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Autor: admin 12. März 2012

Sind Solarfonds sinnvoll?

Geld will gut und rentierlich angelegt sein, doch das Risiko einer Geldanlage in Aktien will nicht jeder Mensch tragen tragen. Eine ungleich risikoärmere Investitionsmöglichkeit bieten Solarfonds. Diese ermöglichen es Privatleuten, auch ohne „eigenes“ Dach in erneuerbare Energien und damit langfristig in die zu investieren. Doch was genau ist ein Solarfonds und wie funktioniert er? Bei einem Solarfonds wird ein Solarpark errichtet, ans Netz angeschlossen und dann als geschlossener Fonds aufgelegt. Angesichts dessen wird erneuerbare Energie für private Investoren erschwinglich, die zur Miete leben. Eine Form von Solarbeteiligungen sind Bürgersolarkraftwerke. Diese arbeiten nach derselben Arbeitsweise wie Solarparks, sind aber häufig lokal beschränkt. Das bedeutet, die Beteiligung wird primär Bürgerinnen und Bürgern in der Gegend oder in umliegenden Gemeinden angeboten. Fotovoltaikfonds sind aus mehreren Gründen gefragt:

 

1.) Die Einnahmen sind gesetzlich abgesichert: Das Erneuerbare Energien Gesetz setzt die Einspeisevergütung zum Zeitpunkt des Anschlusses an das Stromnetz für 20 Jahre fest.

 

2.) Solarenergie ist eine einfache Technologie: Solaranlagen haben zusammenfassend kaum bewegliche Teile, die verschleißen vermögen. Daher sind sie im Vergleich zur Windenergie wenig störanfällig und sehr wartungsarm.

 

3.) Der Fonds läuft losgelöst von den Finanz- und Kapitalanlagemärkten: Ausschlaggebend für die Einkünfte ist die Höhe der Sonneneinstrahlung – und die lässt sich unter Zuhilfenahme von Ertragsgutachten hinlänglich präzise vorhersehen. Zusätzlich sind die Einstrahlungswerte über die Zeitspanne von 20 Jahren als sehr stabil anzusehen.

 

Schöne Natur bleibt erhalten durch Erneuerbare Energien und Solarfonds

Solarfonds - für die natürlichste Form der Energiegewinnung

 

Wer plant, in einen Solarfonds zu investieren, kann sich natürlicherweise zunächst einmal selbst informieren, Angebote vergleichen und den passenden Solarfonds aussieben. Hilfe bieten diverse Internetseiten, wie z. B. www.gruenesgeld24.de/solarprojekte. Für Laien ist es aber nicht immer einfach, die Angebote richtig zu beurteilen. Alternativ können Anleger deshalb das Geld auch einem Profi zur Verfügung stellen, welcher die besten Angebote heraussucht, das Geld investiert und über die gesamte Laufzeit betreut. Anders als bei Investitionen an der Börse, bei denen man seine Anteile ohne Punkt und Komma abstoßen kann, ist die Laufzeit des Solarfonds vertraglich an die Förderungsdauer gebunden. Die lange Dauer bietet sich für zukunftsorientierte Investitionen an, wie zum Beispiel als sichere Geldanlage für die Rente oder als Erwerb in die spätere Ausbildung des Nachwuchses. Je nach Kontrakt können die Anteile auch bereits früher verkauft werden – das bringt zwar weniger Gewinn, gibt aber eine gewisse Sicherheit, sollte sich die Finanzlage des Anlegers einmal ändern. Nur noch 8 Jahre laufende Angebote sind heute bereits auf dem Markt. Mehr zu Solarfonds finden Sie auch unter http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,708224,00.html.

