windmarkt ab und verfügt darüber hinaus auch über die längste Erfahrung in diesem Feld.

 

Nicht zuletzt genießt der regenerative Strom auch den Rückenwind der Politik. Als unentbehrlicher Faktor im Mix der Erneuerbaren Energien, nimmt Wind eine zentrale Rolle ein. Dabei ist das Potenzial dieser zukunftsfähigen und klimafreundlichen Technologie noch lange nicht ausgereizt. Während im Norden des Landes Windräder längst zum etablierten Landschaftsbild zählen, werden in den kommenden Jahren noch zahlreiche Standorte im übrigen Land erschlossen werden. Denn wie schon das alte Volkslied besagt, auch „Auf dem Berge da gehet der Wind“.

 

 

2. Erfahrenes und erfolgreiches Emissionshaus

Ein sicherer Investitionsstandort vermittelt Vertrauen in ein Projekt. Ebenso wichtig sind jedoch auch die Erfahrung des Anbieters und seine bisherigen Erfolge. In diesem Punkt überzeugt die reconcept Gruppe  mit rund zwanzig Jahren Erfahrung im Windenergiemarkt.

 

Nicht die Katze im Sack kaufen.

reconcept handelt als unabhängiger Asset Manager und verfügt über ein vertieftes Expertenwissen im Bereich der nachhaltigen Sachwertanlagen, insbesondere der Windenergie. Das Unternehmen hält dabei souverän alle Stränge von Projektbeginn bis –ende in seinen Händen. reconcept entwickelt die Strategie für neue Investments, plant den Ankauf oder Bau der Windenergieanlagen und steuert die laufende Entwicklung. Auch der Verkauf der Anlagen am Ende der Laufzeit geschieht unter der Regie des Hamburger Emissionshauses.

 

Die Verbindung des technischen und kaufmännischen Managements bewirkt hohe Synergieeffekte, von denen letztlich die Anleger profitieren. Mit ein Grund, weshalb sich reconcept als Full-Service-Anbieter einen guten Namen im Markt machen konnte. An den Standorten Deutschland und Finnland engagiert sich reconcept ebenfalls im Bereich Windkraftanlagen. Darüber hinaus ist das Unternehmen im deutschen und im spanischen Markt mit Photovoltaik-Anlagen aktiv.

 

In den vergangenen zwei Jahrzenten konnte reconcept rund 200 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 360 Megawatt erfolgreich im Markt platzieren und nachhaltig managen. Dabei betrug das Investitionsvolumen rund 480 Millionen Euro.

 

Das Stammkapital der reconcept GmbH beträgt 2,4 Millionen Euro. 2009 hat sich das Unternehmen strategisch neu aufgestellt und konnte seit dem rund 2.300 Investoren für seine umwelt- und klimafreundlichen Projekte gewinnen. Und die wurden bislang nicht enttäuscht: sämtliche Festzins-Angebote von reconcept wurden bisher vollständig ausgezahlt.

 

 

3. Sicherer Absatzmarkt für Windenergie

Für eine Fortsetzung der Erfolgsserie spricht, dass der Absatzmarkt für Windenergie in Deutschland klaren Regeln unterliegt. Schließlich soll die Stromproduktion aus regenerativen Energien bis zum Jahr 2030 einen Anteil von rund 50 Prozent ausmachen. Dabei wird Windenergie – nicht zuletzt aufgrund seiner günstigen Stromentstehungskosten – einen hohen Anteil ausmachen.

 

Die EEG-Förderung des Stroms aus Erneuerbaren Energien ist für zwanzig Jahre garantiert. Die Einspeisetarife werden von der Bundesnetzagentur festgelegt. Es gibt allerdings auch einen Wermutstropfen: Der EEG-Fördertarif wurde 2017 massiv zurückgefahren. Mit der Ausschreibungspflicht seit 2017 beläuft sich der Einspeisetarif aktuell auf durchschnittlich 4,28 Cent pro Kilowattstunde Strom. Ein Nachteil für Anlagen, die erst ab diesem Jahr genehmigt werden und ans Netz gehen.

 

Um diesen Nachteil zu umgehen, setzt reconcept bei seinem Projekt RE09 Windenergie Deutschland auf den Kauf von bestehenden Anlagen. Denn in diesem Bereich herrscht ein Bestandsschutz. Anlagen, die vor der Ausschreibungspflicht genehmigt und ans Netz gegangen sind, erhalten auch weiterhin den alten gesetzlich garantierten Einspeisetarifen. Ein Unterschied, der sich auszahlt, denn mit einer Einspeisevergütung von rund 8,9 Cent pro Kilowattstunde Strom liegen die alten Tarife mehr als doppelt so hoch.

 

Damit beteiligen sich Anleger bei RE09 Windenergie Deutschland am Erfolg und den hohen Einspeisetarifen rentabler Windenergieanlagen.

 

 

4. Transparente Geldanlage – nachvollziehbare Nachhaltigkeit

Wer sein Geld nachhaltig anlegt, will nicht nur eine gute Rendite erzielen, sondern verfolgt auch ideelle Ziele. Wer auf Windkraft setzt, trägt aktiv zur Energiewende bei und unterstützt eine klimafreundliche Entwicklung.

 

Gerade die komplexen Spielregeln der Finanzwelt machen es ökologisch orientierten Anlegern nicht leicht. Unzählige Verflechtungen und Beteiligungen verschleiern diverse unethische Praktiken. Um hier den Durchblick zu behalten, haben nachhaltigkeitsorientierte Anleger zwei Möglichkeiten, die optimal miteinander verknüpft werden können. Zum einen ist es sinnvoll, sich bezüglich der Anlagestrategie mit einem erfahrenen und unabhängigen Experten, wie beispielsweise Grünes Geld, zu beraten. Zum anderen empfehlen sich transparente Projekte, wie etwa Sachwertbeteiligungen.

 

Denn Anleger üben eine unternehmerische Tätigkeit aus, erhalten detaillierte Einblicke in die jeweiligen Projekte und können „ihre“ Investition auch direkt vor Ort in Augenschein nehmen. Damit bietet RE09 Windenergie eine sehr direkte Art der Geldanlage.

 

 

5. Erste Investitionsobjekte bereits eingebunden

Zukunftstechnologie mit Potenzial.

Nichts ist so überzeugend wie der Erfolg. Das Projekt RE09 Windenergie ist zwar als Blind-Pool konzipiert, allerdings kaufen Anleger hier nicht mehr die sprichwörtliche Katze im Sack, denn die ersten Investitionsobjekte sind bereits angebunden. So hat reconcept im September zwei Windenergieanlagen im Windpark Jeggeleben in Sachsen-Anhalt erworben. Der dort produzierte Strom wird gemäß EEG 2014 für zwanzig Jahre mit dem hohen Einspeisetarif von 8,9 Cent/kWh vergütet.

 

Reconcept hat für Jeggeleben bereits im Dezember des vergangenen Jahres zwei leistungsstarke Enercon-Anlagen mit einer Leistung von jeweils 2,35 Megawatt erworben. Beide Anlagen wurden noch 2016 abgenommen und profitieren ebenfalls von dem höheren Einspeisetarif. Die Anlagen der E-92-Serie kommen in Jeggeleben zum Einsatz.

 

 

Überzeugende Investition mit ausgezeichneter Rendite

Nachhaltige Geldanlagen werden für viele Anleger immer interessanter. Denn zum einen sind die Gefahren der Klimakrise in vielen Köpfen angekommen, zum anderen müssen sich die Erträge nachhaltige Investitionen längst nicht mehr hinter den Renditen konventioneller Investments verstecken.

 

Bei RE09 Windenergie Deutschland investieren Anleger zudem in eine Zukunftstechnologie, deren Wachstum längst nicht abgeschlossen ist. Grünes Geld, erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen, berät Sie ausführlich zu diesem ökologisch nachhaltigen Projekt.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

Serie Emissionshäuser: reconcept GmbH

Dienstag, 11. Juli 2017
Zusammenfassung: Die reconcept GmbH aus Hamburg ist seit fast zwanzig Jahren erfolgreich im Markt aktiv. Das unabhängige Finanzhaus ist Spezialist für Sachwertbeteiligungen. Schwerpunkt sind Beteiligungen an Erneuerbaren Energieanlagen für private Anleger.

 

 

Hamburg – ein Finanzplatz für Erneuerbare Energien.

Obwohl Frankfurt am Main in Deutschland – bedingt durch die Börse und die Zentralen der großen Banken und Finanzdienstleister – noch immer als der wichtigste Finanzplatz in Deutschland gilt, hat sich im Bereich der nachhaltigen Geldanlagen eine gewisse Fokussierung der Emissionshäuser im Norden der Republik herauskristallisiert.

 

So hat auch die heute vorgestellte reconcept GmbH ihren Unternehmenssitz in Hamburg. Gegründet wurde reconcept bereits 1998 als Tochterunternehmen der WKN Windkraft Nord GmbH aus Husum. Bis zur Unternehmenstrennung im Jahr 2009 hat die  reconcept GmbH als Full-Service-Dienstleister und nicht als Anbieterin für Beteiligungsangebote agiert. Das Emissionshaus reconcept setzt seitdem seine Erfahrung für eigene Wind-, Wasser- und Solarprojekte ein. Auch reconcept gehört mit den Windenergiebeteiligungen in Deutschland und Europa zu den Wegbereitern von Investments im Bereich der Erneuerbaren Energien.

 

 

Rund zwei Jahrzehnte Markterfahrung

reconcept – ordentlich Wind in den Segeln

Die reconcept Gruppe entwickelt, vermarktet und verwaltet Kapitalanlagen. Dabei handelt es sich vor allem um Sachwertinvestment. Den inhaltlichen Schwerpunkt bilden dabei Anlagen in regenerative Energien. Seit seiner Gründung hat reconcept 34 Investments aus den Feldern Windenergie, Photovoltaik und Wasserkraft erfolgreich im Markt platzieren können.

 

Im Jahr 2009 trennte sich reconcept von der WKN AG und agiert seit dem als eigenständiger und bankenunabhängiger Asset Manager. Seit dem hat sich das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt. Neben der Konzeption innovativer Geldanlagen, steuert reconcept auch das technische und kaufmännische Portfolio-Managements. Damit befinden sich alle Kompetenzen im eigenen Haus. Angefangen bei der Entwicklung der Strategie und der Struktur des geplanten Investments, über die Entwicklung des Projektes und dem damit verbundenen Ankauf von Energieanlagen. Auch das laufende Controlling der Investments und der abschließende Verkauf nach Ende der Laufzeit der Anlage, werden von reconcept aus einer Hand durchgeführt.

 

 

Kernkompetenz: Wind – Sonne – Wasser

reconcept hat sich als einer der Spezialisten für Erneuerbare Energie-Anlagen etabliert. Über ein besonderes Know-how verfügt das Unternehmen im Bereich Windkraftanlagen in Deutschland und Finnland. Außerdem investiert reconcept in deutsche und spanische Solarparks sowie in Wasserkraft in Kanada.

 

In diese Arten der sauberen Energiegewinnung wurden in den vergangenen zwanzig Jahren über die Unternehmensgruppe WKN mit reconcept GmbH rund 200 Anlagen mit einem Investitionsvolumen von rund 480 Millionen Euro finanziert. Daran waren private Anleger mit einem Eigenkapital in Höhe von rund 190 Millionen Euro beteiligt. Seit der strategischen Neuausrichtung des Hauses im Jahr 2009 haben rund 2.300 Investoren die Produkte von reconcept gezeichnet.

 

Die reconcept GmbH verfügt über ein Stammkapital in Höhe von 2,4 Millionen Euro. Die GmbH ist zudem Muttergesellschaft der reconcept consulting GmbH und der reconcept Treuhand GmbH.

 

Die reconcept Treuhand GmbH wurde 2011 als Gründungs- und Treuhandgesellschaft gegründet. Sie nimmt während der Laufzeit der Investments die Aufgabe als Ansprechpartnerin für die Zeichner wahr und ist für die Anlegerverwaltung zuständig.

 

Die reconcept consulting GmbH wurde als Vertriebsgesellschaft 2012 gegründet. Sie ist für die Eigenkapitalvermittlung der Kapitalmarktprodukte zuständig. Damit ist sie Ansprechpartnerin Vertriebspartner wie Banken, freie Vermittler, Vertriebsorganisationen und Finanzmakler.

 

 

Gesellschafter mit Erfahrung

Gegründet wurde reconcept von Volker Friedrichsen. Als ehemaliger Geschäftsführer des erfolgreichen Windenergieanlagenbauer Vestas Deutschland, zählt Friedrichsen zu den erfahrensten Managern im Bereich der Windenergie. Der Gründungsgesellschafter betreibt sein eigenes Family Office und bis heute mit der Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH als Gesellschafter des Unternehmens aktiv.

 

Neue Märkte im Blick

Geschäftsführender Gesellschafter ist Karsten Reetz, der seit Herbst 2015 den Kreis der Gesellschafter ergänzt. Damit ist der gelernte Bankkaufmann, der zuvor für eine Hamburger Privatbank tätig war, auch an den Tochtergesellschaften der reconcept GmbH beteiligt.

