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Serie: Element Wasser – Das unentbehrliche Lebenselixier

Dienstag, 17. Oktober 2017
Zusammenfassung: Die vier klassischen Elemente Erde, Luft, Wasser und Feuer haben alle einen wichtigen Anteil am Kreislauf des Lebens. Aber kaum ein anderes Element wird so stark mit dem Leben an sich in Verbindung gebracht, wie das Wasser. Dabei übernimmt das erfrischende Element vielfältige Aufgaben für Mensch, Natur und Klima.

 

 

Der blaue Planet.

Die Erde, der blaue Planet. Bilder aus dem Weltall üben eine hohe Faszination aus. Schließlich relativieren sie die scheinbare Wichtigkeit von den Dingen des Alltags und geben einen Blick auf das Große und Ganze. Der Blick von oben zeigt auch deutlich – die Erde ist zu 71 Prozent von Wasser bedeckt. Damit ist das Element Wasser eine der spezifischen Besonderheiten unseres Planeten und mit eines der grundlegenden Voraussetzungen unseres Seins

 

Mit seinem Wasseranteil ist der Menschkosmisch gesehen – dem Planeten Erde sehr ähnlich, denn auch der menschliche Körper besteht zu mehr als zwei Dritteln aus Wasser.

 

Der griechische Philosoph Thales von Milet ging davon aus, dass alles Leben auf der Erde seinen Ursprung im Wasser habe. Im dritten Teil unserer Serie „In die Lebensgrundlagen investieren“ betrachten wir daher heute das Element Wasser.

 

 

Alles fließt

Erfrischende Kraftquelle!

Wasser steht symbolisch für den Fluss des Lebens. Der antike Philosoph Heraklit erklärte mit seinem Ausspruch „panta rhei“, dass dieser Fluss in ständiger Bewegung und Veränderung sei. Auch in den Schöpfungsgeschichten vieler Kulturen spielt das Wasser eine wichtige Rolle.

 

Bereits die Sumerer beschrieben im Gilgamesch Epos eine große Sintflut, die sich später auch im Alten Testament findet. Schon der Begriff der Schöpfung legt die Nähe zum Element Wasser nahe. Viele Religionen sehen Wasser als Inbegriff des körperlichen und geistigen Lebens. Entsprechend spielen Quellen, Flüsse und Meere eine tragende Rolle bei den unterschiedlichen Riten, denn Wasser steht für Reinigung und Erneuerung. Beispiele hierfür finden sich im rituellen Bad im Ganges bei den Hindus. Das Judentum kennt das Bad in der Mikwe. Im Islam gibt es die Waschung vor dem Gebet. Im Christentum wird durch die Taufe mit Wasser die Aufnahme in die Kirche vollzogen.

 

In der Esoterik steht Wasser sinnbildlich für die Seele, innere und unbewusste Gefühle, Träume und Fantasien. Ist das Element Wasser bei einem Menschen gut ausbalanciert, treten positive Eigenschaften wie Kreativität und Urvertrauen hervor. Ein Zuviel an Wasser führt dagegen zu Passivität und Selbstmitleid. Quellen und Flüsse gelten dabei als Kraftorte, aus denen Energie geschöpft werden kann.

 

 

Wasserstoff – die Nummer eins der Elemente

Die moderne Naturwissenschaft kennt kein Element Wasser. Wasser (H2O) ist hier vielmehr die chemische Verbindung von zwei Atomen des Elementes Wasserstoff (H) mit einem Atom Sauerstoff (O) . Dieses Wassermolekül ist in Form eines Tetraeders aufgebaut, auch Symbol des philosophischen Elements Wasser. Aber auch im streng wissenschaftlichen Periodensystem der Elemente nimmt Wasserstoff mit der Ordnungszahl 1 eine herausragende Rolle ein.

 

Die chemische Verbindung Wasser ist bei Zimmertemperatur flüssig. Aber auch die beiden anderen Aggregatzustände sind den Menschen seit langer Zeit bekannt. Bei Null Grad Celsius gefriert Wasser zu festem Eis, bei 100 Grad Celsius wird Wasser als Dampf gasförmig.

 

 

Erfolgsgeschichte Mensch und Wasser

Wasser ist eine wichtige Lebensgrundlage für Mensch und Natur. Dabei stillt Wasser nicht nur den Durst, sorgt für gutes Wachstum in der Landwirtschaft und tränkt Tiere. Wasser steht auch für Verbindung und Kommunikation. Wasserstraßen verbinden Handelszentren und schaffen wichtige Voraussetzungen für die Industrie.

 

Dabei sieht sich der Mensch seit Jahrtausenden der Problematik des Zuviel und Zuwenig an Wasser ausgesetzt. Denn genauso wie Dürren zu Missernten und Hungersnöten führen, bedrohen Hochwasser die Lebengrundlagen und vernichten Ernten. Mensch und Wasser stehen also in einer uralten Beziehung, die Wohlstand und Vernichtung eng aneinander rückt.