Autor: admin 11. März 2012

Geld anlegen in Erneuerbaren Energien

Unsere Welt verändert sich rasend schnell, Vorhersagen und Prognosen über die Zukunft sind deshalb immer schwerer zu treffen. Es gibt jedoch eine Ausnahme, es gibt einen sogenannten Mega-Trend, der unweigerlich und mit absoluter Sicherheit kommen wird, und sogar schon im Gange ist: Der Trend hin zu Erneuerbaren Energien. Zu klar ist die Situation, zu eindeutig die Ausgangslage:

 

A – Fossile Energieträger verschlimmern den Treibhauseffekt. Damit die Erde nicht das Kochen anfängt, müssen wir die Verbrennung fossilber Energieträger beenden.

 

B –  Fossile Energieträger sind endlich. Niemand weiß genau wie lange Gas, Öl und Kohle noch reichen – aber sie reichen nicht ewig. Und selbst Uran für die Atomkraftwerke könnte bereits in 20 Jahren aufgebraucht sein (http://www.bundestag.de/dokumente/analysen/2006/Uran_als_Kernbrennstoff-Vorraete_und_Reichweite.pdf).

 

Die Erneuerbaren Energien werden immer stärker kommen, denn bei Ihnen sind die “Brennstoffkosten” null und die Vorräte unendlich.

 

Wer also sein Geld in Erneuerbaren Energien anlegen möchte, folgt einem unumstößlichen gesellschaftlichen Wandel und wird davon langfristig profitieren. Und last but not least, geht er verantwortlich mit seinem Geld um und setzt es für ein förderungswürdiges Projekt ein.

 

Doch wie kann ich in Erneuerbaren Energien Geld anlegen?

 

Die meisten Menschen denken bei dieser Frage an die Photovoltaik Anlage auf dem eigenen Hausdach. Allerdings ist das in den meisten Fällen keine wirkliche Geldanlage, sondern eher als Liebhaberei anzusehen. Denn wichtige Punkte der Geldanlage wie Fungibilität, Sicherheit und in vielen Fällen auch die dem Risiko angemessene Rendite, sind nicht gegeben. Bei realistischer Berechnung kommen oftmals nur IRR-Renditen von 4-5 Prozent heraus. Dafür sein Geld für 20 Jahre zu binden, denn ein Verkauf der Anlage ist realistischer Weise nicht möglich, ist Liebhaberei.

 

Windkraft - tragende Säule der Erneuerbaren Energien

Die Erneuerbaren Energien kommen: Unterstützen Sie es mit Ihrer Geldanlage

 

Aber aufgrund der aktuellen Kürzungen der Solarförderung der Bundesregierung zum 1. April 2012 sind Investitionen in eigene Solaranlagen wahrscheinlich ohnehin kaum noch sinnvoll möglich.

 

Deshalb bleiben letztlich 2 sinnvolle und gute Wege, um in Erneuerbaren Energien sein Geld anzulegen. 

 

1.) Investition in Unternehmen der Erneuerbare Energien Branche

 

Man investiert sein Geld in Aktien von Unternehmen, die im Feld der Erneuerbaren Energien tätig sind. Da ein tägliches beobachten des Marktes für den privaten Geldanleger nicht möglich ist und außerdem eine Streuung in 20 oder mehr Titel meist am Kapital scheitert, ist eine Geldanlage in Investmentfonds die beste Lösung. Natürlich muss man mit den allgemeinen Eigenschaften dieser Geldanlage vertraut sein: hohen langfristigen Gewinnen stehen größere Schwankungen des Kapitals entgegen. Wer die Geldanlage in Erneuerbaren Energien in den letzten 10 Jahren mit Investmentfonds betrieben hat, konnte zunächst viele Jahre mit kräftigen, zweistelligen Gewinnen pro Jahr, genießen. Allerdings hat die chinesische Konkurrenz dann in 2010 und 2011 für fallende Kurse gesorgt.

 

Wer vom langfristigen Trend der Erneuerbaren Energien über Investmentfonds profitieren will, muss die Anlage auf mindestens  8-10 Jahre sehen. Dann sollte er, wie die gesamte Branche, von hohem Wachstum profitieren. Eine jährliche Rendite-Erwartung oberhalb der 10-Prozent-Grenze ist für diesen Zeitraum wahrscheinlich.