 

Reetz leitet das Management der reconcept Gruppe geschäftsführend bereits seit 2006. In dieser Zeit baute er das Unternehmen kontinuierlich weiter aus und begleitete maßgeblich den Weg des Emissionshauses hin zum bankenunabhängigen und eigenständigen Asset Manager im Jahr 2009. Reetz zeichnet darüber hinaus für die Öffnung des Unternehmens in weitere Märkte verantwortlich und erweiterte den Fokus auf weitere windreiche Regionen in Europa. Ebenso verantwortete er die Hinzunahme von Wasserkraftanlagen in Kanada und Solarparks in Spanien. Karsten Reetz verfügt über eine besondere Expertise im Bereich der geschlossenen Sachwertinvestments und verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Einführung innovativer Vertriebs- und Absatzfinanzierungskonzepte.

 

 

Professionelle Projekte mit gewachsenen Partnerschaften

Ziel der reconcept Gruppe ist es, für ihre Anleger gute Ergebnisse zu erzielen. Um das zu erreichen, ist das Unternehmen ständig gefordert, auf die jeweiligen Situationen im Markt richtig zu reagieren. Um für Investoren und Geschäftspartner zuverlässig agieren zu können, arbeitet reconcept mit einem breit aufgestellten Team.

 

Derzeit arbeiten 19 Experten aus den Bereichen Bank- und Betriebswirtschaft gemeinsam mit Energiespezialisten gemeinsam daran, Investitionschancen im Bereich der Erneuerbaren Energien zu identifizieren. Dabei baut reconcept nicht allein auf die Fachleute aus dem eigenen Haus. Mit einem gewachsenen Netzwerk  an Spezialisten werden neue Kapitalanlagen entwickelt. So kooperiert reconcept vertrauensvoll mit Unternehmen aus dem Bereich Bau, Anlagenherstellung und Projektentwicklung zusammen. Ebenso zählen Experten für den Netzbetrieb und technische Anlagenbetreuer zu den Kooperationspartnern, die zur Realisierung der Projekte beitragen. Neben diesen Partnern, die zur technischen Realisierung beitragen, arbeitet reconcept zusätzlich mit Rechtsberatern und unabhängigen Gutachtern zusammen. Diese begleiten die Geldanlagen über die gesamte Laufzeit hinweg aktiv mit.

 

 

Zukunftsenergien für Privatanleger

Erneuerbare Energien sind Zukunftsenergien. Diese Erkenntnis macht sich weltweit bemerkbar. So gehört die gezielte Förderung regenerativer – und damit auch klimafreundlicher – Energien zu den vordringlichsten Aufgaben der Energiepolitik in vielen Staaten der Erde. Eine Entwicklung, die auch durch den Ausstieg der USA aus dem Klimaschutzabkommen, nicht zurückgenommen werden kann.

 

Entsprechend herrscht in der Energiebranche viel Bewegung. Kaum eine andere Branche hat seit Anfang des neuen Jahrtausends einen vergleichbaren Innovationsschub erfahren. Diese Dynamik macht sich auch auf den Finanzmärkten bemerkbar. So entdecken zunehmend Großinvestoren, Stiftungen und Versicherungen Erneuerbare Energien als interessante Investitionsmöglichkeit.

 

Schließlich wurden 2015 weltweit rund 329 Milliarden US-Dollar in Erneuerbare Energien investiert und das gestiegene Interesse der institutionellen Anleger zeigt, dass der Markt zunehmend seine Nische verlässt. Laut einer Erhebung des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG) ist allein das Volumen des nachhaltigen Anlagemarktes in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 65 Prozent auf insgesamt 326 Milliarden Euro angestiegen. Dabei spielt der deutsche Markt eine wichtige Rolle: Hier hält das Wachstum der nachhaltigen Geldanlagen mit einem Plus von 31 Prozent weiter an. Getrieben wurde die Nachfrage in erster Linie von institutionellen Investoren.

 

Aber auch Privatanleger können vom Potenzial der nachhaltigen Investments profitieren. Denn gerade in Zeiten der Niedrig- und Nullzinsen sind Privatkunden mehr denn je daran interessiert, ihr Vermögen zu erhalten und weiter zu entwickeln. So rücken auch Sachwerte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien zunehmend ins Interesse der privaten Investoren.

 

 

Sachwertanlagen – echte Werte, nachhaltig gemanagt

reconcept ist Experte für nachhaltige Sachwertanlagen. Im Geschäftsjahr 2015 betreute das Asset Management-Team mehr als 30 Erneuerbare Energie-Anlagen an den Standorten Deutschland, Finnland und Kanada mit einer Gesamtkapazität von rund 100 Megawatt.

 

 

Aktuell im Angebot RE08 – Anleihe der Zukunftsenergien

Wind – eine kraftvolle Energie- und Geldanlage

Aktuell bietet reconcept privaten Anlegern mit der Anleihe der Zukunftsenergien RE08 eine interessante Kapitalanlage. Das Projekt RE08 investiert in Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen. Mit diese Multi-Asset-Strategie wird das Anlagerisiko gut gestreut. Das Projekt ist mit einer vergleichsweise kurzen Laufzeit von rund vier Jahren bis September 2021 angelegt. Anleger können sich mit einer Mindestanlagesumme von 5.000 Euro beteiligen, ein Agio wird nicht erhoben. Die Zinsprognose beläuft sich auf durchschnittlich fünf Prozent jährlich. Im ersten Jahr ist eine Auszahlung von vier Prozent vorgesehen, im zweiten und dritten Jahr sind jeweils fünf Prozent geplant und im letzten Jahr sechs Prozent. Die Zinszahlungen werden durch die Erlöse aus dem Betrieb der Anlagen bestritten. Die Rückzahlung der Anleihe erfolgt am Ende der Laufzeit aus dem Verkauf der Bestandsanlagen.

 

 

Projekt läuft gut an

Projekte wie RE08  werden im Allgemeinen als Blind-Pool aufgelegt. Das bedeutet, dass die Anlagen, in die investiert werden wird, noch nicht konkret feststehen. Bei RE08 sind mittlerweile jedoch die ersten Investitionen platziert, so dass Anleger nicht mehr die sprichwörtliche Katz im Sack kaufen müssen. So hat reconcept bereits drei Photovoltaik-Dachanlagen in Sachsen und Thüringen erworben.

 

Darüber hinaus ist auch die erste Investition in eine Windenergieanlage bereits getätigt worden. Im sächsischen Vogtland produziert eine Nordex-Anlage bereits Strom. Die 2,4 Megawatt Windturbine ist bereits in Betrieb und verspricht durch ihre Leistungsklasse bereits niedrigen Windgeschwindigkeiten gute Erträge.

 

 

In Erneuerbare Energien investieren und von Experten beraten lassen

Erfahrene Anbieter wie die reconcept GmbH bereichern den Markt für nachhaltige Geldanlagen und bringen das Thema ökologisch sinnvolle Investments mit voran. So verlassen diese Finanzprodukte ihr Nischendasein und werden als solide und ertragreiche Geldanlage für eine wachsende Zahl von privaten Anlegern interessant.

 

Darüber hinaus sind Direktbeteiligungen auch für Anleger interessant, für die Transparenz und Mitbestimmung besonders wichtig sind. Denn durch die Beteiligung an Projekten können Anleger auch Einblick in die Entscheidungen der Gesellschafterversammlung und können sich Informationen beschaffen und Entscheidungen aktiv mit treffen.

 

Bei Anleihen wie RE08 ist es wichtig zu wissen, dass die prognostizierten Zinsen und die Rückzahlung der Anlagesumme nicht garantiert sind und niedriger – im schlimmsten Fall sogar völlig – ausfallen können. Daher ist es für Anleger stets sinnvoll, sich von einem unabhängigen und erfahrenen Experten, wie Grünes Geld, beraten zu lassen.

 

Denn die Spezialisten für nachhaltige Geldanlagen verfügen nicht nur über einen ausgezeichneten Marktüberblick, sie kennen auch die Anbieter der Investments und können Chancen und Risiken einer Anlage einschätzen. So konnte beispielsweise reconcept in der Vergangenheit bei allen Festzins-Angeboten die prognostizierten Zinsen an seine Anleger auszahlen. Darüber hinaus lassen sich die Erträge aus Wind- und Solarenergieanlagen gut kalkulieren, da die Anlagen, die für die RE08-Anleihe erworbenen wurden Windenergie- und Photovoltaikanlagen alle von gesetzlich garantierten Fördertarifen von jeweils 20 Jahren ab Inbetriebnahme profitieren, teilweise konnte reconcept sogar den noch den höheren Fördertarif aus dem Erneuerbare Energien Gesetz von 2014 sichern.

 

 

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Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

 

Trump kündigt Paris-Abkommen: was bedeutet das für Ihr Geld?

Freitag, 02. Juni 2017
Zusammenfassung: US Präsident Trump kündigt den Rückzug vom Pariser Klimaschutzabkommen an. Die tatsächlichen Folgen werden begrenzt bleiben. Die Auswirkungen auf die Geldanlagen sind mittel- und langfristig gering.

 

 

Am 1. Juni 2017 gegen 15.30 Uhr Ortszeit tritt der amerikanische Präsident Donald Trump in den Rosengarten des Weißen Hauses. Er erklärt, dass sich die USA vom Pariser Klimaschutzabkommen, welches im Dezember 2015 gemeinsam von nahezu allen Ländern beschlossen wurde, zurück ziehen wollen. Die Ankündigung kommt vom Präsidenten eines Landes, das 4 Prozent der Weltbevölkerung stellt, aber 14 Prozent der weltweiten Treibhausgase produziert. Neben den USA sind nur zwei Länder nicht am Klimaschutzabkommen beteiligt. Das paradoxe daran ist, dass sich die USA mit dieser Entscheidung Seite an Seite mit Erzfeind Nicaragua und dem Chaos-Land Syrien stellen.

 

 

 

 

 

 

Donald Trump liefert: nach und nach arbeitet der neue US-Präsident seine Wahlkampfversprechen ab. Er hält an der Mauer nach Mexiko fest, er wollte Muslime die Einreise in die USA erschweren und nun will er das Pariser Abkommen kündigen und neu verhandeln.

 

 

 

Was sind die Hintergründe?

 

 

 

Donald Trump begründet die Kündigung und den Wunsch nach Nachverhandlungen mit „unfairen“ Bedingungen für die USA und damit, dass sich andere Länder an den USA bereichern wollen würden. Damit spricht er wohl die versprochenen Einzahlungen in den Klimaschutzfonds an, mit dem die reichen Industrienationen den Schwellenländern finanziell helfen wollen, Klimaschutz zu betreiben.

 

Rund 1 Mrd. Dollar sind von Seiten der USA bereits eingezahlt; Trump spricht von weiteren „tens of Billions“, also mehreren Dutzend Milliarden die zu zahlen sein sollen. Die tatsächliche Zusage beträgt jedoch nur 3 Mrd. Dollar und ist mehr als gerechtfertigt, schließlich sagen die Schwellenländer zu recht, dass die reichen Industrienationen ja den Klimawandel verursacht haben und mit CO2 intensiven Industrien zu einem hohen Wohlstandsniveau gekommen sind.

 

 

 

Außerdem möchte Trump mit der Rückkehr zur Kohle wieder Arbeitsplätze schaffen. Auch das ist ein Scheinargument: schließlich arbeiten alleine in der Photovoltaik-Industrie der USA rund 3x mehr Menschen als in der Kohleindustrie. Diese ist seit Jahren auf dem Rückzug; nicht wegen des Umweltschutzes, sondern hauptsächlich aus wirtschaftlichen Überlegungen. Kohle ist heute schon zu teuer und wird es auch morgen noch sein.

 

 

 

Was ist der wahre Grund also? Trump spricht ihn seiner Rede an. Trump: „Ich wurde gewählt, um die Bürger von Pittsburgh zu vertreten, nicht die von Paris.“ Der Satz ist an sich schon vielsagend – denn das Pariser Klimaschutzabkommen hat ja überhaupt keine besondere Bedeutung für die Pariser Bürger. Der Name kommt einfach durch den Veranstaltungsort Paris. Aber sei’s drum, solche Details sind für Trump unwichtig. Aber der Satz hat eine tiefere Begründung: Trump bedient damit die Forderungen seiner Stammwähler in Kohlegebieten, wie Pittsburgh in Pennsylvania.

Der Bürgermeister von Pittsburgh, Bill Peduto verbat sich derlei Kommentare und verweist darauf, dass sich Pittsburgh bereits seit Jahren von der Kohle verabschiedet hat und statt dessen auf Biotech und Banken setzt. Im Übrigen habe beim Wahlergebnis in Pittsburgh Hillary Clinton vorne gelegen.

 

 

Was wird geschehen?

 

 

 

Wie so häufig bleibt Trump unkonkret. Er spricht von „faireren Bedingungen“ für die USA. Er will sich vom Abkommen zurück ziehen und es neu verhandeln. Wenn dies gelänge gut, wenn nicht, wäre das auch gut. Konkreter wird er dabei nicht; einen Zeitplan hat er nicht angedeutet.

 

 

Ein geregelter Ausstieg aus dem Abkommen wäre aufgrund der Verträge ohnehin erst 2022 möglich – also nach Beendigung der ersten Amtsperiode von Donald Trump. Sollte ein neuer US-Präsident gewählt werden, wäre ein Ausstieg vom Ausstieg also denkbar.