 

 

Wassermangel – altes Problem mit neuen Dimensionen

Nur ein Bruchteil des Wasserbedarfs weltweit entfällt auf die Trinkwasserversorgung. Ein großer Teil des Wasserbedarfs wird in der Industrie verbraucht. In Deutschland beträgt – ohne den industriellen Verbrauch – der durchschnittliche Wasserbedarf rund 130 Liter pro Einwohner und Tag. Davon entfallen jedoch nur rund zwei Liter auf Speisen und Getränke. Der übrige Wasserverbrauch entfällt auf Duschen, Toilettenspülungen, Waschmaschinen und weitere Haushaltsgeräte. 130 Liter erscheinen auf den ersten Blick gar nicht so viel – zumal viele Haushaltsgeräte immer sparsamer arbeiten und der bewusste Umgang mit Trinkwasser generell ein Teil des kollektiven Umweltbewusstseins ausmacht. Im weltweiten Vergleich sieht der Umgang mit dem Element Wasser jedoch etwas anders aus.

 

Wassermangel bedroht das Leben vieler Menschen.

Aktuell sind rund vier Milliarden Menschen von Wasserknappheit betroffen. Das bedeutet, dass etwa zwei Drittel der Weltbevölkerung mindestens einen Monat im Jahr unter Wassermangel leiden. Bis zu 2,9 Milliarden verfügen zwischen vier und sechs Monaten nicht über ausreichende Wassermengen. Eine halbe Milliarde Menschen ist permanent unzureichend mit Wasser versorgt. In der Folge sterben immer mehr Menschen aufgrund des Wassermangels beziehungsweise aufgrund des mangelhaften Zugangs zu sauberem Trinkwasser.

 

 

Trinkwasser – ein Menschenrecht

Seit 2010 wurde der Zugang zu sauberem Wasser von den Vereinten Nationen als eigenständiges Menschenrecht anerkannt und hat das Thema damit noch einmal stärker in das globale Bewusstsein gerückt.

 

Die Erde ist zwar zum größten Teil von Wasser bedeckt, jedoch lediglich drei Prozent davon ist Süßwasser und nur ein Prozent steht als Trinkwasser zur Verfügung. Die ausreichende Versorgung der Weltbevölkerung mit sauberem Trinkwasser und dem Zugang zu sanitärer Grundversorgung ist eine der größten Herausforderungen der Zeit und eines der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, die bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden sollen.

 

Ob diese Ziele wirklich erreicht werden, ist derzeit zweifelhaft, denn der Zugang zu Trinkwasser wird gerade in den armen Ländern des Südens immer schwieriger. Dabei spielen unterschiedliche Faktoren gemeinsam eine tragende Rolle. Zum einen graben multinationale Konzerne vor Ort – im wahrsten Sinne des Wortes – den Menschen das Wasser ab. Zum anderen führen klimatische Veränderungen zu Versteppungen und Dürren ganzer Landstriche. In einigen Teilen der Welt verseucht auch der chemische Abbau von Bodenschätzen das Grundwasser.

 

Eine Entwicklung, der entgegengewirkt werden muss. Neben vielen internationalen Hilfsorganisationen, wie beispielsweise der Welthungerhilfe, macht sich auch seit rund zehn Jahren die Hamburger Initiative Viva con Agua  für „Wasser für alle“ stark. Durch eine forcierte Präsenz auf Festivals, Konzerten und Sportevents ist es dem jungen Verein in kurzer Zeit gelungen, das weltweite Wasserproblem vor allem bei jungen Menschen erfolgreich zu platzieren.

 

 

Einfluss des Wassers auf das globale Klima

Die Klimakrise bringt auch die Ozeane in Gefahr.

Der Einfluss des Wassers auf das Wetter ist weithin bekannt. Schließlich werden die jeweiligen Meeresströmungen in nahezu jedem Wetterbericht erwähnt – so sorgt beispielsweise der Golfstrom für das angenehme Klima Mitteleuropas.

 

Welche Rolle spielt jedoch das Element Wasser bei der langfristigen Entwicklung des globalen Klimas? Hier ist der Einfluss der Weltmeere von Bedeutung, denn ein großer Teil der menschlich verursachten CO2-Emissionen wurde in den Ozeanen gespeichert. Die enormen Mengen an Treibhausgasen – Wissenschaftler gehen von rund 140 Milliarden Tonnen CO2 seit Beginn der Industrialisierung aus – haben jedoch dazu geführt, dass diese riesigen Speicher mittlerweile voll sind.

 

Verstärkt wird das Problem durch die steigende Erwärmung der Erde, die auch zu einem Temperaturanstieg der Meere führt. Denn das erwärmte Meerwasser kann das gebundene Kohlendioxid schlechter halten. Die Folge: Das einst gebundene CO2 entweicht, steigt in die Atmosphäre und verstärkt so den Treibhauseffekt.

 

Ein weiterer Effekt, der sich kaum noch von der Hand weisen lässt: Die Erwärmung der Ozeane bedingt das wachsende Auftreten extremer Wirbelstürme. Darüber hinaus führt ein Anstieg der Temperaturen in den Ozeanen bereits seit einiger Zeit zu einer Veränderung des gesamten marinen Ökosystems.

 

Die Auswirkungen sind dabei extrem vielfältig und stehen in unzähligen Abhängigkeiten zueinander. So zerstört die Versauerung der Meere riesige Korallenriffe. Auch die Lebenswelt der Fische, Meeressäuger und –vögel verändert sich rapide. Damit geht eine große Anzahl an Tier- und Pflanzenarten unwiederbringlich verloren.

