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Serie Emissionshäuser: Neitzel & Cie.

Freitag, 02. Juni 2017
Zusammenfassung: Seit zehn Jahren ist das Hamburger Emissionshaus Neitzel & Cie. auf Sachwert-Portfolios im Bereich der Erneuerbaren Energien spezialisiert. Schwerpunkte waren dabei bislang Investments in bestehende Photovoltaik-Anlagen. Bei der aktuellen Beteiligung „Zukunftsenergie Deutschland 4“ ergänzt Neitzel erstmals die Investments um den Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung.

 

 

Freiland Photovoltaik-Anlagen – eine gut Investition.

„Im Osten geht die Sonne auf, im Süden nimmt sie ihren Lauf, im Westen will sie untergeh’n, im Norden ist sie nie zu sehn.“ – Dieser alte Reim hilft zwar dabei, sich die Himmelsrichtungen einzuprägen, die Sonne aber nicht im Norden zu suchen ist eindeutig ein Fehler. Denn im Norden Deutschlands hat Neitzel & Cie. seinen Sitz: Seit zehn Jahren ist das Emissionshaus erfolgreicher Anbieter von nachhaltigen Anlageprodukten aus den Bereich der Sonnenenergie.

 

Das Hamburger Emissionshaus hat sich schon früh auf einen Schwerpunkt konzentriert und diesen konsequent ausgebaut. Neitzel & Cie. hat sich damit an die Spitze der Anbieter grüner Investments hochgearbeitet. Das Unternehmen bietet seit 2009 ausschließlich Sachwertanlagen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien für private und institutionelle Anleger. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf die beiden Zukunftsenergien Solarenergie und Kraft-Wärme-Kopplung. In beiden Bereichen verfolgt das Unternehmen das Konzept, bestehende Anlagen zu kaufen und zu betreiben. Bislang investierten Anleger rund 45 Millionen Euro in Neitzels Energie-Assets. Insgesamt konnte das Unternehmen bereits Investments in Höhe von rund 150 Millionen Euro im Markt platzieren.

 

 

Herrlich hanseatisch

Wer an Neitzel & Cie. mailt, schreibt an „moin@“

Gegründet wurde das Emissionshaus von Bernd Neitzel. Der Diplom-Kaufmann lenkt als Geschäftsführender Gesellschafter seit 2007 die Geschicke des Unternehmens. Dass geschäftliche Erfolge auch immer die Erfolge eines optimal aufeinander abgestimmten Teams sind, war Neitzel von Anfang an bewusst. Daher baut der ehemalige Marineoffizier, der an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg studiert hat, auf vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seinem zehnköpfigen Team und auf flache Hierarchien innerhalb des Hauses.

 

Diese Art der Unternehmensführung ermöglicht es, flexibel und früh auf Entwicklungen im Markt zu reagieren, interessante Investitionsmöglichkeiten zu identifizieren und immer neue Finanzprodukte anbieten zu können. Eine Unternehmensstrategie, die aufgeht. Bislang konnte Neitzel & Cie. seine  Sachwertbeteiligungen planmäßig und vollständig platzieren. Dabei lagen die jährlichen Auszahlungen an die Anleger mit durchschnittlich 7,5 Prozent stets im Rahmen der Prognose und darüber. Mit dem Sachwert „Zukunftsenergie Deutschland 4“, der sich aktuell in der Investitionsphase befindet, plant Neitzel die Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben.

 

 

Kaufmännische und technische Expertise aus einer Hand

Für die hervorragenden Ergebnisse zeichnet aber nicht allein die kaufmännische, sondern ebenso die technische Expertise des Hauses verantwortlich.

 

Die Tochtergesellschaft NCF Fondsverwaltung GmbH fungiert dabei als Verwalterin der Anlagen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien. So können die Energieerzeugungsanlagen professionell betreut und ständig optimiert werden. Darüber hinaus ist die NCF auch für die direkte Vermarktung der gewonnenen Energie zuständig. Das reibungslose Zusammenspiel ermöglicht vielfältige Synergien und – nicht zuletzt – enorme Kostenvorteile. Geschäftsführer der Tochtergesellschaft ist Bernd Neitzel, die kaufmännische und technische Betriebsführung obliegt dem Diplom-Ingenieur Kai Kinast, der über weitreichende Erfahrung im Energiemanagement verfügt.

 

 

 

Gut vernetzt

Mit starken Partnerschaften zum Erfolg.

Solide Netzwerke und zuverlässige Partnerschaften sind in der heutigen Wirtschaft wichtiger denn je. Daher setzt auch Neitzel & Cie. nicht allein auf die Experten aus den eigenen Reihen. Zusammen mit Energie-Spezialisten, Ingenieuren und Wirtschaftsprüfern kann das Unternehmen seine Investments sicher und kompetent betreiben und weiterentwickeln.

 

Eng arbeitet Neitzel daher mit den Hamburger Ingenieuren Obst & Ziehmann zusammen, die der, im Bereich Erneuerbarer Energien besonders versierten, 8.2-Gruppe angehören. In diesem Verbund von Sachverständigen kooperieren mehr als 20 Ingenieurbüros, die sich besonders im Bereich der technischen Prüfung von Wind-, Photovoltaik sowie Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auskennen und entsprechende Beratungsdienstleistungen anbieten. Ebenso besteht eine Partnerschaft mit der Ensibo GmbH, die über eine tiefgehende Erfahrung in der technischen Betriebsführung von Photovoltaik-Anlagen verfügt. Ein besonderer Schwerpunkt der Ensibo ist es dabei, die Profitabilität der Anlagen langfristig zu sichern. Dabei ist das unabhängige Service-Unternehmen international aktiv. Zur Qualitätssicherung und Risikobewertung seiner Photovoltaik-Anlagen vertraut Neitzel auf die Zusammenarbeit mit PV LAB Germany. Das unabhängige Prüflabor mit Sitz in Potsdam ist besonders erfahren mit der Testung von Serienmodulen und neu entwickelten Teilen und beurteilt deren technische Leistungsfähigkeit.

In Fragen der Rechts- und Steuerberatung sowie der Wirtschaftsprüfung verlässt sich Neitzel & Cie. auf die Dienste der Oldenburger BDO Arbicon, die als regionaler Dienstleister mit einem international agierenden Netzwerk als kompetenter Ansprechpartner zur Seite steht.

 

Geschäftliche Netzwerke und Partnerschaften sind wichtig für den Erfolg des Unternehmens. Ebenso wichtig ist es jedoch auch, das inhaltliche Thema – Erneuerbare Energien – in Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit weiter bekannt zu machen und die Bedeutung der Zukunftsenergien zu stärken. Diese Aufgaben übernehmen klassischerweise Branchenverbände. Daher engagiert sich Neitzel & Cie. im Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) sowie im Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (Bundesverband KWK).

 

Der BSW-Solar ist 2006 aus dem Zusammenschluss mehrerer Solar-Industrieverbände hervorgegangen und zählt rund 1.000 Mitgliedsunternehmen aus der Solar- und Speicherbranche. Ziel ist es, die Interessen der Mitglieder politisch zu vertreten, für Investitionssicherheit in der Branche zu sorgen und den Mitgliedsunternehmen informierend, beratend und vermittelnd zu Seite zu stehen.

 

Bundesverband KWK wurde 2001 als gemeinnütziger Verein gegründet und hat es sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung im Energiemix in Deutschland zu steigern. Dafür strebt der Verein ein breites gesellschaftliches Bündnis an. Entsprechend zählen sowohl KWK-Anlagenbetreiber, Anlagen- und Komponentenhersteller und Dienstleister zu den Mitgliedern, sondern ebenso Städte und Kommunen, Wissenschaftliche Institute und interessierte Privatpersonen. Die Vereinigung fühlt sich dem Klimaschutz und dem schonenden Umgang mit Ressourcen besonders verpflichtet.

 

 

Mit Solarinvestment die Energiewende mitgestalten

Neitzel & Cie. konnte in seiner Geschichte durch seine konsequente Investitionsstrategie ausgezeichnete Anlageerfolge verzeichnen. Mit seinem Solar-Portfolio bietet das Unternehmen Anlegern die Möglichkeit, die Energiewende mit umzusetzen und zudem attraktive Rendite zu erwirtschaften.

 

Dabei hat sich das Emissionshaus für Deutschland als einzigen Investitionsstandort entschieden. Innerhalb des deutschen Marktes setzt das Unternehmen jedoch auf eine breite Streuung an verschiedenen Standorten.

 

 

Gut angelegt – das Bestandsportfolio

Solarenergie an vielen Standorten.