 

 

Es ist denkbar, dass der große Auftritt auch nur zum Marketing gehört und eben die Interessen von Trump’s Wählern bedient. Ein tatsächlicher Ausstieg könnte sich aber über Jahre hinziehen oder auch schlichtweg ausbleiben.

 

 

Ob mit oder ohne Paris-Vertrag: auch in den USA ist die Marschroute klar – die Wende zu immer mehr Erneuerbaren Energien ist kaum aufzuhalten. Die US Bevölkerung unterstützt das mehrheitlich und es hängen viele Arbeitsplätze an US Unternehmen wie Canadian Solar, First Solar oder Sunpower. 

 

 

 

Auswirkungen auf die Börsen

 

 

 

In einer ersten Reaktion haben die US Börsen positiv reagiert. Der berühmte Dow Jones Index stieg um 0,65 Prozent am 3. Juni 2017 an.

 

 

Unternehmen aus dem Sektor Erneuerbare Energien haben verloren. Der führende Solarkonzern First Solar verlor 0,49 Prozent, der führende Windturbinen-Hersteller Vestas 0,59 Prozent.

 

 

Auch hier gilt die Börsenweisheit: politische Börsen haben kurze Bein. Was die Politik bestimmt, hat also nur kurzfristige Auswirkungen auf die Aktien und Börsen; mittel- und langfristig zählen die wirtschaftlichen Realitäten. Diese werden sich nur wenig ändern.

 

 

Wie dargestellt werden auch die USA weiterhin in den Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen setzen. Wichtige Bundesländer wie Kalifornien setzen voll auf Erneuerbare Energien. In den USA gibt es teilweise bereits akuten Wassermangel (siehe „Wie Wassermangel die Geldanlage beeinflussen kann„), Dürren und vermehrt Sturm.

 

 

Noch wichtiger: sollten die USA den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien wirklich verlangsamen, treten andere wichtige Spieler für sie ein. Gerade am gleichen Tag von Trumps Ankündigung bestätigte der chinesische Präsident Li bei einem Besuch bei Bundeskanzlerin Merkel, dass China weiter zum Klimaschutz stehen werde. Bereits heute ist China der größte CO2 Emittent der Welt.

 

 

Fazit: Von der Ankündigung Trumps werden die Aktien von Erneuerbare Energien Unternehmen kurzfristig negativ betroffen sein. Mittel- und langfristig bleiben der Perspektiven jedoch sehr gut. Andere ethisch-ökologische Investments wie allgemeine Vermögensaufbau-Musterdepots, Wasser- oder Holzinvestments dürften kaum betroffen sein.

 

 

 

Auswirkungen auf börsenunabhängige Investments

 

 

 

Herkömmliche Geldanlagen wie Bankeinlagen, Bausparverträge oder klassische Lebensversicherungen sind von den Ankündigungen nur sehr indirekt betroffen – wenn den Ankündigungen Trumps Taten folgen und dadurch langfristig der Klimawandel beschleunigt wird, wird es der Welt generell schaden und damit auch alle Geldanlagen tendenziell schwächen. Absehbar sind bei diesen Geldanlagen jedoch keinerlei Auswirkungen.

 

Häufiger wird uns die Frage bei Projektbeteiligungen bei Erneuerbaren-Energien-Projekten gestellt. Hier investiert der Anleger sein Geld direkt in den Betrieb von konkreten Photovoltaik-, Windkraft- oder Blockheizkraftwerken. Doch auch hier kann Entwarnung gegeben werden. Für solche Kraftwerke liegen zu Baubeginn feste Einspeisevergütungen vor, die nicht von den Trump-Aussagen beeinflusst werden.

 

 

Ich bin der Meinung, dass man gerade jetzt in Erneuerbare Energien investieren sollte und wie die restliche Staatengemeinschaft ein Zeichen setzen muss, dass Trump mit seiner Meinung sehr isoliert ist.

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Erneuerbare Energien: Verkehrskonzepte für die Stromversorgung

Freitag, 05. Mai 2017
Zusammenfassung: Die Energiewende befindet sich in der Umsetzung. Bis Ende 2022 gehen in Deutschland die letzten Atomkraftwerke vom Netz. Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energien werden ausgebaut. Windkraft kommt dabei eine besonders bedeutende Rolle zu. Um die Stromversorgung im Land zu gewährleisten und Energie vom windreichen Norden in den Süden zu transportieren, werden aktuell leistungsfähige Stromtrassen geplant. Angenehm für das Landschaftsbild und im Allgemeinen umweltverträglich: moderne Stromautobahnen verlaufen unterirdisch.

 

 

Erneuerbare Energien auf den Weg bringen.

Die Energiewende ist in Deutschland beschlossene Sache. Eine positive Entwicklung, denn die bisherige Energieerzeugung und der exzessive Verbrauch hat immense Schäden an Klima und Umwelt verursacht. Seit der Konferenz von Rio 1992 war es ein langer Weg. Mit dem Pariser Abkommen zum Klimaschutz, das anlässlich der 21. UN-Klimakonferenz von 196 Staaten beschlossen wurde, legte die Staatengemeinschaft fest, nationale Maßnahmen zu ergreifen, um die fortschreitende Erderwärmung deutlich abzubremsen.

 

Mit der bereits beschlossenen Energiewende, zählt Deutschland zu den Vorreitern des Klimaschutzabkommens. Mit einem CO2-Ausstoß von 11,5 Tonnen pro Kopf und Jahr allerdings auch mit zu den Verursachern der Klimakrise. Ziel ist es daher jetzt, CO2 zu vermeiden, nachhaltig Strom zu erzeugen und diesen effizient zu nutzen.

 

 

Hauptaufgaben der Energiewende

Ziel Nummer eins der Energiewende ist es, die umwelt- und klimaschädliche Stromproduktion durch Atomkraftwerke und die Energieerzeugung aus konventionellen Quellen, wie beispielsweise Kohlekraftwerken, auf null zurückzufahren. Um eine flächendeckende und bezahlbare Energieversorgung zu gewährleisten hat die Bundesregierung außerdem beschlossen, die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien zu fördern und gleichzeitig vielfältige Maßnahmen für eine verbesserte Energieeffizienz voran zu treiben.

 

Die letzten Atomkraftwerke gehen 2022 vom Netz.

Spätestens seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist das Gefährdungspotenzial der Atomkraftwerke in den Köpfen der Menschen angekommen. Ende 2022 wird das letzte deutsche Atomkraftwerk vom Netz gehen. Generell basiert der Ausstieg aus der Atomenergie auf einem breiten gesellschaftlichen Konsens.

 

Dennoch werden immer wieder Stimmen laut, die dem Atomzeitalter hinterhertrauern und auf die angeblich klimafreundliche Stromproduktion durch Kernenergie hinweisen. Hier Umwelt und Klima auseinander zu dividieren ist sicher nicht sinnvoll, denn die Risiken der Kernreaktoren sind immens. Zum anderen verursacht auch Atomstrom CO2-Emissionen. Der Ausstoß der klimaschädlichen Treibhausgase entsteht dabei allerdings nicht während der Stromproduktion, sondern beim Kraftwerksauf- und Rückbau. Sowohl die Urangewinnung, als auch die Herstellung der Brennelemente sowie die Einlagerungen werden mit einem enorm hohen Energieaufwand betrieben, bei dem große Mengen von CO2 in die Atmosphäre entlassen werden. Atomkraft verursacht zwar deutlich weniger CO2-Emissionen als Kohlekraftwerke, aber entschieden mehr als Erneuerbaren Energien.

 

Im Zuge der laufenden Veränderungen wird der Strommarkt neu organisiert, denn die bisherigen Stromanbieter geraten unter Druck. Ihre Stromproduktion fließt nicht mehr automatisch in die Netze und dient vermehrt dazu, Versorgungsengpässe auszugleichen. Um die Schwankungen in der Stromproduktion optimal auszugleichen und zukünftig flexibel zu lenken, wurde im vergangenen Jahr das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende verabschiedet.

 

Im Zuge dieser Regelung werden zukünftig intelligente Messsysteme Stromproduzenten und –verbraucher miteinander verbinden. Die neue digitale Infrastruktur sorgt nicht nur für eine sichere und zuverlässige Versorgung, sondern auch für eine effiziente und wirtschaftliche Nutzung der Energie. Um die Energie aus regenerativen Quellen zu den Verbrauchern zu bringen, ist jedoch auch eine komplexe Organisation der Übertragungsnetze notwendig.

 

 

Verkehrswege des Stroms: Vom Norden in den Süden

Leistungsfähige Infrastruktur bring geslleschaftlichen Wandel voran.

Die Planung und der Ausbau der Stromautobahnen ist aktuell ein wichtiges Thema der Energiewende, denn Strom wird – wie viele andere Güter des täglichen Lebens – nicht unbedingt dort produziert, wo er gebraucht wird. Entsprechend muss auch die benötigte Energie innerhalb des Landes verteilt werden. Hinzu kommt, dass Erneuerbare Energien nicht so gleichmäßig Strom erzeugen und ins Netz einspeisen wie konventionelle Kraftwerke. Es sind aber nicht nur die Schwankungen der Strommenge, die das Stromnetz vor neue Aufgaben stellt. Auch der erfreuliche Erfolg der Windenergie in Deutschland bringt es mit sich, dass Windenergie Mengen liefert, die das Stromnetz an die Grenzen seiner Kapazitäten bringt. Auch dieser neuen Herausforderung muss ein zukunftsfähiges Stromnetz begegnen. Die Energiewende erfordert also leistungsfähige Stromtrassen.

 

Der Umstieg von Atomstrom zu Erneuerbaren Energien bringt eine deutliche Verschiebung der Stromproduktion vom Süden in den Norden mit sich. Während sechs der noch acht laufenden Atomkraftwerke in Süddeutschland angesiedelt sind, stehen große Teile der Windkraftanlagen im Norden des Landes, teilweise auch als Offshore-Anlagen vor den Küsten. Für diese Standorte spricht nicht allein der sprichwörtliche Windreichtum des Nordens. Auch gesetzliche Hürden, wie die 10-H-Regel“, die einen großen Abstand der Anlagen zur nächsten Wohnbebauung vorschreibt, haben dazu geführt, dass ein Nord-Süd-Gefälle in Sachen Erneuerbarer Energien entstanden ist. Im vergangenen Jahr erzeugten insgesamt 27.220 Windkraftanlagen in Deutschland insgesamt 45.910 Megawatt sauberen Strom. 42 Prozent davon gingen aus dem Norden ins Netz, weitere 44 Prozent lieferte die Mitte des Landes, der Rest wurde in Süddeutschland erzeugt.

 

 

Stromtrasse vor der Haustür?

Eine sichere und zuverlässige Stromversorgung ist aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Hinzugekommen ist der Wunsch nach nachhaltiger Stromerzeugung, die Klima und Umwelt nicht belastet. Diese Ziele werden mehrheitlich akzeptiert. Schwieriger sieht das aktuell noch mit der Akzeptanz von Stromtrassen aus. Seit einigen Jahren lieferten sich unterschiedliche Interessensgruppen erbitterte Auseinandersetzungen zur Routenführung der geplanten Stromtrassen, die benötigt werden, um den Strom vom Norden und der Mitte des Landes in die bevölkerungsreichen südlichen Bundesländer und ihre Industriezentren zu transportieren.

 

Kaum eine Gemeinde konnte sich für riesige Strommasten in direkter Nachbarschaft erwärmen. Vor allem der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer sprach sich wiederholt vehement gegen „Monstertrassen“ aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

Erdkabel statt „Monstertrassen“

Um die Akzeptanz für die großen Stromtrassen generell zu erhöhen hat die Bundesregierung bereits 2015 beschlossen, vorrangig Erdkabel beim Bau der Übertragungsnetze einzusetzen, die Bedarfspläne weiterzuentwickeln und alle zwei Jahre einen neuen Netzentwicklungsplan vorzulegen. Zu diesem Umdenken haben auch verbesserte technologische Möglichkeiten beigetragen. Neuentwickelte Supraleiter sollen zukünftig auch große Stromengen unterirdisch transportieren können.

 

Im März diesen Jahres haben der süddeutsche Netzbetreiber TransnetBW, die niederländische Tennet Holding und die aus dem Vattenfall-Konzern hervorgegangene 50Hertz GmbH ihre Pläne für die zwei unterirdische Routenführungen vom Norden in den Süden Deutschlands vorgestellt und bei der Bundesnetzagentur zur eingehenden Prüfung eingereicht.

 

Erdkabel verschandeln die Landschaft nicht.

Damit liegen jetzt zwei Pläne für Stromautobahnen quer durch Deutschland vor. Die Stromleitung „Süd-Link“ führt von Brunsbüttel an der schleswig-holsteinischen Elbmündung rund 800 Kilometer weit über das bayerische Grafenrheinfeld ins baden-württembergische Großgartach. Die Unternehmen Tennet und TransnetBW haben dazu zwei mögliche Korridore für Erdkabel vorgeschlagen. Ein Vorschlag führt von Niedersachsen über Thüringen und Nordbayern nach Baden-Württemberg. Ein alternativer Erdkabelkorridor könnte westlicher verlaufen und Thüringen unberührt lassen. Die Kosten für dieses Projekt werden Schätzungen zu Folge bei bis zu zehn Milliarden Euro liegen.