 

 

Wasser schützen – Wasser nutzen

Wasserkraft – natürliche Energien nutzen.

Die Bedeutung des Wassers für unser Leben ist zwar generell bekannt, doch der Schutz von der Meere, des Grund- und Trinkwassers muss weiter voran gebracht werden. Bereits seit 25 Jahren macht der „Tag des Wassers“ am 22. März weltweit auf die existenzielle Bedeutung des Elementes aufmerksam. Genauso lange schon gibt es den „Tag des Meeres“ am 8. Juni, der einmal mehr auf die Besonderheiten dieses besonderen Lebensraums hinweist.

 

Damit diese Aktionstage nicht zu Gedenktagen werden, ist jedoch Handeln angesagt. Ein effektiver Schutz des Wassers besteht auch in der nachhaltigen und sinnvollen Nutzung des nassen Elementes.

 

Gerade im Bereich der sauberen und klimafreundlichen Energiegewinnung, kann Wasser – als kraftvolles Element – einen wichtigen Beitrag leisten. Denn Wasserkraftwerke sind ein wichtiger Teil im Mix Erneuerbaren Energien und basieren auf einer bekannten und bewährten Technologie. Ein wichtiger Vorteil besteht außerdem in der kostengünstigen, gleichmäßigen und effizienten Energieproduktion der Anlagen. Durch einen modernen und umweltbewussten Aufbau der Wasserkraftanlagen, ist darüber hinaus der Eingriff in die Natur sehr gering. Besonders in Norwegen und in der Schweiz wird die Energie aus Wasser genutzt.

 

 

Die etwas andere Art des Wassersparens

Wassersparen bedeutet nicht nur, den Wasserhahn immer wieder gut zuzudrehen, sondern auch, den Geldhahn zu öffnen. Denn wer regelmäßig in Unternehmen aus dem Bereich Wasser investiert, wird schnell feststellen, dass „steter Tropfen den Stein höhlt“. Denn bereits ab monatlich 100 Euro können Anleger bei einer mittleren Laufzeit von mindestens acht Jahren von hohen Renditen profitieren. Genauso ist auch die einmalige Anlage ab 5.000 Euro möglich.

 

Dabei unterliegen alle Unternehmen in Musterdepot Wasser strengen ethischen und ökologischen Kriterien. Das angelegte Geld fließt in rund 150 Wasser-Unternehmen, wie beispielsweise Anbieter von Meerwasserentsalzungsanlagen sowie vielfältige Zulieferer und Produzenten aus den Bereichen Wasseraufbereitung, – reinigung und –einsparung.

 

Grünes Geld,  erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen, bietet mit dem Einmalsparen beziehungsweise dem Sparplan Wasser ein Investment, das sich für Anleger, Umwelt und Klima gleichermaßen auszahlt.

 

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PS: Übrigens setzt auch die Grünes Geld Vermögensverwaltung (ab 50.000 Euro Anlagevolumen) einen Schwerpunkt auf das Thema Wasser.

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

Serie: Element Luft – Unsichtbar und dennoch wirkungsvoll

Dienstag, 10. Oktober 2017
Zusammenfassung: Luft ist – neben Erde, Feuer und Wasser - eines der klassischen vier Elemente. Luft steht für Schnelligkeit, Flexibilität und Erneuerung. Eigenschaften, die auch in der modernen Energiewirtschaft genutzt werden. Als Windenergie spielt das lebenswichtige Element eine tragende Rolle in der Energiewende.

 

 

Das Element Luft steht für Leichtigkeit und Offenheit.

„Von Luft allein kann man nicht leben!“, so lautet ein altes Sprichwort. Quintessenz dieser bodenständigen Lebensweisheit ist, dass das Element Luft – unsichtbar und unfassbar, niemanden ernähren kann. Der Verfasser dieses Sprichwortes hängt also eher dem Element Erde an, das wir in unserer kleinen philosophischen Serie zu den vier Elementen in der vergangenen Woche behandelt haben.

 

Sicher ist Luft allein zum Leben zu wenig – doch ohne Luft geht es definitiv nicht. Weder spirituell noch wissenschaftlich. Denn zum einen bildet das ausbalancierte Zusammenspiel der Elemente und ihrer unterschiedlichen Eigenschaften die Basis allen Seins. Selbst der griechische Philosoph Anaximenes von Milet, der Luft als Urstoff allen Seins sah, räumt die Bedeutung und Wichtigkeit der anderen Elemente in seinen Betrachtungen mit ein. So entstanden in seiner Gedankenwelt die Elemente Erde (Gestein), Feuer und Wasser aus der Luft.

 

Zum anderen ist die Luft als Atemluft eine unabdingbare Grundlage des biologischen Lebens. Bereits in der christlichen Schöpfungsgeschichte haucht Gott Adam den „Odem des Lebens“ ein und machte ihn so zum Menschen.

 

 

Es liegt was in der Luft

Luft ist unsichtbar, hinterlässt aber Spuren.

