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Sichere Geldanlage 2016: Teil 1 Aktien- und Aktienfonds

Montag, 11. Januar 2016

 

ausblick-2016-nachhaltige-kapitalanlagenIn den Zeiten des historischen Zinstiefs sind Kapitalanleger weiterhin auf der Suche nach sicheren, besser rentierlichen Geldanlagen. Ich möchte deshalb einen Ausblick für die wichtigsten Anlageklassen auf das neue Jahr 2016 geben. Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun:  2012, 2013, 2014 und 2015.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 1 – Sichere Geldanlage in Aktien und Aktienfonds

Das abgelaufene Jahr 2015 hat deutsche Anleger gut abschneiden lassen. Der wichtigste Deutsche Aktienindex DAX  legte um 9,6 Prozent zu – ein ordentliches Plus im Vergleich zu den praktisch null Prozent Zinsen auf den Sparbüchern oder Tagesgeldkonten. Die internationalen Börsen waren in der jeweiligen Landeswährung meist deutlich schlechter – aber, aufgrund der Euro-Abwertung im Jahresverlauf, konnten deutsche Anleger auch mit ausländischen Aktien eine Rendite im Bereich von fünf Prozent erreichen.

 

Hier der Chart des weltweiten, breiten Nachhaltigkeitsindex Dow Jones Sustainability für 2015:

 

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Wertentwicklung in 2015 negativ, aber dank Euro-Abwertung für deutsche Anleger interessant

 

 

Wie alle Indizes hat auch der Dow Jones Sustainability Index bis April / Mai kräftig zugelegt, um dann im weiteren Jahresverlauf nachzugeben. Der August 2015 bot Tage mit extremen Verlusten, die aber im letzten Quartal des Jahres 2015 weitgehend wieder aufgeholt werden konnten.

 

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Wichtig für die weltweiten, also auch für die nachhaltigen, Aktienmärkte sind die Zinsen. Dabei gilt, dass hohe Zinsen eher Gelder der Anleger aus den Aktienmärkten heraus in die Zinsprodukte fließen lassen, also tendenziell nachteilig für die Aktienmärkte sind. Während die Europäische Zentralbank EZB die Zinsen in 2015 niedrig hielt und ein Anleihekaufprogramm installierte, hat die amerikanische Notenbank FED die Zinsen erstmals wieder – sehr moderat – um 0,25 bis 0,5 Prozent angehoben.

 

Wie Ken Fisher im Focus Money schreibt, ist daraus aber kurzfristig nichts Negatives für die Aktien zu erwarten. Seit 1933 hat die erste Zinserhöhung im Rahmen eines Aufschwungs niemals einen Börsencrash ausgelöst. Im Gegenteil: nach der ersten Zinserhöhung hielten die steigenden Börsenmärkte im Schnitt noch weitere 3,3 Jahre an.

 

Ein Börsencrash wird immer von Euphorie oder unvorhersehbaren Großereignissen (z.B. Terror-Anschläge 2001) ausgelöst. Lässt man die Großereignisse weg, da sie ohnehin nicht planbar sind, muss man die Euphorie betrachten. Davon ist an den Aktienmärkten zu Beginn des Jahres 2016 überhaupt nichts zu spüren – ausgelöst durch erneute China-Ängste waren die ersten Handelstage des Jahres deutlich negativ. Die Folge: keine Euphorie, kein Börsencrash. Aktienkurse steigen entlang der Mauer der Angst.

 

Fazit: Auch im 5. Jahr nach der negativen Aktienjahr 2011 bleiben die Aussichten für Aktien und Aktienfonds in Takt. Es gibt weiterhin billiges Geld der Zentralbanken und von Aktien-Euphorie, die regelmäßig vor großen Kurszusammenbrüchen auftritt, ist nichts zu spüren.