 

Eine Übersicht der besten aktuellen Musterdepots für eine solche Geldanlage finden Sie hier: http://www.gruenesgeld24.de/klimafonds-anlegen.htm

 

2.) Investitionen in konkrete Projekte

 

Die zweite gute Möglichkeit ist die Geldanlage in konkrete Projekte. Dabei schließen sich mehrere Hundert bis Tausend Anleger zusammen und finanzieren Windkraft, Biomasse oder Solarprojekte.

 

Im Gegensatz zu der oben zitierten Geldanlage in eine eigenen Photovoltaik-Anlage ist die wahrscheinliche Rendite nicht 4-5 Prozent, sondern 7-8 Prozent. Denn wer für z.B. 100 Millionen Euro Anlagenteile erwirbt, wird bessere Einkaufspreise erzielen als der einzelne Einkäufer. Ebenso wird die Betreuung und Wartung der Anlagen besser und professioneller ausfallen, z.B. die Reinigung der Solarmodule von Blütenstaub. Denn welcher Privatmann möchte im Frühling auf sein Dach klettern, und den Blütenstaub entfernen?

 

Die besten Erneuerbare Energien Projekte finden Sie jeweils aktuell zusammengestellt hier: http://www.gruenesgeld24.de/projekte.htm

Autor: alexb 6. März 2012

Solarfonds Wattner SunAsset 3 nicht von angekündigten Kürzungen betroffen

Bundestag

Die Bundesregierung hat den neuen Gesetzesentwurf für das EEG veröffentlicht. Die Folge: Eine erhebliche Kürzung der Erneuerbaren Energien - Förderungen

Wie interessierte Investoren von grünen Investments bereits wissen, wurde am 23.02.2012 ein neuer Gesetzesentwurf für das Erneuerbare-Energien-Gesetz veröffentlicht, welcher vermutlich Ende März diesen Jahres wirksam werden wird. Die Neuerungen brachten große Aufregung hervor, schließlich sind rapide Kürzungen für die Förderung von Erneuerbaren Energien vorgesehen. Inwiefern der Solarfonds SunAsset 3 von dem neuen Gesetzesentwurf betroffen ist, wird im Folgenden erläutert.

 

Zunächst einmal eine Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte des Entwurfs:

 

- Für Anlagen, die erst ab dem 09. März 2012 ans Netz gehen, wird nur noch eine um 30% geminderte Einspeisevergütung nutzbar sein.

- Ab dem 1. Mai 2012 ist der Beginn einer stetigen Abnahme der Vergütung um monatlich 0,15 Cent/kWh.

- Des Weiteren werden ab dem 01. Januar 2013 nur noch 90% der Strommenge vergütet.

 

Nach eigenen Angaben von Wattner werden alle Solaranlagen zu einem maximalen Einkaufsfaktor (= das Verhältnis zum ersten vollen Jahresstromertrag jedes Solarkraftwerkes) von 9,1 erworben. Das bedeutet, dass der SunAsset 3 höchstens das 9,1-fache der erzielbaren Jahreserträge zahlt.  Geht die Vergütung zurück, sinkt auch der Preis. Dadurch bleiben die Prognosen des Fonds auch bei Vergütungsänderungen stabil.

 

Für den SunAsset 3 fand bereits Anfang des Jahres unter der Berücksichtigung, dass ab 2013 nur noch 90% der Energie vergütet werden, eine Preisanpassung statt. Sowohl Lieferanten als auch Hersteller konnten bestätigen, dass der notwendige Einkaufsfaktor auch weiterhin umsatzfähig sein wird.

Eine weitere Maßnahme von Wattner ist die Bereinigung des Portfolios des Solar Fonds. Projekte, die zu kostenaufwendig sind, werden entweder zurückgestellt oder optimiert. Insgesamt sind noch ausreichend realisierbare Projekte zur Errichtung von Solarkraftwerken bzw. zum Kauf von bereits errichteten Solarkraftwerken vorhanden. Weitere Platzierungen des Fonds sind somit nicht gefährdet.