Streng wissenschaftlich gesehen ist Luft ein sehr ungenauer Ausdruck. Im Allgemeinen bezeichnet Luft das Gasgemisch unserer Erdatmosphäre. Damit besteht das philosophische Element Luft zum größten Teil aus dem chemischen Element Stickstoff – immerhin rund 78 Prozent – und zu einem kleineren Teil aus dem Element Sauerstoff (rund 21 Prozent). Den Rest machen Edelgas, Kohlenstoffdioxid und Spuren anderer Gase aus. Ohne dieses Gasgemisch ist kein Leben möglich.

 

Umgangssprachlich steht Luft jedoch auch schlichtweg für Wind. Frische Luft und frischer Wind sorgen Bewegung und Veränderungen in der Natur. Dabei entstehen Winde durch die unterschiedlichen Temperaturen in den Luftschichten. Etwa, weil die Sonneneinstrahlung die Erde unterschiedlich erwärmt. Entsprechend strömt beispielsweise heiße Luft vom Äquator zu den kälteren Polen. In Küstengebieten entstehen am Morgen Winde durch die wärmere Landluft, die aufsteigt und in deren Lücke die kühlere Seeluft strömt. Am Abend dreht sich dieser Effekt um, dann weht der Wind vom Land in Richtung Meer, wo sich die Luft wieder über dem Wasser abkühlt.

 

 

Die Leichtigkeit des Seins

Die grundlegende Bedeutung der Luft für das Leben auf der Erde und die natürlichen Kreisläufe der Winde, machen Luft zum Element der Flexibilität, Schnelligkeit und Veränderung. In der mittelalterlichen Alchemie wurde dem Element Luft das Metall Quecksilber beigeordnet, das einzige im natürlichen Zustand flüssige Metall, das auf seine Umgebungstemperatur rasch reagiert.

 

Das Element Luft steht in der vier-Elementen-Theorie für Leichtigkeit, Flüchtigkeit und Beweglichkeit. Was wie Anforderungen an moderne Manager klingt, hat aber auch Schattenseiten. Denn die Kehrseite steht für Unzuverlässigkeit und Sprunghaftigkeit. Der sprichwörtliche Luftikus steht noch immer für eine besonders leichtsinnige Person.

 

Wer sich jedoch im Wind treiben lässt, sieht viel von der Welt, erhält auch einen Blick aus einer anderen Perspektive und steht ständig in immer neuem Kontakt und Austausch mit Welt. Dem entsprechend ist Luft auch das Element der Kommunikation. Wenn das Luftelement im Menschen ausbalanciert ist, so die kosmische Philosophie, verfügen Menschen über Lernfähigkeit, Offenheit und einen wachen Geist. Veränderungen werden dann positiv und als Chance wahrgenommen. „Luftmenschen“ erleben eine Leichtigkeit des Seins, sind humorvoll und ausgeglichen mit sich und der Welt.

 

Ein schlecht ausbalanciertes Luftelement führt dagegen zu Reiz- und Informationsüberflutung sowie Haltlosigkeit und muss erst wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

 

 

Frei wie der Wind

Das Luftwesen Adler ist in vielen Kulturen Wappen- und Symboltier.

Das Element Luft übt auf Menschen eine besondere Faszination aus, denn während Laufen und Schwimmen für viele Menschen möglich ist, ist selbst fliegen zu können ein Menschheitstraum, der nur mit aufwändigen technischen Hilfsmitteln in der Moderne möglich wurde.

 

Daher beflügeln fliegende Luftwesen seit Urzeiten die Phantasie der Menschen. Angefangen bei den Luftgeistern der griechisch-römischen Mythologie, über die Engel im Christentum bis hin zu den Feen und Elfen des Volksglaubens, die an Faszination kaum eingebüßt haben. Luftwesen standen auf der Seite des Guten und der Natur. Standen Menschen in Notlagen bei und waren teilweise auf für die Phänomene der Lüfte, also Stürme und Unwetter, verantwortlich.

 

In vielen Kulturen übernahmen auch Vögel – als natürliche Wesen der Lüfte – die Verbindung zwischen Menschen und Geister- oder Götterwelt. So standen die beiden Raben Odins bei den Germanen für Weisheit, bei vielen Stämmen der Ureinwohner Nordamerikas wurde der Adler als Totemtier verehrt. Seine majestätische Erscheinung hat den Adler bis in die heutige Zeit zu einem weitverbreiteten Wappentier und einem Symbol von Freiheit und Unabhängigkeit gemacht.

 

 

Der Traum vom Fliegen

Die Kehrseite der grenzenlosen Freiheit: enorme CO2-Emissionen.

Der alte Menschheitstraum, sich frei wie ein Vogel in die Lüfte zu erheben, ist mittlerweile Realität geworden. Flugverkehr ist aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Die Schattenseite dieser Entwicklung, sind die enormen Mengen der klimaschädlichen Abgase durch die Verbrennung von Flugbenzin. Besonders fatal: die Auswirkungen dieser Emissionen sind in Flughöhe rund dreimal größer als am Boden. Damit wird der Treibhauseffekt entsprechend vergrößert.