 

Innerhalb unserer Musterdepots sehen wir die Entwicklung wie folgt:

 

Wasserinvestments: Hersteller von Meerwasserentsalzungsanlagen, Wasserfiltern oder Rohrleitungssystemen bleiben weiterhin wichtig, um das globale Wasserproblem zu lösen. Nach dem Zuwachs unseres Wasserdepots von 6,1 Prozent in 2015 sollte auch 2016 ein ordentliches Jahr auf gleichem Niveau für Wasserinvestments werden.

 

 

Holzinvestments: Das Musterdepot Holz konnte mit einem Zuwachs von 2,3 Prozent in 2015 aufwarten. Damit wurden die hohen Zuwächse der Vorjahre nicht erreicht. Die langfristigen Perspektiven für diesen Natur-Werkstoff bleiben sehr positiv, der Ausblick auf 2016 ist durchschnittlich.

 

 

Erneuerbare Energien (Sonne-Musterdepots): Die auf nachwachsenden Energien spezialisierten Musterdepots Sonne zeigten sich nach schwächeren Vorjahren von Ihrer Sonnenseite: plus 8 Prozent am Ende des Jahres 2015 wurden erreicht. Die Beschlüsse der Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 sollten für die langfristig steigende Kurse sorgen. Wir bleiben auch für 2016 optimistisch.

 

 

Klimaschutz: Mit einer weniger starken Konzentration auf die Erneuerbaren Energien, dafür auch mit Anbietern von Dämmstoffen oder Infrastrukturprojekten, bleiben die Klimaschutz-Depots für die meisten Anleger attraktiver als die Sonne-Depots. Die Wertentwicklung in 2015 erreichte 9,25 Prozent. Ähnlich wie bei den Sonne Musterdepots sollten auch die Klimaschutz-Depots ein gutes Jahr 2016 vor sich haben.

 

 

Nachhaltiger Vermögensaufbau (Wachstums-Depots): Die Wachstums-Depots setzen auf nachhaltige Unternehmen aller Branchen weltweit. Nach einem ordentlichen Jahr 2015 mit einem Plus von 6,6 Prozent sollte auch 2016 ein moderates und ansehnlich positives Ergebnis erreicht werden. Denn besonders für diese breit anlegenden Lösungen gelten die Ausführungen von oben: ein Crash-Grund ist nicht in Sicht, Aktien werden 2016 wohl überzeugen.

 

 

 

Was ist nun mein Tipp für das Jahr 2016 – Klicken Sie hier und kommen Sie direkt zu meinem aussichtsreichsten 2016-Tipp!

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sichere Geldanlage 2014 – Teil 1 Aktien und Aktienfonds

Montag, 13. Januar 2014

 

Wie jedes Jahr möchte ich auch 2014 einen Ausblick auf die einzelnen Anlageklassen geben. Die Einschätzungen von mir in den letzten Jahren waren gut zutreffend (Ausblick 2012, Ausblick 2013), aber trotzdem bleibt es ein Blick in die Glaskugel. Ich möchte ihn trotzdem wagen, denn in Zeiten historisch niedriger Zinsen ist die (hoffentlich nachhaltige) Geldanlage außerhalb der Sparbücher wichtiger als je zuvor.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds 
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

 

 

Teil 1 – Sichere Geldanlage in Aktien und Aktienfonds

 

Nachhaltige Aktien und Aktienfonds hatten in 2013 das erwartet gute Jahr. Rund um den Globus konnten die nachhaltigen Indizes kräftig zulegen, wie man an den Charts gut erkennen kann:

 

 

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Nachhaltige Börsenindizes: in 2013 überall kräftig zugelegt.

 

 

Nach dem Einbruch 2011 konnten mit 2012 und 2013 nun 2 Jahre in Folge gute Gewinne erzielt werden. Da historisch gesehen in 4 Börsenjahren üblicherweise 1 Abschwung-Jahre dabei ist, steigen die Risiken in 2014 zwar, es könnte jedoch auch nochmal ein gutes Börsenjahr werden. Langfristig bleiben breit aufgestellte Aktienfonds eine sichere Geldanlage.