 

Das Fazit ist also, dass die EEG-Änderungen dank der vorgenommenen Maßnahmen keine Auswirkungen auf den Solarfonds SunAsset 3 haben.

 


Von den kommenden Einspeisekürzungen nicht betroffen: SunAsset 3

 

Projekt SunAsset 3
Laufzeit 8 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rückflüsse 2012 – 2016: 7,00%
2017 – 2018: 8,00%
2019: 119,30%
Besonderheit - Attraktive Ausschüttungen durch staatliche Einspeisevergütung
– Sehr kurze Laufzeit von nur 8 Jahren
- Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energieträger

 

 


 

Autor: alexb 5. März 2012

Jetzt handeln – Frühzeichnerbonus bei bestem Windkraft-Investment nur noch bis 31. März

Windkraft

Wer bis Ende des Monats jetzt noch in den Neue Energien VII investiert, erhält 2% Frühzeichnerbonus.

Freunde nachhaltiger Investments aufgepasst: Wenn Sie bis zum 31. März 2012 in den Neue Energien VII investieren, erhalten Sie noch einen Frühzeichnerbonus in Höhe von 2%.

 

Der Neue Energien VII ist bereits das 7. Projekt dieser erfolgreichen Reihe. Der Vorgänger wurde in einer Rekord-Zeit geschlossen, wodurch viele Investoren sich nicht mehr rechtzeitig mit beteiligen konnten. Benachteiligte Anleger sollen durch den neuen Windfonds daher eine weitere Chance erhalten.

 

Großer Vorteil des Neue Energien VII:

 

Der Ökofonds ist ein sogenannter Zweitmarkt-Fonds. Das bedeutet, dass er nur in Anlagen investiert, die bereits seit längerer Zeit in Betrieb sind. Vorteilhaft ist dies in Bezug auf die Stromerträge. Aufgrund der vorhandenen Historie der Anlagen können diese Werte schließlich sehr exakt gemessen werden. Insbesondere bei Windkraft ist dies sehr entscheidend, da Gutachten in diesem Bereich oftmals nicht den genauen Werten entsprechen.

 


 

Folgen Sie dem Trend und investieren auch Sie in Ökofonds: Neue Energien VII

 


Projekt Neue Energien VII
Laufzeit 12 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Wertentwicklung

2014: 4,00%
2015: 8,00%
2016: 10,00%
2017: 14,00%
2018: 16,00%
2019: 22,00%
2020: 25,00%
2021: 30,00%
2022: 36,00%
2023: 36,00%

Besonderheit - Fördert Erneuerbare Energien
- Nutzt staatlich garantierte Einspeisevergütung für kalkulierbare Einnahmen
- Hohe Sicherheit, da die eingekauften Projekte bereits längere Zeit im Betrieb sind

 

 


Autor: admin 2. März 2012

Weshalb Waldinvestment gut für die Natur und gut für Ihre Finanzen ist

Wirklich gut gemachtes Video, das die Hintergründe zu Holzinvestments gut erklärt. Wir müssen einfach sehen, dass Holz ein genialer Werkstoff ist, ein treibhausgas-neutraler Energieträger ist und als Baustoff das schönste Wohngefühl erzeugt.

 

 

—> ZUM VIDEO <—

 

 

 

Wenn Sie in Holz investieren möchten, schauen Sie sich unbedingt unser Musterdepot Holz an:

 

 

Autor: alexb 1. März 2012

Nachhaltigkeit bei Geschäftsbanken enttäuschend

Banken

Geschäftsbanken schneiden bezüglich Nachhaltigkeit katastrophal ab.

Zu einem besonders enttäuschendem Ergebnis musste Oekom Research kommen, nachdem sie 294 Geschäftsbanken aus fast 40 Ländern auf Nachhaltigkeit analysiert hatten: Keine einzige Bank stellte sich als eine nachhaltige Bank heraus. Egal welcher Geschäftsbereich betrachtet wurde, sei es Kreditvergabe oder internationale Projektfinanzierung; Banken haben vielfältige Möglichkeiten eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, doch diese Möglichkeiten werden nur in den seltesten Fällen auch ausgenutzt.