 

Die Stromtrasse „Süd-Ost-Link“ ist zwischen dem sachsen-anhaltinischen Wolmirstedt nördlich von Magdeburg über Thüringen ins bayerische Isar bei Landshut geplant. Die verantwortlichen Netzbetreiber Tennet und 50Hertz haben zu ihrem geplanten Streckenverlauf ebenfalls eine Alternativroute eingereicht, die sich jedoch nur in kleinen Teilen vom eigentlichen Vorschlag unterscheidet. Da im Südosten Deutschlands noch keine direkten Leitungsverbindungen existieren, soll „Süd-Ost-Link“ verhindern, dass der saubere Strom durch die Nachbarländer Polen und Tschechien fließt. Die Nähe zum Braunkohleabbau und nicht zu den Windrädern irritiert allerdings. Die Kosten für die gut 500 Kilometer lange Trasse werden voraussichtlich fünf Milliarden Euro betragen.

 

Bei der Planung der Trassen wurden rund 9.000 Hinweise zum Verlauf von Kommunen, Verbänden und Einzelpersonen einbezogen, denn auch wenn die Stromautobahnen zum jetzigen Zeitpunkt U-Bahnen sind, gibt es auch weiterhin kritische Stimmen gegen den Bau und die Routenführung. Auch bei den jetzt eingereichten Plänen ist das letzte Wort längst nicht gesprochen. Die Bundesnetzagentur sicherte zu, bei der Infrastrukturplanung die Öffentlichkeit ausführlich zu informieren und zu beteiligen. Dazu werden in den jeweiligen Regionen Antragskonferenzen und Beteiligungsverfahren durchgeführt. Der genaue Verlauf der beiden geplanten Stromkorridore wird wahrscheinlich erst 2020 fest stehen. Strom wird dann voraussichtlich erst 2025 durch die Erdkabel fließen.

 

 

Verträgliche Wege für sauberen Strom

Eine vielfach geäußerte Kritik beim Bau der Nord-Süd-Stromtrassen äußerte sich in der Kritik an Freileitungen. Dabei wurde vielfach ins Feld geführt, dass das Landschaftsbild empfindlich gestört würde. Aber auch Naturschützer mahnten vor Gefahren für die Tierwelt, beispielsweise durch Kollisionen mit Zugvögeln. Zudem wurden auch gesundheitliche Risiken durch elektromagnetische Felder befürchtet.

 

Stromtrassen sollten nicht durch geschützte Gebiete führen.

Durch die geplante Erdverkabelung konnten viele dieser Bedenken vom Tisch geräumt werden. Allerdings ist auch die unterirdische Stromtrasse nicht gänzlich frei von Risiken. So fürchten Landwirte entlang der geplanten Trassen, eine Zerstörung des natürlichen Gefüges im Boden und entsprechend wirtschaftliche Ausfälle für mehrere Jahre. Neben diesen temporären Beeinträchtigungen während der Bauphase fürchten einige jedoch auch dauerhafte Eingriffe in die Struktur der Felder aufgrund der Erwärmung des Bodens durch die Gleichstromkabel.

 

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. – Nabu begrüßt unterirdische Stromtrassen und sieht enorme Vorteile gegenüber den klassischen Freileitungen. Allerdings bemängelt der Verband, dass bislang kaum verbindliche Regelungen für die Erdkabelverlegung existieren.

 

Diese sollten geschaffen werden, um die Energiewende zügig umzusetzen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Wichtige Punkte sieht der Nabu hier im Schutz von Moorgebieten sowie naturnahen Still- und Fließgewässern. Außerdem sollen Schneisen durch Waldgebiete im allgemeinen und durch Naturschutzgebiete, Nationalparks, Biosphärenreservaten und wichtige Feuchtgebieten im besonderen umgangen werden.

 

Große Infrastrukturprojekte sind aufwändig, kostenintensiv und bringen immer auch einige Schwierigkeiten mit sich. Um die Energiewende konsequent umzusetzen und saubere Energie dorthin zu bringen, wo sie benötigt wird, ist der umweltverträgliche Ausbau der Stromtrassen jedoch ein wichtiger Schritt, der nicht blockiert werden sollte.

 

 

Erneuerbare Energien – klimafreundliche Versorgung

Auch wenn zentrale Projekte jetzt den langfristigen Erfolg der Erneuerbaren Energien sichern werden, haben viele dezentrale Projekte das Thema ins Rollen gebracht, zum Beispiel engagierte Bürgerenergieprojekte und vielfältige Anbieter von Direktinvestments in Erneuerbare Energien.

 

Gemeinsam produzieren Sie seit Jahren saubere und nachhaltig erzeugte Energie. Eingespeist in das gemeinsame Stromnetz stellen Wind, Sonne, Wasser und Biomasse bald die komplette Versorgung des ganzen Landes. Und das zu günstigen Preisen.

 

Investitionen in Projekte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien zahlen sich aus. Nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für die persönlichen Finanzen. Grünes Geld, erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen, berät Sie zu vielen interessanten und lukrativen Investments aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien.

 

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Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Serie Emissionshäuser: Ökorenta AG

Dienstag, 25. April 2017
Zusammenfassung: Ökologische und rentable Geldanlagen -  dieser Aufgabe stellt sich seit 1999 das Emissionshaus Ökorenta AG aus dem niedersächsischen Aurich. Das Unternehmen verfügt über eine breite Expertise im Bereich Erneuerbarer Energien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Windkraftanlagen. Aktuell platziert das Unternehmen mit dem Fonds „Erneuerbare Energien IX“ eine neue Windkraftbeteiligung.

 

 

Energiewende – ohne Windenergie undenkbar.

Ökologisch und klimafreundlich Geld anlegen und gleichzeitig interessante Erträge erwirtschaften. Das wollen immer mehr Anleger. Um die passende Anlage zu finden, ist aber auch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem einen kompetenten Partner notwendig. Grünes Geld, erfahrender Anbieter ethischer und ökologischer Anlageprodukte steht seinen Kunden seit vielen Jahren mit Rat und Tat zur Seite. Dabei prüft Grünes Geld Fonds, Beteiligungen sowie deren Anbieter regelmäßig und sorgfältig. Denn gerade beim sensiblen Thema Finanzen ist ein solides fachliches und wirtschaftliches Know-how unerlässlich.

 

Im vierten Teil unserer Serie stellen wir ein Emissionshaus aus Norddeutschland vor, das bereits seit vielen Jahren mit erfolgreichen Finanzprodukten aus dem Bereich der Erneuerbarer Energien überzeugt: die Ökorenta AG aus Aurich. Der Unternehmensname ist dabei Programm und Selbstverpflichtung zugleich, denn Ökorenta steht für ökologische und rentable Investments.

 

 

Ökorenta AG – auf einen Blick

Die Ökorenta AG zählt zu den im Markt fest etablierten Anbietern von Investments im Bereich Erneuerbarer Energien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Windenergie, das Unternehmen initiiert und managt aber auch Anlagen aus den Bereichen Solar- und Bioenergie.

 

Gegründet wurde Ökorenta 1999 als Emissionshaus, Vertriebsgesellschaft und Beratung im Bereich der Erneuerbaren Energien. Heute arbeiten rund 30 Mitarbeiter am Unternehmensstandort im ostfriesischen Aurich. Dort hat das Unternehmen vor zwei Jahren ein neues Firmengebäude bezogen, das – im Einklang mit den Nachhaltigkeitsansprüchen der Ökorenta – nach neuesten ökologischen Standards konzipiert wurde.

 

Durch die frühe Spezialisierung auf regenerative Energien, hatte Ökorenta direkten Anteil an der Entwicklung, dem Wachstum und dem Erfolg dieser wichtigen Zukunftsbranche.

 

Ökorenta bewies früh eine gute Nase für Energie-Projekte mit hohem Potenzial und entwickelte so lukrative Kapitalanlagen sowohl für private als auch für institutionelle Investoren. Insgesamt hat die Ökorenta AG ein Vermögen von mehr als 240 Millionen Euro erfolgreich platzieren können.

 

 

Gewachsene Netzwerke

Effizienz und Leistugsfähigkeit durch Vernetzung mit unterschiedlichen Akteuren.

Als einer der Pioniere im Markt ist Ökorenta Teil eines gewachsenen und stabilen Netzwerks innerhalb der Energie-Branche und arbeitet mit unterschiedlichen Betreibergesellschaften und Projektentwicklern effizient zusammen.

 

Auch innerhalb des eigenen Unternehmens setzt Ökorenta auf vernetzte Kompetenzen. Das Unternehmen verbindet ausgewiesene Expertisen im technischen und im kaufmännischen Bereich und spiegelt diese in der Aufstellung seiner Teams wider. Durch diese Verbindung ist Ökorenta in der Lage, ein breit aufgestelltes Portfolio von Energieanlagen erfolgreich aufzubauen und wirtschaftlich zu führen.

 

 

Gemeinsam Verantwortung tragen

Unterschiedliche Expertisen miteinander optimal zu vereinen und so erfolgreich die Geschicke eines Unternehmens zu bestimmen, ist keine leichte Aufgabe. Einfacher wird es, wenn die verschiedenen Kompetenzen im Vorstand repräsentiert werden und das gemeinsame Ziel die Leitlinie des unternehmerischen Handelns bildet.

 

Bei der Ökorenta AG teilen sich derzeit vier Vorstände die gemeinsame Verantwortung, das Unternehmen und die Kapitalanlagen erfolgreich zu führen.

 

Von Anfang an dabei ist Vorstandssprecher Tjark Goldenstein. Seine Aufgabe ist die strategische Führung des Unternehmens. Goldenstein verfügt über 35 Jahre Berufserfahrung in der Finanzwelt und hat sich in dieser Zeit als anerkannter Experte für nachhaltige Finanzen einen Namen im Markt gemacht. Als Gründungsvorstand der Ökorenta AG hat er das Unternehmen maßgeblich weiterentwickelt und von der Vertriebsgesellschaft in eine komplexe Unternehmensgruppe führen können. Als Unternehmerpersönlichkeit vereinigt er Idealismus mit Verlässlichkeit und Solidität. So verfolgt er zum einen die Vision, innovative Lösungen in Sachen Energie für die globalisierte Welt zu realisieren, zum anderen ist ihm bewusst, dass zur Umsetzung Kapital notwendig ist.

 

Für die soliden Finanzen zeichnet seit 2015 Christian Averbeck verantwortlich. Der Finanzvorstand verfügt über Erfahrung aus den Bereichen Wirtschaftsprüfung und Investmentmanagement. Bei Ökorenta führt er seit 2012 die Geschäfte verschiedener Beteiligungsgesellschaften.

 

Vorstandsmitglied Ingo Löchte verantwortet seit 2013 bei Ökorenta das Ressort Fondsmanagement für Beteiligungsprodukte. Der Diplom-Ingenieur ist Experte für Erneuerbare Energien, bereits seit 2003 im Unternehmen tätig und leitete zuletzt den Bereich Beteiligungen.

 

 

Das technologisch und qualitativ beste Produkt-Portfolio nutzt nichts, wenn es im Markt nicht ankommt. Diesem Umstand trägt Ökorenta Rechnung. Jörg Busboom verantwortet seit 2015 als Vorstandsmitglied die Bereiche Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit.

 

 

Durch die ausgewogene Mixtur von spezifischem Fach-Know how mit soliden Finanz- und Marktkenntnissen hat sich die Ökorenta AG aufgestellt und bietet so ein umfassendes Leistungsspektrum im Bereich der Erneuerbaren Energien verbunden mit einer guten Wertentwicklung.

 

 

Solide Daten als Entscheidungsgrundlage

Fundierte Analysen unterstützen die Auswahl der Investitionen.

Um das technologische und wirtschaftliche Potenzial von Anlagen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien sicher zu bewerten, sind belastbare Daten eine unerlässliche Basis.

 

Daher hat Ökorenta eine umfangreiche Datenbank aufgebaut, die in der Branche einzigartig ist und es ermöglicht, fundierte Investitionsentscheidungen zu treffen. Die Datensammlung umfasst mittlerweile umfangreiche Informationen und Leistungsdaten zu mehr als 440 Energieparks. Damit ist Ökorenta unabhängig von fremden Datenquellen und hat so ausgezeichnete Grundlagen geschaffen, um Projekte zu analysieren, zu bewerten und ertragreiche Projekte mit hervorragenden Leistungen für das Anlage-Portfolio auszuwählen.

 

Seine besondere Kompetenz in diesem Bereich hat Ökorenta in der Vergangenheit immer wieder unter Beweis stellen können: Die Fonds-Serie „Erneuerbare Energien“ geht derzeit in die siebte Runde. Durch die sichere und fundierte Projektauswahl sowie das aktive Portfoliomanagement konnten diese Kapitalanlagen allesamt erfolgreich platziert werden und gute Rendite erzielen.

 

 

Der Bedarf an Erneuerbaren Energien steigt

Weltweit sind die Staaten aufgefordert, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um den Ausstoß des klimaschädlichen CO2 drastisch zu reduzieren und eine nachhaltige Energieversorgung weiterzuentwickeln.