 

Wichtig dazu ist die Frage, wie viel Geld ist vorhanden das an den Aktienmärkten investiert werden kann. Hier ist im Moment noch ausreichend Liquidität vorhanden, denn die Notenbanken weltweit bieten niedrige Zinsen und kaufen weiterhin Staatsanleihen in großem Maße auf. Allerdings hat die wichtigste Notenbank FED in den USA gegen Ende 2013 angekündigt, das Anleihe-Kaufprogramm allmählich und sanft zurückfahren zu wollen. Statt jeden Monat für 85 Milliarden US-Dollar Anleihen zu kaufen hat sie die Rate auf immer noch hohe 75 Milliarden gekürzt. Im Moment ist also noch weiterhin ausreichend Liquidität vorhanden, das an den Aktienmärkten investiert werden kann und die Kurse in die Höhe treibt.

 

Die nächste wichtige Frage ist, ob Aktien mittlerweile zu teuer sind. Wichtigster Gradmesser hierfür ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), also die Antwort auf die Frage, den wievielfachen Jahresgewinn man für die Zahlung einer Aktie bereit ist zu investieren. Bei hohen KGV’s spricht man von einem “teuren Markt”, bei niedrigen KGV’s von einem “billigen Markt” – bei dem es sich zu kaufen lohnt. Wie die Grafik von boerse.de zeigt, liegt der DAX aktuell mit einem KGV von 13,58 (Stand 13.1.2014) noch unter seinem langjährigen Durchschnitt. Die Märkte sind zwar nicht mehr besonders billig, aber auch weit von einer Überhitzung oder einer Blase entfernt. Hier droht also zumindest in den nächsten Monaten noch keine Gefahr.

 

Fazit: Die Märkte sind am steigen und folgen einem Aufwärtstrend, es ist ausreichend Liquidität vorhanden und die Aktien sind fair bepreist. Zumindest für die nächsten Monate sollten die Kurse also weiter nach oben gehen. Lediglich die allenthalben vorhandene, vielleicht zu gute Stimmung könnten die Aufstieg bremsen. Denn wenn alle gute Stimmung haben, sind alle investiert, und dann gibt es keine neuen Käufer mehr. Der Markt kippt.

 

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Innerhalb der unserer Musterdepots sehen wir die Entwicklung wie folgt:

Wasserinvestments: Bleiben attraktiv. Nach 21,81% Wertentwicklung unserer Musterdepots im letzten Jahr auch für 2014 ein Favorit.

 

Holzinvestments: Hatten mit +11,1% ein gutes, aber kein überragendes Jahr 2013. In 2014 möglicherweise wieder auf der Überholspur.

 

Erneuerbare Energien (Sonne-Musterdepots):  Im Mittel 19,7% im vergangenen Jahr. Die Branche könnte die Konsolidierungsphase 2014 komplette überwinden. Musterdepots im Bereich “Sonne” bleiben aber spekulativ.

 

Klimaschutz: Wir letztes Jahr vorhergesagt ist meist ein “Klimaschutz”-Musterdepot sinnvoller als die enge, nur auf Erneuerbare Energien spezialisierten Auswahl der “Sonne”-Musterdepots. Letztes Jahr 21,6% und für 2014 eine positive Prognose. Sie sollten den Markt schlagen können.

 

Nachhaltiger Vermögensaufbau (Wachstums-Depots): Die Alleskönner unter den Musterdepots bieten in den Abstufungen Sicherheit, Standard und Wachstum Zuwächse in der Größenordnung wie 2013 (Sicherheit: 2,4%, Balance: 11,7%, Wachstum: 15,9%). Nur das “Sicherheitsdepot” hatte unter schwachen Anleihemärkten zu leiden und könnte 2014 etwas bessere Leistungen zeigen.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.