 

Mittlerweile beträgt der Gesamtanteil des Flugverkehrs an der globalen Erwärmung immerhin bereits 5 Prozent, die Wachstumsraten entwickeln sich dabei jedoch rasant nach oben: in den vergangenen 25 Jahren haben sich die CO2-Emissionen durch den Flugverkehr bereits verdoppelt.

 

Getragen wird diese Entwicklung zum einen durch einen veränderten Lebensstil. Kurzreisen mit dem Flieger sind sehr viel billiger und – damit auch für viele Menschen – erschwinglicher geworden.

 

Darüber hinaus hat auch der Frachtverkehr mit dem Flugzeug stark zugenommen: Rund 30 Millionen Tonnen Fracht – häufig exotische Früchte – werden pro Jahr auf dem Luftweg befördert.

 

 

Fossile Energien sorgen für „dicke Luft“

Das Beispiel des zunehmenden Flugverkehrs zeigt, das Element Luft eröffnet Möglichkeiten und beflügelt Erfindergeist. Gleichzeitig gerät das Element Luft eben durch diese Entwicklungen auch zunehmend in Gefahr.

 

Denn der massenhafte Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) sorgt zunehmend für „dicke Luft“ in der Erdatmosphäre. Zwar ist CO2 wichtig als Kohlenstofflieferant für die Photosynthese und damit für das Pflanzenwachstum, jedoch hat der hohe Verbrauch fossiler Brennstoffe seit der Industrialisierung dazu geführt, dass der Kohlendioxidgehalt in der Erdatmosphäre um mehr als 40 Prozent zugenommen hat. Die hohe CO2-Konzentration zeichnet für den Anstieg der globalen Erderwärmung verantwortlich.

 

Das besondere am Element Luft ist jedoch, dass es selbst auch einen Weg vorgibt, dem anthropogenen – als von Menschen verursachten – Treibhauseffekt entgegenzuwirken. Die Lösung: die konsequente Nutzung Erneuerbarer Energien, in diesem Falle der Windenergie.

 

 

Frische Luft sorgt für Veränderung

Windkraftanlagen nutzen die positive Energie der Luft.

Windkraftanlagen bringen eine frische Brise in den Energiemarkt. Denn obwohl die Energiewende in Deutschland eine beschlossene Sache ist, muss die Infrastruktur zur Gewinnung von sauberem, sicheren und klimafreundlichem Strom noch weiter leistungsfähig ausgebaut werden.

 

Windenergie spielt dabei im Mix der erneuerbaren Energieträger eine herausragende Rolle. Denn keine andere Art der Energiegewinnung blickt auf eine so lange Geschichte zurück. Die Kraft aus den Lüften wird bereits seit Jahrtausenden genutzt, um die Arbeit zu erleichtern. Dabei halten die Kräfte der Luft die Flügel der Windmühlen unablässig in Bewegung.

 

Eine bewährte Technologie also, die sich in den letzten Jahrhunderten immer weiter verfeinert hat. Die Windräder wurden immer effizienter, größer und höher. Die gewonnene Energie kann gespeichert und in die immer leistungsfähigeren Netze eingespeist werden.

 

Damit wird Luft wieder seinen Elementen-Eigenschaften gerecht und sorgt für Verbindung und Kommunikation. Durch die umweltfreundliche Art der Stromerzeugung, steht Luft auch weiter für Naturnähe und hilft dabei, die globalen Klimaschutzziele zu erreichen.

 

Aber nicht nur die Bewahrung von Umwelt und Klima sind überzeugende Argumente für die Windenergie. Sie ist darüber hinaus auch extrem kostengünstige Art der Energiegewinnung. Und eine erfolgreiche dazu: Aktuell sichern rund 28.000 Windkraftanlagen bereits 14,5 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland. Dabei ist das enorme Potenzial dieser Art der Energiegewinnung noch längst nicht ausgeschöpft. Laut einer Untersuchung des Umweltbundesamtes sind in Deutschland rund 14 Prozent der Landfläche für den Aufbau und Betrieb von Windenergieanlagen geeignet. Nach einer Berechnung der Agentur für Erneuerbare Energien, können bereits auf 0,75 Prozent Landfläche gut zwanzig Prozent des deutschen Strombedarfs erzeugt werden. Eine hundertprozentige Abdeckung des nationalen Energieverbrauchs ist also theoretisch möglich. Auch in der Praxis zeigt sich eine hohe Akzeptanz der Windkraft als Energielieferant. Mögliche Schwankungen in der Energieproduktion durch windärmere Zeiten können durch den Mix der Erneuerbaren Energien leicht ausgeglichen werden. Auch hier zeigt sich, dass eine Ausbalancieren der unterschiedlichen Kräfte – zu einem optimalen Ergebnis führen.

 

Da Windräder vergleichsweise wenig Fläche verbrauchen – schließlich spielt sich die Energiegewinnung in luftigen Höhen ab – kann gleichzeitig an den Standorten auch Landwirtschaft betrieben werden. Ein weiteres Plus, denn auch das Element Erde findet hier seine Berechtigung.

 

 

In Windräder investieren, statt Luftschlösser bauen

Das Element Luft beflügelt den Ausbau der Windenergie und sorgt für eine saubere Umwelt und ein gesundes Klima. Wer sich dem Element Luft verbunden fühlt und die Erdatmosphäre nachhaltig erhalten und schützen will, sollte keine Luftschlösser bauen, sondern lieber in Windparks investieren.