 

Deutschland hat als politische Maßnahmen die Energiewende beschlossen. Das bedeutet, dass die Energieversorgung komplett umgestaltet werden soll. Erneuerbare Energien sollen dabei eine kostengünstige und saubere Alternative zur Atomenergie und zur Verbrennung fossiler Rohstoffe werden. Die Stromerzeugung aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse soll bis zum Jahr 2025 auf mindestens 40 Prozent und bis zum Jahr 2035 auf mindestens 55 Prozent ausgebaut werden. Aktuell nehmen Erneuerbare Energien bereits Platz zwei in der Stromversorgung ein. Das bedeutet, dass bereits rund ein Drittel der Energie klima- und umweltfreundlich erzeugt wird. Um auch die nächsten Teilschritte zu erreichen, ist der Ausbau von Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energien notwendig.

 

Der Bereich Erneuerbarer Energien hat sich damit zu einer zentralen Wachstumsbranche entwickelt, die in der Bevölkerung eine hohe Akzeptanz und Zustimmung erfährt. Darüber hinaus werden in diesem Feld neue und qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Mehr als 137.000 Menschen arbeiten aktuell allein im Bereich Windenergie.

 

 

Ökorenta Erfolgsserie „Erneuerbare Energien“

Vor diesem politischen Hintergrund stellt Ökorenta breit angelegte Energieportfolios zusammen, die aktiv verwaltete werden. Um eine möglichst hohe Sicherheit für die Anleger zu garantieren, investiert Ökorenta in unterschiedliche Energieparks über den Zweitmarkt gleichzeitig und achtet dabei auch darauf, dass die Technologie unterschiedlicher Anbieter zum Einsatz kommt. So werden Ausfälle vermieden und möglich Schwankungen ausgeglichen.

 

Mit seinen seit 2005 aufgelegten Portfoliofonds konnte Ökorenta stets eine solide Wertsteigerung der Anlagen erreichen. Bis heute allein mit den Fonds aus der Serie Erneuerbare Energien rund 200 Millionen Euro platziert. Das Geld floss in 200 verschiedene Energieparks an etwa 250 Standorten in Deutschland. Investitionen, die sich bisher ausgezahlt haben. Immerhin werden dort bereits jährlich mehr als 300 Gigawattstunden an grünem Strom erzeugt. Dieses Engagement zeigt, dass Ökorenta nicht nur eine gute Hand in der Platzierung der Anlegergelder beweist, sondern auch die Rolle des Klimabotschafter ausfüllt. Schließlich werden durch die bestehenden Energie-Investments 228.000 Tonnen CO2 pro Jahr weniger in die Atmosphäre emittiert und so die drohende Erderwärmung gebremst.

 

 

Wind weht weiter auf Erfolgskurs

Erneuerbare Energien IX – Frischer Wind für den Finanzmarkt.

Die Ökorenta AG hat durch ihre Spezialisierung im Windenergie-Markt ein Stück der modernen Erfolgsgeschichte dieser typisch nordischen Art der Energiegewinnung mitgeschrieben.

 

Auch beim neuesten Portfoliofonds Erneuerbare Energien IX setzt Ökorenta wieder voll auf Windenergie. Investitionen in Photovoltaik und Bioenergie werden voraussichtlich weniger als zwei Prozent des Investitionsvolumens ausmachen. Damit ist Erneuerbare Energien IX eine echte Windkraftbeteiligung, die als Zweitmarktfonds ausschließlich in bestehende Energieanlagen investiert.

 

Die Vorteile für Ökorenta und damit auch für die Anleger liegen auf der Hand. Durch den Kauf, Betrieb und die Erneuerung von Bestandsanlagen entfallen sämtliche Risiken und Verzögerungen, dies sich durch aufwändige Genehmigungsverfahren ergeben können. Darüber hinaus kann Ökorenta mit den gesetzlich garantierten Einspeisevergütungen kalkulieren und muss sich beim Stromverkauf nicht an den neuen Bieterverfahren der Bundesnetzagentur beteiligen.

 

Um hohe Stromerträge der Bestandsanlagen zu erwirtschaften, setzte Ökorenta bei verschiedenen Anlagen auf das sogenannte „Repowering“. Das bedeutet, dass ältere Windräder durch leistungsfähigere Technologie ersetzt werden. Diese Art der Modernisierung gefährdet ebenfalls nicht die Einspeisetarife für laufende Anlagen.

 

Für Erneuerbare Energien IX hat Ökorenta ein Fondsvolumen von insgesamt 15 Millionen Euro geplant. Wird diese Summe rasch erreicht, kann von einer Erhöhungsoption auf bis zu 25 Millionen Euro Gebrauch gemacht werden. Investoren können sich ab einer Anlagesumme von 10.000 Euro beteiligen. Erneuerbare Energien IX wird eine durchschnittliche Rendite von 4,13 Prozent pro Jahr nach der IRR-Methode prognostiziert.

 

 

Frischer Wind für Ihre Finanzen

Das Prinzip der Windkraft ist bereits viele Jahrhunderte alt und hat sich zur Energiegewinnung bewährt. Neu ist die Leistungsfähigkeit moderner Windparkanlagen, die sauberen Strom produzieren und einen unentbehrlichen Beitrag zur Energieversorgung der Zukunft leisten.

 

Ökorenta ist in diesem Bereich seit fast zwanzig Jahren erfolgreich aktiv und konnte stets durch sorgfältig durchdachte Konzepte überzeugen. Ein wichtiger Trumpf des norddeutschen Unternehmens ist dabei die professionelle Verbindung von technologischer und wirtschaftlicher Kompetenz und das persönliche Bekenntnis zur Bedeutung Erneuerbarer Energien.

 

Dieses Engagement hat auch uns überzeugt. Ökorenta ist ein verlässlicher Partner für solide und ertragreiche Geldanlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien, der durch persönlichen Kontakt, transparente Produkte und gute wirtschaftliche Erfolge eine Basis des Vertrauens erarbeitet hat.

 

Dennoch bleibt anzumerken, dass jede Anlagemöglichkeit spezifische Risiken beinhaltet. Über diese sollte man sich ausreichend informieren. Im Gespräch mit einem erfahrenen und langjährigen Partner im Bereich der ökologisch orientierten Geldanlagen bietet sich die Möglichkeit dafür.

 

Grünes Geld, erfahrener Anbieter ökologischer und ethischer Geldanlagen, berät Sie gerne zum Investment Erneuerbare Energien IX und zu vielen weiteren nachhaltigen Geldanlagen.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Erneuerbare Energien IX: Solide Anlage – saubere Energie – gute Erträge

Freitag, 07. April 2017
Zusammenfassung: Ökorenta, Spezialist für Windkraftbeteiligungen, bringt eine neue Auflage seiner erfolgreichen Fonds aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien auf den Markt. Wie bereits seine Vorgänger, basiert Erneuerbare Energien IX auf dem bewährten Zweitmarktkonzept. Investiert wird also ausschließlich in laufende Energieanlagen. Dabei setzt Ökorenta wieder hauptsächlich auf Windkraftbeteiligungen mit garantierter Einspeisevergütung.

 

Frischer Wind für Klima und Finanzen.

Ökorenta, Spezialist für Kapitalanlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien, hat mit Erneuerbare Energien IX  jetzt seinen jüngsten Portfoliofonds im Markt platziert. Damit knüpft das norddeutsche Unternehmen an seine 2005 gestartete und bewährte Serie von Beteiligungen an Projekten im Bereich der regenerativen Energien weiter an.

 

Der von Ökorenta initiierte Fonds wird von der HTB Hanseatische Fondshaus GmbH emittiert. Das Emissionshaus HTB verwaltet den geschlossenen Alternativen Investmentfonds (AIF) und zeichnet für die Portfolioverwaltung, die Anlage des Gesellschaftsvermögens, das Risikomanagement und weitere administrative Aufgaben verantwortlich.

 

In der Neuauflage der Erfolgsfonds Erneuerbare Energien setzt Ökorenta auf sein bewährtes Konzept, den Kauf, Betrieb und Verkauf bestehender Energieparks. Anleger beteiligen sich an dem breit aufgestellten Portfolio. Die Erträge werden durch den Verkauf des erzeugten Stroms, beziehungsweise später durch den Wiederverkauf der Anlagen, erwirtschaftet.

 

Erneuerbare Energien IX engagiert sich so in der Wachstumsbranche der sauberen Stromerzeugung und bietet damit Investoren nicht nur eine interessante Geldanlage mit attraktiver Rendite, sondern leistet auch einen aktiven Beitrag zum Umwelt und Klimaschutz.

 

 

Wind-Spezialist mit wirtschaftlicher und technologischer Expertise

Für Ökorenta, den Initiator der Kapitalanlage Erneuerbare Energien IX, ist der Firmenname zugleich auch Programm. Bereits seit 1999 engagiert sich die Ökorenta AG im Bereich der ökologischen Geldanlagen und hat sich seit ihrer Gründung stets den beiden Prinzipien Ökologie und Rentabilität gleichermaßen verspflichtet gefühlt – und das mit einigem Erfolg.

 

Windenergie liefert sauber und sicher Strom – ohne klimaschädliches CO2.

Das Unternehmen mit Sitz in Aurich/Ostfriesland bewies schon früh den richtigen Riecher für die Entwicklung im Bereich der Erneuerbaren Energien und konnte mit seinem tiefgehenden wirtschaftlichen wie technologischen Know-how erfolgreich am Wachstum der Branche teilhaben. Heute zählt Ökorenta zu den profiliertesten Anbietern nachhaltiger Geldanlagen mit einem fundierten Fachwissen im Bereich der Windenergie sowie in den Technologien Solar- und Bioenergie.

 

Ein besonderer Trumpf des Unternehmens ist die eigene umfangreiche Datenbank, in der mittlerweile mehr als 440 Projekte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien detailliert, einschließlich sämtlicher Leistungsdaten, bewertet werden. Auf Basis dieser wertvollen Marktdaten konnte Ökorenta im Rahmen der bislang sieben platzieren Fonds der Erneuerbaren Energien-Serie stets eine sichere Auswahl der Projekte treffen, in die investiert wurde.

 

Entsprechend ist es der Ökorenta AG gelungen, attraktive Kapitalanlagen zu entwickeln, die – angesichts der aktuell niedrigen Zinsen – eine solide Wertentwicklung und eine gute Rendite erzielen. So hat die Ökorenta AG bereits Vermögen privater und institutioneller Anleger in Höhe von mehr als 240 Millionen Euro platziert.

 

 

Aufwind für Umwelt und Finanzen

Die bislang aufgelegten Portfoliofonds der Ökorenta konnten durch eine solide Wertentwicklung überzeugen. Zudem punkteten die Investments durch einen positiven Beitrag für Umwelt und Klima: Mit den bislang rund 200 Energieparks an 250 Standorten können Jahr für Jahr rund 300 Gigawattstunden Strom aus regenerativen Quellen erzeugt werden,  dem Stromverbrauch von rund 92.000 Haushalten. So wird nicht nur die Versorgung mit sauberem Strom weiter vorangetrieben, sondern auch jährlich rund 228.000 Tonnen des klimaschädlichen CO2 eingespart.

 

Der Schwerpunkt der bisherigen Investitionen der Ökorenta Portfoliofonds lag im Bereich der Beteiligung an Windenergieanlagen. Diese machten bislang 98,6 Prozent der Investitionen aus. Investitionen im Bereich Bioenergie beliefen sich auf ein Prozent der Anlagen, Solarenergie die übrigen 0,4 Prozent. In einem vergleichbaren Verhältnis werden voraussichtlich auch die Beteiligungen bei Erneuerbare Energien IX ausfallen. Damit ist dieser Fonds eine ökologisch sehr gute und fast ausschließliche Windkraftbeteiligung.

 

Eine saubere Sache, schließlich stellt Windenergie derzeit den wichtigsten Bestandteil im Mix der Erneuerbaren Energien dar. 2016 leistete Windenergie mit einer Gesamtleistung von 77,4 Terrawattstunden den größten Beitrag zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Das entspricht rund 30 Prozent der Stromerzeugung aus regenerativen Quellen. Damit deckt Windenergie immerhin fast neun Prozent des gesamten Bruttostromverbrauchs in Deutschland.

 

Dabei ist das Potenzial des Wachstumsmarktes längst nicht erschöpft. Gemäß der beschlossenen Energiewende in Deutschland, soll der Stromanteil aus erneuerbaren Ressourcen bis zum Jahr 2025 bis zu 45 Prozent ausmachen. Ein Ziel, dass nur durch die konsequente Förderung der Windenergie erreichbar ist.

 

Für eine weitere positive Entwicklung der Windenergie in Deutschland spricht auch, dass die Akzeptanz der Erneuerbaren Energien in der Bevölkerung stetig steigt. Umfragen zufolge befürworten mittlerweile mehr als 90 Prozent der Menschen den Ausbau umwelt- und klimafreundlicher Energieanlagen. Zudem bescheinigt das Umweltbundesamt in einer  kürzlich erschienenen Studie die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Windenergieanlagen für die Menschen in der näheren Umgebung.

 

Erneuerbare Energien leisten nicht nur einen wertvollen Beitrag zum Schutz des Klimas und der Umwelt, die sich wandelnde Energiebranche ist auch weiterhin ein bedeutender Arbeitgeber. Derzeit arbeiten bereits mehr als 137.000 Menschen im Bereich der Windenergie. Dabei ist der Arbeitsmarkt in diesem Segment noch lange nicht erschöpft. Da Windenergie bereits auf eine relativ lange Geschichte im Bereich der Erneuerbaren Energien zurückblickt, schaffen auch Reparaturen, Wartungen und das sogenannte „Repowering“ – also der Austausch bestehender durch neue leistungsfähigere Anlagen – für neue Betätigungsfelder.