Bislang hat Neitzel & Cie. vier Investitionsangebote im Bereich der Solarenergie aufgelegt. Den Anfang mache 2010 das Investment Solarenergie Nord, das bereits Anfang 2011 vollplatziert war. Insgesamt wurden 12 Millionen Euro in fünf Photovoltaik-Anlagen in Deutschland investiert. Sämtliche Anlagen waren bereits fertiggestellt, genehmigt, ans Netz angeschlossen und können mit ihren Stromerträgen rund 5.200 Vier-Personen-Haushalte versorgen. Solarenergie Nord ist ein langfristiges Investment mit einer Laufzeit von 20 Jahren.

 

Aufgrund des positiven Starts im Bereich der Photovoltaik legte Neitzel direkt im Anschluss Solarenergie 2 Deutschland auf. Das zweite Solar-Investitionsangebot warb zwischen Frühjahr und Herbst 2011 insgesamt 15 Millionen Euro Eigenkapital ein. Investiert wurde wieder in fünf bereits fertiggestellte Photovoltaikanlagen. Diesmal handelte es sich neben den Freiflächen-Anlagen um ein Dachflächen-Portfolio. Außerdem setzten die Sachwert-Experten diesmal auf Standorte in unterschiedlichen Regionen des Landes. Solarenergie 2 Deutschland hat eine Mindestlaufzeit von zehn Jahren und produziert eine Strommenge, die zur Versorgung von rund 6.250 Vier-Personen-Haushalten ausreicht.

 

Mit Solarenergie 3 Deutschland legte Neitzel sein bislang letztes reines Solarinvestment auf. Zwischen 2012 und Anfang 2014 wurden Eigenkapital in Höhe von 12,3 Millionen Euro eingeworben und in vier Freiflächen- und drei Dachflächenanalgen investiert. Auch hier setzte Neitzel die Diversifikation der Standorte fort, die sieben Anlagen sind über sechs Bundesländer verteilt und produzieren insgesamt den Energiebedarf von rund 5.200 Vier-Personen-Haushalten. Die Mindestlaufzeit von Solarenergie 3 Deutschland beträgt zehn Jahre.

 

 

Das aktuelle Investment: Zukunftsenergie Deutschland 4

Mit dem aktuellen Investment Zukunftsenergie Deutschland 4 verlässt Neitzel & Cie. erstmals das bewährte Konzept und ergänzen die Photovoltaik-Beteiligungen um den Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung. Vorteile sieht die Beteiligungsgesellschaft dabei in der konstanten Energieproduktion in Blockheizkraftwerken, die unabhängig von Witterung und Tageszeit stets die gleiche Strommenge liefern. Durch die Kombination der beiden klimafreundlichen Energie-Anlagen werden schwankende Erträge ausgeglichen, mögliche Risiken weiter minimiert und die Energieproduktion – und damit auch die finanziellen Erträge – auf einem gleichbleibend hohen Niveau gehalten.

 

Aufgrund der erweiterten Platzierungsstrategie veränderte Neitzel auch den Titel seines Investments in „Zukunftsenergie Deutschland 4″. Gleich bleibt jedoch, dass auch weiterhin nur in bereits abgenommene Anlagen an verschiedenen Standorten im deutschen Markt investiert wird.

 

„Zukunftsenergie Deutschland 4“ wurde im Juli 2015 aufgelegt, nachdem der Prospekt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigt wurde. Da aufgrund einer Neuregelung des Kleinanlegerschutzgesetzes und des Vermögensanlagengesetz Prospekte für Emissionen nur noch ein Jahr lang eingesetzt werden dürfen, musste der Vertrieb von „Zukunftsenergie Deutschland 4“ bis zur erneuten Genehmigung im Dezember 2016 für mehrere Monate ruhen. Mittlerweile ist das Projekt wieder zeichenbar; neue Anleger können beitreten.

 

 

Ertragreiche Sachwerte identifizieren

Aktuell befindet sich die Sachwertinvestition in der Platzierungsphase. Geplant ist die Investition zu 70 Prozent in Photovoltaik-Anlagen. Die verbleibenden 30 Prozent sollen in Blockheizkraftwerken angelegt werden. Dabei laufen die Investition gut an. Allein in diesem Jahr wurden bereits drei Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von zwei Megawatt gekauft.

 

Die Sonne – kraftvolle Energiespenderin.

Das Investitionsvolumen von „Zukunftsenergie Deutschland 4“ übersteigt das seiner Vorgänger: Neitzel & Cie. plant Investitionen von rund 51 Millionen Euro. 20 Millionen Euro sollen dabei als Eigenkapital von Anlegerseite kommen. Diese können sich ab einer Investitionssumme von 20.000 Euro beteiligen. Grünes Geld liegt allerdings eine Sondergenehmigung vor, so dass hier auch ein Beitritt ab 10.000 Euro möglich ist. Bedingt durch die Sachwertbeteiligung erzielen Anleger steuerlich gesehen Einkünfte aus Gewerbetrieben. Die Ertragsprognosen für „Zukunftsenergie Deutschland 4“ liegen zwischen sechs und acht Prozent pro Jahr. Insgesamt ist eine Gesamtauszahlung von 168 Prozent einschließlich des eingesetzten Kapitals geplant. Die Erträge dieses Investments ergeben sich zum einen aus den garantierten Einspeisevergütungen für den produzierten Strom, zum anderen durch den Verkauf der Anlagen nach der geplanten zehnjährigen Laufzeit.

 

Über eine Sonderausschüttung von rund fünf Prozent konnten sich Anleger drüber hinaus im April dieses Jahres freuen. Das Geld stammt aus einer Schadensersatzzahlung, die Neitzel & Cie. bei einer außergerichtlichen Einigung erwirken konnte. Das Industrieunternehmen, das den Einsatz eines Blockheizkraftwerkes wünschte, musste vom Vertrag zurücktreten und entsprechend Schadensersatz leisten. Auch ein Beispiel für die vorausschauenden Verhandlungen der Experten von Neitzel und deren unternehmerischer Verantwortung gegenüber ihren Kunden.

 

 

Zuverlässige Partner für nachhaltige Investments

Wer in Sachwerte investiert, benötigt einen zuverlässigen Partner. Neitzel & Cie. hat in den vergangenen Jahren das Vertrauen seiner Anleger nie enttäuscht und mit den Solar- und Zukunftsenergie-Investments sichere und ertragreiche Finanzanlagen angeboten. Alle Solar-Beteiligungen konnten alle geplanten Ausschüttungen mindest erfüllen; teilweise übererfüllen. Auch mit „Zukunftsenergie Deutschland 4“ schicken sich die Sachwertspezialisten aus Hamburg an, die Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben. Nicht zuletzt wurde die Beteiligung in der Branche als “TOP nachhaltiges Investmentvermögen” ausgezeichnet.

 

Grünes Geld, erfahrener Finanzdienstleister für Geldanlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien, berät Sie gerne umfassend zu dieser interessanten Beteiligung und zu vielen anderen nachhaltigen Investment, die nicht nur gut für Umwelt und Klima sind, sondern auch sehr gute Erträge versprechen.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Crowdfunding – Venture Capital 2.0?

Freitag, 19. Mai 2017
Zusammenfassung: Vor rund zwanzig Jahren gründeten sich viele kleine und innovative Unternehmen – oft mit Hilfe von Wagniskapitalgebern. Mittlerweile haben es Start-ups wieder schwerer, an Startkapital zu kommen. Wer die Bank seines Vertrauens nicht von seiner Geschäftsidee überzeugen kann, kann in verschiedenen Communities mehr Erfolg haben. Crowdfunding hat sich als kreative Möglichkeit der Anschubfinanzierung in den letzten Jahren etabliert. Die Besonderheit: Das benötigte Kapital wird von einer Vielzahl von Personen aufgebracht, die ambitionierten Ideen zum Durchbruch verhelfen wollen.

 

 

Ohne Unterstützung ist die Arbeit mühsam …

Crowdfunding ist ein relativ junges Phänomen, das sich im Zuge der sozialen Vernetzung in den digitalen Medien schnell als Idee verbreitet und etabliert hat. Sehr wahrscheinlich wurde der Begriff vor einigen Jahren durch einen Artikel im US-amerikanischen Technologie-Magazin Wired geprägt und fand anschließend über vielfältige Social Media-Kanäle Verbreitung.

 

In Deutschland gewann Crowdfunding im Jahr 2011 weitreichende Beachtung, als die Kölner Produktionsfirma Brainpool auf diese Weise Gelder für den geplanten Spielfilm „Stromberg“ sammelte. Die Aktion war ein voller Erfolg: Das Unternehmen hatte geplant, innerhalb von drei Monaten eine Million Euro zu sammeln, das Fundingziel wurde jedoch bereits nach zwei Wochen erreicht.