 

Von den insgesamt 294 Banken schafften ausschließlich 23 Stück (das sind 7,8%) im aktuellen Branchenrating den Primestatus. Dieser Status besagt, dass die Banken die Mindenstanforderungen an das Nachhaltigkeitsmanagement erfüllt haben. Generell war es nur 73 Banken möglich, sich für ein detailliertes Nachhaltigkeitsrating zu qualifizieren. Eingestuft wurden die bewerteten Banken anhand einer Skala von A+ (beste Note) bis hin zu D- (schlechteste Note). Die HVB Group erreichte die Note C+ und war die beste unter den bewerteten Banken. Platz 2 und 3 gingen an die australische Westpac und die belgische Dexia. Beide erhielten ebenfalls die Note C+.

 

Insgesamt 29 Banken sind es, die von den G20-Staaten als systemrelevant anerkannt worden sind. Äußerst erschütternd ist die Feststellung, dass keine einzige dieser Banken großen Wert auf Nachhaltigkeit legt. Ausschließlich sechs der 29 Banken wurden mit einem Prime Status belegt. Zu diesen Banken gehören unter anderem die Deutsche Bank, die belgische Dexia und die britische Lloyds Banking Group. 11 der 29 Banken erhielten ein sehr schlechtes Rating für ihr Nachhaltigkeitsmanagement.

 

Fazit ist somit, dass alle großen Geschäftsbanken von dem Status “nachhaltige Banken” noch sehr weit entfernt sind. Wer auf Banken mit gutem Nachhaltigkeitsmanagement vertrauen möchte, sollte daher den Weg zu Umweltbanken suchen.

Autor: carmenju 29. Februar 2012

Heute ist wieder ein Segenstag für Banken – Zweiter EZB Tender zu 1%

Bereits im Dezember 2011 hat sich die EZB einen Drei-Jahres-Tender einfallen lassen um Banken und Wirtschaft  zu stabilisieren. Sie stellt allen Banken im Euro Raum die Möglichkeit sich für 3 Jahre Geld von der EZB für 1% Zinsen zu leihen. Bonitätsprüfungen gab es keine, jeder wurde bedient zum gleichen Zinssatz. Im Dezember flossen so 500 Milliarden von der EZB zu den Banken.

 

Die Absicht der EZB war es, die Banken mit Kapital auszustatten um damit Unternehmenskredite zu ermöglichen  und somit die Wirtschaft vor allem in den ins Schwanken gekommenen Euro Ländern zu stabilisieren. Bislang wurde jedoch das Kapital haupsächlich dafür genutzt um die eigenen Taschen zu füllen. Über sogenannte Arbitrage Geschäfte wurden stattliche Gewinne eingefahren. Während man sich das Geld für 1% Zinsen von der EZB leiht, kauft man dafür italienische oder spanische Staatspapiere die deutlich höher rentieren. Somit ein gutes Geschäft für die Bankhäuser jedoch ein schlechtes Geschäft für die Steuerzahler in den europäischen Ländern.

 

Heute steht der zweite EZB Drei-Jahres-Tender zur Verfügung. Bedient wird jeder der möchte, vorausgesetzt er ist eine Bank. Experten gehen von einem höheren Volumen aus im Dezember, denn es wird sicherlich Nachahmer geben zu denen, die sich im Dezember so doch einige Gewinne gesichert haben. Abgerufen wurden 529 Milliarden Euro.

Liquiditätsschwemme sorgte für steigende Kurse

Im Dezember sorgte die Liquiditätsschwemme für steigende Kurse

Wohin könnte das Geld fließen außer in höherrentierliche Staatsanleihen? Sicherlich ist die Liquiditätsschwemme der Banken auch eine Möglichkeit für diese in Rohstoff- und Aktienmärkte zu investieren. Auch wenn dies nur in begrenztem Maße möglich ist, da hier eine relativ hohe Eigenkapitalunterlegung notwendig ist. Zu erwarten ist also eine weitere Ralley an den Märkten.