 

Denn Windenergie ist nicht nur eine intelligente Art der Energiegewinnung, sondern auch eine attraktive Art der Geldanlage. Begünstigt durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), zählen Investments in Windenergie in Deutschland zu einer hocheffizienten Assetklasse.

 

Dabei bieten sich vielfältige Möglichkeiten der nachhaltigen Geldanlage. Bereits ab 100 Euro monatlich eröffnet das Klima Monatssparen die Möglichkeit, am Erfolg der erneuerbaren Energien mitzuwirken und zugleich davon zu profitieren. Ab 5.000 Euro ist darüber hinaus die Klima Geldanlage möglich.

 

Noch unmittelbarer ist jedoch die Beteiligung an einem Windenergieprojekt. Durch die Investition in einen Sachwert aus dem Bereich der Windenergie haben Anleger sind Anleger direkt in den Ausbau dieser Energiequelle einbezogen.

 

Grünes Geld, erfahrener Anbieter von Investments im Bereich der Erneuerbaren Energien, verfügt über ein breites Angebot von Windprojekten. Außerdem halten die Experten in Sachen nachhaltiger Investments rund 300 weitere interessante Geldanlagen bereit, die eine sinnvoll ökologisch und sozial Wirkung erzielen.

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Serie: In die Lebensgrundlagen investieren – Element Erde

Mittwoch, 04. Oktober 2017
Zusammenfassung: Die klassischen vier Elemente Erde, Luft, Feuer und Wasser bilden die Grundlagen des Lebens. Auch wenn die Vier-Elementen-Lehre gegenüber der modernen Wissenschaft stark vereinfacht, bildet sie die Grundprinzipien der Natur ab. Auch bei der Betrachtung nachhaltiger Entwicklung und der Planung sinnvoller Investitionen können sie ein Wegweiser sein.

 

 

Die klassischen vier Elemente.

Erde – Luft – Feuer – Wasser – seit der griechischen Philosophie werden diese vier Elemente als Grundlage unseres Seins betrachtet. Sie stehen für die Kräfte des Lebens und die glühend und verzehrend, flüssig, gasförmig oder fest sind.

 

Auch wenn diese Prinzipien heute sehr spirituell und wenig rational erscheinen, bildet die Gedankenwelt der Vier-Elemente-Lehre die Grundlage der modernen Naturwissenschaften.

 

 

Entstehung der Vier-Elemente-Lehre

Vor der Lehre der vier Elemente, die in ihrem Zusammenwirken das Leben bestimmen, stellten verschiedene griechische Philosophen vor rund 2500 Jahren Theorien darüber auf, welche Kraft beziehungsweise welcher Urstoff der bestimmende sei.

 

Thales von Milet stellte die These auf, dass alle Stoffe nur ein Aspekt des Urstoffs Wasser sei. Seiner Ansicht nach, war die Erde eine flache Scheibe, die auf einem großen Meer schwimmt. Auch oberhalb des Himmelsgewölbe, so Thales, sei Wasser.

 

Dem entgegen stand die Theorie des Philosophen Anaximenes, der die Luft als Urstoff definierte, aus dem die Elemente Wasser und Erde erste entstehen würden.

 

Dagegen wandte sich Heraklit, der Feuer zum Urstoff erklärte. Schließlich sei Feuer wandelbar und veränderlich, genauso, wie sich im Universum alles in ständiger Veränderung befinde.

 

Während sich diese Philosophen noch über einen Urstoff stritten, bezog der Naturphilosoph Empedokles alle Elemente in seine Betrachtung mit ein und löste sich von der Urstoff-Theorie, die seiner Meinung nach nur die unterschiedlichen Zustände eines Stoffes – die Aggregatzustände – beschreiben. Er erklärte die vier Elemente als die Grundsubstanzen, aus denen – je nach Mischung – die Vielfalt aller existierenden Stoffe entstehen. Diese Idee bildete die Grundlage des Periodensystem der Elemente in der modernen Chemie.

 

Die Gedankenwelt der griechischen Philosophen bezog zwar vielfältige naturwissenschaftliche Betrachtungen mit ein, ebenso wichtig war jedoch auch die geistige Komponente.

 

So ordnete Empedokles den vier Elementen Gottheiten zu. Entsprechend der griechischen Götterwelt, wurden den Elementen die besonderen Eigenschaften der jeweiligen Gottheit zugeschrieben.

 

  • Das Element Feuer steht für Zielstrebigkeit und Ehrgeiz.
  • Das Element Wasser symbolisiert Nachgiebigkeit und Sanftheit.
  • Das Element Luft steht für Flexibilität und Veränderung.
  • Das Element Erde steht für Beständigkeit und Starre.

 

Entstehung eines komplexen Systems

Unsere Erde – ein fragiles Zusammenspiel der Elemente.

Die Vier-Elemente-Lehre wurde in der Folgezeit von Philosophen stetig weiterentwickelt und fand auch Einzug in andere Disziplinen. So sah beispielsweise die klassische Medizin Krankheit als Ungleichgewicht der Elemente, eine Annahme, die sich in der modernen alternativen Heilung wiederfindet.