 

 

Wenn ein Schwarm für eine Idee schwärmt

Geschäftsideen durch Crowdfunding finanzieren – diese Möglichkeit  hat sich – nicht zuletzt wegen solcher wegweisender Erfolgsgeschichten – in den letzten Jahren stark verbreitet. Das Prinzip, das hinter dem Crowdfunding steht, ist vergleichsweise simpel: Ein große Menge an Personen, die „Crowd“, finanziert mit ihrem Geld die Umsetzung einer Geschäftsidee. Dabei handelt es sich meist um Nischen-Projekte oder –Produkte, die nur eine kleine Zielgruppe ansprechen.

 

… wenn mehrere Gleichgesinnte zusammen finden, geht alles leichter.

Zum Start einer Crowdfunding-Kampagne wird eine Mindestkapitalmenge festgelegt, die durch die Einlagen vieler Beteiligter erreicht werden soll. Die Höhe der Einlage ist dabei meist variabel. Erträge können, müssen aber nicht zwingend ausgezahlt werden. Je nach Vereinbarung, können die Gegenleistungen auch einen ideellen Wert haben oder – nicht selten – auch in Naturalien ausgezahlt werden. Letzteres vor allem dann, wenn mit dem Kapital Alltaggegenstände oder Lebensmittel produziert oder vermarktet werden sollen.

 

Die Bezeichnung des Crowdfundings hat sich auch in der deutschen Sprache durchgesetzt. Gelegentlich wird allerdings auch von Schwarmfinanzierung gesprochen. Eine recht zutreffende Übersetzung, denn hier wird die „Crowd“ nicht als Masse verstanden, ein Begriff, der eher negativ konnotiert wird. An die Stelle einer anonymen Masse, die sich leicht lenken lässt und keinen eigenen Willen hat, tritt der intelligente Schwarm, der durch den zielsicheren Einsatz und die Zusammenführung von unterschiedlichen Fähigkeiten und Mitteln gemeinsam Probleme lösen und optimale Ergebnisse erreichen kann. Mit der Masse hat diese Schwarmintelligenz nur die Durchsetzungskraft gemeinsam.

 

 

Der kleine Unterschied zum Wagniskapital

Wer eine gute Geschäftsidee hat, muss verschiedene Hürden nehmen, um diese erfolgreich umzusetzen. Da ist zuerst einmal das Startkapital. Wer über keine eigenen Mittel verfügt, muss also Geldgeber von der Tragfähigkeit und den Erfolgsaussichten seines Geschäftsmodells überzeugen. Das ist nicht immer einfach. Denn nach einem enormen Gründungsboom Ende des 20. Jahrhunderts (Dot-Com-Blase) und der Ernüchterung nur wenige Jahre später, sind Banken wieder vorsichtiger geworden.

 

Zum Grünes Geld TestKlassische Venture Capital-Unternehmen existieren zwar auch weiterhin, jedoch ist die ehemals boomende Branche der Wagniskapital-Geber längst nicht mehr so blauäugig wie zu Zeiten des DotCom-Booms. Darüber hinaus fokussieren sich die klassischen VCs auf Unternehmungen, die Wachstum und eventuell auch einen Börsengang anstreben. Wer eher ein kleines und überschaubares Gewerbe bei seiner Gründung im Sinn hat, und eher ideelle als finazielle Ziele verfolgt, ist hier an der falschen Adresse.

 

 

Gemeinsam ein Ziel erreichen

Schwarmintelligenz – Gemeinsam Lösungen finden.

Die Geschäftsideen, für die Crowdfunding betrieben wird, sind besonders häufig im kreativen, sozialen und ökologischen Bereich angesiedelt. Hier bildet nicht allein der wirtschaftliche Erfolg den Unternehmenszweck. Vielmehr sollen vielfach auch ideelle Ziele gestärkt und umgesetzt sowie ein nachhaltiger und sinnorientierter Konsum gefördert werden.

 

Für diese Projekte bietet sich Crowdfunding sehr gut an, denn das unternehmerische Risiko wird auf vielen Schultern verteilt. Alle, die sich an der Finanzierung eines Projektes oder Produktes beteiligen, sind außerdem im Allgemeinen hochmotiviert, die Aktion zum Erfolg zu verhelfen. Unternehmen, die ihr Eigenkapital durch Crowdfunding beschaffen, sind darüber hinaus einer Vielzahl von Geldgebern verpflichtet. Diese Gegenseitigkeit bringt eine hohe Dynamik in die Projekte.

 

 

Wie Idee und Geld zusammen kommen

Wer das Kapital für seine Unternehmensidee über Crowdfunding sammelt, startet eine sogenannte Aktion. Dabei wird die Geschäftsidee ausführlich vorgestellt und angegeben, wieviel Geld benötigt wird. Der Zeitraum, in dem das Kapital eingesammelt werden soll, ist begrenzt. Nach Ablauf dieser Laufzeit gilt das Alles-oder-nichts-Prinzip. Entweder die angesetzte Crowdfunding Summe wurde erreicht und das Jungunternehmen kann an den Start gehen oder das Fundingziel konnte nicht erreicht werden. In diesem Fall geht das bis dahin gesammelte Geld direkt an die „Crowd“ zurück. Damit sind die Gelder einer Crowfunding-Aktion zweckgebunden und dürfen nur für das ausgeschriebene Projekt eingesetzt werden.

 

Crowdfunding Aktionen werden im Internet auf speziellen Crowdfunding-Portalen veröffentlicht. Eine der größten klassischen Plattformen im deutschsprachigen Raum wird von der Dresdner Startnext Crowdfunding GmbH betrieben. Das Unternehmen vermittelt vielfältige kreative und nachhaltige Projekte und Start-ups aus dem künstlerischen, ökologischen und sozialen Bereich. Finanziert wird die Plattform über eine freiwillige Provision, deren Höhe die Jungunternehmer selbst festlegen.

 

In eine ähnliche Richtung geht auch die Leipziger Crowdfunding Plattform VisionBakery, die sich eine Stärkung des sozialen Miteinanders und eine wirtschaftliche Gleichberechtigung auf die Fahnen geschrieben hat.

 

Augenfällig an diesen – dem klassischen Crowdfunding-Gedanken verpflichteten – Plattformen ist, dass trotz allem Idealismus ein stark ausgeprägter Realitätssinn und eine hohe Professionalität an den Tag gelegt wird. Marketing und Kommunikation sowie die Einbindung unterschiedlichster Communities und sozialer Medien bringen die Crowdfunding-Projekte einer breiten Gruppe potenzieller Unterstützer näher und tragen entscheidend zum Erfolg des Systems bei.

 

Neben etablierten Plattformen für den gesamten deutschen Markt, gehen auch zunehmend regionale Crowdfunding-Initiativen an den Start. Hier präsentieren lokale Crowdfunding-Aktionen ihre Ideen und sprechen zur Geldbeschaffung gezielt Menschen aus ihrem geographischen Umfeld an.

 

 

Crowdlending als unkomplizierter Kredit

Die Finanzierung durch eine Vielzahl von Unterstützern als Alternative zu den klassischen Banken, entdecken zunehmend auch kleine und mittlere Unternehmen als interessante Möglichkeit der Kapitalbeschaffung. Aktuell bieten zahlreiche Crowdfunding-Plattformen ihre Services für Start-ups aus den unterschiedlichsten Richtungen an.

 

Dazu zählen zunehmend auch Crowdlending-Unternehmen. Bei dieser kreditbasierten Form des Crowdfundings können Unternehmen eine Finanzierung auch nach ihrer Gründungsphase erhalten. Beispielsweise, um neue Investitionen zu tätigen. Grundgedanke dabei ist es, ambitionierten Projekten Kredite zu ermöglichen, die wenige Chancen auf einen Bankkredit haben. Durch die vergleichsweise sehr geringe Bonität des Kreditnehmers, ist Crowlending für die Kreditgeber durchaus risikoreich, jedoch im Erfolgsfall auch ertragreich.

 

Eine Ausnahme bildet dabei das Social Lending. Bei dieser Kreditform erhält der Geldgeber zwar den Anspruch auf eine Rückzahlung des Darlehens, er verzichtet jedoch auf eine Verzinsung. Damit steht beim Social Lending der Gedankte der schnellen und unkomplizierten finanziellen Hilfe im Mittelpunkt

 

Weitere Formen des Crowdfundings

Crowdfunding nach den Maßstäben eines klassischen Investments zu beurteilen ist schwierig, denn viele Crowdfunding-Aktionen geschehen unter Voraussetzungen, die sich nicht mit den Spielregeln herkömmlicher Geldanlagen vergleichen lassen.