 

 

Erneuerbare Energien IX – auf einen Blick

Erneuerbare Energien IX – Neuauflage eines erfolgreichen Konzepts.

Anleger, die sich für den Fonds Erneuerbare Energien IX entscheiden, investieren in den Kauf, Betrieb und Verkauf von Projekten im Bereich der Erneuerbaren Energien. Schwerpunkt der Anlage sind Windenenergieprojekte.

 

Das Fondsvolumen beträgt 15 Millionen Euro, eine Erhöhung auf bis zu 25 Millionen ist möglich. Beim letzten Fonds, Erneuerbare Energien VIII, hatte Ökorenta von der Erhöhungsoption Gebrauch gemacht, da das avisierte Fondsvolumen bereits in kurzer Zeit realisiert werden konnte.

 

Die Laufzeit von Erneuerbare Energien IX beträgt zehn Jahre, eine Verängerung der Laufzeit um maximal zwei Jahre ist möglich, muss jedoch durch eine drei Viertel-Mehrheit der Gesellschafter beschlossen werden.

 

Eine Beteiligung am Fonds ist ab einer Anlagesumme von mindestens 10.000 Euro möglich. Eine höhere Beteiligungssumme in Tausender-Schritten ist möglich. Hinzu kommen 5 Prozent Agio.

 

Beim risikogemischten Alternativen Investmentfonds (AIF) Erneuerbare Energien IX wird eine Rendite von 151 Prozent Rückfluss inklusive der Rückzahlung des eingesetzten Kapitals prognostiziert. Das entspricht einer durchschnittlichen Rendite von 4,13 Prozent jährlich, berechnet nach der IRR-Methode. Anleger müssen die erwirtschafteten Erträge als Einkünfte aus Gewerbebetrieben versteuern.

 

 

Durchdachtes Konzept sorgt für Sicherheit

Erneuerbare Energien IX verspricht Anlegern eine besonders solide Sicherheit, da der Fonds auf einem Zweitmarktkonzept basiert. Das bedeutet, dass Ökorenta nur in bereits bestehende und bewährte Anlagen investiert.

 

Bewährtes Konzept für saubere Energie.

Wie bereits bei den vorangegangenen Investments, setzt Ökorenta wieder auf eine breite Streuung der Anlagen. Geplant ist der Kauf von Windenergieanlagen an verschiedenen Standorten. Mindestens 60 Prozent der Standorte ist innerhalb von Deutschland geplant. Damit Anleger, gemäß der Richtlinien für Alternative Investment Fonds, generell von der Rechtssicherheit im Rahmen der deutschen Gesetzgebung profitieren, wird nur in Gesellschaften nach deutschem Recht investiert.

 

Um auch technologisch auf der sicheren Seite zu stehen, achtet Ökorenta bei den Investitionen außerdem auf Windkraftanlagen von unterschiedlichen Herstellern. Diese Vorsichtsmaßnahme dient dazu, dass technologisch bedingte Ausfälle gegebenenfalls ausgeglichen werden könnten.

 

Im Rahmen des Fonds Erneuerbare Energien IX werden also viele verschiedene Windparks oder Teile von Windparks gekauft, die schon fertiggestellt und genehmigt worden sind. Damit entfallen Risiken, die sich beim Bau einer neuen Anlage ergeben können. Darüber hinaus besteht keinerlei Gefahr, dass es durch eine Verzögerung im Genehmigungsprozess zu Schwierigkeiten kommen kann.

 

Außerdem liefern die laufenden Windparks bereits Strom. Es liegen also verlässliche Daten zur Stromerzeugung vor. Das macht die zu erwartenden Ertragsmengen kalkulierbar. Ein weiterer Vorteil einer Investition in Bestandsanlagen: Die Einspeisetarife sind gemäß des Gesetzes für den Ausbau Erneuerbarer Energien (EEG) für 20 Jahre staatlich garantiert.

 

Gerade Letzteres ist ein wichtiges Sicherheitsargument, denn durch gesetzliche Änderungen liegen die Einspeisevergütungen von Strom aus neu errichteten Windenergieanlagen teilweise unter den Erlösen, die für den Strom aus Bestandsanlagen erzielt werden. Daher plant Ökorenta die Investitionen jeweils im gültigen gesetzlichen Förderzeitraum und muss nicht am Ausschreibeverfahren der Bundesnetzagentur teilnehmen.

 

In welche Objekte genau investiert wird, steht noch nicht fest, Anleger investieren also in einen Blindpool. Erwartet wird, dass Ökorenta zum einen in ertragreiche Windanlagen investiert, zum anderen aber auch in weniger rentablen Anlagen Repowering-Projekte betreiben wird. Da hierbei die Windkraftanlagen bereits über eine funktionierende Infrastruktur und sämtliche Genehmigungen verfügen, können diese relativ kostengünstig zu modernen und leistungsfähigen Anlagen mit sehr hohem Stromertrag ausgebaut werden.

 

Erneuerbare Energien IX ist ein reiner Eigenkapitalfonds aus den Geldern der Anleger. Daher verzichtet Ökorenta vollständig auf Fremdkapital aus Bankkrediten und sichert so auch die Unabhängigkeit des Projektes. So wird ausgeschlossen, dass Forderungen von Banken zu einem ungünstigen Zeitpunkt bedient werden müssen.

 

 

Attraktive Vorabverzinsung für eine sinnvolle Anlage

Anleger, die ihr Geld jetzt sinnvoll ökologisch und mit guten Erträgen anlegen wollen, erhalten bis Ende des Jahres eine attraktive Vorabverzinsung in Höhe von 2 Prozent p.a. Die Vorabverzinsung wird ab dem Einstieg zeitanteilig bis zum 31. Dezember 2017 auf die Anlagesumme gewährt. Wer sich also beispielsweise zum 30. Juni 2017 für eine Beteiligung an Erneuerbare Energien IX entscheidet und 20.000 Euro anlegt, kann sich entsprechend zum Jahresende über 100 Euro extra freuen. Ein motivierender Einstieg in eine Beteiligung, die außerdem während ihrer Laufzeit attraktive Erträge verspricht, die weit über dem aktuellen Zinsniveau liegen.

 

Grünes Geld, erfahrener Experte für nachhaltige Geldanlagen und Spezialist für Investments im Bereich der Erneuerbaren Energien, bietet seinen Kunden ab sofort Erneuerbare Energien IX von Ökorenta an und berät sie umfassend zu dieser Anlage.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Nachhaltige Staaten – Volksrepublik China

Freitag, 24. März 2017
Zusammenfassung: China, das Land der Mitte, ist ein Land der Extreme: Auf der einen Seite ein gewaltiger CO2-Ausstoß, auf der anderen Seite enorme Anstrengungen beim Ausbau Erneuerbarer Energien. Hochtechnisierte Industrienation mit ständig wachsenden Mega-Städten, gleichzeitig eine zunehmend vernachlässigte Landbevölkerung. Hohe Standards in der Bildung, niedrige in Sachen Menschenrechte. Bei der Bewertung der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele nimmt China Rang 76 ein. Es bleibt abzuwarten, wie das Land seine Position weiter ausbaut.

 

 

Das traditionelle China-Bild …

Klimakrise, Naturzerstörung, Bevölkerungswachstum, ein immer tiefer werdender Graben zwischen Arm und Reich, Kriege um Rohstoffe, extreme Unterschiede, wenn es um Fragen von Demokratie, Gleichberechtigung und Bildung gibt. Die weltweiten Konflikte sind vielfältig und komplex.

 

Dennoch haben sich immerhin 193 Staaten in den Vereinten Nationen zusammengeschlossen und 2015 gemeinsam insgesamt 17 Ziele , detaillierter aufgeschlüsselt in insgesamt 169 konkrete Zielvorgaben, beschlossen, um eine globale nachhaltige Entwicklung voranzubringen. Alle Staaten sind dabei aufgefordert, bis 2030 geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um ein stabiles, sozial- und ökologisch verträgliches Wirtschafts- und Sozialsystem in ihrem Land sicher zu stellen. Ein wichtiges gemeinsames Anliegen ist es, die fortschreitende Erderwärmung wirksam zu stoppen. Konkretes Ziel ist es, die ansteigende Durchschnittstemperatur auf der Erde nicht höher als 2 Grad Celsius, verglichen mit dem vorindustriellen Zeitalter, ansteigen zu lassen.

 

Wie weit die einzelnen Staaten bei der Erreichung der Ziele bereits gekommen sind, soll regelmäßig evaluiert und im SDG-Index (Sustainable Development Goals) veröffentlicht werden. Dabei haben im ersten Jahr besonders die Länder Nordeuropas gut abgeschnitten. Dennoch sind auch die Nachhaltigkeits-Vorreiter noch von einem optimalen Wert entfernt. Die besondere Hürde ist hier, wie das hohe Konsumniveau nachhaltiger gestaltet werden kann. Am unteren Ende der Tabelle finden sich die ärmsten Länder der Erde wieder. Hier müssen in erster Linie Hunger, Wassermangel und wirtschaftliche Armut bekämpft werden. 

 

In unserer Serie haben wir bislang die Spitzenreiter aus Skandinavien, den deutschsprachigen Wirtschaftsraum, die USA sowie die MENA-Staaten vorgestellt. Mit einem Blick in das Reich der Mitte, nach China, beenden wir die Serie zu nachhaltigen Staaten.

 

 

China – das große Land der großen Gegensätze

… das moderne China – wachsende Millionen-Städte.

China, offiziell die Volksrepublik China, nimmt in der Rangliste der nachhaltigsten Staaten Platz 76 ein. Mit 1,37 Milliarden Einwohnern ist China das bevölkerungsreichste Land der Erde. Flächenmäßig nimmt China den vierten Platz hinter Russland, Kanada und den USA ein. Entsprechend seiner Ausdehnung und den daraus resultierenden unterschiedlichen topographischen Unterschieden, ist China ein Land der Extreme: Auf der einen Seite stehen 15 Metropolregionen, in denen jeweils mehr als 10 Millionen Menschen leben und die rasant weiter wachsen, zuletzt rund 2 Prozent pro Jahr. Auf der anderen Seite existieren sehr dünn besiedelte Gebiete, wie etwa die Innere Mongolei, wo noch ein sehr traditioneller Lebensstil gepflegt wird.

 

Chinas wirtschaftliche Einordnung hat sich in den vergangenen Jahren vom Schwellenland zu einer führenden Industrienation mit gewandelt. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt reiht sich China auf Platz 2 hinter den USA ein. China hat sich dabei sehr stark im HighTech-Bereich positionieren können.

 

Problematisch zu sehen sind allerdings weiterhin die autoritären politischen Strukturen im Land. Zensur und Menschenrechtsverletzungen stehen trotz der zunehmenden Öffnung des Landes noch immer an der Tagesordnung.

 

 

Dicke Luft in China

Atemmasken gehören zum alltäglichen Bild in den Großstädten.

Regelmäßiger Smog-Alarm – Menschen mit Schutzmasken – besonders die Bewohner der chinesischen Millionenstädte leiden unter der starken Luftverschmutzung. Dennoch ziehen Jahr für Jahr Tausende vom Land in die Metropolen, um am wirtschaftlichen Aufschwung und der rasanten technologischen Entwicklung teilzuhaben.

 

Als einer der führenden Industrienationen zeichnet China auch maßgeblich für einen hohen CO2-Ausstoß verantwortlich. Dabei ist der genaue Anteil schwer zu ermitteln. Schätzungen gehen von einer CO2-Emission zwischen 6 und 8 Tonnen jährlich pro Einwohner aus. Teilweise wird China auch gut ein Viertel der weltweiten Treibhausgas-Emissionen zugeschrieben. Dabei spiele vor allem die starke Nutzung von Kohle in der Schwerindustrie eine belastende Rolle.

 

 

Klima- und Energiepolitik Chinas

China steht daher vor der Herausforderung, den ökonomischen Erfolg weiter auszubauen und gleichzeitig umwelt- und klimaschonender zu wirtschaften. Daher hat sich das Land ehrgeizige Ziele gesteckt, was den Ausbau Erneuerbarer Energien betrifft. Das Land hat den Klimaschutzvertrag der UN-Klimakonferenz von Paris ratifiziert und sich damit verpflichtet, seinen Beitrag zu leisten, um die Erderwärmung wirksam zu stoppen. Darüber hinaus hat China auch ein starkes Interesse daran, die benötigte Energie günstig im eigenen Land produzieren zu können. Entsprechend liegt der Fokus der chinesischen Regierung auf der Realisierung einer nachhaltigen Energiepolitik.

 

Bereits 2013 investiert China mehr in den Ausbau Erneuerbarer Energien als in Kohle und deckte mehr als 20 Prozent seines Strombedarfs durch Wasserkraftwerke, Windkraft- und Photovoltaikanlagen.

 

Besonders stark investierte China dabei in die Sonnenenergie. Mit einer 12 Gigawatt Photovoltaik-Kapazität konnte das Land seine Kapazitäten in diesem Bereich verdoppeln und plant eine jährliche Erweiterung der Kapazität um mindestens 14 Gigawatt.