 

Zeit also um sich als Privatperson Gedanken zu machen, wie die Finanzen aufgebessert werden können. Leider können wir Privatmenschen nicht einfach zur EZB gehen und uns für 1% Geld leihen und dies dann bei Grünes Geld in Musterdepots zu investieren. Somit bleiben nur bisher aufgebaute Ersparnisse. Diese sind jedoch bei nachhaltigen Geldanlagen gut angelegt.

 

Interessant wäre es, zu wissen, wie nachhaltige Banken wie die GLS oder Triodos zu dem 1%Euro-Tender stehen. Wäre es doch für sie auch eine Möglichkeit Mittel zu bekommen um den Greentech Sektor zu unterstützen und zu finanzieren.

 

Leider sind diese Banken noch nicht “to big to fail’” so dass ein wirklich nachhaltiges Handeln notwendig ist. Anders als bei herkömmlichen Großbanken, von denen sich manche bereits in Schieflage befinden. Wenn eine dieser Banken erst den Status erreicht hat, dass sie groß genug ist um fallengelassen zu werden, sind der Risikofreude keine Grenzen mehr gesetzt. Jedem Privatanleger ist das Moral Hazard Problem wohlvertraut. Je höher die bereits erlittenen Verluste sind, desto höher ist auch die Bereitschaft alles auf eine Karte zu setzen, denn nur so besteht die Möglichkeit Verluste durch hohe Gewinne wieder auszugleichen. Hohe Gewinne jedoch stehen meist auch hohen Risiken gegenüber.

Also bis ans Ende gedacht, steigen wohl insgesamt die Risiken und die ursprüngliche Intention der Politik und  EZB, die für einen Risikoabbau in den Bilanzen sorgen soll, wird ad absurdum geführt.

 

Es bleibt spannend, wie hoch die Rechnung am Ende für die europäischen Steuerzahler ausfallen wird oder ob die Geschichtsbücher den politischen und monetären Lösungen huldigen werden.

 

Autor: alexb 28. Februar 2012

Auch in 2011 mehr Ökofonds

Nachhaltige Geldanlagen

36 nachhaltige Fonds wurden 2011 neu in die SBI-Datenbank aufgenommen. Der Aufwärtstrend von Ökofonds und Co besteht somit weiterhin.

Sustainable Business Institute (SBI), der Herausgeber der Marktplattform www.nachhaltiges-investment.org, hat auch für das Jahr 2011 die Marktentwicklung der nachhaltigen Investments veröffentlicht.

Laut deren Aussage waren am 31.12.2011 insgesamt 357 nachhaltige Publikumsfonds (Ökofonds) in Deutschland, Österreich und/oder der Schweiz zum Vertrieb berechtigt. Das Volumen betrug für die 357 Umweltfonds zu diesem Zeitpunkt rund 30 Milliarden Euro.

 

Das SBI sieht einen Fonds als nachhaltig an, wenn dieser in gesondertem Maße auf soziale, ökologische oder ethische Kriterien achtet. Verlassen tut sich das SBI hierbei auf die eigenen Angaben der Fondsgesellschaften, welche aus den Fondsprospekten und Factsheets entnommen werden.

36 neue nachhaltige Fonds wurden in 2011 in die Datenbank der Sustainable Business Institute aufgenommen. Es handelt sich hierbei um sowohl komplett neue Fonds, aber auch um Fonds die sich nachträglich auf Nachhaltigkeit spezialisiert haben oder um Fonds, die bereits im Ausland, jedoch noch nicht im deutschsprachigen Raum zugelassen waren. Die neu aufgenommenen Fonds waren mit rund 2,5 Milliarden Euro investiert.