 

  1. Crowdfunding als Spende

Wenn ein Crowdfunding-Projekt zwar kaum wirtschaftlichen Erfolg verspricht, aus gesellschaftlicher Sicht jedoch umgesetzt werden sollte, bietet sich das spendenbasierte Crowdfunding an. Dabei verzichten die Geldgeber auf eine Gegenleistung. Diese Form des Crowdfundings ist damit eine gezielte Spendenaktion und damit eher mit einem Fundraising zu vergleichen. Neu am Crowdfunding als Spendenaktion ist allerdings, dass ein bestimmtes Projekt umgesetzt werden soll und dafür eine bestimmte Geldmenge benötigt wird. Wenn das definierte Ziel nicht im vorgesehenen Zeitrahmen erreicht wird, gilt auch hier „alles oder nichts“. Die Spender erhalten ihre Zuwendung zurück und können so sicher gehen, dass das Geld nicht anders als vorgesehen eingesetzt wird.

 

  1. Crowdfunding mit Gegenleistung – der Sponsorengedanke

Gemeinsam gute Ergebnisse erzielen.

Das Crowdfunding mit einer Gegenleistung (Reward-based Crowdfunding) funktioniert ähnlich wie die üblichen Sponsorenprogramme und das klassische Mäzenatentum. Besonders in den Bereichen Kunst, Kultur, aber auch im Sport können so bestimmte Projekte, Filme und Veranstaltungen finanziert werden. Die Geldgeber erhalten für ihre Einlage einen nicht-monetären Dank. Beispielsweise werden Geldgeber in Programmheften oder im Filmabspann namentlich erwähnt. Möglich sind auch spezielle Dinge, wie etwa ansonsten unverkäufliche Fanartikel, signierte Medien und vieles mehr. Auch soziale und ökologische Projekte nutzen diese Crowdfunding-Methode und bieten ihren Geldgebern beispielsweise Baum- und Tierpatenschaften oder ähnliche symbolischen Gegenleistungen an.

 

  1. Crowdfunding mit Gewinnbeteiligung

Zum Investment wird die Beteiligung an Crowdfunding Projekten dann, wenn die Geldgeber an zukünftigen Gewinnen des Projektes beteiligt werden sollen. Beim sogenannten Crowd Investing oder auch Equity-based Crowdfunding werden die Geldgeber meist auch Teilhaber des Unternehmens und erhalten einen Anspruch auf einen Teil der Gewinne des Unternehmens. Der Vorteil des Crowdinvestings ist  die Verteilung des Risikos auf eine größere Gruppe und – im Erfolgsfall – überdurchschnittliche Erträge für die Geldgeber. Generell tragen die Investoren jedoch auch das unternehmerische Risiko mit. Wenn das Projekt scheitert, kann die Geldeinlage komplett verloren gehen. Da die meisten Crowdfunding-Plattformen so aufgestellt sind, dass sie für ihre Angebote keine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht benötigen, unterliegen sie auch keiner staatlichen Regulierung oder Einlagensicherung.

 

 

Interessante Projekte fördern durch nachhaltige Geldanlagen

Wer sich also an einem Crowdfunding Projekt beteiligen will, sollte sich in jedem Fall der Grundidee der geplanten Aktion verpflichtet fühlen. Wer darüber hinaus das Projekt als nachhaltige Geldanlage nutzen will, sollte sich tiefergehend über die Erfolgsaussichten und Marktchancen der Aktion informieren und die eigene Risikobereitschaft kritisch hinterfragen. Denn Crowdfunding sollte ganz klar in erster Linie als Community-Projekt verstanden werden und sehr viel weniger als alternatives Investment.

 

Das bedeutet aber nicht, dass es nicht auch möglich ist, mit sinnvollen und nachhaltigen Projekten Vermögen aufzubauen. Im Gegenteil, ethische und ökologische Geldanlagen stoßen auf immer mehr Interesse. Kein Wunder, denn hier stimmen die Spielregeln: Angelegte Gelder werden in Projekten und Unternehmen investiert, die sich beispielsweise im sozialen Bereich engagieren, Erneuerbare Energien voranbringen oder Technologien für klima- und umweltfreundliche Entwicklungen ermöglichen. Darüber hinaus können Anleger hier mit attraktiven Erträgen rechnen und wissen ihr Geld in guten Händen. Grünes Geld, erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen, hat mehr als 300 interessante Projekte im Angebot. Hier findet jeder Anlegertyp das passende Finanzkonzept.

 

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

ÖKORENTA – Energieparks als gepflegte Anlagen

Dienstag, 30. August 2016
Zusammenfassung: Umweltfonds ermöglichen interessante langfristige Geldanlagen mit solider Wertentwicklung. Der erfahrene Anbieter ÖKORENTA investiert mit dem Fonds „Erneuerbare Energien VIII“ vornehmlich in Windkraftanlagen in ganz Deutschland.

 

 

Frischer Wind bei erneuerbaren Energien.

Frischer Wind bei erneuerbaren Energien.

Der Fakt, dass fossile Energieträger nicht unendlich zur Verfügung stehen und darüber hinaus auch eine schlechte Bilanz für das Klima weltweit aufweisen, ist mittlerweile in den Köpfen angekommen. Entsprechend ist die Akzeptanz und Befürwortung von erneuerbaren Energien in der Bevölkerung sehr hoch. In Deutschland wünschen sich mehr als 90 Prozent der Bevölkerung einen massiven Ausbau von regenerativen Energien. Aktuell kommt ein knappes Drittel unseres Stroms aus erneuerbaren Quellen, Tendenz steigend. Ebenso positiv zu bewerten ist, dass energiesparende Maßnahmen und Energieeffizienz an Fahrt gewonnen haben.

 

Auch die Bundesregierung hat ein Aktionsprogramm zum Klimaschutz verabschiedet. Demnach sollen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 Prozent reduziert werden. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, ist die Förderung erneuerbarer Energien unerlässlich.

 

Bereits heute werden mehr als 15 Milliarden Euro in die Wachstumsbranche erneuerbare Energien investiert. Um diesen Weg erfolgreich weiter zu beschreiten, sind fortlaufende Investitionen in erneuerbare Energien von enormer Bedeutung für die Zukunft. Denn durch den flächendeckenden Ausbau dieser klimafreundlichen Energielieferanten können enorme Mengen an CO2-Emissionen eingespart werden. Hinzu kommt, dass erneuerbaren Energien bereits heute kostengünstig und konkurrenzfähig sind und sich weiter zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor in Deutschland entwickeln. Ein zusätzlicher Vorteil der erneuerbaren Energien: Sie werden vor Ort produziert. Damit wir die wirtschaftliche Abhängigkeit von schwankenden Preisen fossiler Energieträger und die politische Abhängigkeit von liefernden Ländern reduziert.

 

Erfahrene Experten aus dem windreichen Ostfriesland

Erneuerbare Energien sind damit eine attraktive und sinnvolle Geldanlage mit einer positiven Wertentwicklung und einem hohen Potenzial, das dem Klima, der Umwelt und den persönlichen Finanzen gleichermaßen zu Gute kommt.

 

Die ÖKORENTA-Gruppe zählt zu den erfahrensten Anbietern nachhaltiger Kapitalanlagen. Das Unternehmen hat seinen Sitz im niedersächsischen Aurich. Seit seiner Gründung 1999 hat es sich den Ruf als ausgewiesener Experte für erneuerbare Energien erarbeitet. Bislang hat ÖKORENTA bereits Portfolios mit mehr als 200 Projekten aus dem Bereich der erneuerbaren Energien aufgebaut. Dabei liegt der Schwerpunkt in der Beteiligung an Windparks, weniger als zwei Prozent der Beteiligungen fallen auf die Bereiche Bioenergie und Solarenergie. Das Unternehmen hatte bislang stets eine gute Nase für lukrative Projekte und verfügt über eine eigene Datenbank mit mehr als 430 bewerteten Energieprojekten. Seit 2005 ist ÖKORENTA als Fondsinitiator und Portfolio-Manager aktiv und bietet sehr erfolgreiche Anlagemodelle für erneuerbaren Energien an. Der neueste Fonds in dieser Serie ist „ÖKORENTA Erneuerbare Energien VIII.

 

 

Grünanlage: ÖKORENTA Erneuerbare Energien VIII

Energieparks sind eine gepflegte Grünanlage.

Energieparks sind eine gepflegte und grüne Geldanlage.