 

Auch im Bereich der Windenergie zeigt sich China engagiert und hat bis Ende des vergangenen Jahres bereits Windkraftanlagen mit einer Leistung von insgesamt 168, 7 Gigawatt aufgebaut. Mit dieser Leistung nimmt China weltweit die führende Rolle im Bereich Windenergie ein.

 

Für den Ausbau der Wasserkraftwerke hat China enorme Anstrengungen unternommen. Mit dem Drei-Schluchten-Damm am Jangtse, dem drittgrößten Fluss der Erde, hat China das größte Wasserkraftwerk weltweit aufgebaut. Das gewaltige Infrastrukturprojekt zeigt auch den hohen Stellenwert der Stromgewinnung in der nationalen Politik. Schließlich wurden für die Realisierung des Stausees bislang insgesamt 1,3 Millionen Menschen umgesiedelt, schätzungsweise eine weitere halbe Million Menschen müssen folgen, wenn sich der Wasserspiegel anheben wird.

 

 

Ungleichgewicht Industrie und Landwirtschaft

China hat sich im internationalen Rennen um tragfähige wirtschaftliche Lösungen für mehr Nachhaltigkeit gut aufgestellt. Laut Analysen des US-amerikanische Worldwatch Institute gilt China als weltweit führender Produzent von Energiesparlampen, Windkraftanlagen und Photovoltaik-Modulen. Die Entwicklung technologischer Innovationen wird weiterhin durch die starke finanzielle Unterstützung von Forschungsprogrammen von staatlicher Seite begünstigt.

 

Wirtschaftlicher Fortschritt und umweltschonendes Handeln müssen Hand in Hand gehen, um eine nachhaltige Entwicklung zu realisieren. Aber eine nachhaltige Entwicklung basiert auf zahlreichen weiteren Säulen. In China ist – nicht zuletzt durch die starke Fokussierung auf die Industrie und Produktion – eine regelrechte Landflucht zu verzeichnen. Damit gerät das Gleichgewicht zwischen Urbanisierung und einer nachhaltigen Entwicklung auf dem Land – eines der 17 UN-Ziele – aus der Balance. Besonders strukturschwache Regionen Chinas leiden unter dieser Entwicklung. Beispielhaft für die Vernachlässigung der Landwirtschaft ist auch der bereits erwähnte Drei-Schluchten-Damm. Hier wurden die fruchtbaren Böden in der Jangtse-Region der Energiewirtschaft geopfert, die umgesiedelte Landbevölkerung muss zukünftig in weniger ertragreichen Gegenden leben. Schätzungen zu Folge, muss für den gleichen landwirtschaftlichen Ertrag eine fünfmal so große Fläche als am Jangtse bewirtschaftet werden. Angesichts des Bevölkerungsreichtums Chinas eine durchaus kritische Entwicklung.

 

 

Zwischenbilanz der Zielerreichung Chinas

Fit für die Wirtschaft – chinesische Schüler liegen im internationalen Vergleich vorne.

Für eine expandierende Wirtschaftsmacht ist der 76. Rang auf dem Zielerreichungsindex nur ein mäßiges Ergebnis. Für ein Land mit extremen Gegensätzen und einer langen Geschichte als Schwellenland dagegen, ist die Bilanz durchaus beachtlich. Im Gegensatz zu den USA, bei denen im Bewertungssystem der Zielerreichung die Ampel nur zwei mal auf „grün“ stand, kann China hier in drei Bereichen gute Ergebnisse für sich verbuchen: Gut bewertet wird die Qualität der Bildung, der Bereich „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“ sowie „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“. Dabei wird jedoch auch deutlich, dass die Teilziele auch genauer unter die Lupe genommen werden müssen. So verzeichnet China zwar nur eine geringe Arbeitslosigkeit, jedoch ist das Land in den vergangenen Jahren eher durch extrem belastende Arbeitsverhältnisse in die Schlagzeilen geraten. Beispielsweise durch den enorm hohen Druck in der Handy-Produktion. Ebenfalls kritisch ist, dass für den Bereich der Kinderarbeit keine Daten vorliegen, die in die Beurteilung einfließen.

 

Immerhin fünf mal steht die Ampel auf „gelb“. Dazu Zählen die Bereiche der Armutsbekämpfung, Gleichberechtigung, der Zugang zu sauberem Wasser, nachhaltiger Konsum und Produktion und schließlich auch der Ausbau sauberer Energie.

 

Extremer Aufholbedarf zeigt sich – aller Anstrengungen im Ausbau Erneuerbarer Energien zum Trotz – noch im Klimaschutz. Außerdem erreicht China desolate Werte im Bereich Schutz der Meere und Gewässer. Weiterhin problematisch bleiben die mangelnden demokratischen Strukturen des Landes, die sich in der ungünstigen Bewertung des Nachhaltigkeitsziels „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“ niederschlägt.

 

 

Entwicklungshilfe und Investitionen

Eine Anforderung der UN ist es, dass die reichen Staaten die ärmeren Länder bei der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele unterstützen. Auch China hat beim UNO-Nachhaltigkeitsgipfel angekündigt, zwei Milliarden Dollar für einen entsprechenden Entwicklungsfonds bereitzustellen. Das positioniert China als wirtschaftlich erfolgreiche Industrienation. Auf der anderen Seite sind große Teile Chinas selbst noch schwach entwickelt. Damit spiegelt China generell die globale Komplexität wieder, die kaum noch mit den bestehenden Einordnungen und Begrifflichkeiten zu erklären ist. Als hybrides Staatswesen vereint die China Merkmale einer hochentwickelten Volkswirtschaft, eines Schwellen- und eines Entwicklungslandes.

 

Neben Chinas Entwicklungshilfe, investiert das Land bereits seit Jahren in wirtschaftlich wenig entwickelte Staaten Afrikas und Lateinamerikas. Bis 2030 sollen in diese Richtung mindestens zwölf Milliarden Dollar fließen. Dabei beurteilen andere Industrienationen das Engagement Chinas vor allem als Eigennutz und gehen davon aus, dass China so seinen enormen Rohstoffbedarf  und seine aufstrebende Stellung absichern will.

 

 

Ethische und ökologische Ziele gemeinsam erreichen

China ist ein interessanter Fall, denn hier zeigen sich die vielfältigen Widersprüche der Moderne und die Schwierigkeit einer Beurteilung.

 

Das Land bringt sich als eine führende Volkswirtschaft in Stellung und betreibt geradezu vorbildlich den Ausbau Erneuerbarer Energien. Gleichzeitig vergrößern Menschenrechtsverletzungen, Abhängen der Menschen auf dem Land und mangelnde Partizipationsmöglichkeiten der Bevölkerung den Abstand zu den Standards vieler westlicher Staaten. Interessant ist daher, wie die einzelnen Staaten ihre Nachhaltigkeitsstrategien weiter umsetzen werden und wie die Platzierungen im nächsten SDG-Index aussehen werden.

 

Klar ist aber auch, dass ökonomische Interessen nicht von ethischen und ökologischen Aspekten abgekoppelt werden können. Das gilt für Volkswirtschaften genauso wie für die ganz individuelle Finanzplanung. Grünes Geld , kompetenter Anbieter nachhaltiger Geldanlagen, bietet daher seinen Kunden ein breites Angebot an sinnvollen Investments, die Unternehmen und Staaten unterstützen, die einen entscheidenden Beitrag für Mensch, Umwelt und Klima leisten.

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Serie Emissionshäuser: Leonidas Associates AG

Dienstag, 07. März 2017
Zusammenfassung: Leonidas Associates AG aus dem fränkischen Kalchreuth hat sich auf Sachwertbeteiligungen aus den Anlagebereichen Solar, Wasser und Wind spezialisiert. Bislang hat das Emissionshaus 16 Beteiligungen erfolgreich im Markt platziert. Seit einigen Jahren liegt ein besonderer Schwerpunkt des Hauses auf Windbeteiligungen. Ein Wettbewerbsvorteil von Leonidas: Mit einer ausgewiesenen technischen Expertise hat das Unternehmen bei der Auswahl seiner Anlagen meist besser als reine Finanzunternehmen gelegen.

 

 

Sonne – Wasser – Wind. Erneuerbare Energien sind ein lohnendes Investment.

Wer den Wirtschafts- und Finanzteil seiner Tageszeitung regelmäßig studiert, stößt im Allgemeinen auf die Großen der Branche. Aber auch ethische, soziale und ökologische Finanzprodukte finden immer mehr das Interesse der Anleger. Und das mit Recht, denn die nachhaltigen Investments sind ebenso professionell konzipiert wie konventionelle Geldanlagen und bringen gute Erträge. Mittlerweile ist das Angebot der grünen Geldanlagen groß, so dass Finanzprodukte für jeden Anlegertyp verfügbar sind.

 

Die Anbieter der nachhaltigen Finanzprodukte sind jedoch fast ausschließlich in Fachkreisen bekannt und finden sich nur selten in Fachmagazinen. Grünes Geld stellt daher in loser Folge interessante Emissionshäuser vor, deren Finanzprodukte wir unseren Kunden anbieten. Denn als erfahrener Finanzexperte ist es uns wichtig, Hintergründe zu kennen und das Potenzial der Investments abschätzen zu können.

 

In der letzten Folge haben wir mit ForestFinance einen Experten für Waldinvestments vorgestellt. Im zweiten Teil unserer Serie geht es um Erneuerbare Energien. In diesem Bereich hat die Leonidas Associates AG ein interessantes Portfolio entwickelt.

 

 

Leonidas auf einen Blick

Leonidas Associates AG ist seit 2005 als inhabergeführtes Unternehmen im Markt aktiv. Das Emissionshaus arbeitet bankenunabhängig und hat sich auf die Konzeption nachhaltiger Geldanlagen spezialisiert. Dabei lag in den Anfangsjahren der Schwerpunkt auf Angeboten für institutionelle Anleger. Seit 2008 betreut Leonidas auch private Anleger.

 

Insgesamt betreut Leonidas ein Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von rund 490 Millionen Euro. Das platzierte Eigenkapital liegt bei rund 145 Millionen Euro.

 

Die Leonidas AG hat ihren Sitz im fränkischen Kalchreuth in der Metropolregion Nürnberg. Gründer und einzige Gesellschafter der Leonidas AG sind Antje Grieseler und Max-Robert Hug. Beide bilden zusammen mit Ralf Schamberger den Vorstand des Unternehmens, dessen Vorsitz Schamberger 2014 übernommen hat. Ergänzt wird das Führungsteam durch Guntram Grieseler, der seit Unternehmensgründung als technischer Leiter die relevanten Aufgaben übernimmt.

 

 

Standorte in Franken und Frankreich

Rund 50 Mitarbeiter sind an den Standorten von Leonidas in Deutschland und Frankreich aktiv. In der Unternehmenszentrale in Kalchreuth bei Nürnberg sitzen Projektmanagement und Verwaltung. Im französischen Bezannes in der Nähe von Reims sind die beiden Firmen Leonidas Associates France und Leonidas Wind beheimatet. Dort werden Windprojekte vor Ort bearbeitet.

 

 

Grüne Werte – Beteiligungen an Erneuerbare Energien

Leonidas ist Spezialist für nachhaltige Investments und konzipiert Finanzprodukte in den Anlageklassen Solar, Wind und Wasser. Insgesamt konnte das Emissionshaus bereits 16 Beteiligungen entwickeln und erfolgreich platzieren.

 

Die jüngste Emission, die Windbeteiligung Leonidas XVIII, wurde im vergangenen Jahr platziert und konnte mit arbeitstäglich rund 300.000 Euro Anlagegeldern schnell das avisierte Eigenkapitalvolumen von 10,4 Millionen Euro realisieren. Für Leonidas XVIII wurde die Option auf Erhöhung des Eigenkapitalvolumens in Anspruch genommen. Leonidas XVIII hat eine Laufzeit von 17 Jahren und eine prognostizierte Gesamtausschüttung von 214 Prozent inklusive der Einlagenrückzahlung (vor Steuern). Durch den bereits getätigten Kauf eines laufenden französischen Windparks entwickelt sich diese Beteiligung bereits recht positiv für ihre Anleger.

 

Dass Leonidas bislang eine gute Hand für Investitionen in Solar, Wind und Wasser zeigen konnte, hat etwas mit der besonderen technischen Erfahrung des Unternehmens zu tun. Dieses Know-how spiegelt sich bereits in der Besetzung der Geschäftsführung mit einem verantwortlichen technischen Leiter, der viele Jahre bei Siemens Berufserfahrung sammelte, wieder. In einer eigenen Abteilung werden sämtliche Energie-Anlagen vor und nach der Investition begutachtet, bewertet und über die komplette Laufzeit hinweg überwacht – keine Selbstverständlichkeit in einem Finanzunternehmen. Dabei arbeitet Leonidas auch mit erfahrenen Partnern vor Ort vertrauensvoll zusammen. Die besondere technische Expertise sowie die durchgehende Überwachung der Anlagen ermöglichen es, rasch auf mögliche Veränderungen zu reagieren und so die Investments auch auf praktischer Ebene abzusichern.