 

In der Alchemie wurde den Elementen jeweils ein Metall zugeordnet, das für die jeweilige Elementenenergie steht. Gold stand für das Element Feuer, Silber für Wasser. Dem Element Luft wurde Quecksilber beigeordnet und Blei für Erde.

 

Im 16. Jahrhundert griff der Arzt, Alchemist und Astrologe Paracelsus die Vier-Elementen-Lehre wieder auf und ordnete den Elementen jeweils Naturgeister zu. Auch die Astrologie ordnete den Tierkreiszeichen ein charakteristisches Element bei.

 

Gemäß der klassischen Lehre Platons, wurde außerdem jedem Element ein regelmäßiger Körper zugeteilt. Die Vier-Elemente-Lehre entwickelte sich zu einem komplexen System. Zum einen wurde den Elementen weitere Eigenschaften und Zuständigkeiten zugeschrieben. Beispielsweise eine Zuordnung der vier Temperamente oder der vier Himmelsrichtungen oder eines speziellen Symbols. Zum anderen beeinflusst die Lehre der vier Grundelemente bis heute das westliche Denken und hat Eingang in Kunst, Literatur und in die moderne Philosophie gefunden.

 

Auch wenn in der Moderne Vernunft und Wissenschaft als Grundlagen der Entscheidungen dienen, ist die Idee der vier Elemente, die unser Leben beeinflussen und bestimmen noch immer präsent und ein unlösbarer Teil der Gedankenwelt. In unserer kleinen Serie verbinden wir daher in den kommenden Wochen nachhaltige Investments mit der Philosophie der Elemente, die das Leben bestimmen. Den Anfang macht in dieser Woche das Element Erde.

 

 

Die Erde: Das bodenständige und vielseitige Element

Die Erde als Grundlage des Lebens.

Dem Element Erde werden unterschiedliche Eigenschaften zugeordnet. Im Allgemeinen steht Erde für Beständigkeit, Struktur und Ordnung. Sie gilt als das konkrete und materielle Element mit einem Sinn für das Praktische und Machbare. – Kurzum, Erde ist greifbar und sorgt für Sicherheit und Leben. Entsprechend werden der Erde auch mütterliche Eigenschaften zugeschrieben. Besonders bekannt ist die Erdmutter Gaia aus der griechischen Mythologie. Aber auch der griechischen Göttin Demeter wurde die Verantwortung für Erde, Landwirtschaft und Fruchtbarkeit zugeschrieben. Entsprechend ist die antike Gottheit Namensgeberin für ein Gütesiegel der biologischen Landwirtschaft.

 

Auch im alltäglichen Sprachgebrauch ist noch immer vielfach von „Mutter Erde“, teilweise auch von „Mutter Natur“, die Rede. Neben diesem metaphorischen Begriff gibt es darüber hinaus auch die Muttererde, jener fruchtbaren Schicht im Erdboden, der nicht zerstört werden darf und unter besonderem Schutz steht.

 

 

Geschenke der Erde: Nahrung – Bodenschätze – Energie

Das Element Erde steht für Fruchtbarkeit und vielfältiges Wachstum – kurzum für Biodiversität. Dabei liefert die Erde nicht nur reichhaltig Nahrung für alle Lebewesen, sondern auch vielfältige Bodenschätze. Darüber hinaus war die Erde auch lange die führende Lieferantin von Energie. Angefangen bei getrocknetem Torf, der früher als Brennstoff genutzt wurde, bis hin zu den fossilen Energien wie Erdöl, Erdgas und Kohle.

 

Das klingt sehr natürlich und ausgewogen. Jedoch hat die Plünderung und der Raubbau an der Erde extreme Ausmaße angenommen. Im Bereich der Lebensmittel hat die industrielle Landwirtschaft immensen Schaden angerichtet. Massentierhaltung, Brandrodungen, Ausbau von Monokulturen und exzessiver Ackerbau zerstören die Lebensgrundlagen mehr, als dass sie die wachsenden Weltbevölkerung angemessen ernähren.

 

Auch der großangelegte Abbau von Bodenschätzen fügt der Erde einen enormen Schaden zu. Um beispielsweise an Gold und Seltene Erden zu kommen, werden weitflächige Gebiete zerstört und Menschen unter sklavenhalterischen Bedingungen ausgebeutet.

 

Und schließlich werden durch den Abbau und die Verwendung von fossilen Energien die Lebensgrundlagen auf der Erde existenziell bedroht. Denn zum einen führt die Verbrennung der fossilen Energieträger zum Ausstoß von Kohlendioxid. Dadurch wird der Treibhauseffekt verstärkt und die Erderwärmung nimmt zu. Zum anderen sind die fossilen Energiequellen begrenzt. Selbst der Abbau von Torf, der als Brennstoff längst ausgedient hat, bringt mittlerweile Gefahren für die Erde mit sich. Durch großangelegte Trockenlegung von Mooren zur Torfgewinnung – etwa für Pflanzerde – wurden wichtige natürliche Lebensräume zerstört.

 

Höchste Zeit also, die Erde als grundlegendes Element des Lebens besser zu behandeln, denn Alternativen sind durchaus möglich.