Mit diesem Fonds investieren Anleger langfristig in verschiedene geprüfte Anlagen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien in Deutschland. Alle Anlagen sind bereits in Betrieb und verfügen über eine Nennleistung von mindestens 400 Kilowatt. Der Schwerpunkt der Investitionen liegt auf Windenergie. Die beteiligten Windkraftanlagen sind allesamt auf dem Festland (Onshore-Anlagen). Darüber hinaus umfasst der Fonds auch Beteiligungen an Photovoltaik und Bioenergie. Da die Investitionen in zahlreiche Anlagen an unterschiedlichen Standorten getätigt werden, ist das Risiko für den Anleger gut verteilt. Die breite Streuung ermöglicht es, Schwankungen, Verluste oder komplette Ausfälle zu kompensieren. Das Portfolio wird darüber hinaus auch laufend überwacht. Geprüft werden Produktionsdaten und Zahlungsflüsse. So lassen sich mögliche Risiken frühzeitig erkennen und Verbesserungen einleiten. Zusätzlich bewertet ein externer Prüfer jährlich den Verkehrswert der Anlagen.

 

Das Fondsvolumen beträgt 25 Millionen Euro und ist auf eine Laufzeit von zehn Jahren angelegt. Eine Beteiligung ist ab 10.000 Euro möglich. Die durchschnittliche Ausschüttung pro Jahr beträgt 16 Prozent, die Gesamtausschüttung soll 157 Prozent vor Steuern betragen, darin enthalten ist bereits das eingesetzte Kapital. Da die Energiepreise voraussichtlich in den kommenden Jahren ansteigen werden, steigt auch der Wert der Projekte. Darüber hinaus profitieren die Anlagen von den gesetzlichen Regelungen zur Förderung erneuerbarer Energien, die Ihnen zu staatlich garantierte Einnahmen für 20 Jahre verhelfen.

 

Breit gestreute Projekte

Windkraft zählt zu den wichtigsten erneuerbaren Energien und stellt damit einen wichtigen Anteil im Energiemix. Die Technologie gilt als ausgereift, sauber und sicher. Die Akzeptanz von Windparks in der Bevölkerung ist in erster Linie in Norden Deutschlands sehr hoch. Hier gehören Windräder schon seit langem zum gewohnten Landschaftsbild. Im Süden der Republik besteht dagegen noch Skepsis gegenüber der umweltfreundlichen Energie. Besonders in Bayern hat es die Windenergie noch schwer, denn die Bayerische Landesbauordnung besagt, dass zwischen einer Windkraftanlage und der zusammenhängenden Wohnbebauung ein Mindestabstand vom zehnfachen der Höhe der Windräder liegen muss. Bei einer Windradhöhe von 200 Metern kommen so in Bayern nur etwa 0,05 Prozent der Landesfläche in Betracht. Entsprechend befinden sich die rund 200 Energieparks der ÖKORENTA überwiegend in Norddeutschland. Alle Standorte wurden mehrstufig geprüft, darüber hinaus liegen Leistungsdaten für alle Anlagen vor.

 

Jetzt die Nase in den Wind halten

Aktuell hat ÖKORENTA Erneuerbare Energien VIII bereits ein Grundvolumen von 15 Millionen Euro erreicht und einen Großteil des Geldes in 176 Windenergieanlagen und 2 Solarenergieparks investiert. Bis Ende des Jahres erhalten Anleger eine Vorabverzinsung auf ihre Einlage in Höhe von drei Prozent ab dem ersten Einzahlungsmonat. Weiter Informationen und Beratung gibt es hier: Grünes Geld GmbH.

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

 

 

 

Die 5 besten Videos zu nachhaltigen Geldanlagen

Dienstag, 09. August 2016

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, ein Video sagt mehr als tausend Bilder. Wir haben die 5 besten Videos, die nachhaltige Geldanlagen erklären, für Sie zusammen gestellt:

 

Video 1: „Nachhaltige Geldanlagen im Trend“ vom Bayerischen Rundfunk (2:52 Min.)

 

 

Video 2: „Performancetalk Nachhaltigkeit“ (1:33 Std.)

 

 

Video 3: „Warum nachhaltige Geldanlage ein Muss ist “ (2:34 Min.)

 

 

Video 4: „Nachhaltigkeit“ von Mein Geld TV, Podiumsdiskussion (20:27 Min.)

 

 

Video 5: „Ethik in der Praxis: Anleihen für 7 Mio. Euro verkauft wegen schlechtem Verhalten“ (6:38 Min.)

 

 

Lust auf konkrete Anwendungen? Hier sind die am häufigsten gewählten Varianten zusammen gefasst:

 

 

nachhaltiger-vermoegensaufbau.png

 

 

Nachhaltiges Trading – ein Spagat zwischen Rendite und Moral

Montag, 04. Juli 2016
Zusammenfassung: Kann Trading überhaupt nachhaltig sein? Es kommt wohl sehr darauf an wie man nachhaltig definiert. Manche würden behaupten, dass Spekulation nie nachhaltig sein könne, egal wie man seine Werte definiert. Andere jedoch sind sich sicher, dass die Spekulation auf jegliche Werte ein wichtiges Instrument ist, um ein Rationales Erwartungs-Equilibrium zu erreichen und dies auch Arbeit mit Mehrwert ist, die vergütet werden darf, seien es Spekulationsgewinne oder Spekulationsverluste.

 

 

 

Es gibt auch eine Zwischenlösung, man darf spekulieren, jedoch nur nach gewissen Werten. Hierzu wurden Positiv- und Negativ-Kriterien der Nachhaltigkeit definiert:

 

Positivkriterien

Positivkriterien sollen das Verantwortungsbewusstsein der Unternehmen und Emittenten wiederspiegeln. Für das Einhalten und dessen Ausmaß werden dann Positivpunkte vergeben, wobei am Schluss der gesamte Ethikgehalt ausgerechnet werden kann. Diese Punktzahl kann schlussendlich mit dem Durchschnitt verglichen werden. Gemessen wird dies an absoluten Kriterien, wie etwa den Verzicht auf Kinderarbeit, strenge Recycling-Vorschriften, Erstellung eines Umwelt- und Sozialberichtes (Nachhaltigkeitsbericht) oder Engagement im Bereich erneuerbare Energien. Grundsätzlich hat bei dieser Methode jedes Unternehmen die Möglichkeit, im Nachhaltigkeitsfonds vertreten zu sein, auch wenn in fragwürdige Geschäftsfelder investiert wird.

 

Negativkriterien

Durch den Einsatz von Negativkriterien verzichtet ein Anleger bzw. ein Investmentfonds auf die Investition in Aktien von Unternehmen aus bestimmten Branchen bzw. mit bestimmter Geschäftstätigkeit. Unternehmen, deren Tätigkeit oder Produkte nicht dem sozial-ökologischen Anspruch des Anlegers bzw. Fondsmanagements entsprechen, werden von vornherein ausgeschlossen.

 

Beispiele für solche Negativkriterien sind: Korruption, Drogen, Waffenhandel, Kernenergie, Umweltschädigungen und Menschenrechtsverletzungen. Werden die vordefinierten Ausschlusskriterien nicht tangiert, kann investiert werden.

 

Nachhaltiges Investment nur mit Positivkriterien?

Neben den klassischen Möglichkeiten für Investments suchen deshalb immer mehr Menschen nach einer Möglichkeit für Alternativen, sind sich oft allerdings nicht sicher, welche Möglichkeiten für ein nachhaltiges Investment auf dem Markt zur Verfügung stehen und welche Risiken bei alternativen Investments abgewogen werden müssen.

 

Grünes Geld“ heißt heutzutage nicht mehr, auf eine angemessene Rendite verzichten zu müssen. Längst ist nachhaltiges Investment zu einer ebenbürtigen Geldanlage geworden, die durchaus Renditen in gleicher Höhe bieten kann, wie deren klassische Pendants. Profit und Ethik ergänzen sich gegenseitig und bedingen einander. Eine gut funktionierende Ethik im Wirtschaftsbereich ist ohne Profit nicht finanzierbar, und Gewinnmaximierung ist ohne Ethik nicht optimal. Unter dieser Voraussetzung verhilft ethisch motiviertes unternehmerisches Handeln zu mehr Erfolg. Außerdem muss „ethisch-ökologisches Investment“  nicht ausschließlich als eine Investition in den Umweltschutz verstanden werden.

 

So können zum Beispiel auch Unternehmen aus der Erdölindustrie verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen sowie ethische und soziale Aspekte in ihre Unternehmenspolitik integrieren. Man kann aber eben auch den Spieß umdrehen und gute Profite mit Unternehmen erwirtschaften, die eigentlich nur (persönliche) Negativkriterien erfüllen. Es muss einfach nur auf fallende Kurse spekuliert werden, während man eine Verkaufsposition (Leerverkauf) initiiert.