 

 

Leonidas Solarinvestments

Solarenergie ist eine der ursprünglichsten und größten Energiequellen. Wer in Solaranlagen investiert, profitiert nicht nur von sauberem Strom, sondern kann sich auch auf geringe Schwankungen in der Energieerzeugung verlassen. Leonidas hat durch die Nutzung der staatlich garantierten Einspeisetarife in den einzelnen Ländern die Basis für sichere Erträge geschaffen.

 

Insgesamt hat Leonidas bislang in 8 Photovoltaik-Anlagen in Frankreich investiert. Hinzu kommen 4 Anlagen in Deutschland und 6 Italien. Bisher konnte Leonidas insgesamt 6 Solarinvestments (Leonidas I bis VI) mit einem Investitionsvolumen von 200 Millionen Euro erfolgreich im Markt platzieren. Dabei war der Leonidas I / Perfect Synergy Solarfonds I die erste Beteiligung für private Investoren.

 

 

Leonidas Wasserinvestments

Ein Wasserinvestment von Leonidas wurde 2012 platziert. Der Wasserfonds wurde mit einem Eigenkapitalvolumen von 20 Millionen Euro aufgelegt und umfasst vier Wasserprojekte. Dazu zählen zwei Anlagen in Kanada zur Abwasserreinigung und –sammlung sowie zur Wasserverarbeitung, eine Wasseraufbereitungsanlage in den USA und eine Wasserentsalzungsanlage auf Gibraltar.

 

 

Leonidas Windinvestments

Leonidas bietet Beteiligungen an Windkraftanlagen in Frankreich.

Wenn es um Windkraftbeteiligungen geht, zählt Leonidas zu den Großen im Markt. Seit 2012 konzentriert sich das Unternehmen verstärkt Windbeteiligungen und hat in diesem Bereich bereits 9 Investments erfolgreich platziert.

 

Die erste Windbeteiligung von Leonidas ging im Juni 2012 an den Start und hatte eine so hohe Nachfrage von Investorenseite, dass die Beteiligung bereits nach 2 Wochen auf Warteliste gesetzt wurde. Investiert wurde in mehrere 2-Megawatt-anlagen in der Normandie.

 

Derzeit liefern 7 Windkraftanlagen im Norden Frankreichs Strom, 3 weitere Anlagen befinden sich im Bau. Frankreich konzentriert seine Anstrengungen im Ausbau Erneuerbarer Energien stark auf Windkraftanalgen. Im vergangenen Jahr gingen dort Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 1.500 Megawatt ans Netz. Mehr als 8 Prozent des französischen Marktvolumens besteht aus Leonidas Windbeteiligungen. Anleger profitieren hier von stabilen Erträgen, denn die Einspeisetarife der Anlagen sind für 15 Jahre staatlich garantiert.

 

 

 

Erneuerbare Energien – Immer eine gute Entscheidung

Die Beteiligungen von Leonidas haben sich seit der Gründung des Unternehmens gut entwickelt, auch wenn der schwachen Windsituation in Frankreich in 2016 und 2015 geschuldet, die Auszahlungen nicht immer auf Höhe des prospektierten Wertes lagen. Aber solche Schwankungen gehörten für den Windkraft-Investor zum Geschäft . Sie sollten in den nächsten Jahren wieder ausgeglichen werden.

 

Grünes Geld steht Ihnen bei diesen Fragen beratend zur Seite. Als unabhängiger Experte für nachhaltige Geldanlagen beraten wir Sie zu neuen Emissionen von Leonidas und zu weiteren interessanten Geldanlagen. Gemeinsam finden wir die passende Anlagestrategie.

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Umweltbundesamt bescheinigt: Windenergie ohne gesundheitliche Risiken

Freitag, 03. Februar 2017
Zusammenfassung: Windkraftanlagen gewinnen in der Energiewende an Bedeutung, denn sie liefern sicher und kostengünstig Strom ohne eine Belastung des Klimas durch CO2. Dennoch stehen Windkraftanlagen auch in der Kritik: Vielfach wurden gesundheitliche Belastungen durch Schall und Lichtemissionen bemängelt. Das Umweltbundesamt hat nun eine Studie veröffentlicht. Demnach bestehen für Menschen in der Nachbarschaft von Windkraftwerken keine gesundheitlichen Risiken.

 

 

Windräder verändern zwar das Landschaftsbild, tragen aber zum Erhalt der Umwelt entscheidend bei.

Windenergie ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende in Deutschland. Aktuell liegt der Anteil der Windkraft an der Stromversorgung bei etwas mehr als acht Prozent. Im Mix der Erneuerbaren Energien ist Windkraft mit einem Anteil von rund 35 Prozent die unangefochtene Nummer eins. Dabei ist noch viel Luft nach oben: Die Nutzung der klimafreundlichen Windenergie wird weiter ausgebaut. Dabei werden zum einen neue Standorte erschlossen, zum anderen werden bestehende Windräder durch leistungsstärkere Anlagen ersetzt. Hinzu kommt der Ausbau von Offshore-Windparks, also der Nutzung der Windenergie auf dem Meer.

 

Besonders im windreichen Norddeutschland sind Windräder ein mittlerweile fester Bestandteil des Landschaftsbildes. Im Süden des Landes tut sich Bayern noch schwer mit der Genehmigung von Windkraftanlagen. Verantwortlich dafür ist die in Bayern gültige „10-H-Regel“. Diese schreibt einen Mindestabstand der Windräder zur nächsten Wohnbebauung vor, der das Zehnfach der Höhe des Windrades beträgt. Damit scheiden in Bayern viele ansonsten geeignete Standorte für Windkraftanlagen aus. Denn die Höhe moderner Windräder liegt leicht bei 200 Metern, daraus ergibt sich ein Bauverbot im Umkreis von 2 Kilometern.

 

Die Gründe für diesen süddeutschen Sonderweg sind vielfältig. Zum einen wird die Zerstörung des gewachsenen Landschaftsbildes beschworen, hauptsächlich wird jedoch der Schall der Windräder ins Feld geführt. Zum Vergleich, außerhalb von Bayern wird aus dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BIMSch) abgeleitet, dass bei einem Abstand von rund 600 Metern zur nächsten Wohnbebauung kein Schall mehr gemessen werden kann.

 

 

Lärmbelastung kann krank machen

Dauerhafte Lärmbelästigung kann krank machen, körperlich und seelisch. Tinnitus und Schlafstörungen haben sich zu Volkskrankheiten entwickelt. Menschen, die andauernd Lärmquellen ausgesetzt sind leiden vielfach unter Konzentrationsmangel und haben zugleich auch ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck. Schwierig ist es jedoch, die Ursache der Lärmbelastung genau zu identifizieren, oft sind unterschiedliche Faktoren beteiligt. Darüber hinaus wird Lärm, trotz aller physikalischer Messbarkeit, sehr unterschiedlich wahrgenommen. Generell liegt die Schmerzgrenze beim Menschen bei 120 Dezibel. Aber auch ständiger Straßenlärm mit 80 Dezibel kann gesundheitliche Schäden verursachen.

 

 

Klima- und gesundheitsverträgliche Energieversorgung

Um mögliche Gefahren durch Windkraftanlagen auszuschließen, hat das Umweltbundesamt Ende des vergangenen Jahres ein Positionspapier veröffentlicht, aus dem die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Windkraftanlagen in Deutschland hervorgeht.

Das Umweltbundesamt hat für dieses Papier mehrere aktuelle Studien ausgewertet und dabei die unterschiedlichen Faktoren unter die Lupe genommen, die für gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Windenergieanlagen verantwortlich gemacht werden. Untersucht wurden dabei hörbarer und tieffrequenter Schall einschließlich Infraschall, Schattenwurf und Lichtemissionen, Eiswurf sowie andere, auch psychologische Belästigungseffekte.

 

Fazit der Studien ist, dass Windenergieanlagen nach dem heutigen Stand der Wissenschaft keine nennenswerten Gefahren für die Gesundheit mitbringen und damit eine geeignete Technologie zur Gewinnung klimafreundlicher Energie darstellen. Das Umweltbundesamt empfiehlt aber auch, Ausbau und Nutzung der Windenergie zukünftig zu begleiten, um frühzeitig auf mögliche Risiken reagieren zu können.

 

 

Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:

1. Akustische Effekte

Schlaflose Nächte können viele Gründe haben – Windkraftwerke sind kaum die Ursache.

Im Mittelpunkt der Diskussion vieler Windkraftkritiker stand in der Vergangenheit die Belästigung durch Infraschall, der nicht gehört werden kann. Eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch diese Art des Schalls konnte wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden. Das bestätigten nun umfangreiche Geräuschimmissionsmessungen an Windenergieanlagen. Grund dafür ist, dass der Abstand zwischen Windenergieanlagen und Wohnbebauung ausreichend groß gestaltet wird. Durch die üblichen Entfernungen wird die Hör- und Wahrnehmungsschwelle im Infraschallbereich nicht erreicht. Das Umweltbundesamt geht davon aus, dass Windenergieanlagen zwar durchaus akustische Effekte erzeugen, diese aber im Vergleich zu den vielfältigen alltäglichen Geräuschquellen einen sehr geringen Anteil haben und so keine negativen Folgen für die Gesundheit haben.

 

2. Optische Effekte

Licht- und Stroboskopeffekte sowie Schattenwurf zählen ebenfalls zu den Kritikpunkten an Windenergieanlagen. Laut den Untersuchungen des Umweltbundesamtes hat sich der technische Standard der Windenergieanlagen in den vergangenen Jahren stark verbessert. Durch technische und bauliche Maßnahmen und Korrekturen konnten die optischen Beeinträchtigungen stark verbessert und zu großen Teilen komplett beseitigt werden. Beispielsweise werden durch eine geringe Rotationsgeschwindigkeit photosensitive Anfälle ausgeschlossen. Um unangenehme Lichteffekte zu minimieren, wird für die Windräder matte Farbe genutzt, die nur schwach reflektiert. Wenn die Windparkbetreiber die geltenden Vorschriften einhalten, sind die Risiken für eine Gefährdung der Gesundheit der Anwohner in der Nachbarschaft sehr gering.

 

3. Eiswurf

Zwar selten, aber gefährlich: bei kühler Witterung kann es auf den Rotorblättern der Windräder zur Eisbildung kommen. Das Eis kann im unmittelbaren Umkreis des Windrades dann abgeworfen werden. Mittlerweile ist das Problem des Eiswurfs allerdings Geschichte. Moderne Windenergieanlagen verfügen entweder über eine Eis-Erkennung. Diese schaltet die Rotoren bei Eisbildung automatisch ab. Andere Windräder sind mit Enteisungssystemen ausgestattet. Dabei werden die Rotorblätter beheizt, so dass erst gar kein Eis entstehen kann.

 

 4. Psychologische Faktoren

Lärmpegel, Lichteinflüsse und Eiswurf können qualitativ und quantitativ wissenschaftlich ermittelt werden. Schwieriger wird es, wenn sich Anwohner generell durch Windenergieanlagen belästigt fühlen. Auch Ängste und Vorurteile können sich negativ auf die Gesundheit auswirken.

 

Hier empfiehlt es sich, durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit, Ressentiments frühzeitig abzubauen. Entsprechend ist es wichtig, die Bedenken ernst zu nehmen, umfassend zu informieren und die Bevölkerung frühzeitig in die Planungs- und Genehmigungsphase von Windenergieanlagen einzubeziehen.

 

 

Energiewende zusammen schaffen

Wer dem Thema Windenergie generell negativ gegenübersteht, fühlt sich auch schnell belästigt. In Norddeutschland, gehören Windenergieanlagen schon seit Jahren zum Landschaftsbild und die Akzeptanz dieser Art der Energiegewinnung ist in der Bevölkerung sehr hoch. Zum einen haben sich viele Menschen an die Windräder schlichtweg gewöhnt, zum anderen sind viele auch an den Windprojekten beteiligt, sei es durch die Verpachtung des Landes oder durch finanzielle Beteiligungen.

 

Besonders wichtig ist es aber auch, die Alternativen zur Windenergie zu bedenken. Die bisherige Energiewirtschaft hat auf die Verbrennung fossiler Rohstoffe wie Kohle und Öl gesetzt. Dabei wurden große Mengen klimaschädliches CO2 ausgestoßen , das für die Erwärmung der Erde verantwortlich ist und so unsere Lebensgrundlagen stark gefährdet. Darüber hinaus sind die Gesundheitsgefahren durch Schadstoffemissionen aus Braun- und Steinkohlekraftwerken unbestritten.

 

Windenergie stellt dagegen eine saubere Alternative für die Umwelt, das Klima und die Gesundheit dar. Für eine erfolgreiche Energiewende ist es daher wichtig, mögliche Ängste in der Bevölkerung abzubauen.

 

 

Investitionen in Windenergie – eine gesunde Entscheidung

Die Energiewende weiter umsetzen, sinnvoll Geld investieren und von attraktiven Erträgen profitieren? Grünes Geld, unabhängiger Experte für nachhaltige Geldanlagen, bietet vielfältige Investitionsmöglichkeiten im Bereich der Windenergie.

 

Angefangen beim monatlichen Fondssparen bis hin zur direkten Beteiligung an Windparks, Grünes Geld bietet Lösungen für jeden Anlegertyp und fast jede Anlagesumme. Finden Sie hier Ihre passende Geldanlage.

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.