 

 

Erde in Gefahr

 Dass die Erde in Gefahr ist, rückt immer stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein. Seit 1970 wird daher weltweit der Tag der Erde (Earth Day) am 22. April jeden Jahres begangen. Zielsetzung dieses Aktionstages ist es, die Wertschätzung für die Umwelt zu stärken, auf die zunehmende Umweltverschmutzung und –zerstörung aufmerksam zu machen sowie das ressourcenverschlingende Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen.

 

Während der Tag der Erde durchaus das Zusammenspiel der Elemente zum Thema hat und beispielsweise die Bedeutung von Wasser für den Fortbestand des Planeten würdigt, gibt es einen weiteren Gedenktag, der sich ausschließlich der Bedeutung der Erde im Sinne des Erdboden widmet: der Weltbodentag (World Soil Day), der seit dem Jahr 2002 am 5. Dezember begangen wird.

 

Ziel dieses Tages ist es, die Bedeutung des Bodens stärker ins Bewusstsein zu rufen. Denn auch diese Lebensgrundlage wird zunehmend knapp. Schließlich bestehen lediglich zwölf Prozent der Erdoberfläche aus einem Boden, der zur Ernährung der Menschheit dient. Gleichzeitig wächst die Weltbevölkerung weiter an, während die Ressource Boden verstärkt unter Druck gerät, denn der Anteil an fruchtbarem Boden nimmt rasant ab. Beispielsweise wird allein in Deutschland täglich eine Fläche von rund 130 Hektar für Siedlungs- und Straßenbau verbraucht.

 

Um die Bedeutung der Böden weltweit zu stärken und die lebenswichtige Ressource zu schützen, unterstützen die Vereinten Nationen den Weltbodentag, der von der Internationalen Bodenkundlichen Union (IUSS) ins Leben gerufen wurde.

 

 

In die Erde investieren

Artenvielfalt in der Natur – Reichtum aus der Erde.

Das Element Erde ist muss geschützt werden. Und die Möglichkeiten dazu sind vielfältig. Gerade bei der Betrachtung der Geschenke der Erde, Nahrung, Bodenschätze und Energie, ergeben sich wichtige Handlungsfelder, die eine nachhaltige Entwicklung unterstützen und damit auch den Fortbestand der Erde sichern.

 

Um die Ausbeutung von Mensch und Natur bei der Gewinnung von Bodenschätzen endlich zu stoppen, sind Produzenten und Konsumenten gleichermaßen gefordert. Beim Abbau von Rohstoffen müssen soziale und ökologische Arbeitsbedingungen sichergestellt und überwacht werden. Konsumenten sollten hier auf entsprechende Siegel, wie beispielsweise das Fairtrade-Siegel, achten. Aber auch ein kritisches Hinterfragen der eigenen Konsumgewohnheiten ist hier durchaus angebracht.

 

Zum Thema fossile Energieträger gibt es eine einfache und klimafreundliche Lösung – nämlich der Ausbau und die konsequente Nutzung erneuerbarer Energien. In dem fossile Energieträger in der Erde bleiben, werden Umwelt und Klima geschont. Stattdessen springen hier die Elemente Luft, Feuer und Wasser hilfreich zur Seite. Denn mit Windenergie, Solaranlagen und Wasserkraftwerken kann eine saubere und nachhaltige Energie erzeugt werden, die niemals knapp wird. Aber auch die Erde liefert selbst eine klimaschonende Alternative im Energiebereich: Mit Biomasse kann auf natürliche Weise Energie erzeugt werden. Gleichzeitig läuft der natürliche Kreislauf der Erde – das Wachsen und Vergehen – ununterbrochen weiter.

 

Konsumenten sollten daher bei der Wahl ihres Energielieferanten darauf achten, dass Erde, Umwelt und Klima geschont werden und sich für Energie aus erneuerbaren Quellen entscheiden.

 

Wer sein Geld sinnvoll anlegen und die Energiewende aktiv mit voran bringen will, sollte sich über die vielfältigen Möglichkeiten der Geldanlagen in diesem Bereich informieren. Grünes Geld, erfahrener Experte im Bereich der nachhaltigen Geldanlagen, verfügt über ein breites Angebot von interessanten Investments in diesem Bereich. Angefangen beim einfachen Monatssparen, bis hin zur direkten Beteiligung an konkreten Projekten bietet das Unternehmen Finanzprodukte für nahezu jeden Anlegertyp.

 

Wem beim Element Erde der Aspekt der Nahrung besonders am Herzen liegt, findet im Bereich der nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft vielfältige Möglichkeiten, für eine positive Entwicklung der Erde zu sorgen. Wer auf natürliche Lebensmittel und biologische Landwirtschaft Wert legt, kann diese Bereiche auch im Bereich der Geldanlagen berücksichtigen. Hier bieten auch Investitionen in Holzprojekte  – einem der schönsten Geschenke der Erde an den Menschen – eine sinnvolle Investitionsmöglichkeit.

 

Finden Sie Ihre Möglichkeiten, das Element Erde zu unterstützen und machen Sie den Grünes Geld Test.

 

 

 

Carmen Junker   Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.