 

Leerverkäufe: mit Negativkriterien ethisch handeln?

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Börse New York: Gibt es eine nachhaltige Spekulation?

Bei Leerverkäufen wetten „Investoren“ auf fallende Kurse von Wertpapieren. Sie verkaufen zum Beispiel Aktien, die sie sich etwa bei Fonds ausgeliehen haben. Das Kalkül dahinter: Sinkt der Kurs, können sie die Titel später zu einem niedrigen Preis zurückkaufen und dem eigentlichen Besitzer zurückgeben. Den Differenzbetrag zwischen Verkaufs- und späterem Rückkaufkurs streichen sie als Gewinn ein.

 

Die Fonds machen dieses Spiel mit, weil sie die Aktie langfristig im Bestand halten wollen. Die Krux an der Sache: Leerverkäufer machen nur dann einen Gewinn, wenn der Kursverfall der Papiere, auf den sie ja wetten, auch tatsächlich eintritt.

 

Bei Optionen und Differenzkontrakten, auch als CFD bekannt (Was sind CFDs?), funktionieren Leerverkäufe (Short-Positionen) ein wenig anders.

 

Da am Derivatmarkt oftmals ein Equilibrium direkt durch die Wetten an Spekulationswerten hervorgerufen wird und nicht nur durch Angebot und Nachfrage am Spotmarkt. Diese Derivate handeln nur den Basiswert des zugrundeliegenden Wertes z.B.: einer Aktie bzw. Titel eines Rohstoffes.

 

Man besitzt die Anlage nicht selbst, sondern nur ein Derivat, welches natürlich einen Tausch- bzw. Options-Wert hat und sich damit gegenüber dem Basiswert der realen Anlage gegenseitig beeinflusst.

 

Daraus ergeben sich gleich zwei zusätzliche Möglichkeiten ethisch zu handeln, ohne sich nur von Positivkriterien leiten zu lassen:

 

1) Einerseits besitzt man mit einem Derivat als Option oder CFD eigentlich keine richtigen Anteile an einer Firma, Rohstoff etc. sondern nur einen Spekulationswert als Schattenvertrag. Für manche nachhaltigkeitsbewusste Trader ist das ein Positivkriterium um auch auf steigende Werte z.B.: einer nicht besonders umweltbewussten Bergbaufirma zu spekulieren.

 

2) Andererseits kann man mit dem Leerverkauf auch auf fallende Kurse eines Unternehmen spekulieren, welches persönlich nur Negativkriterien erfüllt, z.B.: ein Öl-Konglomerat mit niedrigen Umweltstandards, welches außerdem erneuerbare Energien verdrängt und den Klimawandel anheizt.

 

Praktisches Beispiel: VW

 

Als praktisches Beispiel könnte der VW-Abgas-Skandal herangezogen werden – gerade, wenn man bedenkt, dass VW häufig als Unternehmen mit vielen Positivkriterien galt und bemüht war, sich mit viel „Greenwashing“ als besonders nachhaltig darzustellen, wie man in diesem Video gut erkennen kann.

 

Um in der Autoindustrie als „grün“ und nachhaltig mit positiven Nachhaltigkeitskriterien angesehen zu werden, muss man nicht nur mit Hybrid und Elektroautos herstellen. Denn auch besonders umweltschonende Standards und langlebige Produkte, die eigentlich einen hohen Umwelt-Footprint haben, können in der Realwirtschaft als Positivkriterium in der gelebten Nachhaltigkeit gesehen werden.

 

In dem Fall wurden nicht nur Konsumenten, sondern auch Anleger getäuscht. Auch Aktionäre mit sehr realistischen persönlichen Positivkriterien sahen sich betrogen und hätten lieber ein Derivat ohne Anteile gehandelt. Als die Aktie nach dem Bekanntwerden der Misere auch noch knapp 50% an Wert verlor, sind die Eigentümer, die an die guten Werte geglaubt haben und sich durch Werbeclips und Nachhaltigkeitsreporte überzeugt haben, auch noch mit einem Riesenverlust bestraft worden.

 

Man hätte gute Renditen mit bestem Gewissen machen können, hätte man die Aktie während dieser Zeit Leerverkauft und sich damit für seine gewissensreine Spekulation auf fallende Kurse belohnen lassen.

 

Es gibt auch eine weitere Variante, wahrscheinlich der beste Spagat: Ein nachhaltigkeitsbewusster Anleger hat den Glauben in VW nicht verloren und glaubt langfristig daran, dass der Kurs des Unternehmen sich tatsächlich in Zukunft vollkommen positiv nachhaltig verhalten wird (wie auch seit dem Skandal stets angekündigt).

 

Er wird seinen Anteil deshalb nicht veräußern, kann jedoch seine Verluste hedgen, indem eine Gegenposition als Leerverkauf eröffnet wird, bis sich der Unternehmenskurs und Aktienkurs erholt haben.

 

 

 

Nicht jedem Kriterien-Katalog glauben, lieber sich selbst gut informieren

Wer nachhaltig investieren möchte, sollte sich deshalb vorab genau darüber informieren, welches Risiko, welche Rentabilität, welchen zugrundeliegenden Wert und welche Liquidität die Geldanlage in seiner persönlichen Lebens- und Vermögenssituation haben sollte. Sind diese Grundfragen der Geldanlage geklärt, gilt es, sich sorgfältig mit den verschiedenen „nachhaltigen Anlageprodukten“ auseinanderzusetzen. Wegen der Fülle an Produkten und Anbietern, empfiehlt es sich, verschiedene Informationsquellen zu Rate zu ziehen.

 

 

 

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Grünes Geld vor Ort – Veranstaltungshinweise für Herbst 2015

Dienstag, 22. September 2015

In den letzten Monaten des laufenden Jahres besteht die Möglichkeit uns an verschiedenen Standorten im Bundesgebiet persönlich und unverbindlich zu treffen. Messen rund um das Thema Nachhaltigkeit, gesunde und sozial-verträgliche Lebensweise sind darüber hinaus auch ohnehin einen Besuch wert. Oft gibt es leckeres Essen und interessante Informationen.

 

Starten Sie gut informiert in das letzte Drittel des Jahres. Möglichkeiten dazu gibt es auf folgenden Veranstaltungen:

 

 

Ökomarkt

 
  • Aschaffenburger Ökomarkt am 27.09.2015, 11.00 bis 18.00 Uhr

Bereits zum 12. Mal findet unter Ausrichtung durch die Kreisgruppe Aschaffenburg des Bund Naturschutz der Ökomarkt auf dem Aschaffenburger Schlossplatz statt.

 

 

 

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An über 70 Mitmach- und Infoständen bietet der Ökomarkt jedes Jahr ein weites und interessantes Angebot sowie eine angenehme Atmosphäre für die ganze Familie. Der gut besuchte Markt bietet dem Publikum ein reiches Spektrum der Information sei es nun, dass ökologische Nahrungsmittel, Natur-Kleidung, Bio-Möbel, Öko-Spielzeug usw. für Mensch und Umwelt einfach die besseren Alternativen sind, oder dass an Mitmachständen die Kreativität gefördert wird.

An vielen Stellen informieren Sie sich über Gentechnik, zu naturnahem Gärtnern, zu vegetarischem Essen, zu Naturreisen, über Greenpeace,  den Regenwald, oder über Baubiologie und über ökologischen Geldanlagen.  Töpferei, Kerzenziehen und Aktionen des Wald- und Waldorffkindergarten begeistern Ihre Kinder.

Kulinarische Köstlichkeiten für jeden Geschmack runden das Angebot ab und sorgen für gute Laune.

 

 

 

 

Heldenmarkt

 

  • Frankfurter Heldenmarkt am 17./18. Oktober 2015

 

Veranstaltungszeiten Heldenmarkt Frankfurt am Main:

Sa. 17. Oktober 2015, 10:00-20:00 Uhr

So. 17. Oktober 2015, 10:00-18:00 Uhr

Für mehr Informationen hier klicken.