 

An Aktienfonds waren zum 31.12.2011 genau 197 vorhanden, welche mit insgesamt 18,2 Milliarden Euro investiert waren. Aktienfonds, die bereits Ende 2010 aufgelegt wurden, besaßen eine recht unterschiedliche Performance. Die Bandbreite reicht hierbei von plus 11% bis zu minus 60%. Grund für die starken Abweichungen ist, dass sich die Aktienfonds jeweils stark voneinander unterscheiden. Es gab einheitliche internationale Fonds genauso wie regional spezialisierte Fonds, deren Fokus beispielsweise auf Technologie lag.

 

53 Rentenfonds mit einem insgesamten Volumen von 5,5 Milliarden Euro wurden am Ende von 2011 aufgelistet. Die Performance der Rentenfonds1 schwankte zwischen plus 19% und minus 11%. 4,6 Milliarden Euro waren in 60 Mischfonds investiert. Deren Performance reichte von plus 8% bis minus 41%.  17 Dachfonds wurden mit rund 570 Millionen Euro investiert. Deren Performance lag zwischen minus 0,5% und minus 23%.

 

Des Weiteren gab es 24 nachhaltlige ETFs, deren Volumen etwa 600 Millionen Euro betrug und sechs Microfinancefonds, die mit ca. 550 Millionen Euro investiert wurden. Die Performance der ETFs lag zwischen plus 5% und minus 38% und die Performance der Microfinancefonds erstreckte sich von plus 3% bis plus 2,5%.

 

Insgesamt betrachtet ist somit ein erneuter Anstieg von nachhaltigen Investments festzustellen. Das Sortiment an Ökofonds und sozialen Fonds nimmt bei nachhaltigen Banken bzw. Umweltbanken stetig zu.

 


 

Folgen Sie dem Trend und investieren auch Sie in Ökofonds: Einmalsparen Sicherheit 2000+ Ethik

 


Projekt Einmalsparen Sicherheit 2000+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 2.000 Euro
Wertentwicklung 2009: 9,8%
2010: 1,3%
2011: – 0,01%
Besonderheit - langfristig stabile Wertzuwächse
- täglich kündbar
- Sie investieren nachhaltig
- alle ausgewählten Nachhaltigkeitsfonds berücksichtigen strenge Ethik-Filter

 

Alle Informationen

 


1) Die Performance bezieht sich lediglich auf bereits in 2010 aufgelegte Rentenfonds. Dies gilt auch für alle anderen Fondsarten.

Autor: alexb 27. Februar 2012

Jetzt zuschlagen: Grünes Geld Solarfonds für Deutschland noch mit hohen Einspeisevergütungen

Kürzung-Einspeisetarif

Bereits ab dem 9. März gilt für neu ans Netz gehende Solaranlagen ein geringerer Einspeisetarif.

Nun ist es also so weit: Das Umwelt- und Wirtschaftsministerium kam zu einem Entschluss zwecks der Solarförderung. Statt dem ursprünglichen Termin, dem 1. Juli, wurde nun der 9. März entschieden, ab dem eine Reduzierung der Solarförderung gelten soll. Die vereinbarten Kürzung finden aber nicht nur früher, sondern auch in stärkerem Ausmaße wie zunächst erwartet statt. Für ab dem 9. März ans Netz gehende Freilandflächen beläuft sich die Tarifkürzung auf 24,7%. Ab dem 1. Mai ist eine weitere monatliche Reduzierung der Fördersätze um konstante 0,15 ct/kWh geplant. Des Weiteren erhält nur noch 90% der erzeugten Energie eine Förderung.

Diese Entscheidung ist für Erneuerbare Energien Fonds auf Basis Solar ein herber Schlag, denn aus jetziger Sicht werden Solarbeteiligungen dadurch nicht mehr lohnenswert sein.