 

Zwei Tage können Sie sich hier verwöhnen lassen mit kulinarische Köstlichkeiten, letztes Jahr z.B. gab es eine Vegane Kochshow, Äpfel wurden gekeltert und es gab eine Traumreise mit Elsa der Schokoladenfee für die Kleinen. Darüber hinaus, gibt es allerlei schöne Dinge zu sehen aus dem Bereich der ökologischen Produktecke. Aber auch kritische Themen werden angesprochen, z.B. wie bringen wir mehr Nachhaltigkeit in die Stadt, wie setzt Frankfurt das Thema erneuerbare Energien um für die Zukunft. Viele regionale Partner unterstützen dieses Jahr den Heldenmarkt und möchten ihn mit Ihnen gemeinsam zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

 

  • Stuttgarter Heldenmarkt am 24./25. Oktober 2015

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Veranstaltungszeiten Heldenmarkt Stuttgart:

Sa. 24. Oktober 2015, 10:00-19:00 Uhr

So. 25. Oktober 2015, 11:00-18:00 Uhr

Für mehr Informationen hier klicken.

 

Menschen aus dem Raum Stuttgart können sich auf dem Heldenmarkt rund um das Thema Nachhaltige Lebensweise und Konsum informieren. In der Alten Kelter in Fellbach laden viele Aussteller zum Bummeln, Verweilen und Informieren ein.  Hier gibt es die Gelegenheit sich über seinen individuellen ökologischen Fußabdruck oder das Papierdirektrecycling zu informieren. Vorträge und Tombola-Verlosungen runden die beiden Tage ab. Lassen Sie sich dies nicht entgehen und genießen sie ein heldenhaftes Wochenende

 

 

Alle drei Veranstaltungen unterstützen wir mit unserem Messestand.  Kommen Sie doch einfach vorbei, lernen Sie uns kennen,  wir freuen uns auf Sie.

Ihr Grünes Geld Team

Wie rechnet sich monatliches Ansparen?

Sonntag, 02. August 2015

Bereits Jugendliche und junge Erwachsene bekommen immer wieder nahegelegt, etwas monatlich auf die Seite zu legen. Eltern sparen monatlich für die eigene oder die  Zukunft der Kinder. Immer wieder taucht die Frage auf, welches denn die rentabelste Form der monatlichen Ansparung ist, denn schließlich ist es der erste Schritt zu einem kleinen oder größerem Vermögen.  Entscheidend für den Anlageerfolg und die Leistung am Ende der Ansparzeit ist die richtige Wahl der Anlageform. Möglichkeiten gibt es Zahlreiche. Die häufigsten sind: Bausparverträge, Bonussparverträge von Banken und Sparkassen oder Investmentfonds.

 

Von den genannten Varianten unabhängig sind die Anlagen für die Altersvorsorge zu sehen, denn dafür gibt es noch viel mehr Möglichkeiten. Darüber haben wir in anderen Blogbeiträgen bereits informiert.

 

Ein Anlass für die Gegenüberstellung der einzelnen Anlageformen ist die Veröffentlichung des Deutschen Fondsverbandes BVI – Bundesverband  Investment und Asset Management e.V . Der Verband veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Statistiken zur Wertentwicklung einzelner Fonds und der unterschiedlichen Fondskategorien. Natürlich stets in der Retrospektive, denn erst im Rückblick kann man die tatsächliche Entwicklung einer Anlage in offene Investmentfonds quantifizieren.

 

 

 

Aktueller Anlass

 

Ein zweiter Anlass ist jedoch ganz berufspraktischer Natur. In einem aktuellen Beratungsgespräch fragte mich eine Familie, die auf Empfehlung Ihrer Hausbank für die Kinder (3 und 6 Jahre) zwei Bausparverträge abgeschlossen hatten, ob dies sinnvoll sei. Sie baten mich um eine Einschätzung, ob sich die Ansparung der Verträge mit 50 € monatlich lohnen würde, denn schließlich gäbe es spezielle Boni für Kinder. Eine persönliche Meinung dazu hatte ich bereits im Vorfeld, doch wollte ich es mit harten Zahlen, Berechnungen und Fakten darlegen, denn nur so kann eine Anlageform abschließend beurteilt werden.

 

Für den Sparer stellt sich in der aktuellen Niedrigzinsphase die besondere Situation, dass er bei Garantiezinsen nicht einmal mehr ein Prozent im Jahr auf seine Anlagen erwarten kann. Wenn dann noch Kontoführungsgebühren hinzukommen, beträgt das Guthaben am Ende der Sparzeit teilweise sogar weniger als die Einzahlungssumme. Dass sich monatliches Sparen mit der richtigen Anlageform lohnen kann, belegt die aktuelle Auflistung des BVI mit realen Vergangenheitsentwicklungen.

 

 

Infografik gibt Überblick

 

Eine Gegenüberstellung der einzelnen Sparformen zeigt die Unterschiede bei den Endguthaben sehr deutlich. Bei diesen enormen Differenzen fällt die Entscheidung leicht, welche Vertragsform in der jetzigen Zeit angebracht ist.

 

 

 Vergleich der Sparplanmöglichkeiten

 

 

Sicherheit statt Garantie mit Aktienfonds

 

Wer 10 Jahre lang 100 € in Aktienfonds mit weltweiter Streuung gespart hat, konnte sich zum Stichtag 30. Juni 2015 über eine jährliche Wertentwicklung von 7,4 Prozent oder über ein Ergebnis von 17.572 € freuen. Bei 15 Jahren Spardauer waren es schon 28.299€. Das häufiger gehörte Argument, dass noch einiges an Kosten weggehen würde, wurde in der Berechnung berücksichtigt. Alle Kosten inklusive des bei Kauf fälligen Ausgabeaufschlag wurden in der Berechnung der Wertentwicklung abgezogen.  Sparer die deutschen Aktiengesellschaften treu geblieben waren, konnten sich sogar über eine Rendite über die letzten 10 Jahre von 8,3 Prozent pro Jahr freuen.

 

Vergangenheitsentwicklungen sind zwar keine Garantie für die Zukunft, doch wenn ähnliche Entwicklungen in einer Regelmäßigkeit in der Vergangenheit auftreten, liegt die Vermutung nahe, dass eine künftige Entwicklung in der Zukunft möglich ist. Möglicherweise beträgt die Rendite dann ein oder zwei Prozent mehr oder weniger, doch die Richtung ist ähnlich. In Punkto Sicherheit kann die Aktienfondsanlage ebenfalls überzeugen, denn ein Totalverlust ist ausgeschlossen. Denn das würde bedeuten, dass eine Vielzahl von Unternehmen nicht mehr existieren würde oder ausfallen müsste. Das Motto lautet also Sicherheit statt Garantie.

 

 Sparplanergebnisse BVI

 

 

Prämiensparer ungenügend

 

Zwar können Prämiensparverträge von Banken und Sparkassen mit Garantien punkten, doch  die Rendite ist nicht ausreichend um die Anlageformen tatsächlich attraktiv erscheinen zu lassen. Als Beispiel haben wir einen üblichen Sparvertrag einer deutschen Sparkasse hergenommen. Im Grunde ist der Sparvertrag ein ganz normales Sparkonto mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten. Man wählt jedoch eine fixe monatliche Sparleistung von mindestens 20€. Erhöht werden können die Sparraten nicht, Reduzierungen sind möglich bis zur Mindestrate. Während der Laufzeit erhält man Zinsen, die flexibel angepasst werden können. Derzeit werden 0,15% p.a. gezahlt. Das besondere ist jedoch die Prämie, denn die Sparkasse zahlt zusätzlich zum Zins am Ende des Sparjahres, allerdings erst nach dem dritten Jahr eine verzinsliche Prämie auf den im Jahr geleisteten Sparbetrag. Bei 100€ monatlichem Sparbetrag beläuft sich die Prämie nach Ablauf des vierten Sparjahres  auf 12 Euro, im fünfzehnten Jahr das mit 25 Prozent Bonus werbewirksam herausragend dargestellt wird, auf 300€. Was sich auf den ersten Blick vielleicht viel anhört, wirkt bei näherer Betrachtung schon nicht mehr ganz so attraktiv.

 

Die tatsächliche Verzinsung des Vertrages incl. gewährter Boni beträgt 1,19 Prozent pro Jahr. Die Mehrzahl der Sparer rechnet sich vor Abschluss eines Sparvertrages nicht die Effektive Verzinsung aus denn zu deutlich werden Boni in den Werbeunterlagen dargestellt. Und die Bonussätze von bis zu 50% erscheinen verlockend.

 

Bausparvertrag größter Verlustbringer

 

Mit Bonus werben auch die Bausparkassen, vom Junior Bonus über Rendite Bonus zum Treue Bonus. Dies verdeckt die unattraktive Verzinsung und Wertentwicklung der Bauspartarife. Bausparen mag für Finanzierungen oder Menschen mit dem Wunsch in absehbarer Zeit ein Bauvorhaben zu starten sinnvoll sein. Für die Ansparung für Kinder und Enkelkinder ist es trotz Junior Bonus ungenügend. Die Verzinsung beläuft sich gegenwärtig nicht einmal auf ein Prozent, es fällt eine Abschlussgebühr an und es werden Kontoführungskosten verrechnet. Insbesondere für sehr junge Kinder, da sie eine lange Sparzeit vor sich haben, wirkt sich diese Form des monatlichen Sparens sehr nachteilig aus.

 

In unserer Modellrechnung haben wir einen Tarif zu Grunde gelegt, der insbesondere für Kinder und Enkelkinder empfohlen wird. Erstaunlich ist, dass bei einer Verzinsung von 0,25 Prozent p.a. nach 15 Jahren weniger Endguthaben vorhanden ist als eingezahlt wurde. Dies kann auch der Juniorbonus der gewährt wird, wenn der Abschluss im Alter von  0-15 Jahren erfolgte und nach mindestens 7 und höchstens 15 Jahren die Mindestansparung und die Bewertungszahl von 208 erreicht werde, nicht auffangen. Dieser Bonus ist in seiner Höhe abhängig von der Bausparsumme und beläuft sich beispielsweise auf  100 Euro Juniorbonus für Bausparsumme ab 10.000 Euro, 200 Euro ab 20.000 Euro und 300 Euro ab 30.000 Euro. Das Ergebnis nach 15 Jahren Sparzeit ist ein Verlust von 285 €.

 

Um tatsächlich Vermögen zu bilden und nicht zu vernichten mit den monatlichen Sparmöglichkeiten ist es also dringend notwendig auf die richtige Anlageform zu setzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Video-Interview Ökoworld: Das Thema Nachhaltigkeit ist sehr sehr vielen Menschen wirklich wichtig

Donnerstag, 12. Februar 2015

   

Die einzige ausschließlich auf ethisch-ökologische Investmentfonds konzentrierte Fonds-Gesellschaft ist Ökoworld. Mit mehreren allgemeinen Aktien- und Mischfonds (z.B. Ökoworld Ökovision Classic) sowie mit Themen-Fonds wie Wasser Fonds (Water for Life), Klimaschutz Fonds (Ökoworld Klima) oder nachhaltigen Schwellenländer Fonds (Growing Markets 2.0) deckt sie breite Teile des nachhaltigen Investments ab. Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker stellte auf dem Fondskongress Mannheim dem Ökoworld Portfolio-Manager Felix Schnella Fragen zum Thema grüne Investmentfonds.

 

 

 

 

 

Musterdepots mit Ökoworld-Fonds bei Grünes Geld:

 

 

musterdepot-klima_thumb                       musterdepot-wasser_thumb
 
 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: "Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten." Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Was kostet ein gutes Gewissen?

Freitag, 07. November 2014

„Nichts!“

 

Ob diese Antwort tatsächlich stimmt, wurde vor kurzem von Prof. Dr. Christian Klein, Lehrstuhlinhaber für den Bereich Unternehmensfinanzierung an der Universität Kassel, wissenschaftlich auf den Prüfstand genommen.

 

Das Ergebnis der Meta Studie, die 35 empirische Einzelstudien ausgewertet hat ist eindeutig.

Nachhaltige Geldanlagen lohnen sich, das gute Gewissen kostet also nichts sondern wird auch noch belohnt. „Die Studie widerlegt das Vorurteil, nachhaltige Fonds brächten weniger Performance oder seien unsicherer als herkömmliche Fonds“, erklärt Prof. Dr. Christian Klein. „Dieses Ammenmärchen stimmt schlichtweg nicht.“

 

In seiner Studie, die er in Zusammenarbeit mit Miriam Hofmann erstellt hat, untersuchten sie 35 Einzeluntersuchungen. Dabei beschränkten sie sich jedoch nicht auf die Rendite allein, sondern legten den Fokus auf das Rendite-Risiko-Verhältnis.

Felsbrocken Vorurteile Schlag für Schlag abbauen

Und wieder ein Schlag gegen die Vorurteile

Im Ergebnis stellten sie fest: 15 Studien ergaben keinen Performanceunterschied, 6 Studien ergaben einen Nachteil doch 14 Studien belegten eine klar bessere Performance. Die Gründe für das bessere Abschneiden der nachhaltigen Fonds im Vergleich zu den Ergebnissen konventioneller Fonds könnten sein, dass Unternehmen, die auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit setzen, weniger riskant handeln und von den Konsumenten besonders positiv wahrgenommen werden.

 

 

Diese Studie ist ein kräftiger Schlag wenn es darum geht, den Felsbrocken der Vorurteile bezüglich Nachhaltiger Geldanlage zu sprengen.

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

Wussten Sie schon? Mit nur 10€ können Sie sich für die nächsten 50 Jahre einen höheren Garantiezins sichern (bis 31.12.14)

Freitag, 17. Oktober 2014

 

 

Die demografische Entwicklung und die kontinuierlich sinkenden Zinsen sind für die Sparer in Deutschland eine teuflische Mischung. Denn seit Jahren kennen die Veränderungen an den bei den Deutschen sehr beliebten Renten- und Lebensversicherungen nur Verschlechterungen.

 

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So waren bis 31.12.2004 die Auszahlungen aus Lebens- oder Rentenversicherungen steuerfrei. Ab 2005 leider nicht mehr. Der Garantiezins, also der Zinssatz, mit dem die eingezahlten Beiträge nach Abzug der Kosten mindestens verzinst werden, wird von der Bundesregierung praktisch vorgeschrieben und fällt, und fällt und fällt. Zum 1.1.2007 sank er von 2,75 auf 2,25 Prozent. Zum 1.1.2012 dann auf 1,75 Prozent. Und nun, zum 1.1.2015, wird der Garantiezins auf nur 1,25% gesenkt.

 

Das ist bitter für alle nach dem 1.1.2015 abgeschlossenen Renten- und Lebensversicherungsverträge.

 

Deshalb hat ein regelrechter Run auf Renten- und Lebensversicherungen eingesetzt, denn viele Anleger möchten sich noch den hohen Zins sichern.

 

 

Garantiezins: Vorsicht bei späteren Erhöhungen der Einzahlungen

Doch Achtung: Bei den meisten Gesellschaften ist der Garantiezins für heute festgeschriebene Beiträge zwar für alle Zukunft garantiert, aber spätere Erhöhungen der monatlichen Beiträge, zum Beispiel weil man mehr zur Seite legen möchte, werden nur mit dem späteren (wohlmöglich niedrigeren) Zins berechnet.

 

 

 

Wie kann ich mir für alle Eventualitäten den Garantiezins sichern?

An dieser Stelle ist uns eine Gesellschaft positiv aufgefallen, die im Rahmen einer ganz neuen Tarifgeneration auch für alle zukünftigen Erhöhungen des Beitrags – zum Beispiel weil man mehr verdient und dann mehr sparen kann – den bis 31.12.2014 angebotenen hohen Garantiezins garantiert. Und das für alle Zeiten: oftmals 50 Jahre oder mehr (ein heute 30jähriger mit einer Lebenserwartung von rund 90 Jahren hat sich 60 Jahre Garantiezins gesichert).

 

Die 2. Besonderheit bei diesen Tarifen: Die Besparung ist schon ab ausgesprochen niedrigen 10 Euro im Monat möglich. Wer also im Moment (zum Beispiel wegen eines Studiums) noch keine großen Summen sparen kann, der kann sich durch Abschluss eines solchen Vertrages die günstigen Konditionen warm halten. Da Rentenversicherungen oftmals Laufzeiten von 50 oder mehr Jahren haben sind 0,5 Prozent weniger Garantiezins sehr viel.

 

Beispielberechnung für Absenkung des Garantiezinses

 

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Wie kann ich mir den grünen Garantiezins für 50 Jahre sichern?

 

Natürlich gibt’s bei uns nur Rentenverträge mit ethisch-ökologischen Auswahlkriterien. Aber auch hier gelten die gesetzlichen Rahmenbedingungen, also die Absenkung des Garantiezinses. Übrigens ist das auch für fondsgebundene Verträge wichtig, denn bei der Verrentung oder bei Optionen wie der Beitragsgarantie zählt der Garantiezins.

 

 

Was ist zu tun?

 

–> Lassen Sie sich ein unverbindliches Angebot von uns erstellen. Das geht schon ab Monatsbeiträgen von 10 Euro.

 

–> Reichen Sie den Antrag rechtzeitig vor Ablauf des Jahres ein, denn die Alt-Konditionen gelten nur bei bis 31.12.2014 angenommenen Verträgen.

 

 

 

Unverbindliches Angebot anfordern

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.