 

Daher ist es empfehlenswert in Solarfonds zu investieren, deren Anlagen bereits vor dem 9. März ans Netz gehen bzw. bereits gingen. Grünes Geld schlägt Ihnen daher vor, in folgende zwei Solar Fonds zu investieren:

 

 

1.) CleanTech Solar 8 :

 

Bei diesem Solarfonds ist der hohe Einspeisetarif für die gesamte Laufzeit über gesichert, da bereits 2011 alle vorhandenen Anlagen des Gesamtportfolios ans Netz gegangen sind. Eine weitere in Planung stehende Anlage in Greiz, welche erst im April diesen Jahres fertig errichtet sein wird, kann aufgrund der jetzigen Beschlüsse hingegen nicht in den Fonds mit aufgenommen werden. Das Restplatzierungsvolumen verringert sich daher auf etwa 3,5 Mio. Euro.

 

 

Alle Informationen zum CleanTechSolar 8

 

2.) SunAsset 3 :

 

Auch bei diesem Solarfonds spielen die Tarifkürzungen keine Rolle. Grund dafür ist, dass Wattner einen Einkaufsfaktor vom 9,1-fachen des Jahresertrages festgelegt hat. Das bedeutet, dass der Fonds allerhöchstens das 9,1-fache der erzielbaren Jahreserträge für den Kauf eine neuen Solaranlage zahlt. Die Folge daraus ist, dass, wenn die Einspeisevergütungen sinken (und dadurch auch die Jahreserträge zurück gehen), sich der Einkaufspreis des Kraftwerks ebenfalls reduzieren muss um gekauft werden zu können.#

 

 

Alle Informationen zum SunAsset 3

Autor: alexb 24. Februar 2012

Nachhaltigkeit spielt bei Immobilien eine immer größere Rolle

nachhaltige immobilien

Immobilieninvestoren setzen immer mehr auf Nachhaltigkeit bei Gebäuden.

Viele nachhaltige Investments enthalten  Immobilien die aufgrund Ihrer Bauweise als besonders nachhaltig gelten. Ob eine Immobilie als nachhaltig anzusehen ist, stellt sich jedoch häuftig als ein Problem heraus, da eindeutige Beurteilungskriterien dafür kaum vorhanden sind. Dies fand die Hamburger Union Investment Real Estate GmbH in Folge einer Investorenumfrage fest. Insgesamt 167 Immobilieninvestoren, welche aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien stammen, wurden dafür befragt. Ausschließlich jedes fünfte Beurteilungskriterium für nachhaltige Gebäude wurde als eindeutig angesehen.

 

Der Umfrage zufolge finden 83% der Befragten, dass der Primärenergieverbrauch eine “besonders wichtige Kennzahl” für die Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden ist. 67% denken das selbe auch über die Lebenszykluskosten. Vorallem deutsche Investoren schenken den Lebenszykluskosten große Aufmerksamkeit. Ersichtlich ist dies anhand einer 80%igen Zustimmung der deutschen Immobilieninvestoren. Frankreich (64% Zustimmung) und Großbritannien (46% Zustimmung) bewerten die Lebenszykluskosten hingegen als nicht so extrem wichtig.

 

Des Weiteren mussten die Umfrageteilnehmer angeben, ob sie die Kennzahlen objektbezogen oder nutzungsbezogen erheben. 74% gaben hierbei Ersteres an und 32% beantworteten mit nutzungsbezogen. Kennzahlen vollständiger Portfolien waren kaum vorhanden. Lediglichlich ein Viertel der Investoren gaben an, die Kennzahlen portfoliobezogen zu erheben.

 

Des Weiteren fand  die Studie heraus, dass nachhaltige Immobilieninvestments sehr gefragt sind in Europa. Laut Angaben der Befragten wollten 60% in naher Zukunft verstärkt in nachhaltige Immobilien investieren. Insbesondere Versicherungen und Pensionskassen sprachen sich dafür aus. Auch Umweltbanken richten ihren Fokus besonders auf nachhaltige Immobilien. Die Modernisierung von Immobilien um diese nachhaltiger zu gestalten besitzt in etwa den selben Stellenwert wie die Neuentwicklung von Green Buildings.